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Der Churer Bischof Vitus Huonder im Zwiegespräch mit Gott. Bild: KEYSTONE

Hört Gott zu, wenn Gläubige beten? Antwortet er gar? Zweifel sind angebracht

09.09.17, 08:12 10.09.17, 03:36

Religionen sind grosse Blackboxen. Alle religiösen Heilslehren beruhen auf Annahmen, die sich nicht beweisen lassen. Ausgerechnet in den entscheidenden Fragen des Lebens müssen wir glauben, was Religionsführer oder -gründer verkünden. Ihre zentralen Botschaften über Gott und transzendentale Fragen lassen sich nicht überprüfen.

Die Krux beginnt schon damit, dass es Tausende Heilsverkünder gibt, die uns angeblich die einzig wahre Heilslehre offenbaren. Doch es gibt höchstens eine Wahrheit – wenn man in religiösen Fragen überhaupt von Wahrheit sprechen kann. Die meisten religiösen «Erkenntnisse» sind also Spekulationen oder «fake news», um es mit einem neudeutschen Modewort zu formulieren.

Mit anderen Worten: Die Mehrheit der Menschen glaubt an einen falschen Gott. Die Frage ist nur: Welche Minderheit den «richtigen Gott» gefunden hat.

«Um sich den Menschen zu offenbaren, spricht Gott in seiner entgegenkommenden Güte zu den Menschen in menschlichen Worten.»

Aus dem katholischen Katechismus

Geht man nach dem Mehrheitsprinzip, müsste der christliche Gott der wahre sein. Doch da taucht bereits die nächste Schwierigkeit auf. Es gibt Hunderte christlicher Kirchen, die unterschiedliche Gottesbilder postulieren und die Bibel unterschiedlich auslegen. Was die Frage nach der «einzigen religiösen Wahrheit» für die Gläubigen nicht einfacher macht.

Wir erleben also eine religiöse Kakophonie oder einen Dschungel von Hypothesen, Interpretationen und Spekulationen. Das erschwert die Orientierung für Suchende erheblich.

Einzig Gott wäre fähig, das Dilemma zu lösen – und die Gläubigen zu erlösen. Er könnte sich offenbaren und die Diskussionen, ob es ihn überhaupt gibt, ein für allemal beenden.

Gott erhört die Gebete, glaubt auch dieser Prediger.

Erstaunlicherweise thematisieren die Religionen die entscheidende Frage, weshalb Gott beharrlich schweigt, selten. Sie haben wohl Angst, keine plausible Antwort geben zu können und bei den Gläubigen Glaubenszweifel auszulösen. Diese werden lieber mit dem Standardspruch vertröstet, Gottes Wege seien unergründlich.

In ihrem Dilemma stützen sich die Gläubigen auf ihre eigenen «Gotteserfahrungen». Sie sind überzeugt, Gott oder Jesus zu spüren. Sie glauben, er beschütze sie, ja, er spreche gar zu ihnen.

Schaut Gott auf die Welt? Spricht er zu uns?

Selbst im Alltag suchen sie überall Signale von Gott. Auch unbedeutende Ereignisse interpretieren sie als Fingerzeig Gottes – auch wenn es sich offensichtlich um zufällige Vorkommnisse handelt.

Die Suche nach der Nähe Gottes geht bei vielen Freikirchlichen sogar so weit, dass sie beim Frühstück ein Gedeck für Jesus auftischen. Sie sind tatsächlich überzeugt, Jesus sitze nun bei ihnen zu Tisch. Das nennt man dann Autosuggestion oder Selbstindoktrination.

Gebet fördert die Autosuggestion

Diese hochgradige Suggestion wird vor allem auch beim Gebet gefödert, das fast alle Religionen kennen. Wer regelmässig betet und glaubt, Gott empfange die Botschaften, zweifelt nicht mehr an seiner Existenz. Die Einbildungskraft in dieser emotionalen Atmosphäre führt schliesslich zur Überzeugung, dass Gott Gläubigen beisteht und somit in die Welt wirkt.

Doch damit öffnet sie ein neues Konfliktfeld: Warum lässt der gleiche Gott, der sich als liebender Vater präsentiert, das unsägliche Leid auf der Erde zu? Wieso sitzt Jesus am Frühstückstisch der «Rechtgläubigen» und spricht Gott zu ihnen, wenn gleichzeitige unschuldige Kinder im Krieg in Syrien im Bombenhagel sterben?

Sollte sich Jesus nicht besser um die Leidenden kümmern?

Sollten die Gläubigen Jesus beim Frühstück nicht bitten, sich besser um die Leidenden zu kümmern, als mit ihnen am Tisch zu sitzen? Schliesslich hat der Sohn Gottes laut den Evangelien Kranke, Arme und Unterprivilegierte unterstützt.

Manche mögen einwenden, das seien konstruierte Beispiele. Für fortschrittliche Christen seien die Nähe zu Gott beim Gebet Gleichnisse, Metaphern. Gott spreche nicht wirklich mit den Gläubigen.

Doch die grösste christliche Gemeinschaft, die katholische Kirche, sieht das anders. Im katholischen Katechismus heisst es: «Um sich den Menschen zu offenbaren, spricht Gott in seiner entgegenkommenden Güte zu den Menschen in menschlichen Worten: ‹Gottes Worte, durch Menschenzunge ausgedrückt, sind menschlicher Rede ähnlich geworden, wie einst des ewigen Vaters Wort durch die Annahme des Fleisches menschlicher Schwachheit den Menschen ähnlich geworden ist›. Durch alle Worte der Heiligen Schrift sagt Gott nur ein Wort: sein eingeborenes Wort, in dem er sich selbst ganz aussagt. Das eine gleiche Wort Gottes erstreckt sich durch alle Schriften; das eine gleiche Wort ertönt im Mund aller heiligen Schriftsteller. Da es im Anfang Gott bei Gott war, benötigt es keine Silben, denn es ist nicht zeitbedingt” (Katechismus, Absatz 101 und 102).

Ich würde gern die Protokolle der Gespräche zwischen Gott und seinen Bischöfen, Kardinälen und Päpsten lesen. Vor allem mit jenen Würdenträgern, die Kinder geschändet und sich mit faschistischen Diktatoren ins Lotterbett gelegt haben.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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305Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Paples 23.09.2017 16:43
    Highlight Gottgleich zu sein erhoffen sich viele fromme, um sich überheblich über ihrer ungläubigen, auch gegenüber den Seinigen zu erheben. In der Natur eines Neros, im entscheiden und handeln und aburteilen, versuchen sich die geistlichen Führer andersdenkende unterzukriegen, um die von ihnen als geistlichen Kakerlaken-Schädlingen genannt, auszumerzen.
    1 0 Melden
    • Paples 25.09.2017 23:37
      Highlight Welchem geistlichen Nero soll da gebettelt werden, um seinem höllendrohenden Getue ein Ende zu machen, mit dem Zehnten des Monat-Gehalts, wie immer wieder ohne Gewähr den Erlass für den Eintritt zur ewigen Glückseligkeit zu kaufen.
      1 0 Melden
    • Paples 26.09.2017 20:18
      Highlight So wie mit den Tombola-Losen zu kaufen,ist es mit dem Zehnten $ sich in den Himmel hinein zu betteln,mit bitten dass das Ticket in den Himmel gültig ist, sonst wär es ja umsonst gewesen,denn welch ein Jammer,wenn Sesam öffne Dich,zum Jammertal geworden ist,weil die versprochene Heilsgewissheit ausblieb, u.Nächstenliebe der Wut/Enttäuschung den Platz räumen muss.Wenn trauert da noch,davon wegzugehen.Dann kommt Drohen,dass wenn man nicht gehorcht u.nicht bleiben will;dann fällst v. Glauben ab,da nichts mehr glaubst/ vertraust, dann kommst in die Hölle,dort wird heulen u.Zähneknirschen sein.



      1 0 Melden
    • Paples 26.09.2017 22:04
      Highlight Im Geist von Nero lassen sich geistliche Würdenträger gut gehen, wenn wie in Romulus Feuer>Höllenqual die Armen zum Opfer fiel. In der grossen Metropole blieben die Villenviertel vom dem Brand verschont.
      1 0 Melden
    • Paples 30.09.2017 18:56
      Highlight Den Reichen den Himmel, den Armen die Hölle, ist das ein Evangelium? Man verspricht Reichtum, und zockt den Zehnten des Armen ab, nach dem Motto: Dem Armen wird das genommen was ihnen nicht zusteht, weil der Bestimmung nicht Folgeleistet haben und nicht erfüllt haben, und den Reichen das gegeben was dem Lohn des Arbeiters Leistung zuwenig eingebracht haben, nach dem Motto: Ertrag gleich Völlerei gleich Geiz ist Geil, gleich Gier, gleich Sucht. Wenn der Ertrag nicht erwirtschaftet wird, weil Falschkalkulation Selbstschuldig als Ursache ist, verbietet das entlassen der Angestellten.
      0 0 Melden
  • Hans Jürg 15.09.2017 15:24
    Highlight Die ultimativen Fragen zum Allmächtigen.

    Gott ist allmächtig und kann alles?
    Kann er einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass er ihn nicht aufheben kann? Wenn ja. Dann kann er nicht alles. Wenn nein. Dann kann er nicht alles. Ergo ist Gott nicht allmächtig
    9 3 Melden
    • Hypatia 15.09.2017 18:20
      Highlight @ Hans Jürg

      1. G ist allmächtig, also kann er alles erschaffen.
      2. G ist allmächtig, also kann er alles aufheben.

      =>
      Es gibt nichts, was er erschaffen aber nicht aufheben könnte oder was er aufheben aber nicht erschaffen könnte.

      Die Frage geht aber davon aus, dass es etwas gibt, was er entweder nicht aufheben könnte oder was er nicht erschaffen könnte.

      =>

      1. Also geht die Frage davon aus, dass G nicht allmächtig ist.

      2. Die Frage ging aber davon aus, dass G allmächtig ist.

      => Widerspruch ! q.e.d.

      2 6 Melden
    • Paples 23.09.2017 06:59
      Highlight Selbstallmächtig> selbstherrlich> für sich selbst den Gott geschaffen, um sich über Andern zu stellen. Wer sich selbst erhöht wird erniedrigt werden. Das ist Herrn Bamberger wohl entgangen!
      3 0 Melden
    • Paples 23.09.2017 16:12
      Highlight Mag ein Tribut zum Übermenschen emporsteigen, so ist es irre, dass er sich als selbsternannten Gottkaiser, dem Nero gleich, sich wie ein Richter über Wert und aufheben eines werten Lebens verfügt. Leider gibt es viele solche Diktatoren, vom Familienvater bis hin zum religiösen Tribut, und Macht>Hengst.
      1 0 Melden
  • vera.vox 13.09.2017 23:17
    Highlight Jeweils nach Anschlägen gottloser Terroristen, die aus einer hasserfüllten Geisteshaltung rühren und sichere Zeichen des Unglaubens sind, beten Millionen von Gläubigen aller Religionen zu Ihrem Friedensfürst. Damit ER den Opfern dieser gottesfernen Verbrechen helfe und ihnen gibt, was es in dieser Situation braucht: Tatkraft, Liebe zu den Menschen und einen klaren Kopf.

    Da hilft das atheistische Gebets- und Glaubensbashing
    der HSBlogger wirklich niemandem.
    2 12 Melden
    • olive 16.09.2017 09:17
      Highlight Gewalt ist ein sicheres Zeichen für Unglauben? Das sehen diese Gotteskrieger aber ganz anders.
      2 0 Melden
  • Michael Bamberger 13.09.2017 14:41
    Highlight Hypatia: "2. siehe 1. und die Geschichte der Caritas."

    "Unser tägliches Brot gib uns heute..." aus dieser egozentrischen Bitte folgt: "...und lass uns nicht verhungern, wie so viele Millionen deiner Geschöpfe auf dieser Welt..."
    9 2 Melden
    • Hypatia 14.09.2017 10:17
      Highlight @ Michael Bamberger

      Nun sehe ich Deinen Einwand um einiges klarer. Die Frage aber ist, wie dieses "uns" zu interpretieren ist. So "egozentrisch" habe ich dieses Gebet nie verstanden. Und wäre ein solches "egozentrisches" Verständnis jenem Willen Gottes gemäss? - Wohl kaum.

      2 4 Melden
    • Michael Bamberger 14.09.2017 16:47
      Highlight Hypatia: "Die Frage aber ist, wie dieses "uns" zu interpretieren ist. So "egozentrisch" habe ich dieses Gebet nie verstanden. Und wäre ein solches "egozentrisches" Verständnis jenem Willen Gottes gemäss? - Wohl kaum."

      Aber ganz sicher ist das der Wille Gottes, denn dieser kommt völlig konträr zu "Unser tägliches Brot gib uns heute..." daher:

      "Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, WAS IHR ESSEN und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?" (Mt 6:25)
      3 2 Melden
    • Paples 23.09.2017 06:48
      Highlight Bamberger ist das wieder einer ihrer irrrationalen Doktrinen? Vor ihrem Zitat geht es um Vögel, und dass wir wie den Vögeln gleich tun, dass was ihr essen und trinken werdet, auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet, sich sorgen sollten.
      Nun zu den Obdachlosen die selbst kein Brot verdienen, und schlecht gekleidet sind, mit schlechten Nahrung versorgt werden, nützt da die Spatzenration!?
      Sie versuchen sich mit Bibeltexten aus ihrer Gewissensmisere heraus zu stehlen, da sie wieder mal wieder in Erklärungsnot stehen.
      2 0 Melden
  • Michael Bamberger 13.09.2017 14:28
    Highlight @ Hypatia: "Was für ein Schlappsack von Gott wäre das, der es nicht vermöchte "seine Kreaturen in Versuchung zu führen"? Aber heisst das denn auch, dass dieser Gott es wirklich tut, oder heisst das nur, dass er es jederzeit könnte? Und könnte es sein, dass es im einzelnen Fall sehr heilsam sein könnte, in Versuchung geführt worden zu sein?"

    Dieser "Schlappsack" hat Abraham dazu verführt, Isaak auf die Schlachtbank zu legen, um seinem Sohn die Kehle durchzuschneiden, nur um anschliessend das ganze Theater als Aprilscherz abzutun.

    Extrem "heilsam" für Vater und Sohn, gell!
    5 1 Melden
    • Hypatia 14.09.2017 10:21
      Highlight @ Michael Bamberger

      Die archaischen Zustände, wie sie das AT erzählt, sind in der Tat nicht mehr von dieser Zeit.
      0 2 Melden
  • pilajos 13.09.2017 13:57
    Highlight Man kann beten (bitten) oder fluchen (tadeln), ob es irgendwo ankommt weiss
    ich nicht. Hauptsache man verschafft
    sich Luft. Religionen (Sekten) sind wie po-
    litische Parteien mit einem bestimmten
    Programm. Da man als Kind bereits in-
    doktriniert wird, bleibt einiges davon hängen. Handelt man zuwider, hat man ein
    schlechtes Gewissen. Genau bei Letzterem
    wird eingehakt um Zweifler gefügig zu machen. Perfid! Glaube (jedem der seine)
    ist ja OK, aber Religion (Politik) ist schon was anderes. Oder gibt es politische Götter? Auf jeden Fall würde ich zu keinem
    solchen beten.






    7 0 Melden
  • Michael Bamberger 13.09.2017 10:51
    Highlight @ Hypatia

    Dieser Gott soll ewig, allgütig, allmächtig und allwissend sein und hat sich an einem Punkt entschlossen, die Welt zu erschaffen, so wie sie geworden ist. Der Schöpfungsplan dieses Gottes enthielt also bewusst und gewollt noch vor der Schöpfung jedes Detail all jener Gräuel, von seiner Kreation der Hölle bis hin nach Auschwitz. Da bleibt von der Willensfreiheit der Menschen lediglich die Illusion übrig. Übrigens, wer anders als solch ein Gott, der eine ewige Hölle plant und kreiert, verdient es, als einziger darin zu braten?



    10 2 Melden
    • Hypatia 13.09.2017 16:59
      Highlight @ Michael Bamberger

      Gehen wir noch einmal an den Anfang zurück. Im Gebet heisst es: "Dein Wille geschehe". Das bedeutet implizit eben auch, dass Dinge geschehen können, die nicht jenem Willen entsprechen.
      Der Fehler Deiner Argumentation liegt also in der Prämisse. Der Schöpfungsplan enthält zwar alle möglichen Welten, aber welche verwirklicht wird, überlässt er den Menschen, damit sind sie quasi gottgleich.

      Das widerspricht weder der Allwissendheit noch der Allmacht noch der Allgüte.



      1 5 Melden
    • Michael Bamberger 14.09.2017 13:36
      Highlight Hypatia: "Der Schöpfungsplan enthält zwar alle möglichen Welten, aber welche verwirklicht wird, überlässt er den Menschen, damit sind sie quasi gottgleich."

      Es gäbe als Entgegnung unzählige Aspekte, ich nenne hier aber nur einen:

      Auf diesem Planeten (der rund 4.6 Milliarden Jahre alt ist) gibt es seit rund 4 Milliarden Jahren Leben. Homo Sapiens ist rund 300'000 Jahre alt, wie fossile Funde belegen. Wer war während rund 4.500'000'700'000 Jahren zuständig dafür, welche "Welt verwirklicht wird"? Und wer wird zuständig sein, wenn unsere Primatenart ausgestorben sein wird?
      3 1 Melden
    • Hypatia 14.09.2017 15:28
      Highlight @ Michael Bamberger

      Ich gehe hier von der Perspektive des Gläubigen aus. Man kann ein solches Gebet wie das "Vater unser" grundsätzlich atheistisch kritisieren. Das ist legitim. Deine Kritik aber ging auf eine mögliche Inkonsitenz aufgrund theologischer Grundsätze. Darauf habe ich reagiert, weil mir eine solche Kritik nicht gerechtfertigt erscheint.

      Zudem ist diese blaue Perle, auf der wir leben, selbst endlich.

      Natürlich vermag der Mensch nur begrenzt Einfluss zu nehmen auf eine mögliche wirkliche Welt.
      0 2 Melden
    • Michael Bamberger 14.09.2017 17:09
      Highlight Hypatia: "Natürlich vermag der Mensch nur begrenzt Einfluss zu nehmen auf eine mögliche wirkliche Welt."

      Warum schreibst Du dann:

      "Der Schöpfungsplan enthält zwar alle möglichen Welten, aber welche verwirklicht wird, überlässt er den Menschen, damit sind sie quasi gottgleich."

      ??
      3 1 Melden
    • Hypatia 14.09.2017 19:00
      Highlight @ Michael Bamberger

      Natürlich macht meine Argumentation nur Sinn in bezug auf mögliche Welten, in denen menschliche Entscheidungen eine Rolle spielen. Ich hätte das wohl besser von vornherein deutlich machen müssen.
      0 2 Melden
    • Paples 14.09.2017 19:11
      Highlight Michael Bamberger, dann sind sie Gott, oder vielleicht Gottes Sohn zu seiner Rechten !!?
      3 1 Melden
    • Paples 17.09.2017 02:41
      Highlight Der Homo Sapiens ist begrenzt, u. das weil dieses Geschöpf mit seiner Umwelt so verwaltet, als wäre, die als Spezies gleich wie Gott. Die Erde ihrer Güter unachtsam berauben, u. keinen Respekt vor der Natur, zum Zweck heiligt die Mittel wird ausgebeutet, für Erfüllung der Wohltust. Zum Thema aus der Bibel; dass Gott nur die Gebete erhört, die ihm passen. Warum nach soviel Gebet, dass sich die Welt von Natur Katastrophen erhole, aber nie für Einsicht ihrer u. andern beten, dass von der Katastrophe abgewendet wird. Der Luxus wird dann einmal zu Ende sein, wenn kein Essen mehr auf dem Teller ist
      1 0 Melden
  • AMU 12.09.2017 20:25
    Highlight Die Bibel sagt, dass Menschen das klare und unleugbare Wissen um Gott ausschlagen und statt dessen einer Lüge glauben werden. Römer 1,25 besagt: “sie, die Gottes Wahrheit in Lüge verkehrt und das Geschöpf verehrt und ihm gedient haben statt dem Schöpfer, der gelobt ist in Ewigkeit. Amen.” Die Bibel sagt auch, dass die Menschen für ihren Unglauben an Gott ohne Entschuldigung sind. “Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben.” (Römer 1,20)
    2 8 Melden
    • Don Sziggy 12.09.2017 21:42
      Highlight AMU, hören Sie doch auf, Vera Vox reicht vollends, ich brauch gleich ne ganze Menge Aspirin, das tut so weh….
      8 3 Melden
    • Share 12.09.2017 22:12
      Highlight @AMU
      Verstehen Sie auch, was Sie schreiben? Ist Ihnen Vielgötterei ein Begriff?
      3 3 Melden
    • Paples 14.09.2017 11:41
      Highlight <Ich will keine anderen Götter neben mir haben,> demnach sollte niemand sich das Recht nehmen, eine neue Philosophie zu seinen eignen Gunsten machen, das ihm alles nach seinen Gelüsten erlaubt, wirklich Niemand, auch weder landeskirchlichen noch freikirchliche Institutionen.
      1 0 Melden
    • AMU 14.09.2017 23:25
      Highlight @Don Sziggy @share
      Wenn sie schon ihre Meinung kundtun wollen, dann bitte mit Argumenten die etwas hergeben. Ach ja.... stimmt könnte sein, das sie es entweder nicht verstehen oder zuviel Aspirin geschluckt haben.
      0 1 Melden
    • Share 15.09.2017 11:39
      Highlight @AMU
      Das alte Rom. Wäre es dieser Stadt gelungen, Delphi den Rang abzulaufen? Ich meine, die hatten die Gänse des Juno und trotzdem pilgern alle in ein anderes Land, das sich uneinnehmbar gebärdet.
      Wie sahen denn die damaligen Finanzströme aus? Und nachdem das böhmische Meer ausgetrocknet war (ich bin der Meinung, die Seidenstrasse, das war ein Syydebändel, wo sich die Schiffe einhaken konnten) verschoben sich die Verkehrswege. Rom wäre aus dem Zentrum der Welt gefallen, ohne die Unterscheidung von den Geschöpfen und dem Schöpfer.
      0 0 Melden
    • Paples 16.09.2017 19:42
      Highlight @Amu,
      das scheint wie eine Maschinengewehr- Salve aus ihren Federn zu fliegen, denn ich frag mich wie viele Tode hat es schon gegeben.
      1 0 Melden
  • blaubar 12.09.2017 13:21
    Highlight Gott ist ein Mann so um die 60. Er hat ein schelmisches Lächeln, einen kurzen weissen Bart, leichte Seitenscheitel mit spärlichem, ebenfalls hellen Haar. Seine donnernden 11., 12. und weitere Gebote verkündet er heute zeitgemäss in den Onlinemedien.
    10 9 Melden
  • AMU 12.09.2017 12:48
    Highlight Synthese des Artikels: Es muss Gott geben, denn wer könnte Interesse haben nicht zu beten, nur sein Widersacher (Satan). Jedes Wochenende, kommt wieder ein erbärmlicher Versuch die Christen von Gott abzubringen...... wer hat Interesse die Menschen von Gott abzubringen... nur einer, also nichts Neues...
    4 18 Melden
    • olive 16.09.2017 09:21
      Highlight Sie müssen glücklich sein, denn so wissen Sie immer, wie Sie sich verhalten müssen, dann kommt es gut.
      0 0 Melden
    • Pasionaria 17.09.2017 16:16
      Highlight "ein erbärmlicher Versuch die Christen von Gott abzubringen......"
      An wen glauben Sie mehr
      a) Ihren Gott
      b) Ihren Satan
      c) den standhaften Christen, der nicht von Gott abzubringen ist (was ich bis anhin annahm)
      Ich kann Ihren Beitrag weder verstehen noch nachvollziehen, genau so wenig wie offensichtlich > olive.
      0 0 Melden
  • tobler-max 12.09.2017 09:50
    Highlight Die biblischen Schriften sind archaische Hirngespinste nomadisierender Ziegenhirten, denen durch kriegerischen Machtzuwachs die persönliche Sprache Gottes angedichtet wurde. Da der Vater von Jesus in den wirren Schriften zu Mord, Vergewaltigung, Kinderschändung, Frauenunterdrückung, Rassismus, Genozid, Diktatur, Sklavenhaltung und Liebe deinen Nächsten ermuntert, finden die Gottesanbeter, ob sie sich nun gegenseitig abschlachten, ausbeuten, unterdrücken oder vertragen, immer einen Text, der sie in tiefer göttlicher Ueberzeugung das alleinige Recht vertreten lässt.
    12 4 Melden
    • AMU 12.09.2017 20:12
      Highlight @tobler-max
      Total daneben ihre Behauptung, wir Katholiken haben nie behauptet, dass wir die Wahrheit haben. Jesus hat von sich gesagt "Ich bin der WEG, DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN" Mit diesem Bekenntnis hat Jesus selbst klar aufgezeigt, dass es nur einen WEG gibt der zu Gott führt. Das Jesus gelebt hat ist historisch bewiesen und von Zeitzeugen in den Evangelien belegt.
      2 15 Melden
    • Share 12.09.2017 22:16
      Highlight @AMU
      Erkenne dich selbst, schon mal gehört? Sagt dir der Begriff Tunnelblick etwas?
      4 1 Melden
    • moimoimoi 13.09.2017 11:39
      Highlight @AMU: lustig, was ganz ähnliches hat der Prophet Mohammed auch gesagt... wer von den beiden hat nun Recht?
      6 0 Melden
    • Paples 14.09.2017 11:18
      Highlight Unzucht hat nichts mit Glauben zu tun, sondern mit abschwächen moralischen und ethischen verhalten zu den Werten. Zeitungsgemäss und den Medien, werden Unzucht nicht mit den religiösen Zugehörigkeit in Verbindung gebracht. Sondern wie letztlich mit psychischen Störungen, wegen unfähigen Verhaltens.
      1 0 Melden
    • Paples 16.09.2017 19:57
      Highlight Noch was, jeder der sich stätig in denselben wiederkehrenden Ballade sich wiederholt, hat kein Selbstwertgefühl und kein Selbstbewusstsein, denn er zweifelt an sich selbst, sonst müsste er sich die Ballade nicht immer wieder vorsprechen, und sich selbst lesen und anhören, um sich das einzureden, als wäre es wirklich tatsächlich irgendwie mal doch so mal irgend wann mal einem wirklich, tatsächlich
      1 0 Melden
    • Paples 16.09.2017 21:33
      Highlight ...so gewesen!

      Viel Hoffnung steht da nicht zu Verfügung, wenn überhaupt, da weder Text noch Komma nichts beweisen kann. Welch ein verkehrter Glaube, der sich immer wiederholen muss, dass man daran glauben kann!
      1 0 Melden
  • Alienus 12.09.2017 09:44
    Highlight Kleine Ode an unsere Med-Schwester vom Bloxberg @vera.box



    1-3

    Doktor Eisenbart
    oder
    Wie die Medizin auf den Hund kommt


    Ich bin der Doktor Eisenbart,
    widewidewitt, bum, bum,
    kurier die Leut auf göttlich Art,
    widewidewitt, bum, bum.

    Kann machen, dass die Blinden gehn,
    und dass die Lahmen wieder sehn.
    Kann machen damit die Dummen denken,
    religiös Kurpfuschern Vertrauen schenken
    7 4 Melden
  • Alienus 12.09.2017 09:41
    Highlight 2-3

    Zu Domat, oh weh, operierte man
    damit ne Tochter Bibel lesen kann.
    Schlug mit dem Buche auf ihr Köpfchen
    bescheuert ist nun das arme Tröpfchen,

    Zu Herrliberg kuriert man einen Mann,
    dass ihm der Schweiß von Stirne rann.
    Er wollte gern allbesserwissend sein,
    drum klistierte man die Weltwoch ein.

    Hat der arme Tropf bös erbrochen,
    arg viel hat er sich selbst versprochen.
    Religion ist auch Medizin, wie Opium,
    nutzt es, widewidewitt, bum, bum.


    6 2 Melden
    • Alienus 12.09.2017 16:55
      Highlight 3-3 Vers. 2.

      Dem Mörgeli, Spezialist im Delirium,
      Professor für völkisch Panoptikum,
      gab man auch etlich biblisch Opiate,
      weil er macht allzuviele Spagate.

      Macht nicht der Pharmazie je Avancen,
      kontemplatives Beten hat viel Ressourcen.
      Inbrünstig Gebete sind kein Hokuspokus,
      konzentriert man sie auf'n biblisch Fokus.

      Eure Gebete sind bestimmt nicht mau,
      kreuz euch dabei kein Esel oder eine Frau.
      Kommt nicht mit dem schwarzen Hunde,
      kommt ansonsten in den Höllenschlunde.

      Gesagt sei euch jedoch darum,
      widewidewitt, bum, bum.
      Medizin ist kein biblisch Curriculum.
      widewidewitt, bum, bum.

      4 2 Melden
    • Pius_XIII. 13.09.2017 16:08
      Highlight Heiliger Bimbam! Verdienen Sie mit diesen Kommentaren Geld? Oder woher zur Hölle nehmen Sie die Geduld, hier so viel (zugegebenermassen gar nicht schlechte!) Reime zu dichten? Danke dafür! Made my day.
      0 4 Melden
    • Alienus 13.09.2017 18:28
      Highlight Pius, der IIXX

      Heut ist Geduld leider Mangelware,
      fort trägt man Hetzer auf der Barre.

      Reime dienen nur dem Spasse,
      haben Länge von ner Kaffetasse.

      Salär kommt nicht vor Fabulation,
      aber von technischer Inspiration.

      Drum sei‘s gesagt, achtzehnter Pius,
      reflektieren auch Sie wie der Alienus.
      1 1 Melden
    • Pasionaria 14.09.2017 00:15
      Highlight Pius....
      Da gibt's gar nicht viel zu fragen,
      dazu kann ich nur folgendes sagen:

      Alienus nuestro, nein oh nein
      nur nicht so bescheiden sein.

      Sein Schütteln ist beschauliche Begabung,
      Sprache garniert mit Witz und Schwung.

      Entspringt sie noch aus breitem Wissen
      die Angesprochnen sich fühlen recht be....

      Inspiration nicht nur technischer Natur
      nein, angeboren, ja Intuition pur.

      Es lockert auf den Blog voll Glauben
      nützt's bei Gläubigen mit lock'rer Schraube?

      Nützt's nichts, uns Ketzer freut es mächtig,
      Danke Ali, wir amüsieren uns prächtig.



      2 1 Melden
  • Ohniznachtisbett 12.09.2017 09:39
    Highlight Warum kann ich eigentlich mich beklagen, wenn ich dafür kritisiert werde zu beten, dass meine religiösen Gefühle verletzt würden, wenn ich aber behaupte ich hätte gute Diskussionen mit meinem unsichtbaren "Suffkumpan" werde ich in die Klapse gesteckt? Hat sich das mal einer überlegt?
    Wenn es keine unsichtbaren Suffkumpanen gibt und da bin ich mir sicher, dass die nicht existieren, dann gibt es auch keinen Gott und erst recht keinen mit dem es sich lohnt zu plappern.
    3 4 Melden
    • Paples 14.09.2017 13:19
      Highlight PPfff, welche Plaudertasche führt ein Selbstgespräch, und prüft Gott wegen seinem Gejammer!
      2 0 Melden
  • Michael Bamberger 11.09.2017 13:49
    Highlight Das bekannteste christliche Gebet ist das Vater Unser, welches gemäss Lukas und Matthäus dem biblischen Jesus zugschrieben wird.

    Was hat sich diese biblische Figur wohl dabei gedacht?

    1. "Dein Wille geschehe..."...wo bleibt da die angeblich göttliche Gewährung der Willensfreiheit zugunsten seiner Kreaturen?

    2. "Unser tägliches Brot gib uns heute..." ...wo bleibt da die christliche Nächstenliebe und Empathie gegenüber anderen Mitmenschen?

    3. "Und führe uns nicht in Versuchung..." ...was für ein Gott ist das, der seine Kreaturen in Versuchung führen würde?
    10 1 Melden
    • Pasionaria 11.09.2017 15:59
      Highlight MB
      Interessante Gedanken. Nur in Punkit 3. scheinst Du leicht etwas falsch zu interpretieren:
      Gott ist doch immerdar zu unserer .....Verführung

      3 2 Melden
    • Hypatia 11.09.2017 17:23
      Highlight @Michael Bamberger

      1. Der betende Mensch hat natürlich die Freiheit, sich so oder anders zu entscheiden, aber er möchte auch, das seine Entscheidung dem Willen seines Gottes entspricht.

      2. siehe 1. und die Geschichte der Caritas.

      3. Was für ein Schlappsack von Gott wäre das, der es nicht vermöchte "seine Kreaturen in Versuchung zu führen"? Aber heisst das denn auch, dass dieser Gott es wirklich tut, oder heisst das nur, dass er es jederzeit könnte? Und könnte es sein, dass es im einzelnen Fall sehr heilsam sein könnte, in Versuchung geführt worden zu sein? -

      3 2 Melden
    • Michael Bamberger 11.09.2017 17:45
      Highlight Wie immer liegst Du 100% richtig, denn der Gott des Neuen Testaments verführt seine Geschöpfe mit sichtlichem Genuss:

      „Darum lieferte Gott sie entehrenden Leidenschaften aus: Ihre Frauen vertauschten den natürlichen Verkehr mit dem widernatürlichen; ebenso gaben die Männer den natürlichen Verkehr mit der Frau auf und entbrannten in Begierde zueinander; Männer trieben mit Männern Unzucht und erhielten den ihnen gebührenden Lohn für ihre Verirrung.“ (Röm 1, 26-27)

      Was hätte Sigmund Freud diesem Gott auf seiner Couch in 20 Maresfield Gardens in London dazu bescheinigt?
      3 1 Melden
    • Michael Bamberger 11.09.2017 18:06
      Highlight @ Hypatia

      1. Nein, diese Freiheit hat der Mensch bei einem allmächtigen und allwissenden Gott nicht, denn der Plan jenes Gottes beinhält vorab die unabänderliche Entscheidung, ansonsten wäre dieser Gott nicht allmächtig und allwissendend.

      2. Inhaltslos.

      3. Siehe meine Replik an Pasionaria, mit einem Musterbeispiel einer perfekten Verführungs-Komödie jenes Gottes.
      3 0 Melden
    • Hypatia 11.09.2017 19:10
      Highlight @ Michael Bamberger

      1. Das ist kein Argument gegen die Entscheidungsfreiheit.

      2. Der Zusammenhang war mir auch rätselhaft.

      3. Es darf natürlich nicht bei leeren Worten bleiben, es müssen Geschichten her, die diese Möglichkeit der Verführung illustrieren. Und welcher Mensch wüsste nicht, welchen Leidenschaften er/sie ausgeliefert ist?

      Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte der Züchtung und Züchtigung. Die Religionen trugen dazu das ihre bei. Die Frage ist, was Atheisten so heftig mit der Zuchtrute herumfuchteln lässt, um den Gläubigen den Glauben auszutreiben . . . .
      0 2 Melden
    • Michael Bamberger 11.09.2017 19:13
      Highlight 17:45 ist natürlich an Pasionria gerichtet.
      0 0 Melden
    • Michael Bamberger 11.09.2017 20:50
      Highlight @ Hypatia

      "1. Das ist kein Argument gegen die Entscheidungsfreiheit."

      Ich sehe gern Deiner Begründung entgegen.

      2. Dito.

      3. Pures Geschwurbel.
      3 0 Melden
    • Share 12.09.2017 08:39
      Highlight Ich bin, der ich bin. Wer kann das einfach so stehen lassen? Wer sucht Gott nicht sein ganzes Leben lang? Gibt die Metapher des Gotteswillen dem ganz natürlichen Erkenntniswahn nicht einfach bloss ein Gegengewicht?
      0 0 Melden
    • Hypatia 12.09.2017 12:00
      Highlight @ Michael Bamberger

      1. Entscheidungsfreiheit des Menschen und Allmacht, Allgutheit und Allwissendheit des christlichen Gottes ist kein Widerspruch. Wer aber behauptet, darin einen Widerspruch zu sehen, müsste diese Behauptung erst mal begründen.

      2. Der Zusammenhang zwischen der Bitte um das tägliche Brot und der Nächstenliebe - , wie soll ich das anders verstehen?

      3. Keine Ahnung, was Du damit meinst. Kannst Du das für mich übersetzen?
      0 1 Melden
    • AMU 12.09.2017 12:40
      Highlight @Michael Bamberger
      Darum...eben genau um das geht es, schreiben Sie auch warum Gott diese zugelassen hat. Die Kommentare hier, sind an Arroganz und Eitelkeit nicht zu überbieten. Meinen Sie eigentlich Gott sei ein Hampelmann oder einer der sich von ihnen herumkommandieren lässt. Wieder geben sie Gott die Schuld. Gott ist unendlich Gerecht, Gott lässt dem Menschen die Freiheit zu wählen. Aber der Mensch muss nachher die Konsequenzen tragen. Und trotz der unentlichen Überheblichkeit des Menschen, lässt er Ihr Herz schlagen.
      1 5 Melden
    • Share 12.09.2017 22:23
      Highlight @AMU
      Ich bin ja auch der Meinung, dass Bambi den kulturellen Kontext zu wenig berücksichtigt. Was bei Ihnen schwerlich nachvollziehbar ist, ist die Überleitung zur Schuldfrage. Was meinen Sie damit konkret?
      0 0 Melden
    • Paples 13.09.2017 04:31
      Highlight Da hat Bamberger aus einem Bittgebet, zu einer Gebots-Leister gemacht. Wenn aus einer Kirchenlehre einzelne Ausschnitts-Zitate aus dem Zusammenhang herausgerissen werden, kann damit ein falsches Bild, über das wesentliche im Inhalt gemacht werden. Und dagegen ist niemand gefeilt. Wirklich niemand, denn die Versuchung ist gross. Hauptsächlich man steht dann besser da.
      2 0 Melden
    • Paples 13.09.2017 12:26
      Highlight Das war die Kritik, über sich hinausreden und hinausstehlen peinlichen Wiederwertigkeiten.

      Wie einem nummerierten Diktionär/Pons, nach ihren Lieblingstexten, tun sich Begeisterte, sehr begeistert, ihr das Manifest zusammenstellen und doktrinieren.

      Mit sehr verwirrenden und geschwollenen Reden von Begriffen und Zitaten, werden die Zuhörer beeindruckt und irregeführt.

      3 0 Melden
  • Hypatia 11.09.2017 10:20
    Highlight "Ausgerechnet in den entscheidenden Fragen des Lebens müssen wir glauben, ...."

    Einen solchen Satz hätte ich mit einem Punkt abgeschlossen: "Ausgerechnet in den entscheidenden Fragen des Lebens müssen wir glauben."

    Und ja, es sind diese Fragen, die Religion legitimieren, denn sie bieten den so Glaubenden eine Orientierung.

    Und ja, deshalb beten viele, das so Geglaubte möge in Erfüllung gehen (oder gerade nicht in Erfüllung gehen).
    5 7 Melden
  • Gummibär 10.09.2017 21:44
    Highlight Hört Gott zu, wenn Gläubige beten? Antwortet er gar?
    JA !
    Jeder Gläubige hat in seinem Bewusstsein eine individuelle Vorstellung von Gott Stellt er sich seinen Gott als gebets-empfänglich vor, so hört und reagiert er dementsprechend.
    Für Leute die nicht an die Gebetsempfänglichkeit Gottes oder an seine Existenz glauben stellt sich die Frage nicht.
    Ergo lasset die Beter beten ohne andere zu behelligen, so tun sie nichts dümmeres.
    9 18 Melden
    • Don Sziggy 11.09.2017 00:02
      Highlight Werden wir doch… wir hören zwar keine Stimmen, aber wenn Ihr das tut, Ok, aber lasst mich bloss in Ruhe damit, es gibt Leute, die sind in der Klappse dafür….
      7 6 Melden
  • klarabella 10.09.2017 19:22
    Highlight dieses video einer hirnforscherin erklärt für mich sehr eindrücklich, warum manche menschen zugang zu religiösen themen haben und andere nicht.
    3 3 Melden
    • Joseph Dredd 10.09.2017 21:57
      Highlight Die Wissenschaftlerin hier erscheint auch in der 'Ode ans Gehirn' von Symphony of Science. Hat zwar nichts mit dem Thema zu tun, aber ich finds ein geniales Video.
      1 1 Melden
    • Paples 13.09.2017 04:54
      Highlight Religion hat nicht mit einem Gehirn zu tun, denn es ist eine emotionelle Erscheinung. Das Gehirn hat bei allen Menschen die gleiche Struktur, und alle dieselben Zonen die gleichen Funktion. Nur ein Neurologe verfügt ausschliesslich Kenntnis über das Hirn. Anderweitig ist es nur ein Nebenfach bei der Ausbildung. Religion ist eine Lebensauffassung die selbstgemacht ist, und auch durch rel. Gruppierungen indoktriniert werden. So viele Ansichten, so viele Religionen, denn jeder schmiedet sich selbst seine Religion.
      5 0 Melden
    • klarabella 13.09.2017 19:21
      Highlight @paeblos: einverstanden! danke für den input. dummerweise hab ich religiöse themen geschrieben obwohl ich spiritualität meinte...
      0 0 Melden
  • Michael Bamberger 10.09.2017 14:41
    Highlight BigPun: "Im Koran ist es ganz klar Selbstverteidigung! Niemals steht töte alle Ungläubige. Immer nur die die gegen dich kämpfen."

    Quatsch!

    Sure 9:5: „Sind die heiligen Monate abgelaufen, dann tötet die Ungläubigen wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie, und lauert ihnen auf aus jedem Hinterhalt.“

    Sure 9:29: „Kämpft gegen die, die nicht an Gott glauben und auch nicht an den Jüngsten Tag (...), bis sie erniedrigt den Tribut aus der Hand entrichten.“

    Und so weiter und so fort...
    25 5 Melden
    • Paples 14.09.2017 14:17
      Highlight Auch durch Trump's Mundwerk tötet, mit falsches behaupten, falsches interpretieren, und Falsches den Andern auftischen, wie auch religiöse Querulanten in aller Welt es tun.

      Seit falsch wie die Tauben, und hinterhältig wie die Schlangen, ist auch aus christl. Gläubigen zu vernehmen, beim untermauern ihrer Geisteshaltung. Wäre ihre heilige Schrift der Religiöser nicht verfälscht, könnte es ein ehrlicher Gläubiger anders verstehen!

      Das Abendland,>Europa und Amerika sind es nicht wert, sich besser zu nennen, solange Christen sich nicht als Vorbilder erweisen können.
      3 0 Melden
  • vera.vox 10.09.2017 12:58
    Highlight Kontemplatives Beten ist bequem, Harmonie fördernd und sehr Ressourcen schonend. Wird jemand ins Spital eingeliefert, verbraucht dies sehr viel Ressourcen; Infrastruktur, Personal, Medizin etc.
    Durch inbrünstiges Beten für den Patient, kann man sich dank Jesus Christus den medizinischen Hokuspokus sparen. Weil Jesus lebt und der Heilige Geist bis heute aktiv wirkt! Gott existiert! Wir wollen glauben und um Heilung beten.
    Annulliert kein Esel, keine Frau und kein schwarzer Hund das Gebet, hilft der gütige und gerechte Gott ganzbestimmt.
    Besser der Hand Gottes vertrauen, als einem Kurpfuscher.

    3 36 Melden
    • Michael Bamberger 10.09.2017 16:36
      Highlight Vera Vox: "Wird jemand ins Spital eingeliefert, verbraucht dies sehr viel Ressourcen; Infrastruktur, Personal, Medizin etc. Durch inbrünstiges Beten für den Patient, kann man sich dank Jesus Christus den medizinischen Hokuspokus sparen."

      Perfekt! Deshalb lanciert Vera Vox umgehend eine Initiative zur staatlich durchgesetzten Abschaffung des Medizinstudiums, sowie aller Arztpraxen und Spitäler bei gleichzeitiger Umlagerung der Prämien für die nun obsoleten Krankenkassen zugunsten der Finanzierung der obligatorischen Absolvierung von Jesuanischen Dämonenaustreibungscamps.
      22 2 Melden
    • Don Sziggy 10.09.2017 19:28
      Highlight Aber aber, Vera Vox, scheint bei Ihnen immer schlimmer zu werden, tut mir leid für Sie, ich werde für Sie beten, ganz heftig und fest und hoffe, dass auch Sie geheilt werden, ich werde dann anhand von Ihren zukünftigen Kommentaren erkennen, ob mein Beten geholfen hat.
      22 1 Melden
    • Hinkypunk 10.09.2017 21:57
      Highlight Ich hoffe Vera hat keine Kinder...
      12 2 Melden
    • vera.vox 10.09.2017 22:05
      Highlight @Michael Bamberger

      auf mich wirkst du sehr Staatsgläubig.

      Ich hingegen kenne mich mit Initiativen
      und der Gleichen nicht so gut aus.
      Wohl besser du packst es gleich selber an.
      2 22 Melden
    • vera.vox 10.09.2017 22:06
      Highlight @Don Sziggy

      Das freut mich sehr,

      dass du durch mich zum Gebet gefunden hast.

      Das gibt eine Super Schlagzeile:

      EX-Stammjünger betet wieder
      4 21 Melden
    • Don Sziggy 11.09.2017 00:05
      Highlight Komplett falsch Vera, aber ich glaube, Du wirst es in deinem Wahn nie verstehen….
      9 1 Melden
    • Pasionaria 11.09.2017 15:52
      Highlight 2. Versuch
      Deliras.vox
      Haben Sie das Experiment, wie gestern um 01.30h von Pas. geschildert, auch gelesen und zu Herzen genommen?
      Ist lebensnaher als Ihr biblisches Geschwafel.

      Ich hoffe schwer, dass Sie konsequenterweise bei einem medizinischen Problem niemals einen Arzt konsultieren, sondern sich an obigen Geissbock wenden!
      6 1 Melden
    • Don Sziggy 13.09.2017 01:29
      Highlight Vera, Sie müssen definitiv ein Troll sein, andersweitig ist Ihr Verhalten und Ihre Kommentare nicht zu erklären, das macht alles keinen Sinn.
      4 0 Melden
    • Alienus 14.09.2017 11:57
      Highlight Natürlich ist @vera.vox ein Troll.

      Hat sich wohl mit dem Foto verraten. Da stiert den Blogger ein Steinbock ( Ziegenartiger) an.

      Die Frage ist, warum denn nur? Warum will @vera.crux da im Text ne pseudoartige „Schimäre“ (Hirngespinst, Fabelhaftes) unterjubeln?

      Weil die Ziege (Steinbock) im Griechischen „Schimera“ heißt.

      Den hinteren teuflischen Teil der Schimäre sieht man leider im Foto nicht.

      Teuflisch, teuflisch, dieser Plan von @vera.chimaera.
      1 0 Melden
    • Pasionaria 14.09.2017 16:31
      Highlight Ein Vera - TROLL ist .......ein Mann, dessen Liebe zu Gott unerwidert bleibt!
      1 0 Melden
  • Helona 10.09.2017 09:29
    Highlight Mal angenommen, es gäbe diesen allmächtigen Gott.
    a) Warum hat er es nötig von uns angebetet zu werden, er wäre ja schon der Grösste.
    b) Wessen Eigentum wäre er?
    c) Müsste er nicht auch existieren, wenn keiner mehr da wäre, der ihn anbetet?
    26 8 Melden
    • Alienus 10.09.2017 14:55
      Highlight Helona

      Sie haben eine grundphilosophische Frage gestellt!

      Wunderbare Fragen im 600-Zeichen-Universum. Im 666-Zeichen-Universum scheint es offensichtlich einfacher zu funktionieren!

      a) Wir beten ihn nicht an. Denn wir betteln Gott an! Beten entstammt der altgerm. Wurzel für betteln!
      b) Eigentum in Universim gibt es nicht. Eigentum ist ein Hirngespinst der Menschen!
      c) Was der Mensch nicht denkt existiert auch nicht. Ist der Mensch nicht existent, kann man dann auch nicht solch eine Frage stellen, geschweige beantworten!
      12 3 Melden
    • Spooky 10.09.2017 19:28
      Highlight @Helona
      Wow! Diese Fragen sind ja eine echte Herausforderung. Danke! Aber Alienus hat sie bereits beantwortet. Er kriegt von mir ein Lob 😁

      Die dritte Frage (c.) ist allerdings - meiner Meinung nach - nicht abschliessend zu beantworten. Das Problem, ob es irgendetwas gibt, das ausserhalb des Bewusstseins existiert, ist nicht gelöst.

      Quizfrage:
      Gibt es Töne, die so hoch oder so tief oder so leise sind, dass kein Ohr (auch kein göttliches) sie hören kann?
      0 4 Melden
    • Helona 10.09.2017 20:02
      Highlight @Alienus. Sollte Gott also nur ein Gedankenkondtrikt der Menschen sein, dann wäre es im Umkehrschluss durchaus legitim, sich dieses Geschöpf nach eigenem Gusto zu "konstruieren" . Womit auch die Vorschriften an die Gläubigen je nach Persönlichem Nutzen gestaltet werden können. Unter legitim verstehe ich nicht automatisch richtig und gut.
      5 0 Melden
    • Alienus 10.09.2017 20:37
      Highlight Helona

      Das ist die Frage der Fragen.

      Erweitert man die Fragestellung, so ist zuerst zu fragen, ob der Gott, den man da anbetet nicht der Gott ist, den man sich eigentlich gedanklich herholt. Warum gibt es so viele Götter. Weil es viele verschiedene Menschen gibt, lebend in verschiedenen Situationen und Randbedingungen. Eventuell macht man sich Gedanken, wie die örtliche Situation ist.
      Nicht umsonst ist z.B. der Gott der Juden, Christen und Moslems ein Wüsten-, Wetter- und ein Rachegott.

      Die Götter der Griechen und Nordvölker waren jeweils dort angepasst. Also gibt es endemische Götter.
      5 2 Melden
    • Alienus 10.09.2017 20:39
      Highlight Spooky

      Dank. (😁)²

      3 1 Melden
    • Pius_XIII. 13.09.2017 16:22
      Highlight Meiner Meinung nach sind das nicht wunderbare, sondern ziemlich dumme Fragen.
      a) Kein vernünftiger Gläubiger hat das Gefühl, Gott habe es nötig, dass man ihn anbetet.
      b) Was soll das für eine Frage sein? Wie kommen Sie darauf, dass Gott irgendjemandes Egentum sei...? Und Falls so, was soll das bedeuten...?
      c) Natürlich würde er auch existieren, wenn ihn niemand anbetet. Aber das spielt absolut keine Rolle. Beim Beten geht es ja nicht um Gott, sondern um den Betenden...
      0 2 Melden
    • Helona 13.09.2017 17:50
      Highlight Oh, nein! Die Muslime, die Juden, die Christen. Darunter die Katholiken, Refirmierten, Methodusteb, Appostolen, Zeugen Jehovas, Täufer, etwelche Evangelikalen - sie alle behaupten, dass sie die einzig wahre Geneinschaft sei, die genau wisse. dass ihr Glaube, ihr Gottesbild, das einzig wahre sei. Alle anderen sind somit unwahr. Wem also, gehört Gott und somit die Wahrheit?
      2 0 Melden
    • Paples 16.09.2017 21:02
      Highlight "Was ist Wahrheit?"~das ist die berechtigte Frage! Werbung in der heutigen Zeit gibt es mannigfaltig übermässig zu viel zu viel, besonders aus den Glaubensgemeinschaften und Kirchen, mit ihren missionarischen Eifer, die mehr niederreissen, statt mehr aufzubauen was versprochen ist. Niederreissen was einmal einst Sicherheit und Verdienst und Unterstützung von Bekannten bedeutet haben, die Stützten und Hilfe waren, werden aufgegeben, stattdessen wird eine Luftblase versprochen, die bald wieder zerplatzt. Und dann, und dann, wer hilft dann, vielleicht das Sozialamt, oder Prosenektute!?
      3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.09.2017 09:18
    Highlight Hugo Stamm will den Menschen verbieten, an das Unmögliche zu glauben. Dabei gehört doch gerade dies zum Wesen einer Religion.
    15 34 Melden
    • Pasionaria 10.09.2017 14:58
      Highlight Etwas zu lange gefeiert gestern?
      Verbieten, wie bitte? Wodurch, mit welchen Worten? Ist für Sie diskutieren ein Synonym für verbieten?

      Darin haben Sie allerdings Recht: verbieten > gehört tatsächlich zum Wesen einer Religion.
      Offensichtlich gehört das Verbiegen von Worten auch dazu.
      22 7 Melden
  • Spooky 10.09.2017 03:40
    Highlight Herr Stamm versucht, das Meer mit einem Teelöffel in einen Krug zu löffeln.

    Den Krug kann man mit der Rationalität vergleichen, das Meer mit der Unendlichkeit.

    Aber ich vermute, Herr Stamm weiss ganz genau, was er mit seinen Artikeln beim Volk bewirken will. Darum ist der Inhalt seiner Artikel so simpel.

    Eines ist klar, Herr Stamm wendet sich nicht an intelligente Leser.
    20 32 Melden
    • Alienus 10.09.2017 08:34
      Highlight Spooky

      Aber ich vermute, Herr Spooky weiss ganz genau, was er mit seinen Artikeln beim Volk bewirken will. Darum ist der Inhalt seiner Antworten so simpel.


      Eines ist klar, Herr Spooky schreibt nicht als intelligenter Leser.
      30 9 Melden
    • Pasionaria 10.09.2017 15:02
      Highlight Ach, Spooky'cito, manchmal wäre schweigen schon Gold. Mr. Buddha hätte keine Freude an Dir.
      Was stellst Du Dir unter einem intelligenten Leser und was unter einem noch intelligenteren Kommentierenden vor?
      Deine Metapher auch ziemlich mager.
      11 4 Melden
    • Pius_XIII. 13.09.2017 16:27
      Highlight Muss ich Spooky zustimmen. Fundierte, reflektierte Religionskritik ist sehr wünschenswert, und das fordert Hugo Stamm immer lautstark. Er selbst ist aber ein intellektueller Tiefflieger, wär gern auf dem denkerischen Niveau von Richard Dawkins, schafft es aber nur auf das Level von freikirchlichen Fundis.
      2 2 Melden
  • Ökonometriker 10.09.2017 01:01
    Highlight Es gäbe auch noch die Interpretation, dass Gott den freien Willen des Menschen heute respektiert und sich jedem Menschen in der weise offenbart, wie es der jeweilige Mensch zu verstehen vermag.

    Aber das ist am Ende das Problem bei religiösen Fragen - man kann sie immer so beantworten, wie sie dem eigenen Weltbild entspricht. Eine objektive Antwort ist ausgeschlossen.

    Ein rationaler Grundsatz lässt sich daraus aber dennoch ableiten: man sollte die Weltanschauung jedes Menschen respektieren und offen aber kritisch sein. Auch wenn das bisweilen schwer fällt.
    14 2 Melden
    • kleiner_Schurke 10.09.2017 11:43
      Highlight Dann gäbe es ja mindestens unter Christen einen deutlichen Konsens darüber was Gott denn nun wirklich ist. Wir beobachte aber gerade das Gegenteil dessen.
      11 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.09.2017 00:56
    Highlight Wenn Gott das Sein als solches ist, dann exisitert er natürlich. Wenn Gott ein alter Mann mit Bart auf einem Thron hoch oben im Himmel, dann eher nicht. Welche Definition Hugo Stamm vorschwebt, wissen wir nicht. Er sagt also, dass es nichts Undefiniertes gibt, was auch keinen Sinn ergibt.
    10 7 Melden
  • Alienus 09.09.2017 21:50
    Highlight Glauben

    „.. In dessen veralteten thätigen Bedeutung, vermittelst eines Handschlages versprechen, und in weiterer Bedeutung versprechen überhaupt, die Zusage, das Versprechen und deren Erfüllung.

    In der weitesten Bedeutung, .. der Zustand des Gemüthes, da man eine Sache für wahr hält.“

    Der Mensch glaubt, dass Gottes Versprechen auf den Himmel erfüllt wird, ohne Gewissheit der Wahrhaftigkeit.

    Der interessanteste Satz von Kruenitz: "Die theologischen Bedeutungen dieses Wortes übergehe ich".

    Man beachten den weisen Spruch, über 250 Jahre vor den eifernden Gläubigen der heutigen Zeit.
    6 11 Melden
  • Alienus 09.09.2017 20:33
    Highlight Ist nicht etwa beten zu Gott wie pfeifen im Weld.

    Der Mensch alleine und ängstlich auf einem winzigkleinem Stabkorn im Universum - wie das ängstliche Kind im finsteren Wald.

    Ausgesetzt, ohne Hilfe, von allen guten Geistern verlassen und rufend: ist da jemand? Es könnte auch Gott sein!
    11 10 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.09.2017 22:37
      Highlight oder der böse Wolf
      13 4 Melden
    • Pasionaria 10.09.2017 01:28
      Highlight 1/2
      Inzwischen ist übrigens schon Wissenschaft. belegt, dass Gebete nicht erhört werden.
      Vor einigen Jahren liess man im Mind/Body Medical Institute bei Boston 1800 Patienten, die sich einer Bypass-Operation unterzogen hatten, in drei Gruppen einteilen. Für die erste Gruppe wurde gebetet, ohne dass die Patienten davon wussten, für die zweite wurde nicht gebetet, und für die dritte wurde gebetet, und die Patienten wurden davon informiert. Das Beten übernahmen protestantische Kirchengemeinden in diversen US-Bundesstaaten.
      10 2 Melden
    • Pasionaria 10.09.2017 01:30
      Highlight 2/2
      .....
      Alle nahmen in ihr Gebet die Bitte „für eine gelungene Operation mit schneller Genesung und ohne Komplikationen“ auf.
      Kaum überraschend, dass es zwischen der ersten und der zweiten Gruppe nicht den geringsten Unterschied gab. In der dritten Gruppe aber – unter den Patienten, die wussten, dass man für sie betete – war die Zahl der postoperativen Komplikationen signifikant höher.
      (Quelle A. Posener)

      Fazit: Bitte nicht für mich zu beten - ich fürchte mich vor den Nebenwirkungen!
      13 6 Melden
    • Share 10.09.2017 12:03
      Highlight @Pas
      Schattenspiele sind nicht ungefährlich. Schattenkämpfe sehen leicht aus, aber unheimlich schwer zu spielen.
      1 5 Melden
    • Pasionaria 10.09.2017 15:14
      Highlight Share
      ......können Sie Ihre weisen Worte noch auf das von mir erwähnte Experiment übersetzen?
      Beim besten Willen kann ich keinen Zusammenhang erkennen.
      5 2 Melden
    • Share 10.09.2017 17:11
      Highlight Jemandem Hals- und Beinbruch zu wünschen, der auf eine Operation wartet, finde ich persönlich etwas sadistisch. Sollten Sie des Skilaufens mächtig sein, wissen Sie bestimmt, dass es von Vorteil ist, nicht gleich den nächsten Masten zu anvisieren.
      2 1 Melden
    • Pasionaria 12.09.2017 12:32
      Highlight Share
      Doch kein Problem und noch weniger sadistisch, jemandem Hals- und Beinbruch zu wünschen, wenn er auf eine Operation seines linken Zehens wartet!
      0 0 Melden
  • MeinSenf 09.09.2017 20:11
    Highlight Und wie immer macht sich HS lediglich lustig darüber, dass Menschen an einen wissenschaftlichen Nonsens glauben, statt sich ernsthaft die Frage stellen, woher das Bedürfnis in praktisch jedem Menschen kommt, etwas Ehrfurcht vor der Welt, in der wir leben, zum Ausdruck zu bringen. Und damit meine ich auch die Menschen, die sich als Atheisten bezeichnen, aber ein Bedürfnis nach Yoga oder sonst einer Form von geistiger Entspannung haben.
    Wenn man diese Tatsache mal akzeptiert, ist es unschwer zu begreifen, warum viele für irgendeine Art von Heilslehre empfänglich sind...
    31 21 Melden
    • äti 09.09.2017 21:21
      Highlight Es geht hier doch gar nicht darum, dass manche für irgendeine Heilslehre empfänglich sind oder nicht. Sondern diese "irgendeine Heilslehre" etwas zu relativieren. Ich denke, dass solche eben nicht ausschliesslich nur 'heilen' sondern noch anderen Zwecken dienen.
      13 3 Melden
    • Rendel 09.09.2017 22:51
      Highlight Ja, darum ginge es, äti. Herr Stamm holt aber immer mal zum Rundumschlag aus, egal ob für manche Menschen ein Glaube an Gott hilft, das Leben besser zu bewältigen. Er bietet keine Alternativen.
      23 6 Melden
  • Pasionaria 09.09.2017 19:16
    Highlight HST's Vergleich mit einer Blackbox gefällt mir sehr.....
    Darin sehe ich den Input/Impuls, der von den Religionsstiftern gnadenlos praktiziert wird einerseits - den Output > beten > preisen > Halleluja > missionieren seitens der Gläubigen anderseits, dazwischen diese berühmt, berüchtigte Blackbox mit der Unbekannten: der Utopie, den fantasievollen Projektionen, den illusionären Konstrukten, menschlichen Wunschvorstellungen, anti-wissenschaftlichen Bezeugungen u.v.m.
    10 11 Melden
  • Kasuari 09.09.2017 19:07
    Highlight Meister Eckhart spricht in einer seiner Predigten davon, dass die Menschen, wenn sie beten eben dies nicht tun , sondern bitten: sie bitten Gott um Gefälligkeiten wie Gesundheit, Reichtum , Heilung etc.. In Eckharts Augen aber ist beten das auffinden des in jedem Menschen liegenden Seelengrundes, er nannte es "Bürglein": das entdecken des göttlichen Funkens, des Namenlosen, das in jedem Menschen verborgen ist. Ich denke, das ist das was der tiefen Meditation gleichkommt, das sich in sich selbst versenken und erfahren, unabhängig von Zeit und Ort und Umgebung.
    19 4 Melden
    • Regas 09.09.2017 19:36
      Highlight @Kasuari: Ja, mit Rosenkranz und Mantras geht die Versenkung so tief bis man sich selber abgehoben als Göttliches Wesen fühlt.
      5 16 Melden
    • Kasuari 09.09.2017 19:47
      Highlight @Regas: warum so zynisch? Ich wollte lediglich aufzeigen, dass beten nicht gleich beten ist. Ganz am Anfang hat @äti geschrieben von der Natur etc., auch diese Bewunderung ist eine Art von beten. Und: Eckhart meinte damit nicht sich als göttliches Wesen zu fühlen, sondern etwas Namenloses in sich zu finden. Das ist ein Unterschied, welchen er auch vor dem Inquisitionsgericht zu erklären hatte - einfach ausgedrückt.
      16 2 Melden
    • Regas 09.09.2017 20:32
      Highlight @Kasuari: Die Bandbreite ist immens: Ich kann die Natur die Wälder die Wiesen, den Sonnenaufgang und den Traktor der über das Feld tuckert, welcher ja auch ein Naturprodukt darstellt, indem er von natürlichen Menschen hergestellt wurde, gebetsartig geniessen. Gebete können aber auch als Strafe angewendet werden, oder zur Vergöttlichung dienen. Die Gefahr vom Missbrauch ist allgegenwärtig.
      5 8 Melden
  • River 09.09.2017 18:20
    Highlight Wenn mir jemand sagt, dass er an Gott glaube, kann ich ihn nicht mehr für voll nehmen.
    34 46 Melden
    • Rendel 09.09.2017 20:13
      Highlight Das nennt man dann Arroganz, wenn man einen Menschen wegen eines Aspektes nicht ernst nimmt. Manche nehmen andere wegen ihrer Kleider, Berufes usw. nicht ernst. Wer nur ernst nimmt, was seinem Weltbild entspricht, der verachtet das unterschiedlich in der Welt sein und ist in sich selber sehr unsicher.
      34 9 Melden
    • äti 09.09.2017 21:25
      Highlight Das ist krass. Denn du weisst ja nicht was er darunter wirklich versteht und warum er das tut.
      18 7 Melden
    • Halb Wissen 09.09.2017 21:42
      Highlight Geht mir (leider) ähnlich.
      Ich steck ihn dann unbewusst gleich in eine Kiste.
      11 14 Melden
    • River 09.09.2017 22:07
      Highlight Rendel, du verurteilst mich und wirfst mich in einen Topf mit anderen.
      Unsicher?
      7 17 Melden
    • Castro 09.09.2017 22:13
      Highlight @ Rendel "... Das nennt man dann Arroganz, wenn man einen Menschen wegen eines Aspektes nicht ernst nimmt..."

      nimmst Du den IS ernst oder nicht? Oder den Islam?
      3 19 Melden
    • Rendel 09.09.2017 22:43
      Highlight Ich nehme auch unsichere Menschen ernst, River.
      15 4 Melden
    • Rendel 09.09.2017 23:02
      Highlight Warum fühlst du dich nicht ernst genommen von mir, River?
      10 3 Melden
    • Rendel 09.09.2017 23:11
      Highlight Es geht darum ob ich Menschen ernst nehme Castro, nicht um Ideologien.
      12 3 Melden
    • River 09.09.2017 23:57
      Highlight Da du mir deine Meinung bezüglich meiner Haltung gegenüber religiöser Menschen kund tust, habe ich nie daran gezweifelt, dass du mich ernst nimmst. Ich wollte lediglich von dir wissen was du besser machst als ich, da du im Grunde genau gleich agierst wie ich. Du verurteilst Menschen aufgrund ihrer Haltung.
      2 9 Melden
    • Rendel 10.09.2017 14:31
      Highlight Ich bezeichne Deine Haltung als arrogant, ja. Ich nehme dich trotzdem ernst, das ist er Unterschied.
      1 2 Melden
    • Castro 10.09.2017 18:17
      Highlight Rendel, Du floskelst nur. Worthülsen ohne Inhalt. Schade, so entsteht kein ernsthafter Dialog. Ich nehme an, Du bist ein wenig selbstverliebt!
      3 3 Melden
    • Rendel 10.09.2017 18:51
      Highlight Ich lass Dir deine Meinung Castro. Du hattest ja nichts mehr dazu zu sagen, dass es mir nicht um Ideologien geht. Klar kann so kein Dialog entstehen. Geh mit gutem Beispiel voran ^^ .
      2 2 Melden
  • Robi14 09.09.2017 17:45
    Highlight bringts was, wenn man jemandem viel glück wünscht oder die daumen drückt? zweifel sind an angebracht...
    20 5 Melden
    • Rendel 09.09.2017 21:24
      Highlight Ja, das bringt etwas. Es gibt dem anderen ein gutes Gefühl, natürlich nur, wenn sie es ehrlich meinen und nicht nur als Floskel verwenden.
      15 5 Melden
  • nachgetreten 09.09.2017 17:12
    Highlight Götter? 93' Minute... kännsch?
    12 15 Melden
  • Spooky 09.09.2017 16:48
    Highlight Die Hindus wissen es:
    „Dein eigener Wille ist das einzige, was auf deine Gebete antwortet; aber er erscheint jedem Geist in der Verkleidung verschiedener religiöser Vorstellungen. Wir mögen ihn Buddha, Jesus, Krishna, Jehovah, Allah, Agni nennen; aber er ist stets das Selbst, das Ich.“ [das höhere Selbst, nicht das Ego]

    Swami Vivekananda (1863-1902, am 2.8.1895 in USA)

    Aus „Gespräche auf den Tausend Inseln“ von Swami Vivekananda, Rascher Verlag, Zürich, 1944, Seite 199
    28 8 Melden
    • Rendel 09.09.2017 19:00
      Highlight Das höhere Selbst ist auch nur ein Konzept, wie Religion.
      11 1 Melden
    • Spooky 09.09.2017 20:22
      Highlight @Rendel
      "Das höhere Selbst ist auch nur ein Konzept..."

      Kann schon sein. Vielleicht ist es sogar schlimmer. Wahrscheinlich ist es sogar Illusion, Maya.

      Aber es geht hier darum, ob Gott auf Gebete antwortet. Die Hindus sagen: Nein.
      4 3 Melden
    • Rendel 09.09.2017 22:24
      Highlight Es ist doch egal was die Hindus sagen. Ob Gott antwortet oder nicht findet jeder für sich selber raus.
      10 3 Melden
    • Spooky 09.09.2017 23:18
      Highlight Selbstverständlich, Rendel! Die Gedanken sind frei.
      5 1 Melden
  • FrancoL 09.09.2017 16:26
    Highlight "Ausgerechnet in den entscheidenden Fragen des Lebens müssen wir glauben, was Religionsführer oder -gründer verkünden. Ihre zentralen Botschaften über Gott und transzendentale Fragen lassen sich nicht überprüfen."

    Als ich bei einer der entscheidenden Fragen meines Lebens, nämlich bei meiner erste und entscheidenden Anstellung den Arbeitgeber fragte wie und wo ich in den nächsten 2 Jahren eingesetzt würde bekam ich auch eine Antwort, die ich nicht überprüfen konnte und ich musste hoffen, dass alles so wird wie man mir OHNE Beweise dargelegt hatte, ich musste an die Aussage GLAUBEN!
    18 29 Melden
    • äti 09.09.2017 21:29
      Highlight ... ich denke eher, du hast es einfach akzeptiert resp geschluckt. :)
      7 1 Melden
    • FrancoL 10.09.2017 00:06
      Highlight @äti; Nein ich habe nie etwas einfach akzeptiert! Ich musste schon früh in meiner Karriere (auch im Sport) an Ideen glauben , an Pläne glauben ohne eine Sicherheit in der Hand zu haben. Man kann nicht alles ausloten und hinterfragen, man muss sich auch auf das Baugefühl verlassen können, an etwas glauben, auch wenn es mal schief läuft.

      Nach vielen Jahren stelle ich heute fest, dass viel mehr Menschen ihre Werke auf dem Glauben an eine Sache basieren als man meinen könnte.
      5 3 Melden
  • Share 09.09.2017 15:34
    Highlight Reise nach Jerusalem und das Gerangel um den letzten Platz oder ein Gedeck mehr? Ich meine, Sie haben die Wahl.
    2 5 Melden
  • Michael Bamberger 09.09.2017 15:26
    Highlight BigPun: "Nie würde Gott wollen dass in seinem Namen Krieg geführt wird."

    Quatsch!

    "Du sollst nichts leben lassen, was Odem hat, sondern sollst an ihnen den Bann vollstrecken, nämlich an den Hetitern, Amoritern, Kanaanitern, Perisitern, Hiwitern und Jebusitern. " (5. Mose 20,16-18)

    oder

    "Warum habt ihr alle Frauen leben lassen? (...) So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben." (4. Mose/Num. 31,15-18)

    und so weiter und so fort...
    33 19 Melden
    • Kevegoal 09.09.2017 19:40
      Highlight Gut hast du das alte testament zitiert 👍🏻
      15 2 Melden
    • Dr.Bogyman 10.09.2017 01:20
      Highlight Hahahaha ich kann nicht mehr XD Hör auf solche Bücher zu lesen ;) Lies positive Sachen es ist besser...
      3 0 Melden
    • Paples 10.09.2017 06:33
      Highlight Bamberger das sieht ähnlich dem IS!! Vor-allen der Reihenfolge wie die Textsammlungen aufgeführt sind. Viel Worte und nichts Wahr, gleich dem Koran!!
      2 3 Melden
    • Dr.Bogyman 10.09.2017 10:28
      Highlight Mach mal halb lang. Im Koran ist es ganz klar Selbstverteidigung! Niemals steht töte alle Ungläubige. Immer nur die die gegen dich kämpfen. Und niemals Unschuldige, Frauen und Kinder. Nicht mal ein Baum darf ein Moslem ausreissen.

      Was der IS macht ist etwas für sich und kommt eher aus Amerika, Saudiarabien und Israel.(Politik)

      Und ja Salafismus oder irgend eine andere Sekte kann wie Heroin sein, aber der wahre Glaube ist etwas ganz anderes mein Freund.

      Moslems erschaffen sich Respekt auf dieser Welt, weil keine Pussys. Wahabiten errschaffen sich Hass, weil Dumheit. Nicht verwechseln bitte.
      5 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 10.09.2017 22:40
      Highlight BigPun
      Was ist das bloss für wirres Zeug?

      Dazu noch so ziemlich alles falsch.
      6 0 Melden
    • Dr.Bogyman 10.09.2017 23:17
      Highlight Mit dir rede ich nicht. Wir sind nicht auf der selben Wellenlänge...
      1 7 Melden
    • Paples 14.09.2017 15:13
      Highlight .... Oder aus BigPun, wenn Gewalt und Mord verschönert und gutgeheissen wird. Wie Depper kann man sein, wenn so eine bessere Welt geschaffen werden soll, die gewaltfrei und ohne morden ist, und kein leiden mehr hat, aber auf Krieg besteht, ist in ihren Wiedersprüchen nichts plausibel, es ist Irrelevant, unbedeutend!
      1 0 Melden
  • Denk nach 09.09.2017 15:25
    Highlight Leben und leben lassen Herr Stamm, das hilft dem eigenen seelischen Wohl!
    32 27 Melden
    • ManuL 09.09.2017 20:34
      Highlight Nir leider finanziert die Allgemeinheit dieses "Leben lassen" mit...
      8 1 Melden
    • äti 09.09.2017 21:32
      Highlight ... äh, gilt das jetzt auch für Herr Stamm?
      0 1 Melden
    • Paples 10.09.2017 07:25
      Highlight Denk nach, ihr Text ist ganz meine Fassion, und ist in vielen Blogs zu lesen!
      1 0 Melden
  • Rendel 09.09.2017 15:03
    Highlight Es ist egal ob Gott zuhört. Beten kann genau so eine positive Wirkung haben, wie regelmässige Meditation. Dazu gibt es inzwischen Studien, eine machte, glaub ich, die Uni ZH , mit tibetanischen Mönchen und Nonnen.
    47 7 Melden
    • äti 09.09.2017 21:34
      Highlight .. ja, Ruhe und Nachdenken tut immer gut. Dazu brauchts eigentlich bloss sich selbst.
      18 2 Melden
  • Angelo C. 09.09.2017 14:38
    Highlight In koptischen Kirchen werden Christen durch Islamisten reihenweise umgemäht, andere Gotteshäuser, in welche Betende schutzsuchend geflohen sind, werden von Erdbeben platt gemacht, während einzelne Lebensschicksale streng Gläubiger anderswo individuell ganz schrecklich verlaufen - und so hat Stamm nicht unrecht, wenn er Gebet und ausbleibende Antwort hinterfragend thematisiert.

    Dennoch: Gott vorausgesetzt, kennen wir dessen Wesen, Wirken und Absichten nicht, und so muss er deswegen nicht zwingend inexistent sein, denn vielleicht entspricht er nur nicht christlichem Credo und Wertvorstellung 🤔
    27 16 Melden
  • Buddha of Suburbia 09.09.2017 14:22
    Highlight Hört der Buddha zu, wenn Stamm stänkert? Antwortet er gar? Zweifel sind angebracht.
    20 27 Melden
    • Menel 09.09.2017 20:16
      Highlight Buddha wohl kaum, er ist kein Gott 🤣
      10 2 Melden
  • Pasch 09.09.2017 14:18
    Highlight .
    21 7 Melden
  • BigE 09.09.2017 13:33
    Highlight Religion ist Glauben. Glauben ist nicht Wissen. Für Wissen ist die Wissenschaft zuständig. Etwas glauben zu können, ist wirklich ein schönes Gefühl. Wer sich darauf nicht einlassen will oder kann verpasst in meinen Augen zwar etwas, aber wenn es so für ihn/sie so stimmt?

    Durch das Nichtglauben versperren sich manche den Blick auf die Religion, wie ihn wir Gläubigen sehen. Und die Religionstexte werden missinterpretiert. Leider passiert das oft auch durch Gläubige, wenn es um Wissenschaft geht!

    Ich versuche gerne, Gemeinsamkeiten zu finden zwischen Religion und Wissenachaft. Das macht Spass!
    17 34 Melden
    • Regas 09.09.2017 14:40
      Highlight @BigE: Etwas Glauben ist ein schönes Gefühl. Ja, es muss ein unbeschreibliches hoch erhabenes Gefühl für den Dschihadisten sein, wenn dieser sich kurz vor dem betätigen des Zünders, bereits umgeben von den 70 Jungfrauen seiner Träume fühlt.
      20 29 Melden
    • Rendel 09.09.2017 16:42
      Highlight @Regas Ihre Aussage find ich ziemlich pervers. Verblendung hat wenig mit Glauben zu tun. Sie scheinen das eine vom andern nicht zu unterscheiden, oder nicht unterscheiden zu können. Genau darum ist Herr Stamm da und wichtig, weil es Menschen wie sie gibt.
      12 11 Melden
    • Alienus 09.09.2017 17:37
      Highlight Regas

      Na ja, nicht 70 sondern 72 Ehrenfrauen. Ob man da von Jungfrauen sprechen kann ist sehr strittig. Die 72 hat eine vertrackte Symbolik.

      Diese armen 72 Ehrenfrauen haben aberhunderte von Millionen von Gläubigen, Killern und Mördern hinter sich.

      Und das Paradies ist nicht der Himmel, sondern ein Auswilderungsplatz für was auch immer. Man altert bereits dort. Adam und Eve wurden dort ausgewildert, zeugen herum und starben auch noch.

      Ne schlechte Örtlichkeit, das Paradies, besonders für die Dschiha-Boys. Mit Juden, Christen uam. die überalterten armen 72 Ehrenfrauen teilen.

      Igitt.
      6 10 Melden
    • Regas 09.09.2017 19:07
      Highlight @Alienus: Danke für die Korrektur. Aber die Stossrichtung ist die Selbe.
      2 4 Melden
    • Regas 09.09.2017 19:27
      Highlight @Rendel: Glauben an eine höhere Macht hat immer auch mit Verblendung zu tun.
      (Wurde zuvor nicht publiziert, mal sehen ob es jetzt klappt)
      8 5 Melden
    • BigE 10.09.2017 21:10
      Highlight @Regas: Genau das meinte ich mit der versperrten Sicht auf die Religion durch Nichtgläubige. Man sieht nur, was man sehen will.
      0 5 Melden
    • Rendel 10.09.2017 21:29
      Highlight Nein, Regas, glauben ist nicht immer Verblendung. Wir alle müssen manches glauben, vertrauen usw. . Jeder Atheist, glaubt auch in vielen Situationen, weil er nicht wissen kann. Dann ist jeder verblendet, nach ihrer Definition.
      Glauben an eine höhere Macht, kann ganz nützlich sein, es kann Geborgenheit stiften, Vertrauen, Hoffnung, Kraft.
      Man muss ja nicht immer nur die Extremisten mit Glauben in Verbindung bringen.
      0 2 Melden
    • Regas 10.09.2017 22:12
      Highlight @Rendel: Finde ich gut, Geborgenheit, Vertrauen, Hoffnung, Kraft, genau das was man braucht. Auch wenn alles durch Verblendung erwirkt wird.
      0 0 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 09.09.2017 13:24
    Highlight Es gibt keine Zufälle... just saying.
    14 23 Melden
    • rauchzeichen 09.09.2017 14:32
      Highlight begründung?
      13 4 Melden
    • Yannik Aebi 09.09.2017 15:14
      Highlight Weil es nur Wahrscheinlichkeiten gibt :)
      9 2 Melden
    • rauchzeichen 09.09.2017 22:36
      Highlight das eintreffen einer wahrscheinlichkeit wird bestimmt durch? zufall? zumindest das einzige wort das für mich passt. es ist eine rein ideologische frage wie man das grundlegende mysterium unseres daseins anschaut. ich glaube ans chaos, wahrscheinlichkeiten, zufall. andere an götter, schicksal, karma.
      4 1 Melden
  • Michael Mettler 09.09.2017 12:25
    Highlight Das Wiederholen von Themen, zu denen die Meinungen gemacht und die Urteile gefällt sind, ist eher langweilig. Vor allem wenn keine neuen Ansätze oder Erkenntnisse vorhanden sind. Hugo dreht sich im Kreise. Wie die Betenden...
    45 12 Melden
    • Share 09.09.2017 15:11
      Highlight Das hat Hermeneutik so an sich.
      1 4 Melden
    • äti 09.09.2017 21:39
      Highlight .. immerhin bewegt sich was, besser als Stillstand.
      1 2 Melden
  • Menel 09.09.2017 11:51
    Highlight Ich glaube, wir verstehen diesen Gott einfach falsch. Wenn man ihn mal nicht als den sieht, der die reine Liebe verkörpert, sondern als etwas, dass das absolut Böse darstellt, dann macht plötzlich ganz vieles Sinn 😆
    44 30 Melden
    • Dr.Bogyman 09.09.2017 12:33
      Highlight Wenn man diese Welt äusserst oberflächlich betrachted haben sie vielleicht recht. ;)
      15 16 Melden
    • Maracuja 09.09.2017 13:28
      Highlight Menel: , sondern als etwas, dass das absolut Böse darstellt, dann macht plötzlich ganz vieles Sinn

      Nein. Wenn er das absolut Böse verkörperte, müsste man sich doch genauso fragen, weshalb er so viel Gutes zulässt. Mehr Sinn ergibt diese Annahme folglich nicht, plausibler ist hingegen die Annahme, dass es keinen Gott/Götter gibt. Deshalb habe ich als Gläubige Verständnis für Nichtgläubige. Rational betrachtet, ist ihr Weltbild plausibler.
      21 3 Melden
    • Meinungsvielfalt 09.09.2017 13:55
      Highlight Menel@ schau den Film" Gott lebt er lebt in Brüssel"
      Wundervoll blasphemisch
      5 4 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 14:30
      Highlight Warum müssen wir Gott eigentlich immer ein Adjektiv ankleben: gut, böse, allmächtig usw..
      Für uns Gläubige ist Gott viel mehr, als wir mit unserem Verstand fassen können. Wir müssen ihn übrigens auch nicht verstehen. Und wir sollten beim Beten auch nicht immer bitte, bitte und danke, danke sagen. Einfach versuchen gute Menschen zu sein.
      23 15 Melden
    • Meinungsvielfalt 09.09.2017 15:56
      Highlight wölfli@ das finde ich wirklich sehr berührend. Danke.
      Genau das versuche ich auch, brauche jedoch keinen Gott dazu.
      11 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 17:21
      Highlight @Meinungsvielfalt. Wie ihr Nickname schon sagt. Gut. Sie brauchen keinen Gott und ich brauche nicht zu missionieren.
      7 2 Melden
    • JackMac 09.09.2017 17:34
      Highlight @Marajuia, was lässt er denn gutes zu?
      6 3 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 09.09.2017 17:39
      Highlight @Meinungsvielfalt: Meinst Du "Das brandneue Testament" ? Wenn ja, der ist Hammer.
      4 2 Melden
    • Menel 09.09.2017 20:04
      Highlight Oh, wenn ich böse wäre, würde ich auch Gutes zulassen. Es gibt nichts Böseres, als Hoffnungen zu schüren und dann alles ins Verderbnis zu stürzen 😈
      15 0 Melden
    • Menel 09.09.2017 20:06
      Highlight @Meinungsvielfalt, ich kenne und liebe den Film. Sogar als Atheistin; oder wahrscheinlich deswegen ☺
      4 1 Melden
  • Philipp Burri 09.09.2017 11:49
    Highlight Es gibt keinen Gott. Mehr muss man - und eigentlich auch HS - dazu gar nicht sagen.
    43 34 Melden
    • äti 09.09.2017 21:46
      Highlight ... doch, warum gibt es keinen Gott?
      3 4 Melden
    • Dr.Bogyman 10.09.2017 00:18
      Highlight Eigentlich müsstesd du sagen ich bin mir nicht sicher oder gar nichts sagen, aber so hörst du dich wie ein durchgeknallter an der einfach nur recht haben will.
      5 4 Melden
  • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 11:12
    Highlight Herr S.fragt, wie kann Gott den Krieg in Syrien zulassen und dabei tatenlos zuschauen. Gott hat nie versprochen, dass er hinter dem Menschen herrennt und aufräumt, nachdem dieser sich für das Böse entschieden hat. Ich drücke mich religiös aus: Gott lässt uns an seiner Göttlichkeit teilhaben (nur wenn wir das wollen) durch den heiligen Geist (Gott ist Vater, Sohn und heiliger Geist). Der Heilige Geist wirkt in uns und lässt uns das Richtige, das Gute, das Mutige tun. Die Kirche hat keine Macht mehr und der Blick auf die Wahrheit ist frei. s.auch unter Theodizee.
    35 47 Melden
    • kleiner_Schurke 09.09.2017 11:21
      Highlight Warum hat Gott eigentlich sie nie an seiner Göttlichkeit teilnehmen lassen? Sie wollen doch so sehr?
      29 29 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 11:45
      Highlight @kleiner Schurke. Ich verrate Ihnen etwas: Gott liebt auch die Trolle.
      35 20 Melden
    • Regas 09.09.2017 11:50
      Highlight Ja Wölfli warum gibt es auch unter den Theodizee - Anhängern Kranke und Krüppel, Warum rennt den Gott nicht hinter den Benachteiligten her und heilt Sie ? Haben Diese sich etwa für das Böse entschieden ?
      17 15 Melden
    • kleiner_Schurke 09.09.2017 11:52
      Highlight Frei nach Nietzsche: Gott liebt dich, was geht dich das an?
      17 8 Melden
    • kleiner_Schurke 09.09.2017 12:13
      Highlight @Regas Laut einem Bekannten von mir (gr. Orthodox) kann sich kein Christ den Einzug in den Himmel verdiene. Es kann sein, das einer sein ganzes Leben lang betet und frömmelt und wenn es Gott nicht passt, bleibt er aussen vor. Hingegen könnte ich mich in der letzten Sekund meines Lebens bekehren und würde im Paradies landen. Diesen Platz erhält man ausschliesslich durch die Gnade (Tageslaune) Gottes.
      9 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 12:27
      Highlight @regas. Gute Frage! Schätze 50% von Leid und Krankheiten sind vom Menschen verursacht. Kriege sowieso. Benachteiligungen auch. Wenn ich das erste Testament lese, denke ich: Gott ist nicht nur gut, er will aber, dass wir Menschen gut sind, weil der Bund zw. Gott und dem Menschen auf einem Ja zum Leben beruht. Doch Gott greift nicht in seine unvollkommene Schöpfung ein, um uns zu gefallen. Ich sag nicht, das ist die Wahrheit.
      5 17 Melden
    • manhunt 09.09.2017 12:39
      Highlight nach deiner auslegung haben sich alle syrer für das böse entschieden. auch die kinder und zivilisten. melkst du was?
      18 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 13:32
      Highlight @manhunt. Nein nicht alle Syrer, aber jene die diesen Krieg angezettelt haben und weiterführen, haben sich für das Böse entschieden. Auch wenn es 1000 Erklärungen und Entschuldigungen gibt: es ist das vom Menschen gemachte Böse.
      7 6 Melden
    • kleiner_Schurke 09.09.2017 14:06
      Highlight Und darunter müssen jetzt diese Kinder einfach Leiden weil Gott sagt "C'est Pech?"
      17 5 Melden
    • manhunt 09.09.2017 14:21
      Highlight aber weder die kinder noch die zivilisten haben sich für das böse entschieden, genauso wenig haben sie diesen krieg angezettelt. warum also hilft ihnen gott nicht? wirklich leiden müssten ja jene, welche sich für das böse entschieden haben, also assad und sein clan, die religiösen milizen, die russen, die amis. aber doch nicht zivilisten und kinder.
      13 1 Melden
    • JoWu 09.09.2017 14:46
      Highlight Es ist schon sehr zynisch, zu sagen, alles Leid sei selbstverschuldet. Klar ist das Böse und das Leid menschengemacht. Aber das heisst ja nicht, dass jeder, der Leid erfährt das auch verdient. Ganz besonders die Kinder in Kriegen wie in Syrien.
      16 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 15:06
      Highlight @Jowu. Ich hab nicht geschrieben ALLES Leid ist menschengemacht, ich schätze 50%.
      2 11 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 15:12
      Highlight @manhunt. Ja. Jetzt sind wir wieder bei den Menschen. Was kann man tun für die Opfer dieses Krieges? Echte Kriegsflüchtlinge aufnehmen z.B. Man kann über Merkel sagen was man will, aber dass sie 2015 für fast eine Million Flüchtlinge die Grenze geöffnet hat, war ein Akt der Menschlichkeit.
      11 4 Melden
    • manhunt 09.09.2017 16:33
      Highlight @wbl: du weichst aus. warum lässt gott nicht die schuldigen, sondern stets die unschuldigen leiden? zu den flüchtlingen in deutschland: angela merkel hat die grenzen geöffnet, nicht gott. menschen helfen menschen, nicht gott. wenn ich mich an hilfsprojekten in der dritten welt beteilige, dann helfe ich den menschen dort und nicht gott. wir menschen sind alleine für unser tun und lassen verantwortlich und nicht gott. gott ist eine erfindung des menschen, um verantwortung abgeben zu können und unerklärliches zu rechtfertigen.
      15 5 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 17:18
      Highlight @manhut. Wenn Sie nach Gott fragen, müssen Sie aber akzeptieten, dass ich religiös anworte. Halten Sies aus? Ich hab es weiter oben geschrieben: Gott greift ein durch den heiligen Geist, der in uns Menschen wirkt. Das ist meine Überzeugung. Auch Atheisten sind gute Menschen, weil sie eben noch geprägt sind von religiöser Ethik. Die Menschlichkeit ist keine Erfindung der Aufklärung, wie Atheisten gerne sagen, sie kommt von Gott. Wenn.Sie finden, das sei Quatsch, bitte schön.Ich will sie auch nicht überzeugen, sondern fair und ehrlich diskutieren.
      4 13 Melden
    • kleiner_Schurke 09.09.2017 17:30
      Highlight Als hat Gott die Menschenrechte während der Französischen Revolution diktiert?
      13 3 Melden
    • Halb Wissen 09.09.2017 22:19
      Highlight Ich bin Agnostiker und überzeugt davon, dass ich durch die christliche Erziehung zu einem guten Menschen wurde.
      0 11 Melden
    • kleiner_Schurke 09.09.2017 23:15
      Highlight Ich bin Atheist aus einer atheistischen Familie und bin trotzdem nicht im Knast gelandet.
      13 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.09.2017 23:32
      Highlight Wölfli
      "Die Menschlichkeit ist keine Erfindung der Aufklärung, wie Atheisten gerne sagen, sie kommt von Gott."
      1. Mit einem solchen Satz kann man nicht diskutieren.
      2. ist das ein Strohmann. Niemand sagt, dass "Menschlichkeit der Aufklärung käme. Du verleumdest damit die "Atheisten".
      Auf einer solchen Basis gibt es keine Diskussion.
      12 1 Melden
    • Paples 13.09.2017 17:01
      Highlight Das Unwort des Jahres wegen Trumps Irreführung!
      0 0 Melden
  • kleiner_Schurke 09.09.2017 11:11
    Highlight Ob Gebete wirken wurde ja schon öfter mal wissenschaftlich getestet z.b. hier: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2802370/ Das Resultat lässt sich sehen: God may indeed exist and prayer may indeed heal; however, it appears that, for important theological and scientific reasons, randomized controlled studies cannot be applied to the study of the efficacy of prayer in healing. In fact, no form of scientific enquiry presently available can suitably address the subject.
    16 7 Melden
    • Michael Mettler 09.09.2017 12:27
      Highlight @schurke: icf emmental: gerüchten zufolge: die haben sich getrennt weil die leitung des icf emmental mehr mit anderen kirchen projekte machen will und zürich eine andere strategie hat. Mann arbeitet jedoch immer noch zusammen: ausbildung usw.
      3 5 Melden
    • kleiner_Schurke 09.09.2017 14:04
      Highlight Danke für die Infos Michael.

      Ich habe nur gedacht, dass es da wohl schon schwerer gekracht hat, sonst hätten die sich wohl kaum en Bloc aus der ICF verabschiedet.

      Wobei ich mir nicht so gut vorstellen kann wie so etwas genau läuft. Wenn der Pastor nicht mit der Mutterkirche kann, steigt er dann aus und die Gemeindemitglieder folgen ihm einfach? Oder wurde da abgestimmt? Wie viele blieben beim ICF zurück?

      Nun für K.Blaser ist es ein steiler Aufstieg vom Pastor zum Kirchengründer.
      3 2 Melden
    • Michael Mettler 09.09.2017 15:30
      Highlight @schurke: ich hab das so verstanden das viele im icf e diese neue stategie gehen wollten. Und das es im frieden ablief. Kenne ein paar aus dem icf e und hab noch nichts anderes gehört. Mir war auch immer schleierhaft warum die emmentaler den zürcher groove mitgehen. Das sind komplett andere kulturen. Die einen hipster, die anderen bauern. Und das mit der gleichen strategie. Denke die meisten bleiben dort, kann mir nicht vorstellen das viel ändert ausser der brand und die neue strategische freiheit. Eigentlich ja gut wenn das icf e sich mehr integriert. Oder nicht?
      3 1 Melden
    • kleiner_Schurke 09.09.2017 17:27
      Highlight Soweit ich das als Aussenstehender überblicke hat Leo Bigger ja nun die ICF 2.0 ausgerufen, wobei ich nicht weiss, was das genau bedeuten soll.

      Die Integration der ex ICF E mag ja schon gut sein, wobei man aber auch bedenken muss, dass sich solche Gruppen ja gerade selber separieren vom Rest der Bevölkerung. Würden sie voll integriert sein wollen, können ja alle einfach in die normale Kirche gehen. Das ist aber aus bekannten Gründen relativ unattraktiv. Bin mal gespannt ob die einen guten Spagat zwischen all dem hinkriegen.
      1 1 Melden
    • Hugo Stamm 09.09.2017 18:24
      Highlight Ich kenne die Hintergründe auch nicht. Internas werden nicht verraten, dafür ist die Loyalität zu gross. Man kann aber davon ausgehen, dass ein Konflikt vorausgegangen ist. Spannungen gibt es in Freikirchen erstaunlich häufig. Manchmal ziehen ganze Gruppen aus, manchmal kommt es zu Abspaltungen, wie jetzt bei ICF Emmental. Wenn man die autoritären Strukturen in Freikirchen kennt, liegt die Vemutung nahe, dass es zwischen den Pastoren Bigger (Zürich) und Blaser (Emmental) gekommen ist.
      7 4 Melden
    • kleiner_Schurke 09.09.2017 18:38
      Highlight Ich habe auf der Homepage der ICF Zürich gesehen, dass es einen neue Hierarchie Stufe unter den Pastoren gibt, den Executive Pastor. Zumindest halte ich es für eine neue Stufe. Bisher üblich waren Junior Pastor, Pastor, Senior Pastor, nun also auch der Executive Pastor. Was dann schon fast auf den Chief Executive Pastor CEP schleissen liesse. Mit dem Wachstum der Organisation müssen evtl. auch neue Kommandostrukturen geschaffen werden. Bigger spricht von einem Dreieck in den Leitungsteams.
      4 1 Melden
    • Michael Mettler 09.09.2017 18:52
      Highlight @schurke: immerhin machen sie Projekte mit der normalen Kirche. Alles kann man auch nicht verlangen. Ist ja auch lange her das die Hornusser und die Breakdancer zusammen trainiert haben:)
      0 2 Melden
    • Michael Mettler 09.09.2017 19:01
      Highlight @Hugo: Was ist es nun? Sind sie loyal oder zerstritten? Woher wissen Sie das es ein Abspaltung ist, haben Sie mehr Infos? Welches Verb wollten Sie im letzten Satz gebrauchen? Waren Sie schon mal bei einem Pastorentreffen von ICF-Pastoren oder sind das reine Spekulationen Ihrerseits?
      1 4 Melden
    • Michael Mettler 09.09.2017 22:25
      Highlight @schurke: das ist icf stil. Die sind eine kirche und gleichzeitig eine firma. Also müssen strukturen geschaffen werden. Auch in der hierarchie. Fragt sich ob das a: schlau und b: mit dem was die bibel vorsieht übereinstimmt. Es hat sicher zwei seiten. Hoffen wir das mehrheitlich die bessere überwiegt.
      0 0 Melden
    • kleiner_Schurke 09.09.2017 23:22
      Highlight Wenn ich das Marketing der ICF so betrachte denke ich dass sich viele Firmen eine Scheibe abschneiden könnten. Da ist vom Webauftritt bis zur Corporate Identity alles astrein durchdacht. Da sind Vollprofis am Werk mit dem entsprechenden finanziellen Budget ausgerüstet. Nebst dein Webseiten der verschiedenen ICFs unterhält der ICF mehrere Firmen, das kann man beim Handelsregister sehen. Besonders interessant, die ICF ist ein Verein mit nur 4 Mitgliedern. Diese 4 (Bigger, Bölsterli, Struppler, Lengler) kontrollieren somit allein die Finanzen des Vereins mit 60 ICFs!

      1 0 Melden
    • Paples 10.09.2017 06:20
      Highlight Da kommt der Verdacht auf Schleichwerbung auf, was überhaupt keinem ausserstehenden des ICF interessiert.
      1 0 Melden
    • kleiner_Schurke 10.09.2017 11:41
      Highlight Wenn der Hinweis, dass die ICF die keine Mitglieder mit Mitsprecherecht hat, sondern die Gelder von nur 4 Personen kontrolliert werden, Schleichwerbung ist, dann mach mal eine kurze Denkpause. Mir wurde ja schon echt viel Vorgeworfen, aber dass ich für die ICF Schleichwerbung mache toppt nun echt alles! Das ist als wenn du einem lebenslangem Kim Jong Un Kritiker nachsagen würdest er mache für Nordkorea Werbung.
      5 0 Melden
  • Dr.Bogyman 09.09.2017 10:54
    Highlight Gott hilft den Menschen ja. Wer an Gott glaubt hat es Psychologisch auch einfacher. Ist alles nach gewiesen. Man spricht nur nicht darüber, aus welchem Grund auch immer. Womöglich dass die Leute süchtigere materialistischere Konsumenten bleiben.

    Und alle Religionen beten doch den selben Gott an. Das dings ist nur wie sie es machen, und wieviel noch von Charlatanen dazu erfundene worden ist.
    18 38 Melden
    • Regas 09.09.2017 11:37
      Highlight @BigPun: Sie beten den selben Gott an und führen im nahmen des selben Gottes Krieg gegeneinander ?!
      27 6 Melden
    • Dr.Bogyman 09.09.2017 12:03
      Highlight Die Kriege sind Politisch und drehen sich um Macht und Geld. Die Religion wird oft nur als vorwand benützt. Das Volk ist leider zu wenig gebildet und aufgeklärt um das zu merken.

      Nie würde Gott wollen dass in seinem Namen Krieg geführt wird. Jedem sein glauben. Die Überzeugung muss von Herzen kommen sonst verliert die Religion ja ihren Sinn.
      13 14 Melden
    • fuegy 09.09.2017 12:25
      Highlight Und trotzdem hat "Gott" den alten Hebräern befohlen, in seinem Namen Städte einzunehmen...
      14 2 Melden
    • Paples 09.09.2017 14:49
      Highlight Bigpun,)Den religiösen Psychotrip, zum gottseligen Glücksgefühl zu kaufen, scheint mir schon etwas kurios.
      6 2 Melden
    • Dr.Bogyman 09.09.2017 18:08
      Highlight @fuegy Hab ich auch gelesen in der Bibel, aber ich denke sowas kann nicht von Gott kommen.

      Einmal befiehlt Gott dort die ganze Familie von einem Verräter zu verbrennen... Die Bibel halt...

      @ pableos Hast du lieber die Glücksgefühle beim Shopen? Oder bei einem Heroin Trip XD Da wird sich jemand freuen ;) Oder was meinst du genau?
      2 3 Melden
    • Paples 10.09.2017 05:51
      Highlight Bigbun, """Religion gleich wie Heroin, man kann es kaufen, soviel wie es der Anbieter es will."" >DOCH DAVON IST ABZURATEN!!<
      3 0 Melden
  • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 10:52
    Highlight Es wird immer grotesker, leider nicht origineller. Herr Stamm trägt das Kreuz (die Krux), weil er sich freiwillig von tausenden Heilsverkündern mit Fake-News beschallen lässt. Selber Schuld. Ich würd mir das nie antun.
    16 45 Melden
    • äti 09.09.2017 11:19
      Highlight @wölfli: vielleicht schon mal überlegt, warum alle Religionen/Sekten den Menschen lauthals sagen/befehlen was sie tun oder lassen sollen - was gut resp böse ist - aber niemals Verantwortung tragen? Nie! Und sich immer hinter einem Gott verstecken! Da schaffen sich alle einen Freiraum auf Kosten jener die eigentlich Hilfe suchten. Klagen Sie mal einen Prediger für üble Taten ein, er wird lächeln und nach oben zeigen.
      21 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 11:49
      Highlight @äti. Kommen Sie runter von Ihrem Furor und beantworten Sie bitte folgende Frage: wann haben Ihnen Religionen/Sekten lauthals etwas befohlen? Wenn doch, ignorieren Sie die Befehle doch einfach. Aber vielleicht sind es ja gar keine Befehle und sie wollen sich einfach aufregen.
      10 17 Melden
    • äti 09.09.2017 12:30
      Highlight @wölfli, ich bin irritiert: spricht aus Ihrem Kommmentar null Ahnung oder null Erfahrung. Auch die Formulierung " du sollst..." aber " wenn im Falle nicht..." ist Befehl. Und ich rege mich nicht auf, ich erkläre.
      19 3 Melden
    • evand 09.09.2017 12:57
      Highlight Mir hat noch nie eine Religion was befohlen. Da ich nicht gläubig bin. Ich bin frei. Aber religiösen Menschen wird durchaus befohlen, wie sie zu leben haben. Der Katholik dürfte nur zu Reproduzionszwecken kopulieren. Er muss sich beim Betreten der Kirche beugen und das Kreuz machen. Der Zeuge Jehovas darf keine Weihnachten und Geburtstage feiern und kein Blut annehmen. JEDE Religion hat ihre mehr oder weniger abstrusen Gebote, die ihre Wölfchen und Lämmchen schön gefügig machen. Mit Angst (Vor der Hölle z.B.) und mit Belohnung, wenn man anständig glaubt und in den Himmel kommt. Brainwash.
      19 4 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 13:05
      Highlight @äti. Ich hab doch geschrieben: ignorieren Sie die "Befehle". By the way: Wenn ich z.B.sage: Du sollst nicht rauchen, (weil es schlecht für Dich ist) sag ich dann, Du darfst nicht rauchen?
      8 4 Melden
    • äti 09.09.2017 14:14
      Highlight @wölfli: nun, ich habe betreffs "ignorieren von "Befehlen" kein Defizit.
      In Sachen "sollst" habe ich drei Argumente:
      A) Gruppendynamik
      B) c'est le ton qui fait la musique
      C) ein "sollst" in Religionen hat ganz anderen Level
      7 3 Melden
    • Raphael Bühlmann 09.09.2017 15:23
      Highlight evand, die katholische Kirche lehrt, dass Sex nur in der Ehe zwischen Mann und Frau unter Einhaltung folgender Aspekte erlaubt und sogar erwünscht bzw. gefordert ist:

      1. Völlige gegenseitige Hingabe des Ehepaars in der Liebe.

      2. Ausgerichtet sein auf die Entstehung neuen Lebens.

      Natürliche Familienplanung (Beobachten des weiblichen Zyklus) ist von der Kirche ausdrücklich erlaubt.
      3 3 Melden
  • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 10:48
    Highlight Religionen sind grosse Blackboxen? Warum wird dann nach Flugzeugabstürzen immer fieberhaft nach der Blackbox gesucht? Etwas weil gar nichts drin ist?
    11 45 Melden
    • Regas 09.09.2017 11:33
      Highlight Das Lamm hat demzufolge die Blackbox gefunden.
      Gott sei Dank weis ich nicht was drin ist.
      11 10 Melden
    • BossAC 09.09.2017 12:02
      Highlight Blackbox nennt man es, weil man nicht genau weiss, was im inneren der „Box“ genau abläuft (z.B. Software). Zu Ihrem Bsp.: es wird fieberhaft danach gesucht, da man sich genaue wissenschaftliche Daten erhofft, die belegbare Erkentnisse liefern. Das unterscheidet es von der „Blackbox“ Religion. Diese wird man nie öffnen & analysieren können. Sie bleibt verschlossen und jedem steht frei selber zu definieren, was er darin vermutet, sich wünscht darin zu finden.
      16 1 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 12:33
      Highlight @regas@BossAC. Gut pariert!
      5 1 Melden
  • Raro Wetzel 09.09.2017 10:36
    Highlight Gott ist ,,nichts anderes" als die Intelligenz, die sich der Mensch wünscht und von der er nicht weiß, dass er sie selber hat.

    Ludwig Feuerbach (1804–1872)
    52 10 Melden
  • lagaffe 09.09.2017 10:27
    Highlight Ich finde es immer wieder niedlich, wie Hugo Stamm versucht, mit dem ziemlich engen kollektiven Weltbild etwas zu erklären oder widerlegen, wenn dieses Etwas die Grenzen dieses Weltbildes jedoch massiv sprengt.
    29 58 Melden
    • karl_e 09.09.2017 10:53
      Highlight Was ist ein "kollektives Weltbild"? Versteh ich nicht.
      24 7 Melden
    • Menel 09.09.2017 11:54
      Highlight Es ist zu profan, um ein Weltbild zu sprengen. Es ist sogar richtiggehend langweilig.
      14 0 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 09.09.2017 17:54
      Highlight karl_e: Gaston hat schon recht. Für HS ist sein Weltbild das Kollektive.
      4 1 Melden
  • Sille 09.09.2017 10:14
    Highlight Ignorieren wenns einem nicht gefällt...oder Leben und leben lassen?

    Aber es gibt nun mal Menschen die das Gefühl haben sie müssen ihre Meinungen und Ansichten Gebetsmühlenartig jedem aufdrücken....
    23 9 Melden
    • Regas 09.09.2017 11:28
      Highlight Ja Sille, es sind Ja bekanntlich vor allem die Freikirchler, Katholiken und die Moslems die einem den Glauben aufdrücken wollen.
      17 13 Melden
    • Sille 09.09.2017 12:03
      Highlight Regas, ist mir egal wer oder welche...solle sie Glücklich damit sein ....
      9 3 Melden
  • Driver7 09.09.2017 10:12
    Highlight Achja.. das wöchentliche Religionsbashing von Herr Stamm. Der selbsternannte Experte.. etwa so ernstzunehmen wie ein linksgrüner Velofahrer der sich als Experte für Sportwagen verkaufen möchte. Aber seine wöchentlichen predigten errinern mich irgendwie an einen Pfarrer.. jaja ich weiss Daumen runter.. watson leser fordern oft energiesch toleranz ein.. ausser dort wo die eigene Meinung gemacht ist... ;-)
    56 59 Melden
    • kleiner_Schurke 09.09.2017 10:44
      Highlight Zum Glück schreibt es endlich mal einer. Denn das haben wir hier echt noch gar überhaupt nie gelesen....
      38 9 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 09.09.2017 13:08
      Highlight Hi, jeder 'linksgrüner Velofahrer' versteht besser als du, warum man nicht mit einem Sportwagen durch eine Stadt fahren soll. Man muss kein Experte für Sportwagen sein, um zu erkennen, dass Sportwagen im Alltag mehr Nachteile als Vorteile haben.
      14 11 Melden
    • Driver7 09.09.2017 15:18
      Highlight War ja nur ein Vergleich.. und nein, ich bin kein Sportwagen Fan und fahre fast nie mit einem Auto in die Stadt.. sorry wenn ich deine Ilusion zerstöre
      3 4 Melden
  • Raphael Stein 09.09.2017 10:10
    Highlight Ein Gebet aus der Innerschweiz zeigt den Umgang mit der Versicherungsgesellschaft "Glauben AG" gut auf:

    Chemid uif buebe mind ga bättte. Wänd de no ga läde stähle.

    Steht auf Buben, müssen beten gehen. Wollen anschliessend dann noch Holzbretter stehlen gehen.
    10 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.09.2017 09:50
    Highlight Gott hat uns Hugo Stamm geschickt, um unseren Glauben zu prüfen.
    50 13 Melden
    • Driver7 09.09.2017 15:29
      Highlight Nun, die oft verdrehten Darstellungen und teilweise direkte verleumdung von Glaubensgruppen nerven zwar (und ist teilweise auch an der Grenze von legalität).. aber eine Glaubensprüfung sind seine pseudointellektuellen Ergüsse nicht.
      5 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.09.2017 23:19
      Highlight Driver
      Grenze der Legalität? Wie ist das gemeint?
      Und wo verdreht Stamm irgendwelche Darstellungen?

      Pseudo intellektuell? Was wäre denn intellektuell?
      7 0 Melden
  • äti 09.09.2017 09:41
    Highlight Falls es etwas wie Gott gibt, dann ist es unsere Erde. Da ist alles Wissen und Leben vorhanden. Da ist die Vergangenheit aufbewahrt und steht die Zukunft drin. Da ist nur eine Sprache - die Natur. Alle Gesetze gelten für alle. Bloss, man muss die Erde verstehen und lesen lernen und achten. Jeder kann das. Man muss gar nichts anbeten, es ist alles da. Ein Wald, ein See, eine Wiese, ein Berg bietet mehr als jede herbeigeredete 'Erleuchtung'.
    50 16 Melden
    • Regas 09.09.2017 11:18
      Highlight Da ist wohl der äti auch Erde... Jetzt lebt er auf ihr und später nimmt sie seine Asche in ihre fittiche.
      7 0 Melden
    • meine senf 09.09.2017 11:29
      Highlight Dafür gibt es sogar eine Bezeichnung:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Pantheismus
      5 1 Melden
    • Menel 09.09.2017 11:57
      Highlight Wenn man mal überlegt, dass jedes Atom in uns, mal in einem Stern erzeugt wurde oder bei einer Supernova entstand, dann ist es mehr als unsere Erde, es ist alles.
      18 3 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 09.09.2017 13:15
      Highlight <<Falls es etwas wie Gott gibt, dann ist es unsere Erde.>>

      <<es ist alles>>

      Warum soll man solche Dinge Gott nennen?
      6 7 Melden
    • äti 09.09.2017 14:00
      Highlight @you-will, .."Warum soll man solche Dinge Gott nennen?" ... einfach ein 'rename', umbenamsen zur Betrachtung von einer anderen Sichtweise.
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    • You will not be able to use your remote control. 09.09.2017 15:06
      Highlight Das ist kein rename (sagen wir der Natur auch Gott), sondern eine Umdefinition:

      Gott := Natur

      Diese hat den alleinigen Effekt, dass du das Wort Gott weiterhin verwenden kannst.
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    • äti 09.09.2017 18:32
      Highlight @you-will: 👍
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    • Nausicaä 10.09.2017 10:57
      Highlight Ich glaube nicht an herkömmliche Götter. Aber Natur ist mir zu wenig Antwort. Ich meine damit, dass vieles, nicht alles in der Natur 'mit Intellekt geplant' wirkt. Z.B., dass Mensch und Tier für Fortpflanzung mit einem Orgasmus belohnt werden. Oder die sehr raffinierte Weise, wie unsere Körper und Organe funktionieren. Die Natur ist so intelligent, dass ich ehrfürchtig werde. Wenn ich jedoch versuche, diese Intelligenz zu verorten, scheitere ich. Plump gefragt: Wo ist das Hirn der Natur? Ist es nicht logisch, dass es irgendetwas (ein Prinzip?) gibt, dass wir aber noch nicht verstehen?
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    • äti 10.09.2017 17:32
      Highlight @nausicaa: "Wo ist das Hirn der Natur?" - gute Frage. Hmm, vielleicht braucht die Natur gar kein Hirn. Ist einfach, passt sich im Kleinen an und hat eine Unmenge Zeit sich zu ändern oder auch nicht. Und ich denke auch, wir verstehen noch gar nichts von Zusammenhängen - jeder wissenschaftliche Durchbruch wirft sofort neue Fragen und Rätsel auf. Andererseits (ein Widerspruch) finde ich, wir sollten alles nicht so kompliziert anschauen. Wir sind nunmal da, also leben wir. Wie Katzentiere. Ein Widerspruch eben oder abwechselnd.
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  • Benji Spike Bodmer 09.09.2017 09:18
    Highlight Immer diese Diskussionen darum, wer nun den "richtigen" gefunden hat.

    Ich sehe das so: Alle Religionen beten dieselbe Gottheit an- nur unter verschiedenen Namen und Aspekten.

    Es ist wie eine Laterne mit farbigen Scheiben: Jeder sieht eine andere Farbe, aber alle blicken zu ein und derselben Kerze. Das lässt sich auch durchaus mit den Schriften vereinbaren. Wer sich z.B. für das Christentum entscheidet, sollte Jesus auch anerkennen. Wenn jemand das nicht kann, gibt es bestimmt einen anderen Aspekt, der besser zu ihm passt :)

    PS: Atheismus ist imho auch so ein Aspekt ;)
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    • kleiner_Schurke 09.09.2017 10:48
      Highlight Für diese Aussage würdest du wohl auf sämtlichen Scheiterhaufen sämtlicher Religionen brenne.

      PS. Atheismus ist kein Glaube und auch keine Weltsicht, es ist lediglich die Verneinung der Behauptung, dass es einen Gott gibt. Mehr auch nicht.
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    • Heinz Nacht 09.09.2017 11:21
      Highlight Atheismus ist genau gleich viel Religion wie eine Glatze eine Haarfarbe ist...
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    • olivier vincent 09.09.2017 11:48
      Highlight Da muss ich ausnahmsweise widersprechen und tüpflischiisse.
      Atheismus hat was von einer Religion, denn die Behauptung es gäbe keinen Gott ist leider unbeweisbar. Insofern ist Atheismus auch dogmatisch.
      Agnostizismus hingegen hat dieses Dogma nicht und kommt der Glatze daher näher.
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    • Benji Spike Bodmer 09.09.2017 11:58
      Highlight @Schurke, das mit dem Scheiterhaufen ist mir durchaus bewusst. Kann ich leben mit.

      Zum Thema Atheismus: Der Atheist glaubt zwar an keinen Gott, aber auch er hat seine Überzeugung darüber, wie derjenige Teil der Welt funktioniert, denn wir noch nicht vollständig ausgeleuchtet haben. Oder es eben nicht tut. ^^ Und wenn ich erlebe, mit welch "heiligem Eifer" manche Atheisten ihre Ansicht vertreten- I'm really sorry, but close enough.

      Ach ja, falls die Frage aufkommt: Auf eine verbindliche Antwort festgenagelt, würde ich mich als theistischen Agnostiker bezeichnen. :)
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    • kleiner_Schurke 09.09.2017 12:10
      Highlight Atheismus ist eben keine Weltanschauung. Denn die Naturwissenschaften sind kein Teilgebiet des Atheismus. Atheismus ist keine Religion, den es gibt ja kein Buch nachdem wir Atheisten leben würden. Atheisten sind auch nicht organisiert in irgend einer Form.
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    • Rabbi Jussuf 09.09.2017 12:18
      Highlight Wie wärs mit atheistischem Gnostiker?
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    • Rabbi Jussuf 09.09.2017 12:20
      Highlight Zur weiteren Auswahl stünde noch religiöser Atheismus.
      3 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 09.09.2017 13:27
      Highlight Atheismus sagt, dass alle bisherigen Beschreibungen von Gott nicht zutreffen. Alle Phänomene, die jemals einem Gott zugesproche wurden, stellten sich als beschreibbare 'Naturphänomene' heraus.

      Darum müssen alle nicht Atheisten zuerst genau definieren, was Gott ist, um dann zu beweisen, dass dies existiert. Das erste und das zweite scheitert normalerweise. Darum muss man davon ausgehen, dass es keinen Gott gibt.
      3 2 Melden
    • Maracuja 09.09.2017 13:41
      Highlight @kleiner Schurke: Atheisten sind auch nicht organisiert in irgend einer Form

      Die grosse Mehrheit der Atheisten ist nicht organisiert. Aber ihre generelle Aussage scheint mir falsch, Freidenker u.ä. Organisationen kann man durchaus als Organisationsform von Atheisten sehen. Trotz der Existenz solcher Organisationen ist es m.E. falsch, Atheismus als eine Form von Glauben zu bezeichnen.
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    • kleiner_Schurke 09.09.2017 14:11
      Highlight Das stimmt schon. Aber z.b. die Freidenker sind eine so kleine und inhomogene Gruppe, das die nie auch nur im entferntesten eine Rolle spielen.
      Als Mitglieder werden sie dort auch UFO Freaks oder Homöopathie Anhänger finden.

      Vereinigungen wie die GWUP oder die GBS richten sich explizit gegen Esoterik oder Religion. Es sind also eher "Anti-Organisationen".

      Naturwissenschaftler wiederum kümmern sich oft relativ wenig (ca 95%) um Religion und sind höchstens in Fachvereinen organisiert bei denen Religion 100% nie ein Thema ist.
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    • Mutzli 09.09.2017 14:15
      Highlight Atheismus/Theismus und Agnostizismus/Gnostizismus sind zwei verschiedene Schienen. Die (A)Theismusebene ist die Frage nach der Existenz od. Religiosität und die gnostische nach der Überzeugung. So kann jemand gnostisch atheistisch sein à la: "Es kann und darf definitiv nicht etwas göttlich existieren ausserhalb von Menschen erschaffenen Geschichtchen." und agnostisch theistisch, was dann Richtung Deismus geht: "Es ist ein undurchdringliches Mysterium ob etwas göttliches existiert, aber ich entscheide mich zu Glauben." z.B.. Dann gibts natürlich noch Ignostizismus und anderes lustiges ;-)
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    • You will not be able to use your remote control. 09.09.2017 15:16
      Highlight Es wird eine Umdefinierung des Göttlich benötigen, denn die bisherigen Definitionen sind wiederlegte Phantasiekonstrukte.

      'Es kann und darf definitiv nicht etwas bisher undefiniertes existieren' ist natürlich Blödsinn.

      Da ihr vermehrt Atheisten 'gnostische Überzeugungen' vorwerft: 'Gnosis bezeichnet als religionswissenschaftlicher Begriff verschiedene religiöse Lehren und Gruppierungen des zweiten und dritten Jahrhunderts nach Christus, teils auch früherer Vorläufer.'

      Ein Atheist sagt ja nur, dass diese Lehren falsch sind und es damit keine gültige oder sinnvolle Definition von Gott gibt.
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  • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 09:12
    Highlight Vor zwei Wochen hat sich Herr Stamm bitterlich beklagt, er werde von den hardcore-Christen beleidigt. Dass die christlichen Kirchen gem. Hrn. Stamm eine "religiöse Kakophonie" veranstalten soll wohl als Kompliment durchgehen.
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    • You will not be able to use your remote control. 09.09.2017 13:30
      Highlight Er hat gesagt, Religiöse sollen keine Atheisten als arme Irre bedauern, weil es keine armen Irren sind.

      Dass man Religiösen ihre Denkfehler nicht unter die Nase reiben darf, hat er nirgends geschrieben.
      5 3 Melden
    • David Steger 09.09.2017 19:21
      Highlight Die Kakophonie bezog sich auf die verschiedenen Auslegungen des christlichen Glaubens. Also, dass Katholiken, Reformierte, Orthodoxe und verschiedene Freikirchen jeweils ihre eigene Auslegung des christlichen Glaubens praktizieren und deshalb das Christentum nicht als einheitliche Religion auftritt. Zu den 1.5 Mia (keine Ahnung, ob diese Zahl exakt ist) werden jedoch alle zusammen gezählt...
      2 0 Melden
  • sevenmills 09.09.2017 09:09
    Highlight C. van Schaik und K. Michel unterscheiden zwischen zwei Religionsebenen: Die intellekt.-institut. Ebene bildet das theolog. Fundament der Lehre und ist oft tatsächlich widersprüchlich. Die intuitiv-individ. Ebene ist die Art von Glaube an Übernatürliches, die dem Menschen von Natur aus zu eigen ist (& oft der ersten widerspricht). Hier hinein gehören zB Elemente des Aberglauben. Auch persönliche Gebete gehören hier hinein, vermutlich als abgewandelte Form, Geister & Ahnen um Beistand zu bitten. Solange diese Ebene befriedigt ist, sind der menschl. Natur die Widersprüche der ersten Ebene egal.
    27 1 Melden
    • batschki 09.09.2017 09:57
      Highlight Danke für den Hinweis auf das Buch "das Tagebuch der Menschheit". Hab's gleich bestellt.
      "Die Bibelkorrektur" von Paul Hengge, 1979, setzt sich wohl ähnlich historisch/ kulturell mit dem AT auseinander. Mein Tip für Sie
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  • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 09:09
    Highlight Wem muss denn der gläubige Mensch seine "religiösen Annahmen" beweisen? Dem "Sektenaufklärer" Herrn Stamm etwa? Nehmen Sie sich da nicht etwas zu wichtig? Herr Stamm, Ihnen wird gar nichts "verkündet". Wissen Sie: mir wurden als kleines Kind Blut- und Leberwürste hingestellt. Ich sagte, das kann ich nicht essen. Und oh Wunder, niemand hat mich gezwungen die zu essen und ich esse sie bis heute nicht. Bei "Verkündigungen" einfach nicht hinhören. Ist ja alles freiwillig. Nur kein Stress.
    24 33 Melden
    • äti 09.09.2017 10:27
      Highlight ... aha, so sehen Wunder aus. Erleb ich täglich. :)
      13 1 Melden
    • kleiner_Schurke 09.09.2017 10:53
      Highlight Warum sitzen sie Wöfli nicht einfach zuhause auf ihrem Sofa und glauben ganz ganz ganz fest an Gott?

      Denn wenn ihr Gott wollte, dass Leute wie ich an ihn glauben, dann würde ganze bestimmt nicht sie entsenden dies zu bewerkstelligen. Er selber wüsste sehr viel besser wie er mich oder Herr Stamm rumkriegen kann.
      21 8 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 12:40
      Highlight @kleiner Schurke. Wie kommen Sie darauf, dass ich Sie bekehren will?
      4 5 Melden
    • Stichelei 09.09.2017 13:15
      Highlight @Wölfli: Wenn sich die Religionen so verhalten würden, könnten sie glauben, was sie wollen und solange sie wollen. Leider wollen sie aber den Nicht- bzw. Andersgläubigen vorschreiben, wie die zu leben haben. Z.B. an welchen Tagen keine Musik gemacht und getanzt werden darf, von wem keine Abbildungen gemacht werden dürfen, wieviel Haar man bei einer Frau sehen darf etc. etc. Jede Religion hat da seine Lieblingsthemen. Und alle wollen, dass alle anderen das respektieren und befolgen, wenn sie mit ihnen zusammen leben wollen. Scheint mir nicht ganz so passiv wie von ihnen geschildert.
      8 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 09.09.2017 13:37
      Highlight @Stichelei. Über welche Religion schreiben Sie hier?
      2 2 Melden
    • Stichelei 09.09.2017 15:01
      Highlight @wölfli: Musik und Tanz: Christentum (in der Schweiz), Abbild von Mohammed und Haare (Islam). Zur Ergänzung vielleicht noch: Kirchensteuern für nicht-religiöse Firmen (Christentum Schweiz). Es gibt noch viele solcher Beispiele.
      10 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.09.2017 08:54
    Highlight Mein Gott: Hugo Stamm 😊
    16 28 Melden
  • Thomas Baumgartner (1) 09.09.2017 08:44
    Highlight Hugo mit oder ohne Stanm wie er leibt und lebt oder eben auch nicht lebt lasst ihn schreiben er ist auch nur einer der nur begrenzt sehen kann
    23 70 Melden
    • Samy Kulturattentat D 09.09.2017 09:04
      Highlight Wenn du weiter siehst als er; zeig es uns. Ach, das kannst du nicht? Tja dann sind deine Einschätzungen nichtig. Wissen wird durch Beweise oder Wiederlegungen (empirisch!) erarbeitet nicht durch nicht wiederholbare subjektive Empfindungen.
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    • pamayer 09.09.2017 09:17
      Highlight Stimmt.

      Genau wie Gott.
      6 4 Melden
    • David Steger 10.09.2017 12:06
      Highlight @Thomas Wie erleben Sie Gott denn?
      0 0 Melden
  • Qwertzuiopü 09.09.2017 08:43
    Highlight "Unschuldige Kinder" ... unschuldig von was? Dann gibt es also auch "schuldige Kinder"?
    25 23 Melden

Wegwerfgesellschaft der Herzen? Die Liebe in Zeiten der Freiheit

Am letzten Sonntag diskutierte ich in der Arena/Reporter-Sendung die ewige Liebe. Basis war der aktuelle Reporter-Film, welcher zwei Paare im hohen Alter begleitete (bitte vor allem den Film unbedingt anschauen, er ist unheimlich berührend).  

Aus Debatten im Studio und danach mit Gästen der Sendung und mit Zuschauern kam hervor: «Wir sind oberflächlicher geworden in der Liebe.»  

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Schon einmal habe ich an dieser Stelle geschrieben, dass die grosse Liebe in …

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