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President Donald Trump gestures from the podium as as speaks at the National Rifle Association-Institute for Legislative Action Leadership Forum in Dallas, Friday, May 4, 2018. (AP Photo/Sue Ogrocki)

Zu Besuch bei Freunden: Donald Trump an der NRA-Convention. Bild: AP/AP

Das Recht auf eine Waffe kommt von Gott, sagt Trump. Denken wir das kurz zu Ende …

In seiner Rede vor den Waffenfans behauptete der Präsident, Gott habe das Waffengesetz gegeben. Das ist aus verschiedenen Gründen bemerkenswert.

15.05.18, 08:45


US-Präsident Donald Trump überrascht uns immer wieder mit neuen Eskapaden. Wenn wir glauben, allmählich alle Facetten seiner schillernden und narzisstischen Persönlichkeit zu kennen, verblüfft er uns postwendend mit neuen Einsichten.

Zu seinen grössten Bewunderern gehören die frommen Christen und die Waffennarren. Vergangene Woche nahm er in Dallas die Mitglieder der Waffenlobby NRA an seine Brust.

Donald Trump bei seiner Rede vor der Waffenlobby NRA. Video: YouTube/FOCUS Online

Unter tosendem Applaus lief er zur Höchstform auf und beschwor den Verfassungszusatz, der das Tragen von Waffen regelt. Es sei das von Gott gegebene Recht, schrie er in die Menge. Das ist exakt der Code der NRA, die mehr und mehr zur Sekte mutiert.

Was heisst das konkret? Sezieren wir also die Aussage von Trump und die Losung der Waffenlobby. Das Gesetz ist angeblich gottgewollt, folglich entspricht es seinem Willen. Der Schöpfer hat veranlasst, dass die Amerikanerinnen und Amerikaner laut Verfassung fast beliebig Waffen kaufen und tragen dürfen. Somit handelt es sich quasi um eine religiöse (Ersatz-)Handlung.

Irgend etwas an dieser religiösen «Waffengleichung» kann nicht stimmen. Denn das zentrale göttliche Gebot lautet, du sollst nicht töten.

Das impliziert, dass Gott in die Welt wirkt, dass er die amerikanische Regierung beraten, gelenkt oder zumindest beeinflusst hat. Und mit ihr die legislativen Kammern. Es ist dem Schöpfer also ein Anliegen, dass gewöhnliche Bürger immer und überall zur Waffe greifen können. Und notfalls töten.

Gun rights advocate Drew Deal of Dallas, right, discusses the second amendment with a gun control advocate who would not give her name as dueling groups demonstrated outside Dallas City Hall during the NRA Annual Meeting & Exhibits at the Kay Bailey Hutchison Convention Center on Saturday, May 5, 2018, in Dallas. (Smiley N. Pool/The Dallas Morning News via AP)

Eine Waffengegnerin diskutiert mit Drew Deal, einem Waffenbefürworter aus Dallas. Man beachte sein Schild. Bild: AP/The Dallas Morning News

Irgend etwas an dieser religiösen «Waffengleichung» kann nicht stimmen. Denn das zentrale göttliche Gebot lautet, du sollst nicht töten. Also müssten Gott und die Gesetze dafür sorgen, dass wir Menschen nicht in Versuchung kommen, andere niederzuschiessen. Und dass die Voraussetzungen dazu möglichst erschwert werden. Zum Beispiel mit restriktiven Waffengesetzen.

Ein weiteres christliches Credo lautet, liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Oder liebet eure Feinde und haltet die andere Wange hin. Das angeblich Gott gegebene Waffengesetz hebelt diese christlichen Gebote radikal aus.

Trump schiesst aus allen Rohren

Das kümmert vermutlich den rechtsradikalen Flügel der NRA wenig. Doch ein beträchtlicher Teil der NRA-Mitglieder sind fromme Christen aus den Freikirchen. Dass Trump, der alle Arten von Rohren über Verstand und Moral hebt, darin keine Widersprüche erkennen kann, verwundert nicht.

Dass aber auch die frommen Christen, die sich zu den Hüter von Moral und Ethik aufgeschwungen haben, Verdrängungskünstler der Extraklasse sind, erstaunt schon mehr. Gott müsste ziemlich schizophren sein, hätte er die amerikanischen Waffengesetze initiiert.

Übrigens: Beim Auftritt von Trump in Dallas war es den Waffennarren verboten, Pistolen oder Revolver auf sich zu tragen. Vielleicht hatte der Präsident Angst, ein Zuhörer könnte vor Freude um sich ballern. Und ihn irrtümlicherweise treffen. Das Vertrauen in seine Verbündeten scheint beschränkt zu sein. Was man durchaus verstehen kann.

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Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
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278Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Agnos ~ 17.05.2018 18:39
    Highlight Mein Schlachtmesser am Entercôte, gesprochen auf Deutsch; andergott schmeckt mir besser, hingegen nicht ein Schächten verabscheue ich, da es Mord ist. Die Azteken haben Menschenopfer ihren Götter dargebracht, und selbst Gefangene wurden an Götter und Geistern geopfert. Wie kultivierter sind wir in Europa, wenn es um Kriege geht, denn da opfern Kriegsherren auch ihre Söldner, und warum will Amerika ihre Bevölkerung in einer Schlacht opfern, da es auch andere Mittel wie Diplomatie gibt.
    2 2 Melden
  • Sophia 16.05.2018 11:04
    Highlight Ja, Gott hat gesagt: Macht euch die Erde untertan. Das könnte man auch so verstehen. Aber als er das sagte, gab es noch keine Schusswaffen, na, dann hat der Kain halt zum Knüppel greifen müssen, um seinen Bruder zu erschlagen. Nur, seltsam, Gott hat das gar nicht gefallen und dem Kain als Brudermörder ein Zeichen auf die Stirn gebrannt und später gesagt: Die Rache ist mein! Hoppla, was Gott so alles schon gesagt hat. Darf ich jetzt schiessen, oder gehört die Rache dem "lieben" Gott?
    7 5 Melden
    • Husar 17.05.2018 08:38
      Highlight Zu Deiner Schlussfrage.
      Die Antwort lautet: Wenn Du im Auftrag Gottes handelst, dann darfst nicht nur, sondern dann Du musst Rache üben.
      Dass Gott delegiert, kann man an vielen Stellen in der Bibel nachlesen.
      2 7 Melden
    • Sophia 17.05.2018 11:11
      Highlight Wenn Gott doch sagt, du darfst nicht töten und dass die Rache sein sei, dann darfst du in der bibel ruhig weitersuchen, bis du was Gegenteiliges findest? Was ist das für ein eigenartiges Buch!
      4 2 Melden
    • Husar 17.05.2018 15:08
      Highlight @Sophia
      Die Bibel ist ein Buch, das man nicht ernst nehmen soll. Man kann mit ihm alles begründen und von allem dessen Gegenteil. Der Trick der Kirche ist, den Gläubigen vorzumachen, dass die Gläubigen nicht fähig seien, die Bibel zu verstehen.
      Das ist der Trick aller Autoritäten. Immer wenn sie keine schlüssigen Argumente zur Durchsetzung ihrer Interessen finden, greifen sie auf dieses Schema zurück: Ich weiss mehr, also gehorche Du! Manche Autoriäten entfernen sofort jeden, der dann die selbsmörderische Frage stellt: "Warum?".
      9 4 Melden
  • Husar 16.05.2018 09:52
    Highlight Herr Stamm,

    sie sind Opfer einer falschen Übersetzung der Bibel.

    Korrekt übersetzt heisst es: "Du sollst nicht morden!".
    Genau so steht es in der Einheitsübersetzung der Bibel denn auch geschrieben (Exodus 20,13). Die Einheitsübersetzung gibt es schon seit fast 40 Jahren. Sie sind nicht à jour, Herr Stamm.

    Die Bibel erzählt von vielen gerechtfertigten Tötungen. Im Christentum ist im Einklang mit der Bibel das Töten zur Selbstverteidigung (inkl. Krieg) seit jeher erlaubt, weil es dies ein Mittel zum Schutz des menschlichen Lebens ist, was im Christentum ein hochgehaltenes Anliegen ist.
    5 23 Melden
    • Sophia 16.05.2018 11:07
      Highlight Stimmt nicht, Husar. denn Gott hat gesagt, wenn dir einer auf die Wange schlägt, dann halte auch noch die andere hin und er hat auch gesagt, dass die Rache sein sei! Also nichts mit Rechtfertigung eines Krieges und du scheinst wirklich nicht auf den dem besten Wissensstand zu sein.
      15 5 Melden
    • Husar 16.05.2018 19:25
      Highlight @Sophia
      Das mit der Wange hat Jesus gesagt.
      Bsp.:
      zur Todesstrafe:
      "Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben " (3. Mose 20, 13)
      „Wer seinem Vater oder Mutter flucht, soll des Todes sterben.“ (4. Mose 31, 17)

      zu Krieg:
      "Er, der HERR, dein Gott, wird diese Leute ausrotten vor dir, einzeln nacheinander. …" (5. Mose 7,22)
      "Der Herr, euer Gott, wird euch in das Land bringen, das ihr in Besitz nehmen sollt. Dort wird er mächtige Völker vertreiben und euch ihr Land geben." (5 Moses 7,1)

      Es gibt da noch mehr.
      6 5 Melden
    • i schwörs 17.05.2018 06:31
      Highlight Wenn man den Unterschied zwischen NT und AT nicht kennt, sollte man sich nicht als Experte hinstellen, Husar.
      7 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lost_dreams 16.05.2018 09:17
    Highlight Und wieder wurde Schizophrenie völlig falsch verstanden und genutzt...
    7 1 Melden
  • Oxymora 15.05.2018 22:36
    Highlight ... Schwerter zu Pflugscharen ... (Jes 2.4)

    Wunderschön, tönt als würde Gott die Menschen auffordern, Pflüge aus ihren Schwertern zu machen.

    Was sagt der liebe Gott vor diesem Rosinen-Vers?

    z.B:
    Deshalb spricht der HERR, der allmächtige und starke Gott: Wehe euch, wenn ich meinem Zorn freien Lauf lasse!
    Ich werde mich rächen an meinen Widersachern und Rache nehmen an meinen Feinden.(Jes 1.24)

    Die Schwerter können umgeschmiedet werden, wenn mit Waffengewalt, die göttliche Ordnung hergestellt ist und alle Welt dem lieben Gott blind gehorcht.

    Nicht vorher!

    So gesehen niemals!

    .
    8 7 Melden
    • Agnos ~ 17.05.2018 19:24
      Highlight Wie wars bei Nagasaki und Hiroshima, war Amerika der Gerichtsengel Gottes, die sich wieder mal zu Gott und Helden erklärten.
      7 0 Melden
    • Agnos ~ 18.05.2018 04:59
      Highlight Eine explodierende Nuklear-Bombe live aufgenommen!
      2 0 Melden
  • Hypatia 15.05.2018 18:18
    Highlight Ich werde hier mal eine Prophezeiung in den Raum stellen: Wenn es einen Gott gibt, so folgt die Strafe für diesen Lackaffen Trump auf dem Fuss.
    8 3 Melden
    • Agnos ~ 18.05.2018 06:42
      Highlight Wie wird Trumps Pfingsten aussehen?
      -Was wird seine Erleuchtung sein,
      -und für was wird seine Berufung sein?

      Pfingsten ist bekanntlich eine friedliche Angelegenheit, mit vielen Verheissungen u. Versprechen zum Weltfrieden beizutragen, das aus der Bibel zusammengefasst ist.

      Feuerzungen vom Himmel, sind die Phosphorbomben der Amerikaner in Vietnam. Phosphorbomben aus dem Vietnam.

      Eine Verheissungsvolle Verheissung, selbst die Trump dem Verbot der Phosphorwaffen verstösst, indem er die Abkommen widerlegt u. abbricht.

      Weltfrieden Quo Vadis, wenn Waffen die Welt regieren!?
      2 0 Melden
    • Agnos ~ 18.05.2018 08:14
      Highlight Was Amerika unter Frieden versteht!
      1 0 Melden
  • Ohniznachtisbett 15.05.2018 09:35
    Highlight Ich, weils Gott kein Marxist, sage immer wieder: Religion ist Opium fürs Volk. Und Religion muss als weit gefasster Begriff angesehen werden. Die grossen Religionen, Veganismus, Appleismus, Neoliberalismus, Kommunismus, Impfgegner etc. sind nur ein paar Beispiele. Anhänger von (Pseudo-, Ersatz-)Religionen treffen sich nicht nur in Kirchen, Moscheen und Synagogen. Auch Fitnesszenter, Baumschulen, Waffenbörsen oder Vorträge können zu Orten pseudoreligiöser Veranstaltungen verkommen.
    14 4 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 15.05.2018 11:59
      Highlight Die Definition von Religion sagt etwas anderes: "Religion ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte ist, sowie häufig auch an heilige Objekte" (wikipedia)

      Veganer, Neoliberale, Kommunisten, Applefanboys, Impfgegner zeichnen sich *überhaupt nicht* durch transzendente Ideen aus.
      11 5 Melden
    • Sophia 16.05.2018 11:15
      Highlight Was, wirklich? (Frage an You will udw.)
      Daa sage mir mal, was die Impfgegener an realen Gedanken und wissenschaftlichen Beweisen zu bieten haben! Neoliberalismus ist doch kein Begriff mit wirklicher Bedeutung, sondern so eine bezeichnung für etwas völlig Undefiniertes. Kommunismus gibt es nur in gewissen Köpfen aber in keiner Realität und Veganismus ist eine Art Religion, weil auch hier geglaubt und nichts bewiesen ist. Also bitte, was schreibst du denn da lieber Yuo will usw.?
      3 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 16.05.2018 12:11
      Highlight > Veganismus ist eine Art Religion, weil auch hier geglaubt und nichts bewiesen ist

      Das heisst, du kannst eine 'transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kraft' nennen, die den Veganern/Impfgegnern den Grund für ihren Veganismus/Impfgegnerismus liefert?

      Die 'Unsichtbare Hand' des Neoliberalismus beschreibt einen Vorgang, der zwar nicht vollständig verstanden werden kann, aber *ganz sicher nicht* von einer transzendenten Kraft beeinflusst wird.

      Das Weltbild, das dem Kommunismus zugrunde liegt, ist Materialismus.

      Du verwechselst 'Metaphysik' mit 'Religion' Sophia.
      3 1 Melden
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  • Pasionaria 15.05.2018 00:11
    Highlight Die Steigerung von relig. Waffenlegitimation > pervers >
    10 3 Melden
  • Elvenpath 14.05.2018 20:33
    Highlight Das ist eine völlig berechtigte Schlussfolgerung von Trump. Denn in die Bibel kann man so ziemlich alles hineinlesen.
    Deswegen ist das Christentum auch moralisch und ethisch völlig orientierungslos und hat keinerlei verbindliche Werte, oder Aussagen.
    Auf der einen Seite ist z. B. Homosexualität eine Todsünde (auch im neuen Testament), auf der anderen Seite sagt Jesus, man solle seinen Feind lieben.
    Die Bibel ist voll mit solchen Widersprüchen.

    Ein Machwerk, was untauglich ist für unsere heutige Zeit. Kein Wort von Umweltschutz, Überbevölkerung oder Gleichberechtigung.
    20 4 Melden
    • Husar 17.05.2018 08:42
      Highlight Es hat noch nie eine Rolle gespielt, was in der Bibel geschrieben steht. Entscheidend war immer nur, wer die Macht hatte, die gültige Interpretation der Bibel durchzusetzen.
      Von daher ist die Bibel das ideale Buch für Machthaber. Sie können all ihr Tun mit der Bibel begründen und so die Gläubigen zur Gefolgschaft drängen.
      3 0 Melden
    • Agnos ~ 17.05.2018 11:58
      Highlight Husar, in Südafrika waren die Buren die über die Schwarzen, der Urbevölkerung herrschten. Die lebten als Sklaven, und fütterten die Buren aus ihrem Ertragsernten der geforderten Zwangsabgabe. Nicht selten wurden da auch Waffen verwendet, um der Eintreibung nachzuhelfen.
      1 0 Melden
    • Agnos ~ 18.05.2018 05:48
      Highlight Sklavenarbeiter unter Gewaltattacken der Buren.
      0 0 Melden
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  • Spooky 13.05.2018 22:41
    Highlight "Das Recht auf eine Waffe kommt von Gott, sagt Trump."

    Also, im Prinzip kommt eigentlich alles von Gott.
    15 3 Melden
    • Spooky 15.05.2018 22:14
      Highlight @Paisley Parker

      Also, von mir aus gesehen hat Gott mit den Religionen überhaupt nichts zu tun.

      (Weisst du, was ich meine?)
      4 2 Melden
    • Spooky 16.05.2018 18:28
      Highlight @Paisley
      Religiöse Leute glauben, was sie über Gott oder die Götter denken, sei real. Dabei schwelgen sie nur in ihren eigenen Vorstellungen.
      2 0 Melden
  • Oxymora 13.05.2018 12:07
    Highlight Die Bibel besteht nicht nur aus Bergpredigt!

    „Jesus fuhr fort: Wer einen Geldbeutel oder eine Vorratstasche besitzt, soll sie mit sich nehmen, und wer nichts als seinen Mantel besitzt, soll diesen verkaufen und sich dafür ein Schwert kaufen.“
    (Lukas 22,36)

    Sind wir mal ehrlich in der heutigen würde Jesus sicherlich eine Schusswaffe empfehlen.
    22 4 Melden
    • Agnos ~ 14.05.2018 13:58
      Highlight Die ausgelegten Auslegungen, die bereits schon von einer ausgelegten Auslegung ausgelegt wurden, haben den Sinn der Wahrheit verfehlt, also ist die Bibel im grossen Masse eine Verfehlung von Menschenhand gemacht, und hat den ursprünglichen Sinn verloren.
      13 2 Melden
    • Agnos ~ 16.05.2018 10:06
      Highlight Ocymora, ihr neue Bibel nach ihnen genannt und neu ausgelegt, wenn ich es so nennen dürfte, ist aus den Zusammenhang herausgerissen, und hat deshalb an der wirklichen Bedeutung verloren.
      9 1 Melden
    • Sophia 16.05.2018 11:21
      Highlight Oxymora, du siehts die Bibel völlig richtig, es spielt nämlich überhaupt keine Rolle, was darin steht, sondern was die Menschen daraus lesen. Das gilt auch für den Koran und andere verw. Bücher, welche den Menschen verbessern wollen und stets das Gegenteil erreichen. Deshalb dienen diese Bücher zu gar nichts, ausser zum Streit.
      4 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freydenker 13.05.2018 10:32
    Highlight Herr Stamm
    Können sie uns/mir schildern inwiefern sie einen Unterschied zwischen Religionen und Sekte sehen.
    Von meinem Standpunkt gibt es da keinen 😌
    20 3 Melden
    • rodolofo 13.05.2018 14:42
      Highlight Tendenziell ist jede Art von Gemeinschaft eine "Sekte", bzw. eine in der heutigen Zeit verpönte "Parallelgesellschaft".
      Andererseits ist ja die Voraussetzung für "Multikulti" das Vorhandensein von verschiedenen Kulturen!
      Und wie werden Kulturen gelebt?
      Indem sich Leute zusammentun, welche gemeinsame Werte und Bräuche pflegen und miteinander teilen. Und das ist wiederum nichts Anderes, als eine "sektiererische Parallelgesellschaft".
      Ich schlage darum das MASS an Abgrenzung und an Erzieherischer Strenge als Gradmesser für den Stempel "Sekte" vor:
      SEHR streng, rigide und abgrenzend = Sekte.
      4 3 Melden
    • Freydenker 13.05.2018 16:23
      Highlight Also Freikirchen, Katholiken, Juden, Protestanten, etc.

      11 2 Melden
    • Agnos ~ 13.05.2018 20:26
      Highlight Die neue Kultur löst die alte Kultur ab, weil Neues das Alte untauglich macht, und so wird es weiter gehen, gleich dem Dominoeffekt. Kultur und geistliche Wissenschaft gehen Hand in Hand, und das Recht des Stärkeren setzt sich durch.
      12 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheRealSnakePlissken 13.05.2018 09:58
    Highlight Der Trampel hat schwer einen an der Waffe(l)!

    Aber jetzt zu meinem eigentlichen Anliegen:

    Wir Leserkommentare auf Watson haben ein Recht auf Party (Zitat Beastie Boys)!!! Wir füllen dem AZ-Wanner seine Seiten mit Content, schalten brav den Ad-Blocker aus und das für null Kohle. Ich verlange im Namen aller Trolle, Influencer, Erklärbären und -bärinnen und natürlich auch derBlogleserInnen die Veranstaltung einer Watson-Leser-Kommentar-Party! Von Watson bereitzustellen: Speis+Trank, Musikband+DJs, Teilgesichtsmasken zur Wahrung der Anonymität der Kommentatoren + Anwesenheit der Redaktion!
    22 0 Melden
    • Maracuja 13.05.2018 11:59
      Highlight TheReal...: Teilgesichtsmasken

      Nikabpflicht?
      11 1 Melden
    • TheRealSnakePlissken 13.05.2018 19:00
      Highlight Ich stelle mir so eine Art Cosplay-Event vor. Man soll schon sehen, wer die Person ist, weil man möchte mal von Kommentator zu Kommentator anstossen, aber eben grad nicht seine Alltagsidentität preisgeben. Praktisch wären natürlich auch vorn und hinten beschriftete T-Shirts, mit Foto vom Alias. Zahlt ja alles AZ-Wanner ....
      7 1 Melden
    • D(r)ummer 14.05.2018 09:26
      Highlight Im Namen der Dummen und Drummer stimme ich zu.
      5 0 Melden
  • Alienus 13.05.2018 00:01
    Highlight Schaut man den alttest. Schmonzes bezüglich „töten - morden“, so erkennt man, dass „Feindesliebe“ sich auf Gegner aus der eigenen Blutslinien, Volksgruppierung, des religiösen Umfeldes bezieht, die man nicht morden darf!

    Die man jedoch mit Gotteshilfe erbarmungslos töten darf, sind Fremde, Eindringlinge, Auswärtige!

    Schaut man die altenglischen Eiferer, folgende Neuamerikaner und gegenwärtige NRA-Leute an, so luckt dabei der altbiblische, erbarmungslose monotheistische Gott heraus.

    So macht der Bezug der Waffenanwendung einen Sinn: Die Waffen aus Gottes Hand.

    Schöne gute Exkulpation.
    17 4 Melden
    • Alienus 13.05.2018 20:12
      Highlight 1/2 Schaut man sich die Gründe des Auszuges der Pilgerväter an, entdeckt man, dass sie vor der adeligen Herrschaft flüchteten, weil z.B. Fischfang und Jagd den Untertanen verboten wurde. Durch Ausbildung polizeiähnlichen Strukturen (in E die königl. Kutscher und Pferdeknechte mit schwarzer Arbeitskluft, in Dt. Reich die Jäger in Grün) waren die extremistischen Gläubigen mit Waffen auf der Flucht.

      Sie fühlten sich als der „verlorene“ Stamm Israels und machten ihr Ding in die neue Welt. Wie Moses. Mit Gottes Segen, Anweisung und frei verfügbaren Waffen. Halleluja, kein König mit Repressionen.
      9 3 Melden
    • Alienus 13.05.2018 20:17
      Highlight 2/2
      Gott gibt diesen Religioextremisten somit Recht, weil sie sich mit „seinen“ Waffen „ihren“ gottgegeben Platz an der Sonne erschossen haben.

      Bis zum heutigen Tag. Und da soll nach etwa 400 Jahren die Logik, Moral, Ethik und Vernunft herrschen. Da lachen doch die NRA und alle Trumps dieser Welt.

      Gerade solche Waffendeals haben es doch ermöglicht, dass sich diese Type gegen die Ureinwohner durchsetzen konnten…. natürlich mit Gottes Waffenhilfe. Es ist doch sooooo einfach, mit Gottes Waffen zu kämpfen. Und auch noch gerecht. Wenn es sein sollte, auch gegen eigene Partner und Freunde.
      Amen
      8 4 Melden
    • Pasionaria 14.05.2018 02:06
      Highlight Und wie haeltst Du es mit dem > richten?
      Gott ist ja fast suechtig zu richten!

      Religioese Waffenverfechter sind fuer mich Gewalttheologen....
      5 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • DomKi 12.05.2018 21:56
    Highlight Das Gebot sagt sollst nicht töten, aber Gott lässt uns den freien Willen und das Recht uns zu verteidigen. Es sind zwei paar Schuhe eine Waffe zu besitzen und eine einzusetzen. Es ist ein Einfaches für einen Herrn Stamm Schwarz und Weiß zu malen. Vielmehr müsste man die Bevölkerung erziehen damit sie nicht leichtfertig Waffen verwendet. Und da gibt's gehörige Unterschiede zur Schweiz in der auch sehr viele Waffen hat. Und in der Bibel steht nirgends dass man überfallen werden soll und sich töten lassen soll das hat mit der Feindesliebe nichts zu tun, das wäre pure Dummheit.
    5 53 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 13.05.2018 01:14
      Highlight @DomKi

      Entweder Gott ist allmächtig oder er lässt uns den freien Willen, aber beides geht nicht.

      Viele Armeewaffen in der Schweiz werden von Pazifisten geführt und entsprechend in der Abstellkammer gelagert. Eine Waffen die man zuhause haben muss geht weniger los, als eine die man zum Schutz haben will. Wer Angst hat fühlt sich öfter bedroht und wer sich bedroht fühlt schiesst eher, besobders dann, wenn er ja die Waffe deshalb gekauft hat.

      PS selbst eine gut erzogene Bevölkerung uriniert zur Fasnachtszeit mitten auf die Strasse. Zwischen Stabilität und blindem Wahn liegen nur ein paar Bier.
      23 3 Melden
    • rodolofo 13.05.2018 14:51
      Highlight Ich verstehe die "Feindesliebe" auch mehr in dem Sinne, dass wir Feinde und deren Vorhandensein in unserem Leben akzeptieren und respektieren.
      Ebenso heisst das, dass wir unsere Reaktionen in Gedanken, Gefühlen und Handlungen auf diese Feinde akzeptieren und respektieren!
      Aggressionen und Ängste sind nichts Schlechtes, oder Negatives, derer wir uns zu schämen brauchen, genauso, wie alle anderen Gedanken und Gefühle völlig natürlich sind und in dem Sinne "von Gott so gewollt".
      Interessanterweise lösen sich auch Probleme durch hoch explosive Anstauungen, wenn wir unsere Feinde "lieben".
      2 3 Melden
    • Elvenpath 14.05.2018 20:39
      Highlight Ach, man soll sich nicht überfallen lassen? Und wie war das mit der einen und der anderen Wange?
      Vielleicht solltest du deine Bibel mal genauer lesen!
      9 0 Melden
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  • Kapitän Haddock 12.05.2018 21:45
    Highlight Ikonoklast! Pantoffeltierchen! Nasenaffe! Kretin! Archeopteryx!
    9 5 Melden
  • Nonbeliever 12.05.2018 17:59
    Highlight Das selbstverständliche Recht der US-Amis, Waffen tragen zu dürfen und diese im Bedarfsfall auch einzusetzen, ist tief in der amerik. "Seele" verankert und breit abgestützt durch den Z'-.artikel "Bill of Rights". Das geht sogar soweit, dass der Bundesregierung seit 1791 verboten wird, das Recht auf Besitz und Tragen von Waffen einzuschränken. Das Ganze kann durchaus auch mit der Bibel legitimiert werden, wie gewisse Herren aus dem ultrarechten Lager klarstellen. Man lese bswp. das Buch des Staatsanwaltes G Hopkins: "A Time to Kill: The Myth of Christian Pacifism" USA: alles ist möglich.
    22 2 Melden
    • Knäckebrot 12.05.2018 19:41
      Highlight ...dass du gewissen Herren aus dem ultrarechten Lager solche Deutungshoheit zugestehst ist interessant. Vermutlich liegt dir auch nicht während einer Sekunde daran, die These des genannten Titels infrage zu stellen ;)
      4 8 Melden
    • Maracuja 12.05.2018 19:50
      Highlight @Nonbeliever: Das Ganze kann durchaus auch mit der Bibel legitimiert werden

      Aufgrund der Widersprüchlichkeit der Bibel lassen sich sicher Verse finden, aus denen sich mit ein bisschen "Akrobatik" das Recht auf das Tragen von Waffen herauslesen lässt. Nur bezweifle ich das Trump dazu fähig ist (es wird ja behauptet, dass er keine Bücher liest). In diesen Kreisen genügt es offensichtlich, wenn Trump etwas behauptet, kritische Rückfragen werden nicht gestellt. Ein Präsident, der Fanatikern, das liefert, was sie hören wollen, und Fanatiker, die ihm dafür vorbehaltlos folgen, beunruhigend.
      16 0 Melden
    • Nonbeliever 12.05.2018 22:30
      Highlight @ Knäckebrot & Maracuja. Natürlich ist es generell Nonsense aus uralten heilig-gehaltenen Büchern für die heutige Zeit irgend ein Recht herauszulesen oder abzuleiten , ob es legitim ist oder nicht, immer bewaffnet rumzulaufen und Selbstjustiz zu üben. Die ganze "America = God's Own Country - Gamelle" =Selbstverteidigung um jeden Preis" ist denn auch ziemlich ausgelöffelt. Es geht ja vor allem um Lobbyismus. National Rifle Association. = ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig, da kommt einer wie Trump = NRA Waffen-Lobbyist gelegen. Die haben ihn ja "gross" gemacht.
      9 0 Melden
  • Phrosch 12.05.2018 17:35
    Highlight Der Artikel hätte sehr viel kürzer sein können. In der Bibel gibt es keine Aussage, die es zulassen würde, das Recht auf Waffen als gottgegeben zu sehen.
    Viel wichtiger wäre, wie Trump dazu kommt, einen solchen „Schmarren“ zu erzählen. Was für ein Verständnis steckt dahinter, wer teilt dieses, etc. Das ist doch das Problem, dass ihm das jemand vor- und zu viele nachbeten und es glauben.
    22 5 Melden
    • Maracuja 12.05.2018 19:55
      Highlight Trump redet doch dauernd irgendwelchen Quatsch, da noch nachzuforschen wie er zu einer solchen Behauptung kommt, lohnt sich wirklich nicht. Der erzählt seinen Anhängern schlicht, was sie hören wollen. Nachfragen tut eh niemand.
      19 1 Melden
    • Elvenpath 14.05.2018 20:43
      Highlight Und ob es solche Stellen in der Bibel gibt:

      Beispiel:
      Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Matthäus 10.34

      5 1 Melden
    • Agnos ~ 16.05.2018 09:48
      Highlight Elvenpath, ihr Zitat ist im übertragenen Sinn zu lesen, und darf auch nicht aus dem Zusammenhang gerissen werden, sonst verfehlt es die wirkliche Bedeutung. Die Bibel ist kein Wörterbuch, wo aus neu gereuten Versen eine neue Bibel geschaffen wird.
      7 4 Melden
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  • Uli404 12.05.2018 16:53
    Highlight Gilt das Recht auf eine Waffe auch für den Iran?
    40 2 Melden
  • Knäckebrot 12.05.2018 16:38
    Highlight Das Phänomen mit den Evangelikalen in den USA und ihrem (mehrheitlichen) Selbstverständnis des Rechtskons. & Waffenpol. erlebe ich wirklich auch sehr tragisch.

    Hier zwar nicht sehr auf Anklang stossend, aber dennoch wahr, ist wiederum auch das Grosse Erbe an Friedensbewegungen und Waffenlosigkeit (Schmiedet die Schwerter zu Pflugscharen), welche es die Geschichte hindurch immer wieder gab. Ich habe schon zahlreiche Gespräche darüber geführt. Verwundert stelle ich fest, dass dies für amerikanische Christen oft fremd ist, während Christen aus dem Osten sich viel mehr damit identifizieren.
    12 3 Melden
    • meine senf 12.05.2018 19:35
      Highlight Vielleicht weil die US-Christen ihm Land selbst länger keine Kriege mehr hatten, während es in Osteuropa mehr praktische Erfahrungen mit Krieg, aber auch mit gewaltlosen Veränderungen gibt. Und während Jahrzehnten wurde die Religion kleingehalten/unterdrückt, womit sie nicht direkt für die Politik oder z.B. von einer Waffenlobby missbraucht werden konnte.
      3 2 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.05.2018 14:37
    Highlight Jeremia 26,3:

    “ob sie vielleicht hören wollen und sich bekehren, ein jeglicher von seinem bösen Wesen, damit mich auch reuen möchte das Übel, das ich gedenke, ihnen zu tun, um ihres bösen Wandels willen."

    Definition von Reue:
    Das Gefühl des Bedauerns darüber, dass man etwas Böses oder Falsches getan hat.

    Jetzt zu des Pudels Kern:
    Weswegen sollte ein allwisendes, unfehlbares Wesen so etwas wie Reue kennen? Ergo sind all diese Bücher Humbug.

    Laut John Niven hat uns Gott nur etwas gesagt und zwar:

    Seid lieb!

    Das kann nicht falsch interpretiert oder umgedeutet werden.



    15 4 Melden
    • Klaus07 12.05.2018 16:01
      Highlight Gott sagte auch:

      Der Menschensohn wird seine Engel aussenden, und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen. Dann werden die Gerechten im Reich ihres Vaters wie die Sonne leuchten. Wer Ohren hat, der höre." - Matthäus 13,42

      Seid lieb, wer aber nicht an mich glaubt wird verbrannt.
      22 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.05.2018 20:46
      Highlight @Klaus07

      Der Gott aller Menschen soll sein Gedöns gefälligst so formulieren, dass es auch der Dümmste versteht. Da dies ja offensichtlich nicht der Fall ist, ist der Allmächtige entweder inexistent oder kein besonders netter Kerl. Jedenfalls ist es ein Grund diesen Fantasy-Roman zu meiden und stattdessen "Gott bewahre" von John Niven zu lesen.
      10 1 Melden
    • Klaus07 12.05.2018 23:14
      Highlight Lol, ich bin Atheist und werfe den Christenfundis nur die eigenen Bibelsprüche um die Ohren. Mich müssen Sie von der nichtexistenz des Gottes nicht überzeugen.
      9 1 Melden
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  • Tan Long 12.05.2018 14:03
    Highlight Zuerst lese ich den Artikel über Trump und Waffen und so, danach die Kommentare. Fazit: Es ist wohl jedem sein Recht dumm zu sein.
    11 15 Melden
    • Ueli der Knecht 12.05.2018 14:59
      Highlight Es gibt zwei Sorten von Dummen: Die einen, die wissen über ihre Dummheit. Und die anderen glauben, sie seien besser. Dumm sind aber alle.
      30 6 Melden
    • Knäckebrot 12.05.2018 18:06
      Highlight Nach welchen Kriterien schlussfolgerst du, dass ein Kommentar dumm ist?
      (Die Frage kann besserwisserisch scheinen. Ich meins aber nicht so. Ist wirklich reines Interesse)

      Ich habe beim Durchlesen plus minus den Eindruck, dass die Aussagen zu 90% in dieselbe Richtung gehen. Daher gehe ich davon aus, dass du eine andere Sicht darüber hast, welche mich daher umso mehr interessiert.

      (es sei denn du hast mit der Dummheit nicht die Sicht an sich, sondern die Argumentationsweise gemeint)
      6 0 Melden
    • rodolofo 14.05.2018 07:43
      Highlight @ Ueli der Knecht
      Der Dumme der weiss, dass er dumm ist, ist gescheiter, als der Dumme, der sich für gescheit hält.
      Aber wie verhält es sich bei einem Gescheiten, der glaubt, dass er dumm sei?
      1 1 Melden
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  • Ueli der Knecht 12.05.2018 13:26
    Highlight Wiedermal ein Trugschluss:

    "Irgend etwas an dieser religiösen «Waffengleichung» kann nicht stimmen. Denn das zentrale göttliche Gebot lautet, du sollst nicht töten. Also müssten Gott und die Gesetze dafür sorgen."

    Wenn Gott (falls es ihn gäbe) immer alles zum Guten richten würde, dann müssten wir doch gar nichts mehr selber denken oder selber entscheiden.

    Falls es Gott gäbe, hätte er uns Freiheiten geschenkt, wie zB. die Willensfreiheit?

    In diesem Sinne schreit doch das Tötungs-Verbot geradezu nach der Freiheit, töten zu können. Sonst würde das Gebot doch gar keinen Sinn ergeben, oder?
    13 21 Melden
    • Enzasa 13.05.2018 02:45
      Highlight Gott propagiert die Willensfreiheit.
      0 1 Melden
    • Ueli der Knecht 13.05.2018 13:06
      Highlight Zumindest lässt er uns das glauben, Enzasa. ;)

      "»Diese Idee [des freien Willens] ist mit wissenschaftlichen Überlegungen prinzipiell nicht zu vereinbaren«sagt Wolfgang Prinz, Direktor am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig.
      (...)
      Ob wir ihn [den freien Willen] nun haben oder nicht, es kann hilfreich sein, an ihn zu glauben: Psychologen haben gezeigt, dass Zweifel am freien Willen Menschen aggressiver, weniger hilfsbereit und unmotivierter macht."
      https://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/06/Entscheidungsfreiheit
      0 2 Melden
    • Elvenpath 14.05.2018 20:51
      Highlight "Gott" hat uns keine Freiheiten geschenkt.
      Das er allwissend ist, weiß er ja, was wir tun werden. Er wusste es schon immer. Da heißt, unsere Handlungen sind vorherbestimmt. Also gibt es keine Willensfreiheit.

      Die christliche Weltanschauung ist ein großer Haufen unlogischen Mülls.
      7 0 Melden
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  • Regas 12.05.2018 13:06
    Highlight Gemach, Gemach dieser Trump twittert und spricht doch einfach nur das, was ihm selber zu seinem eigenen Vorteil zu gereichen scheint. Moral und Selbstkritik fehlen da gänzlich. Wetten das die Regierungsbilanz nach 4 Jahren Trump kaum schlechter ist als diejenige von Obama und den meisten Präsidenten vor ihm. In Sachen Nordkorea und dem Nahostkonflikt mal etwas anderes zu versuchen als das was seine Vorgänger taten kann vielleicht gar nicht mal so schlecht sein.
    10 34 Melden
  • Helona 12.05.2018 12:57
    Highlight Habe mir soeben Petrus vor dem Himmelstor mit Maschinengewehr lässig um den Hals gehängt vorgestellt. Befehl vom Chef. 😇
    33 2 Melden
  • amRhein 12.05.2018 12:54
    Highlight Wir (viele) entrüsten uns, dass Muslime ihre Religion über unsere Gesetze stellen. Und was machen diese Christen und ihr Anführer? Aber das ist selbstverständlich nicht dasselbe.

    47 8 Melden
    • Anam.Cara 12.05.2018 20:47
      Highlight amRhein: ich würde ja Trump nicht unbedingt als Anführer der Christen bezeichnen.
      Und: aus einer unreflektierten Weltsicht ist das eigene Tun immer richtig (und Gottgewollt oder von der Natur so vorbestimmt) und das des anderen immer falsch.
      Die Ironie darin: eigentlich berufen sich alle Aggressions-Prediger auf sehr ähnliche Grundsätze...
      7 1 Melden
    • amRhein 13.05.2018 00:01
      Highlight „diese Christen und ihr Anführer“
      3 0 Melden
  • Oxymora 12.05.2018 12:45
    Highlight Trump scheint gar nicht so falsch zu liegen.

    In vielen Teilen der Welt würde man den Wüstengott nicht kennen, wären seine Anhänger ohne Waffen unterwegs gewesen.

    Die Einwohner Australiens, Amerikas, Asiens, Afrikas und Europas wüssten nichts von Liebe und Frieden; es wäre ein orientalisches Geheimnis geblieben.

    Nach einen Gefecht oder Terroranschlag dankt man noch heute dem lieben Allmächtigen, dass man selber heil aus der Sache raus ist; weil er andere zum Sterben ausgesucht hat, denen man natürlich aufrichtig und nicht zur eigenen Propaganda gedenkt.


    .
    37 12 Melden
    • Klaus07 12.05.2018 13:21
      Highlight Wow, das heisst alle Urvölker die bei uns lebten, Kelten, Römer oder Allemannen waren alles so blutrünstige Menschen die weder Liebe noch Frieden kannten. Das wahren auch Menschen mit den gleichen Charaktereigenschaften wie wir heute. Christen sind nicht schlechter oder besser als unsere Urahnen.
      30 3 Melden
    • Agnos ~ 12.05.2018 15:52
      Highlight Den Affen ist der Knebel auch ein gewisses Schwert. Und in der Geschichte der Menschheit das Schwert das Symbol der Macht und Herrschaft über Völker und Nationen.
      15 1 Melden
    • Anam.Cara 12.05.2018 20:52
      Highlight Das ist so nicht ganz richtig, Oxymora. Im Verhältnis zur Verbreitung des Christentums gab es nur wenige "Zwangschristianisierungen". Gerade in Europa haben die frühen Missionare ihre Botschaft friedlich verbreitet.
      Am Beispiel von Amerika scheint mir, dass der Hunger nach Macht und Gold die Kolonialisierung verursacht hat. Und die "Missionierung" eine Art von moralischer Legitimation für die militärische Versklavung ganzer Völker darstellen sollte.
      3 10 Melden
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  • Tiny Rick 12.05.2018 12:43
    Highlight Und Gott sprach: „nehmet und teilet, dies ist meine AR15, möge sie euch vereinen und nur zum schutz verwendet werden, zielet nicht auf die die nicht auf euch zielen und erschiesset nur die bad guys with a gun, so sei es“
    26 2 Melden
    • swisskiss 12.05.2018 13:07
      Highlight Zeile aus dem Song Pusher von Steppenwolf:

      *"Well lord if I were the president
      of this land you know I'd declare
      total war on the pusherman
      I'd cut him if he stands and
      I shoot him if he'd run and
      I'd kill him with my bible
      and my razor and my gun...."

      Song aus dem Jahr 68.
      Und es hat sich nichts geändert...
      13 0 Melden
  • rocky53 12.05.2018 12:42
    Highlight genau bibel sagt sollst nicht töten,nur die meisten kriege sind durch glauben entstanden
    16 18 Melden
    • swisskiss 12.05.2018 13:18
      Highlight rocky53: Falsch! Nicht durch Glauben sondern Religion.

      Die meisten Kriege sind durch "Führer" egal ob religiös oder ideologisch begründet, angezettelt worden, die den "Gläubigen" egal ob religiös oder ideologisch fundiert, das Seelenheil versprachen und überzeugten für die "richtige und wahre Sache" zu kämpfen.

      So unterscheiden sich religiös disponierte Menschen durch nicht von ideologische Gläubigen.

      Man beachte nur mal extreme Rechte oder Linke, die Kritik an ihrer Haltung und Weltbild gleich als Gotteslästerung empfinden. Das sektiererische" Wir" gegen das schlechte "Die Anderen"
      21 7 Melden
    • Anam.Cara 12.05.2018 20:57
      Highlight Du bringst es ziemlich auf den Punkt Swisskiss, danke.
      Der Mensch hat einen Hang dazu, Macht anzuhäufen und zu missbrauchen. Dafür braucht es aber gefügige Schafe. Und die kann man am besten verführen, wenn man ihre Gefolgschaft mit einer Ideologie oder einer Religion erzwingen kann.
      Es geht aber auch subtiler, in dem man die Leute für ein Butterbrot schuften lässt, damit man selber immer mehr vom schönen, mächtigen Kuchen abschneiden kann. Aber die Schafe sind gefügig, weil sie darauf hoffen, irgendwann aus ihrer Misere rauszukommen.
      5 3 Melden
    • Enzasa 13.05.2018 02:50
      Highlight Rocky53
      Kein Krieg entsteht durch Glaube!

      Krieg entsteht durch Machtmissbrauch und Gewinngier!

      Glaube liefert immer wieder einen guten Grund die Bevölkerung zu mobilisieren!
      7 2 Melden
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  • Agnos ~ 12.05.2018 12:37
    Highlight Gewaltfreie Wiederstand wie es sich Tolstois und Gandhi teilten, ist offenbar nur ein Wunschdenken, im Christl. Anarchismus, die das Individualanarchismus lehrt, doch leider immer wieder ertränkt wurde.

    Die Anarchistische Studenten Network, ASN in Grossbritannien, ist eine Untergruppierung die sich gegen diktatorische Hierarchie sich einsetzt.


    Unter Röm. Kaiser Konstantin wurde das Christentum zur Staatsreligion, und so nach Paulus-Lehre, dem Schwert wieder konform, so dass Pazifismus betreff Seligpreisung abgeschafft wurde.


    Das christliche Symbol des Anarchismus
    14 17 Melden
    • Agnos ~ 12.05.2018 18:18
      Highlight Gewaltentrennung den Individuen vom Staat, im befreien von übermässigen Gesetztes Verordnungen, die den Bürgern versklaven, und sehr viel aufbürden, was kaum eingehalten werden kann. Anarchie ist kein Tohuwabohu, sondern befreien von selbst auferlegten Fesseln unserer Gesellschaft und Kultur.
      11 1 Melden
    • nödganz.klar 12.05.2018 19:24
      Highlight Christlicher Anarchismus? Wie bitte? Jegliche Herrschaftsordnung ablehnen, sich dabei aber dem „Herrn“ untergeben? Klingt, zumindest für mich, etwas suspekt.
      5 1 Melden
    • Agnos ~ 12.05.2018 20:54
      Highlight Demokratie ist Gewaltentrennung zwischen Individuen und Staat, wer gewählt wird, u. über was abgestimmt wird. In andern Ländern wählt man, u. weiss nicht für was u. wen, u. die Gewählten bestimmen das Volk. Die Hierarchie in ausgeprägten Form bestimmt ohne nachzufragen, wie es um die Individuen steht. Eigentliche gehören Kirche u.Staat getrennt, in einer religiösen Selbstbestimmung, wo Waffenlobbys rechtens keinen Platz haben, wie auch in andern Kirchen, u. statt den Führer, die Gemeinde periodisch mitbestimmt, wie in einer Demokratie. Leider wollte Prof. Dr. Mauerhofer das durchsetzen, u. wiederum ohne Erfolg.
      10 0 Melden
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  • banda69 12.05.2018 12:27
    Highlight Trump hat mit den Christlicjen Werten so wenig zu tun wie seine Groupies von der SVP.
    34 6 Melden
  • Helona 12.05.2018 12:13
    Highlight Habe einige Kommentare gelesen. Grösstenteils Wortklaubereien über die 10 Gebote. Meiner Meinung nach ist es letztlich egal, was in all diesen bösen alten Büchern steht, die für einen „einzigen Gott“ werben. „Gott“ und seine Gebote werden immer das sein, was einem Anführer gerade den besten Profit verspricht. Entsprechend werden die „Heilsbotschaften“ lauthals verkündet.
    22 2 Melden
    • swisskiss 12.05.2018 13:23
      Highlight Helona: Richtig! Statt sich in sinnloser Wortdefinitionen zu verlieren, einfach "Kants kategorischem Imperativ" folgen:

      "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde"

      Erwas mehr Mensch mit Eigenverantwortung, statt das eigene Fehlverhalten an "höhere Stelle" delegieren zu wollen,
      13 1 Melden
    • Enzasa 13.05.2018 02:52
      Highlight Eigentlich ist es dich ganz einfach.
      Würde die gesamte Weltbevölkerung an die 10Gebote glauben und diese umsetzen.
      Es wäre Frieden
      1 4 Melden
  • Gawayn 12.05.2018 12:12
    Highlight Trump geht es weder um Christen, Waffen, noch um die NRA und schon gar nicht um Gott oder irgendwelche Rechte.

    Es geht ihm einzig und allein um seine Interessen.

    Weil die NRA viele Mitglieder hat, biedert er sich denen an.
    So hat er einige Millionen Wähler auf sicher.

    Leute mit Waffen sind oft auch solvent.
    Sie können sich die Waffen ja kaufen.

    Es ist wirklich nicht mehr dahinter.
    Wirklich so widerlich!
    37 4 Melden
    • Beteigeuze 12.05.2018 14:00
      Highlight Das was Sie schreiben stimmt. Religion ist das nicht, sondern Politik. Und diese Politik von Trump ist desastroes. Jedes Mal wenn dieser Kerl ein "Fass aufmacht" dreht es einem effektiv den Magen um.

      Aber wer glaubt, dass diese Politik auf seinem Mist gewachsen ist, der irrt gewaltig. Da sind andere Kräfte am agieren, die ihm genau sagen was zu tun ist. Trump ist nichts anderes als eine Marionette.

      Natürlich agieren diese Kräfte im verborgenen. Aber manchmal wagen sie sich doch aus dem Busch, dann heisst es:

      "Amerika kontrolliert die Welt und wir kontrollieren Amerika".

      Toll, gell?
      4 4 Melden
    • Agnos ~ 12.05.2018 17:43
      Highlight So wie bei dem öffnen der Büchse der Pandora, alle Laster und Untugenden entwichen, so kann es Trump mit seiner Waffenlobby die Todesrolle in Nahost in Gang bringen.
      Eigentlich liegt Geld und Macht hinter Trumps Plänen, die bedenkenlos ausgeführt werden, und ungeahnte Folgen mit sich bringen.



      14 0 Melden
  • leu84 12.05.2018 12:05
    Highlight Kain hat Abel sicher mit einer AK 47 erschossen...
    7 5 Melden
    • INVKR 12.05.2018 12:47
      Highlight Die Moral der Geschichte ist nach republikanischer Auslegung wahrscheinlich: Hätte Abel ein halbautomatisches Gewehr gehabt, hätte er sich verteidigen können. SAD!
      24 1 Melden
    • Klaus07 12.05.2018 13:24
      Highlight Hätte es zu der Zeit bereits AK 47 gegeben, warum nicht.
      5 0 Melden
    • Gar Manarnar 12.05.2018 14:10
      Highlight @Klaus: Ach glaub mir, es gibt wahrscheinlich noch Leute die glauben, dass es damals ARs und AKs gegeben hat, genauso wie viele glauben Jesus wäre ein Weisser Mann gewesen.
      9 0 Melden
  • infomann 12.05.2018 11:16
    Highlight Einfach nur noch krank solche Redensarten.
    Fast alle Glaubenskriege werden im Namen Gottes ausgeübt, jetzt auch die USA.
    Wie tief können die noch sinken?
    Datum auch in der Schweiz Kirche und Staat trennen.
    32 6 Melden
  • AlteSchachtel 12.05.2018 10:59
    Highlight Wenn es um Nahostkonflikte ging, habe ich auch schon von Schweizer Evangelikalen gehört, dass es christlich sei, die islamische Bevölkerung zu vernichten. Begründung: Allah sei gar nicht Gott sondern Satan und ihn und seine Anhänger müsse man vernichten.

    Abgesehen davon, dass ich ab solchen Aussagen k...en könnte;
    bin ich doch immer wieder erstaunt, wie sehr die evangelikale Intoleranz- und Hassproblematik hier immer nur auf Amerika projeziert wird....
    40 4 Melden
    • Knäckebrot 12.05.2018 16:21
      Highlight Das tönt ja unheimlich. Das ist das erste mal, dass ich sowas von Evangk. höre (wenn auch indirekt).

      Dein Kommentar gibt mir viel zu Denken...

      Damit ich eine angemessene Vorstellung habe; was schätzt du wieviel % deiner evangelikalen Bekannten würden dies so sehen? Schon erschütternd...
      1 0 Melden
    • Vanessa_2107 12.05.2018 18:06
      Highlight Habe gerade gelesen, dass sich viele Schweizer Junge den Evangelikalen zuwenden, das schwappt anscheinend von den Amis zu uns rüber wie so vieles.
      3 0 Melden
    • AlteSchachtel 12.05.2018 18:27
      Highlight Bekannte würde ich das, mir zuliebe, nicht nennen, eher zufällige Gesprächsbegegnungen mit ICF und FEG-Mitgliedern.
      Wieviele Prozent? Ich nehme an, von den 90% der evangelikalen Fundamentalisten, die das glauben, sagen es hier in der CH höchstens 0.1% offen...
      Bei den evangelikalen Fundamentalisten muss für die Rückkehr von Christus Israel "gesäubert sein"....
      (mir wird über ich höre auf, bitte fragen Sie Herrn Stamm)
      2 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 12.05.2018 10:38
    Highlight Trump hat ja nicht gesagt WELCHER Gott. Vielleicht war es Ares?
    43 1 Melden
  • Joe Smith 12.05.2018 10:27
    Highlight Nein, das zentrale göttliche Gebot lautet nicht, du sollst nicht töten. Es lautet: Du sollst nicht morden. Ein «Religions-Blogger und Sekten-Kenner» sollte wenigstens das auf die Reihe kriegen. (Womit ich in keiner Weise fürs Waffentragen plädieren will, sondern nur dafür, keine Fake-News zu verbreiten.)
    21 35 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 11:20
      Highlight Dann sind diese Christen ja recht pragmatisch.
      16 1 Melden
    • Joe Smith 12.05.2018 12:45
      Highlight @Schurke: Du fragst aber nicht im ernst, was der Unterschied zwischen töten und morden ist? Echt jetzt? Und bekommst dafür noch jede Menge Herzchen? Immer wenn man denkt, das Niveau könne nicht noch weiter sinken …
      13 22 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 12.05.2018 15:46
      Highlight @Joe Smith

      Selbstverständlich haben Sie recht, dass es in der ursprünglichen Fassungen mit Morden übersetzt wurde. Nur im Deutschen hiess es schon immer Töten, was auch deutlich friedvoller ist.

      @kleiner_Schurke

      Einfach gesagt. Mord ist ein Delikt mit der Absicht jemanden zu töten. Wenn jemand beispielsweise bei einem Autounfall umsleben kommt, ist er zwar auch tot, wurde aber vermutlich nicht ermordet.

      Für den Toten spielt es keine Rolle ob er ermordet oder sonst wie getötet wurde, für den Richter jedoch schon.
      4 0 Melden
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  • He nu.. 12.05.2018 10:22
    Highlight :-) Gott will uns schon lange nicht mehr. Setzte sich bereits mehrere Lichtjahre weg in den Urlaub, aufs Altenteil und beginnt uns zu vergessen, weil wir Menschen eine Fehlkonstruktion sind.
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  • Zappenduster 12.05.2018 10:03
    Highlight Und so möge Ihm seine Waffenliebe selbst zum Verhängnis werden! AMEN
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    • Elvenpath 14.05.2018 21:02
      Highlight Ja. Es würde einer gewissen Ironie nicht entbehren, wenn ihm jemand eine Kugel durch den Kopf jagen würde.
      5 0 Melden
  • aglio e olio 12.05.2018 09:51
    Highlight Hat Trump damit klargestellt Anführer eines Gottesstaates zu sein?
    58 2 Melden
    • Gar Manarnar 12.05.2018 11:26
      Highlight Die Republikaner wollen eigentlich schon lange das gleiche wie die extremen Muslime: Ein fundamentalistischer Gottesstaat, einfach basierend auf dem Christentum.
      27 2 Melden
    • Slavoj Žižek 12.05.2018 13:07
      Highlight Aaaaaaaarrghh Quelle? Die Republikaner sind ein Bunt gemischter Haufen, wäre auch Überraschend wenn in einem zwei Parteien Staat alle auf Linie wären.
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    • Gar Manarnar 12.05.2018 14:06
      Highlight @empty: Sieh dir Mike Pence an bzw. lies dir mal seine Wiki-Page durch. Zudem die zahlreichen, aggressiven anti-LGBT, Abortion is Murder, anti-planned parenthood etc. Reps...
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  • reaper54 12.05.2018 09:25
    Highlight “du sollst nicht töten” wurde aus dem Lateinischen falsch ins Deutsche übersetzt, ursprünglich hiess es im Lateinischen “du sollst nicht ohne grund töten”. Aber ja wenn im Sektenblog “Aufklärung” gegen Waffen betrieben wird darf man natürlich alles gegen die bösen bösen Waffen schreiben.
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    • pat86 12.05.2018 10:10
      Highlight ja das stimmt, ursprünglich hiess es (im hebraeischen) du sollst nicht „morden“. jedoch sollte man davon ausgehen dass sich das christentum weiterentwickelt hat und diesen satz nun bisschen allgemeiner auslebt. aber fehlende Weiterentwicklung wirft der gemeine christ ja auch gerne anderen religionen vor
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    • lilie 12.05.2018 10:30
      Highlight @Reaper: Es ist unerheblich, was der lateinische Text sagt, da dieser ja seinerseits wiederum eine Übersetzung des hebräischen Originals darstellt.

      Es ist aber sehr interessant, welches Wort im Originallaut verwendet wird. Dieses wird nämlich nicht verwendet, wenn ein Mensch im Krieg getötet wird, wenn es ein Angehöriger eines fremden Volkes ist, wenn "Gott" ihn tötet, wenn die Todesstrafe über ihn verhängt wird oder wenn es ein Tier ist.

      Somit wäre die korrekte Interpretation: Du darfst keinen deines eigenen Volkes töten, es sei denn du bist Gott oder der Mensch wurde zu Tode verurteilt.
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    • lilie 12.05.2018 10:33
      Highlight @reaper: Das alles kannst du hier nachlesen:

      https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/dekalog-zehn-gebote-at/ch/116ebe7ad1d3e5af397f951e80597857/

      Somit liegen die Amokläufer und jeder in Amerika, der seine Landsleute tötet, schon mal falsch.

      Dass sie aber auch mit allem anderen gegen das höchste Gebot verstossen, das ihnen jener Mensch gegen hat, den sie als einzigen Retter und Erlöser sehen - "Liebe deinen nächsten wie dich selbst" - bleibe mal dahingestellt.
      15 0 Melden
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  • Spooky 12.05.2018 09:16
    Highlight Herr Stamm sollte aufhören, Sätze aus der Bibel zu zitieren.

    Für jeden Satz, den er zitiert, kann ich ihm nämlich einen Gegensatz auftischen.

    Ausserdem ist es zutiefst unmoralisch, dass ich mich von einem bösen Menschen einfach so abknallen lasse.

    Damit erlaube ich ihm nämlich, etwas Böses zu tun.

    Ein unbewaffneter Mensch ist ein Aufruf an böse Menschen, etwas Böses zu tun.

    Die Welt ist kein guter Ort.

    Darum muss ich mich bewaffnen dürfen, um mich und meine Angehörigen und Freunde gegen böse Menschen verteidigen zu können.
    16 149 Melden
    • Urs-77 12.05.2018 09:59
      Highlight Ist das dein Ernst oder verstehe ich deinen Sarkasmus nicht?
      71 5 Melden
    • Spooky 12.05.2018 10:20
      Highlight @Urs-77

      Ich weiss nicht, worauf du hinaus willst.
      5 42 Melden
    • Urs-77 12.05.2018 11:18
      Highlight Darum muss ich mich bewaffnen dürfen, um mich und meine Angehörigen und Freunde gegen böse Menschen verteidigen zu können.

      Darauf. Das ist doch exakt die gequirlte scheisse welchen die NRA verzapft.
      36 4 Melden
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  • rodolofo 12.05.2018 09:07
    Highlight Zitat aus dem Text:
    "...Gott müsste ziemlich schizophren sein, hätte er die amerikanischen Waffengesetze initiiert..."
    Gemäss meinen Beobachtungen vor Ort, also im Leben, IST Gott schizophren!
    Gott spaltet sich selbst mithilfe von Menschen, welche durch Monotheistische Ideologien indoktriniert worden sind in "den lieben Gott", der alles richtig macht, und "den bösen Teufel", der alles falsch macht.
    Wer so denkt, darf als "Barmherziger Samariter" eine im Verhör enttarnte "Hexe" ohne weiteres vom Felsen herunter stossen.
    So verwandelt sich der Liebe Gott tatsächlich in einen Teufel...
    34 10 Melden
    • Elvenpath 14.05.2018 21:24
      Highlight @shthfckup

      Wenn "Gott" allwissend ist, gibt es keinen freien Willen, da er schon vorher weiß und schon immer wusste was passieren wird, wie wir handeln. Es ist also alles vorbestimmt.

      Entweder ist "Gott" nicht allwissend, oder es gibt selbst theoretisch keinen freien Willen. Beides gleichzeitig geht nicht.

      Abgesehen davon ist "freier Wille" eh eine Illusion. Wir sind nur die Mitfahrer unserer Triebe.
      Machen wir uns nichts vor: Wenn die Ordnungsmacht verschwinden würde, gäbe es Anarchie, Plünderung, Mord und Gewalt. Ob Christen, oder nicht.
      Gibt dafür genügend Beispiele.
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    • rodolofo 14.05.2018 22:27
      Highlight Der "Freie Wille" entsteht durch direkt-demokratische Prozesse in unserem Körper, an dem sich alle Organe (die Interessengruppen) und alle einzelnen Körperzellen beteiligen.
      Natürlich sind Körpereigene Abstimmungen und Wahlen blitzschnell im Vergleich zu Abstimmungen und Wahlen in der Gesellschaft.
      1 0 Melden
  • lilie 12.05.2018 08:54
    Highlight "Dass Trump, der alle Arten von Rohren über Verstand und Moral hebt, (...) verwundert nicht".

    Ich bin sicher, Stormy Daniels würde diese Aussage unterschreiben. 😂😂😂

    (Trump aber nicht, aber er würde ihr trotzdem 130'000 Dollar zahlen, damit sie nichts über sein Rohr ausplaudert 😂😂😂).

    Tja, sonst ist dem Artikel nichts hinzuzufügen. Ich nehmen an, Bigotterie steht in der amerikanischen Verfassung an erster Stelle festgeschrieben. 🙄
    43 5 Melden
  • Waldorf 12.05.2018 08:41
    Highlight Da kann ich für einmal vollumfänglich zustimmen! Ich werde es nie begreifen, was an den 10 Geboten so schwer zu verstehen ist.
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    • _kokolorix 12.05.2018 10:04
      Highlight 'Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört'
      Vielleicht das? Darin legitimiert Gott höchstpersönlich die Sklaverei!
      Von den 10 Geboten bedienen leider etwa die Hälfte den göttlichen Narzismus. Gott und Trump sind sich sehr, sehr ähnlich
      23 14 Melden
    • swisskiss 12.05.2018 11:57
      Highlight kokolorix: Lol! was legitimiert die Sklaverei? Ein Text der zu Zeiten geschrieben wurde, als Sklavenhaltug eine Selbstverständlichkeit wie Viehhaltung war, ist doch keine Legimitation gesellschaftlicher Realität!

      So wirr zu argumentieren, ist schon rhetorisch grenzwertig und beeinhaltet mehr Interpretation als sachliche Darstellung.

      Man könnte fast den Eindruck bekommen, dass Deine Ablehnung etwas sehr persönlich ist.

      Besonders wenn Du in JEDEM Kommentar, den Narzissmus Gottes beklagst.

      Vielleicht mal Deine eigene Haltung und Motive hinterfragen, statt Gott analysieren zu wollen?
      10 8 Melden
    • Klaus07 12.05.2018 12:32
      Highlight @Swisskiss.
      Ich gebe Kokolorix absolut recht. Wenn Gott bei der Vergabe der 10 Gebote Skaven im gleichen Satz mit Rind und Esel erwähnt. Ist das wieder ein Beweis für die nichtexistenz eines Barmherzigen Gottes, sondern nur die Ausnutzung eines imaginären Gottes für Gesellschaftspolitische manipulation in dieser Zeit. Das Problem der Völker zu dieser Zeit wahr, dass es noch keine Rechtssprechung in unserem Sinn gab, also wie kann man sein Volk dazu bringen niemanden umzubringen oder zu vergewaltigen? Das Dilema wurde mittels einem Gott der beim sterben richtet halbwegs gelöst.
      14 2 Melden
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  • Klaus07 12.05.2018 08:38
    Highlight Das Zentrale göttliche Gebot lautet, du sollst nicht töten! Nur schon dieser Satz zeigt wie Schizophren Gott selber ist. Seine blutige Spur zieht sich quer durch die Bibel in dem Gegner des Jüdischen Volkes getötet werden. Tötliche Plagen oder Ägyptischen Soldaten im geteilten Meer, ja selbst die ganze Menschheit (Noah) wird ersäuft. Sodom und Gomorah oder Lots Frau. Warum sollen die Amerikaner nicht auch das göttliche Recht für sich in anspruch nehmen und alle Feinde der USA umbringen? Solange die Bibel einfluss in Staaten und Regierungen hat, wird es keine friedliche Welt geben.
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    • Koala91 12.05.2018 09:19
      Highlight Ich gratuliere dir für deine bibelkenntnisse und deine theologische arbeit! Gestatten das ich dagegen halte?
      Das AT und somit das gesetz gottes ist voller grauenhaften taten und bestrafungen. Entscheidend für mich als christ ist aber was jesus zu dem ganzen sagt (wie er es betont). Er setzt die nächstenliebe als oberstes gebot und betont feindesliebe, versöhnung, usw. Ein staat der auf diesen werten gegründet wird, hat, meiner meinung nach, schon vieles gewonnen!
      Wir christen lesen das AT durch die brille von jesus und nicht ungekehrt. Insofern finde ich stamm's argumente absolut richtig.
      22 19 Melden
    • Swissbex 12.05.2018 09:36
      Highlight Wir sprechen anscheinend nur übers Christentum. Du beziehst dich hier jedoch ausnahmslos auf das erste Testament. Der gutherzige, verzeihende Gott kommt eben erst im zweiten Testament.
      Das Problem ist doch vielmehr dass sich Leute auf die Bibel berufen welche sie weder gelesen haben noch wirklich wissen was drin steht (ob das was ändert mag ich zwar selbst bezweifeln).
      Die Kirchen wurden nicht umsonst immer wieder für falsche "Ziele" missbraucht, hätte man wirklich die Nächstenliebe gelebt gäbe es diese rote Linie durch die Geschichte eben auch nicht.
      23 4 Melden
    • TheMan 12.05.2018 10:26
      Highlight Na Klaus da hast du aber Beweise oder bringst du nur Lügen?ldas was du bringst. Ist etwas anderes. Aber als Atheist und Stammesjünger, hast du ja Null Ahnung. Nichts neues
      4 32 Melden
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  • Edi Alpha Centauri 12.05.2018 08:38
    Highlight Jede Lüge wird geglaubt, sie muss nur gross genug sein! Und ich schrieb es schon einmal: Es gibt keine Dummheit die nicht durch eine Grössere übertroffen werden kann!
    42 1 Melden
  • Luca Brasi 12.05.2018 08:35
    Highlight Vielleicht sind die sogenannten "frommen Christen" eben gar nicht so fromm und vielleicht genau das der Beweis, dass Menschen sich die Welt gern so machen wie es ihnen gefällt. Mit oder ohne Religion.
    268 11 Melden
    • Follower 12.05.2018 11:41
      Highlight Wie wahr...
      8 0 Melden
  • A_C_Doyle 12.05.2018 08:18
    Highlight Wann hat Amerika eigentlich angefangen zu vergessen dass Amerika als Nation frei von Religion gegründet wurde? Die Bill of Rights und die Verfassung sind Meisterwerke und erstere verlangt die Strikte Trennung von Staat und Religion. Wann erinnern sich die Amerikaner endlich wieder daran das Religion genau das ist was sie letztlich aus England weggehen liess und diese einst grossartige Nation gründeten. Es ist traurig zu sehen was die Staaten aus sich machen... Jefferson und Co. würden sich im Grab umdrehen.
    439 22 Melden
    • Luca Brasi 12.05.2018 08:33
      Highlight Frei von Religion? One Nation under God, In God We trust, die fundamentalen Puritaner, die aus England mit der Mayflower abhauen mussten, weil sie u.a. das Tanzen in Grossbritannien verbieten wollten, etc.? Die USA waren nie laizistisch wie Frankreich und ein Hort für jegliche religiösen Gruppen wie Quäker, Mormonen, etc.
      https://en.wikipedia.org/wiki/History_of_religion_in_the_United_States
      57 5 Melden
    • rodolofo 12.05.2018 09:16
      Highlight Und ich habe immer gedacht, die seien aus Europa ausgewandert, um die dort lebenden Indianer und Bisons zu massakrieren und beinahe auszurotten konnten und um Krankheiten aus Europa nach Amerika zu bringen...
      Nein, die Sache ist natürlich viel komplexer.
      Religion ist EIN Puzzlestück in dem ganzen Bild!
      Und die Evangelikale Religion ist Teil einer (eher ländlichen) Lebenswelt, die ihren Angehörigen in den unendlichen Weiten der Prärie ein wenig Nestwärme und die Illusion von Bedeutung gibt.
      Ich glaube, die wissen im Grunde, dass das eine Illusion ist, sagen es aber anständigerweise nicht.
      27 5 Melden
    • balzercomp 12.05.2018 10:52
      Highlight Die ersten Einwanderer in die späteren USA waren eher religiöse Eiferer. Die Pilgerväter sind ausgewandert weil sie ihre religiösen Vorstellungen nicht ausleben konnten. Nicht umsonst wird heute noch von „God‘s own Country“ gesprochen.
      18 0 Melden
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