Blogs
Guten Tag!
Watson wird soeben von unserem aussergewöhnlich attraktiven und intelligenten IT-Team modernisiert und ist deshalb zur Zeit nur eingeschränkt verfügbar. Das dauert nicht lange, versuch es bitte in ein paar Minuten nochmals.
Vielen Dank!

Zurück ins Paradies zu Adam und Eva. Bild: keystone

Warum hast du Angst vor dem Tod, wenn doch das Paradies wartet?

Wir klammern uns ans Leben, als sei mit dem Tod alles vorbei.

11.02.17, 09:09 11.02.17, 20:39

Das Kerngeschäft der Religionen und spirituellen Bewegungen sind Lebensinhalt, Sinnfragen und transzendentale Phänomene. Glaubensgemeinschaften leben von der Sehnsucht der Menschen, dass das Leben nicht sinnlos sein möge und nach dem Tod eine Fortsetzung finde – in welcher Form auch immer.

Man kann also die Aussage wagen: Am Anfang war nicht das Wort, sondern die Angst. Die Angst vor dem Leiden, die Angst vor der Zukunft. Oder vor der narzisstischen Kränkung, dass nach einem Unfall oder einer Krankheit mit einem Schlag alles vorbei ist, es uns dann nicht mehr gibt und wir rasch in Vergessenheit geraten.

«Ich will nicht ins Paradies»

Die Toten Hosen besingen das Paradies – auf ihre Weise. Video: YouTube/Guerilla TV

Diese Vorstellung schmerzt. Die Bibel spricht vom Jammertal. Religionen und Glaubensgemeinschaften bieten in dieser ausweglosen Situationen Trost. Ausnahmslos alle. Dies ist ihr zweites Kerngeschäft.

Dieser Trost ist eng verknüpft mit dem Versprechen auf eine (vermeintliche) Lösung. Keine Angst, lieber Erdenbürger, verkündigen sie, auf das Jammertal folgt das Paradies. Du musst nur glauben, beten, hoffen und dich nicht versündigen – und alles wird gut.

Du musst nur glauben, beten, hoffen und dich nicht versündigen – und alles wird gut. Wirklich?

Zwar nicht mehr in diesem Leben, sondern nach dem Tod. Die Christen glauben es, die Juden, Muslime, Buddhisten, Hindus – wenn auch in einer speziellen Form –, die Esoteriker und alle Sekten sowieso. Das Versprechen und die Hoffnung auf ein (besseres) Leben nach dem Tod gehört zum Businessplan der Glaubensgemeinschaften.

Die Gläubigen klammern sich daran, doch ihre Überzeugung scheint nicht wirklich gross zu sein, wie sich auch ihr Verhalten im Jammertal zeigt.

Unbändige Sehnsucht nach dem Paradies?

Konkret: Eigentlich müssten wir eine unbändige Sehnsucht nach dem Jenseits und dem Paradies haben. Endlich keine Existenznöte mehr, keine Schmerzen, kein Leid. Also raus aus dem Jammertal, nichts wie hin ins Jenseits und ab ins Paradies. Was sind da schon ein paar zusätzliche Jahre im Diesseits, wenn eine glanzvolle Ewigkeit im Jenseits wartet?

Die Wirklichkeit sieht anders aus. Wir klammern uns mit aller Macht ans diesseitige Leben. Wir haben Angst vor Krankheiten, nehmen bei Krebs unglaubliche Strapazen in Kauf in der Hoffnung, noch ein paar zusätzliche Lebensjahre zu gewinnen. Und bei Unfällen mobilisieren wir übermenschliche Kräfte, um nicht schon ins Paradies abdampfen zu müssen.

Wir verhalten uns so, als würden wir den Religionen misstrauen

Es macht ganz den Eindruck, als würden wir den Religionen misstrauen. Als würden wir bezweifeln, dass es ein Leben nach dem Tod oder das Paradies gibt. Da vertrauen wir doch lieber auf das, was wir auf sicher haben, nämlich dieses oft mühsame diesseitige Leben. Ganz nach dem Motto: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

Dies ist eigentlich eine Bankrotterklärung für alle Religionen mit ihrem liebenden Gott, der uns (angeblich) nach dem Tod im Himmel empfängt. 

Mehr Artikel von Sektenexperte Hugo Stamm:

Die rechten Fundis sehen in Papst Franziskus einen Ketzer

Schweigen ist Gold – wie Geistheiler Braco die Welt narrt und dick Kasse macht

Die dunkle Seite des Dalai Lama

Der Sinn des Lebens liegt in uns – und eher nicht im Jenseits

Hört Gott zu, wenn Gläubige beten? Antwortet er gar? Zweifel sind angebracht

Es gibt keine Wasseradern – aber teure Geräte, die sie «abwehren»

Für Fromme ist Kritik am Glauben Gotteslästerung. Warum eigentlich?

Ist die Mutter Gottes an Maria Himmelfahrt tatsächlich zu Jesus aufgestiegen?

Bruder Klaus, auch wenn du etwas kauzig warst – Blocher und Huonder hast du nicht verdient

Autsch! Das SRF «pilgert» direkt in die Arme der katholischen Kirche

Sektenphänomen in der Politik: Die Guru-Allüren von Trump, Putin, Erdogan und Co.

Aussteigerin: «Drogen und Tantra sind eine toxische Kombination»

Wenn Heiler die Hände auflegen, wundert sich der Krebs 

Zum Teufel mit der Hölle!

Ist religiöse Erziehung eine sanfte Art der Indoktrination?

Vorsicht: Vegane Ernährung kann für Kinder tödlich sein

«Tot und wieder lebendig»: Gläubige berichten von Wunderheilungen

Sind Gläubige die besseren Menschen? Wohl nur während des Gottesdienstes

Abtreibungen sind des Teufels – glauben fromme Christen

Gehirngewaschene Selbstmordattentäter: So funktionieren Terroristen

Menschen, die glauben, die Erde sei eine Scheibe – es gibt sie wirklich! 

Stahlbad für Islamisten – Warum das «Lies!»-Verbot richtig und sinnvoll ist 

Ist auch Narzisst Donald Trump das Ebenbild Gottes?

Lieber Sport als Beten: Warum Frommen das Geld für Sportlager nicht gestrichen werden darf

Gott hat Donald Trump reich beschenkt – behauptet seine Pastorin

Legt uns Gott oder die Migros die Eier ins Osternest?

Warum liess Gott zu, dass die Juden Jesus ans Kreuz schlagen durften?

Gegen Masern und Mumps hilft Impfen, gegen Aberglauben und Dummheit leider nicht

Gott stiftet Verwirrung und macht unseren Geist konfus

Die Saat von rechts geht auf: 55 Prozent der Europäer befürworten den Muslim-Bann

Exodus bei Scientology: Die Stars verlassen das sinkende Schiff

SVP-Politiker zu Gast bei Sektenguru Ivo Sasek – die unheiligen Allianzen der Volkspartei

Das Bollwerk der Homöopathen wankt, die Globuli verlieren an Glanz

Tödliche Heilmethode führt zu sektenhafter Verblendung

Warum hast du Angst vor dem Tod, wenn doch das Paradies wartet?

In der Kirche ist der Satan ein Teufel – verbannt ihn an die Fasnacht!

Gott, der bessere Tennisspieler? Er hätte Wichtigeres zu tun

Alle Artikel anzeigen

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
252
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
252Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Paples 03.03.2017 12:18
    Highlight Soviel ich weiss, sind vor Gott alle gleich, und da gibt es weder gross noch klein, alle haben das gleiche Reicht. Nur die menschlichen Absichten, machen die einen zu geringeren Menschen, und den andern zum berufenen Tiran, der sich selbst als unfehlbar sieht, trotz seiner Lebensart, und meint, dass scheinst sein Ticket für in den Himmel schon sicher gebucht zu haben meint.
    0 0 Melden
    • Paples 31.03.2017 22:18
      Highlight Am Anfang war die Angst, etwas zu verpassen, was nicht ist, den Drang nach dem Quick, das Ultimative, einfach excellence dem Ego. Otternbrut wie könnt ihr Gutes tun, da ihr fordert: gib Geld für dein Seelenheil und dann erlebst den Himmel, dabei aber erhält diesen eine Schlange, die Hölle perform. http://qw
      0 0 Melden
  • Dr.Bogyman 02.03.2017 16:39
    Highlight Der Artikel ist sehr oberflächlich. Ist doch wichtig zu wissen wo man her kommt und wo man nach dem Tod hin kommt. Und das hört ja nicht da auf. Es gibt einen Sinn im leben, warum man leidet, warum man glücklich und dankbar sein sollte... Das alles für mich geht sehr viel weiter als das. Und die die die Religionen benützen um einen kleinen Vorteil in ihrem erbärmlichen Leben daraus zu ziehen, klar haben die angst vor dem Tode, sie wissen ja was sie gesäht haben werden sie im Jenseits wiederfinden. So wie die Heuchler die nur so tun aber in wirklichkeit nur kleine B**** sind.
    0 0 Melden
  • Hypatia 14.02.2017 16:36
    Highlight "Man kann also die Aussage wagen: Am Anfang war nicht das Wort, sondern die Angst."

    Kennt jemand vielleicht die Cura-Fabel des Hygienus? - Dort ist es zwar nicht die Angst sondern die Sorge, die über den Fluss geht und dem Menschen Form gibt, aber ist nicht die Angst eine akute Form der Sorge? -

    Und ist nicht die Sorge die Kehrseite der Liebe? -



    0 0 Melden
    • Share 14.02.2017 20:06
      Highlight @hypatia
      Die Sorge um wen? Um dich? Um dein Gegenüber? Um deinen Nächsten? Die letzten Worte im Lied lauten: wegen dir. Ich bin versucht das ironisch zu verstehen und mir zu denken: um deiner selbst willen.
      0 0 Melden
  • bfm 12.02.2017 16:13
    Highlight Wegen Ortsabwesenheit leider ein wenig spät, andere haben dasselbe bereits bemerkt. Trotzdem auch noch von mir:
    Ich gehe davon aus, dass H. Stamm zwischen Sterben (aktiv) und Tod (passiv, Endzustand nach ersterem) zu unterscheiden vermag, dies aber bewusst ausgeklammert hat, weil sonst seinem Beitrag die Würze gefehlt hätte. Meiner Meinung nach haben die allermeisten Leute Angst vor dem Sterben, die wenigsten jedoch vor dem Tod.
    So gesehen einer der schwächsten Artikel von Stamm, schon fast auf der Stufe eines Pamphlets gegen jegliche Art von Glauben. Auch nichts wirklich Neues...
    16 11 Melden
    • Mariolino 12.02.2017 19:12
      Highlight Ich schätze Hugo Stamm und seine schonungslosen Betrachtungen sehr. Trotzdem gratuliere ich Ihnen zu Ihrem glasklaren Beitrag.
      15 6 Melden
    • Oxymora 13.02.2017 01:03
      Highlight @bfm
      Manche haben Angst vor dem Sterben,
      andere vom tot sein.

      Die wenigsten haben Angst vor dem Tod
      (Ihre Meinung)

      Angst vor dem Tod ist oft mit religiösem Glauben verbunden (meine Meinung)

      Dank der Religion, glaubt man zu wissen,
      was nach dem Tod passiert.
      Aber das könnte falsch sein;
      die Konkurrenz-Religionen behaupten etwas
      ganz anderes.

      Der Weg ins Paradies ist schmal.
      Vielleicht ist man von ihm abgekommen,
      hat gesündigt oder die falsche Abzweigung
      direkt in die ewige Verdammnis genommen.

      etc.

      Eine Psychotherapie könnte helfen, auch religiöse Ängste können behandelt werden.
      5 8 Melden
    • Paples 17.02.2017 01:47
      Highlight Von verwirrten Geistern halte dich fern, dass es dich selbst nicht trifft!
      1 0 Melden
    • Paples 19.02.2017 20:14
      Highlight Still geworden!?
      2 0 Melden
  • saukaibli 12.02.2017 13:59
    Highlight Ist doch logisch. Da jeder, absolut jeder nach religiösen Vorstellungen ein Sünder ist, hat man Angst davor was nach dem Tod kommt. Für etwas haben die religiösen Führer ja so lustige Dinge wie die Hölle erfunden. Ohne die Angst der Menschen vor der Hölle würden die Religionen zu viele Mitglieder verlieren.
    10 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.02.2017 10:15
    Highlight Wir haben nicht Angst vor dem Tod, sondern vor dem Leben! Das Sie es vorziehen nach dem Motto „Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach“ zu leben ist leider eine Bankrotterklärung an Sie Hr. Stamm. Es verdeutlicht wie sehr Sie sich vor sich selbst, dem Leben und ihrer „göttlichen Natur“ fürchten. Ein Vogelschiss auf den Kopf soll nämlich Glück bringen (nicht nur weil für die einen alles Gute von Oben kommt) sondern dieser Supertreffer so selten wie 4-Kleeblätter vorkommt. Nur ein mutloser, ängstlicher, engstirniger Narr will nicht von sich und dem Leben überrascht werden.
    8 25 Melden
    • Pasionaria 12.02.2017 22:48
      Highlight Was sind denn dies fuer kindliche, an den Haaren herbeigezogene Spekulationen?
      Kennen Sie den Blogautor persoenlich?
      Kann einer alleine soviel Quatsch in einen ihm mit grosser Wahrscheinlichkeit unbekannte Person interpretieren.

      8 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.02.2017 09:12
    Highlight Das Paradies ist hier und jetzt. Wie auch die Hölle hier und jetzt ist. Heute morgen. Ich begleite eine alte Nachbarin zu Ihrem Reisecar. Kofferträger. Die Strassen fast leer. Der Himmel trüb. Kaum Leute. Es ist ein wenig, als wären wir beide die Einzigen weit und breit. Alle anderen schlafen noch. Meine Frau und meine Kinder auch. Auf dem Rückweg kaufe ich Cornflakes für de Zmorge. Die Verkäuferin ist ein Engel. Paradies. Dann zu Hause auf dem Tagi der Titel:
    Den Spitälern geht das Geld aus. What the hell! Ab auf den Balkon auf eine Ziggi und Kaffee. Die Mitte finden. Die Welt als solches...
    12 5 Melden
  • Alienus 12.02.2017 09:00
    Highlight Wer zweifelt am Paradiese? 1.2

    Die IS-Idioten bestimmt nicht. Denn sie verweisen auf ihre Altvorderen des 12. JH, die Assassinen.

    Diesen brutalsten Killern hat der Hassan Sabbah, der „Alte vom Berge“ das Paradies eröffnet. Der Alte lies die Aspiranten unter Drogen setzen, in sein abgelegenes Tal bringen und dort wieder zu sich kommen. Es gab wohlfeile Getränke und Speisen, herrliche Landschaft und als Krönung die sehnsüchtig erhofften lieblichen Jungfrauen. Na ja, nicht 72, sondern zum Vorgeschmack nur 1 oder 2. Diese Hetären erfreuten die A. Und das war der Beweis für's Paradies.
    5 2 Melden
  • Alienus 12.02.2017 08:57
    Highlight 2.2

    Diese Assiss-Voluntäre wurden wieder in Drogenrausch gesetzt und in die dürre und graue Wirklichkeit zurückgebracht. Sie wollten so schnell als möglich die Himmelsfahrtkommandos durchführen um ins Paradies zu gelangen.

    Deshalb waren die Assiss todesmutig, ohne Rücksicht auf ihr und fremdes Leben und hätte es damals Sprenggürtel gegeben, sie hätten diese benutzt.

    900 Jahre später leben und sterben diese Assiss noch immer im blinden Gehorsam, jedoch auch aus dem Internet gespeist.

    Drum gilt: Lebst du noch oder bist du schon im „Paradies“? Also gibt's das Paradies. So Allah es will.
    9 2 Melden
    • Pasionaria 12.02.2017 23:22
      Highlight Interessant.....das einzige, das wenige, das ich dazu kenne, ist ihr Fazit: Nichts ist wahr, alles ist erlaubt!
      Sowie Machiavelli:
      Wir arbeiten im Dunkel um dem Licht zu dienen, wir sind Assassinen.

      Verstehe nicht ganz, warum vom Paradies als Ort gesprochen, fantasiert, analysiert u.v.m wird.
      Da noch niemand von dort zurueckgekehrt ist, kann es nur ein Geisteszustand sein. Ich will ihn nun nicht mit Attributen weder erniedrigen noch beschreiben. Dies nicht an einem heiligen Sonntag.
      2 1 Melden
    • Alienus 13.02.2017 07:16
      Highlight Das Paradies ist in religionsfaktischer Hinsicht tatsächlich ein realer Ort. Scheints mit Umfriedung in quadratischer Form und Zugang.

      Folgt man der Bibel, so werden Adam und Eva von dort aus vertrieben und sind irgendwie sofort und körperlich auf der Welt / Erde gewesen.

      Eine irgendwie wirkende Metamorphose scheint nicht stattgefunden zu haben.
      .

      Noch'n Nachtrag zu einem interessanten Detail bei den Assassinen. Sie trugen weiße Gewänder, wegen der religiösen Unschuld und rote Bänder als Symbol für des Blutes ihrer Opfer.

      Eine klare und eindeutige Botschaft. Auch ohne Sprenggürtel.
      2 1 Melden
    • Pasionaria 13.02.2017 19:38
      Highlight Kleine (seltene) Korrektur:
      "Das Paradies ist in religionsfaktischer Hinsicht tatsächlich ein realer Ort."
      Du wolltest wohl schreiben > .... in religionsalternativfaktischer Hinsicht!!

      A propos Gewaender, ist der Ku-Klux-Klan eventuell ein verwandt-abartiges Nachfolgegeschwuer der Assassinen? Koennte das sein?
      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.02.2017 23:22
      Highlight Es gibt in Spanien (Cordoba) Prozessionen, wo sie genau solche Gewänder tragen, wie der KKK. Semana Santa, auch in Mexico.

      Mit den Assassinen gibt es ein kleines Problem: Die gehörten einer schiitischen Richtung des Islam an. Die Selbstmordattentäter sind aber vor allem Sunniten.
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 13.02.2017 23:49
      Highlight Ein Schmankerl zum Schluss:
      Das Oberhaupt der Assassinen-Nachfolger der ismailitischen Nizariten, Aga Khan, wurde in der Schweiz geboren und lebt heute in Frankreich und ist ein berühmter Pferdezüchter.
      3 1 Melden
    • Alienus 14.02.2017 11:01
      Highlight Pasioanria / Rabbi Jussuf

      Nachfolger? Faktisch nicht, die weißen Gewänder deuten auf Seelenverwandtschaft hin.

      Rote Farbe symbolisiert Macht. Röm. Senatoren war zunächst mit weißen Gewändern (Candidos, unschuldige, leichtgläubige) Aspiranten und dann mit roten Streifen ausgestattet.

      RJ hat gut auf die span. mex. Jungs hingewiesen. M.E. haben die Südstaaten von den mex.,span., hispanisch-arabischen Einwirkungen solche Anregungen übernommen. Auch US-Amis waren vor dem Bürgerkrieg illegale Eindringlinge im mex. Gebiet. Danach Räuber dieser Gebiete und haben Indianer sowie Mexikaner beklaut!
      2 0 Melden
    • Alienus 14.02.2017 11:21
      Highlight Pasionaria

      Die Sache mit dem Paradies - verwirrend.

      Adam/Eva leben im Paradies. Dann sind sie auf der Erde. Nach dem NT kommen nur auferstandene Menschen ins Paradies. Aber Körper müssen vollständig sein.

      Bei den Germanen kommen nur tote Helden ins Wallhall. Was geschieht mit Frauen, Kindern, Alten, Kranken?

      Bei den Griechen kommen lebende Helden ins Elysium!

      Von dem mohammedanischen Paradies mit seinen 72 Jungfrauen möchte man nicht sprechen. Aber dann taucht die Frage auf, wenn 72 die gottnahe, menschenbezogene Zahl und 144 die gottalleinige Zahl ist, hat Allah dann 144 Jungfrauen?
      3 1 Melden
    • Pasionaria 14.02.2017 19:56
      Highlight Ali und RJ
      Rund um die (Karnevals-) Verkleidungen der Assassinen, KKK u.a. las ich in dem Zusammenhang ebenfalls ueber die Spitzmuetzen > capirotes, welche in der span. Inquisition Ketzern aufgesetzt wurden.
      Ihr erwaehnt zurecht die Prozessionen der Semana Santa, auch der mex. Jungs.... Dort gehen die teilnehmenden 'Schauspieler' oft barfuss (teils auch mit Fussketten, ein riesiges Kreuz buckelnd) und stellen die > penitentes (Buesser) dar. Der > capuchón (Spitzhut mit Schleier...) soll der Anonymitaet des Bussakts dienen.
      Warum wohl tragen in den Maerchen Hexen und Zauberer oft Spitzmuetzen?
      2 2 Melden
    • Alienus 14.02.2017 21:18
      Highlight Pasionaria

      Hast Du denn keinen sog. Judenhut gesehen.

      Der ist nun mal spitz, hoch sowie teilweise gelb gefärbt und dadurch auffällig, da im Abendland solche Dinger nicht üblich waren.

      Eine weitere Darlegung ist wohl nicht mehr nötig.

      Die Inquisition und die zugehörigen Schergen kannten sich schon aus.
      3 2 Melden
    • Pasionaria 15.02.2017 01:14
      Highlight "Hast Du denn keinen sog. Judenhut gesehen"
      ...... und ob, bin ich dem Judenhut begegnet, aber ich klammerte ihn bewusst aus, da ich fuer mich behalten wollte, mich im spaeteren Mittelalter vermutlich als Aspirantin auf diesen Hut > Schandstrafe zu sehen...
      Vieles, mehr oder weniger Aufschlussreiches, gibt es zu diesen Kopfbedeckungen, z.B. Reichel, Andrea-Martina - Kapitel 3  - Versuch die Zusammenhaenge von Spitzhut, phrygischer Muetze, Hoernerhaube, Judenhut und Trichterhut darzustellen.
      Bin auch auf das ansprechende Goya-Bild gestossen: http://www.artchive.com/artchive/g/g...nquisition.jpg
      2 2 Melden
    • Pasionaria 15.02.2017 22:20
      Highlight Hat nicht geklappt mit dem Link > Bild von Goya, hier ein anderer: https://www.bing.com/images/search?q=goya+bild+inquisition&id=10E6E78F554BECC68D46766F5E68A7BE1521538B&FORM=IQFRBA

      Fazit: Wenn das Paradies schon "verwirrend" ist, sollten wir wenigstens alles versuchen, die Welt nicht zur Hoelle werden zu lassen. Gruss an den aktuell 'maechtigsten' Narzissten*!
      * Interessante Etymologie uebrigens, die Dir bestimmt gelaeufig.




      1 2 Melden
    • Pasionaria 16.02.2017 00:38
      Highlight Alienus
      ein Post kam offensichtlich nicht an:

      Du sprichst es aus: Auch US-Amis waren vor dem Bürgerkrieg illegale Eindringlinge im mex. Gebiet. Danach Räuber dieser Gebiete und haben Indianer sowie Mexikaner beklaut ...... vergewaltigt und betrogen!
      Folglich sollte die kotzueble, deplacierte Wall eher zwischen  Kalifornien, New Mexico, Arizona, Nevada, Utah und dem Rest von USA aufgestellt werden.

      Grosszuegigerweise vergessen wir die geklauten Teile von Kansas, Colorado und Wyoming
      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.02.2017 09:17
      Highlight Ein amerikanischer Freund meinte, die Mauer müsste von Norden nach Süden gezogen werden um die Westküste vom Rest abzutrennen.

      Wer da wem alles was geklaut hat in Amerika... wer weiss das schon. Die Mexikaner haben ja auch geklaut und die Azteken vorher ebenso.
      2 0 Melden
    • Alienus 16.02.2017 10:29
      Highlight Habe das Bild gekannt und gefunden. Der Spitz hat ne negative Botschaft.

      Nicht vergessen: Nuevo Mexico, Texas, California, Florida. Schon die Namensgebung deutet darauf hin, dass dieses Gottes eigene Land immer US-amerik. war.

      Durch illegale US-Wirtschaftsflüchtlinge von Mexico ergaunert. Jeder klaut beim Vorgänger.

      Ach, hätte es damals den „Gran Muralla Anti-Gringo“ a la Donaldo gegeben.

      Andererseits waren diese span.-mexic. Gebiete den Zuwanderern als menschenleere „Paradiese“ propagiert worden!

      Womit man wieder über ne riesengroße Schleife beim paradiesischen Thema angelangt ist.
      1 0 Melden
    • Share 16.02.2017 12:21
      Highlight @Ali
      `Die Inquisition und die zugehörigen Schergen kannten sich schon aus`. Genau, und deshalb wussten sie auf was die Spitze zurück geht. Auf die Radikalität. Ein Mönchsorden verwob dieses Zeichen in der Kutte bzw in die Form einer spitzen Kapuze. Wobei hier der Antipol zur Herrschaft verstanden werden darf. Auch das Zeichen durch die Zeit pervertiert und kann in denselben Topf wie alle anderen geworfen werden. Ein Emblem zur Abgrenzung. Da lob ich mir die sechsundzwanzig Buchstaben und zehn Zahlen. Wir könnten noch über die deutsche Sprache schnöden, macht aber keinen Spass.
      0 1 Melden
    • Pasionaria 16.02.2017 19:37
      Highlight Rabbi
      "Wer da wem alles was geklaut hat in Amerika... wer weiss das schon."
      Aber, Rabbi, Laendereien wurden niemals geklaut, immer nur 'erworben' und genutzt....Solltest Du doch wissen.
      "...die Mauer müsste von Norden nach Süden gezogen werden um die Westküste vom Rest abzutrennen."
      .... entlang dem Rio Grande nordwaerts, find ich persoenlich eine durchaus akzeptable Idee. Er koennte dies mal dem Donald D(r)ump per Twitter vorschlagen, der steigt auf die hirnlosesten Ideen ein. Wer weiss, wenn er ihm dagegen eine lebenslange Mitgliedschaft in einer seiner Golfclubs in Aussicht stellt!

      1 1 Melden
    • Pasionaria 16.02.2017 20:02
      Highlight Alienus
      "Andererseits waren diese span.-mexic. Gebiete den Zuwanderern als menschenleere „Paradiese“ propagiert worden!"
      Woher weisst denn Du das?

      Damals konnte ihnen Fr. Duerrenmatt noch nicht warnen: "das Paradies genuegt, um Adam und Eva zu ernaehren; zur Erhaltung von...... Milliarden (schon weniger > Pas.) ist die Hoelle noetig.“


      2 1 Melden
    • Pasionaria 16.02.2017 21:29
      Highlight Alienus
      Korr. > damals konnte sie Fr. Duerrenmatt noch nicht....
      sorry
      0 0 Melden
    • Alienus 16.02.2017 21:45
      Highlight Habs als kleiner Bub gelesen.

      Unser Lehrer hatte ein heimatliches Historienschinken-Panoptikum. Vom mittelalt. Hirschfänger, franz. Vorderlader vom Nappi bis zur Auswanderungs-Literatur (-Propaganda) des 19. JH. und v.A.m.

      Ha,ha, "Bürger kommt in die menschenleeren westlichen Teile der neuen Heimat. Fetter Boden, Grasland. Ihr könnte euch euer Paradies erschaffen"….bla….bla und bla.
      1 0 Melden
    • Pasionaria 16.02.2017 22:10
      Highlight "Habs als kleiner Bub gelesen."
      Schau mal her, so warst Du schon als 'kleiner Bub' dermassen aufnahmefaehig, dass Dich das Paradies das ganze Leben durch begleitet und ...verwirrt!
      Bei mir dauerte es laenger..., erst als reifere Jugendliche (also jetzt!) erinnere ich mich an einen Geschichtslehrer und Nietzsche-Liebhaber, der uns erklaerte, dass das Paradies Glatteis waere und nur geschaffen fuer den Menschen, der gut zu tanzen wuesste!
      Wie wichtig und nachhaltig doch gewisse Lehrer und ihre Aussagen sind.


      Glattes Eis, ein Paradies für den, der gut zu tanzen weiß.“
      ―Friedrich Nietzsche

      1 1 Melden
    • Alienus 17.02.2017 07:21
      Highlight @Share

      Nun, in Ihren Disput mit @Ali möchte man sich nicht einmischen, aber man möchte darauf hinweisen, dass auf der anderen Seite vom Vater Rhein tatsächlich 30 Buchstaben verwenden werden! In welchem Land schreiben Sie denn?

      Selbst verwende ich sogar 11 Zahlen.

      Scheint bei Ihnen etwa ein wesentlicher Mangel zu herrschen?
      2 0 Melden
    • Alienus 17.02.2017 08:01
      Highlight Pasionaria

      Bei mir war die Nachhaltigkeit dieses einen Lehrers, wenn auch von ihm eigentlich so nicht gewollt, dass er mir mit ca. 11 Jahren das Buch „Der SS-Staat“ von Eugen Kogon gab.

      Er wollte eigentlich in gewisser Weise die in diesem Buch aufgetauchten kleineren Unklarheiten als quasi Gegenbeweis der deutschen Grausamkeiten darstellen.

      Na ja, hat er etwa auch noch nach dem Kriege die NS-Zeit für Deutschland als ein zukünftiges „Paradies“ gesehen?

      Ich fürchte ja!
      1 1 Melden
    • Share 17.02.2017 08:26
      Highlight @Lies
      Willst er mich schon morgens zum Weinen bringen?

      PS. Eine liegende Acht ist keine Zahl sondern ein Zeichen.
      0 1 Melden
    • Share 17.02.2017 09:46
      Highlight @Alienus

      Der einzige Mangel den ich zurzeit ausmachen kann, liegt im false-term Algorithmus, der meine Schablonen in seinen Tabernakel sperrt. Ich glaube, er ist Sadist. Nun, nicht der erste, der mir begegnet.
      Deswegen, sowieso und überhaupt laesst sich nur eines fest stellen. Nach dem Burn, Baby, Burn, das ich Mittwoch morgen extra nicht gepostet hatte, damit Boehmi noch ein bisschen Vorsprung bleibt, kommt gleich das Cry, Baby, Cry, auf das in Philippi vergeblich gewartet wird und mein persönlicher Online-DJ der gerade jetzt in diesem Moment folgendes spielt: Hey, Baby, life goes on.
      0 3 Melden
    • Pasionaria 17.02.2017 23:18
      Highlight Alienus
      "....dass er (der Lehrer) mir mit ca. 11 Jahren das Buch „Der SS-Staat“ ...... gab."
      Gab er es Euch allen oder nur dem aufmuempfigen, wissbegierigen Klein-Ali? 
      Zum Unterschied gab uns unser Geschichtslehrer das Buch von Ernst Juenger > Der Waldgang zum Lesen.

      Fazit: ein Lehrer wirkt durch seinen Einfluss fuer die (>meine pass.) 'Ewigkeit', ein anderer fuer das vermeintliche Paradies....?

      N.B. Was machen Deine geschei....ten Robo-Buben und anderen? Arbeiten abgegeben?
      1 1 Melden
    • Paples 03.03.2017 13:18
      Highlight In den tausenden von Jahren sind die Primaten seit es die gibt, kein bisschen gescheiter geworden. Die sind noch immer der Auffassung, dass wenn es den einen nicht mehr gibt, es für sich besser leben lässt. Das Bild passt zu unserem Todesverständnis, denn wenn unser Gewissen tot ist, und unsere Habsucht giert, dann wird sich an unsern Missständen nie etwas ändern!
      0 0 Melden
  • Skip Bo 12.02.2017 08:39
    Highlight Herr Stamm hält den religiösen Führern nur den Spiegel vor. Das widersprüchliche Verhalten ihrer Gläubigen ist real.
    Der Jenseitskult macht aber auch den Hinterbliebenen den Abschied leichter. Die geliebte Person in einer "besseren Welt" zu wähnen gibt Trost.
    Alle Religionen entstammen aus dem Gefühl "da muss doch noch was anderes sein". Mittlerweile sind einige Religionen zu Machterhaltungsinstrumenten geworden, die Gläubigen zu nützlichem Fussvolk.
    15 1 Melden
  • ***rescue*** 11.02.2017 23:41
    Highlight Diese Art von Reportage ist leider zum Alltag geworden. Wir verlieren den Glauben, so wie es vorausgesagt wurde. Menschen lassen sich so einfach beirren. Lieber glauben und seine nächsten lieben... lieben und mit Respekt begegnen. So wie Gott das gefordert hat auch mit der Gefahr, sich auf eine Lüge einzulassen. Was ist die Alternative? Kapitalismus, ein System aus Gier und auf Kosten von Menschen die es nicht vermögen sich zu wehren?
    Die Berichte von herrn Stamm höhren sich für mich nach einer eigenen Sekte an. Verleumdung eines Glaubens indem so viele Menschen Zuflucht und Schutz finden
    13 33 Melden
    • Pasionaria 12.02.2017 05:37
      Highlight Da scheint jemand das Wort > Verleumdung nicht zu verstehen, wie bitte? Schlagen Sie bitte den Duden auf oder wenden Sie sich vertrauensvoll @ Alienus.... Die ersten 2 Anfragen sind gratis bei ihm.

      Wissen Sie wenigstens, was Aufklaerung bedeutet? Dies kann bei unkritisch Glaeubigen anstatt erhellen leider verdunkeln..... keine Maerchen, kein Wunschdenken, keine Illusionen mehr.





      7 12 Melden
    • ***rescue*** 12.02.2017 08:19
      Highlight Verleumdung in diesem Zusammenhang ist meines Erachtens sehr einfach nachvollziehbar. Selbstverständlich erwarte ich von ihnen nich, dass sie das verstehen. Gott hat auch ihnen alle freiheiten zur Selbstbestimmung gelassen. Geniessen Sie ihr leben und seien sie nich verbittert. Am Ende aller Tage hat jeder die Chance nochmals auf den richtigen Pfad zurückzukehren. Einen wunderschönen Sonntag<3 Amen ;-*
      4 15 Melden
    • Skip Bo 12.02.2017 09:45
      Highlight Retter, was passiert mit religionfreien Menschen, die andere respektieren und ihnen Wohlwollen entgegenbringen ohne sie gleich zu lieben?
      Erbarmt sich eine allfällige göttliche Instanz auch solcher guten Ungläubigen?
      6 1 Melden
    • rodolofo 12.02.2017 10:43
      Highlight Als ob sich diese Gläubigen dem Kapitalismus verweigern würden!
      Geh mal an irgend einen Katholischen Wallfahrtsort! Sicher wirst Du dort Souvenir-Shops antreffen, in denen allerlei Krimskrams, Devotionalien und Staubfänger feilgeboten werden!
      Diese Religiösen sind doch die Geschäftstüchtigsten unter den Kapitalisten!
      Sie haben den Ablass-Handel erfunden, bei dem verängstigte Gläubige für Null Leistung enorm viel bezahlen!
      Das Preis-Leistungsverhältnis bei Kirchlichen Dienstleistungen ist doch sehr schlecht, gib's doch zu!
      Wenn der "Oberlangweiler" eine Predigt hält, schlafen die Zuhörer ein...
      13 1 Melden
    • Oxymora 12.02.2017 13:21
      Highlight @***rescue***
      Steht Kapitalismus im Wiederspruch zum Christentum?

      Geld und Besitz sind biblische Haupthemen.
      Kapitalismus gehört zum Schöpfungsauftrag, die Erde untertan zu machen. Der Herr einer Sache, (der Schöpfer, der Eigentümer) darf mit der Sache (Gegenstände, Tiere, Frauen, Kinder, Sklaven) nach Belieben verfahren.

      Verführt durch Glauben und Bibel galt im christlichen, vordemokratischen Abendland das Recht des Eigentümers, Missionare trugen den Kapitalismus nach Amerika und Australien.
      2 2 Melden
    • saukaibli 12.02.2017 14:05
      Highlight Naja, lieber nicht glauben als sich einer militanten Gruppe wie dem IS anschliessen. Atheisten sind schliesslich nicht krimineller als Gläubige. Der Glaube hat schon viel Übles angerichtet, genau wie Gier und Machthunger. Ich stelle Religionen deshalb auch auf die gleiche Stufe wie andere Machtapparate.
      3 0 Melden
    • Pasionaria 13.02.2017 19:32
      Highlight Oxymora @ **rescue****: "Steht Kapitalismus im Wiederspruch zum Christentum?"
      Oh nein, Herr oder Frau rescue,  der Kapitalismus verbuendet sich nicht nur mit dem Glauben, noch schlimmer, er betruegt teilweise frisch und munter in seiner Obhut, z.B. unter dem Namen des Instituts der religioesen Werke (Istituto per le Opere di Religione, IOR) > lies Vatikanbank.
      Sie koennen selbst googeln, was dieses religioese Institut so alles an christlich 'Unschuldigem' abliefert!
      4 2 Melden
    • Paples 17.02.2017 00:56
      Highlight Hugenotten, unterandern unter Buren bekannt, haben sich in Südafrika der Apartheid an der Urbevölkerung sich schuldig gemacht. Es vermochten die Buren und Hugenotten, nicht ihre Felder selbständig zu bewirtschaften, sondern machten die Ureinwohner zur Sklaven, um für sich, den Siedler zu arbeiten, ohne jeweiligen Rechte. Die Siedler aus Europa bereichern sich, und berauben die (SüdUrAfrikaner) >Südurafrikanern, ein fremdes Gut das ihnen nicht gehört.
      2 0 Melden
    • Paples 17.02.2017 01:23
      Highlight Wer für sich, nicht selbstständig seine Güter zu schaffen vermag, das ist ein fauler der nichts taugt, und für den Herrn seinen Gott eine Schande ist!

      Oxymaro > einmal so: Was dein ist, das ist auch mein!!! Geiz ist geil!?
      1 1 Melden
    • Paples 17.02.2017 02:11
      Highlight Wenn Habsucht und Gier das Leben beherrscht, dann ist es eine Affäre, auch wenn man sich, zu seinen frommen Gefühlen nicht gestehen will.
      1 0 Melden
  • Alienus 11.02.2017 23:27
    Highlight Heia, natürlich sind schon Typen aus dem Paradies zurückgekommen.

    Es sind mehrere dutzend bis einige hundert junge Männer gewesen, die da vom Paradiese schwärmten, weil sie dort gewesen seien.

    In den z. B. hohlen Birnen der heutigen IS-Deppen wabern noch immer diese paradiesischen Wahnträume als Restrauschen nach.

    Gehe nun zum Orpheus, drum erfüllt sich der Albtraum erst am Sonntag.
    10 6 Melden
  • Oxymora 11.02.2017 23:03
    Highlight Haut so weiss wie Schnee,
    Lippen so rot wie Blut,
    und Haare so schwarz wie Ebenholz,
    und wenn Schneewittchen heute nicht mehr lebt,
    so ist es gestorben.

    Das war mein Déjà-vu-Phänomen,
    als ich das Foto vom angeknabberten Apfel
    mit dem Schlagwort Tod auf der Startseite erblickte.

    Das Paradies mit Adam und Eva ist in meinem Gedächtnis am verblassen, während Schneewittchen frisch bleibt.

    Vielleicht ist die Bedeutung der biblischen Märchen (im Gegensatz zu den Volks-Märchen) in fortschreitender Zivilisation abnehmend.
    3 7 Melden
    • Pasionaria 12.02.2017 22:55
      Highlight Tatsaechlich gelungene Assoziation!
      2 1 Melden
  • Gummibär 11.02.2017 20:19
    Highlight Der unbändige Lebenswille ist allen Kreaturen zu eigen und hat mit Religionen und allenfalls deren Bankrott nichts zu tun. Der Löwenzahn, der sich bei mir durch eine Ritze in der Betonplatte zwängt, hat keine Angst vor dem Sterben und freut sich nicht aufs Paradies.
    Religionen sind ausschliesslich die Auswirkung der Neugier und des Wissensdurstes der Menschen. Warum geht die Sonne hoch. Was liegt hinter dem nächsten Hügel. Warum stirbt man. Was kommt nachher. Menschen wollen für alles und jedes eine Antwort. Ob es mit unserem Seelenleben beim Tod endgültig fertig ist lernen wir am Sterbetag.
    15 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.02.2017 19:54
    Highlight Vor dem tot sein kann niemand Angst haben, wohl aber vor dem ultimativ letzten Schritt davor, dem sterben. Dieses Unbekannte löst in allen Menschen Angst aus. Ich denke, an diesem Punkt geht es primär nicht um die Frage nach den Paradies, sondern dass man einfach nur da bleiben will. Sterbensangst ist meiner Meinung nach die Urangst des Menschen. Angst vor dem sterben hat weder mit Religion, Agnostizismus und Atheismus etwas zu tun, sondern ganz allein mit dem vernunftbegabten Lebewesen Mensch, welches mit seiner Vernunft sein sterben weder erfassen noch erfahren kann.
    18 3 Melden
    • rodolofo 12.02.2017 07:25
      Highlight Einspruch!
      Die Notwendigkeit von Sterben und Tod lässt sich sehr wohl vernünftig erklären und begründen!
      Der ewige Kreislauf des Werdens und Vergehens ermöglicht Anpassungen des Lebens an die sich ständig verändernden der Umweltbedingungen.
      Je nachdem, wie diese Umweltbedingungen sind, werden die Informationen auf unserer DNS unterschiedlich aktiviert.
      Indem wir uns fortpflanzen, ermöglichen wir unserer DNS einen Neustart mit einer neuen Kombination, gebildet aus Mütterlichen- und Väterlichen Genen.
      Unsere Erb-Information lebt also in unseren Kindern weiter. Die Erb-Information ist die Seele.
      8 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.02.2017 07:46
      Highlight Ich sagte nichts vom "Sterben nicht begründen und nicht erklären können", weil das ja in der Theorie möglich ist. Ich sagte auch nichts über das Werden und Vergehen! Ich sage, dass der Mensch SEIN eigenes Sterben nicht erleben und erfahren kann. Weil an der Schwelle, da wo das Sterben geschieht, da ist Schluss mit erleben und daher die Angst. Oder glauben Sie etwas anderes? Hat doch nichts mit DNS, Genen etc. zu tun und die Seele haben Sie jetzt ins Spiel gebracht.
      5 0 Melden
    • rodolofo 12.02.2017 08:16
      Highlight @ elderly
      Vielleicht helfen uns Übergangs-Erfahrungen weiter!
      Solche Übergänge erlebe ich jedes Mal als unangenehme Krisen. Die alten Methoden und Rezepte funktionieren nicht mehr. Neue Methoden und Rezepte sind noch nicht da.
      Im Übergang versuche ich zuerst angestrengt, das Entgleitende zu festzuhalten, bevor ich irgendwann entkräftet loslasse und mich auf das Neue einlasse.
      Und im Nachhinein sehe ich ein, dass dieser unvermeidlichen Übergang sinnvoll war.
      Als Bild kommt mir immer wieder der Übergang vom trocken-heissen Sandstrand hinaus ins weite, kühle und nasse Meer, durch die Brandung.
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.02.2017 12:39
      Highlight @rodolofo 1.
      Von welchen Übergangserfahrungen, Methoden und Mustern sprechen Sie hinsichtlich des Sterbens? Die gibt es meiner Meinung nach nicht, rsp. Wir können sie nicht kennen, weil Sterben ein einmalig-unwiderruflicher Vorgang ist. Wer sagt Ihnen denn, dass danach etwas Neues kommt, das Sie erkennen und sich darauf einlassen können? Dass Ihr Sterben sinnvoll war? Ich behaupte, dass Sie sich eine eigene Art Religion schaffen, wo Sie sich dran festhalten können weil Sie das Unbekannte ängstigt, so wie alle anderen Menschen auch. Das ist Ihr gutes Recht. Ich habe bewusst das Thema Religion
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.02.2017 12:44
      Highlight 2.
      aussen vorgelassen da der Artikel von HS darauf abzielt uns zu sagen, dass gläubige Menschen keine Angst haben müssten vor dem Sterben weil ja das Paradies dann kommen würde, trotzdem aber Angst hätten und somit bestätigen würden, dass Religion Humbug sei. Daher meine primäre Aussage: alle Menschen haben Angst vor dem Akt "sterben" - ob gläubig oder nicht.
      2 0 Melden
    • rodolofo 13.02.2017 07:48
      Highlight @ elderly
      Ich weiss ziemlich genau, was für ein Zustand nach dem Sterben kommt: die Verwesung und Zersetzung.
      Aber das alles wird für mich völlig schmerzlos passieren!
      Die Natur hat das alles genial und sinnvoll eingerichtet.
      Oder hast Du schon Tote jammern, oder schreien hören? Nirgends ist es so ruhig und friedlich, wie auf einem Friedhof. Von herumschwirrenden Geistern keine Spur!
      Die Geister befinden sich nur in unserem Kopf, wenn wir Angst haben vor Geistern.
      Wenn ich mal Tot bin, habe ich auch keine Probleme mehr mit Einbildungen...
      4 1 Melden
  • Maracuja 11.02.2017 19:26
    Highlight 3. die Menschen sich wohl noch keine grosse Sorge um Begriffe wie "Zukunft" oder "Jenseits" machten, sondern im Moment lebten und jede Aufmerksamkeit auf das "Diesseits" gerichtet war.
    1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2017 20:53
      Highlight Ist dir schon aufgefallen, dass im AT auch kein wirkliches Jenseits existiert? Jedenfalls nicht für Menschen. Tote waren tot. Erst später kam die Frage auf, was "danach" passieren könnte. Folgerichtig kam dann ein Paradies (himmlisches Jerusalem) auf diese Erde - nicht irgendwo im Jenseits. Und die Toten standen wieder auf aus ihren Gräbern...
      Die Jenseitsvorstellung kam erst sehr viel später in Umlauf, vermutlich erst richtig durch die neuplatonischen Einflüsse.
      5 2 Melden
    • Maracuja 11.02.2017 21:55
      Highlight @Rabbi Jussuf

      Das Jenseitsvorstellungen nicht von Beginn weg eine Rolle spielten, ist mir schon bewusst. Aber was ist mit altägyptischen Einflüssen?
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2017 22:24
      Highlight War nicht klar ausgedrückt: Ich meinte es nur in Bezug auf das Judentum und in Folge auf das Christentum.
      Natürlich gab es vorher Jenseitsvorstellungen. Du hast es ja selber geschrieben: Hades bei den Griechen, der aber mit der Zeit nicht mehr nur das Schattenreich war, sondern auch eine Art Paradies, wo man Gleichgesinnte traf, oder die mythischen Helden, etc.
      Vielleicht braucht es für eine echte Jenseitsvorstellung eine Hochkultur?
      4 2 Melden
    • Maracuja 11.02.2017 23:04
      Highlight @Rabbi Jussuf

      Du hast dich schon klar ausgedrückt, mir ging es um evtl. altägyptische Einflüsse auf Jenseitsvorstellungen des Christentums. Oder gab es bei den Griechen auch so etwas wie ein Totengericht? Und noch eine andere Frage: gab es Antike Hochkulturen ohne Jenseitsvorstellungen?
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2017 23:48
      Highlight Ich weiss es nicht, ev. China, Japan?
      Ein Totengericht bei den Griechen gab es meines Wissens nicht, da waren die Taten im Leben ausschlaggebend.
      In 3 Wochen treffe ich mich mit einem Prof. für antike Philo. und Rel.Wissenschaft. Ich werde ihn mal fragen, falls ich es nicht vergesse.
      4 2 Melden
  • Maracuja 11.02.2017 19:24
    Highlight 2. Auf höchst beklemmende Weise Angst besetzt, wurde die Frage nach einem allfälligen "Danach" wohl erst mit den ersten detaillierteren negativen Jenseitsvorstellungen, wie tristen grauen Unterwelten (Scheol, Hades), temporären grausamen Unterwelten/Höllen (Daoismus, Hinduismus, Unterwelten mit schweren Prüfungen (Azteken), zweigeteilte Nachwelten, bei denen es keine Gewissheit gibt, ob man im angenehmen Teil landet (Paradies-Hölle). Der Atheismus mit seiner Negation eines Jenseits nimmt dem Menschen jegliche Ängste, somit schliesst sich m.E. der Kreis wieder zu den Anfängen der Menschheit, wo
    3 0 Melden
  • Maracuja 11.02.2017 19:12
    Highlight 1.Natürlich kam in den Ursprüngen der Menschheit die Emotion vor dem Wort. Ich habe aber meine Zweifel, dass die ersten Menschen genug abstrakt denken konnten, um sich über Nichtexistenz, Vergänglichkeit/Versinken in der Vergessenheit zu ängstigen. Angst löste wohl eher das Sterben/Todesarten/Leid/Schmerzen aus. Grabbeigaben bereits in der Steinzeit deuten auf frühe Jenseitsvorstellungen. Ob diese wirklich aus Angst entstanden oder einfach aus dem Unvermögen sich eine "Nichtexistenz" vorzustellen? Auf höchst beklemmende Weise Angst besetzt, wurde die Frage nach einem allfälligen "Danach" wohl
    2 0 Melden
  • Amanda Schär 11.02.2017 18:19
    Highlight Auf der Suche nach einer Erklärung dieses "göttlichen" Gefühls des Eins-seins, das sogar eine Atheistin wie mich erfüllen kann, bin ich auf youtube hierauf gestossen:

    Der Mensch -der Quanten Aktivist - Dr. Amit Goswami

    0 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2017 19:29
      Highlight Autsch!
      Quanten Aktivist?

      Da rutschen wir aber ganz tief in die esoterische Brühe!
      10 0 Melden
    • Amanda Schär 12.02.2017 11:33
      Highlight Ja... und es hat mich grosse Überwindung gekostet, dies hier zuzugeben... Die Wissenschaft hat hier einen bösen Streich gespielt... oder aber Quantenphysik ist keine Wissenschaft, können wir gerne diskutieren...

      Wir können den Tod nicht verstehen, aber vielleicht das Sein. Mir hilft dieses mögliche Verständnis um den Tod gelassener zu verdrängen ;)

      und da ich auf Watson offene Geister (das ist nicht esoterisch gemeint! :D) vermute, habe ich für diese Person(en) meine Scham überwunden.

      Dass das nicht Sie sein werden, habe ich schon ein wenig vermutet, zumindest noch nicht heute ;)
      2 0 Melden
  • Braun Pascal 11.02.2017 17:24
    Highlight Ich vermisse die gute alte Zeit als die Götter noch mit uns speissten.
    9 3 Melden
    • Rendel 11.02.2017 17:53
      Highlight Soso sie haben mit den Göttern gespeist. Vermissen kann man ja nur, was man selber kennenlernte.
      2 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.02.2017 16:26
    Highlight @Hugo Stamm: Was Sie hier betreiben ist eine Sekte, Sekte HS. Was nicht Ihrem Glauben entspricht, wird als schlecht, manipulativ oder Businessplan abgetan.
    Ich vermute, dass Sie nie bei einer Geburt dabei waren, dieser Moment von Leben. Ich bezweifle auch, dass Ihnen jemals etwas von Liebe durchwirktes erfahren ist. Und weiter bezweifle ich, dass Sie jemals um Ihr Leben kämpfen mussten.
    Lassen Sie uns allen unseren Glauben, unsere Weltanschauung und unser Philosophieren über Leben und Tod. Sie wissen zum Thema Tod nichts mehr als alle Anderen hier auch.
    Ich liebe mein Leben trotz Krebs.
    48 42 Melden
    • Rendel 11.02.2017 17:34
      Highlight Kann es sein, dass sie sehr wütend sind, dass sie Krebs haben? Wenn ja, Herr Stamm kann nichts dafür.
      17 32 Melden
    • rodolofo 11.02.2017 17:47
      Highlight Ja wir sind die Sekte der Sekt-Trinker.
      11 19 Melden
    • Don Sziggy 11.02.2017 18:42
      Highlight Und was Sie hier aufzählen ist Ihnen Grund genug um an "Gott" zu glauben?
      11 12 Melden
    • Rendel 11.02.2017 18:52
      Highlight Inhaltsloser geht es nicht mehr, rodolfo.
      13 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.02.2017 18:55
      Highlight @Rendel
      Nein, da haben Sie mich falsch verstanden, sorry. Ich wurde in der Vergangenheit so oft zu diesem oder ähnlichen Themen gefragt. Ich habe immer versucht liebevoll meinen Standpunkt offen zu legen. Ich würde mich nie über das Paradies lustig machen. Ich weiss nicht, ob es dieses gibt. Auch hat jeder Mensch ein Anrecht auf seinen Glauben.
      Nicht nur, aber auch wegen dem Krebs habe ich sicher viel über das Leben und den Tod. Der Weg zum Tod ist manchmal lustig und manchmal traurig und schmerzvoll. Herrn Stamm wünsche ich mehr Feingefühl für Menschen mit einem Glauben an das Paradies.
      27 8 Melden
    • Pasionaria 11.02.2017 22:42
      Highlight Auch fuer mich toenen Sie sehr verbittert.
      Ihr Glaube sollte so standhaft sein, dass er begruendete Kritik ertraegt.
      Um ueberzeugend von Feingefuehl zu sprechen, muessten Sie etwas glaubhafter und sanfter auftreten.
      Sagen Sie uns bitte, wer und wo hat man Ihnen oder jemandem das Anrecht auf seinen Glauben abgesprochen?
      8 15 Melden
    • Rendel 11.02.2017 22:53
      Highlight Ich hab gar nicht verstanden, wie sie z.B. zu dem Bild über Herrn Stamm kamen, darum meine Frage.

      Dass jeder ein Anrecht auf seinen Glauben hat, das sehe ich auch so. Es hat auch jeder ein Recht auf seine Ansichten und jeder hat das Recht andere Meinungen nicht annehmen zu müssen und auf Glauben zu verzichten. Jeder hat auch ein Anrecht auf Wahrheit, sofern uns bekannt und sonst mindestens auf Ehrlichkeit.

      Sie wünschen Herrn Stamm Feingefühl im Umgang mit den Glauben an das Paradies? Was für eine Heuchelei.

      8 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.02.2017 10:00
      Highlight 2/2 Bei den anderen drei Religionen gibt es das Erreichen des Paradieses durch diverse Auflagen. Wie richtig erwähnt wurde, hätte ein Märtyrer das Paradies garantiert. Stimmt aber nicht. Dies ist eine fundamentalistische Auslegung des Koran nahe an alternativen Fakten. Um mich nicht weiter in Glaubenskriege und zu verstricken, höre ich hier nun auf. Ich empfehle Herrn Stamm nichts. Er weiss sehr genau, was er mit seinem Blog will. Aber wenn jemand hier eine etwas andere Sicht auf das Paradies mal lesen möchte, dem empfehle ich "Jesus: Die Bergpredigt" und "Erich Fromm: Die Kunst des Liebens".
      6 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.02.2017 10:00
      Highlight 1 /2 Eigentlich ging es mir bei meinem ersten Kommentar nie um mich und dabei bleibe ich auch. Nur so viel, als Heuchelei kann man meinen Versuch zur Präzisierung sehen, sorry.
      Herr Stamm schmeisst ungewohnt die fünf grossen Religionen in einen Topf und vermarktet etwas Unvereinbares als Businessplan. Der Buddhist must solange wiederkehren, bis alle den Baum der Weisheit erreicht haben. Die Hindi leben in Kasten und können darin durch Taten im Hier und Jetzt auf und absteigen (beide stark vereinfacht). Was würde es diesen beiden bringen, durch Suizid das Paradies erreichen zu wollen? Nichts.
      7 0 Melden
    • Rendel 12.02.2017 13:16
      Highlight Sie wünschen doch _ sich_ von Herrn Stamm mehr Feingefühl. Mit mir reden sie übrigens gar nicht und gehen nicht auf meinen Kommentar ein, benutzen ihn nur um Herrn Stamm weiter anzugreifen. Ich würde mir von ihnen wünschen, dass sie mit mir reden und sonst ein neuen eigenen Kommentar anfangen, nicht als Antwort auf meinen.
      2 9 Melden
    • amRhein 12.02.2017 14:07
      Highlight @Muz: Anderen Menschen Zuneigung, Wärme und Emotionen abzusprechen, nur weil sie nicht die gleichen Glaubensvorstellungen teilen, finde ich diskriminierend.

      Das Leben, die Liebe, alle Krankheiten, Krämpfe, aber auch alle Freuden und Genüsse werden nicht leichter, einfacher oder voller, weil man Jenseitsvorstellungen hegt. Meine Sicht.

      Jede/r soll und darf das glauben, war ihr/ihm beliebt, da sind wir uns sicher alle einig. Das, was uns alle eint, ist nicht das Jenseits oder solche Vorstellungen, sondern das Leben hier und jetzt.
      6 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.02.2017 16:06
      Highlight @Rendel 1 Nein, ich bin nicht wütend auf meinen Krebs. Herr Stamm kann nichts dafür.
      @Rendel 2 Mein Bild über Herrn Stamm habe ich ausgeführt. Ich schätze Herrn Stamm zu seinen Ansichten zu Sekten. Ich habe etwas gegen diese sehr stark vereinfachte Glaubenskiste querbeet. Wenn Sie nun meine Aussage als Heuchelei interpretieren, ja, muss ich beim erneuten Lesen zugeben.
      @Rendel 3 Sorry, es ist noch immer dasselbe Ding, welches mich geärgert hat. Businessmodell bei einem Buddhisten ... funktioniert einfach nicht.
      Gemäss Timeline ... Läuft da nicht gerade mein Kommentar aus dem Ruder?
      8 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.02.2017 16:29
      Highlight @amRhein Ich muss offensichtlich an einer Wahrnehmungsstörung leiden. Ich wollte niemandem irgendetwas absprechen. Ich habe mich, zumindest meine ich dies, darüber enerviert, dass das durch Herrn Stamm suggerierte Businessmodell nicht funktionieren kann.
      Ich versuche ein letztes Mal eine Klärung. Ich glaube an eine weiterführende Existenz, konkret an die Wiedergeburt. Trotzdem liebe ich die Bergpredigt, etwas Schöneres und Lebensbejahendes gibt es für mich nicht. Mir gefallen die Kommentare von Gummibär und Skip Bo sehr.
      Buddhisten = Wiederkehr / Christen = Paradies ist nicht das Selbe .. oder
      7 1 Melden
    • Rendel 12.02.2017 17:47
      Highlight @Munz Ich habe den einen Satz als Heuchelei bezeichnet. Ich kann niemandem etwas wünschen das ich von ihm möchte. Das ist und bleibt heuchlerisch. Zudem entbehren die Aussagen die sie zu Herrn Stamm machen, er wäre sicher nie bei einer Geburt gewesen etc. selber jeglichen Feingefühls.
      2 7 Melden
    • amRhein 12.02.2017 19:43
      Highlight @Muz: Zitat: «@Hugo Stamm […]Ich vermute, dass Sie nie bei einer Geburt dabei waren, dieser Moment von Leben. Ich bezweifle auch, dass Ihnen jemals etwas von Liebe durchwirktes erfahren ist. Und weiter bezweifle ich, dass Sie jemals um Ihr Leben kämpfen mussten.»

      Sie können sich wohl gar nicht vorstellen, wieviel Freude, Glück und Zufriedenheit Menschen, die nicht glauben in ihrem Leben finden und wie wertvoll ihnen *alles* Leben erscheint. Oder wie auch sie durch schwere Zeiten gehen.

      NB, ich finde die religiöse Rosinenpickerei sehr interessant.
      0 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.02.2017 19:48
      Highlight @Rendel Was wollen Sie eigentlich noch? Ich habe meine Heuchelei unumwunden eingestanden. Ich habe mein Bild von Herrn Stamm der Öffentlichkeit gegenüber auf Ihren Wunsch hin präzisiert. Ich habe meine Sicht auf den Artikel von Herrn Stamm präzisiert.
      Wie ein anderer hier geschrieben hat, war dieser Blog Beitrag wohl der Schlechteste seit langem. Und trotzdem hat dieser Blog wohl sein Ziel erreicht. Viele gute und manche fragwürdige Kommentare, aber sicher unzählige Gedanken zum Thema. Ich habe auf den Mann Stamm gespielt, nicht auf Sie. Wenn Herr Stamm möchte, darf er sich bei mir melden.
      8 1 Melden
    • Rendel 12.02.2017 21:49
      Highlight Sorry, ihre Stellungnahme zur Heuchelei ist mit entgangen. Ohne Absätze wird's halt manchmal schwer leserlich für mich.
      5 0 Melden
    • Pasionaria 12.02.2017 23:06
      Highlight "Ich habe auf den Mann Stamm gespielt, nicht auf Sie. Wenn Herr Stamm möchte, darf er sich bei mir melden."
      Wenn Sie nur "gespielt" haetten, waere dies unter uns (Nicht-) Glaeubigen nicht weiter aufgefallen, aber es waren unglaubliche Unterstellungen, wie oben.
      Wenn SIE, Muz, es moechten (sollten), duerfen Sie sich bei ihm entschuldigen! Waere total angebracht.
      3 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.02.2017 08:10
      Highlight @amRhein
      welche Rosinenpickerei meinen Sie? Ich bin Buddhist, lebe dies und interessiere mich für andere Glaubensrichtungen. Oder darf ich als Nicht Christ die Bergpredigt NICHT lesen?

      Selbstverständlich respektiere ich auch Atheisten. Nur Glaubensvorschreiber und Glaubenszerfledderer haben es bei mir schwer.

      Dieses Interesse für andere Glaubensrichtungen ermöglichen es erst, zu Themen anderer Glaubensrichtungen eine Meinung bilden zu können. Mit unserem Nachbarn, ein Syrischer Flüchtling, lese ich den Koran und bin sehr froh über seine Sichtweise und Lesensart.
      7 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.02.2017 08:11
      Highlight @ Pasionaria
      Darf ich nicht vermuten? Darf ich nicht glauben?

      Ob Herr Stamm hat oder nicht müsste doch er klären. Meine diesbezügliche Meinung bleibt bis dahin.

      Zitat HS «Die Christen glauben es, die Juden, Muslime, Buddhisten, Hindus – wenn auch in einer speziellen Form –, die Esoteriker und alle Sekten sowieso.»
      Dies ist eine handfeste Unterstellung ohne jegliche Differenzierung. Als Blog Autor ist es auch einfach. Etwas hinzuschreiben und dann in der stillen Kammer über die Kommentare zu lachen ohne auch nur einmal Stellung zu berechtigter Kritik als auch auf Lob zu beziehen.
      7 0 Melden
    • amRhein 13.02.2017 18:35
      Highlight @Muz 1/2: Betreffend religiöse Rosinenpickerei.
      Sie dürfen und sollen glauben, was Ihnen gefällt, das schrieb ich schon. Nur Sie sind es, die in Ihrem Kommentar eine fundamentalistische Auslegung des Korans als «alternative Fakten» darstellen. Woher wissen Sie z.B., dass ein muslimischer Märtyrer nicht ins Paradies kommt? Zitat: «Stimmt aber nicht». Woher wissen Sie was stimmt und was nicht?
      0 8 Melden
    • amRhein 13.02.2017 18:37
      Highlight @Muz 2/2: Betreffend Diskriminierung und Respekt Andersgläubigen gegenüber.
      Sie selbst erwarten scheinbar, dass man Glaubensvorstellungen grundsätzlich nicht kritisieren soll, ja erwarten gar Feingefühl, sprechen von «liebevoll» - und diskriminieren gleichzeitig Nicht-Gläubige. Siehe Zitat betreffend Hugo Stamm in meinem letzten Kommentar. Sie erwarten gar, dass der Angegriffene sich bei Ihnen melden soll. Das nennen Sie dann «Respekt» gegenüber Atheisten.
      0 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.02.2017 19:18
      Highlight Also ich kläre nun mal meine Wahrnehmungsstörung professionell ab.
      Nur so viel: Im Koran steht nirgends, dass ein Märtyrer ins Paradies kommen würde. Das dürfen Sie bitte beim Moslem Ihrer Wahl prüfen.
      Irgend wer schrieb hier weiter oben ganz nett, dass das Paradies auch Atheisten und Esoteriker aufnehmen würde.
      Das nenne ich mal Freundlich.
      8 0 Melden
    • Pasionaria 13.02.2017 19:24
      Highlight In Anlehnung an den Rhein (!)
      Sie schreiben "......Dies ist eine handfeste Unterstellung ohne jegliche Differenzierung. ", wenn Sie es so auffassen, ist es Ihr Problem. Die boesartigen Anschuldigungen hingegen, wie Sie dies in Ihrem ersten Posting getaetigt haben, sind so etwas von unter der Guertellinie....., und Sie sprechen von 'Respekt'.
      Auf solche ungehobelten Bezichtigungen, antwortet kein vernuenftiger Mensch....
      Will so gar nicht in das (schients...) 'friedliche' Budhismusdenken passen.
      Glauben duerfen Sie weiterhin, niedrigstes Diffamieren entschieden NICHT.
      1 8 Melden
    • Pasionaria 13.02.2017 21:36
      Highlight Muz..
      Korr. es sollte natuerlich heissen > 'friedliche' Buddhismusdenken.... mit zwei 'd'.
      Sorry.
      1 2 Melden
    • Pasionaria 13.02.2017 22:17
      Highlight Ehrlich, ich komm nicht mehr draus, ist aus Muz nun ploetzlich > deleted......42.... geworden?
      Oder war es ein Aufschrei, den urspruenglichen Muz zu deleten?
      1 6 Melden
    • Rendel 13.02.2017 22:48
      Highlight Ich nehm an er hat sich gelöscht.
      3 5 Melden
    • Oxymora 13.02.2017 23:39
      Highlight @Pasionara

      Religionsfaktisch
      hat Muz sein schlechtes Karma
      abgearbeitet. Als was kommt es wieder?
      0 7 Melden
    • Pasionaria 14.02.2017 00:35
      Highlight Ich komm wirklich nicht draus - kann man denn den Nick einfach so austauschen, ja deleten?

      Oxymora
      ......als bissiges Kameleon vielleicht, oder, wer weiss, als kameliger Bison?
      0 7 Melden
  • Thinktank 11.02.2017 16:11
    Highlight Wenn man einen Regenwurm nach dem Sinn des Lebens fragen würde, wären dies Erhalt der Spezies durch Fortplanzung und Nahrungsmittel für Vögel. Leider ist er nicht intelligent dazu, über Iphones, Fernsehen und Trendsportaten zu verfügen, die ihm die Zeit vertreiben, bis er stirbt. Würde er schwarzen Regenwürmern helfen, wenn diese keine Nahrung haben? Kommt ein Regenwurm ins Wurmparadies? Die Menschheit ist eine Laune der Natur, die sich zu wichtig nimmt und deren grösste Schwäche das Gehirn ist, mit dem es nicht umgehend kann.Niemand würde sie vermissen, wenn sie ausstirbt.
    33 8 Melden
    • rodolofo 11.02.2017 17:49
      Highlight Ich würde die Menschheit vermissen!
      Aber halt... dann wäre ich ja auch nicht mehr da.
      6 1 Melden
    • Rendel 11.02.2017 19:02
      Highlight Ich hab keine Ahnung was ein Regenwurm für ein Bewusstsein seiner selbst hat. Sie wissen offenbar mehr als ich. Ihr Gehirn könnte wirklich ihre Grösste Schwäche sein, wenn ich ihren Kommentar lese. Sie vergessen dass ein Regenwurm vielleicht eine ganz andere Perspektive hat und messen ihn mit menschlichem Denken. Sehr lustig 😄
      6 5 Melden
    • Pasionaria 11.02.2017 22:27
      Highlight Rendel
      Zwar habe auch ich keine Ahnung, was ein Regenwurm fuer ein Bewusstsein seiner selbst hat, Eines jedoch scheint mir gegeben, wenn sich dieser Regenwurm einen Gott ausdenken wuerde, waere dieser bestimmt auch ein > Regenwurm!
      6 2 Melden
    • rodolofo 12.02.2017 07:01
      Highlight Als Bio-Fan habe ich eine besondere Beziehung zu den Regenwürmern!
      Im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung, ein Wurm sei ein niederes Geschöpf, das man ohne weiteres achtlos zertreten kann und dessen Name als Schimpfwort verwendet noch am ehesten zu was taugt, ist für uns von der Bio-Szene der Wurm ein Held unserer Entstehung-Geschichte!
      Unglaublich, aber wahr: Die ganze oberste Humus-Schicht, ohne die Pflanzen gar nicht wachsen können, ist das Werk ausdauernder und unermüdlicher Arbeit von unendlich vielen Generationen von Würmern, die Organisches- und Mineralisches Material fressen, ...
      4 2 Melden
    • rodolofo 12.02.2017 07:08
      Highlight ... kauen, im Wurm-Darm miteinander vermengen und als Wurm-Kot ausscheiden.
      Dieser Wurm-Kot bildet die Grundlage für den fruchtbaren Humus, und - in unseren Breitengraden- der Braun-Erde.
      Ich habe mal in einem Buch über Demeter-Landbau gelesen, dass auf einer Fläche Wiesland, das eine entsprechende Anzahl Kühe ernährt, unterirdisch ungefähr die gleiche Gewichts-Masse an Würmern tätig ist.
      Ohne Würmer wären die Menschen nichts, denn ohne Würmer gäbe es weder Gras noch Kühe, ergo auch keine Milch und kein Fleisch und kein Gemüse und kein Getreide.
      Wir Menschen sind nichts ohne "das Andere"...
      7 2 Melden
  • Rendel 11.02.2017 15:37
    Highlight Wir wissen alle nichts über den Zustand des tot seins. Es geht nur um konkurrierende Vorstellungen. Über etwas zu streiten worüber wir nichts wissen und nur Vorstellungen haben, dazu ist das Leben zu kurz ^^ .
    Wir können darüber diskutieren, ob es in Ordnung ist, andere Menschen mit Vorstellungen zu manipulieren. Vorstellen kann sich jeder sein eigenes, solange er sich bewusst ist, dass es nur eine Vorstellung ist und keine Wahrheit. Meine Vorstellung ist, dass ich mir wenn ich tot bin, nichts mehr bewusst bin, wie ich im Leben bin. Mein Vorstellungsvermögen ist an das Leben gebunden.
    18 0 Melden
  • Queershnitt 11.02.2017 15:24
    Highlight Also... weil ich als Gläubige hoffe/annehme was nach dem Tod geschieht, darf ich mich nicht am Leben festhalten?

    Mein Vater, der keine Angst vor dem Tod hatte weil es nichts schlimmes ist und der mit 53 an Krebs starb, hätte sich nicht an seinem Leben festhalten dürfen?

    Wäre mein Selbstmordplan vor einem Jahr das einzig authentische gewesen, dass ich als Christ hätte machen können?
    16 6 Melden
    • Gilbert Schiess 11.02.2017 16:52
      Highlight @queer, als Gläubige nehmen sie und hoffen?
      Das zeugt in meinen Augen von befreiendem überzeugtem Glaube.
      3 1 Melden
  • Binni23 11.02.2017 14:31
    Highlight Meinen christlichen Glauben lebe ich im Jetzt und lasse mich nicht vertrösten auf ein Danach. Ich möchte durch meinen christlichen Glauben etwas in dieser Welt bewirken damit es uns als Gesellschaft gut bis besser geht. Für mich gibt die Kirche keinen "Buisnessplan" fürs Paradies aus. Und ja: ich klammere mich auch ans Leben, weil ich an den Menschen und an mein schönes Leben hier hänge. Das schliesst für mich nicht aus, dass ich an ein Leben "danach" glaube.
    39 6 Melden
    • FrancoL 11.02.2017 15:02
      Highlight Deinen Satz kann ich mehr als nur bejahen:

      "Ich klammere mich auch ans Leben, weil ich an den Menschen und an mein schönes Leben hier hänge"

      Dies wird von Hugo Stamm nie gewürdigt, dass man glauben kann und sich am Diesseits erfreuen und daran hängen.
      Glauben muss man wie es Hugo Stamm in seinen Vereinfachungen vorgibt sonst ist es eben kein richtiges Glauben. Ist schon fast sektenhaft was HS immer wieder darlegt.
      27 10 Melden
  • Michael Mettler 11.02.2017 13:39
    Highlight @hugo: können sie mir erklären wie sie auf ein "wir" kommen? Ich gehöre auf jeden fall nicht dazu.
    14 14 Melden
  • Tipi 11.02.2017 13:00
    Highlight Christen, von neuem geborene Menschen, leben in Kristus und der Tod ist unser Gewinn. Als wiedergeborener Mensch hat man die Gewissheit, dass man in das Königreich Gottes kommt, sofern man an Christus glaubt. Das ist der Unterschied zu allen Religionen dieser Welt, die keine Gewissheit haben. Wer sich Christ nennt hat keine Religion, wie Gott auch. Nur haben das viele Kirchen nicht verstanden und der Name Christus wird oft missbraucht. Viele nennen sich Christen, doch haben sie sichtlich wenig mit Christus gemeinsam.
    Mein Leben fängt erst an wenn ich tot bin.
    6 57 Melden
    • Don Sziggy 11.02.2017 13:50
      Highlight Oh je, Sie armer Mensch, dass sie so einen Mist glauben? In welchem Alter hat man den angefangen Sie zu dressieren und konditionieren? Selbständig Denken ist nicht drin vor lauter Regeln und Käfig und Angst?
      Sie tun mir nur Leid.
      32 10 Melden
    • rodolofo 11.02.2017 14:39
      Highlight Das ist kompletter Unsinn!
      Ihr Leben findet JETZT statt!
      Aber noch ist es nicht zu spät, aufzuwachen aus dem Belämmerungs-Zustand, der unter dem Einfluss Religiöser Betäubungsmittel eingetreten ist!
      Hallo? Ist da wer?
      Können Sie diese Botschaft L-E-S-E-N?
      Dann müssen Sie am Leben sein!
      Freuen Sie sich darüber, stecken Sie sich eine Blume ins Haar und hüpfen Sie barfuss draussen rum, auch wenn es gerade kalt ist!
      Um so mehr werden sie merken, wie warm Ihre eigene Körpertemperatur ist!
      Ist doch toll! Ihr Körper wärmt Sie und Ihre Seele!
      15 2 Melden
    • Homes8 11.02.2017 15:00
      Highlight @ Don Sziggy
      Sie tun mir leid wenn sie nicht ein bischen mehr Respekt vor Andersdenkenden aufbringen.
      Wir kennen seine Beweggründe gar nicht
      14 9 Melden
    • Tipi 11.02.2017 17:06
      Highlight Habe das Leben in vollen Zügen genossen mit Höhen und Tiefen, bis ich Gottes Herrlichkeit gespürt habe. Diese Liebe ist mit NICHTS auf dieser Welt vergleichbar. Religionen sind blödsinn. Wenn Sie den Herrn (Gott) kennenlernen möchten dann bitten Sie ihn doch einfach in ihr Leben zu kommen oder haben Sie Angst? Das hat nichts mit Religion zu tun. Mein Herz ist voller Liebe und ich bin auf dieser Welt um zu dienen, wo Hilfe notwendig ist. Ich bin nicht hier um meinen egoistischen, selbstsüchtigen Gelüsten nachzugehen wie 99% der Menschen. Geben ist seliger als nehmen. Jesus ist mein Wegweiser
      6 17 Melden
    • rodolofo 11.02.2017 17:37
      Highlight @ Tipi
      Es kann tatsächlich zum Problem werden, zu gut sein zu wollen.
      Aber Extremist im Geben zu sein ist sicher sehr gut für diejenigen, die etwas von Ihnen bekommen.
      Und wenn sie so viel geben können, dass Sie trotzdem nicht "verlumpen", dann ist ja alles wunderbar!
      Dann leben Sie ja bereits und müssen gar nicht erst sterben!
      5 2 Melden
    • Gummibär 11.02.2017 19:08
      Highlight Tipis Beitrag könnte man bis auf die zwei letzten Sätze gerne ohne Erwiderung stehen lassen.
      Dann kommt die Feststellung, dass mit Ausnahme von Tipi und einigen anderen Erleuchteten 99% der Menschen ihren egoistischen, selbstsüchtigen Gelüsten nachgehen.
      Tipi ist auf dem inside track und darf schnurstracks ins Paradies.
      2 1 Melden
    • Tipi 12.02.2017 01:06
      Highlight Gummibär du hast recht. Es tut mir leid ich wollte niemanden verurteilen. Dieses Recht steht mir nicht zu. Ich war einer dieser egoistischen und selbstsüchtigen Menschen und bin auch heute nicht ohne Fehler. Doch in dieser Konsumgesellschaft trifft das leider auf viele von uns zu, jedoch gewiss nicht auf jeden.
      3 1 Melden
    • Gummibär 12.02.2017 07:30
      Highlight Besten Dank. Ich gönne Dir Deine persönliche Katharsis. Mir ist es wichtig zu wissen, dass eine grosse Anzahl von Menschen sich redlich Mühe geben ein anständiges, verantwortliches Leben zu führen. Ob sie das auf Grund einer religiösen Ueberzeugung tun oder ganz einfach weil es ihnen dabei wohl ist spielt im Endeffekt keine Rolle.
      2 0 Melden
  • TheMan 11.02.2017 12:40
    Highlight Mein Chef sagte einmal: er habe keine Angst vor dem Tod. Der kommt eh. Er hat Angst vom Leben. Den dieser Hass, Terror und Krieg, das macht Angst. Meine Grossmutter (91) wünscht sich sogar zu Sterben. Alle Leute, ob Christlich/Moslem/Juden oder Atheisten die Ich kenne, haben keine Angst vor dem Tod. Warum auch? Egal wie Schmerzhaft. Sie werden den Tod, wen er kommt, akzeptieren. Den dan ist Ihre Zeit gekommen. Aber Herr Stamm, ich nehm an Sie haben angst davor. Und müssen alles in einen Topf werfen. Von Religion nach wie vor keine Ahnung.
    21 43 Melden
    • Don Sziggy 11.02.2017 13:51
      Highlight Noch so einer, hat es hier irgendwo ein Nest?
      22 11 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.02.2017 12:05
    Highlight Nun ja... einerseits ist noch kein Mensch zurück gekommen um zu berichten wie es im Paradies aussieht. Man muss also einfach nur glauben. Ohne irgendwelche "Garantien".

    Andererseits gibts ja noch das Gegenstück (Hölle) zum Paradies... und davor haben Gläubige wohl Angst.

    Darum klammern sich viele an das Jetzt. Obwohl das schon etwas im Widerspruch zum Glauben steht.

    Ich denke dass die meisten Menschen heutzutage einfach für alles einen Beweis brauchen/wollen. Auch im Glauben/Religion. Solange sie das nicht haben, halten sie am Jetzt fest.

    Bin selber gläubig, aber nicht sehr religiös.

    13 2 Melden
  • Maracuja 11.02.2017 11:56
    Highlight @Hugo Stamm: Da vertrauen wir doch lieber auf das, was wir auf sicher haben, nämlich dieses oft mühsame diesseitige Leben.

    Interessanterweise "verbieten" aber gerade diejenigen Religionen, die ein Paradies versprechen, die Selbsttötung (auch für Menschen, deren Leben nicht nur mühsam, sondern eine reine Qual ist). Wo es Strömungen gibt, die Märtyrern, die sich selbst in die Luft sprengen, den direkten Weg ins Paradies versprechen, gibt es durchaus Typen, die mehr auf das versprochene Jenseits vertrauen.
    14 0 Melden
    • rodolofo 11.02.2017 14:33
      Highlight Da möchte ich widersprechen.
      So wie ich die "Religiösen" verstehe (wahrscheinlich verstehe ich sie aber nicht wirklich, denn was verstehe ich denn schon?), meinen sie das Gleiche wie ich, wenn ich vom "Schicksal" spreche, vom vielgestaltig entstehenden Willen der Natur und des Kosmos, die bewirken, dass nicht das geschieht, was ich mir meinem persönlichen Willen plane und beeinflusse, sondern eben das, was dann tatsächlich geschieht!
      "Gottes Wille" ist also nur ein anderer Begriff für "Realität".
      Die Realität gilt es zu respektieren, denn sie entspricht Gottes Wille.
      Exit gehört auch dazu...
      4 2 Melden
  • Luca Brasi 11.02.2017 11:52
    Highlight Konfuzius sagt:
    "Wir wissen noch nichts über das Leben, wie könnten wir etwas über den Tod wissen?"
    34 1 Melden
    • Don Sziggy 11.02.2017 13:52
      Highlight Führt Euch das mal zu Gemüte, Ihr Religiösen…..
      8 5 Melden
    • Luca Brasi 11.02.2017 14:27
      Highlight Naja, Konfuzianismus kann man auch als Religion oder Philosophie betreiben. Ist aber als eine Frage der Definition. ;)
      10 3 Melden
    • FrancoL 11.02.2017 15:10
      Highlight Ja Don Sziggy; mit der Interpretation von Konfuzius ist es nicht einfach und wie Luca bereits erwähnt hat ist Konfuzius sehr nahe an eine Religion und Philosophie.

      Ihre mehrfachen Einwände hier im Netz mit einer fast schon an Hass grenzenden Einfalt vorgetragen erinnern mich an ein sektenhaftes Verhalten.
      5 5 Melden
    • Phlory 11.02.2017 15:27
      Highlight und das ist der haken an der sachen: die einen glauben zu wissen während andere wissen zu glauben sollen. Wissen ist nicht gleich glauben und umgekehrt.
      2 1 Melden
    • Don Sziggy 11.02.2017 21:29
      Highlight FrancoL - ich möchte Ihnen nur den missionarischen Eifer der Religiösen aufzeigen, nicht verstanden?
      2 0 Melden
    • FrancoL 11.02.2017 22:26
      Highlight @Wer mit missionarischem Eifer seine Weltanschauung aufzeigt, ist ein Missionar in eigener Religion. Missionar bleibt Missionar ich unterscheide nicht für welchen Gott oder Halbgott missioniert wird.
      2 1 Melden
  • Einer Wie Alle 11.02.2017 11:49
    Highlight Für unsere "Seele" wird es nach dem Tod so sein, wie vor der Geburt.
    Da war nichts, da kommt nichts. Das ist meine Überzeugung.
    17 10 Melden
    • Don Sziggy 11.02.2017 13:54
      Highlight Genau so, genau wie die Typen von Monty Python singen "you come from nothing, you go to nothing, so nothing is lost.
      11 6 Melden
    • Share 11.02.2017 14:01
      Highlight @ewa
      Ich finde das Nichts ja auch faszinierend. Aber das Sein, das bedarf mindestens einem realisierten Zufall. Da reicht überzeugen nicht mehr. Zeugen hingegen sehr...
      6 1 Melden
  • rodolofo 11.02.2017 10:46
    Highlight In den Religionen wimmelt es nur so von erzieherischen Tricks, Drohungen und "Fake News", die uns dazu motivieren sollen, die Handlung-Anleitungen der Kirchen und Sekten zu befolgen.
    Verständlich aus Sicht der Religiösen Erzieher ist es ja, und vermutlich auch in den allermeisten Fällen gut gemeint!
    Trotzdem finde ich es besser, bereits den Kindern reinen Wein einzuschenken (also nur im übertragenen Sinne natürlich!) und keine verwirrenden Geschichten vom Blut Jesu, das auch Veganer zu trinken haben und solchen Schmarren zu verzapfen.
    Kinder und die allermeisten Erwachsenen sind ja nicht blöd!
    26 12 Melden
  • pamayer 11.02.2017 10:33
    Highlight Jeder Satz sitzt. Danke Hugo.

    Ich schliesse mich den beiden vorherigen Kommentaren an: das qualvolle sterben hoffen wir umgehen zu können. Ich auch.
    26 11 Melden
    • Gilbert Schiess 11.02.2017 13:04
      Highlight Wenn ich schaue, wie Menschen in meinem Umfeld alt werden, habe ich eine gewisse Angst, alt zuwerden.
      Vor dem Tod selber habe ich keine Angst, glaube ich zumindest.
      13 1 Melden
    • Rendel 11.02.2017 15:03
      Highlight In meinem Umfeld sind die meisten alten Menschen sehr zufrieden und dankbar. Ich rede von zumeist über 85 ig Jährigen. Ich weiss nicht was sie für ein Umfeld haben, Gilbert Schiess. Wie werden die denn alt?
      0 0 Melden
    • FrancoL 11.02.2017 15:18
      Highlight @Gilbert; richtig! ich habe viel mit älteren Mengen zu tun (Planung von betreuten Alterswohnungen, Alters- + Pflegeheimen) und ich erschrecke häufig ab der Realität, ab der Realität wie Menschen innerhalb von wenigen Jahren ihre Selbständigkeit verlieren und teilweise nur noch vor sich hin vegetieren. Das kann Angst machen und ich kann mir gut vorstellen dass diese Angst ein jeder auf seine Art und Weise zu verdrängen oder zu verarbeiten versucht, dazu braucht er wohl kaum eine Anleitung von Hugo Stamm.
      Wie es sich dann beim Tod verhält dass kann tatsächlich keiner für sich genau wissen.
      5 3 Melden
  • Menel 11.02.2017 10:11
    Highlight Vor dem Tod habe ich auch keine Angst. Es gab mich Milliarden Jahre vor meiner Geburt schon nicht und es wird mich Milliarden Jahre nach meinem Tod nicht mehr geben. Ich habe den Tod in meinem Leben schon mal willkommen geheissen und es war ein ganz ruhiger und friedlicher Moment ohne Angst, daher, nein, vor dem Tod fürchte ich mich nicht.
    Was mir Angst macht ist das davor. Es ist erschreckend, wie viel Schmerz man aushalten muss, bevor man in die erlösende Bewustlosigkeit fallen darf. Die Vorstellung, nochmal so etwas erleben zu müssen, macht mir unheimlich Angst.
    34 8 Melden
    • FrancoL 11.02.2017 15:21
      Highlight @Menel; es muss nicht immer der Schmerz sein. Es kann auch gut das "Zerbrechen" sein, dass langsame Verlieren der Selbständigkeit, das kämpfen müssen mit einer Dunkelheit die sich über einem absenkt. Es sind nicht immer die körperlichen Schmerzen es ist häufig die irre Belastung des Geistes, der Denkmühle die ältere Menschen zur Verzweiflung bringt.
      4 3 Melden
    • Menel 14.02.2017 07:24
      Highlight @FrancoL, da ich damit noch keine persönliche Erfahrung gemacht habe, macht mir dies keine Sorgen. Mein Vater ist 83, Paraplegiker seit er 26 ist und wohnt immer noch alleine und bewältigt seinen Alltag selbständig. Er ist mein grosses Vorbild. Er lässt sich einfach nicht behindern. Was ihm aber auch zu Gute kommt ist, dass er sehr sozial ist und einen guten und grossen Freundeskreis pflegt. Sein Alter mit Freunden zu verbringen, belebt. Ich denke Einsamkeit lässt die alten Menschen "kaputt" gehen.
      3 0 Melden
  • Stichelei 11.02.2017 10:00
    Highlight Das Perverseste an der ganzen Leben-Tod Thematik ist, dass gerade die Religionen vehement dagegen sind, dass dieser Übergang möglichst friedlich, bewusst und ohne Schmerzen vonstatten geht. Sie gestatten den Menschen nicht, sich von einer unheilbaren, schmerzhaften Krankheit erlösen zu lassen, sondern pochen darauf, der Mensch habe zu warten und zu leiden, bis der jeweilige Gott das Bett im Paradies gerichtet hat. Ansonsten winkt nicht das Paradies sondern es wartet die ewige Verdammnis. Wirklich menschenverachtend!
    62 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2017 10:56
      Highlight Das geht von der Ansicht aus, dass das Leben Gott gehört. Man würde sich mit einem Selbstmord/Exit "davonstehlen" und wäre dann wie du es schön beschrieben hast, im Paradies erst einmal ein uneingeladener Gast.
      16 5 Melden
    • rodolofo 11.02.2017 11:16
      Highlight @ Rabbi Jussuf
      Zudem ist "SadoMaso" in den meisten Religionen ein wichtiger Bestandteil!
      So betreiben besonders fanatische Gläubige Selbstgeisselungen, oder lassen sich in echt an ein Kreuz nageln (Philippinen)!
      Die Faszination am Quälen und Foltern hat ja auch in der Inquisition eine wichtige Rolle gespielt.
      Leiden = Gottgefällig
      Leiden zufügen = Im Namen Gottes handeln

      Nicht Leiden und Von Leiden befreien = Teuflisch?
      11 4 Melden
    • meine senf 11.02.2017 14:46
      Highlight @Rabbi: Gemäss dem Gedankengang, dass man sich mit einem Selbstmord dem Willen Gottes widersetzt, könnte man sich auch das Umgekehrte fragen: Widerspricht eine lebensrettende oder -verlängernde medizinische Behandlung nicht auch dem Wille Gottes?
      7 0 Melden
  • 3fuss 11.02.2017 09:52
    Highlight Das ewige Leben ist nur ein Aspekt des Christentrums. Jesus Christus scheint mir ein moralischer Führer gewesen zu sein, der in seinen Lehren vorrallem das Diesseits und ein erspriessliches Zussammenleben im Fokus hatte.
    Dass die Pfärrer, Prediger und Priester den Fokus immer mal wieder auf das Jenseits legen, ist dem Zeitgeist geschuldet, nicht den heiligen Büchern und ihren Propheten.
    16 11 Melden
  • Homes8 11.02.2017 09:47
    Highlight Also ich glaube, ähnlich wie nach dem schlafen (den man auch den kleinen Tod nennt), werden wir wiedergeboren. In einer anderen Hülle/Körper welcher aber am optimalsten ist, um im neuen Leben die noch fehlenden Erkentnisse zu sammeln. Das hat nichts mit Paradies zu tun, sondern einfach mit Fortsetzung.
    Ähnlich wie wenn wir schlafen gehen und die Küche noch schmutzig ist, wird sie auch nach dem Schlafen noch schmutzig sein.
    Leute die das Gefühl haben, es spiele keine rolle Abfall ins Meer zu schmeissen, werden ein nächstes Leben vieleicht als Fisch verbringen. Bis wir wieder im Paradies leben.
    10 32 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2017 10:52
      Highlight Die Menschen haben nie in einem Paradies gelebt - und werden es auch nie.
      Den Tod mit dem Schlaf zu vergleichen ist ein falscher Analogieschluss, denn das Gegenstück stimmt nicht überein. Das Aufwachen hat mit der Geburt nichts zu tun.
      Ein Fehler, den schon Platon gemacht hat.
      18 9 Melden
    • rodolofo 11.02.2017 11:05
      Highlight Teilweise einverstanden.
      Von dem, was unser Leben ermöglicht hat, geht ja nach unserem Ableben nichts verloren!
      Wir werden von Kleinstlebewesen und Chemikalien biologisch abgebaut und wieder in den Naturkreislauf integriert, indem andere Lebewesen und die Vier Elemente Wasser, Erde, Feuer und Luft unsere Bestandteile in ihren ihren "Tanz der Götter" aufnehmen.
      Nicht "Wir" als Illusion eines Individuums werden also wiedergeboren, sondern es findet ein Abbau, Umbau und Neubau statt, bei dem "die Karten neu gemischt werden" und in dem neue Illusionen von Individuen entstehen.
      14 7 Melden
    • Homes8 11.02.2017 12:35
      Highlight Ich bin nach wie vor von der Unsterblichkeit der Seele überzeugt, das Leben wäre ansonst sinnlos
      11 14 Melden
    • kleiner_Schurke 11.02.2017 12:54
      Highlight Und welche Belege haben sie für ihre seltsame Theorie Homes8?
      14 5 Melden
    • Gilbert Schiess 11.02.2017 12:57
      Highlight Den kleinen Tod oder le petit morte, nennt man in Frankreich den Orgasmus.
      Dieser hat jedoch weder etwas mit Schlaf und schon gar nichts mit dem Tod zutun.
      13 3 Melden
    • Rigel 11.02.2017 13:29
      Highlight Homes8

      Hätten Sie geschrieben, dass Sie GLAUBEN, dass die Seele unsterblich ist, dann hätte sich Ihr Beitrag wohltuend von denen der anderen Traumtänzer hier unterschieden.

      Aber mit Ihrer ÜBERZEUGUNG beanspruchen Sie ebenfalls ein "Wissen" zu besitzen, obwohl Sie nicht die blasseste Ahnung haben, aus was sich denn Ihr Wissen und Ihre Überzeugung so zusammensetzt.
      14 7 Melden
    • Homes8 11.02.2017 13:55
      Highlight @ Rigel
      So ein Quatsch. Es gibt viele Wissenschafter die Überzeugt sind von Ihrer Theorie und trotzdem ist es "nur" eine Theorie.
      Anhand meines aktuellen Wissensstandes ist es so. Wenn jemand bessere Argumente hat, kann er es probieren mich zu überzeugen.

      Meine Theorie bezieht sich auf meine Erfahrung und eine "positive" Denkweise, eben dass alles einen positiven Sinn hat und da bleibt mit logischem denken nicht viel anderes übrig.
      Zudem bin ich Schiksalsmässig bis jetzt damit sehr gut gefahren.
      9 10 Melden
    • rodolofo 11.02.2017 14:09
      Highlight Auch Einbildungen beeinflussen, wie wir etwas erleben!
      Wenn mir die Unsterblichkeit meiner Seele dabei hilft, mich über die offensichtliche Vergänglichkeit meines Körpers hinweg zu trösten, dann wohlan!
      Ich jedenfalls möchte nicht als Seele ausserhalb von meinem verrottenden, oder zu Asche verbranntem Körper weiter existieren.
      Eine Existenz ohne Körper wäre nicht lebenswert.
      5 0 Melden
    • Share 11.02.2017 14:11
      Highlight @HoHoHo
      Das hat nichts mit Paradies zu tun, sondern einfach mit Fortsetzung ... bis wir wieder im Paradies leben.

      Kann ich bitte die Fortsetzung davon haben oder suchst du sie noch?
      0 0 Melden
    • moku 11.02.2017 14:42
      Highlight Da scheint mir vorallem der Wunsch der Vater des Gedankens zu sein....
      1 1 Melden
    • Homes8 11.02.2017 14:51
      Highlight @ Share & Rabbi Jussuf
      für mich ist das Paradies "Natur im Einklang".
      Nur wird das meist nicht als Paradies erkannt.
      Meist weiss man erst was man hatte, wenn man es verlohren hat. Im Moment enfernen wir uns durch Umweltverschmutzung immer weiter davon. Aber irgendwann werden wir wieder in Harmonie leben. Keiner früher oder später, sondern alle gleichzeitig, bis uns das wieder zu langweilig wird :-)
      1 0 Melden
    • Rigel 11.02.2017 15:41
      Highlight Homes8

      Um von einer Theorie überzeugt zu sein, bedarf es FAKTEN und gut fundierte ANNAHMEN.

      Können Sie mir auch nur EINEN gut fundieren Fakt oder Annahme nennen, die zu der Überzeugung führt, dass es die Seele gibt und dass sie unsterblich ist?

      Ich glaube auch, dass es eine Seele gibt und dass sie evtl unsterblich ist. Aber ich würde mir niemals anmassen zu behaupten, dass ich dafür meine Hand ins Feuer legen würde.
      1 0 Melden
    • Homes8 11.02.2017 21:15
      Highlight Also die Seele ist etwas geistiges nichts materieles
      0 0 Melden
    • Homes8 11.02.2017 21:48
      Highlight @ rodolofo
      Damit keine körperlosen Seelen rumgeistern wird sie im nächsten zufall-enden (was man verdient hat) Körper eines Lebewesens wiedergeboren.
      0 0 Melden
    • rodolofo 12.02.2017 07:37
      Highlight @ Homes
      Aber wie willst Du es schaffen, als herumgeisternde Seele einen neuen Körper zu "kapern"?
      Stellst Du Dir das etwa so vor, wie wenn ein Reiter sich auf ein neues Pferd schwingt?
      Der Reiter muss diesem Pferd nachrennen, damit er aufspringen kann, braucht also für diese Aktion einen menschlichen Körper!
      Und das Pferd hat bereits eine Seele und einen eigenen Willen...
      2 1 Melden
    • Homes8 12.02.2017 18:54
      Highlight @ rodolofo
      Ich habe mal gelesen, wie jemand während einer Hypnosesitzung/Rückführung das so beschrieben hat, während der Zeugung der Person wie von einem Staubsauger runter in den Körper gesogen. Was auch mit Beschreibungen von Leuten von Nahtod-Erlebnissen übereinstimmt. Leben entsteht mit der Befruchtung und nicht wie viele meinen mit der Geburt
      0 1 Melden
    • Homes8 12.02.2017 19:02
      Highlight Sorry, beim Kommentar oben vom 11.02.2017 21:48 hätte ich der Verständlichkeit wegen vom "zu-fallenden" statt "zufall-enden" schreiben sollen.
      Zufall ist nicht was willkürliches, sondern was einem zu-fällt
      0 0 Melden
    • rodolofo 13.02.2017 07:59
      Highlight @ Homes8
      Das kann schon sein, dass ein Mensch solche Dinge träumt, bevor er wieder zu Bewusstsein kommt.
      Solche Träume beweisen aber nicht, dass solche Vorstellungen von frei herum schwebenden Seelen tatsächlich existieren, sondern zeigen nur, dass Phantasien von frei herum schwebenden Seelen existieren, die Traumbilder von frei herum schwebenden Seelen kreieren.
      Solche Träume sollten (ähnlich wie übrigens "Fake News") nicht mit der Realität verwechselt werden, auch wenn sie uns gefallen.
      0 0 Melden
    • Homes8 13.02.2017 11:05
      Highlight Nahtod-Erlebnisse und Rückführung mithilfe von Hypnose hat nichts mit Träumen zu tun.

      Bis jetzt hat scheinbar auch niemand Fakten welche gegen meine Theorie sprechen.
      0 0 Melden
    • rodolofo 13.02.2017 11:53
      Highlight Aber Homes, die habe ich Dir doch gerade geliefert! Siehst Du sie nicht, oder willst Du sie nicht sehen?
      0 0 Melden
    • Homes8 13.02.2017 17:52
      Highlight Glaub was du willst
      0 1 Melden
    • Share 13.02.2017 20:18
      Highlight @Home
      Ist dein Post, jener zuoberst, metaphorisch zu verstehen, gebe ich dir insofern recht, alsdann die indogermanischen Wurzeln Gemeinsamkeiten aufweisen, in Bezug auf den Kreislauf des Lebens. Um beim Bekannten zu bleiben, lässt sich das Beispiel Hiob anführen, bei dem die Formel Asche zu Asche, Staub zu Staub auch zu finden ist. Nun, wie von dir angeschnitten, fragt sich ob der Kreislauf mit dem Fakt, Plastik zu Plastik immer noch funktioniert. Vielleicht ist das aber auch nur der künftige Vorrat an Erdkohle oder -Öl.
      1 0 Melden
    • Share 13.02.2017 20:27
      Highlight @Home
      Ist die Seele unsterblich, so ist diese nicht an die Materie gebunden, dann spielte es keine Rolle, weil in diesem Modell die Endlichkeit des Diesseits bereits eingerechnet ist und sich somit der Materie entzieht. Die Annahme bis zu diesem Zeitpunkt zur Seelenwanderung verdammt zu sein, ist lediglich eine Annahme. Die Gedanken eines CG Jung greifen hier besser und würden mit dem Ansatz des gemeinsamen Unterbewusstsein das Wort vom einen Leib Christi neu denken lassen. Dafür bräuchte es nicht mal Ahnenforschung, geschweige denn eine Kaste. Das Geist weht wo es will.
      0 1 Melden
    • Pasionaria 14.02.2017 02:18
      Highlight "Bis jetzt hat scheinbar auch niemand Fakten welche gegen meine Theorie sprechen."
      Sie sprechen wohl auch von ...."alternativen Fakten"....!
      Zum x Mal: einer, der von (selbstgebastelter) Theorie spricht, muss fuer diese Beweise vorbringen, nicht derjenige, der sie belaechelnd nicht glaubt.
      It's up to you.
      2 0 Melden
    • Homes8 14.02.2017 14:23
      Highlight @ Pasionaria
      Ich muss gar nichts. Was ich mach, mach ich freiwillig.
      0 1 Melden
    • Pasionaria 14.02.2017 18:53
      Highlight Dann aber bitte niemals mehr solche alternativfaktische Ansprueche stellen: "Bis jetzt hat scheinbar auch niemand Fakten welche gegen meine Theorie sprechen."
      Was soll das! Somit nochmals: derjenige, der von (selbstgebastelter) Theorie spricht, muss fuer diese Beweise vorbringen, nicht derjenige, der sie belaechelnd nicht glaubt.
      2 0 Melden
    • Homes8 15.02.2017 08:31
      Highlight Alle Anderen, Religionen, Philosophen haben ja auch keine Beweise für Ihre Theorien. Sonst wäre ja meine Theorie wiederlegt und wir würden hier gar nicht darüber diskutieren.
      Das nennt sich Logik.
      0 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 15.02.2017 09:58
      Highlight Nein Holmes, das nennt sich Geschwurbel.
      Logik ist etwas gaaanz anderes.
      Du machst deinem Namen nicht grad viel Ehre!
      1 0 Melden
    • Homes8 15.02.2017 10:19
      Highlight Keine Argumente, nur Geschwurbel von deiner Seite, was das auch immer sein mag und noch eine Priese Beleidigung dazu.

      Momol, danke.
      0 1 Melden
    • Pasionaria 15.02.2017 21:50
      Highlight Mit anderen Worten, Homes, Sie finden es laestig, bei offenkundigem Unsinn noch Beweise beizubringen....
      0 0 Melden
    • Homes8 16.02.2017 09:05
      Highlight Niemand hat Beweise weder die Religionen noch die Philosophen, oder diese werden nicht anerkannt wie bei den Rückführungen unter Hypnose. Jeder darf glauben was er will.
      0 0 Melden
    • Homes8 16.02.2017 11:56
      Highlight Passend: ein Lied von der besten schweizer Platte.

      0 0 Melden
    • kleiner_Schurke 16.02.2017 14:20
      Highlight Jeder darf glauben was er will, korrekt. Auf einem ganz anderen Blatt steht geschrieben, wen man dann in welcher Form ernst nimmt. In den letzten 250 Jahren hat sich gezeigt, dass die kritisch rationale Denkweise, die mit Abstand erfolgreiche Methode war. Die Fortschritte in Wissenschaft und Technik belegen dies eindrücklich. PS: nur weil eine Theorie nicht widerlegt ist, ist sie noch lange nicht wahr. Prinzipiell nicht widerlegbare Theorien sind vielmehr irrelevant, wie wir von Karl Popper gelernt haben.
      1 0 Melden
    • Homes8 16.02.2017 15:26
      Highlight Du meinst kurzfristigen materielen Erfolg. Dass uns dieser langfristig in eine oekologische Katastrophe führt, merkt man ja immer mehr. Nach meinem Weltbild wäre ein Handeln für ein längerfristiges, soziales Optimum erstrebenswert.
      0 0 Melden
    • kleiner_Schurke 16.02.2017 16:10
      Highlight Die durchschnittliche Lebenserwartung ist enorm gestiegen. Viele Krankheiten sind längst besiegt (Kinderlähmung, Pocken, Keuchhusten usw.). Die Umweltverschmutzung in Europa hat drastisch abgenommen, andere Länder in Asien werden folgen. Das Ozonloch und der saure Regen, die Umwelt-Blockbuster-Themen der 80, erinnert sich noch wer? Probleme gelöst. Noch nie gab es mehr Demokratien auf der Erde. Die Kindersterblickeit in Afrika ist dramatisch gesunken. Natürlich kann man auch immer alles negativ sehen wollen und die Fakten ignorieren.
      2 0 Melden
    • kleiner_Schurke 16.02.2017 16:37
      Highlight Wir vertreten die Meinung, dass sich viele bedeutsame Fragen des Lebens sich, (noch) nicht mit wissenschaftlichen Methoden beantworten lassen, was es jedoch keineswegs nötig macht, den Religionen, der Esoterik oder Verschwörungstheroien die Deutungshoheit zu überlassen. Philosophische Überlegungen kommen etwa im Gebiet der Ethik, zu weit überzeugenderen Ergebnissen als Religionen oder Esoterik. Wer Wissenschaft, Philosophie, Musik und Kunst besitzt, braucht keine Religion, keine Esoterik und keine Verschwörungstheorie (Schmidt-Salomon).
      2 0 Melden
    • kleiner_Schurke 16.02.2017 16:38
      Highlight Jeder Mensch ist frei. Es gibt keine Unterweisung, keine Morallehre, die ihm sagen könnten was er zu Tun hat. Keine der alten Autoritäten können ihm die Last der Freiheit abnehmen. So sorgfältig er moralische und praktische Überlegungen gegeneinander abwägt, letztlich muss er selber den Sprung wagen und sein Engagement, seinen Entwurf in aller Aufrichtigkeit und bei klarem Bewusstsein wählen (Jean-Paul Sartre).
      2 0 Melden
    • kleiner_Schurke 16.02.2017 16:38
      Highlight Als Folge davon entsteht innerhalb der wissenschaftlichen Theorien ein evolutiver Fortschritt, wodurch sich auch das bestehende Weltbild fortlaufend weiter entwickelt. Oder anders gesagt: “die Wissenschaft funktioniert, weil ihr Kernantrieb auf dem Wettstreit von Intellektuellen basiert. Sie bietet beeindruckende Antworten, weil sie schlaue Leute dazu nötigt, die Ideen anderer schlauer Leute zu verbessern“ (Hermann).
      2 0 Melden
    • kleiner_Schurke 16.02.2017 16:38
      Highlight Weiter denken wir, dass man zur Erklärung von Naturphänomenen nicht mehr unbewiesene Argumente einführen sollte, als unbedingt notwendig (Ockhams Rasiermesser). Die als Theorien und Hypothesen formulierten Naturgesetze betrachten wir nicht als in “Stein gemeisselte ewige Wahrheiten“ sondern sehen diese als Gegenstand der permanenten kritischen Prüfung.
      2 0 Melden
    • kleiner_Schurke 16.02.2017 16:38
      Highlight Wir vertreten eine kritisch rationale und wissenschaftliche Position. Das heisst: Wir gehen davon aus, dass es im Universum “mit rechten Dingen zugeht“ und das weder Götter, Geister, noch Kobolde oder Dämonen in die Naturgesetze eingreifen (Schmidt-Salomon). Unter Wissenschaft verstehen wir die Methodik Nachprüfbares mit nachprüfbaren Methoden undogmatisch, planmäßig und vernünftig zu überprüfen.
      Gegenstände, Theorien oder Behauptungen welche sich einer rationalen Überprüfung (Falsifizierung) entziehen, sind für uns nicht von Bedeutung (Popper).
      2 0 Melden
    • Homes8 16.02.2017 17:19
      Highlight Wenn du das glauben willst, dein Problem.

      Ich finde jeder soll seine eigenen Fehler machen und nicht die von jemand anderem. Weil er muss sie auch selber ausbaden.

      Mein Vater sagte immer einen Fehler zu machen ist nicht dumm. das brauchts zum lernen.
      Dumm ist, immer wieder den selben Fehler zu machen.
      0 1 Melden
    • Pasionaria 16.02.2017 18:54
      Highlight Homes...
      sonst noch Fragen zu kl. Schurke's Ausfuehrungen?

      Ich bin ueberzeugt Ihr Vater wuerde bestimmt auch sagen: es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Behauptungen (wie leider einige, siehe oben....)
      0 0 Melden
    • kleiner_Schurke 16.02.2017 20:17
      Highlight Tiere deren Verhalten nicht den Umständen angepasst sind sterben aus. Wir Menschen haben diesbezüglich einen enormen Vorteil. Wir können unser Verhalten (und unsere Theorien) sterben lassen ohne unser Leben dabei zu beenden. Wir sind in der Lage unser Verhalten (und unsere Theorien über unsere Umwelt) schnell anzupassen. Kontrollierter Irren ist unser tägliches Geschäft und wir werden immer besser darin.
      2 0 Melden
  • Philippe Ray 11.02.2017 09:42
    Highlight Wenn man aufhört, auf Religionen zu vertrauen und unabhängig von diesen die Antworten auf Lebensfragen in der Bibel sucht, wird man sehen, dass die Bibel nicht von einem Paradies im Himmel spricht, sondern einem irdischen. Gott verspricht, er würde durch Jesus in absehbarer Zukunft das Böse wie Krieg, Korruption, Gewalt und anderes auf der Erde zerstören und eine neue Regierung errichten, bei welcher Jesus König ist. Unter solch einer Regierung herrscht dann Frieden und Sicherheit. Trotzt dieser Verheissung möchte Gott, dass wir bereits heute ein glückliches Leben gemäss seinem Willen führen.
    12 21 Melden
    • kleiner_Schurke 11.02.2017 12:56
      Highlight Ja und da das vor 2000 Jahren war, und es seither viele Kriege gegeben hat, wissen wir, dass all das Zeug, das in der Bibel steht, blanker Unfung ist.
      13 11 Melden
    • Michael Mettler 11.02.2017 13:37
      Highlight @schurke: jesus hat kein datum angegeben. Daher WISSEN wir in dieser sache nur das sie aktuell nicht eingetreten ist.
      4 9 Melden
    • kleiner_Schurke 11.02.2017 14:05
      Highlight Gott weiss nicht mal das Datum - oh mein Gott!
      10 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2017 14:20
      Highlight Michael Mettler
      Doch hat er!
      „Wahrlich, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.“ (Matthäus 24:34).
      Aber Du kannst das gerne hinweginterpretieren. ihr Gläubigen seid ja so gut darin.
      9 3 Melden
    • Share 11.02.2017 14:37
      Highlight @Bel
      Vertrauen lässt sich nicht einfordern, auch nicht durch blinden Glauben. So steht am Ende nicht die Verheissung, sondern die Endlichkeit, wo die einen Verdammnis und andere Erlösung anführen, wo diskutiert wird die Ausschliesslichkeit durch Gottes Gnaden oder Sterbehilfeagenturen. Einander als Menschen begegnen würde schon vieles von der Angst verpuffen lassen.
      0 0 Melden
    • kleiner_Schurke 11.02.2017 14:43
      Highlight Diese Stelle kennt er nicht weil:
      a. Das Matthäus Evangelium nicht gilt
      b. Du ein Zitat aus dem Kontext reisst
      c. Du keine Experte bist
      d. Er kein Experte ist
      e. Da NT nicht gilt (sonst gilt das AT nicht, in diesem Fall ist es aber umgekehrt).
      f. Paulus diesen Abschnitt geschrieben hat
      g. Sein Pastor diese Stelle nie erwähnt hat
      h. Du kein Respekt vor den Gläubigen hast
      7 0 Melden
    • Michael Mettler 11.02.2017 14:56
      Highlight @rabbi: merci, für die bibelstelle. In meiner steht anstelle von generation geschlecht. Das ist dem urtext nach das nähere wort und soll bezug auf die juden nehmen. Und dieses geschlecht besteht noch. Übrigens danke für das verallgemeinernde vorurteil mir gegenüber.
      1 4 Melden
    • Michael Mettler 11.02.2017 14:59
      Highlight Ps: ich beziehe mich auf die luther bibel 1912.
      2 1 Melden
    • Michael Mettler 11.02.2017 16:33
      Highlight @schurke: ich bitte dich ein beispiel zu geben wann ich so reagiert habe. Ansonsten ist dein post nur billige polemik. Und da bist du dem christen den du verhönst seeehr nahe.
      0 2 Melden
    • Michael Mettler 11.02.2017 16:43
      Highlight @schurke: dein persönlich werden ist systematisch. Vor allem sollte einer der es besser zu wissen scheint auf diese taktik verzichten können. Und ganz ehrlich, ich freue mich immer über posts wie der von rabbi. Da muss ich nachdenken über etwas das mir nicht bewusst ist, es mir aber bewusst sein sollte. Ich merke dann ich argumentiere ohne etwas genau zu wissen. Das fordert mich heraus. Und das ist es was ich in der diskussion mit atheisten oder was auch immer schätze. Das ich über mich und mein glaube dank einer aussensicht noch mehr nachdenken muss.
      2 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2017 17:04
      Highlight Michael Mettler
      Gut hast du mein "verallgemeinerndes Vorurteil" gleich bestätigt. Damit wurde es zu einem echten Urteil.
      Und leider nein, "Generation" liegt den alten Ausgaben näher. Latein > generatio
      griechisch > γενεά, heisst auch Generation.

      Pech gehabt.
      3 0 Melden
    • Michael Mettler 11.02.2017 17:15
      Highlight @rabbi: in welcher sprache wurde denn das matthäusevangelium verfasst? Eventuell können wir nach der antwort nochmals über das vorurteil reden.
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2017 17:31
      Highlight griechisch
      3 0 Melden
    • Michael Mettler 11.02.2017 17:43
      Highlight Hmmm, ich google wie verrückt. Ich finde jedoch immer nur die info das es in hebräisch verfasst wurde. Heisst wir machen einen faktencheck:
      http://www.bibelwissenschaft.de/bibelkunde/neues-testament/evangelien/matthaeus/
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2017 17:58
      Highlight guter Link
      Dabei ist es klar, dass dieses Ev. (wie alle anderen NT-Texte) in griechisch abgefasst wurde. Das wird da nicht einmal extra erwähnt.
      Koine (Griechisch) war damals die Umgangssprache im Nahen Osten bis nach Rom.
      Soweit ich weiss, beziehen sich auch die meisten Zitate aus dem AT auf die griechische Septuaginta und nicht auf die hebräische Bibel.
      1 0 Melden
    • Michael Mettler 11.02.2017 18:27
      Highlight @rabbi: wir hätten da übrigens noch ca. 50 bibelstellen die auf den zeitpunkt der wiederkehr hinweisen. Kurz vor der Himmelfahrt erklärte Jesus seinen Jüngern: "Euch steht es nicht zu, die Zeiten und Fristen zu kennen, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat" (Apg 1,7). Und ich hab das mit dem griechischen gefunden, es wurde ins griechische überliefert, der urtext bleibt aus meiner sicht hebräisch. Und es wäre echt komisch wenn ein jünger jesus der in israel gelebt hätte griechisch gekonnt hätte.
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2017 18:48
      Highlight vielleicht solltest du deinen Link nochmals genauer lesen. Es handelte sich bei Matth. mitnichten um einen Jünger. Der wurde erst später hinzu gedichtet.
      Aber glaub du, was du willst, auch wenn Wissenschaftler was ganz anderes sagen - und auch belegen können!
      2 1 Melden
    • Michael Mettler 11.02.2017 19:05
      Highlight @rabbi: ich bin ehrlich gesagt unschlüssig. Weil, griechisch war effektiv in diesen teilen vorhanden, jedoch eher in der oberschicht, die unteren schichten, man zählt jesus und seine jünger auch dazu sprachen aramäisch. Auf jeden fall bin ich da ein laie und nicht ein wissender, schätze daher dein wissen. Ist das wort im griechischen denn in der einzahl oder mehrzahl geschrieben?
      0 1 Melden
    • Michael Bamberger 11.02.2017 19:47
      Highlight @ Michael Mettler

      Warum so kompliziert, wenn's einfach geht:

      „Amen, ich sage euch: Von denen, die hier stehen, werden einige den Tod nicht erleiden, bis sie den Menschensohn in seiner königlichen Macht kommen sehen.“ (Mt 16,28)
      1 0 Melden
    • Michael Mettler 11.02.2017 20:26
      Highlight @bamberger: da verweise ich auf den vers 10.23 ebenfalls matthäus. Da steht plötzlich etwas über städte im gleichen kontext. So einfach wie du denkst ist es dann doch nicht. Aber man kann es ja versuchen.
      0 0 Melden
    • kleiner_Schurke 11.02.2017 20:38
      Highlight Wie hat es Karlheinz Deschner dereinst so schön formuliert? Jesus hat den Menschen das Himmelreich versprochen – gekommen ist Auschwitz.
      1 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2017 20:44
      Highlight Michael Mettler
      Einzahl.
      Wenn es um "Geschlecht" ginge, dann müsste da auch noch ein Bezug sein. Welches Geschlecht? Den gibt es aber nicht. Dass damit Juden gemeint sein könnten, ist reine Spekulation, so wie das Wort Geschlecht selber.
      In deinem Link steht es doch klipp und klar, dass das Mt nicht in Palästina entstanden ist, sondern in Syrien.
      Es ist für Sprachforscher auch ein Leichtes zu sehen, in welcher Sprache ein Text abgefasst wurde. In diesem Fall griechisch, wie das gesamte NT.
      1 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2017 20:46
      Highlight Michael Mettler
      Man sollte sich endlich verabschieden von der irrigen Meinung, auch nur eine einzige Schrift des NT sei von einem Jünger geschrieben worden. Die Namen wurden später auf anonyme Schriften gesetzt um damit mehr Autorität zu erlangen. Das war nicht unüblich, wenn auch nicht wirklich redlich.
      1 1 Melden
    • Michael Mettler 11.02.2017 21:26
      Highlight @rabbi: merci für deine erklärungen! Freue mich auf die nächste diskussion in der ich was lerne.
      2 0 Melden
    • Michael Mettler 11.02.2017 21:42
      Highlight @schurke: grosses kino: ein unglaubliches verbrechen von menschen mit einem versprechen eines gottes in zusammenhang zu bringen und daraus ein sarkastisches Konstrukt zu kreieren das ein glaube kritisieren will. Wow, ich staune...
      0 0 Melden
    • Michael Bamberger 11.02.2017 21:47
      Highlight @ Michael Mettler

      Was wollen Sie mit Matthäus 10.23 belegen? wie wollen Sie damit Mt 16,28 wegdiskutieren?
      0 0 Melden
    • Michael Mettler 11.02.2017 22:13
      Highlight @bamberger: sie sagen es sei einfach. Ich sage nein. Warum? Weil 2 gleiche sätze mit einem anderen wort. Einmal geht es um menschen einmal um städte. Ich will damit nichts wegdiskutieren. Ich sage nur es ist nicht so einfach wie sie denken. Die bibel ist komplex, ob sie dann daran glauben oder nicht ändert daran nichts. Das macht es ihnen schwer mir zu sagen die bibel sei ein märlibuch und mir macht es schwer ihnen dieses buch als allerheilsmittel zu verkaufen
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.02.2017 23:42
      Highlight
      Man kann nicht einfach einen Kontext konstruieren, wo keiner ist. Der zweite Vers beschreibt nur eine Möglichkeit, die genauso schnell eintreten soll, schliesslich rechnet er damit, dass seine Jünger noch nicht gestorben sind, wenn er wiederkommt.
      Von solchen Versen war das Christentum bis heute beseelt. Andauernd war wieder mal der Weltuntergang kurz bevor, die "Zeichen waren zu sehen".
      Es lässt sich einfach nicht wegdiskutieren, dass die ganze Weltuntergangsstory ein einziger Misserfolg war. Das ist natürlich dumm, weil ohne das das Christentum ohne Hosen da steht.
      1 1 Melden
    • kleiner_Schurke 12.02.2017 00:08
      Highlight Ja Deschner war schon ein ganz spezieller Typ. Der war so gut das selbst die katholische Kirche herself ihn als Referenz benutzt hat. So gut kannte kaum einer die Geschichte des Christentums.
      1 0 Melden
    • Michael Mettler 12.02.2017 08:02
      Highlight @rabbi: wenn ich 2 praktisch identische texte anführe dann kreiere ich dadurch sicher keinen kontext. Ich sage damit nur das es nicht so einfach ist. Und ich bin erstaunt das es menschen gibt die dazu abschliessende urteile fällen können.
      0 0 Melden
    • Michael Mettler 12.02.2017 08:07
      Highlight @schurke: das stimmt. Er war anscheinend wirklich ein crack, umso erstaunlicher das er sich zu solch plumpen und auch dummen provokationen hinreissen lässt. Da habe ich schon wesentlich schlauere provokationen gelesen. Man ist sich für nichts zu schade...
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.02.2017 09:48
      Highlight Michael Mettler:
      Wenn du sagst, es sei komplizierter und dazu einen weiteren Text anfügst, dann verbindest du diese Texte miteinander und machst einen Kontext.
      Es ist nicht kompliziert, es sind einfach mehrere Aussagen, die ungefähr dasselbe sagen. Meiner Meinung nach ist das eine Vereinfachung.
      1 0 Melden
    • kleiner_Schurke 12.02.2017 11:03
      Highlight Ich fühle mich durch Deschner in keiner Weise provoziert. Er war jemand, der eine nüchterne Bilanz gezogen hat. Er nimmt dabei explizit Bezug auf das christliche Deutschland und weiter auf den Antisemitismus, der dem Christentum inne wohnt, schliesslich hat sich das Christentum explizit vom Judentum abgespalten.
      0 0 Melden
    • Michael Mettler 12.02.2017 11:12
      Highlight @rabbi: bamberger versucht mit selektiv ausgewählten bibelversen die diskussion zu seinen gunsten zu ersticken. Das ist eine billige vereinfachung eines sachverhalts. Aber du hast mit deinem post grundsätzlich, und das ist ja das wesentliche recht.
      0 1 Melden
    • Michael Mettler 12.02.2017 11:40
      Highlight @schurke: a) die welt dreht sich nicht immer um dich, wir leben zusammen auf dieser erde. B: eine bilanz zieht man wenn etwas abgeschlossen ist. C: zwischen DEM christentum und christen die abartiges machen besteht zum glück ein unterschied. D: durch eine abspaltung den antisemitismus zu begründen ist wohl sehr spektakulär.
      0 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.02.2017 12:23
      Highlight Michael Mettler
      Bamberger hat nur klargemacht, dass Du in punkto Datum falsch liegst.

      Der Antisemitismus ist sehr wohl in der Bibel begründet: Joh. und weitere. Es bräuchte die Abspaltung als Argument nicht einmal.
      Aber auch Abspaltung ist als Begründung nicht schlecht, denn abgesondert hat man sich ja, weil die neue Messiasidee bei den Juden nicht ankam. Man fühlt sich gedemütigt. Sowas kann leicht in Hass umschlagen, oder eben in Antisemitismus. Kennen wir vom Islam genauso, oder etwas milder von den Jehovas Zeugen gegen die RKK, sie ist deren Teufel, die Hure Babylons.
      1 0 Melden
    • Michael Mettler 12.02.2017 12:58
      Highlight @rabbi: ach komm, antisemitismus ist das nicht, das wäre wenn schon antijudaismus. Und da hat deschner nicht überlegt. Aber seine fans finden das natürlich super, und applaudieren mal grosszügig
      0 1 Melden
    • kleiner_Schurke 12.02.2017 13:39
      Highlight @MM Ich weiss, dass sich die Welt nicht um mich dreht. Warum aber ausgerechnet du beleidigt sein willst ob der Äusserungen von Karheinz Deschner ist mir schleierhaft. Ich bin ja auch nicht beleidigt durch Aussagen von Fundi Christen oder Fundi Muslimen die Wissenschaft total daneben finden. Sollen sie doch, mir doch egal. Bei der nächsten Lungenentzündung werden beide kaum nur beten sondern auf naturwissenschaftliche Erkenntnisse und ihre Entwicklungen (Antibiotika) setzten. Umgekehrt kann sich ja der Frömmeler auf Sofa sitzen und beten solange er will und braucht sich KHD nicht zu scheren.
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 12.02.2017 14:49
      Highlight Michael Mettler
      Antijudaismus ist etwas präziser für das Phänomen. Da gebe ich dir recht. Trotzdem führt das in gerader Linie zum Antisemitismus.
      0 0 Melden
    • Michael Bamberger 12.02.2017 16:58
      Highlight @ Michael Mettler

      "Der christliche Antijudaismus bereitete den neuzeitlichen Antisemitismus vor; beide ermöglichten den Holocaust an den europäischen Juden mit." (Wikipedia)

      Siehe dazu z.B. Mt 27,25; Joh 8,44; 1 Thess 2,15; Titus 1,10-11; Apg 2,36; etc.
      1 0 Melden
    • Michael Mettler 12.02.2017 17:35
      Highlight @schurke: bin nicht beleidigt. Finde das zitat nur dumm. Und ja antibiotika ist ein tolles thema. Lies doch mal die packungsbeilagen und die studien zu toten durch medikamentöse behandlungen. Aber hauptsache du konntest mal wieder die wissenschaft gegen den glauben ausspielen. Das bringt uns weiter im leben.
      0 1 Melden
    • kleiner_Schurke 12.02.2017 18:23
      Highlight Gott hätte doch, durch simpelste Verhaltensregeln seiner Schäfchen, sehr viel bewirken können. Das würde sich dann so lesen: Flem 1,1 “So hustet euch nicht gegenseitig ins Antlitz das ich euch nach meinem Bilde gegeben habe, auf das ihr nicht erkranket an der Seuche des Widersachers. Möget ihr husten in eure Armbeuge“. Mit solch simplen Sätzen hätte Gott Millionen Leben retten können. Aber was komm stattdessen? Ein Buch voller Genozide, sexistischer und homophober anderer dämlicher göttlicher Anweisungen.
      2 0 Melden
    • Michael Mettler 12.02.2017 20:04
      Highlight @schurke: ach komm, wir waren doch bei den antibiotika und den wissenschaftler die schlauer sind als gott. Die leier mit dem psychisch kranken gott und deren labilen schäfchen kennen wir. Darum, was machen die schlauen köpfe gegen die heutigen erbitterten kämpfe um die jemenitische stadt aden? Genau, sie machen nicht. Gott auch nicht. Aber im gegensatz zu den schlauen köpfen ist gott nicht mal existent. Also lass das gequatsche mit der wissenschaft. Die macht auch nur was sie kann und das ist nicht bedürfnis sondern resourcenorientiert.
      0 0 Melden
    • Michael Mettler 13.02.2017 07:10
      Highlight @schurke: ich warte! Menschen sterben, wir brauchen was das intelligenter ist als auf dem couch sitzen und rumfrömmeln! Da bist du ja spezialist, deine sternstunde wäre jetzt. Nicht nur im jemen. Auch im mittleren afrika, im nahen osten, in china wo die menschenrechte nichts gelten, in amerika wo rechte fundis durchdrehen, in südamerika gibt es gangschlachten, in frankreich rechtsfreie räume. In unserem land psychisch kranke. Jetzt ist es zeit für die ach so schlauen, gott hilft ja nicht. Bashen kann jeder, wo sind die lösungen?
      0 0 Melden
  • Eteokles81 11.02.2017 09:32
    Highlight Ich habe keine Angst vor dem Tod. Dann ist es halt vorbei.
    Aber davor, unter Schmerzen und Qualen zu sterben! Haben alle mit denen ich gesprochen habe Angst. Ein schneller schmerzloser Tod ist nunmal nicht selbstverständlich.
    39 3 Melden
  • rodolofo 11.02.2017 09:24
    Highlight Wir sollten vielleicht differenzieren zwischen "Tod" und "Sterben".
    Der Tod macht mir keine Angst, weil der Tod wie ein Schlaf ist, aus dem es kein Erwachen mehr gibt, ohne Schmerzen und ohne Alpträume, ohne all diese unangenehmen Dinge, die die Buddhisten "Leiden an und in der materiellen Welt" nennen.
    Was hingegen den Allermeisten von uns grosse Angst einflösst, ist der ÜBERGANG zwischen Leben und Tod, wo die Sinne entschwinden, aber die Schmerzen noch da sind, wo wir die Kontrolle verlieren und ausgeliefert sind.
    Diesen Übergang wollen wir möglichst rasch und schmerzlos schaffen.
    33 3 Melden
    • Share 11.02.2017 10:17
      Highlight Komatös, finde ich das. Rodolfo, mir fällt auf die Schnelle auch kein besseres Wort ein, aber ist es jetzt unbedingt nötig, den Tod auch noch als Leistung zu definieren? Anstelle von schaffen vielleicht bewältigen? Auch quer? Ich bin in meinen Überlegungen letzthin dahin gelangt, das Leben als ein einziges Sterben zu betrachten, dann würde das Schaffen vielleicht passen. Aber es sträubt sich alles, weil, bitte verstehe mich nicht falsch, ich bewältige ohne Mühe 7/24, aber den Lebenssinn aufs Arbeiten reduzieren? Das könnte die Voraussetzung sein, das Leben auf nachher zu verschieben.
      2 6 Melden
    • Phlory 11.02.2017 10:17
      Highlight sehr gute ansichtsweise 👍🏻
      2 0 Melden
    • rodolofo 11.02.2017 10:50
      Highlight @ share
      Ich sehe "Sterben" halt mehr als Arbeit, denn als Vergnügen...
      Wenn Du auch das ganze Leben als Sterben sehen willst, dann kannst Du das natürlich.
      Mir wäre bei einer solchen Vorstellung einfach sehr unwohl, darum habe ich sie nicht.
      Leben ist Leben und Tod ist Tod.
      Und dazwischen liegt eben das Sterben...
      4 1 Melden
    • Share 11.02.2017 11:52
      Highlight @rodolfo
      Gnade ist das eine. Glaube ein anderes. Was wirklich ist, sehen wir doch gar nicht. In der Mikrobiologie ein Selbstzweck. Deine Zellen wachsen um sich zu teilen. Was im Sterben konkret scheidet ist Bewusstsein und was das ist, weiss keiner so genau.
      3 0 Melden

Heilsbringer Blocher mutiert zum Führer

Er schwört die Gefahr einer Diktatur herauf und lenkt davon ab, dass er die Schweiz spaltet.

Wenn seine Parteisoldaten und Fans seine Taten rühmen, huscht ein verklärtes Lächeln über ihr Gesicht und ihre Augen glänzen. Für sie ist er ein Heilsbringer, der das Böse abwenden und die Erlösung erzwingen soll.

Der hemdsärmlige Polterer und empathielose Volkstribun geniesst bei einem beträchtlichen Teil der Schweizer Bevölkerung nahezu einen Heiligenstatus: Christoph Blocher, der (angebliche) Kämpfer der Armen und Entrechteten. Die Verehrung hat pseudoreligiösen Charakter angenommen. Und …

Artikel lesen