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Priester der stockkonservativen Piusbruderschaft in Ecône VS (2014). Bild: KEYSTONE

Abtreibungen sind des Teufels – glauben fromme Christen

Sie beten gegen Abtreibungsärzte. Manchmal morden sie auch.

03.06.17, 08:17 03.06.17, 16:09

Sie kamen immer am Freitag, dem 13. Die Frommen der Piusbruderschaft, der erzkonservativen katholischen Sekte, einer Priestervereinigung mit Zehntausenden von Anhängern. Ihr Treffpunkt war die Kapelle des Lausanner Universitätsspitals. Dort beteten sie zu Gott, er möge den Gynäkologen das Handwerk bei Abtreibungen legen.

Nun hat die Spitalleitung reagiert, und die radikalen Abtreibungsgegner aus dem «Tempel» geworfen. Wie einst Jesus die Pharisäer.

Für christliche Fundis aller Couleur ist Abtreibung Mord. Nicht alle mögen es in der Öffentlichkeit so radikal formulieren, die meisten empfinden es aber so. Die Frommen verschiedener freikirchlicher Denominationen, katholische Traditionalisten und christliche Sekten.

Für sie sind Ärzte, die Abtreibungen vornehmen, des Teufels. Für manche gar Massenmörder. Gott hat es gegeben – das Leben –, Gott wird es nehmen, glauben sie. Betroffene Ärzte greifen in ihren Augen in Gottes Schöpfung ein und verstossen – angeblich – gegen das wohl wichtigste Gebot: Du sollst nicht töten.

Weltfremde christliche Fundis

Nun ist für die katholischen Priester der Piusbrüder fertig mit Beten im Lausanner Spital. Das ist gut so. Ein wichtiges Signal. Es zeigt den Fundis, dass sie religiöse Prämissen nicht über das säkulare Leben stellen können. Und dass unser Alltag so weit wie möglich nach Vernunftskriterien organisiert wird und nicht nach verqueren Glaubensgrundsätzen.

Das verbotene Betritual zeigt aber auch das kindliche Gottesverständnis der Piusbrüder. Sie glauben, Gott werde ihr Gebet erhören und den Gynäkologen in den Arm fallen, bevor sie weitere Abtreibungen vornehmen.

Oder sie hoffen, Gott gebe den Ärzten dank ihrer Fürbitte die Eingebung oder Einsicht, dass Abtreibungen tatsächlich Morde seien. Was dazu führen sollte, dass sie das Fachgebiet wechseln oder keine Abtreibungen mehr vornehmen. Mit Sicherheit allerdings zeigen die Gebetsaktionen die heillose religiöse Verblendung und Weltfremdheit der christlichen Fundis.

Hugo Stamm live

Am Donnerstag, 8. Juni, ist Hugo Stamm live in Zürich zu sehen. Er tritt im Miller's Studio als Gast der österreichischen Kabarettisten Science Busters in deren Programm «Wer nichts weiss, muss alles glauben» auf. Hugo Stamm wird vom Lichtfasten und von Scientology erzählen.
Mehr Infos gibts hier.

Märsche, Vorstösse, eigene Kasse

Die Piusbrüder sind aber nicht die einzigen, die sich gegen Abtreibungen wehren. Jedes Jahr veranstalten Vertreter von Freikirchen und katholische Fundis den sogenannten «Marsch fürs Läbe». Mit Protesten und Demonstrationen in Zürich oder Bern kämpfen bis zu 3000 Fromme vor allem gegen die Abtreibungspraxis in der Schweiz. Mitglied der Bewegung sind auch die beiden Parteien EDU und EVP.

Konservative Christen demonstrieren gegen Abtreibung: «Marsch fürs Läbe», 17. September 2016 in Bern.  Bild: KEYSTONE

Abtreibungsbefürworter nehmen die Kirche auf die Schippe: Gegendemonstration, 17. September 2016 in Bern. Bild: KEYSTONE

Die gleichen Kreise haben auch eine Initiative mit dem Titel «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» lanciert, über die wir vor drei Jahren abgestimmt haben. Die Initianten wollten verbieten, dass Krankenkassen Abtreibungen übernehmen dürfen. Das Verdikt war eindeutig: 70 Prozent der Stimmenden verwarfen das Begehren.

Fundis machen mobil: Abstimmungskampf vor dem Urnengang 2014 (hier in Brüttisellen ZH).  Bild: KEYSTONE

Eine besonders originelle Lösung haben christliche Kreise ersonnen und die Krankenkasse Pro Life aufgebaut. Diese weigert sich, Abtreibungen zu übernehmen. Begründung: «Unser Ziel ist es, Abtreibungen und jegliche Angriffe auf unschuldiges, wehrloses Menschenleben undenkbar zu machen.» Ein weitere weltfremde Aktion radikaler Christen.

Auch Rom tut sich schwer

Wie schwer sich auch die katholische Kirche mit Abtreibungen tut, demonstrierte Papst Franziskus im Herbst 2015. Er verkündete, seine Priester dürften ein Jahr lang den Sünderinnen vergeben, die abgetrieben haben. 2016 modifizierte er die Bedingungen und verlängerte die Frist.

Wie weit der glaubensbedingte Hass auf abtreibende Ärzte geht, demonstrierten schon mehrfach christliche Fundamentalisten in den USA, die kaltblütig Abtreibungsärzte verfolgten und hinrichteten.

George Tiller, das Opfer...  Bild: AP

... und sein Mörder, Scott Roeder. Bild: AP

Das bekannteste Opfer war 2009 der prominenteste Abtreibungsarzt George Tiller. Er wurde ausgerechnet während eines Gottesdienstes in einer lutheranischen Kirche vom Abtreibunsgegner Scott Roeder erschossen.

Für Fundis sind offensichtlich auch die Gebote Gottes relativ: Um einem vermeintlichen Massenmörder das Handwerk zu legen, dürfen sie das Gebot Gottes ausser Kraft setzen und selbst zum Mord schreiten.

Dabei vergessen die überfrommen Christen, die sie sich bei ihren ethisch-moralischen Aktionen stets auf die Bibel berufen, dass Abtreibungen weder im Alten noch im Neuen Testament thematisiert sind.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Paples 21.06.2017 20:39
    Highlight An Aktivisten jeglicher Art, beraubt niemanden das Versammlungsrecht in einer Kapelle, und das auch nicht in übermässig zeitlichen Ramen. Einander dulden, achten und respektieren ist ein Vermögen das man nicht verlieren darf, denn es ist ein Gütesiegel des Herzens.
    0 1 Melden
  • Hypatia 07.06.2017 19:24
    Highlight "Nun ist für die katholischen Priester der Piusbrüder fertig mit Beten im Lausanner Spital. Das ist gut so. Ein wichtiges Signal. Es zeigt den Fundis, dass sie religiöse Prämissen nicht über das säkulare Leben stellen können."

    Kann man überhaupt durch Beten "religiöse Prämissen" "über das säkulare Leben" stellen?

    Diese Leute haben verdammt noch mal das Recht für ihre Überzeugungen einzutreten - sofern sie sich im Rahmen des gesetzlich Erlaubten bewegen. Und was ist daran verdammt noch mal gesetzeswidrig, in einer Kapelle zu beten?
    3 14 Melden
    • Maracuja 07.06.2017 21:04
      Highlight @Hypatia: diese Leute haben verdammt noch mal das Recht für ihre Überzeugungen einzutreten

      Die Spitalleitung hat ihnen auch nicht verboten, anderswo für ihre Überzeugungen einzutreten. Aber sie hat ein Verbot gegen die Benützung ihrer Spitalkapelle für diese Treffen (für die die Pius-Bruderschaft anscheinend in ihren Veröffentlichungen auch geworben hat). Ich gehe davon aus, dass dieses Verbot von der Hausordnung gedeckt ist, Spitalkapellen sind für Patienten, Angehörige/Besucher von Patienten und das Spitalpersonal gedacht und nicht für religiöse Aktivisten.
      12 0 Melden
    • Maracuja 07.06.2017 21:13
      Highlight @Hypatia

      Hier noch ein Bericht, der etwas darauf eingeht, weshalb diese Treffen untersagt wurden: https://www.letemps.ch/suisse/2017/05/26/chuv-integristes-decone-prient-contre-lavortement
      3 0 Melden
    • Spooky 08.06.2017 02:44
      Highlight @Hypatia
      Die Kapelle gehört der Spitalleitung. Und darum bestimmt die Spitalleitung, wer die Kapelle benutzen darf und wer nicht.

      Oder möchtest du das Privateigentum abschaffen?
      Bist du eventuell Kommunistin?
      6 1 Melden
    • Hypatia 08.06.2017 15:13
      Highlight @Maracuja

      Es geht hier also nicht um das Beten in einer Kapelle, wie Stamm suggeriert, und das ist genau der Punkt, der mich verdammt noch mal gestört hat.

      Was ist im übrigen eine Kapelle, wenn sie nicht für Gläubige ihre Türen offen hält? - Genau, ein pseudoreligiöses Konstrukt, eine Fake-Kapelle.
      1 6 Melden
    • Maracuja 08.06.2017 17:23
      Highlight @Hypatia: Was ist im übrigen eine Kapelle, wenn sie nicht für Gläubige ihre Türen offen hält?

      Diese ökumenische Kapelle hält doch für Gläubige ihre Türen offen! Halten Sie Ihre Forderung, dass Kirchen grundsätzlich für jede Art von organisierten religiösen Events offen stehen müssen, nicht für überzogen? Muss folglich die offene Kirche St. Jakob regelmässige Gebetstreffen der Pius-Bruderschaft dulden, die sich gegen die kirchliche Segnung homosexueller Paare (in ref. Kirche Akt. Zürich erlaubt) richten?
      3 0 Melden
    • Maracuja 08.06.2017 17:30
      Highlight @Hypatia: Genau, ein pseudoreligiöses Konstrukt, eine Fake-Kapelle

      Diese Kapelle ist in erster Linie für Patienten, Angehörige und Spitalpersonal gedacht und nicht für Passanten und sonstige Gruppen. Können Sie sich nicht vorstellen, dass ein Schwerkranker, der sich zum Gebet in die Kapelle zurückzieht, nicht auf organisierte Gebetsgruppen treffen möchte? Die Pius-Bruderschaft hat doch eigene Gebäude, in denen sie solche Treffen abhalten können, weshalb unbedingt in dieser Spitalkapelle? Wirken die Gebete dort besser oder geht es weniger um Frömmigkeit als um politische Demonstration?
      3 0 Melden
    • Hypatia 09.06.2017 10:05
      Highlight @ Maracuja

      Es geht also überhaupt nicht ums Beten sondern um eine Art "Sit-in", eine gewaltfreie politische Aktion. Damit aber werden nicht "religiöse Prämissen" über das "säkulare Leben" gestellt sondern (durchaus vertretbare) politische.

      Das Beten hat damit aber überhaupt nichts zu tun. Denn ob jene Gläubigen beten oder nicht, ist irrelevant, es geht nur um die politische Aktion.

      Wer derartige Aktionen verurteilt, muss zur Kenntnis nehmen, welcher Meinungsdiktatur er unterliegt. Man erinnere sich nur einmal an jene Atomkraftgegner, die sich auf Bahngleisen festketteten . . .

      0 4 Melden
    • Paples 21.06.2017 20:18
      Highlight Syrisch-orthodoxen christen dürfen sich auch in der Hospital-Kapelle sich versammeln, das ist keine Frage sondern eine Antwort. Den Glauben über seiner Lebensauffassung endet nicht am Sesselrand in der Kapelle, sondern im Einklang füreinander. Es soll keine Grenzkonflikte geben, sondern eine Ergänzung füreinander im Zusammensein. Nicht Horden-Hüter sollen bestimmen, sondern den Einklang gegen aussen.
      0 0 Melden
  • moimoimoi 07.06.2017 16:38
    Highlight "Gott hat es gegeben – das Leben –, Gott wird es nehmen". Das glauben sie aber nur, wenn es um Abtreibungen geht. Sobald lebensverlängernde Massnahmen gefragt sind, darf/muss der Arzt aber alles tun, was ihm möglich ist. Einen Widerspruch sieht man dann aber nicht.
    14 2 Melden
  • Ohniznachtisbett 06.06.2017 13:13
    Highlight Ich persönlich bin unter normalen Umständen kein Fan von Abtreibungen, aus dem einfachen Grund, dass ich finde, wer vögeln kann, kann auch Verantwortung tragen. Dies gilt m.E. auch für die Männer.
    Trotzdem bin ich ganz klar der Meinung, dass es wichtig ist, dass Abtreibungen legal sein müssen und dass jede Frau, das Recht hat über ihren Körper zu entscheiden.

    Woher sollen diese Fundis das Recht haben jemandem zu sagen was er zu tun oder zu lassen hat. Schaut doch erst für euch selbst.
    22 1 Melden
  • Michael Bamberger 06.06.2017 09:30
    Highlight "Es scheint ein direkter Zusammenhang zwischen dem Grad der Sexualaufklärung in einer Bevölkerung und der Abbruchrate zu bestehen...Ein Beispiel hierfür sind die Niederlande: Jugendliche werden dort durch Schule und Medien umfassend aufgeklärt und der Zugang zu Verhütungsmitteln ist problemlos. Das Land hat eine der niedrigsten Abbruchraten der Welt." (Wiki)
    20 1 Melden
    • Maracuja 06.06.2017 13:03
      Highlight Deine Annahme wird auch durch Zahlen aus der Schweiz bestätigt, wo Schwangerschaftsabbrüche bei den schlechter aufgeklärten Migrantinnen häufiger vorkommen als bei Schweizerinnen: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Viel-mehr-Abtreibungen-bei-Auslaenderinnen/story/30907570
      Ein Mehrsäulenkonzept, das Aufklärung, Zugang zu Verhütungsmitteln, Zulassung der Pille danach, Fristenlösung, Enttabuisierung lediger Mütter, Unterstützung für Frauen, die sich für die Austragung eines Kindes unter schwierigen Umständen entscheiden, enthält, verhindert mehr Leid als Verbote & Bestrafung.
      5 0 Melden
    • Michael Bamberger 06.06.2017 16:21
      Highlight Gehe mit Deiner Aufzählung völlig einverstanden, würde aber noch Bildung als wesentliches Element hinzufügen.
      7 0 Melden
    • Michael Bamberger 06.06.2017 16:44
      Highlight Sorry: Bin mit Deiner Aufz....
      1 1 Melden
    • vera.vox 06.06.2017 21:07
      Highlight Genau Bamberger

      Bildung ist wesentliches Element.

      Vergleicht man die Schwangerschaftsabbrüche von 15-19 jährigen aus 2015 (siehe Bundesamt für Statistik)

      Genf: säkular / 93 Abtreibungen / ca.480000 Einwohner

      Wallis: obligatorischer Religionsunterricht / 21 Abtreibungen / ca.330000 Einwohner

      Einfach formuliert:

      Mehr als 3 x weniger Schwangerschaftsabbrüche dank religiöser Bildung.
      0 15 Melden
    • meine senf 07.06.2017 14:17
      Highlight Mit Zusammenhängen ist das so eine Sache.

      Genf liegt an einem See. Das Wallis (fast) nicht.

      Also führt die Nähe eines Sees zu mehr Abtreibungen. Ist etwa gleich stichhaltig.
      10 1 Melden
    • Gummibär 07.06.2017 21:18
      Highlight @ vera.vox Einfach ausgedrückt : Die Walliserinnen gehen nach Genf.
      3 0 Melden
  • Michael Bamberger 06.06.2017 09:28
    Highlight Weltweite Situation:

    "Restriktive Gesetzgebung bezüglich Schwangerschaftsabbruch korreliert nicht mit einer niedrigeren Abbruchrate. Die Rate in Regionen mit vergleichsweise liberaler Gesetzgebung wie Europa oder Nordamerika ist geringer oder vergleichbar derjenigen in Regionen mit restriktiver Gesetzgebung wie Lateinamerika und Afrika." (Wiki)
    6 0 Melden
  • vera.vox 06.06.2017 00:34
    Highlight Du (Gott) wobst mich im Leib meiner Mutter (Ps 139,13)

    Also ist der Mensch schon im Mutterleib das Werk Gottes – nicht erst, wenn er geboren wird.

    Gott hat uns alle schon im Keim gesehen – seine Meisterwerke. Schon als Embryo ist der neue Mensch in sein Buch eingeschrieben; die Ewigkeit wird bereits im Mutterleib in den Menschen hineingelegt.

    Wenn nun ein solcher Mensch abgetrieben wird, dann ist das in der Sprache der Bibel nichts anderes als Mord.

    Das Wort Abtreibung nichts anderes als ein Euphemismus dessen, was in den Augen Gottes bewusster Totschlag ist.
    8 34 Melden
    • Michael Bamberger 06.06.2017 09:57
      Highlight @ vera.vox

      Nochmal und ganz speziell für Sie:

      Ihr Gott ist mit Abstand der grösste aller Abtreiber (also "Totschläger", um Ihre Terminologie zu gebrauchen), denn er ist es, der rund 50% aller befruchteten Eizellen durch Spontanaborte vernichtet.

      "Die häufigsten Fehlgeburten, die allerdings nur biochemisch nachgewiesen werden können, finden bis zur 4/5 SSW statt, meist ohne das die betroffene Frau wusste, dass sie schwanger war. Hier geht die Medizin von einer berechneten Rate von bis zu 50 % aus." (Quelle: uni-bonn.de)
      22 3 Melden
    • Oxymora 06.06.2017 12:54
      Highlight @vera.vox

      Dürfte ich Sie daran erinnern, dass Herodes Jesus nachgeburtlich abtreiben lies.

      Da Herodes nun sah, dass er von den Weisen betrogen war, ward er sehr zornig und schickte aus und liess alle Kinder zu Bethlehem töten und an seinen ganzen Grenzen, die da zweijährig und darunter waren, ..... (Mt 2,16).

      Nirgends ausser in der Bibel ist erwähnt, dass Herodes Truppen Jesus angeblich nicht töten konnten.

      So muss man sich wohl fragen: War Jesus nicht schon als Kind getötet worden und wer wurde in Wirklichkeit gekreuzigt?
      3 7 Melden
    • vera.vox 06.06.2017 14:35
      Highlight Bamberger, Oxymora bei euch ist wohl kein Platz für Wahrheit; sicher seit ihr noch dem Aberglauben verhaftet euer Bauch gehöre euch; doch ihr irrt gewaltig.

      „Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? “ (1. Kor 6,15)

      Der Körper gehört unserem Schöpfer, der für uns gestorben ist, der uns erkauft hat. Wir dürfen nicht einfach mit unserem Leib machen, was wir wollen. Kann es zur Ehre Gottes sein, wenn man seine Meisterwerke, umbringt? Christus hat die Föten für sich selbst, zu seiner eigenen Freude geschaffen – seine Meisterwerke und sie gehören daher ganz allein Gott.
      2 23 Melden
    • Michael Bamberger 06.06.2017 16:27
      Highlight Entweder Sie sind ein Troll, dann lohnt sich eine Antwort nicht, oder aber Sie stehen wirklich hinter dem, was Sie schreiben, dann wäre auch die bestgemeinte Replik für die Katz.
      23 1 Melden
    • Share 06.06.2017 23:26
      Highlight Vera
      Sehr schade, dass Sie das alttestamentarische Verständnis von Erbsünde der Christologie vorziehen, dass das Sündenverständnis auf das Handeln wider besseren Wissens begrenzt und dem Menschen den freien Willen ermöglicht. Eben genau dies wird beschädigt, wenn nicht mehr konkret entschieden wird, sondern nach einem vorgegebenen Plan, der dem Buchstaben und nicht dem Menschen dient.
      2 1 Melden
    • vera.vox 08.06.2017 00:17
      Highlight Share

      Ihre Christologie war durch weite Epochen hindurch nichts als Brandbeschleuniger.

      Sie trennt Christus vom Alten Testament, den jüdischen Wurzeln,
      nur so konnte man Jesus auch gleich zum Arier erklären
      und darauf hinweisen, dass die Juden Jesus umgebracht haben.

      Ganz frech bezeichnen sich viele antijudaistische Stereotypen, dann noch als Liberale Christen; weil sie das angeblich böse AT von der Bibel abgesaugt haben; obwohl man nicht trennen soll, was zusammen gehört.
      1 6 Melden
    • Don Sziggy 09.06.2017 00:27
      Highlight Sie tun mir einfach nur leid, ich wünsche mir, Sie werden irgendwann wieder gesund.
      7 1 Melden
    • vera.vox 09.06.2017 09:23
      Highlight Don Sziggy

      Um es in deinen Worten zusagen:

      Erdoberflächenkrankheit/fehlgeschlagene Mutation wünscht einer anderen Erdoberflächenkrankheit/fehlgeschlagenen Mutation, dass sie irgendwann wieder gesund wird.

      Ich empfinde das als sehr, sehr frommen Wunsch und bin gerührt. Herzlichen Dank

      Nur mit Gottes Hilfe können fehlgeschlagene Mutation
      gesund werden.
      1 5 Melden
    • Don Sziggy 09.06.2017 19:32
      Highlight So ist es, Mutation an Mutation, aber einer der Mutationen wurden wenigstens keine Hirngespinste eingeflösst und Ein-Doktriniert, die muss/will auch nicht an irgendeinen Hokuspokus glauben.
      5 0 Melden
    • Share 09.06.2017 21:07
      Highlight Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen. Das bedeutet nichts anderes, alsdass es die Terminierung im Sinne der Begrenzung nicht gibt. Bildlich dargestellt mit dem leeren Grab. Die Zeitenwende in der Metapher des Zerrissenen Vorhang im Tempel dargestellt, passt für mich besser; nicht nur wegen den Zeichenstudien des Leonardo da Vinci am Faltenwurf. Ein Stück Synchronizitaet. Passt gut zu Neugeborenen - beginnt doch mit dem Atmen ein neues Leben und trennt es vom alten, ganz real von der Nabelschnur.
      0 0 Melden
    • Share 09.06.2017 21:34
      Highlight Kommt hinzu, dass Jesus mit diesem Es ist vollbracht gehörig Pathos aufträgt. Wer hätte gedacht, dass er drei Tage später aufersteht? Dann wäre noch diese Sache mit dem Buch. Wenn ich, sagen wir mal, Viereinhalbtausend Seiten schreiben würde und der Verleger verteilt sie auf fünf Bücher. Ist es dann immer noch mein Buch? Eine Serie? Oder gar schon eine Bibliothek?
      0 0 Melden
    • Paples 21.06.2017 19:08
      Highlight Ein jeder sieht so, wie er für sich selbst es haben möchte, dem soeben zurechtgerichtet nach seinen Wünschen. Der eine sieht reife Erdbeeren, und der andere blaue Rosen, wiederum anderer orange Früchte, das ist ganz nach eines jeden Geschmack. So ist es nicht in der Meinungsmacher-Gilde, wo alles nach Jota gehalten werden muss, und mein Glück gehöre ich nicht dazu, denn sonst wäre ich wie eine tote Ente, die nicht mehr schnattert und Mundtot gemacht worden ist. Ein jeder schnattert wie im der Schnabel gewachsen ist!
      0 0 Melden
  • Spooky 05.06.2017 01:04
    Highlight Schade ist nur, dass man die Päpste nicht abgetrieben hat.
    17 14 Melden
    • Alienus 05.06.2017 11:40
      Highlight Sich selbst bitte nicht vergessen!
      10 13 Melden
    • Don Sziggy 05.06.2017 17:53
      Highlight Wo Spooky recht hat da hat er recht, dieses Pabst-Pack war für Folter und Tod von Millionen verantwortlich, also wäre es besser, die hätte es nicht gegeben. Wo ist Eurer Problem? Weils "Gläubige" und Euere Ober-Hirten - Stellvertreter Christi auf Erdenwaren (ha ha ha) - durften die das halt? Was für eine Argumentation, einfach nur armselig. Und Christus wollte das natürlich so, die haben in seinem Namen gehandelt. Er würde sich im Grab umdrehen, wenn er diesen bigotten Mist hören würde.
      15 4 Melden
    • Spooky 06.06.2017 08:19
      Highlight Auch die als Hexen verbrannten Frauen sind mit Sziggy und mir einverstanden.

      Alienus go home!
      13 3 Melden
    • Alienus 06.06.2017 12:36
      Highlight Spooky (Hier der 2. Versuch)

      Ach wie schlau Sie sind. Haben durchschaut, dass ich eigentlich der Tomás de Torquemada bin.

      Ganz schlau sind Sie, Sie kleines Dummerchen.
      4 11 Melden
    • Spooky 06.06.2017 23:51
      Highlight @ Alienus

      "Tomás de Torquemada gründete u. a. das Kloster Santo Tomás zu Ávila, wo er 1498 starb."

      Du bist also ein Toter 👻



      5 2 Melden
    • Alienus 07.06.2017 14:02
      Highlight Eine passende Lebensweisheit des Tomás de Torquemada, die Ihnen gut zu Gesichte steht:

      Lieber den Tod als in der Dummheit und dem Unwissen leben.
      3 5 Melden
  • OenoPhil 04.06.2017 20:49
    Highlight Durch die in der weltweiten Landwirtschaft eingesetzen Pflanzenschutzmittel vermindert sich sich die männliche Fertilität. Problem gelöst, weniger unerwünschte Schwangersachaften ;-(
    6 2 Melden
    • Kaviar 05.06.2017 15:52
      Highlight Fehlschluss! Es mag deswegen weniger Schwangerschaften geben. Aber es beeinflusst nicht das Verhältnis zwischen gewollten und ungewollten Schwangerschaften. Es können daher insgesamt weniger Schwangerschaften sein, aber trotzdem insgesamt mehr ungewollte.
      4 0 Melden
  • Gummibär 04.06.2017 17:32
    Highlight Mir scheint es ist zu einfach sich über Abtreibungen zu entrüsten und persönlich in Lausanne dagegen zu protestieren. Bewegte und um ungeborene Kinder Besorgte hätten Möglichkeit sich um Hunderttausende von Kindern zu kümmern die geboren sind und bei vollem Bewusstsein verbrennen, ertrinken, verhungern, an Verletzungen und heilbaren Krankheiten verrecken.
    Der schöne Pfaffe im Bild soll den Overall anziehen, hingehen und tun was er predigt.
    Sagt einer der zehn Jahre lang gegen Unmenschlichkeit vor Ort angekämpft hat und seine Wut über die Schwätzer nicht mehr los wird.
    22 2 Melden
  • Kaviar 04.06.2017 13:19
    Highlight Schade. Dem Artikel fehlt es an Tiefgang.
    Dass die radikalsten Abtreibungsgegner mit ihren Gewalttaten gegen Schwangerschaftsabbrecherinnen und die sie behandelnden Ärzte sich fundamental selbst widersprechen, liegt auf der Hand. Es ist nämlich absurd, im Namen des Schutzes des menschl. Lebens, menschliches Leben zu beschädigen. Das ist nicht weiter interessant, auch nicht die gekünstelte Empörung über die Aktionen der Abtreibungsgegner.
    Und der Gretchenfrage geht Herr Stamm peinlichst aus dem Weg: Ist es eine gute oder eine böse Tat, eine Schwangerschaft abzubrechen?
    18 4 Melden
    • Pasionaria 04.06.2017 18:42
      Highlight 'gute oder boese Tat' - Kaviar > ein weiterer selbsternannter Moralapostel.
      Was ist Gut oder Boese?
      Wer entscheidet, was Gut oder Boese ist?
      Ist das Kinderempfangen eine Tat?
      Ist eine vernunftgesteuerte Entscheidung eine Tat?
      u.v.F.m.
      10 12 Melden
    • Kaviar 04.06.2017 20:30
      Highlight @Pasionaria: Ich habe die Frage nach der Moral kein bisschen beantwortet. Wie kommst Du also darauf, ich sei ein Moralapostel?
      Ich kann nur Deine letzte Frage beantworten. Zu einer Tat muss man sich entscheiden. Und die eigene Tat muss ein jeder verantworten, ganz unabhängig davon, ob der Entscheid zur Tat von der Vernunft oder etwas anderem geleitet war.
      13 1 Melden
    • Maracuja 05.06.2017 16:01
      Highlight Kaviar: der Gretchenfrage geht Herr Stamm peinlichst aus dem Weg: Ist es eine gute oder eine böse Tat, eine Schwangerschaft abzubrechen

      1. Sie gehen in Ihrem Beitrag komischerweise auch nicht auf diese Frage ein.
      2. Weshalb ist es für Sie so wichtig, dass Herr Stamm auf diese Frage eingeht? Ist er für Sie eine Autorität auf diesem Gebiet?
      3. Weil es für Sie um die Frage "gut" oder "böse" geht, muss sich nicht für alle die Frage so stellen. Eine mögliche andere Fragestellung wäre z.B. "Was verursacht mehr Leid - Fristenlösung oder Abtreibungsverbot"?
      6 2 Melden
    • Kaviar 05.06.2017 18:13
      Highlight @Maracuja:
      Zu 3) Du wirfst dieselbe Frage mit anderen Worten auf. Nämlich die Frage danach, ob letztenendes richtig oder falsch gehandelt wird.
      Zu 2) Wer wie Herr Stamm politische Aktivisten für ihre Aktionen kritisiert, muss m. E. auch auf die Legimität der Aktionen eingehen, wobei man nicht umhin kommt, die zugrundeliegenden Motivationen zu reflektieren. Ansonsten bleibt es bei billiger Polemik, was meine Erwartung als Leser enttäuscht.
      Zu 1) Das ungewollte Kind sollte auf die Welt kommen und in einer Adoptionsfamilie aufwachsen dürfen. Nur so wird keinem vorsätzlich Schaden zugefügt.
      4 8 Melden
    • Share 05.06.2017 19:19
      Highlight Die Fragestellung dreht sich um die Entscheidungsfreiheit des Arztes, wobei die Bezahlung dieser Leistung von der Allgemeinheit ganz klar nicht als Grund für die Weigerung der Behandlung vorgeschoben werden kann und der Arzt, der einen Eingriff nach bestem Wissen und Gewissen vornimmt dafür keine Strafe zu fürchten hat.
      Sollten wir wirklich über gut und böse sprechen wollen, geht es zurück zur Motivation, Gewissensprüfung, etc. Dies kann ein Aussenstehender kaum beurteilen. Bonus/Malus passt vielleicht im Strassenverkehr, aber nicht für eine Pädagogik des guten Lebens.
      0 1 Melden
    • Maracuja 05.06.2017 19:36
      Highlight Kaviar

      Wenn sich die Schwangere freiwillig dafür entscheidet und sie fähig ist, in der Schwangerschaft auf schädigende Substanzen zu verzichten ... Bei Zwang wie Abtreibungsverbot wird der Mutter Schaden zugefügt, wird dem Foetus Schaden zugefügt, wenn Frau illegal abtreibt oder Alkohol/Drogen/Mediamente reinwirft ... Wohin es führen kann, wenn man Schwangere zwingt das Kind auszutragen und zur Adoption freizugeben, zeigt Irlands Vergangenheit: https://www.shz.de/deutschland-welt/panorama/massengrab-im-katholischen-muetter-heim-kinder-wie-muell-weggeworfen-id16276326.html
      3 2 Melden
    • Kaviar 06.06.2017 06:28
      Highlight @Maracuja: Du willst im Falle einer drogensüchtigen Mutter, die Schwangerschaft abbrechen, damit der Fötus keinen Schaden nimmt.
      Das ist absurd, denn die Abtreibung stellt für den Fötus den maximalen Schaden dar, den man ihm zufügen kann. Geradesogut könntest Du verlangen, die drogensüchtige Mutter zu töten, um sie so vor den Schäden ihres Drogenkonsums zu bewahren.
      Der Bezug auf den Skandal in Irland ist kein Argument. 1., weil er das Gegenteil von allgemeingültig ist, und 2., weil mein Vorschlag eine Adoptionsfamilie vorsieht und kein Kloster, und 3. er ein "Soll" ist und kein "Muss".
      3 4 Melden
    • Maracuja 06.06.2017 09:25
      Highlight @Kaviar: Du willst im Falle einer drogensüchtigen Mutter, die Schwangerschaft abbrechen

      Haben Sie es wirklich nötig, meinen Kommentar so zu verdrehen? Ich habe nur darauf hingewiesen, dass wenn man Frauen mit psychischen/Suchtproblemen zwingt eine Schwangerschaft auszutragen, diese oftmals nicht fähig sind, sich so zu verhalten, dass der Foetus keinen Schaden nimmt. Ich habe im sozialen Bereich gearbeitet und weiss aus Erfahrung, welche irreparablen Schäden z.B. Alkohol anrichten kann. Wenn Sie bereit sind ein solches Kind zu adoptieren, sind Sie wohl eher die Ausnahme unter Adoptionswilligen
      4 2 Melden
    • Maracuja 06.06.2017 09:34
      Highlight @Kaviar: weil mein Vorschlag eine Adoptionsfamilie vorsieht und kein Kloster

      Das war in Irland auch vorgesehen, aber offensichtlich hat man damals halt nicht für alle Neugeborenen sofort Plätze gefunden. Aktuell gibt es zwar in der Schweiz mehr als genug Paare, die ein Kind adoptieren möchten, ich bin aber skeptisch, ob diese Bereitschaft auch schwerbehinderte Kinder einschliesst. Selbstverständlich werden heute Heime für Schwerbehinderte besser geführt als damals, aber sich vorzumachen alle Kinder fänden eine Familie ist m.E. eine Illusion.
      1 0 Melden
    • Maracuja 06.06.2017 09:37
      Highlight @Kaviar: 3. er ein "Soll" ist und kein "Muss".

      Wenn es nur ein "Soll" und kein "Muss" ist, nehmen Sie es also doch in Kauf, dass Frauen sich nicht für das "Soll" sondern für den Schwangerschaftsabbruch entscheiden?
      3 0 Melden
    • Kaviar 06.06.2017 13:39
      Highlight @Maracuja: Ich finde, dass eine Frau, die wegen der Schwangerschaft, bzw. wegen der bevorstehenden Verantwortung für ein Kind (das ist das eigentl. Problem) in schwere Nöte geraten ist, die garantierte Möglichkeit haben sollte, anonym zu gebären, evtl. auch anonym in einer Wohngruppe das Kind auszutragen. Unmittelbar nach der Geburt soll die Frau dem Staat die Verantwortung für das Kind voll und ganz übergeben dürfen. Dann ist der Staat die Mutter, bis das Kind einer Adoptions- oder Pflegefamilie anvertraut wird.
      Dann gäbe es kaum noch Fälle, wo die Schwangerschaft nicht zumutbar ist.
      0 6 Melden
    • Kaviar 06.06.2017 13:46
      Highlight @Maracuja: Deine Fixierung auf ein schlechtes Beispiel für Adoptionskinder ist kein Argument.
      Wäre es eines, dann könnte auch jeder z.B. behaupten, dass Du besser keine Kinder haben solltest, weil Du Deinen Kinder eines dieser schlechten Beispiele sein würdest, bzw. sein könntest.
      Aber das ist selbstredend Unsinn. Denn keiner kann die Zukunft lesen. Darum kann ich guten Gewissens behaupten, Du wärest Deinen Kindern ein sehr gutes Beispiel.
      1 4 Melden
    • Maracuja 06.06.2017 17:32
      Highlight @Kaviar: Dann gäbe es kaum noch Fälle, wo die Schwangerschaft nicht zumutbar ist.

      Frankreich kennt die anonyme Adoption, trotzdem brechen auch dort Frauen ungewollte Schwangerschaften ab, offensichtlich haben Betroffene andere Vorstellungen, was zumutbar ist. Könnte das evtl. daran liegen, dass Sie keine Frau sind? Wie auch immer ich bin nicht gegen anonyme Geburten, aber ich bezweifle, dass sich viele Frauen für dieses Angebot entscheiden würden.
      3 1 Melden
    • Paples 07.06.2017 23:06
      Highlight Kaviar, Dann sei der Staat die Mutter? Das ist nicht nachvollziehbar, auch als Frist nicht. Bis vor 40 Jahren war es noch Gang und Gebe, die Kindern von den Eltern ohne grosses Aufsehen zu trennen, ohne der Genehmigung der Sozialämter. Es waren die Verdingkinder, die als für Fremdes Brot wie Sklaven in Bauernbetrieben gehalten wurden. Selbst Jugendliche wurden als Testpersonen für neue Medikamente in Psychiatrischen Kliniken gehalten.

      Der Staat ist nicht die Lösung, sondern schafft noch mehr Unrecht, durch dem berauben auf das Recht der Selbstbestimmen eines menschlichen Lebens.

      3 0 Melden
    • Kaviar 08.06.2017 07:47
      Highlight @paeblos: Vielleicht, vielleicht auch nicht. Es gibt auch fürchterlich schlechte Mütter, die ihren Kindern grossen Schaden zufügen. Man kann nicht von einem Beispiel auf alle schliessen. Der Staat ist heute ein anderer als damals. Abgesehen davon hat die Geschichte der Verdingkinder nichts mit dem Thema Schwangerschaftsabbruch zu tun.
      @Maracuja:
      Inwiefern etwas zumutbar ist, ist eine Ermessensfrage. So erstaunt es mich nicht, dass es Schwangere gibt, die ihre Bequemlichkeit höher werten, als das Leben in ihrem Bauch, überspitzt formuliert.
      0 2 Melden
    • Paples 08.06.2017 09:59
      Highlight Ihre Antwort von 6.6 13.39 Zeilen 10 - 12 "Dann ist der Staat die Mutter bis ... " Bis wann und wohin?

      Das Babi das sie statt Abtreiben als Kompromiss zur Fremdabgabe vorschlagen, ist ethisch und moralisch dasselbe, und ändert sich nicht am Wesentlichen, es ist beides Abtreiben, nur das andere eben Fremdgeben. Die Moral und Ethik bleiben dieser Angelegenheit dieselben.
      3 0 Melden
    • Kaviar 08.06.2017 11:47
      Highlight @Paeblos: Ein Kind in fremde Obhut geben und ein Kind töten, was die Konsequenz einer Abtreibung ist, gehört nicht zu derselben moralischen Frage.
      Für ein Neugeborenes macht es keinen wesentlichen Unterschied, ob es bei seinen leiblichen Eltern aufwächst, oder bei Adoptiveltern. Beides lässt das Neugeborene gedeihen und erwachsen werden.
      Hier ist die Frage: Ist es besser, wenn das Kind in eine Adoptivfamilie kommt?
      Die Abtreibung aber beraubt das Ungeborene seiner ganzen Existenz. Hier ist die Frage: "Ist es besser, wenn das Kind tot ist?"
      Diese Frage beantworte ich mit: "Nein."


      1 1 Melden
    • Maracuja 08.06.2017 12:11
      Highlight @Kaviar: dass es Schwangere gibt, die ihre Bequemlichkeit höher werten ..

      Das Gesetz lässt innerhalb der Fristenlösung den Frauen den Enscheid, was sie für zumutbar halten. Vor einer klaren Stellungnahme für oder gegen die Fristenlösung haben Sie sich bis jetzt gewunden. Selbstverständlich können Sie statt für eine gesetzliche Änderung, dafür eintreten, dass man diese Frauen moralisch verurteilt (ich versuche moralische Urteile zu vermeiden). Nur trifft dann die Vermutung von Pasionaria trotz Ihrer gegenteiligen Beteuerung zu.
      2 0 Melden
    • Share 08.06.2017 12:37
      Highlight Und was sagt ihr zur Frau, die sich getraut ihr Kind dem Mann in die Hand zu drücken?
      2 0 Melden
    • Paples 08.06.2017 14:16
      Highlight Kaviar ihre schreiben verrät mir, dass sie gerade danach suchen, Müttern die es in schweren Lagen befinden, ihre Kinder gleich fremdzugeben, nach Numerus clausus u. Paragraphen. Ohne ihrer Lage zu beurteilen u. abzuklären, werden arbeitslose Mütter von ihren Kindern getrennt, statt zu neuen Perspektiven zu verhelfen, mit einer neuen Arbeitsstelle, dass ihnen ihr Einkommen für Familie u. Kindern wieder stimmt. Oft leben Mütter von ihren Männer getrennt, u. müssen für den Lebensunterhalt selbst aufkommen. Das ist kein Grund ihre Kinder wegzunehmen, wenn Schicksalsschläge der Grund des Elend ist
      3 2 Melden
    • Paples 08.06.2017 14:49
      Highlight Oft wird den werdenden Müttern statt neue Perspektiven zu schaffen, zur Abtreibung gezwungen, ohne jegliche mögliches widerlegen und abwägen von Perspektiven. Sind Mütter in schwierigen Lagen, wirklich der Grund gegen ihren Willen abzutreiben?

      Warum wollen Eltern von Kindern mit einem Gebrechen nicht selbst nachzukommen, wenn nach Ultraschalldiagnose eine Behinderung festgestellt wird? Vieler dieser Eltern gehen lieber dem Skisport, dem Kraftsport nach, statt für ihren Kindern zu sorgen. Also liegt ihnen Abtreiben an nächster Stelle.
      3 2 Melden
    • Kaviar 08.06.2017 20:15
      Highlight @Maracuja: Ich will niemanden zu irgendetwas zwingen. Eine jede soll tun und lassen dürfen, was ich für einen Fehler halte, solange wie ich selbst nicht darunter zu leiden habe.
      Ich finde, menschl. Leben ist schützenswert. Aus diesem Grund finde ich es besser, statt die Schwangerschaft abzubrechen, das Kind nach der Geburt anderen Menschen anzuvertrauen.
      Darum stellt sich für mich die Frage nach der Fristenregelung überhaupt nicht.
      Ich weiss nicht, wann menschl. Leben beginnt. Vielleicht hat der Rabi aus dem Witz recht, und es beginnt, wenn die Kinder ausgezogen sind, und der Hund tot.
      0 0 Melden
    • Paples 10.06.2017 21:44
      Highlight Kaviar
      Sobald die Befruchtung des Eierstock durch den Sperma sich vollzieht, beginnt das Leben durch den Eisprung. Die Stammzellen den DNA Erbgutmolekülen sind entstanden, und sind unauslöschlich selbst nach der Abtreibung.
      2 1 Melden
    • Paples 11.06.2017 08:23
      Highlight Sich der Verantwortung zu entziehen, durch penibles sich ausreden, ändert nichts an der Tat, dass sich sorgloses verhalten, im gewissenlosen abtreiben, dass das Leben schliesslich -schlussendlich in den Container geworfen wird. Man sieht den Fötus als noch nicht gelebtes Bestandteil im Mutterleib an, das noch zu vorzeitigen entsorgen gilt, bevor es als lebendes Wesen angesehen werden muss.

      Der Schimpfspruch: > Man hat dich vergessen abzutreiben, > ich wünsche als wärst du nie geboren, < ist das die Moral die uns Lebenslang begleitet!? Das tut sich das Dasseine!

      1 0 Melden
  • ev0lution 04.06.2017 08:58
    Highlight Wieviel Leid soll es noch geben wegen irgendwelcher religiöser Fanatiker und sogemannte Gläubigen die meinen über Andere Menschen entscheiden zu dürfen?
    Wenn etwas "teuflisch" ist, dann wohl Religion selbst!

    33 9 Melden
    • Tschedai 04.06.2017 09:41
      Highlight Da bist du einem irren Volksglauben aufgesessen. Dass Menschen Macht über andere ausüben, sie missbrauchen, Geld abknöpfen etc. hat überhaupt nichts mit Religion zu tun. Religion wurde lediglich dazu benutzt, das zu tun. Warum? Dies wird auch in anderen Bereichen ständig getan: Wirtschaft, Politik, in lokalen Gruppierungen jeglicher Art etc. überall wird versucht über andere zu bestimmen mit finanziellen Abhängigkeiten, Krieg, Gesetzen etc.. Wer denkt, dass Religion das grösste Übel unserer Zeit ist, hat nichts verstanden.
      12 13 Melden
    • Fabio74 04.06.2017 11:51
      Highlight @Tschedai: Damit machst du dir das Leben sehr einfach. Wenn die Religion missbraucht wurde, warum hat sie sich nicht dagegen gewehrt?
      Die Kirchen machen seit 2000 Jahren knallharte MAchtpolitik. Die Menschen waren der Kirche immer nur so wichtig, wie Nutzen aus den MEnschen gezogen werden konnte
      18 8 Melden
    • Michael Mettler 04.06.2017 12:07
      Highlight @fabio: du unterscheidest selber...
      1 5 Melden
    • Tschedai 04.06.2017 13:56
      Highlight @Fabio74 Kirche ist nicht gleich Religion. Was eine Institution aus einer Schrift macht kann komplett was anderes sein, als das was die andere macht. Genau gleich beim Gesetz: 2 Anwälte legen das Gesetz komplett anders aus und ein Richter hat zu entscheiden. Verwerfen wir deswegen unser Gesetz? Nein! Da macht man es sich zu einfach, wenn man "Religion" einfach so in einen Top wirft. Das Problem im Mittelalter war, dass die meisten Menschen nicht lesen konnten, entsprechend nicht hinterfragen konnten, was in der Bibel steht z.B. dass ein guter Bischof Mann einer Frau sein soll etc.
      7 2 Melden
    • ev0lution 04.06.2017 13:57
      Highlight @Txchedai
      Klar, alle anderen sind Dumm die nicht an eure "Führer" glauben und das Leben ohne diese bestimmen; Und Tiere die das sicher nicht tun sind das aller letzte und völlig überflüssig? Was für ein Schwachsinn aber leider üblich für so intolerante und engstirnige Menschen wie euch - "und bist du nicht willig so brauch ich Gewalt!"
      Grüsse aus London, Paris, etc.
      4 12 Melden
    • Tschedai 04.06.2017 14:46
      Highlight @ ev0lution "eure Führer"? Ich bin in keiner Kirche. Und engstirnig scheinst du hier zu sein, wie man an deinem Kommentar sieht. Hirn einschalten bitte.
      12 2 Melden
    • Pasionaria 04.06.2017 18:47
      Highlight muehsam > Dein Nick kannst Du auf das grosse 0 darin beschraenken.
      Zu einfaeltig, um darauf einzugehen.
      Immerhin darin hast Du wenigstens Recht: Dummheit bei manchen ist Natur pur!
      6 4 Melden
    • ev0lution 04.06.2017 19:58
      Highlight Kein Wunder und wenn man diverse Kommentare liest, bestätigt es nur, weshalb immer mehr Menschen den Kirchen und dem Christlichen "Glauben" den Rücken drehen.
      Aber daran sind wohl auch wieder die Anderen und ungläubigen Ketzer Schuld.
      Na ja - einfach weiter so und das Problem löst sich von alleine!
      @pasion..., schon mühsam, dass Sie mich uns ihre Mitmenschen nicht dazu zwingen können an "ihre Sekte" zu glauben!

      Achtung vor Gottes Zorn und Blitzen!
      5 8 Melden
    • Fabio74 06.06.2017 21:19
      Highlight @MEttler: Wo unterscheide ich? Christliche Religion in Westeuropa bedeutet römisch katholisch oder evangelisch in irgendeiner Richtung.
      Die Kirchen waren und sind Machtfaktoren. Im Namen der Kirchen wurde Politik gemacht und über die Menschen geherrscht. Das ist Fakt!
      Es ist mir zu billig, die Religion rauszunehmen
      0 0 Melden
    • Michael Mettler 07.06.2017 06:58
      Highlight @fabio: ich bin deiner meinung. Kirchen sind machtfaktoren. Die religion kann man nicht einfach rausnehmen. Nur, es gibt religiöse menschen die keiner kirche angehören. Oder es gibt religiöse menschen die einer kirche angehören und diese immer wieder hinterfragen und kritisieren. Ich würde daher eher von getrennt betrachten sprechen (mit der möglichkeit das es zusammengehört). Und wenn ich deine texte lese habe ich das gefühl du machst diese unterscheidung was aus meiner sicht löblich ist.
      0 0 Melden
    • Paples 08.06.2017 09:21
      Highlight Tschedai, das religiöse Getue fürs missionieren, dass Geldgeber an rel. Fangruppierungen sich bekehren ist das Eine, und die steigende Machtverhältnis durch neue zahlende Mitglieder die des Andern.

      Es wäre sehr gut, wenn Kirche und Staat getrennt würden, und die zu grosse Toleranz
      1 0 Melden
    • Paples 08.06.2017 09:29
      Highlight Die zu grosse Toleranz vom Staat, an verschiedentlichen Institutionen und Vereinigungen die stätig wachsen und zunehmen, ist viel zu gross, dass nach Willkür gehandelt werden darf. Rechtlich sollten Kirchen und religiöse Fangruppierungen gleich beurteilt werden, wie der Andern, ohne Ausnahmen.
      0 0 Melden
  • RETO1 04.06.2017 08:40
    Highlight Abtreiben ist gegen die Natur!
    9 39 Melden
    • Fabio74 04.06.2017 11:54
      Highlight Herzschrittmacher sind es auch. Verhütung auch
      42 5 Melden
    • Neruda 04.06.2017 11:56
      Highlight Autofahren ist gegen die Natur!
      Geh gefälligst zu Fuss und entehre die Füsse welche dir Gott geschenkt hat nicht weiter Hassan!
      39 5 Melden
    • River 04.06.2017 12:36
      Highlight Das Internet ist unnatürlich. Geh raus da!
      31 4 Melden
    • Kaviar 04.06.2017 13:23
      Highlight Kann man so nicht sagen. Es gibt natürliche Aborte. Es gibt sogar Totgeburten am Ende einer Schwangerschaft. Gott lässt also nicht jedes gezeugte Kind auf die Welt kommen.
      22 3 Melden
    • Gummibär 04.06.2017 16:39
      Highlight Die Nonne soll gefälligst ihre Brille abziehen. Kurzsichtigkeit ist natürlich. Maria und Jesus haben ganz sicher keine Brille getragen.
      23 1 Melden
    • Pasionaria 04.06.2017 18:50
      Highlight Sorry 00-ev0lution das ist (auch)
      fuer Reto1

      Darin hast Du Recht: Dummheit ist bei manchen Natur pur!
      4 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.06.2017 00:29
    Highlight Als bei den Meinen plötzlich die Frage aufkam, ist es gesund, war ich plötzlich sehr kalt.

    Die Befunde waren falsch wie erwiesen wurde und der Kleine betrachtet seinen Onkel, also mich, sehr skeptisch. Er ist sehr abgeklärt. Fast unheimlich. Aber wir lieben uns.
    0 21 Melden
    • Marbek 04.06.2017 12:11
      Highlight Gibts da noch eine Übersetzung dazu?
      36 0 Melden
  • Gummibär 03.06.2017 21:36
    Highlight Der junge Herr im gestickten Ballkleid und die Damen im schwarzen Chador dürfen selbverständlich beten und glauben was sie wollen - in ihren eigenen vier Wänden.
    Sie gehören übrigens einer Kirche an, die früher totgeborene und ungetaufte Kinder außerhalb der Friedhofsmauer begraben ließ und die Meinung vertrat, dass diese Kinder in den Limbus Infantium, eine Art Vorhölle gelangten. Man darf auch als Nicht-Christ, als Agnostiker oder als Atheist der Meinung sein, es sei unethisch einen lebensfähigen Fötus abzutreiben. Die Entscheidung, oft unglaublich schwer, muss aber bei der Mutter bleiben.
    31 4 Melden
  • Spooky 03.06.2017 20:59
    Highlight Kein Mensch hätte etwas dagegen,
    wenn er nicht geboren worden wäre.

    Für ungeborene Menschen gilt:
    "Was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss."
    25 8 Melden
    • Alienus 03.06.2017 21:27
      Highlight Snoopy

      Ein Philosoph sonders gleichen.
      6 17 Melden
    • ev0lution 04.06.2017 09:00
      Highlight @Alienus
      Wo er recht hat, hat er recht!
      15 3 Melden
    • Tschedai 04.06.2017 09:44
      Highlight Spooky, kein Mensch hat etwas dagegen, dass er getötet wurde. Du würdest dich keine Sekunde mehr drüber wundern wenn du heute getötet wirst. Und dennoch erlauben wir es in unserer Gesellschaft nicht, dass wir uns gegenseitig töten. Dein Argument ist keins.
      9 12 Melden
    • Alienus 04.06.2017 11:30
      Highlight 0lution

      Wo der d/t-rollige Snoopy nicht recht hat, hat er absolut nicht recht!
      4 11 Melden
    • Spooky 04.06.2017 19:01
      Highlight @Alienus
      Deine Meinung über mich als Person interessiert mich nicht allzu sehr. Mich würde mehr interessieren, was deine Meinung zur Abtreibung ist.
      6 1 Melden
    • Pasionaria 04.06.2017 19:19
      Highlight Alienus
      Aber drollig hin oder her, damit hat er m.E. gar nicht so unrecht!
      Nur geht es hier vorallem um Zellhaufen und Embryos > Fristenloesung.
      4 3 Melden
    • Spooky 04.06.2017 19:20
      Highlight @Tschedai
      Mein Kommentar ist kein Argument, sondern ein Standpunkt, eine Ansicht oder eine Perspektive.

      Wir Menschen wissen im Grunde nicht, was das Leben ist. Wir wissen auch nicht, was der Tod ist. Wir haben vom Leben und vom Tod nur nebelhafte Vorstellungen.

      Darum glaube ich, dass es in Bezug auf die Abtreibung kein richtig oder falsch gibt.
      8 2 Melden
  • OkeyKeny 03.06.2017 17:35
    Highlight Fundis sind für mich nichts anderes als Scheinheilige, die anderen ihre Ideologie aufzwingen wollen. Das Leben anderer Leute geht euch einfach einen Sch**** an, seien diese Leute junge Frauen die eine schwere Entscheidung bezüglich Abtreibung treffen müssen, seien dies Menschen aus der LGBTQ Community oder wer auch immer. Ginge es nach euch, lebten wir immer noch im Mittelalter. Dass gerade viele junge Frauen Mühe nach der Abtreibung haben, habt unter anderem ihr zu verantworten. Etwas mehr Mitgefühl würde euch nicht schaden. Ich will von euch auch nicht "gerettet" werden. Danke
    36 15 Melden
  • AMU 03.06.2017 16:18
    Highlight Ich habe meine Ehe geschlossen mit dem Segen eines Priesters der Bruderschaft St Pius und auch meine Kinder sind getauft worden. Passt auf was Ihr sagt, denn 1. habt Ihr keine Ahnung und 2. ist das hier geschriebene voller Beleidungen die an Jesus Christus und die Auferstehung glauben. Schämt Euch.
    16 118 Melden
    • flubi 03.06.2017 16:56
      Highlight Schade das viele an Götzen glauben. Am besten wäre die Menschheit ohne ihre Heiligenbildliverehrer.
      54 13 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 17:04
      Highlight uuuuuuuuuu kommt Jesus nun und holt und alle?
      46 19 Melden
    • Danyboy 03.06.2017 17:06
      Highlight Solange strebggläubige Christen andere Menschen beleidigen und ausgrenzen, nur weil sie eine andere sexuelle Orientierung haben, einen anderen Glauben hben, usw usf, sollten Sie sich nicht in eine heuchlerische Opferrolle reden... Schämen Sie sich!
      61 8 Melden
    • River 03.06.2017 17:28
      Highlight Drohungen aus dem Munde Gläubiger finde ich immer so erfrischend sympathisch.
      61 6 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 17:34
      Highlight Und noch etwas AMU. Sollte es tatsächlich so sein und einen Jesus geben, dann wäre ich wirklich enttäuscht vom Universum. Und in dem Fall würde ich alles, wirklich ALLES tun um nicht mit Typen wie dir im Himmel sein zu müssen. Denn das wäre für mich viel grausamer als jede Hölle.
      42 14 Melden
    • Fabio74 03.06.2017 18:22
      Highlight Aber du glaubst über andere richten zu dürfen, die nicht an dein Buch glauben?
      25 6 Melden
    • Don Sziggy 05.06.2017 18:10
      Highlight Teil 1. Es gibt keinen Gott, nur Religionen, von Menschen geschaffen, um das unerklärliche ein bisschen zu erklären. Es gibt nur die Erde, als ziemlich ausgewogenes System. Sie belohnt nicht, sie bestraft nicht, sie ist einfach. Entweder zur rechten Zeit am rechten Ort oder zur falschen Zeit am falschen Ort.
      12 0 Melden
    • Don Sziggy 05.06.2017 18:11
      Highlight Teil 2. Und wenn wir Menschen so weitermachen und das System noch mehr aus dem Gleichgewicht bringen, dann wird die Erde uns, die nervende Oberflächenkrankheit halt mal auslöschen, auch die Dinosaurier mussten mal gehen, aber ich glaube nicht, dass die so sehr gestört haben wie die Menschen. Und was waren wir Schlussendlich? Eine weitere, fehlgeschlagene Mutation.
      10 0 Melden
  • Makatitom 03.06.2017 15:49
    Highlight Bitte nicht so verharmlosend von "Fundis" schreiben, das sind genau so hinterwäldlerische, verbohrte und scheinheilige Fundamentalisten wie die islamistischen
    48 18 Melden
    • Michael Mettler 03.06.2017 16:40
      Highlight Hehe, fundis sind fundis. Gut erkannt.
      23 3 Melden
    • Phrosch 03.06.2017 17:26
      Highlight Bitte fair bleiben: wahllose Anschläge mit vielen Toten werden nicht von christlichen Fundis verübt, also gibt es Unterschiede. Vereinzelt Mordanschläge dürften auf das Konto von Menschen gehen, die zwar religiös, aber auch psychisch krank sind. Beides hängt erwiesenermassen nicht ursächlich zusammen.
      15 24 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 18:15
      Highlight Ja weist du Phrosch, auch Christen pflegten mit der ganz grossen Kelle anzurichten wenn es darum gegangen ist missliebige Menschen zu entsorgen. Ich erinnere da gerne an die Hexen und Heidenverfolgung, die Inquisition und auch die Kreuzzüge sollten wir nicht vergessen. Last but not least stand auch das Konzentrationslager Auschwitz in einem so genanten Christlichen Land und wo frage ich dich, ist da der entschiedene Widerstand all dieser tollen Christen geblieben? Wo?
      23 15 Melden
    • Raphael Bühlmann 03.06.2017 19:11
      Highlight Du solltest dich schämen, kleiner_Schurke, dem polnischen Volk Untätigkeit oder etwa sogar Akzeptanz (?) vorzuwerfen ... oder weisst du es wirklich nicht besser?

      Das Beispiel des heiligen Maximilian Kolbe sollte eigentlich genügen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Maximilian_Kolbe


      Weiter:
      https://en.wikipedia.org/wiki/Polish_resistance_movement_in_World_War_II
      11 10 Melden
    • Tschedai 04.06.2017 09:48
      Highlight Makatitom ist auch ein Fundi, einfach vom anderen extrem. Wir sind alle gleich, in allen Richtungen gibt es Leute, die andere denunzieren und niedermachen wollen. Nichts Neues im Westen.
      2 6 Melden
    • Makatitom 04.06.2017 10:54
      Highlight OK, das ist deine Meinung und die sei dir unbenommen. Schön wäre noch zu wissen, warum ich ein Fundi sein soll, eventuell muss ich dir ja sogar zustimmen
      3 3 Melden
    • kleiner_Schurke 04.06.2017 12:01
      Highlight Die Detschen waren also keine Christen? Ich weiss das Auschwitz in Polen liegt. Die Deutschen haben aber trotzdem nichts gegen solche Lager unternommen.
      6 3 Melden
    • Neruda 04.06.2017 12:09
      Highlight @Phrosch: Ja schon klar verüben christliche Fundis bei uns keine Terrorattacken mehr, wir sind ja auch "Christen". Du musst halt mal über den Tellerrand hinaus schauen. Im Kongo und andere afrikanischen Staaten wüten die christlichen Terrororganisationen immernoch und töten und vergewaltigen!
      10 0 Melden
    • Michael Mettler 04.06.2017 12:13
      Highlight @schurke: in der verallgemeinerung liegt der tod des arguments.
      1 2 Melden
    • Tschedai 08.06.2017 17:06
      Highlight Makatitom du musst mir nicht zustimmen. Aber einem blinden kann man in der Regel die Blindheit nicht vor Augen führen. Beziehungsweise man kann, er sieht sie aber nicht. Und das auf allen Seiten der Extreme. Du als "nicht religiöser Fundi" fühlst dich im Recht, der religiöse Fundi auch.
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  • Gelöschter Benutzer 03.06.2017 15:24
    Highlight Aus all den Kommentaren wird eines ersichtlich. Der Teufel hat mit der Gründung der Kirche eines sicherlich erreicht. Er hat die Menschen vom Worte Gottes ferngehalten, indem er ihnen geschickt verkauft hat, dass die Kirche gleich gott ist. Wer die Bibel liest, wird erkennen, wie sehr die Kirche von der Lehre Christi abweicht. Keine Religion bringt das ewige Leben, dies ist in Christus allein gegeben.
    27 44 Melden
    • Makatitom 03.06.2017 15:50
      Highlight Ich werde es ja sehen, wenn ich als Katze wiedergeboren werde, hatte wohl der Buddhismus recht
      35 7 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 17:05
      Highlight Ich hoffe der liest die Bibel in Aramäisch denn sonst wittert er noch eine Verschwörung bei der Übersetzung....
      18 5 Melden
    • Raphael Bühlmann 03.06.2017 17:43
      Highlight Uiuiui, Aron. Was dieser Christus wohl darüber denkt, dass du ihn mit dem Teufel gleichsetzt? Die Kirche hat ja er gegründet.

      Ah ja, die liebe Bibel. Welche du eben der Kirche zu verdanken hast, die du hier verteufelst.

      Sehr überzeugend, dein Glaube, momoll. Vor allem betreffend Logik. ;)
      14 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.06.2017 14:08
    Highlight Du sollst nicht töten, ganz einfach. Mord bleibt Mord. Dass viele Frauen an Abtreibungen kabutt gehen, lässt der wehrte Herr Stamm hier schön ausser vor.
    23 88 Melden
    • Fabio74 03.06.2017 14:51
      Highlight Aber die Kirchen haben Millionen Menschen vernichtet bzw vernichten lassen über die letzten 2000 Jahre. Die Christen verhängen die Todesstrafe. Der Bischof von Chur zitiert das Alte Testament und fordert die Todesstrafe.
      Die Kirchen distanziern sich nicht von Verbrechern wie Duterte, Franco, Salazar, Mussolini, Pinochet die ja alles gute Christen sind/waren. Sonntags beten. Dann 6 Tage morden.
      Man finde die Doppelmoral
      72 14 Melden
    • River 03.06.2017 15:06
      Highlight Die Frauen werden über die Risiken informiert und stimmen selber zu. Oder auch nicht. Hauptsache sie bestimmt es alleine.
      47 5 Melden
    • River 03.06.2017 15:08
      Highlight Und... in Gottes Namen wurden viele Leben genommen. So viele Morde in seinem Namen. Warum sind und waren diese in Ordnung für dich?
      24 5 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 15:10
      Highlight Wieviel Frauen gehen an einer Abtreibung kaputt? Zahlen? Quellen? Statistiken?
      28 8 Melden
    • Michael Mettler 03.06.2017 15:50
      Highlight @schurke: Simon Maria, Post-abortional-Syndrom in: IMABE-Quartalsblätter 2/93. Hier wird die Zahl 80% in den Raum gestellt.
      5 25 Melden
    • Büsi 03.06.2017 16:16
      Highlight Es gibt auch Frauen, die am Muttersein kaputt gehen - aber die dürfen ja nichts sagen....
      47 6 Melden
    • Sapere Aude 03.06.2017 16:57
      Highlight Moralische Fragen sind nie einfach zu beantwortet, weshalb religiöse Begründungen in der Ethik auch nichts zu suchen haben. Es braucht auch keinen Gott, Christus oder irgend eine andere Phantasiefigur um die Würde des Menschen zu respektieren.
      19 6 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 17:06
      Highlight 1993? ginge es nicht etwas aktueller?
      9 3 Melden
    • Michael Mettler 03.06.2017 19:23
      Highlight @schurke: kannst du gründe anführen warum es eine aktuelle studie sein muss?
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    • kleiner_Schurke 03.06.2017 22:15
      Highlight Ok bei IMABE spielt das Datum auch keine Rolle, ist ja christlich. Es wäre eien Studie in der Pubmed gelistet ist nötig. alles andere ist nicht relevant.
      16 1 Melden
    • Michael Mettler 03.06.2017 23:24
      Highlight @schurke: die verfassung ist nicht relevant. Warum? Die präambel ist christlich...
      1 12 Melden
    • kleiner_Schurke 04.06.2017 07:48
      Highlight blablabla...
      8 2 Melden
  • Nickname_499 03.06.2017 13:57
    Highlight http://www.ideaschweiz.ch/frei-kirchen/detail/das-ist-ueberforderung-das-ist-gnade-100930.html
    4 0 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 04.06.2017 09:23
      Highlight GvC Chile Hegi mit der Quellenhof-Stiftung. Mit dem Wort zum Tage, Teilnahme natürlich freiwillig. Ausgrenzung sondergleichen, und das nennt sich christlich.
      2 1 Melden
  • River 03.06.2017 13:51
    Highlight Der Herrgott gibt's , der Herrgott nimmts. Die die behaupten, man solle mit Abtreibung nicht dem Herrn ins Handwerk pfuschen, sollen auch nicht ins Spital ihren Krebs etc behandeln lassen gehen. Das wäre fair
    56 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2017 14:09
      Highlight Seit wann ist ein Kind eine Krankheit?
      28 52 Melden
    • River 03.06.2017 15:04
      Highlight Es geht hier drum, dass "Gott" beim einen (der Herr gibt's) den Eingriff des Menschen verbieten soll und beim anderen (der Herr nimmt's) Eingriffe in sein Werk gewähren lässt. Gott hat dir ein Kind gegeben, behalte es. Gott hat dir Krebs gegeben, behalte ihn. Das wäre fair
      44 5 Melden
    • Neruda 04.06.2017 12:19
      Highlight Ist ja logisch, dass dem Aron, um das zu verstehen, die Logik fehlt 😁 Ein bekanntes Phänomen bei Gläubigen.
      8 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2017 13:28
      Highlight Eine Krankheit behandeln zu lassen bedeutet Leben zu retten. Wie das verhindern von Abtreibung Leben retten bedeutet. Ein Arzt kann durchaus auch als Werkzeug Gottes dienen. Öffne deinen Horizont. Es geht darum, dass es eine Seite gibt, die leben retten will, die andere will es zerstören. Entscheide selbst.
      4 11 Melden
    • River 04.06.2017 16:05
      Highlight Warum sollte dieser Gott dir durch einen Arzt den Krebs herausnehmen lassen, den er dir zuvor gegeben hat?
      Und wenn wir grad dabei sind: Warum gibt dein Gott kleinen Kindern Krankheiten? Krebs?
      13 0 Melden
    • Gummibär 04.06.2017 17:17
      Highlight Keine zwei Menschen können sich darauf einigen, wie, wo und was Gott ist. Keine zwei Menschen können sich darauf einigen wie Christus dachte, was er genau sagte und was er damit meinte. Er hat es nicht selbst notiert.
      Jeder Gläubige hat seine eigene Vorstellung im Kopf. Die Wahrscheinlichkeit, dass gerade Aron777 genau weiss, was Gott und Christus wollen, liegt bei 1 : 2'200'000'000 .
      Das Schräubchen an der Auspuffhalterung will uns erklären warum Musik aus dem Autoradio kommt.
      6 1 Melden
  • Sapere Aude 03.06.2017 13:19
    Highlight Welche Meinung haben Sie zur Abtreibung selbst Herr Stamm? Über die Weltfremdheit und Unvernunft von Gläubigen sich lustig zu machen ist einfach, die Frage nach der moralischen Dimension von Abtreibung ist damit aber bei weitem nicht beantwortet. Denn die Geburt ist eine willkürliche Grenze, aus welchen Grund soll das Töten vor der Geburt unter gewissen Bedingungen möglich sein, nach der Geburt aber nicht?
    46 17 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 14:32
      Highlight Ganz einfach. Der Fötus ist auf den Körper der Mutter angewiesen. Sollte nun der Fötus erkranken, sterben und das Leben der Mutter gefährden ist der Fall sonnenklar. Dann hat die Mutter den Vorrang. Genau so ein Fall hat im erzkatholischen Irland einer Mutter das Leben gekostet. Das katholische Spital weigerte sich den toten Fötus abzutreiben. Aus meiner Sicht ein klarer Mord.
      44 12 Melden
    • Angelo C. 03.06.2017 14:35
      Highlight Gute Replik...

      Es gibt nicht nur christliche Fundis, welche leichtfertigen Abtreibungen gegenüber negativ eingestellt sind, denn nebst ihnen gibt es auch durchaus noch andere ethische Betrachtungsweisen, welche sowas nicht einfach modo grosso gutheissen.

      Härtefälle bei schwierigsten sozialen Fällen oder nach Vergewaltigungen sind gewiss entschuldbare Gründe für solche individuelle Entscheidungen.

      Aber einen Embryo, schlimmer noch einen entwickelten Fötus mutwillig abzutreiben, ist ethisch fragwürdig.

      Um dies moralisch so zu beurteilen, muss man keinwegs christlicher Fundamentalist sein.

      31 11 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 15:09
      Highlight @Angelo C
      Ich kann ihren Standpunkt nachvollziehen. Genau aus diesem Grund sollte man das Thema aber nach besten Wissen und Gewissen und nach dem Stand der Forschung sachlich angehen. Aus demselben Grund sollte man religiöse Kreise nicht in diesen Thema einbeziehen das sie, mit ihrem teils haarsträubenden rückwärtsgewandten Weltbild, schlicht nicht fit genug sind, um solche komplexe Themen diskutieren zu können. Wir richten uns ja auch nicht mehr nach Medizinischen Empfehlungen von vor 2000 Jahren. Mit welcher Begründung sollten wir das also bei der Ethik so machen?
      20 19 Melden
    • Wagh_Rules 03.06.2017 15:14
      Highlight @Schurke,
      Das Leben der Mutter geht vor, dass ist auch Christen klar. Dein genanntes Beispiel ist wohl ein seltener Extremfall, wo das katholische Spital viel Scheisse gebaut hat. Dem zentralen Punkt weichst du aus: Die Geburt als Beginn des Lebens ist eine willkürliche Grenze.
      15 9 Melden
    • Sapere Aude 03.06.2017 15:14
      Highlight Kleiner Schurke, so einfach ist die Sache in meinen Augen eben nicht. Wenn das Leben der Mutter auf dem Spiel steht, der Fötus bereits tot ist oder eine Vergewaltigung vorliegt, ist eine Abtreibung vertretbar. Aber wie stehts, wenn beim Kind pränatal eine mögliche Behinderung festgestellt wird, das Kind abgetrieben wird und die Diagnose sich als falsch erweist? Oder die Eltern ihre Verantwortung nicht wahrgenommen haben und das Kind abtreiben, alleine weil sie kein Kind wollen? Stimmt, das Kind ist bis zur Geburt vom Körper der Mutter abhängig, trotzdem ist es ein potentiell lebendiger Mensch.
      22 7 Melden
    • Sapere Aude 03.06.2017 15:25
      Highlight @kleiner_Schurke in meinen Augen ist die Geburt eine willkürliche Grenze. Wenn wir das Töten von Kindern aus gewissen Gründen vor der Geburt legalisieren, weshalb erlauben wir dann keine Sterbehilfe nach der Geburt für Kinder mit schwerster Behinderung? Insofern ist die Sache eben gerade nicht so einfach. Das menschliche Leben gilt als unbedingt schützenswert, wenn wir Ausnahmen für dieses Prinzip machen, sollte diese Ausnahme wohl begründet sein und nicht alleine auf einer biologischen Zufälligkeit beruhen.
      23 5 Melden
    • Sapere Aude 03.06.2017 16:04
      Highlight Innerhalb der Ethik wird das Thema Abtreibung bis heute sehr kontrovers diskutiert, ohne religiösen Hintergrund oder 2000-jährigen Argumenten. Es ist ja gerade so, dass die Wissenschaft keine eindeutige Antwort liefern kann, weshalb wir Philosophen auch um eine wohlbegründete Antwort ringen. Innerhalb des ethischen Diskurses gibt es sehr unterschiedliche Positionen. Ein Utilitarist wird eine ganz Antwort haben für die beschriebene Problematik als ein Tugend- oder Pflichtethiker.
      15 3 Melden
    • Sapere Aude 03.06.2017 16:10
      Highlight Wenn du dich also schon alleine auf die Wissenschaft beziehen willst, dann musst du dich auch auf alle Wissenschaften beziehen. Und in der praktischen Philosophie, welche die Deutungshoheit über die Ethik inne hat, ist die Frage schlicht noch nicht geklärt, als man behaupten könne, die Frage sei einfach zu beantworten.
      16 4 Melden
    • Sapere Aude 03.06.2017 16:30
      Highlight Im Fall der Abtreibung geht es um eine Grenzziehung und um die Frage, wann es erlaubt sein soll, ein menschliches Leben zu beenden. Bedroht eine Schwangerschaft das Leben der Mutter erscheint eine Abtreibung vertretbar, doch wie sieht es bei einer alleinstehender Frau aus, die bei einem One Night Stand nicht verhütet hat und argumentiert, ihr Lebenstandard würde unter einer Schwangerschaft leiden? Welches Recht hat die Mutter in diesem Fall, ihrem Kind die Möglichkeit zu Leben zu nehmen, ohne dass dieses irgendwie mitentscheiden kann?
      11 3 Melden
    • Menel 03.06.2017 16:45
      Highlight Ist es denn ein lebendiger Mensch in den Wochen, in denen ein Abort stattfinden darf? Ist es nicht mehr "die Idee" eines Menschen?
      Für mich wiegt die Tatsache, dass diese "Idee" eines Menschen nicht alleine überlebensfähig ist schon schwer. Keine Sinne sind wirklich richtig ausgebildet, ein Gehirn erst ab der 8. Entwicklungswoche einigermassen rudimentär angelegt und Neuronen verbinden langsam den Körper mit dem Gehirn.
      Die Frau dagegen ist ein Mensch. Voll entwickelt und empfindungsfähig. Die "Interessen" eines Embryos über die ihren zu stellen, wäre für mich absolut unethisch.
      16 10 Melden
    • Menel 03.06.2017 16:48
      Highlight Vor allem, was soll man machen, wenn man Schwangerschaftsabbrüche verbieten würde und ein Arzt merkt, dass die Frau dieses Kind absolut nicht möchte und kaum darauf achten wird, was sie zB. konsumiert (Alkohol, Zigaretten usw). Soll man die Frau dann zur Sicherheit des Ungeborenen verwahren? Eine Einrichtung für ungewollt Schwangere, die das Ungeborene gefährden würde? Dürfte man diese Frau dann überhaupt unbeobachtet lassen? Könnte sie noch arbeiten gehen?
      Was macht man mit Frauen, die einen Abort dann im Ausland machen liessen? Zu Mord verurteilen?
      13 7 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 17:02
      Highlight Wenn ich im Sommer über eine blühende Wiese gehe, wie viele Lebewesen, die höher entwickelt sind als ein Zellhaufen, töte ich da mit meinen Schritten? Wie ist es ethisch zu verantworten wenn diese Käfer kein Mitsprachrecht haben? Tönt extrem, aber über die Rechte von Zellhaufen zu verhandeln ist etwa ähnlich.
      15 10 Melden
    • Rendel 03.06.2017 17:13
      Highlight Das Gesetz kann nur den Rahmen schaffen, in dem jeder selber entscheiden muss, vielleicht mit Hilfe von ethischen Diskussionen.

      Die Wissenschaft kann nicht klären, ab wann jemand ein Mensch ist. Das ist nämlich Definitionssache, Konvention. Forschung wird da auch nichts bringen.

      Es bleibt ein einsamer Entscheid ( trotz Partner, Beratung, Forschung, Ethik etc. ), den Frau selber treffen muss und selber tragen muss.





      6 5 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 17:14
      Highlight @Wagh Rules
      Die Zellen von der Zygote, den Einzellstadium des Menschen bis zum 8-Zellstadium sind Totipotent, d.h. aus jeder dieser Zellen kann sich ein vollständiger Menschen entwickeln. Es sind nun aber nicht 8 Menschen in diesem 8-Zellstadium. Denn sonst müsste man mit der Diskussion genau hier anfangen. Im Moment der Teilung zum 16 Zellstadium “sterben“ ja 7 potenziell identische Menschen.
      4 4 Melden
    • Sapere Aude 03.06.2017 17:20
      Highlight "Für mich wiegt die Tatsache, dass diese "Idee" eines Menschen nicht alleine überlebensfähig ist schon schwer."

      Ein geborener Säugling ist alleine auch nicht überlebensfähig. Die Geburt kann auch vorgezogen werden, wie in meinem Fall beispielsweise, als ich noch einen Monat in den Brutkasten gesteckt wurde. Die Entwicklung eines Menschen wird bis zum Ende des Lebens weiter geführt. Mir geht es auch nicht darum die Abtreibung zu verbieten. Ich weise nur darauf hin, dass die Geburt eine willkürliche Grenze ist und das eure Kriterien auf Säuglinge vor und nach der Geburt zutreffen.
      8 4 Melden
    • Sapere Aude 03.06.2017 17:25
      Highlight "Die Frau dagegen ist ein Mensch. Voll entwickelt und empfindungsfähig. Die "Interessen" eines Embryos über die ihren zu stellen, wäre für mich absolut unethisch."

      Ein Säugling ist auch noch nicht voll entwickelt und trotzdem machst du einen Unterschied zwischen einer Frau, die ihr Kind abtreibt und einer Frau die ihr Säugling kurz nach der Geburt aus den selben Gründen umbringt. Wodurch sind die Interessen eines einmonatigen Säuglings höher zu bewerten als jene eines 8-monatigen Fötus? Beide überleben ohne menschliche Hilfe nicht, beide sind nicht voll entwickelt.
      7 5 Melden
    • Angelo C. 03.06.2017 17:25
      Highlight Sapere Aude 16.10+16:30 Uhr:

      Die wesentlichen Überlegungen sind m.E. in deinen oberwähnten beiden Postings enthalten.

      Und somit ist auch meine Antwort auf die Einwände von Kleiner Schurke, dass Ethik quasi wandelbar ist und eine Zeiterscheinung darstelllt, obsolet.

      Während mir Menels Botschaft von 16:45 Uhr nicht speziell gefällt, hat sie in jener von 16:48 Uhr doch einige Überlegungen angestellt, die teilweise eine gewisse Berechtigung enthalten. Wobei es ja hier nicht um Strafbarkeit (Mord etc) sondern vermehrt um rein ethische Massstäbe geht.

      Die sich jede Frau selbst beantwortet.



      7 1 Melden
    • Sapere Aude 03.06.2017 17:30
      Highlight Mit deinen Fragen Menel zeigst du gerade, dass die Frage nach der Abtreibung eben nicht so einfach zu beantworten ist, die der Schurke behauptet. Ich bin kein Abtreibungsgegner und bin der Meinung, dass alleine die Frauen über ihren eigenen Körper zu entscheiden hat. Es gibt aber unterschiedliche Gründe für eine Abtreibung und die moralische Konsequenzen sollte man sich durchaus bewusst sein. Wenn wir Abtreibungen von schwer behinderten Föten erlauben, sollten wir in der Konsequenz auch Sterbehilfe an schwersbehinderten neugeborenen Säuglinegn erlauben.
      8 3 Melden
    • Sapere Aude 03.06.2017 17:35
      Highlight Schurke, aus dem Käfer wird kein Mensch, aus dem Fötus jedoch schon. Ich finde es schwierig hier ein entsprechenden Urteil zu fällen. Eure Unterscheidungskriterien sind in meinen Augen nicht stringent, da sie die Geburt nicht eindeutig als Grenze identifiziert. Die Fristenlösung in der Schweiz halte ich für einen guten Ansatz, jedoch sollte eine Abtreibung nie ohne genaue Überprüfung stattfinden und ist nie leichfertig zu beurteilen.
      6 1 Melden
    • Sapere Aude 03.06.2017 17:43
      Highlight Ausserdem Menel, denke ich auch aus meiner eigenen Perspektive, als sogenannter "Umfall" wie mein Vater mich einmal bezeichnet hatte. Wäre die Fristenlösung schon dazumal vorhanden gewesen, würde ich vielleicht nicht hier schreiben, sondern wäre als Zellhaufen, wie der Schurke so treffend es nennt, im biologischen Sondermüll gelandet. In meinen Augen tragen Eltern auch für ihre ungeborenen Kinder eine Verantwortung, diese aus dieser Verantwortung zu entlassen erfordert eine gute Begründung. Die Geburt als einziges Argument und Grenze ist aus der Sicht der Vernunft nicht hinreichend.
      5 2 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 18:25
      Highlight Ich habe nie etwas von Geburt als Grenze gesagt. Für mich persönlich ist ein Fötus dann lebensfähig wenn er effektiv in der Atmosphäre leben kann. Mit allem was man so technisch aufbieten kann ist das heute etwa die 21te Schwangerschaftswoche. Dann allerdings ist Flüssigbeatmung und solche Sachen angesagt. Die Lungen sind dann noch sehr schwach und das dürfte dann auch etwa die Grenze des biologisch möglichen sein. Und vorher ist da, nach allem was man so weiss, nicht viel Hirnaktivität und dergleichen.
      3 4 Melden
    • Maracuja 03.06.2017 18:54
      Highlight @sapere aude: wie sieht es bei einer alleinstehender Frau aus, die bei einem One Night Stand nicht verhütet hat und argumentiert, ihr Lebenstandard würde unter einer Schwangerschaft leiden

      Argumentieren solche Frauen wirklich nur mit Lebensstandard? Allein erziehen bedeutet nicht nur niedriger Standard, sondern massive Mehrfachbelastung und Verantwortung. Finde ich nachvollziehbar, dass es Frauen gibt, die sich damit überfordert fühlen, denen zu unterstellen, es gehe einfach um einen gehobeneren Lifestyle finde ich daneben.
      7 5 Melden
    • Maracuja 03.06.2017 19:03
      Highlight @sapere aude: Die Fristenlösung in der Schweiz halte ich für einen guten Ansatz, jedoch sollte eine Abtreibung nie ohne genaue Überprüfung stattfinden

      Widersprechen Sie sich damit nicht? Bedeutet Fristenlösung denn nicht, dass die Frau innerhalb dieser Frist das alleinige Entscheidungsrecht hat und keine Überprüfung oder Zwangsberatung stattfindet? Was für eine Überprüfung fänden Sie denn angebracht?
      4 0 Melden
    • Menel 03.06.2017 19:08
      Highlight Den Unterschied zwischen Embryo/Fötus und einem Säugling liegt für mich im "Parasiten-Aspekt". Ein Säugling ist nicht an einen einzigen Körper gebunden. Ist er einmal geboren und abgenabelt von seinem "Wirt", kann er unabhängig von diesem von anderen versorgt werden. Niemand ist sozusagen gezwungen, sich seiner anzunehmen.
      (Ganz überspitzt gesagt)
      3 6 Melden
    • Menel 03.06.2017 19:12
      Highlight Der Unterschied zwischen Embryo (der nach unserer Gesetzeslage abgetrieben werden darf und Fötus hängt für mich mit dem Mass der Komplexität zusammen. Ein Embryo kann sich ja sogar noch selbst "ausschalten". Darum verlieren ja auch so viele Frauen ihre Embryonen um die 9.-12. SSW. Das Embryo ist noch nicht so komplex, dass es ein "Selbstläufer" ist. Das ist wie bei einem eingeleiteten Zelltod. Wenn die Zelle merkt, dass bei der Zellteilung was schief gelaufen ist, kann sie die Apoptose einleiten. Ab einer gewissen Komplexität ist dies nicht mehr möglich.
      Daher finde ich die Fristenlösung gut.
      8 2 Melden
    • Sapere Aude 03.06.2017 19:15
      Highlight Ok Schurke dann habe ich dich falsch verstanden, wobei es mir auch nie darum gegangen ist, Abtreibung zu verbieten, im Gegenteil. Sondern die Probleme an sich bezüglich der Abtreibung zu erörtern. Gerade die von Menel gestellten Fragen zeigen ja, dass Abtreibungen erlaubt sein sollten, weil es gewisse Situationen gibt die eine solche erfordert. Gerade wenn die Gründe sozialer Natur sind, habe ich aber Mühe, wenn eine Frau quasi durch ihre Lebenssituation gezwungen wird, dass Kind abzutreiben, weil es nicht für dieses sorgen kann und das ist leider teilweise auch Realität.
      7 0 Melden
    • Menel 03.06.2017 19:19
      Highlight Zum Thema Unfall; ich hätte wohl auch nicht nur zwei, sondern drei Geschwister. Aber als meine Mutter mit meinem jüngsten Bruder schwanger war, verlor sie dessen Zwilling (Frühschwangerschaft; Zellhaufen). Da ich ihn/sie nie kennen gelernt habe, vermisse ich dieses Geschwisterchen auch nicht. Auch nicht meine zwei älteren Geschwister, die dasselbe Schicksal teilten. Aus der Perspektive von Geborenen zu schreiben, finde ich daher recht schwierig für eine konstruktive Diskussion.

      Dagegen finde ich es schrecklich von Eltern, wenn sie ihre Kinder als Unfall bezeichnen.
      5 1 Melden
    • Maracuja 03.06.2017 19:23
      Highlight @Schurke: Das katholische Spital weigerte sich den toten Fötus abzutreiben

      Nein, wenn der Fötus tot gewesen wäre, hätten sie den Eingriff schon gemacht. Die verweigerten dieser Frau solange jede Hilfe als sie noch Herztöne des Fötus messen konnten. Als das Herz endlich zu schlagen aufhörte, war die Blutvergiftung der Frau jedoch soweit fortgeschritten, dass jede Hilfe zu spät kann. Mediziner, die solche Entscheidungen treffen, gehören m.E. schlicht hinter Gitter.
      9 0 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 04.06.2017 09:33
      Highlight Spannend mitzulesen. Danke Euch.
      2 0 Melden
    • Paples 04.06.2017 16:11
      Highlight Wer Sex will, der soll sich auch der Verantwortung stellen, und zwar dem, was dann folgen könnte. Es ist nicht ehrenhaft sich der Verantwortung heraus-zu-stehlen, im versuchen sich heraus zu reden. Abtreibung ist im Moment ein Erfolgsrezept gegen Missbil, doch auf die Zeit hinaus ein seelischer Schmerz, über das was kaum und nie gesprochen wird, weil man dann vor sich selbst verraten vorkommt. Das menschlichen Gen, ist grundsätzlich im sich selber zu Ergründen und Entwickeln ausgelegt, doch das ist nicht ein genentwickelter perfekter Mensch, wie es aus den Medien propagiert wird.
      6 5 Melden
    • kleiner_Schurke 04.06.2017 17:29
      Highlight Du willst hier doch jetzt ernsthaft weiss machen 2017 würden Menschen nicht verhüten und stattdessen eine Abtreibung in Kauf nehmen? Na wo lebst du denn?
      5 3 Melden
    • Paples 04.06.2017 18:40
      Highlight Nun wenn Leben zerstört wird, der zerstört innerlich auch sich selbst, denn dann zerstört man sich selbst, und nimmt sich selbst sein Leben und Kraft sich zu entfalten. Man meint töten ist wiederzugewinnen von Freiheit, durch Leben wegzuwerfen. Das ist der schlechteste Tausch des Lebens, den man machen kann, sich seiner Kraft berauben - wegzuwerfen. Schon viele Mütter konnten sich nach den Kindstod ihres Baby sich kaum wieder erholen, u. fanden zur früheren Kraft nie mehr zurück, weil der Verlust zu gross war. Auch totgeborene Kinder hatten für Familien katastrophale Folgen, ohne Vorsehung
      7 3 Melden
    • Paples 04.06.2017 19:21
      Highlight Wo die Tanne sich fortpflanzt, dort wächst es auch. Tanne, Erlen, Nussbaum verbreiten sich jeder auf ihre Art. Wann, wo und wie es sich fortpflanzt, kommt ganz drauf an, und niemand kann Einfluss nehmen, ausser man rodet den Wald. So ist es mit dem Verhüten, das kann niemand mit Garant voraus sehen, ob das wirklich geschieht oder nicht. Im Krieg werden Menschen getötet, und da gibt es keine Ahnen mehr. Das Abtreiben ist Salonfähig gemacht worden, und alle die es anders sehen, die sind Spinner, ~~wo bleibt denn die Meinungsfreiheit?
      6 3 Melden
    • kleiner_Schurke 04.06.2017 20:11
      Highlight Was will uns der Autor damit sagen?
      3 2 Melden
    • Sapere Aude 04.06.2017 20:37
      Highlight paeblos, ich habe mit meinen Kommentar gerade das Thema Abtreibung problematisiert und kritisch beurteilt. Wurde weder als Spinner bezeichnet, noch wurde meine Meinung eingeschränkt, insofern ist deine Kritik haltlos. . Uns allen sind die Tragweiten sehr wohl bewusst, aber gerade weil wir nicht in einer perfekten Welt leben, muss eine Abtreibung, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind, möglich sein. Auch wird wohl niemand der Diskutierenden ernsthaft behaupten, dass beispielsweise die flasche Augenfarbe ein Grund sein darf.
      4 1 Melden
    • Paples 05.06.2017 11:31
      Highlight Selbst die Genmanipulation verfügt nicht der Erwartungen über zu einem perfekten Menschen, denn ein Restrisiko bleibt immer noch. Darum verstehe ich nicht warum beim kranken Fötus abgetrieben werden soll, wenn ihm die Beine fehlen. Auch verstehe ich nicht, wenn man bei Sex wie bei einem Autorennen, die Befruchtung als einen Unfall ansieht, und es gleich verschrottet. Ist den der Mensch nicht mehr Wert, als ein Haufen von Schrott? Die Altersheimen dienen als Schrottlager für alte Menschen die bald sterben, und in der Familien nicht mehr erwünscht werden, soll es den Kindern gleich ergehen!?
      5 3 Melden
    • Paples 05.06.2017 11:59
      Highlight Manche lieben Menschen mit blauen Augen, andere mit braunen, u. wiederum grünen Augen. So vielfältig sind unsere Erwartung. Warum muss einem Kind das Recht genommen werden, einen lieben Menschen kennen zu lernen, der seine Augen liebt. Entweder liebt mich den vom Gegenüber mich wie ich bin, oder er soll mich in ruhe lassen, denn seinen Stolz auf sich selbst, soll ein jeder an sich behalten. Wo bleibt den der Wert des Menschen u. den Gegenwert eines Partners? Vom Atom bis zum Menschen hat jede Struktur des Lebens das Recht zu existieren. Wir denken so, als wären wir Götter über Menschen
      6 1 Melden
    • kleiner_Schurke 05.06.2017 12:01
      Highlight Du solltest mal einen Psychologen zu Rate ziehen.
      2 5 Melden
    • Paples 05.06.2017 12:59
      Highlight kleiner_Schurke, da ich mit Gefühl geschrieben habe brauche ich doch keinen Psychologen! Das Abtreiben hat auch mit einem Gewissenskonflikt zu tun, sonst wäre es kein Thema. Enttäuschte Menschen verfügen über wenig Gefühle, wenn es um den Andern geht. Wir stellen zu hohe Erwartungen auf unser Leben, u. sind dann enttäuscht wenn es nicht so kommt wie uns erwünscht ist. Warum einfach das Leben annehmen wie es eben ist, ohne etwas zu ändern, was doch nicht ungeschehen bleibt. Wir nehmen's Pro-Forma; passt's mir nicht, dann wirf es weg. Wer will schon weggeworfen werden wie Müll in den Container
      8 0 Melden
  • Musk95 03.06.2017 13:08
    Highlight Falls sich jemand dem Atheismus zugesprochen fühlen sollte: Richard Dawkins hat einige (viele 😉) sachlich und humorvolle Bücher zu diesem Thema geschrieben. Man beginne mit ,,Der Gotteswahn,, fahre fort mit ,,der entzauberte Regenbogen,, und lese dann noch ,,the ancestors tale,,.
    Viel Spass beim Lesen und Klugscheissern.
    15 10 Melden
  • Rigel 03.06.2017 12:57
    Highlight Vor einiger Zeit gab es in D täglich!!! vollbesetzte Flieger die nach NL zur Abtreibung flogen. Dort wurden dann auch Kinder abgetrieben die bereits schon weinten.

    Frauen die so etwas tun und Metzger die sowas machen, sind für mich Kriminelle die ins Gefängnis gehören. Denn, es muss klar sein, wer heute kein Kind haben will, der kann verhüten. Wer das nicht tut, wird zum Mörder, das steht für mich ausser Frage.

    Für mich ist eine Abtreibung nur bei einer Vergewaltigung oder einer gravierenden Behinderung des Kindes akzeptierbar.

    Und das hat nichts mit Religion sondern allein mit ETHIK zu tun
    21 110 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2017 13:07
      Highlight Da schaut die Teddyfraktion gerne drüber hinweg - auch ein Preis der Vielfalt.

      Die Geschlechterselektion rsp. überdurchschnittliche Rate bei anderen Kulturkreisen, liegt halt an deren Armut oder sonstiger Milieutheorie.
      4 36 Melden
    • Oiproll 03.06.2017 13:13
      Highlight Es wurden Kinder abgetrieben die bereits schon weinten. Wtf? Aus welcher verlässlichen Quelle hast du das denn???!
      55 2 Melden
    • Menel 03.06.2017 13:27
      Highlight Pearl-Index ist aber schon ein Begriff für sie, oder?!
      21 3 Melden
    • Rendel 03.06.2017 13:29
      Highlight Soso, behinderte Kinder abtreiben, finden sie dann ethisch.
      41 2 Melden
    • Gähn on the rocks 03.06.2017 13:32
      Highlight sehr ethisch, dein beitrag. moll
      23 2 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 13:45
      Highlight Kinder abgetrieben die schon weinten? Wie jetzt? Weinen in der Fruchtblase? Sie sollten sich mal etwas bilden....
      41 2 Melden
    • River 03.06.2017 13:52
      Highlight Schön, dass du uns deine Meinung mitgeteilt hast.
      16 0 Melden
    • Share 03.06.2017 13:58
      Highlight Sicher, sicher, rettet den Planeten vor Pestiziden, meine Frau aber, soll mit Thermometer rumlaufen und Dünger schlucken. Ich will mal so sagen: Am besten du lässt deine Giesskanne im Gartenhaus.
      6 2 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 03.06.2017 14:39
      Highlight Rigel, ohne Quellen läuft hier erst mal gar nichts.
      10 1 Melden
    • Fabio74 03.06.2017 14:53
      Highlight Ein Kind das weint aha. Gehts nicht noch verlogener
      17 2 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 03.06.2017 15:44
      Highlight Rigel, was du da beschreibst wäre ein Kaiserschnitt mit anschliessender Kindstötung. Ich sags gern nochmal, Quellen müssen her!
      13 2 Melden
    • Menel 03.06.2017 16:05
      Highlight @Rigel, 5./6. Monat und geweint? Ist das ihr ernst? Haben sie eine Ahnung, wie "entwickelt" die Lungen da sind?
      13 1 Melden
    • Rendel 03.06.2017 16:07
      Highlight Sie sprechen plötzlich von Wesen, wenn es um Behinderung geht und nicht mehr von Mensch.

      Sie sind für mich ein Heuchler und Menschenverachter und ihre Sprache verrät sie.
      25 2 Melden
    • Rendel 03.06.2017 16:21
      Highlight Der Kommentar auf den sich mein letzter Kommentar bezieht, fehlt nun plötzlich.
      6 1 Melden
  • Baba 03.06.2017 12:52
    Highlight Wenn sich all' diese Abtreibungsgegner dann konsequenterweise für die geborenen Kinder und deren Mütter einsetzen würden... Aber die sind dann wieder Privatsache 😕.
    71 9 Melden
    • Wagh_Rules 03.06.2017 15:15
      Highlight Hier haben wir Christen sicher Aufholpotenzial, da hast du Recht.
      7 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.06.2017 12:36
    Highlight ? Die Kirche steht für das Leben, wieso soll sie Töten gut heissen ?

    Neuerlich gefragt: was läuft falsch bei euch?

    21 54 Melden
    • Fabio74 03.06.2017 14:54
      Highlight Todesstrafe. Hexen verbrennen. Scheiterhaufen etc. Dir Kirchen waren erfinderisch im töten lassen.
      Pogrome gegen Juden über Jahrhunderte
      30 4 Melden
    • Wagh_Rules 03.06.2017 15:16
      Highlight Mann, das ist Jahrhunderte her. Das kannst du den Christen doch nicht immer noch vorhalten!
      10 19 Melden
    • SemperFi 03.06.2017 15:35
      Highlight @Fabio74: Das ist jetzt nicht sehr starke Argumentation. Die erwähnten Ereignisse sind doch schon einige Jahrzehnte bis Jahrhunderte zurück. Wir leben aber im Hier und Jetzt.
      12 12 Melden
    • Fabio74 04.06.2017 12:25
      Highlight Blödsinn Jahrhunderte her
      Der Faschismus in Spanien dauerte bis 1975. Die Militärdiktaturen in Südamerika bis in die 1980er.
      Die Evangelikalen drängen noch heute afrikanische Regierungen zur Todesstrafe gegen Schwule.
      Hat sich die Kirche jemals distanziert von ihren Verbrechen? Nein hat sie nicht.
      Also hört doch auf mit "es ist lange her"
      9 1 Melden
    • Neruda 04.06.2017 12:36
      Highlight Ich finde die Verbrechen, welche Ordensschwestern wie Clara Reust begingen mit dem "Hilfswerk" Kinder der Landstrasse scho schlimm genug. Da zeigt sich doch die Heuchlerei von sehr vielen Christen. Kindern aus rassistischen Gründen ihren Eltern entreissen, ist das die viel besagte Christliche Nächstenliebe?
      7 0 Melden
  • Macke 03.06.2017 12:32
    Highlight Ich stimme inhaltlich allem zu. Aber eine Frage bleibt: Sie schreiben über die gewollte Kontrolle von (v.a. männlichen) Fundis über Frauenkörper, Herr Stamm. Und das Bild, das Sie zum Illustrieren des Protests gegen den "Marsch fürs Leben" verwenden, der Gegenseite, zeigt wieder zwei Männer, auch Sie sind ein Mann. Weshalb zeigen sie keine Frauen? Weshalb lassen Sie keine Frau zu Wort kommen? Ich habe genug davon, dass Männer, egal von welcher Seite, denken, Sie können über Frauen und ihre Körper befinden. Räumen Sie doch den Frauen den Platz ein, der ihnen zusteht.
    32 23 Melden
    • Rendel 03.06.2017 15:59
      Highlight Ich find es dürfen sich auch Männer für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen einsetzen. Wir sollten uns gegenseitig unterstützen darin, auch Frauen für Männer und einfach Mensch für Mensch.
      10 1 Melden
    • Macke 03.06.2017 20:21
      Highlight Das dürfen Männer. Aber Männer sollten auch denen die Ehre zukommen lassen, denen sie gebührt und sich und ihre Geschlechtsgenossen vielleicht mal in die zweite Reihe stellen. Seit Jahren engagieren sich in erster Linie Frauen gegen den Marsch fürs Leben, auch in der Schweiz. In den USA setzen sich Frauen Tag für Tag für ihr Recht auf Abtreibung ein - teilweise mit gravierenden Folgen für ihr Privatleben oder werden von Abtreibungsgegnern ermordet. Erwähnt wird ein Arzt, der erschossen wurde.
      5 0 Melden
  • dmark 03.06.2017 12:18
    Highlight Nun, es sind ja nicht nur die Christen gegen Abtreibung. Auch in anderen Religionen wird eine Abtreibung geächtet. Dahingehend wird z.B. im Islam der Geschlechtsverkehr ausnahmslos zum Zwecke der Zeugung eines Kindes gestattet. Also nichts mit "Spassvögeln" und so.
    Also, nicht immer nur auf den Christen herum hacken - alle Religionen haben irgendwo, irgend welche weltfremde Ansichten.
    16 30 Melden
    • Leider Geil 03.06.2017 12:43
      Highlight Also "Spassvögeln" gibt vor allem auh bei den Katholiken nicht.
      20 3 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 13:48
      Highlight Das Christentum ist nun mal die häufigste Religion n diesem Land, also wird sie auch entsprechend oft kritisiert. Wir können auch Polynesische Cargo-Kulte kritisieren. Nur, mit welchen Bezug zu unserem Land?
      23 5 Melden
    • Maracuja 03.06.2017 19:32
      Highlight Sie verwechseln den Katholizismus mit dem Islam.

      <Rifa’at Lenzin (Islam):
      «Verhütung einer ungewollten Schwangerschaft ist in allen Rechtsschulen erlaubt und kein Problem, sofern beide Ehegatten sich einig sind.»>

      https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/erlaubt-oder-verboten-verhuetung-in-den-weltreligionen
      7 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.06.2017 12:15
    Highlight Das Schlimme an diesen Leuten ist, dass es ihnen gar nicht um das Wohl von Kindern geht, sondern nur um puren Fanatismus.

    Beweis: Bei der Affäre "sexueller Kindsmissbrauch durch Priester" bleiben dieselben Leute stumm. Keine Demos, keine Mahnwachen, keine Plakataktionen, nichts ...
    64 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2017 12:34
      Highlight Macht bei dir Sinn?

      Etwa so, wie am 1. Mai mit Bildern von Massenmördern durch Bern und Zürich zu demonstrieren und mehr Solidarität fordern?
      18 52 Melden
    • atomschlaf 03.06.2017 12:52
      Highlight Mahnwachen sind ja auch so was von wirkungsvoll...
      6 16 Melden
    • Fabio74 03.06.2017 15:25
      Highlight @Atomschlaf Distanzieren von den Verbrechen. Aufklärung fordern.
      Das was Rechte von jedem Moslem laufend verlangen
      17 4 Melden
  • MeinSenf 03.06.2017 12:13
    Highlight Klar sind Fundis ziemlich geschlossen gegen Abtreibung. Daraus aber abzuleiten, dass alle anderen dafür sind, finde ich anmassend. Die zentrale Frage ist: ab wann ist ein Leben denn ein Leben?

    Solange wir Gesetze haben, die Mörder (berechtigterweise) hinter Gitter bringen, wird diese Frage niemals Privatsache sein. Was sind denn die Argumente dafür? Gesundheit der Frau? Die ist bis zur 40. Woche kritisch. Vergewaltigung? Betrifft die Mehrheit der Patientinnen nicht. Selbstbestimmung? Geborene Kinder schneiden diese auch ein.

    Für die Mehrheit geht eigentlich nur um eins: Bequemlichkeit...
    27 25 Melden
    • Macke 03.06.2017 12:22
      Highlight Ja, es geht um die Selbstbestimmung der Frau. Darum, dass eine Frau entscheiden kann, ob sie sich in Zukunft von einem Kind einschränken lassen möchte oder nicht. Und darum, ob eine Frau ihren Körper für eine Schwangerschaft zur Verfügung stellen möchte oder nicht.
      36 20 Melden
    • MeinSenf 03.06.2017 12:50
      Highlight Blödsinn, diese Frage beantwortet sie in dem Moment, wo sie die Beine breit macht und so die Befruchtung erst ermöglicht. Oder was ist da die Begründung? Leichtsinn? Alkohol? Unwissenheit? Ignoranz? Lust am Risiko? War dort die Selbstbestimmung denn nicht möglich?

      Und was, wenn das Kind bereits zwei Jahre alt ist und die erwähnte Frau plötzlich auf die Idee kommt, dass es ihr Leben einschränkt?

      Es liegt mir fern, über Recht oder Unrecht einer Abtreibung zu urteilen. Aber die Mehrheit der fadenscheinigen Argumente, die heute in der Welt als Schlagworte kursieren, sind nur eines: Ausreden
      20 46 Melden
    • freeman 03.06.2017 12:57
      Highlight Ich denke, im Jahr 2017 weiss jeder und jede, dass durch Sex Kinder entstehen können. Daher sollte man sich, auch unbeabsichtigte, Konsequenzen vorher überlegen. Vergewaltigung ausgenommen.
      Wenn du Auto fährst, musst du auch damit rechnen, einen Unfall zu haben. Wenn auch nicht beabsichtigt...
      16 30 Melden
    • Rendel 03.06.2017 13:41
      Highlight @MeinSenf
      Dann dürften Frauen nur Sex haben, wenn sie sich grad in der Lage fühlen ein Kind gross zu ziehen. Das einzig sichere Verhütungsmittel ist nämlich Enthaltsamkeit.

      Und wenn sie meinen eine Abtreibung habe rein mit Bequemlichkeit zu tun, dann haben sie nichts begriffen.
      Ich habe noch nie eine Frau kennengelernt die aus Bequemlichkeit abgetrieben hat oder abtreiben wollte.

      Sex von Frauen bedeutet für sie also einfach Beine breit machen? Was haben sie denn für ein verachtendes Frauenbild?

      32 10 Melden
    • River 03.06.2017 13:58
      Highlight Senf: warum willst du bestimmen, dass eine Frau ein Kind austragen soll, das sie nicht will? Hat das was mit dir zu tun?
      19 7 Melden
    • Macke 03.06.2017 14:32
      Highlight Danke Rendel!
      @Meine Senf: Deine Argumente sind Schwachsinn. Damit könntest du genauso gut verfügen, dass sich alle Männer in der Schweiz unterbinden lassen müssen. Dann würde es vermutlich zu keinen Abtreibungen mehr kommen.
      14 5 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 03.06.2017 14:46
      Highlight Klar gibt es egoistische Abtreibungsgründe.
      Daneben gibt es aber auch viele verständliche Gründe, warum man aktuell oder dauerhaft kein Kind auf die Welt setzen möchte. Finanzkriese, plötzliche Arbeitslosigkeit, eine Behinderung/Unfall, politische Instabilität, häusliche Gewalt, Drogenmissbrauch, genetisch bedingte Krankheiten, Familientragödie, psychische Erkrankung, drohende Haftstrafe, Verschuldung... sollen all diese Frauen komplett auf Sex verzichten? Ein Unfall kann immer passieren!
      16 7 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 03.06.2017 17:07
      Highlight Die Argumentation, dass sich die Frau in dem Moment, indem sie sich für Sex entscheidet auch für eine unerwartete Schwangerschaft einstehen muss, ist etwas kindisch. Sie ist jetzt nun mal schwanger und das nützt doch jetzt nichts mehr Schuldzuweisungen zu machen und mit dem Finger zu zeigen. Man muss jetzt eine Lösung finden, die für alle Beteiligten passt. Solange es nicht illegal ist, beim Sex nicht oder ungenügend zu verhüten geht es uns einen Dreck an, wie es genau zur Schwangerschaft gekommen ist.
      8 1 Melden
    • MeinSenf 03.06.2017 18:53
      Highlight Da werden ja einige Sachen ziemlich vermischt...

      Nein, eine Frau hat es nicht einfach, das merkt sie spätestens wenn sich die Abtreibungsfrage stellt. Es geht ja auch nicht um die Frau, sonden um uns als Gesellschaft. Wir alle mögen doch Sex. Darum gehen wir auch tolerant mit lästigen Nebenerscheinungen um. Und ebnen uns sowohl gesetzlich wie auch moralisch den Weg. Die gleiche Frau, die aber ihr Neugeborenes aus Verzweiflung zu Tode schüttelt, wird unbarmherzig von uns als Gesellschaft ins Gefängnis geworfen. Hier liegt das Problem: Das wir uns nach Bequemlichkeit die Realität zurechtbiegen
      2 3 Melden
    • MeinSenf 03.06.2017 18:57
      Highlight Mich stört einzig, dass wir als Gesellschaft es schaffen, das gleiche Menschenleben je na dem wie es uns gerade passt als mehr oder weniger wert katalogisieren. Und dafür haben wir uns einen Haufen plausibler Entschuldigungen zurecht gelegt. Man schaue bloss auf die obigen Kommentare, wie sehr wir sie uns verinnerlicht haben.

      Aber konsequent sind sie nicht...

      PS: mit Ausnahme des Löffelis kommt die Frau nicht umhin, rein anatomisch die Beine breit zu machen. Falls es jemand despektierlich aufgenommen hat, entschuldige ich mich.
      1 4 Melden
    • Mietzekatze 03.06.2017 18:58
      Highlight Mein Senf, wenn eine Frau nach 2 Jahren entscheidet das Kind nicht mehr zu wollen kann sie es in eine Pflegefamilie oder zur Adoption freigegeben.. aber vorher entscheiden ob sie es will ist dann nicht okay? Nur weil ich Sex habe, will ich kein Kind! Will ich es dem Kind dann wirklich zumuten dies vlt sein ganzes Leben lang zu spüren??
      5 2 Melden
    • MeinSenf 04.06.2017 07:43
      Highlight @Miezekatze: Und hier nochmals die enscheidende Frage: wann ist "vorher"?
      Vor der Zeugung?
      Oder vor dem willkürlich festgelegten Zeitpunkt, an dem wir als Gesellschaft uns eingeredet haben, dass es bis dahin kein Mensch sondern ein Zellhaufen ist? Und falls es nur ein menschloser Zellhaufen ist: warum freuen sich soviele werdende Eltern ab dem ersten Ultraschallbild?
      0 3 Melden
    • Mietzekatze 04.06.2017 11:28
      Highlight Es ist genau der 'willkürlich festgelegte Zeitpunkt' der Wissenschaft! Und sie freuen sich weil sie sich ein Kind wünschen, weil sie es wollen.. was mega toll ist und dem Kind wohl einen guten und glücklichen start ins Leben beschert. Aber ich muss doch für mich auch entscheiden dürfen ob ich das möchte oder nicht? Und nur weil die Antwort nein ist, muss ich doch nicht auf Sex verzichten!
      0 1 Melden
    • Rendel 04.06.2017 13:14
      Highlight Befassen sie sich geschichtlich mit ungewollten Schwangerschaften. Befassen sie sich auch mit Frauen die ihr Kind austrugen und ihr Kind weggeben mussten, befassen sie sich mit Zwangssterilisation usw. , mit Frauen die abhängig wurden durch Schwangerschaft.

      Vielleicht werden sie dann verstehen, warum wir zu dieser Lösung der Abtreibung kamen. Es verhindert extrem viel bewusstes Leid. Es hat auch mit einem Recht auf Sexualität zu tun und mit Selbstbestimmungsrecht.

      Bei ihrer Ansicht wäre Enthaltsamkeit wirklich die einzige Lösung und Enthaltsamkeit ist genau so lebensfeindlich.




      5 1 Melden
    • MeinSenf 06.06.2017 02:07
      Highlight Glauben Sie mir, das habe ich getan. Und ich habe mich weder für noch gegen Abtreibungen ausgesprochen. Auch weder für noch gegen Enthaltsamkeit. Denn das ist eigentlich irrelevant.

      Was ich unterstreichen möchte, ist die Tatsache, dass der Zeitpunkt, ab wann ein Mensch plötzlich ein Mensch sein soll, willkürlich gewählt wurde. Weil er für alle schlussendlich "bequem" ist. Dennoch widerspricht er den biologischen Fakten. Und die allgemeine Gleichgültigkeit und Weigerungshaltung diesbezüglich stört mich.

      Fakt ist, es ist eine Tötung. Zu entscheiden ist, ob sie berechtigt ist oder nicht.
      2 1 Melden
    • Mietzekatze 06.06.2017 09:59
      Highlight Es ist aber schlicht nicht korrekt, dass der Zeitpunkt willkürlich gewählt wurde. Und von wegen bequem... Was denkst du denn, dass es für eine Frau eine einfache Entscheidung ist die sie ebenso nebenbei mal trifft? Es ist in jedem Fall eine Belastung! Aber es muss auch jeder Frau freistehen sich zu entscheiden ob sie ein Kind möchte oder nicht! Oder wäre dann ein natürlicher Abort fahrlässige Tötung weil die Schwangere hätte liegen müssen die ersten 3 Monate, da zu diesem Zeitpunkt die Schwangerschaft noch heikel ist? Das Gesetz definiert eine Tötung! Nicht du...
      1 2 Melden
    • MeinSenf 07.06.2017 02:19
      Highlight @Miezekatze:
      ich habe mehrere konkrete Beispiele gebracht, die auf Willkür hinweisen. Was bringst du konkretes ausser "es ist nicht willkürlich"?
      Auch beim "bequem" habe ich klar gesagt, dass das uns als Gesellschaft betrifft, und nicht die einzelne Frau, die sehr wohl vor einer schwierigen Entscheidung steht.
      Und damit sind wir beim zentralen Punkt der Tötung: diese wird klar vom Gesetz definiert. Also vom Menschen. Und da es ein demokratischer Mehrheitsentscheid ist, widerspiegelt er die Haltung der Gesellschaft. In diesem Zusammenhang ist das Argument "Bequemlichkeit" immer noch angebracht.
      1 1 Melden
  • AlteSchachtel 03.06.2017 12:08
    Highlight Klar wird das Abtreibungsthema von Fundis öffentlich bewirtschaftet. Das ist ja auch ein Thema, das selbst bei völlig Unreligiösen Gesprächsstoff birgt.

    Ich fände es übrigens interessanter, wenn man die Fundi-Attacken öffentlicher machen würde, die nur von Freikirchlern und Fundis getragen werden und die für Einzelne zur Hölle werden können. z.B. Mobbing von Schwulen u. ledigen Müttern, Verbot von Ottfried Preussler- oder Michael Ende-Geschichten an der Schule. Verteufelung von emotionalen reagierenden Menschen etc. etc.
    19 5 Melden
  • dracului 03.06.2017 12:05
    Highlight Kein Christ fragt, was ein Leben lebenswert macht. Hiob gleich ist es irrelevant, was das Leben heute lebenswert macht, wenn man es auf das ewige Jenseits morgen verschieben kann. Wenn eine Frau von der verteufelten Frucht der Sexualität kostet, womöglich noch unehelich und nicht zum blossen Zweck der Zeugung, unerwartet schwanger wird, ein Kind in eine nicht lebenswerte Welt hineingebären müsste, und auch ihr Leben dafür aufgeben müsste, sind die Christen sofort zur Stelle und "helfen". Es gibt schon zu viele bibelgesteuerte, lebendige Tote in unserer Welt. Lasst die Toten die Toten begraben!
    10 18 Melden
    • Stachanowist 03.06.2017 13:35
      Highlight Wow, Dracului. Entweder kennen Sie nur Christen aus der absoluten Extremistenecke, oder aber Sie haben einfach zu viel "Sektenblog" gelesen ;)
      19 3 Melden
  • Tepesch 03.06.2017 11:55
    Highlight Abtreibungen gab es schon immer und wird es auch weiter geben, unabhängig davon ob es das Gesetzt verbietet oder nicht. Die Frage sollte sich daher weniger um die Abreibung an sich drehen, sondern viel mehr darum, ob wir betroffenen Frauen einen legale Rahmen bieten wo mit ärztlicher Hilfe die Abtreibung durchgeführt wird, oder ob es wieder so wie früher sein soll, wo viele Frauen in Folge der Abteibung starben.
    Die aktuelle Regelung ist ein guter Kompromis der allen Seiten genügen sollte.
    50 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.06.2017 11:41
    Highlight Finde es nicht gut, dass Herr Stamm hier die Meinung 'Abtreibungsgegner gleich relig. Fundis' zementiert. Es ist richtig und und gut, dass wir vom Gesetz her die Möglichkeit haben, straffrei abzutreiben. Ich, das weiss ich, könnte es nicht. Nun bin ich aber wie, viele andere Frauen auch, nicht religiös, gehöre keiner Religion an, auch keiner Freikirche, und trotzdem könnte ich es vor mir niemals verantworten. Dies aber ist meine freie Entscheidung, ohne mich auch nur im geringsten in die Nähe einer Religion zu begeben. Das haben viele, auch HS, noch nicht begriffen.
    36 15 Melden
    • Macke 03.06.2017 12:34
      Highlight Du darfst entscheiden, wie auch immer du möchtest. Nimmst du dir aber auch das Recht heraus, für andere zu entscheiden, wie das AbtreibungsgegnerInnen tun? Oder denkst du, dass jede Frau das für sich entscheiden soll?
      14 3 Melden
    • Rendel 03.06.2017 12:37
      Highlight Der Unterschied von religiösen Fundis zu ihnen ist, sie entscheiden für sich und nur für sich.

      Fundis wollen über und für andere entscheiden und sind gegen das Abtreibungsgesetz.

      19 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2017 16:36
      Highlight @ Macke: ich vertrete die Meinung und sage es laut, dass hier bei uns jede Frau frei sein darf, sich zu entscheiden wie sie will, ohne wenn und aber. Und dass niemand das Recht hat, sie zu kritisieren, egal wie immer sie sich auch entscheiden mag.
      5 2 Melden
    • Mietzekatze 03.06.2017 19:02
      Highlight Er vertritt nicht Abtreibungsgegner = Fundis sondern Fundis = Abtreibungsgegner.. das bedeutet jeder Fundi ist Abtreibungsgegner aber nicht jeder Abtreibungsgegner ist Fundi😉
      2 0 Melden
  • DerTaran 03.06.2017 11:39
    Highlight Ich bin Atheist, aber dass fromme Menschen gegen Abtreibung sind, kann ich nachvollziehen. Ich glaube, dazu muss man weder gläubig noch Fundamentalist sein.
    Für mich ist jede Abtreibung traurig, aber ich masse mir keine Entscheidung an, wann sie gerechtfertigt ist und wann nicht. Das kann nur die Schwangere.

    Wenn man viele Abtreibungen verhindern wollte, dann müsste man eigentlich nur alleinstehenden Müttern ein (finanziell) sorgenfreies Leben ermöglichen, aber das ist selbst (gerade?) den konservatievsten Christen zu teuer.
    47 6 Melden
    • HabbyHab 03.06.2017 11:59
      Highlight Zum letzten Absatz.. ja definitiv. Sieht man in den USA ja gut. "PRO LIFE".. bis zur Geburt eines Babies wollen sie sich voll darum kümmern, aber danach ist es ihnen egal. Abschaffung sozialer Werke, Streichung von Unterstützungen.. und selbst wenn es eine Vergewaltigung war, die zur Schwangerschaft geführt hat und das Opfer nicht in der Lage ist, für ein Kind zu sorgen.. "hättest dich halt nicht vergewaltigen lassen sollen"
      24 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.06.2017 13:24
      Highlight HabbyHab
      Es geht noch weiter: Dieselben sind auch für Waffentragen und das Recht jeden zu erschiessen, der auf ihren Rasen pinkelt.
      10 2 Melden
    • HabbyHab 03.06.2017 14:04
      Highlight @rabbi ja genau. pro life und pro gun ist etwas.. widersprüchlich (: aber hey. Menschen..
      10 0 Melden
  • Büsi 03.06.2017 11:38
    Highlight Sorry aber sobald eine Frau schwanger ist, scheint sie das Recht auf Selbstbestimmung abgeben zu müssen - warum ist ein Embryo mehr Wert als das Leben und die seelische Gesundheit der Mutter? Ich finde DIESE Einstellung daneben. Leben hin oder her - wer hat das Recht das eine vor das andere zu stellen? Diese Entscheidung soll man den Betroffenen überlassen. Es ist Privatsache und eine Entscheidung nie leichtfertig - Pauschalisierung ist da fehl am Platz! Wichtig ist Beratung und Aufklärung. Jede Frau hat ein Recht auf ihren Körper - schwanger hin oder her! Das müssen auch Fundis respektieren
    51 11 Melden
    • Wagh_Rules 03.06.2017 15:20
      Highlight Ist ein Fötus dann bis zur Ende der Schwangerschaft "ihr Körper"?
      Ich bin nicht dafür, das man Abtreibung verbietet, das würde nichts bringen, aber diese Frage geht im öffentlichen Diskurs unter.
      6 2 Melden
    • SemperFi 03.06.2017 15:46
      Highlight @Büsi: Ihre Argumentation greift zu kurz. Wenn Sie sagen, man müsse die Entscheidung den Betroffenen überlassen, ist das doch sehr theoretisch. Wer vertritt denn die Interessen des Hauptbetroffenen, die des Schwächsten, die des ungeborenen Babys? Deshalb kann diese Frage gar nicht Privatsache sein.
      4 6 Melden
    • Büsi 03.06.2017 16:12
      Highlight Garantiert ist es das! Wenn ich schwanger werde ist das MEIN Körper und ein biologischer Vorgang innerhalb MEINES Körpers! Wenn ich das nicht will dann ist es MEINE Entscheidung. Der Hauptbetroffene ist nicht der Fötus, sondern die Frau und ihr Körper... ich finde es ungeheuerlich, der Frau alle Persönlichkeitsrechte abzusprechen sobald sie schwanger ist... als wäre sie kein eigener Mensch mehr! Es gibt Frauen, die wollen nicht schwanger werden und die wollen keine Kinder - sie dann zur Geburt zu zwingen ist eine andere Form von Vergewaltigung
      9 5 Melden
    • SemperFi 03.06.2017 16:47
      Highlight @Büsi: Machen Sie hier nicht auf Drama-Queen. Wer spricht denn davon, einer Frau JEGLICHE Persönlichkeitsrechte abzusprechen. Aber wenn Sie glauben, das ein ungeborenes Kind bis zur Geburt KEINE Rechte hat, dann irren Sie sich. Hier gibt es kein Schwarz-Weiss. Die Frau hat Rechte genauso wie das ungeborene Kind. Weil das so ist, muss jemand die Rechte des Kindes vertreten. Deshalb haben wir dafür recht vernünftige Gesetze, um den von Ihnen propagierten Egoismus in geordnete Bahnen zu lenken.
      7 4 Melden
    • Büsi 03.06.2017 18:02
      Highlight Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich bin absolut happy mit den Schweizer Gesetzen diesbezüglich! Ich argumentiere lediglich gegen die Einstellung der im Artikel erwähnten Abtreibungs-Gegner... diese sind es ja auch, die Frauen dann dieses von mir erwähnte Recht auf Selbstbestimmung nicht mehr zusprechen, was meiner Meinung nach moralisch auch zweifelhaft scheint! Ich bin aber der Meinung dass die finale Entscheidung von der Mutter getroffen werden soll, da es sie schliesslich am meisten betrifft
      5 1 Melden
  • Matrixx 03.06.2017 11:15
    Highlight Ausgerechnet die christliche Kirche, die in ihrer Geschichte Morde und Massenmorde beging, um als "einzig wahre" Weltreligion ihre Machtposition zu erhalten, ausgerechnet diese Religion setzt sich für das Leben ein und beschimpft andere als Mörder!
    36 16 Melden
    • super_silv 03.06.2017 12:30
      Highlight Recht haben sie ja, aber jetzt holen sie doch ein wenig weit aus😄
      9 8 Melden
    • Matrixx 03.06.2017 12:49
      Highlight Nein, das tu' ich nicht. Andauernd redet man davon, wie gut und brav die Christen doch sind und alle anderen Religionen sind böse etc.
      Man muss halt auch mal die Wahrheit sagen und die sieht nunmal düster aus für das Christentum.
      9 11 Melden
    • Leider Geil 03.06.2017 12:52
      Highlight Ist ja klar, dass möglicht viele Schäfchen wichtig sind gerade eben um als "einzig wahre" Weltreligion die Machtposition zu erhalten und das gilt ja wohl nicht nur fürs Christentum.
      2 0 Melden
    • super_silv 03.06.2017 14:07
      Highlight Gut stimmt natürlich. Alle religionen haben mit Glauben zu tun. Man glaubt also etwas, dass nicht bewiesen werden kann. Darum ist es dann nicht weit zum Fanatiker der intolerant ist. Und das haben (fast) alle religionen gemeinsam, sie sind der Ursprung allen Übels, den sie bekämpfen wollen.

      Aber trotzdem würde ich heutigen christen nicht anlasten was die Kirche vor langer zeit verursacht hat
      2 2 Melden
  • Michael Mettler 03.06.2017 11:08
    Highlight Hugo findet das Gebet schwachsinnig. Hugo findet das man gegen etwas nicht beten sollte was eh passiert. Im KVG sind psychologische Behandlungen gedeckt, am besten vorher die Franchise auf 300 setzen.
    13 43 Melden
  • Ollowain 03.06.2017 10:50
    Highlight Ein Thema über das es sich nicht zu diskutieren lohnt. Warum? Weil es PRIVATSACHE ist! Alle die Leben retten wollen, können das gerne bei Leben machen welches bereits existiert! Alles andere ist geheuchelt!
    40 13 Melden
    • Wagh_Rules 03.06.2017 11:31
      Highlight Kurze Frage:
      Ab wann existiert dann Leben?
      14 24 Melden
    • Menel 03.06.2017 13:34
      Highlight Wenn wenigstens neuronale Verbindungen im Körper angelegt sind 😉
      4 6 Melden
    • Wagh_Rules 03.06.2017 15:22
      Highlight @Menel das heisst? Schon relativ früh in der Schwangerschaft oder?
      2 3 Melden
    • SemperFi 03.06.2017 15:47
      Highlight @Ollowain: Das Töten von ungeborenem Leben kann niemals Privatsache sein.
      4 12 Melden
    • Menel 03.06.2017 15:56
      Highlight Ab der 3./4. Entwicklungswoche (5. Schwangerschaftswoche) fängt es damit an, dass sich mal das Neuronalrohr schliesst (aus dem bildet sich dann Gehirn und Rückenmark). Ab der rund 6. Woche (8. SSW) bilden sich die ersten Neurone und fangen dann auch an "loszuwandern". Ab der 11. Woche (13. SSW) beginnt sich das Kleinhirn auszubilden.
      Die meisten Aborts werden in der 5. bis 8. Woche vorgenommen (7. SSW).
      Der neuronale Boost erfolgt erst zwischen dem 2. und 5. Monat.
      4 1 Melden
  • Herbert Anneler 03.06.2017 10:47
    Highlight Dass hier H.S. Menschen, die sich radikal für das Leben einsetzen, so diffamiert, macht mich aus säkular-ethischer Sicht völlig sprachlos und tut mir weh! Was könnte auch für den eingefleischtesten Atheisten wertvoller sein als das Leben? Für mich sind das Prinzip "Leben" und die Erhaltung des Lebens DAS ethische Minimum, hinter das wir nicht gehen können, ohne unsere eigene Existenzberechtigung selber in Frage zu stellen. Über das Vorgehen der Abtreibungsgegner lässt sich streiten, über den Inhalt ("Leben") nicht! H.S. unterscheidet leider nicht - das ist eine säkular-unethische Verblendung!
    28 55 Melden
    • Schne 03.06.2017 11:15
      Highlight Beim Versuch zu eruieren wann das Leben beginnt, scheitern wir noch immer kläglich. Ist ein kleiner Zellhaufen ein lebender Mensch? Oder trägt er nur sein Potential in sich? Hat er ein Bewusstsein? Ab wann? Die Wissenschaft hat darauf keine Antwort, weshalb das Gesetz das Wohl der Mutter in den Vordergrund stellt. Dass die ein Bewusstsein hat ist nämlich klar. Wenn auch dem Zellhaufen diese Eigenschaften erwiesenermassen zugesprochen werden könnte, müsste man das Gesetz unter diesem Gesichtspunkt neu aushandeln. Wenn ihr also etwas ändern wollt, müsst ihr forschen, nicht beten.
      33 3 Melden
    • nJuice 03.06.2017 11:26
      Highlight Sie haben nicht ganz unrecht, aber in zwei Punkten könnten sie ihr Wissen noch direkt von Rudolf von Habsburg gewonnen haben:

      -Das Leben beginnt nicht mit Sex/Orgasmus/Einnisten der Eizelle. Ein Haufen Zellen ist kein Mensch (kann auch nicht selbstständig überleben).

      -Ja, wir schützen das Leben. Und zwar dasjenige, das lebt. Entscheidungshoheit haben Frauen und Männer darüber, was sie mit ihrem Körper machen, nicht der Staat, die Kirche, oder Zellen im Körper. Oder fragen sie ihre Leberflecken nach deren politischer Einstellung vor Einwurf des Stimmcouverts?
      24 7 Melden
    • Wagh_Rules 03.06.2017 11:35
      Highlight Ich glaube, rechtlich gesehen würde man in Teufels Küche kommen, wenn man Leben neu definiert.
      Das ändert jedoch nichts daran, dass ich glaube, dass man bei einer Abtreibung ein Leben auslöscht, was ich für moralisch verwerflich halte.
      Abtreibung sollte nich verboten werden, aber die Idee, dass ein Baby im Bauch mehr als nur ein Zellknäuel der Mutter ist, über das sie frei entscheiden darf, ist leider aus der öffentlichen Diskussion verschwunden.
      12 14 Melden
    • Macke 03.06.2017 12:41
      Highlight @Herbert Anneler: Wenn du Leben schützen möchtest, solltest du dich als erstes vegan ernähren, auf Leder und alle weiteren tierischen Produkte verzichten, usw. Am besten solltest du eigentlich aufhören zu leben, damit du keine Insekten und andere Lebensformen tötest. Eigentlich sind ja auch Pflanzen Lebewesen. Denn wenn du den Wert eines Lebens am dem Existieren eines Zellhaufen anerkennst, wirst du doch keine Mühe haben, das Leben von ausgewachsenen Tieren anzuerkennen, oder? Falls nicht, wäre dein Kommentar ganz schön heuchlerisch.
      8 8 Melden
    • Menel 03.06.2017 13:41
      Highlight Werdendes Leben durchläuft viele Stadien. Bei der momentanen Regelung ist es so, dass zB. mit der Abtreibungspille ein Zellhaufen abgestossen wird, der noch keine neuronalen Verbindungen aufgebaut hat. Dabei ist der Mechanismus, der zum "Abkoppeln" des Embryos von der Versorgung führt, dem ähnlich, der ein Embryo selbst einleitet, wenn er "Unstimmigkeiten" festsellt.
      Die meisten Frauen wählen diese Methode. Dh. die meisten Aborts erfolgen vor der 5. Schwangerschaftswoche.
      5 1 Melden
    • Stachanowist 03.06.2017 13:48
      Highlight "Ja, wir schützen das Leben. Und zwar dasjenige, das lebt. Entscheidungshoheit haben Frauen und Männer darüber, was sie mit ihrem Körper machen, nicht der Staat, die Kirche, oder Zellen im Körper."

      Nicht ganz. Nach der 12. Schwangerschaftswoche kann man nicht mehr ohne medizinische Gründe abtreiben. Ab dann ist ein ärztliches Gutachten nötig, dass ein Fortsetzen der Schwangerschaft gesundheitsgefährdend wäre. Auch das Gesetz schützt also ungeborenes Leben in ca. zwei Dritteln der Schwangerschaft.
      8 0 Melden
    • Herbert Anneler 03.06.2017 14:11
      Highlight @ Macke: Die Frage ist eine ganz andere: Wer zustimmt dass jemand über femdes Leben bestimmt, muss auch akzeptieren, dass jemand anderes auch über sein eigenes Leben bestimmt. Es gibt nichts Totalitäreres, nichts Unethischeres, als dass jemand fremdes Leben als lebenswert oder -unwert beurteilt. Hatten wir doch schon einmal...und es ist nicht gut gekommen! Die Geschichte ist manchmal ein guter Lehrer, aber wer sie nicht kennt...
      3 4 Melden
    • Menel 03.06.2017 15:38
      Highlight Mein Leben steht aber nicht in Abhängigkeit eines anderen Lebens. Ein Embryo ist, grob gesehen, ein Parasit und kann ohne Wirt nicht überleben. Das ist ein grosser und gewichtiger Unterschied.
      9 2 Melden
    • Maracuja 03.06.2017 23:04
      Highlight Memel: Ein Embryo ist, grob gesehen, ein Parasit und kann ohne Wirt nicht überleben.

      In der Biologie gilt ein Embryo nicht als Parasit und die meisten Schwangeren dürften das auch anders sehen. Die Schweiz geht mit dem Problem ungewollte Schwangerschaften vernünftig um: Aufklärung zwecks Vermeidung, Zulassung Pille danach, Fristenlösung, Unterstützung für diejenigen, die sich für das Kind entscheiden und Hilfe benötigen. Dieses System wird breit unterstützt, polemisches Vokabular wie Embryo = Parasit passt nicht dazu.
      4 2 Melden
    • Menel 04.06.2017 09:34
      Highlight @Maracuja, war mir klar, dass das jemand, trotz meines Zusatzes, dass das überspitzt geschrieben ist, emotional nimmt. Mir gings dabei primär um den Aspekt, des nicht-alleine-überleben-könnens und um dies bildlich von einem Säugling abgrenzen zu können, bediente ich mich der Wörter Parasit und Wirt (die man übrigens auch wertfrei verstehen kann!)
      2 3 Melden
  • kleiner_Schurke 03.06.2017 10:26
    Highlight Mit religiösen Fundis sollte man gar nicht erst über Abtreibung diskutieren. In der Schweiz darf man Abtreiben, und niemand, wird zur Abtreibung gezwungen. Wenn religiöse nicht abreiben wollen, na dann sollen sie es doch bleiben lassen. Ich weiss nicht woher die Arroganz der religiösen Freaks kommt, anderen Menschen vorschrieben zu wollen wie sie sich in Bezug auf Abtreibungen, Verhütung, PID, Pränatal Diagnostik, Freitod zu verhalten hätten. Dass man die Pius Freaks aus dem Spital wirft ist richtig, denn warum sollen die dort beten? Wir gehen ja auch nicht in die Kirche und denken!
    73 21 Melden
    • Michael Mettler 03.06.2017 10:56
      Highlight Sehr schlau, die Diskussion verweigern. Gerade von einem der weiss was für Auswüchse in Freikirchen möglich sind. Common schurke, das geht besser.
      8 37 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 11:19
      Highlight Auch Freikirchler unterstehen der geltenden Rechtsordnung. Ich sähe nicht was man mit diesen Leuten zu dem Thema speziell zu besprechen hätte.
      35 1 Melden
    • Michael Mettler 03.06.2017 11:43
      Highlight @schurke: sie haben eine meinung und diese sollte von den anderen gehört werden. Was das mit der rechtsordnung zu tun hat ist mir schleierhaft.
      2 22 Melden
    • Maracuja 03.06.2017 11:48
      Highlight Schurke: warum sollen die dort beten? Wir gehen ja auch nicht in die Kirche und denken!

      Dass die Piusbrüder rausgeworfen wurden, finde ich völlig korrekt, Spitalkapellen sind für schwer Kranke und Angehörige gedacht und nicht für religiöse Demonstrationen. Dass es in Spitälern Räume zum Beten gibt, finde ich hingegen unproblematisch. Wer keinen Bedarf hat, muss diese ja nicht aufsuchen. Genauso wie keine (fromme) Frau eine ungewollte Schwangerschaft abbrechen muss. Hingegen muss akzeptiert werden, dass im Rahmen der Fristenlösung jede nach dem eigenen Gewissen entscheiden darf.
      21 1 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 12:10
      Highlight Ja aus eben diesem Grund hat das Inselspital eine ref. und eine kath. Kapelle, sowie eine Synagoge. Was allerdings immer noch fehlt, und das finde ich eben wieder typisch, ist ein Raum oder ein Ort für Atheisten. Atheisten scheinen aus Sicht der Gesellschaft schlicht nicht zu existieren, da ist leider immer noch so. Als Atheist möchte ich aber an meinem Krankenbett nicht irgend einen Pfaffen.
      12 4 Melden
    • Leider Geil 03.06.2017 13:01
      Highlight @kleiner_Schurke. Atheisten sind ja auch oft krasse Fundis. Und wiederum andere meinen sie seien Atheisten aber eigentlich sind sie friedliche Agnostiker.
      6 12 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 13:15
      Highlight Nenne mir einen athistischen Fundi und wie er wann wem wo geschadet hat.
      8 3 Melden
    • Menel 03.06.2017 13:45
      Highlight @Leider Geil, was wollen sie damit sagen? Weil es bei den Atheisten (wie auch bei allen anderen Gruppierungen) ein paar Fundis gibt, ist ein "Ruheraum" für nicht-/andersgläubige in einem Spital nicht denkbar? Oder verstehe ich sie falsch?
      7 0 Melden
    • Leider Geil 03.06.2017 14:43
      Highlight @Menel. Nein das habe ich so nicht sagen wollen. Es ist ja das Zeitalter der "Safe Spaces", wieso also nicht? Ich persönlich brauch es aber nicht. Ich finde ein Raum für ALLE reicht vollkommen aus. Aber das ist halt nur meine Meinung.
      @schurke. Fundis schaden in erster Linie sich selbst. Atheismus ist eine für mich eine weitere unlogische Religion, nichts weiter.
      4 0 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 15:01
      Highlight Inwiefern entspricht die Definition des Atheismus einer Religion?
      7 2 Melden
    • SemperFi 03.06.2017 15:54
      Highlight @kleiner Schurke: Wenn Sie wirklich Wert darauf legen, hat das Inselspital einen Raum der Stille, der interreligiös ist, also auch für Angehörige der Religion des Atheismus geeignet ist.
      10 0 Melden
    • SemperFi 03.06.2017 20:56
      Highlight @kleiner_Schurke: Wer was glaubt, ist mir egal. Aber ich denke mit dem Glauben ist es ähnlich wie mit dem Kommunizieren: Man kann nicht "Nicht glauben".
      1 3 Melden
    • kleiner_Schurke 03.06.2017 21:36
      Highlight Natürlich kann man das. Nicht Briefmarken sammeln ist ja auch kein Hobby.
      6 1 Melden
  • TheMan 03.06.2017 10:14
    Highlight Sektenführer Stamm, ich kenne viele Nichtchristen die Gegen Abtreibung sind. Und nachhder Bibel ist es Mord. Eigentlich sollte es Mord sein nach Gesetz. Den man Tötet ein Leben. Das Leben beginnt, wen ein Sperma auf eine Eizelle trifft. Ich kenne niemand, welcher sagt: Abtreibungsärzte kommen vom Teufel. Aber he, einfach Sie haben etwas Geschrieben mit Christen, Fundis und was schlecht ist. Das mit Unwissen Ihrerseits. Mal so eine Frage: Fühlen Sie sich gut, wen Sie soviel Bockmist schreiben? Klar Sie stehen gerne im Mittelpunkt. Aber was Sie als Lehrer hier bringen ist Schwach.
    20 89 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.06.2017 10:50
      Highlight TheMan
      Kaum kommt ein Wort von dir in die Tasten ist es schon falsch.
      Zeige bitte die Stelle in der Bibel, wo Abtreibung als Mord benannt wird.

      Unser Religionskenner wiedermal...
      58 5 Melden
    • TheMan 03.06.2017 11:03
      Highlight Rabbi Jussuf nirgends. Und wen, wäre es eine Sünde. Aber Abtreibung gabs dazumals nicht. Nur Kondome gabs bereits. Aber ein Leben zu nehmen ist nach der Bibel Mord. Den das 5Gebot heisst: du sollst nicht Töten. Somit habe ich nichts falsches Geschrieben. Aber was Erwartet man von einem Falschen Rabbi. Das er wie Stamm angibt die Religion zu kennen aber Sie nicht kennt.
      11 52 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.06.2017 11:20
      Highlight nirgends! Eben!
      Darum ist deine Behauptung falsch, wie das meiste, was du schreibst.
      Das Gebot über das Töten zählt hier nicht, denn erstens heisst es: Du sollst nicht morden! und zweitens ist nirgendwo definiert, was töten heissen soll, also, was als Leben gilt und was nicht.
      Aus dem Wort Morden geht hervor, dass es um menschliches Leben geht. Damit ist aber noch lange nicht klar, ab wann ein Leben als menschlich gilt.

      Klar gab es damals Abtreibungen. Halt schon wieder Mist erzählt, gell Man.
      39 4 Melden
    • nJuice 03.06.2017 11:30
      Highlight @TheMan
      Ja, etwas falsches haben sie nicht geschrieben. Etwas richtiges aber auch nicht. Eigentlich haben sie nur Mist geschrieben.

      Es sind, seit Entstehung der Bibel (vor 2000-3200 Jahren), so viele Bücher geschrieben worden. Lesen Sie doch mal eines davon. Ich empfehle den Zeitraum seit 1450, das sollte ihren Horizont erweitern.
      19 4 Melden
    • Büsi 03.06.2017 11:41
      Highlight Und das die Frau evtl durch Komplikationen der Schwangerschaft stirbt, weil nicht abgetrieben wurde? Warum ist das Leben der Mutter und deren Gesundheit (auch psychisch) nichts mehr wert, sobald sie geschwängert wurde? Dieses Denken ist beleidigend und abwertend für jede Frau - für Sie sind Frauen also nur Inkubationsmaschinen ohne eigenen Willen oder Recht auf Unversehrtheit
      30 3 Melden
    • TheMan 03.06.2017 13:15
      Highlight Jussuf Abtreibung ist Mord. Aber Mord oder jemand umbringen ist eine Sünde nach der Bibel. Und Sünden sind nach Jesus am Kreuz vergeben. Übrigens Verhütung gibt es Viel länger als man denkt. Somit als Falscher Rabbi erzählst du schöner Bockmist. nJucie sehr viel Richtiges habe ich Geschrieben. Aber glaub du Weiterhin Stamm. Büsi, habe ich was Persönliches gegen Abtreibung? Nein. Ich verstehe das, wen eine Frau wegen eines Ungeborenes Kind Sterben könnte, das Sie Abtreibt. Oder bei einer Vergewaltigung. Aber wen man Normalen Sex hat und vergisst zu Verhüten, sollte man dazu stehen.
      2 13 Melden
    • Menel 03.06.2017 13:55
      Highlight Sperma und Eizelle sind dann also kein Leben? Wenn nein, was ist dann ein Bakterium oder ein Virus? Wenn ich mich schneide und damit mehr Zellen "töte" als ein Embryo aufweist; gelte ich dann auch als Mörder? Wenn ein Embryo seine Entwicklung einstellt, weil beim Checkup Fehler gefunden wurden, begeht es dann Suizid?
      12 3 Melden
    • Menel 03.06.2017 14:07
      Highlight @TheMan, Pearl-Index, ein Begriff für sie?
      7 1 Melden
    • Fabio74 03.06.2017 15:31
      Highlight Aber Todesstrafe ist ok? Töten zwecks Krieg? Töten von Schwulen wie es die Evangelikalen gern machen? Töten von Sklaven, Juden, Schwarzen?
      9 2 Melden
    • SemperFi 03.06.2017 15:59
      Highlight @Menel: Weil Sie es mehrfach erwähnen würde es mich interessieren, was für Sie der Zusammenhang zwischen Pearl-Index und der Abtreibungsfrage ist.
      4 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.06.2017 16:46
      Highlight TheMan

      Nur weil es "schon Viel länger Verhütung gibt, als man denkt", habe ich Bockmist geschrieben?
      Was ist denn das für eine Argumentation?

      Es gibt vermutlich alles schon Viel länger als Man denkt.
      Wenn Man bloss mal anfangen würde zu denken!
      7 1 Melden
    • Menel 03.06.2017 16:56
      Highlight Aussagen wie "Wer zu doof zum Verhüten ist...", "...wenn man vergisst zu verhüten, dann..."

      Weil keine Verhütung sicher ist und man trotz Verhütung schwanger werden kann. Man wird nicht einfach immer durch Selbstverschulden schwanger, es kann auch einfach mal "dumm laufen".
      Kenne sogar eine Frau, die trotz Unterbindung des Mannes schwanger wurde; das gibts. Was rät man dann einer Familie, die sich ein weiteres Kind aber absolut nicht mehr leisten kann?
      (und alle die jetzt kommentieren wollen, dass sie fremdgegangen ist, lasst stecken; Pearl-Index 0,1 dh. von 1000 Vasektomien versagt 1/Jahr)
      8 1 Melden
    • Alienus 04.06.2017 18:55
      Highlight Ach, hätten die richtigen Liebenden verhütet, so hätte Man kein Problem!
      1 0 Melden
  • Stachanowist 03.06.2017 10:08
    Highlight Der Artikel macht keinen Unterschied zwischen frommen Christen (A) und extremistischen christlichen Fundis (B). Vielleicht hilft die Mengenlehre? Jedes Element von B ist ein Element von A, korrekt. Doch bedeutet dies nicht, dass jedes Element von A ein Element von B ist. Teilmengen und so, gäll.

    Interessanterweise funktioniert diese Unterscheidung auf Watson formidabel, wenn es um den Islam geht: Man würde hier nie "fromme Muslime" und Islamisten gleichsetzen. Das würde zur digitalen SJW-Steinigung führen. Bei Christen geht das aber, aus Gründen. Alles klar.
    38 14 Melden
    • atomschlaf 03.06.2017 11:00
      Highlight @Stachanowist: Stimmt, ist aber nicht nur bei watson so, sondern bei fast allen Linken:
      Christen- und Katholiken-Bashing ist voll ok, aber wehe man kritisiert Muslime, dann ist man sofort ein böser Rassist und Nazi!
      35 16 Melden
    • Shlomo 03.06.2017 11:15
      Highlight @Stachanowist und atomschlaf, das ganze Konzept des glaubens ist zu tiefst absurd. Wieso sollte man in diesen aufgeklärten Zeiten an Gott oder Götter glauben. Der glaube an ein höheres Wesen ist komplett unlogisch.
      Sowohl frome christen, juden, moslems als auch derwn extremform ist mir zuwieder.
      19 13 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.06.2017 11:32
      Highlight Stachanowist
      Ich sehe dein Problem nicht.
      Hier geht es um die Piusbrüder und um deren Eigenschaft als Abtreibungsgegner.
      Warum sollte man da zwischen Frommen und Sektierern unterscheiden?
      8 8 Melden
    • atomschlaf 03.06.2017 11:37
      Highlight @Shlomo: Darum geht es nicht.
      Es geht um die offensichtliche mediale Ungleichbehandlung von Christen und Moslems.
      17 7 Melden
    • Stachanowist 03.06.2017 11:48
      Highlight Rabbi

      Weil nicht jeder fromme Christ ein Piusbruder oder ein evangelikaler Fundamentalist o.ä. ist. Der Titel des Artikels suggeriert dies aber.

      Falls es immer noch nicht klar ist, gebe ich Ihnen ein konkretes Beispiel: Meine Tante ist fromme Christin und Pfarrerin. Dennoch ist sie FÜR die Gesetzgebung, die wir in der Schweiz zur Zeit haben. Auch würde sie nie behaupten, dass Abtreibungen "des Teufels" sind, wie dies der Artikel über fromme Menschen behauptet.

      Ist sie jetzt nicht mehr fromm, weil Fromme laut Herrn Stamm gegen Abtreibungen sein müssen, damit es in sein Christenbild passt?
      13 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.06.2017 12:11
      Highlight Stachanowist

      Es steht ja nicht "alle", oder "die" frommen Christen (oder noch schlimmer: "der" fromme Christ). Damit, meine ich, ist klar genug ausgedrückt, dass nicht jeder fromme Christ so denkt - was im Text dazu noch deutlich wird.
      Ich halte es für eine Selbstverständlichkeit, dass dies so gemeint ist und dass es nicht immer wieder betont werden muss. Das stört nur den Lauf einer Diskussion, sonst bringt es gar nichts.

      8 9 Melden
    • Stachanowist 03.06.2017 12:15
      Highlight Jussuf

      Das ist die "Kosovaren schlitzen Schweizer auf"-Logik. Steht ja nicht "alle" oder "die". Ist ja klar, dass zwar die Formulierung verallgemeinert, aber das alles gar nicht so gemeint ist. Super, momoll.
      7 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 03.06.2017 12:54
      Highlight Nein.
      erstens bezeichnet sich wohl kaum ein Kosovare als Schweizeraufschlitzer. Es handelt sich also um eine Fremdbezeichnung im Gegensatz zu der Aussage "frommer Christen", die Abtreibung sei des Teufels.
      und zweitens steht die Abtreibungsgegnerschaft in direktem Zusammenhang mit dem frommer Christ sein, was man von den Kosovaren sicher nicht behaupten kann.

      Also, wenn man schon differenzieren möchte, dann bitte am richtigen Ort.
      8 3 Melden
    • Stachanowist 03.06.2017 13:21
      Highlight Am Kern vorbei. Die Analogie zum Kosovaren-Spruch besteht darin, dass man einen unbestimmten Plural verwendet, um Zweideutigkeit zu erzeugen: Es könnten alle Kosovaren gemeint sein oder eben alle frommen Christen - oder aber nur eine Teilmenge. Damit kann jeder das reinlesen, was er will.

      Nach Ihrer Argumentation kann Watson beim nächsten IS-Doppelanschlag titeln: "Fromme Muslime terrorisieren Europäer" und nichts wäre falsch daran. Wird jedoch nie passieren, weil der Islam in linken Kreisen eine Sonderbehandlung geniesst. Da gilt dann wieder das höchste Differenzierungsgebot.
      5 2 Melden
    • Fabio74 03.06.2017 15:33
      Highlight @atomschlaf Ja die Opferrolle hast gut gelernt bei der SVP
      Zwischen Argumenten und Beleidigungen unterscheiden kannst nicht
      4 6 Melden
  • taennu 03.06.2017 10:00
    Highlight Alle in einen Topf geworfen. Man kann nicht immer von einem auf alle schliessen.
    Ich wünsche Dir, Hugo Stamm, dass Du mehrere Freunde bekommt, welche wie von Dir genannt "Fundis" sind. Dann lernst Du vielleicht verstehen, was "Fürs Läbä" und "Glaube" für diese Leute bedeutet. Ich finde Du siehst weise aus und bin mir sicher, dass Du differenzierter betrachten kannst.
    32 84 Melden
    • Share 03.06.2017 10:32
      Highlight Es geht hier aber um die Indoktrination eines Sündenverständnisses, das bereits von Jesu Christus selbst in Frage gestellt wurde. Da gibt es Dinge, die ich nicht differenzierter betrachten möchte. Wie die Aussage, die Frau bestimmt über ihren Körper. Ich finde immer noch die Frau bestimmt über ihr Leben. Mit oder ohne Kind.
      20 5 Melden
    • Tschedai 03.06.2017 10:37
      Highlight taennu, Stamm verdient den Lohn damit andere zu denunzieren. Manche zu recht, manche nicht. Letztere interessieren ihn aber nicht. Aber für den Durchschnittschweizer ist das okay, denn Religion ist für ihn eine Blackbox, das "andere" tun und wenn jemand mit dem Finger draufzeigt oder alle in einen Topf wirft, fühlt sich das immer irgendwie gut an, die angeführten Argumente scheinen oft logisch zu sein (ob sie gemeinhin real sind, ist egal). Dass es unterschiedliche "Christen" gibt, das bedenkt man in der Regel nicht, warum sich damit auseinander setzen, ist ja sowieso alles "Mist", denken sie.
      17 12 Melden
  • Der müde Joe 03.06.2017 09:56
    Highlight Ich hoffe für jede Frau, in deren Bauch Leben heranwächst, dass sie die richtige Entscheidung fällt. Vergesst nicht, es ist euer Fleisch und Blut, vom ersten Moment an.
    28 78 Melden
    • Hierundjetzt 03.06.2017 10:20
      Highlight Als Mann hast Du schon mal gar nichts zu sagen. Die Entscheidungsfreiheit liegt bei der Frau.

      Gruss, ein Mann

      36 12 Melden
    • Der müde Joe 03.06.2017 11:24
      Highlight Hab auch gar nichts gegen die Entscheidungsfreiheit der Frau gesagt.
      9 10 Melden
  • G. Schlecht 03.06.2017 09:53
    Highlight Pro Life ist keine Krankenkasse, sondern ein Verein. Da werden Kranken-, Sach und andere Versicherungen vermittelt und der Verein lebt von den Provisionen. Also ist es eher ein Versicherungsbroker. Christlich ist daran meiner Ansicht nach nichts, ausser dem Gewand. Eine Recherche über diesen Verein würde wahrscheinlich nicht nur mich interessieren Herr Stamm.
    53 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.06.2017 09:48
    Highlight Die Kirche steht für das Leben - soll sie also dessen Tötung gutheissen?

    Muss der Weihnachtsmann nächstes Jahr die Ostereier legen?

    Ernsthaft, macht eure Ideologie bei euch Sinn? Wohl ebenso, wie das aktuell nette China, das hilft, das Weltklima zu retten haha!

    23 74 Melden
    • Domsh 03.06.2017 10:51
      Highlight Fast kein Watson-Artikel ohne einen kruden, zusammenhangslosen und sinnfreien Kommentar von diesem Nutzer
      44 10 Melden
    • Fabio74 03.06.2017 15:37
      Highlight D7i
      4 1 Melden
    • Fabio74 03.06.2017 15:43
      Highlight Die Kirchen haben Millionen vernichtet weil sie eine andere Meinung hatten oder anders waren. Die Kirchen haben mit dem Südeuropäischen Faschismus und den Diktatoren im Afrika und Südamerika zusammen gearbeitet.
      So viel Blut wie da klebt, gibts keine Rechtfertigung für irgendwad
      3 4 Melden
  • Michael Bamberger 03.06.2017 09:45
    Highlight Was die frommen Abtreibungsgegner - die menschliches Leben vom Moment der Zeugung an definieren - geflissentlich ausblenden, ist dass ihr Gott mit Abstand der grösste aller Abtreiber ist, denn er ist es, der rund 50% aller befruchteten Eizellen durch Spontanaborte vernichtet.

    "Die häufigsten Fehlgeburten, die allerdings nur biochemisch nachgewiesen werden können, finden bis zur 4/5 SSW statt, meist ohne das die betroffene Frau wusste, dass sie schwanger war. Hier geht die Medizin von einer berechneten Rate von bis zu 50 % aus." (Quelle: uni-bonn.de)
    57 20 Melden
    • Tschedai 03.06.2017 10:40
      Highlight "gefliessentlich ausblenden" da schwingt aber einer schön mit der Vorurteilskeule. Wie die Fundis. Aber das ist ja auch normal, schlussendlich sind wir alle gleich. Egal auf welcher Seite man zu stehen glaubt.
      8 14 Melden
    • Michael Bamberger 03.06.2017 13:35
      Highlight @ Tschedai

      "gefliessentlich" ?!?

      Wenn Sie schon jammern wollen, dann sollten Sie Rechtschreibfehler vermeiden, insbesondere wenn Ihnen die korrekte Schreibweise schon vorliegt. So kämen Sie eventuell etwas weniger schräg daher.
      4 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2017 16:43
      Highlight Das ist ein Schreibfehler, den viele von uns begangen hätten, ich eingeschlossen. Muss ich ehrlich bekennen. Aber jemanden daran aufzuhängen ist auch nicht die feine Art, nicht?
      4 2 Melden
    • Tschedai 03.06.2017 23:45
      Highlight @kasuari Wenn jemand jemanden an Schreibfehlern aufzuhängen versucht, dann heisst das in aller Regel, dass diese Person keine substantiellen Argumente hat. Das scheint auch bei Michael nicht anders zu sein. Schade, emotional, mit an den Haaren herbeigezogenen Aussagen zu argumentieren bringt niemanden weiter.
      3 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.06.2017 09:41
    Highlight Persönlich finde ich, dass die meisten Abtreibungen nicht des Teufels sondern der Dummheit und des Egowahns sind. Damit mein ich Schwangerschaften, die entstanden sind, weil man sich von Trieben die Vernunft ausschalten liess.

    Alle anderen Fälle sind ganz individuell. Wenn zB die Gesundheit betroffen ist. Diesen Eltern wünsch ich viel Kraft! Wie auch immer ihre Entscheidung lauten wird.

    Das Abtreibungsrecht ist wichtig. Weil jede Frau das Recht hat, selbst über ihren Körper zu bestimmen. Weil es zu viele Menschen gibt. Und weitere Gründe, die im Kommentar hier keinen Platz mehr haben.
    55 10 Melden
    • Too Scoop 03.06.2017 11:01
      Highlight Wird es auf unserer Wohlstandswelt nur noch Platz für gesunde Kinder geben? Treibt man alle, mit erkennbaren Behinderungen ab? Sie haben mit ihrem Text, meiner Meinung nach völlig recht. Ich wünsche allen Beteiligten, in den so schwierigen Situationen, viel Kraft und Energie für die richtige Entscheidung.
      7 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2017 12:24
      Highlight Too Scoop
      Ich dachte an die Gesundheit beider Seiten. Wenn nur einer überleben kann, was tun?

      Und so kommen noch ganz viele andere Faktoren in diesen Themenkomplex rein.

      Nur die Religion, die hat meiner Meinung nach nicht das Recht, über Leben und Tod zu entscheiden. Das haben sie viel zu lange getan. Die menschliche Geschichte ist voll mit Millionen von Toten durch religiöse Entscheidungen. Und selbst heute noch wird die Welt durch Religion in Blut getränkt.

      Wenn ich nur schon an die Bezeichnung "Sprachrohr Gottes" denke, krieg ich das Kotzen.
      5 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2017 13:43
      Highlight Der Blog scheint auch von Christen und anderen Religiösen besucht zu werden *g*
      1 2 Melden
  • _kokolorix 03.06.2017 09:38
    Highlight Auch wenn ich die verlogenen christlichen Argumentationen genau so verabscheue, das Thema Abtreibung ist damit höchstens angeritzt. Vielleicht sollten wir uns Gedanken machen über die bedenkenlose Wertung von zukünftigem Leben. Dass beim leisesten Verdacht auf eine Behinderung meist abgetrieben wird, führt für mich in gefährliche Nähe zur Eugenik und Nazitum
    53 38 Melden
    • atomschlaf 03.06.2017 09:52
      Highlight Ist es wirklich so schlecht, einen Fötus mit Verdacht auf Behinderung abzutreiben?
      Wie ist es für einen Menschen, mit einer lebenslangen, vielleicht schweren Behinderung zu leben? Ist dies erstrebenswert?
      Ist dies ein Gewinn für diesen Menschen, seine Familie, die Gesellschaft?

      Ich weiss es nicht, aber ich finde man sollte diese Fragen offen und ohne historischen Ballast diskutieren.
      66 21 Melden
    • Michael Mettler 03.06.2017 10:08
      Highlight @atomschlaf: ich betreue 5 stunden in der woche einen mann der körperlich ausser essen, sehen, riechen, tasten und hören nichts kann. Er hat den master in jura und eine extrem respektable stelle. Den intellekt konnten sie im bauch noch nicht messen.
      23 6 Melden
    • Der müde Joe 03.06.2017 10:08
      Highlight Ach so, Leben ist nur sinnvoll wenn es Gewinn bringt! Das werd ich meinen Kindern sofort eintrichtern, danke!👍🏼
      20 8 Melden
    • Rick Blaine 03.06.2017 10:17
      Highlight @atomschlaf: und wer entscheidet darüber, ob ein Leben lebenswert ist?
      14 5 Melden
    • Chrutondchabis 03.06.2017 10:22
      Highlight atomschlaf, was ist das grössere Übel, sein Gewissen beim Psychiater beruhigen oder sich für sein eigenes Kind mit Trisomie21 stark machen?
      10 6 Melden
    • _kokolorix 03.06.2017 10:37
      Highlight Hast du schon mal mit jemandem der das Down Syndrom hat darüber geredet ob er leben will?
      Föten welche positiv auf DS getestet werden, werden zu fast 90% abgetrieben!
      Die meisten schweren Behinderungen sind nicht geburtsbedingt, sondern das Resultat eines Unfalls oder einer fehlerhaften medizinischen Behandlung.
      Und ich bin nicht dagegen über diese Fragen zu diskutieren, aber ich würde mir wünschen, dass auch der Möglichkeit ein behindertes Kind aufzuziehen genügend Raum gegeben wird. Heute wird bei jeder Anomalie sofort eine Abtreibung empfohlen
      20 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2017 09:48
      Highlight nur soviel zu unwertem Leben wegen Schwerstbehinderung:

      schonmal von: Stephen Hawkins gehört?

      zwar nicht seit Geburt gelähmt...aber genetisch vorbestimmt.
      1 0 Melden
  • rodolofo 03.06.2017 09:33
    Highlight In der Abtreibung-Frage gibt es keinen idealen Weg, auch wenn Katholische Dogmatiker und militante Feministinnen das behaupten.
    Eine Abtreibung sollte nur im äussersten Notfall erfolgen, denn ein solcher Entscheid ist keine Bagatelle!
    Für den Embryo geht es um Leben, oder Tod, und für die werdende Mutter geht es um ihr psychisches Wohlbefinden.
    Wenn so ein Menschlein einmal geboren ist und mit seinen strahlenden Augen die Welt erblickt, wird sich niemand mehr vorstellen wollen, dieses Leben verhindert zu haben!
    Und die Katholischen Geistlichen sollten auch LEDIGE Mütter akzeptieren...
    45 6 Melden
  • atomschlaf 03.06.2017 09:30
    Highlight Ich finde eine Abtreibung auch nichts Gutes, primär wegen der potentiellen psychischen Belastung für die Mutter.
    Ist aber meines Erachtens immer noch besser als ein ungeliebtes Kind in die Welt zu setzen, das deswegen von der Mutter oder den Eltern schlecht behandelt wird.

    Ist zwar alt und vielfach missbraucht, aber trifft in diesem Fall oft zu: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
    41 19 Melden
    • Wagh_Rules 03.06.2017 11:40
      Highlight Abzutreiben, weil man das Leben als unlebenswert empfindet finde ich aber auch sehr steil. Mit diesem Urteil würde ich sehr vorsichtig sein....
      3 4 Melden
  • Unchruut 03.06.2017 09:21
    Highlight Man kann nicht nur aus religiösen Gründen gegen Abteibung sein. Schade, dass das Thema nicht ausführlicher beschrieben wird und mit religösem Fanatismus gleichgesetzt wird.
    37 36 Melden
    • Cloudpanther 03.06.2017 12:12
      Highlight Es gibt ein gegen Abtreibung sein. Ergo selber keine Abtreibung machen. Und es gibt ein gegen Abtreiben sein und alle Menschen dazu verdammen wollen, dass sie auch keine Abtreibung haben dürfen.
      Niemand sagt, man dürfe nicht gegne Abtreibung sein (auch der Text nicht), aber ob man persönlich dafür oder dagegen ist ändert nichts daran, dass man beim Leben eines anderen Menschen nicht mitzuentscheiden hat. Christliche Fundis haben das noch nicht realisiert und wollen allen Weismachen, dass sie nicht abtreiben dürfen (und am liebsten würden sie es auch ins Gesetz schreiben)
      10 2 Melden
  • Share 03.06.2017 09:17
    Highlight Siehe, das Lamm Gottes, es nimmt hinweg die Sünde der Welt. Meine Hochachtung an die Menschen, die das Leid auf sich nehmen. Diese Haltung ergibt sich aus der Achtung vor der Schöpfung, nicht vor irgendwelchen Brüdern oder Sippschaften.
    17 12 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.06.2017 09:12
    Highlight Ich bin Pro-Life, aber anders. D.h. ich habe lieber dass ein Fötus abgetrieben wird als ein Kind mit Eltern aufwächst die ihn nicht wollen.
    56 15 Melden
    • Wagh_Rules 03.06.2017 11:41
      Highlight Dieses Werten des Lebens finde ich sehr schwierig. Wie willst du entscheiden, ob ein Leben lebenswert ist?
      7 12 Melden
  • olive 03.06.2017 09:08
    Highlight Wer vermeintlich im Auftrag Gottes handelt, hat schon andere Kompetenzen als andere. Zum Fürchten.
    35 10 Melden
  • Michael Mettler 03.06.2017 08:46
    Highlight Wie man ein extrem vielschichtiges Thema wie die Abtreibung missbrauchen kann... Verhindert jegliche ernstgemeinte Diskussion. Vermischt alles mit allem und undifferenziert. Wie die radikalen Fundis halt.
    48 17 Melden
    • Chrutondchabis 03.06.2017 10:25
      Highlight Bravo, nöch jemand der sich vom undifferenzierten und sektiererischen Stamm nicht einlullen lässt.
      13 9 Melden
    • Pasionaria 03.06.2017 18:51
      Highlight M. Mettler - Chrutondsowiesochabis
      Wieso verirrt Ihr Euch denn immer und immer wieder in diesen 'undifferenzierten, sektiererischen Blog?
      Total unverständlich.
      Aha, doch, ich hab's: Euch kommt Aufklärung per se quer in eure glaubensindoktrinierte Weltanschauung.
      Eure Attribute sind so etwas von schwach. Einfach Stamm-Bashing, da er nicht euren begrenzten Glaubensvorstellungen entspricht.

      M.M. - Können Sie nicht verstehen, dass man in einem Blog nur Themen ansprechen und nicht durch und durch behandeln und ausdiskutieren kann?
      6 2 Melden
    • Michael Mettler 03.06.2017 23:16
      Highlight @pasionaria:
      1: weil es wichtig ist das hugo sektiererische auswüchse anspricht und ich das unterstütze.
      ihre logik ich sei hier weil ich eine glaubensindoktrinierte weltanschauung habe ist kreativ.
      2. doch das kann ich verstehen.
      Sonst noch fragen?
      1 0 Melden
    • Chrutondchabis 04.06.2017 12:15
      Highlight @Pasion und irgendwas Paranoia: ich bin tolerant, weltoffen und konfessionslos. Herr Stamm vermittelt mir mit seinem Weltbild so ziemlich gegenteilige Attribute. Die Kommentarfunktion ist nur nicht vorenthalten, deshalb mache ich Gebrauch von dieser. Geniessen sie einen Sonntag voller Freude, Toleranz und Ausgeglichenheit =)
      0 0 Melden
    • Pasionaria 04.06.2017 19:06
      Highlight Chrutondchabis
      "ich bin tolerant, weltoffen und ....."
      Selten so gelacht!
      Machen Sie sich keine Sorgen, mein Sonntag bereitet mir sehr viel Freude (ohne Kirchenlieder plus). Fuer Toleranz bei Toleranz bin ich auch zu haben.
      Sich ob diesem tolerant geschriebenen Blog zu aergern, da habe ich à propos Toleranz meine grossen Zweifel.


      M.M.
      Sie haben gute Ansaetze, ueben Sie ruhig noch ein wenig, dann kommen ev. noch etwas Differenziertheit und Hoeflichkeit dazu.
      Die Hoffnung stirbt zuletzt.
      1 2 Melden
    • Michael Mettler 04.06.2017 20:16
      Highlight @pasionaria: ok, dann bin ich gespannt. Oben sind 2 posts von mir. Wie würden die ihrer meinung nach aussehen wenn sie höflicher und differenzierter wären.
      2 2 Melden
    • Chrutondchabis 05.06.2017 15:47
      Highlight Da bin ich auch gespannt =)
      2 0 Melden
    • Michael Mettler 05.06.2017 16:18
      Highlight @chrutundchabis: anstelle mich zu unterweisen pöbelt er andere user an. Unhöflich und undifferenziert. So oder so: meine mum heisst claudia und nicht pasionaria...
      2 0 Melden
    • Pasionaria 12.06.2017 05:51
      Highlight MM
      bin erst jetzt zurueck zu diesem'....missbraeuchlichen Thema ......
      "Vermischt alles mit allem und undifferenziert. Wie die radikalen Fundis halt."

      Wie bitte, reihen Sie diese Aussage @ den Blogautor als besonders differenziert und hoeflich ein?
      Fuer mich ist dies offensichtliches Knueppel-aus-dem-Sack Gebaren eines Gekraenkten.....
      0 1 Melden
    • Michael Mettler 12.06.2017 14:37
      Highlight @pasionaria: ich habe verstanden, sie erachten es als undifferenziert und unhöflich. Darum meine frage, wie würden sie es formulieren. Als antwort wiederholen sie sich. Die wiederholung einer meinung die bereits akzeptiert wurde ist irgendwie recht überflüssig. Aber wir können uns weiter im kreis drehen. Und gekränkt kann ich nicht sein da in keiner art und weise betroffen. Hab nur ne meinung. Daher ist ihre ferndiagnose nicht mehr als gut gemeint.
      1 0 Melden
    • Pasionaria 12.06.2017 19:43
      Highlight M.M.
      Da haben Sie Recht, ein Blogkarussell bringt niemandem ausser Schwindel etwas.
      Gerne gebe ich Ihnen aber auf Ihren weiteren Blogweg mit: Hoeflichkeit und Differenziertheit ist eine Geisteshaltung, die ich immerhin Ihnen zutraue.
      Wieso reiten Sie auf 2 Postings rum, es ging vorallem um dasjenige vom 03.06.2017 08:46h.
      Sie wissen schon!
      0 0 Melden
    • Michael Mettler 14.06.2017 11:49
      Highlight @pasionaria: klar gehts um diesen post. Sonst würden sie ja woanders antworten. Und bevor sie mir wieder was auf den weg geben will ich eine höflichere und differenziertere fassung des posts. Wenn sie das nicht hinkriegen dann fehlt ihnen die geisteshaltung, die fähigkeit texte umzuschreiben und ich schlussfolgere das ihre ratschläge und "belehrungen" für mich nicht relevant sind.
      0 0 Melden

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