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Gott, der Mann mit dem Bart: Detail von Michelangelos Deckenfresko in der Sixtinischen Kapelle.  
bild: startalkradio 

Warum hat Gott eigentlich einen Bart? Weil ... ich auch einen habe!

08.07.16, 15:04 08.07.16, 16:27

Die einen verehren Gott, die anderen wollen ihn totschlagen. Wieder andere töten für Gott, oder sie halten Gott für einen Mythos, der viel Leid in die Welt gebracht hat und immer noch bringt.

Kurz: Gott lässt keinen kalt, auch nicht die Atheisten.

Die Krux beginnt mit der Frage: Wer ist Gott, was ist Gott, über welche Fähigkeiten und Kompetenzen verfügt er, ist er der Schöpfer, der barmherzige Vater, der seinen Sohn für uns geopfert hat, wie das Christentum glaubt?

Da der Mensch Gott nicht wahrnehmen kann, ist er dazu verdammt, sich ein Bild von ihm zu machen.

... und wenn es ihn gar nicht gibt?

Nicht auszudenken, wenn es ihn denn gar nicht gäbe. Dann hätten wir vergeblich unzählige Glaubenskriege geführt, unser Leben auf ihn ausgerichtet, ihn angebetet, Pyramiden, Tempel und Kirchen für ihn gebaut, heilige Bücher geschrieben, Bibliotheken mit religiösen Werken gefüllt, Millionen von Gottesdiensten abgehalten, Milliarden gespendet.

Ja, Gott und der Mensch – eine unendliche Geschichte voller Hoffnung, Sehnsucht, Leiden und Tragik. Vor allem wenn man bedenkt, dass der Mensch seit Jahrtausenden vergeblich versucht, die Existenz Gottes zu beweisen.

Da der Mensch Gott nicht wahrnehmen kann, ist er dazu verdammt, sich ein Bild von ihm zu machen. Doch wie stellt man sich ein Wesen vor, das ein ganzes Universum erschaffen kann? Das allmächtig ist? Wie gross muss ein solches Wesen sein? So klein wie ein Glühwürmchen? So gross wie ein Mensch? Grösser als der Eiffelturm? Halb so gross wie das Universum?

Vielleicht so?

gif: watson

Die Autoren der Bibel haben das Dilemma erkannt. Wer sich nämlich mit der Frage nach Form und Aussehen von Gott befasst, kommt zwangsläufig ins Grübeln. Und Nachdenken ist die erste Stufe der Skepsis. Deshalb steht in der Bibel:

«Du sollst dir kein Gottesbild machen, keinerlei Abbild, weder dessen, was oben im Himmel, noch dessen, was unten auf Erden, noch dessen, was in den Wassern unter der Erde ist; du sollst sie nicht anbeten und ihnen nicht dienen; denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Geschlecht an den Kindern derer, die mich hassen, der aber Gnade übt bis ins tausendste Geschlecht an den Kindern derer, die mich lieben und meine Gebote halten.»

Ex 20,4–6; Zürcher Bibel

Das ist harter Stoff.

Wir lernen: Ich darf mir kein Bild von Gott machen. Und: Gott ist eifersüchtig und tritt als Rächer auf. Barmherzig ist er nur mit denen, die ihn lieben.

Wie gross muss ein solches Wesen sein? So klein wie ein Glühwürmchen? So gross wie ein Mensch? Grösser als der Eiffelturm? Halb so gross wie das Universum?

Wir können gar nicht anders!

Die Autoren der Bibel schiessen damit ein Eigentor. Denn wir Menschen sind gezwungen, uns Bilder zu machen. Unser Hirn ist so programmiert. Ohne Bilder können wir nicht logisch denken. Und somit auch nicht lernen. Wir müssen in Bildern denken, um etwas zu begreifen und in unser Bewusstsein integrieren zu können. Analogien und Vergleiche sind die wichtigsten Instrumente beim Lernen.

Das erklärt das Geheimnis, weshalb Gott einen Bart hat, zwei Hände und zwei Füsse besitzt. Wir können nicht anders, als uns Gott mit Bart vorzustellen. Dieses Dilemma spürten die Bibelautoren. Sie griffen zu einem Trick, um es zu lösen: Sie erklärten kurzerhand, Gott habe den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen. Somit war die Kirche wieder im Dorf.

Sie sind einfach göttlich: Die bärtigen Männer an der US-Bart-Meisterschaft

Ihre Erklärung ist allerdings nicht plausibel. Das hat schon der griechische Philosoph Xenophanes vor 2500 Jahren erkannt. Er kam zu folgendem Schluss: Könnte ein Pferd zeichnen, sähe Gott pferdeähnlich aus. Und hätte ein Löwe Hände wie ein Mensch, würde Gott einem Löwen gleichen.

Gott als Illusion gegen die Todesangst

Übersetzt heisst dies: Nicht Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen, sondern der Mensch ist gezwungen, sich Gott in menschlicher Gestalt vorzustellen. Was aber die Frage nach seiner Existenz immer noch nicht beantwortet.

Immerhin macht diese Erkenntnis klar, dass wir der Bibel nicht blind glauben können. Und dass der von uns Menschen geschaffene Gott vielleicht nur eine Illusion ist, um die Todesangst zu bändigen.

Kleiner Bonus: Wenn ich Gott zeichnen müsste, hätte er auch einen Bart ;-)

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

Und zu guter Letzt: Da hat's auch ein paar Männer mit Bart drunter. Aber sind sie deswegen Gott?

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  • Gelöschter Benutzer 22.07.2016 22:18
    Highlight Der Bart in Ehren, aber abschneiden kommt einer Lästerung gleich.
    0 0 Melden
  • Alienus 14.07.2016 16:32
    Highlight Pasionaria
    1/3

    Mit Vagabunden folge ich den Grimms für Landstreicher, Tagediebe und liederliches Volk. Nun, C.Ch. spielte im Film diese auf liebevolle weise, der AH jedoch war im Leben wirklich solch einer!

    Z.Z. hat es einen Mangel an Zeit. Das Prj. Kartoffel geht in detaillierte Masch.--Planung über, die Kokos brüten weiter und neue Proj. lauern sprungbereit.

    Aber ein echtes Zeitproblem ist hier. Ein Bub aus dem Familienumfeld mach seinen Master. Ein tolles Thema: Robotik und Bionik mit dem Schwerpunkt beim Exoskelett. Der arme Bub muss ca. oder gar mind. 10.000 Seiten durchforsten.
    0 0 Melden
  • Alienus 14.07.2016 16:31
    Highlight 2/3

    Prof. will auch noch die Historie der Roboter (von Menschen, Kunstwesen uam) von Adam + Eva über Golem, Zauberlehrling, Frankensteins Monster, uam. bis zum Capek mit seiner Roboterschöpfung und den modernen Märchen auch in Etymologie, Hermeneutik, Religion, Ethik und Philosoph.

    Deshalb mache ich eine Selektion an Literatur. Drum mein Zeitproblem. In einigen Wochen ist es aber gelöst. Hoffentlich. Nun, der Roboter scheint mir wichtiger als eine abgeknabberte Vorhaut.

    Was mich immer erstaunt ist die erstaunliche Fantasie der religiösen Fans. Voll krass und gigantisch ausgeschmückt.
    0 0 Melden
  • Alienus 14.07.2016 16:29
    Highlight 3/3

    Da taucht die Frage auf ob die Götter vor Jahwe menschenfressende Wesen gewesen waren. Die Blutopfer verlangten und auch erhielt. Sind Abraham und Söhne noch ein grausiges Echo der alten Götter?

    Wurde aus religionspropagandistischen Gründen hier bewusst eine Show abgezogen? Wurden die Abschnittsreste früher im Tempel gehortet? Ist das nicht ein damals neuen Gottes eigentlich nicht würdig?

    Aber es könnte da eine religiöse Verbindung zwischen den gottgeschaffenen Menschen (Robotern) und der Opferung von Menschen oder halt nun ersatzweise der Beschneidungsritual geben.

    Schaumermal.
    0 0 Melden
    • Share 16.07.2016 10:14
      Highlight Alienus, warum reden wir immer öfters von Robotern und warum nennen wir das Kind nicht beim Namen? Eine Maschine ist eine Maschine, nicht? Wieso verniedlichst du diese Tatsache? Robot heisst doch Fron.
      0 3 Melden
    • Pasionaria 16.07.2016 18:32
      Highlight Share
      Alienus schreibt "Was mich immer erstaunt ist die erstaunliche Fantasie der religiösen Fans." Mich erstaunt zudem diese Fantasie bei Bloggern wie Ihnen.

      Wie kommen Sie im Text von A...... auf eine Verniedlichung von Robotern? Er sprach lediglich von einer spannenden Aufgabenstellung für eine Masterarbeit.

      Mein Vorschlag: SIE führen uns in die Historie vom mechanischen Fronarbeiter und der Bionik mit Schwerpunkt > göttliches Exoskelett ein. Ein junger Student wäre Ihnen dankbar dafuer. Wir sind gespannt.



      2 0 Melden
    • Pasionaria 16.07.2016 18:35
      Highlight Alienus

      Danke......
      Da hat sich der Bub aber den richtigen Onkel ausgesucht, welcher sich bei diesen Themen zweifellos total wohlfühlt.

      Ob 'der arme Bub mind. 10.000 Seiten durchforsten muss' bezweifle ich; eher wird er 10'000 Klicks betätigen.

      Prima, wird es Dir dadurch weder beruflich noch privat langweilig - , halt keine Themen, die die Götter richten können, 'Gott sei Dank'!
      2 0 Melden
    • Share 16.07.2016 22:31
      Highlight Liebe Pasionaria, ich bin kein Blogger, aber ein Leser mit Fantasie, allen möglichen Ideen und Einfällen. Ich versuche dann das Gelesene in meinem Universum einzuordnen. Das Wort Roboter assoziiere ich mit Orwellschem Neusprech und Vermenschlichung. Einer Maschine werden keine Fehler verziehen. Bei einem menschenähnlichen Roboter eher, so wie einem Gott dessen Abbild wir sein sollen. Da ich Remedies nur selten etwas Positives abgewinnen kann, halte ich vom Wort Roboter eben darum gar nichts. 3CPU gefällt mir als Bezeichnung besser. Besser als M3 für einen Braunbären.
      0 1 Melden
    • Alienus 17.07.2016 05:50
      Highlight Share

      Natürlich wird robota mit Fronarbeit übersetzt.

      In kürzester Ableitung: Arbeit, lavoro, labor, arbet, westslaw. „rabota“ wobei germ. ar… fast obligatorisch in slaw. ro…/ra… vertauscht werden. Altengl. Earfoð (ausgestorben). Im Mittelalter erhielt es auch die Bedeutung der abhängigen Bauern für die Adeligen, eben die Fronarbeit.

      Bei Capek, der diesen Begriff anfangs des 20. Jahrh. einführte, waren es künstlich gezüchtete Wesen, welche die Arbeit machen sollten.

      Wie in der Historie es immer „künstliche, nachgemachte“ Menschenwesen waren. Erst später wurden techn. Geräte so benannt.
      2 0 Melden
    • Alienus 17.07.2016 06:20
      Highlight Pasionaria

      Beim Prof ist nix mit den leichten Klicks.

      Das Problem, dass er bis in die Diss. der Doktor-Kinder des Profs gehen muss. Inzwischen „glaube“ ich, dass das eine spannende Geschichte ist, die mit den „Robotern“ Adam + Eva begann, welche Gott verehren sowie beim Schweiße ihres Angesichtes arbeiten müssen.

      PS: Nach längerer Zeit nochmals mein Jammern ob der TA-Stamm-Zeit. Kurzform, wenig Diskussion, Telegrammstil.

      Jedoch bei M. Bamberger blitzte es auf, die altvertraute Art des Lordsiegelbewahrers der alleinigen göttlichen Wissens + Weisheit.

      Natürlich neben Deiner Schreiben.
      2 0 Melden
    • Pasionaria 17.07.2016 16:40
      Highlight 1/2
      "Inzwischen „glaube“ ich, dass das eine spannende Geschichte ist, die mit den „Robotern“ Adam + Eva begann...." , interessant Deine Assoziation der göttlich ersten sündigen Homo sapiens mit dem Roboter. Wieso auch nicht, steht doch Roboter meist (!) für schmutzige Arbeit, herz- und hirnloses 'Wesen', sowie für Langeweile.

      Auch ich bedauere zutiefst das Verabschieden des TA-Stammblogs, das wird's hier wohl nimmermehr, trotz gelegentlichem Erscheinen Horatio Bambergers, Rabbianern oder Maracujas......
      ....
      2 0 Melden
    • Pasionaria 17.07.2016 16:45
      Highlight 2/2
      ....Als positiver Mensch nehme ich dafür an, dass die höchst informativen Texte hier in 'Whats on' von der jüngeren Generation weit öfter gelesen > angeklickt wird, als dies im Tagi der Fall war. Diskutieren ist nicht mehr so 'in', zu mühsam und zu wenig digital! Eine solche Entwicklung wäre ja auch wünschenswert.

      Trotzdem, behalte doch immer wieder mal einen Fuss zwischen Tür und Angel, resp. einen Deiner launigen Geistesblitze zwischen Himmel und Erde.
      2 0 Melden
    • Alienus 17.07.2016 17:08
      Highlight Ach Pasionaria, habe in der letzten Zeit mit einigen Seitensprüngen in anderen Blogs / Abteilungen versucht, eine neue Spannung zu erzeugen.

      Nix da, trotz „Blitzkriegen“ nichts als Unbefriedigtheit. Langeweile, Ödnis und Lalala……

      Wurde mehrmals nicht in den Blog gestellt. Die Gründe bleiben mir verborgen. Wohl eine gewisse volkspopuläre Unangepasstheiten. Hahaha……

      Mampf, wat nu? Blablabla……

      Bleibe natürlich erhalten. Den Daumen zwischen Amboss und Hammer sowie herrlichsteem Blitzgewitter.
      3 0 Melden
    • Pasionaria 17.07.2016 17:12
      Highlight Da muss ich mich aber korrigieren: natürlich gilt
      "Eine solche Entwicklung wäre ja auch wünschenswert." nicht auf das Ausbleiben einer gewünschten Diskussion, sondern auf die Zurkenntnisnahme H. Stamm's Texte durch die jüngere Generation.
      Zuviel getankte Sonne selbst in Mitteleuropa, sorry!
      2 0 Melden
    • Pasionaria 17.07.2016 22:09
      Highlight "Bleibe natürlich erhalten. Den Daumen zwischen Amboss und Hammer....."
      Sollte es Deinen Daumen trotz Deiner intuitiven guten Reaktion mal erwischen, resp. kannst Du ihn nicht mehr rechtzeitig (oder heisst es > linksseitig?) zurückziehen, oder hagelt es wiedermal Blitze - kannst Du mich auf den betreffenden Blog gerne 'hetzen'. Bin für jede klimatische Abwechslung bis hin zum Blitz- und Donnerwetter freudig zu haben.
      0 0 Melden
    • Share 20.07.2016 00:15
      Highlight Pasionaria, darüber hatte ich nachgedacht. Viele andere auch. Ich denke Ursuppe ist das Zauberwort. Die Lösung ist die Lösung der Lösung. Sonst würde keiner darüber nachdenken ob da je was eingepflanzt werden soll.
      http://www.finedictionary.com/Solvay%20process.html
      Aliens, ich plädiere im Sinne der vierten industriellen Revolution für das Wort Automat. Roboter hat eine erstaunliche Karriere gemacht. Ein Russisches Lehnwort in aller Munde.

      Für die PingPongPause habe ich dies
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.07.2016 23:14
      Highlight Robocop das scheint die neue Version für einen Mann mit Bart zu sein. Wenn das Orakel mir sagt, was gemeinsames zwischen Bart und Maschine besteht, dann wäre es sicherlich Science- Fiction aus der Steckdose.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.07.2016 10:20
    Highlight Der Oberlippenbart
    Das dritte Reich unter A. H. war ins sich ein Syndrom, das hätte verhindert werden konnte, aber leider nie gemacht wurde. Statt zu den christlichen Werten zu halten, schob man die Schuld an andern ab. Berlin mitten in Deutschland wahr der Herd des Nationalsozialismus, von da aus die Befehle ausgingen, wo und wie was gemacht werden sollte.
    Der sich Führer nannte hatte als Symbol seiner Überzeugung einen Oberlippenbart, den die Fans- Nachahmer ebenfalls hatten.
    Der Bart wurde schon immer das Zeichen von Macht und Unbezwingbarkeit benutzt.
    0 1 Melden
    • Alienus 12.07.2016 15:22
      Highlight Nun, der Oberlippenbart von AH ist wohl nach der Vorlage von Charlie Chaplin entstanden.

      Also ein gemeinsames Merkmal von Vagabunden der Straße. Der eine im Film und der eine im realen Leben.

      Ach, auch ägypt. weibliche Pharaonen haben ihren Bart als Machtsymbol. Und auch noch nen künstlichen Penis. Was will man am männlichen Gott / Herrscher noch mehr.

      Na ja, vom Bart bei den herrschenden / herrischen Frauen sind manchmal nur noch die Haare auf den Zähnen übrig geblieben.
      2 2 Melden
    • Michael Bamberger 12.07.2016 15:39
      Highlight @ Alienus

      Ben trovato ma non vero, weil:

      "Während des ersten Weltkrieges trug der Gefreite Hitler noch einen buschigen Kaiser-Wilhelm-Schnauzer. Doch der musste ab – aus militärischen Gründen. Dies belegen Dokumente seines damaligen Mitrekruten Alexander Frey. Der Bart musste auf Stummelformat gestutzt werden, damit Hitler eine Gasmaske tragen konnte. Ein ähnliches Schicksal widerfuhr Tausenden von Soldaten."

      (Quelle: BZ online, 08.05.2007)
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.07.2016 16:16
      Highlight Das tut mir aber leid Alienus, wusste nicht dass es so schlecht geht!

      Aber widmen wir uns dem Intellekt zu, vielleicht gibt's sich da besseres zu berichten.

      0 2 Melden
    • Alienus 12.07.2016 16:21
      Highlight Nun, die „Wahrheit“ liegt wieder zwischen den Extremen.

      Laut Fotos hatte AH noch 1915 (Foto mit EK-Knopfband) den besagten KW-Bart, danach einen vollen Oberlippenbart. Also es wurden offensichtlich nur die Kaiser-Wilhelm-Zwirbel gestutzt.

      Nach 1919 ist Onkel Wolf nur noch mit dem Schnauzbart zu sehen. Nun, AH war nach Aussagen von Gefolgsleuten von Charlie Chaplin doch recht angetan.

      Die Aussage mit dem gezwungenen Bartschnitt zum Stummelformat wg. der Gasmaske halte ich für nicht so glaubwürdig.

      Dies kann beim Schnauz des Führers nur ein Barbaloge genau auseinander friemeln.
      2 1 Melden
    • Pasionaria 13.07.2016 12:39
      Highlight Alienus
      "Also ein gemeinsames Merkmal von Vagabunden der Straße. Der eine im Film und der eine im realen Leben."
      Will mir als Vergleich nicht wirklich gefallen. Damit tust Du den Vagabundis, den mutigen und bescheidenen Lebenskünstlern m.E. doch Unrecht.
      Wofür steht für Dich ein (gottloser) Vagabund?
      Leider antwortest Du letzthin nicht mehr auf
      pas(s)ionierte Fragen, hm?
      2 0 Melden
  • andersen 12.07.2016 10:19
    Highlight Ja, die Fantasie hat keine Grenzen, bei die Hindus gibt es sogar 36 Millionen Götter, ich frage mich, was wäre denn, wenn denn, wenn Gott eine Frau ist? Was würde es bei die Männern auslösen? Ich arbeite mit ein Tibeter zusammen, er fasste die Produkte ziemlich hart an,ich sagte ihm: Stellt Dich vor, dass alles im Leben weiblich wäre, was wäre denn deine Erfahrung? Heute kann er fast nicht erwarten, wenn er arbeiten kann.
    0 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.07.2016 14:01
      Highlight Haben sie einen Sonnenuhr zuhause, die ihnen sagt wann sie zu einem Termin oder zur Arbeit gehen sollten. Eine Armbanduhr mit einem Vorschlaghammer zu reparieren wäre wohl sehr kostspielig, und nicht sehr sinnvoll. Wenn der Automechaniker ihren Wagen repariert, sollte er im Kühler Zwang- Klammer reparieren. Nun unter Tibeter gibt es auch verschiedene Charakteren, doch wie ich weiss, wie es bei Holzfällern ist, muss eine gewisse Sorgfaltspflicht eingehalten werden, denn auch eine Kettensäge muss richtig gehandhabt werden, dass weder Baum noch Säge keinen Schaden erleiden
      1 1 Melden
  • bubu108 11.07.2016 18:30
    Highlight Visionen aus der Anderswelt...
    0 3 Melden
    • Share 14.07.2016 22:08
      Highlight Dann lieber HR Giger.
      0 0 Melden
  • Franz0506 11.07.2016 14:42
    Highlight @kleiner Schurke
    offenbar versuchen Sie sich in diesem Forum als Wissenschaftler zu profilieren, weil Sie schon einmal um eine Coli-Bakterium herumgebastelt haben. Wie diese Colibakterium ursprünglich entstanden sind, das wissen Sie aber nicht.
    Und jetzt wollen Sie irgend etwas daraus für die ganze Schöpfung ableiten? Überschätzen Sie sich nicht. Auch die Halbwahrheit mit der Ursuppe, die sie da zusammenschreiben, ist schlicht nur eine vage Theorie, schlicht nur ein naiver Glauben. Oder beweisen Sie mir das Gegenteil.
    Sich das Mäntelchen der Wissenschaft überstülpen nützt da nichts
    2 6 Melden
  • Franz0506 11.07.2016 14:33
    Highlight Da offenbar das Bedürfnis besteht, dass einzelne Blogger antworten soll, mache ich das jetzt.
    Berni wirft frägt mich spöttisch: "Sag mal, glaubst Du an die "unbefleckte" Empfängnis? "
    Nun, die Katholiken beanspruchen da eigentlich nur ein kleines Wunder, die Frau ist ja schon da.
    Die Evolutionsgläubigen sind eigentlich viel die grösseren, naiven Wundergläubigen, sie glauben zwar nicht an die unbefleckte Empfängnis aber aber bei ihnen ist gleich die ganze Schöpfung aus dem nichts entstanden.


    2 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.07.2016 15:15
      Highlight Ähem...
      Woraus entsand denn Deiner Meinung nach die ganze Schöpfung?
      Soweit ich weiss, gab es doch nur Nichts, bevor Gott Himmel und Erde schuf.
      Gut, das Wasser war schon da. Das wurde anscheinend nicht von Gott geschaffen. Wer hat es aber dann geschaffen????
      Und nachher Licht aus dem Nichts - und welche Sisiphusarbeit daraus die Finsternis heraus zu popeln!
      Und dann: Plopp!!! Da wuchsen Gras und Kräuter und Bäume aus der nackten Erde!

      Noch eine Frage: Welche Frau war schon da? Wegen der unbefleckten Empfängnis?
      4 0 Melden
    • olivier vincent 11.07.2016 16:11
      Highlight Nun ja, "kleines Wunder" scheint mir doch ein bisschen schönfärberisch. Nicht nur habe Maria unbefleckt empfangen, sondern ja auch noch dem allmächtigen Gott seinen Sohn ausgebrütet. (Den er nicht einfach erschuf wie Adam und Eva, sondern aus unklarer Motivation einer damals eher unbekannten Maria einpflanzte.) Da stecken dann doch arg viele Annahmen drin die nicht beweisbar/erklärbar sind.

      Und daher scheint die "unbefleckte Empfängnis des Sohn Gottes" plötzlich viel wahrscheinlicher eine sehr kreative Ausrede für einen Petting-Unfall zu sein;)
      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.07.2016 17:27
      Highlight Franz0506
      Nochmal die Frage: Welche Frau hatte die unbefleckte Empfängnis?
      1 1 Melden
  • Elvenpath 11.07.2016 11:42
    Highlight "Kurz: Gott lässt keinen kalt, auch nicht die Atheisten."


    Äh, hier besteht eine Missverständis. Mir als Atheisten wäre jedes Gottgefasel eigentlich völlig egal.
    Aber was mir jedoch nicht egal ist, sind die Konsequenzen aus religiösem Glauben.
    Die Verfolgung, der Mord, die Folter, die gesellschaftliche Ausgrenzungen von Menschen.
    10 0 Melden
  • hm_ 11.07.2016 11:39
    Highlight Der Gott des AT vermag es nicht nur über mehrere Generationen hinweg seine Feinde zu verfluchen – er und seine Anhänger praktizieren auch die sog. Vernichtungsweihe, welche zur vollständigen Tötung von Frauen, Kindern, Sklaven und sogar Vieh des militärischen Feindes (exemplarisch: 1 Sam 15) aufruft.
    Der häufige Aufruf im AT lässt dazu nur die Vermutung offen, dass diesem Gebot meistens nicht Folge geleistet wurde und daher immer wieder durch Propheten den Königen in Erinnerung gerufen wurde. So wurden zumindest bestehende Machtstrukturen konsolidiert.
    2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.07.2016 12:39
      Highlight zu einfach!
      Propheten tauchten eher dann auf, wenn die Könige/Mächtigen nicht so wollten wie die Fanatiker, aus denen die Propheten entsprangen.
      Um Macht zu konsolidieren oder auszubauen wurden andere Wege beschritten, wie z.B. die wundersame Auffindung des Deuteronomiums.

      Aber sonst kann man schon sagen, dass das Volk und auch die Könige eher nicht das machten, was Jahwe befohlen hatte.
      0 0 Melden
    • hm_ 11.07.2016 13:53
      Highlight Vermischen Sie nicht zwei Sachen, Rabbi: Was uns die Quellen erzählen - da gehts um den Begriff ḥeræm der für das erste Jahrtausend v.u.Z. auch auf Hebräisch offenbar einen ähnlichen Bedeutungswandel erfahrt wie der deutsche Begriff "Bann" ja dann später auch.
      0 0 Melden
    • hm_ 11.07.2016 14:02
      Highlight Und was wir aus den Quellen ableiten können. Zumindest eine Interaktion Könige - Propheten. Aber eigentlich ist das banal - zugegeben. Aber wenn Sie eine Analyse der Interaktion zwischen Gotteswort, den Propheten und den Königen für das AT bieten wollen, bitte.
      0 0 Melden
    • hm_ 11.07.2016 14:32
      Highlight Und dem, was hätte gewesen sein können. Unumstritten ist, dass die Prophetie im Tanach verschiedene Wurzeln hat, und so gabs nicht nur ‘Volksseher‘, sondern auch Propheten am Hof. Welche jetzt da die fanatischeren waren und welche die beratenden oder gar belehrenden, mögen die AT-ler ausbaldowern, aber Samuel war ja eindeutig Prophet am Hof.
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.07.2016 15:04
      Highlight hm, umgekehrt war das. Samuel war ein Priester und Königsmacher (Saul, David). Damals war Israel ein "Priesterstaat" > Richterzeit.

      Hab ich oben vergessen zu präzisieren: Die "weltliche" Macht (Könige) wendete andere Mittel an.

      Für einen "mächtigen" Priester war es nur natürlich, dass Gott durch seinen Mund sprach. :-)
      0 0 Melden
    • hm_ 11.07.2016 15:05
      Highlight Sorry, Rabbi, natürlich sinds drei Sachen, die wir mit so schwierigen Dingern (eben dem ḥeræm) anfangen können:
      1. etymologisch analysieren (unter Beizug nicht-biblischer Quellen, hier z.B. der Mescha-Stele, welche die Praxis der Vernichtungsweihe bei Nachbarvölkern belegt);
      2. historische Analyse (wir erzählen Geschichte so weit plausibel und nicht fabuliert);
      3. hermeneutisch: Was wollen wir damit und wo stehen wir selbst eigentlich?
      0 0 Melden
    • hm_ 11.07.2016 15:58
      Highlight @Rabbi
      Danke für Ihr 15.04, erhellend, königsmachender Priesterstaat, und dann kam erst der dynastische Klimbim ab David, ich erinnere mich. Manchmal müsste ich zur Repetition in die Kirche gehen. Aber wahrscheinlich ist dies schon eine Schnittstelle der Entwicklung. Interessant wären Antworten zu Fragen der Abgrenzung zwischen Prophet und Krieger für diese frühe Zeit.
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    • hm_ 11.07.2016 16:07
      Highlight
      Jedenfalls konnte ein Befehlshaber durch Priester- bzw. Oberpriesterschaft (oder deren Sprachrohr) offenbar zumindest vorübergehend abgesetzt werden, jedenfalls nach 1. Sam 15. Zudem verweist die auf das 9. Jh. v.u.Z. datierte Mescha-Stele als nichtbibl. Quelle ebenfalls auf einen d w d. Die Nachbarn hatten sich also sehr genau im Auge. Es war auch die Zeit der Landnahme und damit die Zeit des Baus von Höhenheiligtümern, welche natürlich auch als Burganlagen dienen konnten.
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    • hm_ 11.07.2016 16:25
      Highlight Und wie genau jeweils die archäologischen Funde den Völkerschaften wenn nicht dynastisch irgendwie verwandten Sippschaften bzw. Clans (Moabiten, Midianiter, Amalekiter, Ammoniter, Edomiter, Joktaniter und und und ???) zuordenbar?
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    • hm_ 11.07.2016 16:27
      Highlight Einerseits haben wir es mit einem Landnahmeprozess zu tun, aber ich vermute dieser wird überlagert oder zumindest konkurrenziert durch gleichzeitige lokale Herrschaftsbildung, dies wiederum zusammen mit dynastischer Verschmelzung von alteingesessenen mit neu zuwandernden Eliten. Die politische Funktion der jeweiligen Priesterschaft dabei ganz einseitig beleuchtet – denn es hat sich ja nur der JHWH-Kult überliefert. :-(
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    • hm_ 11.07.2016 16:51
      Highlight Und damit seine Sprache Hebräisch - also auch eine semitische Sprache, wie sie in Kanaan gesprochen wurde und langsam durch das Aramäische abgelöst und sich bloss als Kultsprache erhalten hat (bis auf ihre moderne Form natürlich). Für die Zeit der Landnahme ist zudem sicher von einem Dialektkintinuum auszugehen.
      Da resultieren also Nachbarn als Feinde, die zudem bis auf die lokale Varietät dieselbe Sprache sprechen. Hinterlässt bei mir schon ein Fragezeichen, insbesondere im Hinblick auf die gen. "Vernichtungsweihe".
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  • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 08:38
    Highlight Leider gibt es das goldene Kalb - Jungziege vom Sinai bis heute, u. es hatte auch einen Bart wie Funde aus dem Orient und Ägypten bestätigen. Die goldene Ziege gibt es bis heute, mit einem Bart bei Finanzmärkten u. Konsumgesellschaft. Dieser Bart wächst von Anfang der Immobilienkriese bis jetzt auf die Min. genau, u. wie lang er noch wächst, das weiss keiner.

    Auf Südafrika dem Bart der Buren und Hugenotten zurück zu kommen:

    www.spiegel.de/spiegel/print/d-13527510.html
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  • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 08:04
    Highlight In Südafrika sind seit dem 17. Jh. Buren u. Hugenotten aus Europa eingewandert, u. nahmen das Land in Beschlag, mit samt den seit Jahrtausend Ansässigen, den in Afrika lebenden schwarzen Bevölkerung. Da die Infrastruktur der Völker in Süd-Afrika nicht gleich reich an Waffen war, wie die der Buren und Hugenotten, um sich gegen die Eindringlingen u. Plünderer zu schützen. Die Bärte waren ein Frömmigkeits-symbol der Buren u. Hugenotten, die nach Mass der Länge und der Fülle den Grad ° der Frömmigkeit gemessen wurden. Die Afrikaans wie frömmlich sich dazu ernannten, benahmen sich wie Götter.

    http://spiegel.de/spiegel/print/d-13527510.html
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  • Spooky 10.07.2016 18:35
    Highlight "Wir lernen: Ich darf mir kein Bild von Gott machen."

    Das geht gar nicht. Der Mensch kann sich nicht kein Bild von Gott machen. Denn wenn er sich kein Bild von Gott macht, dann verschwindet Gott von der Bildfläche. Wohin verschwindet er? Ins Nichts. Das geht aber sowieso nicht, weil es das Nichts logischerweise gar nicht gibt. Also ist der Mensch gezwungen, sich von Gott ein Bild zu machen.
    3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 09:37
      Highlight Apropos, die Menschen benehmen sich als wären sie Götter, wie Donald Trump!
      3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 23:51
    Highlight In den griechischen Mythen gab es den Vater Zeus und seine Frau Hera.
    2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 00:28
      Highlight Aus dem Film "Hacker" rief einer nach einem gelungenen Hackerabwehr die Worte: "Ich komme mich vor wie Goood," wie Gott? Die Menschen fühlen sich oft wie Gott, obwohl das niemals einer schafft, nach seiner Vorstellung so perfekt zu sein, denn es bleibt nur ein Wunschtraum. Aus Erfolg kann wenn es übermässig ist, ein Grössenwahn hervor rufen, das unter seiner Selbstwunschbildnis ausbricht, und deshalb eine Büste von sich anfertigen lässt, wie bei grossen Feldherren.
      1 2 Melden
  • Seebär 09.07.2016 23:12
    Highlight Und, wer sind die Eltern von Gott?
    1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 23:41
      Highlight Die Antwort muss du dich selber finden!
      1 3 Melden
    • rodolofo 10.07.2016 19:01
      Highlight Wenn wir diese Frage, welche unweigerlich zur "System Error"-Meldung im Hirn des Angesprochenen und damit zur Auslösung des intellektuellen Selbstzerstörungs-Mechanismus führt, nicht vermeiden, können wir die Religion nicht in die Moderne hinüberretten!
      Aber folgender Trick eröffnet einen Ausweg, sozusagen durch die intellektuelle Hintertüre:
      Gott ist nicht der Schöpfer der Schöpfung, sondern Gott IST die Schöpfung!
      Damit sind wir Menschen winzige Teile von Gott, also teilweise göttlich, so wie alles andere, was es gibt, teilweise göttlich ist.
      Vollkommen göttlich sind wir alle erst ZUSAMMEN!
      2 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 07:09
      Highlight Das scheint die Theologie von Nero zu sein, der Rom niederbrannte.
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 23:00
    Highlight Man kann die Welt selbst nicht zum Guten verändern, so wie es man gern hätte selbst kKE nicht. Das schreit zum Himmel, da ist ein neuer Donald Trump!

    Geradewegs Trump macht für sich selbst ein Götterbild durch die Medien.

    Selbstdarstellung einer mystischen Gesellschaft, ist auch nicht geradewegs glaubwürdiges. Zum Beispiel immer diese Selbstdarstellung: "Ich bin des Gottes," was soll das ist das nicht ein Selbstbildnis wie das des Kaiser Neros?
    1 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 07:46
      Highlight Was soll das, - ist das nicht ein Selbstbildnis wie das des Kaiser Neros?
      Wie Oft werden Zeichen und Gegenstände, wie das Kreuz und den Fisch, das Buda-kreuz, den Davidstern, und der Halbmond, für eine Darstellung gebraucht, und jeder davon,- hat eine bestimmte Bedeutung und einen bestimmten Nutzen. >Die Zeichen der römischen Legionäre, das Wappenkreuz, das Zeichen der Air Navy, und das des deutschen Bundesheer, und aller religiösen Zeichen.
      Wo Selbstdarstellungen und Götterbilder zu sehen sind, dort hatte der Mensch keine Rechte und an selbst-verwirklichen war nicht möglich.
      1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 22:48
    Highlight Man kann sich auch im geistigem Sinnen einen Gottesbild gestallten, und zwar in einer Sonderlehre.
    1 3 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 09.07.2016 21:06
    Highlight „Du sollst dir kein Gottesbild machen", 3. Gebot - Diskussion erledigt
    5 8 Melden
    • rodolofo 10.07.2016 07:51
      Highlight Du bist aber folgsam...
      4 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 10.07.2016 11:02
      Highlight Es wäre das erste Gebot Moses.

      Und statt "du sollst" wäre "du kannst" zutreffender, denn die Bibel hätte auf einer einzigen Seite Platz, wenn man alle Gottesbilder darin streichen würde (im Sinn von "du sollst nicht!").

      "Du kannst dir kein Gottesbild machen." - darf man auch als Provokation auffassen im Stil: versuch's nur! Es wird dir nicht gelingen.
      2 1 Melden
    • rodolofo 10.07.2016 11:22
      Highlight Da fällt mir gerade ein, dass irgendwo in der Bibel geschrieben steht: "Und am sechsten Tage schuf er den ersten Menschen, Adam, nach seinem Abbilde. Und ER sah, dass das Geschöpf gut war. Doch Adam reklamierte: Hey, heiliger Vater! Wo bleibt meine Tussi? Und so entnahm er in der Nacht dem schlafenden Adam eine Rippe und formte daraus eine Frau, die er fortan Eva nannte." ...usw.
      4 1 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 10.07.2016 12:40
      Highlight @Lorent: Ich zitiere direkt aus den Alten Testament, es ist das zweite Gebot.
      1 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 10.07.2016 13:52
      Highlight Okay. Das stimmt, kEINKOmmEnTAR. Offenbar kann man sich auch über die Zählung streiten. ;)

      https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Gebote#Einteilungen

      Beim Bilderverbot nennt Wikipedia noch eine andere Bedeutung von "du sollst". Wörtlich bedeute es "du wirst".

      "Du wirst kein Gottesbild machen."

      Gefällt mir auch gut. ;)
      0 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 16:28
      Highlight kK, wenn das so ist dass es kein Bildnis gemacht werden darf, dann vernichte dein Führerschein!
      1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 17:20
    Highlight Waren es die Götter- Boten die das Aussehen nach Michel Angelo Pinsel gemalt haben!? Die Fantasie des Menschen läuft sehr oft über, weil er nicht über den Horizont hinaus denken will. Nach der Vorstellung eines Malers sucht er sich eine Person, der für ihn Portrait steht. Nun da jeder eigene Vorstellung übers Leben, und was danach hat, so entstehen dem entsprechend auch die Gottesbilder. Wenn jetzt statt Michel Angelo eine Frau die Sixtinische Kapelle gemalt hätte, wie wäre nun heute das Gottesbild?
    1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 09.07.2016 18:49
      Highlight life and let life: Es wäre ein Adonis. ;)

      Michelangelo war doch schwul, oder? Irgendwie sonderbar, dass ausgerechnet ein Schwuler dem grosszügigen Papst einen lieben Gott malen durfte. ;)

      http://www.faz.net/aktuell/stil/leib-seele/michelangelos-david-der-gigant-12877017.html?printPagedArticle=true
      1 1 Melden
    • opwulf 09.07.2016 20:44
      Highlight Symbolik oder die Metaphorik oder ein Quäntchen Sprachwissenschaft anyone...?! Was für uns so schwer zu verstehen das man erschaffen soll was man nicht kennt, aber gleichzeitig wiedererkennt werden soll? Man nimmt gesellschaftliche Werte wie die Weissheit des "Allmächtigen" - was ist Weise? Die Erfahrung, welche das Alter bringt? Hmmm check! Was noch? Er führt und urteilt, er herrscht über alles und jeden und man fürchtet und liebt diesen strengen Lehrer - wer lehrte als die Bücher geschrieben wurden? Nur Männer! Wer entsprach dazumal genau dem Gesuchten? Alte griechische Philosophen ;)
      4 1 Melden
    • opwulf 09.07.2016 20:55
      Highlight An beide Vorposter :) mMn denkt ihr für die Künstler von dazumal viel zu modern, so wie man als Künstler heute denken würde! Aber verkennt ihr nicht die dazumals herrschende Realität? Und wer der Auftraggeber war und dessen Macht? Glaubt ihr die Künstler wollten in diesen Werken vorallem sich selber und ihr Weltbild darin verwirklichen oder eher einem Mainstream entsprechen und eher versteckt kleine Zeichen ihrer Anschauung hinterlassen?
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 22:10
      Highlight Glaub kaum Opwulf, denn wenn das Wesen des Schöpfers die Werke prägen, so geschieht das unwissend. Selbst dann wenn ein Aufraggeber grossen Einfluss hat, so bleibt die Persönlichkeit bestehen, auch wenn es nur gering ist, und so hat es weiterhin Einfluss auf das Schaffen.
      2 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 10.07.2016 10:57
      Highlight Du hast - was mich betrifft - schon recht, Opwulf. Aber malende Frauen gab es früher offenbar nicht. Das ist eine moderne Erscheinung. Ich meinte eben, die moderne Frau würde ihren Traummann malen. So wie Michelangelo vielleicht seinen Traumdaddy gemalt hat. Das ist nicht so ernst gemeint.

      Ich stimme dir auf alle Fälle zu, dass man nicht nur die Bilder, sondern auch die heiligen Schriften besser verstehen kann, wenn man sie ihm Kontext der "dazumals herrschende Realität" zu verstehen versucht, wenn man sich also immer auch fragt, wann, wie und warum diese Texte und Artefakte entstanden sind.
      2 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 17:14
      Highlight Wenn wir schon beim Malen sind, über welche Techniken und chemischen Mittel hatten die Höhlenmaler der Steinzeit?

      www.seilnacht.com/Lexikon/Hoelen.htm

      Da wir keine Geschichtsbücher aus dieser Zeit verfügen, weiss niemand Malen damals wirklich eine dominante Männersache ist.
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 18:21
      Highlight Im alten Ägypten schminkten sich die Frauen, und auch den Pharao. Die besten 3 D Bildnisse konnten bis heute den Frauen nicht streitig gemacht werden! Die Pharaonen sahen sich als Götter, die nach ihrem Ableben, zur Reise in die Götterwelt, mit in die Pyramide viel Proviant mitnahmen. Einen Toten zu schminken war eher Männersache.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 18:51
      Highlight zum Mumifizieren durften nur gewissen Auserwählten zugelassen werden. Die Arbeit war Zeitraubend bis die Mumie schön gewickelt war.

      0 0 Melden
  • Franz0506 09.07.2016 16:50
    Highlight Liebe Evolutionsgläubige
    Wollte ihr eurem Propheten nicht ein Kapelle bauen (siehe Bild), weil er euch die Erleuchtung gebracht hat. Er hat euch die Last genommen, sich mit dem wahren Gottesbild auseinanderzusetzen.
    Die Argumentation dass alles Zufall ist, bleibt einfach zu billig. Aber man nimmt sich gar nicht mehr die Mühe, das zu hinterfragten.
    3 28 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 17:04
      Highlight Franz: Hinterfragen ist ja bekanntlich die Kernkompetenz von Fundis wie Dir, schon klar. Sag mal, glaubst Du an die "unbefleckte" Empfängnis? Oder einfach immer noch an den Storch.
      22 3 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 17:52
      Highlight Nicht wirklich, schlicht weil die Evolutionstheorie plausibler ist als die Schöpfungslehre in einem alten Buch. Die Evolutionstheorie schreibt ja nicht alles dem Zufall zu, sondern stellt anhand empirischen Daten Vermutungen bezüglich der Entstehung der Erde an. Die Annahmen und Vermutungen sind verifizierbar/falsifizierbar. Was sich bezüglich des Schöpfungsmythos nicht sagen lässt. Wie würden Sie denn die Enstehung der Welt erklären.
      19 2 Melden
    • olivier vincent 09.07.2016 17:55
      Highlight Kapellen, Kirchen, Moscheen, Tempel, Pyramiden etc. haben andere genug gebaut. Macht die jeweils dazugehörigen Theorien übrigens nicht wahrer.
      Und die Erleuchtung hat Darwin nicht gebracht, nur gezeigt, dass die uralten Vorstellungen von Schöpfung falsch sind. Und Zufall mag dir billig erscheinen, ist aber besser als ein Unsichtbarer Bartträger (Grossgeschrieben!) der sich vor 2000 Jahren mal gemeldet haben soll.
      Was der Zufall kann, übrigens noch in einem Gedankenexperiment:
      Man lasse unendlich viele Affen auf je einer Schreibmaschine tippen. Mind. einer schreibt die Bibel. Und den Koran.
      13 3 Melden
    • kleiner_Schurke 10.07.2016 01:16
      Highlight @Franz506
      Bisher bist du nicht ein einziges mal auf ein Argument eines anderen Posters eingegangen. Du wiederholst stur dein Mantra vom Zufall. Ich denke, entweder handelt es sich bei dir um eine Person die stark durch eine Intelligent Design, kreationistische oder dominionistische Weltansicht geprägt ist, oder aber du bis ein Fake, der hier nur die Kommentare anheizen will (oder soll?).
      7 1 Melden
    • Pasionaria 10.07.2016 12:13
      Highlight Immerhin beabsichtig(t)en Wissenschaftler > Darwin, der 'Wahrheit' so nahe wie möglich zu rücken, sie fühlen sich dazu verpflichtet.
      Das heisst, die konkrete Wissenschaft ist der Wahrheitsorientierung verpflichtet.
      Wie sieht es nur schon in diesem Punkt bei den Religionen aus? uAwg.

      Zum Zufall, den Sie nicht wahrhaben wollen: setzen Sie sich mit einer Angel an ein Gewässer, dann werden Sie erfahren, ob sich ein (armes) Fischlein zufällig an Ihrer Angel festbeisst oder zufällig eben nicht!
      Ich las mal, der Zufall sei das Synonym Gottes, da er zu feige ist, selbst zu unterschreiben

      .....



      3 1 Melden
    • Pasionaria 10.07.2016 20:29
      Highlight Hallo Franz......0815
      Bitte endlich auf einige Kommentare an Ihre Adresse eingehen, siehe auch > kleiner Schurke um 01.16h.
      Sie sind doch nicht überfordert in Ihrer Kreationistenwelt, oder doch?'
      2 1 Melden
    • Sapere Aude 10.07.2016 20:55
      Highlight Ihr erwartet zuviel vom lieben Franzl, wer in einer dogmatischen Welt lebt kann lediglich repetieren, aber nicht agieren. Eine leere Hülle für die Propaganda eines imaginären Gottes.
      3 1 Melden
    • olivier vincent 11.07.2016 11:28
      Highlight @letzte beide:
      Ihr habt es doch nicht nötig, gegen denn Mann zu Spielen!
      Noch wenn es wahr wäre, andere als leere Hülle zu bezeichnen ist nicht nötig.
      0 0 Melden
    • Elvenpath 11.07.2016 11:47
      Highlight Zufall ist nur die Hälfte von Evolution.
      Zufall und natürliche Auslese sind beide Hälften. Lässt du eine Hälfte weg, kommt natürlich nur Unsinn dabei heraus.
      Aber das ja deine Absicht.
      3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 15:11
    Highlight Gott habe den Menschen nach seinem Bild geschaffen. Wie zum Beweis streckt Michelangelos Gottesbild uns in der sixtinischen Kapelle auch seinen blanken Hintern entgegen. Seither frage ich mich, was genau man sich unter dem göttlichen Trohn wirklich vorstellen muss, holy shit!
    6 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 14:29
    Highlight Wer ist Gott, wie ist er, und wie sieht er aus!? "Denn niemand hat Gott je gesehen," ein Zitat aus dem ehrenwerten Buch. Eines stelle ich mir vor, dass er aus uns heraus zum Bild eines Tyrannen gemacht wurde, so wie wir es eben sind. Was Herren der Schöpfung aus sich behaupten, sind etwa dass; nicht der Mann sondern die Frau ist die Krone der Schöpfung, denn der Mann ist nur der Prototyp!
    4 1 Melden
  • Share 09.07.2016 13:57
    Highlight Alle beim Leichenschmaus. Sonst hätte einer bemerkt, dass die Haare und die Nägel nach dem Tod weiter wachsen.
    1 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 15:17
      Highlight Haare und Nägel eines Toten wachsen nicht. Das sieht nur so aus, weil die Haut sich zurückzieht wegen Flüssigkeitsverlust.
      14 0 Melden
    • Share 10.07.2016 16:41
      Highlight Berni, jetzt noch bitte mit Quellenangabe, dann hättest du den Unterschied zwischen Religion und Naturwissenschaft auf den Punkt gebracht. Danke.
      0 0 Melden
    • Share 10.07.2016 22:12
      Highlight PS. Sonst darfst du mich gerne Galilei nennen.
      0 0 Melden
  • Pasionaria 09.07.2016 12:51
    Highlight "Warum hat Gott eigentlich einen Bart? Weil ... ich auch einen habe!"
    Diesmal glaube selbst ich, dass Sie, Hr. Stamm, den Titel selbst gewählt haben!
    Wahrscheinlich stehen Sie Gott so 'nahe' - in welchem Sinne auch immer - weil Sie eben denselben Gesichtsschmuck tragen und m.E. die Meinung verkörpern: bei der Wahrheitssuche muss sich der Bartträger gefallen lassen, dass an diesen Bärten gezupft wird!
    7 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 12:37
    Highlight Unlängst erwischte ich meine Tochter spätnachts beim chatten mit dem Handy. Ich sagte: "Geh schlafen jetzt!" Sie zickte mich an: "Ist ja gut, mein Gott!" Ich so: "Ich bin nicht Dein Gott, beim Barte des Propheten!"
    8 3 Melden
  • rodolofo 09.07.2016 09:30
    Highlight Gott ist zuallererst ein Phantasiegebilde, entstanden vor einem realen Hintergrund.
    Diese Realität ist viel phantastischer, als sie die genialsten Hirne sich ausdenken könnten!
    Unser Gottesbild aber ist zu vergleichen mit der Kritzelzeichnung eines kleinen Kindes.
    Die Frage ist jetzt, wie wir auf solche Kritzelzeichnungen von "Gläubigen" reagieren sollen.
    Wir können sagen: "Das ist aber eine tolle Kritzelzeichnung, die Du da gemalt hast!"
    Oder wir schnöden: "Du hast geschmiert und gekritzelt. Na und?"
    Oder wir bestaunen kurz das kleine Werk mit dem Vermerk "Religion" und sagen einfach nichts.
    19 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 10:06
      Highlight rodolofo, warum schreibst du noch, wenn nichts zu melden hast? Religion gehört nun einmal zur menschlichen Natur, mit dem sich eigentlich jeder sich mindestens einmal im Leben stellen wird. Das von euch Geschriebene weisst doch darauf hin, dass sie sich darüber schon mal nachgedacht haben.
      7 22 Melden
    • rodolofo 09.07.2016 10:25
      Highlight Ich habe ja gesagt, dass wir auf von Menschen ausgedachte Märchen unterschiedlich reagieren können.
      Da ich ein "Plauderi" bin, setze ich mich mit den Kritzelzeichnungen kleiner Kinder (oder religiöser "Schafe") intensiv auseinander.
      11 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 11:02
      Highlight Oh wie niedlich!
      4 8 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 11:22
      Highlight Interssanter Ansatz mit dem Lob, versuche ich mal umzusetzten.
      Gut auf den Punkt gebracht, das sehe ich auch etwa so.
      6 2 Melden
    • Süffu 09.07.2016 22:25
      Highlight Schön gesagt rodolfo!

      @life and let life - das schreibt man "live and let live" und warum machst du nicht was dein Name verspricht?
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 21:51
      Highlight SÜFFU, Leben lassen heisst, den andern die gleichen Rechte geben die Süffu auch hat, und noch viel mehr, denn wer weiss, vielleicht hast du noch viel mehr, was dein Nächster nicht hat.

      resolution 217A III v. 10.12.1948 United Nations

      Human Rights / Universal Declaration / http://ohchr.org/EN/UDHR/Pages/Language.aspx?LangID=ger
      1 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 09:29
    Highlight Sind Ausserirdische die mit fliegenden Tassen über der Erde schweben, etwa die weissen Engel? Eigentlich wer es wissen will, kann unter:

    www.jungfraupark.ch/mystery-world

    einsehen, vielleicht hat er dann eine Antwort!
    5 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 09:54
      Highlight Vermerk: Religion, im Mystery-World Park gibt es verschiedene Gottesansichten nach Sternen, Galaxien, und Tierkreiszeichen. auch die Pyramiden der Pharaonen weisen auf übersinnliche Wesen hin, und auch die der Azteken.

      Wer weiss was!
      4 16 Melden
    • AdiB 09.07.2016 14:14
      Highlight steht in der bibel, im koran und den hadithen sowie in der tora, was auf den pyramiden abgebildet ist.
      es bezieht sich auf ein wesen das der letzte seiner art ist. ein wesen das gott zu sich nahm, alls er die anderen vernichtete. es heisst es sei hässlich doch frauen empfinden ihn als das hübscheste wesen und auch männer werden in anziehend finden, obwohl sie hetero sind. es ist der falsche prophet der sogar unsere schöpfung miterlebte.
      nur ein wahrer gläubiger wird ihn erkennen. ich habe da so ne theorie aber dafür brauche ich mind. 2 stunden um es zu erklären.
      0 1 Melden
  • Maracuja 09.07.2016 08:50
    Highlight Zitat: "Sie erklärten kurzerhand, Gott habe den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen."

    Auf den Vers mit dem Ebenbild bezogen Sie sich bereits im letzten Artikel. Einerseits nehmen Sie die Bibel wörtlich, nämlich das Ebenbild sich auch oder insbesondere auf Äusserlichkeiten beziehen muss. Anderseits nehmen Sie den Begriff "Menschen" nicht wörtlich, sondern interpretieren, dass damit ausschliesslich der Mann gemeint ist. Der weitere Text von Genesis 1:27 spricht je nach Übersetzung deutlich gegen ihre Interpretation. Sollte "Mensch" auch "Frau"beeinhalten, geht es nicht um äussere Ersch.
    10 2 Melden
    • rodolofo 09.07.2016 10:32
      Highlight Die Patriarchen stellen sich Gott gerne als "Alten Mann mit Bart" vor, da sie selber alte Männer mit Bart sind.
      Möglicherweise ist Gott aber auch ein monströses, verwöhntes Riesenbaby und wird auch "Kim Jong Un" genannt? Jedenfalls gebärdet er sich wie ein Hollywood-Gott, der Blitze in Form von Atomraketen schleudert und wird von den Anhängern seiner Kommunistischen Gross-Sekte als "Quasi-Gott" verehrt...
      Aber Gott kann auch den Clichée-Vorstellungen widersprechen und in Form einer kleinen aber feinen Mücke erscheinen!
      Gott ist riesengross und winzig klein.
      Gott ist alles.
      Alles-Allah...
      3 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 10:32
      Highlight Ist die Rolle der Frau bei ihnen nun mal eine Begleiterscheinung? Nach dem ehrenwerten Buch waren es keine Nebenrollen, Maria Muttergottes, Maria von Magdala Mark. 15.40/41 und am Grab.
      2 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 11:18
      Highlight Zitat die Rolle als Frau, ist auf Titelbeitrag bezogen, doch ist der Maya Kalender zum Weltuntergang bei Erich von Däniken auch aufgeführt.
      2 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 21:17
      Highlight Rodolofo, wie hoch fliegt Jumbo wenn oben nur noch den Kondensstreifen zu sehen ist. Auf jeden fall man sieht ihn kaum oder gar nicht.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 08:45
    Highlight Gleich den Druiden, gibt es Giftmischer mit einem Zaubertrank, der die Bärte wachsen lässt. Welchen Art Bart gemeint ist, das sei nach den gegebenen Umständen gemacht. Der Bart im Leben kann den Verlauf stark beeinflussen, was man daraus macht, oder es versäumt haben. Man kann alles im Leben gestalten, so wie auch der Bart, und wie es schlussendlich mit dem Leben heraus kommt, muss sich jeder der Verantwortung stellen.
    4 14 Melden
    • dododo 09.07.2016 12:05
      Highlight Deine Drogen würd ich auch gerne mal probieren...
      15 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.07.2016 12:20
      Highlight Das erübrigt aber nichts, dass es trotzdem noch Giftmischer gibt, man hört es in den Medien, denn es gibt zu viele Machtsüchtige.
      0 0 Melden
  • Maracuja 09.07.2016 08:25
    Highlight Kein Abbild machen zu dürfen, bedeutet m.E. nicht, dass man sich absolut keine Vorstellung(Bild) von Gott machen darf, die Bibel ist ja voll von Bildern WIE Gott ist - barmherzig, Gerechtigkeit liebend, fordernd ausführend. Das Bildverbot bezieht sich auf die äussere Erscheinung. Durch das Abbildungsverbot wird verhindert, dass Statuen, Gemälde usw. geschaffen und angebetet werden, die von Gegnern zerstört werden können. Statuenzerstörung ist ja keine neuzeitliche Erfindung der Taliban. Abbilder könnten zudem die Freiheit die Vergegenwärtigung des Göttlichen zu "fühlen" einschränken.
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    • http://bit.ly/2mQDTjX 09.07.2016 11:48
      Highlight Gerade deshalb bin ich der Meinung, dass es sich beim "Bildverbot" um einen Übersetzungs-/Interpretationsfehler handeln muss.

      Tatsächlich hätte die Bibel auf einer einzigen Seite Platz, würde man alle Gottesbilder/-Vorstellungen daraus streichen.

      Dieses (angebliche) "Verbot" nun auf "die äussere Erscheinung" einzugrenzen, finde ich eher unbeholfen. Der "Gott mit Bart" ist ja zB. auch in der sixtinischen Kapelle (und in vielen anderen Gotteshäusern) zu finden.

      "DU SOLLST" passt daher nicht. Zutreffender wäre oft, "DU KANNST". Du kannst dir kein Bild machen. Du kannst nicht töten.
      1 1 Melden
    • Maracuja 09.07.2016 22:29
      Highlight "Gott mit Bart" ist bestimmt nicht in einer Synagoge zu finden. Die Thora ist trotz aller Vereinnahmung durch die Christen eine jüdische Schrift. Da die Juden diesem Gebot durchaus Beachtung schenkten, kann man m.E. einen Übersetzungsfehler ausschliessen. Hinter die Annahme, dass die Christen (mit ihren bildlichen Darstellungen von Gott) die Bibel wirklich besser zu interpretieren wissen, darf man ebenfalls ein Fragezeichen setzen. Aber natürlich ist es jedem selbst überlassen, die Bibel nach seinem Verständnis auszulegen. Ich verschwende keinen Gedanken darüber, wie Gott aussehen mag.
      1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 10.07.2016 00:39
      Highlight Ich meine, man müsste die Tora nicht rollen, würden man darin alle Gottesbildnisse streichen (im Sinne von "du sollst nicht!").

      Nur schon die Idee, dass Gott Gesetze erlässt (wie zB. die von Mose), ist ein Gottesbild. Dass "ER" auch noch als Richter auftritt, zeichnet das Bild eines Depoten. Dazu passt, dass "ER" Adam und Eva aus dem Garten Eden vertrieb. Wieder ein Bild.

      Auch Gott als Schöpfer ("Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.") ist ein Gottesbild. Und die Idee, dass Gott am siebten Tag ruhte, als ob er sich sechs Tage sehr angestrengt hätte. Schon wieder ein Bild.

      usw.
      2 0 Melden
  • Franz0506 09.07.2016 08:12
    Highlight Es brauch einfach ein gerütteltes Mass von Optimismus dieses Schöpfung als irgendwie per Zufall entstanden zu erklären. Um die Evolution, die unendlich komplexe Weiterentwicklung von den Lebenwesen auch als Zufall zu deklarieren werden Fakten in unerträglicher Weise ignoriert. Und man fühlt sich dabei auch noch intelligent. Man beisst damit in in die Hand von dem, er einem das Essen gibt.
    9 27 Melden
    • pun 09.07.2016 09:56
      Highlight Als atheistischer Laugenbrötchenliebhaber würde ich sagen, dass das rechts kein hervorragender Bäckermeister war, sonst hätte er es nämlich noch in Lauge gebadet vor dem Backen. Vermutlich eine Technik, die durch Zufall erfunden wurde. Mit der Komplexität dessen, was du wohl "Schöpfung" nennst halte ich es so, dass im Universum, wo eine unvorstellbar Grösse Zahl an Galaxien mit unvorstellbar vielen Planeten entstanden sind, irgendwo ja eine evolutionsbegabte Lebensform bestehen MUSS. Vermutlich sogar mehrfach.
      15 3 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 11:36
      Highlight Mein lieber Franz. Dein Versuch, die Evolution lächerlich zu machen, ist leider mit zu wenig Wissen über die zugrundeliegenden Theorien ausgestattet. Niemand behauptet, dass ein Auge von heute auf morgen zufällig entsteht. Man kann die einzelnen Entwicklungsschritte von lichtempfindlichen Zellen bis zum modernen Auge genau nachvollziehen. Da ist nichts Mystisches dabei. Der Zufall sorgt einzig dafür, dass immer neue, winzige Variationen des existierenden entstehen. Was funktioniert und was nicht, wird sehr handfest geprüft und hat nichts mit Zufall zu tun.
      19 4 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 11:47
      Highlight Vielleicht solltest du mal ein Buch über die Evolutionstheorie lesen. Ich habe sehr viel in der Bibel gelesen um mir ein Bild davon zu machen. Aber ich habe leider nur eine etwas wirre Ansammlung von belanglosen z.T. völlig unglaubwürdigen und widersprüchlichen Geschichten, mit zahllosen Wiederholungen gefunden. Die meisten davon sind literarisch extrem schlecht und echt mühsam zu lesen. Ausserdem ist alles nur vom Hörensagen auf Papyrus gebracht worden. Kein einziger wirklicher Erfahrungsbericht eines Zeitzeugen ist dabei. Und dann sind da noch die Übersetzungsfehler...
      16 1 Melden
    • Easypeasy 09.07.2016 13:17
      Highlight Und wer hat den Gott erschaffen? War er eifach so da? Das wäre ja dann auch so unlogisch wie die Evolutionstheorie...
      5 2 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 13:39
      Highlight @easy
      Du hast vollkommen recht, aber die Evolutionstheorie ist im höchsten Masse logisch...
      5 2 Melden
    • kleiner_Schurke 09.07.2016 13:53
      Highlight @Franz506
      Wenn der Schöpfer (inteligent Designer) den Menschen geschaffen hat, warum hat er dann das Abwasserrohr mitten durch den Vergnügungspark gelegt, wenn sie verstehen was ich meine? Ist das eine göttliche Form des Humors?
      8 1 Melden
    • kleiner_Schurke 09.07.2016 14:00
      Highlight @Franz506
      Im Labor habe ich die DNA von E.coli (Darmbakterium) isoliert. Die DNA habe ich mit Restriktionsenzymen zerschnitten und das Gen für die Resistenz gegen Ampicillin, einem Antibiotikum, eingefügt. Sodann habe ich die DNA mit der Resistenz in einen anderen Stamm E.coli eingebracht. Über Nacht haben ich die Resistenten Bakterien in einem Medium das Ampicillin enthält wachsen lassen. Zur Kontrollen auch Bakterien ohne Resistenz. Resultat. Bakterien ohne Resistenz wachsen gar nicht, die Resistenzen wachsen normal. Wie erklären sie mir das?
      3 1 Melden
    • rodolofo 09.07.2016 14:33
      Highlight Das Unbegreifliche ist nicht mal das Auge, sondern dass dieses Auge bereits beim Augentierchen (einem Einzeller) mit angelegt ist, wie ein grosser Baum bereits in einem Samenkorn angelegt ist! Die Kleinst-Teilchen sind also die Vehikel zur Informations-Übertragung über sehr weite Strecken und unfassbar lange Zeiträume.
      Sobald sie sich an einem anderen Ort in einer anderen Zeit neu formieren, entstehen aus ihnen wieder Grossteile und Organismen.
      Diese unerklärbaren, aber offensichtlich wirkenden Kräfte können wir mit "Gott" bezeichnen, ohne damit weiter zu kommen auf dem Weg zur Erkenntnis...
      4 1 Melden
    • TheMan 09.07.2016 19:16
      Highlight Kann mir jemand, der an die Evolution glaubt, erklären, wie das mit der Ursuppe geht? Per Zufall, finden sich Bakterien oder was auch immer, und beginnen sich Fortzupflanzen? Dabei müsste der. Zufall jeden Tag Milliarden mal Zufällig passieren? Die Chance das dies passiert ist auch so um die 1zu 1 Milliard. Auch das jeder Geboren wurde ist Purer Zufall. Irgendwie zuviel Zufälle finde ich.
      2 8 Melden
    • rodolofo 09.07.2016 19:56
      Highlight @ TheMan
      Für dieses Rätsel habe ich noch keine Lösung gefunden. Wenn wir in die Zukunft schauen, dann scheint alles zufällig zu geschehen.
      Im Nachhinein musste es genau so herauskommen.
      Bei einem Billard-Schlag können wir den Stecken beliebig ansetzen. Aber die Bahn liesse sich genau berechnen.
      Allerdings wirken (erst recht auf einer holprigen Unterlage!) so viele Faktoren mit, dass die effektive Bahn der angestossenen Kugel unberechenbar ist für uns.
      Fazit: Das, was genau so passieren muss, wie es passiert, wirkt auf uns zufällig, weil eine Voraussage unmöglich ist (wie beim Wetter).
      2 1 Melden
    • kleiner_Schurke 09.07.2016 20:31
      Highlight @TheMan
      Was du ansprichst ist die Abiogenese, d.h. Die Entwicklung von Biomolekülen aus anorganischen Stoffen. Mit Evolution hat das nichts zu tun. Man nehme Wasser, Mineralische Salze, Kohlestoff (CO2), Stickstoff und alles was in der Planetenkruste enthalten ist. Dazu Wärme, Kälte, Bewegung, Elektrizität (Blize) und viel Zeit. Daraus müssten sie die ersten Biomoleküle entstehen können. Das wurde im Labor ausprobiert und nach einigen Tagen waren die ersten Biomoleküle nachweisbar. In der Natur hatte der Vorgang Milliarden von Jahren Zeit bis sich DNA oder RNA Vorläufer gebildet hatten.
      9 1 Melden
    • kleiner_Schurke 09.07.2016 20:31
      Highlight Zufällig sind dabei nur das Zusammentreffen von Molekülen in der Lösung, die chemischen Reaktionen laufen nach Regeln ab wie dem Streben nach minimaler Energie oder maximalen Chaos (Entropie). Das Leben folge exakt diesen Regeln. So ist unser Körper mikroskopisch betrachtet eine gigantische Maschinerie welche Entropie minimiert, dabei Elektronen auf Sauerstoff (terminaler e Akzeptor) überträgt. Die gesamte Enzym-Maschinerie wurde aufgeklärt. Diese Maschinerie findet man analog in Tieren, Pflanzen, Bakterien usw.
      5 0 Melden
    • kleiner_Schurke 09.07.2016 20:31
      Highlight Beispiel: die Amylase (Enzym das Zucker spaltet) in unserem Speichel gleicht fast haargenau der Amylase im Pankreas von Schweinen. Oder mit Schweine-Insulin kann man den Blutzuckerspiegel beim Menschen beeinflussen, so ähnlich sind sich die Enzyme. Das zeigt, Schweine und Menschen haben dieselbe Herkunft. Man sieht diese Stammbäume der Enzyme durch die ganzen Natur hindurch (phylogenetischer Stammbaum). Das wäre dann eben die Evolution.
      4 0 Melden
    • kleiner_Schurke 09.07.2016 21:15
      Highlight PS: Von der Abiogenese habe ich zum ersten mal gehört als ich 12 war. Die Serie von Carls Sagen “Unser Kosmos“ lief im Kinderprogramm am Nachmittag.
      6 0 Melden
    • kleiner_Schurke 09.07.2016 21:30
      Highlight PS2: Wahrscheinlich habe ich die Abiogenese noch früher kennen gelernt nämlich hier
      auch wenn das hier nicht explizit erwähnt wird, gezeigt wird es.
      5 1 Melden
    • rodolofo 10.07.2016 08:09
      Highlight Ich habe den Eindruck, dass wir hier aneinander vorbei reden, da wir uns auf unterschiedlichen Ebenen und Dimensionen befinden.
      Natürlich verhalten sich die Elemente "normal" und bilden in einer Art "Ursuppe", chemischen Gleichgewichtsreaktionen folgend, Moleküle, die wiederum Bausteine des Organischen Lebens sein können. So weit so logisch.
      Nun kommt das fragende Kind: "Warum tun sie das?" Und schon stehen wir wieder am Berg.
      Die Logik ist also letztlich unlogisch.
      Und damit das fragende Kind endlich zufriedengestellt wird, antworten wir:
      Weil Gott das so wollte! Und jetzt putz Dir die Zähne!
      1 3 Melden
    • kleiner_Schurke 10.07.2016 11:58
      Highlight Nop, nicht weil Gott es so wollte, sofern weil chemische Reaktionen weil. 1. Ein Minimum an Energie angestrebt wird und 2. eine Maximum an Entropie (Chaos).
      1 0 Melden
    • kleiner_Schurke 10.07.2016 12:01
      Highlight Und wenn du mir jetzt kommst mit der Frage warum es denn nach diesen beiden thermodynamischen Regeln abläuft, dann wäre die Antwort: wir Wissen es nicht und nicht – Gott will es so. Etwas nicht wissen bedeutet grundsätzlich nie, Gott will es so.
      3 0 Melden
    • rodolofo 10.07.2016 13:12
      Highlight Offenbar will DAS Gott es so. Sonst wäre es ja anders. Ist doch logisch, oder etwa nicht?
      1 2 Melden
    • rodolofo 11.07.2016 07:29
      Highlight @ kleiner_Schurke
      Vielleicht verstehe ich jetzt, was Du sagen willst, oder sagen musst:
      DAS Gott kann gar nicht anders, als so zu sein, wie es ist. Das bedeutet: Einen freien Willen gibt es nicht. Es gibt nur Aktionen und Reaktionen, die den Naturgesetzen folgen.
      Hinter den Naturgesetzen steckt kein göttlicher Wille, sondern die Notwendigkeit, das Universum zwischen den entgegengesetzten Polaritäten von Gravitation und Enthropie zu gestalten.
      Anders geht es gar nicht!
      Nur Gravitation? Dichtestress!
      Nur Enthropie? Einsamkeit!
      0 1 Melden
  • JoJodeli 09.07.2016 07:42
    Highlight Es gibt keinen Beweis, dass Gott existiert. Es gibt aber auch keinen Beweis dass er nicht existiert. Schwierig schwierig 🤔
    12 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 09:01
      Highlight Der Artikel behandelt keine Grundsatzdiskussion.
      Vielmehr stellt er die Frage; Warum in unseren Vorstellungen dieser Gott , in den abrahamitischen Religionen mit Bart gedacht wird. Selbst Ratzinger sagt das Gott mit Jesus Christus zwar für Gläubige Christen (Katholiken) Fleisch geworden ist; In Sinne der Dreifaltigkeit, der 3 einigen Lehre, wissen wir jedoch nicht was Gott ist. Es ist nicht unsere Aufgabe das Wissen zu müssen, können.
      Darum die freie Entscheidung des dürfens da: ich Glaube, Amen. Mehr nicht!
      4 1 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 09:15
      Highlight Während Gott nicht einen sichtbaren Beweis seiner Existenz hinterliess, sehen wir das Ergebnis von Urknall und Evolution tagtäglich vor uns und können es untersuchen, damit experimentieren usw.
      Auch wenn die Wahrscheinlichkeitsrechnungen nie etwas über den Einzelfall aussagen, kann man doch Aussagen über die Häufigkeit eines Phänomens machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es Gott gibt liegt so nahe bei 0, das es sich kaum lohnt darüber nachzudenken. Die Wahrscheinlichkeit, dass Gott ein bequemes Konstrukt ratloser Menschen ist, liegt demgegenüber bei fast 1. Man muss nicht alles beweisen können
      6 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 05:38
    Highlight Hmm.. Die Zürcher Bibel ist evangelisch reformiert. Man reformierte dabei versehentlich auch heilige Wahrheiten ins Gegenteilige durch vorangehende Übersetzungsfehler in die hebräische Bibel (Tanach) aus den verschiedensten frühjüdischen Sprachen im damaligen vorderen Orient (Levante, Morgenland). Auch Jesus bezog seine Lehre aus diesem Tanach und dieser wird von Juden-trotz Gebets-Pflicht, nicht abschliessend anerkannt wegen geschichtlich und sprachlich falschen Interpretationen.
    Dazu ein passabler Text:

    https://quotenqueen.wordpress.com/2011/03/20/ist-die-bibel-richtig-ubersetzt-teil-1/
    2 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 08:23
      Highlight Anmerkung an Blitzfinger❗️
      Was soll dieser Blitzkindergarten? Minderjährige gehören noch ins Bett.
      Es geht nicht um Grundsatzdiskussion einer Glaubens-oder nicht glaubensfrage. Auch machte ich keinen theologischen Kommentar mit Parteinahme. Glauben ist eine eigenständige Frage, die theo. wie philosophisch gegenwärtig nur mit einem Logos, hier der Vernunft gelebt werden kann. Religion hingegen hat einen historischen, geschichtlichen Kontext und an dem wird Forschung betrieben. Die Art der Auslegung wäre völlig unbedenklich; Wäre der Mensch nicht so saudoof🆘😜.
      Link, wies steht nur "passabel".
      4 7 Melden
    • TheMan 09.07.2016 19:27
      Highlight Don't try me gibt es beweise, das dir Bibel nicht richtig Übersetzt wurde? Soweit ich weiss gibts genau 1Wort das falsch Übersetzt wurde. Was wir aber wissen, ist das Hebräisch nicht 1zu1Übersetzt werden kann. Da es dort Wörter gibt, die Bei uns nicht vorhanden sind. Ist das eine Falschübersetzung? Nein nur wurden Wörter genommen die in Etwa änlich sind. Für das Wort Agape gibt es bis jetzt keine genaue Übersetzung. Somit nicht falsch Übersetz. Nur die Wörter sind gemäss Bedeutung nicht gleich. Darum heisst Gott auch Jahwe
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    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 20:11
      Highlight Lies das Buch Universal Geschichte der Juden von Eli Barnaví. Er ist Historiker.
      Dein Kommentar ist dermassen Trash, das sollte man als Spam und Beleidigung melden.
      2 0 Melden
    • bubu108 11.07.2016 19:43
      Highlight Eine Übersetzung der Tora ist per se schon "ungültig" da dadurch die Gematrie etc. verloren geht.
      0 0 Melden
    • TheMan 11.07.2016 21:31
      Highlight Don't try me was ist genau dein Problem? Mehr Spam als du schreibst geht nicht.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 02:28
    Highlight Bei uns wachsen die Bärte sehr lang, aber umso südlicher zum Äquator verschwinden die Bärte. Einige meinen dass unser Schöpfer auch einen haben muss, da er uns zu seinem Ebenbild geschaffen hat. Falsch! Es ist eine ungerechte Gottesvorstellung, da der mit einem Bart, eigentlich Gottes ist, aber der ohne Bart, IHM nicht von Belang ist. Da haben wir es schon wieder! Wer hat den längeren Bart, die Buren oder die Hugenotten?
    3 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 06:48
      Highlight Wer meint, dass er mit einem grösseren Bart in den Himmel kommt, der irrt sich. Der Bart macht das Leben nicht aus, sondern Leben den Bart. Wie schnell dieser Bart zu wachsen gedenkt, kann ich nicht beeinflussen. Der Barten-krieg zwischen Buren und Hugenotten in Südafrika gibt es tatsächlich!
      1 5 Melden
  • The Firefighter 09.07.2016 02:14
    Highlight Typisch Stamm: viel geschrieben, nix gesagt. Aber mal ehrlich, auch das ist eine Kunst und nicht jeder beherrscht sie.
    25 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 01:46
    Highlight In Südafrika gibt es die Ahnen der Buren, und der Hugenotten. Denen ihren Glaubensprinzip besteht aus einen einfachen Massstab, der frömmere für in Himmel ist dieser, der einen längeren Bart trägt.
    2 10 Melden
  • seventhinkingsteps 09.07.2016 00:35
    Highlight “Isn’t this enough? Just this world? Just this beautiful, complex wonderfully unfathomable world? How does it so fail to hold our attention that we have to diminish it with the invention of cheap, man-made myths and monsters?” -

    - Tim Minchin
    7 2 Melden
  • seventhinkingsteps 09.07.2016 00:31
    Highlight "Science adjusts its views based on what's observed.
    Faith is the denial of observation so that belief can be preserved."

    - Tim Minchin
    10 6 Melden
  • Spooky 08.07.2016 22:40
    Highlight Es gibt einen Gott der Reichen, und es gibt einen Gott der Armen. Der Gott der Reichen ist gut und grosszügig. Der Gott der Armen ist böse und ein elender Geizkragen.
    10 12 Melden
  • Randy Orton 08.07.2016 22:38
    Highlight Herr Stamm, bitte schreiben Sie noch lange weiter. Ihre Kolumnen und Berichte über Religionen und andere menschengemachte Gedankenkonstrukte sind herrlich erfrischend, entlarvend und genau so pointiert geschrieben, dass sie zum Nachdenken und Diskutieren anregen, ohne überspitzt zu wirken. Vielen Dank!
    22 14 Melden
  • gelesen 08.07.2016 22:19
    Highlight das Gott einen Bart hat, ist doch klar
    da ihn doch ein Solcher gebar
    der Mann mit Bart schrieb das (un)"heilige Buch"
    grad einer derselben der Gott erschuf
    darum kann Gott nur einen Bart haben, ist doch klar
    weil ihn ein solcher gebar

    Fazit: Gott existiert wegen Mann mit Bart, also ist Gott Mann mit Bart
    2 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 01:51
      Highlight Haben Frauen auch einen Bart?
      2 2 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 09:19
      Highlight @life
      Frauen sind aus der Rippe eines Mannes entstanden, das weiss doch jeder. Hast du schon mal eine Rippe mit Bart gesehen?
      10 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 14:03
      Highlight Dann hast mindestens etwas das dir sonst fehlt, ein ganzer Mann
      1 1 Melden
    • gelesen 09.07.2016 19:04
      Highlight wenn Frau/en Gott erfunden/erschaffen/geboren hätte/n
      hätte sie, die Frau, Mutter Gott bestimmt keinen Bart
      und wenn doch, bestimmt nicht denselben wie, der Herr, Vater, Gott.
      Haben Sie einen Bart, li and le li?
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 21:06
      Highlight Ist doch wahr, ihre Antwort ist: " Ich fühle mich wie Good, wie Gott? Wirklich, denn es ist's beides; Frau wie Mann, denn "er/sie" hat auch Eva zu seinem Ebenbild erschaffen.
      0 0 Melden
  • cassio77 08.07.2016 21:51
    Highlight Und Gott ist immer männlich, korrekt? Das ist Bullshit-Kino. Ich halte mich eigentlich an den Grundsatz, mir kein Bild von Gott zu machen, weshalb auch? Was bringt es mir? Ich versteh Gott nämlich überhaupt nicht! Wie kann es möglich sein, dass 3 Religionen, die ihn anbeten, sich dermassen bekriegen, und dies noch in seinem Namen?!?
    15 6 Melden
  • Franz0506 08.07.2016 21:47
    Highlight Nehmen wir an, ihr hört zu wie ein Kind seinen Vater frägt: "Woher kommt dieser Ferrari da . Ihr hört den Vater antworten: "Der ist durch Zufall entstanden". Ihr würdet denken: was ist denn dieser Vater für ein Idiot.
    In der Natur ist aber jedes kleinste Lebenwesen komplexer als ein Ferrari.
    Und Wissenschaftler lehren, dass die Schöpfung eben durch Zufall entstanden ist. Niemand kann es beweisen aber die Evolutionspropheten haben es geschafft, dies als Quasiwahrheit zu etablieren. Ist wirklich intelligent, wer an so viele Zufälle glaubt. Gott kann man in seinen Werken, in der Natur finden.
    15 49 Melden
    • Sapere Aude 08.07.2016 22:06
      Highlight "Gott kann man in seinen Werken, in der Natur finden." Nicht man, Sie können das, weil sie an Gott glauben, nicht mehr oder nicht weniger. Sie legen sich genau so fest in ihrem Glauben wie die Evolutionspropheten. Dabei widersprechen sich Evolution und Schöpfung nicht einmal. (Ausser man glaubt wirklich daran, die Erde sei in 7 Tagen geschaffen worden und lediglich 6000 Jahre alt). Dass die Natur komplex ist, ist weder ein Beweis der Existenz Gottes, noch das er nicht existiert. Insofern sind auch Atheisten nur Gläubige. Denn ob es nun einen Gott gibt oder nicht ist für uns Menschen irrelevant
      16 15 Melden
    • Furosimo 08.07.2016 22:26
      Highlight Dann hat der professer in philogenie mich doch tatsächlich eiskalt angelogen 😡😧 und die evolutionsbiogievorlesungen waren auch für nix...
      19 4 Melden
    • Heiner Schmidt 08.07.2016 22:27
      Highlight Es gibt keinen Gott. Er ist beim Urknall in die Luft geflogen.
      24 10 Melden
    • Roaming212 08.07.2016 22:29
      Highlight Und wer hat Gott erschaffen? Etwa er selbst? Kling ja ziemlich logisch. Ihre Geschichte sollte eher so gehen: Vater sagt seinem Sohn: Ich hab einen Ferarri. Sohn: Ich kann ihn aber nicht sehen. Vater: Aber er ist da glaub mir! Er ist nur unsichtbar!
      32 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.07.2016 22:31
      Highlight Ok die Evolutionstheorie überfordert dich.

      Dafür glaubst du an die Kamelle, dass Gott die Erde vor 6000 Jahren geschaffen hat und Adam und Eva Dinosaurier fütterten... Weils in einem alten Buch steht.

      😂😂😂😂😂😂😂😂😂👏😂😂
      23 12 Melden
    • Sapere Aude 08.07.2016 22:47
      Highlight Roaming212, fairerweise könnte man auch fragen, was den vor dem Urknall gewesen sei. Es ist immer heikel, mit Logik zu argumentieren, wenn die Wissenschaft grundlegende Fragen noch nicht beantworten kann. Die Evolutionstheorie ist bis heute nicht voll umfänglich bewiesen, bzw. kann sie die Frage bezüglich der Entstehung des Universums nicht abschliessend beantworten. Sie ist sicher plausibler als der Schöpfungsmythos aus der Bibel, sie ist trotz allem aber immer noch eine Theorie. Bis heute hat es die Physik nicht erreicht, eine einheitliche und übergreiffende Theorie zu formulieren.
      17 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.07.2016 23:09
      Highlight @Sapere Aude
      Ihnen scheint nicht ganz klar zu sein, was der Unterschied zwischen Wissenschaft und religiösem Dogma ist. Wissenschaft behauptet nicht, unfehlbar und allwissend zu sein. Das Gegenteil ist der Fall: Theorien werden Härtetests unterzogen und das Wissen wird schrittweise erarbeitet. Was Sie als Schwäche der Wissenschaft identifizieren, ist tatsächlich deren Stärke.

      Zum Argument Atheisten seien auch Gläubige: wenn Sie ihren TV abschalten, behaupten Sie dann er laufe auf dem Kanal "Off"?
      26 4 Melden
    • Roaming212 08.07.2016 23:10
      Highlight Sapere Aude, Schwerkraft ist in dem Sinne auch nur eine Theorie:P Aber ich weiss was du sagen willst, dennoch ist für mich die Evolution bestimmt wahrer als eine Schöpfungsgeschichte aus einem Buch in welchem eine Schlange sprechen kann oder irgendwelche magische Tricks passiert sein sollen die sonst nur in Harry Potter vorkommen.
      18 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.07.2016 23:13
      Highlight @Sapere Aude

      Zudem wird, auch wenn die Entstehung des Universums komplett und vollständig geklärt ist, auch dann eine Theorie bleiben. Oder erwarten Sie, dass die WIssenschaft einfach mal so schnell ein Universum entstehen lässt?

      Btw. die Relativitätstheorie ist "auch nur" eine Theorie. Dennoch wurde sie schon x-fach bestätigt.
      Das gilt übrigens auch für die Evolutionstheorie.

      Aber wenn Sie glauben Sie hätten eine viel bessere Erklärung: die Wissenschaft ist offen für Ihre Theorie. Sie wird diese reviewen, vorausgesetzt sie erfüllt gewisse Mindeststandards. Publizieren Sie!
      16 1 Melden
    • Sapere Aude 08.07.2016 23:50
      Highlight "Ihnen scheint nicht ganz klar zu sein, was der Unterschied zwischen Wissenschaft und religiösem Dogma ist"
      Doch als Philosoph mit fundierten Kenntnissen im Bereich Erkenntnistheorie und Wissenschaftstheorie ist mir das sehr wohl bewusst, wer meinen Kommentar richtig lesen würde, hätte das auch begriffen. Denn ich stelle beides nicht auf gleicher ebene, vielmehr kommentiere ich kritisch. Die Reaktion ist nicht weiter verwunderlich und sehr weit verbreitet bei Naturwissenschaften.
      6 3 Melden
    • Sapere Aude 08.07.2016 23:51
      Highlight "Theorien werden Härtetests unterzogen und das Wissen wird schrittweise erarbeitet. Was Sie als Schwäche der Wissenschaft identifizieren, ist tatsächlich deren Stärke."
      Meine einzige Aussage war, dass im Bereich der Evolutionstheorie der Härtetest noch nicht erfüllt wurde, dass diese alles. Mehr habe ich auch nicht behauptet. Deshalb nennt man sie ja gerade Theorie oder Hypothese, weil der abschliessende Beweis nicht vorliegt und viele Fragen noch nicht geklärt sind.
      5 6 Melden
    • Sapere Aude 08.07.2016 23:55
      Highlight "Zum Argument Atheisten seien auch Gläubige: wenn Sie ihren TV abschalten, behaupten Sie dann er laufe auf dem Kanal "Off"?
      Nicht alle Atheisten verhalten sich wie Gläubige, aber es ist nicht unüblich. In der Religionswissenschaft gibt es verschiedenste Untersuchungen dazu, beispielsweise bezüglich dem Thema politische Religionen (Kommunismus und Nationalsozialismus) Wissenschaft als Religion und weitere Formen. Religion und Glaube als soziales und gesellschaftliches Phänomen existiert unabhängig von einem möglichen Gott.
      6 1 Melden
    • Sapere Aude 08.07.2016 23:56
      Highlight Und ja wie manche Atheisten mich als Agnostiker von der Inexistenz Gottes überzeugen wollen erinnert mich in der Art und Weise an andere Gläubige, die mich von der Existenz Gottes überzeugen wollen.
      13 1 Melden
    • der Denker 09.07.2016 00:01
      Highlight @sapere aude
      Es gab nichts vor dem Urknall weill es keine Zeit vor dem Urknall gab. Da ja erst durch den Urknall der Raum und die Zeit entstanden sind. Wenn etwas eine so hohe dichte hat wäre wird auch der Raum so stark gekrümmt das die Zeit stillsteht.
      6 4 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 00:02
      Highlight "Schwerkraft ist in dem Sinne auch nur eine Theorie?" Nein, die Schwerkraft ist ein durch die Erfahrung erkanntes Phänomen, welches Mittels verschiedensten Theorien erklärt wird. Sie Gehört zu folgenden vier physikalischen Grundkräfte:
      1 Gravitation
      2 Elektromagnetische Wechselwirkung
      3 Schwache Wechselwirkung
      4 Starke Wechselwirkung
      Die Gravitation konnte bis heute wissenschaftlich und theoretisch nicht in die Modelle der anderen Kräfte integriert werden. Von der Allgemeinen Physikalischen Theorie, die die Entstehung der Welt erklären könnte sind wir noch weit entfernt.
      5 0 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 00:06
      Highlight Btw. die Relativitätstheorie ist "auch nur" eine Theorie. Dennoch wurde sie schon x-fach bestätigt.
      Das gilt übrigens auch für die Evolutionstheorie.
      Teile davon sind bestätigt ja, aber schon nur die Vereinigung der vier physikalischen Grundkräfte ist immer noch nicht abgeschlossen und damit ist sowohl Evolutions- wie auch Relativitätstheorie nicht endgültig bewiesen.
      4 0 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 00:11
      Highlight Ich als Geisteswissenschaftler stelle fest, dass auch die Naturwissenschaftler teilweise "dogmatische" Tendenzen aufweisen. Am Ende ist unsere Erkenntnis immer auch konstruiert und nur im menschlichen Vernunftrahmen unter gewissen Kriterien gültig. Insofern lässt sich Gottes Existenz weder beweisen noch wiederlegen. Und wie gesagt, beide Modelle müssen sich nicht einmal widersprechen, wenn man sich vom Konzept absoluter Wahrheit lösen kann.
      Btw. waren viele führende Naturwissenschaftler selbst gläubig oder zumindest spirituell, Einstein ist nur ein Beispiel dafür.
      5 5 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 00:22
      Highlight Und weil man weiss, dass der Kehlkopfnerv einer Giraffe 11m lang ist, weil, er wie beim Fisch um die Aorta geht, obwohl zwischen Anfang und Ende nur etwa 15cm liegen, weiss man auch wie perfekt alle Lebewesen konstruiert sind. Na ja, hatte Gott halt vorher was geraucht...
      Der Zufall war nur an der Entstehung des Lebens beteiligt. Hat auch bloss etwa 2mia Jahre gedauert. Seitdem ist der Prozess der Evolution im Gange und der hat mit Zufall nur noch am Rande zu tun. Aus fast unendlich vielen Variationen bleiben die, die besser Funktionieren übrig.
      11 2 Melden
    • seventhinkingsteps 09.07.2016 00:28
      Highlight Ich glaube ich habe noch nie so viele logische Trugschlüsse in einem Kommentar gelesen. Und @SapereAude, Atheisten sind keine Gläubigen. Sie definieren sich durch die Abwesenheit von Glauben. Ich sage auch nicht, dass nicht Golf spielen eines meiner Hobbies ist.
      12 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 09.07.2016 01:16
      Highlight Die Evolutionsbiologie erklärt vieles. Aber sie beantwortet eine Frage nicht, nämlich:

      Wie kommt der Geist in die Flasche?
      4 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 02:07
      Highlight Man spricht: Das schaffen der Natur wird durch ein höheres Wesen gewirkt. Aber mir scheint es, dass wir uns Menschen sich über die Natur stellen, um unseren Bedürfnissen zu frönen.
      3 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.07.2016 08:01
      Highlight sapereAude
      Beide ? Modelle müssen sich nicht einmal widersprechen? Das stimmt - wenn man es tunlichst lässt weiter zu denken.
      Bitte nicht Einstein als Beispiel eines gläubigen Nautrwissenschaftler hinstellen. Mit Newton wären Sie wesentlich besser bedient gewesen. DER glaubte allerhand krudes Zeug.
      5 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.07.2016 08:08
      Highlight sapere Aude
      Drücken Sie doch einfach noch mal die Schulbank in Fächern wie Wissenschaftstheorie.
      Als "Geisteswissenschaftler haben Sie herzlich wenig Ahnung von der Materie.
      Ist ja gradezu peinlich, Ihr Verständnis von "Theorie" und "Hypothese"!
      5 3 Melden
    • Maracuja 09.07.2016 09:43
      Highlight @Sapere Aude: Meine einzige Aussage war, dass im Bereich der Evolutionstheorie der Härtetest noch nicht erfüllt wurde, dass diese alles.

      DER Härtetest? Was muss ich mir (als ungebildete Person) darunter vorstellen? Wird in der Wissenschafte nicht laufend versucht Theorien zu falsifizieren?
      6 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 09.07.2016 09:46
      Highlight Autsch
      Da hab ich doch glatt überlesen, dass sich Sapere Aude "Philosoph mit grundlegenden Kenntnissen der Wissenschaftstheorie" schimpft!
      Nein mein Guter, ein Abendkurs in Philosophie reicht einfach nicht um sich Philosoph zu nennen!
      5 2 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 11:06
      Highlight @sapere
      Endgültig beweisen können wir gar nichts. Wenn du lange genug darüber nachdenkst, kommen dir nämlich ernsthafte Zweifel ob du überhaupt existierst. Die Realität die wir glauben zu kennen, ist nichts weiter als ein Modell welches unser Gehirn aus den Daten unserer Sensoren erzeugt. Für einen Wal oder Hund sieht das wesentlich anders aus. Im Rahmen dieses Modells müssen wir Theorien entwickeln und mit unseren Wahrnehmungen und logischem Denken auf Glaubwürdigkeit untersuchen. Kommen auch andere Menschen zum gleichen Schluss, könnte es der Wahrheit nahe kommen
      6 0 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 11:13
      Highlight Einstein war Atheist, konnte das aber zu seiner Zeit nicht öffentlich zugeben, weil seine Reputation sonst gelitten hätte. Sein berühmter Spruch, dass Gott nicht würfelt als Beweis seiner Gläubigkeit zu werten halte ich für sehr vermessen.
      5 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 09.07.2016 14:30
      Highlight Saperes Festellung, "dass auch die Naturwissenschaftler teilweise "dogmatische" Tendenzen aufweisen", zeigt sich in den Kommentaren.

      Maracuja: Ein "Härtetest" zB. für Einsteins Relativitätstheorie wäre, die Theorie auf die Metrik im Universum anzuwenden, um zu überprüfen, ob die theoretischen Berechnungen tatsächlich mit den Messungen in der Wirklichkeit übereinstimmen.

      In diesem Sinne hat die Relativitätstheorie in einigen Punkten den "Härtetest" nicht bestanden.

      zB. da:
      http://www.mgvoss.de/115.html

      (man musste quasi 95% "zusammentricksen", damit die Theorie nicht zusammenbricht).
      1 2 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 14:46
      Highlight Rabbi Jussuf, ich habe einen BA in Philosophie, daher weiss ich schon von was ich spreche, auch wenn mein Schwerpunkt eher Ethik war.
      1 1 Melden
    • kleiner_Schurke 09.07.2016 14:51
      Highlight @Sapere Aude
      Gene Shufling, auch unter Namen Directed Evolution bekannt wird heute in der Industrie routinemässig angewendet. Ich habe das selber schon angewendet. Was für den Menschen überblickbare Zeiträume angeht, ist die Evolution von DNA inkl. Der Optimierung der Funktion bei Proteinen (z.B. Proteasen in Waschmitteln) solide getestet und bisher nicht widerlegt oder durch eine bessere Theorie ersetzt worden. https://en.wikipedia.org/wiki/Directed_evolution
      0 0 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 14:53
      Highlight "sapereAude
      Beide ? Modelle müssen sich nicht einmal widersprechen?"
      Ja ich spreche beispielsweise vom Modell von Hans Jonas, der beschreibt, wie Gott ein teil der Schöpfung ist und beim Urknall seine Allmacht aufgegeben hat. Damit meine ich natürlich nicht, dass Moses und die Evolutionstheorie miteinander vereinbar ist. Sondern dass die Idee einer Kraft, die für die Schöpfung verantwortlich ist, nicht der Evolution widersprechen muss.
      1 2 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 14:57
      Highlight "Und @SapereAude, Atheisten sind keine Gläubigen."
      Bitte meine Ausführungen genau lesen. Ich habe lediglich gesagt, dass manche Atheisten in der Art und Weise wie sie andere von der Inexistenz Gottes überzeugen wollen, sich ähnlich verhalten wie Gläubige. Ausserdem kann man bei manchen Atheisten einen sehr starken Wissenschaftsglauben erkennen, der einer kritischen Prüfung nicht unbedingt standhalten würde.
      1 2 Melden
    • kleiner_Schurke 09.07.2016 15:00
      Highlight @Lorent Patron
      Darwin verglich Tiere, deren Organe und Skelette usw. Daraus leitete er eine Abstammungslehre (Evolutionslehre) ab. Mehr leistete die Evolutionslehre nicht. Wie das menschliche Gehirn sein Bewusstsein hervorbringt, fällt schlicht nicht ins Gebiet der Evolution. Das geht in Richtung KI und ähnlichen Gebieten (Ray Kurzweil oder Nick Bostrom) und Neurologie.
      1 0 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 15:04
      Highlight Btw. Rabbi Jussuf, Ihnen würde bisschen mehr Textverständnis und weniger persönliche Angriffe gegen mich gut tun.

      Ich nehme mir jetzt trotzdem Zeit meine Positionen ein bisschen klarer zu formulieren.
      Unter einer Theorie verstehe ich ein System von Aussagen, welches versucht die Realität zu beschreiben bzw. zu erklären. Die Th kann sich auf empirische Daten, abstrakte Modelle aber auch Thesen und Antithesen beziehen. Diese lassen sich verifizieren oder falsifizieren. Unterscheidet sich natürlich von der Systematik gewaltig von der Theologie bzw. von religiösen Texten.
      2 1 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 15:10
      Highlight Wer jetzt aber behauptet, ich würde beide Erkenntnisarten, d.h. wissenschaftliche und religiöse gleichsetzen, soll sich meine Ausführungen noch einmal anschauen. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass selbst naturwissenschaftliche Erkenntnis menschliche Erkenntnis ist und dadurch durch unsere Erkenntnisfähigkeit eingeschränkt ist. Insofern bilden Relativitätstheorie und Evolutionstheorie nach wissenschaftlichen Standards gute Modelle um die Realität zu beschreiben, sie beantworten bei weitem nicht alle Fragen.
      2 1 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 15:10
      Highlight Wenn ich als Wissenschaftler blind einer Theorie folgt, ohne diese kritisch zu hinterfragen, handle ich nicht anders als wenn ich der Bibel folgen würde
      2 1 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 15:12
      Highlight "Endgültig beweisen können wir gar nichts. Wenn du lange genug darüber nachdenkst, kommen dir nämlich ernsthafte Zweifel ob du überhaupt existierst."
      Genau auf das wollte ich ja hinaus. Deshalb meine Aussage bezüglich atheistischen Wissenschaftler, die manchmal genau so die absolute Wahrheit für sich pachten wie Gläubige. Insofern verhalten sie sich genau gleich.
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    • kleiner_Schurke 09.07.2016 15:13
      Highlight @Sapere Aude
      Atheisten verhalten sich wie Gläubige? Ich habe mehr als ein Jahrzehnten einer Naturwissenschaftlichen Fakultät gelernt und gelehrt. Das Personal dort, würde ich generell als atheistisch beschreiben. In 12 Jahren habe ich nur 3 gläubige Naturwissenschaftlicher kennen gelernt. Der religiöse Glaube, die Diskussion darüber in jeglicher Form, spielt in diesen Kreisen nicht die geringste Rolle.
      4 0 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 15:16
      Highlight "Im Rahmen dieses Modells müssen wir Theorien entwickeln und mit unseren Wahrnehmungen und logischem Denken auf Glaubwürdigkeit untersuchen. Kommen auch andere Menschen zum gleichen Schluss, könnte es der Wahrheit nahe kommen."
      Das ist das zu favorisierende Vorgehen in einem Erkenntnisprozess, welcher eben gerade zeigt, dass Wissen, Wahrheit und Erkennen in erster Linie menschliche Konstruktion und nur in dessen Realität gültig ist. Ohne Menschen gibt es keine Evolutionstheorie, schlicht weil sie niemand formulieren oder verstehen würde.
      1 1 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 15:19
      Highlight kleiner_Schurke
      Ich habe ja nie behauptet, die Evolutionslehre hätte keine Gültigkeit. Natürlich ist sie plausibler als irgend ein Schöpfungsmythos, sie beantwortet aber trotzdem nicht abschliessend, die Frage nach dem Ursprung.
      1 2 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 15:32
      Highlight Kleiner Schurke
      https://de.wikipedia.org/wiki/Atheismus
      Lies einmal den Abschnitt zu religiösen Atheismus.
      Weitere Beispiele für "quasireligiöse" Handlungen durch Gruppierungen die sich selbst atheistisch nennen.
      Kommunismus, beispielsweise der Leninkult, Wissenschfatsgläubigkeit.
      Nationalsozialismus als politische Religion.

      In der Religionswissenschaft unterscheiden wir die Begriffe Glaube, Religion und Gott. Glaube bedarf nicht einer Religion oder einem Gott, sie bedarf in erster Linie einer Ideologie. Deshalb können sich Atheisten wie Gläubige verhalten.

      1 2 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 15:36
      Highlight Btw. hab ich nie behauptet, alle Atheisten seien Gläubige, ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass Atheisten die mich von der Inexistenz Gottes überzeugen wollen genau gleich sind wie Christen, die mich von dessen Existenz überzeugen wollen. Für mich persönlich ist die Frage schlicht nicht relevant, weil sie für uns Menschen nicht beantwortbar ist. Insofern ist es zuerst einmal eine Chiffre, für unerklärliche Vorgänge in der Realität. Muss man nicht Gott nennen, kann auch Natur sein, oder Dharme, Allah oder das fliegende Spagettimonster.
      1 1 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 15:58
      Highlight Noch ein weiterer Irrglaube mancher Atheisten ist, dass die Welt ohne Religionen eine friedlichere wäre. In typischer Manier werden dann die Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, Islamisten und IRA Terroristen genannt. Die zwei grössten Verbrecher des zwanzigsten Jahrhundert werden jeweils aussen vor gelassen; Hitler und Stalin, beides Atheisten. Hier wird, wie es leider mancher "Wissenschaftler" macht, die Quellen zurechtgelegt, damit sie dem Weltbild entspricht.
      3 4 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 16:23
      Highlight Der für mich der ehrlichste und vernünftigste Ansatz, wenn es um die Frage der Existenz einer höheren Instanz als der Mensch geht, ist der Agnostizismus. Wir können die Frage bezüglich Existenz oder nicht Existenz eines Gottes mit den menschlichen Mitteln nicht beantworten. Folgendes Zitat von Kant fasst mein Weltbild gut zusammen.
      "Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir."
      1 2 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 16:25
      Highlight Insofern halte ich die heutige Wissenschaft als die wichtigste, sicher nicht aber als absolute Erkenntnisquelle. Ob es nun einen Gott gibt oder nicht, lässt sich nicht beantworten, die Frage ist auch nicht relevant. Viel entscheidender ist, was wir Menschen mit unserer Existenz auf dieser Welt machen.
      2 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 09.07.2016 16:42
      Highlight Danke, lieber Sapere Aude! Ich finde deine Beiträge und korrekte Argumentation sehr lehrreich.
      1 4 Melden
    • kleiner_Schurke 09.07.2016 16:52
      Highlight @Sapere Aude
      Die Abiogenese wird sicher nie durch die Evolutionslehre beantwortet werden. Das ist ein ganz anderes Gebiet.
      3 0 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 17:03
      Highlight Vielen Dank für die possitive Rückmeldung Lorent Patron. Mein Ziel ist immer mich gewinnbringend an einer Diskussion zu beteiligen und zum nachdenken anzuregen.
      2 1 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 21:14
      Highlight @sapere
      Hitler war Katholik. Sein Auftrag die Juden auszurotten stammte seiner Meinung nach von Gott. Stalin war tatsachlich Atheist. Allerdings glaubte er Zeitlebens felsenfest daran, dass die Segnungen des Sozialismus den Menschen aufgezwungen werden müsse.
      Aber ich bin mit dir einig, dass nicht allein die Religionen das Schlechte auf der Welt erklären, obwohl wir ohne sie ganz sicher besser dran wären
      1 0 Melden
  • FrancoL 08.07.2016 21:39
    Highlight Da steht doch in Artikel der sonderbare Satz:
    Da der Mensch Gott nicht wahrnehmen kann, ist er dazu verdammt, sich ein Bild von ihm zu machen.

    Ist das wirklich so dass wir uns ein Bild machen müssen oder sollten von den Dingen die wir nicht wahrnehmen? Ich rede von heute und nicht von den vergangenen Zeiten.

    Was heisst in diesem Zusammenhang wahrnehmen? sehen? oder spüren? erahnen? oder was?
    5 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.07.2016 21:20
    Highlight Salvador Dali hat in seinen Bildern häufig das Motiv der Krücke verwendet. Eine Krücke, die von Menschen für alles mögliche gebraucht wird. Vor allem auf geistiger Ebene ist das Gottes-Prinzip eine perfekte Krücke. Eine Projektionsfläche für das was man sich wünscht. Eine Ordnung an der man sich festhalten kann. Es braucht keinen Beweis. Die Funktion für die Menschen ist entscheidend. Es geht um die Deutungshoheit in den grossen Fragen. Der Mensch will dass wahr ist, was er sich wünscht.
    7 0 Melden
    • FrancoL 08.07.2016 21:41
      Highlight oder er braucht die Krücke dort wo er nicht weiterkommt, dort wo er keine Lösung mehr findet oder keine Lösung in der Gesellschaft angeboten wird oder dort wo im der Glaube fehlt dass eine Lösung sich abzeichnen wird.
      9 0 Melden
  • Michael Mettler 08.07.2016 20:22
    Highlight Danke Hugo. Toller Text. Fachlich brilliant. Grossartig geschrieben. Wow. Fantastisch. Krieg ich ein Autogramm?
    8 16 Melden
    • Marbek 09.07.2016 10:54
      Highlight So tönt es, wenn einem die Argumente ausgehen. Hast du auch noch etwas Konstruktives zur Diskussion beizutragen?
      2 2 Melden
    • Michael Mettler 09.07.2016 11:43
      Highlight Sorry, wusste nicht, dass man bei einem Blog über den Bart Gottes eine konstruktive Diskussion führen kann. Hoffe, ich habe dein Samstag nicht allzu sehr versaut. Ansonsten habe ich noch weitere wichtige Themen: Warum hat Jesus Wein und nicht Bier in Wasser verwandelt? Warum hat Kain Abel und nicht umgekehrt ermordet? Warum wurde Jesus Zimmermann und nicht Schreiner? Fragen über Fragen. Viel Freude beim Nachdenken und Diskutieren.
      2 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.07.2016 20:20
    Highlight "Kurz: Gott lässt keinen kalt, auch nicht die Atheisten."

    Gott lässt mich sogar ziemlich kalt. Habe vor langer Zeit mit diesem Fabelwesen abgeschlossen und keinen weiteren Bedarf mich damit zu befassen, da sinnlos.

    Was mich nicht kalt lässt ist die subtile Erwartung seitens Gläubiger, man müsse doch irgendwie an irgendwas Überirdisches glauben.

    Nein, muss ich nicht. Und ich sehe auch nicht ein, weshalb ich einfach jedes Märchen glauben soll, nur weil es unter irgendwelchen unwahrscheinlichen Bedingungen ja doch irgendwie wahr sein könnte.

    Das macht einfach keinen Sinn.
    21 13 Melden
    • FrancoL 08.07.2016 21:17
      Highlight Du hast Dich, wie du schreibst, mit ihm befasst, ihn offensichtlich den Fabelwesen zugeordnet und mit ihm abgeschlossen.
      Du bestimmst also zu wem Gott zugeordnet werden soll; zu den Fabelwesen. Die Begründung; weil man nicht jedes Märchen glauben soll. Genügt diese Begründung? Kann man wirklich eine Zuordnung treffen und dann ist die Sache gegessen? Kann man wirklich die Zukunft mit einem Entscheid so voraus deuten? Liegt nicht gerade bei vielen Dingen der Zukunft das Unwahrscheinliche? Wie viel haben wir in der Vergangenheit für unwahrscheinlich gehalten und heute korrigieren wir das?
      7 13 Melden
    • Rabbi Jussuf 08.07.2016 21:27
      Highlight francoL
      "Liegt nicht gerade bei vielen Dingen der Zukunft das Unwahrscheinliche? Wie viel haben wir in der Vergangenheit für unwahrscheinlich gehalten und heute korrigieren wir das?"
      Eben. Da wurde endlich etwas korrigiert.
      8 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.07.2016 21:32
      Highlight Franco, du darfst an jedes Fabelwesen glauben, das sich die Menschheit irgendwann ausgedacht hat: an Vishnu, an Odin, an Pan, an Manitou, an Mitra, an Baal, an den hebräischen Hirtengott, an Einhörner oder Knetmasse die zufällig wie ein Wesen aussieht, etc....

      Ist in meine Augen eh alles gleichwertig. Sinn macht für mich nur entweder an alles zu glauben, da ja alles möglich ist, oder es sein zu lassen.

      Aber eben: für mich. Nicht für dich. Was gut für dich ist und wie du dein Leben leben willst musst du selber herausfinden, ich bin schliesslich nicht dein Äti.

      Das ist meine Sicht. Meine.
      11 2 Melden
    • FrancoL 08.07.2016 21:51
      Highlight @Rabbi jussuf; Wir korrigieren obwohl wir nicht abgeschlossen haben! Bist Du sicher das heute die Korrektur anstehen soll? Das wäre gleichbedeutend mit der Annahme dass nichts mehr kommt! Oder rechnest Du immer vor dem "Ende" ab? Besser ist Deine Ende auch wirklich ein Ende?
      3 5 Melden
    • FrancoL 08.07.2016 21:56
      Highlight @D00A; Deine Sicht sei Dir auch nicht genommen, das ist mehr als klar. Was mich eher beschäftigt ist die Zuordnung. Wenn ich etwas einem Etwas zuordne dann befasse ich mich mit ihm, sonst würde ich ja keine Zuordnung treffen. So zB die Gleichstellung mit dem Wesen dass sich die Menschheit ausgedacht hat, ist denn das wirklich Gott? Gibt es Gott nicht weil man ihn diesem Wesen den die Menschheit erfunden hat gleich stellt? Frage mich immer, wenn es ihn nicht gibt wieso wird er zugeordnet, gewertet oder gar besprochen ob er einen Barth hat?
      3 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.07.2016 22:23
      Highlight Franco du wirfst uns Ignoranz vor. Ist es ignorant für Behauptungen Beweise zu verlangen? Gerne bin ich bereit an eine Gottheit zu glauben, wenn sie sich dazu bequemt entsprechende Beweise für ihre Existenz vorzulegen. Ansonsten ist es einfach nur Spekualtion, welche noch nicht mal eine vernünftige Basis besitzt.

      Ich sage es ist eine Frechheit zu erwarten, dass jeder Mensch sich so einfach manipulieren zu lassen hat. Aber genau diese Haltung ist der Default bei Religiösen. Sie halten ihren Aberglauben für den Default und jeder der abweicht muss sich rechtfertigen.

      Was für eine Arroganz!
      10 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.07.2016 22:52
      Highlight Franco, was macht es für einen Unterschied? Wenn Gott existiert scheint es ein dermassen scheues Wesen zu sein, dass es noch nicht mal die Naturgesetze stört. Was für eines Sinn macht es sich über ein solches Ding den Kopf zu zerbrechen? Es gibt weitaus spannendere und interessantere Fragen, deren Existenz indirekt beobachtet, deren Natur jedoch noch nicht geklärt sind. Dunkle Energie oder Gravitation zb.
      Sich angesichts solcher Fragen auch nur eine Sekunde über ein Wesen ernsthaft zu streiten, das keinerlei Spuren hinterlassen hat, ist absurd.

      Aber jedem das Seine, sag ich.
      7 2 Melden
    • FrancoL 08.07.2016 22:55
      Highlight @D00A; Das mit der Ignoranz hast Du ins Spiel gebracht.
      Wenn es etwas nicht gibt ist es heuchlerisch von diesem Nichts zu verlangen dass er sich manifestiert. Damit lässt Du gewollt oder ungewollt ein Türchen offen.
      Ignorant ist es allerdings dass man dem Nichts ein Gesicht zu geben versucht es als manipulativ taxiert und die die die an ihn glauben unter dem Begriff "Religiöse" zusammen zu fassen!
      A00A; Wenn es ein Nichts ist dann ist es eben ein Nichts, ein nichts dass weder einen Barth hat noch manipulativ ist, denn es gibt es ja nicht. Und dem Nichts kann man wirklich kein Gesicht geben.
      2 5 Melden
    • FrancoL 08.07.2016 23:20
      Highlight @D00A; Ich glaube kaum dass sich Gedanken über die dunkle Energie machen oder über die Gravitation nun viel mehr bringen können, denn da stellt sich die Frage; was weisst Du schon über die dunkle Energie? Was soll dieser Begriff? und bei der Gravitation müsstest Du schon einiges an Wissen mitbringen, so zumindest ein Physikstudium damit wir darüber ernsthaft diskutieren können und ich wette fast dass Du dieses Rüstzeug nicht mitbringst. Darum wird es nicht ganz einfach in eine solche Richtung wie zB dem Gravitationsgesetze oder der Nullmaterie zu diskutieren.
      2 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.07.2016 23:29
      Highlight Nochmal:
      es macht für mich keinen Sinn an etwas Überirdisches zu glauben. Und es kann auch nicht mein Problem sein, wenn andere an den Yeti, ALF, Poseidon, heilige Eichen, Drachen oder Engelswesen glauben.
      Wenn andere das tun, aus welchen Gründen auch immer, dann sollen sie das. Ich wünsche viel Kurzweil beim Schamantrommeln oder Halleluja-Singen.

      Aber "my cup of tea" ist's einfach nicht. Und ich finds ignorant, dass Religiöse einfach davon ausgehen, dass man gefälligst zu glauben hat.

      So, und falls Gott das liest kann er mich noch in den nächsten 20 Minuten anrufen. Die Nummer ist bekannt.
      4 1 Melden
    • FrancoL 08.07.2016 23:54
      Highlight @D004; Du scheinst ja eine sehr, sehr enge Sicht der Welt zu haben und trommelst frisch fröhlich auf der Tastatur Glauben = Religöse = Fabelwesen. Bei denen die glauben gibt es viele die gerade eben nicht verlangen dass andere glauben sollen, doch dies entzieht sich wohl Deinem Erfahrungsspektrum.
      Übrigens "jedem das Seine" (hast du weiter oben erwähnt) ist etwas heikel, ausser man wisse nicht dass viele man beim Lesen dieser Worte sich in einem KZ befanden.
      2 2 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 00:34
      Highlight Die Nichtexistenz von Etwas kann logisch nicht bewiesen werden. Genau diese Unmöglichkeit verlangen die Gläubigen von der Wissenschaft. Die Existenz von etwas wie Gott könnte sehr wohl logisch belegt werden, diesen Beweis bleiben die Gottesgläubigen aber seit tausenden von Jahren schuldig. Ein Wesen wie Gott passt haargenau auf die Bedürfnisse der unsicheren Menschen. Die Warscheinlichkeit, dass so ein Wesen existiert liegt nahe bei null. Es ist ein Wunschkonstrukt der Denkfaulen und der Bequemen. Und es ist ein Hilfsmittel der Herrschsüchtigen um zu herrschen.
      7 1 Melden
    • FrancoL 09.07.2016 08:16
      Highlight @kokolorix; Dein Ansatz zeigt doch gerade die Grundproblematik: Du schreibst zuerst von "ETWAS" dann soll Gott ein "WESEN" sein, dann schreibst Du "Wunschkonstrukt" dann gibst Du diesem "Etwas" noch eine Aufgabe, nämlich etwas für die Denkfaulen und Bequemen oder gar ein Hilfsmittel zusein.

      Sonderbar einem "Etwas" das es nicht gibt solche Attribute beimessen zu wollen.

      . . . .
      1 5 Melden
    • FrancoL 09.07.2016 08:21
      Highlight @kokolorix;
      Bezüglich denkfaul;
      Wie faul ist es denn anzunehmen dass es vor dem Urknall nichts gab oder man es wissenschaftlich noch nicht ergründet hat?

      Viele mit denen ich über Gott spreche sehen Gott eher als "ein Gefühl" nichts was der Evolutionstheorie im Wege steht und auch nichts was da bedrohlich auf die Menschen einwirken könnte.

      Was im Namen dieses "Gefühls" in der Welt angerichtet wird ist nicht dem "Gefühl" anzulasten sondern dem Missbrauch dieses "Gefühles". Menschen neigen dazu für "ETWAS" andere zu unterjochen, wie zB für den Zugang zum Erdöl! Was kann das Oel dafür?
      1 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.07.2016 08:30
      Highlight Ok Franco, ich denke das Gespräch ist beendet. Dein letzter Satz macht mir eine weitere Diskussion unmöglich. Schönes Weekend wünsche ich dir.
      0 0 Melden
    • FrancoL 09.07.2016 09:16
      Highlight @D00A; Naja wenn Dir geschichtliche Zusammenhänge so fremd sind dann ist ein Diskurs wirklich nicht angebracht. Man sollte sich bei so "belasteten" Ausdrücken schon ein wenig Demut zeigen.
      0 3 Melden
    • AdiB 09.07.2016 10:07
      Highlight ach franco, wir leben in einer welt wo menschen die an gott glauben als verrückt bezeichnet werden.
      0 4 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 10:38
      Highlight Weisst du FrancoL, du komnst mir schon ein bisschen arrogant rüber. Deine Bemerkung, dass man mindestens ein Physikstudium aufweisen muss um über Gravitation zu diskutieren z.B.
      Mit Etwas meine ich etwas Unbestimmtes wie Geister, Gott oder Kobolde, welche wir nur an ihrem angeblichen Wirken zu erkennen glauben. Die Aufgaben verteile nicht ich, das haben Andere lange vor mir getan. Als Physiker solltest du wissen, dass es durchaus geistige Konstrukte gibt welche wir zur Bewältigung realer Probleme einsetzten können. Ein Beispiel wäre die Mathematik oder die Sprache
      3 0 Melden
    • FrancoL 09.07.2016 10:47
      Highlight D00A: was verrückt ist, ist so eine Sache. Man sagt auch dass es verrückt ist an Liebe, Gerechtigkei etc zu glauben.
      2 2 Melden
    • FrancoL 09.07.2016 12:02
      Highlight @kokolorix; Das ist nicht arrogant, das ist die Realität. Denn wenn wir über Gravitation sprechen oder diskutieren möchten, können wir dies mit einem fundierten Wissen oder eben nur, indem wir glauben, was man uns von wissenschaftlicher Seite her darlegt. Ich bin übrigens nicht Physiker, habe aber 8 Jahre mehr als 4 Jahre Physik im Nebenfach studiert, darum bin ich vorsichtig, wenn ich da einen Diskurs über Gravitation angehen will, das hat nicht mit Arroganz zu tun.
      Und nochmals, es geht nicht um das, was man mit oder im Namen dieses unbestimmten Mediums gemacht hat, sondern um das Medium selbst.
      0 0 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 13:36
      Highlight @FrancoL
      Vielleicht hättest du besser Germanistik im Nebenfach studiert, dann könnte ich dich eventuell verstehen. Aber deine Aussagen machen so für mich keinen Sinn
      3 1 Melden
    • FrancoL 09.07.2016 16:48
      Highlight @kokolorix; bin mit meinem Studium gut gefahren. Manchmal ist "nicht verstehen" nicht Sache des Aussagenden sondern eher eine Problematik des "nicht verstehen" wollen. Aber ich freue mich auf eine gut unterlegte Diskussion zur Gravitation ;-)
      2 1 Melden
  • Michael Bamberger 08.07.2016 20:04
    Highlight "Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten."

    Charles de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu
    8 3 Melden
  • StealthPanda 08.07.2016 19:58
    Highlight Gott ist beides...unendlich groß und winzig klein. Das alles oder nichts...das alpha und das omega. Und wenn ich an Gott denke dann stelle ich mir etwas winziges vor in einem leeren raum...ein kleiner Fleck " Materie" der nach dem Urknall liegen geblieben ist da er keine Anti- Materie mehr fand zur Annihilation. Und da alles aus Materie besteht ist Gott/ Materie überall. Ja ich vergöttere die Wissenschaft ;)
    7 6 Melden
  • Share 08.07.2016 19:48
    Highlight Beim Bart des Zeus oder Occupy.

    Ja, wenn wir es genau nehmen dann ist Gott in letzter Konsequenz Verwesung.
    4 3 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 08.07.2016 18:15
    Highlight «Du sollst dir kein Gottesbild machen» ist meines Erachtens ein Übersetzungs-/Interpretationsfehler.

    Richtig wäre m.E.: "Du KANNST dir kein Gottesbild machen."

    Oder islamisch remixed: "Es gibt keinen Gott. Ausser Gott."

    Wobei nicht (voreilig) angenommen (interpretiert) werden darf, dass der zweite Satz den ersten relativieren würde. Das tut er wohl kaum. Vielmehr scheint der zweite Satz den ersten zu bestätigen.

    Anders formuliert: "Es gibt einen Gott, den es nicht gibt."

    Vorstellen kann man sich sowas genausowenig wie man sich auch "Nichts" oder "Alles" nicht vorstellen kann.
    12 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.07.2016 20:06
      Highlight 👌👍☺
      2 1 Melden
  • Maracuja 08.07.2016 17:28
    Highlight 2) "Wir können nicht anders, als uns Gott mit Bart vorzustellen. " Gilt diese Aussage für

    a) Hipsters?
    b) Bartgeier?
    c) Vertreter von Bartpflegemitteln?

    Um eine allgemein gültige Vorstellung kann es sich nun wirklich nicht handeln. Muslime und Juden dürfte kaum solchen Phantasiebilder nachhängen, schliesslich gilt für erstere, dass "Allah grösser ist", also auch grösser als unsere Vorstellungskraft. Irgendwie scheint bei manchen Christen eine komische Vermischung von Gott und Père Noel stattgefunden haben, von der sie nicht mal lösen können, wenn sie glaubensfrei werden.
    8 3 Melden
  • dracului 08.07.2016 17:05
    Highlight Ein Bild hilft, ist aber nicht notwendig. JHWH sagt: Ich bin, der ich bin. Oder nach Fromm in Haben und Sein: "Mein Name ist Namenlos". Mir gefällt der Gedanke, wenn einen Gott gibt, dass er alles durchdringt und überall IST und kein externes "Ding" in der Form von Wurm oder Eiffelturm sein muss. Wenn Gott überall ist, gibt es keinen Grund ihn mir vorzustellen. Alles ist Gott - in mir ist Gott. Entscheidend ist, was wir tun mit dem Göttlichen in und um uns und nicht was Gott ist. "Hilf dir selbst, so hilft dir Gott!", ist darum ein wahrlich "göttlicher" Ratschlat. 😉
    19 5 Melden
    • AdiB 08.07.2016 17:49
      Highlight Top, so wurde es mir immer beigebracht. Besser könnte man es nicht rüberbringen.
      10 6 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.07.2016 17:59
      Highlight Amen. ;)
      6 6 Melden
  • Maracuja 08.07.2016 17:02
    Highlight 1) Gut möglich, dass die Mehrheit aller Götter, die die Fantasie der Menschheit beflügelt haben, männlich und bärtig war (gibt es dazu eine Untersuchung?). Aber um zu behaupten, dass man sich Gott nur so vorstellen könne, muss man wohl christlich sozialisiert, männlich und vorzugsweise bärtig sein. Als hätte es nie weibliche Göttert gegeben wie Durga oder tierähnliche wie Ganesha, Sobek, Bastet usw. Sich eine Welt ohne Gott vorzustellen, ist auch für Gläubige durchaus möglich, schwieriger fällt es hingegen vielen (Gläubig od. glaubensfrei) sich eine Welt ohne irdische Herren vorzustellen.
    2 2 Melden
  • kleiner_Schurke 08.07.2016 16:44
    Highlight Hätte Gott gewollt, das Männer ein glattes Kinn haben, so hätte er ihn ohne Bart erschaffen. Nun das dies aber nicht so ist, sind Männer Bärtig und die Rasur ist eigentlich Blasphemie, weil rasieren gegen Gottes Willen ist. Selbst Jesus trägt einen Bart. Siehe Bild.
    15 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.07.2016 18:35
      Highlight der Bart von Jesus sieht aber gestuzt und gepflegt aus.
      6 1 Melden
    • kleiner_Schurke 08.07.2016 20:39
      Highlight er hat ja auch 4 Arme....
      10 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 10:13
      Highlight Die Körperverrenkung sollten medizinisch behandelt werden!
      0 0 Melden
  • Luca Brasi 08.07.2016 16:36
    Highlight Götter und vor allem Götterväter haben praktisch immer Bart. Odin, Jupiter, der Gelbe Kaiser, etc. Ich glaube Buddha hat keinen Bart? Und einige Kulturen haben die Vorstellung er sei eine Sie (kann man machen). Scheint also mehrheitlich ein menschliches Bedürfnis zu sein. Darum folgen auch so viele Leute dem Blog von Hugo Stamm. ;P
    3 1 Melden
  • AdiB 08.07.2016 16:08
    Highlight @Stamm, "Könnte ein Pferd zeichnen, sähe Gott pferdeähnlich aus. Und hätte ein Löwe Hände wie ein Mensch, würde Gott einem Löwen gleichen." damit hat sich eher der Philosof ein eigentor geschossen. Denn das Pferd kann nicht Zeichnen, sondern der Mensch. Ein Löwe hat keine Hände wie der Mensch. Der Mensch mit deinem Körper, seelischen und psychische Stärke ist allen anderen Lebewesen überlegen. Daher ist die Schlussfolgerung dass wir Menschen Gottes Ebenbild sind am ehsten. Denn wer ausser Gott ist noch im stande die Welt zu verändern.
    Weil wir Ihm gleichen trägt er wie der Mensch einen Bart.
    5 29 Melden
    • Einer Wie Alle 08.07.2016 16:56
      Highlight "Wer ausser Gott ist noch im Stande die Welt zu verändern."

      Die Öllobby? Der IS? Trump? Das Bienensterben?
      20 5 Melden
    • AdiB 08.07.2016 17:58
      Highlight Da Watson anscheinend meinen Kommentar nicht veröffendlicht, obwohl ich nur nach Respekt gegenüber Gott und dessen Anhänger verlangte. Mach ich es kurz.
      Alles was du aufgezählt hast ist der Mensch selbst oder der Mensch trägt die die Verantwortung dafür. Ergo ist ausser Gott nur noch der Mensch, der die Welt verändern kann.
      3 11 Melden
    • Einer Wie Alle 08.07.2016 19:50
      Highlight Bravo AdiB! Und schon widersprechen Sie sich. Vorher war es nur Gott (entnehme ich mal der Aussage), der die Welt verändern konnte, jetzt sind es bereits die Menschen.

      Folgendes noch zum nachdenken:
      Ich gehe auf die Strasse und sage ich sei der neue Prophet und mein Wort ist Gottes Wort, ich habe 10-15 Verrückte die mir auf Schritt und Tritt folgen, wäre ich verrückt? Woran erkennt man, dass ich Recht habe? Oder Unrecht? Wäre ich ein Verrückter oder der Prophet? Was würden Sie glauben, wenn das heute vor Ihren Augen passiert wäre?
      10 4 Melden
    • AdiB 09.07.2016 09:48
      Highlight ich hätte ein fragezeichen schreiben sollen. denn es war sls frage zum nachdenken gedacht. aber ich sehe wir gläubige sind nur idioten die nach einem buch leben dass von verückten geschrieben wurde. so danke für ihren respekt.
      0 1 Melden
    • Einer Wie Alle 09.07.2016 10:58
      Highlight Meinen Respekt haben Sie sicher! Nur weil mir Ihre Ansicht nicht passt heisst es nicht, dass ich Sie nicht respektiere.

      Aber ich habe auch noch anderes zum Nachdenken für Sie :*

      Ein Baby glaubt an eine andere Welt wenn es noch im Bauch ist, ist das verrückt?
      1 0 Melden
    • AdiB 09.07.2016 13:42
      Highlight danke für den respekt. kam irgendwie rüber als würden sie sich lustig machen, wenn man an gott glaubt.
      und wegen dem baby: nein ist es nicht. denn das baby, ist irgendwie in einer anderen welt, solange es im bauch ist. ich bin einer der es anders sieht wenn in den religionsbücher von anderen seite/welt geschrieben steht. ich bin einer von dennen die mehr an dimensionen/parallelwelten glaubt.
      0 1 Melden
    • Einer Wie Alle 09.07.2016 14:26
      Highlight Es sollte auch provokativ sein, aber ich stelle mir selbst auch Fragen, von denen ich die Antwort nicht kenne. Ich möchte grundsätzlich, dass jeder seine Denkweise auch mal überdenkt und hinterfragt, das erwarte ich auch von mir selbst.
      0 0 Melden
    • ch2mesro 09.07.2016 20:26
      Highlight @adi b. der mensch ist mit seinem körper und seiner seelischen und psychischen stärke allen anderen lebewesen überlegen? eher nicht.
      2 0 Melden
    • AdiB 09.07.2016 20:39
      Highlight @ch2mesro dan sag mir welches lebewesen kann es mit uns aufnehmen? schau was der mensch erschuf und zu was er im stande ist. es geht um das gesamtpacket, einfach eher nicht schreiben ist ein gutes argument.
      0 1 Melden
    • ch2mesro 09.07.2016 23:42
      Highlight ja in sachen zerstörungskraft ist der mensch oder besser die menschheit tatsächlich jedem lebewesen auf diesem planeten überlegen. was hat die menscheit denn geschaffen? eine gigantische konsummaschinerie, die nach und nach alle ressourcen aufzehrt und dabei die luft verpestet, die ozeane vergiftet und lebensräume zerstört. überlegen?!?
      0 0 Melden
  • john waynee 08.07.2016 15:58
    Highlight "Da der Mensch Gott nicht wahrnehmen kann, ist er dazu verdammt, sich ein Bild von ihm zu machen."

    Man sieht Herr Stamm hat Gott nie kennengelernt und redet über etwas wovon er offensichtlich keine Ahnung hat.- Traurig aber wahr.
    20 35 Melden
    • Energize 08.07.2016 16:47
      Highlight Und kennst Gott persönlich? Sag mal hallo von mir.
      36 8 Melden
    • Der Beukelark 08.07.2016 17:08
      Highlight john bitte erzähl uns wie du gott kennengelernt hast.
      19 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.07.2016 21:13
      Highlight und wer garantiert dir, John, dass du keiner sinnenstäuschung unterliegt und das was du wahrnimmt auch tatsächlich Gott ist? Er selbst? Dann wärst du nach eigener Definition ein Prophet oder ein Scharlatan. Jemand anderes? Dann ist es nicht deine eigene Gewissheit.
      5 1 Melden
  • saukaibli 08.07.2016 15:52
    Highlight Irgendwie schon gemein, wenn ich auch nur drei Wochen versuche die Existenz des Osterhasen zu beweisen, stecken die mich in die Klappsmühle. Wenn man aber über mehr als 3000 Jahre versucht Gott zu beweisen, passiert einem nichts.
    30 6 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.07.2016 19:13
      Highlight Gottesbeweis?

      Bitteschön:
      http://blog.zeit.de/mathe/allgemein/gott-existenz-mathe/

      Gott existiert und ist eine Formel. ;)

      Google's Deep-Learning oder IBM's Watson werden die uns vermutlich auch bald den Beweis für den Osterhasen liefern.
      1 6 Melden
    • Maracuja 08.07.2016 20:22
      Highlight Solange Sie weder Drittpersonen noch sich selbst gefährden, können Sie sich auch über Jahrzehnte unbesorgt der Beweisführung in Sachen Osterhase widmen. Sollten Sie jedoch plötzlich farbige Eier legen, dann besteht allerdings tatsächlich Grund zur Sorge.
      4 0 Melden
  • kleiner_Schurke 08.07.2016 15:24
    Highlight Er vergass den Rasierapparat zu erschaffen.
    18 7 Melden
    • john waynee 08.07.2016 15:57
      Highlight Hahaha du bist der beste Spässchenmacher den ich kenne!
      3 13 Melden
    • TanookiStormtrooper 08.07.2016 16:00
      Highlight Sein göttliches Haar ist denke so stark, dass die Rasierklinge kaputtgeht.
      Kann Gott einen Burito in der Mikrowelle so heiss machen, dass er ihn selbst nicht essen kann? Solche Fragen halten mich Nachts wach...
      21 3 Melden
    • Einer Wie Alle 08.07.2016 16:20
      Highlight Den mussten wir selbst erfinden ^^
      0 2 Melden
    • kleiner_Schurke 08.07.2016 16:45
      Highlight Sünde!
      4 5 Melden
    • mrmouse 08.07.2016 19:21
      Highlight Ohh.. ich lese hier in den Kommentare raus: Chuck Norris ist Gott. Gott ist Chuck Norris :)
      3 3 Melden
    • ch2mesro 09.07.2016 20:32
      Highlight chuck norris hat einen bart! und somit wäre diese frage dann auch geklärt. danke ;-)
      0 0 Melden
    • Share 14.07.2016 22:11
      Highlight Die beste aller Welten. Flaum einfach stehen lassen.

      Oder hat sich der Autor als heimlicher Christ geoutet?
      0 1 Melden

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