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Endzeit: Der strafende Gott aus der Johannes-Offenbarung.

Vorsicht: Wo Liebe draufsteht, steckt meistens Strafe drin

Religionen verkünden die reine Liebe, knüpfen sie aber an harte Bedingungen.



Glaube und Liebe sind zwei Attribute, die vermeintlich ineinander verzahnt sind. Wo Glaube draufsteht, steckt immer auch Liebe drin, sind Gläubige überzeugt. Schliesslich werben religiöse Gemeinschaften erfolgreich damit. Der Slogan ist auch einer der wirksamsten Missionsinstrumente.

Liebe ist der Stoff, aus dem der Glaube ist. Gott und die Götter sind Ausdruck der reinen und grenzenlosen Liebe. Die Barmherzigkeit folgt auf dem Fuss.

Auch bei der Esoterik ist die reine Liebe ein Trugschluss

Auch bei esoterischen und spirituellen Konzepten dreht sich alles um die Liebe, ja sogar um die bedingungslose Liebe. Und um die Hingabe zum Medium, dem Meister, dem Avatar oder dem Guru, der die Qualität einer grenzenlosen Liebe haben muss. Mit Hingabe müssen aber auch die Meditationen und Rituale vollzogen werden. Ohne diese Hingabe ist im religiösen Milieu kein Blumentopf zu gewinnen.

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Die Liebe des strafenden Gottes. Video: YouTube/Melanie Klein

Ähnlich verhält es sich im Hinduismus. Wer sündig lebt, handelt sich eine karmische Belastung ein, für die man im nächsten Leben die Rechnung zahlt. Selbst im Buddhismus gibt es die Quittung für die Abweichung von den Verhaltensregeln.

Doch ist diese Liebe so uneigennützig und «rein», wie uns weisgemacht wird? Wo so viel Liebe ist, muss man vorsichtig sein. Es kommt selten gut, wenn die Schalmeien allzu laut erklingen.

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Engel blasen die Posaune und bringen Leid und Tod über die sündigen Menschen.

Tatsächlich entpuppt sich das Dogma der reinen Liebe bei näherer Betrachtung als Trugschluss. Denn es ist eine Liebe, die an ein grosses Aber geknüpft ist.

Bei einer Versicherungspolice würde man von einem Knebelvertrag sprechen.

Die Falle lauert wie bei Versicherungspolicen im Kleingedruckten. Denn praktisch alle Religionen und Heilslehren koppeln ihre Liebe an Bedingungen. Und zwar an Bedingungen der handfesten Sorte. Bei einer Versicherung würde man von einem Knebelvertrag sprechen. Denn das Kleingedruckte ist fast unmenschlich oder nur sehr schwer zu erfüllen.

Ein Beispiel: Der christliche Gott wird uns zwar als der liebende Vater präsentiert, er ist aber auch die strafende Instanz par excellence. Am jüngsten Tag präsentiert er uns knallhart die Rechnung.

Für Sünder, die er zwar auch nach seinem Ebenbild geschaffen haben will, kommt es dann knüppeldick. Wer sein Leben nicht nach seinen Normen und Vorstellungen geführt hat, dem droht die ewige Verdammnis. Dann ist fertig lustig, dann schlägt er das Tor der Liebe definitiv zu.

Was wäre, wenn Eltern nur die braven Kinder lieben würden?

Kurz: Die Liebe ist in fast allen religiösen oder spirituellen Heilskonzepten an die Strafe gekoppelt. Würden wir Menschen in unserem Alltag ähnlich reagieren, würde man uns als Rabeneltern brandmarken. Dann zum Beispiel, wenn wir nur unsere angepassten und wohlgefälligen Kinder liebten und die aufmüpfigen, frechen oder hinterhältigen Rotzlöffel verdammten.

Wahre Liebe versucht, alle Menschen so anzunehmen, wie sie eben sind. Ob sündig, homosexuell, unsympathisch oder querulantisch. Oder gar ungläubig.

Deshalb aufgepasst: Wo im Religiösen Liebe draufsteht, steckt meist Strafe drin. Dann wird’s ganz schnell sektenhaft.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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107Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Agnos ~ 04.02.2017 02:05
    Highlight Highlight immer mehr Menschen befürchten sich, in ihrer Schwächen entdeckt zu werden, und darum werden Lügen aus erster Hand, zu Lügen über andere gemacht, das seiner Peinlichkeit sich dahinter versteckt bleibt, und weiterhin mit Unrecht an andern weiterleben können. Im Schatten leben das tun viele, > da macht sich jeder der wer an Lügen glaubt, sich selbst zum Lügner. <

    Beim letzten Sonnenfinsternis in unseren Breitengraden, wurde der Weltuntergang gepredigt, und vor der Jahrtausendwende, das jüngste Gericht, nur um Profit aus apokalyptischen Bücher zu schöpfen.
    0 0 Melden
  • Follower 29.11.2016 14:38
    Highlight Highlight Lieber Herr Stamm
    Ein solch schräges Video nehmen Sie als Beispiel, um Ihre These zu untermauern? Die Frau kann ja die zitierten Bibelstellen kaum lesen. 😂
    7 5 Melden
  • Pasionaria 28.11.2016 19:14
    Highlight Highlight Alienus
    "Wo Liebe draufsteht, steckt meistens Strafe drin"
    oder
    Wo Traum draufsteht, steckt meistens Unterbewusstsein drin > wLw.....
    1 2 Melden
  • Spooky 27.11.2016 23:56
    Highlight Highlight Wir sind frei, über Jesus zu spekulieren und zu fantasieren, was immer wir wollen. Warum sind wir frei? Weil wir nicht wissen, ob Jesus überhaupt echt gelebt hat. Die einzige Quelle sind die 4 Evangelisten + die Gnostiker. Gut möglich, dass einer dieser Evangelien-Gnosis-Dichter die ganze Geschichte erfunden hat (wie zum Beispiel Schiller seinen Tell), und dass die anderen ihre Evangelien von ihm abgeschrieben haben. So ähnlich, wie es heute unter Journalisten der Brauch ist. (Die Journalisten von Watson sind davon natürlich ausgenommen, schon klar ;-)
    16 4 Melden
    • bcZcity 28.11.2016 12:53
      Highlight Highlight Na dann sprich mal mit Mitgliedern von Abspaltungsgruppen des römischen Katholizismus. z.b die sieben Tage Adventisten, die tatsächlich glauben die Bibel sein ein Sachbuch und das direkte Wort Gottes. Da kannst du zwar mit denen darüber reden, aber alle Argumente prallen ab wie an einer Schusssicheren Weste.

      Während ich z.b offen bin Neues zu erfahren, zu recherchieren und meinen Glauben immer wieder zu hinterfragen bzw. zu erweitern um dabei keine Möglichkeit ausser acht zu lassen, folgen Mitglieder solcher Systeme blind ihren Führern.

      Aber jedem das seine, so lange es nicht stört.
      9 2 Melden
    • Spooky 30.11.2016 00:18
      Highlight Highlight @bcZcity
      Ich bin einverstanden mit allem, was du sagst. Aber wir, die wir einfach nur wissen wollen, was eigentlich passiert, sollten uns von diesen sturen Grinden nicht aus dem Konzept bringen lassen.
      0 2 Melden
    • bcZcity 01.12.2016 22:24
      Highlight Highlight Schön daher reden kann jeder, ohne Sinn mag er so manchem Blinden das Gefühl zu geben, endlich sehen zu können. Doch wer ist derjenige, der verspricht was nicht möglich sein kann, nur weil das Verlangen danach besteht?
      0 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oxymora 27.11.2016 17:31
    Highlight Highlight Ganz diesem Sinne möchte ich Sie bitten, mir das Zitat von Jesus zu interpretieren, damit auch ich es richtig verstehe.

    „Welche ich liebhabe, die strafe und züchtige ich.“
    (Jesus: Offb 3:19)

    Besten Dank, dass Sie Ihr grosses Fachwissen und Ihre vielschichtigen Betrachtungen hier christlich teilen.
    9 4 Melden
    • Share 27.11.2016 18:29
      Highlight Highlight Wahrheit tut weh?
      1 6 Melden
    • lilie 27.11.2016 19:49
      Highlight Highlight @Oxymoro: Ich bin nicht gläubig, habe aber die Bibel mehrfach gelesen und finde, das es durchaus interessante Anregungen darin hat.

      Persönlich konnte ich allerdings absolut nichts aus der Offenbarung herausziehen. Es gibt ja Leute, die sie dem gleichen Autor wie das Johannes-Evangelium zuschreiben, das ich ebenso wirr finde.

      Ich betrachte beide Texte als etwas, was für den jeweiligen Autor und vielleicht einige seiner direkten Anhänger irgendeinen Sinn ergab, aber für uns heute praktisch wertlos ist.

      Nur meine ganz persönliche Meinung.
      7 0 Melden
    • Pasionaria 27.11.2016 23:29
      Highlight Highlight share und deleted_99.....
      Und ob Wahrheit weh tut. So weh, dass wir sie oftmals verklaeren, bis hin zur Luege.... > Religionen > Esoterik > andere Ideologien.

      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Driver7 27.11.2016 11:38
    Highlight Highlight Herr Stamm ist wie viele Politiker: viel populistische Hetze, null Fachewissen. Themen werden nur einseitig betrachet und falsch interpretiert.
    13 48 Melden
    • Oxymora 27.11.2016 19:35
      Highlight Highlight @ Driver7

      So in Gedanken versunken habe ich die Falsche Zeile gewählt.
      Die Bitte oben ist an Sie gerichtet.
      1 2 Melden
  • rodolofo 26.11.2016 19:21
    Highlight Highlight Religionen sind eigentlich nichts anderes als Erziehung-Systeme, die sich Traditionelle Gesellschaften gegeben haben und in denen die Vorstellungen der Alten in ein Gesetz gegossen wurde, das als "Wille des Allmächtigen" mehr Überzeugungskraft haben sollte.
    Eltern konnten sich hinter diesen Göttlichen Geboten auch verstecken. Sie mussten dann nicht zugeben, dass sie sich diese Regeln selber ausgedacht hatten und konnten mit unschuldiger Miene auf "den da oben" verweisen...
    Und wie jede Erziehung arbeiten auch Religionen mit den Methoden von Belohnung und Bestrafung, mit Motivation und Drohung.
    39 10 Melden
    • rodolofo 27.11.2016 22:17
      Highlight Highlight @ Togo
      In der Erziehung gibt es autoritäre- und anti-autoritäre Richtungen in der Erziehung.
      Alle haben Vor- und Nachteile.
      Du kannst das vergleichen mit dem Schneiden- oder Nicht schneiden von Obst-Bäumen:
      Ein Baum will einfach ein Baum sein und wird in die Höhe wachsen, dem Licht entgegen.
      Am Wichtigsten für eine gelingende Erziehung ist, dass Du das Dir anvertraute Lebewesen gern hast.
      Die LIEBE ist also zentral und nicht die Art der Erziehung!
      Ohne Liebe wird das Leben versuchen, sich trotzdem zu entfalten, aber es wird ein misshandeltes, eingeschränktes Leben sein.
      0 3 Melden
    • rodolofo 28.11.2016 07:38
      Highlight Highlight @Togo
      Wenn ich etwas will, oder nicht will, dann muss ich das deutlich machen, auch wenn ich dabei als sirachendes Monster erscheine.
      Das gilt für Situationen wie:
      -Kühe aus einem warmen Stall mit Fressresten hinaus in die Kälte auf einen öden Schitzelplatz treiben, damit ich ausmisten kann.
      -Einem Strandverkäufer klar machen, dass ich von seinem Krimskrams nichts kaufen will.
      -Ein Kind davon überzeugen, dass ich sein Verhalten weder lustig noch tolerierbar finde.
      Wichtig ist, dass ich mich danach wieder entspanne und locker werde.
      Wenn ich Situationsgerecht handle, entsteht keine Verwirrung.
      6 3 Melden
    • rodolofo 30.11.2016 22:42
      Highlight Highlight Ja, es gibt viele Menschen, die glauben, mit Macht und Gewalt an die Liebe kommen zu können.
      Aber damit bekommen sie nur die falsche Freundschaft von Untertanen, die geduldig auf den Moment der Rache warten.
      In dieser Art von Reichtum verkümmert die Seele.
      Sie wird arm und einsam.
      Darum versucht sie, ihre Kümmerlichkeit mit noch mehr materiellem Glanz zu kompensieren.
      Aber es gibt auch das Gegenteil: Seelisch enorm reiche Menschen, die materiell gesehen nichts besonderes darstellen.
      Wir haben es wieder einmal mit Polaritäten zu tun. Ich will nicht werten, sondern einfach bescheiben, wie's ist.
      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 26.11.2016 18:04
    Highlight Highlight Ich kenne mich kaum aus in der Bibel, aber ist da nicht irgendwo die Rede von einem Vater, der einen verloren geglaubten und dann heimgekehrten Sohn sogar mehr liebt, als den anderen Sohn, der immer zu Hause geblieben ist? Oder wie war das mit Jesus, der gesagt haben soll: "Was Ihr dem Geringsten unter Euch getan habt, das habt Ihr mir getan!"
    Jesus pflegte ungezwungenen Umgang mit denjenigen, die man heute als "Outlaws", oder "Looser" bezeichnen würde.
    Da war sie also, die bedingungslose göttliche Liebe.
    Aber Kirche und ihre Repräsentanten sind etwas ganz Anderes. Denen ist nicht zu trauen...
    51 6 Melden
  • Spooky 26.11.2016 17:17
    Highlight Highlight "Ähnlich verhält es sich im Hinduismus. Wer sündig lebt, handelt sich eine karmische Belastung ein..."

    Falsch. Im Hinduismus gibt es den Begriff der Sünde nicht. Hindus können darum nicht sündigen. Im Hinduismus gibt es keine Götter, die bestrafen. Die Hindus sind total frei, sie können tun, was sie wollen, es gibt niemanden, der sie für ihre Taten bestraft. Karma heisst: Das Gesetz des Handelns. Der Mensch kommt nicht darum herum, die Folgen seiner Handlungen zu tragen. Die Hindus kennen darum die Hölle nicht, weil sie sich durch Handlungen daraus befreien können.
    21 4 Melden
    • Regas 26.11.2016 19:01
      Highlight Highlight Zitat"Der Mensch kommt nicht darum herum, die Folgen seiner Handlungen zu tragen." Keine Gnade, es ist die Hölle auf Erden. Zitat "Die Hindus kennen darum die Hölle nicht, weil sie sich durch Handlungen daraus befreien können." Wie kann sich jemand mit Handlungen aus der Hölle befreien wenn er sie nicht kennt. Der Hinduismus ist ebenso widersprüchlich wie alle Religionen.
      5 3 Melden
    • Firefly 26.11.2016 19:45
      Highlight Highlight Sollte wohl eher heissen, die Hindus kennen die Hölle nicht, nur das Diesseits, aus dem sie sich durch gutes Karma befreien können. Sprich das Diesseits ist das Equivalent zur Hölle.
      10 0 Melden
    • Spooky 26.11.2016 19:48
      Highlight Highlight @Regas
      "Wie kann sich jemand mit Handlungen aus der Hölle befreien wenn er sie nicht kennt."

      Sorry. Mein Fehler. Du hast natürlich recht. Kaum hatte ich den Kommentar abgeschickt, ist mir mein logischer Fehler aufgefallen.

      Ich korrigiere: "Die Hindus kennen darum die ewige Höllenstrafe nicht, weil sie sich auch aus den allerschlimmsten Situationen durch Handlungen befreien können."


      10 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Papa Swappa 26.11.2016 14:48
    Highlight Highlight "Ähnlich verhält es sich im Hinduismus. Wer sündig lebt, handelt sich eine karmische Belastung ein, für die man im nächsten Leben die Rechnung zahlt. Selbst im Buddhismus gibt es die Quittung für die Abweichung von den Verhaltensregeln."
    Das kann auch anders interpretiert werden: Karma ist nicht die Ansammlung von "Sünden", sondern von "unerfüllten Wünschen". Solange man noch Wünsche hat, die ein irdisches Dasein bedingen, bekommt man die Zeit, diese ausleben zu können. Erlöst wird man, wenn man "wunschlos glücklich ist"
    8 7 Melden
    • Regas 26.11.2016 17:31
      Highlight Highlight Juuuhuuu die Erlösung naht, ich bin wunschlos glücklich. Oh mann muss denn ein wunschloses Leben so langweilig sein Shit Shit.
      6 5 Melden
  • Crann Tara 26.11.2016 13:28
    Highlight Highlight Darum sage ich: "Lasst uns ehrenhaft leben wie am Tag, ohne maßloses Essen und Trinken, ohne Unzucht und Ausschweifung, ohne Streit und Eifersucht."
    15 31 Melden
    • Kimelik 26.11.2016 21:37
      Highlight Highlight und schon kommt ein Sektenprediger.
      16 8 Melden
    • _kokolorix 26.11.2016 22:11
      Highlight Highlight ohne Unzucht ist das Leben nach einer Generation beendet...
      18 7 Melden
  • Denk nach 26.11.2016 12:23
    Highlight Highlight Toller Titel, ich dachte schon jetzt kommt ein interessanter Artikel über Wert- und Moralvorstellungen ....

    Gratulation Herr Stamm, sie haben uns tatsächlich aufgezeigt, dass ein paar 1000 Jahre alte Bücher inkonsistent und fehlerhaft sind und die Menschen die danach leben offenbar auch nur Menschen mit vielen Fehlern sind... Was für eine weitreichende Erkenntnis! Danke!

    Man mag von Religion halten was man will, ist schlussendlich privatsache ob und wen man anbeten möchte. Ihr basching finde ich daher als äußerst langweilig, hier haben Sie verpasst etwas konstruktives über Liebe zu liefern.
    32 51 Melden
    • Gähn on the rocks 26.11.2016 17:18
      Highlight Highlight inkonsistent? oder sind die 1000 Jahre alten Bücher nicht doch eher inkontinent?!
      16 7 Melden
    • Pasionaria 26.11.2016 18:52
      Highlight Highlight @ Crann Tara und frei nach ihr/ihm, dem/der EsoterikerIn, sowie im Anschluss an D00A
      *"Man mag vom Blog halten, was man will, ist schlussendlich Privatsache, ob und wen man argumentlos kritisieren möchte. Ihr Bashing finde ich daher als äußerst langweilig, unangebracht, hier haben Sie verpasst, etwas Konstruktives über den Blog zu liefern."
      * (Hab es nicht fertig gebracht, alle Rechtschreib- und andere -Fehler zu uebernehmen.)
      1 12 Melden
    • Pasionaria 26.11.2016 19:52
      Highlight Highlight sorry, Fehlanrede:
      mein Beitrag ist @ 'Denk nach' gerichtet.

      Crann Tara - entschuldigen Sie, Ihr Nick ist wahrscheinlich so magnet-esoterisch geladen, dass es einen zu Ihnen zieht!
      1 12 Melden
  • Michael Bamberger 26.11.2016 11:28
    Highlight Highlight Die ausdrückliche Drohbotschaft der angeblichen "Frohbotschaft":

    Katechismus der katholischen Kirche, Paragraph 1035:

    "Die Lehre der Kirche sagt, dass es eine Hölle gibt und dass sie ewig dauert. Die Seelen derer, die im Stand der Todsünde sterben, kommen sogleich nach dem Tod in die Unterwelt, wo sie die Qualen der Hölle erleiden."
    20 2 Melden
    • Michael Mettler 26.11.2016 21:47
      Highlight Highlight Differenzieren will gelernt sein. Zum Glück das in der Bibel nur gedroht wird...
      2 4 Melden
  • dracului 26.11.2016 11:12
    Highlight Highlight Ich glaube an die Liebe, sehe sie jedoch keinesfalls im Dualismus zur Strafe. Liebe wurde zum wichtigsten Instrument der Macht. Liebe kann man nicht "machen" (leider ...), Liebe kennt keinen Gegenpol, weder Strafe noch Hass. Es ist was es ist, sagt die Liebe. Liebende Menschen wären nicht manipulierbar, unbrauchbare Wirtschaftsobjekte und bräuchten keine Regierung (und keine Gurus/Götter), weshalb die Liebe unter strenge Strafe gestellt werden musste! Wer Liebe lebt, ist in höchsten Mass subversiv und gefährlich für die aktuelle Weltordnung! Just Imagine ... it's easy if you try ❤️😉
    23 4 Melden
  • TheMan 26.11.2016 10:48
    Highlight Highlight Man merkt das Sektemführer Stamm keine Ahnung hat. Am Jüngsten Tag bestraft Gott nicht. Nein das Gegenteil. Gott schaut die Sünden an, und hat vergeben. Wieso das? Wer an Jesus und Gott glaubt, weiss das Jesus für die Sünde der Christen an das Kreuz genagelt wurde. Jesus ist somit ein Anwalt/Verteidiger. Und da die Sünde vergeben wurde, hat ein Christ nichts zu befürchten. Gott zeigt ihm dan Liebe. Die Liebe die Jesus, als er ans Kreuz geschlagen wurde uns gab. Den es heisst: So fest hat Gott uns geliebt, dass er Uns seinen eigenen Soh Opferte. Stamm beweisst das er wieder einmal 0 Ahnung hat.
    28 77 Melden
    • Michael Bamberger 26.11.2016 11:03
      Highlight Highlight TheMan: "Wer an Jesus und Gott glaubt, weiss das Jesus für die Sünde der Christen an das Kreuz genagelt wurde."

      Apropos "null Ahnung":

      Als der angebliche Jesus ans Kreuz geschlagen wurde, gab es noch keinen einzigen Christen, nicht mal diese Jesusfigur selber.
      49 22 Melden
    • TheMan 26.11.2016 11:19
      Highlight Highlight @Michael Bamberger. Jesus war Jude und seine Jünger auch. Eigentich waren Sie es, nach dem Tod Jesu immer noch. Doch die Juden sehen Jesus noch nicht als Ihren Erlöser, Heilsbringer uns Sohn Gottes an. Somit sehen die Juden, die Jünger von Jesus, als Christen an.
      13 21 Melden
    • Aged 26.11.2016 16:56
      Highlight Highlight @theman: was ist eigentlich mit all den Menschen vor Chr? Die gingen allesamt vergessen!?
      14 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 26.11.2016 09:37
    Highlight Highlight Im 2. Gebot legt der biblische Gott sein Charakterbild offen:

    "Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation." (Ex 20.5)

    Und der Sohnemann macht es ihm gleich:

    "Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Reich alle zusammenholen, die andere verführt und Gottes Gesetz übertreten haben, und werden sie in den Ofen werfen, in dem das Feuer brennt. Dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.“ (Mt 13,40-42)
    33 7 Melden
    • Share 26.11.2016 11:58
      Highlight Highlight Habe diese Woche gelesen, dass der Salamander das Feuer vermag zu löschen (Physiologie bezieht sich dabei auf den Daniel in der Löwengrube).
      So als kleiner Tipp. Das mit der Öllampe ist eine Finte. Wer giesst schon Oel ins Feuer?
      2 5 Melden
    • Share 26.11.2016 12:00
      Highlight Highlight Der Physiologus, der Physiologus, der Physiologus war`s...
      2 4 Melden
    • Michael Mettler 26.11.2016 21:55
      Highlight Highlight Lieber Bamberger, ich wiederhole mich: Differenzieren ist nicht jedermanns Stärke. Versuchen Sie es bitte mit einer Kritik über die ich auch nachdenken kann. Andere Diskussionsteilnehmer sind als Vorbilder gut geeignet: pasionaria, der rabbi oder hin und wieder der kleine schurke
      1 6 Melden
  • Maracuja 26.11.2016 09:29
    Highlight Highlight <Wahre Liebe versucht, alle Menschen so anzunehmen, wie sie eben sind. >

    Herr Stamm, da legen Sie die Messlatte aber extrem hoch. Wer würde es denn schaffen, einen nicht reuigen Massenmörder so anzunehmen wie er ist? Wäre ein Gott, der dies täte, gerecht? Ansonsten ein guter Artikel. Die Art Liebe, die Sekten verkünden, ist i.d.R. klebrig-süss wie ein billiges Bonbon und verursacht, weil mit Zwang und Strafandrohungen verbunden, genauso Schäden.
    13 17 Melden
    • Michael Bamberger 26.11.2016 09:58
      Highlight Highlight @ Maracuja

      "Wer würde es denn schaffen, einen nicht reuigen Massenmörder so anzunehmen wie er ist? Wäre ein Gott, der dies täte, gerecht?"

      Dieser Gott hat, basiert auf seiner Allmacht und seiner Allwissenheit, diesen nicht reuigen Massenmörder zu Beginn seiner Schöpfung genau so geplant, wie er geworden ist. Alles andere würde seine Allmacht und seine Allwissenheit in Abrede stellen.
      32 6 Melden
    • Menel 26.11.2016 10:27
      Highlight Highlight Darum ist der christliche Gott nichts für mich. Er wird meinen Ansprüchen an einen Gott nicht gerecht. Wäre er ein Mensch, ich würde ihn nicht zu meinen Freuden zählen wollen.
      40 15 Melden
    • Share 26.11.2016 12:22
      Highlight Highlight Also jeder ein Mörder, der seinen Samen nicht zur Befruchtung einsetzt? Jede eine Mörderin, die eine Eizelle nicht befruchten lässt? Vielleicht beginne ich das mit den Jungfrauen und dem Oellämpchen erst jetzt richtig zu begreifen. Nämlich mit einer Prise schwarzen Humor. Die sich der Liebe verweigern, sollen erst recht brennen. Kann das sein?
      1 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 26.11.2016 09:27
    Highlight Highlight Dieses Gewalt-und Rachepotential ist fester Bestandteil aller Ausschliesslichkeitsreligionen. Ein erhellendes Beispiel dazu lieferte gestern Papst Franziskus in seiner Predigt in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“. Er sagte:

    "Der Herr wird die Grossen und die Kleinen richten: Und Bücher wurden aufgeschlagen; auch das Buch des Lebens wurde aufgeschlagen. Die Toten wurden nach ihren Werken gerichtet, nach dem, was in den Büchern aufgeschrieben war. Und wer nicht im Buch des Lebens verzeichnet war, wurde in den Feuersee geworfen.“ (kath.net)
    18 5 Melden
    • Raphael Bühlmann 26.11.2016 18:11
      Highlight Highlight Das von dir Zitierte ist übrigens nicht die Sprache des Papstes, sondern steht so in der Offenbarung des Johannes.
      8 0 Melden
    • Michael Bamberger 27.11.2016 09:38
      Highlight Highlight Richtig, ändert aber nichts daran, dass Bergoglio dies so vorgetragen hat.
      6 1 Melden
  • Wehrli 26.11.2016 09:20
    Highlight Highlight Jesus, Hugo werd mal erwachsen. Bring die Themen etwas locker, nicht so borniert wie ein Zeuge Jehowas. Glaube ist nicht Ebola, beim kleinsten Tröpfechen verwandelst Du dich nicht in ein hämorraghisches Monster.
    Mach doch mal Deinen Glauben an das Nichtglauben zum Gespött deines Blogs. Chill, breath, kneel.
    35 42 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 26.11.2016 12:16
      Highlight Highlight Denkst du, wenn du Ebola hast, verwandelst du dich in ein Monster?
      15 3 Melden
    • Aged 26.11.2016 17:00
      Highlight Highlight @wehrli: hast du eine Deutschfassung für mich?
      3 4 Melden
    • Wehrli 27.11.2016 18:19
      Highlight Highlight Zu Deutsch: Der vermeintlich Glaube an die Übermacht der Ratio, ist auch nur ein Glaube. Schau, Goethe, Einstein, Schrödinger und Ihre ewige Suche nach dem Spirtuellen, dem "mehr als die Summe der Teilchen".
      Ebola: hämorraghisches Fieber; auslaufen wie eine Löchrige Wurmbox. Hatte einen Freund den es erwischt hatte in Sierra Leone. Das Leben läuft aus wie in einer Giesskanne.
      0 0 Melden
  • hulaleh 26.11.2016 09:02
    Highlight Highlight Herr Stamm, bleiben Sie objektiv. Haben Sie tatsächlich das Gefühl, dass gläubige Menschen schwach und bedürftig sind? Ich sehe mich als interessiert einen Sinn im Leben zu haben und ich weiss, dass auch wenn ich mich nicht an den Regeln der Bibel halte nur Gott genau sieht wer ich bin und wie ich denke. Er urteilt mich und nicht die Menschen. Es ist einfach an Ihrer Stelle alles schlecht zu machen und wenn sie mich fragen, haben sie keine Ahnung wer Gott ist. Machen Sie so weiter, das machen sie gut!
    21 32 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 26.11.2016 12:20
      Highlight Highlight Wenn Gott sehen könnte, wäre er vielleicht nicht so beleidigt, dass er über alle Menschen urteilen muss?
      6 1 Melden
    • Aged 26.11.2016 17:04
      Highlight Highlight @zurib: "wenn sie mich fragen, haben sie keine Ahnung wer Gott ist" - Ahnung und mehr hat wohl keiner, Behauptungen eher viele.
      8 2 Melden
    • hulaleh 26.11.2016 20:27
      Highlight Highlight Joh 3:16 - wer würde seinen eigenen Sohn für die Welt opfern? Sie etwa?
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  • FancyFish - Stoppt Zensur! 26.11.2016 09:01
    Highlight Highlight Ich habe meinen Vater einmal gefragt, wieso Gott im Alten Testament soviele Leute tötete. Seine Interpretation war:
    Die Menschen sind wie Kinder und Gott ist der Vater, wenn also die Kinder mit Dynamit spielen und der Vater es ihnen daraufhin verbietet mit ihm zu spielen und die Kinder es trotzdem tun und sterben, sind sie ja selber schuld
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    • Parmelin Anderson 28.11.2016 08:40
      Highlight Highlight Verstehe ich nicht.

      Das Dynamit ist die Sünde und die Explosion ist Gottes Strafe?

      Es ist eher so, dass die Kinder mit Dynamit spielen, der Vater es jedoch verboten hat und dadurch die Lunte während des Spielens anzündet. Wegen seines grossen Egos.
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    • Erdbeeri 30.11.2016 11:54
      Highlight Highlight ich denke, es ist so gemeint... :
      Gott hat uns die Gebote gegeben. Jedoch nicht direkt als VERBOT, sondern um uns zu schützen, weil er uns eben liebt. So auch ein Vater, der seinen Kindern sagt, was gefährlich oder nicht gut ist und was man nicht machen sollte - weil er sie eben liebt und das Beste will. Er gibt den Kindern einen guten Rat, weil er sie schützen will. Ob wir Menschen den Rat von Gott annehmen (bzw., ob ein Kind auf sein Vater hört) ist uns selber überlassen. Wir haben den freien Willen.
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    • Pasionaria 30.11.2016 21:46
      Highlight Highlight Erdbeeri
      Haetten Sie sich Erdbeeri genannt, wenn Sie noch nie eines gegessen, geschweige denn gesehen haetten?

      Lieblicher Vergleich, aber, ein Vater, der nie praesent, sich nie gezeigt hat, ist wohl fuer jedes Kind total irrelevant .... = den Vater gibt es fuer das Kind schlicht NICHT.
      Somit ist der Vergleich nicht wirklich, resp gar nicht, oder doch hervorragend gelungen!
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  • moccabocca 26.11.2016 08:28
    Highlight Highlight Na ja, bedingungslose Liebe gibt es im echten Leben auch nicht... Es gibt aber genügend Beispiele, dass Gott vergeben kann und diese Tugend wäre in der heutigen Zeit dringend von Nöten! Einzelne Zeilen aus religiösen Schriften auszuwählen, erachte ich übrigens als bedenklich, obwohl ich nicht besonders gläubig bin! Die Kernbotschaft vieler Religionen geht doch in die entgegengesetzte Richtung, leider werden sie eigentlich immer für sehr weltliche Interessen missbraucht...
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    • gnp286 26.11.2016 10:11
      Highlight Highlight Jeder biegt sich sein Weltbild so zurecht wie es ihm/ihr passt indem man die Passagen auswählt welche passen und die auslässt welche nicht passen. Das ist bei den Bibel-Fundis so und das ist bei Herrn Stamm so. Ein Herr Stamm ist mir trotzdem lieber, homophobe, bigotte Bibelfundis ohne weitblick gibts meiner Meinung nach nämlich genug.
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    • You will not be able to use your remote control. 26.11.2016 12:24
      Highlight Highlight 'Es gibt aber genügend Beispiele, dass Gott vergeben kann'

      Gott kann nicht vergeben. Eine Vorstellung in deinem Kopf kann nichts tun.
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    • moccabocca 26.11.2016 13:20
      Highlight Highlight Davon ist auch nicht die Rede "You will not be able..."! Die Schriften wurden natürlich von Menschen geschrieben und sollen eine "Botschaft" vermitteln. Sie stammen aber aus einer längst vergangenen Welt und bedienen sich damaliger Sichtweisen. Diese Vorstellungen müssten im zeithistorischen Kontext gesehen werden. Es wäre sicher törricht, an einen physischen Gott zu glauben, die neuen Religionen wie Populismus, Neoliberalismus etc. tragen aber auch nicht gerade zu einer besseren Welt bei. Und die Warnungen über den Zustand der Erde oder die Zunahme von Armut usw. ignorieren wir gerne...
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Oh, Globuli! Dass Mediziner homöopathisch heilen wollen, ist eigentlich ein Skandal 

In Deutschland kritisieren Ärzte die Homöopathie, eine Apotherkerin verkauft keine Globuli mehr. Und in der Schweiz? Da fehlt oft die Ehrlichkeit. 

Die Fakten sind klar: Manche homöopathische Mittel sind so stark verdünnt, dass sie keine Wirksubstanz mehr enthalten. Das bestreiten auch Vertreter der umstrittenen Methode nicht.

Sie behaupten unter anderem, die Informationen oder Energien der Ursubstanz gingen auf die Trägerflüssigkeit über. Ausserdem potenziere sich die Wirkung durch die Verdünnung.

Das sind abenteuerliche Interpretationen, die jeder wissenschaftlichen Erkenntnis und allen Naturgesetzen widersprechen. Das ist etwa so, als …

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