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Priests during an ordination ceremony of the Society of St Pius Xin in Econe, in the southwestern part of Switzerland, on Friday, June 27, 2014. 8 fundamentalist priests and 7 deacons have been inducted by the society based in Econe in a ceremony already declared 'illegitimate' by the Catholic church. (KEYSTONE/Olivier Maire)

Priester der stockkonservativen Piusbruderschaft in Ecône VS (2014). Bild: KEYSTONE

Abtreibungen sind des Teufels – glauben fromme Christen

Sie beten gegen Abtreibungsärzte. Manchmal morden sie auch.

03.06.17, 08:17 03.06.17, 16:09


Sie kamen immer am Freitag, dem 13. Die Frommen der Piusbruderschaft, der erzkonservativen katholischen Sekte, einer Priestervereinigung mit Zehntausenden von Anhängern. Ihr Treffpunkt war die Kapelle des Lausanner Universitätsspitals. Dort beteten sie zu Gott, er möge den Gynäkologen das Handwerk bei Abtreibungen legen.

Nun hat die Spitalleitung reagiert, und die radikalen Abtreibungsgegner aus dem «Tempel» geworfen. Wie einst Jesus die Pharisäer.

Für christliche Fundis aller Couleur ist Abtreibung Mord. Nicht alle mögen es in der Öffentlichkeit so radikal formulieren, die meisten empfinden es aber so. Die Frommen verschiedener freikirchlicher Denominationen, katholische Traditionalisten und christliche Sekten.

Für sie sind Ärzte, die Abtreibungen vornehmen, des Teufels. Für manche gar Massenmörder. Gott hat es gegeben – das Leben –, Gott wird es nehmen, glauben sie. Betroffene Ärzte greifen in ihren Augen in Gottes Schöpfung ein und verstossen – angeblich – gegen das wohl wichtigste Gebot: Du sollst nicht töten.

Weltfremde christliche Fundis

Nun ist für die katholischen Priester der Piusbrüder fertig mit Beten im Lausanner Spital. Das ist gut so. Ein wichtiges Signal. Es zeigt den Fundis, dass sie religiöse Prämissen nicht über das säkulare Leben stellen können. Und dass unser Alltag so weit wie möglich nach Vernunftskriterien organisiert wird und nicht nach verqueren Glaubensgrundsätzen.

Das verbotene Betritual zeigt aber auch das kindliche Gottesverständnis der Piusbrüder. Sie glauben, Gott werde ihr Gebet erhören und den Gynäkologen in den Arm fallen, bevor sie weitere Abtreibungen vornehmen.

Oder sie hoffen, Gott gebe den Ärzten dank ihrer Fürbitte die Eingebung oder Einsicht, dass Abtreibungen tatsächlich Morde seien. Was dazu führen sollte, dass sie das Fachgebiet wechseln oder keine Abtreibungen mehr vornehmen. Mit Sicherheit allerdings zeigen die Gebetsaktionen die heillose religiöse Verblendung und Weltfremdheit der christlichen Fundis.

Hugo Stamm live

Am Donnerstag, 8. Juni, ist Hugo Stamm live in Zürich zu sehen. Er tritt im Miller's Studio als Gast der österreichischen Kabarettisten Science Busters in deren Programm «Wer nichts weiss, muss alles glauben» auf. Hugo Stamm wird vom Lichtfasten und von Scientology erzählen.
Mehr Infos gibts hier.

Märsche, Vorstösse, eigene Kasse

Die Piusbrüder sind aber nicht die einzigen, die sich gegen Abtreibungen wehren. Jedes Jahr veranstalten Vertreter von Freikirchen und katholische Fundis den sogenannten «Marsch fürs Läbe». Mit Protesten und Demonstrationen in Zürich oder Bern kämpfen bis zu 3000 Fromme vor allem gegen die Abtreibungspraxis in der Schweiz. Mitglied der Bewegung sind auch die beiden Parteien EDU und EVP.

Eine Teilnehmerin der Kundgebung

Konservative Christen demonstrieren gegen Abtreibung: «Marsch fürs Läbe», 17. September 2016 in Bern.  Bild: KEYSTONE

Gegner der Kundgebung

Abtreibungsbefürworter nehmen die Kirche auf die Schippe: Gegendemonstration, 17. September 2016 in Bern. Bild: KEYSTONE

Die gleichen Kreise haben auch eine Initiative mit dem Titel «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» lanciert, über die wir vor drei Jahren abgestimmt haben. Die Initianten wollten verbieten, dass Krankenkassen Abtreibungen übernehmen dürfen. Das Verdikt war eindeutig: 70 Prozent der Stimmenden verwarfen das Begehren.

Passantinnen gehen an einem Plakat mit der Aufschrift

Fundis machen mobil: Abstimmungskampf vor dem Urnengang 2014 (hier in Brüttisellen ZH).  Bild: KEYSTONE

Eine besonders originelle Lösung haben christliche Kreise ersonnen und die Krankenkasse Pro Life aufgebaut. Diese weigert sich, Abtreibungen zu übernehmen. Begründung: «Unser Ziel ist es, Abtreibungen und jegliche Angriffe auf unschuldiges, wehrloses Menschenleben undenkbar zu machen.» Ein weitere weltfremde Aktion radikaler Christen.

Auch Rom tut sich schwer

Wie schwer sich auch die katholische Kirche mit Abtreibungen tut, demonstrierte Papst Franziskus im Herbst 2015. Er verkündete, seine Priester dürften ein Jahr lang den Sünderinnen vergeben, die abgetrieben haben. 2016 modifizierte er die Bedingungen und verlängerte die Frist.

Wie weit der glaubensbedingte Hass auf abtreibende Ärzte geht, demonstrierten schon mehrfach christliche Fundamentalisten in den USA, die kaltblütig Abtreibungsärzte verfolgten und hinrichteten.

In this 1994 photo, Dr. George Tiller speaks during a news conference in Wichita, Kan. Tiller, one of the nation's few providers of late-term abortions despite decades of protests and attacks, was shot and killed Sunday May 31, 2009  in a church where he was serving as an usher.  (AP Photo/The Wichita Eagle, Dave Williams) ** NO MAGS NO SALES  **

George Tiller, das Opfer...  Bild: AP

FILE - In this July 7, 2016 file photo, Scott Roeder appears in court in Wichita, Kan. Roeder, who was convicted in 2010 in the murder of Kansas abortion provider George Tiller, will have to serve at least 25 years of a life sentence before becoming eligible for parole. At a resentencing hearing Wednesday, Nov. 23, 2016, prosecutors withdrew their request that Roeder serve at least 50 years before parole eligibility. (Bo Rader/The Wichita Eagle via AP, File) /The Wichita Eagle via AP)

... und sein Mörder, Scott Roeder. Bild: AP

Das bekannteste Opfer war 2009 der prominenteste Abtreibungsarzt George Tiller. Er wurde ausgerechnet während eines Gottesdienstes in einer lutheranischen Kirche vom Abtreibunsgegner Scott Roeder erschossen.

Für Fundis sind offensichtlich auch die Gebote Gottes relativ: Um einem vermeintlichen Massenmörder das Handwerk zu legen, dürfen sie das Gebot Gottes ausser Kraft setzen und selbst zum Mord schreiten.

Dabei vergessen die überfrommen Christen, die sie sich bei ihren ethisch-moralischen Aktionen stets auf die Bibel berufen, dass Abtreibungen weder im Alten noch im Neuen Testament thematisiert sind.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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258Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Agnos ~ 21.06.2017 20:39
    Highlight An Aktivisten jeglicher Art, beraubt niemanden das Versammlungsrecht in einer Kapelle, und das auch nicht in übermässig zeitlichen Ramen. Einander dulden, achten und respektieren ist ein Vermögen das man nicht verlieren darf, denn es ist ein Gütesiegel des Herzens.
    0 1 Melden
  • Hypatia 07.06.2017 19:24
    Highlight "Nun ist für die katholischen Priester der Piusbrüder fertig mit Beten im Lausanner Spital. Das ist gut so. Ein wichtiges Signal. Es zeigt den Fundis, dass sie religiöse Prämissen nicht über das säkulare Leben stellen können."

    Kann man überhaupt durch Beten "religiöse Prämissen" "über das säkulare Leben" stellen?

    Diese Leute haben verdammt noch mal das Recht für ihre Überzeugungen einzutreten - sofern sie sich im Rahmen des gesetzlich Erlaubten bewegen. Und was ist daran verdammt noch mal gesetzeswidrig, in einer Kapelle zu beten?
    3 15 Melden
    • Maracuja 07.06.2017 21:04
      Highlight @Hypatia: diese Leute haben verdammt noch mal das Recht für ihre Überzeugungen einzutreten

      Die Spitalleitung hat ihnen auch nicht verboten, anderswo für ihre Überzeugungen einzutreten. Aber sie hat ein Verbot gegen die Benützung ihrer Spitalkapelle für diese Treffen (für die die Pius-Bruderschaft anscheinend in ihren Veröffentlichungen auch geworben hat). Ich gehe davon aus, dass dieses Verbot von der Hausordnung gedeckt ist, Spitalkapellen sind für Patienten, Angehörige/Besucher von Patienten und das Spitalpersonal gedacht und nicht für religiöse Aktivisten.
      13 0 Melden
    • Maracuja 07.06.2017 21:13
      Highlight @Hypatia

      Hier noch ein Bericht, der etwas darauf eingeht, weshalb diese Treffen untersagt wurden: https://www.letemps.ch/suisse/2017/05/26/chuv-integristes-decone-prient-contre-lavortement
      3 0 Melden
    • Spooky 08.06.2017 02:44
      Highlight @Hypatia
      Die Kapelle gehört der Spitalleitung. Und darum bestimmt die Spitalleitung, wer die Kapelle benutzen darf und wer nicht.

      Oder möchtest du das Privateigentum abschaffen?
      Bist du eventuell Kommunistin?
      6 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • moimoimoi 07.06.2017 16:38
    Highlight "Gott hat es gegeben – das Leben –, Gott wird es nehmen". Das glauben sie aber nur, wenn es um Abtreibungen geht. Sobald lebensverlängernde Massnahmen gefragt sind, darf/muss der Arzt aber alles tun, was ihm möglich ist. Einen Widerspruch sieht man dann aber nicht.
    14 2 Melden
  • Ohniznachtisbett 06.06.2017 13:13
    Highlight Ich persönlich bin unter normalen Umständen kein Fan von Abtreibungen, aus dem einfachen Grund, dass ich finde, wer vögeln kann, kann auch Verantwortung tragen. Dies gilt m.E. auch für die Männer.
    Trotzdem bin ich ganz klar der Meinung, dass es wichtig ist, dass Abtreibungen legal sein müssen und dass jede Frau, das Recht hat über ihren Körper zu entscheiden.

    Woher sollen diese Fundis das Recht haben jemandem zu sagen was er zu tun oder zu lassen hat. Schaut doch erst für euch selbst.
    22 1 Melden
  • Michael Bamberger 06.06.2017 09:30
    Highlight "Es scheint ein direkter Zusammenhang zwischen dem Grad der Sexualaufklärung in einer Bevölkerung und der Abbruchrate zu bestehen...Ein Beispiel hierfür sind die Niederlande: Jugendliche werden dort durch Schule und Medien umfassend aufgeklärt und der Zugang zu Verhütungsmitteln ist problemlos. Das Land hat eine der niedrigsten Abbruchraten der Welt." (Wiki)
    20 1 Melden
    • Maracuja 06.06.2017 13:03
      Highlight Deine Annahme wird auch durch Zahlen aus der Schweiz bestätigt, wo Schwangerschaftsabbrüche bei den schlechter aufgeklärten Migrantinnen häufiger vorkommen als bei Schweizerinnen: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Viel-mehr-Abtreibungen-bei-Auslaenderinnen/story/30907570
      Ein Mehrsäulenkonzept, das Aufklärung, Zugang zu Verhütungsmitteln, Zulassung der Pille danach, Fristenlösung, Enttabuisierung lediger Mütter, Unterstützung für Frauen, die sich für die Austragung eines Kindes unter schwierigen Umständen entscheiden, enthält, verhindert mehr Leid als Verbote & Bestrafung.
      5 0 Melden
    • Michael Bamberger 06.06.2017 16:21
      Highlight Gehe mit Deiner Aufzählung völlig einverstanden, würde aber noch Bildung als wesentliches Element hinzufügen.
      7 0 Melden
    • Michael Bamberger 06.06.2017 16:44
      Highlight Sorry: Bin mit Deiner Aufz....
      1 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 06.06.2017 09:28
    Highlight Weltweite Situation:

    "Restriktive Gesetzgebung bezüglich Schwangerschaftsabbruch korreliert nicht mit einer niedrigeren Abbruchrate. Die Rate in Regionen mit vergleichsweise liberaler Gesetzgebung wie Europa oder Nordamerika ist geringer oder vergleichbar derjenigen in Regionen mit restriktiver Gesetzgebung wie Lateinamerika und Afrika." (Wiki)
    6 0 Melden
  • vera.vox 06.06.2017 00:34
    Highlight Du (Gott) wobst mich im Leib meiner Mutter (Ps 139,13)

    Also ist der Mensch schon im Mutterleib das Werk Gottes – nicht erst, wenn er geboren wird.

    Gott hat uns alle schon im Keim gesehen – seine Meisterwerke. Schon als Embryo ist der neue Mensch in sein Buch eingeschrieben; die Ewigkeit wird bereits im Mutterleib in den Menschen hineingelegt.

    Wenn nun ein solcher Mensch abgetrieben wird, dann ist das in der Sprache der Bibel nichts anderes als Mord.

    Das Wort Abtreibung nichts anderes als ein Euphemismus dessen, was in den Augen Gottes bewusster Totschlag ist.
    8 35 Melden
    • Michael Bamberger 06.06.2017 09:57
      Highlight @ vera.vox

      Nochmal und ganz speziell für Sie:

      Ihr Gott ist mit Abstand der grösste aller Abtreiber (also "Totschläger", um Ihre Terminologie zu gebrauchen), denn er ist es, der rund 50% aller befruchteten Eizellen durch Spontanaborte vernichtet.

      "Die häufigsten Fehlgeburten, die allerdings nur biochemisch nachgewiesen werden können, finden bis zur 4/5 SSW statt, meist ohne das die betroffene Frau wusste, dass sie schwanger war. Hier geht die Medizin von einer berechneten Rate von bis zu 50 % aus." (Quelle: uni-bonn.de)
      22 3 Melden
    • Oxymora 06.06.2017 12:54
      Highlight @vera.vox

      Dürfte ich Sie daran erinnern, dass Herodes Jesus nachgeburtlich abtreiben lies.

      Da Herodes nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, ward er sehr zornig und schickte aus und liess alle Kinder zu Bethlehem töten und an seinen ganzen Grenzen, die da zweijährig und darunter waren, ..... (Mt 2,16).

      Nirgends ausser in der Bibel ist erwähnt, dass Herodes Truppen Jesus angeblich nicht töten konnten.

      So muss man sich wohl fragen: War Jesus nicht schon als Kind getötet worden und wer wurde in Wirklichkeit gekreuzigt?
      3 7 Melden
    • vera.vox 06.06.2017 14:35
      Highlight Bamberger, Oxymora bei euch ist wohl kein Platz für Wahrheit; sicher seit ihr noch dem Aberglauben verhaftet euer Bauch gehöre euch; doch ihr irrt gewaltig.

      „Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? “ (1. Kor 6,15)

      Der Körper gehört unserem Schöpfer, der für uns gestorben ist, der uns erkauft hat. Wir dürfen nicht einfach mit unserem Leib machen, was wir wollen. Kann es zur Ehre Gottes sein, wenn man seine Meisterwerke, umbringt? Christus hat die Föten für sich selbst, zu seiner eigenen Freude geschaffen – seine Meisterwerke und sie gehören daher ganz allein Gott.
      2 24 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 05.06.2017 01:04
    Highlight Schade ist nur, dass man die Päpste nicht abgetrieben hat.
    17 14 Melden
    • Alienus 05.06.2017 11:40
      Highlight Sich selbst bitte nicht vergessen!
      10 13 Melden
    • Don Sziggy 05.06.2017 17:53
      Highlight Wo Spooky recht hat da hat er recht, dieses Pabst-Pack war für Folter und Tod von Millionen verantwortlich, also wäre es besser, die hätte es nicht gegeben. Wo ist Eurer Problem? Weils "Gläubige" und Euere Ober-Hirten - Stellvertreter Christi auf Erdenwaren (ha ha ha) - durften die das halt? Was für eine Argumentation, einfach nur armselig. Und Christus wollte das natürlich so, die haben in seinem Namen gehandelt. Er würde sich im Grab umdrehen, wenn er diesen bigotten Mist hören würde.
      15 4 Melden
    • Spooky 06.06.2017 08:19
      Highlight Auch die als Hexen verbrannten Frauen sind mit Sziggy und mir einverstanden.

      Alienus go home!
      13 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • OenoPhil 04.06.2017 20:49
    Highlight Durch die in der weltweiten Landwirtschaft eingesetzen Pflanzenschutzmittel vermindert sich sich die männliche Fertilität. Problem gelöst, weniger unerwünschte Schwangersachaften ;-(
    6 2 Melden
    • Kaviar 05.06.2017 15:52
      Highlight Fehlschluss! Es mag deswegen weniger Schwangerschaften geben. Aber es beeinflusst nicht das Verhältnis zwischen gewollten und ungewollten Schwangerschaften. Es können daher insgesamt weniger Schwangerschaften sein, aber trotzdem insgesamt mehr ungewollte.
      4 0 Melden
  • Gummibär 04.06.2017 17:32
    Highlight Mir scheint es ist zu einfach sich über Abtreibungen zu entrüsten und persönlich in Lausanne dagegen zu protestieren. Bewegte und um ungeborene Kinder Besorgte hätten Möglichkeit sich um Hunderttausende von Kindern zu kümmern die geboren sind und bei vollem Bewusstsein verbrennen, ertrinken, verhungern, an Verletzungen und heilbaren Krankheiten verrecken.
    Der schöne Pfaffe im Bild soll den Overall anziehen, hingehen und tun was er predigt.
    Sagt einer der zehn Jahre lang gegen Unmenschlichkeit vor Ort angekämpft hat und seine Wut über die Schwätzer nicht mehr los wird.
    22 2 Melden
  • Kaviar 04.06.2017 13:19
    Highlight Schade. Dem Artikel fehlt es an Tiefgang.
    Dass die radikalsten Abtreibungsgegner mit ihren Gewalttaten gegen Schwangerschaftsabbrecherinnen und die sie behandelnden Ärzte sich fundamental selbst widersprechen, liegt auf der Hand. Es ist nämlich absurd, im Namen des Schutzes des menschl. Lebens, menschliches Leben zu beschädigen. Das ist nicht weiter interessant, auch nicht die gekünstelte Empörung über die Aktionen der Abtreibungsgegner.
    Und der Gretchenfrage geht Herr Stamm peinlichst aus dem Weg: Ist es eine gute oder eine böse Tat, eine Schwangerschaft abzubrechen?
    18 4 Melden
    • Pasionaria 04.06.2017 18:42
      Highlight 'gute oder boese Tat' - Kaviar > ein weiterer selbsternannter Moralapostel.
      Was ist Gut oder Boese?
      Wer entscheidet, was Gut oder Boese ist?
      Ist das Kinderempfangen eine Tat?
      Ist eine vernunftgesteuerte Entscheidung eine Tat?
      u.v.F.m.
      10 12 Melden
    • Kaviar 04.06.2017 20:30
      Highlight @Pasionaria: Ich habe die Frage nach der Moral kein bisschen beantwortet. Wie kommst Du also darauf, ich sei ein Moralapostel?
      Ich kann nur Deine letzte Frage beantworten. Zu einer Tat muss man sich entscheiden. Und die eigene Tat muss ein jeder verantworten, ganz unabhängig davon, ob der Entscheid zur Tat von der Vernunft oder etwas anderem geleitet war.
      13 1 Melden
    • Maracuja 05.06.2017 16:01
      Highlight Kaviar: der Gretchenfrage geht Herr Stamm peinlichst aus dem Weg: Ist es eine gute oder eine böse Tat, eine Schwangerschaft abzubrechen

      1. Sie gehen in Ihrem Beitrag komischerweise auch nicht auf diese Frage ein.
      2. Weshalb ist es für Sie so wichtig, dass Herr Stamm auf diese Frage eingeht? Ist er für Sie eine Autorität auf diesem Gebiet?
      3. Weil es für Sie um die Frage "gut" oder "böse" geht, muss sich nicht für alle die Frage so stellen. Eine mögliche andere Fragestellung wäre z.B. "Was verursacht mehr Leid - Fristenlösung oder Abtreibungsverbot"?
      6 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • RETO1 04.06.2017 08:40
    Highlight Abtreiben ist gegen die Natur!
    9 39 Melden
    • Fabio74 04.06.2017 11:54
      Highlight Herzschrittmacher sind es auch. Verhütung auch
      42 5 Melden
    • Neruda 04.06.2017 11:56
      Highlight Autofahren ist gegen die Natur!
      Geh gefälligst zu Fuss und entehre die Füsse welche dir Gott geschenkt hat nicht weiter Hassan!
      39 5 Melden
    • River 04.06.2017 12:36
      Highlight Das Internet ist unnatürlich. Geh raus da!
      31 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 03.06.2017 21:36
    Highlight Der junge Herr im gestickten Ballkleid und die Damen im schwarzen Chador dürfen selbverständlich beten und glauben was sie wollen - in ihren eigenen vier Wänden.
    Sie gehören übrigens einer Kirche an, die früher totgeborene und ungetaufte Kinder außerhalb der Friedhofsmauer begraben ließ und die Meinung vertrat, dass diese Kinder in den Limbus Infantium, eine Art Vorhölle gelangten. Man darf auch als Nicht-Christ, als Agnostiker oder als Atheist der Meinung sein, es sei unethisch einen lebensfähigen Fötus abzutreiben. Die Entscheidung, oft unglaublich schwer, muss aber bei der Mutter bleiben.
    31 4 Melden
  • Spooky 03.06.2017 20:59
    Highlight Kein Mensch hätte etwas dagegen,
    wenn er nicht geboren worden wäre.

    Für ungeborene Menschen gilt:
    "Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss."
    25 8 Melden
    • Alienus 03.06.2017 21:27
      Highlight Snoopy

      Ein Philosoph sonders gleichen.
      6 17 Melden
    • Tschedai 04.06.2017 09:44
      Highlight Spooky, kein Mensch hat etwas dagegen, dass er getötet wurde. Du würdest dich keine Sekunde mehr drüber wundern wenn du heute getötet wirst. Und dennoch erlauben wir es in unserer Gesellschaft nicht, dass wir uns gegenseitig töten. Dein Argument ist keins.
      9 12 Melden
    • Alienus 04.06.2017 11:30
      Highlight 0lution

      Wo der d/t-rollige Snoopy nicht recht hat, hat er absolut nicht recht!
      4 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • OkeyKeny 03.06.2017 17:35
    Highlight Fundis sind für mich nichts anderes als Scheinheilige, die anderen ihre Ideologie aufzwingen wollen. Das Leben anderer Leute geht euch einfach einen Sch**** an, seien diese Leute junge Frauen die eine schwere Entscheidung bezüglich Abtreibung treffen müssen, seien dies Menschen aus der LGBTQ Community oder wer auch immer. Ginge es nach euch, lebten wir immer noch im Mittelalter. Dass gerade viele junge Frauen Mühe nach der Abtreibung haben, habt unter anderem ihr zu verantworten. Etwas mehr Mitgefühl würde euch nicht schaden. Ich will von euch auch nicht "gerettet" werden. Danke
    36 15 Melden
  • Makatitom 03.06.2017 15:49
    Highlight Bitte nicht so verharmlosend von "Fundis" schreiben, das sind genau so hinterwäldlerische, verbohrte und scheinheilige Fundamentalisten wie die islamistischen
    48 18 Melden
    • Michael Mettler 03.06.2017 16:40
      Highlight Hehe, fundis sind fundis. Gut erkannt.
      23 3 Melden
    • Phrosch 03.06.2017 17:26
      Highlight Bitte fair bleiben: wahllose Anschläge mit vielen Toten werden nicht von christlichen Fundis verübt, also gibt es Unterschiede. Vereinzelt Mordanschläge dürften auf das Konto von Menschen gehen, die zwar religiös, aber auch psychisch krank sind. Beides hängt erwiesenermassen nicht ursächlich zusammen.
      15 24 Melden
    • Raphael Bühlmann 03.06.2017 19:11
      Highlight Du solltest dich schämen, kleiner_Schurke, dem polnischen Volk Untätigkeit oder etwa sogar Akzeptanz (?) vorzuwerfen ... oder weisst du es wirklich nicht besser?

      Das Beispiel des heiligen Maximilian Kolbe sollte eigentlich genügen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Maximilian_Kolbe


      Weiter:
      https://en.wikipedia.org/wiki/Polish_resistance_movement_in_World_War_II
      11 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nickname_499 03.06.2017 13:57
    Highlight http://www.ideaschweiz.ch/frei-kirchen/detail/das-ist-ueberforderung-das-ist-gnade-100930.html
    4 0 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 04.06.2017 09:23
      Highlight GvC Chile Hegi mit der Quellenhof-Stiftung. Mit dem Wort zum Tage, Teilnahme natürlich freiwillig. Ausgrenzung sondergleichen, und das nennt sich christlich.
      2 1 Melden
  • River 03.06.2017 13:51
    Highlight Der Herrgott gibt's , der Herrgott nimmts. Die die behaupten, man solle mit Abtreibung nicht dem Herrn ins Handwerk pfuschen, sollen auch nicht ins Spital ihren Krebs etc behandeln lassen gehen. Das wäre fair
    56 16 Melden
    • River 03.06.2017 15:04
      Highlight Es geht hier drum, dass "Gott" beim einen (der Herr gibt's) den Eingriff des Menschen verbieten soll und beim anderen (der Herr nimmt's) Eingriffe in sein Werk gewähren lässt. Gott hat dir ein Kind gegeben, behalte es. Gott hat dir Krebs gegeben, behalte ihn. Das wäre fair
      44 5 Melden
    • Neruda 04.06.2017 12:19
      Highlight Ist ja logisch, dass dem Aron, um das zu verstehen, die Logik fehlt 😁 Ein bekanntes Phänomen bei Gläubigen.
      8 1 Melden
    • River 04.06.2017 16:05
      Highlight Warum sollte dieser Gott dir durch einen Arzt den Krebs herausnehmen lassen, den er dir zuvor gegeben hat?
      Und wenn wir grad dabei sind: Warum gibt dein Gott kleinen Kindern Krankheiten? Krebs?
      13 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 03.06.2017 13:19
    Highlight Welche Meinung haben Sie zur Abtreibung selbst Herr Stamm? Über die Weltfremdheit und Unvernunft von Gläubigen sich lustig zu machen ist einfach, die Frage nach der moralischen Dimension von Abtreibung ist damit aber bei weitem nicht beantwortet. Denn die Geburt ist eine willkürliche Grenze, aus welchen Grund soll das Töten vor der Geburt unter gewissen Bedingungen möglich sein, nach der Geburt aber nicht?
    46 17 Melden
    • Angelo C. 03.06.2017 14:35
      Highlight Gute Replik...

      Es gibt nicht nur christliche Fundis, welche leichtfertigen Abtreibungen gegenüber negativ eingestellt sind, denn nebst ihnen gibt es auch durchaus noch andere ethische Betrachtungsweisen, welche sowas nicht einfach modo grosso gutheissen.

      Härtefälle bei schwierigsten sozialen Fällen oder nach Vergewaltigungen sind gewiss entschuldbare Gründe für solche individuelle Entscheidungen.

      Aber einen Embryo, schlimmer noch einen entwickelten Fötus mutwillig abzutreiben, ist ethisch fragwürdig.

      Um dies moralisch so zu beurteilen, muss man keinwegs christlicher Fundamentalist sein.

      31 11 Melden
    • Wagh_Rules 03.06.2017 15:14
      Highlight @Schurke,
      Das Leben der Mutter geht vor, dass ist auch Christen klar. Dein genanntes Beispiel ist wohl ein seltener Extremfall, wo das katholische Spital viel Scheisse gebaut hat. Dem zentralen Punkt weichst du aus: Die Geburt als Beginn des Lebens ist eine willkürliche Grenze.
      15 9 Melden
    • Sapere Aude 03.06.2017 15:14
      Highlight Kleiner Schurke, so einfach ist die Sache in meinen Augen eben nicht. Wenn das Leben der Mutter auf dem Spiel steht, der Fötus bereits tot ist oder eine Vergewaltigung vorliegt, ist eine Abtreibung vertretbar. Aber wie stehts, wenn beim Kind pränatal eine mögliche Behinderung festgestellt wird, das Kind abgetrieben wird und die Diagnose sich als falsch erweist? Oder die Eltern ihre Verantwortung nicht wahrgenommen haben und das Kind abtreiben, alleine weil sie kein Kind wollen? Stimmt, das Kind ist bis zur Geburt vom Körper der Mutter abhängig, trotzdem ist es ein potentiell lebendiger Mensch.
      22 7 Melden
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  • mAJORtOM95 03.06.2017 13:08
    Highlight Falls sich jemand dem Atheismus zugesprochen fühlen sollte: Richard Dawkins hat einige (viele 😉) sachlich und humorvolle Bücher zu diesem Thema geschrieben. Man beginne mit ,,Der Gotteswahn,, fahre fort mit ,,der entzauberte Regenbogen,, und lese dann noch ,,the ancestors tale,,.
    Viel Spass beim Lesen und Klugscheissern.
    15 10 Melden
  • Rigel 03.06.2017 12:57
    Highlight Vor einiger Zeit gab es in D täglich!!! vollbesetzte Flieger die nach NL zur Abtreibung flogen. Dort wurden dann auch Kinder abgetrieben die bereits schon weinten.

    Frauen die so etwas tun und Metzger die sowas machen, sind für mich Kriminelle die ins Gefängnis gehören. Denn, es muss klar sein, wer heute kein Kind haben will, der kann verhüten. Wer das nicht tut, wird zum Mörder, das steht für mich ausser Frage.

    Für mich ist eine Abtreibung nur bei einer Vergewaltigung oder einer gravierenden Behinderung des Kindes akzeptierbar.

    Und das hat nichts mit Religion sondern allein mit ETHIK zu tun
    21 111 Melden
    • Oiproll 03.06.2017 13:13
      Highlight Es wurden Kinder abgetrieben die bereits schon weinten. Wtf? Aus welcher verlässlichen Quelle hast du das denn???!
      55 2 Melden
    • Menel 03.06.2017 13:27
      Highlight Pearl-Index ist aber schon ein Begriff für sie, oder?!
      21 3 Melden
    • Gähn on the rocks 03.06.2017 13:32
      Highlight sehr ethisch, dein beitrag. moll
      23 2 Melden
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  • Baba 03.06.2017 12:52
    Highlight Wenn sich all' diese Abtreibungsgegner dann konsequenterweise für die geborenen Kinder und deren Mütter einsetzen würden... Aber die sind dann wieder Privatsache 😕.
    72 10 Melden
    • Wagh_Rules 03.06.2017 15:15
      Highlight Hier haben wir Christen sicher Aufholpotenzial, da hast du Recht.
      8 1 Melden
  • Macke 03.06.2017 12:32
    Highlight Ich stimme inhaltlich allem zu. Aber eine Frage bleibt: Sie schreiben über die gewollte Kontrolle von (v.a. männlichen) Fundis über Frauenkörper, Herr Stamm. Und das Bild, das Sie zum Illustrieren des Protests gegen den "Marsch fürs Leben" verwenden, der Gegenseite, zeigt wieder zwei Männer, auch Sie sind ein Mann. Weshalb zeigen sie keine Frauen? Weshalb lassen Sie keine Frau zu Wort kommen? Ich habe genug davon, dass Männer, egal von welcher Seite, denken, Sie können über Frauen und ihre Körper befinden. Räumen Sie doch den Frauen den Platz ein, der ihnen zusteht.
    32 23 Melden
    • Macke 03.06.2017 20:21
      Highlight Das dürfen Männer. Aber Männer sollten auch denen die Ehre zukommen lassen, denen sie gebührt und sich und ihre Geschlechtsgenossen vielleicht mal in die zweite Reihe stellen. Seit Jahren engagieren sich in erster Linie Frauen gegen den Marsch fürs Leben, auch in der Schweiz. In den USA setzen sich Frauen Tag für Tag für ihr Recht auf Abtreibung ein - teilweise mit gravierenden Folgen für ihr Privatleben oder werden von Abtreibungsgegnern ermordet. Erwähnt wird ein Arzt, der erschossen wurde.
      5 0 Melden
  • dmark 03.06.2017 12:18
    Highlight Nun, es sind ja nicht nur die Christen gegen Abtreibung. Auch in anderen Religionen wird eine Abtreibung geächtet. Dahingehend wird z.B. im Islam der Geschlechtsverkehr ausnahmslos zum Zwecke der Zeugung eines Kindes gestattet. Also nichts mit "Spassvögeln" und so.
    Also, nicht immer nur auf den Christen herum hacken - alle Religionen haben irgendwo, irgend welche weltfremde Ansichten.
    16 30 Melden
  • MeinSenf 03.06.2017 12:13
    Highlight Klar sind Fundis ziemlich geschlossen gegen Abtreibung. Daraus aber abzuleiten, dass alle anderen dafür sind, finde ich anmassend. Die zentrale Frage ist: ab wann ist ein Leben denn ein Leben?

    Solange wir Gesetze haben, die Mörder (berechtigterweise) hinter Gitter bringen, wird diese Frage niemals Privatsache sein. Was sind denn die Argumente dafür? Gesundheit der Frau? Die ist bis zur 40. Woche kritisch. Vergewaltigung? Betrifft die Mehrheit der Patientinnen nicht. Selbstbestimmung? Geborene Kinder schneiden diese auch ein.

    Für die Mehrheit geht eigentlich nur um eins: Bequemlichkeit...
    27 25 Melden
    • Macke 03.06.2017 12:22
      Highlight Ja, es geht um die Selbstbestimmung der Frau. Darum, dass eine Frau entscheiden kann, ob sie sich in Zukunft von einem Kind einschränken lassen möchte oder nicht. Und darum, ob eine Frau ihren Körper für eine Schwangerschaft zur Verfügung stellen möchte oder nicht.
      37 20 Melden
    • MeinSenf 03.06.2017 12:50
      Highlight Blödsinn, diese Frage beantwortet sie in dem Moment, wo sie die Beine breit macht und so die Befruchtung erst ermöglicht. Oder was ist da die Begründung? Leichtsinn? Alkohol? Unwissenheit? Ignoranz? Lust am Risiko? War dort die Selbstbestimmung denn nicht möglich?

      Und was, wenn das Kind bereits zwei Jahre alt ist und die erwähnte Frau plötzlich auf die Idee kommt, dass es ihr Leben einschränkt?

      Es liegt mir fern, über Recht oder Unrecht einer Abtreibung zu urteilen. Aber die Mehrheit der fadenscheinigen Argumente, die heute in der Welt als Schlagworte kursieren, sind nur eines: Ausreden
      20 47 Melden
    • freeman 03.06.2017 12:57
      Highlight Ich denke, im Jahr 2017 weiss jeder und jede, dass durch Sex Kinder entstehen können. Daher sollte man sich, auch unbeabsichtigte, Konsequenzen vorher überlegen. Vergewaltigung ausgenommen.
      Wenn du Auto fährst, musst du auch damit rechnen, einen Unfall zu haben. Wenn auch nicht beabsichtigt...
      16 30 Melden
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  • AlteSchachtel 03.06.2017 12:08
    Highlight Klar wird das Abtreibungsthema von Fundis öffentlich bewirtschaftet. Das ist ja auch ein Thema, das selbst bei völlig Unreligiösen Gesprächsstoff birgt.

    Ich fände es übrigens interessanter, wenn man die Fundi-Attacken öffentlicher machen würde, die nur von Freikirchlern und Fundis getragen werden und die für Einzelne zur Hölle werden können. z.B. Mobbing von Schwulen u. ledigen Müttern, Verbot von Ottfried Preussler- oder Michael Ende-Geschichten an der Schule. Verteufelung von emotionalen reagierenden Menschen etc. etc.
    19 5 Melden
  • dracului 03.06.2017 12:05
    Highlight Kein Christ fragt, was ein Leben lebenswert macht. Hiob gleich ist es irrelevant, was das Leben heute lebenswert macht, wenn man es auf das ewige Jenseits morgen verschieben kann. Wenn eine Frau von der verteufelten Frucht der Sexualität kostet, womöglich noch unehelich und nicht zum blossen Zweck der Zeugung, unerwartet schwanger wird, ein Kind in eine nicht lebenswerte Welt hineingebären müsste, und auch ihr Leben dafür aufgeben müsste, sind die Christen sofort zur Stelle und "helfen". Es gibt schon zu viele bibelgesteuerte, lebendige Tote in unserer Welt. Lasst die Toten die Toten begraben!
    10 18 Melden
    • Stachanowist 03.06.2017 13:35
      Highlight Wow, Dracului. Entweder kennen Sie nur Christen aus der absoluten Extremistenecke, oder aber Sie haben einfach zu viel "Sektenblog" gelesen ;)
      19 3 Melden
  • Tepesch 03.06.2017 11:55
    Highlight Abtreibungen gab es schon immer und wird es auch weiter geben, unabhängig davon ob es das Gesetzt verbietet oder nicht. Die Frage sollte sich daher weniger um die Abreibung an sich drehen, sondern viel mehr darum, ob wir betroffenen Frauen einen legale Rahmen bieten wo mit ärztlicher Hilfe die Abtreibung durchgeführt wird, oder ob es wieder so wie früher sein soll, wo viele Frauen in Folge der Abteibung starben.
    Die aktuelle Regelung ist ein guter Kompromis der allen Seiten genügen sollte.
    50 6 Melden
  • DerTaran 03.06.2017 11:39
    Highlight Ich bin Atheist, aber dass fromme Menschen gegen Abtreibung sind, kann ich nachvollziehen. Ich glaube, dazu muss man weder gläubig noch Fundamentalist sein.
    Für mich ist jede Abtreibung traurig, aber ich masse mir keine Entscheidung an, wann sie gerechtfertigt ist und wann nicht. Das kann nur die Schwangere.

    Wenn man viele Abtreibungen verhindern wollte, dann müsste man eigentlich nur alleinstehenden Müttern ein (finanziell) sorgenfreies Leben ermöglichen, aber das ist selbst (gerade?) den konservatievsten Christen zu teuer.
    47 6 Melden
    • HabbyHab 03.06.2017 11:59
      Highlight Zum letzten Absatz.. ja definitiv. Sieht man in den USA ja gut. "PRO LIFE".. bis zur Geburt eines Babies wollen sie sich voll darum kümmern, aber danach ist es ihnen egal. Abschaffung sozialer Werke, Streichung von Unterstützungen.. und selbst wenn es eine Vergewaltigung war, die zur Schwangerschaft geführt hat und das Opfer nicht in der Lage ist, für ein Kind zu sorgen.. "hättest dich halt nicht vergewaltigen lassen sollen"
      24 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.06.2017 13:24
      Highlight HabbyHab
      Es geht noch weiter: Dieselben sind auch für Waffentragen und das Recht jeden zu erschiessen, der auf ihren Rasen pinkelt.
      10 2 Melden
    • HabbyHab 03.06.2017 14:04
      Highlight @rabbi ja genau. pro life und pro gun ist etwas.. widersprüchlich (: aber hey. Menschen..
      10 0 Melden
  • Büsi 03.06.2017 11:38
    Highlight Sorry aber sobald eine Frau schwanger ist, scheint sie das Recht auf Selbstbestimmung abgeben zu müssen - warum ist ein Embryo mehr Wert als das Leben und die seelische Gesundheit der Mutter? Ich finde DIESE Einstellung daneben. Leben hin oder her - wer hat das Recht das eine vor das andere zu stellen? Diese Entscheidung soll man den Betroffenen überlassen. Es ist Privatsache und eine Entscheidung nie leichtfertig - Pauschalisierung ist da fehl am Platz! Wichtig ist Beratung und Aufklärung. Jede Frau hat ein Recht auf ihren Körper - schwanger hin oder her! Das müssen auch Fundis respektieren
    51 11 Melden
    • Wagh_Rules 03.06.2017 15:20
      Highlight Ist ein Fötus dann bis zur Ende der Schwangerschaft "ihr Körper"?
      Ich bin nicht dafür, das man Abtreibung verbietet, das würde nichts bringen, aber diese Frage geht im öffentlichen Diskurs unter.
      6 2 Melden
    • SemperFi 03.06.2017 15:46
      Highlight @Büsi: Ihre Argumentation greift zu kurz. Wenn Sie sagen, man müsse die Entscheidung den Betroffenen überlassen, ist das doch sehr theoretisch. Wer vertritt denn die Interessen des Hauptbetroffenen, die des Schwächsten, die des ungeborenen Babys? Deshalb kann diese Frage gar nicht Privatsache sein.
      4 6 Melden
    • Büsi 03.06.2017 16:12
      Highlight Garantiert ist es das! Wenn ich schwanger werde ist das MEIN Körper und ein biologischer Vorgang innerhalb MEINES Körpers! Wenn ich das nicht will dann ist es MEINE Entscheidung. Der Hauptbetroffene ist nicht der Fötus, sondern die Frau und ihr Körper... ich finde es ungeheuerlich, der Frau alle Persönlichkeitsrechte abzusprechen sobald sie schwanger ist... als wäre sie kein eigener Mensch mehr! Es gibt Frauen, die wollen nicht schwanger werden und die wollen keine Kinder - sie dann zur Geburt zu zwingen ist eine andere Form von Vergewaltigung
      9 5 Melden
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  • Matrixx 03.06.2017 11:15
    Highlight Ausgerechnet die christliche Kirche, die in ihrer Geschichte Morde und Massenmorde beging, um als "einzig wahre" Weltreligion ihre Machtposition zu erhalten, ausgerechnet diese Religion setzt sich für das Leben ein und beschimpft andere als Mörder!
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    • super_silv 03.06.2017 12:30
      Highlight Recht haben sie ja, aber jetzt holen sie doch ein wenig weit aus😄
      9 8 Melden
    • Matrixx 03.06.2017 12:49
      Highlight Nein, das tu' ich nicht. Andauernd redet man davon, wie gut und brav die Christen doch sind und alle anderen Religionen sind böse etc.
      Man muss halt auch mal die Wahrheit sagen und die sieht nunmal düster aus für das Christentum.
      9 11 Melden
    • Leider Geil 03.06.2017 12:52
      Highlight Ist ja klar, dass möglicht viele Schäfchen wichtig sind gerade eben um als "einzig wahre" Weltreligion die Machtposition zu erhalten und das gilt ja wohl nicht nur fürs Christentum.
      2 0 Melden
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  • Michael Mettler 03.06.2017 11:08
    Highlight Hugo findet das Gebet schwachsinnig. Hugo findet das man gegen etwas nicht beten sollte was eh passiert. Im KVG sind psychologische Behandlungen gedeckt, am besten vorher die Franchise auf 300 setzen.
    13 43 Melden
  • Herbert Anneler 03.06.2017 10:47
    Highlight Dass hier H.S. Menschen, die sich radikal für das Leben einsetzen, so diffamiert, macht mich aus säkular-ethischer Sicht völlig sprachlos und tut mir weh! Was könnte auch für den eingefleischtesten Atheisten wertvoller sein als das Leben? Für mich sind das Prinzip "Leben" und die Erhaltung des Lebens DAS ethische Minimum, hinter das wir nicht gehen können, ohne unsere eigene Existenzberechtigung selber in Frage zu stellen. Über das Vorgehen der Abtreibungsgegner lässt sich streiten, über den Inhalt ("Leben") nicht! H.S. unterscheidet leider nicht - das ist eine säkular-unethische Verblendung!
    28 55 Melden
    • Schne 03.06.2017 11:15
      Highlight Beim Versuch zu eruieren wann das Leben beginnt, scheitern wir noch immer kläglich. Ist ein kleiner Zellhaufen ein lebender Mensch? Oder trägt er nur sein Potential in sich? Hat er ein Bewusstsein? Ab wann? Die Wissenschaft hat darauf keine Antwort, weshalb das Gesetz das Wohl der Mutter in den Vordergrund stellt. Dass die ein Bewusstsein hat ist nämlich klar. Wenn auch dem Zellhaufen diese Eigenschaften erwiesenermassen zugesprochen werden könnte, müsste man das Gesetz unter diesem Gesichtspunkt neu aushandeln. Wenn ihr also etwas ändern wollt, müsst ihr forschen, nicht beten.
      33 3 Melden
    • nJuice 03.06.2017 11:26
      Highlight Sie haben nicht ganz unrecht, aber in zwei Punkten könnten sie ihr Wissen noch direkt von Rudolf von Habsburg gewonnen haben:

      -Das Leben beginnt nicht mit Sex/Orgasmus/Einnisten der Eizelle. Ein Haufen Zellen ist kein Mensch (kann auch nicht selbstständig überleben).

      -Ja, wir schützen das Leben. Und zwar dasjenige, das lebt. Entscheidungshoheit haben Frauen und Männer darüber, was sie mit ihrem Körper machen, nicht der Staat, die Kirche, oder Zellen im Körper. Oder fragen sie ihre Leberflecken nach deren politischer Einstellung vor Einwurf des Stimmcouverts?
      24 7 Melden
    • Wagh_Rules 03.06.2017 11:35
      Highlight Ich glaube, rechtlich gesehen würde man in Teufels Küche kommen, wenn man Leben neu definiert.
      Das ändert jedoch nichts daran, dass ich glaube, dass man bei einer Abtreibung ein Leben auslöscht, was ich für moralisch verwerflich halte.
      Abtreibung sollte nich verboten werden, aber die Idee, dass ein Baby im Bauch mehr als nur ein Zellknäuel der Mutter ist, über das sie frei entscheiden darf, ist leider aus der öffentlichen Diskussion verschwunden.
      12 14 Melden
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  • TheMan 03.06.2017 10:14
    Highlight Sektenführer Stamm, ich kenne viele Nichtchristen die Gegen Abtreibung sind. Und nachhder Bibel ist es Mord. Eigentlich sollte es Mord sein nach Gesetz. Den man Tötet ein Leben. Das Leben beginnt, wen ein Sperma auf eine Eizelle trifft. Ich kenne niemand, welcher sagt: Abtreibungsärzte kommen vom Teufel. Aber he, einfach Sie haben etwas Geschrieben mit Christen, Fundis und was schlecht ist. Das mit Unwissen Ihrerseits. Mal so eine Frage: Fühlen Sie sich gut, wen Sie soviel Bockmist schreiben? Klar Sie stehen gerne im Mittelpunkt. Aber was Sie als Lehrer hier bringen ist Schwach.
    20 89 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.06.2017 10:50
      Highlight TheMan
      Kaum kommt ein Wort von dir in die Tasten ist es schon falsch.
      Zeige bitte die Stelle in der Bibel, wo Abtreibung als Mord benannt wird.

      Unser Religionskenner wiedermal...
      58 5 Melden
    • TheMan 03.06.2017 11:03
      Highlight Rabbi Jussuf nirgends. Und wen, wäre es eine Sünde. Aber Abtreibung gabs dazumals nicht. Nur Kondome gabs bereits. Aber ein Leben zu nehmen ist nach der Bibel Mord. Den das 5Gebot heisst: du sollst nicht Töten. Somit habe ich nichts falsches Geschrieben. Aber was Erwartet man von einem Falschen Rabbi. Das er wie Stamm angibt die Religion zu kennen aber Sie nicht kennt.
      11 52 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.06.2017 11:20
      Highlight nirgends! Eben!
      Darum ist deine Behauptung falsch, wie das meiste, was du schreibst.
      Das Gebot über das Töten zählt hier nicht, denn erstens heisst es: Du sollst nicht morden! und zweitens ist nirgendwo definiert, was töten heissen soll, also, was als Leben gilt und was nicht.
      Aus dem Wort Morden geht hervor, dass es um menschliches Leben geht. Damit ist aber noch lange nicht klar, ab wann ein Leben als menschlich gilt.

      Klar gab es damals Abtreibungen. Halt schon wieder Mist erzählt, gell Man.
      39 4 Melden
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  • Stachanowist 03.06.2017 10:08
    Highlight Der Artikel macht keinen Unterschied zwischen frommen Christen (A) und extremistischen christlichen Fundis (B). Vielleicht hilft die Mengenlehre? Jedes Element von B ist ein Element von A, korrekt. Doch bedeutet dies nicht, dass jedes Element von A ein Element von B ist. Teilmengen und so, gäll.

    Interessanterweise funktioniert diese Unterscheidung auf Watson formidabel, wenn es um den Islam geht: Man würde hier nie "fromme Muslime" und Islamisten gleichsetzen. Das würde zur digitalen SJW-Steinigung führen. Bei Christen geht das aber, aus Gründen. Alles klar.
    38 14 Melden
    • atomschlaf 03.06.2017 11:00
      Highlight @Stachanowist: Stimmt, ist aber nicht nur bei watson so, sondern bei fast allen Linken:
      Christen- und Katholiken-Bashing ist voll ok, aber wehe man kritisiert Muslime, dann ist man sofort ein böser Rassist und Nazi!
      35 16 Melden
    • Shlomo 03.06.2017 11:15
      Highlight @Stachanowist und atomschlaf, das ganze Konzept des glaubens ist zu tiefst absurd. Wieso sollte man in diesen aufgeklärten Zeiten an Gott oder Götter glauben. Der glaube an ein höheres Wesen ist komplett unlogisch.
      Sowohl frome christen, juden, moslems als auch derwn extremform ist mir zuwieder.
      19 13 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.06.2017 11:32
      Highlight Stachanowist
      Ich sehe dein Problem nicht.
      Hier geht es um die Piusbrüder und um deren Eigenschaft als Abtreibungsgegner.
      Warum sollte man da zwischen Frommen und Sektierern unterscheiden?
      8 8 Melden
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  • taennu 03.06.2017 10:00
    Highlight Alle in einen Topf geworfen. Man kann nicht immer von einem auf alle schliessen.
    Ich wünsche Dir, Hugo Stamm, dass Du mehrere Freunde bekommt, welche wie von Dir genannt "Fundis" sind. Dann lernst Du vielleicht verstehen, was "Fürs Läbä" und "Glaube" für diese Leute bedeutet. Ich finde Du siehst weise aus und bin mir sicher, dass Du differenzierter betrachten kannst.
    32 84 Melden
    • Share 03.06.2017 10:32
      Highlight Es geht hier aber um die Indoktrination eines Sündenverständnisses, das bereits von Jesu Christus selbst in Frage gestellt wurde. Da gibt es Dinge, die ich nicht differenzierter betrachten möchte. Wie die Aussage, die Frau bestimmt über ihren Körper. Ich finde immer noch die Frau bestimmt über ihr Leben. Mit oder ohne Kind.
      20 5 Melden
    • Tschedai 03.06.2017 10:37
      Highlight taennu, Stamm verdient den Lohn damit andere zu denunzieren. Manche zu recht, manche nicht. Letztere interessieren ihn aber nicht. Aber für den Durchschnittschweizer ist das okay, denn Religion ist für ihn eine Blackbox, das "andere" tun und wenn jemand mit dem Finger draufzeigt oder alle in einen Topf wirft, fühlt sich das immer irgendwie gut an, die angeführten Argumente scheinen oft logisch zu sein (ob sie gemeinhin real sind, ist egal). Dass es unterschiedliche "Christen" gibt, das bedenkt man in der Regel nicht, warum sich damit auseinander setzen, ist ja sowieso alles "Mist", denken sie.
      17 12 Melden
  • Der müde Joe 03.06.2017 09:56
    Highlight Ich hoffe für jede Frau, in deren Bauch Leben heranwächst, dass sie die richtige Entscheidung fällt. Vergesst nicht, es ist euer Fleisch und Blut, vom ersten Moment an.
    28 78 Melden
    • Hierundjetzt 03.06.2017 10:20
      Highlight Als Mann hast Du schon mal gar nichts zu sagen. Die Entscheidungsfreiheit liegt bei der Frau.

      Gruss, ein Mann

      36 12 Melden
    • Der müde Joe 03.06.2017 11:24
      Highlight Hab auch gar nichts gegen die Entscheidungsfreiheit der Frau gesagt.
      9 10 Melden
  • Michael Bamberger 03.06.2017 09:45
    Highlight Was die frommen Abtreibungsgegner - die menschliches Leben vom Moment der Zeugung an definieren - geflissentlich ausblenden, ist dass ihr Gott mit Abstand der grösste aller Abtreiber ist, denn er ist es, der rund 50% aller befruchteten Eizellen durch Spontanaborte vernichtet.

    "Die häufigsten Fehlgeburten, die allerdings nur biochemisch nachgewiesen werden können, finden bis zur 4/5 SSW statt, meist ohne das die betroffene Frau wusste, dass sie schwanger war. Hier geht die Medizin von einer berechneten Rate von bis zu 50 % aus." (Quelle: uni-bonn.de)
    57 20 Melden
    • Tschedai 03.06.2017 10:40
      Highlight "gefliessentlich ausblenden" da schwingt aber einer schön mit der Vorurteilskeule. Wie die Fundis. Aber das ist ja auch normal, schlussendlich sind wir alle gleich. Egal auf welcher Seite man zu stehen glaubt.
      8 14 Melden
    • Michael Bamberger 03.06.2017 13:35
      Highlight @ Tschedai

      "gefliessentlich" ?!?

      Wenn Sie schon jammern wollen, dann sollten Sie Rechtschreibfehler vermeiden, insbesondere wenn Ihnen die korrekte Schreibweise schon vorliegt. So kämen Sie eventuell etwas weniger schräg daher.
      4 3 Melden
    • Tschedai 03.06.2017 23:45
      Highlight @kasuari Wenn jemand jemanden an Schreibfehlern aufzuhängen versucht, dann heisst das in aller Regel, dass diese Person keine substantiellen Argumente hat. Das scheint auch bei Michael nicht anders zu sein. Schade, emotional, mit an den Haaren herbeigezogenen Aussagen zu argumentieren bringt niemanden weiter.
      3 3 Melden
  • _kokolorix 03.06.2017 09:38
    Highlight Auch wenn ich die verlogenen christlichen Argumentationen genau so verabscheue, das Thema Abtreibung ist damit höchstens angeritzt. Vielleicht sollten wir uns Gedanken machen über die bedenkenlose Wertung von zukünftigem Leben. Dass beim leisesten Verdacht auf eine Behinderung meist abgetrieben wird, führt für mich in gefährliche Nähe zur Eugenik und Nazitum
    53 38 Melden
    • atomschlaf 03.06.2017 09:52
      Highlight Ist es wirklich so schlecht, einen Fötus mit Verdacht auf Behinderung abzutreiben?
      Wie ist es für einen Menschen, mit einer lebenslangen, vielleicht schweren Behinderung zu leben? Ist dies erstrebenswert?
      Ist dies ein Gewinn für diesen Menschen, seine Familie, die Gesellschaft?

      Ich weiss es nicht, aber ich finde man sollte diese Fragen offen und ohne historischen Ballast diskutieren.
      66 21 Melden
    • Michael Mettler 03.06.2017 10:08
      Highlight @atomschlaf: ich betreue 5 stunden in der woche einen mann der körperlich ausser essen, sehen, riechen, tasten und hören nichts kann. Er hat den master in jura und eine extrem respektable stelle. Den intellekt konnten sie im bauch noch nicht messen.
      23 6 Melden
    • Der müde Joe 03.06.2017 10:08
      Highlight Ach so, Leben ist nur sinnvoll wenn es Gewinn bringt! Das werd ich meinen Kindern sofort eintrichtern, danke!👍🏼
      20 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 03.06.2017 09:33
    Highlight In der Abtreibung-Frage gibt es keinen idealen Weg, auch wenn Katholische Dogmatiker und militante Feministinnen das behaupten.
    Eine Abtreibung sollte nur im äussersten Notfall erfolgen, denn ein solcher Entscheid ist keine Bagatelle!
    Für den Embryo geht es um Leben, oder Tod, und für die werdende Mutter geht es um ihr psychisches Wohlbefinden.
    Wenn so ein Menschlein einmal geboren ist und mit seinen strahlenden Augen die Welt erblickt, wird sich niemand mehr vorstellen wollen, dieses Leben verhindert zu haben!
    Und die Katholischen Geistlichen sollten auch LEDIGE Mütter akzeptieren...
    45 6 Melden
  • atomschlaf 03.06.2017 09:30
    Highlight Ich finde eine Abtreibung auch nichts Gutes, primär wegen der potentiellen psychischen Belastung für die Mutter.
    Ist aber meines Erachtens immer noch besser als ein ungeliebtes Kind in die Welt zu setzen, das deswegen von der Mutter oder den Eltern schlecht behandelt wird.

    Ist zwar alt und vielfach missbraucht, aber trifft in diesem Fall oft zu: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
    41 19 Melden
    • Wagh_Rules 03.06.2017 11:40
      Highlight Abzutreiben, weil man das Leben als unlebenswert empfindet finde ich aber auch sehr steil. Mit diesem Urteil würde ich sehr vorsichtig sein....
      3 4 Melden
  • Unchruut 03.06.2017 09:21
    Highlight Man kann nicht nur aus religiösen Gründen gegen Abteibung sein. Schade, dass das Thema nicht ausführlicher beschrieben wird und mit religösem Fanatismus gleichgesetzt wird.
    37 36 Melden
    • Cloudpanther 03.06.2017 12:12
      Highlight Es gibt ein gegen Abtreibung sein. Ergo selber keine Abtreibung machen. Und es gibt ein gegen Abtreiben sein und alle Menschen dazu verdammen wollen, dass sie auch keine Abtreibung haben dürfen.
      Niemand sagt, man dürfe nicht gegne Abtreibung sein (auch der Text nicht), aber ob man persönlich dafür oder dagegen ist ändert nichts daran, dass man beim Leben eines anderen Menschen nicht mitzuentscheiden hat. Christliche Fundis haben das noch nicht realisiert und wollen allen Weismachen, dass sie nicht abtreiben dürfen (und am liebsten würden sie es auch ins Gesetz schreiben)
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  • Share 03.06.2017 09:17
    Highlight Siehe, das Lamm Gottes, es nimmt hinweg die Sünde der Welt. Meine Hochachtung an die Menschen, die das Leid auf sich nehmen. Diese Haltung ergibt sich aus der Achtung vor der Schöpfung, nicht vor irgendwelchen Brüdern oder Sippschaften.
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  • olive 03.06.2017 09:08
    Highlight Wer vermeintlich im Auftrag Gottes handelt, hat schon andere Kompetenzen als andere. Zum Fürchten.
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  • Michael Mettler 03.06.2017 08:46
    Highlight Wie man ein extrem vielschichtiges Thema wie die Abtreibung missbrauchen kann... Verhindert jegliche ernstgemeinte Diskussion. Vermischt alles mit allem und undifferenziert. Wie die radikalen Fundis halt.
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    • mein Lieber 03.06.2017 10:25
      Highlight Bravo, nöch jemand der sich vom undifferenzierten und sektiererischen Stamm nicht einlullen lässt.
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    • Pasionaria 03.06.2017 18:51
      Highlight M. Mettler - Chrutondsowiesochabis
      Wieso verirrt Ihr Euch denn immer und immer wieder in diesen 'undifferenzierten, sektiererischen Blog?
      Total unverständlich.
      Aha, doch, ich hab's: Euch kommt Aufklärung per se quer in eure glaubensindoktrinierte Weltanschauung.
      Eure Attribute sind so etwas von schwach. Einfach Stamm-Bashing, da er nicht euren begrenzten Glaubensvorstellungen entspricht.

      M.M. - Können Sie nicht verstehen, dass man in einem Blog nur Themen ansprechen und nicht durch und durch behandeln und ausdiskutieren kann?
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    • Michael Mettler 03.06.2017 23:16
      Highlight @pasionaria:
      1: weil es wichtig ist das hugo sektiererische auswüchse anspricht und ich das unterstütze.
      ihre logik ich sei hier weil ich eine glaubensindoktrinierte weltanschauung habe ist kreativ.
      2. doch das kann ich verstehen.
      Sonst noch fragen?
      1 0 Melden
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