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Religionsfreiheit in den USA: Die Nobel-Mogelpackung für Bigotterie und Schwulen-Hass

23.04.16, 07:50 24.04.16, 11:50

In den USA gehen Frauen regelmässig auf die Strasse, um sich gegen neue Bestimmungen zur Abtreibung zu wehren.
Bild: Rogelio V. Solis/AP/KEYSTONE

Die Welt spinnt, gerät völlig aus den Fugen und brennt an allen Ecken und Enden. Der Nahe Osten ist ein Pulverfass, die islamische Welt ist in Geiselhaft der Islamisten. Erdogan macht den Pfau, Libyen, Somalia und Eritea kollabieren, Putin entwickelt neue Machtfantasien und träumt von der Weltherrschaft.

Nirgends auf der Welt wird die Religionsfreiheit so hochgehalten wie in den USA. Gleichzeitig ist kaum ein anderes Land so bigott und vollgestopft mit Doppelmoral.

Zum Glück gibt es noch die USA, den letzten stabilen Faktor auf unserem inferioren Planeten. Bei näherer Betrachtung scheint aber auch dies nur eine Illusion zu sein. Wer einen eitlen Popanz und politischen Eunuch zum Präsidentschaftskandidaten macht – die Rede ist von Donald Trump –, setzt den Weltfrieden aufs Spiel. Und wer einen christlichen Fundi wie Ted Cruz als Alternative präsentiert, müsste sich fragen, ob er reif für die Demokratie ist.

Glaubensgemeinschaften mit Machtanspruch

Womit wir beim eigentlichen Thema wären. Nirgends auf der Welt wird die Religionsfreiheit so hochgehalten wie in den USA. Gleichzeitig ist kaum ein anderes Land so bigott und vollgestopft mit Doppelmoral wie die westliche Weltmacht.

Was nach einem kolossalen Widerspruch klingt, ist völlig stimmig. Die Religionsfreiheit in den USA dient nicht in erster Linie dazu, den Bürgern einen grossen religiösen Freiraum zu bewahren. Nein, sie wird dazu missbraucht, den Glaubensgemeinschaften einen schier unbegrenzten Spielraum zu gewähren, der jeden Schabernack erlaubt.

So spielen in den USA die strenggläubigen Christen eine wichtige Rolle. Kein Kandidat kommt darum herum, sie links (respektive rechts) liegen zu lassen oder ihnen den Schmus zu bringen.

Der Einfluss der christlichen Fundis zeigte sich in diesen Tagen im US-Staat Mississippi, der ein Gesetz erlassen hat, das den schönen Namen «Religious Liberty Accommodation Act» trägt.

Adoptionsagenturen dürften Paare abweisen, die vorehelichen Geschlechtsverkehr hatten. Beweise müssten sie nicht erbringen.

Religionsfreiheit ist immer gut, denkt der durchschnittliche Amerikaner. Doch hinter der noblen Verpackung verbirgt sich ein menschenrechtswidriger Inhalt. Das Gesetz dient nämlich dazu, zahlreiche Grundrechte zu beschneiden und Homosexuelle zu diskriminieren.

Erinnerungen an «Kauft nicht bei Juden»

Es sieht beispielsweise vor, dass Personen und Unternehmen keine Geschäfte mit gleichgeschlechtlichen Paaren mehr abschliessen müssen, sofern der Deal ihre religiösen Gefühle verletzt. Ausserdem könnten sich Organisationen und Institutionen weigern, Homosexuelle zu bedienen. Das erinnert fatal an die Geschichte, als es hiess: «Kauft nicht bei Juden».

bild via google 

Konkret: Staatliche Behörden und Firmen wären befugt, transsexuelle Personen fristlos zu entlassen, ohne die Massnahme zu begründen. Weiter dürften Adoptionsinstitutionen Paare abweisen, die vorehelichen Geschlechtsverkehr hatten. Beweise müssten die Stellen nicht erbringen, der Verdacht auf Sex vor der Ehe würde genügen. Sie werden vermutlich Gott als Lügendetektor einsetzen. Der ist schliesslich unfehlbar. Fast wie der Papst.

Für Gläubige aus radikalen Freikirchen ist Homosexualität ein Beweis für das satanische Wirken des Teufels auf der Erde.

Die Empörung der Bürger, die nicht zum christlich-fundamentalistischen Lager gehören und nicht nur mit dem religiösen Wurmfortsatz denken, ist gross. Sie bekamen bei ihrem Protest prominente Unterstützung. Die Rockstars Bruce Springsteen und Bryan Adams sagten ihre Konzerte ab.

Der zuständige Gouverneur Phil Bryant versteht den Protest nicht: «Wer sich Sorgen um die Menschenrechte macht, muss verstehen, dass auch gläubige Menschen Rechte haben», sagte er. Das Gesetz schütze diejenigen Leute, die die Ehe ausschliesslich als Institution für heterosexuelle Paare betrachteten. Die Argumentation ist so verquer wie der Glaube, Gott habe das Gesetz genehmigt.

Für Gläubige aus radikalen Freikirchen ist Homosexualität ein Beweis für das satanische Wirken des Teufels auf der Erde. Ein Ausdruck von Sodom und Gomorrha. Da fällt ihnen nur die Redewendung «Pfui Teufel» ein.

Womit einmal mehr bewiesen wäre, dass christliche Nächstenliebe und Barmherzigkeit aufhören, wo die religiös motivierte Homophobie beginnt. 

Auch in Indiana wüten christliche Fundis. Gouverneur Mike Pence hat ein Gesetz unterschrieben, das Abtreibungen erschweren soll. Besteht der Verdacht, dass ein Fötus das Downsyndrom (früher auch als Mongoloismus bekannt) aufweist, darf er nicht mehr abgetrieben werden.

Tote Föten müssen bestattet werden

Weiter verlangt das Gesetz, dass Föten bei einer Fehlgeburt gleich zu behandeln sind wie verstorbene Menschen: Sie müssen begraben oder kremiert werden. Der Hintergrund: Für christliche Fundis sind schon Embryonen Wesen mit einer vollwertigen Seele.

Frauenproteste in Indiana.  Bild: AP/The Indianapolis Star

Die Frauen von Indiana rufen ihre Mitstreiterinnen dazu auf, dem Gouverneur Rapporte über ihre Blutungen zu schicken.

Frauen in Indiana sind empört und laufen Sturm. Sie decken Gouverneur Pence mit geharnischten Briefen ein. Sie klären ihn auf, dass jede Menstruation eine Fehlgeburt sein könne, was sie nicht einmal realisieren würden.

Die Frauen von Indiana rufen ihre Mitstreiterinnen dazu auf, dem Politiker Rapporte über ihre Blutungen zu schicken und ihn um Rat zu fragen. Der Gouverneur lässt sich von den aufgebrachten Frauen aber nicht verunsichern. Er habe gebetet, als er das Gesetz unterschrieben habe, liess er sie wissen. 

Christliche Überzeugungstäter glauben deshalb, dass Gott mit dem neuen Gesetz einverstanden ist und es abgesegnet hat. Und so wird einmal mehr die religiöse Verblendung zum Aberglauben, unter dem breite Bevölkerungskreise leiden müssen. Denn fromme Politiker glauben, Gott leite ihre politische Agenda. Schöne neue Welt, die fröhlich weiter spinnt.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei. Neu befasst er sich mit dem Thema wöchentlich auf watson.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 02.06.2016 01:19
    Highlight Die Doppelmoral durch geglaubtes erretten zu Sündlosigkeit, und die Glaubensmoral ohne Grenzen, da keine Orientierung mehr nötig ist. Viele sagen, ich habe den Glauben, und ich sage der Teufel tuts auch. Den liberalen Frömmigkeit wäre es besser; niemals existiert zu haben, denn dieser Vorwand vermeintlicher selbst-erschaffener Gerechtigkeit , nimmt keine Rücksicht auf andere Erdenbürger.
    1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 14:13
      Highlight Auch Evangelikale liberalisieren sich zunehmend, um freie Fahrt nach ihren Wünschen zu führen. Glauben auf fundamentalistischen Gerüsten ist ein Mittel zum Zweck, die gefügig zu machen die nach ihren Vorstellungen nicht in die Schablone passen. Ihre auserwählten Gotteskrieger werden zum Kadavergehorsam gedrillt, und leben dann entsprechend nach dem Motto, der Zweck heiligt die Mittel.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.06.2016 11:58
      Highlight Christliche Moralvorstellungen an den Kindern zu erziehen, mach dem Motto:

      "Wer seine Kinder liebt, der züchtigt sie."

      Eigentlich sind entsprechend den christlichen Gruppierungen auch die Erwachsenen Kinder, Kinder Gottes zu verstehen, die auch zu züchtigen sind.
      Eigentlich eine traurige Angelegenheit, die tatsächlich geschehen sind.

      Militante Erziehungsmethoden zum bedingungslosen Gehorsam gedrillt, dulden keine Kritik und Fragen um den Sinn ihres Auftrages.
      1 0 Melden
  • olive 29.04.2016 13:07
    Highlight Namen werden fortlaufend angepasst und die vorhergehenden als pfui bezeichnet. Ob ein behindertes Kind ein gutes Leben hat, wird wohl weniger durch neue Benennungen wie z.B. "Verhaltensoriginell" bestimmt als durch andere Ursachen.
    Alles in allem gilt heute:
    Im Namen der Meinungsfreiheit wird vorgeschrieben, was der gebildete Mensch zu denken hat" Roger Kimball
    Zusatz von mir: und welche Wörter politisch korrekt sind , grad im Moment. Wobei Down Syndrom sicher korrekt ist. In der Heilpädagogischen Schule, in der meine Tochter stagierte, sagten sie liebevoll "Möngelis" und "Down Syndrömer"
    3 0 Melden
    • Pasionaria 29.04.2016 19:08
      Highlight Gutes Beispiel aus der Praxis, olive.

      Sind diese Sprachenpuritaner (Alienus) nicht doch sehr kleine Geister, die ehrgeizig den natuerlichen Umgang mit der (Umgangs-)-Sprache verhindern wollen?
      Diese sprachlichen Weltverbesserer, vorallem auch Fremdwoerterhasser sind oftmals grosse Chauvinisten.
      Dies erkannte schon am Anfang des 20. Jahrhundert der Romanist Leo Spitzer, der den Zusammenhang wie folgt formulierte: vom Fremdwoerterhatz zum Fremdvoelkerhass.
      Die WW ist bestimmt zurueckhaltend mit Fremdwoerter?
      Nur so nebenbei bemerkt, will Dich sicher NICHT provozieren!
      2 0 Melden
  • Pasionaria 28.04.2016 21:47
    Highlight Alienus
    oder
    Etymologos Diaboli

    Vielen Dank fuer die be- und geschilderte Erklaerung.


    Fazit zum 'negativen' Purismus:
    alles und mehr, was ich andern unterstelle
    ruehr ich selbst an mit schmuddliger Kelle!
    2 0 Melden
  • Pasionaria 27.04.2016 04:59
    Highlight Alienus
    Es hat noch mehr fuer Dich im W...... zu beantworten, wenn Du magst. Wieso denn, kann eigentlih auch hier fragen: Woher stammt der Ausdruck 'im Schilde fuehren', sprang mich zwischen Ruestungen und Schildern gerade an......?
    Zudem noch etwas 'Verschollenes'..... in der Sekte......
    0 0 Melden
    • Alienus 28.04.2016 13:41
      Highlight @Pasionarias

      Die sinnvollste Erklärung ist diese: Mit dem Schild hatte man dem Gegenüber eine eindeutige Anzeige, welcher Ritter man sei oder welchem Heerhaufen man angehöre. Bei den Kreuzzügen hatte ein rotes Feld mit dem weißen Kreuz als Logo „deutsche“ D, A, CH, NL, B, DK, Scan, NItal…) Krieger. Später wegen Verwechslungen mit dem engl. Schild (weißer Grund mit rotem Kreuz) auf schwarzes Kreuz auf weißem Grund gewechselt.

      Kommt ein Kämpfer mit einer unbekannten Farbe, unbekanntem Logo oder hat er gar sein Zeichen durch ein Tuch verborgen, so führt er wohl nichts Gutes im Schilde!
      2 0 Melden
  • Pasionaria 27.04.2016 04:58
    Highlight Alienus
    'verbal puristisches Verhalten' gefaellt mir, ist das Gegenteil davon: tolerant-geistiges Verhalten?

    Dieser Erbsenzaehlerei wenn es um eine Zusatzerklaerung fuer einen medizinischen Begriff geht, der bei weitem nicht alle verstehen, bin auch ich mit grosser Muehe begegnet. Ich habe nur auf jemanden - immer den aehnlichen..... - gewartet, der in der Lage ist, sich kurz und buendig dazu zu aeussern. Danke einmal mehr Alienus.


    1 0 Melden
    • Alienus 28.04.2016 14:02
      Highlight @Pasionaria

      Dem ironischen „Purismus“, einem doch strengen und unerwünschten, als unrichtig empfundenem Sprachduktus der verbalen „Reinheit“, möchte man ironisch eine gewisse verbale „Schmuddligkeit“ entgegenhalten.

      Nun, solche „Schmuddelworte“ gibt’s zuhauf. Den Mongolismus, Neger und noch weitere.

      Nun, wenn der Gebrauch solcher Worte heutig radikal puristisch und nicht im historischen, sozialem oder im erklärenden Sinne gesehen wird (H.Stamm), so ist man sofort bei einer kontrollierenden Sprachpolizei.

      Fazit: Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, denn die kennen viele Schmuddelworte!
      1 0 Melden
  • Alnothur 24.04.2016 23:53
    Highlight Der Vergleich mit dem *VERBOT*, bei Juden einzukaufen, hinkt nicht nur, der sitzt im Rollstuhl.
    1 16 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.04.2016 10:43
    Highlight Hugo Stamm

    Mir gefällt die gesunde Wut, die aus Ihrem Text spricht sehr gut. Ihre Sprache, Ihr Schreibstil wird immer besser. Sie schaffen es den Leser zu packen und zum Nachdenken zu bringen, ohne dabei ins Reisserische abzudriften. Wir bräuchten viel mehr solch leidenschaftlichen Journalismus, der uns fundiert aufklärt mit dem Beat und Tempo eines Rocksongs.

    Einzig beim Begriff "Mongolismus" haben Sie echt den Ton verfehlt, da gebe ich anderen Kommentatoren recht. Bitte löschen Sie das.

    Peace und Blüämli
    11 6 Melden
    • Alienus 25.04.2016 11:40
      Highlight @Bernie und andere Sprachpuristen

      Aber, aber, Herr Stamm hat die Bezeichnung „Mongolismus“ doch erkennbar im erklärenden sprachhistorischen Kontext verwendet, doch nicht im Mitteilungssinne.

      Es ist schon erstaunlich, in welchen Bereichen der Purismus extrem fällt, jedoch sich in der „aufgeklärten“ Umgangssprache anscheinend ein sonderliches verbal-puristisches Verhalten entwickelt.

      7 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.04.2016 15:42
      Highlight Okay

      Trotzdem. Jeder der will kann heute in 5 Sekunden rausfinden, was es mit dem Begriff "Down-Syndrom" auf sich hat. Diese "näselnde Belehrung" von Stamm war daneben, gerade nebst dem sonstigen Text, der so eingängig, frisch und verdammt cool ist in der sprachlichen Ausdrucksweise und im Inhalt. Auch wenn jemand 99% geniale Arbeit abliefert, darf man ihn auf eine Dissonanz hinweisen. Schätze Prince liess sich auch mal was sagen diesbezüglich. Und "näselnde Belehrungen" sind bei Stamm ja wirklich seltene Fundstücke. PS: Es heisst ja auch Inuit, nicht Eskimo aus gutem Grund.
      2 2 Melden
    • Alienus 25.04.2016 17:00
      Highlight @Bernie

      Trotzallerdem.

      Wenn ich unwissenden Kindern z. B. bestimmte historische Ereignisse einbläue, wie diese mir immerzu Adern gefrieren lassenden unmenschlichen Beleidigungen „Judenfrei, Judensau, …..“ so ist das sicher schlimmer und extremer als alte, inzwischen revidierte Bezeichnungen „Mongolismus….“, „Eskimo“ uam. die oft auf Unkenntnisse beruhen.

      Herr Stamm hat m. E. richtigerweise die überholte Bezeichnung für einen durchschnittlichen Leser genügend kenntlich gemacht.

      Mir scheint, da wird eine Mücke zum Elefanten aufgeblasen.


      Was ist eigentlich eine „näselnde Belehrung“?
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.04.2016 18:16
      Highlight Eine näselnde Belehrung ist, wenn man z.B seinen Lesern nicht zutraut einen Begriff selbst zu klären. Aber eigentlich ist diese Diskussion Pipapo!

      Wenn ich die offensichtliche Qualität dieses Artikels wirklich geschmälert haben sollte, mache ich Ferien in Ankara. Stamm macht es gut, besser, am Besten. In Hugo veritas!
      0 2 Melden
    • Alienus 25.04.2016 21:51
      Highlight @Berni

      Ankara? Bitte nicht schleimern.
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.04.2016 21:35
      Highlight Was sabbern Sie da? Habe ich nicht gecheckt.
      0 2 Melden
    • Alienus 27.04.2016 00:27
      Highlight @Berni

      Wie wahr!
      2 0 Melden
  • rodolofo 23.04.2016 17:56
    Highlight Weil die Homosexuellen eine kleine Minderheit sind, können sie Christen, Muslime, oder was auch immer als "Prügelknaben" missbrauchen, an denen sie ungestraft ihre angestauten Agressionen ausleben dürfen, die sie gegen ihre autoritären Oberhäupter nicht ausleben und mit Selbstdisziplin unterdrücken müssen.
    Aber irgendwann werden die "menschlichen Box-Säcke" fuchsteufelswild und schlagen zurück!
    Da sind die "Gläubigen" dann erstaunt über so viel unerwartetes Selbstbewusstsein.
    "Was für ein Satan!" reklamieren nun die Gottesfürchtigen.
    Aber der "Satan" zeigt ihnen den Stinkefinger:
    "Fick Dich!"
    17 17 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.04.2016 16:15
    Highlight Man kann das so sehen, oder aber auch so: meine Vereinigung hatte ein Treffen in San Francisco. Dieses wurde durch ein frustriertes Mitglied an eine Gruppe von christlichen Fundamentalisten "verpetzt". Prompt hatten wir vor dem Hotel haufenweise Protestierende. Anstatt uns aus dem Hotel zu werfen, was ich und andere erwarteten, erhielten wir für die Zeit Polizeischutz.
    Man muss sich das Vorstellen eine angeblich satanische Sekte wird im christlichen Amerika vor Christen geschützt.
    13 1 Melden
    • tinmar 24.04.2016 09:48
      Highlight .. welcher vereinigung gehörst du denn an?
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.04.2016 13:14
      Highlight Ich bin Mitglied einer westlichen LHP-Vereinigung. Da unsere Gruppe gerade in den 80er und 90er ziemlich unter Beschuss von christlichen Fundis in den USA war, und die nicht Müde werden ihre Geschichten im internet zu verbreiten, hoffe ich du verstehst wenn ich den Namen der Gruppe für mich behalte, da ich keine Lust habe mich gegen falsche Anschuldigungen wehren zu müssen;). Das Beispiel dient nur dazu dass es in den USA auch Menschen gibt, die es anders auslegen. Und Vereinigungen offiziell Anerkennen, die in Europa keine Chance hätten. Schade dass es Idioten ausnützen müssen.
      2 0 Melden
  • Schlange12 23.04.2016 15:40
    Highlight Wenn man auf dem Ultraschal schon ein schlagendes Herz eine ungeborenes Kindes gesehen hat und einmal erlebt hat wie ein Ungeborenes sich bewegt. Kann man ernsthaft mit einwenig Anstand nicht dagegen sein, dass dieses angemessen bestattet wird. Der Artikel finde ich okay, aber an diesem Punkt kann ich nichts schlechtes sehen.
    18 36 Melden
    • Cloudpanther 24.04.2016 12:57
      Highlight das Problem ist, dass eine Frau eine Fehlgeburt haben kann ohne es zu realisieren, weil sie einfach ihre Tage ein paar Tage spater hat. Also ist eigentlich jede Menstruation eine tendenzielle Fehlgeburt.
      Und zusätzlich ist es schön, wenn du eine Fehlgeburt begraben willst, aber daher muss man nicht allen anderen dies auch vorschreiben.
      14 1 Melden
  • Schlange12 23.04.2016 15:40
    Highlight Tote Föten müssen bestattet werden

    Also gemäss UNO Artikel 3 hat jede Person da Recht auf Leben. In der Schweiz muss eine Schwangerschaftsabbruch bis in der 12 Woche gesehen, sonst mit ärztlicher Genehmigung. Fundis wollten dies ja verbieten. Wenn man diesen Punkte beachtet und mit jemanden gesprochen hat welcher eine Totgeburt hatte, verstehe ich diesen Punkt im Artikel absolut nicht. Es ist schon eine schweinerei das eine Totgeburt nicht auf einem Friedhof beerdigt werden kann. Dazu muss meistens ein totes Kind geboren werden.

    12 15 Melden
  • Share 23.04.2016 13:39
    Highlight Das Erbe der Quäker. Globalized.
    8 3 Melden
  • Salvatore Escoti 23.04.2016 13:03
    Highlight Nun ja, ich bin Schwul und muss leider sagen, die Bibel ist tatsächlich gegen Schwule. Wenn ein Mensch tatsächlich die Bibel als Gottes Wort betrachtet, dann MUSS dieser Mensch Schwule verabscheuen. Viele versuchen die Bibel und die dort zum Teil auch gewalttätigen Ausagen, zu relativieren, aber da gibt es nichts schön zu reden, laut der Bibel sind Schwule verabscheuungswürdig! Man sollte nicht immer die Christen kritisieren, sondern direkt die Bibel...
    39 14 Melden
    • Danyboy 23.04.2016 13:55
      Highlight Das mag stimmen, immerhin wurde die Bibel vor über 1500 Jahren und den entsprechenden historischen Moralvorstellungen geschrieben. Interessant nur, dass die Religionen in anderen Bereichen als Homosexualität (Geld, Zinsen, Ehebruch uvm) offener interpretieren und sich immer angepasst haben. Es zeigt eben, wie menschlich Religionen sind. Von wegen "göttlich"...
      37 3 Melden
    • Nordwolf 23.04.2016 14:03
      Highlight Leider ist die Bibel auch nur ein Instrument zur Kontrolle der Menschheit, genau gleich wie jedes andere Religiöse Buch.
      38 3 Melden
    • Fabio74 23.04.2016 14:52
      Highlight Schön und gut. Nur man kann nicht auf der einen Seite von Freiheit und Toleranz reden und den Muslimen durchs Band vorwerfen sie seien allesamt Intolerant und Sharia-gläubig, und vor der eigenen Türe Hass säen mit faschistoiden Gesetzen.
      Zum zweiten: Diese Leute legen die Bibel nur dort so aus, wo es ihnen passt, Thema Schwule z.B.
      Bei allem anderen (Geld, Zinsen, Schweinefleisch etc) hält man sich nicht daran und darum ist es verlogen und scheinheilig. Ich warte bis der erste dieser Idioten in der Presse auftaucht mit einem Stricher.
      28 4 Melden
    • Queershnitt 23.04.2016 16:38
      Highlight Homosexuelle werden nicht direkt in der Bibel verpönt.
      Erwähnt wird der lustvolle (getriebene) Akt und unmoralische Orgien. Dieser wird auch bei Heterosexuellen als schlecht erachtet (nicht beliebig rumv**eln).

      Über eine romantische Liebesbeziehungen zwischen dem gleichen Geschlecht findet man nichts.
      5 21 Melden
  • flyingdutch18 23.04.2016 13:03
    Highlight Ein guter Kommentar. Vielleicht sollte man ergänzen, dass sich auch viele Unternehmen gegen diese bigotten religiösen Fundis und Politiker auflehnen, indem sie Investitionen und einen Stellenausbau zurückziehen. Rechtlich müsste der Fall eigentlich klar sein: Mit der Berufung auf die eigene Religionsfreiheit, die man ja weiter praktizieren kann, darf niemand Homosexuelle, Transgender People oder Andersgläubige diskriminieren.
    20 2 Melden
  • hulaleh 23.04.2016 13:01
    Highlight Hallo Herr Stamm

    Wie sehen Sie das Leben so? Was haben Sie für eine Theorie?
    8 40 Melden
    • Retarded Wizard 23.04.2016 14:56
      Highlight Warum braucht er eine Theorie?

      Wir alle wissen nicht, was wir hier auf diesem Planeten tun, ob es einen tieferen Sinn gibt, oder ob unsere Anwesenheit unser Tun und Schaffen bedeutungslos ist.

      Die einzig richtige Aussage zu unserem Leben und allem was danach kommt oder eben nicht ist : "Ich weiss es nicht".

      Alles andere sind Mutmassungen, welche durchaus zutreffen könnten, trotzdem wird man wohl niemals Gewissheit haben ob man damit richtig liegt.

      Und solange diese Gewissheit nicht vorhanden ist, welchen Sinn ergibt da die Mutmassung?
      16 3 Melden
    • Share 24.04.2016 00:45
      Highlight @rW
      Ich denke gerade über vierhundert Jahre Shakespeare Dada und Einstein nach. Da komme ich zum Schluss, dass die Gewissheit ohne Mutmassung nichts ist. Alfred Einstein sagt: Fantasie ist alles.
      5 2 Melden
    • hulaleh 24.04.2016 00:52
      Highlight War auch nicht böse gemeint. Wir Menschen neigen manchmal
      immer alles besser zu kennen oder zu wissen... es gibt auch Menschen, die als Mormonen, Katholiken, Reformiert oder was auch immer glücklich sind... Wenn ich Herrn Stamms Berichte lese, wird es mir schlecht überhaupt eine Religion näher kennenzulernen.... 🤔
      2 6 Melden
    • Retarded Wizard 24.04.2016 02:28
      Highlight @ Share... Fantasie war für ihn wichtiger als Wissen, nicht alles. Aber Einstein war auch nur ein Mensch, auch er irrte, widerlegte seine eigenen Theorien, welche auch nach seinem Ableben nochmals widerlegt und überarbeitet wurden.

      @ Züri

      Klar sind viele Menschen religiös und glücklich, trotzdem ist es falsch, die eigene Theorie/Weltanschauung als richtig und wahr zu betrachten.
      Die meisten Religionsgemeinschaften leben von der Überzeugung ihrer Anhänger. Ob glücklich oder nicht, diese Überzeugung ist nur ein Schein.
      3 0 Melden
    • rodolofo 24.04.2016 07:35
      Highlight @ Retarded Wizard
      Ich habe einen anderen (selbstbewussteren?) Vorschlag:
      Meine Theorien stimmen im Moment für mich.
      Natürlich werden sie von den nächsten Erfahrungen wieder angekratzt, aufgeweicht, oder weggespühlt, wie die Sandburgen von Kindern an Bade-Stränden in den Sommerferien vom Meer weggespühlt werden.
      Wenn Du andere Theorien hast, die im Moment für Dich stimmen, dann lass uns über diese diskutieren und sie tauschen, wie Panini-Bildchen!
      Die kleben wir dann in unsere Theorien-Alben.
      Wenn sie voll sind, schmeissen wir sie irgendwo hin, wo unsere Alben mit veralteten Bildchen lagern...
      4 1 Melden
    • Retarded Wizard 24.04.2016 11:51
      Highlight rodolofo

      Einer oder mehreren bestimmten Theorien zu folgen oder diese zu leben hat bestimmt nichts mit Selbstbewusstsein zu tun, deshalb auch dein Fragezeichen :)

      Ich denke, Theorien stimmen für dich ist der falsche Ausdruck.

      Sie vereinfachen möglicherweise das Leben, aber die Überzeugung/Beweisdrang an welche/n die meisten Theorien angelehnt sind wird man nie erreichen können.

      Ich habe nichts gegen Theorien, aber Theorien sind immer Mutmassungen und gehen einher mit Zweifel. Wenn jemand diese Zweifel ablegen will um die Theorie zur Wahrheit zu machen, dann wirds gefährlich.
      2 1 Melden
    • rodolofo 24.04.2016 12:42
      Highlight @ Retarded Wizard
      Die "Wahrheit" lässt sich niemals erfassen, da sie aus einer so ungeheuren Datenflut besteht, dass wir sie entweder nicht speichern können, oder ewig Zeit brauchen, diese herunter zu laden.
      Darum fokussieren wir auf die für uns relevanten Daten und lernen, indem wir selber experimentieren, oder indem wir anderen beim experimentieren zuschauen.
      Schafe, oder Kühe machen genau das Selbe, wie wir, fokussieren und speichern aber anders.
      3 1 Melden
    • Share 26.04.2016 18:31
      Highlight @rW
      Bist du Dadaist? Gefährlich wird es doch erst wenn du gar nicht erst versuchst zu begreifen. Zum Zitat von Albert Einstein weiss ich zu wenig um darüber zu disputieren. Wenn ich mir aber seine Zeit angucke kann ich ein gewisses Unbehagen seiner Theorien nicht ausblenden und stelle mir deshalb vor, dass er auf das Paradox der Dinge anspielte, im Sinne von: "denke das Unmögliche."
      1 1 Melden
    • Retarded Wizard 27.04.2016 11:57
      Highlight @ rodolfo Ein interessanter Ansatz, trotz unserer z.T unterschiedlicher Ansichten hast du das sehr schön geschrieben :)

      @Share

      Ich bin bestimmt kein Dadaist, ich bin von allem ein bisschen und doch nichts. Ich lese, hinterfrage, schreibe und komme in meiner Erkenntnis doch nicht vom Fleck.
      Erfüllend und ernüchternd zugleich.

      Du meinst im Sinne von: Man muss das Unmögliche denken, um dem denkbaren näher zu kommen?

      Sicher ein guter Ansatz in vielen Belangen, trotzdem wird das Unmögliche sehr oft seiner Begriffsdefinition gerecht ;)



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    • Share 27.04.2016 20:09
      Highlight @rW
      Denkbar wäre eine Freundschaft mit Siri. Siri liest dir die Zeilen vor, gibt dir den Takt zu deinen Gedanken und notiert sich deine Worte dazu. So kannst du auch wieder Joggen gehen. Bloss nicht in die Pfütze treten.
      0 1 Melden
    • rodolofo 28.04.2016 08:26
      Highlight @ Share
      Mit einem Automat, oder einer software können wir doch keine Freundschaft schliessen!
      Meine Frau reagiert zwar manchmal auch wie ein Automat, wenn sie wieder mal "Hände waschen!" ruft (und ich wusste genau, dass sie das rufen wird.).
      Aber da bleibt doch noch sehr viel unberechenbares, überraschendes.
      Stefan Eichers Automaten-Orchester gefällt mir übrigens auch nicht. Diese Musik ist zu perfekt und zu regelmässig! Menschliche Gefühle zeigen sich erst in den kleinen Abweichungen und Verzerrungen, im Tempo, im Rhytmus und in der Tonhöhe.
      Nur die "unperfekte" Musik vermag uns zu rühren...
      0 0 Melden
    • Share 28.04.2016 16:27
      Highlight @rodolfo
      Dieser Musiker spielt nicht auf meiner Playlist. Deshalb fällt mir dazu nichts ein. Und bei (UN)Perfekt denke ich immer an die Zeitangabe.
      Ausserdem schliesse ich Freundschaft mit wem oder was auch immer ich will. Auch wenn es nur ein Genius ist.
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    • rodolofo 28.04.2016 16:51
      Highlight @ Share
      Ja klar schliesst Du Freundschaft mit wem immer Du willst!
      Ich mache mir nur hin und wieder Gedanken über Roboter, was sie von uns Menschen unterscheidet und warum ich das "unvollkommen menschliche" dem "scheinbar perfekt automatischen" vorziehe.
      Zum Beispiel gehört für mich ein kleiner Schwatz mit der Kassiererin immer zu einem richtigen Einkauf.
      Einen Laden ohne Kassiererinnen würde ich boykotieren.
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    • Share 29.04.2016 14:39
      Highlight @Rodolfo
      Ich versuche mich gerade an meine Kindheit zu erinnern. Hatte ich da eine imaginäre Freundin? Und warum durfte ich die nicht behalten? Und wieso darf die Maschine nicht auch eine imaginäre Freundin sein?
      Verstehe mich nicht falsch, ich würde nie einer Maschine meinen Einkauf anvertrauen, ich habe Angst sie geht kaputt, put, put, put, ähm - die Maschine.
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  • Rick Blaine 23.04.2016 11:59
    Highlight Egal welche Religion: Das Problem ist nicht ein Buch, sondern die eigene Interpretation davon. Fundis verteidigen nicht ein Buch, sondern ihre Auslegung davon. Deshalb gibt es auch in jeder Religion abstruse Gruppierungen. Wie die Westboro Baptist Church. Oder die Gruppierung, die verbietet Dualies zu fahren(Autos mit Doppelbereifung auf der Hinterachse). Grund? Die Form des Autos erinnere an ein weibliches Becken (sic!)Glaube ist nur gesund,wenn er zu mehr Freiheit führt. Religion hingegen braucht Gesetzlichkeit, Schuld und Scham. Daraus kann nur der"Leiter" Kapital(Geld und Macht) schlagen.
    38 1 Melden
  • nickmiller 23.04.2016 11:52
    Highlight Ich bin eigentlich meistens derselben Meinung wie Herr Stamm und finde es wichtig auf die Gefahren irgendwelcher irrgeleiteten Fundis aufmerksam zu machen, seien es radikale Muslime oder Christen. Nichts desto trotz gehört das Wort Mongoloismus nicht in einen Blog, der Ansprüchen genügen soll. Es ist ein Wort, welches schon lange aus dem Wortschatz eines jeden verschwunden hätte sein sollen. Es ist ein beleidigendes Wort, sowohl den Behinderten gegenüber, als auch den Mongolen.
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    • Hugo Stamm 23.04.2016 14:43
      Highlight Ich habe den Begriff in Klammern gesetzt, weil viele Leserinnen und Leser den Begriff Downsyndrom nicht kennen. Ich wollte niemanden beleidigen., sondern nur zur besseren Verständigung beitragen.
      19 14 Melden
    • murphyslaw 23.04.2016 17:51
      Highlight Herr Stamm, ich muss nickmiller recht geben. Auch wenn es in Klammern steht, dieses Wort sollte gar nicht da stehen.
      Die Medien sind mitverantwortlich dafür was in die Köpfe der Leute geht und dort bleibt.
      Dieses Wort gehört seit laaaanger Zeit nicht mehr in die Gesellschaft!
      Aus den Gründen , welche schon erwähnt wurden.
      Ich bin Sozialpädagogin und arbeite mit Menschen mit TRISOMIE 21.
      Das Wort in diesem sonst sehr sehr guten Bericht , hat mich sehr gestört
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    • Datsyuk * 23.04.2016 20:01
      Highlight Murphyslaw, genau.. Mir geht es genau so. Ich arbeite auch mit Menschen mit Trisomie 21 und habe mich sehr am Begriff gestört.
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  • karl_e 23.04.2016 11:41
    Highlight "Erdogan macht den Pfau" schreiben Sie. Das ist unschön, vor allem für den Herrn Erdogan, denn in der gröberen Abart der Umgangssprache ist dieser Ausdruck ein Synonym fürs Ableben.
    5 28 Melden
    • karl_e 23.04.2016 12:32
      Highlight Hab offenbar den Smiley vergessen. Alsodann: ;-)
      7 1 Melden
    • Hugo Stamm 23.04.2016 14:44
      Highlight Ich dachte mehr an einen eitlen Gockel, der sich über andere erhebt und einen Machtanspruch stellt.
      12 0 Melden
  • Michael Bamberger 23.04.2016 11:38
    Highlight "Die Zahl der US-Bürger, die sich selbst als Christen identifizieren, ist in den vergangenen sieben Jahren deutlich gefallen - von 78 auf 71 Prozent. Im gleichen Zeitraum wuchs die Zahl der Amerikaner, die keiner Religion zugehören, von 16 auf 23 Prozent. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des renommierten Pew Research Centers."

    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/usa-anteil-der-christen-geht-immer-weiter-zurueck-a-1033532.html

    In einigen Jahrzehnten werden sich - diesem Trend zufolge - ähnliche Probleme grösstenteils selber erledigt haben.
    23 2 Melden
    • Gruschenko 25.04.2016 21:13
      Highlight Hoffen wir's! :)
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    • andersen 02.05.2016 20:02
      Highlight Barmberger

      Sie sehen es als ein Trend?
      In China boomt das Christentum.
      In Dänemark war es ein Rekordjahr für Konfirmationen.
      Also, alles was extrem ist, ist gut, wenn man es vermeidet und es findet oft in Amerika statt.
      Oft können die Menschen dort nicht selber entscheiden.
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  • Danyboy 23.04.2016 11:15
    Highlight So funktioniert das leider bei diesen Leuten... Hinter einem Deckmäntelchen der Religion wird eine menschenunwürdige "Reinigung" der Gesellschaft vorangetrieben. Z.B Homosexuelle sollen auf diese Art so weit an den Rand gedrückt oder gar verfolgt werden, dass sie gar keine andere Wahl haben, als zu verschwinden, sich "heilen" zu lassen, Suizid zu begehen o.ä. Ich würde gar so weit gehen zu sagen, dass das eine Art religiöser Faschismus ist, der da aufkommt.
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    • andersen 02.05.2016 20:03
      Highlight Die Schwulen sollen nur machen, was sie wollen.
      Aber dazu braucht es ein Selbstwertgefühl.
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    • Danyboy 03.05.2016 09:34
      Highlight Was für ein Zynismus... Ein Selbstwertgefühl muss man auch erst entwickeln können. Bzw. die Gesellschaft muss es "erlauben": Wie soll ein Jugendlicher ein Selbstwertgefühl entwickeln in Gesellschaften, die ihm eintrichtern wollen, dass er nichts wert ist?! In der Schweiz ist die Situation ok, aber ich kämpfe weiter dafür und unterstütze Leute, dass sie ihr Leben leben können. Und die blinden Eiferer reden lassen, bzw in die Schranken des Gesetzes/Verfassung weisen.
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  • Sapere Aude 23.04.2016 11:12
    Highlight Nicht ohne Grund gründen die Menschenrechte auf moralische Theorien die unabhängig sind von religiösen Vorstellungen. Jemand der solch diskriminierende Gesetz verfasst, hat das Konzept Menschenrechte nicht verstanden. Die Freiheit eines jeden einzelnen ist durch die Freiheit der anderen begrenzt.
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    • seventhinkingsteps 23.04.2016 12:05
      Highlight Die Christen argumentieren eben, dass die Bedienung von Transpersonen oder Homosexuellen sie in der Ausübung der Religion beschränkt. Sprich dass das Abweisen von Kunden eine religiöse Freiheit ist
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    • Sapere Aude 23.04.2016 12:25
      Highlight Was die Fundis denken ist mir schon klar, es ist einfach nicht zu Ende gedacht. Die Religionsfreiheit besteht ja darin, dass jeder Glauben darf was er will, solange er mit diesem Glauben nicht andere Menschen diskriminiert bzw. ihnen ihren Glauben nicht aufzwingen. Die religiöse Freiheit ist in diesem Fall dadurch beschränkt, dass der Kunde die Freiheit hat in diesem Geschäft einzukaufen.
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