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Stiftet Gott den Sinn unseres Lebens? Zweifel sind angebracht.

Der Sinn des Lebens liegt in uns – und eher nicht im Jenseits

16.09.17, 08:04 17.09.17, 02:23

Die zentrale Frage unseres Daseins ist die nach dem Sinn des Lebens. Obwohl sich alle grossen Denker mit dem Phänomen auseinandergesetzt und Bibliotheken zum Thema gefüllt haben, gibt es nach wie vor keine schlüssige Antwort.

So schmerzlich es ist: Der Sinn des Lebens bleibt uns verborgen. Diese bohrende Ungewissheit brachte den Menschen auf Gott. Da auch die Philosophie keine endgültige «irdische Lösung» bieten kann, suchen viele Menschen die Antwort in den übersinnlichen Sphären.

Für diese Disziplin ist bekanntlich die Religion zuständig. Somit übernehmen die Theologen und Geistlichen die Deutungshoheit, und die Frage nach dem Sinn des Lebens wird von der Wissens- auf die Glaubensebene verschoben.

Damit wird die Suche nach dem Sinn der Existenz eingeschränkt. Wer glaubt, dass der Sinn im Übersinnlichen liegt, verpasst die Chance, ihn dort zu suchen, wo er am ehesten angelegt ist: in uns und in der Existenz an sich.

Denis Diderot suchte den Sinn des Lebens im Hier und Jetzt – und wurde dafür ins Gefängnis geworfen.  Video: YouTube/honeysup1234

Da wir Menschen nach Höherem streben und uns die Religionen die Vision von einem ewigen Leben schmackhaft machen, werten wir die Idee ab, dass auch im profanen irdischen und begrenzten Leben Sinnhaftigkeit zu finden ist. Wir delegieren die Frage nach dem Sinn des Lebens an einen Gott oder Schöpfer, den wir nicht kennen und an den wir glauben müssen. Damit weichen wir der wohl spannendsten philosophischen Frage aus.

Braucht es überhaupt einen Lebenssinn?

Wer sich unvoreingenommen mit dem Phänomen auseinandersetzt, muss sich zuerst die Frage stellen: Braucht das Leben überhaupt einen Sinn? Ist unser Dasein nicht Sinn genug? Unsere Existenz ist nicht zwingend an Sinnhaftigkeit gebunden.

Das führt uns weiter zur Frage: Wenn es einen höheren Sinn gäbe, müsste dann nicht vieles im Leben vorbestimmt sein? Da unser Leben von Zufällen geprägt ist, kommen Zweifel an den religiösen Antworten auf. Schliesslich verdanken wir unsere Existenz einer Reihe von Zufällen.

Zum Beispiel: Wenn eine junge Frau nach dem Streit mit ihrem Mann nicht in eine Bar geflüchtet wäre und sich nicht von einem Alkoholiker abfüllen und sich schliesslich zu einem Seitensprung überreden lassen hätte, hätte sie nicht Reto geboren, sondern mit ihrem Mann Peter gezeugt. Oder: Es hat viel mit Zufall zu tun, welches der Tausenden von Spermien als erstes in das Ei eindringen kann.

Der Philosoph Denis Diderot  sagte vor 300 Jahren sinngemäss: Es gibt keinen höheren Zweck. Das Überleben an sich ist der Sinn.

Der Glaube, das Leben beinhalte oder folge einem höheren Sinn, ist nicht plausibel. Es richtet sich nicht nach übersinnlichen Kriterien, es verfolgt keinen bestimmten Zweck. Wir interpretieren in unserer Sehnsucht nach einem Leben nach dem Tod viel in unsere Existenz, in unser Dasein hinein. Wir erwarten das Heil, die Erlösung.

Doch davon ist im irdischen Leben wenig zu spüren. Ist es nicht eher so, dass das Leben an sich der Sinn ist? Ich lebe, also bin ich. Punkt.

Das ist ja schon sehr viel. Vor allem wir Schweizer sind in der aktuellen Zeit wahre Glückskinder. Mit uns meint es das Leben sehr gut, denn wir sind in jeder Beziehung privilegiert.

Wenn wir schon einen Sinn brauchen: Dieser liegt primär in der Arterhaltung. Mehr braucht das Leben nicht. Leben weiterzugeben, kann sinnstiftend sein. Und zur Arterhaltung gehört, dass wir ein soziales Gewissen entwickeln, unser Bewusstsein schärfen, verantwortungsbewusste Individuen werden und versuchen, aus der Erde einen besseren Ort machen, indem wir das Leiden verringern.

Also ein ethisch-moralisches Empfinden entwickeln, das uns nicht von Gott oder seinem Bodenpersonal übergestülpt wird. Und dies aus der Einsicht heraus, den irdischen Lebenssinn zu kultivieren. So holen wir alles auf die Erde, was wir gern im Himmel ansiedeln, den es womöglich gar nicht gibt.

Nur weil wir die Idee schlecht ertragen, dass unser Leben nach dem Tod definitiv endet, suchen wir nach einem höheren Sinn und einem rettenden Gott. Dabei vergessen wir gern, dass das Leben an sich einen Wert hat. Wir können ihm einen Sinn geben, der in unserer Reichweite liegt. Wir können unser Leben sinnvoll gestalten.

Die Lebensfreude ist ein wichtiger Aspekt des Lebenssinns

Es gibt aber noch einen viel einfacheren Inhalt: Entwickeln wir Lebensfreude und konzentrieren wir auf das Dasein, dessen wir uns sicher sind: unsere Existenz im Hier und Jetzt. Schliesslich ist unser Leben ein Wunder, egal, ob wir an einen höheren oder tieferen Sinn glauben – oder eben nicht.

Wie sagte doch schon der französische Philosoph Denis Diderot vor 300 Jahren sinngemäss: Es gibt keinen höheren Zweck. Das Überleben an sich ist der Sinn.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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257Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hypatia 19.09.2017 18:56
    Highlight "Die zentrale Frage unseres Daseins ist die nach dem Sinn des Lebens."
    "Der Sinn des Lebens bleibt uns verborgen."

    Also besteht der Sinn des Lebens darin, den Sinn des Lebens zu entdecken.

    Aber dazu muss erst mal gefragt werden, und zwar in einer Weise, die unsere Existenz als ganzes in die Fragwürdigkeit bringt.

    Die Frage aber ist, ob wir bereit sind, uns auf diese Fragwürdigkeit einzulassen.

    Wohl kaum. Meistens weichen wir ihr aus und beruhigen uns mit irgend einem wieder und wieder gekäuten leer und formlos gewordenen Geschwätz.

    Die Frage stellen aber heisst, sich ihr aussetzen.


    8 3 Melden
  • Share 18.09.2017 21:11
    Highlight Kultivieren. Was für ein Unwort im Kontext zum Menschen. Zum Tier. Zur Natur. Was für ein Widerspruch. Und Nichts, das Nichts ist, ist Nichts oder ein Frankfurterli. Heute morgen notierte ich mir den Gedanken, der mich bei der Lektüre ihres Blog geradezu ansprang: Respekt vor dem Wesen. Kultur, das ist immer nachher.
    1 5 Melden
    • Paples 29.09.2017 16:05
      Highlight Kultivieren ist sein Logo wieder zu entdecken.
      0 0 Melden
    • Pasionaria 29.09.2017 23:48
      Highlight paeblos
      wieso dazu nicht Buddha's Lehren des vierfachen Kultivierens der Achtsamkeit, auch bekannt als die vier „Grundlagen“
      der Achtsamkeit als Basis aller Meditationspraktiken im Satipatthana Sutra....., studieren!
      0 0 Melden
    • Share 30.09.2017 15:01
      Highlight Pas, hast du den Blog heute schon gelesen? Da gibt es ein Beispiel darüber, was der Kultus der Beachtung anrichten kann.

      pae, sag mal, wieso weisst du so viel?
      0 0 Melden
    • Pasionaria 01.10.2017 16:05
      Highlight Share
      und ob.....
      > Beachtung?
      Nun, was lukrativ ist, schweigt man an?
      Komisch, einfältige Kauze in dieser Menschheit.
      0 0 Melden
    • Paples 01.10.2017 19:21
      Highlight Planet der Affen, oder wo ist der Mensch geblieben!?

      Was macht das für ein Sinn, wenn unsere Zivilisation sich entfremdet!?

      Die Mutation scheint fortgeschritten zu sein, was bleibt noch vom Leben!?
      1 0 Melden
    • Share 01.10.2017 20:15
      Highlight Pasionaria, noch heute weiss ich nicht, was dein Name bedeutet. Es klingt ähnlich wie das kroatische Wort für Hund, Pas. Bei mir klingt dann immer ein Paziti. Das Wort für Achtung in der selben Sprache. Das habe ich von einer alten Dame, die meinte: Paziti, ima puno Narkomani. In etwa: Achtung es hat viele narkotisierte Menschen. In diesem Sinne stimmt es doch, dass Schweigen lukrativ ist. Sonst würden die Hunde angeben.
      0 0 Melden
  • Michael Goldberg 18.09.2017 09:19
    Highlight Mag Watson ja, wegen der LOLs und teils auch guten Reportagen. Was der Hugo aber jeweils brünzlet ist jedes Mal zum Heulen. Wenn's um Religion geht, fragt doch zur Abwechslung mal eine*n Religionswissenschaftler*in oder sonst wen, der/die sich mit der Thematik auskennt und mit den dogmatischen Aussagen etwas zurückhält oder seine Meinung zumindest ein wenig schlauer darstellen kann.
    18 32 Melden
    • Pasionaria 18.09.2017 16:07
      Highlight Diese langweilende Leier haben wir auch schon gelesen.
      Wenn Sie etwas gegen kritisches Hinterfragen von Religion und/oder deren Protagonisten haben, dann befinden Sie sich einfach auf der falschen Plattform.
      Vorallem sollten Sie sich vorgängig z.B. per Duden informieren, was 'dogmatisch' überhaupt bedeutet.

      Folgenden Ratschlag gebe ich Ihnen gerne in praktisch Ihren Worten zurück: es wäre angebracht, sich mit unzutreffenden Aussagen zurückzuhalten oder Ihre Meinung zumindest ein wenig schlauer darzustellen......! Danke.
      15 10 Melden
    • Oxymora 18.09.2017 21:47
      Highlight Was die Gesellschaft positiv beeinflusst ist

      EINSICHT nicht Religion.

      Deshalb gibt’s Menschen, die finden, dass man nicht lügen, stehlen oder morden soll und dass Gleichberechtigung der Geschlechter, vorehelicher Sex, Homosexualität, Verhütung usw. nicht verwerflich sind.

      Ich finde es super wie HS auch für Menschen, die nicht aus dem religiösen Elfenbeinturm einer Uni (die Religion für eine Wissenschaft hält) Türen zur Einsicht öffnet.

      Anderseits dürfte er zur Abwechslung einen Gewaltforscher oder Psychiater fragen wenn’s um Religion geht. Wäre sicher genauso interessant, wie bisher.
      8 2 Melden
    • Pasionaria 18.09.2017 22:11
      Highlight ...mora
      Welche Frage @ den Gewaltforscher resp. Psychiater würde Dich denn besonders interessieren?
      Ich stelle mich Dir gerne zur Verfügung, letztere hier geistig, moralisch und ethisch zu vertreten!
      Was möchtest Du denn gerne wissen?
      3 4 Melden
    • Oxymora 19.09.2017 07:15
      Highlight Nun Pasionaria da bin ich aber auf deine Antworten gespannt.

      @Gewaltforscher
      Könnte es sein, dass Martin Luther Evangelist von Gottesgnaden mit seinen Lehren und Schriften, bis in die heutige Zeit antisemitische Gewalttaten auslöst; war er vielleicht gar Vater der Reichskristallnacht?

      @Psychiater
      Wo liegt der Hund begraben; dass Gehirne die an konditionierte Religion als harmlos und richtig ansehen, aber andere Religionen als gefährlich und falsch erkennen können.
      1 1 Melden
    • Michael Bamberger 19.09.2017 10:41
      Highlight @ Oxymora
      Sorry, Pasionaria, wenn ich vorgreife, ich hoffe, Du nimmst mir es nicht übel.
      Zum christlichen Antisemitismus: Dieser durchzieht bekanntlich das Neue Testament. Hier die wesentlichen Aspekte, die übrigens Luther zu seinen Tiraden animiert haben:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Antijudaismus_im_Neuen_Testament
      Zur religiösen Konditionierung:
      "Der Aberglauben schlimmster ist, den seinen für den erträglicheren zu halten." (Nathan der Weise, Lessing)
      Der Hund liegt dort begraben, wo das In-Group- versus das Out-Group-Denken am auffallendsten floriert.
      2 1 Melden
    • Paples 19.09.2017 15:39
      Highlight Den Aberglauben hat nicht nur einen religiösen Aspekt, sondern bestehen aus mutmassen über das was man nicht kennt, und nicht einordnen kann.
      4 1 Melden
    • Pasionaria 20.09.2017 17:50
      Highlight Oxymora
      Cc M. Bamberger
      1/2
      Erstmals, welch Glück, dass mir oxys Bamberger aus der theologisch-gewaltpotenziellen Patsche hilft. Danke.
      Die Antwort auf Deine erste Frage scheint mir damit gegeben.

      Auf die zweite Frage > kann ich nur mit Gegenfragen antworten: das Gehirn ist offensichtlich geneigt, weit mehr als wünschbar, den Verstand und die Empathie auszuschalten. Wieso sonst würde es:
      - sich einer dogmatischen, gewaltverbreiteten Religion unterwerfen?
      - alle andern Glaubens- und Unglaubenskonzepte verwerfen?
      - statt dessen aktiv am Frieden und an Weltproblemen wirken?
      ... ff









      1 1 Melden
    • Pasionaria 20.09.2017 17:51
      Highlight Oxymora
      ..... 2/2
      In Anlehnung an A. Einstein: Wenn einer mit Vergnügen einer Religion in allen Punkten folgt, oder zu(Orgel-)Musik in Reih und Glied denkt und nachplappert, dann hat er sein grosses Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen würde.


      2 1 Melden
    • Alienus 20.09.2017 19:58
      Highlight Pasionaria

      Ein Wort zum LoLy@Michael Goldberg.

      Reden ist Silber, Schweigen ist Goldberg.
      1 1 Melden
    • Pasionaria 20.09.2017 22:58
      Highlight Alienus
      zudem:
      weit besser als M. Goldberg's Stöhnen,
      sind J.S. Bach's Goldberg Variatiönen
      1 1 Melden
    • Paples 25.09.2017 22:48
      Highlight Der Sinn des Lebens ist, für etwas Bestimmtes sich in der Tat verbunden zu sein, dem was ist, und dem was daraus noch werden sollte.
      3 0 Melden
  • amRhein 18.09.2017 03:29
    Highlight Über Götter und Jenseitswelten muss man nicht reden, weil es sie nicht gibt. Oder hat wer konkrete Hinweise?

    Der Sinn des Lebens?
    Es ist viel vernünftiger, sich mit dem zu beschäftigen, das für uns real und relevant ist. Mit dem Leben, unseren Mitmenschen und den Herausforderungen, Freuden und Sorgen, die dieses Leben für uns bereithält. Damit hat man alle Hände voll zu tun. Das Leben will gelebt sein; achtsam, vernünftig, verantwortungsvoll und gemeinschaftlich.
    18 4 Melden
  • Paples 18.09.2017 00:58
    Highlight Der Sinn des Lebens ist, wenn man dem Leben einen Sinn gibt.
    Nicht du veränderst die Welt, sondern die Welt verändert dich, wenn du deinem Leben keinen Sinn gibst.
    Schärfe deine Sinne, und dann wirst du denn Sinn des Lebens sehen, dich selbst in unserer Welt zu leben.
    11 4 Melden
  • Michael Bamberger 17.09.2017 18:27
    Highlight Wölfli beim Lamm: "...Das hat ihn (Paulus) offenbar gewurmt - ein Weib als Vertraute Jesu, erste Zeugin der Auferstehung Christi."

    "Im Thomasevangelium (Vers 114) wird überliefert, dass Simon Petrus „Mariham“ (Maria Magdalena) aus der Mitte der Jünger fortschicken wollte, denn „Frauen sind des Lebens nicht würdig“. Jesus soll daraufhin geantwortet haben: „Seht, ich werde sie ziehen, um sie männlich zu machen“, denn „jede Frau, die sich männlich macht, wird in das Himmelreich gelangen“." (Wikipedia)

    Die Misogynie geht also (welch Schande!!) direkt auf Jesus zurück.
    8 7 Melden
    • karl_e 19.09.2017 10:16
      Highlight Als Atheist muss ich immerhin feststellen, dass das Thomas-Evangelium nicht zum kanonisierten NT gehört.
      3 1 Melden
  • bcZcity 17.09.2017 13:38
    Highlight Alles in der Natur unterliegt dem Kreislauf von Kommen und Gehen, alles! Der "Circle of Life" ist weniger bedutungsschwanger als wir es uns immer wünschen. Komm, zeuge Nachwuchs, gehe weiter.

    Nur ist diese Erklärung zu simpel, das Universum zu mysteriös, als dass unser Affenhirn dies akzeptieren kann.
    19 2 Melden
  • Bonnehome 17.09.2017 12:51
    Highlight Glückselig ist: wer ein richtiges Urteil hat, glückselig ist, wer mit dem Bestehenden, wie es auch immer sei, zufrieden und mit seinen Verhältnissen befreundet ist, glückselig ist der, dessen ganze Lage seine Vernunft gutheisst.
    "Seneca"
    9 1 Melden
  • Alienus 17.09.2017 11:48
    Highlight … für die Dauer seiner weltlichen Existenz erschuf sich der Mensch seinen Gott nach eigenem Ebenbilde …

    Aus "Göttliche Tragödie"
    11 5 Melden
    • Pasionaria 17.09.2017 16:06
      Highlight Kann ich daraus schliessen, dass Du Dich eher der 'gottlosen Komödie' verschreibst, d.h. Du existierst im Diesseits nicht nur, sondern Du lebst darin bis zum Ende der Vorstellung?
      3 7 Melden
    • Alienus 17.09.2017 17:31
      Highlight Ja.

      Manch ein Beitrag von manch einem Blogger treibt mich manchmal auf manch eine Palme.

      Da kann man nur noch von göttlicher Tragödie schreiben und sich im Gottvertrauen fallen lassen!.

      Würde für den Beitrag einen angepassten Titel vorschlagen: „Der Sinn des Wahnsinns liegt in uns …..“
      7 2 Melden
    • Pasionaria 20.09.2017 23:08
      Highlight Stichwort Palme - was macht die Dottora mit dem Palmöl? Dem Wahnsinn nahe?

      ----

      Titel akzeptiert.....
      Schlusswort: Das, was die Menschen unglücklich macht, ist das Suchen nach dem Sinn. Pasionarias kommen aus der Welt der Sinnlosigkeit, was ihnen Glück verleiht....
      2 0 Melden
    • Alienus 22.09.2017 07:56
      Highlight Pasionaria

      Die Sache ist im sprichwörtlichen Sinne aufs Eis gelegt. Da geheime Reichssache, nur dies: milit. Druck durch islam. Killer auf breiter Front untragbar.

      Haben aber neuen Ersatz: spezielle Erosionsbremsen (Wassererosion) für Landwirtschaft. Für D und VRC. Na ja, wohl 2 Jahre.

      Die zukünftige Tätigkeit ist durch den wiederkehrenden 800-Jahre-Zyklus gewährleistet. Also werden wir im Jahre 2.817drüber sprechen, ob es „Sinn“ gemach hat!

      Der alte und weise Spruch:

      Des einen Not,
      des anderen Brot.
      1 1 Melden
    • Pasionaria 26.09.2017 16:50
      Highlight Erosionsbremsen....tönt hochinteressant.
      Etwas revolutionär Neues oder noch nicht ausgereift? 2 Jahre gingen ja noch.

      Der neue und wahre Spruch:
      Ob Not - Tod oder Brot
      hat nichts zu tun mit Gott
      mit ihm ist jederman bankrott
      Fazit: searcht weiterhin so flott


      0 0 Melden
  • Gummibär 17.09.2017 10:39
    Highlight http://www.bbc.com/news/av/world-asia-pacific-41282442/photographer-jonas-bendiksen-documented-men-who-believe-they-are-second-coming-of-christ

    Leute, die absolut keinen Zweifel am Sinn ihres Lebens haben
    1 2 Melden
  • Alienus 17.09.2017 07:48
    Highlight Sinn des Lebens = „Der Weg ist das Ziel“
    14 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.09.2017 12:08
      Highlight Scharia > der "Weg zur Tränke"
      3 7 Melden
    • Alienus 17.09.2017 13:17
      Highlight Da wäre für die Scharia eher die Benennung „Pfad der Verdammnis zur vergifteten Quelle“ angebracht!

      Was mich etwas irritiert: Warum kommen die IS-Deppen angeblich nur ins Paradies und nicht zu Gott in den Himmel. Gilt für diese Irren immer noch die himmlische Hierarchie?
      8 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.09.2017 14:38
      Highlight Alienus
      Nur Mohammed durfte ausnahmsweise Allah kurz schauen. Sonst niemand.
      Nur Dschihadisten kommen direkt in Paradies, alle anderen müssen sich erst einer Prüfung unterziehen.
      Die D. kürzen den "Weg" leicht ab.
      2 5 Melden
    • rodolofo 17.09.2017 17:51
      Highlight @ Alienus
      "Der Weg ist das Ziel" ist verwirrender Nonsens.
      Der Weg ist der Weg.
      Und das Ziel ist das Ziel.
      So, jetzt habe ich wieder schön Ordnung geschaffen!
      Das ist würdig und recht.
      Lamm Gottes, blöke zwei mal, wenn Du einverstanden bist, mit dem, was ich gerade gesagt habe!
      5 5 Melden
    • Alienus 18.09.2017 08:05
      Highlight 2. Start

      „Der Weg…“ als Nonsens? Alles ohne Sinn? Der Weg zum Ziel ist somit ohne Weg. Nonsens!

      Jetzt herrscht wieder Unordnung. Die eigentlich bevorzugte Situation bei Mensch und Natur. Unordnung, die Qual der Menschheit. Sie mag gar nicht diese ertragen, dabei ist sie unsere Chance gewesen.

      Oh, hörtet ihr Blöker, … äh Blogger, was da vom hoch-erhabenen Himmel so erhaben zu uns hernieder blökt. EIN gar lieblichst Signal?

      Ja, mein Liebster. Das das einblökige Lamm, das da blökt.

      Wat nu? Was Sie vergessen haben. Gott ist monostrukturell.

      Ein göttlich Tönchen,
      ist Gottes Phönchen.
      4 3 Melden
    • rodolofo 18.09.2017 19:30
      Highlight @ Alienus
      ich habe weder den Weg, noch das Ziel als Nonsens bezeichnet, sondern den Satz "Der Weg ist das Ziel".
      1 1 Melden
    • Alienus 18.09.2017 20:54
      Highlight @ rodolofo

      Ach der Satz „Der Weg ist das Ziel“ hat schon etwas an Sinn in sich.

      Das Leben ist von der Geburt mit 100% startend und mit dem Tod mit 0% endend. Also liegt, wie im althergebrachten Namen sinn, Sinn für wek, Weg doch der Lebensweg, Lebensverlauf meinend, doch hier der Inhalt, der Sinn des Lebens meinend.

      Was möchte man mit dem Wert 0 denn dann noch anfangen? Das ist doch ohne Sinn, also dann sinnlos oder halt Nonsens.

      PS: Es war das einblökige Lamm und nicht Gott, was da einmal blökte.
      1 2 Melden
    • Pasionaria 18.09.2017 22:20
      Highlight Bin grundsätzlich Deiner Meinung, deshalb auch werde ich dafür sorgen, dass mein Tod nicht mit 0 % sondern mit mindestens 2 o/oo enden wird.
      Scheint mir kurzweiliger und vorallem sinnvoller!
      Stosst Du mit an?!
      0 2 Melden
    • rodolofo 18.09.2017 22:36
      Highlight @ Alienus
      Wir könnten auch sagen, dass das Ziel ein winzig kleiner Bruchteil der gesamten Wegstrecke ist, bzw. wenn wir auf unserem Weg mehrere Ziele anstreben, sind sie Wegmarken, wie zum Beispiel die Passhöhe auf einer Velofahrt.
      Das Ziel ist also jener Moment auf dem Weg, bei dem wir ein Tor durchschreiten, über dem "Ziel" steht.
      Einige reissen dabei ihre Arme in die Höhe und jubeln, weil sie die ersten sind von einer Gruppe von Leuten, die das gleiche Ziel haben...
      Der Weg als Ziel wäre also winzig klein:
      "Achtung!... Fertig!... Los!Fertig."
      2 1 Melden
    • Alienus 19.09.2017 00:17
      Highlight @Pasionaria

      Der war gut.

      Mit Bachus und 2 o/oo ins Ziel. Herrlich. Und ohne Bullen.

      Na klar.

      Prösterchen.

      PS: Dann macht die Niere keinen „Sinn“ mehr. Sie geht den „Weg“ der Vergänglichkeit!
      1 1 Melden
    • Alienus 19.09.2017 00:27
      Highlight @rodolofo

      Hm, „Achtung!... Fertig!... Los!Fertig“

      Da haben Sie aber recht schön „das Leben“ beschrieben.

      Man stolpert ein, zwei Schritte zum Horizont hin, und schwupp ist man im Ziel, äh beim Tod.

      Schöner konnten Sie es nicht bringen.
      3 1 Melden
    • rodolofo 19.09.2017 19:31
      Highlight @ Alienus
      Im Zeitraffer gesehen wird tatsächlich der Weg zum Ziel!
      Wie sagte doch der berühmte Sioux-Häuptling, Sitting Bull?
      "Das Leben eines Indianers ist wie der Hauch eines Bisons im Winter. How, ich habe gesprochen!"
      4 1 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 17.09.2017 06:43
    Highlight Herr Stamm, kommen wir zur Philosophie. Der Begriff "Zufall" kommt von "zufallen". Wenn sich zwei (oder auch mehrere) Umstände zufallen, müssen diese ja einen Auslöser haben, andernfalls würden sich in der Folge die Umstände auch nicht zufallen.

    Was halten Sie denn jetzt vom Begriff "Kettenreaktion"? Dann bleibt nur noch die Suche nach dem Ursprung der Kettenreaktion. Dem Anfang. Und selbst da muss irgendwas ausgelöst worden sein. Ewige Kettenreaktion. Wir enden also irgendwann im Wahnsinn. Das passiert auch, wenn man sich das ewige Nichts versucht vorzustellen. Probieren Sie es aus.
    11 4 Melden
    • whatthepuck 17.09.2017 12:16
      Highlight Das Wort Zufall ist wohl anders zu verstehen. Letztlich eine Limitation der deutschen Sprache. Viel zufälliger als Zufall wird's im Deutschen nicht mehr. Das Wort induziert ja gerade das Nichtvorhandensein bzw. Unbekanntsein eines Auslösers, ansonsten würde eine bewusste, beabsichtigte Handlung dahinterstecken und man würde statt von Zufall eher von einer Zusammenführung oder einem Zustecken sprechen. Zufallen ist total passiv.
      9 1 Melden
    • Pasionaria 17.09.2017 15:54
      Highlight Wollte ich Ihnen ganz im Sinne von whatthepuck auch schreiben..... Somit in anderen Worten: das Zufällige am Zufall ist, das er meist zufällig passiert!
      Also nicht zufälliger- sondern logischerweise ohne Auslöser!
      3 2 Melden
    • Share 17.09.2017 17:37
      Highlight Was wir unter Zufall verstehen, ist eine Verwirklichung einer Möglichkeit. Was mich stutzig macht ist dieses ewige Trainieren des Ballfangens bei den Kleinsten.

      1 1 Melden
    • rodolofo 17.09.2017 17:58
      Highlight Ich gehe mit dem Muslim einig, der einmal gesagt hat, dass es keine Zufälle gebe, weil alles vom Allmächtigen kontrolliert und gesteuert werde.
      Allerdings weiss niemand, wie dieses rätselhafte "Allmächtige", von dem sich auch der Muslim kein Bildnis machen soll und darf, genau tickt und was es als nächstes mit uns im Sinn hat...
      Darum sind wir trotz unserem Wissen um die Vorbestimmung wieder gleich weit, wie vorher.
      Da wir das "Göttliche Drehbuch" nicht kennen (Die Apokalyptiker lügen!), bleibt für uns das, was geschieht, weiterhin zufällig.
      3 5 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 17.09.2017 20:10
      Highlight Das Wort Zufall ist eben nicht anders zu verstehen, als es per Wortherkunft definiert wird. Sonst können wir ja gleich jeden Begriff frei nach belieben umnutzen.

      Der Punkt ist der, dass es das, was ihr meint, also dass etwas passiert ohne einen Auslöser zu haben, nicht vorkommt. Wenn in Bondo ein Murgang stattfindet, ist das nicht Zufall, sondern die Folge einer Ursache. Dass sich zwei Menschen "zufällig" begegnen, bedarf ihrer Fortbewegung in Richtung des selben Treffpunkts. Beide haben ihre Gründe, warum sie es gerade zu dem Zeitpunkt tun. Zufall ist immer Folge einer Ursache.
      2 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 17.09.2017 20:20
      Highlight Oder anders erklärt, ein Lottogewinn fällt einem zu. Aber auch dieser hat seine Ursache. Es werden Zahlen gezogen und man hat richtig getippt. Einfach so, von nichts, gewinnt man nicht im Lotto. Von nichts kommt also nichts. Und die Lottozahlen fallen auch nicht einfach aus dem Nichts. Es braucht die Vorrichtung oder jemanden, der die Zahlen von Hand zieht. Die Kugeln werden gemischt. Auch das passiert nicht von selbst. Die Kugeln werden gezogen. Und die Vorrichtung, die sie zieht, lässt die Zahlen dem Ausgang zufallen.

      Oder erklärt mal, wie aus dem Nichts etwas vorkommen kann. Bin gespannt.
      4 0 Melden
    • Spooky 18.09.2017 01:00
      Highlight Wer an den Zufall glaubt, muss logischerweise auch akzeptieren, dass es möglich ist, dass morgen die ganze Welt (und dazu gehört auch Watson) verschwunden ist.
      4 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 18.09.2017 06:53
      Highlight Selbst das wäre kein Zufall, sondern Folge einer Ursache, bestimmter Umstände.

      Oder welcher "Zufall" soll das verursachen? Einfach Puff? Aus dem Nichts? Unwahrscheinlich.
      1 0 Melden
    • rodolofo 18.09.2017 08:09
      Highlight @ Silent Speaker
      Präzisierung:
      Zufall ist die Folge von unendlich vielen Ursachen!
      Die Bewegung einer Kugel auf einer planen Oberfläche ist beim Billard noch einigermassen voraus zu sehen. Sehr gute Billard-Spieler führen ihr Coeu mit viel Übung so, dass sie die Kugel genau so treffen, dass sich die Kugeln in Richtung Loch bewegen.
      Schwieriger haben es da schon die Golfer.
      Und noch schwieriger haben es die experimentierfreudigden "Lebenskünstler"...
      2 2 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 17.09.2017 06:36
    Highlight Der Sinn des Lebens ist eigentlich die Fortpflanzung. Wobei man sich inzwischen über dessen Sinn beim Menschen wiederum den Kopf zerbrechen kann...
    12 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.09.2017 08:27
      Highlight Die Fortpflanzung kann nicht der Sinn des Lebens sein. Es ist doch dem Universum egal, ob wir uns fortpflanzen oder nicht.
      9 1 Melden
    • Saraina 17.09.2017 08:55
      Highlight Dann ist das Leben eines Menschen, der sich nicht fortpflanzt, sinnlos?
      10 3 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 17.09.2017 09:28
      Highlight Bruder, bitte informiere dich, wie Leben definiert wird:

      "Das Wort Leben bezeichnet zum einen die Organisations- bzw. Prozessform, die allen Lebewesen gemeinsam ist und die sie von lebloser Materie unterscheidet. Zum anderen bezeichnet es die Gesamtheit der Lebewesen in einem abgegrenzten Gebiet."

      Das Universum ist leblose Materie.

      Sonst noch was Konstruktives zum Theme am heutigen Sonntag oder kann ich biken gehen?
      2 7 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 17.09.2017 09:32
      Highlight Saraina, nach dessen Ableben war das Leben sinnlos. Ja. Ich gehöre da dazu. Aber das ist gut so.

      Aber es ist nicht zwecklos. Weil ich mit Intelligenz etwas zur Verbesserung beitragen kann, indem ich Menschen daran erinnere, dass sie endlose Parasiten sind, die auf Kosten anderer Lebewesen versuchen, ihrem Dasein einen Sinn zu geben.
      3 3 Melden
    • Saraina 17.09.2017 11:05
      Highlight Soweit ich das verstehe, besteht der Zweck von uns letztlich im Konsumieren.

      Wieso ein gut verbrachtes Leben, dass Glück und Erkenntnisse gebracht hat, sinnlos sein soll, bloss weil der Mensch sich nicht fortpflanzte, erschliesst sich mir nicht. Ich denke, das Leben selbst ist der Sinn des Lebens!
      7 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 17.09.2017 20:27
      Highlight Sinnlos, weil danach das ewige Nichts kommt. Die Erkenntnisse sterben gemeinsam mit deinem Gehirn. Aber wenn du Nachwuchs zeugst, kannst du deine Erkenntnisse, wenn auch nur teilweise, weitergeben. So, wie du auch einen Teil deiner Gene weiter gibst. Nach dem Check-out bist du nur noch als Erinnerung unter den Lebenden, die dich kannten, existent. Aber auch das schwindet mit der Zeit. Teile deiner Gene und Erkenntnisse werden aber weiterbestehen. Als Instinkt, als Wissen, als Erbgut.

      Einen "Sinn" kann man sich persönlich zu Lebzeiten geben, er ist aber nicht allgemeingültig. Verstehst jetzt?
      3 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 17.09.2017 20:34
      Highlight Oder eine andere Herangehensweise: Gehen wir davon aus, dass du nicht in der Schweiz, sondern am ärmsten Ort der Erde zur Welt gekommen bist. Du stirbst mit 18 Monaten an Hunger. Was war dein Sinn des Lebens? Oder du stirbst an einer Krankheit mit 9 Jahren, ohne jemals zur Schule gegangen zu sein. Dein Sinn des Lebens? Oder du wirst tatsächlich 15, schwanger, hast die Geburt überlebt und musst nun dein Kind durchbringen. Was ist dein Sinn des Lebens? Womöglich bietet dir dieses Leben im Luxus schlicht zu viel Zeit, um dich mit dem Gedanken, was der Sinn deines Lebens sein könnte, zu befassen.
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.09.2017 21:20
      Highlight Dass der Sinn darin liegen könnte, nicht über ihn nachzudenken, obwohl die Lebensumstände so sind, dass man es könnte, finde ich einen interessanten Ansatz.
      3 0 Melden
  • Zeit_Genosse 17.09.2017 02:45
    Highlight Der Sinn des Lebens ist das Leben leben und die Existenzsicherung des Lebens. Das trifft auf alle Lebewesen zu. Der Mensch macht da keine Ausnahme, kann sich jedoch selbst einen Sinn ausmalen und sinnvolles für sich und die Welt tun.
    7 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 17.09.2017 20:38
      Highlight Was genau ist "Sinnvolles für die Welt tun" denn genau?

      Bevor du antwortest, belies dich kurz, was die Definition von "Welt" ist, damit wir hier nicht wieder auf einen "Indizienprozess" hinauslaufen.

      z.B. hier https://de.wikipedia.org/wiki/Welt
      1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.09.2017 00:02
    Highlight Dass die Menschen aus Angst vor dem Tod sich einen Gott erfinden, geht auf den Religionskritiker Feuerbach zurück und hat sicher etwas für sich. Wenn ich mir aber den Sinn (Gott?) selber erschaffen muss, was nehme ich den für Ingredienzen dafür?
    3 1 Melden
  • Spooky 16.09.2017 23:44
    Highlight Das Problem ist der Unsinn des Todes, nicht der Sinn des Lebens.
    6 9 Melden
    • Hoodoo 17.09.2017 08:15
      Highlight So unsinnig ist der Tod gar nicht. Für jedes Lebewesen natürlich unumkehrbar und endgültig. Einschneidend und möglicherweise katastophal, vielleicht auch erlösend, je nachdem wie schmerzhaft und Leid behaftet das Leben vor war. Für die Angrhörigen leider oft traumatisch, belastend und traurig.

      Der Tod ist aber Grundlage für neues Leben, und Leben weiter zu geben zumindest biologisch gesehen Sinn des Daseins.
      Unvorstellbar, wie unser Leben und das Universum ohne die Immanenz des Todes und des Zerfalls aussehen und funktionieren würde.
      9 1 Melden
    • Oxymora 17.09.2017 10:33
      Highlight @Spooky

      Ihre Behauptung strotzt vor Obszönität.

      Würde alles Verstorbene noch leben, wäre die Erde ein lebendiger Fleischkloss, der um die Sonne kreist.

      Je nach Region wären die Lebewesen beinahe eingefroren, gebraten, erdrückt oder erstickt, aber nur soweit, dass sie deswegen nicht sterben müssten, weil das wäre nach Ihnen völlig unsinnig.

      Zum Glück hat jedes Lebewesen seine Zeit zum leben; und da nach ist Schluss.

      Mit dem Ende der Menschheit, wird selbst der letzte angebliche Diktator aus dem Himmelsreich tot sein.
      Wahrscheinlich vorher, ein riesen Glück für zukünftige Generationen.
      5 3 Melden
    • Spooky 17.09.2017 18:35
      Highlight @Hoodoo
      Auf die Frage nach dem Sinn des Lebens gibt es 12'345 verschiedene Antworten. Die sind alle weder falsch noch richtig.

      Die Frage nach dem Sinn des Todes ist sinnlos, weil der Tod nicht existiert. Warum gibt es den Tod nicht? Weil der Tod nicht sein kann. Wenn der Tod existieren würde, dann wäre er nicht der Tod, sondern höchstens eine andere Form des Lebens. Der Tod ist also ein kompletter Unsinn.
      1 5 Melden
    • Spooky 17.09.2017 19:00
      Highlight @Oxymora
      Obszön ist nicht meine Behauptung, sondern dass sich die Menschen wie die Karnickel vermehren und unseren Planeten verstopfen.

      Du siehst, auch mit dem Tod inklusive haben wir genau die gleichen Probleme mit der Überbevölkerung.

      Aber den Tod gibt es sowieso nicht - das ist von der Logik her gesehen unmöglich.
      1 5 Melden
    • vera.vox 17.09.2017 20:47
      Highlight Spooky du siehst das voll richtig, der Tod existiert nicht. Grauenhaftes Pech für Seelen, die in einem Atheisten Leib stecken.

      Gott hat uns durch die Bibel mitgeteilt wie wir unserem Leben Sinn verleihen. Wir sollen dieses Leben nutzen, um uns durch Gottes Erziehung für das ewige Leben in seinem Reich vorzubereiteten. Aber das Himmelreich wird uns nicht hinterhergeworfen, wir müssen darum kämpfen.

      Jesus sagte ja: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes ...“ (Matthäus 6/33)

      Hört man nicht auf Jesus Christus, so kommt man für alle Ewigkeit die Hölle, aber tot ist man nicht.
      1 5 Melden
    • dF 17.09.2017 20:54
      Highlight @Spooky

      Du bringst den Tod in Personifizierung mit dem Tod als Zustand ein bisschen durcheinander.
      Den was ist das Gegenteil vom Leben, ja genau, es ist Tod und beides, sowohl Leben als auch Tod, sind Zustände.
      2 0 Melden
    • Regas 17.09.2017 22:34
      Highlight @Vera: Den Tod den gibt es nicht, aber was es gibt ist die Verbrennung oder die Verwesung der Leiche und dann ist ende Feuer einfach Schluss!
      Wie sollte uns Gott denn Erziehen? Sollte er etwa einen Stock verwenden? Wäre zu schön wenn er den Pädophilen Priestern mal so richtig das Füdli versohlen würde. Stadtessen geht der Fehlbare in den Beichtstuhl und mit ein paar Vater - unser und ein wenig Rosenkranz - schütteln ist alles wieder in Butter.
      3 1 Melden
    • Spooky 18.09.2017 01:20
      Highlight Es ist so: Mit unserem begrenzten menschlichen Verstand können wir die letzten Fragen sowieso nicht beantworten.

      Das wäre ungefähr dasselbe, wie wenn ich versuchen würde, das Meer in eine Kaffeetasse zu schütten.

      Darum erlaube ich mir, mit den Begriffen "Leben" oder "Tod" oder "Sinn des Lebens" zu spielen - obwohl ich vor den letzten Dingen grossen Respekt habe.

      Aber weil die Blasphemie in unserer freien Schweiz zum Glück nicht verboten ist, habe ich keine Bedenken, mich über die letzten Dinge auf hinterfotzige Weise lustig zu machen. 😀😇😜
      3 1 Melden
  • amRhein 16.09.2017 22:13
    Highlight Mit dem «wir» im Artikel habe ich tw Mühe; ich brauche kein Leben nach dem Tod, und wollte das auch nicht. Das Leben selbst ist Herausforderung und Wunder genug.

    Der Weg ist das Ziel.
    14 1 Melden
  • moep 16.09.2017 21:34
    Highlight Ganz ehrlich Herr Stamm, teilweise lehnen Sie sich mMn weit aus dem Fenster.
    Und dazu mal ein Beispiel. Sie schreiben:
    'Diese bohrende Ungewissheit brachte den Menschen auf Gott.'
    Weiss man das? Haben Sie dafür Belege? Oder behaupten Sie das nur?
    Allerdings gebe ich Ihnen in ein paar Punkten recht: Das Leben sollte man sinnvoll gestalten, man sollte im Hier und Jetzt leben und das Leben an sich ist ein Wunder :)
    17 14 Melden
    • Oxymora 17.09.2017 10:51
      Highlight Genau
      vielleicht ist eine findige Elite auch nur auf Gott gekommen um den Untertanen Ihre Machansprüche einfacher einzutrichtern.
      6 1 Melden
    • moep 17.09.2017 12:04
      Highlight Im 20. Jahrhundert gab es genug Beispiele, dass Religion dafür nicht nötig ist (Spanien, Deutschland, UdSSR, China, Nord Korea, etc).
      1 1 Melden
    • Oxymora 17.09.2017 17:16
      Highlight Vielleicht. Aber Ihre Beispiele?

      E: befand sich in der klerikalfaschistischen Epoche.

      D: Mit einer Verknüpfung von hygienischer, rassischer, moralischer Unreinheit wurde den Juden, alle Ursachen des Verderbens angelastet und in einem krankhaften Erlösungswahn wurden sie dahin gemordet.

      UdSSR: Der Kommunismus wollte das Böse aus dieser Welt zu verbannen und ein Paradies auf Erden schaffen vom neuen Sowjetmensch bewohnt.

      NK: Juche ist dominante Religion. Sie sieht einen gerechten und fürsorglichen Herrschers vor. Ein rücksichtsloser Führer würde das 'Mandat des Himmels' sofort verlieren.
      2 0 Melden
  • Alienus 16.09.2017 21:07
    Highlight 1-2

    Bei Teutates, dieser Lebenssinn!

    Schleift man dem Lebenssinn den Schmonzes des orientalisch-jüdisch-christlichen verfälschten Gussüberzugs aus Katzengold ab, taucht sinnfällig für Sinn ein ganz anderer Sinninhalt auf.

    Dieser eigentlich ursprüngliche indoeurop.-indogerm. Begriff „sinn“ meint eigentlich (?) den Weg, Bahn, Linie, Reiseweg und den Bereich zwischen Start - Ziel, Alpha - Omega, Sein –Nichtsein und Geburt - Tod des menschlichen Lebens.

    Die Wurzel ist vom altgerm., altsächs. „sîð“, goti. „sinþs“ sowie altnord. „sinn / sinni“ für reisen, dorthin
    gehen, auf dem Weg sein.
    11 5 Melden
    • Pasionaria 17.09.2017 00:53
      Highlight Das entspricht ziemlich genau, was Mark Twain so treffend aussagt:
      "Arbeite, als würdest du das Geld nicht brauchen. Liebe, als hätte dich nie jemand verletzt. Tanze, als würde niemand zusehen. Singe, als würde niemand zuhören. Lebe, als wäre der Himmel auf Erden."
      10 2 Melden
  • Alienus 16.09.2017 21:02
    Highlight 2-2

    Es wohl eine Ortsbewegung gemeint. Reste sind heuer im „senden“ erkennbar.

    Die Religionsheinis haben wieder (!) ihre Interpretationen drüber gestülpt und neu, aber verändert besetzt. Aus dem diesseits bezogenen Begriff machten die Religios einen jenseitsbezogenen Begriff mit der vereinfachten Diktion: Leid im Diesseits eröffnet die Tore zur jenseitigen Glückseligkeit und Gotteslohn.

    Schaut man sich z. B. die selbstvernichtenden Taten der IS-Deppen an, so hat es in ihrem Sinn scheinbar einen religi. Sinn, sich auf den sinnlosen Weg zum sinnentleerten Nichts als Ziel aufzumachen.
    8 3 Melden
    • Spooky 17.09.2017 19:20
      Highlight @Alienus
      Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch. Du kannst nicht damit kommen, was ein Wort bei den Indogermanen bedeutet hat. Damals hat das gleiche Wort oder der ursprüngliche Wortstamm eben etwas Anderes bedeutet als heute.
      1 1 Melden
    • Alienus 17.09.2017 21:42
      Highlight @Spooky auf Geisterstunde.

      Jedes Wort hat seinen heurigen Gebrauch und Sinn, aber auch noch viel mehr.

      Was die Indo- und Altgermanen gequatscht haben beeinflusst uns noch jetzt. Aber der ursprüngliche Sinn ist interessant, um die Sinninhalte und Veränderungen sinnfällig begreifen, ausdeuten und erfassen zu können. Denn da läuft recht viel an heutigem Gequatsche fehl.

      Nun, wenn Sie Herr Spooky es meinen, so sei es halt so wie es ist.

      Machmers einfach: Es ist halt Spooky to go.

      Der eine Blitz ist von mir.

      Mit liebsten Grüßen von Thor.

      2 1 Melden
    • Spooky 17.09.2017 23:33
      Highlight @Alienus
      "Nun, wenn Sie Herr Spooky es meinen, so sei es halt so wie es ist."

      Falsch!

      In einem meiner früheren Leben war ich Sokrates, und damals habe ich gesagt: "Ich weiss, dass ich nichts weiss."
      3 1 Melden
    • Alienus 18.09.2017 07:52
      Highlight @Herr Spooky, eine hehre Meinung haben Sie da.

      Ach, bewundere ich einfach Ihre herrliche Bescheidenheit.

      Drum bin ich der Antagonist und sage: ich weiß was ich weiß …… und um den Rest ist man auf der lebenslangen Suche nach dem Sinn (= Weg) des Lebens.

      PS: Der eine Blitz ist von mir und soll Sie erleuchten.
      2 2 Melden
  • Datsyuk 16.09.2017 20:59
    Highlight Das Wichtigste: Es kann keinen allgemeinen Sinn geben. Jeder Mensch findet seinen eigenen Sinn oder auch nicht. Wir sehen alle die Welt unterschiedlich, also können wir doch auch nur unserer eigenen Welt einen Sinn geben?
    13 1 Melden
  • Hoodoo 16.09.2017 18:54
    Highlight Werter Hugo Stamm
    Vielen Dank für diesen wunderbaren und positiven Beitrag!

    Mein Sinn ist mein Leben zu leben, so gut ich es eben kann. Und dabei Talente und Fähigkeiten zur Entfaltung und Entwicklung zu bringen, die in mir angelegt sind. Und dabei das Wunder des Lebens und die Schönheit des Universums zu geniessen. Gelingt mir das, fühle ich mich glücklich und bin hoffentlich auch ein Gewinn für meine Mitmenschen.
    Sinn stiftend ist ebenfalls, für meine Mitmensch da zu sein als eine Bereicherung für ihr Leben.

    Das sage ich als Atheist mit einem Hang zu pantheistischer Mystik.
    20 3 Melden
    • rodolofo 16.09.2017 21:01
      Highlight Aber dazu musst Du sehr viel ÜBEN!
      Und Üben ist erfahrungsgemäss mühsam...
      Bereits Können ist doch viel geiler!
      Sieh mal, wie Trump das macht!
      Er kann ausser doofe Grimassen schneiden und die rechte Hand mit dem zugespitzten Daumen und Zeigefinger dran regelmässig auf und ab bewegen rein gar nichts!
      Und trotzdem ist er Präsident der grössten Supermacht der Welt geworden!
      DAS ist doch der Sinn des Lebens:
      Das Nichts aufblasen zu einem riesigen Ballon und ihn dann zur Gaudi Aller platzen zu lassen.
      5 7 Melden
    • Hoodoo 17.09.2017 08:32
      Highlight Tja, @Rodolfo... wenn das dein Sinn ist, musst du wohl damit leben. Wäre mir persönlich etwas zu tief gestapelt.

      Sicher arrogant: Herr Trump zeigt mir, dass man sogar als US-Präsident ziemlich sinnfrei unterwegs sein kann... oder warum Kohle scheffeln und eine Machtposition besetzen mir für mich nicht sinnstiftend wäre.
      4 0 Melden
    • rodolofo 17.09.2017 09:30
      Highlight @ Hoodoo
      Für mich doch auch nicht!
      Darum übe ich ja auch ein wenig, so dass es gerade reicht für eine gute Lebens-Qualität.
      Wichtig ist ja vor allem, dass das Preis/Leistungs-Verhältnis stimmt!
      Meine Frau behauptet zwar, das Preis/Leistungs-Verhältnis sei bei mir schlecht.
      Ich hoffe, sie macht Witze.
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.09.2017 17:54
    Highlight Also wenn das Leben keinen Sinn hat, dann hat es auch keinen Sinn, sich gegen Masern zu impfen, oder?
    18 13 Melden
    • blaubar 16.09.2017 18:18
      Highlight Sehr gut!! :-)
      9 12 Melden
    • Steely Dan 17.09.2017 00:53
      Highlight Ja, wenn Dir Dein Leben nicht gefällt, wirf es doch einfach weg. Wenn Du aber für ein Kind entscheiden musst, gelten andere Überlegungen.
      4 1 Melden
    • Richter100 17.09.2017 06:00
      Highlight ... ausversehen habe ich Ihren Kommentar positiv bewertet, dem ich jedoch überhaupt nicht zustimmen kann. Der Sinn unsers Lebens hat meiner Ansicht nach heute eine andere Antwort parat: lag der Sinn unserer Verfahren im Inperariv der Vermehrung, so hat sich dies heute angesichts der Weltbevölkerung überlebt. Was bleibt ist, die Qualität des Daseins für alle Menschen zu verbessern. Leid in jeder Hinsicht zu verhindern, und dazu gehört auch das Impfen. Gegen Pest, Cholera etc. Es gibt aber noch weitere Bereiche, in denen wir sinngemäss Sinn finden können.
      4 1 Melden
    • blaubar 17.09.2017 09:46
      Highlight Der Sinn kommt von selbst, wenn man sich nicht versucht von der Natur, den Menschen, der Sonne, den Tieren, der Ruhe, der Aktivität, dem Leben abzuschotten. Ich verstehe das Leben wie Wellen im Meer.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.09.2017 17:48
    Highlight Wenn wir dem Leben selber einen Sinn geben müssen, woher nehmen wir ihn denn, damit wir ihn dem Leben geben können?
    8 4 Melden
    • aglio e olio 16.09.2017 18:26
      Highlight Wir nehmen ihn nicht, wir erschaffen ihn.
      Wenn dir jemand erzählen will jemand anderes hätte den Sinn deines Lebens erschaffen und du sollst diesen nehmen, wird er dir wahrscheinlich seine Sicht vom Sinn des Lebens unterjubeln wollen.
      18 1 Melden
  • aglio e olio 16.09.2017 16:24
    Highlight Leben ist Selbstzweck. Wer Sinn möchte, kann sich einen suchen.
    18 2 Melden
  • Capoditutticapi 16.09.2017 14:46
    Highlight Enough said
    9 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.09.2017 14:40
    Highlight Hugo Stamm mag recht haben, aber wieso muss ich mich deswegen gegen Masern impfen?
    7 28 Melden
    • sevenmills 16.09.2017 16:46
      Highlight Damit die Masern endlich ausgerottet werden.
      20 4 Melden
    • Mss.Fork 16.09.2017 23:35
      Highlight @Sevenmills: korrekt
      @Bruder: bitte lass es allg. bleiben mit dem impfen #evolution
      0 0 Melden
    • Steely Dan 17.09.2017 00:56
      Highlight Im Gegensatz zum Dinn des Lebens sind Masern diagnostizierbar und im Gehensatz zur Sinnlosigkeit gibt es eine Impfung gegen die Krankheit.
      5 0 Melden
  • pamayer 16.09.2017 14:09
    Highlight Genau.
    Denn, wenn jenseits, nicht mehr da.
    So einfach.
    4 4 Melden
  • kleiner_Schurke 16.09.2017 13:12
    Highlight Diese ganze “Sinn-des-Lebens-Suche“ habe ich noch nie verstanden. Es macht ganz den Anschein das Universum hätte keinen “Sinn“ vorzuweisen, es “ist“ einfach, mit allem was drin herum kreucht und fleucht. Weshalb jene einen Halbgott der sich am Kreuz schlachten liess, andere einen pädophilen Räuberhauptmann, Xenu, Einhörner oder wer weiss was für Spinnereien brauchen, um ihrem Leben einen Sin zu verleihen, war und ist mir ein vollkommenes Rätsel.
    27 18 Melden
    • Silent_Revolution 16.09.2017 14:13
      Highlight Die “Sinn-des-Lebens-Suche" dient nur zum kaschieren der Angst vor dem ewigen "Nichts" und dem Tod.

      Es gibt kaum religiöse Menschen die tatsächlich nach einem Sinn im Leben suchen.

      Die unwahrscheinliche Theorie eines Gottes als einzige Wahrheit anzunehmen und diesem sein Leben lang zu dienen ist so ziemlich das Gegenteil einer Suche nach einem Sinn.

      Religionen funktionieren durch die Ignoranz anderer Theorien und Ignoranz hat das Leben noch immer vereinfacht. Suchen können die Anhänger nichts, denn sie denken ja schon gefunden zu haben.

      Religion zerstört die menschliche Intelligenz.
      28 14 Melden
    • kleiner_Schurke 16.09.2017 15:03
      Highlight Guter Punkt!
      12 9 Melden
    • rodolofo 16.09.2017 15:15
      Highlight Heute sind wir scheinbar individualistischer und gleichzeitig -ohne es zu merken- immer noch so konform wie zu Zeiten Jesu.
      Wenn ich höre, dass sich immer mehr junge Frauen die Brüste operieren lassen, weil sie auf den Selfies von anderen, häufig gelikeden Frauen perfekte Brüste sehen, was für sie bedeutet, von sich selbst auch solche Selfies schiessen können zu müssen, dann kann ich mir nur an den Kopf greifen und ausrufen:
      "Lieber Gott, warum bist Du so böse, uns mit solchen Alltagsgeschichten zu strafen?
      Sind wir etwa schon in der Hölle, oder ist das immer noch die Vor-Hölle?!"
      12 13 Melden
    • Rendel 16.09.2017 15:30
      Highlight Es gibt nicht _den_ Sinn des Lebens. Aber seinem Leben Sinn zu verleihen, das ist ganz gut. Das eine ist vom andern zu unterscheiden.
      14 0 Melden
    • Regas 16.09.2017 15:42
      Highlight @rodolofo: Also gilt; Hölle = Dummheit.
      3 6 Melden
    • rodolofo 16.09.2017 19:27
      Highlight @ Regas
      Das ist sehr verkürzt gesagt.
      Dass aber ein hohes Mass an Dummheit zur Hölle dazu gehören muss, steht für mich ausser Frage.
      Etwa in der Art:
      "Dort läuft ein Jüde! He Düü, elender Jüde! Wior sind däs Völk! Dü geheorst net däzüü, züm Völk! Und der Känäcke döart ooch net!"
      4 5 Melden
  • Favez 16.09.2017 12:15
    Highlight Warum sind wir hier? Wohin gehen wir?
    Ach wär ich doch ein Tier... Mein Sinn im Leben ist Bier.
    26 5 Melden
  • ThomasHiller 16.09.2017 11:57
    Highlight Augenscheinlich hat Herr Stamm nie die Bibel gelesen. Jesus hat ja doch etwas mehr über das Diesseits als das Jenseits gesagt, das läßt sich verkürzt wiedergeben mit "seid nett zueinander". Ein Aspekt, den ja in unsere Ich-Gesellschaft viele verdrängt haben.
    Ansonsten ist die Religion für Viele auch etwas sinnstiftendes. Denn ein Leben ohne Sinn - also als rein biologische Existenz - können wohl nur die wenigsten Menschen verarbeiten. Oder der moderne Egomane, der kommt auch ohne Sinn zurecht, der hat ja sich selbst.
    17 49 Melden
    • Favez 16.09.2017 12:41
      Highlight Man kann auch nett zueinander sein, ohne an einen Gott zu glauben.
      58 4 Melden
    • kleiner_Schurke 16.09.2017 13:05
      Highlight @Thomas Brauchen sie wirklich diese Sammlung an Brutalitäten und Widerlichkeiten um ihrem Leben eine Sinn zugeben?
      31 13 Melden
    • _kokolorix 16.09.2017 16:28
      Highlight Muss noch ich mich wirklich durch die Bibel quälen um die grob geschätzt 50 Sätze zu lesen welche mir mein gesunder Verstand gratis und Franko schon längst vorgelesen hat? Was ist mit den vielen hundert Sätzen welche zu Gewalt, Unterdrückung und Bestrafung von Andersdenkenden aufrufen? Soll ich die einfach nicht lesen? Oder wieder vergessen?
      Was das permanente Lesen von sinnfreien Texten auslöst können wir ja in der islamischen Welt ausserordentlich gut beobachten. Dieser Zustand von galoppierender Intoleranz und Dummheit ist für mich alles Andere als erstrebenswert
      23 8 Melden
    • TheMan 16.09.2017 17:49
      Highlight kleiner_Schurke, der Atheist bzw der Nichtgläubige ist bezüglich dem was du Aufzählst Brutaler als der Christ/Jude. Den der Atheist Missbraucht den Namen Jesus für Krieg usw. Das merken die meisten Atheisten gar nicht und denken, wie Friedlich ist das Atheistenlebeh doch.
      8 28 Melden
    • Steely Dan 17.09.2017 01:02
      Highlight @TheMan: als gläubiger Mensch solltest Du weniger Fake News aka Lügen produzieren und das Gute im Menschen anzunehmen, stünde Dir besser zu Gesicht. Mir gelingt das sogar ohne die Angst vor einem strafenden Gott, denn ich weiss, dass diese Erde für alle genug zu bieten hätte, wenn wir es uns auch gegenseitig gönnen würden.
      10 1 Melden
    • TheMan 17.09.2017 15:55
      Highlight Steely Dan jeder Krieg wurde mit den Worten: Durch Gottes Willen führen wir diesen Krieg begonnen. Meist überall fällt diese Worte oder das es Jesus Wille sei. Wir sehen hier den Atheisten/Nichtchristen einen Namen verwenden um einen Krieg rechtfertigen wollen. Ein Christ würde das Nie tun. Den der Christ weiss: Jesus/Gott hat nie zu Krieg aufgerufen. Somit sind deine Worte, das ich FakeNews bringe oder Lüge wiederlegt. Deine Worte sind somit eine Lüge. Da immer und überall Jesus oder Gott missbraucht wird. Man schimpft sogar mit dem Namen Gottes oder sagt Gottseidank ist ihm nichts passiert.
      1 3 Melden
    • Steely Dan 17.09.2017 17:21
      Highlight Nun, Du scheinst die Bibel sehr selektiv zu lesen:

      "Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert."

      O-Ton von Deinem Helden.
      4 2 Melden
    • _kokolorix 17.09.2017 18:09
      Highlight Jesses Gott TheMan!
      Du solltest mal einen Seelenklempner aufsuchen. Bei dir spukts ja ziemlich im Oberstübchen.
      Die Bibel ist voll von Geschichten über Kriege und Völkermorde, angeordnet von Gott himself. Klar das Jesus das nicht selber kann, das ist wohl Chefsache, ausserdem hatte er nicht gerade viel Zeit bevor er hingerichtet wurde. Das neben ihm noch hunderte andere gekreuzigt wurden hat eigentlich noch keinen Christen gestört, obwohl doch Jesus angeblich für Gewaltlosigkeit einstand, genau so wenig wie die Unterdrückung der Frauen, welche die Apostel offen propagierten
      3 3 Melden
    • TheMan 18.09.2017 09:11
      Highlight Steely Dan Schwert in der Bibel= Bibel. Und er brachte den Frieden für alle Gläubige. Jedoch werden diese weder von den Atheisten akzteptiert noch von Andersgläubige. Die versuchen das Christentum zu vernichten mit Lügen usw. Ebenfalls möchte Jesus, das er im Leben die Nr.1 eines Menschen sein. Meistens ist dies aber die Familie. Was zu zwietracht führt, wen nicht die ganze Familie Christlich wird. Die Zwietracht säät er nicht. Nein Satan säät diese Zwietracht. @_kokolorix nur weil ich viel Weiss über die Bibel brauch ich einen Seelenklemptner?
      2 2 Melden
    • TheMan 18.09.2017 10:16
      Highlight @_kokolorix du weisst schon, im Mittelalter waren die Oberhäupter der Kirche, vor allem Machtgeile und Geldhungrige Menschen, welche meist keine Ahnung von der Bibel hatten. Dabei wurden Sie von Königen eingesetzt um den Königen mehr Macht zu geben. Also ist deine Aussage soweit falsch, den diese Menschen waren keine Christen. Sie spielten es nur vor.
      2 1 Melden
    • Steely Dan 18.09.2017 23:51
      Highlight Schwert = Bibel? Ja, ja, friedliche Sammlung von Fake News.

      Man stelle sich nur vor, ein Vater lässt seinen Sohn kreuzigen, um damit die Sünde von den Menschen zu nehmen in seiner göttlichen Allmacht.

      Sorry, aber da erübrigt sich jede Diskussion.
      0 0 Melden
    • kleiner_Schurke 19.09.2017 08:53
      Highlight Und last but not least: die Sünde die er ja selber über die Menschheit verhängt hat. Warum muss einer seinen Sohn umbringen lassen (eigentlich ja sich selber als Mensch-Gott Hybridwesen) damit er die von ihm selber verhängt Sünde vergeben kann? Tönte eher nach einer nicht unbedingt gesunden Psyche. Wäre wohle eher was für die Psychiatrie!
      2 0 Melden
    • TheMan 19.09.2017 10:17
      Highlight @Steely Dan Epheser 6:14-17
      "So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, bekleidet mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens! Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt! Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort!"
      Weil den Geist zu klein ist um das zu verstehen? So sehr liebt Gott sie Menschen, das er seinen eigenen Sohn Opfert. Ab und zu muss man was geliebtes Opfern, das etwas noch schöneres entsteht.
      0 2 Melden
    • Steely Dan 21.09.2017 07:42
      Highlight Ja, vor allem wenn man allmächtig ist, muss man etwas Geliebtes opfern, damit was Schöneres entsteht - denn man hat ja die Macht nicht, das auch ohne sein Liebstes zu opfern hinzukriegen. Abgesehen davon, dass der Typ da oben anscheinend schon aus lauter Wut fast die ganze Menschheit ersäuft hat. Damit was schöneres entsteht? Was denn bitte? Den ewigen Kampf, den Du, @TheMan, hier besingst?

      Ganz schön erfolglos, der Allmächtige, und ein Fall für den Psychiater.
      0 0 Melden
  • lilie 16.09.2017 11:37
    Highlight Ach, Herr Stamm wieder mit seiner eingeschränkten Sicht. 🙈

    Es ist keineswegs allen Religionen gemein, dass sie ihren Anhängern Hoffnung auf "das ewige Leben" machen. Im Hinduismus und Buddhismus ist sogar die ständige Wiedergeburt (auch eine Art "ewiges Leben") die eigentliche Verdammnis, aus der es auszubrechen gilt.

    Genauso wenig projiziieren alle Religionen Macht auf einen Gott. Im Buddhismus z.B. ist jeder für sich selber verantwortlich, Götter sind höchstens zur Unterstützung da.

    Wenn man Aussagen darüber machen will, was Religionen tun, sollte man auch eine Ahnung davon haben. 🙄
    25 49 Melden
    • kleiner_Schurke 16.09.2017 12:08
      Highlight Und der "Stamm-hat-keine-Ahnung-von-gar-nix-Preis" geht diese Wochen an Lilie!
      46 12 Melden
    • Wölfli beim Lamm 16.09.2017 12:22
      Highlight Ich frag mich, was es hier zu blitzen gibt. Sind wir in der Filterblase?
      9 23 Melden
    • Thadic 16.09.2017 12:46
      Highlight Buddhistische Mönche lernen die eigenen Bedürfnisse nicht mehr zu spüren. Das empfinde ich als extrem gewalttätig, denn meiner Meinung nach geht es im Leben darum sich selber kennenlernen und dazu gehört sicher auch seine "wahren" Bedürfnisse zuzulassen. Nun ist mir aber bewusst, dass es trotzdem Menschen gibt, die auch von dieser Religion einen Lebenshilfe erfahren. Ich bin Agnostiker, bin aber sehr überzeugt dass man niemandem seine Religion wegreden darf oder kann. Man kann höchstens sich dafür einsetzen, dass die Praktizierung der Religion anderen nicht schadet.
      21 4 Melden
    • TheMan 16.09.2017 14:01
      Highlight kleiner_Schurke und der Preis für den, dem Stamm-alles-glauben-und hinterher-zu-laufen geht an kleiner-Schurke
      10 23 Melden
    • rodolofo 16.09.2017 15:17
      Highlight Wenn die Wieder-Inkarnation eine Verdammnis sein soll, dann möchte ich erst recht kein Buddhist, oder Hindu sein.
      7 3 Melden
    • Steely Dan 17.09.2017 01:11
      Highlight Der Buddhismus kennt weder Gott noch die ewige Seele und ist eher eine Philosophie denn eine Religion, aber eben, man sollte seine Inkontinenz nicht damit beweisen, dass man bei jedem Thema die Konifäre spielt - gilt besonders bei fremden Worten wie auch anderen Religionen.

      Ach, Lilie auf dem Felde, bleib doch beim Christentum, denn es kommt echt keiner zu Gott als durch Ihn.
      7 2 Melden
    • HonoLulu 17.09.2017 08:18
      Highlight @Steely Dan, hast du sehr gut geschrieben 😂😂😂
      2 1 Melden
    • lilie 17.09.2017 12:43
      Highlight @Steely Dan: Danke, du hast meinen Punkt sehr gut zusammengefasst. Wenn du jetzt statt "Lilie auf dem Felde" "Hugo in allen Kirchen" geschrieben hättest, hättest du meine Zustimmung. ;)

      Nur noch ein Punkt: Der Buddhismus gilt als Weltreligion, obwohl es mehr Züge einer Philosophie hat. Und genau das ist mein Punkt: Man kann nicht das Wort "die Religion(en)" benutzen und dabei ignorieren, dass es auch solche gibt, die ganz anders ticken als Herrn Stamms geliebtes Christentum.

      Naja, ich bin konfessionslos, mir kanns eh wurscht sein. Ich lese halt einfach lieber fundierte Artikel als sowas.
      4 1 Melden
  • Ylene 16.09.2017 11:21
    Highlight What's the meaning of life? 42... 42 ist * in ASCII Code, Douglas Adams kannte sich mit IT aus und wusste das dementsprechend. Also, der Sinn laut ihm ist, was auch immer du willst - er ist auch nicht für jeden das selbe und er muss das auch gar nicht sein. Fröhliches Sinnsuchen allerseits - aber haltet euch auf der Suche bitte an Kant! Merci
    18 1 Melden
    • Favez 16.09.2017 11:54
      Highlight Nette Geschiche mit dem ASCII Code. Sie stimmt aber nicht. Adams hat gesagt, er habe die Zahl 42 willkürlich gewählt.
      7 3 Melden
    • Ylene 16.09.2017 12:26
      Highlight Quelle? ;-) Aber ja, gut möglich. Passt auch wieder, dass die ganze Suche zu einem zufälligen Resultat führt.
      6 1 Melden
    • Favez 16.09.2017 13:17
      Highlight "It was a joke. It had to be a number, an ordinary, smallish number, and I chose that one. Binary representations, base 13, Tibetan monks are all complete nonsense. I sat on my desk, stared in to the garden and thought 42 will do. I typed it out. End of story."
      http://www.independent.co.uk/life-style/history/42-the-answer-to-life-the-universe-and-everything-2205734.html
      12 1 Melden
    • Ylene 16.09.2017 14:52
      Highlight Merci! ☺️
      7 1 Melden
    • _kokolorix 16.09.2017 16:34
      Highlight Der * passt als Jokerzeichen auf so ziemlich alles, von Nichts bis zur ganzen Bibel...
      Von daher schon ziemlich passend, ob zufällig oder nicht
      4 1 Melden
  • Wölfli beim Lamm 16.09.2017 11:11
    Highlight Was Herr Stamm offenbar aus dem Ersten (Alten) Testament gelernt hat, ist dass die Frau nicht zählt. Sie tritt höchstens als Ehebrecherin auf und als Gebährerin von Söhnen.
    4 31 Melden
    • Michael Bamberger 16.09.2017 11:43
      Highlight Wölfli: "...aus dem Ersten (Alten) Testament gelernt hat, ist dass die Frau nicht zählt."

      im Neuen Testament ist die Frau genauso wenig wert:

      "Der Mann darf sein Haupt nicht verhüllen, weil er Abbild und Abglanz Gottes ist; die Frau aber ist der Abglanz des Mannes. Denn der Mann stammt nicht von der Frau, sondern die Frau vom Mann. Der Mann wurde auch nicht für die Frau geschaffen, sondern die Frau für den Mann." (1. Kor. 11,7-9)
      27 4 Melden
    • Wölfli beim Lamm 16.09.2017 12:18
      Highlight @Bamberger. Das macht es nicht besser! Ausserdem kennen wir den "Apostel" Paulus ja. Er ist Jesus nie wirklich begegnet, nur in seinen Visionen. Im Gegensatz zu Maria Magdalene der "Apostelin der Apostel". Das hat ihn offenbar gewurmt - ein Weib als Vertraute Jesu, erste Zeugin der Auferstehung
      Christi. Da muss Gegensteuer her. Auch die Kirchenväter waren richtige Frauenverächter und Hasser.
      10 11 Melden
    • Regas 16.09.2017 12:36
      Highlight @Michael Bamberger: Sind Gleichwertig:
      Gal 3,28 Jetzt ist es nicht mehr wichtig, ob ihr Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen seid: In Jesus Christus seid ihr alle eins.
      10 4 Melden
    • Wölfli beim Lamm 16.09.2017 12:47
      Highlight @Regas. Paulus hat sich in seinen Briefen öfters widersprochen. Einmal schreibt er, das Weib habe in der Gemeinde zu schweigen, dann schreibt er, wenn das Weib in der Gemeinde ptedige, soll es sein Haupt bedecken.
      4 1 Melden
    • Pascal1917 16.09.2017 13:16
      Highlight Die Kirchenväter waren doch keine Frauenverächter. Die haben Frauen geliebt; von vorne und hinten und was es sonst noch alles gibt! :D
      5 6 Melden
    • Regas 16.09.2017 13:41
      Highlight @Wölfli: Paulus hat die Briefe für die einzelnen Gemeinden geschrieben. Deshalb haben diese keine allgemeine Gültigkeit.
      4 3 Melden
    • simson 16.09.2017 13:43
      Highlight Bitte den Kontext von solchen Paulus-Aussagen beachten! Er schreibt nie an eine zufällig erkorene Gemeinde - auch nicht in seinen sogenannten Rundbriefen. Es gilt zu beachten, an wen, wann und vor allem mit welchem Ziel er die Briefe schrieb...
      6 3 Melden
    • TheMan 16.09.2017 14:03
      Highlight Im NT sind Frauen gleich wert. Jesus sprach: Ehret Vater und Mutter.
      5 4 Melden
    • rodolofo 16.09.2017 15:23
      Highlight @ simson
      In dem Fall wäre Paulus ein Opportunist und Schleimer gewesen.
      Auch nicht viel besser, als ein Frauenverächter zu sein...
      8 3 Melden
    • _kokolorix 16.09.2017 16:55
      Highlight Kein Autor des NT hat zu Jesus Zeiten gelebt. Alles ist vom Hörensagen aufgeschrieben worden. Es gab unter den Aposteln Wirr- und Dummköpfe, Rassisten, aber nur einen literarisch begabten Schriftsteller (nach Dawkins).
      Die Texte haben noch nicht einmal einen historischen Wert, da sie mehrmals übersetzt und im Kontext der herrschenden Lehre umgeschrieben wurden
      9 5 Melden
    • TheMan 16.09.2017 17:38
      Highlight Falsch Paulus lebte zu Zeit Jesus. Johannes auch. Was du schreibst stimmt alles nicht. Aber egal du hasts probiere.
      4 7 Melden
    • _kokolorix 16.09.2017 19:19
      Highlight @TheMan
      Paulus war zu Jesus Lebzeiten vermutliche ein Kind, und nicht einmal diese Vermutung ist belegt, Die Person Johannes als Evangelist mit dem Jünger Johannes gleichzusetzten ist zwar verbreitet aber falsch
      5 1 Melden
    • TheMan 16.09.2017 20:17
      Highlight _kokolorix Paulus war ein Jünger Christus.
      0 9 Melden
    • _kokolorix 16.09.2017 20:49
      Highlight @TheMan
      Nein, war er nicht. Der Jünger hiess Petrus
      9 0 Melden
  • Dr.Bogyman 16.09.2017 10:48
    Highlight Ich denke eigentlich es ist Sinnlos irgendwie zu beweisen dass es Gott gibt oder nicht gibt. Auch wenn es interesannt ist. Entweder wir GLAUBEN oder GLAUBEN eben nicht. Es ist eben ein GLAUBEN und kein BEWEISEN.

    Und ja der GLAUBE kann sehr gut tun wie er auch schaden kann. Mir tuts gut aber andern tuts nicht so gut weil sie es falsch machen. Weil Sekten und so...

    Wenn mann ein Hammer hat schlägt man damit den Nagel ins Holz und nicht sich selbst oder andern damit auf den Kopf...
    28 4 Melden
    • Hallo22 16.09.2017 11:45
      Highlight Genau meine Meinung. Entweder glaubt man oder nicht. Die Existenz wie auch die Inexistent Gottes können nicht bewiesen werden.
      16 5 Melden
    • Thadic 17.09.2017 09:06
      Highlight Ich finde es total gut wie du das machst und schreibst. Ich als Agnostiker wehre mich immer gegen den Versuch gewisser Mitmenschen jemand zu überzeugen dass sein Glaube falsch sei. Es gibt aber ein Gebot vieler Religionen welches diese mögliche Harmonie stört. Du müsstest nämlich zum Beispiel als Christ andere davon überzeugen, dass deine Religion die einzig richtige ist.
      2 0 Melden
    • Dr.Bogyman 17.09.2017 19:00
      Highlight Cool. :-)
      1 0 Melden
  • blaubar 16.09.2017 10:45
    Highlight Diese Titel-Aussage halte ich nicht für richtig. Es ist die typische Esoteriksicht (pardon). Ich glaube viel mehr, dass der "Sinn" darin besteht, dass der Mensch merkt, dass er mit allem im Universum komplett verschränkt ist und er mehr wie eine Welle im Meer ist. Eine Welle isoliert von den anderen Wellen und vom Wasser anzuschauen, ist dabei nicht sinnvoll. Genau das tut der Mensch aber in extremis. Die Spezialität des Menschen ist, sich und andere von allem möglichen abzutrennen. Dabei glaubt er, Bewusstsein zu erlangen. Meine Meinung.
    14 5 Melden
    • Regas 16.09.2017 12:21
      Highlight blaubar@ Das mit dem Universum und der Welle tönt jetzt aber wirklich Esoterisch.
      11 2 Melden
    • blaubar 16.09.2017 12:54
      Highlight Überhaupt nicht. Diese Einsichten ziehe ich unter anderem aus den Vorträgen des Quantenphysiker und Max-Planck-Institutleiters Hanspeter Dürr. Esoterik=Weg nach innen (also die Stamm-Variante). Was ich geschrieben habe, ist eher Überdentellerrandschauen. Wir können uns nicht isoliert betrachten, weil wir schlicht keine Individuen sind, physikalisch einwandfrei belegbar.
      5 2 Melden
    • Regas 16.09.2017 13:35
      Highlight @blaubar: Die Menschliche Existenz hat nichts mit Quantenphysik zu tun. Der Mensch ist ein Objekt das den Regeln der Klassischen Physik in Zusammenspiel mit der Immateriellen Informationstheorie folgt. Er ist also letztlich eine Programmgesteuerte Maschine.
      1 8 Melden
    • blaubar 16.09.2017 14:34
      Highlight @Regas: "Die Menschliche Existenz hat nichts mit Quantenphysik zu tun"
      Äh, doch. Alles hat mit Quantenphysik zu tun, da alles ausschliesslich aus Quanten besteht. :-)
      4 1 Melden
    • blaubar 16.09.2017 14:36
      Highlight Die Klassische Physik ist übrigens seit über hundert Jahren komplett überholt. Nach klassischer Physik gäbe es weder CD-Player noch Navi.
      3 2 Melden
    • blaubar 16.09.2017 14:39
      Highlight "programmgesteuerte Maschine". Nein, falsch. In der Realität ist das Programm selbst zur Maschine geworden (siehe Quantenphysik, nix Esoterik, mathematisch einwandfrei bewiesen). Ich empfehle den aktuellen Stand der Quantenphysik. Ziemlich krass. Aber ich will hier keine Verunsicherung auslösen.
      2 1 Melden
    • lukass 16.09.2017 14:45
      Highlight @blaubar: Schau dir mal diesen Video an:
      =
      0 1 Melden
    • Regas 16.09.2017 14:55
      Highlight Nachtrag: Natürlich können wir uns nicht isoliert betrachten weil alle Individuen über verschiedenartige Kanäle miteinander kommunizieren und sich so gegenseitig beeinflussen. Die ganze Menschheit inklusive aller Lebewesen auf unserem Planeten bilden ein rückgekoppeltes System, welches wegen seiner Komplexität völlig undurchschaubar ist. Das alles hat nichts mit Verschränkung von Teilchen zu tun, welche im (sub)atomaren Bereich stattfinden.
      2 0 Melden
    • Share 16.09.2017 15:00
      Highlight @blaubar
      Das von dir beschriebene Phänomen würde ich eher im Bereich des Raum-Zeit-Kontinuums ansiedeln und die Ausdehnung des Raums eingehender studieren. Die Metapher der Welle führt in die Irre. Nur, das das mal gesagt ist. Da gibt es keinen Sinn und kein Bewusstsein, aber ganz viel Wechselwirkung.
      1 0 Melden
    • rodolofo 16.09.2017 15:31
      Highlight @ Regas
      ... gemäss dem (überholten) "Mechanistischen Weltbild".
      Heute befinden wir uns aber in einer neuen Phase des "Vernetzten Denkens".
      Da Alles mit Allem zusammenhängt und kommuniziert, bewirkt eine Veränderung an einem Punkt des Netzwerkes sofort Veränderungen an allen anderen Punkten des Netzwerkes.
      Diese Veränderungen an allen anderen Punkten des Netzwerkes wiederum führen an allen übrigen Punkten de Netzwerkes wieder zu Veränderungen, usw.
      Damit organisiert und reguliert sich das Gesamtsystem ständig selber, muss also nicht repariert werden, wie eine Maschine.
      2 1 Melden
    • Regas 16.09.2017 15:35
      Highlight @blaubar: Ja die Laser Diode und die Halbleiter im CD-Player funktionieren nach den quantenmechanischen Regeln. Der Rest folgt jedoch der klassischen Physik. Der Versuch ein Flugzeug mit Hilfe von Quantenmechanischen Regeln zu konstruieren wird völlig scheitern.
      Ein Programm wird nie zu einer Maschine genauso wenig wie ein Buch zu dessen Inhalt wird. Information wird nie zu Materie, Materie ist aber immer erforderlich um die Information zu speichern oder weiterzugeben. im Gegensatz zur gespeicherten Information sind auch zwei verschränkte Atome aus Materie.
      1 3 Melden
    • Regas 16.09.2017 16:23
      Highlight @rodolofo: Genau darin besteht ja das für mich so unverständliche Wunder, dass eben dieses Komplexe Weltsystem bestehend aus Milliarden von sich überlagernden Regelkreisen seid Jahrmillionen noch nie aus dem Ruder gelaufen ist. Und dass ein Wesen existiert welchem diese Zusammenhänge langsam ins Bewusstsein kommen.
      3 0 Melden
    • blaubar 16.09.2017 17:59
      Highlight Achtung: Ich sage nicht, dass alles mit allem im Sinn der Quantenphysik "verschränkt" ist, das meine ich nicht. Vielmehr hängt alles (Wechselwirkung) zusammen und kann nicht isoliert betrachtet werden. Die Quantenphysik ist aber trotzdem relevant, weil sie nahelegt, dass im Kern der Materie eben keine Materie sondern Beziehungsstrukturen übrigbleiben. Die Hardware besteht eben aus der Software selbst. Das ist eine Kernerkenntnis, die ich bahnbrechend finde und für alles relevant ist. @lukass: die Dame kenne ich natürlich :-) Ziehe allerdings HP Dürr vor.
      2 1 Melden
    • blaubar 16.09.2017 18:02
      Highlight @Regas: Das faszinierende ist eben, dass im Atomkern chaotische (nicht genau vorhersehbare) Abläufe herrschen, aber auf der Makroebene sind es plötzlich extrem genaue Gesetzmässigkeiten. Woher kommen die denn auf einmal? Woher kommt die ganze Ordnung her?
      3 0 Melden
    • blaubar 16.09.2017 18:05
      Highlight @Regas:
      "Information wird nie zu Materie, Materie ist aber immer erforderlich um die Information zu speichern oder weiterzugeben."

      Nein, das ist falsch. Das stimmt im Makrobereich zwar, aber generell ist es eben falsch. Im Kern ist nur noch "Software" keine Materie, das ist ja gerade das Fatale und Unbegreifbar. Schau dir ein paar Vorträge von Hnaspeter Dürr an. Es ist unglaublich. Hundert Jahre alt, die Erkenntnis, aber es überfordert offenbar immer noch.
      2 0 Melden
    • rodolofo 16.09.2017 18:40
      Highlight @ Regas
      Die Vorgänge können sehr wohl "aus dem Ruder laufen", so wie Galaxien, Sonnen und Himmelskörper miteinander kollidieren können!
      Der "Unfall" gehört aber zum "Normalfall" dazu und ist selber wieder Voraussetzung für das was nachher kommt.
      So schlimm und verheerend all die vorangegangenen Kriege, Seuchen und Naturkatastrophen für die damals lebenden Lebewesen waren, so verdanken wir heute lebenden Lebewesen unter anderem auch solchen "Unfällen" unsere Existenz!
      Es gibt also, aus einer ganzheitlichen Perspektive heraus betrachtet, keine Fehler, bzw. die "Fehler" sind Teil der Perfektion.
      2 1 Melden
    • Regas 16.09.2017 18:47
      Highlight @blaubar: Software ist nichts anderes als Information.
      0 0 Melden
    • blaubar 16.09.2017 19:12
      Highlight @Regas: Richtig. Materie besteht im Kern nicht aus Materie sondern aus Information (Quantum) Das hat schon Platon vermutet. Und heute ist es bewiesen. Verstanden?
      2 0 Melden
    • blaubar 16.09.2017 21:49
      Highlight Und Information ist nichts anderes als eine Beziehungsstruktur. Und im Kern ist die PRIMÄR, das heisst AUS dieser Struktur entsteht erst die Materie. Das ist eigentlich mit unserem Verstand nicht zu bewältigen, ist aber so.
      2 0 Melden
    • Share 17.09.2017 17:18
      Highlight @Rod
      Das hast du aber schön gesagt. Ein Hoch auf die Chaostheorie.
      1 0 Melden
  • Wölfli beim Lamm 16.09.2017 10:41
    Highlight Lange hat die Kirche Glaubensinhalte missbraucht um dem Volk mit Verdammnis und Strafen eines zornigen Gottes Angst zu machen. Angst macht gefügig und so konnte die Kirche ihre Macht ausbauen. Heute sind wir frei. Drum: Abraham liess allen Reichtum hinter sich und suchte Gott. Der liess ihn zappeln, und als er sich endlich durch Boten bemerkbar machte, war die Botschaft simpel: Abraham, Du wirst der Stammvater eines grossen Volkes sein. Abraham war enttäuscht. Ist das Alles? Die Botschaft hinter der Botschaft: Wer Gott dient, dient dem Leben. Auch gut: nur dem Leben.
    2 18 Melden
    • Regas 16.09.2017 12:18
      Highlight @Wölfli "Wer Gott dient, dient dem Leben. Auch gut: nur dem Leben" Mann kann Gott getrost weglassen und trotzdem dem Leben Dienen.
      8 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 16.09.2017 12:48
      Highlight @Regas. Sag ich ja.
      3 0 Melden
  • rodolofo 16.09.2017 10:32
    Highlight Für mich selber habe ich den Sinn darin gefunden, meinen Gedanken und Gefühlen zu folgen und zu vertrauen.
    Aber das ist stark vereinfacht gesagt.
    Sehr viele, dieser Gedanken und Gefühle kommen ja gar nicht von mir, sondern sind in mich "eingewandert".
    Sie haben sich in meinem Kopf eingenistet, wie Zugvögel, die von weit her kommen, wenn die Jahreszeit günstig ist, und sich auch wieder auf die weite Reise in wärmere Gefilde aufmachen, wenn der kalte Winter vor der Tür steht.
    Wir können das alles staunend und forschend beobachten. Wirklich begreifen werden wir dieses "Grosse Wunder" (Gott) nie.
    7 5 Melden
  • Sensenmaa 16.09.2017 10:19
    Highlight Endlich mal ein philosophisches Thema. 🖒
    13 2 Melden
  • Sensenmaa 16.09.2017 10:15
    Highlight Den Sinn des Lebens kann sich nur jeder selbst geben. So wie Glück welches aus Zufriedenheit ensteht. Wer Zuefrieden ist ist auch Glücklich. Namaste ☸
    6 3 Melden
  • shthfckup 16.09.2017 10:13
    Highlight Spiritualität und das Leben gehen Hand in Hand. Spiritualität, ist eine Kraft die nebenher mitläuft. Sich nur noch auf Spiritualität zu fokussieren, bedeutet das Leben ab zu lehnen.

    9 4 Melden
    • _kokolorix 16.09.2017 12:10
      Highlight Spiritualität ist die krampfhafte Suche nach einem tieferen Sinn wo keiner ist. Nur Menschen die nicht akzeptieren können, dass sie für ihr Leben die volle Verantwortung tragen, müssen den Lebenssinn in etwas suchen was ausserhalb ihrer Kontrolle steht.
      Diese Unsicherheit führt zu Hierarchien, Hierarchien führen zu Missbrauch, und voila, willkommen in der Realität ...
      7 5 Melden
    • shthfckup 16.09.2017 13:16
      Highlight Spiritualität ist das anerkennen und respektieren von leben und hat nichts mit dem zutun was du hier schreibst. Ich würde mich als spirituel bezeichnen und mir käme es niemals in sinn meine verantwortung ab zu geben. Ich bin die ursache und meine realität eine wirkung.

      Das was du beschreibst, ist die gier des menschen weil er erkannt hat dass man in namen gottes viele menschen manipulieren kann und ist meiner meinung mach pseudo spiritualität und da gehören alle religionen rein. Dogmas nichts weiter.
      6 0 Melden
    • simson 16.09.2017 13:52
      Highlight _kokolorix@ ...und trotzdem bin ich aus eigener Erfahrung überzeugt, dass es einen Mittelweg zwischen Spiritualität und Verantwortung übernehmen gibt! Alles, was ich erklären kann (bspw. Klimaerwärmung und die daraus entstehenden Schäden), habe ich zu verantworten. Was ist aber mit den sog. Zufällen, die ich nicht 100% erklären kann (bspw. Entstehung des Universums)?
      Gesunder Menschenverstand liegt irgendwo zwischen Spiritualität, sprich Suche nach dem Unerklärlichen, und dem Verstand / dem rational Fassbaren.
      3 1 Melden
    • shthfckup 16.09.2017 14:37
      Highlight Die enstehung des universum ist kein zufall, sondern eine logische konsequenz.
      1 2 Melden
    • _kokolorix 16.09.2017 16:16
      Highlight Spiritualität ist die Erklärung von Unverstandenem durch magische, mythische und religiöse Vorgänge. Es entspricht in etwa dem, was die Gläubigen dieser Welt taten bevor sie von den grossen Religionen unterjocht wurden.
      Es gibt Dinge die wir (noch)nicht verstehen, aber diese mit irgendwelchen Fabelwesen, Geistern oder unbekannten Energien zu erklären bringt uns weder menschlich noch wissentlich weiter. Diese Ansichten führen direkt zur Religion, welche wir doch zu überwinden versuchen.
      Der Zufall ist nichts unerklärliches sondern die logische Folge aus der heisenbergschen Unschärferelation
      1 1 Melden
  • Michael Bamberger 16.09.2017 09:47
    Highlight Himmlische Aussichten:

    Wer verspürt grössere Lust, gemeinsam mit einem jenseitigen Diktator (und nebenbei Schöpfer der Hölle) eine Ewigkeit lang in seinem Himmel zu verbringen?

    Abgesehen davon, wie stellt sich der oder die Himmelssehnsüchtige eine Ewigkeit in einem wie auch immer gearteten Himmel vor?

    Was unternimmt man im Himmel während dieser nimmer endenden Ewigkeit, ohne dass einen die Langeweile irgendwann in die himmlische Klapsmühle spediert, um nur diese himmlische Widersinnigkeit unter unzähligen hervorzuheben?
    12 9 Melden
    • Hallo22 16.09.2017 11:41
      Highlight Nur so nebenbei die Hölle wurde laut Bibel nicht von Gott geschaffen sondern von dem gefallenen Engel Luzifer (Satan).
      3 14 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.09.2017 12:18
      Highlight Hallo, wo steht denn das?
      Quelle bitte.
      5 6 Melden
    • Wölfli beim Lamm 16.09.2017 12:26
      Highlight Die Hölle ist übrigens eine Vorstellung aus vorchristlicher, "heidnischer" Zeit und wurde vom Christentum und später vom Islam übernommen, weil sich damit gut einschüchtern lässt.
      10 3 Melden
  • Stichelei 16.09.2017 09:42
    Highlight Mit den Dingen, die wir nicht verstehen können, versuchen wir Menschen umzugehen, indem wir ihnen einen (vielfach verborgenen) Sinn zuweisen. Und was wir eigentlich am wenigsten verstehen, ist unsere eigene Existenz. Wir sind die einzigen Lebewesen, die einer bewussten Selbstreflexion fähig sind (die Erlangung dieser Fähigkeit war das Ereignis, das die Bibel als Sündenfall darstellt; der Apfel wuchs ja am Baum der Erkenntnis). Deshalb versuchen wir auch, speziell dieser unserer Existenz einen Sinn zu geben und können es nicht ertragen, dass wir einfach sind, ohne Sinn und Zweck.
    9 0 Melden
  • dracului 16.09.2017 09:16
    Highlight Das Leben wäre für alle lebenswerter, wenn wir im Diesseits und mehr im Augenblick leben würden. Der Glaube an das Jenseits hat Tradition und gerade die Katholische Kirche war Handlanger und Mitregent von Königen und Kaisern. Dank dem Glauben an das Jenseits kombiniert mit viel Angst werden die Völker bis heute ausgebeutet. Gebete sind dabei wie Beruhigungstabletten, die uns gleichgültig gegenüber Ungerechtigkeiten machen. Für mich ist auch das Folterinstrument, das Kreuz, eine allgegenwärtige Ermahnung der Kirche: Wehe ihr nehmt euer Leben selber in die Hand, dann ergeht es euch wie Jesus!
    26 8 Melden
    • Dr.Bogyman 16.09.2017 10:36
      Highlight Ja gut Kirche hin oder her aber ich glaube nicht dass Jesus das verkündet hat was die Kirche behaupted.

      Wenn du dich auf das Jenseits Vorbereitesd dann wird sich automatisch auch das Diesseits verbessern. Das hängt zusammen denke ich.

      Du lernst dich damit zu begnügen was dir Gott schon gegeben hat und lernst nicht habgierig zu sein. So kann man das Leben besser ertragen in dem man einfach akzeptiert. Gott gibt dir dann automatisch noch mehr in diesem Leben. Habs selber erfahren. Einfach akzeptieren und loslassen. Und das Gebet hilft dir dabei.
      8 7 Melden
    • Wölfli beim Lamm 16.09.2017 10:52
      Highlight Sie beschreiben, wie die Glaubensinhalte missbraucht wurden, um die Menschen zu unterdrücken. Die christlichen Kirchen haben keine Macht mehr und der Blick ist frei auf die Glaubensinhalte. Oder man muss gar nichts Religiöses glauben. Was kommt aber mit dem politischen Islam auf uns zu? Was macht der
      IS im Namen der Weltreligion Islam? Welchen Machtanspruch versucht der politische Islam mit brutaler Gewalt durchzusetzen? Warum schreiben wir hier eigentlich über das Christentum, während unsere Freiheit von aus einer andern Ecke heraus bedroht wird?
      5 7 Melden
    • Chrutondchabis 16.09.2017 12:53
      Highlight Jesus hats nie gegeben, so what?
      2 9 Melden
    • Dr.Bogyman 16.09.2017 13:32
      Highlight @ Wölfli Wenn der Westen aufhört die Saudis zu unterstützen wird diese Fundamentalistische Strömung auch aufhören. Aber vielleicht muss der Westen zuerst bankrott gehen. Oder Hoffentlich nur Amerika. Ich weis es nicht. Wird aber bald eintreffen denke ich.

      Glaub mir die mehrheit der Muslimen Unterstützen diese Verückten nicht. Die meisten wollen nicht so leben.
      5 0 Melden
    • rodolofo 16.09.2017 15:50
      Highlight @ BigPun
      Der heutige, rigide und Lust-feindliche, Anti-Westliche Islamismus ist paradoxerweise eine Folge der Westlichen Einmischungen vor und nach dem "Kalten Krieg".
      Damals gab es in den Arabischen Ländern eine starke sozialistische, kommunistische und laizistische, Pan-Arabische Bewegung!
      Diese wurde aber sehr undifferenziert bekämpft, indem z.B. die Muslimbrüder, oder Saddam Hussein unterstützt wurden.
      Die UdSSR ihrerseits hat die Arabischen Revolutionäre im Stich gelassen, weil sie selbst längst Stalinistisch-Faschistisch geworden war.
      Auch Al Kaida wurde ja mit US-Unterstützung gross...
      1 1 Melden
    • Dr.Bogyman 16.09.2017 17:31
      Highlight War Saddam nicht auch einer der Pan Arabischen Bewegung?
      1 1 Melden
    • rodolofo 16.09.2017 19:04
      Highlight @ BigPun
      Da könnten wir den bekannten Schweizer Filmemacher Samir bei Gelegenheit fragen.
      Ich war einmal an einer Première für einen Film, den Samir über seine Familie gedreht hatte, die aus dem Irak flüchten musste, nachdem Saddam Hussein in der Baath-Partei einen Putsch im Stile eines Stalin durchgeführt hatte und mit Oppositionellen und Regimekritikern im Land kurzen und brutalen Prozess machte.
      Der Vater von Samir soll ein überzeugter Kommunist gewesen sein.
      Wie wir wissen, haben die Amis Saddam's Gewaltherrschaft lange gestützt und militärisch ausgerüstet, auch um den Iran zu schwächen.
      3 0 Melden
  • bschuele 16.09.2017 09:09
    Highlight Der Sinn des Lebens ist leben!
    30 1 Melden
  • MarZ 16.09.2017 09:09
    Highlight Wieso soll eine zufällige Verkettung von Aminosäuren irgend einen Sinn verfolgen?
    25 9 Melden
    • Wölfli beim Lamm 16.09.2017 10:54
      Highlight Dann frag ich aber, woher dieser ausgeprägte Ueberlebenswillen in jedem Lebewesen kommt.
      Die Frage nach dem Sinn ist vielleicht falsch. Vielleicht ist das Leben einfach einzigartig, einmalig und deshalb kostbar. Da brauchts ev. gar keine Fragen mehr.
      6 6 Melden
    • MarZ 16.09.2017 11:37
      Highlight Das lässt sich evolutionstechnisch sehr einfach erklären: die ohne Überlebenswillen sterben einfach aus.
      18 1 Melden
    • _kokolorix 16.09.2017 12:17
      Highlight Deshalb sind auch die Verkettungen der Aminosäuren alles andere als zufällig. Es sind die, welche sich besser halten, sich besser reproduzieren, welche häufuger vorkommen. Der Zufall bestimmt nur was neues entsteht, nicht was sich bewährt und wss nicht
      5 3 Melden
  • TheMan 16.09.2017 09:08
    Highlight Der Sinn des Lebens: 42
    27 5 Melden
    • Kampfhamster 16.09.2017 10:04
      Highlight Und wie lautet die Frage? ;)
      4 7 Melden
    • Chrutondchabis 16.09.2017 10:08
      Highlight Daumen nach oben ;-)
      8 1 Melden
  • Franz0506 16.09.2017 09:07
    Highlight Wer nicht glaubt, dass die Seele unsterblich ist, braucht sich mit seinem einfachen Gemüt und Denken keine weiteren Gedanken über den Sinn des Lebens zu machen. Das hat sich dann ja nach demTode sowieso erledigt. Denn, dass alles nur Zufall sein soll, das glauben ja nur die Einfältigen, weil sie zu viele Fakten verdrängen.

    Jesus sagte ja,:"Ich gehe hin um euch eine Stätte zu bereiten" und auch "Mein Reich ist nicht von dieser Welt".

    So ist es deutlich sinnvoller im Leben so zu wirken, dass alle anderen auch ein gutes Leben haben können, denn jeder wird einmal ernten, was er gesät hat
    14 59 Melden
    • Wölfli beim Lamm 16.09.2017 10:57
      Highlight Die Blitzer reagieren offenbar mit einem allergischen Schock, wenn sie das Wort Jesus nur schon lesen. Stimme Ihnen zu. Bevor wir uns aber fragen, was denn nach dem Tod sein wird, sollten wir uns bemühen gute Menschen zu sein. Dann kommts dann auch nach dem Tod richtig.
      11 12 Melden
    • karl_e 16.09.2017 11:08
      Highlight Einfältig ist wohl derjenige, der an die "Unsterbliche Seele" glaubt. Beweisbar ist diese Seele nicht, es sei denn man verstehe darunter die elektrischen Abläufe in den Nervenzellen des Gehirns. Wenn der Strom abgestellt wird, so ist also definitiv Schluss mit der Seele.
      Schade. Es wäre wirklich tröstlich, wenn jeder erntet, was er gesät hat.
      16 7 Melden
    • Regas 16.09.2017 11:49
      Highlight Lieber Franz ich möchte nicht aus lauter Angst in die Hölle zu kommen Gutes tun, sondern aus Freude dem anderen zu helfen, in der Hoffnung dadurch auch Gutes zu ernten. Dazu brauche ich keine unsterbliche Seele. Übrigens es gibt Religionen die unter "Gutes Tun" auch das blutige Bekämpfen von anders Gläubigen propagieren.
      17 0 Melden
    • Share 16.09.2017 15:35
      Highlight @Fra
      Es heisst ja nicht umsonst Religionsstifter.
      0 0 Melden
    • rodolofo 16.09.2017 15:56
      Highlight Ich habe den Haken gerade in diesem "Sich bemühen, ein guter Mensch zu sein" entdeckt, bzw. in dem von vielen Lebensratgebern empfohlenen "POSITIVEN Denken".
      Seitdem ich mich nicht mehr bemühe, ein guter Mensch zu sein, fühle ich mich rundum wohl und zufrieden, was offenbar auch meiner Umgebung Wohlsein und Zufriedenheit beschert.
      Als ich aber krampfhaft versuchte, ein guter Mensch zu sein, war ich dermassen verknorzt und unsensibel, dass ich bei meiner Umgebung nur mässig ankam.
      Auf dem Höhepunkt meiner ideologischen Selbst-Blockade merkte ich, dass ich ein Teufel geworden war...
      1 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 16.09.2017 16:51
      Highlight @Share. Nur war nicht Jesus der Religionsstifter, sondern Paulus. Jesus ist als Jude gestorben.
      3 0 Melden
    • Share 16.09.2017 17:58
      Highlight @Wolf
      Paraphrasieren will gelernt sein. Aber du hast ja noch Zeit.
      0 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 16.09.2017 23:56
      Highlight @Share. Paraphrasieren kann man nur eine Quelle. Sind Franz und Sie eine Quelle?
      0 0 Melden
    • Share 18.09.2017 21:06
      Highlight @Wolf
      Ist das philosophisch zu verstehen?
      0 0 Melden
  • Natürlich 16.09.2017 08:57
    Highlight Einer der grössten Widersprüche liegt ja darin, dass Gott allwissend ist, wir aber trotzdem einen freien Willen haben sollen.
    Funktioniert halt einfach mal überhaupt nicht.
    Wenn man sich überlegt, dass Gott bei jedem Menschen (bereits vom Mutterleib an) weiss, ob dieser in den Himmel (Paradies) oder Hölle (ewige Verdammnis) kommt ist dass doch total absurd, unfair, ein Irrsinn!
    Spätestens als ich dies erkannt hatte, war für mich klar, dass ich aus meiner damaligen Freikirche austrete.
    35 10 Melden
    • Lord_Mort 16.09.2017 10:01
      Highlight Gratulation zu diesem Schritt! Ist sicher nicht so einfach aus einer Freikirche auszutreten, wie aus der reformierten Kirche. 😃
      14 3 Melden
    • shthfckup 16.09.2017 10:16
      Highlight Gott kann nur Allwissend sein weil wir eben einen freien Willen haben. Jede Situation ist irgendwo auf der Erde oder im gesammten Universum bereits geschehen und da Gott alles ist was existiert sind alle Erfahrungen auch seine Erfahrungen. Wenn man Gott weglassen will, denke ich, dass jede Situation, jede Information bereits im Urknall enthalten war.
      6 15 Melden
    • Dr.Bogyman 16.09.2017 10:21
      Highlight Ich will jetzt nicht deine Freikirche oder was auch immer für eine Sekte gut reden. Aber überleg mal, stell dir vor Gott bringt dich direkt in die Hölle, weil er sowieso weis wo du hinkommen wirst. Dann wirst du zu 100% Gott vorwerfen dass er dir gar keine Chance gegeben habe an ihn zu glauben, oder ein guter Mensch zu sein.

      Na hier und jetzt hast du deine Chance. Versau sie nicht ;-) Ist doch ziemlich korrekt von ihm findest du nicht? Es ist nur für dich das Leben, mach das beste draus :D.
      2 15 Melden
    • TheMan 16.09.2017 10:26
      Highlight Warum ein Widerspuch? Er weiss ja wo alles Endet. Er weiss was du alles tust, misch sich aber nicht ein. Du kannst die Sau rauslassen und er wusste bevor du Geboren wurdest, das du es Tust. Das ist kein Widerspruch. Widerspruch wäre es den, wen er in dein Leben pfuscht und du nichts dagege tun kannst.
      8 15 Melden
    • rodolofo 16.09.2017 10:36
      Highlight Hat das "Phänomen Trump" einen Sinn?
      Das kann doch gar nicht sein!
      Aber Englischer Comedy-Nonsense hat auch keinen Sinn, ist aber dafür umso lustiger.
      It's the Unvernunft, stupid!
      4 6 Melden
    • Wölfli beim Lamm 16.09.2017 11:06
      Highlight Welche Freikirche sagt denn sowas? Gut, dass Sie ausgetreten sind. Abgesehen davon, dass der Begriff von Hölle und Verdammnis sogar von der kath. Kirche neu interpretiert wurde, frag ich mich, wie Gott ein ungeborenes Kind schon "aburteilen" kann? Das ist reine Angstmacherei und blanker Unsinn.
      9 3 Melden
    • Michael Bamberger 16.09.2017 11:26
      Highlight Wölfli: "Abgesehen davon, dass der Begriff von Hölle und Verdammnis sogar von der kath. Kirche neu interpretiert wurde,..."

      Quatsch!

      "Die Lehre der Kirche sagt, dass es eine Hölle gibt und dass sie ewig dauert. Die Seelen derer, die im Stand der Todsünde sterben, kommen sogleich nach dem Tod in die Unterwelt, wo sie die Qualen der Hölle erleiden, das ewige Feuer.

      (Katechismus der katholischen Kirche, 1997, Paragraph 1035"
      8 1 Melden
    • Regas 16.09.2017 11:33
      Highlight @natürlich: Na ja, vielleicht weiss ja Gott bereits im voraus wie sich seine Geschöpfe verhalten
      werden auch ohne diese zu beeinflussen. Gott existiert ja bekanntlich in der vierten Dimension!?
      Er überblickt somit das ganze Zeitgeschehen?!
      3 1 Melden
    • ThomasHiller 16.09.2017 11:45
      Highlight Der freie Wille ist allerdings auch eine Illusion.

      http://m.spiegel.de/gesundheit/psychologie/a-836005-7.html
      2 3 Melden
    • Wölfli beim Lamm 16.09.2017 12:31
      Highlight @Bamberger. Den "Quatsch" geb ich Ihnen gern zurück!
      2 2 Melden
    • Wölfli beim Lamm 16.09.2017 12:42
      Highlight @Baumberger. Ich musste vor meinem Übertritt in die röm.kath. Kirche vom Generalvikariat aus einen mehrmonatigen Kurs besuchen. Da wurde vermittelt: Hölle bedeutet die grösstmögliche Gottferne, ein Abfall von Gott, die Entscheidung für das Böse. Ob es diese Hölle auch für Ungläubige gibt, weiss ich nicht!
      2 5 Melden
    • Wölfli beim Lamm 16.09.2017 12:56
      Highlight @ThomasHiller. Er ist insofern eine Illusion, dass jedes Individium einen andern Willen hat, d.h. andere Ziele und wenn die aufeinandertreffen, wird der Wille des Einzelnen beschnitten. Z.B.: ich will mit dem Zug nach Bern, aber das Personal hatte den Willen zu streiken. Jetzt kann ich meinen Willen mit dem Zug nach Bern zu fahren nicht durchsetzen.
      3 2 Melden
    • Dr.Bogyman 16.09.2017 13:46
      Highlight Tomas Hiller hat recht wieso blitzt ihr ihn. Ihr könnt doch nicht die realität blitzen XD

      Wobei ich denke es giebt schon was was der Einzelne unterscheidet. Aber hauptsächlich sind wir beinflusst von jeglichen Sachen.

      Die Eliten wissen das bestimmt und nutzen das aus um uns zu manipulieren in Filmen, Nachrichten, Musik usw.

      Also denke ich...
      4 1 Melden
    • rodolofo 16.09.2017 14:52
      Highlight Ich bin auch der Ansicht, dass der "Freie Wille" eine Illusion ist, die uns unser Hirn vorgaukelt, weil es sich einfach gut anfühlt, einen freien Willen zu haben.
      Aber bereits im Restaurant werden wir mit der harten Realität konfrontiert:
      Wir können zwar aus den Menüs auf der Speisekarte auswählen, aber die Menüs der Speisekarte vom Nachbars-Restaurant bleiben uns unzugänglich...
      Nächste Überlegung: Wie wichtig ist die Art des Menüs im Vergleich zur absoluten Notwendigkeit, sich den Bauch voll zu schlagen?
      4 0 Melden
  • Herbert Anneler 16.09.2017 08:37
    Highlight Wer den Sinn des Lebens allein in sich selber zu finden glaubt, ist wie ein Schiff, das den Leuchtturm, an dem es sich orientiert, selber mit sich schleppt. Das Leben wird unter diesen Voraussetzungen etwa aussehen wie der wilde Flug einer aufgeregten, bekifften Fliege...purer Stress! Die Psychologin Barbara Erickson hat nachgewiesen, dass ein solcher egozentrischer, hedonistischer Lebensstil, wie ihn Hugo Stamm propagiert, die Lebenserwartungen signifikant reduziert. Barbara Erickson ist nicht irgendwer, sondern eine der führenden WissenschafterInnen auf dem Gebiet der Positive Psychology.
    18 59 Melden
    • bschuele 16.09.2017 09:10
      Highlight Wieso soll es Stress sein ein glückliches Leben zu führen?
      36 3 Melden
    • Hugo Stamm 16.09.2017 09:17
      Highlight Bitte erklären Sie mir, wo ich einen egozentrischen und hedonistischen Lebensstil propagiere. Ich schreibe vom Reduzieren des Leides auf der Welt - was ja eigentlich Gott mit einem Fingerschnippen bewerkstelligen könnte - von einem sozialen Gewissen und Verantwortungsbewusstsein. Sie konstruieren haltlose Anschuldigungen. Ist das christliche Ethik und Moral?
      50 13 Melden
    • Migguel 16.09.2017 09:21
      Highlight Hä? Wieso sollte das leben deshalb aussehen wie eine bekiffte fliege? Finde ein anderes bild besser: Wer den sinn des lebens in sich zu finden glaubt, steuert sein schiff als selbstbewusste/n und kompetente/n capitain/in und wird nicht fremd gesteuert. Man merkt, dass man oft selber für die route verantwortlich ist und übernimmt verantwortung für sein leben. Wenns mal nicht läuft, wie man gerne hätte, probiert man eine lösung zu finden und sucht nicht nach einem leuchtturm, den es wahrscheindlich nicht gibt und der "alles so vorbestimmt hat". Den die wege gottes sind ja soooo unergründlich...
      33 4 Melden
    • Gummibär 16.09.2017 11:08
      Highlight Vorsicht mit Metaphern !
      Schiffe die auf Leuchttürme zusteuerten sind schon des Öfteren auf Grund gelaufen und zerschellt.
      Ob eine bekiffte Fliege glücklich oder gestresst ist kann auch Barbara Erickson nicht bestätigen.
      Im übrigen sehe ich den Zusammenhang nicht zwischen Hedonismus, Egozentrismus und der Frage nach dem Sinn des Daseins.
      Eine wirklich egozentrische Aussage wäre die folgende : "Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn". Die Arroganz sich als Liebling Gottes zu beschreiben und ihn mit menschlichen Charakterzügen auszustatten = Egozentrismus
      12 2 Melden
    • Herbert Anneler 16.09.2017 17:11
      Highlight @Hugo Stamm: Sie bringen es auf den Punkt: Soziales Verantwortungsbewusstsein! Jürgen Habermas sagt Ihnen auch, wem wir dieses ideengeschichtlich zu verdanken haben: der christlich-jüdischen Tradition! Und Ihr Argument des göttlichen Fingerschnippens und die Welt wäre eine bessere, ist seit Martin Luther überholt: er hat das Prinzip der Selbstverantwortung in die Welt geschafft, und meines Wissens war Luther kein Atheist... Hören Sie auf, dauernd einen Keil zwischen Glauben/Religion und Lebenssinn zu treiben - schon Friedrich II. war toleranter als Sie: jeder möge auf seine Façon selig werden!
      4 8 Melden
    • TheMan 16.09.2017 17:46
      Highlight Herr Stamm, was Sie machen: Märchen erzählen ohne Fundiertes Wissen.
      3 12 Melden
    • _kokolorix 16.09.2017 21:03
      Highlight Was soll denn das. Martin Luther soll die Selbstverantwortung in die Welt geschafft haben?
      Merkst du eigentlich wie lächerlich deine Argumentation ist?
      Die Selbstverantwortung gibt es viel länger als es Menschen gibt!
      Und wenn irgendwer Intolerant ist, dann ist es wohl der Gläubige. Kein Atheist hat je dazu aufgerufen die Gläubigen zu töten. Umgekehrt gibt es kaum eine Religion welche nicht auf eine lange, blutige Tradition der Missionierung zurückschaut.
      Wischt gefälligst vor der eigenen Türe bevor ihr andere beschuldigt.
      Dein Wissen, TheMan, lässt bisweilen auch zu wünschen übrig...
      3 2 Melden
    • TheMan 16.09.2017 21:31
      Highlight kokolorix, du hast Natürlich Beweise? Ich hab Sie.
      1 3 Melden
    • Mss.Fork 16.09.2017 23:30
      Highlight Aufgeregt , bekifft , gestresst

      Streichen sie das wort welches ABSOLUT nicht zu den anderen 2 passt. :D
      3 0 Melden
  • TruthMatters 16.09.2017 08:31
    Highlight Danke Huge für deine Meinung, zum glück bist du allwissend.
    11 48 Melden
    • Gummibär 16.09.2017 10:34
      Highlight Eine Meinung haben und zu behaupten man sei allwissend sind zwei grundverschiedene Dinge.
      17 4 Melden
  • Chrutondchabis 16.09.2017 08:17
    Highlight "Der Sinn des Lebens" ist eine Aussage die im Grundsatz schon falsch ist. Richtig ist "Der Sinn meines Lebens"
    30 17 Melden

Wegwerfgesellschaft der Herzen? Die Liebe in Zeiten der Freiheit

Am letzten Sonntag diskutierte ich in der Arena/Reporter-Sendung die ewige Liebe. Basis war der aktuelle Reporter-Film, welcher zwei Paare im hohen Alter begleitete (bitte vor allem den Film unbedingt anschauen, er ist unheimlich berührend).  

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