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Gott ist tot, weil er keinen evolutionären Nutzen bringt

Religion und Glauben haben bis heute überlebt, weil Kinder leichtgläubig sind und die Eltern für allmächtig halten.

09.12.17, 08:16 10.12.17, 05:49


Im geistigen Programm von uns Menschen oder in unseren Genen scheint es eine Nische zu geben, in der Glaube und Religion angesiedelt sind. Diese These oder Vermutung drängt sich auf, weil alle Ethnien zu allen Zeiten und auf allen Erdteilen religiöse Bedürfnisse entwickelt und an Gott oder eine andere höhere Macht geglaubten haben. Und an eine irgendwie geartete Existenz nach dem Tod. Übersinnlichkeit und Transzendenz als eine Art anthropologische Konstante.

Dieses universelle Phänomen sehen Theologen und Geistliche als eine Art «Gottesbeweis»: Es kann doch kein Zufall sein, dass praktisch alle Menschen auf die Gottesidee kommen. Es muss sich folglich um ein Grundbedürfnis handeln, das möglicherweise in den Genen verankert ist. Quasi ein Gottesgen.

Evolutionsbiologen stellen die These hingegen in Frage. Sie lehren uns, dass genetische Entwicklungen einem Selektionsdruck folgen: Was zweckmässig ist und das Überleben fördert, wird gespeichert. Prägungen, die keinen zusätzlichen Nutzen bringen, werden ausgemerzt.

Kreuze jesus

Bild: pixabay.com/inezaaa

Aus dieser Warte ist die Fragestellung entscheidend, ob ein allfälliges «Gottes-Gen» einen evolutionären Nutzen generiert, also das Überleben erleichtert oder fördert. Die Frage muss verneint werden, denn die evolutionäre Entwicklung oder genetische Prägung ist primär an reale, sinnliche und erfahrbare Phänomene gebunden.

Wenn es blitzte und donnerte, zürnten die Götter, und Krankheiten wurden durch Dämonen verursacht.

Woher kommt der Glaube dann?

Wie lässt sich dann der Umstand erklären, dass indigene Völker in allen abgelegenen Weltgegenden ebenso einen Glauben entwickelt haben wie Menschen in hochzivilisierten Ländern?

Es gibt zwar einzelne Evolutionsbiologen, die vermuten, dass die natürliche Selektion bei Gruppen ähnlich funktioniert wie bei Individuen. Konkret: Fördert eine geistige Errungenschaft das Wohlergehen oder Überleben einer Gemeinschaft, prägt sie quasi das kollektive Bewusstsein und begünstigt eine evolutionäre Entwicklung.

Ihr zentrales Argument: Gläubige Gruppen hatten zumindest früher grössere Überlebenschancen. Und haben es zeitweise heute noch, wie die fundamentalistischen Strömungen im Islam mit ihren Missions- und Expansionserfolgen zeigen.

Religiöse Motivation für politische Ziele

Der Glaube stiftet Sinn, Identität und das Zusammengehörigkeitsgefühl. Das ist tatsächlich ein Vorteil bei Expansionsbemühungen und kriegerischen Auseinandersetzungen. Wer für Gott in den Krieg zieht, ist besonders motiviert. Die islamischen Gotteskrieger und Selbstmordattentäter demonstrieren es uns fast täglich. Ihre Überzeugung, als Märtyrer in den Himmel zu kommen und 72 Jungfrauen zur permanenten Verfügung zu haben, ist die ultimative Motivationsspritze.

Viele Herrscher machten sich diesen Umstand zu Nutze und riefen zum heiligen Krieg auf, auch wenn sie rein politische Ziele verfolgten. Sie konnten gleichzeitig die Legitimation für ihr Gemetzel einer höheren Macht zuschreiben.

Eine schwammige Grösse mit viel Interpretationsspielraum

Die These von der evolutionären Gruppenselektion klingt zwar auf den ersten Blick plausibel, sie hat aber einen Haken: Es gibt keine Gruppen-DNA. Und das kollektive Bewusstsein ist aus wissenschaftlicher Sicht eine schwammige Grösse, die viel Interpretationsspielraum zulässt.

Es gibt eine plausiblere Erklärung für das Phänomen der flächendeckenden Verbreitung religiöser Bedürfnisse. Die Ursache ist in einem psychologischen oder pädagogischen Phänomen zu suchen.

Um dies herzuleiten, ist ein kleiner Exkurs nötig. Unsere Urahnen mussten alle physikalischen und astronomischen Aspekte übersinnlich erklären, weil ihnen die wissenschaftlichen Grundkenntnisse fehlten. Wenn es blitzte und donnerte, zürnten die Götter, und Krankheiten wurden durch Dämonen verursacht. Alle Naturvölker entwickelten aus Unkenntnis einen Glauben im religiösen Sinn – und unbewusst den Aberglauben. Zeugnis davon liefern die jahrtausendealten Monumente und Sakralbauten, die in allen Erdteilen gefunden wurden.

engel

Bild: pixabay.com/tantetati

Hier kommt der psychologische Aspekt zum Tragen. Die Eltern haben ihre religiösen Überzeugungen ihren Kindern weitergegeben – von Generation zu Generation. Für Kleinkinder sind die Eltern allwissend und unfehlbar, denn ihre Erfahrungen und Ratschläge sind im evolutionären Sinn überlebenswichtig. Das gleiche gilt für fast alle Erwachsenen, speziell aber für Autoritätspersonen wie Geistliche. So übernehmen Kinder, die gezwungenermassen leichtgläubig sind, auch ihre religiösen Überzeugungen, ohne sie zu hinterfragen.

Im Weltbild vieler gebildeter Menschen hat die Religion keinen Platz mehr, weil ihre wundersamen Heilslehren schlicht nicht plausibel erscheinen.

Diese geistige Prägung ist so stark, dass auch aufgeklärte Erwachsene weiterhin am Wunderglauben festhalten. Man denke nur an die unbefleckte Empfängnis, Marias Himmelfahrt, die Auferstehung von den Toten, die Arche Noah, die Teilung des Meeres und vieles mehr.

Diese These wird auch durch den Umstand nicht widerlegt, dass sich immer mehr Menschen in den hochzivilisierten Weltgegenden vom Glauben abwenden. Gäbe es eine evolutionäre Selektion in religiösen Aspekten, wäre dies nicht der Fall.

Noch wichtiger ist aber, dass in der globalisierten Welt der Glaube im religiösen Sinn keine Vorteile mehr bringt. Ausserdem setzen in der modernen Welt wissenschaftliche Erkenntnisse und Bildung den religiösen Konzepten zu. Im Weltbild vieler gebildeter Menschen hat die Religion keinen Platz mehr, weil ihre wundersamen Heilslehren schlicht nicht plausibel erscheinen. Kommt hinzu, dass religionskritische Texte und Bücher helfen, die kindliche Prägung zu durchschauen und zu überwinden.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mitsch 12.12.2017 08:05
    Highlight Verstehe ich jetzt nicht, Herr Stamm. Wenn Gott jetzt tot ist, wie im Titel vermerkt, müsste es ihn ja wirklich mal gegeben haben... weil inexistent stirbt es sich so kompliziert.
    17 5 Melden
  • Ohniznachtisbett 12.12.2017 07:58
    Highlight Ich frage mich manchmal tatsächlich auch, wie können erwachsene, gut gebildete Menschen gläubig sein. Selbst Roussau (oder Voltaire?) der alle Gottesbeweise widerlegt hat, glaubte dennoch an Gott. Mir ist sowas schleierhaft. Trotzdem, jedem das Seine und wer mit seinem Glauben niemandem schadet, soll meinetwegen glauben. Ich habe aber trotzdem meine Mühen damit, dass alle Religionen diesen absoluten Ansatz fahren. Und ja liebe Frömmeler: Auch HS missioniert für seine Sache. Der Unterschied: In der Wissenschaft werden neue Erkenntnisse berücksichtigt. Die Kirche erzählt immer das gleiche!
    16 4 Melden
  • Herbert Anneler 11.12.2017 21:38
    Highlight Hugo Stamm: Vom Sektenkritiker zum Sektierer. Es gibt nichts Schlimmeres als Halbbildung! Ja, man kann dem Menschen die Dimension der Transzendenz nehmen, ihn zum Tier machen und schreien „Gott ist tot!“ Nietzsche ist daran wahnsinnig geworden, war im Gegensatz zu Stamm aber noch in der Lage, seiner Sentenz „Gott ist tot!“ den Nachsatz anzufügen: „Wir haben ihn umgebracht.“ Im Vergleich dazu fällt Stamm mit seinem cartesianisch-simplizistischem Weltbild völlig aus der Zeit und dem Stand der menschlichen Vernunft. Seine Zeit ist die der Inquisition...dunkelstels Mittelalter eben.
    10 26 Melden
    • Hypatia 11.12.2017 22:59
      Highlight "Nietzsche ist daran wahnsinnig geworden"

      das zeugt leider nur davon, dass Sie von Nietzsche keine Ahnung haben.
      19 1 Melden
  • Miisli 11.12.2017 20:29
    Highlight Wieso Religion und Wissenschaft gegeneinander ausspielen?

    Am Anfang jeder wissenschaftlichen Theorie steht ein Erklärungsversuch. Ein kreativer Schritt. A leap of... faith.

    Das kritische Hinterfragen kommt danach... (und macht alleine leider noch keinen Einstein aus dir)...

    "Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft blind." -ebendieser
    9 13 Melden
  • - Bert - 11.12.2017 17:19
    Highlight ... Das interessiert aber heute die Medienwelt kaum mehr, denn mit diesen Schutzbedürftigen lässt sich kein Geld mehr verdienen. Lieber schreiben sie von den leeren Kirchen, so als wären früher alle voll Begeisterung in die Kirche gegangen.
    2 4 Melden
    • Oxymora 11.12.2017 19:46
      Highlight Schutzbedürftige sind da um mit ihnen Geld zu verdienen?
      Medien verdienen Geld mit leeren Kirchen?

      - Bert- sie schreiben Unsinn.
      7 1 Melden
  • - Bert - 11.12.2017 17:18
    Highlight Schon erstaunlich, dass Hugo Stamm das Wesen einer etablierten Religion nicht besser durchschaut. Was hält er wohl vom "Tagebuch der Menschheit" von Carel van Schaik & Kai Michel? Die erklären sehr plausibel, dass Religionen eine Art kulturelles Schutzsystem sind. Gut, wenn die grosse Mehrheit dieses nicht benötigt, weil andere Schutzsysteme (Medizin, Sozialstaat, Versicherungen usw.) effizienter sind. Es gibt aber immer welche, die froh darum sind, wenn keine anderen Schutzsysteme mehr helfen können. Jedes Pfarramt könnte verschiedenste Fälle aufzählen. ...
    2 5 Melden
  • Hypatia 11.12.2017 14:51
    Highlight Was unterscheidet (monotheistisch) Gläubige von Glaubenslosen? - Erstere gebären mehr Kinder. Letztere haben sich und die Aufklärung aus Gründen der Vernunft mit der Pille selbst liquidiert - oder vergeisen zusehens.

    Fertig lustig, evolutionstheoretisch.

    Dinosaurier waren evolutionsth. aber auch im Vorteil. Bis es Bumm machte. Das war die Chance für die Säugetiere und damit den Menschen.

    Die Natur ist gnadenlos unvernünftig. Deshalb glauben soviele Menschen an Gott.

    Soweit das evolutionsth. Argument gegen den Gottesglauben. Es ist für den Papierkorb.
    1 12 Melden
    • Oxymora 11.12.2017 20:17
      Highlight “Soweit das evolutionsth. Argument gegen den Gottesglauben. Es ist für den Papierkorb.“

      Find ich auch!

      Die Evolutionstheorie wurde nicht von Theologen erdacht um die Entstehung von Göttern, Teufeln, Engelein, Feen, Kobolden, Dämonen etc. zu erklären, sie erklärt lediglich die Evolution.

      Trotzdem scheinen sich die Gläubigen sehr mit der Evolutionstheorie zu beschäftigen; selbst wenn sie die Theorie nicht verstehen können.
      7 0 Melden
    • Hypatia 11.12.2017 23:05
      Highlight Korrektur: Es sollte natürlich heissen: Die Natur ist gnadenlos vernunftlos.

      @ Oxymora

      Nicht nur Gläubige sondern auch Glaubenslose beschäftigen sich mit der Evolutionstheorie, gerade weil es eigentlich kein Problem darstellt, die Theorie zu verstehen. Sie ist ja geradezu simpel, ausser man wendet sich ganz an den Anfang. Da wird's brenzlig. D.h. schwierig.

      0 2 Melden
  • spreadlove 11.12.2017 14:04
    Highlight Ich finde es wichtig,unseren Nachkommen&Mitmenschen die christlichen Werte weiterzugeben&auch vorzuleben.Das hat mit Religion nichts zu tun.Religiös wird es erst,wenn man etwas tun MUSS,weil es irgendein Gesetz verlangt.Christentum ist eine Beziehung mit Gott/Jesus.
    Die Argumentation von Stamm lässt Menschen fehlleiten, wenn er es darlegt,als ob der Glaube an Gott für Krieg verantwortlich ist.Wir leben in einer GOTTLOSEN Welt&die Misere, die herrscht,ist die Konsequenz davon. Deshalb wäre ein Artikel, weshalb unsere Gesellschaft Gott BRAUCHT, vielleicht mal eine Abwechslung

    6 16 Melden
    • Oxymora 11.12.2017 17:15
      Highlight @spreadlove
      Ich habe keine Ahnung was christliche Werte sind. Ich vermute es handelt sich um eine Worthülse für den politischen Gebrauch. Falls dem nicht so ist, bringen Sie bitte ein paar Beispiele, damit nachvollziehbar wird worum es in Ihrem Kommentar geht.
      11 3 Melden
    • - Bert - 11.12.2017 17:33
      Highlight An Oxymora: Die Bibel eignet sich schlecht für unbedarfte Kommentare. Lesen Sie doch wenigstens einmal den Wikipedia-Artikel, damit Sie wissen, wovon Sie schreiben. Die Bibel beschreibt Jahrtausende aus der Geschichte des jüdischen Volkes, zumeist aus mündlicher Überlieferung. Vielleicht finden Sie dort auch etwas zu christlichen Werten :-)
      2 6 Melden
    • Oxymora 11.12.2017 19:22
      Highlight @ -Bert-

      Ehrenwort der Wikipedia- Artikel ist nicht von mir.

      Wikipedia:
      Christliche Werte wird als Begriff auf Wertvorstellungen angewendet, denen ein Bezug zum Christentum zugeschrieben werden soll. Dies kann im Rahmen der Theologischen Ethik zu begründen versucht werden, aber es wird auch in der politischen Rhetorik als Schlagwort gebraucht, oftmals ohne tiefergehende theologische Analyse.
      8 3 Melden
  • Elvenpath 11.12.2017 12:26
    Highlight Irgendwie muss man Religioten alles übersetzen.
    "Gott ist tot" bedeutet: Der Gottesglaube verschwindet und Religion wird bedeutungslos.
    Ist das wirklich so schwer zu kapieren?
    14 4 Melden
  • Alienus 11.12.2017 07:38
    Highlight Die religiösen Zündler

    .

    Advent, Advent, ne Fackel brennt.
    Zünd an die Ketzer, die man kennt.

    Erst ein, dann zwei, dann drei und viere.
    Reinigend brennen Scheite im Quartiere.

    Ach − guter Zündler des Purgatorium,
    vollend das Werk im gläubig Delirium.

    Kommst du dann an die himmlisch Pforte,
    wägt man deine Taten am irdischen Orte.

    Verweigert wird dir die erwartet Aufnahm,
    weil sortiert man raus als religiöses Spam.

    Hernieder schickt man dich ins Fegefeuer,
    oder doch zur Höll, als Schandtatenbereuer.

    Drum sei‘s gesagt, du bigotter Wicht,
    spiel mit dem religiösen Feuer nicht.
    5 4 Melden
    • Pasionaria 12.12.2017 06:40
      Highlight Fazit zu Deinem 07.38h

      Prometheus stahl den Goettern das, was die Religionsstifter den Menschen weitergeben: Hoellenfeuer!
      1 1 Melden
  • Spooky 11.12.2017 02:04
    Highlight Der Glaube ist die Grundlage der Realität.

    Ich habe keine Ahnung,
    wieso ihr Mühe habt damit,
    das zu verstehen.
    5 17 Melden
  • Pasionaria 10.12.2017 22:34
    Highlight blaubar
    "Ihr habt die Tragweite meiner Fragen nicht ansatzweise verstanden. Pardon, ich wollte Euch nicht verunsichern."
    Auch schwierig, die Tragweite bei Ihren engen Anspruechen verstehen zu koennen!
    Dazu bleibt nur zu sagen:
    Du siehst die Welt nicht wie sie ist -
    Du siehst sie so limitiert, wie Du bist!
    Sorry, fuer diese ernuechternde Tatsache, ich hoffe schwer, es gelingt mir, Sie in Ihrer Tragweite etwas zu verunsichern! 
    5 3 Melden
  • Pasionaria 10.12.2017 21:50
    Highlight Alienus
    01:23h

    Adventus JA
    oder
    Maerchen NEIN

    Es waren einmal ..... Adventus-Maerchen,
    vewirrten das Hirn von so manch Paerchen,
    dank Indoktrination Jahr ein, Jahr aus
    angefangen beim Sankt Nikolaus
    weiter mit dem Sohn der Unbefleckten
    und den Koenigen, die ihn beschenkten.

    Lasst uns geistig/intellekt. Erwachsen werden,
    nicht wie Schafe in den Glaeubigerherden
    Ob dieser Bloedsinn noch lange wird erzaehlt,
    damit der Verstand weiterhin wird gequaelt?
    Adventus, Adventus - Du sagst's Alienus 
    und das ist alles andere als Stuss:

    ... ff 2/2
    2 6 Melden
    • vera.vox 10.12.2017 23:02
      Highlight @ SP asionaria

      Du hast immer so gute Ideen. Kannst du mir helfen. Wie du sicher mitbekommen hast; hat die SP einen 180° Kehrt gemacht.
      Sie wird sich durch Gesundschrumpfen vom Säkularismus heilen.

      Der Slogan:

      FÜR ALLE
      STATT
      FÜR WENIGE

      sollte ersetz werden. Z.B:

      FÜR ALLAH
      STATT
      FÜR WÄHLER

      Deine Ideen sind gefragt.
      4 8 Melden
    • Pasionaria 11.12.2017 06:19
      Highlight Vera.idea

      Ideen entstehen nicht auf Knopfdruck, und ueberhaupt die wirklich guten scheitern am ....Menschen....

      Noch besonders fuer Sie:
      Eine (z.B.Gottes-) Idee wird darum noch nicht wahr, weil jemand sich dafuer geopfert haben soll.
      3 2 Melden
    • vera.vox 11.12.2017 21:36
      Highlight @ SP asionaria
      In zwischen sind aber viele Knöpfedrücke vergangen. Und du hast immer noch keine geniale Idee geliefert. Magst du die SP nicht mehr?
      Bist du zum Feind übergelaufen? Oder hast du eine Schreibblockade?
      Wie auch immer ich bete für dich.Bald wird's dir besser gehen.
      4 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 10.12.2017 21:49
    Highlight

    Alienus
    01:23h
    .....2/2 bitte zuerst 1/2 lesen..... 

    Adventus des Zweifels, des Niederriss'
    alles andere ist grosser Beschiss,
    Adventus der Erkenntnis, des Humanismus,
    weg mit Maerchen, hl. Myrrhe und Weihrus.
    Lasst uns geistig/intellektuell Erwachsen werden
    und nicht wie Schafe in den Glaeubigerherden!






    4 7 Melden
  • Elvenpath 10.12.2017 18:22
    Highlight Was Herr Stamm schreibt ist völlig korrekt:
    Der Hauptfortpflanzungsmechanismus der Religionen ist die Indoktrination der Kinder.
    Wird dieser Mechanismus unterbrochen, verschwindet die Religion.
    Sehr gut war das in der DDR zu beobachten. Auch heute noch tun sich die Religionen extrem schwer, in den neuen Bundesländern wieder Fuß zu fassen.
    Die Kinder, deren Eltern ihnen nichts über "Gott" beigebracht haben, sind nicht von selber aus gläubig geworden.
    17 3 Melden
    • Denverclan 10.12.2017 19:39
      Highlight Die Kinder sind aber wohl trotzdem nach christlichen Grundsätzen erzogen worden....nach dem Motto gut oder böse, geben oder nehmen, Respekt und Anstand.....wir kommen nicht um eine höhere Macht herum, ob wir das wollen oder nicht. Nur schon weil wir wählen und entscheiden können, sind wir nicht frei von jeglichem „Glauben“....Wir begegnen täglich dem Teufel und, oder „Gott“! Das Gute und das Böse sterben nie....solange Leben existiert.....Ich glaube an das Gute bis zum letzten Atemzug, weil das Schlechte keine Alternative ist und bin sehr dankbar für diese Eigenschaft! Liebe und Freude
      4 21 Melden
    • Oxymora 10.12.2017 22:33
      Highlight @ Denverclan
      Schön dass Sie sich für den Teufel entschieden haben. Aber er ist auch nicht 100% gut; ungefähr 0,00024% der biblischen Morde hat er zu verantworten.

      Die Restlichen Morde sind Gottes Werk. Kein Wunder sind in unseren Strafanstalten keine Mitglieder der Kirche Satans erfasst.

      Liste der göttlichen Morde:

      http://dwindlinginunbelief.blogspot.ch/2010/04/drunk-with-blood-gods-killings-in-bible.html
      16 2 Melden
    • Pasionaria 10.12.2017 23:01
      Highlight Denverclan
      "christliche Grundsaetze"....nein danke, zuviele Schlupfloecher, Widersprueche, Heuchelei u.v.m.
      Anstand, Ethik und Moral hat ebenso wenig zutun mit Religión, wie Logik mit Religion. Es sind Begriffe und Haltungsweisen, die schon in der Antike/Philosophie verankert waren. Gut und Boese.... eine Erfindung des Menschen in Theorie und Praxis....
      10 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • amRhein 10.12.2017 14:10
    Highlight Gott ist tot, weil ich keine Götter brauche.

    Es stellt sich vielmehr die Frage, warum sich so viele Menschen an Gottesvorstellungen, Heiligen Büchern und uralten Mythen orientieren. Mir erscheinen solche Vorstellungen dumm, willkürlich und kontraproduktiv. Was daran erscheint denn vorteilhaft?
    10 9 Melden
  • Beteigeuze 10.12.2017 13:05
    Highlight Lieber Gott

    Zu Weihnachten schreiben Dir ja die lieben Kinderchen immer Briefe mit ihren Wünschen und so. Ich bin zwar kein Kind mehr, habe aber trotzdem eine Bitte an Dich.

    Könntest Du den Mitmenschen ausser mit Gesundheit auch noch mit einer Brise Intelligenz beschenken?

    Ich schreibe das deshalb, weil hier bis jetzt über 150 Leute die Behauptung kommentieren, dass Du tot bist, obwohl der das behauptet immer sagte, dass es Dich gar nicht gibt.

    Also, irgendeiner ist hier verblödet, aber ich bin es ganz sicher nicht.
    7 14 Melden
    • Elvenpath 10.12.2017 18:29
      Highlight Es ist auch falsch zu schreiben "Gott ist tot".
      Korrekt: Der Gottesglaube ist tot. Hier in Europa zumindest.
      14 1 Melden
  • Franz0506 10.12.2017 10:27
    Highlight H. Stamm schreibt: Gott ist tot. Im Umkehrschluss deklariert er damit seinen Propheten Darwin. Dass seine Evolutionstheorie nie bewiesen wurde, spielt offenbar ja keine Rolle. Andere Sekten glauben ja schliesslich auch Dinge, die niemand beweisen kann. Aber es gibt Menschen, die wollen einfach nicht an Gott glauben, und fühlen sich noch intelligent dabei. So baut man Darwin Denkmäler und Herr Stamm deklariert den Tod Gottes. Gott wird das wohl nicht gross kümmern. Seine Werke zeigen sich in der Natur, in seiner wunderbaren Schöpfung. Wer dann am Schluss tot ist, wird sich ja noch weisen.


    11 20 Melden
    • Oxymora 10.12.2017 11:55
      Highlight Genau wer am Schluss tot ist, wird sich ja noch weisen.

      Wird Gott am Ende doch auferstehen?
      7 3 Melden
    • Elvenpath 10.12.2017 18:40
      Highlight Sie scheinen außerstande zu sein, außerhalb religiöse Kategorien denken zu können.
      Darwin war kein Prophet. Sondern ein Naturwissenschaftler.
      Seine Evolutionstheorie ist so gut bewiesen, wie eine wissenschaftliche Theorie überhaupt bewiesen sein kann.
      Ihr Versuch, Überzeugung in fanatischen, religiösen Glauben umzudeuten, zeigt nur, dass Sie Scheuklappen tragen und sich handfesten Fakten verschließen.
      SIE sind es, der einer Sekte angehört. Der christlichen Sekte. Und SIE sind derjenige, der fanatisch an etwas glaubt, für das es keinerlei Beweise gibt, dafür aber einen Haufen Gegenbeweise.
      17 4 Melden
    • Franz0506 10.12.2017 22:53
      Highlight An Elevenpath
      Reden Sie doch nicht von Beweisen, die es nicht gibt - es heisst doch Evolutionstheorie. Wenn Sie mir zeigen können, wie aus dem Nichts zum Beispiel ein Gänseblümchen entsteht kann, dann können wir von Beweisen reden. Aber es gibt nichts dergleichen. Darum ist die Evolutionstheorie eben einfach nur ein Glauben - wie andere Religionen auch. Sie brauchen sich dafür nicht zu schämen, aber sehen Sie den Tatsachen einfach ins Auge.
      Es ist ja schon sehr absurd, dass die sichtbare Natur als Produkt des Zufalls gesehen wird. Da muss man schon sehr viel Logik und Vernunft ausblenden.
      2 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • vera.vox 10.12.2017 10:20
    Highlight Gott ist quicklebendig !!!

    Und er hat einen Weg zu sich geschaffen der da heisst JESUS CHRISTUS.

    Wenn Gott tot wäre, wäre es längst zu einem Einsturz der Moral kommen, Sodom, Gomorra, Sintflut, etc.

    Gott ist nur tot in den Köpfen der Gottlosen. Diese kranke Idee gründet auf Nietzsche und nicht auf das was die Bibel lehrt. Wer Gott leugnet wird seinen Lohn schon bekommen, ewige Verdammnis wartet auf ihn/sie.

    Gott selbst sagt:
    Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden. Ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen. (Jeremia 29,13-14).
    9 54 Melden
    • Skip Bo 11.12.2017 08:12
      Highlight Der lebendige Gott hat den Holocaust, die millionen stalinistischen Opfer, den Atombomben Einsatz, Hungertote usw. toleriert. Er hat nicht zwischen guten und schlechten Menschen differenziert. Er hat diese Entscheidung schlechten Menschen überlassen. Und tut es gerade wieder.
      Nein, dein lebendiger Gott ist weder allmächtig noch hat er Interesse daran, dass es allen Menschen gut geht. Er ist eine elektrochemische Reaktion in Gehirnen welcher ideal für egoistische Machtbestrebungen ausgenutzt werden kann.
      Die guten sozialen Aspekte eines Glaubens anerkenne ich. Mehr nicht.
      7 1 Melden
    • Oxymora 11.12.2017 17:34
      Highlight @ Skip Bo
      Was beim Glauben die guten sozialen Aspekte sind, ist bei der Torte die Dekoration.
      Aber von Tortendeko und Torteninhalt wird erwartet das da ein Minimum an Übereinstimmung vorhanden ist.

      2 0 Melden
    • Skip Bo 11.12.2017 18:45
      Highlight Oxymora, wenn soziales Engagement nur als Deko dient, ist es Heuchelei. Ich meine die Ehrlichen, diejenigen welche uneigennützig andern helfen oder sie unterstützen. Richtig, dazu muss man nicht religiös sein, aber es gibt Helfer welche ihr Engagement als Ergänzung zur Religion sehen. Diese Leute haben meinen Respekt.

      Nicht aber fanatische Apokalyptiker mit ihren Angstmachereien.
      2 1 Melden
  • Denverclan 10.12.2017 07:47
    Highlight Alles ist nichtig und ein Haschen im Wind. Zuviele Worte zerstören den Text. Fragt doch einfach die Toten ob es einen „Gott“ gibt......besser noch, wartet bis zum letzten Stündlein.....Einige Fragen hab ich noch: wieviel Körper (feste Masse) brauch ich um zu existieren? Wieviele Perspektiven gibt es? Wer kennt die einzig richtige Wahrheit? Vielleicht sollte man das Wort LIEBE sezieren und auf seine wirkliche Bedeutung untetsuchen. Ich wünsch allen einen friedlichen Sonntag!
    6 9 Melden
  • TRL 10.12.2017 05:17
    Highlight Gott ist tot. Es lebe Gott (Hugo Stamm)! Sie demonstrieren immer wieder ihren missionarischen Eifer. Dabei waren Sie doch mal Sektenspezialist? Fälle, in denen sich Leute am Aberglauben anderer bereichern, ich dachte, das wäre Ihre Kernkompetenz. Ablasshandel und so. Nicht der (Aber-)glaube an sich...
    9 22 Melden
  • TRL 10.12.2017 04:25
    Highlight Nein, Gott ist tot, weil die Rituale der Kirchen uns langweilen. Der evolutionäre Nutzen lebt in Moral- und Wertevorstellungen weiter. Sogar die biblischen (und whs auch anderen religiösen) Geschichten werden des öfteren in Filmen zitiert und die grossen Kirchen und Tempel schauen wir als Touristen immer noch gerne an.

    „Es gibt keine Gruppen-DNA“. Das ist die typisch plumpe Art und Weise ihrer Argumentation. Sie meinen wohl, dass DNA immer nur eine einzelne Person haben kann... Die einzelnen können dabei sehr wohl DNA haben, die sie als soziales Wesen Gruppen-fähig machen. Gruppen-DNA eben!
    4 14 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 10.12.2017 12:58
      Highlight Was hat ein Gott eigentlich mit den Protzbauten von Jahrhunderte alten Sekten zu tun?
      11 0 Melden
  • Zekrov 10.12.2017 01:04
    Highlight Ich glaube nicht das er tod ist.
    Er ist abwesenden denn er hat ja uns nach seinem Ebenbild erschaffen und kann sich die"scheisse" die die Menschheit täglich aufbringt nicht mehr sehen.
    Vielleicht kreierter ja irgendwo eine neue spezies die mehr vollkomener ist http://.
    4 22 Melden
    • Agnos ~ 10.12.2017 23:11
      Highlight Sind denn einfach alle Menschen die anders sind, einfach Scheisse, weil durch ihnen andere Ideen, andere Lebensweise, andere Ansichten die Umwelt prägen!? Wenn die Präexistenz stimmt, hat niemand das Recht den Andern zu verfluchen.
      8 1 Melden
  • p4trick 09.12.2017 21:21
    Highlight Auch die Evolutionstheoretiker glauben, denn wissen tun sie bis heute nicht was am Anfang vor dem Urknall war. Ist ja alles irgend wie aus dem Nichts entstanden das schon immer da war... Und die Theorie erklären mit Milliarden von Jahren ist halt einfacher denn diese Milliarden von Jahren kann sich eh niemand vorstellen also kann da auch allerhand passieren...
    "Weil sie sich Wiese dünkten, sind sie zu Naren geworden"
    5 45 Melden
    • EvilBetty 10.12.2017 10:05
      Highlight Also erklärt man besser alles mit einem imaginären Freund, moll, doch 👍👌
      25 2 Melden
    • Ha! Bermas. 10.12.2017 14:25
      Highlight Ich hoffe, die Naren (Narwale?) dünken sich nicht zu lange Wiese! Stell ich mir beklemmend vor, so als unbeweglicher Grashalm.
      9 2 Melden
    • Elvenpath 10.12.2017 18:54
      Highlight Die Evolutionstheorie hat überhaupt nichts mit dem Urknall zu tun.
      Sie schreiben totalen Müll.
      14 1 Melden
  • SemperFi 09.12.2017 21:07
    Highlight Stamm begreift halt nicht, dass Glauben (nicht unbedingt Religion) möglicherweise nicht überlebenswichtig, sondern lebenswichtig ist.
    12 39 Melden
  • Burdleferin 09.12.2017 18:23
    Highlight Wir haben es begriffen, Herr Stamm.
    Sie haben nun zum x-ten Mal Ihre Meinung mit dem inkludierten Von-oben-herab-Schauen kundgetan.
    34 44 Melden
    • Pasionaria 10.12.2017 00:59
      Highlight
      Wie bitte, Sie - mia acht-drei, wollen es begriffen haben? Scheint ueberhaupt nicht so!
      a) lernen Sie erstmal Fremdwoerter richtig einzusetzen
      b) tun Sie dringendst etwas dagegen, dass Sie sich beim Realitats nahen Beleuchten von mystischen Phaenomenen nicht dermassen klein vorkommen
      Gutes Gelingen.
      17 15 Melden
    • Burdleferin 10.12.2017 16:14
      Highlight Offensichtlich habe ich einen Nerv getroffen 😄
      4 8 Melden
    • Elvenpath 10.12.2017 18:58
      Highlight Es gibt nun mal keine nette Möglichkeit, einem Gläubigen mitzuteilen, dass er sein Leben einem Wahn gewidmet hat.
      14 4 Melden
  • Michael Bamberger 09.12.2017 18:12
    Highlight TEIL 4:

    Der Niedergang des christlichen Gottes statistisch betrachtet:

    Schweiz 1970 – Zugehörigkeit in %:

    • Evangelisch: 48.8%
    • Katholisch 46.7%
    • Konfessionslos: 1.2%


    Schweiz 2015 – Zugehörigkeit in %:

    • Katholisch 37.3%
    • Evangelisch: 24.9%
    • Konfessionslos: 23.9%

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mitgliederentwicklung_in_den_Religionsgemeinschaften
    22 4 Melden
    • Elvenpath 10.12.2017 19:00
      Highlight Konfessionslos heißt nicht gleich nicht-gläubig. Das ist richtig.
      Aber genau so gibt es viele Taufschein-Christen, die an keinen Gott glauben.
      Ich denke mal, das gleicht sich aus.
      Konfessionslos ist meist auch der erste Schritt zum Atheismus, oder zumindest (für die Feigen) zum Agnostizismus.
      7 0 Melden
    • Uranos 10.12.2017 22:39
      Highlight Was heisst denn hier für die Feigen? Man kann kritisieren, dass es keine Beweise für einen Gott gibt und dass es unlogisch/unwahrscheinlich ist, dass es einen gibt. Konsequenterweise müsste man dann aber eingestehen, dass man auch nicht wissen kann, ob es keinen Gott in irgendeiner Form gibt. An die Abwesenheit einer höheren Macht zu glauben ist auch Glauben.
      3 1 Melden
    • Oxymora 11.12.2017 18:16
      Highlight @ Uranos
      Theismus und Atheismus sind Vorhanden sein und Fehlen eines Glaubens an Gott. Der Agnostizismus bezieht sich auf die Unmöglichkeit des Wissens von/über Gott. Er kann also theistisch oder/und atheistisch sein und ist somit weder für die Thesen der Theisten noch für die Atheisten von Bedeutung. Ich finde Agnostizismus passt ins Reich der Philosophie. In Theismus/Atheismus Debatten wirkt er schon etwas wankelmütig/unentschlossen/feige.
      Atheismus ist: FEHLENDER Glauben an Gott
      2 1 Melden
  • Michael Bamberger 09.12.2017 18:11
    Highlight TEIL 3:

    Der Niedergang des christlichen Gottes statistisch betrachtet:

    Deutschland 1950 – Zugehörigkeit in %:

    • Katholisch 45.8%
    • Evangelisch: 50.6%
    • Konfessionslos: 3.6%


    Deutschland 2015 – Zugehörigkeit in %:

    • Konfessionslos: 36.0%
    • Katholisch 28.9%
    • Evangelisch: 27.1%

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mitgliederentwicklung_in_den_Religionsgemeinschaften
    10 3 Melden
  • Michael Bamberger 09.12.2017 18:10
    Highlight TEIL 2:

    Der Niedergang des christlichen Gottes statistisch betrachtet:

    Niederlande 1960 – Zugehörigkeit in %:

    • Evangelisch: 40.7%
    • Katholisch 40.4%
    • Konfessionslos: 18.3%


    Niederlande 2015 – Zugehörigkeit in %:

    • Konfessionslos: 50.0%
    • Katholisch 24.0%
    • Evangelisch: 15.0%

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mitgliederentwicklung_in_den_Religionsgemeinschaften


    11 4 Melden
    • Elvenpath 10.12.2017 19:01
      Highlight Niedlich, dass Sie hier Märchen zitieren. :-)
      10 2 Melden
  • Billy the Kid 09.12.2017 16:33
    Highlight Der Monotheismus kommt in der Menschheitsgeschichte relativ spät - lange nachdem die Evolution ihm sein hypertrophes Gehirn "geschenkt" hatte. Zuerst musste er sesshaft werden, Ackerkultur betreiben, eine Vorstellung von Eigentum und Besitz entwickeln, komplexe Hierarchien herstellen (die im Altertum u.a. auf Sklaverei und Krieg basierten), komplexe Rechtsvorstellungen entwickeln u.s.w.
    Der Glaube an den "einen Gott" war und ist eine Nebenerscheinung unserer kulturellen Revolution, die wohl nie 100% abgeschlossen sein wird.
    31 4 Melden
    • Billy the Kid 09.12.2017 17:51
      Highlight Desweiteren darf man nicht vergessen: Ohne das römische Imperium wäre das Christentum als eine unbedeutende jüdische Sekte in die Geschichte eingegangen. Erst durch kaiserliches Dekret wurde es schliesslich zur Staatsreligion eines Weltreichs, dass ganz Europa und Teile von Afrika / Asien umspannte. Machtpolitisch machte dies zu diesem Zeitpunkt durchaus Sinn - die Expansion kam an ihr Ende und unendlich viele Machtkämpfe brachen aus. In dieser Situation machte nur eine Formel Sinn: Ein Weltreich - ein Imperator - ein Gott.
      32 4 Melden
    • Alienus 09.12.2017 22:03
      Highlight 2/2

      Beim bibl. Gott kann man seine Abstammung eines ehem. Wettergottes erkennen. Da gibt’s Stürme, Blitze, Fluten, Überschwemmungen, Erdbeben, Pech, Schwefel und die Sintflut.

      Sind diese monotheistischen Gottheiten menschenlieb etwa gewesen?

      Da lobt man sich doch die Natur- und Funktionsgottheiten, die auch bei den Menschen rummurksen und sich dabei nicht wie der eine Gott hinter seiner Alibifunktionalität des Teufels, Belzebub oder Luzifer verstecken. Lob und Tadel sowie Bestrafung aus einer Hand.

      Diese Gottheiten hinterlassen offensichtlich weniger Zweifel als beim dem EINEN GOTT.
      10 3 Melden
    • Alienus 09.12.2017 22:05
      Highlight B t K

      1/2

      Einen Parameter wird man hinzu fügen müssen.

      Den vorherrschenden Absolutismus der altbiblischen Herrscher z. B. im Zwischenstromland und Ägypten, bei welchen die Herrscher den Zugang zu ihrer zeitweilig vorherrschenden monotheistischen Gottheit hatten.

      Aus Herrschersicht ist somit der eine Gott logisch und die naturreligiöse und polygöttliche Altreligion nicht Oportun, da ja sonst jeder Bauer Zugang zu den Gottheiten hatte.

      Dadurch war die Exklusivität der Herrscher-Gott-Beziehung etabliert und gerettet!

      Somit bleiben der eine Herrscher mit seinem einen Gott einmalig.
      9 3 Melden
  • Michael Bamberger 09.12.2017 16:22
    Highlight Der Niedergang des christlichen Gottes statistisch betrachtet:

    Grossbritannien 1983 – Zugehörigkeit in %:

    • Anglikanisch: 40.0%
    • Konfessionslos: 31.0%
    • Andere Chr. Gemeinschaften 17.0%
    • Katholisch 10.0%


    Grossbritannien 2016 – Zugehörigkeit in %:

    • Konfessionslos: 53.0%
    • Andere Chr. Gemeinschaften 17.0%
    • Anglikanisch: 15.0%
    • Katholisch 9.0%

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mitgliederentwicklung_in_den_Religionsgemeinschaften

    16 4 Melden
    • Billy the Kid 09.12.2017 18:12
      Highlight Es ist ein alter Hut, dass das Christentum in unseren Breitengraden (vor allem Europa) auf dem absteigenden Ast ist.
      Eine Interpretation wäre aber noch interessant.
      Ich glaube nicht, dass der heutige Mensch in Europa per se "rationaler" ist als der im Jahre 1983.
      14 6 Melden
    • Pasionaria 09.12.2017 23:11
      Highlight AMU
      @ M. Bamberger
      "Und.... was wollen sie mit der Statistik beweisen?"
      Sehr wahrscheinlich, dass sich von Religión zu befreien, wie das Schwimmen gegen den Strom ist: Stillstand bedeutet Rueckschritt.

      Klar wird die (vermoegende) KK bei unser aller Tod noch da sein, aber verschwindet sukzessive in ein unbedeutendes Maerchentheatermilieu. Hoffentlich gemeinsam mit anderen Religionsgemeinschaften.



      8 5 Melden
  • Share 09.12.2017 15:55
    Highlight Thomas von Aquin war von dem Gedanken der Überwindung eben nicht wirklich angetan. Sicher, wir wünschen uns alle, dass eine frische Meeresbrise den Gestank zerstäubt. Noch lieber ist uns, der ganze Müll wird weggeräumt.
    Da kommt Nietzsche ins Spiel. Denn das Momentum, im Gegensatz zur Immanenz Gottes oder evolutionsbiologisch betrachtet zum Gottesgen, kennt die Unterscheidung von Subjekt und Objekt nicht.

    6 3 Melden
  • blaubar 09.12.2017 15:36
    Highlight Ich bin keiner Religion zugewandt. Mich beschäftigt aber schon eine Frage, die auch in Religionen letztlich zentral sind:
    Warum tragen wir als einzige Spezies Kleider? Warum kochen wir unser Essen? Warum wollen wir den Tagesrhythmus manipulieren, in dem wir elektrisches Licht erfunden haben? Warum bauen wir überall Mauern und Grenzen, Häuser, Zäune usw. Warum haben wir Geld? Es gibt so viele Punkte, die eindeutig darauf hinweisen, dass IM Menschen ein Nichtirdischer Teil steckt. Woher kommt das? Terrestrische Evolution scheint mir nicht Erklärung genug.
    11 58 Melden
    • phreko 09.12.2017 19:24
      Highlight blaubar, setz dich doch mal Richtig mit der Evolution auseinander, denn offensichtlich hast du es nicht gemacht.
      25 1 Melden
    • blaubar 09.12.2017 23:53
      Highlight Tut mir Leid. Ihr habt die Tragweite meiner Fragen nicht ansatzweise verstanden. Pardon, ich wollte Euch nicht verunsichern. Es hängt zuviel dran. Die Ev.theorie reicht für diesen Umstand eben nicht aus, das ist es ja gerade. Pardon nochmal, es ist das falsche Forum hier für solch grundlegende Überlegungen.
      4 28 Melden
  • Lutz Pfannenstiel 09.12.2017 14:37
    Highlight Herr Stamm, die Existenz Gottes mit naturwissenschaftlichen Argumenten zu widerlegen ist, als würde man darauf verweisen, dass man beim Schach nicht würfeln kann. Sie sprechen in ihrem Blog an jenen, die an einen Gott glauben, völlig vorbei. Die grosse Ironie an der Geschichte ist, dass Sie dies mit einem unglaublichen missionarischem Eifer tun, welcher ansonsten religiösen Fundamentalisten eigen ist.
    PS. Die Wirkung eines Regenbogens oder eines Sonnenuntergangs auf unseren Geist hat auch keinen evolutionären Nutzen.
    PS2. Agnostiker sind sympathischer - sie glauben nicht zu wissen.
    75 50 Melden
    • vera.vox 09.12.2017 17:13
      Highlight @Lutz
      Spätestens wenn die Leiber der Agnostiker in der Hölle brennen, haben auch die Glaubensgewissheit. Aber dann ist es für immer und ewig zu spät.
      8 79 Melden
    • Walter Sahli 09.12.2017 18:35
      Highlight Frau Vox, ich weiss ja, dass Sie's ernst meinen, aber ich kann trotzdem nicht mit Lachen aufhören.
      48 4 Melden
    • Ciao Sepp 09.12.2017 19:15
      Highlight Ohhh, wow! Es besteht dann aber schon noch die Möglichkeit eines Ablasshandels mit dem Einen oder Andern?!
      25 2 Melden
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  • _kokolorix 09.12.2017 14:16
    Highlight @Hogo
    Vielleicht solltest du mal 'Der Gotteswahn' von Richard Dawkins lesen. Der hat nämlich ein paar wirklich einleuchtende Erklärungen wie sich Religionen entwickelt haben könnten.
    Seine These ist, dass Religion ein Nebeneffekt der menschlichen Fähigkeit, Unverstandenes anzuwenden, ist. Diese Fähigkeit unterscheidet uns von anderen Menschenaffen, welche ihre Handlungen immer hinterfragen und optimieren, keine Rituale kennen, sich dafür aber ohne Not auch nicht verändern oder weiterentwickeln.
    24 15 Melden
    • Evan 09.12.2017 14:26
      Highlight Jeinst du Menschen hinterfragen sich nicht, und stellst dies als Fähigkeit dar?
      3 0 Melden
    • _kokolorix 09.12.2017 16:46
      Highlight Ja, ein evolutionärer Vorteil weil dadurch der Lernprozess massiv beschleunigt wird. Das Ergebnis ist wohl nicht zu übersehen. Während die Menschen sich gegenseitig fast ersticken, sterben die letzten Menschenaffen ohne diese Fähigkeit gerade aus
      5 4 Melden
  • rororot 09.12.2017 13:09
    Highlight 👏
    27 2 Melden
  • Billy the Kid 09.12.2017 12:45
    Highlight Mir ist es auch als nichtreligiösem ziemlich gleichgültig welche Handlung von mir nun evolutionsbiologisch "Sinn" macht oder nicht. Ich lebe weder für meine Spezies, noch ist mir meine Spezies besonders ans Herz gewachsen, noch bevorzuge ich sie vor anderen Spezies.
    Übrigens: Fast 100% aller Spezies, die jemals existierten - sind ausgestorben. Weinen wir denen auch nur eine Träne nach?
    23 14 Melden
    • Billy the Kid 09.12.2017 16:56
      Highlight Mich würds mal echt wundernehmen was all die "Blitzer" dieses Kommentars heute so evolutionsbiologisch Relevantes für unsere Spezies geleistet haben. Ist diesen Herrschaften überhaupt klar, dass der Mensch punkto Evolution sich nicht mehr weiterentwickeln kann?
      5 19 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.12.2017 19:22
      Highlight Warum sollte die Spezies Mensch nicht weiter evolvieren? (zumindest theoretisch, vorausgesetzt, wir blasen uns nicht selbst aus dem Universum.)
      15 1 Melden
    • Billy the Kid 09.12.2017 19:31
      Highlight Offensichtlich nicht. Na dann - viel Spass bei eurer privaten "Evolution" und grüsst mir die Einzeller!
      4 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • reamiado 09.12.2017 12:39
    Highlight Uuh bäse Dömonen 😈
    21 5 Melden
  • Kleine Hexe 09.12.2017 12:07
    Highlight Wenn sich jemand wirklich für die evolutionsbiologische Sicht interessiert, kann ich das Buch "Das Tagebuch der Menschheit: was die Bibel über unsere Evolution verrät" von Michel und van Schaik empfehlen.
    Religion macht evolutionär gesehen durchaus Sinn, auch ohne Gruppenselektion
    17 13 Melden
    • sevenmills 09.12.2017 17:22
      Highlight "Die Bibel verrät uns gar nichts über die Evolution, da sie viel älter ist als die Evolutionstheorie."

      Haha what? Das ist wie zu sagen, die Leute früher wussten nicht, dass Gegenstände auf den Boden fallen, bis Newton seine Theorien aufgestellt hat.

      Van Schaiks Buch ist vielmehr tatsächlich sehr einleuchtend und schlüssig, sogar viele Theologen widersprechen ihm in den zentralen Punkten nicht. Weltbewegend neu sind die Gedanken ja durchaus nicht, allerdings hat sie bisher niemand zu einer mehr oder weniger schlüssigen Veröffentlichung zusammengefasst.
      12 3 Melden
    • phreko 09.12.2017 19:26
      Highlight @AMU, kannst du dies beweisen?
      15 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.12.2017 19:27
      Highlight AMU
      Falsch. Nur sehr wenige "Autoren" der Bibel sind bekannt. AT wie NT. Von den vielen Redakteuren wollen wir schon gar nicht sprechen.
      22 0 Melden
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  • Angelo C. 09.12.2017 12:06
    Highlight Es ist unergiebig über Religion zu reden, zumal offenbar Jede(r) seine oder ihre eigene Meinung dazu hat. Eine Ausnahme mache ich für einmal im Hinblick auf folgenden Punkt :

    Es wird hier immer treudoof Bezug auf einen christlichen, jüdischen oder muslimischen Gottesglauben genommen. Offenbar fällt es schwer, einen "unetikettierten Gott" zu denken, den wir nicht mit der Evolution und Darwin in Gegensatz stellen.

    Manche Naturwissenschaftler glauben jedoch, dass Gott Urauslöser von Allem war, die Evolution und die Biologie seine legitimen Entwicklungsvehikel sind.

    Zumindest bedenkenswert.
    75 32 Melden
    • Klaus07 09.12.2017 12:18
      Highlight Ähm. Gott ist eine Erfindung der Juden. Die Christen haben sich von den Juden abgespaltet und die Muslime haben Gott kopiert. Ja Gott ist für alle Ewigkeit mit diesen Religionen verbunden. Gott ohne Religion ist nicht möglich.
      18 44 Melden
  • Rabbi Jussuf 09.12.2017 11:29
    Highlight Hugo Stamm
    "Religiöse Motivation für politische Ziele"
    Das sieht nur von aussen so aus. Die eigentliche Motivation kommt aus einem Gruppendruck und dem Gefühl, sich gegen irgendetwas verteidigen zu müssen. Dafür entsteht ein Feindbild, das bekämpft werden muss.
    Im Islam entstehen so Gotteskrieger, die christlichen Märtyrer hingegen sind passiv. Jeder gemäss den Inhalten seiner Religion. Man kann das Konzepts auch in vielen anderen Gruppen und Zusammenhängen entdecken. Wie z.B. die "geistige Landesverteidigung", oder aktuell bei Linken mit ihrem absoluten Feindbild der Rechten.
    11 22 Melden
    • _kokolorix 09.12.2017 13:42
      Highlight Während sich Religionen ihr Feindbild in Andersgläubigen und, viel schlimmer, Ungläubigen völlig unabhängig des wirklichen Verhaltens dieser Menschen schaffen, entsteht das Feindbild der Linken durch die aktiven Äusserungen und Taten der Rechten. Rechts sein bedeutet sich einzusetzen für die Unterdrückung und Ausbeutung von Minderheiten zur Besserstellung einer sich überlegen fühlenden Mehrheit.
      Links sein heisst sich für eine Gleichbehandlung aller Menschen, unabhängig ihrer Herkunft, Rasse, ihrem Vermögen und Geschlecht einzusetzen.
      22 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.12.2017 13:43
      Highlight Hugo Stamm
      Überall wo Ideologien im Spiel sind, funktioniert dieses In-group/out-group Denken.
      Ein Gotteskrieger, um es noch zu präzisieren, ist kein Angreifer, er verteidigt nur seine Gruppe gegen ein vermeintlich feindliches Aussen. Er ist in der Opferrolle gefangen.
      Der Vorteil von religiösen Ideologien liegt darin, dass ihre Werte dem menschlichen Zugriff entzogen sind und so Ewigkeitscharakter bekommen. Eine Personifizierung dieser Werte in einem Gott rundet die Sache ab. http://BERA
      8 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.12.2017 13:51
      Highlight kokolorix
      Du zeigst grade sehr schön die linke Ideologieblindheit auf, die dank dem Feindbild entsteht: Das Böse ist ausschliesslich rechts verortet!
      Danke für dieses ausdrucksstarke Beispiel.

      Das heisst nicht, dass Rechte nicht auch einer Ideologie erliegen können und das auch tun! Ich hatte nur zu wenig Zeichen um das auch noch auszuführen und es momentan die Linken sehr viel mehr betrifft.
      9 15 Melden
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  • F_WT 09.12.2017 11:14
    Highlight Ich glaube an einen Gott.
    Wohlgemerkt: glaube
    Wissen tu ich nicht und kann daher weder missionieren noch komisch dreinschauen, wenn jemand nicht glaubt.
    Glauben ist eben "annehmen, meinen, nicht sicher wissen". Und auf so einer dünnen Grundlage fällt es mir schwer, zu argumentieren oder gar den Glauben zu verteidigen. Sage nur: ich glaube.
    155 28 Melden
    • Billy the Kid 09.12.2017 19:45
      Highlight Die interessante Frage wäre eher: Wieso haben Sie den Glauben an EINEN Gott NÖTIG. Dass Sie und die Gegenseite nichts beweisen können punkto Existenz von Gott - ist spätestens seit dem 18. Jahrhundert wenigstens unter aufgeklärten Menschen ein Allgemeinplatz.
      9 6 Melden
    • Billy the Kid 09.12.2017 20:04
      Highlight Und um noch einen draufzusetzen:
      Es ist meiner Ansicht nach kein Zufall, dass ihr eher inhaltsschwacher Kommentar ganz oben bei der Lesergunst gelandet ist. Ob nun gläubig oder nicht - der kleinste gemeinsansame Nenner scheint in unserer Gesellschaft die "Toleranz" zu sein.
      Wahre Religiosität kann aber nur sehr beschränkt "tolerant" sein, da sie sonst ihres Kerngedankens beraubt wird. Man kann nicht einfach nur an 3 der 10 Gebote glauben und sich als Christen bezeichnen. -
      7 8 Melden
    • F_WT 10.12.2017 07:42
      Highlight @BtK: Ich bedaure zutiefst, keinen inhaltsstärkeren, geradezu populistischen Kommentar geliefert zu haben.
      Und so was mir. Nicht zu glauben
      4 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 09.12.2017 10:55
    Highlight @Hugo Stamm: Noch wichtiger ist aber, dass in der globalisierten Welt der Glaube im religiösen Sinn keine Vorteile mehr bringt

    Das trifft auf den Teil der globalisierten Welt, der über einen funktionierenden Wohlfahrtsstaat verfügt, zu. In allen übrigen Teilen bedeuten die entfesselten Märkte, dass die Menschen ein privates Auffangnetz benötigen. Neben Grossfamilien spielen Religionsgemeinschaften dabei nach wie vor eine bedeutende Rolle. Glauben im religiösen Sinn bringt da dem Individuum immer noch Vorteile.
    20 4 Melden
  • Franz0506 09.12.2017 10:46
    Highlight Herr Stamm erklärt Gott für tot. Was die "hochintelligenten" Evolutionsgläubigen verdrängen, ist die Unzahl von Zufällen, die es gebraucht hätte , um die sichtbare Schöpfung mit ihrer genialen Ordnung und Schönheit entstehen zu lassen. Das kann kein Wissenschaftler erklären. So gesehen haben auch die Evolutionsgläubigen ihren Gott - den Zufall. Niemand lebt hier ewig, so wir es einmal heissen - Hugo Stamm ist tot. Aber er darf hoffen, dass er im Jenseits weiterleben wird. Dann kann er ja versuchen Gott für sein tun zu Rechenschaft zu ziehen, aber wahrscheinlich wird es dann umgekehrt sein.
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    • Trollerix 09.12.2017 11:12
      Highlight Immer schön locker bleiben, Franz.
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    • Klaus07 09.12.2017 11:20
      Highlight Sie sind ein Paradoxon. Sie erklären uns wie viele Zufälle es brauchte um die Schöpfung entstehen zu lassen, gleichzeitig verteidigen Sie Gott. Wenn Zufälle die Schöpfung ausmacht, dann wäre Gott fehlbar und nicht unfehlbar wie es in der Bibel steht.
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    • karl_e 09.12.2017 11:28
      Highlight Wirklich genial, diese Schöpfung. Das sieht man an dem wundersam komplizierten Leben des Malariaerregers oder dem interessant unappetitlichen Lebenslauf des Spulwurms (s. Wikipedia). Und dafür soll ein gnädiger, allweiser Gott verantwortlich sein?
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  • DonPedro 09.12.2017 10:36
    Highlight Die islamistischen Gotteskrieger sind mit ihren 72 Jungfrauen wohl etwas überfordert oder sie haben den Größenwahn?
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    • _kokolorix 09.12.2017 13:57
      Highlight Schon der Ausdruck 72 Jungfrauen zeigt das angeschlagene Selbstbewusstsein dieser erbarmungswürdigen Kreaturen.
      Für die Ewigkeit hätte ich persönlich lieber ein paar erfahrene Nutten...
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    • SemperFi 09.12.2017 21:24
      Highlight _kokolorix: In der Ewigkeit spielt es keine Rolle, ob die 72 Jungfrauen einige Jahre Einarbeitungszeit brauchen...
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    • _kokolorix 09.12.2017 22:55
      Highlight @SemperFi
      Schon wieder ein religiöser Schwanzbeisser;-)
      Wenn die Jungfrauen eingearbeitet sind, sinds keine Jungfrauen mehr...
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  • amIsanta 09.12.2017 10:20
    Highlight An sich kann ich der Argumentation folgen. Nur: Viele Religionen und Weltanschauungen (auch das Christentum) erleben laut verschiedenen Statistiken global gesehen einen Boom! Ein lokales europäisches Phänomen darf in so einer Diskussion nicht verallgemeinert werden.
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    • Klaus07 09.12.2017 11:28
      Highlight Wo Boom? In den meisten westlichen Ländern nehmen die Christlichen Glaubensgruppen stetig ab. So in Deutschland, Australien, Kanada, Schweiz etc. Die Statistiken finden Sie im I-Net. Was es gibt, ist eine Verschiebung von klassischen Kirchen in Freikirchen.
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  • Benji Spike Bodmer 09.12.2017 10:00
    Highlight Vielleicht ist Glaube und Religion aus direkt evolutionsbiologischer Sicht nutzlos, zugegeben. Aber der Einfluss auf gesellschaftliche Stabilität und den Fortschritt darf keinesfalls unterschätzt werden. Wenn ich an die monumentalen Erinnerungen denke, die u.a. Ägypter, Azteken und Babylonier hinterlassen haben, wie viele davon waren Sakralbauten? Glaube gab den Menschen etwas, das grösser war als sie selbst, und hielt damit Reiche zusammen, die über die Keulenlänge eines Stammeshäuptlings hinausgingen.

    Meine bescheidene These: Der Mensch wäre ohne Religion nicht so weit, wie er es jetzt ist.
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    • demokrit 09.12.2017 10:49
      Highlight Eher viel weiter, wie Sie bei der Wahrnehmung der massiven Lücke in wissenschaftlichen Schriften zwischen Aristoteles und den Autoren der Aufklärung sehen werden. Das Christentum hat in Europa den Menschen über Jahrhunderte hinweg "dumm" gehalten.
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    • TheMan 09.12.2017 11:46
      Highlight demokrit falsch Machthungrige Menschen hat die Menschen über Jahrhunderte hinweg "dumm" gehalten. Menschen die kapiert haben, Menschen die "dumm" sind und bleiben, mit dene kann man Alles machen. Darum haben Könige, Kaiser, Päpste usw die Menschen "dumm" gehalten. Aus reiner Machtgier.
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    • demokrit 09.12.2017 12:09
      Highlight Das Eine schliesst das Andere doch nicht aus, was man bereits daran sieht, dass viele dieser machthungrigen Hohepriester, Kaiser und Päpste tiefgläubige Menschen waren.
      14 0 Melden
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  • Billy the Kid 09.12.2017 09:55
    Highlight Als Kind habe ich sowohl Erstkommunion, Firmung und Messdienerschaft mitgemacht. Hab im "Religionsunterricht" dann meine erste Freundin kennengelernt und schräge Geschichten mir angehört, an die man schon als Kind nicht wirklich glaubte oder sich so gut wie gar nichts darunter vorstellen konnte (unbefleckte Empfängnis? Ich wusste noch nicht einmal was die befleckte Empfängnis war!).
    Ich kenne keinen einzigen meiner ehemaligen Klassenkameraden, der religiös wurde.
    Übrigens: In der Evolution kann ein Merkmal, dass gestern von "Vorteil" war - heute zum "Nachteil" gereichen.
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    • Billy the Kid 09.12.2017 20:17
      Highlight Sie wussten also im Alter von 10 Jahren was die "unbefleckte Empfängnis" ist - obwohl biologisch ein grösseres Wunder überhaupt nicht denkbar ist? Chapeau! - wie gesagt: ich musste noch ein paar Jahre warten bis ich überhaupt ahnte was die "befleckte Empfängnis" ist.
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  • Oxymora 09.12.2017 09:52
    Highlight Am 6.Juli hat die Schweiz die UN-Kinderrechtskonvention unterschrieben.
    In Art 14 wird auch die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit geregelt.

    Vielleicht wird die Schweiz Konvention auch mal real umsetzen.

    Bis dahin gilt die Religion/en der juristischen Person wird durch den kantonalen Fiskus bestimmt und über die Religiöse Erziehung der Kinder verfügen die Eltern (ZGB ART.303 Abs. 1)

    In beiden fällen entscheiden Mächtigere über die Religion/en der schwächeren.

    Was auch der Grund ist, dass Religionen die Komplizenschaft mit den weltlichen Mächten suchen, nur so überleben Sie.
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  • Klaus07 09.12.2017 09:38
    Highlight Es gibt drei einfache zusammenhängende Antworten, warum der Mensch an Gott oder irgend etwas glaubt.
    1. Der Geist oder die Intelligenz aller Menschen ist beschränkt! Es wird nie einen Menschen geben, mit einer all umfassenden Intelligenz.
    2. Der Mensch hat das Bedürfniss, für alles eine Lösung oder Erklärung zu suchen. Egal ob richtig oder falsch.
    3. Der Mensch ist stur! Hat der Mensch eine Erklärung, egal ob richtig oder falsch, gut oder schlecht, er hällt stur daran fest. Er geht sogar so weit, das er seine Erklärung bis zu tot verteidigt. Der Mensch ist fehlbar. Wie seine Religionen.
    24 6 Melden
    • Loeffel 09.12.2017 09:55
      Highlight Ja Klaus, das mag schon stimmen. Galt aber für die letzten 2000 Jahre, und gilt nicht für nächsten 100 Jahre. Religion wird aussterben bis 2117. Davon bin ich überzeugt. Warum? Alle deine drei Punkte von oben werden durch Intelligenz und Wissen der Masse (crowd) künftig korrigiert. Heute haben wir den technischen Fortschritt der dies zulässt. Die Masse hat 100% Intelligenz. Daher wird Religion über 2-3 Generationen hinweg verschwinden.
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    • N. Y. P. D. 09.12.2017 10:16
      Highlight Muslime glauben an den Koran, Allah und den Propheten Mohammed.
      Sie sind also geistig
      beschränkt ?
      Ihre Intelligenz ist
      beschränkt ?

      Deine Worte, Klaus07.
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    • Klaus07 09.12.2017 11:12
      Highlight @N.Y.P.

      Ja! Jeder Mensch ist beschränkt. auch Ich. Nicht im Sinne von Dumm. Der menschlichen Intelligenz sind Grenzen gesetzt. Leider spielt noch eine Charaktereigenschaft bei den Menschen mit, das zeigt Ihr Kommentar schön auf, dass ist Überheblichkeit.

      @Loeffel
      Da können Sie recht haben. Nur sollte man sich die Frage stellen, ob dies überhaupt erstrebenswert ist? Religionen haben auch gute Seiten wie Hilfsbereitschaft. Eine starke familiäre Bindung. Ich bezweifle ob in einer Computergenerierte Gesellschaft noch Liebe möglich ist.

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  • Threadripper 09.12.2017 09:29
    Highlight Gott ist spürbar. Er hat mir schon etliche male geholfen.
    25 46 Melden
    • vera.vox 09.12.2017 10:06
      Highlight Du Glückspilz,
      super dass du unseren Herrn Jesus Christus spürst.
      So kann dich Satan bestimmt nicht in Versuchung führen.
      18 29 Melden
    • karl_e 09.12.2017 11:32
      Highlight Die feine Ironie von vera.vox ist immer wieder erheiternd.
      18 4 Melden
  • Granini 09.12.2017 08:57
    Highlight Ich stimme zu, dass verschiedenste Religionen für politisch motivierte Aktionen missbraucht wurde und wird.
    Es ist aber so, dass Gott erfahrbar und spürbar. Diese Erfahrung gibts aber nicht einfach aus der Dose. Und schon gar nicht von den Eltern - sie können lediglich ein Weg dazu sein.
    Aus der Perspektive eines Gläubigen lässt sich Gott nicht selektionieren. Gott ist derjenige der selektioniert.
    18 38 Melden
    • Klaus07 09.12.2017 09:51
      Highlight Menschen haben die Möglichkeit bewusst oder unbewusst Gefühle zu manipulieren. Autosuggestion nennt man so etwas, das funktioniert im einzelnen aber auch sehr gut in kleinen oder grossen Gruppen. Gotterfahrungen sind autosuggestionen. Eine selektionierung erfolgt ausschliesslich durch den Menschen. Sturheit, Intolleranz, Rassismus sind menschliche Eigenschaften.
      21 7 Melden
    • äti 09.12.2017 10:42
      Highlight "Gott ist derjenige der selektioniert." - und mir hat man immer erzählt, dass Gott alle gleich gern hat.
      16 5 Melden
  • Henzo 09.12.2017 08:54
    Highlight Welchen evolutionären nutzen haben rote haare? Mir kommt nichts in den sinn ...umd trotzdem gibt es leute, die gentisch bedingt rote haare haben.

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    • DerTaran 09.12.2017 10:04
      Highlight Rote Haare sind ein Nebeneffekt von blasser Haut. Blasse Haut kann mehr Vitamin D produzieren und war in sonnenarmen Gegenden überlebenswichtig.
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    • Zweiundvierzig 09.12.2017 10:05
      Highlight Ein Gen kann sich auch in einer Population verbreiten, wenn es auch einfach nur keinen Nachteil bringt.
      20 1 Melden

Oh, Globuli! Dass Mediziner homöopathisch heilen wollen, ist eigentlich ein Skandal 

In Deutschland kritisieren Ärzte die Homöopathie, eine Apotherkerin verkauft keine Globuli mehr. Und in der Schweiz? Da fehlt oft die Ehrlichkeit. 

Die Fakten sind klar: Manche homöopathische Mittel sind so stark verdünnt, dass sie keine Wirksubstanz mehr enthalten. Das bestreiten auch Vertreter der umstrittenen Methode nicht.

Sie behaupten unter anderem, die Informationen oder Energien der Ursubstanz gingen auf die Trägerflüssigkeit über. Ausserdem potenziere sich die Wirkung durch die Verdünnung.

Das sind abenteuerliche Interpretationen, die jeder wissenschaftlichen Erkenntnis und allen Naturgesetzen widersprechen. Das ist etwa so, als …

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