Blogs

Es kommt immer wieder vor, dass uns Fahrer von ihren ausserehelichen Affären erzählen (Symbolbild). bild: thomas schlittler

So unverfroren prahlen unsere Fahrer mit ihren Seitensprüngen und Zweitfamilien

22.07.17, 22:47
Thomas Schlittler
Thomas Schlittler

Ronaldo, dessen richtigen Namen ich für mich behalte, ist ein lustiger Zeitgenosse. Er bringt meine Freundin Lea und mich ständig zum Lachen, als wir bei ihm im Lastwagen sitzen. Zudem zeigt uns der brasilianische Familienvater auf seinem Smartphone Fotos von seinen kleinen, herzigen Kindern und seiner Ehefrau. Und dann, gleich anschliessend, hält er uns ein Bild vor die Nase von einer anderen, offensichtlich viel jüngeren Frau. «Das ist meine Freundin», sagt Ronaldo stolz und strahlt dabei übers ganze Gesicht.

Lea und ich wissen nicht, wie wir reagieren sollen. Der plötzliche, unerwartete Wechsel von Familienglück zu Fremdgeh-Geständnis überfordert uns. Als die Fahrt mit Ronaldo zu Ende ist, sagt Lea frustriert: «Ach man, ich werde auf dieser Reise völlig desillusioniert!»

Mich überrascht dabei nicht die Tatsache, dass fremdgegangen wird, sondern wie offen und hemmungslos einige Fahrer davon erzählen (Symbolbild). bild: thomas schlittler

Ronaldo ist längst nicht der erste unserer Fahrer, der ungefragt mit seinen ausserehelichen Bettgeschichten prahlt. Mich überrascht dabei nicht die Tatsache, dass fremdgegangen wird, sondern wie gross das Bedürfnis einiger Fahrer ist, uns alle Details ihrer Affären stolz zu präsentieren. Teilweise scheinen sie fast darauf gewartet zu haben, mit Wildfremden über ihre Untreue zu sprechen.

Zu Beginn meiner Autostopp-Weltreise war ich auf dem Balkan unterwegs. Da sass ich eines Tages bei einem Familienvater im Auto, der gerade auf dem Weg war zu einem Seitensprung. Als wir ankamen, trank er noch gemütlich einen Kaffee mit mir, um auf sein Blind-Date zu warten. Als die unbekannte Dame dann aus ihrem Auto stieg, konnte er seine Enttäuschung allerdings nicht verbergen. «Scheisse», sagte er leise. Die Frau hatte auf der Dating-Plattform im Internet offenbar viel besser ausgesehen als in natura. Das entgeisterte Gesicht meines Fahrers werde ich nie mehr vergessen. Ich konnte mir nur knapp ein Grinsen verkneifen.

Die Route der 112. Woche um die Welt:

Vor einigen Wochen in Brasilien haben wir aber eine Fremdgeh-Geschichte gehört, bei der uns ganz und gar nicht mehr zum Lachen zumute war: Marcelo, der in Wirklichkeit natürlich auch anders heisst, ist nicht nur fremdgegangen, sondern hat gar eine zweite Familie gegründet. Neben den drei Kindern in Brasilien hat er einen 16-jährigen Sohn in Frankreich. «Meine Frau und die Kinder in Brasilien wissen davon aber nichts. Und sie dürfen es auch nie erfahren!»

Passiert ist das Ganze, als Marcelo um die Jahrtausendwende für ein paar Jahre in Europa gearbeitet hat. Er lernte eine Französin kennen, die unbedingt ein Kind von ihm wollte. Er willigte ein. Wieso, verstehen wir wegen unserer mangelnden Portugiesisch-Kenntnisse nicht. Ein Grund schien zu sein, dass er hoffte, durch das Kind einfacher an den französischen Pass zu kommen. Das hat er mittlerweile geschafft.

Die Bilder der Woche:

Marcelo scheint mit der Situation ganz gut zurechtzukommen: «Ich habe via Facebook fast wöchentlich Kontakt mit meinem Sohn. Er weiss, dass ich hier in Brasilien eine Familie habe.» Was der Teenager über die ungewöhnliche Familiensituation denkt, sagt uns Marcelo nicht. Zumindest finanziell dürfte der Junge aber nicht zu kurz kommen. Marcelo: «Die Mutter kommt aus einer reichen Familie und hat viel Geld. Sie erwartet keine Unterstützung von mir.»

Der Brasilianer erzählt das Ganze, als sei es die normalste Sache der Welt. Wir können das nicht nachvollziehen und wollen wissen: «Aber wie machst du das? Ist es nicht sehr kompliziert, so zu leben und das alles geheim zu halten?» Marcelo schüttelt den Kopf: «Nein, man gewöhnt sich daran. Und da ich als Lastwagenfahrer arbeite, bin ich sehr viel unterwegs.»

Salvador. Bild: Thomas Schlittler

Wir sind perplex, halten uns Marcelo gegenüber aber zurück mit einem Urteil – genau gleich wie bei allen anderen Ehebrechern. Als Tramper sind wir schliesslich Gäste und es ist nicht unsere Aufgabe, Moralapostel zu spielen. Eine Frage erlaube ich mir aber jeweils: «Denkst du, dass deine Frau auch fremdgeht?» Die Antwort kommt bei allen Männern wie aus der Pistole geschossen: «Nein, nie im Leben

Bei diesem überzeugten Nein muss ich immer schmunzeln. Denn schliesslich gibt es auf der Welt ungefähr gleich viele Männer wie Frauen. Und zum Sex braucht es bekanntlich zwei. Entweder müssen einige wenige Frauen also mit ganz vielen verschiedenen Männern ins Bett steigen, oder aber die Weiblein gehen etwa gleich oft fremd wie die Männlein.

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
45
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 02.08.2017 05:43
    Highlight Das Leben hat mit Treue nichts am Hut. Das Leben will Kinder kriegen. Darum gibt es die Liebe. Und wenn man sich liebt, verspricht man sich alles - sogar die Treue. Wir Menschen sind der Natur ausgeliefert. Die Natur ist stärker als der Verstand. Darum müssen wir uns keine Gedanken machen, wenn wir untreu werden, nachdem wir Kinder auf die Welt gestellt haben. Das liegt in der Natur der Dinge.
    1 6 Melden
  • one0one 24.07.2017 09:12
    Highlight Ich finde ems interessant das alle immer gegen die Kirche sind... Aber die Monogamie, die wird bis aufs Blut verteidigt und als die einzige richtige Beziehungsform wahrgenommen... Ich wage zu behaupten das eine Beziehung die trotz Polygamie funktioniert das stabilere Konstrukt ist weil es dort auf Vertrauen und nicht Besitzen beruht.
    22 4 Melden
    • Waldorf 24.07.2017 12:37
      Highlight Absolut! Ich finde es äusserst fragwürdig, dass "normale" beziehungen automatisch monogam zu sein haben. Wenn ich monogam leben möchte, mache ich das mit meiner partnerin aus, genau so wie ich dies auch müsste, wenn ich eine offenere beziehung führen wollte.

      Monogamie vorzuspielen, finde ich hingegen verwerflich!
      15 2 Melden
    • Menel 24.07.2017 23:10
      Highlight Das wirklich verwerfliche, an den oben beschriebenen Beziehungskonstrukten, ist in meinen Augen, dass man den Partner belügt und ihn seiner freien Meinung darüber beraubt, ob er in so einem Konstrukt leben möchte oder nicht.
      Auch höhre ich heraus, dass sie den Partnern diese Freiheit auch nicht zugestehen wollten.
      28 1 Melden
    • JasCar 28.07.2017 02:50
      Highlight Also ich denke, jeder soll eine Partnerschaft mit den Regeln leben, wie die involvierten Personen sie festgesetzt haben.
      Erstens sind mir die Regeln anderer egal, und zweitens dürfen daran so viele Parteien beteiligt sein, wie es für die Betroffenen richtig ist.
      Ich habe schon offene Beziehungen gelebt, und das war ok für uns alle.
      Und nun bin ich in einer sehr zweisamen Beziehung, wo Loyalität und Treue unabdingbar sind für uns beide. Wir lieben und genügen uns, und wären beide nicht bereit, jemanden dazwischenfunken zu lassen.
      Liebe ist individuell. Seid tolerant und hört auf euer Herz ❤
      11 0 Melden
  • Calvin WatsOff 23.07.2017 12:40
    Highlight befremdlicher aber spannender Einblick. Ist es Sinnsuche oder einfach nur Unzufriedenheit mit dem was man (frau) hat, welche uns betrügen lässt?
    7 0 Melden
    • Naughtious Maximus 23.07.2017 14:43
      Highlight Es ist die Degeneration unserer Gesellschaft.
      2 20 Melden
    • Calvin WatsOff 23.07.2017 15:17
      Highlight Na dann guet Nacht!!!! 😂😂😂
      5 0 Melden
    • Naughtious Maximus 23.07.2017 23:15
      Highlight Sinnsuche in der Pussy einer Anderen? Macht Sinn, wirklich.
      4 14 Melden
    • rodolofo 24.07.2017 08:25
      Highlight Das alles gehört zur Kirchlich geförderten Doppel-Moral in traditionellen Gesellschaften.
      Die Frauen eifern dem Vorbild der heiligen Mutter Maria nach und opfern sich auf für ihre Familien.
      Bei den Männern entsteht dann die Versuchung, sich in der Patriarchen-Rolle behaglich einzurichten und sich aus dem Haushalt verdrängen zu lassen.
      Draussen auf der Veranda und auf der Strasse haben die Machos dann eine "grosse Röhre", prosten einander zu und ballern Freudenschüsse in die Luft, obwohl sie den Kampf ums eigene Haus verloren haben...
      Das alles hat viel mit Selbstbetrug und Kompensation zu tun.
      11 4 Melden
    • Waldorf 24.07.2017 12:32
      Highlight Absolut richtig rodolfo! Ich würde sogar noch epigenetische veranlagungen mit ins spiel bringen.
      4 4 Melden
  • Staatsgebeutelter 23.07.2017 11:42
    Highlight Um fremd zu gehen braucht es, man halte es sich vor Augen, immer ein Gegenstück des anderen Geschlechts, hier nur auf den Männern rumhacken zu wollen führt zu nichts
    19 6 Melden
    • Genti 23.07.2017 21:26
      Highlight Nope, nicht zwingend des anderen Geschlechts. Es gibt auch homosexuelle Fremdgänger oder eben die closed Homosexuellen. Oder bisexuelle, such dirs aus... Und alle die Formen, welche ich vergessen habe.
      8 6 Melden
  • somner 23.07.2017 08:35
    Highlight Hinter jeder "komischen Realität" gibt es einen Grund. Ich bin echt erstaunt, wie lange ihr unterwegs seid und dennoch so oberflächlich bleibt. In vielen Südländern ist die Unterstützung von zwei Frauen und ihren Kindern sowas wie eine Sozialversicherung. Jobs sind rar. Wer einen hat und sogar noch mehr oder weniger gut bezahlt ist, unterstützt zwei Familien. Ich fands auch schwierig zu verstehn; ist nun mal so. Überleben kommt vor der Moral.
    13 9 Melden
    • Thomas Schlittler 24.07.2017 00:37
      Highlight Lieber somner

      Verstehe ich das richtig, du willst damit sagen, dass es in "Südländern" praktisch normal ist, dass Männer zwei Familien haben? Hast du dafür auch noch irgendwelche handfesten Belege? Ich bezweifle das nämlich stark. Es kommt sicher vor. Vielleicht mehr als bei uns. Aber von einer "Sozialversicherung" zu sprechen, halte ich dann doch für eine ziemliche Übertreibung.

      LG Thomas http://ü
      17 6 Melden
    • Knäckebrot 31.07.2017 12:57
      Highlight Meine Schwiegergrossmutter (höhö) ist Equadorianerin. Ihr Mann war nicht treu, hat einige Kinder gezeugt und die Frauen, die da mit im Spiel waren, waren oft unreife junge Erwachsene, welche sich nicht recht um die Kinder kümmern konnten und so hat die Grossmutter dann noch für diese Kinder geschaut. Sie blieb ihrem Mann dagegen treu und sie konnte ihm und den Frauen sogar vergeben und ist nicht bitter geworden.

      Und da ich mich mit Latinokultur etwas auskenne... Es ist auch für diese Frauen und Männer äusserst schmerzhaft betrogen zu werden. Auch wenn es sehr oft geschieht.
      5 0 Melden
  • Waldorf 23.07.2017 08:31
    Highlight Tja, haben Thomas und Lea es halt auch rausgefunden. Monogamie ist nicht die Regel und war es geschichtlich betrachtet auch nie. Ein bisschen mehr Ehrlichkeit müssten diese Herren jedoch schon an den Tag legen. Es kommt so oder so ans Tageslicht. Vermutlich müssen sie das bei fremden kompensieren.
    16 9 Melden
    • Thomas Schlittler 24.07.2017 00:40
      Highlight Lieber Waldorf

      Es scheint, als hättest du folgenden Abschnitt überlesen:

      "Mich überrascht (...) nicht die Tatsache, dass fremdgegangen wird, sondern wie gross das Bedürfnis einiger Fahrer ist, uns alle Details ihrer Affären stolz zu präsentieren."

      Liebe Grüsse aus Brasilien
      14 4 Melden
    • Waldorf 24.07.2017 12:28
      Highlight Ne, schon klar. Dem trage ich mit meinem letzten satz rechnung. Möchte euch natürlich nicht als prüde hinstellen.
      0 5 Melden
  • rodolofo 23.07.2017 08:03
    Highlight Immer noch besser, als sich eine Inzucht-Zweitfamilie im Keller zu halten...
    Nein, im Ernst, ich habe mir diese Fragen auch gestellt, als ich in den stock-Katholischen Philippinen zusammen mit meinem Schwager im Ausgang war.
    Er zeigte mir diverse Nachtclubs und machte mich auch mit seinen "barcadas" (Männer-Gruppen) bekannt.
    Dabei fand ich heraus, dass hinter der Fassade einer rigiden und Körperfeindlichen Religion das Tropische Dschungel-Leben zurückgekehrt ist.
    Die Kirchen-Ruinen werden von einer enorm wüchsigen Vegetation innert Kürze überwuchert.
    Alles mögliche Getier nistet sich ein.
    25 10 Melden
  • Dominic Marc Morgenthaler 23.07.2017 07:56
    Highlight Ich finde das bedenklich. Klar, ich weiss aus eigener Erfahrung, in anderen Ländern hat man über so vieles ein wenig andere Ansichten. Was in einem Land das Normalste der Welt ist. Gilt in einem anderen Land als höchst Verpönt.
    Aber dass so viele Leute so offenherzig ihren Partner betrügen find' ich erschreckend!
    34 8 Melden
    • Hensamatic 23.07.2017 08:42
      Highlight Glaubst du etwa, hier ist es anders? Dann kann ich dir nur mal eine Unterhaltung mit meiner Kollegin empfehlen. Die ist ein regelrechter Verheiratete-Männer-Magnet..
      14 0 Melden
    • Henzo 23.07.2017 10:58
      Highlight das stimmt ...in japan zum beispiel hat man einen ganz anderen bezug zur sexualität und dem partnerschaftlichem zusammenleben. Dort gibt es viele beziehungen die da sind um einander zu unterstützen und sich im alter abzusichern ....quasi eine garantie. Hat mit liebe dann nicht immer viel zu tun und öfters haben eheleute auch freundinnen/freunde mit dem wissen des partners. Zumindest hat uns das ein angetrunkener japanischer ceo so erklärt als er uns fotos von seinem auto und seinen jungen freundinnen gezeigt hat.
      11 0 Melden
    • CASSIO 23.07.2017 11:19
      Highlight Du denkst aber nicht in etwa, dass es bei uns anders ist? na klar, die etlichen püffer und saunaclubs gibt's nur für die singles. und wenn Du wüsstest, wie viele kuckuckskinder es gibt. und die hohe scheidungsrate kommt auch nicht von ungefähr. betrug ist betrug, ob offenherzig oder nicht, spielt keine rolle.
      10 2 Melden
    • Thomas Schlittler 24.07.2017 00:48
      Highlight @Henzo
      Vielen Dank für deinen Input. Da sprichst du etwas an, das mir auf der Reise auch bewusst geworden ist: In vielen Ländern ist der Geldbeutel ein wichtiger Punkt bei der Partnerwahl. Vor allem in Asien und dem nahen Osten haben mir viele junge Männer gesagt, dass es für sie schwierig sei, eine Frau zu finden, weil ihr Portemonnaie (noch) nicht dick genug sei. Was mich erstaunt hat: Die meisten Leute (Männer und Frauen) scheinen es völlig logisch und legitim zu finden, dass man den Partner nach finanziellen Kriterien wählt. Oder zumindest, dass die Finanzen eine wichtige Rolle spielen.
      4 0 Melden
    • CASSIO 24.07.2017 06:11
      Highlight Thomas, Thomas, Thomas. Du lebst in unserer westlichen pseudo-romantischen Traumwelt. Wach auf! Du warst nun in etlichen Ländern - diese Anzahl werde ich wohl nie erreichen - aber Heirat aus romantischen Gründen ist für die wenigsten Kulturen ein Thema. Selbst bei uns gibt's massenweise arrangierte Ehen. Da wird nicht aus Liebe geheiratet, sondern zur Absicherung und aus kulturellen, religiösen Gründen. Selbst hier gibt es Probleme, wenn Tamilen zum Beispiel einen Partner in einer höheren Kaste haben, und huch, noch schlimmer: wenn der Partner gar keiner Kaste angehört, weil er Europäer ist.
      6 2 Melden
    • Thomas Schlittler 24.07.2017 11:46
      Highlight Lieber Cassio, habe ja gesagt, dass ich das festgestellt habe. War nur anfangs überrascht. Muss deshalb nicht aufwachen ... ;-) LG
      5 1 Melden
  • Spooky 23.07.2017 06:03
    Highlight "...genau gleich wie bei allen anderen Ehebrechern."

    "Ehebrecher" - Oh mein Gott, das tönt ja wie damals im Alten Testament. Ist der Papst ein Held für euch junge Leute? 😱
    35 89 Melden
    • Dominic Marc Morgenthaler 23.07.2017 07:52
      Highlight Hör' ich da raus das du das Gut findest? Oder zumindest denkst, Ehebruch oder besser: 'Betrug am Partner' und das ist es ja schliesslich, sei nicht sooo schlimm?
      55 13 Melden
    • samplanet 23.07.2017 09:54
      Highlight wie würdest du es denn nennen?
      1 1 Melden
    • Mia_san_mia 23.07.2017 10:46
      Highlight @Dominic: Als Mann kann man das schon machen...
      6 6 Melden
    • Poke2016 23.07.2017 11:08
      Highlight Du warst noch nie verheiratet, wolltest zusammen alt werden, hast noch keine Scheidung durch gemacht...? Es geht nicht ums religiöse, sondern ums Versprochene, Vertrauen.
      7 4 Melden
    • Spooky 23.07.2017 12:47
      Highlight @Dominic Marc Morgenthaler

      Ja
      3 6 Melden
    • Spooky 23.07.2017 14:18
      Highlight @samplanet

      "wie würdest du es denn nennen?"

      Lebenslust, Abenteuerlust, Freiheitsdrang, Neugier, Liebe, humanitäre Hilfe, Empathie, Einfühlungsvermögen, Menschlichkeit, Lust auf Kommunikation, Zärtlichkeit, Nächstenliebe, dem Tod ein Schnippchen schlagen, Einbruch in die Freiheit, die konventionellen Fesseln sprengen, die Macht der Religionen unterlaufen, die Welt erforschen, sich nicht unterdrücken lassen.




      7 15 Melden
    • Thomas Schlittler 24.07.2017 01:02
      Highlight @Spooky: Vielen Dank für die gelungene Aufzählung, grosses Kino! Das nächste Mal werde ich auf dein Repertoire zurückgreifen. "Ehebrecher" ist tatsächlich etwas altbacken. Und zudem klingt es viel spannender und positiver, wenn stattdessen von Abenteurern, Forschern, Humanisten oder Liebenden die Rede ist. :-D
      13 4 Melden
    • Lami23 24.07.2017 18:17
      Highlight Da stellt sich mir die Frage, warum man heiratet, wenn man doch lieber abenteuerlustig und neugierig ist. :-)
      7 0 Melden
  • Mia_san_mia 23.07.2017 02:20
    Highlight Ach so schlimm ist das ja nicht, die Jungs machen das gut ✌👍
    26 91 Melden
  • Henzo 23.07.2017 00:15
    Highlight gäbe auch die möglichkeit, dass die frauen single sind mit denen man(n) betrügt ...es ist also nicht nötig das zwingend gleich viel frauen männer betrügen oder umgekehrt und zudem muss es nicht sein, dass eine frau von einem betrüger auch eher betrügt oder dass eine frau von einem treuen mann auch treu ist ...aber das nur so am rande
    25 39 Melden
    • rodolofo 23.07.2017 08:10
      Highlight Die Frauen, mit denen Seitensprünge möglich sind, sind meistens arm und hoffen, sich mit Hilfe eines etablierten Mannes aus ihrer Misère (sehr oft noch als Gogo-Girl in der Prostitution tätig) zu befreien.
      Die Machos nützen solche Erwartungen ihrer "Zweit- und Dritt-Büros" schamlos aus, indem sie diesen Frauen echte Liebe vorgaukeln.
      Natürlich geht es diesen Männern aber nur darum, sich selber und dem Kollegenkreis die eigene Potenz zu beweisen.
      Das hat mir mein Schwager damals freimütig erzählt, als er mich in den Ausgang mitgenommen hat.
      Anfangs hatte ich da auch noch ein gewisses Lüstchen.
      10 2 Melden
  • Kepa 23.07.2017 00:09
    Highlight Toller Reisebericht aus Brasilien. Falls ihr vor der Rückfahrt noch ein wenig Lust auf Paradies habt, schaut doch bei uns in Praia de Pipa vorbei! Ich fahre ab hier am Mittwoch Richtung Natal... Nehme Euch gerne mit!
    41 3 Melden
    • CASSIO 23.07.2017 11:21
      Highlight Praia DE Pipa? sollte es nicht Praia DA Pipa heissen?
      1 1 Melden
    • Kepa 23.07.2017 14:18
      Highlight Korrekt: Praia da Pipa
      3 0 Melden
    • Thomas Schlittler 24.07.2017 01:07
      Highlight Lieber Kepa, vielen herzlichen Dank für das nette Angebot, du scheinst ein waschechter Brasilianer zu sein. ;-) Leider wird es aber nichts mit einem Treffen: Wir sind mittlerweile bereits in Natal und am Montag geht es mit dem Frachtschifft Richtung Spanien ... Muito obrigado!
      1 1 Melden
    • Kepa 25.07.2017 03:23
      Highlight Oh, das ging ja schnell! Gute Reise, kommt gut nach Hause und nehmt Euch das nächste Mal auch ein wenig Zeit für die Traumküsten im Nordosten Brasiliens!
      0 0 Melden
  • Informant 23.07.2017 00:08
    Highlight Was für ein Foto!
    26 2 Melden

«Tonight, bumm, bumm?» 7 Fragen, die ich mir als Tourist in Bangkok gestellt habe 

Nach einem Monat in Bangkok ist es mir ein Anliegen, den Sextourismus in dieser Stadt – und in ganz Thailand – zu thematisieren. Da dies ein heikles Thema ist und ich dazu ganz viele verschiedene Aspekte im Kopf habe, halte ich ein Selbstinterview für die passende Form, um meine Gedanken dazu zu formulieren.

Auf jeden Fall. Ich habe noch nie eine Grossstadt gesehen, in der Sex und Prostitution so präsent sind wie hier. Jedes Viertel scheint mindestens eine Rotlicht-Meile zu haben. Manchmal …

Artikel lesen