Blogs

Für Fromme ist Kritik am Glauben Gotteslästerung. Warum eigentlich?

Wenn es um ihren Gott geht, ist es vorbei mit der Gelassenheit.

26.08.17, 10:33 26.08.17, 16:03

Sind Skeptiker und Atheisten von Satan beeinflusst? In den Augen vieler Frommen schon.

In diesem Blog beobachte ich immer wieder ein Phänomen, das einen guten Einblick in die Gemütslage und Denkweise vieler Gläubigen gibt. Die gleichen Erfahrungen machte ich zuvor auch zehn Jahre lang bei meinem Blog beim Tages-Anzeiger. Man kann also schon fast von einer «Gesetzmässigkeit» sprechen.

Es geht um die Frage, wie manche Gläubige Skeptiker und Freigeister beurteilen und wie sie auf ihre Argumente reagieren. Wer die Kommentare hier regelmässig liest, kennt das Ritual: Wer religionskritische Kommentare abgibt, wird reflexartig als Atheist abgestempelt. Dabei schwingt der Unterton mit, Ungläubige seien geistig fehlgeleitet. Deshalb lohne es sich nicht, sie ernst zu nehmen oder ihnen Aufmerksamkeit zu schenken.

Streitgespräch zwischen Michael Schmidt-Salomon von der Giordano-Bruno-Stiftung und dem katholischen Theologen Prof. Armin Kreiner. Video: YouTube/ReligionundPolitik

Tatsächlich benutzen Strenggläubige den Begriff Atheismus als Schimpfwort. Kritiker oder Skeptiker sind in ihren Augen Gotteslästerer, denen ein ethisches oder moralisches Empfinden abgeht. Sie sind ausserdem von Satan verführt und wirken als Werkzeug des gefallenen Engels oder Fürsten der Dunkelheit.

Strenggläubige wagen es zwar selten, solche Gedanken öffentlich auszudrücken, doch wer sich in diesen religiösen Kreisen auskennt und ihre Denkweise und ihr Weltbild studiert, kommt zu diesem Schluss.

Diskussion der beiden Philosophen Holm Tetens und Philipp Hübl über die Gottesfrage. Video: YouTube/SRF Kultur

In ihren Augen ist allein schon Kritik an ihrem Glauben oder Gott Ketzerei. Statt sich auf eine Diskussion einzulassen und sachliche Argumente in die Diskussion zu werfen, wenden sie beleidigt ein, ihre religiösen Gefühle seien verletzt worden.

Sie glauben, dass ihre Umwelt ausnahmslos auf diese Gefühle Rücksicht nehmen müsse. Als sei das religiöse Empfinden ein besonderes Gut, das nicht angetastet werden dürfe.

Warum unterscheiden wir zwischen religiösen und säkularen Gefühlen?

Doch: Worin unterscheiden sich religiöse Gefühle vom säkularen oder alltäglichen Empfinden? Könnte beispielsweise ein Trump-Wähler nicht den gleichen «Gefühlsschutz» reklamieren, wenn sein Säulenheiliger massiv kritisiert oder beleidigend karikiert wird? Oder verteidigen fromme Christen ihre muslimischen Brüder, wenn diese wegen Mohamed-Karikaturen auf die Barrikaden gehen?

Die Dünnhäutigkeit vieler Gläubigen mutet eigenartig an. Im Alltag sind kritisches Denken und Vernunft absolut unabdingbar, um das Leben sinnvoll und verantwortungsbewusst gestalten zu können, denn Gutgläubige werden bekanntlich gern missbraucht oder über den Tisch gezogen. Deshalb gibt es Gesetze und Konsumentenschutz.

Ist Kritik am Glauben Gotteslästerung?

Beim Glauben soll hingegen alles anders sein, die alltäglichen Werte keine Gültigkeit mehr haben? Da werden kritisches Denken und logische Überlegungen als Kontrollinstanz oft als Sünde taxiert oder als Gotteslästerung empfunden. Als ob Gott es nicht aushalten würde, wenn er kritisiert wird.

Verräterisch ist diesbezüglich die Bibel, in der ein kindlicher Glaube propagiert wird. Man denke nur an die Aussage: «Selig sind die Armen im Geiste». Als hätten die Autoren der Bibel geahnt, dass die Menschen in 2000 Jahren die Widersprüche und Ungereimtheiten im Buch der Bücher einst analysieren könnten.

Dabei wäre ein kritischer Umgang mit religiösen Dogmen und Glaubensgemeinschaften besonders wichtig, weil es um hochsuggestive und sensible Bereiche geht, um das Höchste und Letzte. Nirgends ist nämlich die Gefahr der Manipulation, des Missbrauchs und der Indoktrination grösser.

Mit Gott und den vermeintlich heiligen Schriften wurde die Menschheit in der Geschichte zu oft drangsaliert und geknechtet.

Mit Gott und den vermeintlich heiligen Schriften wurde die Menschheit in der Geschichte zu oft drangsaliert und geknechtet. Und wird es teilweise heute noch. Man denke nur an die religiös legitimierten Kriege und Terroranschläge in der islamischen Welt.

Deshalb braucht es gerade im religiösen Milieu einen besonders kritischen Blick. Gottesbilder und Heilskonzepte müssen hinterfragt und zur Diskussion gestellt werden, um die Gefahr des Missbrauchs rechtzeitig zu erkennen.

Gläubige müssten kritischen Geistern und Skeptikern dankbar sein, dass sie den Finger auf die wunden Punkte legen und vor den Fallstricken warnen. Egal, ob sich die Warner als Theisten, Agnostiker, Skeptiker oder Atheisten verstehen.

Kritik an Ungläubigen deutet auf Glaubenszweifel hin.

Der Abwehrreflex bei vielen Gläubigen auf Kritik deutet darauf hin, dass sie selbst Glaubenszweifel haben und sich von diesen bedroht fühlen. Sie haben Angst, von kritischen Argumenten «verführt» und verunsichert werden. Deshalb wehren sie Kritik mit der Aussage ab, in ihren religiösen Gefühlen verletzt zu sein. Damit bauen sie sich selbst eine Falle.

Wenn ich die jahrelangen Aggressionen und teilweise den Hass betrachte, die mir in den letzten 40 Berufsjahren von Gläubigen aller Couleur entgegen geschlagen sind, frage ich mich, was es mit der sprichwörtlichen Gelassenheit auf sich hat, die ein tiefer Glaube bewirken soll.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
347
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
347Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Paples 18.09.2017 11:07
    Highlight Schubladen-glauben, ein nicht zu ignorierendes Dilemma für den rechtschaffenden, der sich der faulen Ausreden aus der Schubladen, sich anhören muss.
    2 0 Melden
  • Paples 18.09.2017 01:46
    Highlight Den Schachtel-glauben ist das was nach Vorhersehung einer Lehre aus der Schubladen herausgenommen werden muss und darf, gegeben-falls für das was es soeben gebraucht wird. Was für Ausreden zu peinlichen Fragen des Glaubens hatten, tun sich Frommen-führer, verschiedene Bibelverse schablonisieren, und zu recht sortieren, dass je nach Schublade alles zusammenpasst, um sich der Erklärungnot sich heraus zu stehlen.
    2 0 Melden
    • Paples 23.09.2017 21:21
      Highlight Für peinliches übertünchen passen die gesammelten, und schubladisierten Bibelzitaten, für irgendwelche faule Ausreden.
      1 1 Melden
  • Paples 06.09.2017 21:41
    Highlight Zum Teufel nochmal, warum bittet ihr immer: Vergib mir~ vergib mir, wenn auf einen erlösenden Mega- held geglaubt wird, der bereits den Schmach der Schuldgefühle aufgehoben hat. Das hat aber ein Zwiespalt in sich, denn warum Vergeben, da gleich wieder die Moral verletzt wird. Da ist das >Vergib- mir,< wohl eher ein Schwindel der Selbsttäuschung, von sich selbst und vor andern. Der Placebo-glauben der Erlösung vom schlechten Gewissen, ist und bleibt ein Missgeschick, und dient der Vertuschung der eigenen Schuldeingeständnisse, was man an sich selbst und andern angerichtet hat.
    6 1 Melden
  • pete.waterman 01.09.2017 20:05
    Highlight You are your own Personal Jesus. Amen.
    2 0 Melden
  • Michael Bamberger 31.08.2017 12:42
    Highlight The Hat Guy: "Und sein Vorwurf, dass kein Diskurs stattfinde, lässt ein ziemlich eingeschränktes Weltbild durchscheinen. Während dieser im Christentum tatsächlich oftmals nicht erwünscht ist, sind Diskussionen in anderen Religionen nämlich durchaus üblich."

    Das ist aber recht interessant...

    Und bei welchen Religionen wäre es denn "durchaus üblich", Glaubensgrundsätze zu diskutieren bzw. zu verhandeln?
    8 0 Melden
  • Oxymora 30.08.2017 23:12
    Highlight << Gläubige müssten kritischen Geistern und Skeptikern dankbar sein, dass sie den Finger auf die wunden Punkte legen >>

    Das muss ich gleich Pfarrer Joel Osteen mitteilen.


    http://www.sueddeutsche.de/panorama/sturm-harvey-pfarrer-oeffnet-kirche-fuer-hurrikan-opfer-erst-nach-shitstorm-1.3647416

    3 3 Melden
  • Pasionaria 29.08.2017 23:30
    Highlight Alien....Alienus
    Vielleicht interessiert Dich, dass auch am noerdlichen Ende der Welt, trotz groesserer Suchaktion meinerseits, keine Spur eines Schoepfers zu finden ist. Oder schmilzt auch er gemeinsam mit den bedauernswerten Gletschern dahin?
    Who knows?
    Nichts zu machen gegen per Taufschluckimpfung Immunisierte, den Verstand Ausschaltende Aberglaeubige.
    Du weisst ja unterdessen auch, dass je mehr Licht Du in den Teufelskreis des Glaubens bringst, umso dunkler ess um die Glaeubigen und deren Entgegnungen wird.
    Deine Kommentare zu lesen, tun den "atheistischen Goettern" ach so gut!!
    5 4 Melden
    • Alienus 30.08.2017 09:11
      Highlight Pasionaria

      Ach, der Glaube versetzt Berge!

      Ist doch Quatsch, denn der Glaube erzeugt und erzeiugte massenhaft Grabhügel.

      Bei uns wird Momentan des Jan Hus gedacht. 600 Jahre Verbrennung auf dem Scheiterhaufen. Es geht um Politik, Macht, Rechthaberei und nicht einen gerechten Disput über Gott.

      Wer Erfolg hat, den belohnt Gott. Wer an Gott glaubt will auch belohnt werden. Tod den Gottlosen.

      Ach hätte Gott damals im Paradies die Menschen nicht ausgewildert!

      Qffensichtlich ein Missgeschick.
      7 3 Melden
    • Spooky 30.08.2017 19:51
      Highlight @Pasio&Ali
      "Deine Kommentare zu lesen, tun den "atheistischen Goettern" ach so gut!!"

      Hahaa! Wisst, ihr beiden Alleswisser: Der Verstand ist dual. Er denkt dialektisch.

      Aber je näher man dem Göttlichen kommt, so wie ich, dann kann man nur noch in Widersprüchen reden. Ist ja klar, dass ihr Beiden da nicht mehr nachkommt.
      3 7 Melden
    • Alienus 31.08.2017 14:03
      Highlight Göttlicher Spooky

      Darf man Sie mit Ihre „göttliche Herrlichkeit“ oder „herrliche Göttlichkeit“ ansprechen?
      8 3 Melden
    • Spooky 31.08.2017 23:09
      Highlight LIeber Herr Ali

      Bitte nicht mich als göttliche Herrlichkeit ansprechen!

      Ich müsste nur lachen!

      Das Göttliche ist nämlich identisch mit Lustig.

      Frag die Kinder. Die wissen das noch.

      6 3 Melden
    • Alienus 01.09.2017 12:48
      Highlight Ihre herrliche Göttlichkeit @Spooky

      Ihre Bescheidenheit ist einzigartig!

      Aber trotzdem sind Sie der größte Religionskasperl denn je.

      Da ist ein Namenswechsel bei Ihnen notwendig: Divinus
      6 2 Melden
    • Spooky 01.09.2017 14:17
      Highlight @Alienus
      Du bist ja nur dazu fähig, die Leute entweder zu beschimpfen oder lächerlich zu machen.
      4 7 Melden
    • Alienus 01.09.2017 17:56
      Highlight Ihre allerherrlichste Göttlichkeit @Spooky


      Schnief. Schluchz. Heul.

      Beachten Sie das Echo!
      1 3 Melden
    • Spooky 01.09.2017 22:28
      Highlight @Alienus
      "Beachten Sie das Echo!"

      Für mich ist jeder Blitz, den ich bekomme, ein Kompliment. Dem sagt man göttliche Arroganz.
      0 4 Melden
    • Paples 05.09.2017 23:19
      Highlight Der Grundtenor ist göttlich gelungen, doch was hat das eigentlich zu bieten? Nichts!
      4 0 Melden
    • SemperFi 22.09.2017 16:19
      Highlight @Spooky: Nun haben Sie mich in ein grosses Dilemma gestürzt. Aber wunschgemäss habe ich halt geblitzt :-)
      3 0 Melden
    • Spooky 22.09.2017 19:42
      Highlight @SemperFi
      Hehe ;-) Na ja, manchmal habe ich eine grosse Klappe. Ich freue mich nämlich auch über die Herzen, ehrlich gesagt. 😇
      1 1 Melden
    • Alienus 22.09.2017 23:30
      Highlight Spucker

      Manchmal?
      4 0 Melden
    • Paples 23.09.2017 20:39
      Highlight Spooky, nun wie fühlen sie sich, etwa wie gottgleich, und auch wie ihn selbst!? Niemand ist Gottes, auch Spooky nicht, und wirst es auch nicht und niemals sein!
      0 0 Melden
    • Spooky 23.09.2017 21:48
      Highlight Das letzte Ziel eines Hindus ist, das Atman mit Brahman zu vereinigen.

      Was Atman und Brahman ist, müsst ihr aber schon selber googeln. Denn im Hinduismus gilt: "If somebody is not hungry, don't give him food!"
      0 0 Melden
    • Spooky 24.09.2017 00:05
      Highlight @Paeblos
      Ich bin Hindu. Es gibt niemanden - auch keinen Gott und auch keine Göttin über mir. Falls mich jemand verurteilt, dann verurteile ich mich selber. Die Gedanken sind frei, und darum kann ich machen, was ich will, und solange ich es gut finde, kann niemand mich dafür belangen, auch kein Gott.

      Siehe die Rolling Stones - nicht einmal der oberste Gott der Götter kann sie zu etwas verknurren.
      ⬇︎☟⬇︎
      "I am free to do what I want any old time"
      [
      ]

      1 0 Melden
    • Paples 25.09.2017 22:15
      Highlight Wenn aus dem Hinduismus kein Gott kommt, dann ist ihre Einstellung eine Philosophie der Selbstfindung, stimmt das? Wer einen Glauben hat, glaubt an eine Perspektive an das was man sich halten kann, an was glauben sie?/ Wenn jemand den andern zu unrecht verurteilt, so verleugnet diesen sich selbst, und hat sich damit selbst gerichtet. Dann klagt das Gewissen an, auch wenn man es verdrängt, denn es prägt wie man sich verhält und sich den andern zeigt.
      Wenn ich so lese, dann ist der Eindruck, von einer esoterischen Philosophie./Im Hinduismus verehren die Gläubigen ihre Gottheiten!











      0 1 Melden
    • Spooky 26.09.2017 01:47
      Highlight @ paeblos
      "...an was glauben sie?"

      [https://de.wikipedia.org/wiki/Brahman_(Philosophie)]
      0 0 Melden
    • Paples 26.09.2017 13:02
      Highlight Keinenfall auf Vielgötterei, genau so schlimm wie die vielen Götteraltäre an jeder Strassenecke in Athen. An einen Gott den es nicht wirklich gibt, nicht nach den sich eigenvorstellten, für sich selbst entworfenen Philosophin, durch eine Lebens-einstellungen zum erfüllen persönlichen Wünschen. Der grösste Wunsch ist in jedem, die Lust an Macht, Habsucht und Gier. In den 7 Todsünden der kath. Lehre ist das sehr verdeutlicht, aber warum haben sich die oberen der geistlichen Oberhäupter vergangener Jahrhunderten sich nicht daran gehalten!?




      0 0 Melden
    • Paples 26.09.2017 18:45
      Highlight An einen Gott zu glauben den man nicht sieht, und sich nicht vorstellen kann, den nicht mit Händen zu greifen ist, und jeglicher Wahrnehmung sich entzieht, den jenseits jeder möglichen Vorstellungen existiert, was ist das für ein Gott? Man versucht einen Gott mit selbstgemachten religiösen Vorstellungen zu fundamentalisieren, um seine Weltanschauung unter sich glaubwürdig zu machen. Man tut sich selbst recht, im einzurichten für einen Wunschaltar, dass alles rein passt, was man machen darf, ohne Gewissenskonflikte zu haben. Was tötet, wenn nicht der Mensch sich selbst!



      das
      0 0 Melden
    • Spooky 26.09.2017 20:13
      Highlight @paeblos
      Mein Link ist nicht korrekt rübergekommen. Du musst unter "Brahman - Wikipedia" googeln.

      Es ist sowieso nicht korrekt, den Begriff "Gott" auf hinduistische Gottheiten anzuwenden. Man kann nicht jeden Begriff ins Deutsche übersetzen. Hinduistische Gottheiten sind nur bildliche Darstellungen von geistigen Realitäten.
      0 0 Melden
    • Paples 26.09.2017 20:42
      Highlight Dann kann Brahman auch wie das Dreieinige verstanden werden, das drei in Einem. So verstehe ich das was immer war, das was ist, und das was immer sein wird.
      0 0 Melden
    • Paples 26.09.2017 21:21
      Highlight Brahmanen die geistlichen Würdenträger, als Gottheiten, die göttlichen verehrt, so was ähnliches war auch im alten Ägypten bei den Pharaonen, die in ihren Pyramiden in die Welt der Götter aufstiegen.
      0 0 Melden
    • Spooky 26.09.2017 21:50
      Highlight Die Brahmanen sind schon sehr bald kriminell geworden und haben die Kasten erfunden. Die Kasten gibt es überall auf der Welt, auch im Westen. Ich zum Beispiel gehöre nicht zur gleichen Kaste wie der Papst.

      Brahman ist der Urgrund des Seins. Ohne Anfang und ohne Ende. Und vor allem: immer in Bewegung. Nichts bleibt, alles vergeht.
      0 0 Melden
    • Paples 28.09.2017 12:12
      Highlight Papst Franziskus ist da eine Ausnahme, von deshalb von vielen Kardinälen umstritten, da er die Nähe zu den Armen sucht. Leider lassen sich das Leid in der Not, nicht in einem Augenblick aufzuheben, und auch nicht innerhalb eines Monats zu beenden, und nicht innerhalb eines Menschenleben aufzuheben. Wären allen auf der Erde, wie die Visionären Albert Schweitzer und Mutter Teresa, die leider noch zu zählen sind, so gebe es kein Leid mehr auf dieser Welt. Visionen gibt es viele, man muss nur die Voraussetzungen erfüllen. Schau nicht auf dem was oben ist, sondern den was gegenüber ist.
      0 0 Melden
    • Paples 28.09.2017 13:05
      Highlight In den Seligpreisungen ist zu lesen, > selig welche um der Gerechtigkeit willen leiden, - der Gerechtigkeit Willen verleumdet werden. < Während wie die Visionären Albert Schweitzer in abgelegenen Teilen der Erde sich um den Kranken sorgte, wurde er oft verleumdet. Denn die nahmen Anstoss an dem Guten was er tat, denn das Gewissen klagt an. Um dem los zu werden, wird verklagt und verleumdet, um von seinen Acedia, Ignoranz vor den andern zu vertuschen und davon abzulenken.
      0 0 Melden
    • Paples 30.09.2017 16:10
      Highlight Scheuklappen Passion, ein Schuldbewusstsein das nach neutestamentlichen Auslegungen, verwirrend gleich wieder aufgelöst und widerlegt wird. Dann lässt man dem Gewissen freien Lauf, noch dem Motto; kannst tun wie es dir gefällt. Das Schuldopfer neutestamentlich ausgelegt wird ignoriert, und darum muss ein neuer Sündenbock hinhalten, dass das Peinliche nicht wieder zu erkennen ist, dass Reue und Gewissen keine Frage mehr ist. Man kann tun und lassen was man will, als Selbst-bemitleidenswerter Opfer der Hlg. Schrift. Tue Recht und scheue niemand!
      0 0 Melden
    • Spooky 30.09.2017 16:45
      Highlight "Tue Recht und scheue niemand!"

      Das ist Unsinn, lieber Paeblos. Die Unrechten haben das Recht erfunden und haben dadurch bis heute das Volk im Griff.
      0 1 Melden
    • Paples 30.09.2017 18:09
      Highlight Unrecht, kommt drauf an wem es gilt Spooky, nämlich jeden die einmal gelebt hat, und danke für die Beilage, es hat das verdeutlicht was ich geschrieben habe.
      0 0 Melden
  • Michael Bamberger 29.08.2017 19:55
    Highlight These 1:
    Eine offene Gesellschaft basiert auf der ergebnisoffenen Verhandelbarkeit von allem, gemäss demokratischen Verfahrensabläufen.

    These 2:
    Religionen basieren auf unüberprüfbaren, übernatürlichen Behauptungen, welche nicht verhandelbar sind und somit einen totalitären Charakter aufweisen.

    18 2 Melden
    • Share 30.08.2017 11:19
      Highlight Wie lassen sich die Antworten auf die Frage einordnen: `Gibt es religiöse Gefühle und wenn Ja, können diese verletzt werden?`

      A: Nein, gibt es nicht.
      B: Ja, gibt es. Hast du noch nie Catfish gesehen?
      2 3 Melden
    • zoe... 30.08.2017 11:49
      Highlight Nun, ist die These 2 nicht genau auch das wo athestischen Menschen vorgeworfen wird?
      2 4 Melden
  • DomKi 28.08.2017 10:03
    Highlight Wenn ich die Kommentare durchlese, fällt mir dies auf: 1) die meisten verwechseln menschliche Handlungen/Absichten mit göttlichen Handlungen/Absichten. Ich kann einen Schraubenzieher als Werkzeug oder Waffe benutzen. Dasselbe mit Gottes Wort (als Waffe wäre es wenn eben der Mensch im Namen Gottes schlechtes tut). Solange Sie aber darauf rumhacken, dass Gott der Böse ist, werden Sie Böses anrichten. Da ist so einfach. Jesus will, dass wir LIEBEN, nicht in unserer Kraft, aber in seinem Namen.
    11 30 Melden
    • Paples 03.09.2017 14:14
      Highlight DomKi, Zeigen sie mir ein Vorzeigemodel das christliche Werte nicht schon für sich missbraucht hat. Eigentlich sind es jene, die viel von ihrem Glauben reden, und sich selbst nicht daran halten. Die nennen sich oft als Gotteskrieger mit der geistlichen Waffenrüstung, und treiben Nötigung und Stalkern zum Glauben, dass es ihnen glückselig zum Helden stimmt, mit wohlwollenden Gefühl. Mit einem geistlichen Schraubenzwinger kann niemand zum besseren Menschen gemacht werden, denn später fallen die Schuppen von den Augen, und sehen dann, dass sie zum Opfer menschlicher Willkür geworden sind.
      8 1 Melden
  • Anam.Cara 28.08.2017 07:40
    Highlight Ach Herr Stamm. Ich finde Sie übertreiben wieder mal kräftig.
    Hoffentlich denken Sie jetzt nicht, ich halte Sie für geistig fehlgeleitet, wie Sie das am Anfang ihres Artikels zwischen den Zeilen der Kritik Gläubiger herauszuhören glauben. Soviel zur Dünnhäutigkeit...
    Aber wenn Sie meinen Glauben immer in Zusammenhang mit Kriegen und Gräueltaten stellen - unterstellen Sie mir damit nicht unterschwellig auch Gewaltbereitschaft oder zumindest geistige Fehlleitung?
    Religion soll kritisch diskutiert werden.Vor allem von den Gläubigen.
    Das ist aber nicht das selbe wie "runtermachen"...
    20 37 Melden
    • Regas 28.08.2017 09:10
      Highlight Man muss da aber schon unterscheiden: In katholischen kreisen ist eine gewisse Ironie über den eigenen Glauben durchaus üblich, während auf der anderen Seite in streng religiösen Islamischen kreisen ein kleiner Scherz über Mohammed bereits mit der Todesstrafe geahndet wird. Die Bandbreite ist gross, sie geht von Lockerheit bis zur Todesstrafe.
      19 9 Melden
    • Anam.Cara 29.08.2017 07:15
      Highlight Einverstanden, Regas. Nur macht Herr Stamm diesen Unterschied nicht. Seine Aussagen (über alle Gläubigen) ist keine Kritik an meiner Religion, sondern gegen meine persönliche Entscheidung, an eine höhere Macht zu glauben. Und er beginnt mit der Unterstellung, dass ich Nichtgläubige als geistig fehlgeleitet betrachte. Das ist tendenziös.

      Ich kann auch den Film Yentl empfehlen. Dort werden Glaubenssätze völlig selbstverständlich heftig diskutiert. So müsste Religion.
      9 9 Melden
    • Regas 29.08.2017 10:14
      Highlight Nein Anam, es geht nicht darum was einer glaubt, es geht darum das derjenige der etwas Glaubt Beleidigt reagiert wenn andere diesen Glauben kritisieren.
      9 3 Melden
    • Anam.Cara 30.08.2017 07:08
      Highlight Jein Regas. Es geht eben oft nicht darum, dass mein Glaube kritisiert wird (damit kann ich leben), sondern, dass ich als Person angegriffen werde. Wenn ich z.B. als unmodern belächelt wede, weil ich an etwas irrationales wie einen Gott glaube.
      Warum müssen wir andere immer gleich persönlich und verallgemeinernd kritisieren? Warum reicht es nicht wenn wir sie zum Hinterfragen ihrer Positionen anregen? So könnte man auch mit Moslems eine Religionsdiskussion führen. Nach dem Motto: ich bin ok, du bist ok, aber die Sache finde ich nicht ok...
      7 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.08.2017 07:35
    Highlight @Hugo#wasistnurlosHugo

    "Gläubige müssten kritischen Geistern und Skeptikern dankbar sein"

    A) Gläubige sind also unkritische Geister und keine Skeptiker?!

    B) Hugo, hast du dich je mit den Patristikern auseinandergesetzt?

    Beginne doch bitte bei Origenes und seiner intellektualistischen Bibelexegese - der Lehre vom selbständigen Denken ... dem Aufsuchen der Idee hinter den Buchstaben, ganz in der Tradition Platons, der Idee der Religionsfreiheit und der Gleichheit unter den Menschen und dem Schutz vor Fundamentalismus.
    8 24 Melden
  • Alex Aber Andersch 27.08.2017 21:26
    Highlight Sehr guter Artikel, dankeschön!
    37 7 Melden
  • efranz 27.08.2017 21:04
    Highlight Seit Jahren lese ich mit Interesse diverse religionskritische Blogs, um berechtigte Kritik zuverstehen. Aber mein Glaube an den Rabbi aus Nazareth ist dabei noch nie ins Wanken geraten. Was ist nur mit mir los?
    7 26 Melden
    • Alienus 27.08.2017 23:33
      Highlight efranz

      Sehr bedenklich Ihre Krankheit. Es ist ein „Morbus religiosus“, denn er ist langwierig, schlecht zu heilen und war früher extrem ansteckend.

      Zur Heilung wird von erfahrenen Experten Selbstgeiselung, Hunger- und Trinkfasten, Selbstverstümmelung, Selbstkasteiung, Entsagung genüsslicher Dinge und besonders dem Ausschalten des Verstandes empfohlen.

      Zur Steigerung der Heilung können Sie automatisches Beten, Selbstbezichtigungen und außergewöhnliche Elevationen durchführen, um den Herrn zu beeindrucken oder gar zu bestechen.

      Schaffen Sie alles, so werden Sie „Franz von watsons Gnade“.
      18 12 Melden
    • Spooky 28.08.2017 04:01
      Highlight @ Alienus
      Wenn du deinem atheistischen Gott einmal persönlich begegnet bist, so wie es mir passiert ist, wirst du nicht mehr so dummes Zeugs schreiben.
      10 33 Melden
    • efranz 28.08.2017 05:48
      Highlight Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass meine "Krankheit" heilbar ist und möchte es auch gar nicht. Sie füllt meine Sehnsucht nach dem Sinn des Lebens. Ich spüre es einfach. Ich müsste sonst auch wichtige Fragen wie die nach der Entstehung des Lebens auf Dauer verdrängen. Das schaffe ich einfach nicht.
      7 22 Melden
    • Alienus 28.08.2017 08:02
      Highlight @Spucki

      Hm, bedenklich Ihre Persönlichkeitsverwirrung.

      Ist das etwa im Zoo oder doch im Gruselkabinett geschehen?
      12 12 Melden
    • Alienus 28.08.2017 08:30
      Highlight efranz

      Unsereins gibt doch keine Rezepte vor.

      Die beschriebene Medizin wurde von anderen, mit „Morbus religiosus“ befallenen „Kranken“ angewendet.

      Nun, wenn Sie mit Ihrer Anwendungsmethode zum Erkenntnisziel nach dem Sinn des Lebens gelangt sind, so seien Sie doch bitte so freundlich, uns restlichen Wankenden diese mitzuteilen.

      Vergelts Gott.
      12 5 Melden
    • Anam.Cara 29.08.2017 07:21
      Highlight Ach Alienus. Da schreibt einer, dass sein Glaune nicht wankt und er sich dabei gut fühlt. Und Du reagierst mit "bedebklich krank" und "Persönlichkeitsverwirrung". Und falls sich einer von uns wehrt, heisst es "dünnhäutig" und "typisch, dass ihr so heftig reagiert, wenn man eure Religion kritisiert".
      Merkst du etwas...?
      9 2 Melden
    • Anam.Cara 29.08.2017 07:33
      Highlight Es gibt da feine Unterschiede zwischen Widerspruch ("ich finde Glauben nicht gut") und Bashing ("Gläubige sind ignorante Idioten").
      Und auch zwischen Kritik ("die Aussage x des Papstes halte ich für falsch") und Angriff ("du bist krank, sowas zu glauben").
      Viele können mit Widerspruch und Kritik umgehen. Aber warum gelten Gläubige als dünnhäutig und agressiv, wenn sie sich gegen Bashing und Angriffe wehren?
      Lasst uns eine sachliche Diskussion füren. Das wird schwierig, wenn alle nur mit Unterstellungen um sich werfen...
      10 4 Melden
    • Alienus 29.08.2017 09:31
      Highlight A.Cara

      Efranz beschreibt in Süffisanz seine relig. Einstellung und fragt ironisch, was den los sei. Eine „provokante“ Scheinfrage, die einer Antwort in derber Ironie harrt.

      Spuckers Begegnung mit seinem „atheistischen Gott“ ist haarsträubend und einer gröblichen Antwort wert.

      Meine Schreibe ward nicht nur aus der Ironie des „atheistischen Gottes“ geboren, sondern auch aus der ableitbaren Unterstellung, Spucki sei wohl danach einer fliegenden blauhäutigen Kreatur anheim gefallen.

      Welch ein Glück für uns heutigen gottlosen Wanker, dass die Religion nicht die große Machtfülle hat.
      5 5 Melden
    • Spooky 29.08.2017 19:01
      Highlight Diskussionen über das Göttliche sind im Prinzip Unsinn, weil im Prinzip kein Knochen weiss, was das Göttliche ist. Das Göttliche gehört - von mir aus gesehen - zum Glauben, nicht zum Wissen. Bei sinnvollen Diskussionen müsste gelten: A ungleich B. Aber das Problem ist, dass Atheisten etwas anderes meinen, wenn sie "Gott" sagen, als die Gläubigen. Man diskutiert dann auf der Grundlage: A gleich B. So eine Diskussion kann ja nur im Chaos enden.
      6 3 Melden
    • Alienus 30.08.2017 09:42
      Highlight Spooky

      Möglicherweise müsste es um diese Ungleichung gehen: A ≠ Z. Denn A liegt viel zu nahe am B.

      Als Agnostiker fragt man sich andauern, was nun die Gläubigen unter ihrem Gott verstehen.

      Nachtrag.
      Da sitzen Gläubige in ihrer Festung und schießen mit schw. Festungsgeschützen vom Kaliber 155 mm. Man antwortet mit dt. Eisenbahngeschützen vom Kaliber 800 mm.

      Das Gejammer danach ist riesengroß.

      Da gilt wohl: Matthaeus 26:52
      3 4 Melden
    • Paples 05.09.2017 23:35
      Highlight Der Glaube ist ein hoffnungsloser Fall, wenn man etwas anbetet was es gar nicht gibt. Man hofft vielleicht einmal geheilt zu werden, aber was da bleibt ist die grosse Enttäuschung. Zum Trotz noch mal, warum verteufelt ihr euch das Leben, zum Thema Hölle, es muss fröhlicher aussehen!
      5 2 Melden
  • Elvenpath 27.08.2017 17:15
    Highlight So sind nun mal die Anhänger totalitärer Ideologien. Widerspruch und Kritik sind mit Ihrem Weltbild nicht vereinbar, und werden deswegen als böswillige Beleidigungen gesehen.
    Das ist ein relativ simpler, psychologischer Mechanismus.
    31 4 Melden
    • rodolofo 28.08.2017 23:03
      Highlight Oder autoritäre Erziehung, kombiniert mit Patriarchat und Rassismus.
      Was aber diese religiösen Eiferer nicht bedacht haben, ist dies:
      Wer diese Art von Erziehung und Bevormundung und Einengung durchbricht, hat einen enorm starken Charakter!
      Wenn Jesus wieder kommt, dann ist er eine Sie, also eine Frau, eine Muslimin, und aufgewachsen in einer Macho-Gesellschaft...
      5 2 Melden
  • Oxymora 27.08.2017 13:35
    Highlight <<Für Fromme ist Kritik ... Gotteslästerung. Warum eigentlich?>>

    Religiöses Märchengut ist ausgedacht, um andere Leute zu instrumentalisieren. Wer den Untertanen einreden kann, es gäbe göttliche Gesetze usw. kann alles Mögliche durchsetzen. Für die politische Elite ist Gottesherrschaft ein Segen und die Phantasievorstellung Gotteslästerung (Einziges Verbrechen ohne Opfer) sei möglich, bietet Schutz. Der staatliche Motor der Götterwirtschaft kann so noch eine Generation länger vor sich hin stottern, bis die Trennung von Kirche und Staat kommt. Aber dann gehört die Ungläubigensteuer der AHV.
    24 6 Melden
    • Anam.Cara 29.08.2017 07:40
      Highlight Die Frage ist doch, was genau kritisiert wird. Wenn Du den Machtapparat einer Religionsgemeinschaft infrage stellst, kann das gewiss keine Gotteslästerung sein.
      Wenn Du mich persönlich angreifst oder runtermachst, weil ich an eine höhere Macht glaube, dann wehre ich mich. Weil ich glauben darf was ich will. Und weil ich friedlich lebe und versuche, allen anderen auch ein friedliches Leben zu ermöglichen.
      Meine Reaktion könnte von Dir aber so interpretiert werden, dass ich Kritik als Gotteslästerung zurückweise. Aber das wäre überheblich und eher "Mittelalter"...
      5 1 Melden
    • Oxymora 29.08.2017 22:09
      Highlight @Anam.Cara

      Sie sind natürlich eine löbliche Ausnahme.

      In der Praxis ist es doch oft so, dass jemand einen Götzen kritisiert oder seinen Herd mit vorhandenem Papier einfeuert.
      Die angeblichen Götter oder Schriften wehren sich nicht, sie sind nicht beleidigt.
      Aber oft fühlen sich dann Gläubige zutiefst beleidigt; obwohl man Sie nicht kritisiert oder in den Offen geworfen hat.
      Je nach Gegend bezahlt der angebliche Gefühlsverletzer sogar mit seinem Leben dafür.
      4 0 Melden
    • Anam.Cara 30.08.2017 07:22
      Highlight @Oxymora: einverstanden. Ich vergesse immer, dass viele Menschen nicht zwischen Religion (die Schriften), Kirche (die Machtstruktur) und Glauben (was ich fühle, was mich motiviert, was mir das Gefühl gibt ein gutes Leben zu führen) unterscheiden.
      Ich versuche mich hier gegen absolute Aussagen, Verallgemeinerungen und Unterstellungen zu wehren. Nicht alle Gäubigen sind dünnhäutig. Nur wenige Christen würden einen Kreuzzug befürworten. Nur einige Gläubigen werden gegenüber Ungläubigen herablassend. Viele Gäubige sind friedliebend. Der Artikel differenzier zu wenig...
      5 0 Melden
    • The Hat Guy 31.08.2017 10:37
      Highlight Anam.Cara: «Ich vergesse immer, dass viele Menschen nicht zwischen Religion, Kirche und Glauben unterscheiden.»

      Genau das tut Stamm eben auch nicht, was für einen sogenannten Experten sehr schwach ist. Er schreibt zwar stellenweisen von «frommen Gläubigen» im Allgemeinen richtet sich der Text aber an alle, die mit Religion irgendetwas am Hut haben. Und sein Vorwurf, dass kein Diskurs stattfinde, lässt ein ziemlich eingeschränktes Weltbild durchscheinen. Während dieser im Christentum tatsächlich oftmals nicht erwünscht ist, sind Diskussionen in anderen Religionen nämlich durchaus üblich.
      5 3 Melden
  • Beteigeuze 27.08.2017 10:33
    Highlight Ach Jussuf, hören Sie doch auf mit Ihrer ewig alten Leier. Können SIE denn beweisen, dass es KEINEN Gott oder Seele gibt?

    Wenn Sie schon dazu die alten Griechen bemühen, dann sollten Sie die richtigen erwähnen. Nämlich die, die sagen "Ich weiss, dass ich nichts weiss".

    Dann wäre Ihre Schreibe wenigstens intelligent, aber so....
    7 47 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.08.2017 11:50
      Highlight Ähm, ich HABE genau den erwähnt! Nämlich Sokrates. Aber um das zu bemerken bräuchte es halt ein Minimum an Bildung.

      Die noch viel ältere Leier ist die Rückfrage nach dem Beweis der Nichtexistenz. Die wird auch nach dem hunderttausendsten Mal nicht richtiger oder sinnvoller.
      45 5 Melden
    • Beteigeuze 27.08.2017 12:17
      Highlight Wenn die Frage nach der Nichtexistenz Gottes nicht sinnvoll ist, dann ist auch die Frage nach seiner Existenz nicht sinnvoll.

      Also: Warum wird um dieses ganze Thema eine geradezu hirnrissige Diskussion betrieben obwohl man weiss, dass jede Antwort darauf nur gequirlte Kacke sein kann?

      Keine anderen Sorgen, Jussuf, keine anderen Sorgen?
      7 25 Melden
    • Scrj1945 27.08.2017 15:17
      Highlight Man sagt ja das gott alles erschaffen hat. Rein hypothetisch nehmen wir mal an es gibt einen gott (ich glaube nicht daran) wer hat den gott erschaffen? Also wieso sollte einen gott geben?
      13 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.08.2017 15:52
      Highlight Bete
      Ich behaupte ja nicht, es gäbe eine Seele, oder einen Gott. Ich habe nur gesagt es gäbe dafür keine Beweise.
      Ich habe auch nicht behauptet, es gäbe KEINE Seele/Gott. Weil das langweilig und überflüssig ist.
      15 2 Melden
    • Elvenpath 27.08.2017 16:34
      Highlight Man kann zumindest beweisen, dass es den christlichen Gott, so, wie ihn die Bibel beschreibt, nicht gibt:
      In der Bibel werden die Taten "Gottes" genau beschrieben: Genesis, Versprechungen an die Menschen etc.
      Aber die Genesis ist nachweislich falsch, und Gläubigen geht es nicht besser, haben nicht mehr Glück oder ähnliches. Das sind nur zwei Beispiele von vielen.
      Daher ist bewiesen, dass es den christlichen Gott, so, wie ihn die Bibel beschreibt, nicht gibt.

      Was man nicht widerlegen kann, ist nur ein unbestimmter Gott im deistischen Sinne.
      14 3 Melden
    • Elvenpath 27.08.2017 16:42
      Highlight Die Gläubigen sind in der Beweispflicht, wenn sie einen Gott postulieren.
      Ich sehe hier keinen Gott herum stehen. Wer behauptet, dass es trotzdem einen gibt, muss es beweisen.
      Dass man die Nichtexistenz von etwas nicht beweisen kann, bedeutet gar nichts, weil es fast unmöglich ist, die Nichtexistenz von etwas zu beweisen.
      Dass man die Existenz von etwas nicht beweisen kann, bedeutet dagegen sehr viel. Vor allem, da die Gläubigen behaupten, dass ihr Gott ja Auswirkungen hat.
      18 4 Melden
    • AMU 27.08.2017 17:05
      Highlight @Rabbi Jussuf
      Minimum an Bildung dies gilt auch für sie, weiter unten zu behaupten es gebe keine Augenzeugen von Jesus, ist so was daneben. Die Evangelisten Matthäus und Johannes waren Apostel Jesus.
      3 30 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.08.2017 17:30
      Highlight AMU
      Falsch.
      Lies dich einfach mal durch ein bisschen Fachliteratur.
      Zudem kann man das locker selber feststellen, wenn man die EV. nicht durch die christliche Brille liest. Leider ist das für Gläubige fast nicht möglich.
      19 3 Melden
    • Don Sziggy 27.08.2017 19:46
      Highlight an AMU: und Sie haben natürlich mit Matthäus und Johannes gesprochen und die haben Ihnen das bestätigt? Momol, dann wird das schon so sein….
      26 1 Melden
  • dracului 27.08.2017 06:41
    Highlight Ich frage mich oft, ob es die verfassungsrechtliche Religions- und Glaubensfreiheit überhaupt gibt? Eine Freiheit, die meist nur von denen in Anspruch genommen, die ihren Glauben durchsetzen wollen, ohne zu fragen, wo die Freiheit des Nächsten (Gläubigen) beginnt. Die meisten Religionen haben zudem einen Missionierungsauftag, wodurch Religionsfreiheit in sich ein Widerspruch ist. Wenn man wirklich an den einen Gott glaubt, darf doch kein Platz für andere Götter sein? Welche Religion bemüht sich um Andersgläubige ohne sie zu bekehren? Religionsfreiheit ist staatlich kontrollierter Opiumkonsum.
    26 5 Melden
    • Menel 27.08.2017 09:41
      Highlight Die meisten Religionen haben einen Missionierungsauftrag? Ich kann mich täuschen, aber mir fallen nur 2 ein. Sind auch die, die immer am lautesten schreien, wenn Kritik geübt wird.
      20 5 Melden
  • manuel0263 27.08.2017 05:20
    Highlight Warum glaubt nicht einfach jeder an das, woran er glauben möchte? Das Problem liegt darin, andere vom eigenen Glauben (oder auch Nichtglauben) überzeugen zu wollen. Genau das funktioniert einfach nicht. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
    16 3 Melden
    • Menel 27.08.2017 09:44
      Highlight Weil die Legitimation von monotheistische Religionen davon abhängt, dass andere Religionen unrecht haben. Mono-theismus halt, macht Menschen unglaublich unentspannt und anstrengend.
      41 4 Melden
    • Elvenpath 27.08.2017 16:46
      Highlight Doch es funktioniert:
      Eltern indoktrinieren ihre Kinder mit dem eigenen Glauben und nehmen ihren Kindern damit die Entscheidungsfreiheit.
      Denn Kinder glauben ihren Eltern und was man als Kind lernt, das "sitzt".
      Ohne die religiöse Indoktrination von Kindern würde jeder Religion aussterben.
      Deswegen sind die Religionen auch so erpicht auf den Religionsunterricht. Die Priester aller Religionen wussten schon immer: Man muss in die Köpfe der Kinder. Ein erwachsener Mensch "findet" nur selten zum Glauben, wenn er vorher mit dem Konzept nie in Berührung gekommen ist.
      15 3 Melden
  • Alienus 27.08.2017 00:37
    Highlight vera.crux

    Ist nicht die Überheblichkeit und Ignoranz gegenüber Gotteszweiflern das Alleinstellungsmerkmal der Religionen, die von Menschen für Menschen entwickelt wurden, um Fragen der Herkunft, des Seins, des Lebens, der Sonne, des Mondes und der Sterne scheinbar plausibel beantworten zu können.

    Nach (zu) langer Zeit merkten kritische Menschen, da spricht nicht Gott, sondern Menschen wie sie selbst, aber gewiss nicht schlauer, dafür verwirrt, indoktriniert und verlogen.

    In vergangenen Jahrhunderten gabs genug gottesfürchtig praktizierende Regime und ihre Massenmorde. Es war die Hölle!
    25 3 Melden
    • rodolofo 27.08.2017 08:42
      Highlight Andererseits:
      Wenn im Betrieb, wo Du arbeitest, der Chef, oder die Chefin sagt: "Dieses und jenes ist zu tun."
      wirst Du auch nicht nerven, indem Du alles anzweifelst und viele Alternativ-Vorschläge bringst.
      In dem Sinne ist eine Kirche natürlich wie irgendein anderer, hundegewöhnlicher Betrieb, der mit gut organisierter, oft routinierter Alltags-Arbeit am Laufen gehalten wird.
      Ich glaube, wir sollten aufpassen, dass wir das Religiöse nicht mit Ansprüchen überladen, die wir auch sonst im Leben nicht erfüllt bekommen.
      Natürlich schürt die Religion auch selber solche überzogenen Erwartungen...
      9 6 Melden
    • vera.vox 27.08.2017 11:14
      Highlight @Alienus
      Die Fragen die dich so sehr beschäftigen sind für ein friedliches Zusammenleben völlig unerheblich
      Ein Alleinstellungsmerkmal des Krawallatheismus hingegen schon
      Verallgemeinerung:von Einzelfällen wird auf alle Gläubigen geschlossen

      z.B:Wenn ein Irrer, einen Lieferwagenvorfall produziert, wird das zum Islamischen Terror; obwohl das nichts mit dem Islam zutun hat
      Wenn ein Pädophiler zufällig katholisch ist, wird die Kirche zur Kinderfickersekte erklärt
      Wenn mittelalterliche Hetzschriften gefunden werden; wird 500 Jahre später Dr. Martin Luthers Mitgläubigen Antisemitismus angekreidet
      2 25 Melden
    • Elvenpath 27.08.2017 17:27
      Highlight vera.vox:
      Krawallatheismus? Tja, wir sind halt nicht mehr bereit, den religiösen Schwachsinn mit Samthandschuhen anzufassen. Vor allem dann, wenn Religionen die Gesellschaft dominieren wollen, Privilegien für sich beanspruchen und anderen Menschen ihren Willen aufzwingen. Ja. dagegen machen wir jetzt Krawall.
      Aber mit Worten. Und nicht mit brennenden Scheiterhaufen, eisernen Jungfrauen und Daumenschrauben, Selbstmordattentaten und Gefängnisstrafen, so, wie es die Anhänger der monotheistischen Religionen taten und tun.
      19 2 Melden
    • Alienus 27.08.2017 20:58
      Highlight vera.crux

      Offensichtlich sind historische Analogien nicht Ihre Stärke.

      Stirbt ein IS-Depp mit einem Lächeln im Gesicht, grölt Gottes Namen beim Killen, ist nachvollziehbar, da hat der Depp seinen eigenen Gott nicht begriffen.

      Nun, zum delikaten Thema der sexuellen Verfehlungen kath. Priester.

      Habe gesehen, wie am Freitag er sich der kulinarischen Befriedigung durch fressen von Schmorgraten hingab.

      Am Samstag war dann im Bad die körperliche dran.

      Am Sonntag machte er die Gläubige drastisch auf die Sünden aufmerksam.

      Bezichtigen Sie mich aber nicht der Erstellung von Hetzschriften!
      9 0 Melden
    • Paples 03.09.2017 13:37
      Highlight Wenn kritisiert wird, sollte man nicht nur die Titelseite gelesen werden, sondern auch das kleingeschriebene, dann wird das ganze Ausmass christlicher Übertretungen sichtbar, und nicht die zum Ohrfeigenmann bestimmten.
      5 0 Melden
  • Spooky 26.08.2017 23:59
    Highlight Liebe Leute

    Mit dem Glauben ist es so:

    Man kann die Sonne sehen und gleichzeitig bezweifeln,
    dass die Sonne existiert.

    Aber man kann nicht bezweifeln, dass man die Sonne sieht.
    13 23 Melden
    • Elvenpath 27.08.2017 16:47
      Highlight Untauglicher Vergleich.
      Mann kann beweisen, dass die Sonne existiert.
      18 3 Melden
    • Spooky 28.08.2017 01:14
      Highlight @ Elvenpath
      Klar kann man das. Aber ein Beweis ist nicht die Realität.

      0 17 Melden
    • Meitschi 28.08.2017 10:36
      Highlight "Beweis, der: Nachweis dafür, dass etwas zu Recht behauptet, angenommen wird; Gesamtheit von bestätigenden Umständen, Sachverhalten, Schlussfolgerungen.

      Realität, die: Wirklichkeit, tatsächliche Gegebenheit, Tatsache" (Duden)

      Nein, Spooky, ein Beweis ist nicht die Realität. Das sind zwei verschiedene Konzepte.
      Ein Beweis BESTÄTIGT die Realität.
      Ergo: Wenn bewiesen werden kann, dass die Sonne existiert, dann ist die Existenz der Sonne die Realität. Solange kein Beweis vorliegt, kann ihre Existenz angezweifelt werden.

      Elvenpath - an dieser Stelle MERCI für deine stichhaltigen Kommentare! <3
      11 0 Melden
    • Spooky 28.08.2017 13:56
      Highlight Die Grundlagen von Beweisen sind unbewiesene Annahmen. Diese unbewiesenen Annahmen werden benutzt, um etwas zu beweisen.

      Andere Annahmen ergeben andere Beweise.
      3 10 Melden
    • Meitschi 28.08.2017 15:22
      Highlight Spooky, hast du diese Argumentation auch im Mathe- und Physikunterricht gebracht?

      Lehrer: ... und somit isch x=3. Quod erat demonstrandum.
      Spooky: Siii, das isch aber e unbewiesni Anahm vo ihne und vom Tascherächner. Ich nime jetz a, dass X=4 isch, und dadrmit han ich de Bewiis, dass Sie falsch ligget! Und de Tascherächner au!
      Lehrer: *facepalm*
      10 1 Melden
    • Spooky 28.08.2017 18:39
      Highlight @ Meitschi
      x=3 ist in diesem Fall ein Resultat, nicht eine unbewiesene Annahme.

      Beim Sonnenbeispiel geht es um die Beziehung zwischen Wahrnehmung und Realität. Und diese Beziehung ist nicht so klar wie du dir einbildest ;-)
      4 8 Melden
  • Raembe 26.08.2017 23:13
    Highlight Es ist genau gleich bei allen extremen Denkensmustern. Egal ob in der Politik, dem Glauben oder seit Neuem, der Ernährung.

    Mit extrem in eine Richtung denkenden Menschen kann man nicht über ihre Passion diskutieren. Solche Menschen dulden kaum Kritik an ihrer Sache.
    27 1 Melden
  • Ron Collins 26.08.2017 23:04
    Highlight Ich finde alle frömmler doof!
    Nur DnB ist der wahre glaube ;)
    13 4 Melden
  • Severin Mori 26.08.2017 21:13
    Highlight Man kann es biegen und drehen wie man will, schlussendlich ist dies der einzig richtige Satz der alles schön umschreibt!

    "für diejenigen die Glauben ist kein Beweis nötig, für diejenigen die nicht glauben, kein Beweis möglich"

    Voila!
    28 7 Melden
    • Thom Mulder 26.08.2017 23:27
      Highlight Der Spruch ist eher weniger realistisch als dieser: "Wer nichts weiss, glaubt alles" (Marie v. Ebner-Eschenbach)
      24 5 Melden
    • Rotbeisser 27.08.2017 13:11
      Highlight @Thom
      Das Zitat ist sinnverändernd unvollständig. Korrekt ist:

      "Wer nichts weiß, muss alles glauben."

      Quellenangabe: Aphorismen. Band 1 gesammelte Schriften von Marie von Ebner-Eschenbach, erschienen in Berlin, gedruckt von den Gebrüdern Paetel, 1893., Seite 21
      12 1 Melden
    • Migguel 27.08.2017 16:01
      Highlight Klar - irgendjemand muss man ja glauben, da die wenigsten unter uns Physik, Biologie oder Theologie gleichzeitig studiert haben, um alles fachlich korrekt beurteilen zu können.

      Aber: glaubt man einfach alles das klug und einleuchtend tönt, oder hinterfragt man kritisch? Das ist ein sehr grosser unterschied.
      6 0 Melden
    • Elvenpath 27.08.2017 16:50
      Highlight Öh, nein. Selbst Gläubige gestehen, dass es keinen Beweis gibt.
      Ich als Atheist, bin für einen Beweis offen. Nur gibt es eben keinen.
      Wäre auch verwunderlich, dass es für einen primitiven, antiken, zusammengeklauten Aberglauben Beweise gäbe.
      15 1 Melden
  • Dr.Bogyman 26.08.2017 21:02
    Highlight Prüfen ob an der Religion glaubwürdig ist oder nicht, muss jeder für sich machen.

    Die Religion ist für Leute die nachdenken und nicht etwas anderes.

    Jetzt aber blosstellen und dann sagen es sei Religionskritik und ihr müsst das aushalten... Naja man kann das machen aber für mich sind diese Leute dumme zurückgebliebene Idioten.

    Wem bringt das was? Für mich ein hinterlistiger versuch die Religionen zu schwächen.

    Beui Jesus habens die fast geschaft, aber beim Islam wird diese Rechnung nicht aufgehen, mit oder ohne Mohammed Karikaturen.

    5 56 Melden
    • Rendel 26.08.2017 23:05
      Highlight Sie sind ein Paradebeispiel dessen, worüber Herr Stamm heute geschrieben hat. Sehr schön!
      43 4 Melden
    • Flexon 26.08.2017 23:07
      Highlight @BigPun
      Bist du ein Gotteskrieger?
      27 3 Melden
    • silverstar 27.08.2017 06:42
      Highlight Eher ein verwirrter Geist.
      23 0 Melden
    • Menel 27.08.2017 09:47
      Highlight Also eine Religion, die dadurch geschwächt werden kann, was für eine schwächliche Religion ist denn das? 😳
      26 0 Melden
    • Dr.Bogyman 27.08.2017 14:44
      Highlight Danke danke... Und schönen Sonntag noch peace
      2 12 Melden
  • Share 26.08.2017 20:45
    Highlight
    Ihr Erfahrungswissen täuscht Sie nicht Herr Stamm.
    18 6 Melden
    • Share 27.08.2017 16:28
      Highlight Ist schon unglaublich, da wird das Vorurteil zelebriert und alle finden es toll. Aber bitte, ein paar Haerzli mehr, wer sagt da nein. Danke.
      Mein Erfahrungswissen hat mich Differenzierung gelehrt. Da braucht es noch ein bisschen Empirie dazu. Vielleicht machen wir ein Exempel dazu:
      Liebe Frau Merkel, ich bitte Sie die Weimarer Festspiele nicht mehr zu besuchen. Dem Ornament der Masse, also uns allen zu Liebe.
      0 16 Melden
    • MacB 28.08.2017 09:41
      Highlight Sind Sie verwirrt?
      9 0 Melden
    • Share 28.08.2017 14:32
      Highlight Danke der Nachfrage. Nein, eher, wie sagt man, angewidert. Nach meiner letzten Lektüre, die sich um zweieinhalb Tausend Jahre Geschichte der Ethik im Okzident dreht und im Machtinstinkt und dem daraus gedrehten Strick des Schuldbewusstsein endet, kann ich nur angewidert sein.
      0 4 Melden
    • Share 28.08.2017 14:42
      Highlight Merken Sie? Nietzsche hallt noch immer nach.
      0 2 Melden
    • MacB 28.08.2017 15:26
      Highlight Jetzt versteh ich's :) abgesehen von den Weimarer Festspielen.
      0 1 Melden
    • Share 28.08.2017 21:13
      Highlight Schwierig, Dinge richtig wieder zu geben, die man sich nie angeeignet hat. Von klassischer Musik verstehe ich leider nichts. Da steht auf jeden Fall Wagner. Vielleicht habe ich noch ein kleines Trauma, von der Marie, die wir haben müssen tanzen sehen. Oder war es Mic, die gesungen hatte? Ja, jetzt haben Sie mich tatsächlich ein wenig durcheinander gebracht.
      1 2 Melden
  • Tomsen2 26.08.2017 20:27
    Highlight Sehr guter Artikel.
    28 8 Melden
  • Spooky 26.08.2017 20:06
    Highlight Ich finde jene Muslime voll doof, die glauben, ihr Glaube sei der einzig wahre Glaube.
    27 9 Melden
    • Balikc 26.08.2017 21:10
      Highlight Warum nur Muslime?
      30 7 Melden
    • Spooky 26.08.2017 22:46
      Highlight @Balikc
      Okay, du hast recht. Die Christen sind auch nicht besser.
      19 8 Melden
    • rodolofo 27.08.2017 08:52
      Highlight Und was ist mit den Hindus, Spooky?
      12 1 Melden
    • Balikc 27.08.2017 17:57
      Highlight "Doof" ist vielleicht kein sehr geschickter Ausdruck, aber eine eingeschränkte Sichtweise unterstelle ich allen, die ihren Glauben für unantastbar halten.
      Schon nur ein Gott welcher mehr als die Hälfte der Seelen seinem Widersacher überlassen soll - trotz seiner Allmacht - muss jeden denkenden Menschen stutzig machen. Von 72 Jungfrauenfür Massenmörder im Jannah (Paradies, Himmel), welche "groß gewachsene", "schwellende" oder "wie Pfirsiche geformte" Brüste haben sollen ganz zu schweigen ...
      11 0 Melden
    • Spooky 27.08.2017 19:02
      Highlight @rodolofo
      Die Hindus haben kein Dogma und kein Glaubensbekenntnis und keinen Oberguru (wie der Papst einer ist). Hindus missionieren nicht. Die Hindus behaupten: "Jede Religion hat ihre Wahrheit, und jede Wahrheit hat ihre Religion."

      Man dürfe einem Menschen seinen Glauben nicht nehmen, sagen die Hindus.

      Der Buddhismus ist übrigens aus dem Hinduismus entstanden.

      Beide machen in der Schweiz keine Probleme.
      7 1 Melden
    • rodolofo 28.08.2017 08:19
      Highlight @ Spooky
      Ich kann das nicht so gut beurteilen, wie Du, da ich die Hindu-Kultur nicht kenne.
      Aber kürzlich waren doch diese Krawalle, bei dem Anhänger eines bärtigen Gurus randalierten, nachdem ihr Meister wegen diverser Vergewaltigungen angeklagt worden war.
      Weisst Du mehr dazu?
      4 2 Melden
    • Spooky 28.08.2017 14:05
      Highlight "Weisst Du mehr dazu?" Nein, nur was ich kurz gelesen habe. Das ist eine dieser unzähligen Sekten. Der Hinduismus besteht nur aus Sekten. Es gibt also keinen Dalai Lama im Hinduismus. Ein anderes Wort für Hinduismus ist Chaos 👻. Hindus sind nicht gescheiter als andere Leute 😂
      4 0 Melden
  • DonDude 26.08.2017 19:43
    Highlight Der einzige Glaube sollte der an sich selbst sein!
    Wer an irgendwelche erfundenen Götter glauben muss, hat definitiv ein mangelndes selbstbewusstsein.
    Wir leben im 2017! Come on....
    35 23 Melden
  • DomKi 26.08.2017 19:35
    Highlight Ich glaube an Jesus. Wenn jemand meinen Glauben kritisiert (was oft geschieht), oder Jesus "verunglimpft", beleidigt mich das nicht. Es erzeugt lediglich ein Gefühl des Mitleids für die andere Person. Die, die sich beleidigt fühlen sind nähmlich gar nicht fest im Fundament Jesu, denn Jesus selbst erlitt ja das Schlimmste und hat immer mit Liebe reagiert. Um das zu verstehen, muss man Jesus lieben. Gottes Segen.
    26 55 Melden
    • Don Sziggy 26.08.2017 20:58
      Highlight Wenn jemand an irgendeine Religion glaubt, habe ich tiefes Mitleid für Ihn.
      38 19 Melden
    • Thom Mulder 26.08.2017 23:31
      Highlight Man kann natürlich glauben was man will. Jedoch was in der Bibel steht ist zu grossem Teil erlogen und verzogen. Die Schreiber des neuen Testaments sind Unbekannte denen man einen Alias-Namen gegeben hat. Man weiss aber dass sie Generationen nach Jesus ihre Texte vom Hörensagen übernommen haben, also schon sehr unglaubwürdig.
      22 5 Melden
    • DomKi 27.08.2017 00:31
      Highlight Genau, ich fühle wie Sie auch tiefen Mitleid wenn sich jemmand in der Religion verliert. Sie müssen aber zuerst einmal Vokabeln büffeln: Religion: "ursprünglich gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften.“ Nun, mein Glaube zu Jesus ist dies nicht, mit Ihm führe ich eine LEBENDIGE BEZIEHUNG. Sie haben 2 Optionen: 1)mal richtig hinter die Bücher zu gehen, 2)noch einen abstrusen Kommentar zu hinterlassen 3)auf meinen Post sachlich eingehen. Up to you. http://
      4 18 Melden
    • Menel 27.08.2017 09:48
      Highlight Jesus ist für mich gestorben
      15 4 Melden
    • Elvenpath 27.08.2017 17:00
      Highlight Jesus erlitt nicht das Schlimmste. Es gibt genügend Menschen, die wesentlich Schlimmeres durchlitten haben. Folterungen, gegen die Nägel durch Hände und Füße nur Pillepalle sind.

      @Menel: Was genau soll das heißen?
      Die Kuh, deren Fleisch du isst, DIE ist für dich gestorben.
      9 4 Melden
    • Menel 27.08.2017 17:35
      Highlight @Elvenpath, wohl kaum 🤣
      5 0 Melden
    • Balikc 27.08.2017 18:01
      Highlight @Menel: Wunderbar, die Doppeldeutigkeit.
      5 1 Melden
  • vera.vox 26.08.2017 19:33
    Highlight Schätze, da will ein Atheist sein Gewissen beruhigen.

    Doch Atheismus bleibt so eine Art Identitätspanzer, der gegen andere in Stellung gebracht wird. Überheblichkeit und Ignoranz gegenüber dem Christentum / dem Islam aus dem Geschützturm.
    Eine atheistische Welt ohne Gott, dass wäre eine fürchterliche Welt, in der die Schwachen erbarmungslos ausgemerzt würden.
    Wo Gott geleugnet wird, da wird bald auch die Menschwürde geleugnet und missachtet.
    Im vergangenen Jahrhundert hatten wir genug praktizierten Atheismus durch gottlose Regime und Ihre Massenmorde, es war die Hölle auf Erden.
    14 91 Melden
    • Rabbi Jussuf 26.08.2017 20:53
      Highlight Vera wieder einmal...
      26 4 Melden
    • Don Sziggy 26.08.2017 21:04
      Highlight Das stimmt, es gab Tote durch sogenannt Gottlose Regime, und für wieviel Tote durch Religionskriege und Gefolterte, die nicht an den entsprechenden Gott glauben wollten, sind denn die Religionen verantwortlich? Und für wieviele Tote sind z.B. heute die USA, a Nation under God - und ihre meistens westlichen, Christlichen Allierten verantworlich? Ist doch alles nur Schwachsinn.
      36 4 Melden
    • JackMac 26.08.2017 21:46
      Highlight Ich lach mich grad weg! Einige der grössten Genozide sind im Namen Gottes geschehen.
      35 3 Melden
    • grumpy_af 26.08.2017 23:58
      Highlight Komisch nur, dass stark katholische Länder den Bach runtergehen... ¯\_(ツ)_/¯
      #protestantenmasterrace?
      6 3 Melden
    • vera.vox 27.08.2017 00:10
      Highlight @Don Sziggy
      Aus Platzmangel kann ich nicht auf all deine Realitäts fernen Behauptungen eingehen. Wichtige Verbündete der USA sind z.B. Südkorea, Japan, Türkei und die sind gewiss nicht christlich orientiert.

      Ich an deiner Stelle, würde um gottlos glücklich zu sein nach Nordkorea auswandern, da findest du Schutz vor den USA, vor den Christen, vor den Moslems, etc.
      1 30 Melden
    • DomKi 27.08.2017 00:43
      Highlight Sie können gegen vera.vox schiessen, das Problem aber lösen Sie nicht: Ihre zum (Himmel) schreiende Ignoranz und Engstirnigkeit. Was hat Gott am Hut wenn jemand im Namen dieses Gottes tötet? Eben, es war nicht der Liebe Gott der tötet und/oder zum Töten verleitet und/oder ausgerufen hat. Wenn jemand Gut ist oder gute Absichten hat, dann verleitet er/sie nie zum Töten. Das machen Ihre Eltern nicht, Sie nicht, niemand. Na, wer verleitet dann wohl? Und, bevor Sie losschreiben dürfen Sie gerne etwas nachdenken.
      4 26 Melden
    • rodolofo 27.08.2017 08:58
      Highlight Typische Methodik von Religiösen Fanatikern und von Faschisten: Die Realität auf den Kopf stellen und aus Tätern Opfer machen, bzw. aus Opfern Täter.
      Und dann fühlen sie sich noch unglaublich raffiniert und schlau dabei...
      23 1 Melden
    • vera.vox 27.08.2017 11:17
      Highlight @ DomKi

      Sehr weise und besonnen was du schreibst.
      Ich bete dafür, dass Menschen wie du einen Weg
      in die Regierung oder in Pädagogik finden.

      Und wünsche dir weiterhin eine lebendige Beziehung mit Jesus Christus.
      1 34 Melden
    • Elvenpath 27.08.2017 17:04
      Highlight Der Atheismus ist nicht Schuld an den Taten der Kommunisten. Wer das Gegenteil behauptet, soll es bitte beweisen!
      Das Christentum dagegen ist maßgeblich verantwortlich für den Judenhass, mit dem Hitler an die Macht kam. Also auch verantwortlich für die Vergasung von 6 Millionen Juden und den 2. Weltkrieg.
      19 1 Melden
    • MacB 28.08.2017 09:45
      Highlight Vera, die hölle auf erden, wie du sie beschreibst, waren die kreuzzüge, die du mit deinem profilbild wohl zeigen willst. Ekelhaft.
      10 1 Melden
    • DomKi 28.08.2017 09:58
      Highlight @vera.vox Danke, Gottes Segen :-)
      1 5 Melden
    • vera.vox 28.08.2017 17:15
      Highlight @MacB

      Vielleicht kommt das vom atheistischen Hass auf den lieben Gott, auf Jesus Christus und auf die Gläubigen; dass du Kreuzzüge in meinem Profilbild siehst.

      In unserem christlichen Kulturkreis können Gegenstände Symbolcharakter haben. Der christliche Mensch sieht da halt was ganz anderes als du.

      Mein Profilbild ist im Grunde ein Symbol des Friedens, des Heils, der Gerechtigkeit, des Geistes, der Wahrheit, des Glaubens in Verbindung mit unserem Schöpfer.
      0 12 Melden
    • grumpy_af 28.08.2017 17:45
      Highlight Können wir jetzt aufhören, den Troll vera.vox zu füttern?
      11 0 Melden
    • MacB 28.08.2017 17:58
      Highlight Und woher das rote kreuzbauf weissem grund?
      6 0 Melden
    • Don Sziggy 28.08.2017 22:24
      Highlight vera.vox, andere Leute sind für weniger als den kranken Mist den Sie von sich geben in der Klappsmühle, wie haben Sie es geschaft da nicht hin zu müssen?
      8 2 Melden
    • vera.vox 28.08.2017 23:26
      Highlight @MacB
      Das Rote Kreuz kommt von einem antiken Nothelfer.
      Er wird von Muslimen und von Christen verehrt.
      Er ist eine Interreligiöses Ikone.
      (Das könnte Jesus Christus auch sein, wenn ihn die Muslime endlich als Gottes Sohn anerkennen würden.)

      Aber zurück zu Al Khader, der Christliche Name St.George gefällt mir besser.
      Rote Kreuze wurden wegen Ihm sehr populär und sind heute noch international ein gebräuchliches Zeichen für Hilfe.

      Ausführliche Ausführungen sprengen leider Blog.

      Lass dich von Dokus unterweisen.


      0 2 Melden
    • MacB 29.08.2017 00:01
      Highlight @vera, FALSCH! Das St. Georgs Kreuz ist DAS Symbol der Kreuzzüge.
      Deine darstellung mag zwar stimmen aber dein bild zeigt offensichtkich ja keinen nothelfer...
      6 0 Melden
    • vera.vox 29.08.2017 00:30
      Highlight @Don Sziggy
      Geniale Frage von jemandem, der kranken Mist
      nicht von wahrem Christentum unterscheiden kann.
      0 8 Melden
    • vera.vox 29.08.2017 11:40
      Highlight @MacB

      1098 Als sich das Ritterheer in grosser Not befand rief es Gott um Beistand an.
      St. Georg in blitzender Stahlrüstung sprengte auf schneeweissem Rosse daher und überbrachte eine Fahne auf welcher sich ein Rotes Kreuz befand und sprach zum Landgraf Ludwig dem III von Thüringen: Durch dieses Zeichen wirst Du siegen.
      Nur der Graf konnte die eingesteckte Fahne aus dem Boden ziehen und siegte durch die Kraft des Banners über die Türken. Das Rote Kreuz schmückte fortan sein Heer.

      Lustig dass Du,
      den Räubergeschichten und Legenden aus den Memoiren des mittelalterlichen Adels glaubst.
      1 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.08.2017 16:31
      Highlight vera.vox
      Damals gab es noch keine Türken.
      Der Georg liess sich aber ganz schön Zeit mit dem Überbringen des Banners: ganze 100 Jahre!
      Gesiegt hatte er auch nicht. Er wollte nach Hause, weil er krank geworden war und starb auf der Heimreise.
      Ein doch eher unseliges Zeichen, das rote Kreuz.

      Aber du hast dir die Story gut aus den Fingern gesogen.
      8 1 Melden
    • vera.vox 29.08.2017 21:28
      Highlight @Jussuf
      Wahrscheinlich bist du nicht beim gleichen Gregor
      MacB ist der Meinung das Rote Kreuz in meinem Profilbild den Kreuzrittern gehört. Das St.Georgs Kreuz wie er es selber nennt, stammt von St.Georg. Und gottlose Ritter haben es für Ihre Zwecke annektiert. Für eine erfolgreiche Annektion brauchten Sie gute Geschichten, wie die, die ich angeblich aus den Fingern gesogen habe. Sie stammt aus der Kreuzzugpropaganda. Eine von wahrscheinlich hunderten. Kreuzzugpropaganda verteilt sich über Jahrhunderte, gut möglich das die Geschichte erst geschrieben wurde, als es nach dir schon Türken gab.
      0 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.08.2017 10:02
      Highlight vera
      hör doch auf zu trollen. Ich habe deine Geschichte zerlegt. Da reicht es nicht, zu sagen, es sei ein ganz anderer Georg gemeint.
      Aber bitte, du kannst dir gerne deine eigene Geschichte zusammenbrauen. Es wird dich dann bloss niemand mehr ernst nehmen.
      3 0 Melden
    • vera.vox 30.08.2017 14:34
      Highlight @ Jussuf aus dem Elfenbeinturm

      Du hast überhaupt nichts zerlegt.

      Nach heutigem Stand der Geschichsschreibung wurde St.Georg im Jahre 303 getötet.
      Ich gebe eine Geschichte wieder, die angeblich im 1098 handelt und du schreibst der Georg lies sich ganze 100 Jahre Zeit.

      Rabbi Jussufs Rechnungskünste: 1098-303=100.

      Folgend noch die Kopie von angeblich meiner Geschichte.
      Türken etc. natürlich gelb markiert.
      Was kommt wohl als nächstes?

      Vera Fälscht alte Märchenbücher.
      0 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.08.2017 16:08
      Highlight vera
      von 1098 bis zu Ludwig III sind es nun mal fast 100 Jahre.
      Also bitte!
      0 0 Melden
    • vera.vox 30.08.2017 21:34
      Highlight @ Jussuf
      Du hast natürlich Recht mit den 100 Jahren.
      Mir ging es um die Roten Kreuzchen und die Lügengeschichten, die die Propagandamaschinerie der Adeligen darum herum gesponnen hat. Und ich habe es klar als eine der vielen Räubergeschichten zum Thema St.Georgskreuz deklariert.

      Darauf schreibt Herr Jussuf, dass ich die Story aus den Fingern gesogen habe, Geschichten zusammenbraue, etc.
      Nun eventuell war ich zu wenig klar. So wie dein Beitrag vom 29.08.2017 16:31 <<....weil er Krank geworden war...>> grammatikalisch bezieht sich das auf den Georg vom Sätzlein davor. Deshalb der andere Georg
      0 3 Melden
    • Paples 03.09.2017 13:13
      Highlight Vera, was die ritterliche geistliche Kriegsführung mit der geistlichen Rüstung im Namen von St. Georg angeht, werden keine andern abweichende Glaubensgrundsätze geduldet. Einen andern Glauben werden mit jeglichen Mittel bekämpft. Oft werden Ungläubige als Diener Satans bezeichnet, die dem Glauben zu nötigen sind.
      3 0 Melden
  • Patrick Lang 26.08.2017 19:06
    Highlight Ich finde die Annahme lustig, dass "die Leute" vor 2000 Jahren "wohl noch etwas blöd waren" und deshalb die "Widersprüche" in der Bibel/dem Koran/den Veden/etc. nicht registriert haben. Ich finde die Annahme lustig, dass Gläubige wegen "inneren Glaubenszweifeln" automatisch gegen "kritische Argumente" sein sollen. Ich finde die Annahme lustig (zum Heulen) dass glaubens-freie Ideologien die Welt natürlicherweise verbessert haben sollen, während glaubensbezogene Ideologien alles immer nur wieder kaputtmachen. Ich finde Herrn Stamm recht lustig und bin tiiiief gläubig. Salaam, und so.
    13 52 Melden
    • Rotbeisser 26.08.2017 22:13
      Highlight Ich finde Sie auch lustig. Salami fein!
      29 3 Melden
  • Hades69 26.08.2017 18:59
    Highlight Wer sucht, der findet.
    7 11 Melden
    • Spooky 26.08.2017 21:55
      Highlight @Hades69

      Falsch! Wer sucht, findet nicht. Nur wer findet, findet.

      Wer sucht, sucht. Wer findet, findet.

      Zwischen Suchen und Finden gibt es keine Verbindung.
      22 7 Melden
    • Hades69 26.08.2017 23:35
      Highlight Haha, stimmt :)
      Aber nur beginnt man halt mit dem Suchen, wenn man finden will. Wenn man von Beginn an nur findet, hat es keinen Weg bis dahin gegeben. Nicht das Findende ist das Ziel, sondern der Weg.
      9 1 Melden
    • Hades69 26.08.2017 23:58
      Highlight Den Satz:

      Zwischen Suchen und Finden gibt es keine Verbindung.

      Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
      13 0 Melden
    • Hades69 27.08.2017 02:24
      Highlight Das Findende war schon immer da, nur der Weg ist neu.
      5 0 Melden
    • Spooky 27.08.2017 02:26
      Highlight @ Hades69

      "Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen."

      Eben ;-)
      2 0 Melden
    • Spooky 27.08.2017 02:28
      Highlight @ Hades69

      Wer sucht, findet nicht.

      Nur wer findet, findet.
      2 0 Melden
    • Spooky 27.08.2017 02:44
      Highlight @Hades69

      "Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf." (Bibel, glaube ich.)

      Das heisst: Es hat keinen Sinn, sich anzustrengen. Entweder du hast es, oder du hast es nicht. Beides ist okay.
      6 0 Melden
    • rodolofo 27.08.2017 09:05
      Highlight Wenn ich etwas suche, dann frage ich - wenn sie in der Nähe ist - immer zuerst meine Frau: "Wo isch?"
      Ich gebe zu, dass das bequemlich ist, aber da meine Frau (übrigens eine gläubige Person) sehr aufmerksam ist, weiss sie meist, wo sich die Dinge befinden, währenddem ich (angeblich der von Naturwissenschaftlichem Denken geprägte Realist) auch ein Tag-Träumer bin, der mit anderen Bloggern auf Watson an Phantasien herum spinnt...
      4 5 Melden
  • Rotbeisser 26.08.2017 18:54
    Highlight Ich denke, das erklärt sich ganz einfach. Es geht darum rechtzuhaben.
    Wer in einer Sache recht hat, egal wie realitätsnah diese Sache ist, der hat Macht. Denn damit bestimmt derjenige darüber, welche Konsequenzen sich für das Verhalten aller Menschen ergeben müssen, resp. sich nicht ergeben dürfen: d. h. die Tugenden und die Sünden. Damit überhaupt erst gar nicht argumentiert werden muss, werden Dissidenten diskreditiert, diffamiert und isoliert. Und wenn das nicht hilft, dann (mund-)tot gemacht.
    Das findet sich überall. Ganz besonders auch bei den Gläubigen der anthropgenen Klimaerwärmung.
    5 19 Melden
    • Flexon 26.08.2017 22:21
      Highlight @Rotbeisser
      Religion hat sicher auch (viel) mit Macht zu tun. Aber ganz so einfach ist es wohl nicht. Gerade im Umgang mit der Wissenschaft, kommen wir um das glauben auch 2017 nicht herum. Ab einer gewissen Komplexität eines Themas, das muss nicht einmal der Klimawandel sein, müssen wir glauben oder eben nicht. Du glaubst, dass die Erde eine Kugel ist, weil du Bilder der ISS auf die Erde gesehen hast. Du glaubst es, weil es alle anderen auch sagen und das Bild in deine Logik passt. Wenn alle falsch liegen, könnte es auch anders sein. Glaubst du das?
      9 3 Melden
    • Rotbeisser 26.08.2017 22:52
      Highlight @Flexon: Ich gehe mit Ihnen einig, dass das Meiste was Menschen und insbesondere auch Wissenschafter und Atheisten zu wissen meinen, sie in Wirklichkeit einfach glauben. Weil sie das allerallermeiste davon nie selber nachgewiesen haben.
      Und es stimmt auch, dass unser Wissen ein Tropfen ist und unser Unwissen ein Ozean (frei nach Newton, glaube ich).
      Aber diese Umstände machen es nicht erforderlich, Unwissen mit Glauben zu ersetzen.
      Nein, ein vernünftiger Mensch sagt: "Das weiss ich nicht".
      Und ein wirklich weiser Mann, Sokrates mit Namen, sagte es so: "Ich weiss, dass ich nichts weiss".
      8 4 Melden
    • Flexon 27.08.2017 00:08
      Highlight @ Rotbeisser
      Ein vernünftiger Mensch in deinem Sinne wäre nicht sehr lebenspraktisch. Er müsste alles was er nicht weiss, zuerst selbst empirisch herausfinden. Vielleicht würden es die Umstände dann doch erforderlich oder zumindest wünschenswert machen, Unwissen mit Glauben zu ersetzen? Zumindest darüber nachdenken sollte er... wenn er vernünftig ist.

      3 1 Melden
    • rodolofo 27.08.2017 09:11
      Highlight Ihr gefällt Euch darin, alles zu hinterfragen und eine totale Verwirrung zu stiften.
      Auch Vertrauen und Glauben schenken wir nicht einfach so irgendwelchen Menschen, weil wir das einfach so tun müssen, um Entscheidungen zu fällen!
      Eine Vertrauenswürdige Person muss auf eine gewisse Weise auftreten. Ihre Körpersprache muss mit ihrer Verbal-Sprache übereinstimmen.
      Und das, was diese Person sagt, darf nicht mit unserem selbst gesammelten Erfahrungswissen kollidieren.
      Nur dann entsteht eine Vertrauens-Beziehung!
      Glaube jedoch, der an Macht gekoppelt ist, ist falsch und wertlos.
      7 4 Melden
    • Rotbeisser 27.08.2017 12:56
      Highlight @Flexon
      Sie schrieben: "Er müsste alles was er nicht weiss, zuerst selbst empirisch herausfinden."
      Genau das tun die Menschen Tag ein, Tag aus. Sie finden heraus, ob die Wetterprognose zutreffend war, die Therapie wirkt, Wahlversprechen eingehalten werden, der Partner die geschworene Treue hält, u. v. m.
      Wenn man aber ohne zu prüfen einfach glaubt, man handle richtig, dann ist das wahnhaft.
      Ich mache es mir einfach. Alles, was ich nicht selbst bewiesen habe, halte ich für ein Gerücht.
      Darum kaufe ich kein Bio-Zeugs. Weil ich kann nicht wissen, ob es bio ist. Aber ich weiss, es ist viel teurer.
      3 4 Melden
    • rodolofo 27.08.2017 13:39
      Highlight Rotbeisser
      Aber vielleicht bekommst Du später Krebs?
      Dann könnte das damit zusammenhängen, dass in den Konventionell produzierten Lebensmitteln Pestizid-Rückstände und Konservierungsmittel drin waren, die krebserregend sein können.
      Du musst nicht allen Bio-Labels vertrauen, aber die Knospe z.B. wird sehr streng kontrolliert.
      Noch besser ist es natürlich, wenn Du die Biobauern, von denen Du Deine Lebensmittel beziehst, persönlich kennst, oder gar auf deren Hof mitarbeitest, oder wenn Du selber im Garten Gemüse ziehst und Früchte erntest, wenn sie reif sind!
      Ich jedenfalls mache das so. Das geht
      4 3 Melden
    • Flexon 27.08.2017 13:54
      Highlight @Rotbeisser
      Und du fliegst nicht. weil du nicht weisst, ob der Pilot eine richtige Ausbildung hat? Und auch zum Arzt gehst du deswegen nie? Einfach ja, aber wiederum auch nicht:) Dein Aktionsradius dürfte sehr sehr
      klein sein.

      Ironischerweise handelst du dogmatisch und dadurch unvernünftig, in dem du das glauben (als kognitiver Akt) aus deinem Handlungsrepertoire ausschliesst.

      Ich würde behaupten, Fortschritt ist mit dieser Haltung sehr schwierig. Und ohne Fortschritt, würdest du vermutlich nicht logisch denken können.




      2 0 Melden
    • Rotbeisser 27.08.2017 22:38
      Highlight @rodolofo:
      Seit ich selber lüge, glaube ich nichts mehr. Zudem bin ich lange genug im Marketing, um bestens zu wissen, wie man Kunden schöne Träume verkauft.

      @Flexon
      So klein ist meine Welt gar nicht. Ich bin durchaus in der Lage zu beobachten, was andere für Fehler und Erfolge machen, und ich lerne daraus. Ich stand auf der Besucherplattform und sah viele Dutzend Flugzeuge starten und landen. Ich sah schon viele Hundert Flugzeuge am Himmel, aber noch nie eines am Boden zerschellt. Deshalb steige ich mit ruhigem Blut in ein Flugzeug. Und es ist mir egal, was für ein Diplom der Pilot hat.
      2 0 Melden
    • rodolofo 28.08.2017 08:13
      Highlight @ Rotbeisser
      Wenigstens bist Du ehrlich, indem Du zugibst, zu lügen.
      Das ist sehr oft so, dass wir in Anderen nur uns selbst sehen können.
      Probier's mal mit wirklicher Ehrlichkeit, anstatt mit destruktivem Zynismus!
      Und vor allem: Grabe einen Zugang frei zu Deinen Gefühlen!
      Mit Wissen UND Gefühl, mit Köpfchen UND mit Sinnlichkeit wird es Dir gelingen, die Echten von den Falschen zu unterscheiden, da Du dann einen "Sechsten Sinn" geschenkt bekommst!
      Das Kannst Du mir glauben, oder nicht.
      Verstehen würdest Du das erst, wenn Du es erfährst. Dann aber geschieht alles wie von selbst.
      0 0 Melden
    • Rotbeisser 28.08.2017 11:20
      Highlight @rodolofo:
      Ich will nicht die Echten von den Falschen unterscheiden. Das würde mich zu einem Quasi-Nazi machen.
      Jeder Mensch spricht die Wahrheit und die Lüge, manchmal in demselben Satz, meist beides unwissentlich. Darum unterscheide ich zwischen Wahrheit (0,1 %), Lüge (10%) und Gerücht (89.9%).
      Die Menschen aber beurteile nach ihrer Bosheit. Menschen mit besonders wenig Bosheit sind gute Menschen. Menschen mit besonders viel Bosheit sind böse Menschen. Auf dieser Skala rutschen sie alle immerzu auf und ab, je nach dem, wieviel Schlaf, Nahrung und Sex sie in jüngster Zeit gerade hatten.

      0 0 Melden
    • Flexon 28.08.2017 13:05
      Highlight @Rodolfo
      Würden 5 von 10 Flugzeugen unterwegs zerschellen, deine Beobachtung wäre dieselbe. Ganz abgesehen davon, dass du vor dem ersten Flug vermutlich nicht zwei Jahre beobachtet hast.

      Mein Punkt ist: glauben ist eine kognitive/mentale Anstrengung wie das Rechnen, die einem ermöglicht trotz Unsicherheit ein Ziel zu verfolgen. Würde man rechnen, man müsste abbrechen. Glaubt man, geht man weiter, trotz grossem Risiko. Ich habe oft genug erlebt, das letzteres den Erfolg brachte, auch wirtschaftlich. Vor einer Kampagne wissen sie nicht, ob sie Erfolg hat, sie glauben es.
      0 0 Melden
    • rodolofo 28.08.2017 20:23
      Highlight @Rotbeisser
      Ich höre sehr viel Verhärtung aus dem heraus, was Du da sagst.
      Dein Ziel könnte sein, wieder weicher zu werden!
      Dazu könnten folgende Überlegungen helfen:
      Weil es "DIE Wahrheit" nicht gibt, gibt es auch ihr Gegenteil, nämlich "DIE Lüge" nicht wirklich.
      Wie gesagt, ein Mensch der lügt, sagt meistens mit seiner Körpersprache etwas ganz anderes.
      Da die Wirklichkeit vielschichtig ist, ergeben verschiedene, einander auch wiedersprechende, Ansichten, ein mehrdimensionales Bild.
      Wichtig ist auch, dass Du Dir darüber klar wirst, was DEINE Geschichte ist, wie DU sie erlebst und erlebt hast.
      0 1 Melden
    • Rotbeisser 28.08.2017 20:30
      Highlight @rodolofo: Ich habe über 20 Jahre lang die Flugzeuge am Himmel angeguckt, bis ich mir mein erstes Flugticket leisten konnte. Das waren viele Tausend Flugzeuge. Egal.
      Glauben ist keine kognitive Leistung. Glaube ist legitimer, oft kollektiver Wahnsinn.
      Wahnvorstellungen können sebstverständlich eine Motivation sein, wie z. B. Angst auch.
      Aber es gibt eine weitaus fruchtbarere und freudvollere Motivation: das gerne zu tun und Spass daran haben, was nötig ist, um das Ziel vielleicht und sonst halt eben nicht zu erreichen.
      Wie heisst es so treffend: Der Weg ist das Ziel!
      1 0 Melden
    • rodolofo 28.08.2017 21:23
      Highlight @ Rotbeisser
      Der Weg ist der Weg und das Ziel ist das Ziel.
      Wenn das Ziel zu wichtig wird, dann werden wir den Weg immer nach seiner Entfernung vom Ziel messen.
      Wenn das Ziel aber daraus besteht, intuitiv gemäss den spontan entstehenden Gefühlen und Gedanken zu entscheiden (also mit dem Verstand UND dem Gefühl), wo der Weg weiter gehen soll, dann wird dieser Weg der ECHTE Weg sein.
      Ein Weg aber, der stur einem irgendwann einmal festgelegten Ziel folgt, wird sich als FALSCHER Weg herausstellen.
      Gradmesser für die Qualität des Weges sind Glück und Zufriedenheit, oder Unzufriedenheit und Unglück.
      2 1 Melden
  • Phrosch 26.08.2017 18:54
    Highlight Ich denke der springende Punkt ist, ob man sich mit den Überzeugungen der Menschen kritisch auseinandersetzet oder aber sie lächerlich macht. Ich betrachte mich als überzeugten Christen, und kritische Fragen oder Argumente, mit Anstand vorgebracht, tun mir nicht weh. Wenn ich aber den Eindruck bekomme, dass ich im Namen der Kritik lächerlich gemacht und mit meiner Überzeugung nicht ernst genommen werde, fühle ich mich gekränkt. Mir scheint oft, dass Herr Stamm das Wort Christ genauso abwertend verwendet, wie er findet, dass das Wort Atheist gebraucht werde.
    23 12 Melden
  • rodolofo 26.08.2017 18:31
    Highlight Ich finde die Auseinandersetzung mit "Gläubigen" immer wieder sehr spannend!
    Aber da entsteht tatsächlich immer wieder dieses Unbehagen, dass eine gläubige, also stark moralisierende Person, die"in den Extremen Gut und Böse denkt, irgendwann einmal auf die Kurzschluss-Überlegung mit dem verführenden Satan kommt...
    Dann wird es bald einmal ungemütlich und der Ton der Unterhaltung wird rauher.
    Andererseits kann ein Christ ja gerade dann beweisen, dass er das Level "Liebe Deinen Feind!" erreicht hat und diese Prüfung bestehen kann.
    Bei einem Islamisten hingegen müsste ich mit "Kopf ab!" rechnen.
    31 9 Melden
    • Thom Mulder 26.08.2017 23:34
      Highlight Ich finde das schon lange nicht mehr spannend Es endet mit dem immergleichen Monolog der Gläubigen die aus der Bibel zitieren. Argumenten sind sie nicht zugänglich. Die sind dann wie Politiker, dreschen leere Phrasen und hören nicht zu, reagieren nicht sondern repetieren nur.
      14 1 Melden
    • Anam.Cara 30.08.2017 08:03
      Highlight @rodolofo: mich stört der Satz "eine gläubige, also stark moralisierende Person". Das ist eine Verallgemeinerung. Wenn ich gläubig (christlich) bin, heisst das noch lange nicht, dass ich moralisiere oder gar andere verurteile. Glaube soll uns Demut und Dankbarkeit lehren. Nicht Überheblichkeit.

      @Thom: schade, dass wir noch nie über Glaubensfragen diskutiert haben. Du würdest vielleicht überrascht sein (ich zitiere fast nie, weil mir eigene Gedanken und Schlüsse zu wichtig sind)
      0 0 Melden
  • Zeit_Genosse 26.08.2017 18:14
    Highlight Soll doch jeder glauben und denken was er will, aber dabei das für sich (oder in der Sekte) tun und andere nicht be-/verurteilen. Glauben erleichtert das Verständnis zwischen gleichgläubigen und erschwert gleichzeitig das mit andersdenkenden.
    33 3 Melden
  • Chris K. 26.08.2017 18:06
    Highlight "Jede cha mache waser will, will..." Ach ihr wisst schon.
    18 2 Melden
  • My Senf 26.08.2017 17:53
    Highlight Was für eine Wortwahl "religiösen Milieu". Eben Sektenspezialist im Milieu...
    13 31 Melden
  • Dirk Leinher 26.08.2017 17:27
    Highlight Ich erinnere mich an das Buch "Sektenjagd" des verstorbenen evangelischen Pfarrers Felix Flückiger. War es da nicht Hugo Stamm der sich wegen 2 unglücklich formulierten Sätzen genötigt sah, gegen Pfarrer Flückiger zu prozessieren ohne zuvor mit direkt Kontakt aufzunehmen wie es in so Fällen Usanz ist?
    25 26 Melden
    • Rotbeisser 26.08.2017 18:59
      Highlight Tut nichts zur Sache.
      11 12 Melden
    • Dirk Leinher 27.08.2017 11:16
      Highlight Selbstverständlich tut es das. Wenn derjenige der anderen mangelnde Kritikfähigkeit vorwirft selbst eine Unfähigkeit mit Kritik umzugehen zeigt, ist dies ein wichtiger Bestandteil um seine Aussagen einzuordnen. Psychologisch sehr aufschlussreich.
      3 5 Melden
    • Rotbeisser 27.08.2017 12:34
      Highlight @Dirk: Unsinn.
      Eine Aussage ist immer unabhängig vom Sprecher zu beurteilen.
      Die Psychologie des Sprechers mag interessant sein, aber sie tut rein gar nichts zur Sache.
      Leider ist ihr Missverständnis weit verbreitet.
      Es ist egal, wer es sagt. Es zählt einzig, was er sagt.
      7 1 Melden
    • Dirk Leinher 27.08.2017 14:35
      Highlight Da haben Sie grundsätzlich recht.
      Wenn ein Massenmörder die Aussage tätigt, dass es falsch ist Menschen umzubringen, dann wäre mit der Aussage auch nichts verkehrt. Wenn er aber dann herumpredigt wie schlimm Massenmörder seien, während er selbst weiterhin Menschen umbringt, dann ist das schon problematisch. Vor allem wenn er dann noch als Autorität auf diesem Gebiet wahrgenommen wird.
      Analogien sind manchmal hilfreich.

      3 2 Melden
    • Rotbeisser 27.08.2017 22:43
      Highlight @Dirk:
      Ein Massenmörder der Massenmord geisselt, ist natürlich besonders glaubhaft. Er hat auf diesem Gebiet Erfahrung gesammelt und daraus gelernt. Er weiss, wovon er spricht. Er ist da ein Experte.
      3 1 Melden
  • AMU 26.08.2017 17:15
    Highlight Herr Stamm, sägt sich den Ast ab auf dem er sitzt.
    Diskussion Tetens – Hübl ab 23. Min.
    Herr Hübl muss es öffentlich gestehen und auch die Moderatorin muss sagen, dass Herr Tetens «ganz schön gepunktet hat»
    Der Theismus (Gott als Schöpfer der Welt) kann die wichtigsten Fragen beantworten, aber die Urknall Theorie kann es nicht.
    Es gibt viele Argumente für den Beweis Gottes eines ist der kosmologische. Es muss etwas geben, das alles verursachte in Existenz zu treten. Letzten Endes muss es etwas “Verursachter” geben, um alles andere Sein zu verursachen. Dieses “Verursachter” ist Gott.
    11 86 Melden
    • Rabbi Jussuf 26.08.2017 19:14
      Highlight AMU
      Da hast du etqas falsch verstanden, oder schlicht nicht weiter zugehört: Nach dem "punkten" (qas dazu nur provokant gemeint war!), hat Hübl schon etwas gesagt, das die gegnerischen Argumente schal schmecken liess.
      Er sagte, dass nicht alles beantwortbar wäre (Was in der Wissenschaft ja eine Banalität ist), es aber besser sei, die Fragen offen zu lassen, als sie mit einem weiteren Konzept (Gott), das mit unbegründeten Annahmen jongliert, einfach zuzupflastern.
      27 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 26.08.2017 19:15
      Highlight Die Gottes"beweise" taugen allesamt nichts. In diesem Sinne hatte sich schon Platon abgemüht, die Seele zu beweisen (Phaidon) und ist ziemlich kläglich gescheitert.
      23 6 Melden
    • der_senf_istda 26.08.2017 20:14
      Highlight An Gott glauben heisst nicht automatisch, sich in die Hände von Leuten zu begeben, die behaupten Vertreter dieses Gottes zu sein.
      An Gott glauben bedeutet nicht, jegliches kritisches Denken gegenüber institutionalisiertem Glauben aufzugeben.
      Kritik an der Kirche ist nicht gleich Kritik oder Verneinung Gottes. Im Gegenteil, manchmal muss man die göttlich Schöpfung von solchen Institutuionen wie "Katolische Kirche" schützen.
      18 4 Melden
    • Tomsen2 26.08.2017 20:30
      Highlight Blablabla!!! Theismus ist in etwa so wahr wie Grimms Märchen. Wo sind den in der Bibel die Dinosaurier?
      32 8 Melden
    • JoWu 26.08.2017 20:35
      Highlight Und was ist der Verursacher dieses Verursachers? Wenn das Argument für Gott sein soll, dass alles eine Ursache haben muss, dann kannst du nicht willkürlich bei der Ursache "Gott" stehenbleiben. Upps, wohl doch nicht so viel erklärt durch den Theismus...
      26 3 Melden
    • Balikc 26.08.2017 20:38
      Highlight Der Theismus beantwortet keine Fragen, er verschiebt sie bloss: Angenommen, ein Gott steht hinter allem, was oder wer steht dann hinter diesem Gott?
      Ich finde es absolut legitim etwas zu glauben, aber wie Herr Tetens mehrmals selbst betont, geht es dabei um optionale Rahmenannahmen und nie um Wahrheiten.
      22 2 Melden
    • Visitor 26.08.2017 23:51
      Highlight JoWu

      Wenn der Verursacher ewig ist, also ohne Anfang und Ende wird ein Verursacher des Verursacheres überflüssig.
      0 12 Melden
    • rodolofo 27.08.2017 09:19
      Highlight @ Visitor
      Du bist ein (halb-)schlaues Bürschchen!
      Das sind wir doch im Grunde alle!
      Anstatt wie Ameisen auf einem Ameisenhaufen herum zu krabbeln und zu glauben, die Welt sei ein Ameisenhaufen mit Wald darum herum, sitzen wir als "Muotataler Wätterschmökker" auf einem solchen Ameisenhaufen und behaupten, dass wir anhand der Bewegungen und dem Erscheinungsbild der Ameisen das Wetter im nächsten Jahr vorhersagen können...
      4 0 Melden
    • JoWu 27.08.2017 10:52
      Highlight Visitor

      Ja siehst du, das glaubt dir halt niemand, der nicht eh schon an Gott glaubt. Nur, wenn man Gott für ein ewiges, omnipotentes Wesen hält, kann man auf die Idee kommen, er brauche keine Ursache. Das ist also ein äusserst schlechtes Argument zur Verteidigung von Gottes Existenz.
      10 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.08.2017 11:55
      Highlight VIsitor
      "Wenn der Verursacher ewig ist, also ohne Anfang und Ende wird ein Verursacher des Verursacheres überflüssig."
      Stimmt - weil er nichts verursacht.
      8 1 Melden
    • AMU 27.08.2017 13:23
      Highlight @an alle
      Im Anfang (SCHÖ PFUNG)war das Wort (GOTT)
      und das Wort war bei Gott,
      und das Wort war Gott.
      Im Anfang war es bei Gott.
      Alles ist durch das Wort geworden
      und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
      und dann:

      Und das Wort ist Fleisch geworden
      und hat unter uns gewohnt
      und wir haben seine Herrlichkeit gesehen,
      die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater,
      voll Gnade und Wahrheit.
      WER AUGEN HAT ZUM SEHEN DER SEHE
      1 19 Melden
    • AMU 27.08.2017 13:32
      Highlight Wie schon mehrmals geschrieben, es gibt keine klarere Botschaft (Message) als die der Hl. Schrift.
      Das alte und das neue Testament sind von Menschen (geschichtliche Tatsachen) überliefert, die zBsp. Jesus gesehen haben. Bitte kommen sie nicht mit der Ausrede (die T seien nur von Menschen geschrieben). Jeder hier schreibende hat sein Wissen in der Regel aus Büchern (die auch nur von Menschen geschrieben sind).
      0 16 Melden
    • AMU 27.08.2017 13:37
      Highlight @JoWu
      der Verursacher ist Gott, das Wort. Die Welt hatte einen Anfang aber Gott ist nicht geworden, sondern war immer. Gott hat keinen Anfang und kein Ende - Ewigkeit. So wie das Weltall kein Ende hat.
      0 16 Melden
    • Visitor 27.08.2017 13:39
      Highlight JoWu

      Mein Post war grad mal eine Überlegung zu deiner Frage. Ohne jetzt einmal an Gott zu denken, hat meine Antwort Logik. Logik hat weniger mit Glauben zu tun, viel mehr mit Folgerichtigkeit des Denkens.
      8 1 Melden
    • Visitor 27.08.2017 13:53
      Highlight Rabbi Jussuf

      Dann erklär mir mal wie ein Verursacher nichts verursacht oder warum man ihn so nennt?
      0 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.08.2017 14:19
      Highlight Tja, da musst du nicht mich fragen. Ich weiss auch nicht warum der Verursacher Verursacher heisst. Etwas Ewiges kann nun mal nichts verursachen.
      6 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.08.2017 14:24
      Highlight AMU
      "Bitte kommen sie nicht mit der Ausrede (die T seien nur von Menschen geschrieben). Jeder hier schreibende hat sein Wissen in der Regel aus Büchern (die auch nur von Menschen geschrieben sind)."
      Eben! Wieso sollte das mit der Bibel anders sein?

      Aber Augenzeugen von Jesus gab es bestimmt nicht, die im NT etwas geschrieben hätten. Da sind sich sogar die meisten Theologen einig.
      9 1 Melden
    • Visitor 27.08.2017 15:10
      Highlight Rabbi Jussuf

      So, du weißt nicht warum ein Verursacher Verursacher heißt. Warum ein Schreiner Schreiner heisst, weißt du auch nicht und warum ein Bäcker Bäcker heisst wirst du, wie es den Eindruck macht ob deinen Antworten, wohl auch nicht wissen. Was du da machst, ist der Frage ausweichen.
      0 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.08.2017 15:47
      Highlight Nö, ich weiss nur nicht warum etwas Verursacher heisst, das nichts verursachen kann.
      7 0 Melden
    • AMU 27.08.2017 16:27
      Highlight @Rabbi Jussuf - Augenzeuge
      Aber Hallo, was soll das, so ein Seich. Matthäus und Johannes waren direkte Jünger Christi. Markus hat sein Evangelium in Zusammenarbeit mit Petrus dem Fels (1. Papst) geschrieben. Halte dich bitte an die Tatsachen.
      0 13 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.08.2017 17:24
      Highlight AMU
      Jo, und Moses hat alle 5 Bücher Mose geschrieben!

      Klar doch, Markus war ein Kumpel von Petrus, hat ihn jeden Tag im Gefängnis besucht, wo die beiden die Bibel geschrieben hatten. Etwa gleich, wie ein paar Jahre später Hans und Gretel Grimm ihre Autobiographie geschrieben hatten.

      Tatsache ist, dass die 3 Evangelien anonym geschrieben wurden und erst später einen Namen bekamen. Auch das ist Konsens unter Theologen. Nix da von Jüngern.
      10 0 Melden
    • Visitor 27.08.2017 17:30
      Highlight Rabbi Jussuf
      Gut, du sagst: Etwas Ewiges kann nun mal nichts verursachen. Warum? Bitte begründen.
      1 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 27.08.2017 22:14
      Highlight Visitor
      Etwas Ewiges müsste ja schon vor der Zeit existieren (Was schon nicht geht) und unabhängig von der Zeit. Ein Etwas das eine Aktion in der Zeit machen könnte, würde sich damit der Zeit unterwerfen und wäre damit nicht mehr ewig.

      Oder anders: Existenz ist nur in einem Zeitkosmos vorstellbar. Damit hat die Existenz aber automatisch einen Anfang, kann also nicht ewig sein.
      6 1 Melden
    • Visitor 28.08.2017 07:18
      Highlight Rabbi Jussuf
      "Existenz ist nur in einem Zeitkosmos vorstellbar."
      Und was machen wir mit dem Unvorstellbaren? - Einfach ignorieren?

      0 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 28.08.2017 09:08
      Highlight Visitor
      Was willst du mit dem Unvorstellbaren sonst tun als ignorieren?
      4 0 Melden
    • Visitor 28.08.2017 11:31
      Highlight Rabbi Jussuf
      Natürlich hat man die Möglichkeit alles Unvorstellbare zu ignorieren. Ob man mit dieser Methode der Wahrheit näher kommt, ist eine andere Frage.
      Es gab Menschen in der Vergangenheit denen war etwas unvorstellbar, was heute nicht nur vorstellbar ist sondern Wirklichkeit.
      0 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 28.08.2017 12:47
      Highlight Das ist banal und führt vom Thema weg.
      Es gab und gibt jede Menge Vorstellbares, das nie Wirklichkeit wird.
      "Unvorstellbar" sollte in diesem Zusammenhang eine Eigenschaft sein, wie man sie viell. Göttern zuschreibt, nicht aber der mangelnder Fantasie von Menschen.
      0 0 Melden
    • Visitor 28.08.2017 19:27
      Highlight Rabbi Jussuf
      Gut, z. T. einverstanden. Um etwas begreifen zu können, muss man sich m.E. nicht zwingend nur ins Thema vertiefen. Manchmal bringt einem auch ein Rundherumgehen und von Außen betrachten zu einer Erkenntnis.
      Wenn wir aber beim Thema bleiben müssen, handelt es sich im Ausgangs-Post von AMU von Gott und nicht von Göttern.
      0 1 Melden
    • Visitor 28.08.2017 19:47
      Highlight Rabbi Jussuf
      Nochmals zu:" Existenz ist nur in einem Zeitkosmos vorstellbar. Damit hat die Existenz aber automatisch einen Anfang, kann also nicht ewig sein."
      Eben, Existenz ist außerhalb eines Zeitkosmos somit unvorstellbar. Und außerhalb eines Zeitkosmos kann eine Existenz ewig sein. Darum ist es eben wichtig, das Unvorstellbare nicht zu ignorieren, damit wir das Ewige nicht auch noch ignorieren müssen.
      0 1 Melden
    • Visitor 28.08.2017 20:08
      Highlight Rabbi Jussuf
      Noch zu:"Existenz ist nur in einem Zeitkosmos vorstellbar. Damit hat die Existenz aber automatisch einen Anfang, kann also nicht ewig sein."
      Eben, Existenz außerhalb eines Zeitkosmos ist unvorstellbar. Darum sollten man das Unvorstellbare nicht ignorieren, sonst muss man dann auch noch das Ewige ignorieren.
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 28.08.2017 22:58
      Highlight Es ist mir nicht klar, wie man etwas Unvorstellbares beachten können sollte.
      Du scheinst mit mir einverstanden zu sein, dass etwas Ewiges keine Aktion vollführen kann. D.h. aber auch, dass wir von diesem Ewigen nie etwas erfahren können. Es ist, als ob es nicht sei. warum also eine Annahme treffen, die völlig unnötig ist? Das ist nicht elegant.
      3 1 Melden
    • Visitor 29.08.2017 08:35
      Highlight Rabbi Jussuf
      Nein nicht ganz. Diese Ewige ist unabhängig vom Zeitkosmos nach dem wir uns richten. Trotzdem kann dieses Ewige verantwortlich sein für das Verursachte.
      Ein Architekt ist auch nicht der Baustein des Hauses das entsteht, sondern er steckt dahinter das der Baustein gesetzt wird.
      0 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 29.08.2017 19:11
      Highlight Wir wissen, dass mit grösster Wahrscheinlichkeit seit dem Urknall niemand einen solchen Baustein gesetzt hat.
      Ein Verursacher, wenn es ihn denn gegeben hätte, hätte damit seine Ewigkeit verloren.
      Man kann sich natürlich fragen, was den Urknall ausgelöst hat. Nur werden wir darauf keine sinnvollen Antworten erhalten. Man kann annehmen, dass es einen Verursacher gegeben hätte - jeder Logik zum Trotz. Was wäre damit gewonnen? Wir "wüssten" dann nur, dass etwas den Urknall iniziiert hätte, mehr aber auch nicht. Es wäre auch mit dieser Annahme egal, ob es diesen Beweger gegeben hat, oder nicht.
      2 1 Melden
    • Visitor 30.08.2017 11:25
      Highlight Rabbi Jussuf
      Mit einer Denkweise, die das Wort "wissen" mit Wahrscheinlichkeit verbindet, kann ich mich nicht anfreunden. Deine Denkweise spricht im weitesten Sinne großen Philosophen wie Aristoteles das logische Denken ab. Deine Darstellung am Anfang das Wort "wissen " zu benutzen am Schluss aber für die andere Annahme das Wort " wüssten", obwohl nichts bewiesen ist von der einen oder anderen Annahme, nenne ich optische Täuschung.
      0 1 Melden
    • Visitor 30.08.2017 11:32
      Highlight Rabbi Jussuf
      Es geht nicht darum, ob es diesen Beweger gegeben hat, sondern dass dieser Beweger ist (ewig), also immer noch geben könnte - nicht einfach Vergangenheit, kann auch in Zukunft Wirkung haben. Egal?
      0 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 30.08.2017 13:44
      Highlight natürlich egal, denn was können wir über ein in der Zukunft liegendes Ereignis wissen, das noch nicht einmal eine Ursache haben wird, die wir erkennen könnten? Es lohnt nicht einmal darüber nachzudenken. Aber, wie schon gesagt, die Möglichkeit, dass ein ewiger beweger in Zukunft eingreifen könnte, ist nicht gegeben. Er wäre nicht mehr ewig.
      1 0 Melden
    • Visitor 30.08.2017 18:42
      Highlight Rabbi Jussuf
      Etwas ohne Anfang und Ende bleibt nun mal ewig. Was immer es bewegt in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft. Bei allem Respekt für das Streben nach Wissen, erkennen gerade große Denker auch, das es weise ist zu erkennen nicht alles wissen zu können. Also dem Unvorstellbaren oder dem Glauben auch einen Platz zu geben. Aber da scheinen wir nicht gleicher Meinung zu sein.
      0 1 Melden
    • AMU 31.08.2017 21:23
      Highlight @Rabbi Jussuf
      So was von daneben. Sie ignorieren geschichtliche Tatsachen und sie sind in ihrem Stolz, nicht bereit überlieferte Tatsachen zu akzeptieren. Mätthaus und Johannes waren Jünger Jesu. Punkt Schluss.
      0 4 Melden
  • Flexon 26.08.2017 17:09
    Highlight Ich glaube Glauben muss losgelöst von Religionen betrachtet werden. Glauben ist die Fähigkeit, sich an etwas zu orientieren, obwohl einem das nötige Wissen dazu fehlt. In einer Welt der nicht-perfekten Informationen ist die Fähigkeit zu glauben für einen rationalen Geist überlebenswichtig. So entscheidet sich einer, Informatik zu studieren, weil er GLAUBT, in der Zukunft davon leben zu können. Er weiss es nicht. Müsste er es wissen, würde er nicht studieren, weil er es nicht wissen kann.

    Religionen helfen m.E. diese Fähigkeit zu trainieren aber es geht auch anders.
    12 18 Melden
    • Rotbeisser 26.08.2017 19:09
      Highlight Der Informatiker in Deinem Beispiel glaubt nicht, er spekuliert.
      Das ist etwas komplett anderes, als zu glauben.
      Glauben, heisst keinen Zweifel zu haben.
      Spekulieren heisst, eine Annahme zu machen, ganz im Wissen, dass die Annahme falsch sein könnte.
      Der Gläubige handelt blind für alle Zweifel. Er merkt seinen Irrtum nie.
      Wer spekuliert, der handelt im Wissen um seine Zweifel. Er merkt seinen Irrtum sofort.
      23 2 Melden
    • Flexon 26.08.2017 21:41
      Highlight @Rotbeisser
      Ich würde das anders formulieren: der "Gläubige" (nicht im religiösen Sinn) glaubt eben auch dann noch an die Möglichkeit, dass etwas real wird, wenn es objektiv sehr unwahrscheinlich ist. Menschen, die Grosses erreichen, besitzen diese Fähigkeit (wenn sie nicht nur Glück hatten). Spekulation allein reicht für diese Art von Antrieb nicht aus, ein Rückschlag würde dort gleich als Irrtum und somit als Ende der Übung gelten. Für einen der an den Erfolg glaubt, ist ein Rückschlag eben nur ein Rückschlag. Das kann man bei erfolgreichen Sportlern gut beobachten.
      1 7 Melden
    • Khoris 26.08.2017 21:49
      Highlight Mit diesem Beitrag sprechen sie jedem Gläubigen die Fähigkeit ab sich mit seinem Glauben auseinanderzusetzten.
      Glauben heisst nicht frei von Zweifel zu sein. Mit solchen Aussagen werden alle Gläubigen in einen Topf geworfen und DAS finde ich dann doch beleidigend.
      Ich glaube und zweifle, aber ich suche Antworten. Das macht aus mir weder einen schlechten Christen noch einen schlechten Menschen, sondern jemanden, der sich eben mit dem Glauben auseinandersetzt.
      8 1 Melden
    • Rotbeisser 26.08.2017 22:38
      Highlight @Khoris: Sich mit dem Glauben auseinanderzusetzen, ist verschieden von glauben.
      3 2 Melden
    • DomKi 27.08.2017 00:50
      Highlight @Tomsen2: es gibt Artikel im Net von Dinos und Bibel handeln. Suchen Sie mal rum.
      0 2 Melden
  • My Senf 26.08.2017 16:29
    Highlight Ja genau. Hugo Stamm ist wie er schon beim Tagi war. Einfach mal gegen alles was mit Glaube zu tun hat! Wer sonst kann sich Sprüche wie "kindlicher Glaube" erlauben? Interessant wäre wenn sich Hr. Stamm mal kritisch mit dem Islam oder den Rabbiner auseinander setzt. Aber das wagt er nicht. Die sind nicht so tolerant wie Christen die sich alles gefallen lassen. Da wäre er sofort der antisemit und würde in keinem Medium mehr schreiben dürfen. Hr Stamm, "echte" Christen nehmen ihre Kritik an ihrem Glauben schon lange nicht mehr ernst!
    20 70 Melden
    • pachnota 26.08.2017 18:37
      Highlight Hmm...
      So habe ich mir das noch nie überlegt.
      Aber stimmt.
      Stamm kann alle Religionen und Sekten kritisieren.

      Beim Islam scheint er Ladehemmungen zu haben.
      Würde er den Islam, genau so angehen, wie das Christentum, wäre er, im heutigen links populistischen Milieu, sofort DER Nazi.
      23 22 Melden
    • Dr.Bogyman 26.08.2017 21:19
      Highlight Nein Herr Stamm kann nichts gegen den Islam sagen weil es schwieriger ist den Islam zu kritisieren als das Christentum. ;-) So einfach.

      Das einzige was die machen können sind so Karikaturen von Mohammed zu zeichnen. Aber diese sagen nichts aus. Darum ist besser manchmal nichts zu sagen ;-)
      2 15 Melden
    • AMU 27.08.2017 13:41
      Highlight @my Senf
      Richtig. Wissen Sie warum Herr Stamm den Rabbiner nicht kritisiert. Weil er nicht darf. Sonst würde es ihm so ergehen wie der Frau in Arosa mit dem "duschen von ...)
      1 10 Melden
  • Staatsgebeutelter 26.08.2017 15:46
    Highlight Ich schreibe hier jetzt nichts sonst wird dies zu eines Stamm-Lästerung. Aber weiter so Hugo das kommt bestimmt gut mit Deinen Kolummnen und Kommentaren.
    15 67 Melden
  • silverstar 26.08.2017 15:45
    Highlight Die linke Ikone, Patrick Frey, sagte in einer SRF Sendung:

    "Ich verstehe überhaupt nicht, wieso man unterscheidet, zwischen religiöse Gefühlen, und sonstigen Gefühlen."

    Es ging um die Mohammed Karikatur eines dänischen Zeichners.
    Eigentlich diskussionslos richtig.
    Könnte man meinen.
    Trotzdem herrscht in vielen westlichen Köpfen, die Meinung, wir müssen uns gegenüber dem muslimischen Glauben, besonders zurückhalten, was Kritik betrifft

    Zu beobachte, beim Anschlag, auf "charlie hebdo", als viele Journalisten die Meinung vertraten, das diese Zeitung, ja provozierte und daher selber schuld sei.
    63 13 Melden
    • Dr.Bogyman 26.08.2017 21:23
      Highlight Nein mein Freund das Gegenteil ist der Fall. Hier im Westen würden sehr viele liebend gerne den Islam Kritisieren. Nur fehlen die Argumente...
      3 18 Melden
  • cero 26.08.2017 15:39
    Highlight Die Gedanken von Hugo Stamm finde ich nachvollziehbar, aber ich finde es auch schade, dass es immer so tönt, wie wenn alle 'Frommen' so wären wie er schildert. Das ist nicht der Fall - und 'Glaube' ist vielfältiger, als es da geschildert wird und je nach dem (nicht immer) mehr als ein Rechthaben und Behaupten. Konsequent scheint mir, dass die, denen der Glaube einen tiefen Frieden gegeben hat, nicht auf Pamphlete reagieren, weil sie sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen... Bleibt der Verdacht, dass die "religiösen"Diskussion(en) wie diese hier nicht wirklich tief gründen....
    38 7 Melden
  • Hexentanz 26.08.2017 14:47
    Highlight Wenn ich dran denke, wie oft mich das Geschehen auf der Welt kränkt, und ich leider nicht an einen Gott oder Propheten glauben kann, weil ich absoluter science nerd bin, denke ich manchmal.. für mich selbst wäre einiges einfacher, wenn ich einfach an einen Gott denken kann, der über mich wacht, und den rest der Welt ausblendet.

    Wer sich aber nur einen Moment mit der Entstehung der Bibel sowie deren pendants beschäftigt, die Entsehung von Leben, Evolution und das Entwickeln der Religionen studiert, der weiss leider bald, dass dies nur ein Luftschloss ist.. :/
    94 15 Melden
    • My Senf 26.08.2017 20:36
      Highlight Komisch, dass z.B. Newton oder Einstein anderer Ansicht waren. Aber sie haben sicher fundierte Beweise wie die Bibel entstanden ist und bei den Beweislücken kann ja dann H. Stamm aushelfen
      8 29 Melden
    • DomKi 27.08.2017 00:56
      Highlight @Hexentanz: Warum geben Sie Ihre Meinung ab ohne das Thema zu kennen? "... wenn ich einfach an einen Gott denken kann, der über mich wacht, und den rest der Welt ausblendet." Hätten Sie die Bibel gelesen, wüssten Sie, dass 1) Gott über seine Kinder wacht, aber keine Garantie "zum Erfolg" gibt, 2) der Gläubige alles andere als zum "Ausblenden" aufgefordert wird. Aber bleiben Sie in Ihrer Science (Fiction)-Welt, denn da war ich und habe aber zur Wahrheit übergewechselt.
      1 17 Melden
    • MacB 28.08.2017 09:48
      Highlight DomKi, glaubst du an Evolution?
      2 0 Melden
  • zoe... 26.08.2017 14:21
    Highlight Ich weiss beim besten Willen nicht ob es einen Gott gibt, oder Waldwesen, die an besonders schönen Orten hausen, oder ob Bergkristalle meinem Computer guttun.
    Ich weiss das alles nicht, ich könnte es aber glauben.
    Als letzthin eine an den Herrgottglaubende Frau mich liebevoll ein Heidenkind nannte und mich in ihre Gebete einschloss, da wusste ich, das tut ihr gut.
    66 12 Melden
    • pamayer 26.08.2017 14:39
      Highlight Das tut IHR gut.
      Genau so isses.
      40 6 Melden
    • Piri 26.08.2017 16:17
      Highlight Und schaden tut's niemanden! Solange man andere Menschen nicht zu etwas zwingen will, ist mir das egal!
      30 3 Melden
    • DomKi 27.08.2017 00:57
      Highlight Ja, ich bete auch auf der Strasse für Wildfremde. Nein, es tut mir weder gut noch schlecht. Es ist für den ich bete :-)
      1 9 Melden
  • Captain Downtown 26.08.2017 14:20
    Highlight Braucht der Mensch einen Glauben um andere Menschen vor Tod, Hunger und Krankheit zu beschützen?
    Braucht er einen Glauben um andere zu drangsalieren und zu verletzen?
    Ich denke klar, die Antwort lautet nein.
    Doch bin ich damit zufrieden, dass Gläubige Kinder in ihrer unschuldigen Fantasiewelt mit willkürlichen gedanklichen Imperativen aus der biblischen Märchenwelt für ihr Leben lang beeinflussen wollen? Dass man Spezialregeln für Steuereintreibung und Lärmbelästigung für sich beansprucht, die so gar nicht säkular sind?
    Nein, ich bin es nicht.
    Niemals würde ich die Fantasiewelten verbieten..
    32 13 Melden
  • exeswiss 26.08.2017 14:12
    Highlight danke herr stamm. jetzt weiss ich woher ibrahimovic das bild hat :D
    22 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 26.08.2017 14:03
    Highlight als atheist weiss man: umso religiöser der mensch, desto schlimmer ist er. das kann man immer ganz schön beobachten. christen und muslime sind dadurch einfach die schlimmsten. meine beste erfahrung war mit buddhisten und rastafaris.
    44 50 Melden
    • Phrosch 26.08.2017 18:39
      Highlight Lieber Hiob, als Leserin ihres Kommentars muss ich sagen, dass er eine platte Verallgemeinerung ihrer persönlichen Erfahrungen ist. Meine Erfahrungen deuten darauf hin, dass es unter den Schlimmsten neben einigen Christen und Moslems auch Hindus, Buddhisten und tatsächlich auch Atheisten gibt. Es gibt kein Mass für schlimm, das von Arheist (+gut) bis Christ (=schlimm) reicht. Aber unter allen Gläubigen, auch denen, die glauben, dass es keinen Gott gibt, gibt es "gute" und "böse".
      23 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.08.2017 19:19
      Highlight es gibt auch kein mass von gut bis böse. btw sehr allgemein formuliert.
      0 4 Melden
  • Follower 26.08.2017 13:07
    Highlight Eine kritische Denkweise ist gut und zwingend nötig. Gerade wenn man die Kirchengeschichte ansieht merkt man, dass sich die "Frommen" gar nicht besser benehmen/benommen haben als alle anderen. Wenn Leute allein wegen ihres Glaubens lächerlich gemacht werden, als geistig zurückgeblieben, minderintelligent und doof abgestempelt oder dargestellt werden, finde ich das gar nicht mehr lustig.
    45 6 Melden
    • DomKi 27.08.2017 01:00
      Highlight Nun, Kirche hat mit Glauben mit Kirche nichts zu tun. Und, viele Berühmtheite und Intelligente und Poliltiker waren gläubige Christen (Einstein...).
      1 7 Melden
  • holderiopli 26.08.2017 13:06
    Highlight Danke
    8 7 Melden
  • Angelo C. 26.08.2017 13:03
    Highlight Den Inhalt des heutigen Stamm-Blogs teile ich voll und ganz - es lässt sich nichts gegen diese erwiesenen Reflexe beleidigter Gläubiger sagen, egal welcher Religion sie angehören. Den Buddhismus, sowieso eher eine Philosophie zur praktischen und sozialen Lebensführung als mit Gottesbegriffen verbrämt, mehrheitlich ausgenommen.

    Besonders Jene mit ausgeprägtem Missionierungsdrang kann man massiv verärgern, wenn man listige Fragen stellt und nur schon unterschwellig Kritik übt 😊.

    Und so habe ich es so ziemlich aufgegeben, mit nicht Intellektuellen und Fremden über Religion zu diskutieren.



    54 13 Melden
  • Tim Roll 26.08.2017 12:57
    Highlight Hugo Stamm kann Religionen kritisieren so viel er will. Er oft recht, aber die Art der Kritik ist einem Dialog oft nicht förderlich, resp. triggert genau die beschriebenen Reflexe. «Selig sind die Armen im Geiste» ist da ein gutes Beispiel: Einen Satz aus der Bergpredigt aus dem Zusammenhang zu zitieren ist einfach keine profunde und glaubwürdige Kritik. Es folgt dort eine Aufzählung von vielen weiteren «Selig sind die XY». Vermutlich geht es also da darum, eine bestimmte Gruppe von Menschen nicht auszuschliessen. Deshalb Gläubige als geistig arm zu bezeichnen ist - nun ja - etwas armselig.
    49 30 Melden
    • Nate Summer-Cook 26.08.2017 15:43
      Highlight Genau das dachte ich auch... Wenn man einen Blog so führt, wie Hugo Stamm dies tut, wen wunderts, dass Leute sich angepinkelt fühlen? Regelmässig werden christliche Gruppierungen als Fundis abgestempelt und in einen Topf mit Sekten geworfen... Hugo schreibt bewusst provokativ und fragt sich dann warum sich diese "Fundis" so aufregen 😏
      Hugo was laabasch du 😂
      23 21 Melden
  • Beteigeuze 26.08.2017 12:45
    Highlight H.Stamm. Reden wir jetzt nicht von den Moslems die mordend durch die Strassen ziehen und "tötet alle Ungläubigen" brüllen. Das sind nur elende Verbrecher.
    Ich glaube auch, dass Sie die Anfeindungen nur aus der Sektenszene erdulden mussten, weil Sie denen das Wasser abgraben wollten.

    Ich kann nur berichten, dass die Begegnung mit WAHRHAFT gläubigen Menschen ein Spektakel ist. Wenn man denen sagt, dass man nicht sicher ist ob es Gott gibt, dann erntet man nur ein mildes Lächeln und keinen Hass. Die sind sich ihrer Sache so beneidenswert sicher. Ihr Motto: Du wirst ihn auch noch erfahren
    21 53 Melden
  • Michael Bamberger 26.08.2017 12:41
    Highlight "Sie (Gläubige) haben Angst, von kritischen Argumenten «verführt» und verunsichert zu werden." schreibt Hugo Stamm sehr treffend.

    Geradezu als Paradebeispiel kann in diesem Zusammenhang der biblische Jesus genannt werden, der für die Ermutigung zur Apostasie (Glaubensabfall) die Todesstrafe begehrt.

    "Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist." (Mt 18.6).

    Ein für Prediger in diversen Schattierungen herkömmlicher Reflex.
    37 10 Melden
  • Nukular! Das Wort heisst Nukular. 26.08.2017 12:36
    Highlight Ich kann jedem, der sich mit dem Thema Atheismus auseinander setzen will, das Buch: Gotteswahn von Richard Dawkins empfehlen.

    Freundliche Grüsse aus Sektor 7G.
    23 13 Melden
  • Wölfli beim Lamm 26.08.2017 12:30
    Highlight Hier eine kleine Anekdote zum Thema, wer wen beleidigt. Sagte ein Hirnforscher am Radio am Sonntag auf SRF2 wörtlich, ich zitiere: "Der Glaube an einen Gott ist eine Art Wahnsinn in einem an und für sich gesunden Hirn."
    48 12 Melden
    • Rotbeisser 26.08.2017 19:25
      Highlight Das ist korrekt.
      Wahnsinn ist definiert als von etwas überzeugt zu sein, das sich nicht beweisen lässt.
      Wahnsinn ganz alltäglich:
      "Wir brauchen Einwanderung"; "Mindestlöhne sichern Existenzen"; "Frauenquoten bekämpfen Geschlechterdiskriminierung", "Trump ist dumm".
      Es gibt tausende, ganz alltägliche wahnhafte Glaubenssätze.
      "Wahnsinn in einem an und für sich gesunden Hirn" ist die Regel, nicht die Ausnahme. Von daher kann man nicht von einer Beleidigung sprechen.
      3 11 Melden
  • blaubar 26.08.2017 12:23
    Highlight Jede Kritik löst eine Abwehrreaktion hervor. Ausser in seltenen Fällen. Das ist vollkommen normal.
    6 21 Melden
    • blaubar 26.08.2017 22:57
      Highlight wzbw siehe Blitze.
      2 4 Melden
  • Maranothar 26.08.2017 12:17
    Highlight Wenn Theisten auf die Kritik eingehen, müssen sie sich näher mit ihrem Glauben befassen.
    Und wenn sie das tun, laufen sie in Gefahr von ihrem Glauben abzufallen.
    Das kommt in ihrem indoktrinierten Hirn Ketzerei gleich und das wollen sie vermeiden.
    36 11 Melden
    • Anam.Cara 30.08.2017 08:22
      Highlight Nein.
      Manchmal habe ich einfach besseres zu tun als zum 100sten Mal auf das selbe platte Argument zu reagieren...
      0 0 Melden
  • nomoney_ nohoney 26.08.2017 11:59
    Highlight Ich als agnostischer Atheist mit strenggläubiger mutter kann hier ausnahmsweise mal einen daumen hoch halten. Endlich mal zu ende gedacht Herr Stamm!
    64 10 Melden
    • Wölfli beim Lamm 26.08.2017 12:23
      Highlight Der Agnostiker sagt: vielleicht gibt es einen Gott, vielleicht nicht. Die Atheistin sagt: Es gibt keinen Gott.
      25 4 Melden
    • reamiado 26.08.2017 12:50
      Highlight Bitte erkläre agnostischer Atheist. Diese begriffe sind m.E. konträr (aber nicht kontradiktorisch)
      20 5 Melden
    • kleiner_Schurke 26.08.2017 14:19
      Highlight Hier wird erklärt was ein agnostischer Atheist ist. http://actok.org/faqs/whats-the-difference-between-an-atheist-and-an-agnostic/
      6 6 Melden
    • bibaboo 26.08.2017 14:20
      Highlight Agnostiker: Ich weiss nicht, ob es einen Gott gibt.
      Atheist: Ich glaube nicht an einen Gott.
      14 1 Melden
    • phreko 26.08.2017 16:01
      Highlight Wenn man als Agnostiker die warscheinlichket eines Gottes betrachtet, dann ist diese wohl 1/unendlich, womit man praktisch beim atheismus angekommeb ist, jedoch eben noch ein 1/unendlich Rest Agnostiker übrig bleibt. Bloss, zur abgrenzung von all den 50:50 Agnostikern.
      6 4 Melden
    • kleiner_Schurke 26.08.2017 17:46
      Highlight Hohe Unwahrscheinlichkeiten nennt man auch "von 0 verschieden". Fast = aber dennoch nicht ganz 0. Es ist dann nicht klar wie viel 0en in 0,000000[]1 vorkommen.
      5 2 Melden
    • Balikc 27.08.2017 15:04
      Highlight Der "Agnostische Atheist" glaubt nicht an einen Gott, beansprucht aber nicht zu wissen, dass es keinen Gott gibt. (Im Gegensatz zum Gnostischen Atheisten, der eben diesen Anspruch hat).
      Analog dazu gibt es auch Agnostische bzw. Gnostische Theisten. Erstere glauben bloss, während weitere meinen zu wissen.
      Die Kritik an nomoney_ nohoneys Begrifflichkeit ist verfehlt.

      Abgesehen davon verfolgen Agnostiker (ob Atheisten oder Theisten) den einzig vernünftigen Ansatz.
      7 1 Melden
  • kleiner_Schurke 26.08.2017 11:58
    Highlight Ich teile Hugo Stamms Erfahrung. Verstockt oder unmoralisch, moralisch minderwertig, ist noch so das harmlosere was ich zu hören bekomme. Das steigert sich dann von Beschimpfungen aller Art über Islamförderer (wer das Christentum kritisiert ist für den Islam), elender Kommunist über Sohn des Satans bis zu Morddrohungen. Der bisherige Höhepunkt: Ein EGW Pastor schleicht sich in unser Haus ein und deponiert Bekehrungsbücher. Seither kritisiere ich Christen nur noch unter Pseudonym. Unter richtigen Name ist mir das einfach zu gefährlich geworden. Watson macht das möglich. Danke an dieser Stelle.
    82 16 Melden
    • pamayer 26.08.2017 14:42
      Highlight Ups. Hab schon viel erlebt, aber Bekehrungsliteratur per Hausfriedensbruch noch nie erhalten...
      Da muss ich was nachholen.
      15 2 Melden
  • Mockingbird 26.08.2017 11:57
    Highlight Was mich in dieser Diskussion immer wieder stört ist, dass meist nur unterschieden wird in Gläubige und Atheisten. Dabei stützen sich Atheisten ja auch auf einen Glauben: nämlich den, dass es eben keinen Gott gibt.

    Nur: Wer sind wir Menschen, beurteilen zu wollen, ob es einen Gott gibt oder nicht? Für mich ist daher der Agnostizismus der einzige ehrliche Weg. Denn wir wissen es schlicht nicht. Weder für die Existenz noch für die Inexistenz einer göttlichen Macht gibt es wissenschaftliche Beweise.
    35 68 Melden
    • Nukular! Das Wort heisst Nukular. 26.08.2017 12:05
      Highlight @Mockingbird
      Atheismus ist kein Glaube, sondern die Anzweiflung einer Theorie. Als Gläubiger steht man in der Schuld einen Beweis für Gott zu liefern. Als Atheist jedoch geht man vom einzig logischen Standpunkt aus und zweifelt an diesen "Beweisen".
      Das selbe wäre: Ich behaubte Wasser kann Bergauf fliessen, aber nur ich weiss wie man es dazu bringt. Sie als rational denkender Mensch würden diese Aussage anzweifeln.

      Freundliche Grüsse aus Sektor 7G.
      91 19 Melden
    • Abnaxos 26.08.2017 12:18
      Highlight Ich muss mich immer wieder wiederholen:

      Ein Atheist glaubt nicht, dass es keinen Gott gibt. Er glaubt nicht, dass es einen gibt. Der kleine, aber feine Unterschied zwischen glauben-dass-nicht und nicht-glauben. Der Nicht-Glaube des Atheisten ist kein Glaube, es ist eben die Absenz eines Glaubens. Zeige einem Atheisten einen Beweis (oder wenigstens einen Indiz) für die Existenz Gottes und er wird seine Position überdenken.

      Viele Agnostiker sind in dem Sinne übrigens tatsächlich Atheisten, sie bezeichnen sich nur anders, weil sie das Wort «Atheist» missverstehen.
      29 6 Melden
    • Rendel 26.08.2017 12:18
      Highlight Der Vergleich mit dem Wasser hinkt gewaltig. Der Atheist zweifelt nicht, er ist ja überzeugt es gibt keinen Gott, also ist er genau so in der Beweispflicht.
      12 31 Melden
    • Wölfli beim Lamm 26.08.2017 12:21
      Highlight @Nukular.Der Glaube braucht keine Beweise, weil er nicht zu Wissen werden kann. Die Existenz Gottes ist nicht nachweisbar, nur spürbar für den der glaubt.
      10 25 Melden
    • blaubar 26.08.2017 12:25
      Highlight @Nukular:
      "einzig logischen Standpunkt aus"
      Der wäre?
      1 19 Melden
    • LupaLouu 26.08.2017 13:12
      Highlight Ich als konfessionslose, glaube schon, dass es irgendwas gibt, was über unser Leben bestimmt. Ich glaube aber nicht daran, dass es genau DIESER Gott ist. Deshalb glaube ich, obwohl ich nicht glaube. Tscheggsch?!
      15 5 Melden
    • SindaJapan 26.08.2017 13:38
      Highlight Man kann dehr wohl agnostisch gegenüber einem göttlichem Wesen, gleichzeitig aber atheistisch gegenüber dem christlichen Gott sein.
      11 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 26.08.2017 13:38
      Highlight > Wer sind wir Menschen, beurteilen zu wollen, ob es einen Gott gibt oder nicht?

      Götter sind ganz klar Phantasien von Menschen. Dafür gibt es Beweise: Die Geschichte der religiösen Schriften und natürlich die Tatsache, dass tausende verschiedene Version geglaubt werden, die jeweils behaupten die anderen Versionen seien falsch.

      > Denn wir wissen es schlicht nicht.
      Du weisst nicht, ob es das unsichtbare, pinke Einhorn nicht gibt?
      26 4 Melden
    • Paganapana 26.08.2017 14:08
      Highlight Man muss nicht beweisen, dass es etwas nicht gibt. Man muss beweisen, dass es etwas gibt! Daher total schlechtes Argument von Mockingbird.
      27 7 Melden
    • bibaboo 26.08.2017 14:27
      Highlight Wie es Abnaxos treffen beschrieben hat, glaubt ein Atheist eben gerade nicht.
      Der Mensch kann nur an etwas glauben, wenn es (zumindest abstrakt) vorstellbar ist. Die Inexistenz von etwas ist hingegen gerade nicht vorstellbar. Folglich ist ist es nicht möglich zu glauben, dass es keinen Gott gibt. Möglich ist nur das fehlender Glaube an etwas.
      19 3 Melden
    • Balikc 27.08.2017 15:13
      Highlight Wie weiter oben schon beschrieben: Es gibt sowohl bei den Atheisten als auch bei den Theisten Agnostiker bzw. Gnostiker.
      Agnostiker können an Gott glauben oder eben nicht, sie nehmen aber nicht in Anspruch etwas zu wissen. Gnostiker (auf beiden Seiten) meinen zu wissen, dass ihre Sichtweise/Annahme richtig ist.
      4 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 27.08.2017 16:08
      Highlight <<Es gibt sowohl bei den Atheisten als auch bei den Theisten Agnostiker bzw. Gnostiker.>>

      Blödsinn, Gnosis bedeutet 'religiöses Wissen', es gibt auch 'wissenschaftliche Erkenntnis'. Wenn du da keinen Unterschied siehst, bist du Kathegorie 2:

      Agnostiker nehmen entweder in Anspruch, dass sie den Geschichten über Gott mehr bedeutung beimessen, als z.B. Harry Potter: Sie glauben an Gott.

      Oder sie sind in der Sackgasse, in der Harry Potter und die Gravitationstheorie gleichberechtigt nebeneinander leben: Keine Erkenntnisse sind jemals möglich.
      0 4 Melden
    • Rendel 27.08.2017 17:03
      Highlight Nein, ein Agnostiker glaubt nicht an Gott. Er sagt ich weiss es nicht, ob es etwas Göttliches gibt. Mit Religionen und Geschichten muss das gar nichts zu tun haben.
      2 1 Melden
    • Balikc 27.08.2017 18:26
      Highlight @Rendel: Zu sagen ich weiss es nicht und dennoch ans eine oder andere zu glauben muss sich nicht ausschliessen.

      @You will not be able... : Wir reden hier ausschliesslich vom Glauben. Auch der Atheist kann eben nicht auf wissenschaftliche Erkenntnis zurückgreifen und ist (sofern er meint zu wissen, dass Gott nicht existiert) ebenfalls Gnostiker.

      Den Link zu dieser Grafik hat kleiner_Schurke weiter oben gepostet:
      4 0 Melden
    • Rendel 27.08.2017 20:44
      Highlight Das passt für mich halt überhaupt nicht, Balikc. Ich bin weder Theist noch Atheist. Ich bin Agnostiker 😁 .
      3 1 Melden
    • Balikc 27.08.2017 22:10
      Highlight Das glaub ich gerne. Ich halte es übrigens auch so, mir reicht es, dass ich nicht wissen kann und glaube daher weder das eine noch das andere. Jedoch ist ein Agnostiker der nicht an Gott glaubt halt - ich bleibe dabei - genau genommen ein Agnostischer Atheist.
      3 1 Melden
    • Rendel 27.08.2017 22:32
      Highlight Wenn jemand nicht an Gott glaubt ist er Atheist, richtig. Er ist dann kein Agnostiker für mich.
      2 2 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 27.08.2017 23:38
      Highlight Die Wissenschaft sagt, dass jede bisherige beschriebung des Göttlichen pure Phantasie ist. Was noch kommt ist offen.

      <<Ich weiss es nicht, ob es etwas Göttliches gibt.>>

      Was würde eine neu beschriebenes Phänomen ausmachen, damit du es dem Göttlichen zuordnen könntest?

      'Claims that no Invisible Pink Unicorn exists'? Was für eine wilde Behauptung.

      PS: Gnostiker lebten im frühen 1. Jahrtausend.
      5 1 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 26.08.2017 11:50
    Highlight Guter Beitrag!
    Zum letzten Teil fällt mir eine Beobachtung ein, die mir Menschen aus der Alterspflege geschildert haben:
    Selbst die nach aussen hin gläubigsten Menschen haben oft Angst vor dem Tod. Warum denn? Wenn sie doch gute Christen waren, haben sie doch nichts zu befürchten?
    Ich stimme Stamm zu, wenn er sagt, dass viele Christen ihre eigenen Zweifel haben und die versuchen zu kaschieren.
    57 14 Melden
  • Rockabilly 26.08.2017 11:48
    Highlight In meiner urpsrünglichen Heimat, Albanien, dem ersten atheistischen Land der Welt wurden Gläubige durch den Staat, speziell der "Sigurimi" geknechet, eingesperrt, in Zwangslager gesteckt oder ermordert. Ich finde es sonderbar dass im Artikel Atheisten als "vollkommende, alleswissende" Menschen dargestellt werden. Solang es nur nur verbale Konflikte sind seh ich kein Problem. Der Mensch ist ein Rudeltier und die Meisten fühlen sich beleidigt, wenn man ihre Ansicht in Frage stellt. Egal ob Glaube, Fussballverein, sexuelle Orientierung oder Pizza mit oder ohne Ananas. Leben und leben lassen
    74 25 Melden
    • Wilhelm Dingo 26.08.2017 12:38
      Highlight @Rockabilly: "leben und leben lasse" das ist der Punkt. Schwiereig wird es aber dann wenn die einen den anderen ihre Ansichten aufzwingen wollen. Kommt leider sehr häufig vor.
      24 1 Melden
    • reamiado 26.08.2017 12:47
      Highlight Da kann ich dir voll und ganz zustimmen, ausser beim grössten Frevel der Menschheit – der Pizza mit Ananas! (;
      19 4 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 26.08.2017 13:27
      Highlight Er sagt eben nicht, dass Atheisten allwissende Menschen sind. Er sagt ein Gegenteil: Atheisten sind nicht unwissende, verlorene Menschen.

      Dass du mich mit diesen Leuten der "Sigurimi" in Verbindung bringen willst, ist eine Frechheit!

      Diese Mörder sind nicht böse, weil es Atheisten waren, sondern, weil sie schlimme Dinge taten. Genauso sind religiöse Attentäter nicht böse wegen ihrem Glauben oder, weil sie die Gesellschaft verachten, sondern weil sie ein Attentat auf andere Menschen machten.
      23 5 Melden
    • Ricola74 26.08.2017 13:35
      Highlight Sehr schön gesagt
      1 2 Melden
    • G. Schlecht 26.08.2017 14:36
      Highlight Wer Ananas auf Pizza tut, hängt auch die Klopapierrolle verkehrt rum auf! :-/
      12 9 Melden
    • Mr.President 26.08.2017 19:05
      Highlight @ G.Schlecht: is nicht wahr! Ich liebe Pizza mit Ananas, und meine Klopapierrolle hängt immer richtig rum - nämlich vom Balkon bis zum Autoeinstellplatz linksgedreht, wie im Handbuch, voll nach Vorschrift!
      3 1 Melden
  • Wölfli beim Lamm 26.08.2017 11:48
    Highlight Warum soll "Atheist" ein Schimpfwort sein? Ist Herr Stamm, der die Bibel zusammen mit einigen Kommentatoren als Märchenbuch bezeichnet etwa kein Atheist? Hab nichts gegen Atheisten, hab Freunde und Verwandte, die welche sind. Etwas muss ich allerdings zugeben: ich bete ab und zu heimlich für sie. Nicht dafür, dass sie zum Glauben finden mögen, sondern dafür, dass es ihnen weiterhin gut gehen möge, für ihre Gesundheit, vor Prüfungen usw. Und wenn eine/r von ihnen stirbt zünde ich in der Kirche eine Kerze für ihn oder sie an und halte Andacht. Das lass ich mir nicht nehmen.
    46 25 Melden
    • Wilhelm Dingo 26.08.2017 12:39
      Highlight @Wölfli beim Lamm: schön formulierte!
      9 1 Melden
    • Sir Affe 26.08.2017 13:54
      Highlight Na, bringt's nüt, schadt's nüt...
      Ich wünsche meinen gläubigen Bekannten ja manchmal auch heimlich etwas mehr kritisches Denkvermögen.
      28 9 Melden
  • Granini 26.08.2017 11:41
    Highlight Ich betrachte mich als Strenggläubiger. Heute stimme ich Herrn Stamm zu. Die Schriften werden zu wenig kritisch gelesen und im Alltag angewandt. Nur ein kritischer Umgang mit dem eigenen Glauben schützt vor Radikalität (und fördert die Gottesbeziehung). Diskussionen mit Gläubigen sind häufig Sinnlos, da sie auf ihrem Standpunkt beharren und Argumente prinzipiell ablehnen. "Prüft alles, das gute behaltet".
    70 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 26.08.2017 12:12
      Highlight andererseits sind mir die Argumente der Atheisten oft zu oberflächlich. Mich ärgert diese Oberflächlichkeit, nicht der Atheismus. Die Religion ist auch ein in sich geschlossenes philosophisches Konzept, das allerdings vielfältig missbraucht wird, einverstanden. Wer sich aber nicht damit beschäftigen mag, weil es ihm gegen den Strich geht, sollte besser zum Inhalt schweigen und einfach sagen: ich glaube nicht daran, oder es überzeugt mich nicht. Man kann sagen: die Religion wird missbraucht und Menschen zu unterdrücken. Und das stimmt auch.
      12 8 Melden
    • Granini 26.08.2017 15:18
      Highlight Gut gebrüllt Wölfli
      5 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 26.08.2017 17:05
      Highlight Wölfli
      Zu "oberflächlich" sind dir die Argumente?
      Das könnte vielleicht daran liegen, dass die atheistischen Argumente schon beim ersten Blick einleuchten.
      Religion ist keine Philosophie, schon gar kein "Konzept". Es ist vielmehr so, dass dank missbrauchter Philosophie das Christentum so lange durchhalten konnte. Ohne griechische Philo. wäre es schon nach den ersten Jahrhunderten in Vergessenheit geraten.
      Das ist nicht nur meine Meinung, sondern die vieler Religionswissenschaftler, Philosophen und sogar Theologen.
      10 6 Melden
    • Wölfli beim Lamm 26.08.2017 21:48
      Highlight @
      0 0 Melden
    • Wölfli beim Lamm 26.08.2017 21:53
      Highlight @Rabbi. Das ist was ich.meine; ich schreibe: die Religion ist AUCH ein philosophisches Konzept, das vielfältig (zur Unterdrückung von Menschen) missbraucht wird, und Sie drehen hier einfach den Spiess um indem Sie schreiben, die Religion habe die Philosophie missbraucht. Das mein ich mit Oberflächlichkeit. Genau das ist es.
      4 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 26.08.2017 22:55
      Highlight Wölfli
      Die Oberflächlichkeit gebe ich gerne zurück, da du doch glatt überlesen hast, dass ich sage, dass Religion KEIN phil. Konzept ist. Phil. Konzepte eignet sich im übrigen nicht für Machtausübung, sondern sind INNERE Bedingung für das Überleben einer Religion oder Ideologie.
      Ein Paradebeispiel dafür ist die Homöopathie.
      Dabei ist es wichtig, dass keine philosophische Fragen über die Dogmen hinaus gestellt werden!
      4 1 Melden
  • Michael Mettler 26.08.2017 11:12
    Highlight Für Hugo Stamm sind gläubige Christen emotionale Krüppel. Warum eigentlich?
    21 80 Melden
    • Corto Maltese 26.08.2017 11:42
      Highlight Merkwürdig, im Artikel sagt er doch genau das Gegenteil
      57 7 Melden
    • Maracuja 26.08.2017 11:55
      Highlight @Mettler

      Einmal mehr lesen Sie Dinge, die im Text nicht drinstehen.
      56 4 Melden
    • Michael Mettler 26.08.2017 12:27
      Highlight Verdammt, ich wollte mehr Blitzer und weniger Herzen. Meine Wochenbilanz ist zu gut. @maracuja+dboeckli: recht habt ihr.
      1 11 Melden
    • Alienus 26.08.2017 13:47
      Highlight @Michael Mettler

      Schön wie Sie sich so wunderbar und passend outen.
      8 4 Melden
  • poga 26.08.2017 11:10
    Highlight @ Hugo ich teile deine Ansicht zu 100%. Du lässt aber einen wichtigen Faktor ziemlich stark ausser Acht. Nämlich, dass wir in unserer Gesellschaft mit einer überbordenden political correctnes diesem Abwehrreflex Tür und Tor geöffnet haben. Sobald man sich hinter den eigenen beleidigten Gefühlen verstecken kann, kann man sich vor der Diskussion drücken. Das ist ein verdammt schlechtes Konzept. Und so können Ideologien sich einfach einen undiskutierten Platz in der Gesellschaft schaffen.
    55 15 Melden
    • _kokolorix 26.08.2017 11:49
      Highlight Du hast den Begriff 'political correctnes' nicht verstanden oder zuviel SVP Werbung abbekommen. Politisch korrekt ist es, Verbrecher zu verurteilen, nicht korrekt ist es hingegen, alle Albaner als Verbrecher, oder alle Schwarzen als Drogenhändler zu bezeichnen. Es geht hier nicht darum Misstände zu verschleiern sondern korrekt zu benennen und nicht pauschal ganze Bevölkerungsschichten zu verurteilen.
      Das gleiche Problem hat leider auch Hugo Stamm mit seinem Blog, er verurteilt alle Gläubigen.
      45 33 Melden
    • poga 26.08.2017 12:02
      Highlight @kokolorix als Lehrer würde ich dich jetzt nachsitzen lassen.
      18 23 Melden
    • Gummibär 26.08.2017 14:16
      Highlight @kokolorix. Wenn ich H.Stamms Essay lese so beklagt er die Kritikempfindlichkeit mancher und an anderer Stelle vieler Gläubiger. Nirgends verurteilt er alle.
      18 1 Melden
    • _kokolorix 26.08.2017 15:54
      Highlight @gummibär
      Hugo hat schon viele Beiträge geschrieben. Ich würde mir wünschen, dass er mehr über Ursachen und Wirkungen von Glaubensystemen schreibt und wie man sie überwinden kann. Gläubige als vertrottelte Dummköpfe dastehen zu lassen bringt uns nicht weiter
      12 3 Melden
    • amRhein 26.08.2017 21:21
      Highlight @kokolorix: wie will man gegen einen Gauben argumentieren, den die Gläubigen ohne Argumente angenommen haben?
      8 0 Melden
    • _kokolorix 27.08.2017 17:06
      Highlight Viele Gläubige wachsen in einem unhinterfragten System auf. Zum Beispiel ist es im Moment scheinbar für die Meisten völlig klar, dass nur eine kapitalistische Wirtschaft funktioniert, obwohl vieles dagegen spricht. Manchmal reicht es aus einen sachlichen Zweifel zu sähen. Wer den Gläubigen hingegen als hinterwäldlerischen Tölpel behandelt wird eher Trotz ernten
      2 0 Melden
    • Gummibär 27.08.2017 18:09
      Highlight Der kleine Unterschied: Die Mehrzahl von Agnostikern und Atheisten folgen keiner organisierten "Bewegung" und es bleibt jedem einzelnen überlassen ob er Religionen und Gläubige mit gleichgültiger Toleranz oder mit Überzeugungseifer gegenüber tritt. Nicht so die Gläubigen mit einer Doktrin. Es ist ihre Pflicht zu missionieren und aus ihrer Sicht sind die Folgen für Nicht-Gäubige zum Teil recht drastisch : Ewige Verdamnis, Fegefeuer, Hölle und im Falle der Islamisten auch gewaltsamer Tod.
      Da scheint mir das Behandeln von Gläubigen als Tölpel recht human.
      5 0 Melden
    • _kokolorix 27.08.2017 20:55
      Highlight @Gummibär
      Mir geht es ja eben nicht darum die Gläubigen für ihre anderen Überzeugungen zu bestrafen oder zu verurteilen, sondern darum an ihren Verstand zu appellieren. Wenn sie über meine Argumente nachdenken habe ich mein Ziel erreicht, wenn ich sie lächerlich mache nicht.
      Die meisten Menschen können zwar einer logischen Argumentationskette folgen, aber ihre bisherigen Überzeugungen können sie nur langsam ablegen. Auch ich war schon fast 40 Jahre alt als ich ernsthaft alle religiösen Ansichten über Bord warf und zum überzeugten Atheisten wurde
      2 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 26.08.2017 11:03
    Highlight Der Grund ist einfach: Für Gottesgläubige ist es schlicht undenkbar, dass ihr Gott allenfalls nicht existiert.
    54 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 26.08.2017 12:15
      Highlight Sie haben es erfasst. Und für Athesten existiert er nicht.
      7 2 Melden
    • blaubar 26.08.2017 23:10
      Highlight @Wilhelm: Ich bin nicht religiös, aber mich befremdet die Aussage, dass es soetwas wie Gott oder wie man dem sagen will, nicht gäbe. Können wir uns darauf einigen, dass es die Welt etc. gibt? Und das sie eine bestimmte Form hat. Und nun die Frage, woher kommt das? Die Evolution (falls es sie überhaupt in der Form gibt) folgt auch einer bestimmten Logik. Es gibt also ordnende Kräfte, die nicht chaotisch sind. Woher kommt das? Zufällig können sie nicht sein, da viel zu unwahrscheinlich.
      3 5 Melden
    • Wilhelm Dingo 27.08.2017 09:37
      Highlight blaubar: einverstanden. Ich bin täglich fasziniert über unsere Welt. Lassen wir es einfach offen was die Kräfte dahinter sind und lasst uns gemeinsam staunen.
      2 0 Melden
    • Ohniznachtisbett 29.08.2017 15:28
      Highlight Wölfli: So einfach ist das eben nicht. Mir zum Beispiel ist es schlicht wurst ob es einen Gott gibt. Wahrscheinlich ist, dass es keinen gibt, aber selbst wenn, dann ist es mir egal. Und genau darum beteilige ich mich nicht am "Religiösen Leben". Wenn du dem Atheismus sagen willst, ok. Wenn du es anders nennen willst auch ok. Es ist quasi so, wie wenn sich jemand nicht für Fussball interessiert. Da können noch so viele sagen, am Samstag ist das Spiel der Spiele, er wird nicht hingehen... und genau so halte ich es mit Kirche, Gebet etc.
      0 0 Melden
  • Jazzdaughter 26.08.2017 11:00
    Highlight Guter Artikel! Weniger reisserisch, weniger spalterisch, dafür besinnter geschrieben. (Ich wusste ja, dass sie es doch können, Herr Stamm 😉)
    Gut, dass Sie bemerken, auch unter Theisten können sich diese ominösen "freien Geister" befinden. Es gibt sie nämlich, die kritischen Gläubigen (genauso wie es unkritische Atheisten gibt). Und natürlich braucht es diese, übrigens nicht nur in religiösen Bereichen, sondern auch in gesellschafts-politischen.
    39 10 Melden

Denkst du schon oder glaubst du noch? Weshalb Wissenschaften keine Ersatzreligion sind

Ich bin zwar ein Skeptiker, betrachte aber die Wissenschaften kritisch und nicht als neue Religion.

Die Wissenschaften sind der Feind der Religionen. Das ist ein Gedanke, der viele Gläubigen auf die Palme bringt.

Ein anderer: Gott fürchtet Menschen, die ihn mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Universum bugsieren möchten. Man erinnere sich an den Bibelspruch: Selig sind die Armen im Geiste …

Tatsächlich sind sich Glaube und Wissenschaften oft spinnefeind. Ich bekomme dies seit vielen Jahren von gläubigen Bloggerinnen und Bloggern demonstriert, die mir in ihren Kommentaren …

Artikel lesen