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President Donald Trump gestures from the podium as as speaks at the National Rifle Association-Institute for Legislative Action Leadership Forum in Dallas, Friday, May 4, 2018. (AP Photo/Sue Ogrocki)

Zu Besuch bei Freunden: Donald Trump an der NRA-Convention. Bild: AP/AP

Das Recht auf eine Waffe kommt von Gott, sagt Trump. Denken wir das kurz zu Ende …

In seiner Rede vor den Waffenfans behauptete der Präsident, Gott habe das Waffengesetz gegeben. Das ist aus verschiedenen Gründen bemerkenswert.

15.05.18, 08:45


US-Präsident Donald Trump überrascht uns immer wieder mit neuen Eskapaden. Wenn wir glauben, allmählich alle Facetten seiner schillernden und narzisstischen Persönlichkeit zu kennen, verblüfft er uns postwendend mit neuen Einsichten.

Zu seinen grössten Bewunderern gehören die frommen Christen und die Waffennarren. Vergangene Woche nahm er in Dallas die Mitglieder der Waffenlobby NRA an seine Brust.

Donald Trump bei seiner Rede vor der Waffenlobby NRA. Video: YouTube/FOCUS Online

Unter tosendem Applaus lief er zur Höchstform auf und beschwor den Verfassungszusatz, der das Tragen von Waffen regelt. Es sei das von Gott gegebene Recht, schrie er in die Menge. Das ist exakt der Code der NRA, die mehr und mehr zur Sekte mutiert.

Was heisst das konkret? Sezieren wir also die Aussage von Trump und die Losung der Waffenlobby. Das Gesetz ist angeblich gottgewollt, folglich entspricht es seinem Willen. Der Schöpfer hat veranlasst, dass die Amerikanerinnen und Amerikaner laut Verfassung fast beliebig Waffen kaufen und tragen dürfen. Somit handelt es sich quasi um eine religiöse (Ersatz-)Handlung.

Irgend etwas an dieser religiösen «Waffengleichung» kann nicht stimmen. Denn das zentrale göttliche Gebot lautet, du sollst nicht töten.

Das impliziert, dass Gott in die Welt wirkt, dass er die amerikanische Regierung beraten, gelenkt oder zumindest beeinflusst hat. Und mit ihr die legislativen Kammern. Es ist dem Schöpfer also ein Anliegen, dass gewöhnliche Bürger immer und überall zur Waffe greifen können. Und notfalls töten.

Gun rights advocate Drew Deal of Dallas, right, discusses the second amendment with a gun control advocate who would not give her name as dueling groups demonstrated outside Dallas City Hall during the NRA Annual Meeting & Exhibits at the Kay Bailey Hutchison Convention Center on Saturday, May 5, 2018, in Dallas. (Smiley N. Pool/The Dallas Morning News via AP)

Eine Waffengegnerin diskutiert mit Drew Deal, einem Waffenbefürworter aus Dallas. Man beachte sein Schild. Bild: AP/The Dallas Morning News

Irgend etwas an dieser religiösen «Waffengleichung» kann nicht stimmen. Denn das zentrale göttliche Gebot lautet, du sollst nicht töten. Also müssten Gott und die Gesetze dafür sorgen, dass wir Menschen nicht in Versuchung kommen, andere niederzuschiessen. Und dass die Voraussetzungen dazu möglichst erschwert werden. Zum Beispiel mit restriktiven Waffengesetzen.

Ein weiteres christliches Credo lautet, liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Oder liebet eure Feinde und haltet die andere Wange hin. Das angeblich Gott gegebene Waffengesetz hebelt diese christlichen Gebote radikal aus.

Trump schiesst aus allen Rohren

Das kümmert vermutlich den rechtsradikalen Flügel der NRA wenig. Doch ein beträchtlicher Teil der NRA-Mitglieder sind fromme Christen aus den Freikirchen. Dass Trump, der alle Arten von Rohren über Verstand und Moral hebt, darin keine Widersprüche erkennen kann, verwundert nicht.

Dass aber auch die frommen Christen, die sich zu den Hüter von Moral und Ethik aufgeschwungen haben, Verdrängungskünstler der Extraklasse sind, erstaunt schon mehr. Gott müsste ziemlich schizophren sein, hätte er die amerikanischen Waffengesetze initiiert.

Übrigens: Beim Auftritt von Trump in Dallas war es den Waffennarren verboten, Pistolen oder Revolver auf sich zu tragen. Vielleicht hatte der Präsident Angst, ein Zuhörer könnte vor Freude um sich ballern. Und ihn irrtümlicherweise treffen. Das Vertrauen in seine Verbündeten scheint beschränkt zu sein. Was man durchaus verstehen kann.

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Brikne, 20.7.2017
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301Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Agnos ~ 17.05.2018 18:39
    Highlight Mein Schlachtmesser am Entercôte, gesprochen auf Deutsch; andergott schmeckt mir besser, hingegen nicht ein Schächten verabscheue ich, da es Mord ist. Die Azteken haben Menschenopfer ihren Götter dargebracht, und selbst Gefangene wurden an Götter und Geistern geopfert. Wie kultivierter sind wir in Europa, wenn es um Kriege geht, denn da opfern Kriegsherren auch ihre Söldner, und warum will Amerika ihre Bevölkerung in einer Schlacht opfern, da es auch andere Mittel wie Diplomatie gibt.
    2 1 Melden
  • Sophia 16.05.2018 11:04
    Highlight Ja, Gott hat gesagt: Macht euch die Erde untertan. Das könnte man auch so verstehen. Aber als er das sagte, gab es noch keine Schusswaffen, na, dann hat der Kain halt zum Knüppel greifen müssen, um seinen Bruder zu erschlagen. Nur, seltsam, Gott hat das gar nicht gefallen und dem Kain als Brudermörder ein Zeichen auf die Stirn gebrannt und später gesagt: Die Rache ist mein! Hoppla, was Gott so alles schon gesagt hat. Darf ich jetzt schiessen, oder gehört die Rache dem "lieben" Gott?
    7 4 Melden
    • Husar 17.05.2018 08:38
      Highlight Zu Deiner Schlussfrage.
      Die Antwort lautet: Wenn Du im Auftrag Gottes handelst, dann darfst nicht nur, sondern dann Du musst Rache üben.
      Dass Gott delegiert, kann man an vielen Stellen in der Bibel nachlesen.
      2 5 Melden
    • Sophia 17.05.2018 11:11
      Highlight Wenn Gott doch sagt, du darfst nicht töten und dass die Rache sein sei, dann darfst du in der bibel ruhig weitersuchen, bis du was Gegenteiliges findest? Was ist das für ein eigenartiges Buch!
      3 2 Melden
    • Husar 17.05.2018 15:08
      Highlight @Sophia
      Die Bibel ist ein Buch, das man nicht ernst nehmen soll. Man kann mit ihm alles begründen und von allem dessen Gegenteil. Der Trick der Kirche ist, den Gläubigen vorzumachen, dass die Gläubigen nicht fähig seien, die Bibel zu verstehen.
      Das ist der Trick aller Autoritäten. Immer wenn sie keine schlüssigen Argumente zur Durchsetzung ihrer Interessen finden, greifen sie auf dieses Schema zurück: Ich weiss mehr, also gehorche Du! Manche Autoriäten entfernen sofort jeden, der dann die selbsmörderische Frage stellt: "Warum?".
      7 4 Melden
  • Husar 16.05.2018 09:52
    Highlight Herr Stamm,

    sie sind Opfer einer falschen Übersetzung der Bibel.

    Korrekt übersetzt heisst es: "Du sollst nicht morden!".
    Genau so steht es in der Einheitsübersetzung der Bibel denn auch geschrieben (Exodus 20,13). Die Einheitsübersetzung gibt es schon seit fast 40 Jahren. Sie sind nicht à jour, Herr Stamm.

    Die Bibel erzählt von vielen gerechtfertigten Tötungen. Im Christentum ist im Einklang mit der Bibel das Töten zur Selbstverteidigung (inkl. Krieg) seit jeher erlaubt, weil es dies ein Mittel zum Schutz des menschlichen Lebens ist, was im Christentum ein hochgehaltenes Anliegen ist.
    5 19 Melden
    • Sophia 16.05.2018 11:07
      Highlight Stimmt nicht, Husar. denn Gott hat gesagt, wenn dir einer auf die Wange schlägt, dann halte auch noch die andere hin und er hat auch gesagt, dass die Rache sein sei! Also nichts mit Rechtfertigung eines Krieges und du scheinst wirklich nicht auf den dem besten Wissensstand zu sein.
      12 5 Melden
    • Husar 16.05.2018 19:25
      Highlight @Sophia
      Das mit der Wange hat Jesus gesagt.
      Bsp.:
      zur Todesstrafe:
      "Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben " (3. Mose 20, 13)
      „Wer seinem Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben.“ (4. Mose 31, 17)

      zu Krieg:
      "Er, der HERR, dein Gott, wird diese Leute ausrotten vor dir, einzeln nacheinander. …" (5. Mose 7,22)
      "Der Herr, euer Gott, wird euch in das Land bringen, das ihr in Besitz nehmen sollt. Dort wird er mächtige Völker vertreiben und euch ihr Land geben." (5 Moses 7,1)

      Es gibt da noch mehr.
      6 4 Melden
    • i schwörs 17.05.2018 06:31
      Highlight Wenn man den Unterschied zwischen NT und AT nicht kennt, sollte man sich nicht als Experte hinstellen, Husar.
      4 2 Melden
    • Husar 17.05.2018 08:16
      Highlight @i schwörs
      Für die Christen zählt das Alte Testament gleich viel, wie das neue Testament. Beide sind Teil ihres einzigen heiligen Buchs, Grundlage aller christlichen Moral: die Bibel.

      Wer das nicht weiss, weiss nichts über Religion.
      4 6 Melden
    • Sophia 17.05.2018 11:15
      Highlight Guter husar, bisher dachte ich jesus sei Gottes Sohn und könne gar nichts anderes verzapfen, als der grosse Vater im Himmel. Eigentlich gilt doch immer das spätere Testament.
      4 1 Melden
    • Agnos ~ 17.05.2018 12:20
      Highlight Husar, wie würde dich dein anderer Gott dich bestrafen, wenn das wichtigste Gebot nicht eingehalten wird? Schon oft wollte jemand mich bekehren, doch es blieb nur beim Versuch, weil was versprochen wurde, nicht mit eingestimmt war, entsprechend dem Drohen des Wiederabfalls, wenn jegliche Sünden, sei klein oder gross ewige Verdammnis zu folge habe. Mit Zitat: Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein, wenn nicht tust was der Herr dir sagt. Nun war der Pastor der Herr, oder der Herr der Herren, oder wer!?
      7 1 Melden
    • Agnos ~ 18.05.2018 05:12
      Highlight Wenn gepredigt wird, "nur fröhliche Geber hat lieb," was bleibt denen die hungern, und ihren Gott nicht kaufen können, und dann wird noch gewettert, "wenn ihr nicht tut was ich euch sage, kommt ihr in die Hölle," wo bleibt denn da noch meine Hoffnung!? Da ist "Glaube ist Scheisse," den einzig wahren Spruch, der ausgesprochen werden darf.
      2 0 Melden
  • Lost_dreams 16.05.2018 09:17
    Highlight Und wieder wurde Schizophrenie völlig falsch verstanden und genutzt...
    5 1 Melden
  • Oxymora 15.05.2018 22:36
    Highlight ... Schwerter zu Pflugscharen ... (Jes 2.4)

    Wunderschön, tönt als würde Gott die Menschen auffordern, Pflüge aus ihren Schwertern zu machen.

    Was sagt der liebe Gott vor diesem Rosinen-Vers?

    z.B:
    Deshalb spricht der HERR, der allmächtige und starke Gott: Wehe euch, wenn ich meinem Zorn freien Lauf lasse!
    Ich werde mich rächen an meinen Widersachern und Rache nehmen an meinen Feinden.(Jes 1.24)

    Die Schwerter können umgeschmiedet werden, wenn mit Waffengewalt, die göttliche Ordnung hergestellt ist und alle Welt dem lieben Gott blind gehorcht.

    Nicht vorher!

    So gesehen niemals!

    .
    8 6 Melden
    • Agnos ~ 17.05.2018 19:24
      Highlight Wie wars bei Nagasaki und Hiroshima, war Amerika der Gerichtsengel Gottes, die sich wieder mal zu Gott und Helden erklärten.
      6 0 Melden
    • Agnos ~ 18.05.2018 04:59
      Highlight Eine explodierende Nuklear-Bombe live aufgenommen!
      1 0 Melden
  • Hypatia 15.05.2018 18:18
    Highlight Ich werde hier mal eine Prophezeiung in den Raum stellen: Wenn es einen Gott gibt, so folgt die Strafe für diesen Lackaffen Trump auf dem Fuss.
    7 3 Melden
    • Agnos ~ 18.05.2018 06:42
      Highlight Wie wird Trumps Pfingsten aussehen?
      -Was wird seine Erleuchtung sein,
      -und für was wird seine Berufung sein?

      Pfingsten ist bekanntlich eine friedliche Angelegenheit, mit vielen Verheissungen u. Versprechen zum Weltfrieden beizutragen, das aus der Bibel zusammengefasst ist.

      Feuerzungen vom Himmel, sind die Phosphorbomben der Amerikaner in Vietnam. Phosphorbomben aus dem Vietnam.

      Eine Verheissungsvolle Verheissung, selbst die Trump dem Verbot der Phosphorwaffen verstösst, indem er die Abkommen widerlegt u. abbricht.

      Weltfrieden Quo Vadis, wenn Waffen die Welt regieren!?
      1 0 Melden
    • Agnos ~ 18.05.2018 08:14
      Highlight Was Amerika unter Frieden versteht!
      0 0 Melden
  • Ohniznachtisbett 15.05.2018 09:35
    Highlight Ich, weils Gott kein Marxist, sage immer wieder: Religion ist Opium fürs Volk. Und Religion muss als weit gefasster Begriff angesehen werden. Die grossen Religionen, Veganismus, Appleismus, Neoliberalismus, Kommunismus, Impfgegner etc. sind nur ein paar Beispiele. Anhänger von (Pseudo-, Ersatz-)Religionen treffen sich nicht nur in Kirchen, Moscheen und Synagogen. Auch Fitnesszenter, Baumschulen, Waffenbörsen oder Vorträge können zu Orten pseudoreligiöser Veranstaltungen verkommen.
    13 4 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 15.05.2018 11:59
      Highlight Die Definition von Religion sagt etwas anderes: "Religion ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte ist, sowie häufig auch an heilige Objekte" (wikipedia)

      Veganer, Neoliberale, Kommunisten, Applefanboys, Impfgegner zeichnen sich *überhaupt nicht* durch transzendente Ideen aus.
      11 5 Melden
    • Sophia 16.05.2018 11:15
      Highlight Was, wirklich? (Frage an You will udw.)
      Daa sage mir mal, was die Impfgegener an realen Gedanken und wissenschaftlichen Beweisen zu bieten haben! Neoliberalismus ist doch kein Begriff mit wirklicher Bedeutung, sondern so eine bezeichnung für etwas völlig Undefiniertes. Kommunismus gibt es nur in gewissen Köpfen aber in keiner Realität und Veganismus ist eine Art Religion, weil auch hier geglaubt und nichts bewiesen ist. Also bitte, was schreibst du denn da lieber Yuo will usw.?
      3 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 16.05.2018 12:11
      Highlight > Veganismus ist eine Art Religion, weil auch hier geglaubt und nichts bewiesen ist

      Das heisst, du kannst eine 'transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kraft' nennen, die den Veganern/Impfgegnern den Grund für ihren Veganismus/Impfgegnerismus liefert?

      Die 'Unsichtbare Hand' des Neoliberalismus beschreibt einen Vorgang, der zwar nicht vollständig verstanden werden kann, aber *ganz sicher nicht* von einer transzendenten Kraft beeinflusst wird.

      Das Weltbild, das dem Kommunismus zugrunde liegt, ist Materialismus.

      Du verwechselst 'Metaphysik' mit 'Religion' Sophia.
      3 1 Melden
    • Ohniznachtisbett 16.05.2018 22:19
      Highlight Fernbedienung: Nur weil diese Ersatzreligionen keinen Schöpfer kennen und sich nicht dazu äussern, wie es nach dem Tod weitergeht oder eben nicht, zeigen sie doch viele Paralellen. Ich/wir sind besser als..., nur dies ist das einzig wahre..., Rituale... Verleugnen von wissenschaftlichen Tatsachen... Missionieren. Um nur einige zu nennen.
      0 0 Melden
    • Agnos ~ 16.05.2018 22:52
      Highlight Den Glauben an Philosophien haben eine gewissen religiösen Inhalt, der verbindlich mit Macht und Herrschaft zu tun haben. Das sage ich ohne aufzählen aller Geisteswissenschaften der heutigen Zeit, und vorher seit der Antike. Wo Herrschaft und Macht herrscht, da ist auch die Gewalt, und eine Gegengewalt. Jeder nimmt sich mehr als er braucht, und beraubt dem andern jegliche Lebensgrundlagen, und da kommt es gezwungenermassen zum Gewaltexzess, dem Überlebungskamp.
      6 1 Melden
    • Agnos ~ 17.05.2018 20:37
      Highlight Wenn Geiz ist geil mit Völlerei und Habgier, in Hand in Hand geht, auf aushungern der Schwachen, dann entbrennt ein Überlebungskampf auf Leben und Tod, und da kann keiner mit Selbstrechtfertigung seinen Gott hinhalten, wenn das Übel geschürt wurde.
      1 0 Melden
  • Pasionaria 15.05.2018 00:11
    Highlight Die Steigerung von relig. Waffenlegitimation > pervers >
    10 3 Melden
  • Elvenpath 14.05.2018 20:33
    Highlight Das ist eine völlig berechtigte Schlussfolgerung von Trump. Denn in die Bibel kann man so ziemlich alles hineinlesen.
    Deswegen ist das Christentum auch moralisch und ethisch völlig orientierungslos und hat keinerlei verbindliche Werte, oder Aussagen.
    Auf der einen Seite ist z. B. Homosexualität eine Todsünde (auch im neuen Testament), auf der anderen Seite sagt Jesus, man solle seinen Feind lieben.
    Die Bibel ist voll mit solchen Widersprüchen.

    Ein Machwerk, was untauglich ist für unsere heutige Zeit. Kein Wort von Umweltschutz, Überbevölkerung oder Gleichberechtigung.
    20 4 Melden
    • Husar 17.05.2018 08:42
      Highlight Es hat noch nie eine Rolle gespielt, was in der Bibel geschrieben steht. Entscheidend war immer nur, wer die Macht hatte, die gültige Interpretation der Bibel durchzusetzen.
      Von daher ist die Bibel das ideale Buch für Machthaber. Sie können all ihr Tun mit der Bibel begründen und so die Gläubigen zur Gefolgschaft drängen.
      3 0 Melden
    • Agnos ~ 17.05.2018 11:58
      Highlight Husar, in Südafrika waren die Buren die über die Schwarzen, der Urbevölkerung herrschten. Die lebten als Sklaven, und fütterten die Buren aus ihrem Ertragsernten der geforderten Zwangsabgabe. Nicht selten wurden da auch Waffen verwendet, um der Eintreibung nachzuhelfen.
      1 0 Melden
    • Agnos ~ 18.05.2018 05:48
      Highlight Sklavenarbeiter unter Gewaltattacken der Buren.
      0 0 Melden
    • Husar 18.05.2018 08:14
      Highlight @pablo
      Ich sehe auf dem Bild zwei Schwarze. Der eine, hell bekleidet, kitzelt den anderen, dunkel bekleidet, mit einem langen Stäbchen.
      Da drauf ist keine Gewalt zu erkennen, kein Bure und auch nicht Südafrika und schon gar nicht das Apartheitsystem. Was soll das?
      3 0 Melden
    • Agnos ~ 18.05.2018 08:30
      Highlight Einem Sadisten darf ich keine weitere schrecklichen Bilder zur Selbstbefriedung, aus Südafrika zeigen.
      0 0 Melden
    • Agnos ~ 18.05.2018 08:36
      Highlight Husar,
      Südafrika ist für die Apartheitspolitik an den Schwarzen Urbevölkerung bekannt, und über gebrauch von Waffen an den Schwarzen Afrikanern auch. Berichten zufolge von damals in Europa, zeugen mit Foto von Gewalt und Hinrichtungen von Frauen und Männern.
      0 0 Melden
  • Spooky 13.05.2018 22:41
    Highlight "Das Recht auf eine Waffe kommt von Gott, sagt Trump."

    Also, im Prinzip kommt eigentlich alles von Gott.
    15 3 Melden
    • Paisley Parker 15.05.2018 16:52
      Highlight Alles... oder eben nichts.
      Das kommt eben auf die jeweilige Religion an.

      Darum verstehe ich den Artikel und auch die Mehrheit der Kommentaren hier nicht.
      4 0 Melden
    • Spooky 15.05.2018 22:14
      Highlight @Paisley Parker

      Also, von mir aus gesehen hat Gott mit den Religionen überhaupt nichts zu tun.

      (Weisst du, was ich meine?)
      4 2 Melden
    • Paisley Parker 16.05.2018 09:53
      Highlight Nope.
      Willst du erklären?
      4 3 Melden
    • Spooky 16.05.2018 18:28
      Highlight @Paisley
      Religiöse Leute glauben, was sie über Gott oder die Götter denken, sei real. Dabei schwelgen sie nur in ihren eigenen Vorstellungen.
      2 0 Melden
  • Oxymora 13.05.2018 12:07
    Highlight Die Bibel besteht nicht nur aus Bergpredigt!

    „Jesus fuhr fort: Wer einen Geldbeutel oder eine Vorratstasche besitzt, soll sie mit sich nehmen, und wer nichts als seinen Mantel besitzt, soll diesen verkaufen und sich dafür ein Schwert kaufen.“
    (Lukas 22,36)

    Sind wir mal ehrlich in der heutigen würde Jesus sicherlich eine Schusswaffe empfehlen.
    22 4 Melden
    • Agnos ~ 14.05.2018 13:58
      Highlight Die ausgelegten Auslegungen, die bereits schon von einer ausgelegten Auslegung ausgelegt wurden, haben den Sinn der Wahrheit verfehlt, also ist die Bibel im grossen Masse eine Verfehlung von Menschenhand gemacht, und hat den ursprünglichen Sinn verloren.
      13 2 Melden
    • Agnos ~ 16.05.2018 10:06
      Highlight Ocymora, ihr neue Bibel nach ihnen genannt und neu ausgelegt, wenn ich es so nennen dürfte, ist aus den Zusammenhang herausgerissen, und hat deshalb an der wirklichen Bedeutung verloren.
      9 1 Melden
    • Sophia 16.05.2018 11:21
      Highlight Oxymora, du siehts die Bibel völlig richtig, es spielt nämlich überhaupt keine Rolle, was darin steht, sondern was die Menschen daraus lesen. Das gilt auch für den Koran und andere verw. Bücher, welche den Menschen verbessern wollen und stets das Gegenteil erreichen. Deshalb dienen diese Bücher zu gar nichts, ausser zum Streit.
      4 0 Melden
    • Agnos ~ 16.05.2018 22:19
      Highlight Sophia, dann könnte die Vision eine neue philosophische Ausrichtung sein, die alles rechtfertigt, wie (hitlersbibel, meinkampf)
      1 0 Melden
  • Freydenker 13.05.2018 10:32
    Highlight Herr Stamm
    Können sie uns/mir schildern inwiefern sie einen Unterschied zwischen Religionen und Sekte sehen.
    Von meinem Standpunkt gibt es da keinen 😌
    20 3 Melden
    • rodolofo 13.05.2018 14:42
      Highlight Tendenziell ist jede Art von Gemeinschaft eine "Sekte", bzw. eine in der heutigen Zeit verpönte "Parallelgesellschaft".
      Andererseits ist ja die Voraussetzung für "Multikulti" das Vorhandensein von verschiedenen Kulturen!
      Und wie werden Kulturen gelebt?
      Indem sich Leute zusammentun, welche gemeinsame Werte und Bräuche pflegen und miteinander teilen. Und das ist wiederum nichts Anderes, als eine "sektiererische Parallelgesellschaft".
      Ich schlage darum das MASS an Abgrenzung und an Erzieherischer Strenge als Gradmesser für den Stempel "Sekte" vor:
      SEHR streng, rigide und abgrenzend = Sekte.
      4 3 Melden
    • Freydenker 13.05.2018 16:23
      Highlight Also Freikirchen, Katholiken, Juden, Protestanten, etc.

      11 2 Melden
    • Agnos ~ 13.05.2018 20:26
      Highlight Die neue Kultur löst die alte Kultur ab, weil Neues das Alte untauglich macht, und so wird es weiter gehen, gleich dem Dominoeffekt. Kultur und geistliche Wissenschaft gehen Hand in Hand, und das Recht des Stärkeren setzt sich durch.
      12 2 Melden
    • rodolofo 14.05.2018 07:05
      Highlight @ pablo'
      ... wobei dann noch zu definieren wäre, was "stärker" ist.
      Ich halte mich da eher an die Natur:
      Je nach Boden, Klima, Jahreszeit und sonstigen Einflüssen setzen sich bestimmte, an diese unterschiedlichen Milieus besonders gut angepasste Gemeinschaften, bestehend aus sehr unterschiedlichen Lebewesen, die sich aber symbiotisch ergänzen, durch.
      Die Stärke liegt also in der GESAMTHEIT, und nicht im Einzelnen!
      Eine gentechnisch konstruierte Super-Pflanze gibt es deshalb nicht und wird es niemals geben!
      Ebenso gibt es keine überlegene Kulturen, sondern bestenfalls passende Kulturen.
      2 1 Melden
    • Agnos ~ 16.05.2018 09:36
      Highlight Das scheint mir eher irrationale zu sein, weil es auf die bedeutende u. aussagekräftigste Kultur ankommt, u. das macht anderes bedeutungslos, weil die Menge nichts mit der Stärke zu tun hat. Antwort entsprechend ihrem Beitrag. Was das Individuum angeht, muss es von der Masse getrennt werden, sonst kann es sich nicht entfalten, denn einen gewissen Freiraum braucht alles was lebt, wie beim Affen dem sein Lebensraum eingeschränkt wurde, wegen Urwaldroden für Palmölplantagen. Wenn ein Mensch wegen Sonderlehren ausgegrenzt wird, ist er innen auch eingegrenzt, dass er sich nicht entwickeln kann
      8 0 Melden
  • TheRealSnakePlissken 13.05.2018 09:58
    Highlight Der Trampel hat schwer einen an der Waffe(l)!

    Aber jetzt zu meinem eigentlichen Anliegen:

    Wir Leserkommentare auf Watson haben ein Recht auf Party (Zitat Beastie Boys)!!! Wir füllen dem AZ-Wanner seine Seiten mit Content, schalten brav den Ad-Blocker aus und das für null Kohle. Ich verlange im Namen aller Trolle, Influencer, Erklärbären und -bärinnen und natürlich auch derBlogleserInnen die Veranstaltung einer Watson-Leser-Kommentar-Party! Von Watson bereitzustellen: Speis+Trank, Musikband+DJs, Teilgesichtsmasken zur Wahrung der Anonymität der Kommentatoren + Anwesenheit der Redaktion!
    21 0 Melden
    • Maracuja 13.05.2018 11:59
      Highlight TheReal...: Teilgesichtsmasken

      Nikabpflicht?
      10 1 Melden
    • TheRealSnakePlissken 13.05.2018 19:00
      Highlight Ich stelle mir so eine Art Cosplay-Event vor. Man soll schon sehen, wer die Person ist, weil man möchte mal von Kommentator zu Kommentator anstossen, aber eben grad nicht seine Alltagsidentität preisgeben. Praktisch wären natürlich auch vorn und hinten beschriftete T-Shirts, mit Foto vom Alias. Zahlt ja alles AZ-Wanner ....
      6 1 Melden
    • D(r)ummer 14.05.2018 09:26
      Highlight Im Namen der Dummen und Drummer stimme ich zu.
      5 0 Melden
  • Alienus 13.05.2018 00:01
    Highlight Schaut man den alttest. Schmonzes bezüglich „töten - morden“, so erkennt man, dass „Feindesliebe“ sich auf Gegner aus der eigenen Blutslinien, Volksgruppierung, des religiösen Umfeldes bezieht, die man nicht morden darf!

    Die man jedoch mit Gotteshilfe erbarmungslos töten darf, sind Fremde, Eindringlinge, Auswärtige!

    Schaut man die altenglischen Eiferer, folgende Neuamerikaner und gegenwärtige NRA-Leute an, so luckt dabei der altbiblische, erbarmungslose monotheistische Gott heraus.

    So macht der Bezug der Waffenanwendung einen Sinn: Die Waffen aus Gottes Hand.

    Schöne gute Exkulpation.
    17 4 Melden
    • Alienus 13.05.2018 20:12
      Highlight 1/2 Schaut man sich die Gründe des Auszuges der Pilgerväter an, entdeckt man, dass sie vor der adeligen Herrschaft flüchteten, weil z.B. Fischfang und Jagd den Untertanen verboten wurde. Durch Ausbildung polizeiähnlichen Strukturen (in E die königl. Kutscher und Pferdeknechte mit schwarzer Arbeitskluft, in Dt. Reich die Jäger in Grün) waren die extremistischen Gläubigen mit Waffen auf der Flucht.

      Sie fühlten sich als der „verlorene“ Stamm Israels und machten ihr Ding in die neue Welt. Wie Moses. Mit Gottes Segen, Anweisung und frei verfügbaren Waffen. Halleluja, kein König mit Repressionen.
      9 3 Melden
    • Alienus 13.05.2018 20:17
      Highlight 2/2
      Gott gibt diesen Religioextremisten somit Recht, weil sie sich mit „seinen“ Waffen „ihren“ gottgegeben Platz an der Sonne erschossen haben.

      Bis zum heutigen Tag. Und da soll nach etwa 400 Jahren die Logik, Moral, Ethik und Vernunft herrschen. Da lachen doch die NRA und alle Trumps dieser Welt.

      Gerade solche Waffendeals haben es doch ermöglicht, dass sich diese Type gegen die Ureinwohner durchsetzen konnten…. natürlich mit Gottes Waffenhilfe. Es ist doch sooooo einfach, mit Gottes Waffen zu kämpfen. Und auch noch gerecht. Wenn es sein sollte, auch gegen eigene Partner und Freunde.
      Amen
      8 4 Melden
    • Pasionaria 14.05.2018 02:06
      Highlight Und wie haeltst Du es mit dem > richten?
      Gott ist ja fast suechtig zu richten!

      Religioese Waffenverfechter sind fuer mich Gewalttheologen....
      5 2 Melden
    • Alienus 15.05.2018 20:37
      Highlight Pasionaria

      Der „richtige“ Gott?

      Gott richtet nach seinem Recht und hat die Guten zur seiner Rechten. Die Guten sind immer an der rechten Seite. Getreue Paladine sind immer zur rechten Hand Gottes und der Könige. Das Recht ist die Ableitung der Willkür Gottes und der Könige. Recht und Gerechtigkeit. Haha

      Drum kämpfen die ganzen Opportunisten darum, an die rechte Seite der Herrscher zu gelangen.

      Die Frage bleibt offen: Ist ein richtender Gott gerecht, oder ein gerechter Gott gar recht?

      Da haben uns die alten Juden schon ein rechtes Problem mit dem ge-rechten Monotheismus untergejubelt.
      2 1 Melden
    • Alienus 15.05.2018 20:45
      Highlight Habe dieses Projekt auf Null gestellt.

      Die Religionsfaschisten der Boko Haram wüten weiter. Aus F versuchen grüne Putzkolonnen diesen Mist zu beseitigen. Aber die Lage ist wohl düster.

      Machen neuartige Entwicklungen für Antierosion für Mitteleuropa. Ein zukünftig großer Markt.

      Halleluja
      5 2 Melden
    • Pasionaria 16.05.2018 19:54
      Highlight Hm....
      Fazit: Jeder ist ein geborener Kaempfer um's Recht in seinem eigenen (verwerflichen, gar perversen) Interesse.


      "Entwicklungen für Antierosion für Mitteleuropa", unzweifelhaft ein hoechst kompliziertes Projekt.
      Gibt es nicht dermassen viele verschiedene Erosionsarten? Ich meine jetzt nicht geistespseudowissenschaftliche.
      1 0 Melden
    • Alienus 17.05.2018 08:27
      Highlight Recht entstammt dem indoger. „reg“ und meint geradeaus, lenken, richtig.

      Vom Orient sind die saubere „rechte“ und die unsaubere linke Hand hinzugekommen. In Gegenden mit Wassermangel ist es aus der Anwendung des Essens / Kackens erwachsen. Mit der rechten Hand wird gegessen und mit der linken werden die Abtritte bedient. Somit recht gut.

      Im Himmel stehen die Rechten an der rechten Seite zu Gott. Der germ. Führer hatte seine Gefolgschaft zur Rechten. Auch in der franz. Nationalversammlung. Im Reichstag …..

      Somit sind rechte Waffenfans aus ihrer Sicht am richtigen rechten Ort bei Gott.
      3 1 Melden
    • Agnos ~ 17.05.2018 11:50
      Highlight Eine Bekehrungswut missionarrischen Auswuchses mit riesigen Gewaltpotenzialen, hat mich als ehemaligen Christen, zu einem andern Gott sich zu bekehren, deshalb davon abgehalten mich zu Narzissmus hinzuwenden. In Südafrika wurden unter der Apartheit viele Schwarze von der Urbevölkerung hingerichtet, wegen Diebstahl weil ein Schwarzer der an Hunger leiden musste, unerlaubter weise Erdbeeren ass. Unter den Buren lebten Farbige und Schwarzen unter dem Hund, schlechter behandelt als das Vieh.
      0 0 Melden
    • Pasionaria 18.05.2018 00:46
      Highlight Ach, Alienus, endlich weiss ich, warum ich als Linkshaenderin exkommuniziert wurde.
      Nicht weil ich zu sehr und zu oft suendigte, sondern eben....siehe oben!
      Doch leicht beruhigend......
      Tks
      0 0 Melden
  • DomKi 12.05.2018 21:56
    Highlight Das Gebot sagt sollst nicht töten, aber Gott lässt uns den freien Willen und das Recht uns zu verteidigen. Es sind zwei paar Schuhe eine Waffe zu besitzen und eine einzusetzen. Es ist ein Einfaches für einen Herrn Stamm Schwarz und Weiß zu malen. Vielmehr müsste man die Bevölkerung erziehen damit sie nicht leichtfertig Waffen verwendet. Und da gibt's gehörige Unterschiede zur Schweiz in der auch sehr viele Waffen hat. Und in der Bibel steht nirgends dass man überfallen werden soll und sich töten lassen soll das hat mit der Feindesliebe nichts zu tun, das wäre pure Dummheit.
    5 53 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 13.05.2018 01:14
      Highlight @DomKi

      Entweder Gott ist allmächtig oder er lässt uns den freien Willen, aber beides geht nicht.

      Viele Armeewaffen in der Schweiz werden von Pazifisten geführt und entsprechend in der Abstellkammer gelagert. Eine Waffen die man zuhause haben muss geht weniger los, als eine die man zum Schutz haben will. Wer Angst hat fühlt sich öfter bedroht und wer sich bedroht fühlt schiesst eher, besobders dann, wenn er ja die Waffe deshalb gekauft hat.

      PS selbst eine gut erzogene Bevölkerung uriniert zur Fasnachtszeit mitten auf die Strasse. Zwischen Stabilität und blindem Wahn liegen nur ein paar Bier.
      23 3 Melden
    • rodolofo 13.05.2018 14:51
      Highlight Ich verstehe die "Feindesliebe" auch mehr in dem Sinne, dass wir Feinde und deren Vorhandensein in unserem Leben akzeptieren und respektieren.
      Ebenso heisst das, dass wir unsere Reaktionen in Gedanken, Gefühlen und Handlungen auf diese Feinde akzeptieren und respektieren!
      Aggressionen und Ängste sind nichts Schlechtes, oder Negatives, derer wir uns zu schämen brauchen, genauso, wie alle anderen Gedanken und Gefühle völlig natürlich sind und in dem Sinne "von Gott so gewollt".
      Interessanterweise lösen sich auch Probleme durch hoch explosive Anstauungen, wenn wir unsere Feinde "lieben".
      2 3 Melden
    • Elvenpath 14.05.2018 20:39
      Highlight Ach, man soll sich nicht überfallen lassen? Und wie war das mit der einen und der anderen Wange?
      Vielleicht solltest du deine Bibel mal genauer lesen!
      9 0 Melden
    • DomKi 15.05.2018 08:56
      Highlight @Djinn: doch Gott kann allmächtig sein und wir haben einen freien Willen. Dies ist nicht gegensätzlich, ich bin gläubiger Christ und weiß wie das funktioniert wenn sie es nicht sind dann machen Sie keine solchen Kommentare oder studieren zuerst einmal das Thema oder reden mit einem gläubigen Christen.
      1 12 Melden
    • DomKi 15.05.2018 08:59
      Highlight @Elvenpath: lernen Sie die Unterschied zwischen der anderen Backe hinhalten und was Landesverteidigung ist. Leute wie sie nehmen sowieso nur einzelne Bibelverse Bibelverse und denken dann sie kennen die Bibel
      1 8 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 15.05.2018 10:18
      Highlight @DomKi

      Sie sagen also, dass Gott allmächtig ist, aber unseren Willen nicht beeinflussen kann? Ziemlich unlogisch, finden Sie nicht auch?
      11 0 Melden
  • Kapitän Haddock 12.05.2018 21:45
    Highlight Ikonoklast! Pantoffeltierchen! Nasenaffe! Kretin! Archeopteryx!
    9 5 Melden
  • Nonbeliever 12.05.2018 17:59
    Highlight Das selbstverständliche Recht der US-Amis, Waffen tragen zu dürfen und diese im Bedarfsfall auch einzusetzen, ist tief in der amerik. "Seele" verankert und breit abgestützt durch den Z'-.artikel "Bill of Rights". Das geht sogar soweit, dass der Bundesregierung seit 1791 verboten wird, das Recht auf Besitz und Tragen von Waffen einzuschränken. Das Ganze kann durchaus auch mit der Bibel legitimiert werden, wie gewisse Herren aus dem ultrarechten Lager klarstellen. Man lese bswp. das Buch des Staatsanwaltes G Hopkins: "A Time to Kill: The Myth of Christian Pacifism" USA: alles ist möglich.
    22 2 Melden
    • Knäckebrot 12.05.2018 19:41
      Highlight ...dass du gewissen Herren aus dem ultrarechten Lager solche Deutungshoheit zugestehst ist interessant. Vermutlich liegt dir auch nicht während einer Sekunde daran, die These des genannten Titels infrage zu stellen ;)
      4 8 Melden
    • Maracuja 12.05.2018 19:50
      Highlight @Nonbeliever: Das Ganze kann durchaus auch mit der Bibel legitimiert werden

      Aufgrund der Widersprüchlichkeit der Bibel lassen sich sicher Verse finden, aus denen sich mit ein bisschen "Akrobatik" das Recht auf das Tragen von Waffen herauslesen lässt. Nur bezweifle ich das Trump dazu fähig ist (es wird ja behauptet, dass er keine Bücher liest). In diesen Kreisen genügt es offensichtlich, wenn Trump etwas behauptet, kritische Rückfragen werden nicht gestellt. Ein Präsident, der Fanatikern, das liefert, was sie hören wollen, und Fanatiker, die ihm dafür vorbehaltlos folgen, beunruhigend.
      16 0 Melden
    • Nonbeliever 12.05.2018 22:30
      Highlight @ Knäckebrot & Maracuja. Natürlich ist es generell Nonsense aus uralten heilig-gehaltenen Büchern für die heutige Zeit irgend ein Recht herauszulesen oder abzuleiten , ob es legitim ist oder nicht, immer bewaffnet rumzulaufen und Selbstjustiz zu üben. Die ganze "America = God's Own Country - Gamelle" =Selbstverteidigung um jeden Preis" ist denn auch ziemlich ausgelöffelt. Es geht ja vor allem um Lobbyismus. National Rifle Association. = ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig, da kommt einer wie Trump = NRA Waffen-Lobbyist gelegen. Die haben ihn ja "gross" gemacht.
      9 0 Melden
  • Phrosch 12.05.2018 17:35
    Highlight Der Artikel hätte sehr viel kürzer sein können. In der Bibel gibt es keine Aussage, die es zulassen würde, das Recht auf Waffen als gottgegeben zu sehen.
    Viel wichtiger wäre, wie Trump dazu kommt, einen solchen „Schmarren“ zu erzählen. Was für ein Verständnis steckt dahinter, wer teilt dieses, etc. Das ist doch das Problem, dass ihm das jemand vor- und zu viele nachbeten und es glauben.
    22 5 Melden
    • Maracuja 12.05.2018 19:55
      Highlight Trump redet doch dauernd irgendwelchen Quatsch, da noch nachzuforschen wie er zu einer solchen Behauptung kommt, lohnt sich wirklich nicht. Der erzählt seinen Anhängern schlicht, was sie hören wollen. Nachfragen tut eh niemand.
      19 1 Melden
    • Elvenpath 14.05.2018 20:43
      Highlight Und ob es solche Stellen in der Bibel gibt:

      Beispiel:
      Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Matthäus 10.34

      5 1 Melden
    • Agnos ~ 16.05.2018 09:48
      Highlight Elvenpath, ihr Zitat ist im übertragenen Sinn zu lesen, und darf auch nicht aus dem Zusammenhang gerissen werden, sonst verfehlt es die wirkliche Bedeutung. Die Bibel ist kein Wörterbuch, wo aus neu gereuten Versen eine neue Bibel geschaffen wird.
      7 4 Melden
    • Husar 17.05.2018 08:57
      Highlight @pablo
      In diesem Fall ändert sich der Sinn nicht, wenn man ihn im Zusammenhang liest.
      Es ist ganz eineutig, dass Jesus die Sünder mit tödlicher Gewalt bestrafen will.
      Jesus ist das Vorbild der Christen. Also müssen Christen ihre Sünder bestrafen, auch mit tödlicher Gewalt.
      2 2 Melden
    • Agnos ~ 17.05.2018 11:07
      Highlight Husar, wird man da wegen geringen Verfehlungen wie lässliche Sünden, unterandern auch Autounfall mit tödlichen folgen mit endgültig mit Gewalt bestraft, u. was gibt es denn die Offizielle Gerichtbarkeit gleich wegen Todschlags eine Todesstrafe zu verhängen!? Dem Trump u. Amerika gibt es kein Recht Völker zu richten, wie den Schwarzen die Afroamerikaner auszurotten, sonst wäre es den Menschenrechtler Martin Luther King umsonst gegeben. Den Rassismus in Amerika an den Schwarzen und andern Minoritäten, werden eher die Todesstrafe verhängt, und den Weissen hingegen aufgehoben.
      1 0 Melden
    • Agnos ~ 17.05.2018 11:22
      Highlight Husar, nebst den IS und ihren Freunden, sind Russland und Amerika auch sehr blutrünstige Nationen, den Beweis dafür ist wie erfolgreich seine Waffenlobby an der frommen Bevölkerung ankommt, was sehr bedenklich ist, denn die Farbigen in Amerika werden hinter vorgehaltenen Mund, für Verbrecher und Mörder angesehen. Nicht nur den Weissen gibt es das Recht auf Leben, sondern auch der Schwarzen Bevölkerung. Der Apartheit in Südafrika ist auch übles Beispiel an Rassismus.
      0 1 Melden
    • Agnos ~ 17.05.2018 12:41
      Highlight Husar,
      Was hat Gott mit dem Waffenlobby von Trump zu tun, ist er wohl der Gott selbst, der tötet wo er will !? Hier geht es vornehmlich ums Morden und nicht um die Richtbarkeit Gottes. Darf den der Mensch Morden wie er will, nach seinem Gutdünken, und seinem Waffenlobby!?
      0 1 Melden
    • Husar 17.05.2018 15:02
      Highlight @pablo
      Nein, der Mensch darf nicht nach Gutdünken morden, nur immer schön hübsch im Namen Gottes. Na, dämmert's?
      3 0 Melden
    • Agnos ~ 17.05.2018 18:50
      Highlight Husar, wie viele der Getöteten wurden schon im Namen Gottes ermordet, aus irrationalen Entschuldigungen ihrer Motiven.
      1 0 Melden
    • Husar 18.05.2018 07:42
      Highlight @pablo
      Die wegen des Herrn sind nicht irrational, nur unergründlich ...
      2 1 Melden
  • Uli404 12.05.2018 16:53
    Highlight Gilt das Recht auf eine Waffe auch für den Iran?
    40 2 Melden
  • Knäckebrot 12.05.2018 16:38
    Highlight Das Phänomen mit den Evangelikalen in den USA und ihrem (mehrheitlichen) Selbstverständnis des Rechtskons. & Waffenpol. erlebe ich wirklich auch sehr tragisch.

    Hier zwar nicht sehr auf Anklang stossend, aber dennoch wahr, ist wiederum auch das Grosse Erbe an Friedensbewegungen und Waffenlosigkeit (Schmiedet die Schwerter zu Pflugscharen), welche es die Geschichte hindurch immer wieder gab. Ich habe schon zahlreiche Gespräche darüber geführt. Verwundert stelle ich fest, dass dies für amerikanische Christen oft fremd ist, während Christen aus dem Osten sich viel mehr damit identifizieren.
    12 3 Melden
    • meine senf 12.05.2018 19:35
      Highlight Vielleicht weil die US-Christen ihm Land selbst länger keine Kriege mehr hatten, während es in Osteuropa mehr praktische Erfahrungen mit Krieg, aber auch mit gewaltlosen Veränderungen gibt. Und während Jahrzehnten wurde die Religion kleingehalten/unterdrückt, womit sie nicht direkt für die Politik oder z.B. von einer Waffenlobby missbraucht werden konnte.
      3 2 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.05.2018 14:37
    Highlight Jeremia 26,3:

    “ob sie vielleicht hören wollen und sich bekehren, ein jeglicher von seinem bösen Wesen, damit mich auch reuen möchte das Übel, das ich gedenke, ihnen zu tun, um ihres bösen Wandels willen."

    Definition von Reue:
    Das Gefühl des Bedauerns darüber, dass man etwas Böses oder Falsches getan hat.

    Jetzt zu des Pudels Kern:
    Weswegen sollte ein allwisendes, unfehlbares Wesen so etwas wie Reue kennen? Ergo sind all diese Bücher Humbug.

    Laut John Niven hat uns Gott nur etwas gesagt und zwar:

    Seid lieb!

    Das kann nicht falsch interpretiert oder umgedeutet werden.



    15 4 Melden
    • Klaus07 12.05.2018 16:01
      Highlight Gott sagte auch:

      Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen. Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der höre." - Matthäus 13,42

      Seid lieb, wer aber nicht an mich glaubt wird verbrannt.
      22 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.05.2018 20:46
      Highlight @Klaus07

      Der Gott aller Menschen soll sein Gedöns gefälligst so formulieren, dass es auch der Dümmste versteht. Da dies ja offensichtlich nicht der Fall ist, ist der Allmächtige entweder inexistent oder kein besonders netter Kerl. Jedenfalls ist es ein Grund diesen Fantasy-Roman zu meiden und stattdessen "Gott bewahre" von John Niven zu lesen.
      10 1 Melden
    • Klaus07 12.05.2018 23:14
      Highlight Lol, ich bin Atheist und werfe den Christenfundis nur die eigenen Bibelsprüche um die Ohren. Mich müssen Sie von der nichtexistenz des Gottes nicht überzeugen.
      9 1 Melden
    • Enzasa 13.05.2018 02:44
      Highlight Djinn „sei lieb“
      Über die Interpretation lässt sich vortrefflich streiten
      1 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 13.05.2018 09:48
      Highlight @Enzasa

      Wie kann man diese Aussage denn fehlinterpretieren?
      0 0 Melden
    • rodolofo 14.05.2018 07:41
      Highlight @ Klaus07
      Mir fällt da auch gerade ein Beispiel ein, bei dem ich plötzlich zum feurigen Verfechter von Frömmigkeit wurde:
      Als mich eine pingelig-bünzlige Nachbarin bat, doch bitte die Strohhalme vor unserer Garage aufzuwischen, antwortete ich ihr, wie aus der Pistole geschossen: "Aber SICHER NICHT an einem Sonntag!!"
      Und am Montag erledigte ein stürmischer Wind für mich die Arbeit.
      So wurde meine Frömmigkeit von Gott belohnt!
      Ein weiteres untrügliches Zeichen, dass Gott die Faulen belohnt!
      Die Letzten werden die Ersten sein.
      Halleluja!
      7 0 Melden
  • Tan Long 12.05.2018 14:03
    Highlight Zuerst lese ich den Artikel über Trump und Waffen und so, danach die Kommentare. Fazit: Es ist wohl jedem sein Recht dumm zu sein.
    11 15 Melden
    • Ueli der Knecht 12.05.2018 14:59
      Highlight Es gibt zwei Sorten von Dummen: Die einen, die wissen über ihre Dummheit. Und die anderen glauben, sie seien besser. Dumm sind aber alle.
      30 6 Melden
    • Knäckebrot 12.05.2018 18:06
      Highlight Nach welchen Kriterien schlussfolgerst du, dass ein Kommentar dumm ist?
      (Die Frage kann besserwisserisch scheinen. Ich meins aber nicht so. Ist wirklich reines Interesse)

      Ich habe beim Durchlesen plus minus den Eindruck, dass die Aussagen zu 90% in dieselbe Richtung gehen. Daher gehe ich davon aus, dass du eine andere Sicht darüber hast, welche mich daher umso mehr interessiert.

      (es sei denn du hast mit der Dummheit nicht die Sicht an sich, sondern die Argumentationsweise gemeint)
      6 0 Melden
    • rodolofo 14.05.2018 07:43
      Highlight @ Ueli der Knecht
      Der Dumme der weiss, dass er dumm ist, ist gescheiter, als der Dumme, der sich für gescheit hält.
      Aber wie verhält es sich bei einem Gescheiten, der glaubt, dass er dumm sei?
      1 1 Melden
    • Ueli der Knecht 14.05.2018 11:30
      Highlight rodolofo: Das wäre ein Widerspruch. Wenn er gescheit wäre, würde er nicht glauben; höchstens zweifeln. Wenn er aber gescheit wäre und wüsste, dass er dumm ist, dann wäre er weise. So wie einst Sokrates, der nur wusste, dass er nichts wusste.
      2 1 Melden
  • Ueli der Knecht 12.05.2018 13:26
    Highlight Wiedermal ein Trugschluss:

    "Irgend etwas an dieser religiösen «Waffengleichung» kann nicht stimmen. Denn das zentrale göttliche Gebot lautet, du sollst nicht töten. Also müssten Gott und die Gesetze dafür sorgen."

    Wenn Gott (falls es ihn gäbe) immer alles zum Guten richten würde, dann müssten wir doch gar nichts mehr selber denken oder selber entscheiden.

    Falls es Gott gäbe, hätte er uns Freiheiten geschenkt, wie zB. die Willensfreiheit?

    In diesem Sinne schreit doch das Tötungs-Verbot geradezu nach der Freiheit, töten zu können. Sonst würde das Gebot doch gar keinen Sinn ergeben, oder?
    13 21 Melden
    • Enzasa 13.05.2018 02:45
      Highlight Gott propagiert die Willensfreiheit.
      0 1 Melden
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 13:06
      Highlight Zumindest lässt er uns das glauben, Enzasa. ;)

      "»Diese Idee [des freien Willens] ist mit wissenschaftlichen Überlegungen prinzipiell nicht zu vereinbaren«sagt Wolfgang Prinz, Direktor am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig.
      (...)
      Ob wir ihn [den freien Willen] nun haben oder nicht, es kann hilfreich sein, an ihn zu glauben: Psychologen haben gezeigt, dass Zweifel am freien Willen Menschen aggressiver, weniger hilfsbereit und unmotivierter macht."
      https://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/06/Entscheidungsfreiheit
      0 2 Melden
    • Elvenpath 14.05.2018 20:51
      Highlight "Gott" hat uns keine Freiheiten geschenkt.
      Das er allwissend ist, weiß er ja, was wir tun werden. Er wusste es schon immer. Da heißt, unsere Handlungen sind vorherbestimmt. Also gibt es keine Willensfreiheit.

      Die christliche Weltanschauung ist ein großer Haufen unlogischen Mülls.
      7 0 Melden
    • Agnos ~ 17.05.2018 15:45
      Highlight Dann weiss Donald Trump wohl alles, nach dem Motto; (ich fühle mich wie Gooooood!)
      3 0 Melden
    • Ueli der Knecht 17.05.2018 20:35
      Highlight Elvenpath: Wenn du ganz alleine, allmächtig und allwissend wärst, dann würdest du dich vermutlich ziemlich langweilen. Was würdest du denn dann mit deiner Allmacht und deinem Allwissen anstellen wollen? Gäbe es dann noch etwas, das dich reizen würde? Und falls ja, was wäre das?

      Wenn du allmächtig wärst, dann könntest du deine Macht und dein Wissen gewiss auch beschränken; zu deiner Unterhaltung, damit es dir nicht so langweilig wird. Würde dich das dann nicht reizen?

      Ich fände das jedenfalls keinen unlogischen Müll, sondern ziemlich verständlich.
      0 1 Melden
    • Agnos ~ 17.05.2018 21:50
      Highlight Besserwisser wie Trump, denen alle nach ihrer Pfeife tanzen, haben ihre Lobbys jeglicher Art hinaus- ausgestellt, ob das wahrhaftig so ist, ich weiss das es gelogen ist!? Hiroshima bleibt als schlechtes Gewissen in den Köpfen der Menschheit, und doch rüstet Trump seine Atomwaffen auf, und seine Fans stimmen ihm zu!
      1 0 Melden
    • Agnos ~ 18.05.2018 06:13
      Highlight Wenn alle bereits alle Äusserungen von Trump in ein Buch gesammelt würde, gebe es eine neue Bibel, die alles rechtfertigt, das Minderprivilegierten weggenommen, ihnen entmündigt, und weggesperrt wurden. Die Apartheid und Islam-Phobie von Trump, werden für ihn als Waffen für die Endlösung benutzt, wie aus Trumps Atombombendrohung.
      2 0 Melden
  • Regas 12.05.2018 13:06
    Highlight Gemach, Gemach dieser Trump twittert und spricht doch einfach nur das, was ihm selber zu seinem eigenen Vorteil zu gereichen scheint. Moral und Selbstkritik fehlen da gänzlich. Wetten das die Regierungsbilanz nach 4 Jahren Trump kaum schlechter ist als diejenige von Obama und den meisten Präsidenten vor ihm. In Sachen Nordkorea und dem Nahostkonflikt mal etwas anderes zu versuchen als das was seine Vorgänger taten kann vielleicht gar nicht mal so schlecht sein.
    10 34 Melden
  • Helona 12.05.2018 12:57
    Highlight Habe mir soeben Petrus vor dem Himmelstor mit Maschinengewehr lässig um den Hals gehängt vorgestellt. Befehl vom Chef. 😇
    33 2 Melden
  • amRhein 12.05.2018 12:54
    Highlight Wir (viele) entrüsten uns, dass Muslime ihre Religion über unsere Gesetze stellen. Und was machen diese Christen und ihr Anführer? Aber das ist selbstverständlich nicht dasselbe.

    47 8 Melden
    • Anam.Cara 12.05.2018 20:47
      Highlight amRhein: ich würde ja Trump nicht unbedingt als Anführer der Christen bezeichnen.
      Und: aus einer unreflektierten Weltsicht ist das eigene Tun immer richtig (und Gottgewollt oder von der Natur so vorbestimmt) und das des anderen immer falsch.
      Die Ironie darin: eigentlich berufen sich alle Aggressions-Prediger auf sehr ähnliche Grundsätze...
      7 1 Melden
    • amRhein 13.05.2018 00:01
      Highlight „diese Christen und ihr Anführer“
      3 0 Melden
  • Oxymora 12.05.2018 12:45
    Highlight Trump scheint gar nicht so falsch zu liegen.

    In vielen Teilen der Welt würde man den Wüstengott nicht kennen, wären seine Anhänger ohne Waffen unterwegs gewesen.

    Die Einwohner Australiens, Amerikas, Asiens, Afrikas und Europas wüssten nichts von Liebe und Frieden; es wäre ein orientalisches Geheimnis geblieben.

    Nach einen Gefecht oder Terroranschlag dankt man noch heute dem lieben Allmächtigen, dass man selber heil aus der Sache raus ist; weil er andere zum Sterben ausgesucht hat, denen man natürlich aufrichtig und nicht zur eigenen Propaganda gedenkt.


    .
    37 12 Melden
    • Klaus07 12.05.2018 13:21
      Highlight Wow, das heisst alle Urvölker die bei uns lebten, Kelten, Römer oder Allemannen waren alles so blutrünstige Menschen die weder Liebe noch Frieden kannten. Das wahren auch Menschen mit den gleichen Charaktereigenschaften wie wir heute. Christen sind nicht schlechter oder besser als unsere Urahnen.
      30 3 Melden
    • Agnos ~ 12.05.2018 15:52
      Highlight Den Affen ist der Knebel auch ein gewisses Schwert. Und in der Geschichte der Menschheit das Schwert das Symbol der Macht und Herrschaft über Völker und Nationen.
      15 1 Melden
    • Anam.Cara 12.05.2018 20:52
      Highlight Das ist so nicht ganz richtig, Oxymora. Im Verhältnis zur Verbreitung des Christentums gab es nur wenige "Zwangschristianisierungen". Gerade in Europa haben die frühen Missionare ihre Botschaft friedlich verbreitet.
      Am Beispiel von Amerika scheint mir, dass der Hunger nach Macht und Gold die Kolonialisierung verursacht hat. Und die "Missionierung" eine Art von moralischer Legitimation für die militärische Versklavung ganzer Völker darstellen sollte.
      3 10 Melden
    • Agnos ~ 13.05.2018 10:06
      Highlight Anam.Cara,
      im zwangstaufen wurde christianisiert. Selbst bis heute will man christliche Zwänge aufzwingen, um Völker anderer Kulturen zum Eigenzweck gefügig zu machen.
      13 1 Melden
    • Oxymora 13.05.2018 12:03
      Highlight @ Anam.Cara

      Warum sollten Europäer einfach ihren jeweiligen Gott auswechseln?

      Die Missionierung folgte den Schlachten, als Heide sterben oder als Christ leben war die Auswahlmöglichkeit.

      Die Bekehrungsschlachten in Europa wurden von äusserster Brutalität und klerikalem Machtinstinkt begleitet. Zur einträglicher Pfründe wurden in den zwangsbekehrten Gebieten Kirchenorganisationen gegründet mit lukrativen Karrierenmöglichkeiten für Familienmitglieder der Herrschenden. Durch diese Spielarten der Botschaft Jesu konsolidierte sich das Christentum in Europa.





      Christen überfallen Heiden.
      7 1 Melden
    • Knäckebrot 13.05.2018 12:04
      Highlight Wer Kommentare schreibt, welche die Brutalität der Kirchengeschichte betonen, wird i.A. positiv bewertet.

      Wer die Gewaltlose Verbreitung betont oder generell positive Aspekte der Kirchengeschichte, wird i.A. geblitzt.

      Ich befasste mich intensiv und möglichst objektiv mit der Kirchengeschichte. Gemäss meinem Wissensstand ist es wirklich sehr vereinfacht und historisch nicht haltbar, wie hier alles Friedenbringende in der Geschichte marginalisiert wird.

      Es scheint mir, dass die meisten hier mit Lust über das Schlechte der Christen schreiben und Gutes an ihnen ihnen irgendwie nicht sein darf.
      6 7 Melden
    • Nonbeliever 13.05.2018 16:12
      Highlight @ Knäckebrot: Stichwort: "Kriminalgeschichte des Christentums." Sicher gab und gibt es sie, die guten Menschen christlichen Glaubens. Die Bilanz des Christentums sieht aber düster aus: Wie ein roter Faden zieht sich Brutalität, Mord und Totschalg, Korruption, Bereicherung des Klerus, Knechtschaft des einfachen Volkes, Krieg, und und und durch die Geschichte des Christentums. Wer sich tiefer in die Materie einarbeiten will, lese das 10!bändige Werk von KH. Dreschner
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalgeschichte_des_Christentums
      5 1 Melden
    • Oxymora 13.05.2018 19:08
      Highlight @ Knäckebrot

      “Es scheint mir, dass die meisten hier mit Lust über das Schlechte der Christen schreiben und Gutes an ihnen irgendwie nicht sein darf.“

      Ich würde auch gerne erfahren, wieso das irgendwie nicht sein darf. Aber die Wege des Herrn sind oft unergründlich, er wird seine Gründe haben.
      Fragen sie nach, falls er zu Ihnen spricht.

      Ich befasse mich mit den generell positiven Aspekten des 1.Weltkrieges.
      Hätte es ihn nicht gegeben, wären z.B. Teebeutel noch nicht erfunden. Zum Tee Friedensverträge zu Unterzeichnen wäre nicht möglich gewesen.

      6 5 Melden
    • Agnos ~ 14.05.2018 00:13
      Highlight Oxymaro, Knäckebrot,
      Autonomes Denken und Glauben, ist das Zeichen von (A), nicht das zerstörende, sondern befreiendes Denken, frei von geistig versklavten Folter, wieder sich selbst achtend, des andern geistigen Eigentums zu Achten. Das A und O der Gewissensfreiheit christlicher Tugend, ohne Joch.


      Wer ist Herr und Meister, nur einer ist es, der Vater im Himmel, so der Konsens zum freien denken und glauben.

      Verfehlungen an Mitmenschen sind ergründlich, selbst dann wenn mit billigen Ausreden zitiert wird.
      9 3 Melden
    • Knäckebrot 14.05.2018 06:50
      Highlight @ Oxymora: :)
      @ Nonbeliever: Du stützt dich auf jemanden der sagte, dass er das Christentum bekämpfe und aus Feindschaft schreibe. Selbst Kirchenkritiker warfen ihm teilweise mangelnde Wissenschaftliche Vorgehensweise vor. Solche Literatur ist für mich wichtig, aber es zeigt, dass du letztlich schon im Vornherein weist, was du hören willst. Wenn Christen sich auf Literatur stützen, in der ihre Geschichte glorifiziert würde, dann hagelt es Vorwürfe.

      Ich beobachte die christliche Szenen auch kritisch, aber die Gesellschaft beginnt sie m.E. wirklich in einem kritischen Mass zu verkennen
      1 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 14.05.2018 11:35
      Highlight Es gab eben verschiedene Zeiten. Anfangs - bis etwa ins 4. Jh. wurde das Christentum vornehmlich friedlich verbreitet. Erst danach wurde es auch gewaltsam verbreitet. Die wirklich gewlatsame Verbreitung begann aber erst etwa mit den Merowinger und fand mit Karl dem Grossen einen vorläufigen Höhepunkt.
      Ab den europäischen Kreuzzügen (Albigenser, im Norden, Deutscher Orden, etc) dürfte die Geschichte wieder bekannt sein.
      5 1 Melden
    • Elvenpath 14.05.2018 20:54
      Highlight Anam.Cara:

      Geschichte 6. Setzen!
      2 0 Melden
    • Nonbeliever 15.05.2018 00:42
      Highlight Grundsätzlich ist es ja so, dass man aus der/den Religions-Geschichte(n) offensichtlich schlussfolgern kann, dass Religion - und v.a. Staatsreligionen wie das Christentum, der Islam und andere untauglich sind für ein besseres, toleranteres Miteinander, und zwar völkerübergreifend! Ob es ohne Religionen viel besser wäre, wage ich aber ebenfalls zu bezweifen. Haben sich erstmals irgendwelche Ideologien in den Menschen und ihren Institutionen festgesetzt, geht der Kampf um "die Wahrheit" los. By the way: , wollte nicht Jesus gar keine Kirche gründen??? Naja, alles Anekdoten.
      2 0 Melden
    • Knäckebrot 15.05.2018 12:44
      Highlight Zu seiner Zeit hatten die Römer Judäa besetzt und es gab, wie auch Heute (und gerade jetzt), div. Lösungsansätze zu dieser Konstellation... Interessanterweise hat Jesus nie etwas für oder gegen die Besatzer gesagt. Seine Nachfolger hatten einfach den Auftrag seine Botschaft zu verbreiten. Er sagte vor seiner Kreuzigung, "mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre es von dieser Welt, würden meine Jünger kämpfen".

      Offensichtlich brachte die spätere Romanze zwischen Kirche und Staat ein Kind von dieser Welt hervor...

      Er sprach mehr von Nachfolge, als von einer Organisationsstruktur.
      1 2 Melden
    • Agnos ~ 17.05.2018 00:12
      Highlight Knäckebrot, das ist durchaus eine sachliche Begründung, doch es fehlt eine klare Argumentation gegen das Waffenlobby von Donald Trump.
      8 1 Melden
  • Tiny Rick 12.05.2018 12:43
    Highlight Und Gott sprach: „nehmet und teilet, dies ist meine AR15, möge sie euch vereinen und nur zum schutz verwendet werden, zielet nicht auf die die nicht auf euch zielen und erschiesset nur die bad guys with a gun, so sei es“
    26 2 Melden
    • swisskiss 12.05.2018 13:07
      Highlight Zeile aus dem Song Pusher von Steppenwolf:

      *"Well lord if I were the president
      of this land you know I'd declare
      total war on the pusherman
      I'd cut him if he stands and
      I shoot him if he'd run and
      I'd kill him with my bible
      and my razor and my gun...."

      Song aus dem Jahr 68.
      Und es hat sich nichts geändert...
      13 0 Melden
  • rocky53 12.05.2018 12:42
    Highlight genau bibel sagt sollst nicht töten,nur die meisten kriege sind durch glauben entstanden
    16 18 Melden
    • swisskiss 12.05.2018 13:18
      Highlight rocky53: Falsch! Nicht durch Glauben sondern Religion.

      Die meisten Kriege sind durch "Führer" egal ob religiös oder ideologisch begründet, angezettelt worden, die den "Gläubigen" egal ob religiös oder ideologisch fundiert, das Seelenheil versprachen und überzeugten für die "richtige und wahre Sache" zu kämpfen.

      So unterscheiden sich religiös disponierte Menschen durch nicht von ideologische Gläubigen.

      Man beachte nur mal extreme Rechte oder Linke, die Kritik an ihrer Haltung und Weltbild gleich als Gotteslästerung empfinden. Das sektiererische" Wir" gegen das schlechte "Die Anderen"
      21 7 Melden
    • Anam.Cara 12.05.2018 20:57
      Highlight Du bringst es ziemlich auf den Punkt Swisskiss, danke.
      Der Mensch hat einen Hang dazu, Macht anzuhäufen und zu missbrauchen. Dafür braucht es aber gefügige Schafe. Und die kann man am besten verführen, wenn man ihre Gefolgschaft mit einer Ideologie oder einer Religion erzwingen kann.
      Es geht aber auch subtiler, in dem man die Leute für ein Butterbrot schuften lässt, damit man selber immer mehr vom schönen, mächtigen Kuchen abschneiden kann. Aber die Schafe sind gefügig, weil sie darauf hoffen, irgendwann aus ihrer Misere rauszukommen.
      5 3 Melden
    • Enzasa 13.05.2018 02:50
      Highlight Rocky53
      Kein Krieg entsteht durch Glaube!

      Krieg entsteht durch Machtmissbrauch und Gewinngier!

      Glaube liefert immer wieder einen guten Grund die Bevölkerung zu mobilisieren!
      7 2 Melden
    • Elvenpath 14.05.2018 20:56
      Highlight Bei Konflikten wirken Religionen immer wie Brandbeschleuniger: Sie verschärfen die Situation dramatisch.
      5 1 Melden
  • Agnos ~ 12.05.2018 12:37
    Highlight Gewaltfreie Wiederstand wie es sich Tolstois und Gandhi teilten, ist offenbar nur ein Wunschdenken, im Christl. Anarchismus, die das Individualanarchismus lehrt, doch leider immer wieder ertränkt wurde.

    Die Anarchistische Studenten Network, ASN in Grossbritannien, ist eine Untergruppierung die sich gegen diktatorische Hierarchie sich einsetzt.


    Unter Röm. Kaiser Konstantin wurde das Christentum zur Staatsreligion, und so nach Paulus-Lehre, dem Schwert wieder konform, so dass Pazifismus betreff Seligpreisung abgeschafft wurde.


    Das christliche Symbol des Anarchismus
    14 17 Melden
    • Agnos ~ 12.05.2018 18:18
      Highlight Gewaltentrennung den Individuen vom Staat, im befreien von übermässigen Gesetztes Verordnungen, die den Bürgern versklaven, und sehr viel aufbürden, was kaum eingehalten werden kann. Anarchie ist kein Tohuwabohu, sondern befreien von selbst auferlegten Fesseln unserer Gesellschaft und Kultur.
      11 1 Melden
    • nödganz.klar 12.05.2018 19:24
      Highlight Christlicher Anarchismus? Wie bitte? Jegliche Herrschaftsordnung ablehnen, sich dabei aber dem „Herrn“ untergeben? Klingt, zumindest für mich, etwas suspekt.
      5 1 Melden
    • Agnos ~ 12.05.2018 20:54
      Highlight Demokratie ist Gewaltentrennung zwischen Individuen und Staat, wer gewählt wird, u. über was abgestimmt wird. In andern Ländern wählt man, u. weiss nicht für was u. wen, u. die Gewählten bestimmen das Volk. Die Hierarchie in ausgeprägten Form bestimmt ohne nachzufragen, wie es um die Individuen steht. Eigentliche gehören Kirche u.Staat getrennt, in einer religiösen Selbstbestimmung, wo Waffenlobbys rechtens keinen Platz haben, wie auch in andern Kirchen, u. statt den Führer, die Gemeinde periodisch mitbestimmt, wie in einer Demokratie. Leider wollte Prof. Dr. Mauerhofer das durchsetzen, u. wiederum ohne Erfolg.
      10 0 Melden
    • Anam.Cara 12.05.2018 20:59
      Highlight Tolstoi propagierte gewaltfreien Widerstand? Ich hab ziemlich viel von ihm gelesen, aber diese Botschaft muss mir irgendwie entgangen sein...
      0 0 Melden
    • Agnos ~ 13.05.2018 11:54
      Highlight Unter Zwingli, Calvin und Berchtold Haller war die blutige Reformation in den Kappeler- Kriegen gegen die Fünfstäten- Kantone geführt worden. Was bildlich in 3D festgehalten wurde.
      9 1 Melden
    • Agnos ~ 13.05.2018 20:05
      Highlight Genauer betrachtet in diesem Bild, die gewaltfreie Reformation aufzeigen sollte.
      8 1 Melden
    • Mutzli 16.05.2018 11:12
      Highlight @pablo' Auch wenn es gut ist, immer wieder daran zu erinnern, dass die Reformation keineswegs eine friedliche Angelegenheit und per se besser als der Katholizismus war, war der Übergang gerade in den Städten Zürich und Bern erstaunlich gewaltfrei. Der blutige Kappelerkrieg wurde übrigens, nach gegenseitiger Provokation, von den kath. Orten vom Zaun gebrochen, in dem sie Zürich den Krieg erklärten. Das Portal des Münsters ist im übrigen ein Produkt des späten 15. Jh. und somit wesentlich älter als die Reformation btw.
      2 0 Melden
    • Agnos ~ 16.05.2018 23:26
      Highlight Mutzli, es gibt nebst dem aktiven Kampf, auch den passiven Kampf gegenüber der Minoritäten, wie es heute noch in Wirtschaftsembargo gemacht wird, auf kosten der hungernden Bevölkerung. Passive Gewalt ist durchaus eine Provokation, und ein Herd für Gewalt, so wie bei dem Lebensmittelembargo gegenüber der Innerschweizer Kantone eine Provokation ist.
      0 0 Melden
    • Agnos ~ 17.05.2018 07:21
      Highlight Mutzli, warum brauchte es denn einen Krieg um die Katholiken zu Missionieren, und warum musste fromme Dienste überhaupt Gewalt angelegt werden, und warum braucht es einen Waffenstillstandsabkommen wenn es kein Krieg gab!? Mutzli bleiben sie reell!
      0 0 Melden
    • Agnos ~ 17.05.2018 07:26
      Highlight Die Reformation ging über längere Zeit hinaus, und nicht nur ein halbes Jahrhundert, den es war nicht nur eine Jahrhundertsache und hat sich auch über die Jahrhundertwenden geschnitten.
      0 0 Melden
    • Mutzli 17.05.2018 12:09
      Highlight @Pablo ...ich glaube Sie haben mich ein bisschen missverstanden. Ich habe ja betont, dass die Reformation keineswegs eine friedliche Angelegenheit war und dem 2. Kappelerkrieg Provokationen vorausgingen. Mir war es nur wichtig anhand meiner Beispiele zu betonen, dass es durchaus friedliche und schon beinahe Klischee-bünzlige Konversionen gab. Wie z.B. eben in der Stadt Bern, in dem die Sache nach einer langen Disputation mit einer Abstimmung entschieden wurden, entgegen dem ursprünglichen Willen der städtischen Obrigkeit. Das es auch zig Gewaltexzesse gab ist leider klar.
      1 0 Melden
    • Mutzli 17.05.2018 12:18
      Highlight Doch ging diese Gewalt nicht nur einseitig von reformierter Seite aus, sondern auch von Seiten der altgläubigen, wie etwa die Verbrennung eines reformierten Pfarrers in Schwyz, welches der Auslöser für den 1. Kappelerkrieg war. Dieser war jedoch nicht blutig, da es glücklicherweise zu einem Ausgleich kam, bevor die ersten Kämpfe stattfinden konnten.

      Das die Reformation ein längerer Prozess war, ist mir bewusst, doch war sie zum Zeitpunkt der Erstellung der Hauptpfort um spätesten 1480 in Bern kein Thema. Sowohl die Anzahl der Stiftungen wie auch die Bildwahl sprechen hier eine klare SPrache
      1 0 Melden
    • Mutzli 17.05.2018 12:22
      Highlight In einem (proto-)reformatorischen Werk, würden kaum wie bei der Pforte in Bern dargestellt, dass Päpste und Bischöfe in den Himmel kommen, alles eingerahmt von einer Horde von Heiligen. Die ersten effektiv fassbaren Konflikte mit reformatorischen Ideen in der Stadt Bern sind erst um die 1520er Jahre fassbar, wie etwa Valerius Anshelm, der daswegen die Stadt verlassen musste, oder die Fasnachtsspiele von Niklaus Manuel. Deshalb auch mein Versuch einer Präzisierung Ihrer Aussagen, die Reformation war ein wirklich äusserst rasanter und faszinierender Prozess, der sich nicht kurz erklären lässt.
      1 0 Melden
    • Agnos ~ 17.05.2018 13:21
      Highlight Mutzli, die Reformation hat die Menschen nicht verändert, es sind immer noch dieselben, mit den gleichen Schwächen nach Macht, und der Geldgier. Bulliger und Zwingli erinnerten sich an Niklaus von der Flüh, der für Abschaffung des Pension und Söldnerwesens abschaffen wollte, aber erst später aufgehoben wurde. Die Kath. Kirche war schon weit zuvor schon zerrüttet, wegen zerfallen der Macht- Strukturen. Die religiösen Macht- Struktur ist bis heute wieder existenziell unter den Kirchen und Freikirchen.
      1 0 Melden
    • Mutzli 17.05.2018 19:44
      Highlight @pablo Ich muss zugeben, dass ich nicht sicher bin gegen wen oder was Sie argumentieren. Mir ist bewusst, dass durch die Reformation die Menschen nicht auf einen Schlag grundlegend transformiert wurden, meine Äusserungen bezogen sich auf die spezifische Glaubenswelt und die historisch fassbaren Trends. Das theologische Gerüst der Ref. gründete nicht einfach in mangelden Strukturen der kath. Kirche, sondern war auch ein Produkt aufrichtiger Überzeugung. Was, um es noch mal zu betonen, nicht heisst das die einen oder anderen besser gewesen wären.
      1 0 Melden
  • banda69 12.05.2018 12:27
    Highlight Trump hat mit den Christlicjen Werten so wenig zu tun wie seine Groupies von der SVP.
    34 6 Melden
  • Helona 12.05.2018 12:13
    Highlight Habe einige Kommentare gelesen. Grösstenteils Wortklaubereien über die 10 Gebote. Meiner Meinung nach ist es letztlich egal, was in all diesen bösen alten Büchern steht, die für einen „einzigen Gott“ werben. „Gott“ und seine Gebote werden immer das sein, was einem Anführer gerade den besten Profit verspricht. Entsprechend werden die „Heilsbotschaften“ lauthals verkündet.
    22 2 Melden
    • swisskiss 12.05.2018 13:23
      Highlight Helona: Richtig! Statt sich in sinnloser Wortdefinitionen zu verlieren, einfach "Kants kategorischem Imperativ" folgen:

      "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde"

      Erwas mehr Mensch mit Eigenverantwortung, statt das eigene Fehlverhalten an "höhere Stelle" delegieren zu wollen,
      13 1 Melden
    • Enzasa 13.05.2018 02:52
      Highlight Eigentlich ist es dich ganz einfach.
      Würde die gesamte Weltbevölkerung an die 10Gebote glauben und diese umsetzen.
      Es wäre Frieden
      1 4 Melden
  • Gawayn 12.05.2018 12:12
    Highlight Trump geht es weder um Christen, Waffen, noch um die NRA und schon gar nicht um Gott oder irgendwelche Rechte.

    Es geht ihm einzig und allein um seine Interessen.

    Weil die NRA viele Mitglieder hat, biedert er sich denen an.
    So hat er einige Millionen Wähler auf sicher.

    Leute mit Waffen sind oft auch solvent.
    Sie können sich die Waffen ja kaufen.

    Es ist wirklich nicht mehr dahinter.
    Wirklich so widerlich!
    37 4 Melden
    • Beteigeuze 12.05.2018 14:00
      Highlight Das was Sie schreiben stimmt. Religion ist das nicht, sondern Politik. Und diese Politik von Trump ist desastroes. Jedes Mal wenn dieser Kerl ein "Fass aufmacht" dreht es einem effektiv den Magen um.

      Aber wer glaubt, dass diese Politik auf seinem Mist gewachsen ist, der irrt gewaltig. Da sind andere Kräfte am agieren, die ihm genau sagen was zu tun ist. Trump ist nichts anderes als eine Marionette.

      Natürlich agieren diese Kräfte im verborgenen. Aber manchmal wagen sie sich doch aus dem Busch, dann heisst es:

      "Amerika kontrolliert die Welt und wir kontrollieren Amerika".

      Toll, gell?
      4 4 Melden
    • Agnos ~ 12.05.2018 17:43
      Highlight So wie bei dem öffnen der Büchse der Pandora, alle Laster und Untugenden entwichen, so kann es Trump mit seiner Waffenlobby die Todesrolle in Nahost in Gang bringen.
      Eigentlich liegt Geld und Macht hinter Trumps Plänen, die bedenkenlos ausgeführt werden, und ungeahnte Folgen mit sich bringen.



      14 0 Melden
  • leu84 12.05.2018 12:05
    Highlight Kain hat Abel sicher mit einer AK 47 erschossen...
    7 5 Melden
    • INVKR 12.05.2018 12:47
      Highlight Die Moral der Geschichte ist nach republikanischer Auslegung wahrscheinlich: Hätte Abel ein halbautomatisches Gewehr gehabt, hätte er sich verteidigen können. SAD!
      24 1 Melden
    • Klaus07 12.05.2018 13:24
      Highlight Hätte es zu der Zeit bereits AK 47 gegeben, warum nicht.
      5 0 Melden
    • Gar Manarnar 12.05.2018 14:10
      Highlight @Klaus: Ach glaub mir, es gibt wahrscheinlich noch Leute die glauben, dass es damals ARs und AKs gegeben hat, genauso wie viele glauben Jesus wäre ein Weisser Mann gewesen.
      9 0 Melden
  • shthfckup 12.05.2018 12:04
    Highlight Diese welt ist hochgradig schizo. Nicht mal gott höchst persönlich, hat es geschäfft die welt von dummen menschen zu befreien. Dummheit scheint sich immer wieder zu reproduzieren.
    17 1 Melden
    • shthfckup 12.05.2018 13:39
      Highlight Ich glaube an "gott", ohne dogmatisiert zu sein.
      1 10 Melden
    • rauchzeichen 12.05.2018 13:41
      Highlight oder euer gott war einfach selbst dumm? oder existiert am ende gar nicht, und das chaos hier ist das ergebnis von ursache und wirkung auf unterster atomarer ebene, hochskaliert auf ein halbwegs intelligentes wesen wie den menschen, der eine unglaublich komplexe gesellschaft erschaffen hat. aber das würde ja heissen, wir sind verloren in den weiten des alls, ungesteuert und für uns selbst verantwortlich. wir müssten selber denken und hinterfragen. absurd, nicht?
      8 0 Melden
    • shthfckup 12.05.2018 14:18
      Highlight Das ist eben menschliche dummheit, unsere eigene fehler auf gott zu übertragen. Natürlich sind wir selbst verantwortlich für unser tun. Da wird kein gott kommen und uns retten. Ich persönlich bin nicht religiös aber ich erkenne zusammenhänge. Gott ist für mich letztendlich ein alles durchdringendes bewusstseinsfeld das sich durch alles was existiert selbst erfährt. Es ist weder gut noch böse sondern neutral. Die alten bücher wie bibel und koran, dienen jediglich als machtinstrument und um den menschen angst zu machen. Ob man an gott glaubt oder nicht ist egal. Letztendlich wissen wir nichts.
      6 5 Melden
    • Elvenpath 14.05.2018 20:59
      Highlight Königreiche, Dynastien, Länder vergehen.
      Religionen aber bleiben, weil sie auf dem stabilsten aller Fundamente erbaut sind. Der menschlichen Dummheit.
      4 0 Melden
  • infomann 12.05.2018 11:16
    Highlight Einfach nur noch krank solche Redensarten.
    Fast alle Glaubenskriege werden im Namen Gottes ausgeübt, jetzt auch die USA.
    Wie tief können die noch sinken?
    Datum auch in der Schweiz Kirche und Staat trennen.
    32 6 Melden
  • AlteSchachtel 12.05.2018 10:59
    Highlight Wenn es um Nahostkonflikte ging, habe ich auch schon von Schweizer Evangelikalen gehört, dass es christlich sei, die islamische Bevölkerung zu vernichten. Begründung: Allah sei gar nicht Gott sondern Satan und ihn und seine Anhänger müsse man vernichten.

    Abgesehen davon, dass ich ab solchen Aussagen k...en könnte;
    bin ich doch immer wieder erstaunt, wie sehr die evangelikale Intoleranz- und Hassproblematik hier immer nur auf Amerika projeziert wird....
    40 4 Melden
    • Knäckebrot 12.05.2018 16:21
      Highlight Das tönt ja unheimlich. Das ist das erste mal, dass ich sowas von Evangk. höre (wenn auch indirekt).

      Dein Kommentar gibt mir viel zu Denken...

      Damit ich eine angemessene Vorstellung habe; was schätzt du wieviel % deiner evangelikalen Bekannten würden dies so sehen? Schon erschütternd...
      1 0 Melden
    • Vanessa_2107 12.05.2018 18:06
      Highlight Habe gerade gelesen, dass sich viele Schweizer Junge den Evangelikalen zuwenden, das schwappt anscheinend von den Amis zu uns rüber wie so vieles.
      3 0 Melden
    • AlteSchachtel 12.05.2018 18:27
      Highlight Bekannte würde ich das, mir zuliebe, nicht nennen, eher zufällige Gesprächsbegegnungen mit ICF und FEG-Mitgliedern.
      Wieviele Prozent? Ich nehme an, von den 90% der evangelikalen Fundamentalisten, die das glauben, sagen es hier in der CH höchstens 0.1% offen...
      Bei den evangelikalen Fundamentalisten muss für die Rückkehr von Christus Israel "gesäubert sein"....
      (mir wird über ich höre auf, bitte fragen Sie Herrn Stamm)
      2 0 Melden
    • Agnos ~ 12.05.2018 23:18
      Highlight Die Mission-närrischen Fangruppierungen, sehen wirklich in jeden Aussenstehenden den Feind, ob im Osten oder Westen,egal wo der Feind ist,bei denen ist er überall.Diesen Wahnvorstellungen unterstehen die meisten Mitglieder,in ihrem Verfolgungswahn,den Aussenstehenden sind die Bösen,die zu meiden sind,dass die selbst nicht sündig werden.Sünde ist eine eigene Meinung zu haben,sonst werden die Betroffenen gestalkt.Selbst Radio u. Zeitungen ist verboten,dass man was unrecht ist,nicht erfährt,was mit dem abgeben Zehnten im Monat für Kriegsmaterial gekauft u.exportiert wird.
      14 0 Melden
    • Knäckebrot 13.05.2018 11:04
      Highlight @AlteSchachtel: Danke für deine Info. Falls du die Fragerei noch verkraftest; hast du auch solche erlebt, die gegenteilige Aussagen gemacht hätten, wie z.B. dass man diese Leute lieben soll? Falls ja, wieviel % schätzt du?

      @Pablo: Dass ich deine Aussage einschätzen kann; könntest du mir schätzungsweise sagen, wie du den Umfang deiner Gespräche mit evangk. gehabt hast? Wie viel % schätzt du, sprachen auf diese Weise und wieviel % schätzt du würden pazifistische Neigungen haben?

      Ich frage so genau, weil ich mir versuche ein verhältnismässiges Bild zu machen.
      1 1 Melden
    • AlteSchachtel 13.05.2018 12:42
      Highlight @knäckebrot: In beiden Landeskirchen (ausser den ref. CHer Gemeinden, die von Evangelikalen geentert wurden) finden man jenste Menschen, die die Nächstenliebe diesbezüglich aufrichtig leben.

      Meiner Erfahrung nach, meinen aber 100% der Freikirchler, die Muslime (und alle Nicht-Freikirchler) hätten den falschen Glauben.
      Bei diesen 100% unterscheiden sich nur die Einen, die noch missionieren und die andern die Muslime gleich vernichten wollen. Klar ist die 2. Variante schlimmer, aber beides sind Übergriffe u. Respektlosigkeit gegenüber Mitmenschen.
      5 0 Melden
    • Knäckebrot 13.05.2018 16:09
      Highlight @AlteSchachtel: Die zweite Variante ist grausam...

      Die erste Variante macht mir aber keine Mühe. Ich wohne in einem strikt Musl. Land und erlebe es immer wieder, dass sie mich überzeugen wollen und meine Sicht kritisieren.
      Das ist bei einem Absolutheitsanspruch nachvollziehbar.
      Aber warum sollte mich das kratzen? Wenn sie denken, ich liege falsch, aber mich dennoch mögen? Und in der CH dasselbe; wenn Sekten finden, ich bin auf dem falschen Weg, wenn ich nicht zu ihnen gehöre, was störts mich? Ich hab die Leute gerne, sie mich auch. Ich kann ihnen meinen Standpunkt nachvollziehbar erklären.
      0 1 Melden
    • AlteSchachtel 13.05.2018 17:06
      Highlight Die 1. Variante macht sehr wohl Mühe, wenn die Bibel mit Hilfsgüter und Essen für die leidende Bevölkerung abgegeben wird!

      Sie scheinen in einer fundamentalistischen Region zu leben. Es gibt nämlich durchaus Muslime, die problemlos mit den andern monotheistischen Religionen zusammenleben können, solange es nicht um Heirat geht.
      2 0 Melden
    • Agnos ~ 13.05.2018 19:25
      Highlight Knäckebrot,
      Die freikirchliche Variante ist, anders denken nichts gelten zu lassen, ohne rückfragen wie es anders sein könnte, um alles zu prüfen, und was gut ist zu akzeptieren. Leider kennen die Freikirchen keinen Dialog mit anders glaubenden, obwohl im Wiederspruch sie sich auf Dialog und Akzeptanz berufen. Eine Abschottung macht den Dialog unmöglich!
      10 0 Melden
    • Knäckebrot 13.05.2018 19:26
      Highlight Ja, es ist eine ganz andere Welt verglichen mit der CH od. Europa. Das Weltverständnis ist dermassen anders. Wenn ich wieder zurück bin, muss ich mich sehr umgewöhnen :)

      Ich persönlich sehe bei der 1. Variante v.A. ein Problem, wenn es mit unreflektierter, traktorhaften, Zwanghaftigkeit getan wird und einer nicht wirklichen Auseinandersetzung mit der Sicht des Gegenübers.
      Ansonsten finde ich es Wert, sich auf sie einzulassen und zu hören, was sie auf dem Herzen haben.

      Aber auch in ersterem Fall, lasse ich mich gerne auf sie ein und erlebe oft positive Wendungen
      0 1 Melden
    • Agnos ~ 13.05.2018 19:54
      Highlight Die 2. nach der ersten Variante schliesst das Vorherige nicht aus, denn beide lassen anders zu denken nicht zu, obwohl einseitig auf akzeptieren vertröstet wird. Aufzuzwingen etwas bedenkenlos anzunehmen was aus fremder Hand aufgetischt wird, ohne nachzufragen ob es gut ist, hat weder mit Glauben noch Akzeptanz zu tun.
      8 0 Melden
  • Ökonometriker 12.05.2018 10:38
    Highlight Trump hat ja nicht gesagt WELCHER Gott. Vielleicht war es Ares?
    43 1 Melden
  • Joe Smith 12.05.2018 10:27
    Highlight Nein, das zentrale göttliche Gebot lautet nicht, du sollst nicht töten. Es lautet: Du sollst nicht morden. Ein «Religions-Blogger und Sekten-Kenner» sollte wenigstens das auf die Reihe kriegen. (Womit ich in keiner Weise fürs Waffentragen plädieren will, sondern nur dafür, keine Fake-News zu verbreiten.)
    21 35 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 11:20
      Highlight Dann sind diese Christen ja recht pragmatisch.
      16 1 Melden
    • kleiner_Schurke 12.05.2018 11:44
      Highlight Ja aber Joe Smith, dann hat es nicht nur Hugo Stamm falsch verstanden, sondern auch die katholisch, die reformierte und die orthodoxe Kirche. Denn die all drucken es seit Jahrhunderten falsch in ihren Bücher. Und zum Glück haben wir nun dich und dürfen von dir lernen. Kannst du uns Halb-, 4tel- oder 8tel-Wissenden erklären was denn der qualitative Unterschied zwischen morden und töten ist?
      31 9 Melden
    • Joe Smith 12.05.2018 12:45
      Highlight @Schurke: Du fragst aber nicht im ernst, was der Unterschied zwischen töten und morden ist? Echt jetzt? Und bekommst dafür noch jede Menge Herzchen? Immer wenn man denkt, das Niveau könne nicht noch weiter sinken …
      13 22 Melden
    • kleiner_Schurke 12.05.2018 13:25
      Highlight Dein erstes Argument Joe Smith nennt man auch "den Strohmann dreschen". Dein zweites Argument "ad hominem" auf den Mann spielen. Nun müsstest du zur Sache kommen. Erklär uns doch den unterschied zwischen morden und töten. Aber verwenden dafür nicht die moderne Rechtsprechung. Den darauf basierenden Unterschied uns allen hier klar. Als schliess los:
      14 3 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.05.2018 15:46
      Highlight @Joe Smith

      Selbstverständlich haben Sie recht, dass es in der ursprünglichen Fassungen mit Morden übersetzt wurde. Nur im Deutschen hiess es schon immer Töten, was auch deutlich friedvoller ist.

      @kleiner_Schurke

      Einfach gesagt. Mord ist ein Delikt mit der Absicht jemanden zu töten. Wenn jemand beispielsweise bei einem Autounfall umsleben kommt, ist er zwar auch tot, wurde aber vermutlich nicht ermordet.

      Für den Toten spielt es keine Rolle ob er ermordet oder sonst wie getötet wurde, für den Richter jedoch schon.
      4 0 Melden
    • Klaus07 12.05.2018 16:06
      Highlight @Joe Smith
      Ja bitte, bitte, ich möchte mich von ihnen belehren lassen, was ist der Unterschied zwischen töten und morden!
      5 0 Melden
    • kleiner_Schurke 12.05.2018 18:27
      Highlight @Djin Mir ist der Unterschied schon klar. Ich sehe wie Joe Smith hier Unfair gegen Hugo Stamm argumentiert und das Gespräch auf ein Seitengeleise bringt, das mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hat. Man kann Stamm kaum "Unverständnis" vorwerfen, wo doch die Sprache generell so benutzt wird. Ich denke es geht hier rein darum möglichst viel Wind zu erzeugen. Es kommt aus der Ecke von Smith denn auch nichts anderes als ad hominem Argumente und dergleichen, jedoch nichts was Substanz hätte und die Diskussion weiter bringen könnte.
      4 0 Melden
    • Agnos ~ 12.05.2018 20:09
      Highlight Es gibt kein Morden unter Zwang, dass man als töten auslegen könnte, entweder man lässt es zu, oder man verweigert es, es bleibt Mord. Nicht nur die zu Genozide befehlen sind Massenmörder, sondern die den Befehl befolgen, und ihn ausführen, statt es zu verweigern. Da fragt man sich, sollte ich als Einzelner, hunderte Menschen am leben lassen, um als Befehls- Verweigerer gerichtet zu werden!?
      13 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.05.2018 20:29
      Highlight @pablo'

      Wie würden Sie sich beim Strassenbahn-Problem entscheiden?
      0 0 Melden
    • Agnos ~ 12.05.2018 22:19
      Highlight Nicht jede Situation ist die gleiche, und jede davon verhält sich anders, und entsprechend anders ist die Entscheidung. Ist das von Dritten voraussehbar, und kann auf nicht verhindert werden, durch niemanden, wen trifft da die Schuld, der es verursacht hat, kann man es auf eine Art und Weise verhindern und tut nichts, dann trifft ihm auch die Mitschuld.
      10 0 Melden
    • Elvenpath 14.05.2018 21:01
      Highlight Das macht die Sache nur noch schlimmer.
      Denn das bedeutet, wenn man "im Recht" ist, darf man töten.
      Und gerade Religiöse fühlen sich massiv im Recht.
      5 0 Melden
  • Wie funktioniert das...? 12.05.2018 10:22
    Highlight :-) Gott will uns schon lange nicht mehr. Setzte sich bereits mehrere Lichtjahre weg in den Urlaub, aufs Altenteil und beginnt uns zu vergessen, weil wir Menschen eine Fehlkonstruktion sind.
    12 16 Melden
  • Zappenduster 12.05.2018 10:03
    Highlight Und so möge Ihm seine Waffenliebe selbst zum Verhängnis werden! AMEN
    51 2 Melden
    • Elvenpath 14.05.2018 21:02
      Highlight Ja. Es würde einer gewissen Ironie nicht entbehren, wenn ihm jemand eine Kugel durch den Kopf jagen würde.
      5 0 Melden
  • aglio e olio 12.05.2018 09:51
    Highlight Hat Trump damit klargestellt Anführer eines Gottesstaates zu sein?
    58 2 Melden
    • Gar Manarnar 12.05.2018 11:26
      Highlight Die Republikaner wollen eigentlich schon lange das gleiche wie die extremen Muslime: Ein fundamentalistischer Gottesstaat, einfach basierend auf dem Christentum.
      27 2 Melden
    • Slavoj Žižek 12.05.2018 13:07
      Highlight Aaaaaaaarrghh Quelle? Die Republikaner sind ein Bunt gemischter Haufen, wäre auch Überraschend wenn in einem zwei Parteien Staat alle auf Linie wären.
      4 7 Melden
    • Gar Manarnar 12.05.2018 14:06
      Highlight @empty: Sieh dir Mike Pence an bzw. lies dir mal seine Wiki-Page durch. Zudem die zahlreichen, aggressiven anti-LGBT, Abortion is Murder, anti-planned parenthood etc. Reps...
      10 1 Melden
  • reaper54 12.05.2018 09:25
    Highlight “du sollst nicht töten” wurde aus dem Lateinischen falsch ins Deutsche übersetzt, ursprünglich hiess es im Lateinischen “du sollst nicht ohne grund töten”. Aber ja wenn im Sektenblog “Aufklärung” gegen Waffen betrieben wird darf man natürlich alles gegen die bösen bösen Waffen schreiben.
    10 80 Melden
    • pat86 12.05.2018 10:10
      Highlight ja das stimmt, ursprünglich hiess es (im hebraeischen) du sollst nicht „morden“. jedoch sollte man davon ausgehen dass sich das christentum weiterentwickelt hat und diesen satz nun bisschen allgemeiner auslebt. aber fehlende Weiterentwicklung wirft der gemeine christ ja auch gerne anderen religionen vor
      39 4 Melden
    • lilie 12.05.2018 10:30
      Highlight @Reaper: Es ist unerheblich, was der lateinische Text sagt, da dieser ja seinerseits wiederum eine Übersetzung des hebräischen Originals darstellt.

      Es ist aber sehr interessant, welches Wort im Originallaut verwendet wird. Dieses wird nämlich nicht verwendet, wenn ein Mensch im Krieg getötet wird, wenn es ein Angehöriger eines fremden Volkes ist, wenn "Gott" ihn tötet, wenn die Todesstrafe über ihn verhängt wird oder wenn es ein Tier ist.

      Somit wäre die korrekte Interpretation: Du darfst keinen deines eigenen Volkes töten, es sei denn du bist Gott oder der Mensch wurde zu Tode verurteilt.
      31 0 Melden
    • lilie 12.05.2018 10:33
      Highlight @reaper: Das alles kannst du hier nachlesen:

      https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/dekalog-zehn-gebote-at/ch/116ebe7ad1d3e5af397f951e80597857/

      Somit liegen die Amokläufer und jeder in Amerika, der seine Landsleute tötet, schon mal falsch.

      Dass sie aber auch mit allem anderen gegen das höchste Gebot verstossen, das ihnen jener Mensch gegen hat, den sie als einzigen Retter und Erlöser sehen - "Liebe deinen nächsten wie dich selbst" - bleibe mal dahingestellt.
      15 0 Melden
    • Joe Smith 12.05.2018 10:42
      Highlight Sowas nennt man Halbwissen. Das Original ist natürlich Hebräisch. Schon die erste lateinische Übersetzung, die Vulgata, übersetzt die Stelle mit dem Verb «occidere», das eher «töten» als «morden» heisst. Es wurde also nicht falsch AUS DEM, sondern bereits falsch INS Lateinische übersetzt (Und dann von da aus dann in weitere Sprachen, unter anderem von Luther ins Deutsche.) Und das «ohne Grund» hast Du frei dazuerfunden. Also typisches Halbwissen (eher Viertelwissen), angereichert mit frei erfundenen Fake-News. Naja, eher Fake-Olds.
      35 3 Melden
    • äti 12.05.2018 10:46
      Highlight Was soll jetzt an “du sollst nicht ohne grund töten” besser sein? Jeder Grund ist doch Grund genug.
      14 2 Melden
    • kleiner_Schurke 12.05.2018 13:26
      Highlight Auch du reaper54, erklär uns doch den Unterschied zwischen morden und töten. Worin liegt der Qualitative Unterschied und was hat das mit dem was Donald Trump gesagt hat zu Tun?
      5 2 Melden
    • äti 12.05.2018 14:03
      Highlight @joesmith. Ich denke, der ganze Prozess von Gesagtem zu Überliefertem zu Überliefertem zu Erdachtem zu Vergessenen zu Beginn-Schrift zu Erdachtem zu Schrift zu Übersetzung mit Erdachtem etc etc ist eine reine Katastrophe. Sofern das überhaupt stattgefunden hat.
      5 2 Melden
    • lilie 12.05.2018 14:33
      Highlight @kleiner Schurke: Der Unterschied wird in dem Link, den ich gepostet habe, erklärt: Töten heisst einfach, jemandem vom Leben in den Tod zu befördern, egal, mit welcher Methoden und unter welchen Umständen.

      Morden hingegen impliziert, dass es sich dabei um eine moralisch verwerfliche Tat handelt und dass es auf gewaltsame oder hinterlistige Weise geschieht.

      Der Artikel schlägt deshalb vor, dieses Gebot mit "Du sollst nicht morden" zu übersetzen (Wikipedia tut das sogar).

      Trump befürwortet damit Mord. Und reaper scheinbar auch.
      4 0 Melden
    • Agnos ~ 12.05.2018 14:47
      Highlight Zum Glück gibt es die Zehn Gebote nicht nur auf deutsch, sondern auch in andern Sprachen, und da heisst es eindeutig, dass Töten sowie Morden Sünde ist, sonst wär die Todesstrafe in Europa noch immer konform.
      15 0 Melden
    • kleiner_Schurke 12.05.2018 16:12
      Highlight Ja aber Lilie, das ist doch eine moderne Definition und keine historische.
      1 0 Melden
    • lilie 12.05.2018 17:00
      Highlight @kleiner Schurke: Nein, das ist die historische Interpretation, wie man das althebräische Wort gemäss seiner sonstigen Verwendung im AT interpretieren muss. Selbstmord ist übrigens auch ausgenommen, wie dem Text zu entnehmen ist, das hatte ich vergessen aufzuzählen.

      Und überhaupt, was spielt es für eine Rolle? Die Amerikaner halten sich nicht an dieses Gebot, weder im historischen noch im modernen Sinn.
      4 0 Melden
    • kleiner_Schurke 12.05.2018 18:19
      Highlight Ja stimmt eigentlich, tot ist tot.
      3 0 Melden
    • Maracuja 12.05.2018 18:42
      Highlight @lilie, kleiner Schurke

      In der Tora ist doch festgehalten, wer getötet werden darf bzw. soll, z.B. Ehebrecher. Solche von der Tora nicht nur legitimierten sondern sogar gebotenen Tötungen werden nicht als Mord klassifiziert (genauso wenig wie versehentliche Tötungen). Als Mord können alle Formen der Tötungen betrachtet werden, für die es keine Legitimation in der Tora gibt. Besondere Heimtücke und ähnliche Formulierungen, mit denen man im heutigen Recht Mord von Totschlag abzugrenzen versucht, spielen m.E. keine Rolle.
      1 0 Melden
    • lilie 12.05.2018 21:35
      Highlight @Maracuja: Genau, die Todesstrafe ist ausgenommen, wie erwähnt.

      Das Ehebrechgebot ist übrigens auch interessant: Eine Ehe wird gemäss AT nur dann gebrochen, wenn die Frau verheiratet ist - der Zivilstand des Mannes ist dabei unerheblich.

      Hintergrund hierfür ist, dass die Mutter natürlich eindeutig zugeordnet werden kann, der Vater aber nicht. Es sollte verhindert werden, dass ein Mann für Kinder aufkommen muss, die nicht seine eigenen sind.

      Oder wie es im obigen Artikel heisst: Es ging dabei nicht um Moral, sondern um Rechtssicherheit.

      Heute hat man für das gleiche Problem den DNA-Test.
      2 0 Melden
  • Spooky 12.05.2018 09:16
    Highlight Herr Stamm sollte aufhören, Sätze aus der Bibel zu zitieren.

    Für jeden Satz, den er zitiert, kann ich ihm nämlich einen Gegensatz auftischen.

    Ausserdem ist es zutiefst unmoralisch, dass ich mich von einem bösen Menschen einfach so abknallen lasse.

    Damit erlaube ich ihm nämlich, etwas Böses zu tun.

    Ein unbewaffneter Mensch ist ein Aufruf an böse Menschen, etwas Böses zu tun.

    Die Welt ist kein guter Ort.

    Darum muss ich mich bewaffnen dürfen, um mich und meine Angehörigen und Freunde gegen böse Menschen verteidigen zu können.
    16 149 Melden
    • Urs-77 12.05.2018 09:59
      Highlight Ist das dein Ernst oder verstehe ich deinen Sarkasmus nicht?
      71 5 Melden
    • Spooky 12.05.2018 10:20
      Highlight @Urs-77

      Ich weiss nicht, worauf du hinaus willst.
      5 42 Melden
    • Urs-77 12.05.2018 11:18
      Highlight Darum muss ich mich bewaffnen dürfen, um mich und meine Angehörigen und Freunde gegen böse Menschen verteidigen zu können.

      Darauf. Das ist doch exakt die gequirlte scheisse welchen die NRA verzapft.
      36 4 Melden
    • karl_e 12.05.2018 11:36
      Highlight auch wenn Spookys Beitrag eher grenzwertig ist: "Für jeden Satz, den er zitiert, kann ich ihm nämlich einen Gegensatz auftischen" stimmt (leider) durchaus. Das macht das Buch der Bücher zum einem reichlich verworrenen Machwerk.
      16 1 Melden
    • meine senf 12.05.2018 12:29
      Highlight Stimmt, die Bibel ist quasi der Vorgänger von Youtube. Man findet alles und jeweils auch das Gegenteil davon, wenn man danach sucht.
      13 0 Melden
    • Spooky 12.05.2018 13:16
      Highlight „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!"

      Matthäus 10, 34
      9 5 Melden
    • Urs-77 12.05.2018 14:03
      Highlight „Denn alle, die zum Schwert greifen, werden durchs Schwert umkommen.“ (Matthäus 26,52)

      Du reisst den Satz aus dem Kontext und interpretierst ihn so wie es dir gerade passt.

      Ich meine jedoch nicht deine tollen Bibelzitate sondern dein Gedankengut dass du dich mit Waffengewalt gegen die bösen Mensche verteidigen musst.

      An dieser stelle gebe ich die Diskussion mit dir auf. Mit Bibelfanaten und Waffennarren ist eine sachliche, faktenbasierte Diskussion nicht möglich.
      9 3 Melden
    • Agnos ~ 12.05.2018 15:18
      Highlight Spooky, die Seligpreisung beruft sich auf die Friedensstifter, die Sanftmütigen, wie kann einer den man Weihnachten als den erwartenden Friedensfürst feiern, und an der Osterfeier im Garten Gethsemane dem Schwert entsagt, und durch Glauben die Vergebung predigt, dass gleich dem Knecht das Ohr abhauen zu lassen, dem Petrus gutzuheissen!?


      Nicht die Bibel ist der Wiederspruch, sondern der es für sich selbst nach seinen Bedürfnissen auslegt.
      15 1 Melden
    • Spooky 12.05.2018 16:53
      Highlight @Urs-77

      "Du reisst den Satz aus dem Kontext und interpretierst ihn so wie es dir gerade passt."

      Was ist deine Interpretation?
      0 0 Melden
    • Ueli der Knecht 12.05.2018 17:21
      Highlight Spooky: Der Schreiberling Matthäus war ein Poet. "Schwert" hat er gewiss nur symbolisch verstanden.

      Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Ich bringe euch also zum Beispiel die Fragen:

      • Lässt sich Böses mit Bösem beseitigen?
      • Lässt sich Unrecht mit Unrecht beseitigen?
      • Kann man Recht mit Unrecht schaffen?
      • Kann Gutes aus Bösem machen?

      Das sind alles geschlossene Fragen. Wie ein Schwert: Ja oder Nein. Sie erzeugen einen ernsthaften Konflikt. Unfrieden. Ja und Nein im Streit. Entweder Ja, oder Nein. Was jetzt? Streite!
      1 0 Melden
    • Spooky 12.05.2018 18:06
      Highlight Ich denke, ihr geht alle davon aus, dass sich böse Menschen sozusagen erziehen lassen. Das ist aber nicht der Fall.

      Ich kann einen IS-Kämpfer oder einen Brutalo-Killer nicht mit guten Worten besänftigen und umstimmen.

      Da gilt nur: Ich oder er!

      Und wenn ich keine Waffe habe, dann bin ich tot.

      Damit lade ich aber eine Sünde auf mich,
      weil ich aus einem bösen Menschen einen Mörder gemacht habe.

      Also, zu deiner Frage:

      Lässt sich Böses mit Bösem beseitigen?

      Die Antwort ist: JA.
      2 4 Melden
    • Agnos ~ 12.05.2018 20:16
      Highlight Spooky, viele Familiendramen enden mit Mord, und da sagt man eine Waffe zuhause soll schützten, wenn eigene Kinder und seine Ehefrau im Stress des Partners in Lebensgefahr sind.
      16 0 Melden
    • Ueli der Knecht 12.05.2018 20:24
      Highlight Spooky: In deinem Beispiel hast du das Böse aber nicht beseitigt, mmh? Wenn du einen Bösen erschiesst, bist du doch dann selbst Böse geworden? Das Böse wird doch damit nicht beseitigt, sondern geht dann nur vom Getöteten, auf den Überlebenden über, oder?
      4 1 Melden
    • Spooky 12.05.2018 20:36
      Highlight pablo'

      Es ist ein Dilemma.

      Die Griechen sagten: Aporie
      [https://de.wikipedia.org/wiki/Aporie]
      0 1 Melden
    • Maracuja 12.05.2018 21:36
      Highlight @Spooky: Damit lade ich aber eine Sünde auf mich, weil ich aus einem bösen Menschen einen Mörder gemacht habe

      Aus dem Sündenkatalog welcher sektiererischer Gemeinschaft stammt denn diese Art von Sünde? Bonusfrage: Laden Sie auch Sünde auf sich, wenn der böse Mensch schneller die Waffe zieht als Sie?
      2 0 Melden
    • Spooky 12.05.2018 22:14
      Highlight @Maracuja
      "Laden Sie auch Sünde auf sich, wenn der böse Mensch schneller die Waffe zieht als Sie?"

      Nein.
      0 1 Melden
    • Agnos ~ 12.05.2018 22:41
      Highlight Spooky,
      Früher im Wilden Westen wurde das Dilemma Aporie nach der Regel des Stärkeren gelöst, und wenn man Pech hatte durch Lynchjustiz, unter ungerechter Vermutung, dem Unschuldigen. Sollte dieser Waffennarr Trump nun auch durch ein Duell gegen den Nahost entscheiden, wer Recht hat, und wenn falsch, die vielen Menschenopfer von Zivilisten.
      12 0 Melden
    • Elvenpath 14.05.2018 21:14
      Highlight Dass man die Bibel beliebig interpretieren kann ist nichts neues.
      Eben völlig untauglich als ethische, oder moralische Richtlinie.
      3 0 Melden
  • rodolofo 12.05.2018 09:07
    Highlight Zitat aus dem Text:
    "...Gott müsste ziemlich schizophren sein, hätte er die amerikanischen Waffengesetze initiiert..."
    Gemäss meinen Beobachtungen vor Ort, also im Leben, IST Gott schizophren!
    Gott spaltet sich selbst mithilfe von Menschen, welche durch Monotheistische Ideologien indoktriniert worden sind in "den lieben Gott", der alles richtig macht, und "den bösen Teufel", der alles falsch macht.
    Wer so denkt, darf als "Barmherziger Samariter" eine im Verhör enttarnte "Hexe" ohne weiteres vom Felsen herunter stossen.
    So verwandelt sich der Liebe Gott tatsächlich in einen Teufel...
    34 10 Melden
    • shthfckup 12.05.2018 12:06
      Highlight Gott hat nichts dafür, es ist der preis des freien willens.
      1 11 Melden
    • Elvenpath 14.05.2018 21:24
      Highlight @shthfckup

      Wenn "Gott" allwissend ist, gibt es keinen freien Willen, da er schon vorher weiß und schon immer wusste was passieren wird, wie wir handeln. Es ist also alles vorbestimmt.

      Entweder ist "Gott" nicht allwissend, oder es gibt selbst theoretisch keinen freien Willen. Beides gleichzeitig geht nicht.

      Abgesehen davon ist "freier Wille" eh eine Illusion. Wir sind nur die Mitfahrer unserer Triebe.
      Machen wir uns nichts vor: Wenn die Ordnungsmacht verschwinden würde, gäbe es Anarchie, Plünderung, Mord und Gewalt. Ob Christen, oder nicht.
      Gibt dafür genügend Beispiele.
      3 1 Melden
    • rodolofo 14.05.2018 22:27
      Highlight Der "Freie Wille" entsteht durch direkt-demokratische Prozesse in unserem Körper, an dem sich alle Organe (die Interessengruppen) und alle einzelnen Körperzellen beteiligen.
      Natürlich sind Körpereigene Abstimmungen und Wahlen blitzschnell im Vergleich zu Abstimmungen und Wahlen in der Gesellschaft.
      1 0 Melden
    • shthfckup 14.05.2018 23:13
      Highlight @elvenpath falsch. Gott weiss nicht alles weil es alles weiss. Stell dir ein urfeld vor dass sich selbst immer wieder teilt und jeder dieser teile unabhängig erfahtungen macht. Jede situation, ist in irgendeiner form vorgekommen wenn nicht hier, dann irgendwo im uni oder multiversum. Der freie wille, ist ESSENTIEL um sich grenzenlos voll und ganz erfahren zu können. Von mir aus, betrachte es wie eine künstliche intelligenz, eine simulation, innerhalb der simulation enstehen welten mit "wesen" die selbstständig aggieren können. Alle erfahrungen zusammen führen dazu, dass die intelligenz steigt.
      0 1 Melden
    • shthfckup 14.05.2018 23:23
      Highlight Im übrigen, auch deine oder meine lebenssituion ist in irgendeiner ähnlicher oder exakten weise schon mal irgendwo vorgekommen. Aber genau diese leichte abweichung einer erfahrung, führt dazu, dass eine erfahrung immer wieder und wieder erlebt wird. Wie eine riesige simulation in unendlich vielen formen. Wer den eigenen geist, tiefgehend erforscht wird zu dieser oder ähnlicher ansicht kommen. Darum denke ich, am besten legt der mensch die bücher weg. Weil sie voller dogmas sind. "Gott" ist weit weit komplexer und wir werden niemals in der lage sein, es voll und ganz zu verstehen.
      0 1 Melden
    • shthfckup 15.05.2018 00:54
      Highlight Dazu kommt noch, viele menschen beinahe alle, sind opfer der eigenen gedanken und gefühlen. Ihr glaubt mir nicht? Probiert es aus. Schliesst die augen und versucht an nichts zu denken, schaut was passiert. Woher kommen diese gedanken, wer denkt in mir? Diese gedanken verursachen wiederum gefühle. Und so sind wir alle, marionetten . Erst die bewusstwerdung über diese tatsache, gibt die möglichkeit frei entscheiden zu können einen gedanken anzunehmen oder abzulehnen. Solange man sich aber mit den automatischen gedanken identifiziert, bleibt man gefangen. In einer welt voller gedanken.
      2 0 Melden
  • lilie 12.05.2018 08:54
    Highlight "Dass Trump, der alle Arten von Rohren über Verstand und Moral hebt, (...) verwundert nicht".

    Ich bin sicher, Stormy Daniels würde diese Aussage unterschreiben. 😂😂😂

    (Trump aber nicht, aber er würde ihr trotzdem 130'000 Dollar zahlen, damit sie nichts über sein Rohr ausplaudert 😂😂😂).

    Tja, sonst ist dem Artikel nichts hinzuzufügen. Ich nehmen an, Bigotterie steht in der amerikanischen Verfassung an erster Stelle festgeschrieben. 🙄
    43 5 Melden
  • Waldorf 12.05.2018 08:41
    Highlight Da kann ich für einmal vollumfänglich zustimmen! Ich werde es nie begreifen, was an den 10 Geboten so schwer zu verstehen ist.
    39 2 Melden
    • _kokolorix 12.05.2018 10:04
      Highlight 'Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört'
      Vielleicht das? Darin legitimiert Gott höchstpersönlich die Sklaverei!
      Von den 10 Geboten bedienen leider etwa die Hälfte den göttlichen Narzismus. Gott und Trump sind sich sehr, sehr ähnlich
      23 14 Melden
    • swisskiss 12.05.2018 11:57
      Highlight kokolorix: Lol! was legitimiert die Sklaverei? Ein Text der zu Zeiten geschrieben wurde, als Sklavenhaltug eine Selbstverständlichkeit wie Viehhaltung war, ist doch keine Legimitation gesellschaftlicher Realität!

      So wirr zu argumentieren, ist schon rhetorisch grenzwertig und beeinhaltet mehr Interpretation als sachliche Darstellung.

      Man könnte fast den Eindruck bekommen, dass Deine Ablehnung etwas sehr persönlich ist.

      Besonders wenn Du in JEDEM Kommentar, den Narzissmus Gottes beklagst.

      Vielleicht mal Deine eigene Haltung und Motive hinterfragen, statt Gott analysieren zu wollen?
      10 8 Melden
    • Klaus07 12.05.2018 12:32
      Highlight @Swisskiss.
      Ich gebe Kokolorix absolut recht. Wenn Gott bei der Vergabe der 10 Gebote Skaven im gleichen Satz mit Rind und Esel erwähnt. Ist das wieder ein Beweis für die nichtexistenz eines Barmherzigen Gottes, sondern nur die Ausnutzung eines imaginären Gottes für Gesellschaftspolitische manipulation in dieser Zeit. Das Problem der Völker zu dieser Zeit wahr, dass es noch keine Rechtssprechung in unserem Sinn gab, also wie kann man sein Volk dazu bringen niemanden umzubringen oder zu vergewaltigen? Das Dilema wurde mittels einem Gott der beim sterben richtet halbwegs gelöst.
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    • Waldorf 12.05.2018 12:54
      Highlight Ich spreche zudem von den 10 Geboten, wie wir sie im heutigen Kontext verstehen und diese auch gelehrt werden. Muss man nicht, kann man aber natürlich relativieren. Habs trotzdem wie beschrieben im heutigen Kontext gemeint.
      2 2 Melden
    • swisskiss 12.05.2018 15:34
      Highlight M;erkt Ihr nicht, dass Ihr mit Eurer Definition eines Gottes, ihm Persönlichkeit, Begrifflichkeit und Charakter unterstellt und damit nichts Anderes macht, als offizielle Kirchen, die je nach Ausprägung und Ideologie, dem vagen Begriff von "Gott" Körper und Seele verleihen und damit den eigenen Glauben bedienen?
      Dies ist das eigentliche Problem an Religionen. Nicht den Inhalt wertungsfrei vermitteln zu können und zu wollen, sondern eigene, menschliche Masstäbe und Charakterzüge auf ein unfassvares Wesen zu projezieren, dass in seiner Vagheit Raum für jeden Inhalt bietet.
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    • _kokolorix 12.05.2018 16:08
      Highlight @swisskiss
      Und wie interpretierst du die Tatsache, dass von zehn Geboten fünf Vorschriften dazu enthalten wie Gott zu verheren, wann Gott zu verehren, wie andere Götter nicht zu verehren und was als Verehrung Gottes anzusehen ist? Wenn das nicht narzistisch ist, was dann?
      Du hast recht, ich habe eine zutiefst persönliche Abneigung gegen Menschen, die offensiv Bibelsprüche und andere religiöse Dummheiten verbreiten...
      Zudem steht der offensichtliche Narzismus Gottes doch in ebenso offensichtlichem Wiederspruch zu Allem was uns die Gläubigen sonst so predigen
      7 2 Melden
    • Waldorf 12.05.2018 19:53
      Highlight Ey hangs mal... Wie euch eventuell entgangen ist, wird hier nur versucht Trump ad absurdum zu führen. Über Sinn und Unsinn der Religion müssen wir echt nicht debattieren.
      1 0 Melden
    • swisskiss 13.05.2018 09:07
      Highlight Waldorf: Ueber den Sinn von Religionen und ihren Anspruch "bessere Menschen" zu werden und zu sein, habe ich mich mit Kants katergorischem Imperativ, ausreichend geäussert.

      Es hat schon einen Zusammenhang zwischen Trump und dem Missbrauch der Religion zu eigenen Zwecken.

      Bei der Interpretation und der gezielten Auswahl von Textpassagen beginnt die Manipulation von Gläubigen und die Gestaltung eines genehmen Gottesbild.

      Dieses Muster des Versuchs der Deutungshoheit bezieht sich nicht nur auf Religion, sondern auch Geschichte, Heimatliebe, Menschenbild, Staatsform etc.
      1 1 Melden
    • Elvenpath 14.05.2018 21:27
      Highlight Die 10 Gebote sind überflüssig (Du sollst deinen Gott ehren, blablabla...), unrealistisch (man kann Begehren nicht abstellen, man kann ihm nur widerstehen), bestenfalls trivial (sollst nicht töten).

      Übrigens: Beim Gebot der Sabbathruhe. Schau dur mal an, WER in der Aufzählung, derjeningen, die ruhen sollen, fehlt. Die Frauen. Denn die Herren wollen ja auch am Sabbath bewirtet werden.

      Die 10 Gebote sind für die heutige Zeit völlig untauglich.
      4 0 Melden
  • Klaus07 12.05.2018 08:38
    Highlight Das Zentrale göttliche Gebot lautet, du sollst nicht töten! Nur schon dieser Satz zeigt wie Schizophren Gott selber ist. Seine blutige Spur zieht sich quer durch die Bibel in dem Gegner des Jüdischen Volkes getötet werden. Tötliche Plagen oder Ägyptischen Soldaten im geteilten Meer, ja selbst die ganze Menschheit (Noah) wird ersäuft. Sodom und Gomorah oder Lots Frau. Warum sollen die Amerikaner nicht auch das göttliche Recht für sich in anspruch nehmen und alle Feinde der USA umbringen? Solange die Bibel einfluss in Staaten und Regierungen hat, wird es keine friedliche Welt geben.
    222 54 Melden
    • Koala91 12.05.2018 09:19
      Highlight Ich gratuliere dir für deine bibelkenntnisse und deine theologische arbeit! Gestatten das ich dagegen halte?
      Das AT und somit das gesetz gottes ist voller grauenhaften taten und bestrafungen. Entscheidend für mich als christ ist aber was jesus zu dem ganzen sagt (wie er es betont). Er setzt die nächstenliebe als oberstes gebot und betont feindesliebe, versöhnung, usw. Ein staat der auf diesen werten gegründet wird, hat, meiner meinung nach, schon vieles gewonnen!
      Wir christen lesen das AT durch die brille von jesus und nicht ungekehrt. Insofern finde ich stamm's argumente absolut richtig.
      22 19 Melden
    • Swissbex 12.05.2018 09:36
      Highlight Wir sprechen anscheinend nur übers Christentum. Du beziehst dich hier jedoch ausnahmslos auf das erste Testament. Der gutherzige, verzeihende Gott kommt eben erst im zweiten Testament.
      Das Problem ist doch vielmehr dass sich Leute auf die Bibel berufen welche sie weder gelesen haben noch wirklich wissen was drin steht (ob das was ändert mag ich zwar selbst bezweifeln).
      Die Kirchen wurden nicht umsonst immer wieder für falsche "Ziele" missbraucht, hätte man wirklich die Nächstenliebe gelebt gäbe es diese rote Linie durch die Geschichte eben auch nicht.
      23 4 Melden
    • TheMan 12.05.2018 10:26
      Highlight Na Klaus da hast du aber Beweise oder bringst du nur Lügen?ldas was du bringst. Ist etwas anderes. Aber als Atheist und Stammesjünger, hast du ja Null Ahnung. Nichts neues
      4 32 Melden
    • äti 12.05.2018 10:54
      Highlight @theman, jemand mit fundementalen Kenntnissen schrieb weiter oben: "Für jeden Satz, den er zitiert (aus der Bibel) kann ich ihm nämlich einen Gegensatz auftischen.". ist leicht Untertrieben, es müsste besser 'haufenweise Gegensätze' heissen. Alles klar?
      18 2 Melden
    • balzercomp 12.05.2018 10:55
      Highlight Das Gebot heisst eigentlich „Du sollst nicht morden“. Das ist ein feiner, aber nicht unwichtiger Unterschied. Sonst hätten die Israeliten das gelobte Land ja nicht mit Gewalt erobern können.
      7 6 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 12.05.2018 11:21
      Highlight Swissbex: Der gutherzige, verzeihende Gott kommt eben erst im zweiten Testament

      Trump: Es sei das von Gott gegebene Recht, schrie er in die Menge.

      Frage: Verstösst ihr nicht beide gegen das selbe Gebot? Oder gelten die eben auch alle nicht, weil AT? In dem Fall möchte ich fragen, woher ihr denn so genau wisst, was Gott will und wie er so ist? Wer hat denn jetzt recht, ihr oder Trump?
      9 0 Melden
    • Maracuja 12.05.2018 11:27
      Highlight Klaus07: Seine blutige Spur zieht sich quer durch die Bibel in dem Gegner des Jüdischen Volkes getötet werden

      Hätten Sie die Bibel etwas aufmerksamer gelesen, wäre Ihnen nicht entgangen, dass sein Zorn nicht nur Gegner des jüdischen Volkes trifft, sondern auch Juden.

      Interessant finde ich hingegen Ihren Schluss, dass sich Gott selbst an die 10 Gebote halten sollte. An einen monotheistischen Gott soll man andere Anforderungen stellen als an Jupiter (Quod licet Iovi, non licet bovi)?
      9 1 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 11:34
      Highlight @ Koala
      Wiederum typischerweise kommst Du mit dem Alten- und dem Neuen Testament.
      Das ist ein ziemlich schlauer Trick der Christenheit!
      Im Alten Testament wüten sie wie die Berserker, und dann tritt im Jahre Null plötzlich Jesus auf den Plan und erklärt, dass ab jetzt die Direktive "Lieb sein!" für Alle gelten solle.
      Diese 180°-Kehrtwende erinnert mich an Baghwan, der zuerst die "Freie Liebe" für seine Sanyasins verordnete und dann, wohl nachdem er von AIDS erfahren hatte, diese anwies, sich nur noch mit Handschuhen gegenseitig zu berühren.
      ...
      12 9 Melden
    • Maracuja 12.05.2018 11:39
      Highlight @Koala91: Wir christen lesen das AT durch die brille von jesus und nicht ungekehrt

      Jesus hat den Christen aber leider keine klar geschliffene Brille hinterlassen, sondern nur mündlich überlieferte Zeugnisse, die erst lange nach seinem Tod schriftlich festgehalten wurden. Texte, die nicht widerspruchsfrei sind. Und so lesen und interpretieren Christen das AT sehr unterschiedlich. Klassisches Beispiel ist die Todesstrafe, für viele US-Evangelikale ist diese korrekt, da Jesus nicht gekommen ist, um das Gesetz aufzuheben. Die meisten europäischen Christen sehen das anders (wer ohne Sünde ist ...)
      11 4 Melden
    • Maracuja 12.05.2018 11:51
      Highlight Swissbex: Der gutherzige, verzeihende Gott kommt eben erst im zweiten Testament.

      Gott verändert sich bereits im AT. Z.B. von einem monolatrischen Stammesgott zu einem monotheistischen Gott. Der Gott der Psalmen ist ein anderer als in der Tora. Die Änderung geschah fliessend mit der Entwicklung des jüdischen Volkes und der jüdischen Religion.
      8 4 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 11:54
      Highlight ...
      diese völlig willkürlichen Spitzkehren sind nun aber sehr typisch für Gurus!
      Nur so können diese nämlich feststellen, wer von ihren Anhängern sich absolut loyal unterwirft und dem Führer auch dann folgt, wenn sein Tages-Befehl dem Befehl des Vortages total entgegengesetzt lautet!
      Jesus machte das (in einem erfreulichen Sinne) wie ein "umgekehrter Baghwan" und Trump macht das auch, in einem fast immer unerfreulichen Sinne.
      Auch das Herunterleiern von Bibelsprüchen hat in erster Linie den Zweck, mit den den Gläubigen Gehorsam einzuüben und nur als Nebeneffekt, die Welt zu retten.
      8 4 Melden
    • Klaus07 12.05.2018 12:12
      Highlight Also Gott hat sich nach dem alten Testament wie jetzt Kim yong-un um 180 Grad gewendet und ist ein Barmherziger Gott? Wann begreift ihr eigentlich dass euer Gott eine Phantasiefigur ist, ein Literarisches Geschöpf. Wie naiv muss man sein zu glauben, ein Gott der angebliche Schöpfer sei so wie ein Lehrling, huch ich habe die Menschen falsch gemacht, noch ein Versucg. Huch ich bin zu streng, jetzt muss ich ganz lieb sein. Euer Gott egal ob im AT oder NT ist der selbe Gott. Heuchlerisch wer die Taten im AT ausblendet und nur das NT anbetet. Ich mach mir Gott so wie er mir gefällt.
      13 5 Melden
    • Klaus07 12.05.2018 12:21
      Highlight @Maracuja
      Wenn ein Richter ein Gesetz erstellt und diese einem Volk aufzwingt, gehe ich davon aus, dass sich der Richter auch an das Gesetz halten sollte. Da ich an keinen Gott glaube, weder an jhwh noch an Jupiter, Anubis, indra, Odin oder Zeus, habe ich auch keine Anforderung an einen Gott oder Götter. Die können mir gestohlen bleiben.
      11 3 Melden
    • FrancoL 12.05.2018 12:55
      Highlight Vielleicht weil ein guter Teil dieser Geschichten nicht von uns Menschen geschrieben wurden und somit diese mit grossen Vorbehalten zu geniessen sind.
      0 0 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 12.05.2018 13:18
      Highlight @Klaus07, was das Gottesbild angeht könntest du recht haben aber du bist eigentlich auch ziemlich dumm... Du meinst ernsthaft das das Universum durch Zufall entstanden ist aus dem nichts was sogar die allermeisten richtigen (keine „Popstar“ Materialisten) Wissenschaftler nicht so sehen.
      2 9 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 14:10
      Highlight @ NWO
      Es war so:
      Dem Nichts wurde es mit der Zeit langweilig, da einfach Jahrmilliarden lang überhaupt NICHTS ging!
      Da kreierte das Nichts "Die Schöpfung".
      Und siehe da: Endlich ging es voll ab mit Urknall, Galaxien, Sonnen, und Super-Novas, die in ein Burnout liefen und zu Weissen Zwergen zusammenschrumpften!
      Wenn besonders grosse Sonnen in ein Burnout hinein liefen, schrumpften sie sogar soweit zusammen, dass sie zu Schwarzen Löchern implodierten! Diese Schwarzen Löcher wiederum kehrten die Urknall-Expansion lokal um und saugten Sternhaufen an, wie der Auslauf-Stöpsel einer Badewanne.
      3 2 Melden
    • Klaus07 12.05.2018 14:27
      Highlight @NWO SchwanzusLongus
      Danke für das Dumm. Warum nicht Zufall? Wer weiss schon, was vor dem Urknall war oder was nach unserem Universum kommt. Nur für was muss ich das Wissen? Es bringt mir weder jetzt noch in ein paar Jahren ein Vorteil. Ich lebe jetzt und geniesse mein Leben, denn ich habe nur dieses. Dumm ist, wer seine Zeit mit Dingen verschwendet die weder ihm selber noch der Menschheit etwas bringt. Es wäre doch viel besser, man würde all das Geld für Waffen und sinnlosen Wissenschaften dafür zu verwenden, dass es allen Menschen gut geht. Da sind aber die Menschen zu dumm dazu.
      9 2 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 15:56
      Highlight @ Klaus07
      Da gibt es noch andere sinnlose Dinge:
      Zum Beispiel Eishockey.
      All diese Mühe mit Eisfeld und Eishalle und Schlittschuh-Material und Stoppuhren und Anzeigetafeln und Lautsprecher und Zuschauer einschleusen und wieder rausbringen, und und und!
      Und wozu das Alles?
      Damit sich ein paar Steinzeit-Machos mit Bärten gegenseitig anrempeln und an Banden checken können...
      Das ist sozusagen "Lauwarmer Krieg auf kleiner Flamme"...
      2 5 Melden
    • FrancoL 12.05.2018 17:04
      Highlight @Rodolfo; Naja so könnte man alles in Grund und Boden verdammen. Wie ein klassisches Konzert besuchen mit all dem drum und dran, häufig die gleiche Melodien, ist doch auch sinn frei. Oder wieso Bildung? mühsames Einsitzen in Klassen, Prüfungen ablegen, wieso genau? mit der ohne Prüfung weiss man genau gleich viel.
      4 2 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 12.05.2018 17:09
      Highlight @Klaus07, warum glaubst du an den Zufall der Lücken? Wir wissen wie Regen ausgelöst wird zbsp, das ist kein Zufall wie es passiert. etc. Und woher weisst du das wir nur dieses Leben haben? Das ist auch etwas was wir nicht wissen. Also du behauptest etwas was wir nicht wissen stellst es aber als Tatsache hin. Du bist genauso wie ein Pfarrer. Und dazu ist Wissenschaft da die Hintergründe des Universums herauszufinden, es klingt so als das du willst das es nicht mehr gemacht wird weil du mit deiner Ansicht total daneben liegen könntest würde man die Hintergründe herausfinden.....
      2 3 Melden
    • FrancoL 12.05.2018 18:01
      Highlight @NWO + Klaus07; ich denke die Wahrheit liegt irgendwo zwischen Euch beiden. Die Wissenschaft dringt immer weiter vor, findet immer neue Ansätze oder begründet Annahme die noch von Jahren nicht als beweisbar galten.
      Das alles soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Anfang nicht geklärt ist, das der Auslöser nicht geklärt ist auch wenn zB ab dem Urknall doch griffige Theorien über die Entwicklung bestehen.
      Es bleibt aber immer ein Ungewissen.
      4 0 Melden
    • Klaus07 12.05.2018 18:03
      Highlight Klar wissen wir, das es kein weiteres Leben nach dem Tod gibt. Unsere Gedanken, Gefühle, unser Bewustsein unser Speicher ist unumgänglich mit unserem Gehirn verbunden, innert Minuten nach dem Tod lössen sich alle Verbindungen auf und das Gehirn stirbt. All diese Vorgänge sind Wissenschaftlich untersucht und Bewiesen. Es ist halt für viele Menschen eine Qual und unbegreiflich warum alles vorbei sein soll. Jede Religion hat sich eine mehr oder weniger glaubhafte Geschichte ausgedacht was nach dem tot passiert. Ich halte mich an die Realität und da hat es keinen Platz für Religion und Geister.
      6 4 Melden
    • Nonbeliever 12.05.2018 18:05
      Highlight Eines der Probleme ist wohl auch, dass sich Amis in ihrem christlichen Glauben gerne auf das Alte Testament beziehen, wo es ziemlich ruppig "Auge um Auge, Zahn um Zahn" zu- und herging. Viele Amis aus dem Bibel-Belt-Gebiet nehmen die ganzen Brutalo-Geschichten denn auch noch für bare Münze, um ihre (Selbst)-Verteidung zu legitimieren. Breit abgestützt ist das Waffentragrecht auch noch durch die Bill of Rights.
      3 0 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 18:09
      Highlight @ FrancoL
      Ist ja auch nur halb ernst gemeint.
      Aber der Gedanke ging mir letzthin spontan durch den Kopf: Wenn wir uns auf das unbedingt Notwendige beschränken könnten, dann hätten wir ein total entspanntes Permakulturisten-Leben, mit Nichts tun-Landwirtschaft und am Lagerfeuer herum hocken und blöde Sprüche reissen, so wie unsere Ur-ur-ur-usw.-Ahnen leibten und klebten!
      Aber WIR mussten natürlich unbedingt ZIVILISIERT tun (Wenn wir's schon nicht sind, müssen wir wenigstens so tun, als ob)!
      Und jetzt müssen wir uns ständig abrackern und haben auch in der Freizeit noch einen Stress...
      2 2 Melden
    • FrancoL 12.05.2018 18:25
      Highlight @Klaus07; Du hältst Dich an die Realität? An welche ganz genau? Die die zB sagt dass nach wenigen das Gehirn stirbt? Das kannst Du aber es geht ja nicht um das Sterben des Gehirns zB eher um das aktivieren des Gehirns. Hast Du da auch wissenschaftlich belegte Grundlagen? ich glaube kaum und darum ist es sehr schwierig wirklich die vollständige Übersicht zu behalten und genau darum muss man vorsichtig sein mit Sätze:
      Ich halte ich an die Realität, denn auch Dir fehlt noch ein Teil dieser Realität.
      3 2 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 12.05.2018 18:40
      Highlight @FrancoL, manche Theorien galten mal als bewiesen aber man fand raus dass sie nicht stimmten. Manche Theorien galten als Humbug aber sie stellten sich als möglich heraus. Jeder lachte über die viele Welten Theorie von Everett, aber heute finden sehr viele Wissenschaftler diese Theorie für realistisch. Hawkings machte eine Arbeit darüber. Wissenschaftliche Theorien können im Laufe der Zeit verändern. Das was man glaubte es sei so könnte falsch sein, das was man glaubte es sei nicht so könnte sich real herausstellen.
      2 0 Melden
    • Maracuja 12.05.2018 18:56
      Highlight @Klaus07: wenn ein Richter ein Gesetz erstellt und diese einem Volk aufzwingt, gehe ich davon aus, dass sich der Richter auch an das Gesetz halten sollte

      Aus heutiger Sicht ist der Anspruch, dass wer sich als moralische Instanz aufspielt, sich auch entsprechend selbst zu verhalten hat, verständlich. Aber offensichtlich gab es früher andere Ansprüche an Götter. Im übrigen befiehlt ja Gott selbst in der Tora, dass Menschen, die gewisse Handlungen begangen haben zu töten sind. Um ein allgemeines striktes Tötungsverbot kann es in den 10 Geboten also ursprünglich gar nicht gegangen sein.
      2 0 Melden
    • rodolofo 13.05.2018 11:07
      Highlight @ Klaus07
      Du sagst, dass es kein Leben nach dem Tod gibt.
      Das ist doch völliger Unsinn!
      Ständig sterben Lebewesen, Menschen, Tiere, Pflanzen! Ständig sterben auch Billionen von unseren Körperzellen!
      Doch sie werden ebenso unermüdlich durch neue Körperzellen ersetzt!
      Und in jeder Sekunde schreit irgendwo auf dieser Welt ein kleines Menschlein, das aus einem Mutterbauch gepresst wurde und öffnet seine Augen, die in diesem Moment aufleuchten und blitzen, wie die jungen Sterne der Pleyaden!
      Das Leben geht also zweifellos weiter nach dem Tod! Ach was sage ich, ES GEHT NACH JEDEM TOD WEITER!
      2 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 13.05.2018 13:50
      Highlight So nach den Fragen an die Theisten, nun die Fragen an die Agnostiker:

      Muss ein Atheist _alle_ Fragen beantworten können, die ihr als unbeantwortbar empfindet?

      Darf man als Atheist keine Landkarte benutzen, weil die ja nicht 100% korrekt und genau ist und korrigiert wird?

      Darf man sich als Atheist nicht irren?

      Muss man davon ausgehen, dass die Entstehung des Gehirns etwas mythisches ist?

      Hat die vollständige Beschreibung dieses Vorgangs das Potetial zur allgemeinen Sinngebung?

      Wollt ihr mit diesem metaphysischen Schlamassel Trumps Aussagen verteidigen?
      1 1 Melden
    • El Pepe 14.05.2018 10:46
      Highlight wenn gott wollte das wir keine waffen haben hätte er nicht zugelassen das wir sie herstellen! klingt total absurd.... aber für religiöse eigentlich ein gutes argument! ja aber immerhin weiss ich das religion e nix gutes ist!
      2 0 Melden
  • Edi Alpha Centauri 12.05.2018 08:38
    Highlight Jede Lüge wird geglaubt, sie muss nur gross genug sein! Und ich schrieb es schon einmal: Es gibt keine Dummheit die nicht durch eine Grössere übertroffen werden kann!
    42 1 Melden
  • Luca Brasi 12.05.2018 08:35
    Highlight Vielleicht sind die sogenannten "frommen Christen" eben gar nicht so fromm und vielleicht genau das der Beweis, dass Menschen sich die Welt gern so machen wie es ihnen gefällt. Mit oder ohne Religion.
    266 11 Melden
    • Follower 12.05.2018 11:41
      Highlight Wie wahr...
      8 0 Melden
  • A_C_Doyle 12.05.2018 08:18
    Highlight Wann hat Amerika eigentlich angefangen zu vergessen dass Amerika als Nation frei von Religion gegründet wurde? Die Bill of Rights und die Verfassung sind Meisterwerke und erstere verlangt die Strikte Trennung von Staat und Religion. Wann erinnern sich die Amerikaner endlich wieder daran das Religion genau das ist was sie letztlich aus England weggehen liess und diese einst grossartige Nation gründeten. Es ist traurig zu sehen was die Staaten aus sich machen... Jefferson und Co. würden sich im Grab umdrehen.
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    • Luca Brasi 12.05.2018 08:33
      Highlight Frei von Religion? One Nation under God, In God We trust, die fundamentalen Puritaner, die aus England mit der Mayflower abhauen mussten, weil sie u.a. das Tanzen in Grossbritannien verbieten wollten, etc.? Die USA waren nie laizistisch wie Frankreich und ein Hort für jegliche religiösen Gruppen wie Quäker, Mormonen, etc.
      https://en.wikipedia.org/wiki/History_of_religion_in_the_United_States
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    • rodolofo 12.05.2018 09:16
      Highlight Und ich habe immer gedacht, die seien aus Europa ausgewandert, um die dort lebenden Indianer und Bisons zu massakrieren und beinahe auszurotten konnten und um Krankheiten aus Europa nach Amerika zu bringen...
      Nein, die Sache ist natürlich viel komplexer.
      Religion ist EIN Puzzlestück in dem ganzen Bild!
      Und die Evangelikale Religion ist Teil einer (eher ländlichen) Lebenswelt, die ihren Angehörigen in den unendlichen Weiten der Prärie ein wenig Nestwärme und die Illusion von Bedeutung gibt.
      Ich glaube, die wissen im Grunde, dass das eine Illusion ist, sagen es aber anständigerweise nicht.
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    • insomniac 12.05.2018 10:34
      Highlight DANKE.
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    • balzercomp 12.05.2018 10:52
      Highlight Die ersten Einwanderer in die späteren USA waren eher religiöse Eiferer. Die Pilgerväter sind ausgewandert weil sie ihre religiösen Vorstellungen nicht ausleben konnten. Nicht umsonst wird heute noch von „God‘s own Country“ gesprochen.
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    • karl_e 12.05.2018 11:49
      Highlight Sagen wir's deutsch und deutlich: Die Evangelikalen sind die Nachkommen europäischer Sektenbrüder, welche das rechtgläubige protestantische Europa noch so gerne nach Amerika ziehen liess.
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