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Bären statt Burnout: Auf dem Weg nach Alaska treffe ich auf einen Aussteiger nach dem anderen

10.09.16, 08:00 10.09.16, 08:18
Thomas Schlittler
Thomas Schlittler

Tuttwil ist ein 400-Seelen-Dorf auf einem Hügel im Hinterthurgau. Hier führen Sabine und ihr Ehemann Engi ein kleines Fitnesscenter, in dem sie mich und meine Teamkollegen des FC Wängi im Winter jeweils auf die Rückrunde vorbereitet haben. Politisch korrekt heisst meine Heimat zwar nicht mehr Hinter-, sondern Südthurgau. Das soll weniger provinziell klingen. Aber der Namenswechsel ändert nichts daran, dass die Region nicht gerade der Nabel der Welt ist – und Tuttwil schon gar nicht. 

Doch für Sabine und Engi ist das kleine Dörfchen am Waldrand nicht abgeschieden genug. Jeden Sommer schliessen sie deshalb ihr Fitnesscenter und fliegen in die Wildnis. In Yukon – einem Territorium im Nordwesten Kanadas, das zwölf Mal so gross ist wie die Schweiz, aber nur rund 36'000 Einwohner hat – haben sich die beiden vor 15 Jahren eine Hütte am praktisch unberührten Braeburn Lake gekauft. Ein kleines Paradies, an dem sie mich und andere Freunde aus der Schweiz gerne ein paar Tage teilhaben lassen. 

Aussteiger Nummer 1: Sabine und Engi

Sabine und Engi leben hier vier Monate pro Jahr einfach in den Tag hinein: fischen, Pilze sammeln, Kayak fahren und am Abend ein Glas Wein. Ganz unschweizerisch pfeifen sie auf ein höheres Einkommen und entscheiden sich stattdessen für Ruhe und Lebensqualität. Die Hinterthurgauer sind jedes Jahr Aussteiger auf Zeit. 

Aussteiger Nummer eins: Die Hinterthurgauer Sabine (l.) und Engi (m.) verbringen jedes Jahr vier Monate in einer wunderschönen Hütte im Norden Kanadas – Freunde sind herzlich willkommen. bild: thomas schlittler

Ein beliebter Zeitvertreib der beiden ist Fischen. Bild: Thomas Schlittler

Ich darf auch mit aufs Boot – und mache den grössten Fang meiner bisherigen Fischer-Karriere! (Ich freue mich riesig, auch wenn Engi sagt, dass ein Hecht hier Minuspunkte gibt.) Bild: Thomas Schlittler

Ich treffe im Norden Kanadas aber auch auf Menschen, die unserem Gesellschaftssystem viel radikaler den Rücken kehren. Ben und Kacey laden mich am Braeburn Lake auf und fahren mich direkt ins 430 Kilometer entfernte Goldgräberstädtchen Dawson.

Sie schreien schon rein optisch: Wir sind anders! Er mit abgetragenem Holzfällerhemd, Bart und Vokuhila-Frisur, sie mit Rastalocken, mehreren Piercings und einem Nasenring, der sich wie bei einigen Rindern durch die Nasenscheidewand bohrt und aus beiden Löchern hervorschaut.

Aussteiger Nummer 2: Ben und Kacey

Aussteiger Nummer zwei: Ben und Kacey werden wohl nie einen Job am Bankschalter bekommen. Aber das wollen sie auch gar nicht. Die beiden schlagen sich auch sonst irgendwie durchs Leben. Bild: Thomas Schlittler

Wenn sich die beiden für einen Job am Bankschalter bewerben würden, hätten sie schlechte Karten. Aber das dürfte ihnen egal sein. Ben und Kacey schlagen sich auch sonst irgendwie durchs Leben. Sie arbeiten mal hier, mal dort und verdienen sich mit ihrer Musik etwas dazu – auch wenn es nur ein Gratisbier ist wie bei ihrem Auftritt in einer Bar in Dawson. 

Selbst ihr Auto sieht anders aus als bei den meisten Leuten. Auch ich darf mich hier verewigen. Etwas Originelleres als «Tom from Switzerland says thank you!» ist mir aber nicht eingefallen. Bild: Thomas Schlittler

Ich geniesse das spontane Konzert, das Ben und Kacey zusammen mit drei Freunden geben. Die Truppe zaubert mit Kontrabass, Handorgel, Gitarre, Geige und Singender Säge (kein Witz, das gibt's wirklich!) einen Song lebensfroher als der andere aufs Parkett. Dazu wird gesungen, getanzt und getrunken. 

Video: watson.ch

Doch so sehr mich das Schauspiel auch fasziniert: Mit meinen blauen North-Face-Turnschuhen, sauberen Jeans und frisch geschnittenen Haaren fühle ich mich unter den Hardcore-Aussteigern selbst als Autostöppler als Aussenseiter. Hätte ich doch zumindest mit der Rasur ein paar Tage länger gewartet, denke ich mir noch, als ich an der Theke mit Sandrine ins Gespräch komme. Die 37-jährige Französin ist vom Gebotenen ebenfalls begeistert, fühlt sich aber wie ich etwas zu angepasst, zu bieder. 

Aussteigerin Nummer drei: Sandrine

Aussteigerin Nummer drei: Die 37-jährige Französin Sandrine hat nach einer gescheiterten Beziehung alles hinter sich gelassen, lebt in ihrem Geländewagen und sucht in Kanada nach Arbeit. Bild: Thomas Schlittler

Wir sind sofort auf der gleichen Wellenlänge und trinken ein paar Bierchen zusammen. Es stellt sich heraus, dass Sandrine auch auf dem Weg ist Richtung Alaska. Und da sie in ihrem Geländewagen alleine unterwegs ist, bietet sie mir an, mich mitzunehmen. 

Sandrine hat in Kanada ein Arbeitsvisum, das zwei Jahre lang gültig ist. Als ich sie treffe, ist sie aber gerade auf einem Ausflug nach Alaska – ein Glück für mich, sie nimmt mich mit! Bild: Thomas Schlittler

Es hat seine Vorteile, von Nicht-Einheimischen mitgenommen zu werden: Sandrine ist wie ich auf der Suche nach guten Foto-Sujets. Auf dem «Top of the World Highway» gibt es davon sehr viele. Bild: Thomas Schlittler

Auf der 300 Kilometer langen Fahrt auf dem «Top of the World Highway», grosse Teile davon sind Schotterstrasse, haben wir viel Zeit zum Quatschen. Dabei merke ich: Sandrine ist ebenfalls eine Aussteigerin. Nachdem sie vor ein paar Monaten von ihrem Freund sitzengelassen wurde, hat sie kurzentschlossen ein zweijähriges Arbeitsvisum für Kanada beantragt.

Nun lebt sie in ihrem Wagen und ist auf der Suche nach Gelegenheitsjobs. «Und wenn ich in Kanada meinen Cowboy finde, bleibe ich vielleicht auch für immer hier», sagt die Frohnatur. Sie lacht dabei, doch ich bin sicher, dass die Aussage ernst gemeint ist. Es scheint sie momentan wenig nach Frankreich zurückzuziehen. 

Aussteigerin Nummer 4: Stephanie

Auch Stephanie wagt einen radikalen Wechsel: Vom Grossstadtdschungel New York in die unendlichen Weiten Alaskas. Bild: Thomas Schlittler

Die überzeugte Demokratin betritt mit dem Umzug in die Republikaner-Hochburg Alaska auch politisch Neuland. Bild: Thomas Schlittler

Unsere Ankunft in Anchorage feiern wir mit einem Bierchen. Nach einer 500 Kilometer langen Fahrt haben wir uns das redlich verdient. Also vor allem sie ... 😄. Bild: Thomas Schlittler

Nach zwei Tagen trennen sich unsere Wege wieder und ich finde in Stephanie meine nächste Reisegefährtin. Die Mittdreissigerin ist ebenfalls ein bisschen auf der Flucht – allerdings nicht vor einer zerbrochenen Beziehung, sondern vor dem hektischen Alltag New Yorks. In Manhattan aufgewachsen, hat sie sich für einen radikalen Wandel entschieden: ein Leben in Alaska. 

Auf der 500 Kilometer langen Strecke nach Anchorage kommen wir unter anderem auf die US-Wahlen zu sprechen. Im Gegensatz zum 77-jährigen Joe, über den ich vor einer Woche geschrieben habe, schwärmt Stephanie aber nicht für Donald Trump, sondern hat einen Hillary-Clinton-Sticker auf ihrem Auto. «Allerdings nur einen kleinen», sagt sie schmunzelnd und wohlwissend, dass Clinton-Anhänger in Alaska einen schweren Stand haben. 

Das Schöne ist aber, dass im hohen Norden jeder seinen Platz finden kann. Es hat genug Raum für Aussteiger jeglicher Art. 

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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29
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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • arpa 12.09.2016 12:37
    Highlight Alaska.. mein nächstes Ziel. Hoffenzlich gefällts, dann wandere ich aus. Ruhe und Natur, weit weg von allen Gesetzten und Menschen.. muss toll sein -_-
    3 1 Melden
  • Sloping 11.09.2016 21:18
    Highlight DEM Aussteiger schlecht hin bist du auf deiner Alaska Route sehr nahe gekommen: "Chris McCandless träumte schon lange davon, die Welt zu verändern, ein anderes Leben zu führen als seine Eltern, denen er Heuchelei und Materialismus vorhält. Er bewunderte Autoren wie Tolstoi, London & Thoreau für ihre Verdammung der kapitalistischen Gesellschaft und ihren Mut, aus dem System auszusteigen. Das eigentlich Wichtige sind die Erfahrungen, die man macht, die Erinnerungen und die triumphale, überschäumende Freude, die einen durchströmt, wenn man das Leben in vollen Zügen geniesst." #IntoTheWild
    6 2 Melden
    • Thomas Schlittler 15.09.2016 23:24
      Highlight Lieber Sloping. Ich habe gar in Healy übernachtet und bin McCandless damit noch etwas "näher" gekommen. Auf ein einsames Leben in der Wildnis habe ich aber keine Lust. McCandless kommt in der Wildnis zur Erkenntnis: "Happiness is only real, when shared." Und ich stimme ihm vollumfänglich zu! ;-)
      6 0 Melden
  • slashinvestor 10.09.2016 19:30
    Highlight Ja es ist schön da keine Zweifel. Ernst.....

    Aber geh mal dahin Ende Januar wo es fast keine Sonne gibt und es minus 40 ist. Da wird es schon tedious. Aber das schlimmste ist Mai und es gibt gibt immer einer oder zwei Schnee Stürme. Das hat mich immer auf den Keks gebracht.

    Ich liebe das Land Kanada und bin da aufgewachsen. Ich finde die Natur affengeil. Aber der Winter kann mich mal.
    15 2 Melden
    • Thomas Schlittler 15.09.2016 23:26
      Highlight Ein Winter in Kanada oder Alaska reizt mich auch nicht besonders. Ich werde deshalb schon bald wieder nach Süden reisen ... LG
      3 0 Melden
  • Fabio74 10.09.2016 19:29
    Highlight Da kriegt man Fernweh wenn man das liest..
    17 0 Melden
  • E. Edward Grey 10.09.2016 13:05
    Highlight Freiheit für Grönland,
    weg mit dem Packeis
    Ich geh kaputt, kommst Du mit?

    1 5 Melden
  • Luca Brasi 10.09.2016 09:52
    Highlight Wieder einmal ein hervorragender Bericht. Einfach ein Highlight der Woche. Besten Dank und weiterhin gute Fahrt. ;)
    85 1 Melden
    • Thomas Schlittler 15.09.2016 23:35
      Highlight Vielen herzlichen Dank!
      1 0 Melden
  • Typu 10.09.2016 09:51
    Highlight Wie teuer ist so ein hüttchem am see wie beschrieben? Mit wieviel müsste ich rechnen?
    54 0 Melden
    • Chrigi-B 10.09.2016 18:40
      Highlight Google ist dein bester Freund
      9 1 Melden
    • slashinvestor 10.09.2016 22:05
      Highlight Suche NUR mit https://www.realtor.ca/. In Canada seriösen immobilen werden verkauft von des Immobilien Portal. Im Norden macht Realtor links zur anerkannte Händler.
      4 0 Melden
    • slashinvestor 10.09.2016 22:09
      Highlight Würde sie es wagen etwas abgelegen zu kaufen bitte aufpassen. Immer mit den Municipality reden weil sonst kaufen Sie etwas das sie nicht loswerden. Sie müssen wissen sie sind nicht der erste "reiche" Ausländer der etwas kaufen will.
      7 0 Melden
  • Calvin WatsOff 10.09.2016 08:47
    Highlight Samstagmorgen, und Thomas ist schon da mit einem neuen Blog. Gibt's was Besseres? Nein.
    Einmal mehr, kann man das Geschriebene von Dir nur verschlingen. Gute Laune macht sich breit. Man merkt's, weil sich die Mundwinkel nach oben ziehen, und Glücksgefühle aufkommen. Danke Tom :))

    «Sugarbaby from Switzerland says thank you!»

    65 3 Melden
    • Mia_san_mia 10.09.2016 15:53
      Highlight Sind gute Berichtr, aber übertreiben musat Du auch nicht 😂
      8 29 Melden
    • kinna 10.09.2016 16:11
      Highlight warum übertreiben? sie findets halt super, ich finds schön sugarbaby kannst du dich darüber so freuen!
      25 3 Melden
    • Calvin WatsOff 10.09.2016 17:12
      Highlight Merci @kinna 😊 Sugarbaby ist ein "er" 😉😊😂
      28 2 Melden
    • Thomas Schlittler 15.09.2016 23:43
      Highlight Vielen Dank, Sugarbaby. Aber jetzt muss ich doch einmal fragen: Kennen wir uns?! :-D Ich habe langsam das Gefühl, da erlaubt sich ein Bekannter von mir einen Scherz mit mir ... ;-)
      2 0 Melden
    • Calvin WatsOff 16.09.2016 08:39
      Highlight Hallo Tom, Nein wir kennen uns nicht persönlich (Leider :D). Mir gefällt halt Deine Art wie du schreibst. Kommt einfach sympathisch rüber.
      1 0 Melden
  • lilie 10.09.2016 08:43
    Highlight Unglaublich, wie viele Aussteiger du getroffen hast! Gibts da oben eigentlich auch "normale" Leute?

    Ausser dir, natürlich. 😜

    Danke für den Bericht! Es macht immer Spass! 😁
    46 1 Melden
    • slashinvestor 10.09.2016 22:12
      Highlight Ja es gibt normalos... Im Winter weil diese "Aussteiger" gut Wetter Aussteiger sind. Wenn es kalt wird sind sie weg. :)
      8 0 Melden
    • slashinvestor 11.09.2016 11:11
      Highlight @Lilie meine Frau hat ihren Kommentar gelesen (die Familie meine Frau ist schon seit 425 Jahre in Quebec) hat gesagt, "nee normalos gibt es nicht da oben. Jeder ist ein bissen spezial" ;) ;) ;)

      Da hat sie schon recht. Da oben muss mann schon hartgesotten sein, es ist nicht einfach da.
      6 0 Melden
    • lilie 11.09.2016 11:54
      Highlight @slashinventor: Das glaube ich gerne, das Land ist auch extrem! Ähnlich wie bei uns in den Bergen oder in abgelegenen Tälern, da muss man auch ein wenig "speziell" sein. Merci et bonne journée an Ihre Frau! ☺
      3 0 Melden
    • slashinvestor 11.09.2016 12:34
      Highlight @lilie da haben sie recht. Meine Frau und ich wollten zurück nach Kanada weil wir das abgelegenes vermissten. Aber dann haben wir ein Haus ausserhalb der Bauzone mitten in Wald auf ein kleinen Berg (Gottschlackenberg) gefunden. Wir lieben es da weil wie sie sagen in die Bergen ist es auch anders. Jeder Schwyzer fragt sind sie ok ganz allein dort oben? Dann erklär ich unsere Kanadische Geschichte und die Leute verstehen es. Es ist nicht Kanada aber verdammt gut genug. :) :)
      6 0 Melden
    • Thomas Schlittler 15.09.2016 23:46
      Highlight Ob es da auch "Normalos" gibt? Kann ich dir nicht sagen. Slashinvestor weiss das mit seinem Hintergrund sicher besser! ;-)
      2 0 Melden
  • Homes8 10.09.2016 08:13
    Highlight Macht immer wieder Spass, wenn auch Sehnsüchtig die Berichte zu lesen. Merci.
    65 0 Melden
    • bärnergiu 10.09.2016 10:24
      Highlight und ich hab mich schon auf die Schönbächlers gefreut...

      Trotzdem wieder einmal ein super Bericht!
      32 2 Melden
    • Thomas Schlittler 15.09.2016 23:44
      Highlight Vielen Dank euch beiden! Den Schönbächlers bin ich leider nicht begegnet ... ;-)
      2 0 Melden
    • Homes8 16.09.2016 09:42
      Highlight Auch schönen Dank für die Antwort! Man, kommt direkt von Alaska, schon Wahnsinn.
      Sicher auch sehr einsam dort, wenn man nur den Wind und das Gras wachsen hört.
      Es kommt auch wieder anders
      2 0 Melden

It's all about the money – ganz besonders beim Reisen

«Über Geld spricht man nicht.» Das sagt sich so leicht, doch nach sieben Monaten Zentral-, Südostasien und China kann ich nicht ignorieren, dass ich in Südkorea für Bett, Bier und Bauch-Vollschlagen wieder deutlich tiefer in die Tasche greifen muss.

Das liebe Geld ist auf einer Weltreise immer ein Thema – ob man will oder nicht. Es fing bereits vor meiner Abreise an: Da lege ich jahrelang, Monat für Monat, mühsam Geld auf die Seite, um mir meinen grossen Traum zu erfüllen – und dann, vier Monate vor dem Aufbruch, erhöht sich mein Reisebudget auf einen Schlag um 20 Prozent. Einfach so, ohne dass ich etwas dafür tun musste. Das ist doch irgendwie verrückt! Ich sollte Nationalbank-Präsident Thomas Jordan eine Dankeskarte schicken.

Klar, ich …

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