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Gott, der Mann mit dem Bart: Detail von Michelangelos Deckenfresko in der Sixtinischen Kapelle.  
bild: startalkradio 

Warum hat Gott eigentlich einen Bart? Weil ... ich auch einen habe!



Die einen verehren Gott, die anderen wollen ihn totschlagen. Wieder andere töten für Gott, oder sie halten Gott für einen Mythos, der viel Leid in die Welt gebracht hat und immer noch bringt.

Kurz: Gott lässt keinen kalt, auch nicht die Atheisten.

Die Krux beginnt mit der Frage: Wer ist Gott, was ist Gott, über welche Fähigkeiten und Kompetenzen verfügt er, ist er der Schöpfer, der barmherzige Vater, der seinen Sohn für uns geopfert hat, wie das Christentum glaubt?

Da der Mensch Gott nicht wahrnehmen kann, ist er dazu verdammt, sich ein Bild von ihm zu machen.

... und wenn es ihn gar nicht gibt?

Nicht auszudenken, wenn es ihn denn gar nicht gäbe. Dann hätten wir vergeblich unzählige Glaubenskriege geführt, unser Leben auf ihn ausgerichtet, ihn angebetet, Pyramiden, Tempel und Kirchen für ihn gebaut, heilige Bücher geschrieben, Bibliotheken mit religiösen Werken gefüllt, Millionen von Gottesdiensten abgehalten, Milliarden gespendet.

Ja, Gott und der Mensch – eine unendliche Geschichte voller Hoffnung, Sehnsucht, Leiden und Tragik. Vor allem wenn man bedenkt, dass der Mensch seit Jahrtausenden vergeblich versucht, die Existenz Gottes zu beweisen.

Da der Mensch Gott nicht wahrnehmen kann, ist er dazu verdammt, sich ein Bild von ihm zu machen. Doch wie stellt man sich ein Wesen vor, das ein ganzes Universum erschaffen kann? Das allmächtig ist? Wie gross muss ein solches Wesen sein? So klein wie ein Glühwürmchen? So gross wie ein Mensch? Grösser als der Eiffelturm? Halb so gross wie das Universum?

Vielleicht so?

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gif: watson

Die Autoren der Bibel haben das Dilemma erkannt. Wer sich nämlich mit der Frage nach Form und Aussehen von Gott befasst, kommt zwangsläufig ins Grübeln. Und Nachdenken ist die erste Stufe der Skepsis. Deshalb steht in der Bibel:

«Du sollst dir kein Gottesbild machen, keinerlei Abbild, weder dessen, was oben im Himmel, noch dessen, was unten auf Erden, noch dessen, was in den Wassern unter der Erde ist; du sollst sie nicht anbeten und ihnen nicht dienen; denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Geschlecht an den Kindern derer, die mich hassen, der aber Gnade übt bis ins tausendste Geschlecht an den Kindern derer, die mich lieben und meine Gebote halten.»

Ex 20,4–6; Zürcher Bibel

Das ist harter Stoff.

Wir lernen: Ich darf mir kein Bild von Gott machen. Und: Gott ist eifersüchtig und tritt als Rächer auf. Barmherzig ist er nur mit denen, die ihn lieben.

Wie gross muss ein solches Wesen sein? So klein wie ein Glühwürmchen? So gross wie ein Mensch? Grösser als der Eiffelturm? Halb so gross wie das Universum?

Wir können gar nicht anders!

Die Autoren der Bibel schiessen damit ein Eigentor. Denn wir Menschen sind gezwungen, uns Bilder zu machen. Unser Hirn ist so programmiert. Ohne Bilder können wir nicht logisch denken. Und somit auch nicht lernen. Wir müssen in Bildern denken, um etwas zu begreifen und in unser Bewusstsein integrieren zu können. Analogien und Vergleiche sind die wichtigsten Instrumente beim Lernen.

Das erklärt das Geheimnis, weshalb Gott einen Bart hat, zwei Hände und zwei Füsse besitzt. Wir können nicht anders, als uns Gott mit Bart vorzustellen. Dieses Dilemma spürten die Bibelautoren. Sie griffen zu einem Trick, um es zu lösen: Sie erklärten kurzerhand, Gott habe den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen. Somit war die Kirche wieder im Dorf.

Sie sind einfach göttlich: Die bärtigen Männer an der US-Bart-Meisterschaft

Ihre Erklärung ist allerdings nicht plausibel. Das hat schon der griechische Philosoph Xenophanes vor 2500 Jahren erkannt. Er kam zu folgendem Schluss: Könnte ein Pferd zeichnen, sähe Gott pferdeähnlich aus. Und hätte ein Löwe Hände wie ein Mensch, würde Gott einem Löwen gleichen.

Gott als Illusion gegen die Todesangst

Übersetzt heisst dies: Nicht Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen, sondern der Mensch ist gezwungen, sich Gott in menschlicher Gestalt vorzustellen. Was aber die Frage nach seiner Existenz immer noch nicht beantwortet.

Immerhin macht diese Erkenntnis klar, dass wir der Bibel nicht blind glauben können. Und dass der von uns Menschen geschaffene Gott vielleicht nur eine Illusion ist, um die Todesangst zu bändigen.

Kleiner Bonus: Wenn ich Gott zeichnen müsste, hätte er auch einen Bart ;-)

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

Und zu guter Letzt: Da hat's auch ein paar Männer mit Bart drunter. Aber sind sie deswegen Gott?

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    Alle Leser-Kommentare
  • Alienus 14.07.2016 16:32
    Highlight Highlight Pasionaria
    1/3

    Mit Vagabunden folge ich den Grimms für Landstreicher, Tagediebe und liederliches Volk. Nun, C.Ch. spielte im Film diese auf liebevolle weise, der AH jedoch war im Leben wirklich solch einer!

    Z.Z. hat es einen Mangel an Zeit. Das Prj. Kartoffel geht in detaillierte Masch.--Planung über, die Kokos brüten weiter und neue Proj. lauern sprungbereit.

    Aber ein echtes Zeitproblem ist hier. Ein Bub aus dem Familienumfeld mach seinen Master. Ein tolles Thema: Robotik und Bionik mit dem Schwerpunkt beim Exoskelett. Der arme Bub muss ca. oder gar mind. 10.000 Seiten durchforsten.
    0 0 Melden
  • Alienus 14.07.2016 16:31
    Highlight Highlight 2/3

    Prof. will auch noch die Historie der Roboter (von Menschen, Kunstwesen uam) von Adam + Eva über Golem, Zauberlehrling, Frankensteins Monster, uam. bis zum Capek mit seiner Roboterschöpfung und den modernen Märchen auch in Etymologie, Hermeneutik, Religion, Ethik und Philosoph.

    Deshalb mache ich eine Selektion an Literatur. Drum mein Zeitproblem. In einigen Wochen ist es aber gelöst. Hoffentlich. Nun, der Roboter scheint mir wichtiger als eine abgeknabberte Vorhaut.

    Was mich immer erstaunt ist die erstaunliche Fantasie der religiösen Fans. Voll krass und gigantisch ausgeschmückt.
    0 0 Melden
  • Alienus 14.07.2016 16:29
    Highlight Highlight 3/3

    Da taucht die Frage auf ob die Götter vor Jahwe menschenfressende Wesen gewesen waren. Die Blutopfer verlangten und auch erhielt. Sind Abraham und Söhne noch ein grausiges Echo der alten Götter?

    Wurde aus religionspropagandistischen Gründen hier bewusst eine Show abgezogen? Wurden die Abschnittsreste früher im Tempel gehortet? Ist das nicht ein damals neuen Gottes eigentlich nicht würdig?

    Aber es könnte da eine religiöse Verbindung zwischen den gottgeschaffenen Menschen (Robotern) und der Opferung von Menschen oder halt nun ersatzweise der Beschneidungsritual geben.

    Schaumermal.
    0 0 Melden
    • Share 16.07.2016 10:14
      Highlight Highlight Alienus, warum reden wir immer öfters von Robotern und warum nennen wir das Kind nicht beim Namen? Eine Maschine ist eine Maschine, nicht? Wieso verniedlichst du diese Tatsache? Robot heisst doch Fron.
      0 3 Melden
    • Pasionaria 16.07.2016 18:32
      Highlight Highlight Share
      Alienus schreibt "Was mich immer erstaunt ist die erstaunliche Fantasie der religiösen Fans." Mich erstaunt zudem diese Fantasie bei Bloggern wie Ihnen.

      Wie kommen Sie im Text von A...... auf eine Verniedlichung von Robotern? Er sprach lediglich von einer spannenden Aufgabenstellung für eine Masterarbeit.

      Mein Vorschlag: SIE führen uns in die Historie vom mechanischen Fronarbeiter und der Bionik mit Schwerpunkt > göttliches Exoskelett ein. Ein junger Student wäre Ihnen dankbar dafuer. Wir sind gespannt.



      2 0 Melden
    • Pasionaria 16.07.2016 18:35
      Highlight Highlight Alienus

      Danke......
      Da hat sich der Bub aber den richtigen Onkel ausgesucht, welcher sich bei diesen Themen zweifellos total wohlfühlt.

      Ob 'der arme Bub mind. 10.000 Seiten durchforsten muss' bezweifle ich; eher wird er 10'000 Klicks betätigen.

      Prima, wird es Dir dadurch weder beruflich noch privat langweilig - , halt keine Themen, die die Götter richten können, 'Gott sei Dank'!
      2 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • andersen 12.07.2016 10:19
    Highlight Highlight Ja, die Fantasie hat keine Grenzen, bei die Hindus gibt es sogar 36 Millionen Götter, ich frage mich, was wäre denn, wenn denn, wenn Gott eine Frau ist? Was würde es bei die Männern auslösen? Ich arbeite mit ein Tibeter zusammen, er fasste die Produkte ziemlich hart an,ich sagte ihm: Stellt Dich vor, dass alles im Leben weiblich wäre, was wäre denn deine Erfahrung? Heute kann er fast nicht erwarten, wenn er arbeiten kann.
    0 2 Melden
  • Franz0506 11.07.2016 14:42
    Highlight Highlight @kleiner Schurke
    offenbar versuchen Sie sich in diesem Forum als Wissenschaftler zu profilieren, weil Sie schon einmal um eine Coli-Bakterium herumgebastelt haben. Wie diese Colibakterium ursprünglich entstanden sind, das wissen Sie aber nicht.
    Und jetzt wollen Sie irgend etwas daraus für die ganze Schöpfung ableiten? Überschätzen Sie sich nicht. Auch die Halbwahrheit mit der Ursuppe, die sie da zusammenschreiben, ist schlicht nur eine vage Theorie, schlicht nur ein naiver Glauben. Oder beweisen Sie mir das Gegenteil.
    Sich das Mäntelchen der Wissenschaft überstülpen nützt da nichts
    2 6 Melden
  • Franz0506 11.07.2016 14:33
    Highlight Highlight Da offenbar das Bedürfnis besteht, dass einzelne Blogger antworten soll, mache ich das jetzt.
    Berni wirft frägt mich spöttisch: "Sag mal, glaubst Du an die "unbefleckte" Empfängnis? "
    Nun, die Katholiken beanspruchen da eigentlich nur ein kleines Wunder, die Frau ist ja schon da.
    Die Evolutionsgläubigen sind eigentlich viel die grösseren, naiven Wundergläubigen, sie glauben zwar nicht an die unbefleckte Empfängnis aber aber bei ihnen ist gleich die ganze Schöpfung aus dem nichts entstanden.


    2 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.07.2016 15:15
      Highlight Highlight Ähem...
      Woraus entsand denn Deiner Meinung nach die ganze Schöpfung?
      Soweit ich weiss, gab es doch nur Nichts, bevor Gott Himmel und Erde schuf.
      Gut, das Wasser war schon da. Das wurde anscheinend nicht von Gott geschaffen. Wer hat es aber dann geschaffen????
      Und nachher Licht aus dem Nichts - und welche Sisiphusarbeit daraus die Finsternis heraus zu popeln!
      Und dann: Plopp!!! Da wuchsen Gras und Kräuter und Bäume aus der nackten Erde!

      Noch eine Frage: Welche Frau war schon da? Wegen der unbefleckten Empfängnis?
      4 0 Melden
    • olivier vincent 11.07.2016 16:11
      Highlight Highlight Nun ja, "kleines Wunder" scheint mir doch ein bisschen schönfärberisch. Nicht nur habe Maria unbefleckt empfangen, sondern ja auch noch dem allmächtigen Gott seinen Sohn ausgebrütet. (Den er nicht einfach erschuf wie Adam und Eva, sondern aus unklarer Motivation einer damals eher unbekannten Maria einpflanzte.) Da stecken dann doch arg viele Annahmen drin die nicht beweisbar/erklärbar sind.

      Und daher scheint die "unbefleckte Empfängnis des Sohn Gottes" plötzlich viel wahrscheinlicher eine sehr kreative Ausrede für einen Petting-Unfall zu sein;)
      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.07.2016 17:27
      Highlight Highlight Franz0506
      Nochmal die Frage: Welche Frau hatte die unbefleckte Empfängnis?
      1 1 Melden
  • Elvenpath 11.07.2016 11:42
    Highlight Highlight "Kurz: Gott lässt keinen kalt, auch nicht die Atheisten."


    Äh, hier besteht eine Missverständis. Mir als Atheisten wäre jedes Gottgefasel eigentlich völlig egal.
    Aber was mir jedoch nicht egal ist, sind die Konsequenzen aus religiösem Glauben.
    Die Verfolgung, der Mord, die Folter, die gesellschaftliche Ausgrenzungen von Menschen.
    10 0 Melden
  • hm_ 11.07.2016 11:39
    Highlight Highlight Der Gott des AT vermag es nicht nur über mehrere Generationen hinweg seine Feinde zu verfluchen – er und seine Anhänger praktizieren auch die sog. Vernichtungsweihe, welche zur vollständigen Tötung von Frauen, Kindern, Sklaven und sogar Vieh des militärischen Feindes (exemplarisch: 1 Sam 15) aufruft.
    Der häufige Aufruf im AT lässt dazu nur die Vermutung offen, dass diesem Gebot meistens nicht Folge geleistet wurde und daher immer wieder durch Propheten den Königen in Erinnerung gerufen wurde. So wurden zumindest bestehende Machtstrukturen konsolidiert.
    2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 11.07.2016 12:39
      Highlight Highlight zu einfach!
      Propheten tauchten eher dann auf, wenn die Könige/Mächtigen nicht so wollten wie die Fanatiker, aus denen die Propheten entsprangen.
      Um Macht zu konsolidieren oder auszubauen wurden andere Wege beschritten, wie z.B. die wundersame Auffindung des Deuteronomiums.

      Aber sonst kann man schon sagen, dass das Volk und auch die Könige eher nicht das machten, was Jahwe befohlen hatte.
      0 0 Melden
    • hm_ 11.07.2016 13:53
      Highlight Highlight Vermischen Sie nicht zwei Sachen, Rabbi: Was uns die Quellen erzählen - da gehts um den Begriff ḥeræm der für das erste Jahrtausend v.u.Z. auch auf Hebräisch offenbar einen ähnlichen Bedeutungswandel erfahrt wie der deutsche Begriff "Bann" ja dann später auch.
      0 0 Melden
    • hm_ 11.07.2016 14:02
      Highlight Highlight Und was wir aus den Quellen ableiten können. Zumindest eine Interaktion Könige - Propheten. Aber eigentlich ist das banal - zugegeben. Aber wenn Sie eine Analyse der Interaktion zwischen Gotteswort, den Propheten und den Königen für das AT bieten wollen, bitte.
      0 0 Melden
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  • Spooky 10.07.2016 18:35
    Highlight Highlight "Wir lernen: Ich darf mir kein Bild von Gott machen."

    Das geht gar nicht. Der Mensch kann sich nicht kein Bild von Gott machen. Denn wenn er sich kein Bild von Gott macht, dann verschwindet Gott von der Bildfläche. Wohin verschwindet er? Ins Nichts. Das geht aber sowieso nicht, weil es das Nichts logischerweise gar nicht gibt. Also ist der Mensch gezwungen, sich von Gott ein Bild zu machen.
    3 0 Melden
  • Seebär 09.07.2016 23:12
    Highlight Highlight Und, wer sind die Eltern von Gott?
    1 2 Melden
    • rodolofo 10.07.2016 19:01
      Highlight Highlight Wenn wir diese Frage, welche unweigerlich zur "System Error"-Meldung im Hirn des Angesprochenen und damit zur Auslösung des intellektuellen Selbstzerstörungs-Mechanismus führt, nicht vermeiden, können wir die Religion nicht in die Moderne hinüberretten!
      Aber folgender Trick eröffnet einen Ausweg, sozusagen durch die intellektuelle Hintertüre:
      Gott ist nicht der Schöpfer der Schöpfung, sondern Gott IST die Schöpfung!
      Damit sind wir Menschen winzige Teile von Gott, also teilweise göttlich, so wie alles andere, was es gibt, teilweise göttlich ist.
      Vollkommen göttlich sind wir alle erst ZUSAMMEN!
      2 3 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 09.07.2016 21:06
    Highlight Highlight „Du sollst dir kein Gottesbild machen", 3. Gebot - Diskussion erledigt
    5 8 Melden
    • rodolofo 10.07.2016 07:51
      Highlight Highlight Du bist aber folgsam...
      4 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 10.07.2016 11:02
      Highlight Highlight Es wäre das erste Gebot Moses.

      Und statt "du sollst" wäre "du kannst" zutreffender, denn die Bibel hätte auf einer einzigen Seite Platz, wenn man alle Gottesbilder darin streichen würde (im Sinn von "du sollst nicht!").

      "Du kannst dir kein Gottesbild machen." - darf man auch als Provokation auffassen im Stil: versuch's nur! Es wird dir nicht gelingen.
      2 1 Melden
    • rodolofo 10.07.2016 11:22
      Highlight Highlight Da fällt mir gerade ein, dass irgendwo in der Bibel geschrieben steht: "Und am sechsten Tage schuf er den ersten Menschen, Adam, nach seinem Abbilde. Und ER sah, dass das Geschöpf gut war. Doch Adam reklamierte: Hey, heiliger Vater! Wo bleibt meine Tussi? Und so entnahm er in der Nacht dem schlafenden Adam eine Rippe und formte daraus eine Frau, die er fortan Eva nannte." ...usw.
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Franz0506 09.07.2016 16:50
    Highlight Highlight Liebe Evolutionsgläubige
    Wollte ihr eurem Propheten nicht ein Kapelle bauen (siehe Bild), weil er euch die Erleuchtung gebracht hat. Er hat euch die Last genommen, sich mit dem wahren Gottesbild auseinanderzusetzen.
    Die Argumentation dass alles Zufall ist, bleibt einfach zu billig. Aber man nimmt sich gar nicht mehr die Mühe, das zu hinterfragten.
    User Image
    3 28 Melden
    • Sapere Aude 09.07.2016 17:52
      Highlight Highlight Nicht wirklich, schlicht weil die Evolutionstheorie plausibler ist als die Schöpfungslehre in einem alten Buch. Die Evolutionstheorie schreibt ja nicht alles dem Zufall zu, sondern stellt anhand empirischen Daten Vermutungen bezüglich der Entstehung der Erde an. Die Annahmen und Vermutungen sind verifizierbar/falsifizierbar. Was sich bezüglich des Schöpfungsmythos nicht sagen lässt. Wie würden Sie denn die Enstehung der Welt erklären.
      19 2 Melden
    • olivier vincent 09.07.2016 17:55
      Highlight Highlight Kapellen, Kirchen, Moscheen, Tempel, Pyramiden etc. haben andere genug gebaut. Macht die jeweils dazugehörigen Theorien übrigens nicht wahrer.
      Und die Erleuchtung hat Darwin nicht gebracht, nur gezeigt, dass die uralten Vorstellungen von Schöpfung falsch sind. Und Zufall mag dir billig erscheinen, ist aber besser als ein Unsichtbarer Bartträger (Grossgeschrieben!) der sich vor 2000 Jahren mal gemeldet haben soll.
      Was der Zufall kann, übrigens noch in einem Gedankenexperiment:
      Man lasse unendlich viele Affen auf je einer Schreibmaschine tippen. Mind. einer schreibt die Bibel. Und den Koran.
      13 3 Melden
    • Pasionaria 10.07.2016 12:13
      Highlight Highlight Immerhin beabsichtig(t)en Wissenschaftler > Darwin, der 'Wahrheit' so nahe wie möglich zu rücken, sie fühlen sich dazu verpflichtet.
      Das heisst, die konkrete Wissenschaft ist der Wahrheitsorientierung verpflichtet.
      Wie sieht es nur schon in diesem Punkt bei den Religionen aus? uAwg.

      Zum Zufall, den Sie nicht wahrhaben wollen: setzen Sie sich mit einer Angel an ein Gewässer, dann werden Sie erfahren, ob sich ein (armes) Fischlein zufällig an Ihrer Angel festbeisst oder zufällig eben nicht!
      Ich las mal, der Zufall sei das Synonym Gottes, da er zu feige ist, selbst zu unterschreiben

      .....



      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Share 09.07.2016 13:57
    Highlight Highlight Alle beim Leichenschmaus. Sonst hätte einer bemerkt, dass die Haare und die Nägel nach dem Tod weiter wachsen.
    1 11 Melden
    • Share 10.07.2016 16:41
      Highlight Highlight Berni, jetzt noch bitte mit Quellenangabe, dann hättest du den Unterschied zwischen Religion und Naturwissenschaft auf den Punkt gebracht. Danke.
      0 0 Melden
    • Share 10.07.2016 22:12
      Highlight Highlight PS. Sonst darfst du mich gerne Galilei nennen.
      0 0 Melden
  • Pasionaria 09.07.2016 12:51
    Highlight Highlight "Warum hat Gott eigentlich einen Bart? Weil ... ich auch einen habe!"
    Diesmal glaube selbst ich, dass Sie, Hr. Stamm, den Titel selbst gewählt haben!
    Wahrscheinlich stehen Sie Gott so 'nahe' - in welchem Sinne auch immer - weil Sie eben denselben Gesichtsschmuck tragen und m.E. die Meinung verkörpern: bei der Wahrheitssuche muss sich der Bartträger gefallen lassen, dass an diesen Bärten gezupft wird!
    7 4 Melden
  • rodolofo 09.07.2016 09:30
    Highlight Highlight Gott ist zuallererst ein Phantasiegebilde, entstanden vor einem realen Hintergrund.
    Diese Realität ist viel phantastischer, als sie die genialsten Hirne sich ausdenken könnten!
    Unser Gottesbild aber ist zu vergleichen mit der Kritzelzeichnung eines kleinen Kindes.
    Die Frage ist jetzt, wie wir auf solche Kritzelzeichnungen von "Gläubigen" reagieren sollen.
    Wir können sagen: "Das ist aber eine tolle Kritzelzeichnung, die Du da gemalt hast!"
    Oder wir schnöden: "Du hast geschmiert und gekritzelt. Na und?"
    Oder wir bestaunen kurz das kleine Werk mit dem Vermerk "Religion" und sagen einfach nichts.
    19 6 Melden
    • rodolofo 09.07.2016 10:25
      Highlight Highlight Ich habe ja gesagt, dass wir auf von Menschen ausgedachte Märchen unterschiedlich reagieren können.
      Da ich ein "Plauderi" bin, setze ich mich mit den Kritzelzeichnungen kleiner Kinder (oder religiöser "Schafe") intensiv auseinander.
      11 4 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 11:22
      Highlight Highlight Interssanter Ansatz mit dem Lob, versuche ich mal umzusetzten.
      Gut auf den Punkt gebracht, das sehe ich auch etwa so.
      6 2 Melden
    • Süffu 09.07.2016 22:25
      Highlight Highlight Schön gesagt rodolfo!

      @life and let life - das schreibt man "live and let live" und warum machst du nicht was dein Name verspricht?
      5 0 Melden
  • Maracuja 09.07.2016 08:50
    Highlight Highlight Zitat: "Sie erklärten kurzerhand, Gott habe den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen."

    Auf den Vers mit dem Ebenbild bezogen Sie sich bereits im letzten Artikel. Einerseits nehmen Sie die Bibel wörtlich, nämlich das Ebenbild sich auch oder insbesondere auf Äusserlichkeiten beziehen muss. Anderseits nehmen Sie den Begriff "Menschen" nicht wörtlich, sondern interpretieren, dass damit ausschliesslich der Mann gemeint ist. Der weitere Text von Genesis 1:27 spricht je nach Übersetzung deutlich gegen ihre Interpretation. Sollte "Mensch" auch "Frau"beeinhalten, geht es nicht um äussere Ersch.
    10 2 Melden
    • rodolofo 09.07.2016 10:32
      Highlight Highlight Die Patriarchen stellen sich Gott gerne als "Alten Mann mit Bart" vor, da sie selber alte Männer mit Bart sind.
      Möglicherweise ist Gott aber auch ein monströses, verwöhntes Riesenbaby und wird auch "Kim Jong Un" genannt? Jedenfalls gebärdet er sich wie ein Hollywood-Gott, der Blitze in Form von Atomraketen schleudert und wird von den Anhängern seiner Kommunistischen Gross-Sekte als "Quasi-Gott" verehrt...
      Aber Gott kann auch den Clichée-Vorstellungen widersprechen und in Form einer kleinen aber feinen Mücke erscheinen!
      Gott ist riesengross und winzig klein.
      Gott ist alles.
      Alles-Allah...
      3 5 Melden
  • Maracuja 09.07.2016 08:25
    Highlight Highlight Kein Abbild machen zu dürfen, bedeutet m.E. nicht, dass man sich absolut keine Vorstellung(Bild) von Gott machen darf, die Bibel ist ja voll von Bildern WIE Gott ist - barmherzig, Gerechtigkeit liebend, fordernd ausführend. Das Bildverbot bezieht sich auf die äussere Erscheinung. Durch das Abbildungsverbot wird verhindert, dass Statuen, Gemälde usw. geschaffen und angebetet werden, die von Gegnern zerstört werden können. Statuenzerstörung ist ja keine neuzeitliche Erfindung der Taliban. Abbilder könnten zudem die Freiheit die Vergegenwärtigung des Göttlichen zu "fühlen" einschränken.
    7 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 09.07.2016 11:48
      Highlight Highlight Gerade deshalb bin ich der Meinung, dass es sich beim "Bildverbot" um einen Übersetzungs-/Interpretationsfehler handeln muss.

      Tatsächlich hätte die Bibel auf einer einzigen Seite Platz, würde man alle Gottesbilder/-Vorstellungen daraus streichen.

      Dieses (angebliche) "Verbot" nun auf "die äussere Erscheinung" einzugrenzen, finde ich eher unbeholfen. Der "Gott mit Bart" ist ja zB. auch in der sixtinischen Kapelle (und in vielen anderen Gotteshäusern) zu finden.

      "DU SOLLST" passt daher nicht. Zutreffender wäre oft, "DU KANNST". Du kannst dir kein Bild machen. Du kannst nicht töten.
      1 1 Melden
    • Maracuja 09.07.2016 22:29
      Highlight Highlight "Gott mit Bart" ist bestimmt nicht in einer Synagoge zu finden. Die Thora ist trotz aller Vereinnahmung durch die Christen eine jüdische Schrift. Da die Juden diesem Gebot durchaus Beachtung schenkten, kann man m.E. einen Übersetzungsfehler ausschliessen. Hinter die Annahme, dass die Christen (mit ihren bildlichen Darstellungen von Gott) die Bibel wirklich besser zu interpretieren wissen, darf man ebenfalls ein Fragezeichen setzen. Aber natürlich ist es jedem selbst überlassen, die Bibel nach seinem Verständnis auszulegen. Ich verschwende keinen Gedanken darüber, wie Gott aussehen mag.
      1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 10.07.2016 00:39
      Highlight Highlight Ich meine, man müsste die Tora nicht rollen, würden man darin alle Gottesbildnisse streichen (im Sinne von "du sollst nicht!").

      Nur schon die Idee, dass Gott Gesetze erlässt (wie zB. die von Mose), ist ein Gottesbild. Dass "ER" auch noch als Richter auftritt, zeichnet das Bild eines Depoten. Dazu passt, dass "ER" Adam und Eva aus dem Garten Eden vertrieb. Wieder ein Bild.

      Auch Gott als Schöpfer ("Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.") ist ein Gottesbild. Und die Idee, dass Gott am siebten Tag ruhte, als ob er sich sechs Tage sehr angestrengt hätte. Schon wieder ein Bild.

      usw.
      2 0 Melden
  • Franz0506 09.07.2016 08:12
    Highlight Highlight Es brauch einfach ein gerütteltes Mass von Optimismus dieses Schöpfung als irgendwie per Zufall entstanden zu erklären. Um die Evolution, die unendlich komplexe Weiterentwicklung von den Lebenwesen auch als Zufall zu deklarieren werden Fakten in unerträglicher Weise ignoriert. Und man fühlt sich dabei auch noch intelligent. Man beisst damit in in die Hand von dem, er einem das Essen gibt.
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    9 27 Melden
    • pun 09.07.2016 09:56
      Highlight Highlight Als atheistischer Laugenbrötchenliebhaber würde ich sagen, dass das rechts kein hervorragender Bäckermeister war, sonst hätte er es nämlich noch in Lauge gebadet vor dem Backen. Vermutlich eine Technik, die durch Zufall erfunden wurde. Mit der Komplexität dessen, was du wohl "Schöpfung" nennst halte ich es so, dass im Universum, wo eine unvorstellbar Grösse Zahl an Galaxien mit unvorstellbar vielen Planeten entstanden sind, irgendwo ja eine evolutionsbegabte Lebensform bestehen MUSS. Vermutlich sogar mehrfach.
      15 3 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 11:36
      Highlight Highlight Mein lieber Franz. Dein Versuch, die Evolution lächerlich zu machen, ist leider mit zu wenig Wissen über die zugrundeliegenden Theorien ausgestattet. Niemand behauptet, dass ein Auge von heute auf morgen zufällig entsteht. Man kann die einzelnen Entwicklungsschritte von lichtempfindlichen Zellen bis zum modernen Auge genau nachvollziehen. Da ist nichts Mystisches dabei. Der Zufall sorgt einzig dafür, dass immer neue, winzige Variationen des existierenden entstehen. Was funktioniert und was nicht, wird sehr handfest geprüft und hat nichts mit Zufall zu tun.
      19 4 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 11:47
      Highlight Highlight Vielleicht solltest du mal ein Buch über die Evolutionstheorie lesen. Ich habe sehr viel in der Bibel gelesen um mir ein Bild davon zu machen. Aber ich habe leider nur eine etwas wirre Ansammlung von belanglosen z.T. völlig unglaubwürdigen und widersprüchlichen Geschichten, mit zahllosen Wiederholungen gefunden. Die meisten davon sind literarisch extrem schlecht und echt mühsam zu lesen. Ausserdem ist alles nur vom Hörensagen auf Papyrus gebracht worden. Kein einziger wirklicher Erfahrungsbericht eines Zeitzeugen ist dabei. Und dann sind da noch die Übersetzungsfehler...
      16 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • JoJodeli 09.07.2016 07:42
    Highlight Highlight Es gibt keinen Beweis, dass Gott existiert. Es gibt aber auch keinen Beweis dass er nicht existiert. Schwierig schwierig 🤔
    12 3 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 09:15
      Highlight Highlight Während Gott nicht einen sichtbaren Beweis seiner Existenz hinterliess, sehen wir das Ergebnis von Urknall und Evolution tagtäglich vor uns und können es untersuchen, damit experimentieren usw.
      Auch wenn die Wahrscheinlichkeitsrechnungen nie etwas über den Einzelfall aussagen, kann man doch Aussagen über die Häufigkeit eines Phänomens machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es Gott gibt liegt so nahe bei 0, das es sich kaum lohnt darüber nachzudenken. Die Wahrscheinlichkeit, dass Gott ein bequemes Konstrukt ratloser Menschen ist, liegt demgegenüber bei fast 1. Man muss nicht alles beweisen können
      6 3 Melden
  • The Firefighter 09.07.2016 02:14
    Highlight Highlight Typisch Stamm: viel geschrieben, nix gesagt. Aber mal ehrlich, auch das ist eine Kunst und nicht jeder beherrscht sie.
    25 7 Melden
  • seventhinkingsteps 09.07.2016 00:35
    Highlight Highlight “Isn’t this enough? Just this world? Just this beautiful, complex wonderfully unfathomable world? How does it so fail to hold our attention that we have to diminish it with the invention of cheap, man-made myths and monsters?” -

    - Tim Minchin
    7 2 Melden
  • seventhinkingsteps 09.07.2016 00:31
    Highlight Highlight "Science adjusts its views based on what's observed.
    Faith is the denial of observation so that belief can be preserved."

    - Tim Minchin
    10 6 Melden
  • Spooky 08.07.2016 22:40
    Highlight Highlight Es gibt einen Gott der Reichen, und es gibt einen Gott der Armen. Der Gott der Reichen ist gut und grosszügig. Der Gott der Armen ist böse und ein elender Geizkragen.
    10 12 Melden
  • Randy Orton 08.07.2016 22:38
    Highlight Highlight Herr Stamm, bitte schreiben Sie noch lange weiter. Ihre Kolumnen und Berichte über Religionen und andere menschengemachte Gedankenkonstrukte sind herrlich erfrischend, entlarvend und genau so pointiert geschrieben, dass sie zum Nachdenken und Diskutieren anregen, ohne überspitzt zu wirken. Vielen Dank!
    22 14 Melden
  • gelesen 08.07.2016 22:19
    Highlight Highlight das Gott einen Bart hat, ist doch klar
    da ihn doch ein Solcher gebar
    der Mann mit Bart schrieb das (un)"heilige Buch"
    grad einer derselben der Gott erschuf
    darum kann Gott nur einen Bart haben, ist doch klar
    weil ihn ein solcher gebar

    Fazit: Gott existiert wegen Mann mit Bart, also ist Gott Mann mit Bart
    2 7 Melden
    • _kokolorix 09.07.2016 09:19
      Highlight Highlight @life
      Frauen sind aus der Rippe eines Mannes entstanden, das weiss doch jeder. Hast du schon mal eine Rippe mit Bart gesehen?
      10 1 Melden
    • gelesen 09.07.2016 19:04
      Highlight Highlight wenn Frau/en Gott erfunden/erschaffen/geboren hätte/n
      hätte sie, die Frau, Mutter Gott bestimmt keinen Bart
      und wenn doch, bestimmt nicht denselben wie, der Herr, Vater, Gott.
      Haben Sie einen Bart, li and le li?
      0 0 Melden
  • cassio77 08.07.2016 21:51
    Highlight Highlight Und Gott ist immer männlich, korrekt? Das ist Bullshit-Kino. Ich halte mich eigentlich an den Grundsatz, mir kein Bild von Gott zu machen, weshalb auch? Was bringt es mir? Ich versteh Gott nämlich überhaupt nicht! Wie kann es möglich sein, dass 3 Religionen, die ihn anbeten, sich dermassen bekriegen, und dies noch in seinem Namen?!?
    15 6 Melden
  • Franz0506 08.07.2016 21:47
    Highlight Highlight Nehmen wir an, ihr hört zu wie ein Kind seinen Vater frägt: "Woher kommt dieser Ferrari da . Ihr hört den Vater antworten: "Der ist durch Zufall entstanden". Ihr würdet denken: was ist denn dieser Vater für ein Idiot.
    In der Natur ist aber jedes kleinste Lebenwesen komplexer als ein Ferrari.
    Und Wissenschaftler lehren, dass die Schöpfung eben durch Zufall entstanden ist. Niemand kann es beweisen aber die Evolutionspropheten haben es geschafft, dies als Quasiwahrheit zu etablieren. Ist wirklich intelligent, wer an so viele Zufälle glaubt. Gott kann man in seinen Werken, in der Natur finden.
    15 49 Melden
    • Sapere Aude 08.07.2016 22:06
      Highlight Highlight "Gott kann man in seinen Werken, in der Natur finden." Nicht man, Sie können das, weil sie an Gott glauben, nicht mehr oder nicht weniger. Sie legen sich genau so fest in ihrem Glauben wie die Evolutionspropheten. Dabei widersprechen sich Evolution und Schöpfung nicht einmal. (Ausser man glaubt wirklich daran, die Erde sei in 7 Tagen geschaffen worden und lediglich 6000 Jahre alt). Dass die Natur komplex ist, ist weder ein Beweis der Existenz Gottes, noch das er nicht existiert. Insofern sind auch Atheisten nur Gläubige. Denn ob es nun einen Gott gibt oder nicht ist für uns Menschen irrelevant
      16 15 Melden
    • Furosimo 08.07.2016 22:26
      Highlight Highlight Dann hat der professer in philogenie mich doch tatsächlich eiskalt angelogen 😡😧 und die evolutionsbiogievorlesungen waren auch für nix...
      19 4 Melden
    • Heiner Schmidt 08.07.2016 22:27
      Highlight Highlight Es gibt keinen Gott. Er ist beim Urknall in die Luft geflogen.
      24 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 08.07.2016 21:39
    Highlight Highlight Da steht doch in Artikel der sonderbare Satz:
    Da der Mensch Gott nicht wahrnehmen kann, ist er dazu verdammt, sich ein Bild von ihm zu machen.

    Ist das wirklich so dass wir uns ein Bild machen müssen oder sollten von den Dingen die wir nicht wahrnehmen? Ich rede von heute und nicht von den vergangenen Zeiten.

    Was heisst in diesem Zusammenhang wahrnehmen? sehen? oder spüren? erahnen? oder was?
    5 6 Melden
  • Michael Mettler 08.07.2016 20:22
    Highlight Highlight Danke Hugo. Toller Text. Fachlich brilliant. Grossartig geschrieben. Wow. Fantastisch. Krieg ich ein Autogramm?
    8 16 Melden
    • Marbek 09.07.2016 10:54
      Highlight Highlight So tönt es, wenn einem die Argumente ausgehen. Hast du auch noch etwas Konstruktives zur Diskussion beizutragen?
      2 2 Melden
    • Michael Mettler 09.07.2016 11:43
      Highlight Highlight Sorry, wusste nicht, dass man bei einem Blog über den Bart Gottes eine konstruktive Diskussion führen kann. Hoffe, ich habe dein Samstag nicht allzu sehr versaut. Ansonsten habe ich noch weitere wichtige Themen: Warum hat Jesus Wein und nicht Bier in Wasser verwandelt? Warum hat Kain Abel und nicht umgekehrt ermordet? Warum wurde Jesus Zimmermann und nicht Schreiner? Fragen über Fragen. Viel Freude beim Nachdenken und Diskutieren.
      2 4 Melden
  • Michael Bamberger 08.07.2016 20:04
    Highlight Highlight "Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten."

    Charles de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu
    8 3 Melden
  • StealthPanda 08.07.2016 19:58
    Highlight Highlight Gott ist beides...unendlich groß und winzig klein. Das alles oder nichts...das alpha und das omega. Und wenn ich an Gott denke dann stelle ich mir etwas winziges vor in einem leeren raum...ein kleiner Fleck " Materie" der nach dem Urknall liegen geblieben ist da er keine Anti- Materie mehr fand zur Annihilation. Und da alles aus Materie besteht ist Gott/ Materie überall. Ja ich vergöttere die Wissenschaft ;)
    7 6 Melden
  • Share 08.07.2016 19:48
    Highlight Highlight Beim Bart des Zeus oder Occupy.

    Ja, wenn wir es genau nehmen dann ist Gott in letzter Konsequenz Verwesung.
    4 3 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 08.07.2016 18:15
    Highlight Highlight «Du sollst dir kein Gottesbild machen» ist meines Erachtens ein Übersetzungs-/Interpretationsfehler.

    Richtig wäre m.E.: "Du KANNST dir kein Gottesbild machen."

    Oder islamisch remixed: "Es gibt keinen Gott. Ausser Gott."

    Wobei nicht (voreilig) angenommen (interpretiert) werden darf, dass der zweite Satz den ersten relativieren würde. Das tut er wohl kaum. Vielmehr scheint der zweite Satz den ersten zu bestätigen.

    Anders formuliert: "Es gibt einen Gott, den es nicht gibt."

    Vorstellen kann man sich sowas genausowenig wie man sich auch "Nichts" oder "Alles" nicht vorstellen kann.
    12 4 Melden
  • Maracuja 08.07.2016 17:28
    Highlight Highlight 2) "Wir können nicht anders, als uns Gott mit Bart vorzustellen. " Gilt diese Aussage für

    a) Hipsters?
    b) Bartgeier?
    c) Vertreter von Bartpflegemitteln?

    Um eine allgemein gültige Vorstellung kann es sich nun wirklich nicht handeln. Muslime und Juden dürfte kaum solchen Phantasiebilder nachhängen, schliesslich gilt für erstere, dass "Allah grösser ist", also auch grösser als unsere Vorstellungskraft. Irgendwie scheint bei manchen Christen eine komische Vermischung von Gott und Père Noel stattgefunden haben, von der sie nicht mal lösen können, wenn sie glaubensfrei werden.
    8 3 Melden
  • dracului 08.07.2016 17:05
    Highlight Highlight Ein Bild hilft, ist aber nicht notwendig. JHWH sagt: Ich bin, der ich bin. Oder nach Fromm in Haben und Sein: "Mein Name ist Namenlos". Mir gefällt der Gedanke, wenn einen Gott gibt, dass er alles durchdringt und überall IST und kein externes "Ding" in der Form von Wurm oder Eiffelturm sein muss. Wenn Gott überall ist, gibt es keinen Grund ihn mir vorzustellen. Alles ist Gott - in mir ist Gott. Entscheidend ist, was wir tun mit dem Göttlichen in und um uns und nicht was Gott ist. "Hilf dir selbst, so hilft dir Gott!", ist darum ein wahrlich "göttlicher" Ratschlat. 😉
    19 5 Melden
    • AdiB 08.07.2016 17:49
      Highlight Highlight Top, so wurde es mir immer beigebracht. Besser könnte man es nicht rüberbringen.
      10 6 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.07.2016 17:59
      Highlight Highlight Amen. ;)
      6 6 Melden
  • Maracuja 08.07.2016 17:02
    Highlight Highlight 1) Gut möglich, dass die Mehrheit aller Götter, die die Fantasie der Menschheit beflügelt haben, männlich und bärtig war (gibt es dazu eine Untersuchung?). Aber um zu behaupten, dass man sich Gott nur so vorstellen könne, muss man wohl christlich sozialisiert, männlich und vorzugsweise bärtig sein. Als hätte es nie weibliche Göttert gegeben wie Durga oder tierähnliche wie Ganesha, Sobek, Bastet usw. Sich eine Welt ohne Gott vorzustellen, ist auch für Gläubige durchaus möglich, schwieriger fällt es hingegen vielen (Gläubig od. glaubensfrei) sich eine Welt ohne irdische Herren vorzustellen.
    2 2 Melden
  • Luca Brasi 08.07.2016 16:36
    Highlight Highlight Götter und vor allem Götterväter haben praktisch immer Bart. Odin, Jupiter, der Gelbe Kaiser, etc. Ich glaube Buddha hat keinen Bart? Und einige Kulturen haben die Vorstellung er sei eine Sie (kann man machen). Scheint also mehrheitlich ein menschliches Bedürfnis zu sein. Darum folgen auch so viele Leute dem Blog von Hugo Stamm. ;P
    3 1 Melden
  • AdiB 08.07.2016 16:08
    Highlight Highlight @Stamm, "Könnte ein Pferd zeichnen, sähe Gott pferdeähnlich aus. Und hätte ein Löwe Hände wie ein Mensch, würde Gott einem Löwen gleichen." damit hat sich eher der Philosof ein eigentor geschossen. Denn das Pferd kann nicht Zeichnen, sondern der Mensch. Ein Löwe hat keine Hände wie der Mensch. Der Mensch mit deinem Körper, seelischen und psychische Stärke ist allen anderen Lebewesen überlegen. Daher ist die Schlussfolgerung dass wir Menschen Gottes Ebenbild sind am ehsten. Denn wer ausser Gott ist noch im stande die Welt zu verändern.
    Weil wir Ihm gleichen trägt er wie der Mensch einen Bart.
    5 29 Melden
    • Einer Wie Alle 08.07.2016 16:56
      Highlight Highlight "Wer ausser Gott ist noch im Stande die Welt zu verändern."

      Die Öllobby? Der IS? Trump? Das Bienensterben?
      20 5 Melden
    • AdiB 08.07.2016 17:58
      Highlight Highlight Da Watson anscheinend meinen Kommentar nicht veröffendlicht, obwohl ich nur nach Respekt gegenüber Gott und dessen Anhänger verlangte. Mach ich es kurz.
      Alles was du aufgezählt hast ist der Mensch selbst oder der Mensch trägt die die Verantwortung dafür. Ergo ist ausser Gott nur noch der Mensch, der die Welt verändern kann.
      3 11 Melden
    • Einer Wie Alle 08.07.2016 19:50
      Highlight Highlight Bravo AdiB! Und schon widersprechen Sie sich. Vorher war es nur Gott (entnehme ich mal der Aussage), der die Welt verändern konnte, jetzt sind es bereits die Menschen.

      Folgendes noch zum nachdenken:
      Ich gehe auf die Strasse und sage ich sei der neue Prophet und mein Wort ist Gottes Wort, ich habe 10-15 Verrückte die mir auf Schritt und Tritt folgen, wäre ich verrückt? Woran erkennt man, dass ich Recht habe? Oder Unrecht? Wäre ich ein Verrückter oder der Prophet? Was würden Sie glauben, wenn das heute vor Ihren Augen passiert wäre?
      10 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • john waynee 08.07.2016 15:58
    Highlight Highlight "Da der Mensch Gott nicht wahrnehmen kann, ist er dazu verdammt, sich ein Bild von ihm zu machen."

    Man sieht Herr Stamm hat Gott nie kennengelernt und redet über etwas wovon er offensichtlich keine Ahnung hat.- Traurig aber wahr.
    20 35 Melden
    • Energize 08.07.2016 16:47
      Highlight Highlight Und kennst Gott persönlich? Sag mal hallo von mir.
      36 8 Melden
    • Der Beukelark 08.07.2016 17:08
      Highlight Highlight john bitte erzähl uns wie du gott kennengelernt hast.
      19 2 Melden
  • saukaibli 08.07.2016 15:52
    Highlight Highlight Irgendwie schon gemein, wenn ich auch nur drei Wochen versuche die Existenz des Osterhasen zu beweisen, stecken die mich in die Klappsmühle. Wenn man aber über mehr als 3000 Jahre versucht Gott zu beweisen, passiert einem nichts.
    30 6 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.07.2016 19:13
      Highlight Highlight Gottesbeweis?

      Bitteschön:
      http://blog.zeit.de/mathe/allgemein/gott-existenz-mathe/

      Gott existiert und ist eine Formel. ;)

      Google's Deep-Learning oder IBM's Watson werden die uns vermutlich auch bald den Beweis für den Osterhasen liefern.
      1 6 Melden
    • Maracuja 08.07.2016 20:22
      Highlight Highlight Solange Sie weder Drittpersonen noch sich selbst gefährden, können Sie sich auch über Jahrzehnte unbesorgt der Beweisführung in Sachen Osterhase widmen. Sollten Sie jedoch plötzlich farbige Eier legen, dann besteht allerdings tatsächlich Grund zur Sorge.
      4 0 Melden

Oh, Globuli! Dass Mediziner homöopathisch heilen wollen, ist eigentlich ein Skandal 

In Deutschland kritisieren Ärzte die Homöopathie, eine Apotherkerin verkauft keine Globuli mehr. Und in der Schweiz? Da fehlt oft die Ehrlichkeit. 

Die Fakten sind klar: Manche homöopathische Mittel sind so stark verdünnt, dass sie keine Wirksubstanz mehr enthalten. Das bestreiten auch Vertreter der umstrittenen Methode nicht.

Sie behaupten unter anderem, die Informationen oder Energien der Ursubstanz gingen auf die Trägerflüssigkeit über. Ausserdem potenziere sich die Wirkung durch die Verdünnung.

Das sind abenteuerliche Interpretationen, die jeder wissenschaftlichen Erkenntnis und allen Naturgesetzen widersprechen. Das ist etwa so, als …

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