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Mirjana Lucic-Baroni bekreuzigt sich nach dem Spiel. Bild: Keystone

Gott, der bessere Tennisspieler? Er hätte Wichtigeres zu tun

Verhalf Gott Mirjana Lucic-Baroni beim Australian Open zum Sieg?

28.01.17, 07:56 28.01.17, 08:12

Glaube und Verstand sind sich spinnefeind. Wo das eine beginnt, hört oft das andere auf. Das Beispiel, das hier diskutiert werden soll, erinnert an das geflügelte Wort «Denkst du schon, oder glaubst du noch?»

Es geht um die kroatische Tennisspielerin Mirjana Lucic-Baroni bei den Australian Open. Die 34-jährige Athletin, im Ranking lediglich an 79. Stelle, schlug im Viertelfinal sensationell die Tschechin Karolina Pliskova, die als Nummer 5 geführt wird. (Im Halbfinal scheiterte Lucic-Baroni dann allerdings an Serena Williams.)

Siegerin sank zu Boden und bekreuzigte sich

Lucic-Baroni konnte ihren Triumph im Viertelfinal kaum fassen. Das ist verständlich. Dann folgte die zweite Überraschung. Sie bekreuzigte sich nach dem Sieg. Anschliessend sank sie zu Boden und tat das religiöse Ritual gleich noch einmal.

Die Tennisspielerin fand auch rasch eine Erklärung, weshalb sie gewonnen hatte. Oder wem sie den Sieg verdankte. «Ich kann das nicht glauben. Alles, was ich sagen kann, ist, dass Gott gut ist.»

Mirjana Lucic-Baroni dankt Gott. Video: YouTube/Australian Open TV

Wir kennen dieses Ritual von vielen anderen Sportarten. Der italienische Skirennfahrer Stefano Gross bekreuzigte sich vor wenigen Tagen beim Start zum Nachtslalom von Schladming. Auch viele Fussballer – vor allem aus Südamerika – schauen nach einem Torerfolg zum Himmel und strecken die Arme in die Höhe.

Die Botschaften sind immer die gleichen: Gott hat mir den Sieg oder das Tor geschenkt. Bekreuzigen sie sich vor dem Wettkampf, bitten sie Gott um Beistand mit der Hoffnung, ihnen zum Sieg zu verhelfen.

Wer denkt, Gott würde ihn beim Wettkampf unterstützen, zeigt in religiösen Fragen das Bewusstseins eines Zehnjährigen.

Mit Verlaub: Eine solche Haltung ist nicht nur naiv, sondern egoistisch. Sie ist auch Ausdruck einer geistigen Regression. Wer denkt, Gott würde ihn beim Wettkampf unterstützen, zeigt in religiösen Fragen das Bewusstseins eines Zehnjährigen.

Glauben die Athleten tatsächlich, dass Gott nichts Besseres zu tun hat, als seine Energie darauf zu verwenden, ihnen zum Sieg zu verhelfen? Das würde bedeuten: Dieser Gott lässt es zu, dass Busse von Pilgern in Flammen aufgehen, dass christliche Frauen von Islamisten vergewaltigt werden und Kinder an schweren Krankheiten sterben, während er Sportlern zum Sieg verhilft. Gerade so, als sei Gott ein Sportfan.

Bestraft Gott die Unterlegene? Dann wäre er parteiisch

Falls Gott tatsächlich Mirjana Lucic-Baroni unterstützt hätte, wäre er parteiisch. Es könnte ja sein, dass die Verliererin Karolina Pliskova auch zu Gott gebetet hat. Das wäre dann eine Pattsituation und Gott im Dilemma. Wem soll er den Sieg schenken?

Vielleicht hat er sein Sündenregister konsultiert und gesehen, dass Lucic-Baroni gottesfürchtiger und frommer war. Oder inbrünstiger gebetet hat. Oder hat er etwa die Kroatin gewinnen lassen, weil Karolina Pliskova zu Allah betet?

Während des Tennisspiels sind viele Unschuldige vergewaltigt, ermordet und erschossen worden oder an einer schweren Krankheit gestorben. Vielleicht lag der Grund darin, dass Gott gerade am Australian Open war und keine Zeit hatte, sich um den Rest der Welt zu kümmern.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Basilikum 28.03.2017 15:00
    Highlight Lieber Herr Stamm, ich bin nicht Ihrer Meinung: Christ-Sein und sportlicher Wettkampf schliessen sich keineswegs aus. Ich kenne persönlich zwei Spitzensportler und sehe, dass beides möglich ist. Ein spannender Beitrag dazu erzählt der ehemalige US-Tennis-Profi Michael Chang:
    0 2 Melden
  • Paples 12.02.2017 23:29
    Highlight Herr Stamm, lieber hätt ich ein Video zu meiner Überzeugung, statt ein Foto mit einer lachenden Sportlerin, die sich an den Kopf fasst. Boulevardpressen haben die Gewohnheit alles ins lächerliche zu ziehen, und da sollte man doch etwas vorsichtiger sein, dass man sich nicht seine Finger daran verbrennt!
    1 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.02.2017 15:59
    Highlight "Dieser Gott lässt es zu, dass Busse von Pilgern in Flammen aufgehen, dass christliche Frauen von Islamisten vergewaltigt werden und Kinder an schweren Krankheiten sterben, während er Sportlern zum Sieg verhilft. Gerade so, als sei Gott ein Sportfan. "

    Falsch Herr Stamm. So lange schon Theoelogie studiert und noch immer nicht über die theologische Erkenntnis gestossen, dass der freie Wille des Menschen diese Taten zu verantworten hat?
    6 3 Melden
    • Nonbeliever 02.02.2017 00:11
      Highlight Falsch Aron777, so lange schon Theologie - oder meinst du etwa Teleologie - studiert und immer noch nicht auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand, was den sogenannten "Freien Willen des Menschen" anbelangt. Dieser ist möglicherweise nämlich an einem ganz kleinen Plätzchen im Gehinrn verortet und mancher Neurobiologie meint sogar, dass es ihn überhaupt gar nicht gibt, diesen freien Willen. Think twice! ;-)
      4 4 Melden
    • Paples 04.02.2017 18:33
      Highlight Ob Händchen falten, und sich bekreuzigen, eines haben sich Gleichens, nämlich kein Selbstbewusstsein, um an sich selbst zu glauben.

      In Europas fehlt die nötige Zivilcourage auf die Repressalien und Morden im nahen Osten aufmerksam zu machen, und wenn jemand es wagt, dann wird er gleich zum Buhmann gemacht, indem machgerufen wird: Hast du nichts besseres im Sinn.
      3 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.02.2017 15:57
    Highlight "Wer denkt, Gott würde ihn beim Wettkampf unterstützen, zeigt in religiösen Fragen das Bewusstseins eines Zehnjährigen."

    Sehr gut, Herr Stamm bestätigt Jesu Aussage "wenn ihr nicht glaubt wie die Kinder es tun, werdet ihr das Himmelreich nicht sehen"
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    • Paples 04.02.2017 04:34
      Highlight Das Zitat welches ich kenne ist anders interpretiert, nach dem Motto: Wenn ihr nicht das tut, was ich dir sage, dann aber .... sonst erwartet dir... ! Züchtigung mit Strafnorm nach Jesuiten Art!? Vieles wird von Evg. Eltern übernommen, und von den Kirchenleitung übernommen, und das nicht nur bei Freikirchen.
      1 1 Melden
  • Hypatia 01.02.2017 09:23
    Highlight "Trotzdem gehoert m.E. dieser Aberglaube nicht oeffentlich zelebriert, er gehoert in die Privatsphaere, lies in die Kirchen oder was auch immer, einfach ins stille Kaemmerlein."

    Unglaublich, was sich hier manche Leute einfallen lassen! - Das ist doch reiner Faschismus!
    4 3 Melden
    • Maracuja 01.02.2017 20:42
      Highlight 1) Nun ist die zitierte Bloggerin ja nicht die Erste, die findet man sollte besser im stillen Kämmerlein beten: "But when you pray, go into your room, close the door and pray to your Father ..." (Mt 6:6). Offen zur Schau gestellte Frömmigkeit stand also schon vor 2000 Jahren in der Kritik. Von Faschismus zu sprechen ist krass daneben, auch wenn ich den Wunsch, jede persönliche Geste zensieren zu wollen, wenn sie nicht dem eigenen Weltbild entspricht, auch nicht besonders sympathisch finde.
      2 0 Melden
    • Maracuja 01.02.2017 20:52
      Highlight 2) Früher mussten homosexuelle Sportler ihr Liebesleben verstecken, kaum hat man dies etwas überwunden (im Fussball stecken sie diesbezüglich leider noch in den 50er Jahre), wünschen sich heute manche, dass gläubige Sportler ihre/n Religionszugehörigkeit/Glauben verstecken müssen.
      4 0 Melden
    • Pasionaria 01.02.2017 22:27
      Highlight Hoert, hoert, wer mag wohl diese Neofaschistin sein?
      Offensichtlich ist fuer Prof. Dr. Phil. Hypatia nach dem linken Faschismus der Sovjets - dem rechten Faschismus der Nazis, der Wunsch (!) nach dem Verbannen von Religionsbezeugungen von Sportsstaetten der Faschismus des 21. Jahrhunderts!
      5 2 Melden
    • Pasionaria 01.02.2017 22:33
      Highlight Maracuja
      "jede persönliche Geste zensieren zu wollen, wenn sie nicht dem eigenen Weltbild entspricht, auch nicht besonders sympathisch finde."
      Nun, Maracuja, es kommt doch drauf an, WO man das 'eigene Weltbild' zur Schau stellt.
      Hast Du z.B. schon je auf der Buehne vor oder nach einer Theaterauffuehrung relig. Demonstrationen der Kuenstler erlebt? Das hat doch nichts mit Zensur zu tun, sondern mit angebracht sein!
      Dein Beisp. mit den homosexuellen Sportlern stimmt einerseits, aber ueberhaupt nicht im Sinne, dass sie ihre Neigung zelebrieren wuerden/moechten/taeten!
      Ist schon etwas anderes.
      4 0 Melden
    • Nonbeliever 02.02.2017 00:23
      Highlight @ Hyp. gerade unter den Faschisten des 3. Reichs war doch solch aberläubisches Zeugs und okkulte Praktiken sehr beliebt. Ich bin ein toleranter Mensch und von mir aus können SportlerInnen sich bekreuzigen so viel sie wollen und vor einem Millionenpublikum Stossgebete vom Stapel lassen. Aber es ist halt schon so: eigentlich gehört das alles in die Privatsphäre und wenn ein Sportreglement bei Wettkämpfen dem Einhalt gebietet und sowas einschränkt oder verbietet, habe/hätte ich auch nichts dagegen. Passt ja auch gar nicht in die Hightechwelt des Sports
      1 0 Melden
    • Maracuja 02.02.2017 06:34
      Highlight @Pasionaria

      Ich habe auch noch nie gesehen, dass vor oder nach einer Theateraufführung individuelle Gesten wie sie z.B. für Usain Bolt typisch sind, gemacht werden. Sind Bereiche, die doch ziemlich verschieden sind. Dein Wunsch nach einer Verbannung von Religionsbezeugung hätte zur Folge, dass z.B. muslimische Sportlerinnen, die ihr Kopftuch nicht ablegen wollen, von internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen wären. Ich bin für eine offene, tolerante Gesellschaft, die möglichst* alle Menschen einbezieht.
      * alle einbeziehen geht leider nicht, denn manche sind selbst so intolerant, dass Gefahr
      1 0 Melden
    • Share 02.02.2017 18:57
      Highlight Also die mit den Finger und Hände Wackler auf dem Fussplatz wurden auch gebeten darauf zu verzichten. Und da war noch was mit Laermpegel. Hatte ich nicht so richtig verstanden, aber ich bin mir ziemlich sicher.
      0 0 Melden
    • Pasionaria 02.02.2017 19:10
      Highlight Maracuja
      1/2
      Dein letzter Satz landete im Nirwana...., schade, denn Deine Wortmeldung ist meist (!) sehr aufbauend.
      Ich weiss nicht, ob Dein Beispiel: "...die Verbannung von Religionsbezeugung hätte zur Folge, dass z.B. muslimische Sportlerinnen, die ihr Kopftuch nicht ablegen wollen, von internationalen Wettkämpfen ausgeschlossen wären" ein gutes ist.
      Diese Art Religionsbezeugung ist doch auch scheinheilig, denn wenn die Muslimin ihre Religión, wozu sie das absolute, private Recht hat, ernst nimmt, sollte sie ......
      ff
      1 1 Melden
    • Pasionaria 02.02.2017 19:14
      Highlight 2/2
      Maracuja
      ......sollte die Muslimin neben dem Kopftuch auch grundsaetzlich Kleidung tragen, die den Koerper in der Weise bedeckt, dass die Figur nicht sichtbar wird, um das Interesse des anderen Geschlechts nicht auf sich zu lenken!​ 
      Persoenlich halte ich es mit Dir "Ich bin für eine offene, tolerante Gesellschaft, die möglichst alle Menschen einbezieht." Demzufolge wuerde mich persoenlich weder das Kopftuch, noch ein Kruzifix, noch ein Davidsstern etc. um den Hals gewuergt, stoeren, aber zusaetzlich uebertriebene Religionsbezeugung schon. Da fuehle ich mich in meinem Unglauben bedraengt.
      1 1 Melden
    • Pasionaria 02.02.2017 21:46
      Highlight Maracuja
      ....besser gesagt (die 600 Anschlaege reichen halt meinem oft passionierten..... Wesen oft nicht aus)

      Mit all diesem uebertriebenen (!) Religionsgehabe fuehlte ich mich vorallem - neben meinem Unglauben - in meinem Sportsinteresse fremdbelaestigt.
      2 1 Melden
  • Ohniznachtisbett 30.01.2017 18:08
    Highlight Ich teile Ihre Auffassung Herr Stamm, dass es absurd ist, zu glauben Gott hätte einem zum Sieg verholfen. Glaube ist für uns rational denkenden Menschen immer absurd. Wenn sich die Sportler aber bekreuzigen, tun sie niemandem weh, sie fühlen sich gut und glauben. Vielleicht bringt ihnen ihr Glaube die Selbstsicherheit, das Gottvertrauen die Zuversichert an die eigene Leistung. Ich würde es nicht tun, ist jedoch jemand gläubig, soll er das sein, so absurdes Zeug er auch glaubt. Es darf einfach niemand Dritter Schaden nehmen...
    6 1 Melden
    • Spooky 30.01.2017 22:17
      Highlight @Ruedi89
      Sehr schön, was du sagst (ganz ohne Ironie).

      Herr Stamm hat meiner Meinung nach etwas nicht begriffen, nämlich: Der Glaube ist die Grundlage der Realität - nicht umgekehrt.
      5 11 Melden
    • Pasionaria 31.01.2017 06:16
      Highlight Spooky
      wie bitte - wer begreift hier nicht?
      Mit andern Worten meinst Du, dass Irrationalitaet (>Glaube) die Grundlage der Realitaet sei.
      Come on, please.
      Sammle Dich neu und melde Dich dazu nochmals....
      Habe schon Quark zum Morgenessen gehabt, also das reicht mir.
      7 5 Melden
    • Ohniznachtisbett 31.01.2017 08:54
      Highlight Spooky: Da war keine Ironie drin. Ich finde es tatsächlich absurd, daran zu glauben, dass mir eine höhere Macht helfen soll, erst recht für so triviale Sachen wie sportlichen Erfolg. Nur, bin ich der Meinung, wenn jemand gläubig sein will, dann soll er das sein, solange er niemandem deswegen Schaden zufügt.
      2 1 Melden
    • Spooky 31.01.2017 17:51
      Highlight @Pasionaria
      Ich rede hier nicht spezifisch von religiösem Glauben, sondern von jenem Glauben, der die Voraussetzung ist für unsere kollektive Wirklichkeitserfahrung. Das was wir als Wirklichkeit (Realität) erleben, hat mit unserer Sehweise zu tun, die aber auf unserem Hintergrundwissen beruht - eben dem Glauben an die Realität, wie wir sie erleben.

      Es gibt auch persönliches Hintergrundwissen.

      Hintergrundwissen ist nicht direkt erfahrbar, so in der Art: Gott hat ein Problem, er kann sich selber nicht sehen. Darum braucht er den Menschen als Spiegel.
      3 2 Melden
    • Pasionaria 01.02.2017 01:42
      Highlight Ruedi....
      es ist gut verstaendlich, was Sie meinen. Trotzdem gehoert m.E. dieser Aberglaube nicht oeffentlich zelebriert, er gehoert in die Privatsphaere, lies in die Kirchen oder was auch immer, einfach ins stille Kaemmerlein.
      Selbst die FIFA hat fuer einmal (!) vernuenftig gehandelt, indem sie fuer die Weltmeisterschaften jegliches religioeses Verhalten der Spieler verbot. Zudem sind auch T-Shirts mit relig. Verkuendungen untersagt.
      Ist einfach unnoetig, ja stoerend fuer Sportinteressierte, die Sport erleben wollen und nicht Missionen.....
      1 3 Melden
    • Pasionaria 01.02.2017 01:52
      Highlight Spooky
      Es scheint mir, da mischt Du etwas die Begriffe durcheinander.
      Wissen ist niemals Glaube, und wenn ein Wissen 'nicht direkt erfahrbar ist' kann es fuer mich kein Wissen sein, hoechstens eine Information > Erfahrung > Hintergrunderfahrung.

      "Es gibt auch persönliches Hintergrundwissen" - muss Hintergrundwissen/erfahrung nicht per se persoenlich sein?

      Wie kommst Du dazu HST vorzuwerfen, er habe etwas nicht begriffen, wenn Du selbst abenteuerlich mit 'glauben' und 'wissen ' um Dich schlaegst?
      2 2 Melden
    • Spooky 01.02.2017 02:29
      Highlight @Pasionaria

      "Die Wahrheit liegt im Dialog." (Sokrates & Spooky)

      Du hast keine Ahnung von nichts. Ich auch nicht.

      "Aber solange man streitet, ist alles okay." (Spooky ;-)

      Schlimm wird es erst dann, wenn man nicht mehr miteinander redet. (Leider passiert das jeden Tag und überall.) (Kann man nichts machen. Das ist halt so.)
      0 0 Melden
    • Pasionaria 01.02.2017 05:26
      Highlight Spooky
      Jetzt wirst Du ja direkt noch philosophisch.
      Wie kannst Du Dich dabei dermassen widersprechen.
      Hier vertrittst Du zu recht das Pflegen des Dialogs - andernorts (!) findest Du, dass keine Kommunkation auch i.O. ist, resp. dass eine hoeflich gestellten Frage keiner Antwort bedarf.
      Hey, dass Du gewissen Damen derart auf den Leim resp. auf das Selfie gehen kannst. Erstaunlich, erstaunlich!
      1 2 Melden
    • Spooky 01.02.2017 06:53
      Highlight @Pasionaria
      Es ist für eine Kreatur, solange sie lebt, unmöglich, nicht zu kommunizieren. Wenn dir jemand nicht antwortet, dann ist das eine genau so wertvolle Kommunikation, wie wenn dir jemand antwortet.
      2 0 Melden
    • Spooky 01.02.2017 07:19
      Highlight Liebe Pasionaria
      Widerspruchstheorien werden an halbschlauen Universitäten an nicht gerade helle Studenten vermittelt.

      Leute wie ich, die gelernt haben, selber zu denken, glauben nicht an die Logik der Griechen.
      2 2 Melden
    • Ohniznachtisbett 01.02.2017 09:06
      Highlight Pasionaria: Ich sehe es als grundlegendes Problem an, dass sich Menschen an allem möglichen stören. Weshalb soll es mich stören, wenn sich Ronaldo nach einem Tor bekreuzigt? Tomba hat jeweils den Schnee geküsst, der konnte auch nix dafür, dass Tomba so gut war. Raul seinen Ehering, das stört dann nicht. Störe dich doch weniger an einer simplen Handbewegung und erfreue dich an schönen Punkten, Toren etc. Ich bin der Meinung, nur weil du und ich nicht religiös sind, sollten wir so tolerant sein und anderen ihren (Aber)Glauben lassen. Solange sie uns ihn nicht aufschwatzen wollen.
      2 0 Melden
    • Pasionaria 02.02.2017 02:03
      Highlight Grundsaetzlich stimme ich Dir zu und freue mich durchaus 'an den schönen Punkten, Toren etc....'
      Aber es kam ja durch diesen Blog zur Diskussion, und da erlaubte ich mir, meine 'faschistische' Meinung dazu bekannt zu geben!!

      "Störe dich doch weniger an einer simplen Handbewegung....." - stoert mich auch nicht, aber wenn es in ein wiederholt religioeses Ritual ausartet, sowie in Interviews fortgesetzt wird, wie im Blog beschrieben, dann faengt es mich gewaltig an zu stoeren. Dich nicht?
      0 0 Melden
  • Oxymora 29.01.2017 16:59
    Highlight Christlicher Glaube + Sport sind wie Geschwister, die sich ergänzen. Unser Körper ist nicht nur für Unzucht + Sünde da, sondern auch für den Herrn. Gott hat seinen Geist gegeben, der im Körper, dem Tempel des heiligen Geistes wohnt.

    Der atheistische Aberglauben wird aussterben; Kinder in Schulen mit harten Stühlen zusammen zu pferchen - um ihnen wissenschaftlich Hokuspokus zu vermitteln - kann auf die Dauer nicht funktionieren.

    Der Glaube kommt vom Körper her, der Geist braucht Platz und Bewegung.

    Mit der Sportlerbibel "MORE " haben Athleten den Sieg schon in der Tasche.
    3 30 Melden
    • Pasionaria 29.01.2017 21:55
      Highlight Ein weiteres Mal mehr > '...moro(s)' als > 'oxy(s)'.
      Das schmerzt.
      "Christlicher Glaube + Sport sind wie Geschwister", dabei dachte ich mir dass die leiblichen Geschwister > Christlicher Glaube und Zucht seien.
      Nun, man hat nie ausgelernt.... Gute Besserung > mehr moros als oxis.
      4 4 Melden
    • Maracuja 29.01.2017 22:51
      Highlight @Pasionaria

      Ein erheblicher Teil von Oxymoras Beiträgen ist doch satirisch gemeint. Sie/er? nimmt gerne völlig absurde Standpunkte ein, um sich über das Christentum lustig zu machen. Ein zwar legitimes Mittel der Religionskritik, dass aber offensichtlich zu Missverständnissen führt, ich zumindest geh davon aus, dass die Blitze nicht nur von verärgerten Gläubigen stammen.
      3 0 Melden
    • Pasionaria 30.01.2017 06:26
      Highlight Maracuja
      Du scheinst die Blogger besser zu kennen als ich, sorry.
      So ist der/die ulkige Oxymora also eine/r, der/die satirische Standpunkte vertritt.... Find ich allemal besser als keinen zu haben.
      Danke,oxys Maracuja, hast Oxymora und mich 'gerettet'.
      1 2 Melden
    • Oxymora 30.01.2017 22:46
      Highlight @Maracuja
      Blitz-Philosophien sind verschieden

      Empfindet eine ungläubige Person einen absurden Standpunkt als lustig, gibt’s ein Like; hält sie ihn für ernsthaft setzt einen Blitz ab. Ihre Einstellung zu Religion wird sich dadurch nicht ändern

      Mag eine religiöse Person den absurden Beitrag entspricht es wohl ihrem Weltbild.
      Blitzt eine religiöse Person absurde Standpunkte, die Ihrer eigenen Religion zu zuordnen sind, wird möglicherweise ein Denkprozess angestossen

      So gesehen sind Blitze willkommen

      Was Sie als völlig absurde Standpunkte bezeichnen, wird von religiösen Vereinen propagiert.
      0 2 Melden
    • Oxymora 30.01.2017 22:49
      Highlight @Pasionaria

      Fürchte dich nicht,
      vor seinen falschen Zähnen,
      denn es hat dir viel Herz gegeben.
      (Omo 16.11,16)
      0 2 Melden
    • Pasionaria 31.01.2017 06:29
      Highlight Wollen Sie damit sagen, dass das Absurde, mit Ironie dargestellt, entweder Likes oder Blitze, resp. Wohlgefuehl oder Widerwillen ausloest?
      1 2 Melden
    • Maracuja 31.01.2017 06:36
      Highlight @Oxymora Was Sie als völlig absurde Standpunkte bezeichnen, wird von religiösen Vereinen propagiert.

      Tatsächlich gibt es religiöse Vereine, die solche Ansichten vertreten, gelegentlich verirrt sich auch eines von deren Schäfchen hier in den Blog und hinterlässt einen Kommentar, der ihren satirischen Beiträgen ähnelt, aber todernst gemeint ist. Vielleicht hätte ich statt "völlig absurd" besser "extrem" gewählt.
      0 0 Melden
    • Oxymora 31.01.2017 23:55
      Highlight @Pasionaria
      Nein. Ich habe versucht Ihnen zu erklären; wer sich der absurden oder extremen Standpunkte seiner Religion bewusst wird, könnte möglicherweise seine Religion überdenken.
      Zuerst wird aber die Überbringerin der schmerzhaften Erkenntnis bestraft. Hier im Blogg mit einem Blitz.

      Wenn jemand Standpunkte der eigenen Religion blitzt, dann find ich das interessant.

      Ich sammle solche Blitze.
      0 2 Melden
    • Oxymora 31.01.2017 23:58
      Highlight @Maracuja
      „ ...gelegentlich verirrt sich auch eines von deren Schäfchen hier in den Blog und hinterlässt einen Kommentar...“

      Das Blitzgewitter oben zeigt das Schäflein selten allein sind.

      Sie sind mitten unter uns. Mit dem kommentieren hapert es noch.
      0 3 Melden
    • Pasionaria 01.02.2017 02:04
      Highlight ...um 23.55h
      Schritt fuer Schritt. Immerhin sind schon ein paar Pfaffen darán, ihre Situation im Zoelibat zu ueberdenken.
      Da traf ich doch zwei deren zwei beim Diskutieren:
      " Wir werden das wohl nicht mehr erleben, dass wir mal heiraten koennen...",meinte der eine. "Nein," sagt der andere, "aber unsere Kinder..."
      2 0 Melden
    • Paples 04.02.2017 04:11
      Highlight Der böse Wolf kann ins Profilbild porträtiert werden, und schön Händchen falten, denn vielleicht findest ein passendes Abschnittli aus einem Vers-chen, und dann vielleicht ist dein Buhmann gefunden.
      1 0 Melden
  • Nonbeliever 29.01.2017 12:34
    Highlight Leider sind viele Zeitgenossen geistig auf dem Stand von 10jährigen geblieben. Bei Fussballern ist ja hinlänglich bekannt, dass sie es vor allem in den Beinen haben. Aber auch amerik. Präsidenten glauben mitunter, sie seien vom Chef im Himmel persönlich auserwählt worden. Die Frage ist dann noch, welcher Gott verhalf zum Sieg etc. Der christliche, islamisch, jüdische oder ein Hindugott? Falls es einen Obergott wirklich geben sollte, und dieser das Universum geschaffen hat, dürfte ihn(sie/es) kaum für die Karriere eines Sportlers auf einem Planeten am Rand der Milchstrasse interessieren.
    10 4 Melden
  • Rigel 29.01.2017 10:56
    Highlight Ich glaube nicht, dass Gott Einfluss auf Sportresultate nimmt, er nimmt auch keinen Einfluss wenn Kinder verhungern.

    Er überlässt alles der Evolution, denn das ist sein Meisterwerk. Alles geschieht nach einem präzisen Fahrplan. In dem Moment wenn der Mensch geboren wird ist sein Leben unabänderlich designet. Einen freien Willen gibt es nicht, wir glauben es nur. Wer das nicht glaubt, hat Einstein nicht verstanden.

    Gott mischt sich in nichts ein. Und wenn es ihn wirklich gibt, dann weiss er auch warum er das tut. Die Evolution ist sein Vehikel und nach diesem Plan läuft alles ab.
    3 16 Melden
    • Nonbeliever 29.01.2017 13:34
      Highlight 1 von 2
      Rigel schreibt: "Er (Gott) überlässt alles der Evolution, denn das ist sein Meisterwerk." das zeigt wieder mal, dass der Schreiben die Evolutiontheorie nicht verstanden hat, wie so viele, leider. Gott - sofern es den übehaupt gibt - hat die Evolution eben grad nicht erschafffen, sondern diese ist "..eine allmähliche Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation (wikipedia) Sie folgt bestimmten Regeln, die math. beschreibbar sind und ist wissenschaftlich bestens belegt.
      10 1 Melden
    • Nonbeliever 29.01.2017 13:41
      Highlight 2 von 2
      einzig über den Ursprung, d.h. was war vor der Entstehung der ersten Lebewesen, bzw. über die chemische Evolution oder eine mögliche Abiogenese (Entstehung des ersten Lebewesens aus organischen Stoffen) lässt sich debatieren. Gottgäubige können hier immer noch einen Schöpfergott geltend machen, wenigstens so lange bis das Problem restlos gelöst und verstanden ist.
      9 1 Melden
  • Pasionaria 28.01.2017 21:56
    Highlight ff
    Die Tennisspielerin Lucic hat sich uebrigens im 1/4-Final kurz vor Spielschluss auch noch einen Rosenkranz umgelegt - einfach krank!
    Vielleicht haette sie diesen im Halbfinal von Anfang anschnallen sollen. Nun, dort wurde  der Jehovanische und nicht der katholische Gott zeuge (!) eines William'schen Sieges! 
    11 13 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 21:50
    Highlight @Pasionaria:das Problem liegt doch wohl da, dass HS alles, was mit irgend einer Religion in den Mülleimer spediert. Selbst Ihnen als stramme Stammgläubige dürfte aber aufgefallen sein, dass HS hier in die eigene Falle tappt indem er ansagt: Christ gut, bemitleidenswert weil unschuldiges Vergewaltigungsopfer, IS/Moslem schlecht weil brutaler Vergewaltiger während dessen die da draussen einen Wettkampf bestreiten: er widerspricht sich selbst im eigenen Artikel. Unterliegt er doch ev. gewissen Einflüssen was Religion anbelangt? Ich frage dies ja nur, weil er dazu auffordert... zum hinterfragen.
    4 21 Melden
    • Pasionaria 29.01.2017 00:44
      Highlight Nun, was Sie in den Text alles hineininterpretieren
      ist ja abenteuerlich. Es beginnt schon mit 'stammer Strammglaeubige' etc. etc. Es lohnt sich nicht, auf die einzelnen Punkte Ihrer Fantasie-Interpretation einzugehen. Ist es offensichtlich das typisch hilflose Vertreten eines sich verletzt Fuehlenden.
      HST soll sich selbst widersprechen - keine Ahnung wo und wie??
      Uebrigens > hinterfragen heisst nicht fantasieren...
      12 3 Melden
  • Pasionaria 28.01.2017 21:49
    Highlight "Glaube und Verstand sind sich spinnefeind" - man koennte dies noch erweitern: der Glaube fusst oft (selbstverstaendl. nicht immer) auf psychischen Problemen.
    Im gegenwaertigen Falle der Tennisspielerin ist es offensichtlich. Sie ging wegen ihres Vater (der ihr uebrigens auch der Himmel sandte!) durch die Hoelle. Folge davon waren der sportliche Absturz, die Flucht mit ihrer Mutter und Geschwistern nach USA und grosse, verstaendliche psychische Probleme.
    Schoen, wenn ihr der Glaube half[/hilft all dies zu bewaeltigen. Nur unhaltbar, dass sie diesen derart abstossend oeffentlich zelebriert.

    9 5 Melden
  • Maracuja 28.01.2017 19:09
    Highlight <das geflügelte Wort «Denkst du schon, oder glaubst du noch?>

    Ein Wort, das uns vormachen will, dass wir alles mit unserem Denken erschliessen können und es keine Bereiche gibt (bzw. geben darf), in denen wir nur glauben/nicht glauben können. Glücklicherweise gibt es auch Atheisten, die sich einzuräumen getrauen, dass es auch in ihrem Leben Bereiche gibt, in denen sie glauben:
    "Aus diesem Grund bekannte ich mich - trotz aller Religionsskepsis - ebenfalls zu einer Art "Glaube", nämlich zum humanistischen Glauben an den Menschen" aus "Die Grenzen der Toleranz" von M.Schmidt-Salomon.
    6 3 Melden
    • Pasionaria 29.01.2017 00:51
      Highlight Da hast Du natuerlich einmal mehr Recht - es gibt kaum jemand, der nicht an etwas glaubt, und sei es nur an das, was er moechte, dass es geschehe!!

      Ich finde es fantastisch von Dir, dass Du, nicht zum ersten Mal, 'unseren' MSS zitierst. Das zeugt von Deiner Denkfaehigkeit und Toleranz als Glaeubige.
      Sombrero!
      5 2 Melden
  • Mophisto 28.01.2017 17:41
    Highlight Gott sei dank, wird das immer wieder gesagt, da Gott sich ja grundsätzlich nicht dazu äussert.
    5 0 Melden
  • Michael Bamberger 28.01.2017 16:00
    Highlight @ Zahnfee-Maracuja

    Danke Dir, nicht zuletzt weil Du zu jener verschwindenden Minderheit gehörst, die hier mit einer gesunden Portion Humor und Selbstironie aufzutreten fähig ist.
    9 0 Melden
  • Inti 28.01.2017 15:29
    Highlight Die Frau hat viel Schreckliches erlebt in ihrem Leben! Der Erfolg in ihrer Leidenschaft, dem
    Sport, hat ihr sichtlich gut getan. Ich denke, die Bekreuzigung ist eher darauf zu beziehen, als auf den Sieg selbst.
    Meine Devise: Nicht glauben aber glauben lassen, wem
    dies gut tut.
    Es ist gut und wichtig, dass Stamm dort Missstände aufdeckt, wo diese im Bereich Religion (leider all zu häufig existieren). Aber jede und jeden zu verspotten, der glaubt, ist arrogant...
    15 4 Melden
  • Oxymora 28.01.2017 14:42
    Highlight ... ich setze alles daran, das Ziel zu erreichen, damit der Siegespreis einmal mir gehört, wie ich jetzt schon zu Jesus Christus gehöre. Wie gesagt, meine lieben Brüder und Schwestern, ich weiss genau: Noch habe ich den Preis nicht in der Hand. Mit aller Kraft laufe ich darauf zu, um den Siegespreis zu gewinnen, das Leben in Gottes Herrlichkeit. Denn dazu hat uns Gott durch Jesus Christus berufen. (Philipper 3,12-14)

    Auch andere Religionen haben, durch ihre christlichen Wurzeln die Freude am Sport regelrecht aufgesogen.

    http://hpd.de/artikel/wm-boykott-wegen-kopftuchzwang-13602
    2 5 Melden
    • Share 28.01.2017 17:00
      Highlight @Ra
      Steht da nicht auch irgendwo, in Philippi wird dir geholfen? Oder war`s Marathon? Nein, ich glaube, es war der Satz: Dein Glaube hat dir geholfen.
      1 1 Melden
  • Soulrider 28.01.2017 13:48
    Highlight Leben und leben lassen. Wenn jemand beten will oder sich bekreuzigt soll er das doch machen. Irgendwo hat Religionskritik doch Grenzen und hier wird die überschritten.
    45 18 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2017 16:44
      Highlight Irgendwo hat Religionstabuisierung doch Grenzen und du überschreitsest sie hier.
      7 23 Melden
    • Maracuja 28.01.2017 19:18
      Highlight @Soulrider: Irgendwo hat Religionskritik doch Grenzen und hier wird die überschritten.

      Gelten für Sie auch Grenzen bei der Kritik von Politik, Kunst u.ä.? Oder ist Religion für Sie ein ganz spezielles Gärtchen, dass dringender Grenzen braucht? Religions- wie auch andere Kritik darf m.E. durchaus bissig/polemisch sein. Nur muss der polemische Kritiker halt damit leben, dass er nur diejenigen erreicht, die eh schon seine Meinung teilen, während er andere eher abstösst.
      8 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 13:43
    Highlight Ich kenne eine Muslimin, die hat mir erzählt, dass sie oft auch Gebete an Gott richte, um anderen Menschen damit zu schaden (Krankheit, Tod, andere Nöte etc.). Sie sagte mir im Islam sei das erlaubt. Das war neu für mich, dass es im Monotheismus auch Hassgebete geben soll. Irgendwie äusserst seltsam und befremdlich als sie nach diesem Bekenntnis mit den Worten aufstand: "Ich gehe dann mal kurz beten."
    15 5 Melden
    • Share 28.01.2017 14:25
      Highlight Also, Anführungszeichen Hassgebete Anführungszeichen, das nennt man bei uns ganz einfach Fluchen.
      6 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2017 16:46
      Highlight Das ist auch im Christentum erlaubt, einfach darf man nur das Positive gegenteil sagen. 'Gott lass mich gewinnen' und nicht 'Gott lass die Gegner verlieren'.

      Macht keinen Unterschied, ist nur heuchlerischer.
      11 7 Melden
  • TheMan 28.01.2017 13:40
    Highlight Irgendwie habe ich das Gefühl, das Stamm/Watson wie Erdogan ist. Kritikunfähig, darum werden Kommentare nicht Freigeschaltet. Stamm ist nebenbei Uriella und Shiva in einer Person.
    12 32 Melden
    • Aged 28.01.2017 15:33
      Highlight Attu problem?
      8 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2017 16:48
      Highlight Irgendwie habe ich das Gefühl, das TheMan wie Globi ist.

      Fremdenfeindlich, eher unreflektiert und so vorhersehbar.
      8 4 Melden
    • TheMan 28.01.2017 17:23
      Highlight Fremdenfeindlich? Mitnichten. Ud Vorhersehbar? Klar, ähm Nein. Aber du Linker Gutmensch mit Realitätsverlust? Ja. Bist so ziemlich Offtopic
      4 15 Melden
    • Aged 28.01.2017 17:39
      Highlight @theman: Gutmensch heisst: Tolerant + Hilfsbereit. Das Gegenteil darfst du dir selbst reimen, hoffe aber, es passt nicht zu dir.
      11 1 Melden
    • TheMan 28.01.2017 18:00
      Highlight Aged Gutmensch ist eigentlich eine Beleidigung. Da es kein Mensch gibt, der zu 100% Tolerant und Hilfsbereit ist. Jeder ist ein kleiner Ego und irgendwo Intolerant.
      2 10 Melden
    • Aged 28.01.2017 18:36
      Highlight @theman: falsch. Gutmensch war einmal eine Beleidigung, aber längst passé. Entstanden ist es damals aus Neid, weil die sog Gutmenschen weiter, vernetzter und globaler denken konnten. Das nervte. Heute ist ein Gutmensch exakt das was das Wort sagt und nicht de facto ein Linker.
      8 2 Melden
  • Maria B. 28.01.2017 13:26
    Highlight Das ist für einmal ein recht launiger und gleichzeitig trefflicher Artikel von Hugo Stamm: SO ist es :-)!

    Zwar sind bekanntlich eh die meisten Leistungssportler in manchen Hinsichten recht abergläubisch und benützen jene ulkigen Rituale (u.v.a. z.B. Rafael Nadal), und so passt diese naive Bekreuzigung im Endeffekt in dieselbe Schublade.

    20 9 Melden
  • Share 28.01.2017 13:26
    Highlight Mentor`s Coaching ist unergründlich.
    1 1 Melden
  • SemperFi 28.01.2017 13:19
    Highlight Irgendwie finde ich dieses bemühte Suchen nach Aufhängern für Religionenbashing etwas überflüssig. Das Aufzeigen von Missständen ist in Ordnung, aber das hier ist reines Spaltenfüllen.
    36 15 Melden
  • Rigel 28.01.2017 12:52
    Highlight Ja, die Religion und der Sport treiben manchmal schon merkwürdige Blüten.

    Als der Maradona noch spielte, stellten Gläubige in der Kirche Kerzen für ihn auf, auf dass er möglichst viele Tore schiessen möge.

    Aber auch in anderen Bereichen ist das fast schon Gotteslästerung. Da haben Typen in einer Kirche eine präparierte Figur aufgestellt, die dann "Blut" weinte. Die Gläubigen waren ganz hin und weg. Der Schwindel flog natürlich auf, und der Pfarrer hat das den Gläubigen auch mitgeteilt.

    Aber die Gläubigen wollten, dass die Figur in der Kirche bleibt. Die glaubten den Scheiss trotzdem noch.
    10 3 Melden
    • Aged 28.01.2017 15:36
      Highlight Sie meinen "die Hand Gottes" von Maradona. Hat doch funktioniert. 😀
      5 1 Melden
  • Herbert Anneler 28.01.2017 12:49
    Highlight Manchmal muss ich schon schmunzeln, wenn sich die Spieler zweier Mannschaften den Sieg erbeten - das bringt den Lieben Gott echt in die Bredouille. Anderseits: Wenn ich an ein göttliches Wesen glaube, das mir das Leben geschenkt hat, überlege ich mir einen Suizid vielleicht einmal mehr, als wenn ich ein nihilistisches Weltbild habe, in dem auch das eigene Leben nichts zählt. Glaube ist nicht nur heisse Luft! Herr Stamm, erweitern Sie bitte Ihr WISSEN über den GLAUBEN: Gerhardt, V., Der Sinn des Sinns, 2014, Verlag C.H. Beck - alles andere als ein Sekten-Verlag. Sie schulden es Ihren LeserInnen
    12 16 Melden
  • Maracuja 28.01.2017 12:48
    Highlight <Glaube und Verstand sind sich spinnefeind>

    Man muss kein Sportexperte sein um zu wissen, dass es neben Talent und Wissen/Verstand (bzgl. Training, Ernährung, Analyse des Gegners/der lokalen Bedingungen usw) auch ein bisschen Glück braucht um zu gewinnen. Unter Sportlern ist es deshalb nicht unüblich, mittels Ritualen/Gebeten dem Glück auf die Sprünge zu helfen. Ich versteh zwar, dass Sie dies hinterfragen, aber wenn Sie diesen Sportlern einfach geistige Regression unterstellen, erinnert mich dies an H.Clintons deplorables und wird wohl keinen Gläubigen dazu bewegen, sein Tun zu hinterfragen.
    15 13 Melden
  • FrancoL 28.01.2017 12:25
    Highlight Ach Du meine Güte, so simpel ist die Sachlage nicht.
    Fast jeder Spitzensportler hat seine Rituale an die er felsenfest glaubt, Rituale die im helfen einen bestimmten Ablauf zu festigen, die ihm Helfen einige Körnchen mehr Leistung aus sich zu pressen.
    Man schaue doch zB ein Spiel von Nadal; Flasche, Hose, Tätscheln alles hat seinen bestimmten Platz und hilft ihm.
    20 1 Melden
    • Masche 28.01.2017 13:34
      Highlight Flasche, Hose ja. Aber lasst bitte Gott aus dem Spiel! Nicht, weil ich etwas gegen Gott hätte sondern ganz im Gegenteil.
      1 8 Melden
  • senfmayo 28.01.2017 12:04
    Highlight Und warum ist das jetzt schlimm? Diese Leute sind ja nicht Sportler geworden um das Leid auf der Welt zu verringern, auch Sie tragen mit ihren Artikeln nicht gerade viel zum Weltfrieden bei. Was man auch immer von Sportlern halten mag, die haben die selben Rechte was Glauben betrifft, wie alle andern auch. Und wenn jemand in so einer Geste Kraft schöpfen kann, ist das doch schön für ihn/sie.
    17 7 Melden
    • FrancoL 28.01.2017 12:27
      Highlight Nein nach Stamm darf man das nicht, weil es einem dann an Vernunft oder gar Intelligenz fehlt. Dies STAMMSCHE ANMASSUNG ist für mich sehr nahe an eine Sektengläubigkeit zu rücken.
      22 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 14:38
      Highlight Auch als Couch-Potato kann man auf seine Rituale zurückgreifen, das ist aber auch nicht weniger deppert als wenn es vor laufenden Kameras getan wird.
      5 1 Melden
  • Money Matter 28.01.2017 12:03
    Highlight Ich finde es auch interessant, dass nur bei positiven ereignissen (z.b. ein tor geschossen) auf gott zurückgeführt wird. Ich habe noch keinen Fussballer gesehen, der bei einem gegentor in richtung himmel gefuchtelt und sich beim chef beklagt hat.
    26 5 Melden
    • bibaboo 28.01.2017 12:37
      Highlight "in Richtung Himmel gefuchtelt hat" - made my day 😂
      Herzlichen Dank für diesen Kommentar.
      14 0 Melden
    • Pasionaria 28.01.2017 19:13
      Highlight "Ich finde es auch interessant, dass nur bei positiven ereignissen (z.b. ein tor geschossen) auf gott zurückgeführt wird."
      Auch habe diese einseitige Dankbarkeit noch nie verstanden. Noch nie hoerte ich bei Misserfolg z.B. Gott sei.... Verschuett oder etwas aehnliches.
      6 0 Melden
    • Hinkypunk 29.01.2017 00:01
      Highlight Hamilton hat sowas getan. Nach seinem Motorschaden in Malaysia hat er gesagt dass irgendwer oder irgendwas nicht will dass er den Titel gewinnt.
      1 0 Melden
    • Pasionaria 29.01.2017 21:38
      Highlight Hinkypunk
      Dieses Beispiel hat m.E. mehr mit Paranoia als mit dem Gegenteil von > Gott sei Dank.... zu tun.
      1 1 Melden
  • who cares? 28.01.2017 11:35
    Highlight Also ich bin nicht gläubig und trotzdem fühle ich mich nicht getriggert, wenn ein Sportler sich bekreuzigt.
    Bereits im ersten Abschnitt beginnt Hugo Stamm mit dem pauschalen Beleidigen von Gläubigen. Ich seh sein Problem nicht. Was hat die Tennisspielerin ihm oder anderen denn getan?
    Ich bin für Kritik an den Religionen, jedoch dort wo sie angebracht ist. Herr Stamm soll mal ein bisschen chillen.
    29 13 Melden
    • FrancoL 28.01.2017 12:28
      Highlight Das Problem ist dass ER sein Problem nicht sieht.
      10 7 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2017 13:03
      Highlight Du denkst also, du darfst ausschliesslich Menschen kritisieren, die dir etwas tun oder die dich triggern?

      Das finde ich nicht.
      2 5 Melden
    • Hugo Stamm 28.01.2017 13:52
      Highlight Im Alltag sind Vernunft und Verstand die wichtigsten Elemente, um das Leben einigermassen erfolgreich zu gestalten. Wenn es aber um den Glauben geht, übernehmen wir blind, was uns vorgegaukelt wird. Mir geht es darum, diese Gedankenlosigkeit und absurden Auswirkungen eines kindlichen Glaubens aufzuzeigen. Denn wer blind glaubt ist manipulierbar. In allen Lebensbereichen. Wer beginnt, solche Rituale der Sportler kritisch zu betrachten, ist allenfalls auch offen, andere Denk- und Verhaltensmuster zu hinterfragen.
      14 11 Melden
    • FrancoL 28.01.2017 14:07
      Highlight @Hugo Stamm; Jeder Mensch ist frei seine Rituale für seinen persönlichen Erfolg einzusetzen.
      Jeder Mensch soll frei sein sich seine Rituale, sofern sie nicht anderen schaden, für seinen Erfolg einzusetzen.
      Man braucht nicht andere Menschen zu stigmatisieren und zu hinterfragen um Denk- und Verhaltensmuster zu hinterfragen. Vor allem dann nicht wenn man das Umfeld für das Ritual nicht kennt.
      Ist es nicht so dass zB in der modernen Psychologie häufig als Hilfe einer gewisse Struktur den Menschen vermittelt wird, eine Struktur die für Aussenstehende häufig als Ritual beurteilt wird?
      11 2 Melden
    • Hugo Stamm 28.01.2017 14:15
      Highlight Natürlich ist jeder frei, seine Rituale für seinen persönlichen Erfolg einzusetzen. Genau so frei bin ich, dies zu kritisieren und den blinden Glauben zu hinterfragen. Einverstanden?
      16 6 Melden
    • Rendel 28.01.2017 14:30
      Highlight Da würde mich interessieren Herr Stamm, wie sie erfolgreich definieren?
      3 2 Melden
    • Aged 28.01.2017 15:43
      Highlight @francol: du meinst, analysieren und sich Gedanken machen über Rituale ist daneben? Sehe das nicht so, wundere mich vielmehr aber darüber und hinterfrage es manchmal.
      2 3 Melden
    • Michael Mettler 28.01.2017 15:51
      Highlight @hugo stamm: woher wissen sie das es beim glauben immer um blindes übernehmen geht? Wie um himmels willen (kleiner gag) gibt es schon nur in der katholischen kirche eine solch grosse vielfalt an glaubensrichtungen? Hmm, da hätte ich eher auf lustiges ruminterpretieren getippt.
      4 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 16:04
      Highlight @Hugo Stamm: ja, Sie dürfen aufzeichnen, aber nicht alle, die daran glauben, als geistig minderbemittelt zu bezeichnen, dazu haben Sie nicht das Recht. Und wieso soll das egoistisch sein? Für diese Frau war der Sieg schlicht und einfach unfassbar. Sie hat das Recht, dies in Gesten und Worten auszudrücken. Und noch etwas: es werden nicht nur christliche Frauen von Islamisten vergewaltigt, auch dieses Argument ist nicht stichhaltig.
      9 3 Melden
    • Michael Mettler 28.01.2017 16:32
      Highlight @aged: analysieren geht anders. Gedanken machen kommt da eher hin. Das dann als absolut verkaufen ist anmassend.
      2 0 Melden
    • FrancoL 28.01.2017 17:31
      Highlight Hugo Stamm das dürfen Sie, Sie sollten aber mit Wertung etwas vorsichtiger sein, vor allem wenn es im die Zuordnung der Intelligenz und Vernunft geht. Beim Artikel zum Tennis sieht man leider sehr gut dass sie sich wenig in diese Spieler hinein versetzen können, sie können offensichtlich nicht nachvollziehen was es heisst sich an die Grenzen der eigenen Möglichkeiten zu gehen. Vermutlich ist das Ihnen fremd, darum müssten sie sich etwas weniger despektierlich äussern.
      5 2 Melden
    • FrancoL 28.01.2017 17:32
      Highlight Danke Mettler, richt erkannt und dargestellt.
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 17:54
      Highlight @Stamm: "Im Alltag sind Vernunft und Verstand die wichtigsten Elemente, um das Leben einigermassen erfolgreich zu gestalten"

      Ja wenn wir logisch verschaltete künstliche Intelligenzen wären.

      Intuition, Emotionalität und Instinkt sind im mind. genau so relevant. Wir Menschen überschätzen unsere Rationalität im Alltag.

      Oder sehen Sie dies anders?
      6 0 Melden
    • who cares? 28.01.2017 18:04
      Highlight "geistige Regression" "Bewusstsein eines Zehnjährigen" ist nicht kritisch sondern einfach nur respektlos. Das hätte man auch so formulieren können, dass es nicht ganze Bevölkerungsgruppen beidigt. Aber gibt halt nicht so viele Klicks und Kommentare.
      7 2 Melden
    • Aged 28.01.2017 18:48
      Highlight @michael mettler: "Das dann als absolut verkaufen ist anmassend". Verstehe ich recht, Sie kaufen alles was angeboten wird und reklamieren im Nachhinein beim Verkäufer, dass Sie das Ding gar nicht brauchen?
      Ich lese Artikel, nehme mit was hängen bleibt und freue mich über Neues und Interessantes. Ist etwas nicht meine Domaine oder passt es mir nicht, überhupfe ich einfach. Autoren zu befehlen, was und wie zu schreiben ist, damit es mir(!) passt, ist ganz schön schräg.
      1 2 Melden
    • Pasionaria 28.01.2017 19:28
      Highlight "Für diese Frau war der Sieg schlicht und einfach unfassbar. Sie hat das Recht, dies in Gesten und Worten auszudrücken."
      Das Recht? Ja, das hat sie - aber sie soll es gefaelligst fuer sich selbst tun und diesen totalen Aberglauben fuer sich behalten. Wer interessiert sich schon darán?
      Es ist total daneben und stoerend. Wir schauen die Sportveranstaltung um des Sportes Willen und nicht um der Huldigung des (Aber-)Glaubens!
      Dieser selbe Gott hat ihr uebrigens das jugendliche Leben krass verteufelt. Was tat sie damals mit 'ihrem' Gott?
      5 5 Melden
    • FrancoL 28.01.2017 20:07
      Highlight Passionaria bist Du sicher wieso Sport geschaut wird? Ich sehe da viele Gründe: zb morgen werden viele Tennis schauen ohne eine grosse Ahnung
      0 0 Melden
    • FrancoL 28.01.2017 20:11
      Highlight @passionaria. Morgen werden viele Tennis schauen nicht wegen dem Sport sondern wegen der Identifikation mit einem schweizet Sportler mit Betonung auf "schweizer" und dies hat wenig mit Sport zu tun.
      Man kann also nicht sagen dass Sport nur wegen dem Sport geschaut wird, andere Ebenen spielen da ganz gehörig mit.
      1 0 Melden
    • Michael Mettler 28.01.2017 20:18
      Highlight @aged. Etwas als absolut zu verkaufen hat nichts mit falscher anpreisung zu tun. Und zum zweiten punkt, ich kritisere, ich befehle nichts. Aber danke für das interpretieritis.
      0 0 Melden
    • Michael Mettler 28.01.2017 20:26
      Highlight @pasionaria: sie hat es auf dem feld für sich getan (die zuschauer sind alle freiwillig am tv oder im stadion, der regisseur der übertragung hat entschieden das zu zeigen) und im interview nur weil jemand sich dafür interessiert hat. Ach, ein gott den es nicht gibt hat in ihr leben eingegriffen auf eine art und weise die sie als hirngespinst bezeichnen. Diesen post kleb ich in mein tagebuch.
      2 1 Melden
    • Paples 12.02.2017 23:50
      Highlight Eigentlich hat jeder so seine privaten Gesten, die er zeitlebens immer für dasselbe benutzt. Das muss nicht unbedingt ein sich kreuzen sein, da gibt es auch ganz komische Zeichen, die man nicht bewusst macht, oder nur aus Gewohnheit.
      0 0 Melden
    • FrancoL 13.02.2017 00:24
      Highlight @marco; ja Marco das ist richtig; denkt am an Nadal der hat gerade mal eine Orgie an Zeichen und Gesten die er immer wieder wiederholt und das sind seine "Anker" um die Konzentration hoch zu halten und auch um durch ein Ritual die optimale Leistung zu bringen.
      0 0 Melden
  • Franz0506 28.01.2017 11:31
    Highlight Die Hugo Stamm-Formel: "Gläubige dumm, Ungläubige intelligent"

    Folgendes Bild sagt einiges aus:
    Um ein Legomännchen zu produzieren braucht es eine Idee, Pläne eine Umsetzung. Technisch sehr anspruchsvoll. Würde man den Technikern sagen, das sei Zufall gewesen, hätten Sie nur ein Wort übrig: Idiot!

    Ein Mensch, milliardenfach komplexer, soll einfach ein Zufall, eine Laune der Natur sein. Mich wundert es, dass die Evolutionsgläubigen nicht ob ihr eigenen Ignoranz erschrecken.

    Menschen mit Gottesglauben wissen, dass es mehr gibt, als wir mit unseren eingeschränkten Sinnen erfassen können.
    10 39 Melden
    • senfmayo 28.01.2017 12:31
      Highlight Ich verstehe auch nicht ganz, wie der Mensch entstehen konnte, bin aber trotzdem Atheist. Nur weil wir etwas nicht verstehen, heisst das noch nicht, dass es nicht stimmt. Dasselbe gilt natürlich auch andersrum für Gott. Sie schiessen hier aber genauso scharf gegen Atheisten wie Herr Stamm in die andere Richtung, das finde ich sehr alttestamentarisch für einen Christen.
      12 2 Melden
    • geisit 28.01.2017 12:44
      Highlight Merken Sie nicht, dass Sie sich widersprechen? Wenn Gott perfekt ist, wie in allen religiösen Büchern beschrieben, wieso kreiert er so ein anfälliges Geschöpf, wie denn Menschen? Der Mensch kann durch einen Organismus (z.B. Bakterien) oder Mutationen (z.B. Krebs) sterben. Hingegen erfindet der Mensch das Legomännlein (nur um auf Ihren Vergleich zurück zu kommen). Dieses wird den Menschen überdauern (ja, Plastik hat eine hohe Halbwertszeit). Natürlich ist das Legomännlein kein Lebewesen und hat keinen Energiehaushalt. Aber philosophisch gesehen, ist es die beste Bestätigung der Evolution.
      8 0 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2017 12:57
      Highlight Auf deimem Bild fehlt die 'Entwicklungszeit'.

      Lego: Wenige Jahre
      Mensch: Wenige Milliarden Jahre
      4 2 Melden
    • Michael Mettler 28.01.2017 15:37
      Highlight @geisit: ich empfehle ihnen ein studium der biochemie. Ob sie dann an ein werk gottes glauben oder an die entwicklungstheorie überlasse ich ihnen. Aber lego und den menschen vergleichen...
      3 1 Melden
    • kleiner_Schurke 28.01.2017 22:05
      Highlight Eben wie Hugo Stamm schon sagt....
      1 0 Melden
    • geisit 29.01.2017 09:05
      Highlight @Michael Mettler: Danke für die Empfehlung, aber hab' ich schon.
      Den Vergleich habe ich nicht angesetzt, lediglich weiter geführt und bin zum gleichen Ergebnis gekommen: Biologisch macht der Vergleich keinen Sinn, aber aus philosophischer Sicht stellt Franz0506 die Schöpfungsgeschichte eher in Frage, als diese zu bekräftigen.
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  • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 11:23
    Highlight "Während des Tennisspiels sind viele Unschuldige vergewaltigt, ermordet und erschossen worden oder an einer schweren Krankheit gestorben"- bitte, wo ist da ein Zusammenhang? Das könnte man bei jeder Veranstaltung sagen. Das kann man immer sagen. Und Sportler wissen, dass ohne ihren persönlichen Einsatz gar nichts zu einem Erfolg führt, dass sie dafür diszipliniert und hart arbeiten müssen und nichts dem Zufall überlassen bleibt. Jetzt einen persönlichen Jubel als Thema zu nehmen für einen Niederriss von Religion finde ich übertrieben, wenn nicht sogar an den Haaren herbeigezogen.
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    • FrancoL 28.01.2017 12:31
      Highlight Ja das könnte man auch sagen wenn Stamm einen Artikel schreibt oder wir seinen Artikel kommentieren.
      Da Stamm ja viele Artikel schreibt, dann sterben demzufolge viele Unschuldige in dieser Zeit, welch eine Schande, Herr Stamm.
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    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2017 13:11
      Highlight Sie glauben aber auch, dass sie die Auserwählten sind, weil sie so viele kennen, die mit mehr Einsatz oder Begabung aus Zufall nicht so weit kahmen.
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    • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 18:00
      Highlight dazu sag ich nur: cum hoc ergo procter hoc
      1 1 Melden
  • Oxymora 28.01.2017 11:14
    Highlight Vielleicht ist Sport; wie die Menschenrechte dem Christentum zu verdanken.

    Ihr kennt das doch: Von allen Läufern, die im Stadion zum Wettlauf starten, gewinnt nur einer den Siegeskranz. Lauft so, dass ihr ihn gewinnt! Wer im Wettkampf siegen will, setzt dafür alles ein. Ein Athlet verzichtet auf vieles, um zu gewinnen. Wir kämpfen um einen unvergänglichen Preis. Wenn ich kämpfe, geht mein Schlag nicht ins Leere. Ich gebe alles für diesen Sieg und hole das Letzte aus meinem Körper heraus. Ich will nicht andere zum Kampf des Glaubens auffordern und selbst untauglich sein. (1.Korinter 9,24-27)
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    • bibaboo 28.01.2017 12:56
      Highlight Die Menschenrechte sind dem Christentum zu verdanken, da liegen Sie völlig richtet. Erst das Jahrhunderte lange durch die Kirche verursachte Leid liess die Vernunft gegen die Denkignoranz, genannt Glauben, obsiegen und somit die Menschenrechte entstehen.
      Neben der Kirche war übrigens Hitler auch noch ein Anstoss.
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  • Jol Bear 28.01.2017 11:04
    Highlight Glaube auch nicht, dass Gott als Fan eines Teams oder eines Spielers Partei ergreift. Auch nicht, dass er wegen eines Fussballspieles oder Tennismatches den gesamten Rest der Welt ausser Acht lässt. Ausser, und das wäre wahrscheinlich doch eine nachvollziehbare Annahme, dann, wenn unser Tennis-Artist King Roger auf dem Court seine Slices, Stoppbälle und Asse zelebriert. Das kann doch einfach niemandem einfach so am Arsch vorbeigehen...
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    • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 18:02
      Highlight In Roger we trust....
      2 0 Melden
  • Regas 28.01.2017 10:56
    Highlight Das Ganze ist doch schlicht und einfach bedeutungslos. Der Sieger will ja nur seine Freude und Ephorie ausdrücken. Der Gläubige tut es mit seinem Gott und der Atheist wirft einfach seine Hände in die Luft. Siege die im sportlichen Wettkampf errungen werden sind ohnehin nutzlos und bringen die Menschheit nicht weiter.
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  • Zeit_Genosse 28.01.2017 10:48
    Highlight Eine alternative Annäherung an Gott. Stellen wir uns ein fast unendliches Energiefeld vor. Dieses anzuzapfen bedeutet, dass man sich mit den "Dingen" in Verbindung fühlt und gibt einem eine Kraft wo alles gelingt. Gutes wie böses. Man erlebt das Leben im Flow. Jetzt an dieses Energiefeld zu gelangen ist gar nicht so einfach. Mit Meditation und Gebeten kann man sich ihm nähern und wird durch sein tun genährt. Das heisst, dass der Glaube an das Energiefeld einem durch die Hinwendung in einen autosugestiven Zustand versetzt, an sich und seine Fähigkeiten zu glauben. Gott wäre dann in uns überall.
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    • Regas 28.01.2017 11:38
      Highlight Wenn man sich also an dieses spekulative Energiefeld heranmeditert bekommt man die Kraft böses oder gutes zu tun. Im Kontext bedeutet das also ich kann gutes tun und den Gegner siegen lassen, damit dieser glücklich wird. Oder ich kann schlechtes tun und den Gegner besiegen, damit dieser frustriert wird. Ich bin also mithilfe von diesem Energiefeld zum allmächtigen Gott geworden der über Sieg und Niederlage bestimmt.
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    • Zeit_Genosse 28.01.2017 12:49
      Highlight ...oder man kann ein fairer Gegner sein, der mit Respekt und Ambition das Spiel gewinnen möchte. Der/die bessere soll gewinnen. Im Spiel gegen einen guten Gegner zu verlieren ist keine Schande. Und im Spiel ist gewinnen kein müssen, sondern ein wollen. Doch den Gegner gewinnen lassen, empfinde ich als überheblich.
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    • Regas 28.01.2017 13:04
      Highlight Wozu braucht es da ein Energiefeld? Etwa wegen der Fairness? So ein Energiefeld ist ein esoterischer quatsch und nur existent wen man dran glaubt.
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    • Zeit_Genosse 28.01.2017 14:25
      Highlight Regas: Ersetze Energiefeld für Gott. Der Weg - also das was jemand beim Beten, Meditieren, Vorbereiten, usw. tut - ist entscheidend für sein Verhalten, nicht ob es ein E-Feld oder Gott gibt. Die Hardcorevariante ist, lass das Energiefeld und Gott weg, weil beide Metaphern sind um sich irgendwo hinzuwenden, um sich zu sammeln und Kraft zu schöpfen. Oder es ist ganz anders. Z.B. Quatsch ;)
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    • Michael Mettler 28.01.2017 15:30
      Highlight @regas: aha, energie ist ein quatsch. Hmmm, frag doch mal die wissenschaft ob es etwas gibt das nicht aus energie besteht. Und dann gibt es auch energiefelder. Das in die esotherische ecke zu drängen ist eine spezialität der esotheriker;)
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    • Regas 28.01.2017 16:44
      Highlight @Michael Ha ha Es gibt kein Menschliches, Physikalisch nachgewiesenes Energiefeld das ist ein reines Hirngespinst der Esoteriker. Und schon gar nicht ist der Mensch in der Lage ein solches inexistenzielles Feld anzuzapfen. Das hat wiederum nichts mit Energie als solche zu tun, die nichts anderes als eine Physikalische Grösse ist. Einfach mal bei Wikipedia nachschauen.
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    • Michael Mettler 28.01.2017 17:40
      Highlight @regas: klar gibt es ein menschliches energiefeld. Weil wir aus energie sind. Oder wie kommst du am morgen aus dem bett?
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    • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 18:05
      Highlight @Regas: wie kannst du nur. Der Äther ist das Feld. Und dank ätherischen Ölen zapfen wir dessen Kraft an.
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    • Regas 28.01.2017 18:40
      Highlight @Micael: Es braucht Energie um am Morgen Aufzustehen, das hat nichts mit einem Energiefeld zu tun. Wie gesagt Wikipedia besuchen.
      @gonetilnovember: Danke für die Ironie "Äther (Physik)" bei Wikipedia nachlesen.
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    • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 18:54
      Highlight @Regas: Gerne. Gerne.
      Om Om....warte der Äther hat mir gerade energetisch mitgeteilt, dass Wikipedia Fake News ist und Farradays Versuch Betrug. Das traversalwellen kein Aubreitungsmedium brauchen, weil sich Felder gegenseitig implizieren, ist doch postfaktisch. Ist doch auch bei Longitudinalwellen nicht so.

      Spürrst du ihn nicht. Er umgiebt uns. Im Flow. Falls du brauchst: ich verkaufe ätherische Öle erster Pressung.

      :-)

      p.s. danke für wikipedia. aber bei grundlagenphysik lese ich lieber in Feynmans 3 Bändern nach😜

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    • Michael Mettler 28.01.2017 19:03
      Highlight @regas: wikipedie wird durch ihre wiederholung nicht nicht besser, wer diese website als quelle benutzt handelt fahrlässig. Energiefeld können sie als esotherischen begriff gebrauchen oder als wissenschaftlichen. Mit Kirlianfotografie kann man energiefelder auch nachweisen. Also beim nächsten mal nicht einfach bei dokterichmesseihreaura.ch stehen bleiben sondern weitersuchen.
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  • Zeit_Genosse 28.01.2017 10:36
    Highlight Mal nicht so hochgestochen HS. Sie schreiben hier zielgerichtet für die Leser und Kommentierenden, damit watson ihre Klicks auch honoriert. Das heisst, sie machen sich des Geldes wegen auf, um kontrovers über die Existenz von Götter zu schreiben, um einen Arenaeffekt zu erreichen. Sie stellen sich als jemanden hin, der massiv vom Erkenntnisbaum gefressen hat und alle anderen, die an ein religiöses Weltbild glauben wie 10-jährige sind. Dabei präsentieren sie nicht mal alternative Fakten, sondern versuchen den Vorhang von anderen niederzureissen und denen ihr gebaren als infantil zu beschreiben.
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    • Regas 28.01.2017 11:02
      Highlight Es gibt keine alternative Fakten oder können Sie einige benennen?
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    • Zeit_Genosse 28.01.2017 13:01
      Highlight Man kann Welt-/Glaubensbilder anderer kritisieren und zerpflücken wie das HS aus Profession hier tut. Dann aber wäre es gut seine Wahrheit (seine Fakten) auf den Tisch zu legen, dass man weiss aus welcher subjektiven Ecke die Argumentation erfolgt. Das wären dann alternative Fakten in einer Diskussion wo niemand die Existenz von Gott faktisch belegen kann. Wir bewegen uns dann im Auspielen von subjektiven Wahrheiten oder wie wir aus der trumpschen Ära lernen, "alternative Fakten". Das dieser Begriff nonsens ist, wissen wir alle. Deshalb sprechen wir von unterschiedlichem Glauben bei Religionen
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    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2017 13:17
      Highlight Der Gedanke, den 10-jährige enlarven geht so:

      Gott hat den Plan der Welt gemacht und dann kommst du und bittest ihn darum diesen Plan anzupassen, damit du etwas besser da stehst. Und natürlich sagt Gott: "Oh ja, ich bin ja allmächtig und kann das für dich tun. Es ist nicht so, dass ich allwissend bin und die ganze Situation so geplant hätte."

      Beten für etwas ist ein Wiederspruch in sich selbst.
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    • Zeit_Genosse 28.01.2017 14:10
      Highlight Und wenn Gott in uns allen ist und wir zu ihm, also auch zu uns - beten und dann den Wunsch äussern gut zu Spielen, dann erfüllt beten den Zweck einer mentalen Vorbereitung. Und der Dank ist dann ein Abschluss für eine gute Leistung an sich selbst. Wenn man das über die Metapher - Gott ist ein Wesen das ich anbete - macht, dann ist das zwar ein Umweg. Doch Dieser steht jedem frei und soll nicht verurteilt werden. Ja, und auch 10-jährige dürfen beten (wünschen und hoffen). Und für andere bleibt es ein Widerspruch. Auch das ist ok, weil jeder mit seiner Wahrheit (Gottverdtändnis) leben darf.
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    • Michael Mettler 28.01.2017 15:19
      Highlight @you will not...: schade das du das beten nicht verstehst.
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    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2017 15:30
      Highlight Gott ist eine Metapher?

      Du betest ernsthaft eine Metapher in dir selbst an?

      Und du behauptest, das sei gut für deine Psyche?

      Ich verurteil dich nicht, aber ich möchte dich bitten, mit diesen Gedanken keine 10-Jährige zu belästigen. Für die soll Wahrheit noch nicht Gottesverständnis bedeuten und wünschen und hoffen nicht beten.
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    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2017 16:41
      Highlight Ich halte mich an Joe Pesci mit meinen Gebeten.

      Ich finde es schade, dass du das Beten nicht verstehst.
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    • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 18:13
      Highlight Einstein: "...Gott würfelt nicht..."

      Ob Stamm wirklich all denjenigen, welche an Gott glauben, geistige Beschränkung vorwirft, will ich ihm nicht unterstellen.

      Ich bezweifle, dass Glauben eine statistische Korrelation mit Intelligenz aufweist. Denn vieles entwickelt sich dank Glauben daran. Ob Einsteins SRT, ART: Er hatte eine Vorstellung und glaubte daran. Deshalb investierte er auch Jahre in deren mathematische Beweisführung. Für mich unterscheidet sich neurobiologisch der Glaube an ein unbewiesenes Gotteswesen oder an eine unbewiesene wiss. Theorie nicht. (Prof. G. Roth)

      Bin ab
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  • Stichelei 28.01.2017 10:13
    Highlight Der Protest der Black Panthers an der Olympiade in Mexico sorgte seinerzeit für grossen Wirbel und politische Statements bei Sportanlässen sind weltweit verpönt oder gar verboten. Es wäre an der Zeit, dies ebenfalls auf das zur Schau Stellen von kindlicher Religiosität auszuweiten.
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    • Michael Mettler 28.01.2017 12:52
      Highlight Können Sie mir sagen wo das kindliche Verhalten zu entdecken war? Und warum kommen Sie von der abscheulichen Rassendiskrimierung auf eine religiöse Geste? Ganz ehglich, sogar als Gläubiger ist mir die Rassengleicheit um Längen wichtiger als das Ausführen einer religiösen Geste.
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    • Stichelei 28.01.2017 17:48
      Highlight @Michael Mettler: Das eine war eine politische Geste, das andere eine religiöse. Beide haben mit Sport nichts zu tun.
      Meiner Meinung nach liegt das kindliche Verhalten darin, dass man denkt, der sportliche Erfolg sei einem imaginären Freund im Himmel zu verdanken. Man bedankt sich, als ob der eigene Sieg ein persönliches Geschenk dieses Gottes war, man also gegenüber der Gegnerin bevorzug behandelt wurde.
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  • Natürlich 28.01.2017 10:08
    Highlight Hugo muss Gott ja gewaltig hassen, dass er jede Gelegenheit nutzt um irgendeinen Nonsens Artikel zu schreiben.
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    • Mia_san_mia 28.01.2017 11:11
      Highlight Seine Sekte gefällt ihm.besser...
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    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2017 13:20
      Highlight Er hasst nicht Gott oder euch. Ihr könnt nicht mit Kritik umgehen und eure Position ist nicht mit Argumenten zu verteidigen.

      Darum benutzt ihr solche Strohmänner und Ad Hominems.
      3 7 Melden
    • Michael Mettler 28.01.2017 15:11
      Highlight @you will not...: du hast recht. Wir brauchen argumente. Der titel des artikels heisst: gott hilft einer tennisspielerin hätte jedoch besseres zu tun. Im artikel kommen weder argumente welche diese behauptung stützen noch wiederlegen. Heisst stamm hat deiner meinung nach versagt.
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    • You will not be able to use your remote control. 28.01.2017 16:36
      Highlight Nein, das Argument war, Gott hilft dieser Tennisspielerin nicht. Die Vorstellung, dass er sowas tun soll ist absurd und es werden dazu verschiedene Argumente aufgelistet.
      1 0 Melden
    • Michael Mettler 28.01.2017 17:50
      Highlight @you will not...: Ach, es gibt argumente dafür das jemand der nicht existiert jemandem der dumm ist auf eine nicht erklärbare art und weise nicht helfen kann. Jetzt wirds richtig spannend, die 9malklugen machen einen ausflug auf dem glatteis.
      2 1 Melden
  • Michael Bamberger 28.01.2017 10:05
    Highlight Die 4 Lebensphasen männlicher Primaten in unseren Breitengraden:

    Phase 1: Du glaubst an den Samichlaus

    Phase 2: Du glaubst nicht mehr an den Samichlaus

    Phase 3: Du bist der Samichlaus

    Phase 4: Du siehst aus wie der Samichlaus
    21 6 Melden
    • Maracuja 28.01.2017 12:24
      Highlight Und für weibliche Primaten in unseren Breitengraden gibt es nur 3 Phasen? 1. du glaubst an die Zahnfee ... 3. du bist die Zahnfee.
      2 1 Melden
    • gelesen 28.01.2017 13:29
      Highlight :))
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    • Pasionaria 28.01.2017 19:40
      Highlight M.B. und Maracuja
      Aber, aber etwas mehr Seriositaet in diesem ernsthaften Blog waere angebracht.
      Es heisst im 8. Gebot doch deutlich: du sollst nicht luegen.
      Gruss vom Samichlaus, dem Osterhasen und der Zahnfee.
      0 0 Melden
  • AJACIED 28.01.2017 09:55
    Highlight Ja klar möchte das absolut nicht schlecht reden. Aber Gott hat wenig mit Erfolg oder Misserfolg zu tun. Wenn du nicht genug trainierst dann weisst du ich bin schuld. Sobald Mann Erfolg hat sagt man ah ohne Gott hätte ich das nicht geschaft. Gott hilft dir nicht um dich in einem Spiel zu verbessern. Wer kein Willen hofft noch zuletzt an Gott das was klappt!! Also please
    5 9 Melden
    • Regas 28.01.2017 10:43
      Highlight Der glaube an Gott oder einen Talisman wirkt wie ein Placebo und kann tatsächlich eine gewisse Leistungssteigerung bringen. Selbstverständlich hat das nichts mit einem Sieg zu tun.
      9 0 Melden
  • Der müde Joe 28.01.2017 09:32
    Highlight Das Bewusstsein eines Zehnjährigen? Find ich völlig ok.😊
    22 13 Melden
    • Nickname_499 28.01.2017 11:03
      Highlight Ein guter Vers zum Thema👍🏼
      3 0 Melden
  • Mia_san_mia 28.01.2017 09:08
    Highlight Unglaublich was der wieder schreibt... Ich verstehe nicht, dass Watson so jemandem eine Plattform gibt.
    28 37 Melden
    • Charlie Brown 28.01.2017 10:07
      Highlight Du bekommst sie ja auch hier...
      15 10 Melden
    • Stichelei 28.01.2017 10:09
      Highlight Watson bietet dir für deine Kommentare ja auch eine Plattform.
      17 8 Melden
    • Mia_san_mia 28.01.2017 10:53
      Highlight Ja ich schreibe auch nur Sachen die stimmen.
      5 22 Melden
    • Masche 28.01.2017 12:05
      Highlight Mia_san_mia: niemand hat verlangt, dass Du es glauben musst. Was ich aber erwarten würde, ist ein Argument und nicht nur ein Verriss. Und ob der stimmt oder nicht, kann ich nur bei Vorliegen von Fakten entscheiden. Also, was ist unglaublich und was sind konkret die Sachen, die Du schreibst und die stimmen sollen? Hilf mir bitte beim Finden.
      5 2 Melden
    • Pasionaria 28.01.2017 19:42
      Highlight Ja, der mia_oh_mama mia hat uns ja schon oefters gesagt, dass ER die Wahrheit kenne.
      Wieso kann er sie denn nicht besser verkaufen - nicht einmal im Programmheft des FC Bayern....
      Komisch!
      2 1 Melden
  • Kristjan Markaj ["Papierlischwiizer" / Exilshipi] 28.01.2017 08:57
    Highlight Jaja der Sektenguru der Allwissende. Man dankt doch nicht für die Zerstörung des Gegenspielers! Man dankt für die Kraft im Spiel und das alles gut gegangen ist. Und das macht man für sich.
    23 18 Melden
    • Stichelei 28.01.2017 10:06
      Highlight Dann soll man das bitte auch für sich machen und nicht vor laufender Kamera vor einem Millionenpublikum.
      17 12 Melden
    • Regas 28.01.2017 10:07
      Highlight Und für was dankt dann der Gegner? Dankt der dafür das Gott nicht geholfen hat? Es ist nur eine Frage der Formulierung und und bedeutet verklausuliert immer: Ich danke dir Gott das du mir geholfen hast und nicht dem Gegner.
      10 6 Melden
    • Michael Mettler 28.01.2017 10:30
      Highlight @stichelei: nur weil die kapitalisten geil auf viel geld sind und das vor allem mit tv-übetragung umsetzen soll der gläubige sich zurückhalten. Echt jetzt?
      9 6 Melden
    • Mia_san_mia 28.01.2017 10:54
      Highlight @Kristjan: Bravo, endlich mal einer der nicht auf dieses Sektengetuhe hereinfällt!
      9 9 Melden
  • Dong 28.01.2017 08:53
    Highlight Zitat: "..., dass christliche Frauen von Islamisten vergewaltigt werden ...". Mit Verlaub, ich hör da Hetzerei durch, ich find das ein bedenkliches Niveau.
    11 39 Melden
    • CSD 28.01.2017 09:16
      Highlight Es geht ja darum, dass sie dem christlichen Gott dankt, der sich vornehmlich für Christen interessiert. Ginge es im Artikel um den Dank an Allah, würde im Beispiel einem Muslim gleichzeitig eine Ungerechtigkeit widerfahren. Ausserdem bezeichnet "Islamist" einen Extremisten, welchen zu verteidigen wohl eher bedenklich wäre.
      14 2 Melden
    • Masche 28.01.2017 09:24
      Highlight Das ist nur eines von drei Beispielen im Kontext. Und seit wann ist die blosse Erwähnung einer Tatsache Hetzerei?
      12 1 Melden
    • Aristoteles 28.01.2017 12:47
      Highlight Die Hetzerei beruht auf Tatsachen, ist also völlig in Ordnung. Und jetzt will Genosse Dong noch Extremisten in Schutz nehmen pf. Zum Artikel: keine Hobbies?
      1 0 Melden
    • Michael Mettler 28.01.2017 12:55
      Highlight @csd: gott interessiert sich vornehmlich für christen. Wie stützen sie diese behauptung?
      3 1 Melden
    • CSD 28.01.2017 14:41
      Highlight @Michael Mettler: Es geht mir nur um den Bericht. Die Tennisspielerin macht das Kreuz, ist demnach Christin und betet wohl den christlichen Gott an. Würde niemals Gott, wenn er denn existieren würde, irgendwelche Eigenschaften unterstellen.
      Eine politisch relevante Diskussion über Religionen und das reine Nachdenken über einen Gott sind übrigens grundsätzlich verschiedene Dinge. Comte-Sponville dazu: "Die Existenz Gottes ist ungewiss. Die der Religionen nicht. Daher sind die Fragen, die sie aufwerfen, weniger ontologischer als definitorischer und soziologischer Natur."
      0 0 Melden
    • Michael Mettler 28.01.2017 16:29
      Highlight @csd: ach kommen sie. Zurückrudern, die aussage in einen kontext stellen in dem sie nie war und dann mit grossen zitaten um sich werfen. Das ist schwach.
      1 2 Melden
  • dave1771 28.01.2017 08:41
    Highlight Sorry aber niemans von diesen Sportlern sagte, Gott gab Ihnen den Sieg. Es kann genauso heissen, dass sie Gott einfach danken (was meist auch so ist, wenn man die Interviews anschaut). Wenn man unbedingt einen nicht existierenden Gott schlecht machen will, dann findet man ja auch nur noch Argumente, die Gott schlecht machen... Sie wissen ja alle Schwäne sind weiss...
    20 26 Melden
    • Mia_san_mia 28.01.2017 09:09
      Highlight Genau so ist es. Herr Stamm verdreht alles.
      10 17 Melden
    • Masche 28.01.2017 09:13
      Highlight Irgendwie unlogisch. Wieso danken, wenn man nichts bekommen hat, wie Sie schreiben?
      11 5 Melden
    • Regas 28.01.2017 10:11
      Highlight Der besiegte Gegner bekreuzigt sich nach dem Spiel auch mehrmals und dankt Gott für die Niederlage....
      4 3 Melden
  • Charlie Brown 28.01.2017 08:35
    Highlight Game, set and match Hugo Stamm.
    19 27 Melden
    • Mia_san_mia 28.01.2017 09:09
      Highlight Ja verloren hat er 😊
      14 19 Melden
    • CSD 28.01.2017 09:56
      Highlight @Mia_san_mia: Funktioniert nicht, wenn "Game, set and match Hugo Stamm" steht... Wenn du schon versuchst, etwas witzig auf den Punkt zu bringen, dann bitte richtig.
      10 7 Melden
    • Mia_san_mia 28.01.2017 10:03
      Highlight CSD: So wie ich es mache, ist es genau richtig.
      2 17 Melden
    • Pasionaria 28.01.2017 19:49
      Highlight Mia_san_Mama mia
      wieso aergern Sie sich denn hier dermassen, aber liefern nichts Handfestes?
      Sie sind im Kaefeli-Blog viel besser aufgehoben!
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 08:13
    Highlight Man kann sich sicherlich darüber streiten. Denke das tun auch viele - vor allem wenn sie Kriegsbilder sehen oder Trump reden hören.

    Off-Topic:

    Watson, hat euer Lektorar Ferien?
    9 9 Melden
    • Charlie Brown 28.01.2017 09:05
      Highlight Der Lektorar?

      Wer im Glashaus sitzt...
      14 3 Melden
    • CSD 28.01.2017 09:19
      Highlight Zum Off-Topic:

      Lektorar? Dein Lektor auch?
      13 2 Melden
    • AJACIED 28.01.2017 09:47
      Highlight Hannibal Lektor!?
      14 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 28.01.2017 10:33
      Highlight Oh shit, erwischt - ihr seid aber auch wie Geier!!!! 😒

      Zum Lektorat: hat schon etwas viel Fehler. Einer wurde sogar direkt ins gross geschriebene Zitat mitkopiert.
      5 0 Melden
  • Spooky 28.01.2017 08:04
    Highlight Hehe! Na ja! Ehrlich gesagt: Spitzensportler waren noch nie die Hellsten.
    27 12 Melden
    • Linus Luchs 28.01.2017 11:18
      Highlight Also jetzt beleidige mal nicht den Hakan, gell? 😉
      4 1 Melden
    • Michael Mettler 28.01.2017 12:57
      Highlight @spooky: das gegenteil von dummen spitzensportler sind dann intelligente krüppel, oder was? Ihr menschenbild ist wahrlich ein highlight.
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    • Spooky 28.01.2017 19:16
      Highlight @Michael. Nimm's locker (so wie Linus)! 😉
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    • Pasionaria 28.01.2017 19:48
      Highlight M. Mettler
      was fuer ein ungewohnt schlechtes Antonym!
      Das Gegenteil von Spitzensportler ist sesselhockender, biertrinkender TV-Schauer!
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    • Michael Mettler 28.01.2017 20:13
      Highlight @pasionaria: ach ne! ein spitzensportler kann demzufolgende nicht im sessel sitzen und bier trinken während er tv schaut. Immerhin kennen sie das wort antonym.
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    • Spooky 28.01.2017 20:37
      Highlight Bei dieser Gelegenheit eine Frage. Du, Michael, schreibst: "Immerhin kennen sie das wort...."

      Dabei schreibst du das Wort "sie" klein. Früher haben wir "Sie" gross geschrieben. Verlangt es die neue Rechtschreibung, die Höflichkeitsform klein zu schreiben? Habe das erstmals auf Watson gesehen.
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    • Michael Mettler 28.01.2017 21:13
      Highlight @spooky: wenn sie schon so schlau sind würden sie bemerken das ich ausser die von der autokorrektur gross geschriebenen wörter keine anderen gross schreibe. Immerhin konnten sie das klein geschrieben sie der höflichkeitsform zuordnen. Und ja, deutsche grammatik ist nicht meine stärke, auch wenn ich sie versuchen würde korrekt umzusetzen. Mathematik war ich übrigens auch kein hirsch. Fremdsprachen höchstens mündlich. Um ans ziel zu gelangen brauche ich ein navi. Bio war ich anwesend. Während dem handwerksunterricht war ich oft beim arzt und sportlich wollen sies nicht wissen
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    • Spooky 29.01.2017 02:00
      Highlight Dass man auf Watson die Höflichkeitsform "Sie" klein schreibt, also "sie", ist mir aber nicht nur bei dir, sondern auch bei vielen anderen WatsonUsern aufgefallen.
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    • Pasionaria 29.01.2017 21:40
      Highlight Danke, Spooky, dass Du Dich fuer ein grosses Sie fuer mich einsetzt. Das hab ich doch wahrlich 'verdient'!!
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Denkst du schon oder glaubst du noch? Weshalb Wissenschaften keine Ersatzreligion sind

Ich bin zwar ein Skeptiker, betrachte aber die Wissenschaften kritisch und nicht als neue Religion.

Die Wissenschaften sind der Feind der Religionen. Das ist ein Gedanke, der viele Gläubigen auf die Palme bringt.

Ein anderer: Gott fürchtet Menschen, die ihn mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Universum bugsieren möchten. Man erinnere sich an den Bibelspruch: Selig sind die Armen im Geiste …

Tatsächlich sind sich Glaube und Wissenschaften oft spinnefeind. Ich bekomme dies seit vielen Jahren von gläubigen Bloggerinnen und Bloggern demonstriert, die mir in ihren Kommentaren …

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