Blogs
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Verschollen in der Sekte: Wie Eltern verzweifelt bei Scientology ihre Kinder suchen

Sekten wie Scientology greifen bisweilen zu drastischen Massnahmen, um den Kontakt ihrer Mitglieder mit Aussteigern zu unterbinden. In den USA suchen Eltern mittels Plakaten ihre Kinder.

16.04.16, 10:03


Scientology behauptet, eine Kirche zu sein.

Scientology behauptet, aus seinen Mitgliedern Genies zu machen.

Scientology behauptet, aus ihnen unsterbliche Wesen, ja gottähnliche Wesen zu formen.

Scientology behauptet, alle Probleme ihrer Anhänger im aktuellen Leben lösen zu können: körperliche, seelische und soziale.

Dazu gehört auch, zwischenmenschliche Schwierigkeiten zu lösen. Doch kaum etwas davon ist wahr. Sondern das Gegenteil. Wer in die Fänge der Sekte gerät, halst sich zu den Problemen, die ihn zu Scientology trieb, weitere Unannehmlichkeiten auf.

Aufruf der besorgten Eltern an einer grossen Plakatwand: «An meine Lieben in Scientology: Ruft mich an.»

Suchen mit der Plakatwand

Ein aktuelles Beispiel dokumentieren Eltern, die eine riesige Plakatwand in Los Angeles gestalteten. Zu sehen sind unzählige Porträtbilder von Scientologen, die den Kontakt zu ihren Angehörigen abgebrochen haben – oder abbrechen mussten.

Plakatwand für die Suche von verschollenen Scientology-Mitgliedern.

In grossen Lettern prangt der Satz: «An meine Lieben in Scientology: Ruft mich an.» Das Plakat im Echo Park haben Phil und Willie Jones, zwei ehemalige Scientologen, aufkleben lassen.

Das Ehepaar hat ihre beiden erwachsenen Kinder Michael und Emily an Scientology verloren. Die Sekte habe ihre Kinder gegen sie aufgebracht, sagen die Eltern.

Haben ihre Kinder an Scientology verloren: Sektenaussteiger Phil und Willie Jones kämpfen um ihre Kinder.

Diese wissen, wovon sie reden. Sie waren selbst 40 Jahre lang stramme Sektenmitglieder. So wurden auch ihr Sohn und ihre Tochter in Scientology gross. Irgendwann gingen den Eltern die Augen auf, sie befreiten sich vom Sektenwahn. Nicht aber ihre Kinder.

Aussteiger sind für Scientology eine Gefahr

Nun erlebten die Eltern am eigenen Leib, was Scientology wirklich bedeutet. Die ausgestiegenen Eltern waren für die Sekte «unterdrückerische Personen», also eine Gefahr. Die Sektenbosse hatten Angst, die Eltern könnten ihre Kinder überreden, Scientology ebenfalls den Rücken zu kehren.

In solchen Fällen verlangt die Sekte von ihren Mitgliedern, ihre Angehörigen zu handhaben. Sie quasi zu zähmen, damit sie sich ruhig verhalten. Oder die Eltern wieder dazu zu bringen, Reue zu zeigen und in den Schoss der Kirche zurückzukehren.

Gelingt dies den Scientologen nicht, bleibt ihnen nur der Kontaktabbruch. So verlangte es der längst verstorbene Sektenboss Ron Hubbard. So setzen es auch heute noch seine Lakaien um. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Unter Hypnose mental manipuliert

Gegen diese unmenschliche Praxis kämpfen nun Phil und Willie Jones an. Die beiden kamen als Teenager zu Scientology und lernten sich in der Sekte kennen. Sie seien unter einer Art Hypnose mental manipuliert worden, sagt Phil heute.

Ihre Kinder seien Mitglieder der Eliteeinheit «Sea Org» und hätten einen Vertrag über eine Milliarde Jahre unterzeichnet, ergänzt der Aussteiger. Sie würden wöchentlich 100 Stunden arbeiten und lediglich 10 Cents pro Stunde verdienen. Diese hätten ihnen einen Brief geschrieben mit der Aufforderung, sie nicht mehr zu kontaktieren. Seit Jahren haben die Eltern Jones ihre Kinder nicht mehr gesehen.

Eingesperrt oder tot? Der Fall Shelly Miscavige

Dass Scientology keine Gnade kennt, um Mitgliedern den Kontakt mit Aussteigern zu verwehren, zeigt der Fall der Ehefrau des Sektenführers David Miscavige. Ans Tageslicht gebracht hat den Fall die bekannte US-Schauspielerin Leah Remini.

Actress Leah Remini appears at a book signing for

Sucht ihre Freundin: US-Schauspielerin und Ex-Scientologin Leah Remini. Bild: Greg Allen/Invision/AP/Invision

Der Star der amerikanischen Sitcom-Serie «King of Queens» war einst ebenfalls Scientology-Mitglied und eine gute Freundin von Shelly Miscavige, der Frau des Sektenführers. Als Remini Scientology verliess, gab sie bei der Polizei eine Vermisstanzeige auf. Ihre Freundin Shelly Miscavige sei verschollen, gab sie zu Protokoll. Seit sechs Jahren. Ihre intensiven Nachforschungen seien erfolglos geblieben.

Remini hat mehrmals David Miscavige nach Shelly gefragt, aber stets ausweichende Antworten erhalten. Das machte die Schauspielerin stutzig.

Es begann an Tom Cruises Hochzeit ...

Die mysteriöse Geschichte begann im November 2006 bei der Hochzeit von Tom Cruise und Katie Holmes, die inzwischen Scientology ebenfalls verlassen hat. Trauzeuge David Miscavige war ohne seine Frau angereist, was Leah Remini sonderbar fand.

Die Schauspielerin hatte danach den Verdacht, von Scientologen streng beobachtet zu werden. Sie sei verhört und schikaniert worden, berichtete sie. Nach ihrer Anzeige spürte die Sondereinheit für vermisste Personen von Los Angeles Shelly Miscavige offenbar auf, die Polizei gab aber keine Angaben über den Aufenthaltsort oder die Lebensumstände der Frau des Sektenführers preis.

Tony Ortega über seine Suche nach Shelly Miscavige:

YouTube/TheLipTV

Leah Remini reagierte verärgert. Sie weiss, was Scientology mit Personen veranstaltet, die in Ungnade fallen. Nach ihrer Aktion meldeten sich Aussteiger bei der Schauspielerin. So auch Amy Scobee, die prominente Scientologen wie Tom Cruise und John Travolta betreut hatte und über Insider-Wissen verfügte.

Wird Shelly Miscavige in einem Lager festgehalten?

Scobee war sich sicher, dass die Frau von Miscavige in einem geheimen Rehabilitationszentrum von Scientology festgehalten wird oder wurde. Auch der Journalist und Scientology-Beobachter Tony Ortega (siehe Video) mischte sich in die Diskussion ein. Er sei überzeugt, dass Shelly Miscavige im entlegenen Zentrum beim Lake Arrowhead in den San-Bernardino-Bergen in Kalifornien stationiert sei, sagte er.

Aussteiger bezeichnen die Einrichtung als Straflager. Scientology bestritt alle Vorwürfe und bezeichnete die Anzeige von Remini als reine Schikane. Die Organisation betonte, Shelly Miscavige arbeite jeden Tag hart für Scientology. Daran hat die Schauspielerin Leah Remini nie gezweifelt.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei. Neu befasst er sich mit dem Thema wöchentlich auf watson.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

Das könnte dich auch interessieren:

Ein Sprint über 42.195 Kilometer: Wie kann ein Mensch so schnell sein?

Du fängst also an zu studieren? Diese 7 Überlebenstipps wirst du brauchen

präsentiert von

Viraler Post: Nein, du siehst auf Facebook nicht nur 25 Freunde

Insgesamt leben mehr Männer als Frauen auf der Welt – aber wie sieht's pro Land aus?

Ein Pausen-Rücktritt, zwei One-Hand-Catches und 6½ weitere NFL-Highlights des Wochenendes

Ist diese Familie der schlimmste Drogen-Dealer der USA? 

Studentin ist auf dem Weg zum ganz grossen Coup – dann kommt diese knifflige Frage

Warum beim Hurrikan «Florence» das Worst-Case-Szenario droht

Von Mimose zu Mimose: Ein offener Brief

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

67
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pasionaria 27.04.2016 05:07
    Highlight Alienus
    "Wie siehst Du es nun denn?"
    Nach laengerem Ueberlegen seh ich Dich hier und anders-watson einfach unabkoemmlich als ADVOCATUS DIABOLI......, dies vorallem fuer pas(s)ionierte Leserinnen!
    0 0 Melden
  • Pasionaria 23.04.2016 05:46
    Highlight Alienus
    um 18.11h
    Deine Wortherkuenfte einfach aufschlussreich...... und zum Denken anregend, danke.
    Jetzt wird mir erst klar, warum man von Familienbanden spricht!

    P.S. Was machen Deine Betaetigungsfelder und Plantagen?
    3 0 Melden
    • Alienus 24.04.2016 03:49
      Highlight Habe inzwischen einen kleinen Seitensprung hier bei W gemacht.

      Habe etwas bei der Themen-Rubrik „Wissen“ bei der Anna Rothenfluh rumgewildert. Zwar dort auch etwas wenige Schreiber, aber es war seeeeehr lustig. Siehe „Vom Kugelfisch-Helm …..“.

      Ansonsten geht es mit Sausewind heftigst weiter. Es werden weitere techn. Projekte (Solarthermik) für die kommenden 2 bis 4 Jahre angepeilt und die Do. aus WA kommt bald wieder.

      PS: Bei W scheint es etwas wie beim Strohfeuer zu sein. Am Anfang recht schnell und dann auf geringer Flamme weiter. Wie siehst Du es nun denn?
      2 0 Melden
    • Pasionaria 25.04.2016 23:29
      Highlight ALIENUS
      Ja, W...., bietet leider keine Diskussionsplattform. Weniger, nicht Anschlaege aber 'vertiefte' Themen waere mehr. Teilweise total interessante Inhalte, alleine die Diskussionspartner/-widerpartner bleiben aus, was einen anregenden (manchmal auch aufregenden) Gedankenaustausch leider nicht ermoeglicht.

      Du hast recht mit dem Strohfeuer, ist jedoch noch besser als ein Feuer, das mit Rauch beginnt und mit Asche endet..... unserer Lebensreise gleich!
      To stay or not to stay - das ist hier die Frage.

      0 0 Melden
    • Pasionaria 25.04.2016 23:30
      Highlight 2/2
      Du wirst wohl auf die Do.... gespannt sein, zudem auf welche Duftnote sie in WA gesetzt hat/setzen wird.

      Sind es unabhaengige Projekte oder miteinander hergehende.....?
      0 0 Melden
  • Soulrider 19.04.2016 16:27
    Highlight Interessant wäre auch mal eine Reportage über ICF. Die weisen in sehr vielen Dingen die gleiche Verhaltensweise wie Scientology usw. auf. Leute beschatten und verleumden, absoluter Glaube usw.
    10 3 Melden
  • Share 17.04.2016 01:19
    Highlight Aussteigen. Anderswo löst man das mit einem Konkurrenzverbot und einer Schweigepflichtvereinbarung. Die lassen sich den Gewinn aus dem Vertrag auch vorab bezahlen.
    Bei dieser komischen Org hier muss man sich fragen was Gruppendynamik alles anrichtet. Und warum sich das Standortmarketing mit Steuergeld die Propagandamaschine ins Haus holt. Wie in Wien geschehen.
    8 1 Melden
    • hm_ 18.04.2016 11:19
      Highlight Das Standortmarketing für Wien finanziert sich wohl kaum aus Steuergeldern - ausser es lobbiert für die Einführung der Vermögenssteuer für natürliche Personen und erkauft sich dadurch die Duldung linker Kreise. Aber das trau' ich keinem dort zu.
      Und dann Konkurrenzverbot und Schweigepflichtvereinbarung?
      Von Harry Palmer zurück bis zu Charles Manson und zur Kindheit dieses Vereins, ein Gewinn?
      Lächerlich.
      1 0 Melden
    • hm_ 18.04.2016 12:45
      Highlight (Vorab: Ich wede nicht gerne durch Zensur am Reden gehindert), dann, @share
      1. Was man sich nicht fragen muss ist, wieso das Standortmarketing (der Scientology Wien) mit Steuergeld eine Propagandemaschine (oder was auch immer, wieso nicht einen Bleistift?) ins Haus (oder wohin auch immer) holt, denn auf Steuergelder hat Scientology keinen Zugriff.
      2. Bez. Aussteigen, Konkurrenzverbot und Schweigepflichtvereinbarung: Die Eso-Szene wimmelt nur gerade so von Scientology-Aussteigern (darum wäre ich froh, wenn man diese Zeilen stehen lassen könnte ...):
      2 1 Melden
    • hm_ 18.04.2016 12:51
      Highlight Nur zwei Beispiele sind Harry Palmer und Charles Manson. Was heisst da also "der Gewinn aus dem Vertrag"? Alles was resultieren kann ist Verlust.

      Erzählen Sie also keinen Mist, Share. Oder dann berichten Sie uns, was da in Wien (bei der Scientology) "mit Steuergeld" passiert sein und was das mit "Propagandamaschine" zu tun gehabt haben soll?
      I rest my case.
      1 1 Melden
    • Share 19.04.2016 14:16
      Highlight @hm. What`s your case? Ich echolote gerade das Wort Emanzipation. Also sei emanzipiert und google den Beitrag vom ORF vor zwei Jahren selbst. Auch Strassensperren für Filmaufnahmen errichten kostet Geld. Ich helfe dir aber gerne bei der Emanzipation, nämlich das in einem grösseren Kontext zu erfassen. Wenn der Gesetzgeber sagt, dass etwas nicht erlaubt ist, so gibt das der Sache eine andere Gewichtung. Leider ist gewissen Menschen anders nicht beizukommen.
      1 1 Melden
    • hm_ 22.04.2016 14:09
      Highlight Dann mussten sie also für den ORF-Dreh Strassen absperren? War denn Tom Cruise zu Besuch?
      Nein, ernsthaft, ein Anwerbungsverbot für den IS lässt sich wohl durchbringen, eins für Scientology wohl kaum, seien wir realistisch. Wer sie also nicht erträgt, muss sie meiden.
      0 0 Melden
    • Share 22.04.2016 17:14
      Highlight Ich habe mir abgewöhnt Filme des Doubles von meinem Bruder zu gucken. Der letzte war der mit diesen komischen Wasserleichen. Nun ja, nachdenken kostet bekanntlich nichts, ausser du bist bei dem komischen Verein, also Sekte ähm Org oder war es Firma äh Familie?
      Tja und realistisch, das soll mir einer genauer begreiflich machen.
      0 0 Melden
    • Alienus 22.04.2016 18:11
      Highlight Share

      Da kann Ihnen geholfen werden.

      Diese Irren sind doch ein- und mehrdeutig eine Familie!

      Denn betrachtet man die Herkunft des Begriffes der Familie, so ist vor und in dem Mittelalter der Wohnverband mit allen Verwandten und der zugehörigen Diener, Knechte, Mägde, Sklaven, Gehilfen, Tagelöhner uam. die besagte Familie gewesen. Also ist nicht unbedingt eine Verwandtschaft notwendig.

      Also sind diese „Religions-Irren“ mit ihren Sklaven eine richtig nette und mittelalterliche Familie!
      2 0 Melden
    • Share 23.04.2016 13:53
      Highlight @Alienus
      Ich geh` schnell Zigaretten holen.
      0 0 Melden
    • Alienus 24.04.2016 03:28
      Highlight Share

      Schade, bin Nichtraucher!
      0 0 Melden
  • demokrit 16.04.2016 16:22
    Highlight Stossend, dass unsere unfähigen Behörden diesem totalitären Kult noch immer Standplätze bewilligen.
    54 3 Melden
    • Turi 16.04.2016 18:25
      Highlight naja, wir kennen halt die religionsfreiheit.
      es gibt andere religionen, die verbieten ihren frauen auch, sich unter andere menschen zu mischen, und halten sie faktisch in der wohnung gefangen. so als kleiner gedankenanstoss.
      19 17 Melden
    • demokrit 16.04.2016 19:16
      Highlight Zumindest bei gewisser Auslegung. Man müsste hier den liberalen Idealen wieder vermehrt Geltung verschaffen. Sonst wird es Zeit für einen neuen Sonderbundskrieg.
      8 5 Melden
    • hm_ 18.04.2016 15:03
      Highlight Und Sie haben offenbar schon ein Bein in der Rabulistik, Demokrit, mit Ihrem „von unfähigen Behörden gebilligten Standplatz“. Scientologen sind nun mal keine Zigeuner – aber auch keine religiöse Gemeinschaft, jedenfalls nicht im Sinne der Baselstädtischen Kantonsverfassung und gemäss Antwort des Regierungsrates auf die Interpellation Gallacchi. Mehr hier:
      http://www.grosserrat.bs.ch/dokumente/100381/000000381165.pdf
      ;-)
      3 0 Melden
    • hm_ 18.04.2016 15:26
      Highlight In Bearbeitung ist der Anzug Rusterholz, insbesondere gehts hier um eine Verschärfung des kantonalen Übertretungsstrafgesetztes. So soll die Polizei restriktiver und nachhaltiger gegen Anwerbungen von Scientology vorgehen können. Für nicht belehrbare Wiederholungstäter sollen nicht nur Ordnungsbussen verhängt werden, sondern diese sollen an die Staatsanwaltschaft verzeigt werden können. Immer wiederkehrende Masken wie diejenige eines Martin Gysels z.B. könnten damit effektiver aus dem öffentlichen Raum verbannt werden.
      Quelle: http://www.grosserrat.bs.ch/dokumente/100381/000000381024.pdf
      3 0 Melden
  • Karl Müller 16.04.2016 14:52
    Highlight Dass Leah Remini ihre Freundin Shelly Miscavige vermisst, kann ja schon sein. Dass aber Shelly Miscavige sich selbst nicht als vermisst ansieht, wie LAPD-Detectives berichten, die sie persönlich getroffen haben, ist hier irgendwie untergegangen. Jaja, schon klar, sie wurde gezwungen und das LAPD ist auch irgendwie darin verstrickt etc. pp. Trotzdem, was soll ich von einem Bericht halten, in dem diese Information einfach unerwähnt bleibt?

    http://abcnews.go.com/US/lapd-dismisses-leah-reminis-missing-person-report-wife/story?id=19912347

    9 36 Melden
    • Karl Müller 16.04.2016 16:21
      Highlight Okay, selbst gemerkt ... Ich finde die Schämecke.
      25 1 Melden
  • lily.mcbean 16.04.2016 12:33
    Highlight Bei mir in der nähe gibt es diese Casa Immanuel. Niemand weiss was die überhaupt machen. Mit den Leuten da kommt man kaum in Kontakt. Wissen Sie vielleicht, Herr Stamm, was es mit denen auf sich hat? Auf ihrer Homepage bin ich auch nicht schlau geworden...Lebensberatung, das ich nicht lache!!
    34 1 Melden
    • Trice 16.04.2016 14:15
      Highlight Wohl ein weiteres "evangelikales" Geschäftsmodell. Die Freikirchen müssen ja Arbeitsplätze schaffen für all die "wochenend-seminar" ausgebildeten Therapeuten, denen sie mit teuren Seminaren die Selbständigkeit versprechen etc. Z.B. existiert hier eine Verbindung zu Livenet. Wie solche Stiftungen Menschen helfen (oder wollen sie v.a. Geld verdienen und missionieren?) ist mir ein Rätsel, da sie meist eben nicht über mehrjährige Ausbildungen verfügen. Nehmt euch auch in Acht z.B. vor all den Hypnose-Therapeuten - die meisten wurden via Freikirchen-Verbindungen ausgebildet...
      17 1 Melden
    • Karl Müller 16.04.2016 15:07
      Highlight Ja, das sind eindeutig irgendwelche Freikirchler. Ich behaupte, sie gehören zum Umfeld der International Christian Fellowship. Deswegen werden die dort trotzdem nichts anderes machen als eben Lebensberatung. Freikirchlich geprägt natürlich. Andere würden wahrscheinlich sagen, das sei ein Fundichristen-Trainingscamp.
      16 1 Melden
  • CloudAtlas 16.04.2016 11:45
    Highlight Vor Scientology und ihrer kruden und totalitären Herrenrasse-Ideologie muss immer wieder gewarnt werden. Die Person wird ohne es zu bemerken Schritt für Schritt einen Weg geführt, Interessen zu dienen, die ihr selbst schaden. Dabei wird ihr die Illusion von Freiheit und Verbesserung vermittelt, während jeder zum Feind gemacht wird, der versucht, sie daraus zu befreien oder ihr die Augen zu öffnen. Anhänger werden darauf gedrillt, jede Kritik für unwahr zu halten.

    Es ist wichtig, sich zu informieren:

    http://www.destruktive-gruppen-erkennen.com
    40 1 Melden
  • TanookiStormtrooper 16.04.2016 11:41
    Highlight Frage mich wie lange es dauert, bis Scientology ihre Trolle auf die Kommentarspalten hier loslässt.
    Wer mehr über Scientology erfahren will, sollte sich die Southparkfolge "Trapped in the Closet" ansehen.
    "It's fun and it's free" ;)

    http://www.southpark.de/alle-episoden/s09e12-schrankgefluester
    42 0 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 16.04.2016 12:18
      Highlight No, I won't come out of the closet! 😂👌
      22 1 Melden
    • lily.mcbean 16.04.2016 12:27
      Highlight Selten so viele tränen gelacht!
      14 0 Melden
  • andersen 16.04.2016 11:01
    Highlight
    Emotionen sind Gift für jeder Sekte.

    Was ist eigentlich der Grund, warum Mitglieder in dieser "Kirche" Mitglied bleiben, obwohl ihre Org sich nicht verändert, keine oder kaum Clears produziert, keine oder kaum OT's hervorgebracht werden, obwohl die Kursräume ständig leer sind, obwohl Scientologen im echten Leben kaum was Sinnvolles machen , ausser sich zu Tode arbeiten, obwohl die einige von Ihnen behandelt und werden, wie der letzte Dreck und obwohl viele die das konnten. finanziell ausgenommen wurden, wie eine Weihnachtsganz?. usw. usw.



    26 1 Melden
  • Sapere Aude 16.04.2016 10:59
    Highlight Die Scientologen haben für mich noch wenig mit Religion zu tun. Das ist vielmehr eine international agierende Gehirnwäscherfirma mit nicht zu unterschätzenden Einfluss, beispielsweise in Holllywood. Filme von Tom Cruise und Will SMith schau ich mir gar nicht mehr an, die sind vol von Scientologenpropaganda. (Wirklich gute Schauspieler sinds ja auch nicht )
    47 3 Melden
    • andersen 16.04.2016 11:21
      Highlight Die Ursula Caberta hat einmal Jürg Stettler gefragt, wieso braucht der Tom Cruise eigentlich noch ein Flugzeug, wenn die Scientologen versprochen wird, das sie Göttliche Fähigkeiten bekommen werden, wenn sie der höchste Stufe OT 8 auf die "Brücke der Freiheit"erreicht haben?
      Das kann bis Fr.600.000.-- kosten.
      Ein Film gibt es zum dieser Thema:

      "Bis nichts mehr bleibt" auf YouTube.
      Es ist schwer zu glauben, dass man so ein Leben führen kann.
      26 1 Melden
  • rodolofo 16.04.2016 10:18
    Highlight Uuuahahahaaa!
    Unheimlich, diese "ehrenwerte Organisation Scientology", so unheimlich, wie der verwirrte Blick von Tom Cruise...
    Aber so ist es doch immer mit diesen "Etikettenschwindlern":
    Je hochgestochener ihre Ziele sind, desto zweifelhafter sind ihre Mitglieder, insbesondere ihre Kader und Führungspersönlichkeiten!
    Aus diesem Grunde gehe ich mehr und mehr dazu über, Menschen ganz spontan zu beurteilen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Parteibüchlein, oder ihrer Kultur.
    26 0 Melden

Das Recht auf eine Waffe kommt von Gott, sagt Trump. Denken wir das kurz zu Ende …

In seiner Rede vor den Waffenfans behauptete der Präsident, Gott habe das Waffengesetz gegeben. Das ist aus verschiedenen Gründen bemerkenswert.

US-Präsident Donald Trump überrascht uns immer wieder mit neuen Eskapaden. Wenn wir glauben, allmählich alle Facetten seiner schillernden und narzisstischen Persönlichkeit zu kennen, verblüfft er uns postwendend mit neuen Einsichten.

Zu seinen grössten Bewunderern gehören die frommen Christen und die Waffennarren. Vergangene Woche nahm er in Dallas die Mitglieder der Waffenlobby NRA an seine Brust.

Unter tosendem Applaus lief er zur Höchstform auf und beschwor den Verfassungszusatz, der das …

Artikel lesen