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Gläubige der Gathering Church beten beim Mandalay Bay Hotel für die Opfer des schiesswütigen Amokläufers. Bild: keystone

Las Vegas hin oder her – so kämpfen fromme Christen gegen griffige Waffengesetze

Abtreibungen und Mord sind für Freikirchen des Teufels, nicht aber Tod bringende  Schusswaffen.

07.10.17, 08:10 07.10.17, 09:27

Die USA sind eine wehrhafte, stolze Nation. Und ein gläubige. Gleichzeitig sind die Staaten geprägt von einer Bigotterie, die ihresgleichen sucht. Das jüngste Beispiel liefert das Massaker von Las Vegas, bei dem 59 Menschen von einem Attentäter erschossen und mehrere hundert verletzt wurden.

Eigentlich müsste nun ein Aufschrei durch das Land hallen. Stoppt den Wahnsinn, müssten die frommen Christen rufen. Betet zu Gott und Jesus und verschrottet die Waffen, wo immer ihr ihrer habhaft werdet! Schliesslich bekennen sich 80 Prozent der Amerikaner zum christlichen Glauben.

Huldigung an die Opfer von Las Vegas. Video: YouTube/Fox News

Doch die Amis sind Waffennarren. Ihr Freiheitsgefühl ist eng mit Schusswaffen verbunden. Ihre Beziehung zu Schiessprügeln aller Art ist schon fast erotisch und hat fatale Folgen, wie die vielen Amokläufe zeigen.

Konkret: In diesem Jahr starben bereits  über 11'000 Amerikaner durch Waffengewalt. Es kommen mehr Menschen durch Kugeln um als im Verkehr. Ausserdem sterben mehr Leute durch Schusswaffen als durch Drogen, Aids, Terror und Kriege zusammen.

Seit dem Massaker von Orlando vor 16 Monaten kam es zu 521 Massenschiessereien mit mindestens 4 Toten oder Verletzten pro Amok. In diesem Jahr waren es bereits 273. Der alltäglich amerikanische Wahnsinn.

Schizophren ist auch, dass nach jedem Massaker die Verkaufszahlen von Waffen in die Höhe schnellen. Die Leute bewaffnen sich, um gegen Amokschützen gewappnet zu sein. Eine teuflische Spirale.

Das Shooting von Las Vegas (2. Oktober 2017). Video: YouTube/Tamil Planes

Diese liesse sich mit einem restriktiven Waffengesetzen zumindest etwas bremsen. Allerdings bräuchte es dazu die laute Stimme der Millionen Christen aus dem freikirchlichen Lager. Also jener frommen Fundamentalisten, die die Bibel wörtlich interpretieren und glauben, das heilige Buch sei das authentische Wort Gottes.

Doch die Frommen sind erzkonservativ und wählen grossmehrheitlich republikanisch. Und sie schlugen sich bei den Wahlen auf die Seite von Trump. Dieser versprach der Waffenlobby, das Gesetz nie und nimmer zu verschärfen.

Bigotterie der zynischen Art

Auch die meisten Freikirchler verteidigen die aktuellen Waffengesetze und sind gegen eine Verschärfung der Gesetze. Viele zählen sich zur Waffenlobby, der mächtigsten Interessengruppe in Washington.

Die frommen Christen agieren nach dem Motto: Mit der Bibel und dem Revolver in der Hand lassen sich Amerika und das Reich Gottes effizient verteidigen. Dabei nehmen sie den Kolateralschaden in Form von Zehntausenden Waffenopfern in Kauf.

Das ist Bigotterie der zynischen Art. Auf der einen Seite kämpfen die frommen Christen verbissen gegen Abtreibung und attackieren auch schon mal Abtreibungskliniken und ihr Personal. Auf der anderen Seite begünstigen sie die Mordserien der Amokläufer.

Schusswaffen im Gottesdienst

Einerseits betrachten sie das Gebot «Du sollst nicht töten» als zentrales Dogma, andererseits erlauben etliche Freikirchen ihren Gläubigen, durchgeladene Schusswaffen in den Gottesdienst mitzunehmen.

Die frommen Gläubigen machen sich mit ihrer Haltung moralisch mitschuldig am Tod der Opfer von schiesswütigen Amerikanern. Ein Beispiel mehr, das zeigt, wie ein radikaler Glaube das Mitgefühl verdrängen und die Moral pervertieren kann.

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Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
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127Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Michael Bamberger 10.10.2017 07:51
    Highlight
    "Kirchengemeinde verlost Sturmgewehre: Die Gemeinde einer Freikirche in Oxford im US-Bundesstaat Mississippi hat in einer kleinen Lotterie als Hauptgewinn zwei halbautomatische AR-15-Gewehre ausgelobt - die gleichen, die auch der Amokschütze von Las Vegas benutzte."

    Quelle: Spiegel Online, 10.10.2017
    7 2 Melden
  • Michael Goldberg 10.10.2017 00:12
    Highlight Inwiefern ist der radikale Glauben schuld, wenn sich diese "frommen Christen" auf ihren Konservativismus und ihre Beziehungen zur Waffenlobby, nicht aber auf die Fundamente ihres Glaubens beziehen können, wie der gute Hugo ja selbst zeigt?
    8 4 Melden
  • Share 08.10.2017 22:54
    Highlight Der Pazifist. Schon lange nichts mehr darüber gelesen.
    7 2 Melden
  • Michael Bamberger 08.10.2017 13:15
    Highlight Da es vor rund 2000 Jahren noch keine Feuerwaffen gab, musste sich der biblische Jesus mit Schwertern zufriedengeben, um jenes zum Ausdruck zu bringen, was den Mitgliedern der National Rifle Association of America hoch und heilig ist:

    "Da sprach er zu ihnen: Aber nun, wer einen Geldbeutel hat, der nehme ihn, desgleichen auch eine Tasche, und wer's nicht hat, verkaufe seinen Mantel und kaufe ein Schwert." (Luk 22,36)

    oder

    "Glaubet nicht, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert." (Mt 10,34)
    11 14 Melden
    • rodolofo 08.10.2017 14:40
      Highlight Fairerweise sollten wir mit berücksichtigen, dass sich "Ideologie-Verkäufer" schon damals auf den lärmigen und chaotisch wirkenden Märkten mit einer wortgewaltigen und spektakulären Sprache bemerkbar machen mussten, damit sie von den rauen Leuten der damaligen Zeit überhaupt beachtet wurden!
      Und: Sie sprachen in GLEICHNISSEN!
      "Das Schwert bringen" bedeutet in diesem Zusammenhang: "Mit unkonventionellen Ideen und Vorstellungen Aufruhr und Widerstand stiften in einer hierarchisch strukturierten, traditionellen Gesellschaft".
      Seinen martialischen Worten liess Jesus LIEBEVOLLE TATEN folgen.
      20 8 Melden
    • Michael Bamberger 08.10.2017 16:16
      Highlight Sie rennen sperrangelweit offene Scheunentore ein, denn es ist eine Binsenwahrheit, dass die Autoren der Evangelien unendlich widersprüchliches Mischmasch in ihre Texte einpackten.
      16 3 Melden
    • Michael Bamberger 08.10.2017 21:25
      Highlight ...und übrigens, was Sie da von sich geben, liesse sich ohne Umwege auf den Bieler Hassprediger Abu Ramadan anwenden.
      7 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.10.2017 23:27
      Highlight @Michi: Ne, weil der Islam keine Exegese erlaubt. Die Biblische Exegese hat uns vor einem Versinken in den christlichen Faschismus bewahrt (vgl. Origenes).
      7 10 Melden
    • rodolofo 09.10.2017 08:35
      Highlight Die Religiösen Texte sind ebenso widersprüchlich und vielfältig, wie das Leben selbst!
      Und weil das so ist, wende ich mich immer mehr dem atemberaubenden Original zu!
      Letzthin habe ich z.B. einen Dokumentarfilm gesehen über die Entstehung unseres Sonnensystems und der Erde:
      Forscher nehmen an, dass unser Blauer Planet erst durch massenhaft einschlagende Asteroiden mit jenen Stickstoff-Verbindungen beimpft wurde, die für die Entstehung von Leben unerlässlich sind!
      So ein Leben initiierender Meteorit könnte aber dieses Leben mit einem verheerenden Einschlag jederzeit wieder auslöschen...
      7 1 Melden
    • Michael Bamberger 09.10.2017 08:55
      Highlight @ Nyssa

      "Ne, weil der Islam keine Exegese erlaubt."

      Falsch.


      https://de.wikipedia.org/wiki/Koranexegese

      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.10.2017 09:10
      Highlight @Michel:

      Propaganda.

      „Wer den Quran nach seiner eigenen Meinung interpretiert, soll sich seinen Platz im Feuer einnehmen.“ (as-Safi)

      4 4 Melden
    • Michael Bamberger 09.10.2017 09:46
      5 1 Melden
    • Michael Bamberger 09.10.2017 09:57
      Highlight @ Nyssa

      "Die Biblische Exegese hat uns vor einem Versinken in den christlichen Faschismus bewahrt."

      Auch falsch, denn:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Klerikalfaschismus
      6 2 Melden
    • 4kant 09.10.2017 10:06
      Highlight @rodolofo:
      Wie kommen Sie dazu sich anzumassen, die Bibel zutreffend deuten zu können?
      Ein Schwert ist ein Schwert, bleibt ein Schwert.
      3 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.10.2017 11:10
      Highlight @ Michael:

      Tja, wikipedia ...

      Anstatt wikipedia als Quelle zu nennen (lol), würde ich es mit Franz Schupp, Geschichte der Philosophie im Überblick, Bd. 2, Meiner, 2003 versuchen ....

      https://www.amazon.de/Geschichte-Philosophie-Bd-1-Antike/dp/3787317015
      2 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.10.2017 11:18
      Highlight @ Michael:

      übrigens: Klerikalfaschismus meint die Unterstützung jeweiliger Regimes ...

      ... nicht die Grundlage für Faschismus in der Religion.

      Dough!
      2 5 Melden
    • rodolofo 09.10.2017 13:06
      Highlight @ 4kant
      Für phantasielose Leute, die nicht anders können, als alles wortwörtlich zu nehmen, ist ein Schwert ein Schwert.
      Genau das ist ja das Problem mit dem IS!
      Die nehmen einige Sätze allzu wörtlich, währenddem sie andere Passagen, die ihnen nicht in ihr Wunsch-Konzept von Religiös begründeten Raubmorden, -Vergewaltigungen und -Folterungen passen, einfach GAR NICHT beachten:
      Zum Beispiel diesen Satz:
      "Wer einen Menschen tötet, der tötet die ganze Menschheit!"
      Allerdings muss ich auch sagen, dass dieser Satz -wörtlich verstanden- entweder keinen Sinn macht, oder schlicht falsch ist.
      6 1 Melden
    • Michael Bamberger 09.10.2017 13:14
      Highlight @ Nyssa

      "Manchmal wird eine Verwandtschaft christlicher Lehren und Organisationsformen mit dem Faschismus, etwa hinsichtlich des Führerprinzips im katholischen Cäsaropapismus oder autoritärer, „sektenartiger“ Strukturen bei Gruppen des christlichen Fundamentalismus heute als christlicher Faschismus bezeichnet. Die Theologin Dorothee Sölle verwendete den Begriff Christofaschismus für die „Fernsehreligion“, die mit elektronischen Massenmedien neue Formen der Indoktrination geschaffen habe." (Quelle: Dorothee Sölle: Elektronische Kirche, in: Junge Kirche 42/1981, S. 249 ff.)
      5 1 Melden
    • Michael Bamberger 09.10.2017 13:16
      Highlight @ Nyssa

      "Anstatt wikipedia als Quelle zu nennen (lol),..."

      Also nochmal:

      https://www.islamische-theologie.uni-osnabrueck.de/forschung/lehrstuehle/koranwissenschaften_und_koranexegese_tafsir.html
      5 1 Melden
    • 4kant 09.10.2017 14:08
      Highlight rodolofo:
      Der Satz "Wer einen Menschen tötet, der tötet die ganze Menschheit!" macht genau dann wörtlich Sinn, wenn man den letzten Menschen tötet.
      Wenn der Tötende eine Mensch ist, dann heisst das, dass er sich selbst als den letzten Menschen den es gibt tötet. Ist doch logisch.

      Aber etwas anderes ist hier zentraler.
      Ich interpretiere die Bibel so, dass Notwehr, auch tödliche Notwehr, eine moralische Pflicht ist.
      Sie interpretieren die Bibel in diesem Punkt anders. Was stimmt nun?
      3 4 Melden
    • Alienus 09.10.2017 15:25
      Highlight 4kant

      Betrachtet man die Herkunft der Bezeichnung Schwert, so kommt man auf Holz. Denn es hat wohl die Namensherkunft im Deutschen vom Holz, welches nach Balkenherstellung übrig bleibt als „Schwarte“.

      Schwert meint auch „Schmerzbereiter“. Es deutet etliches darauf hin, dass es ursprünglich ein hölzerner Gegenstand war: (Hirten)-Stab, Knüppel, Keule, Axt / Beil mit Holzschaft u. Stein- / Metallschneide.

      Wie oft: in der germ.-deutsch. Sprache bleibt der Ursprungname erhalten, bei gewandelter Situation. Ein Schwert war Holz, wandelte seine Morphologie und ward ein metallenes Schwert.
      4 0 Melden
    • rodolofo 09.10.2017 18:35
      Highlight @ 4kant
      Deine Erklärung gilt nur für den unwahrscheinlichsten Spezialfall mit der Menschheit, bestehend aus einem einzigen Menschen, der dann auch noch Selbstmord begeht.
      Aber dieser Satz steht auch nicht im Koran, sondern soll im Koran stehen.
      1 0 Melden
  • rodolofo 08.10.2017 10:14
    Highlight Diesem Text muss ich nicht mehr viel hinzufügen.
    Genau so ist es!
    Interessanterweise sind oft gerade diejenigen die eigentlichen Teufel, die sich als Heilige in Szene setzen.
    Bei den schiesswütigen Evangelikalen ist das genau so, wie bei den Reform-Pädagogen rund um den Kinderschänder Jürg Jegge...
    Darum sollten wir nicht nur auf ihre Worte hören, sondern umso genauer hinschauen bei dem, was diese Wort-Zauberer tatsächlich machen!
    Hugo Stamm macht das seit vielen Jahren hartnäckig und professionell.
    Eine unangenehme, aber unerlässliche Aufgabe, bei der wir alle mit Hand anlegen müssen!
    19 4 Melden
  • blaubar 08.10.2017 02:29
    Highlight Erstaunlich, in der Tat. Die Waffen dürfen allerdings in den USA nicht wegen ihrer religiösen Gesinnung in die Kirche mitgenommen werden, sonder eher TROTZ ihrer Religion. Offenbar ist hier die Waffenkultur an oberster Stelle. Und diese Menschen scheinen nicht lernfähig. Es ist nämlich bewiesen, dass mehr Waffen zu mehr Waffengewalt führt.
    19 1 Melden
  • Raphael Stein 07.10.2017 18:01
    Highlight Man fragt sich schon welche Hirnwindungen bei einem grossen Teil der Amis noch intakt sind. Sich dauernd auf die "Eroberung" des Kontinentes mit Bibel, Revolver und Schnaps zu berufen wird langsam auch etwas nervig.

    Das Teaserbild "Gläubige der Gathering Church" habe ich mir mal genau angeschaut und ich werde nichts drüber sagen wollen.
    17 6 Melden
  • Angelo C. 07.10.2017 16:06
    Highlight Grossmehrheitlich eine völlig zutreffende Analyse von Hugo Stamm - hat alles seine Richtigkeit 🤔!

    Das Waffengesetz der USA wird überdies auf Bundesebene niemals wirklich eingeschränkt werden, das ist so gewiss wie das Amen in der Kirche.

    Als Feigenblatt und Minimalangebot befürwortet zwar die NRA nun die Bewilligungspflicht oder ein Verbot der Zusätze welche aus einem Halbautomaten nachträglich Serienfeuer erlauben. Feigenblatt, weil es nun publik wurde, was Vielen zuvor gar nicht bewusst war, dass es sowas gibt, was sie nun zu Kritik veranlasste.
    28 6 Melden
  • Therealmonti 07.10.2017 15:40
    Highlight Amis und Waffen – vor allem eine Sache der allmächtigen NRA (National Rifle Association), die Milliarden verdient und Milliarden in Politiker investiert, dass diese Geldquelle nicht versiegt. Das Second Amendement stammt aus einer Zeit, als eine Muskete die tödlichste Waffe war und ein Schütze etwa fünf Minuten brauchte, um sie nachzuladen.
    39 3 Melden
  • Soulrider 07.10.2017 13:57
    Highlight Ich glaube so einfach ist das auch wieder nicht. Viele Amerikaner haben auch Waffen zu Hause um sich gegen den Staat zu wehren falls ein Militärputsch oder so stattfinden würde...
    12 89 Melden
    • Sauäschnörrli 07.10.2017 18:39
      Highlight Wer denkt, die Streitkräfte der USA mit halbautomatischen Sturmgewehren, von einem Militärputsch abhalten zu können, sollte seine Waffe sofort abgeben müssen.
      43 2 Melden
    • Zap Brannigan 09.10.2017 01:01
      Highlight Übergewichtige Milizionäre mit Sturmgewehren und Pickups kämpfen zuerst gegen die Apaches und Abrahams der Nationagarde und wenn sie die besiegt haben, gegen die Army und die Airforce. Danach erobern sie Weltherrschaft und graben alle by the pussy.
      16 0 Melden
  • Echo der Zeit 07.10.2017 12:46
    Highlight Danke für diesen Artikel Herr Stamm - "Das ist Bigotterie der zynischen Art" Sehr Gut und Ehrlich ausgedrückt bezüglich Amerikanischen Freikirchen.
    60 9 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 16:12
      Highlight Der Teufel liebt die grossen Herausforderungen. Deshalb fühlt er sich am wohlsten bei den heuchlerischen Frömmlern, die fast platzen vor Selbstgerechtigkeit. Da kann er sein Potential voll ausschöpfen.
      41 7 Melden
    • Commander 07.10.2017 17:59
      Highlight @Wölfli: Made my day, bester Kommentar hier :-)
      13 3 Melden
    • Rodney McKay 08.10.2017 09:59
      Highlight @Wölfli : Sehr guter Kommentar, ich kann dem nur beipflichten. Es ist auch so, dass in extremen freikirchlichen Kreisen gilt, dass der Kontakt mit "Unbekehrbaren" zu vermeiden sei. Man will also unter sich bleiben, und wer sich zur Gruppierung bekennt, muss sich sehr genau an die Regeln halten, die in dieser Gruppierung gelten, ansonsten wird er (unter Umständen auch vor versammelter Gruppe) sehr resolut zurechtgewiesen. Selbstgerecht, und auch selbstverliebt trifft es also sehr genau.
      5 2 Melden
  • Pasionaria 07.10.2017 12:44
    Highlight Ein an Aktualität und Richtigkeit kaum zu überbietender Blog, Thanks.

    Alienus
    darf ich Dich bitten, uns den etymologischen Hintergrund des Wortes > bigott zu erläutern? Wobei > bi klar ist, aber hat die zweite Silbe tatsächlich mit > god > Gott zu tun? Danke i.v.

    P.S. Deine Worte werden ihre besondere Bedeutung erlangen, durch das, was Du ihnen folgen lässt....., bi gott (hat dieser dialektische Ausdruck auch mit > bigott zu tun?)
    11 10 Melden
    • Alienus 07.10.2017 16:28
      Highlight Pasi

      Schwierige Sache. Kurzfassung.

      Dt. bigott; franz. bigot; engl. bigott = meint „heuchlerisch, scheinheilig, frömmlerisch u.a. = bei Gott nahe dünkend, so gebend oder dort sein wollend“.

      M.E. ist das ein schwieriger Rückwanderer. Hatte wohl germ.-fränkischen Ursprung im adverbialen „beian“ für „nebenan, bei, nahe bei ….“, hier meinend nahe / bei / mit Gott.

      Ursprung mit franz.spr. Normannen nach England, später aus Frankr. neu aktiviert und nach Europa zurückgewandert und als Fremdling in Deut. gelandet.

      Meint „bi“ wie im Dialekt „bei“ und nicht "sei" Gott.
      13 2 Melden
    • Pasionaria 07.10.2017 17:07
      Highlight Ali....
      danke, selbstverständlich bist Du derjenige für > schwierige Sachen. Für die einfachen haben wir ja unsere TheMen, Phrosch u.a.m.

      So hat das Wort also direkten Zusammenhang mit > Gott. Eigentlich komisch, dass es vom Franz. stammt, aber nicht Bezug auf > Dieu nimmt.
      Das > bi führte ich eher auf zwie > zwiegespalten zurück. In diesem Fall z.B. zwischen > Gott (dem Unumstösslichen?) und der Heuchelei (der Menschen vs Gott!)?

      4 4 Melden
    • Spooky 07.10.2017 18:06
      Highlight "...auch eine Herleitung über jidd. *begotisch* (fromm) erscheint möglich"

      [http://www.wissen.de/wortherkunft/bigott]
      7 1 Melden
    • Alienus 08.10.2017 14:43
      Highlight Spooky

      Möglich, aber wenig wahrscheinlich.

      Das Jiddische möchte man im mittelalterl. deutschspr. HRR in Mitteleuropa verorten und nicht in der langwierigen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den engl., ehem. alt-franz., sprechenden Normannen und nun engl. sprechen. Angelsachsen sowie auf der im Süden des Ärmelkanals lebenden Franzosen.

      Da wird für das kontinentale Jüdisch absolut kein Raum vorhanden gewesen sein, sich zwischen den Franzosen und den Engländern mit solch einer Sprachschöpfung einzuschieben.

      Durch sprachl. Ähnlichkeiten könnte Verwirrung entstanden sein.
      2 1 Melden
    • Pasionaria 08.10.2017 17:11
      Highlight Alienus
      Cc Spooky
      Dazu las ich - ganz in Ali's Sinne - noch folgendes:
      Es taucht erstmals kurz nachdem die Normannen England erobert haben auf. Notabene: Die Normannen haben damals Altfranzösisch, die Engländer Angelsächsisch gesprochen. Offenbar haben die entsetzten Angelsachsen damals des öfteren „bi God!“ ausgerufen.
      Damit wollten sie ev. lediglich auf sanfte Art wegen der Eroberung Dampf lassen.
      Die Franz. nahmen jedenfalls Notiz vom ständigen „bi God!“. So bezeichneten sie die besiegten Fremdsprachler – scherzhaft – als „les bigots“.


      3 1 Melden
    • Pasionaria 08.10.2017 17:12
      Highlight Das engl. > bigoted wird auch mit > stur/borniert übersetzt.
      2 1 Melden
    • Alienus 08.10.2017 19:07
      Highlight Pasionaria

      Gut kombiniert.

      Die Normannen sollen bereits ab 12. JH als bigott tituliert worden sein. Warum auch immer. Aus opportunistisch-machtstrategischen Gründen??

      Nun, da Altfranz. mit recht vielen fränkisch-germ. Versatzstücken und Angelsächs. die altengl. Grundformatierung war, haben sich eventuell zwei Stränge des Südgermanischen in gleichwertiger Weise verwoben.

      Herrlich.
      4 0 Melden
  • karl_e 07.10.2017 11:50
    Highlight Eigentlich interessant, dass hierzulande halbautomatische Armeewaffen in hunderttausenden Wohnungen, Kellern und Estrichen rumliegen, und es passiert damit nichts, das man mit den Schiessereien im Land der Bigotten vergleichen könnte.
    39 11 Melden
    • Hayek1902 07.10.2017 13:10
      Highlight Und die rund 150000 vollautomatischen nicht vergessen
      22 3 Melden
    • raphe qwe 07.10.2017 14:30
      Highlight Ich frage mich wie viele dann auch wirklich GP 90 zu Hause haben? Ich habe zumindest keine.
      22 2 Melden
    • Pasionaria 07.10.2017 16:40
      Highlight raphe qwe
      ganz genau, ich habe Brüder, Männer, Väter und Söhne und noch nie sah ich ein Gewehr zu Hause!!
      10 10 Melden
    • raphe qwe 07.10.2017 17:27
      Highlight hä?
      6 2 Melden
    • Hayek1902 07.10.2017 17:57
      Highlight Kaum jemand von den nicht-Schützen wird munition zu hause haben. Aber wer will, kann das machen: auszug aus dem zentralen strafregister einmal zeigen und man kann auf quasi ewig munition kaufen.
      6 1 Melden
    • Hayek1902 07.10.2017 17:59
      Highlight @pasionaria: die eigene links-urbane bubble ist ev. Nicht der beste indikator für den durchschnitt. Auch haben die meisten ihr gewehr nicht in der stube oder an der wand aufgehängt. Raphe qwe dprwch davon, dass wohl nur die wenigstens auch munition fürs stgw haben.
      6 12 Melden
    • karl_e 07.10.2017 19:41
      Highlight @raphe, Hayek: Wir hatten bis in die neunziger Jahre auch immer 24 Schuss "Taschenmunition" in einer Konservendose zuhause. So waren wir gerüstet, falls der BöFei (der Böse Feind) das Land angreifen sollte. Ich kann mich nicht erinnern, dass dies jemals zu gröberen Problemen führte.
      N.B.: Ich war nie ein grosser Fan der Swiss Army.
      10 1 Melden
    • rodolofo 08.10.2017 10:28
      Highlight Der seriöse Schweizer tötet mit dem Kugelschreiber und mit dem Setzen von Kleingedrucktem in Verträgen...
      Herumballern ist mehr was für besoffene Grobiane und Ewiggestrige Möchtegern-Cowboys.
      Der Todesschütze von Las Vegas ist selber TOT und kann seinen Massenmord-Rekord gar nicht mehr geniessen und miterleben!
      Und sein "Nordischer Bruder" Breyvick sitzt jetzt für eine halbe Ewigkeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Knast.
      Selber schuld und selber tot möchte ich diesen Voll-Idioten in die Hölle hinab zurufen!
      Aber da unten zischt und rumpelt es so laut, dass sie mich nicht hören.
      5 1 Melden
    • Staatsgebeutelter 08.10.2017 14:08
      Highlight Richtig karl_e, damit ist bewiesen dass es nicht die Waffen sind welche töten sondern die Menschen welche diese benutzen. Man müsste folglich nicht die Waffen verbieten sondern gewisse Auffassungen und Anschauungen der Menschen, Menschen an sich kann man ja nicht gut verbieten.
      Wenn halt diejenigen Menschen Gesetze machen welche eine fragwürdige Weltanschauung besitzen, kann auch nichts schlaues heraus kommen. Daher nochmals, Gesetze machen die Welt nicht besser und Bestrafungen von Gesetzesbrechern kosten nur viel. Es ist die Ganze Gesellschaft an sich welche abdriftet.
      2 4 Melden
  • TheMan 07.10.2017 11:42
    Highlight Ach Stamm, ihr Sektenhaftes getue zeigt sich hier sehr gut. Die Amerikaner lieben Waffen. Ja der Amerikaner. Ob Christ, Atheist usw sie werden alle gegen eine Verschärfung sein. Grund: niemand will seine Geliebte Waffe hergeben. Sie verbeiten wie Immer Unwahrheiten und zeigen wie immer, Null Ahnung über Religionen.
    23 138 Melden
    • Danyboy 07.10.2017 12:33
      Highlight Natürlich stimmt das, was Stamm hier schreibt. Jede Menge Heuchelei (gegen Homosexuelle, Andersgläubige etc etc), aber selber Waffennarren sein...
      78 13 Melden
    • Pasionaria 07.10.2017 13:02
      Highlight Einmal mehr totaler Humbug, den Sie da verzapfen.
      Der Durchschnittsdemokrat und Pazifist (nicht Gläubiger?) in den USA steht voll hinter einem strikten Waffenverbot.
      Uebrigens laut „New York Times“ ist der Anteil der Haushalte mit Waffen in den USA
      “in den vergangenen 40 Jahren stetig zurückgegangen!"
      Wobei der Anteil der Waffenfreaks immer noch erschreckend und verwerflich hoch ist.
      Dass aber ein grosser Teil der Waffenlobby aus frommen Kreisen stammt, ist zwar nicht nachvollziehbar aber eben bezeichnend. Stichwort: Bigotterie, wie im Text gut beschrieben.
      50 9 Melden
    • Therealmonti 07.10.2017 15:35
      Highlight Nicht das erste Mal, dass TheMan totalen Quatsch absondert. Meinungsfreiheit schön und gut, aber watson sollte TheMan stoppen.
      23 11 Melden
    • Datsyuk 07.10.2017 17:37
      Highlight TheMan, du disqualifizierst dich Woche für Woche selbst mit deinen Kommentaren zu den Artikeln von Hugo Stamm. Du hast einmal eine Gehirnwäsche erhalten und willst jetzt allen deine Weisheit aufdrängen. Aber es funktioniert nicht.
      32 7 Melden
    • rodolofo 08.10.2017 10:30
      Highlight @ TheMan
      Bist Du hier der Quoten-Rechtsextreme?
      13 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.10.2017 20:10
      Highlight Die Logik Stamms ist in diesem Fall post hoc ergo propter hoc. Die statistische Korrelation zwischen Waffenbesitz und Glaube, welche sich in gewissen amer. Bundesstaaten wiederspiegelt, ist nicht etwa auf einen vertieften christ. Glauben rückführbar, eher auf die historische Entwicklung jener Staaten (bsp. Texas, Monatana etc.). Dafür spricht auch eine national unterdurchschnittliche Anzahl Toter durch Waffengewalt in jenen Staaten sowie eine nat. überdurchschnittliche Anzahl Waffenbesitzer nicht christilichen Glaubens.
      5 2 Melden
  • 4kant 07.10.2017 11:30
    Highlight Jeder Christ weiss, dass das Böse in der Seele liegt als Wesen und nicht in der Hand als Waffe.
    Und jeder Christ weiss, dass er gegen das Böse kämpfen muss. Und dass er eben manchmal mit einer Waffe in der Hand und dem Guten in der eigenen Seele gegen das Böse siegen muss. Das ist wirkich nicht schwierig zu verstehen.
    Nicht das Werkzeug zählt und nicht die Wirkung, sondern allein das Motiv. Das Motiv entscheidet über Freispruch, weil es Notwehr war, oder Schuldspruch, weil es Mord war.
    Es ist folglich logisch, dass Christen keine Waffengegner sein müssen.
    15 123 Melden
    • Pasionaria 07.10.2017 12:49
      Highlight Nun, bis jetzt dachte ich, dass des Gläubigen Hauptwaffe > der Glaube an einen friedlichen Gott ist? Reicht der nicht mehr aus, müsst Ihr Euch wirklich zusätzlich mit Todesinstrumenten bewaffnen?
      So was von Schizophrenes!
      65 4 Melden
    • Fulehung1950 07.10.2017 13:23
      Highlight Aha. Ok...... Dann war der Massenmord in Vegas wohl Gottes Wille? Auf diesen Gott pfeife ich aber
      46 5 Melden
    • Electric Elephant 07.10.2017 13:42
      Highlight 4kant: Was für ein kruder Kommentar! Du legitimierst Gewalt mit Religion! Und wer bestimmt genau was Böse ist? Die Religion? Ähnliche dumbe Rechtfertigungen kommen in so etwa auch vom IS! Selten sowas dummes gelesen!
      62 4 Melden
    • kleiner_Schurke 07.10.2017 14:18
      Highlight @Fulehung1950

      Ich sehe nur 3 Möglichkeiten:

      1. Gott konnte nicht helfen (also ist er nicht allmächtig).
      2. Gott wollte nicht helfen (also ist er nicht gut)
      3. Gott wollte es so (also ist er ein Monster)
      41 14 Melden
    • Menel 07.10.2017 15:33
      Highlight Ich dachte immer, es sei der christliche Gott der richtet und nicht die Menschen? Wenn das oberste Gebot; nicht töten ist, wieso braucht es dann Waffen? Und wieso muss sich ein gläubiger Mensch mit waffen schützen, wenn Gott ja über ihn wacht? Ist das nicht ein Zeichen für unglauben?
      29 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 16:08
      Highlight @kleiner Schurke. 2. stimmt. Gott ist nicht gut. Gott ist Gott. Immerhin hat er der Menschheit viele Chancen gegeben. Und was macht die?
      10 18 Melden
    • Pasionaria 07.10.2017 16:46
      Highlight Wölfli beim Lamm Gottes
      "Und was macht die?"
      Einen Gott anbeten, der 1.- nicht helfen kann 2. nicht helfen will 3.- somit kein guter Gott ist!
      13 7 Melden
    • Klaus07 07.10.2017 16:52
      Highlight @Wölfli beim Lamm
      4. Gott konnte nicht helfen, weil Gott nicht existiert. Wenn die Menschen das Meisterwerk von Gott sein soll, dann ist Gott ein fürchterlicher Versager.
      17 6 Melden
    • kleiner_Schurke 07.10.2017 17:00
      Highlight Schon Scheisse he Wölfli? Da beichtet und betet man den ganzen lieben langen Tag, ist immer schön brav und dann ist dieser Gott ein grösserer Psychopath als Donald Trump.
      20 11 Melden
    • Datsyuk 07.10.2017 17:38
      Highlight 4kant, musstest du lachen beim Verfassen des Kommentars?
      15 2 Melden
    • Menel 07.10.2017 17:49
      Highlight Welcher Gott? Welche Chancen?

      Falls der Christliche gemeint ist; er hat uns geschaffen! Jetzt beklagt er sich? Wieso? Und ist nicht Jesus für alle Sünden gestorben? Welche Sünde gibt es dann denn noch? 😳

      Religion ist echt kompliziert und inkonsequent....
      12 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 07.10.2017 18:37
      Highlight @kleiner Schurke. Wer betet und beichtet denn den lieben langen Tag? Was Sie so alles wissen. Allerdings glaube ich an Gott. Nur schon diese Tatsache scheint hier eine Provokation zu sein. Easy man. Ich lasse mich von Ihrer trotzigen Blasphemie ja auch nicht provozieren.
      8 12 Melden
    • rodolofo 08.10.2017 10:35
      Highlight @ Wölfli beim Lamm
      "...Immerhin hat er der Menschheit viele Chancen gegeben."
      Dieser Satz ist nachweislich falsch, weil Gott unmöglich ein ER sein kann!
      Gott muss männlich UND weiblich sein.
      Denn sonst wäre Gott ausgestorben.
      3 3 Melden
    • rodolofo 08.10.2017 10:41
      Highlight Einige hier kommen mir vor wie Böhmi, der den Türkischen Präsidenten Erdogan als Ziegenficker beleidigt hat.
      Natürlich ist es lustig, Autoritäten zu karikieren, vom Sockel zu stossen und der Lächerlichkeit preiszugeben, bis sie sich in der Person Trump an ihr Kindergärtler-Publikum anpassen und Karikaturen und lächerliche Figuren SIND!
      Ich beschäftige mich in Letzter Zeit wieder vermehrt mit RESPEKT und mit der Erkenntnis, dass Respekt etwas sehr Wichtiges ist für ein angenehmes Zusammenleben, auch wenn dann gewisse "Spässe" nicht mehr drinliegen.
      Ist halt eine schwierige Gratwanderung.
      5 1 Melden
    • 4kant 08.10.2017 10:56
      Highlight Ich sehe, es gibt viele Ungläubige. Der Glaube an das Gute und es zu beschützen ist sehr schwach.
      2 14 Melden
    • karl_e 08.10.2017 13:14
      Highlight @4kant: Du kennst Deinen Jesus nur schlecht, der hatte nämlich ein paar gute Sprüche gegen die Gewalt auf Lager: "Wer das Schwert ergreift....
      und "Wenn dich jemand auf deine linke Backe schlägt, so reiche ihm auch die rechte dar" und ferner aus dem Alten Testament: "Du sollst nicht töten", was eines der 10 Gebote sein soll.
      Du steckst da in einem Dilemma, mein Guter, das du mit zahllosen Jüngern des erwähnten Jesus teilst. Schwierig, ganz schwierig.
      5 2 Melden
    • tagomago 08.10.2017 13:40
      Highlight @4kant. Stimmt genau. Aber Sie gehören nicht zum Guten.
      4 2 Melden
    • 4kant 08.10.2017 15:56
      Highlight @karl_e
      Mit "Du sollst nicht töten" ist gemeint "Du sollst nicht morden". Da wurde klar schlampig übersetzt. Notwehr ist nicht Mord.
      Das mit dem Schwert ist ein Aufruf nicht als Gewalttäter zu leben und geht geht gut zusammen mit sich gegen das Böse zu wehren.
      Das mit der Backe ist ein Aufruf, keine Rache zu üben. Das hat nichts damit tun, sein eigenes Leben zu schützen, oder gegen das Böse zu kämpfen.
      Ich stecke überhaupt nicht in einem Dilemma.


      2 9 Melden
    • kleiner_Schurke 08.10.2017 17:14
      Highlight Christliche Weisheiten 4kant: Liebe deinen nächsten wie dich selbst. Nur was wenn man sich selbst nicht liebt? Hä Da greift man zu M16 um mäht alles nieder. Was für dämlicher Gott erlässt solche Gebote die selbst ein Zweitklässler locker ad adbsurdum führt. Oder wie war das mit dieser Geschichte von dem Mann der Gott verspricht das erst zu töten, was er sieht, wenn er nach hause kommt, falls er erfolgreich ist? So ein dämlicher Vollpfosten, muss dann seine Frau töten. Das hat er sich nicht ausdnken könne, der Idiot und Gott macht auch noch mit!
      8 3 Melden
    • Menel 08.10.2017 18:08
      Highlight @kleiner_Schurke: jeder Gott hat die Anhänger, die er verdient 😅
      ...und umgekehrt.
      6 2 Melden
    • Electric Elephant 08.10.2017 18:42
      Highlight Ist schon interessant, wie diese Fundichristen, die bei vielen Themen die Bibel wortwörtlich nehmen, beim Thema Waffen plötzlich furchtbar flexibel sind... Homosexualität ist des Teufels, aber jemanden Niederschießen ist offenbar dann nicht so schlimm!
      @4kant: Man kann es sich auch sehr einfach machen mit seiner Religion...
      8 1 Melden
    • rodolofo 09.10.2017 08:47
      Highlight @ Electric Elephant
      Diese plötzliche Flexibilität, welche überraschend auf steinharte Sturheit folgt, hat damit zu tun, dass ein Starker Wille die Wahrnehmung beeinflusst.
      Dann wird dieser Starke Wille -ebenfalls überraschend- zu einer Schwäche.
      Ein Evangelikaler wird quasi auf einem Auge blind, weil er diesem Auge verbietet, Dinge zu sehen, die seiner Ideologie widersprechen.
      Anhand dieser Evangelikalen Befürworter ultra-liberaler Waffengesetze stossen wir also auf ein allgemeines Grundproblem.
      "Die Evangelikalen" gehören sozusagen zur gut sichtbare Spitze eines riesigen Eisberges...
      4 0 Melden
    • 4kant 09.10.2017 09:47
      Highlight @kleiner_Schurke
      Nächstenliebe und Notwehr passen ganz gut zusammen.
      Zum Schutz seiner Nächsten und auch von sich selbst, muss man den Mörder töten, der sie bedroht. Tut man es nicht, hilft man dem Mörder und macht sich selbst zum Mörder.
      Jesus selbst ruft zur Selbstverteidigung auf, Lukas 22,36: "Da sprach er zu ihnen: Aber nun, wer einen Beutel hat, der nehme ihn, desgleichen auch die Tasche; wer aber nichts hat, verkaufe sein Kleid und kaufe ein Schwert."


      0 4 Melden
    • karl_e 09.10.2017 11:31
      Highlight 4kant, stimmt. Für jede noch so verquere Ansicht kann man in der Bibel eine Rechtfertigung finden. Auch für die Hl. Inquisition, den Lutherschen Antisemitismus, die Ausrottung heidnischer Völker, die Kreuzzüge, den Kapitalismus, den Kommunismus, für Trump etc. etc. pp.
      3 0 Melden
  • R.E.O. 07.10.2017 10:41
    Highlight Für einmal muss ich Hugo Stamm zustimmen. Leider ist diese Scheinheiligkeit kaum mehr zu übertreffen.
    Es wird aber trotzdem nicht das letzte Attentat in den USA gewesen sein. Waffen sind dort eine Institution.
    62 7 Melden
    • Butzdi 07.10.2017 15:10
      Highlight Es gab dieses Jahr bereits 344 Mass Shootings in den USA. Seit Vegas gab es bereits 7 neue Shootings mit 10 Toten und 21 Verletzten... jeden Tag mehr als eines... aber Leute die eine Krankenkasse wollen und kniende Footballspieler werden als Problem gesehen.
      39 0 Melden
  • Phrosch 07.10.2017 10:18
    Highlight "Auch die meisten Freikirchler verteidigen die aktuellen Waffengesetze ..." Bloss gibt es in den USA keine Freikirchen, weil es auch keine Staatskirchen gibt. Es gibt nur Kirchen.

    Wenn eine Gesellschaft Waffen gut findet, dann hat jeder eine Begründung dafür, die seinem Weltbild entspricht. Die Liberalen zitieren Freiheit und die Frommen finden halt fromme Gründe. Das hat weniger mit Glaube und mehr mit gesellschaftlichen Normen und Sozialisation zu tun.
    31 44 Melden
    • Fulehung1950 07.10.2017 13:25
      Highlight Phrosh: all die evangelikalen, die Mormonen, Täufer, Quäker - keine Freikirchen. Na, dann definieren Sie für uns Unerleuchteten mal den Begriff „Freikirche“!
      28 8 Melden
    • Phrosch 07.10.2017 18:48
      Highlight Der Begriff stammt aus dem deutschen Sprachraum, wo sich Freikirchen entwickelten in Abgrenzung zu den Landeskirchen. Das Anliegen war, eine persönliche Gottesbeziehung zu pflegen, die auf einer eigenen Entscheidung zum Glauben beruht statt auf der automatischen Kirchenzugehörigkeit durch Säuglingstaufe. Da es in den USA keine staatliche. anerkannte Landeskirchen gibt, sind alle verschiedenen christlichen Kirchen einfach verschiedene Kirchen: katholische, reformierte, baptistische, ... Kirche.
      10 2 Melden
    • rodolofo 08.10.2017 11:44
      Highlight Tatsächlich ist auch der Begriff "Freikirchen" eine weitere Irreführung.
      Denn da Leben innerhalb von "Freikirchen" soll ja alles Andere als frei sein...
      7 2 Melden
    • Phrosch 09.10.2017 21:23
      Highlight Haben Sie das vom Hörensagen?
      1 2 Melden
  • Snowy 07.10.2017 10:05
    Highlight "Bully behaviour" (Mobbing), gepaart und gestärkt durch die religiöse Radikaliesierung und Bigotterie eine sehr destruktive Mischung.
    27 4 Melden
  • Joseph Dredd 07.10.2017 10:02
    Highlight Wer findet die Unterschiede?
    104 4 Melden
    • M@ Di11on (亚光狄龙) 07.10.2017 11:04
      Highlight the right one is much more sexy ;-)
      43 24 Melden
    • Gondeli 07.10.2017 11:15
      Highlight Die links ist potentielle Angreiferin, während die rechte sich nur potentiel verteidigen will.

      DAS ist ein gewaltiger Unterschied !!!
      25 112 Melden
    • Migguel 07.10.2017 12:10
      Highlight @Gondeli
      Haha, der war gut 😂🤔
      Die Amis sind bei dem meisten Kriegen der Welt beteiligt und du behauptest so was...
      Vielleicht nicht (unbedingt) im Namen des Glaubens, da geb ich dir recht.
      48 5 Melden
    • Pasionaria 07.10.2017 12:26
      Highlight Unterschied:
      die links trägt ein abgelöschtes, die rechts ein scheinheiliges Lächeln.....
      41 5 Melden
    • Fulehung1950 07.10.2017 13:30
      Highlight @Gondeli, wohl einen Clown gefrühstückt? Solche wie die rechts bringen allein in den USA JÄHRLICH 30‘000 Menschen um die Ecke! Das bringt die links nicht mal mit Unterstützung des IS und Bombenterror fertig, bei weitem nicht! Stellt sich jetzt die Frage: gegen wen wollten diejenigen, die bereits in diesem Jahr über 10‘000 ihrer Landsleute umgenietet haben, sich verteidigen?

      35 2 Melden
    • TactixX 07.10.2017 15:21
      Highlight @Gondeli, bei so einem schwachsinn musst am schluss anmerken "Achtung Ironie" und falls ernsthaft war wohl die Schaukel zu nah an der Mauer...
      21 1 Melden
  • Zaba 07.10.2017 09:59
    Highlight Bitte nicht alle Christen in einen Topf werfen. Ich werfe ja auch nicht alle selbsternannten Sektenexperten in einen Topf. Danke.
    25 78 Melden
    • Pasionaria 07.10.2017 12:23
      Highlight Zaba
      Wie kommen Sie denn darauf?
      Es heisst deutsch und deutlich: Ein Beispiel mehr, das zeigt, wie ein radikaler Glaube das Mitgefühl verdrängen und die Moral pervertieren kann.
      uAwg
      37 7 Melden
    • Zaba 07.10.2017 12:53
      Highlight Der Untertitel des Artikels macht klar: Es geht um die Diffamierung von Freikirchen/Christen insgesamt: "Abtreibungen und Mord sind für Freikirchen des Teufels, nicht aber Tod bringende Schusswaffen." Dabei ist das eigentliche Problem die weitverbreitete Waffengeilheit der Amis. Ja, darunter hat es auch einige Christen. Und einige Psychologen, Mechaniker und Burger-Brater. Ich bin überzeugter, aus Stamm's Sicht radikaler Christ. Und ich mag Schwule, Moslems und arbeitstätige Frauen. Also werft mich nicht in den gleichen Topf wie die Christen, die einen an der Waffel haben. Hab Euch lieb! 👍😘
      24 20 Melden
    • kleiner_Schurke 07.10.2017 14:24
      Highlight Nö hast du nicht! Nicht mal das wiest du.
      14 11 Melden
    • rodolofo 08.10.2017 11:54
      Highlight @ Zaba
      Du hast recht.
      Wir sollten auch bei "Freikirchlern" differenzieren!
      Da gibt es von ganz harmlosen Gutmenschen bis hin zu besonders abgründigen Halunken, wie Steve Bannon Millionen von verschiedenen Varianten.
      Welche Variante dann irgendwann einmal aus einem Casino-Hotel herunter mit ca. 20 Maschinengewehren in eine Menschenmenge schiesst, ist nicht von Anfang an klar, ergibt sich aber im Verlaufe der faschistoiden Sozialisation als Teil der "negativen Selektion" in der Evolution, die es eben AUCH gibt.
      Es gibt also auch verschiedene Arten von Evolutionen!
      3 0 Melden
  • M@ Di11on (亚光狄龙) 07.10.2017 09:38
    Highlight zum glück ist der islam friedlich und strikt gegen alle waffen. da können die christen noch was lernen.
    18 53 Melden
    • 4kant 07.10.2017 11:32
      Highlight Der ist gut.
      14 13 Melden
    • Fulehung1950 07.10.2017 13:32
      Highlight Aber Christen legen in den USA jährlich über 30‘000 Christen um. Das kriegt nicht mal der IS mit Bombenterror gebacken......
      32 6 Melden
    • Pinguino24 08.10.2017 00:49
      Highlight FULEHUNG!!!!! 📢
      1 0 Melden
  • dracului 07.10.2017 09:05
    Highlight Für mich sind die USA ein Land der krassen Widersprüche und der Extreme. Es gibt alles, nur kein Mittelmass. Ein Durchschnittseuropäer sucht krampfhaft die Mitte, während die USA vorwiegend gegenüber Superlativen tolerant sind. Religion, Essen, Waffen, Pornos, Autos, Todesstrafe, Extremsportarten, Drogen, Freizeitparks, Computertechnik, der Präsident, Getränkebecher, News, you name it - alles ist extrem! Die fromme Anbetung des Extremismus kostet halt auch immer wieder einmal ein paar Menschenopfer.
    80 5 Melden
  • Follower 07.10.2017 08:48
    Highlight Ihr Schlusssatz ist falsch. Man muss die USA mehrfach bereist haben, um zu verstehen wie sie ticken. Das hat mit der Denkweise mehr zu tun als mit dem Glauben. Es gibt viele Überlegungen, die für Europäer komplett unmöglich sind, für Amerikaner sind sie logisch und richtig. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt es viele kleine Nester in denen die Menschen zur Welt kommen und für immer dort bleiben. Die kennen nur ihre Region, ihre Denkweise und sie können nur das Englisch ihres Pastors.
    34 39 Melden
    • Thinkdeeper 07.10.2017 09:18
      Highlight Auch bei uns gibt es kleine Nester die alle auch Internet und TV haben. Also kennen Sie durchaus mehr. Wenn Sie aber Dummheit, Arroganz und Ingoranz meinen bin ich bei Ihnen.
      Das Grundproblem der Ami ist ihre weithegehendes "bully behaviour", auf gut Deutsch Mobbing.
      Gepaart mit christlicher Radikaliesierung und Bigotterie eine destruktive Mischung.
      45 9 Melden
    • Pasionaria 07.10.2017 12:30
      Highlight Es geht doch beim Text nicht um die Mentalität allgemein der Amis, sondern um die Bigotterie > Scheinheiligkeit bei Frommen, die ganz besonders in den USA aus-, vor- und überhaupt gelebt wird!
      9 3 Melden
  • Ökonometriker 07.10.2017 08:46
    Highlight Empirisch konnte bisher nicht gezeigt werden, dass strengere Waffengesetze zu weniger Attentaten führen.

    Statt über Waffen und Thoughts and Prayers zu diskutieren, sollte man sich stattdessen fragen, wie man die psychische Gesundheit des Volkes verbessern kann. Diese hat einen statistisch signifikanten Einfluss auf die Zahl der Attentate.

    Psychokiller wie der Attentäter von Las Vegas lassen sich aber weder mit Sozial- noch mit Waffenpolitik verhindern - er war reich, unter dem Radar der Behörden und hat seine Waffe illegal modifiziert. Das kann heute überall passieren.
    23 95 Melden
    • Mbatatart 07.10.2017 09:22
      Highlight
      In Europa sind die Waffen Gesetze sehr, sehr streng. Und schau mal, was haben wir da? Genau, weniger und weniger Leute sterben durch Waffen Gewalt.
      58 8 Melden
    • wickedmovies 07.10.2017 09:26
      Highlight Eh doch, strengere Waffengesetze haben sich in Australien bewährt. :) Ich kann nur sagen: „Whoop-de-doo“!
      Bin aber mit Dir eins, dass man grundsätzlich an der psychischen Gesundheit arbeiten sollte. Glaube aber, das ist ein anderes und schwieriges Thema. Das fängt schon in der Kinderstube an.
      53 2 Melden
    • Thinkdeeper 07.10.2017 09:28
      Highlight Der GMV (Gesunde Menschenverstand) sagt mir, wenn das Arschloch in Vegas nur Zugang zu Messern gehabt hätte, wäre die Zahl der Toten geringer selbst mit illegallen Modifikationen.

      Dazu brauche ich keine empirische Studie die ich als finanzierer so verfassen lasse wie sie mir passt und vorallem meiner Wirtschaft dient.

      Im obigem Satz ist die gesamte Korruption, die tief im Mindset wurzelt, bereits zusammengefasst.

      Diese ist m.E. eine der Ursache das jemand krank oder Psycho wird.

      37 5 Melden
    • Kong 07.10.2017 09:54
      Highlight @wickedmovies: der statistische Zusammenhang hat sich gerade eben nicht gezeigt. Dasselbe gilt für die USA selbst bei einer Betrachtung der sehr unterschiedlichen Gesetze (liberal bis streng) ohne messbare Auswirkung auf Tote. Es scheinen andere Faktoren stärker zu wirken, vermutlich im sozialen Gefälle, etc. Natürlich sind Waffen gefährlich, aber der Vergleich Schweiz:USA hinkt gewaltig und entspringt einem emotionalen Hype. Verbote strafen die Anständigen, die Kriminellen interessiert es nicht. Es gibt noch die in der Mitte (Suizid/Gewalt), aber das auf Terror zielende Gesetz löst das nicht.
      9 22 Melden
    • Snowy 07.10.2017 10:02
      Highlight Er hat seine Waffen legal (!) modifiziert!
      Mehr Waffen = Mehr Tote durch Waffen. Simple as that.
      33 5 Melden
    • Saul_Goodman 07.10.2017 10:14
      Highlight Ein amoklauf lässt sich dadurch vielleicht nicht verhindern.... Aber dass er dann nur eine statt 25 waffen dabei hat und nur 5 statt 50 menschen killt. Das liesse sich mit strengeren waffengesetzen wohl schon verhindern. Auch wenn jemand unter dem radar ist...
      32 4 Melden
    • Kunibert der fiese 07.10.2017 10:19
      Highlight Ehm, australien?
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    • karl_e 07.10.2017 11:58
      Highlight Snowy, es ist eben nicht "as simple as that". Die Waffendichte bei uns ist extrem hoch. Denk an die zahllosen Armeewaffen.
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    • road¦runner 07.10.2017 13:17
      Highlight Strengere Waffengesetze haben zum Teil sogar den gegenteiligen Effekt, siehe z.B. Chicago, wobei der direkte Zusammenhang doch in Frage gestellt werden kann.
      Es könnten allerdings Taten im Affekt und Unfälle verhindert werden. Ob man dafür wirklich die komplette Bevölkerung entwaffnen will? Dies hatte in der Vergangenheit eigentlich nie schöne Folgen.
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    • Hayek1902 07.10.2017 13:18
      Highlight Der zusammenhang zwischen mehr waffen und mehr schusswaffentoten existiert, aber es ist nicht bekannt, ob mehr sschusswaffentote zu mehr waffen führen oder mehr waffen zu mehr schusswaffentoten. Jedenfalls haben länder wie die Schweiz oder der Staat Utah extrem viele waffen, aber wenige schusswaffentote. Dann findet man auch das gegenteil, usw. So einfach ist es jedenfalls nicht,wie viele es darstellen wollen.
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    • Snowy 07.10.2017 13:28
      Highlight @Karl:
      Stimmt. Wir sind das Land, welches die US-Gunlobby immer als "gutes" Bsp heranzieht.
      1) haben wir deutlich mehr Waffentote im Vergleich zu anderen Industrieländern
      2) Der wichtigste Punkt: Der Grossteil unserer Waffen sind (Ex) Ordonnanzwaffen. Sind wurden nicht aus Gründen (Waffenfetisch, falsch verstandene Sicherheit) extra angeschafft. Sie vegetieren zum Großteil einfach in irgendeinem Estrich vor sich hin...
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    • loquito 07.10.2017 15:03
      Highlight Die korrelation existiert (mehr waffen =mehr waffentote) , wird jedoch auch von anderen Faktoren (insbesondere soziale ungleichheit/ungerechtigkeit) beeinflusst. In Jaoan ist besitz von Schusswffen seit 1973 verboten, auch kriminelle haben es schwrr an eine zu kommen, aber man kann sie den kriminellen auch gleich migeben wie in den USA. In der Schweiz wurden die meisten im Umgang mit der Waffe ausgebildet von Profis. In den USA, kaufen Sie massenhaft Waffen und denken am Schiessstand üben ist Ausbildung... keine Ahnung von Sicherem Umgang...
      8 0 Melden
  • dommen 07.10.2017 08:27
    Highlight ...
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