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JAHRESRUECKBLICK 2015 - NATIONAL - Alt-Bundesrat Christoph Blocher, Mitte, und der Gemeindepraesident von Habkern, Markus Karlen, links, sprechen zusammen mit Schauspielern der Tell-Festspiele den Ruetlischwur waehrend der 1. August-Feier, am Samstag, 1. August 2015 in Habkern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

«Patriot» Christoph Blocher bei der Bundesfeier 2015.
Bild: KEYSTONE

Heilsbringer Blocher mutiert zum Führer

Er schwört die Gefahr einer Diktatur herauf und lenkt davon ab, dass er die Schweiz spaltet.



Wenn seine Parteisoldaten und Fans seine Taten rühmen, huscht ein verklärtes Lächeln über ihr Gesicht und ihre Augen glänzen. Für sie ist er ein Heilsbringer, der das Böse abwenden und die Erlösung erzwingen soll.

Der hemdsärmlige Polterer und empathielose Volkstribun geniesst bei einem beträchtlichen Teil der Schweizer Bevölkerung nahezu einen Heiligenstatus: Christoph Blocher, der (angebliche) Kämpfer der Armen und Entrechteten. Die Verehrung hat pseudoreligiösen Charakter angenommen. Und wie immer, wenn religiöse Attribute im Spiel sind, sollten die Alarmglocken schrillen.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Experte Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei. Neu befasst er sich mit dem Thema wöchentlich auf watson.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

Blocher ist der Personenkult um seine Person nicht unangenehm. Er geniesst den Sonderstatus des Säulenheiligen, der ihm das Gefühl vermittelt, unantastbar zu sein. Ausserdem ist ihm das Religiöse nicht fremd. Er ist in einer Pfarrersfamilie aufgewachsen, sein engster Berater ist sein Bruder Gerhard, seines Zeichens ebenfalls Pfarrer, der noch hemdsärmliger poltert als Christoph selbst.

So tickt Blochers Bruder Gerhard

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YouTube/kneetstr

Der Weg zum Heil geht über Blocher

Blocher der Grosse ist aber nicht nur ein Heilsbringer, er gebärdet sich auch als Führer, der seine Ideologie mit einem Absolutheitsanspruch vertritt: Es gibt nur eine Wahrheit und nur einen Weg zum Heil. Den Weg durch ihn.

Entweder du bist für uns oder  gegen uns. Die Guten drinnen, die Bösen draussen.

Der SVP-Übervater spricht denn auch von einer Aufgabe zur Rettung der Schweiz, die er zu erfüllen habe. Man könnte es auch Berufung nennen. Oder Mission.

Auch das Prinzip ist bekannt: Es gibt (fast) nur Freunde oder Feinde: Entweder du bist für uns oder gegen uns. Die Guten drinnen, die Bösen draussen. Grautöne? Fehlanzeige.  

Blocher und seine Partei unterscheiden streng nach weissen und schwarzen Schafen. Die weissen kicken die schwarzen aus dem heiligen Territorium. Die Farbe entscheidet, menschliche Kriterien haben im Kampf um die einzig gültige Wahrheit keinen Platz.

Roger Köppel als Zuchtmeister von Blocher

Dieses System wendet Blocher auch nach innen an. Wer in der SVP nicht spurt, wird diszipliniert und an die Kandare genommen. Als Zuchtmeister hat er Roger Köppel engagiert und ihm die Weltwoche als potentes Vehikel zur Verfügung gestellt: Parteisoldaten, die von der Linie abweichen, nicht die nötigen Opfer erbringen oder sich zu wenig hart kasteien, werden öffentlich an den Pranger gestellt. Sie gehören zum Beispiel der Weissweinfraktion an, die sich schon mal am Stammtisch zuprosten, statt Unterlagen zu studieren oder Unterschriften zu sammeln.

Früher wagten Berner SVP-Kämpen gelegentlich einen kleinen Aufstand gegen das Diktat aus der Hochburg in Herrliberg. Die Zeiten sind längst vorbei. Heute stehen sie stramm und salutieren devot Richtung Zürich.

Das Prinzip Blocher funktioniert nicht ohne Sand. Diesen streut er seinen Wählerinnen und Wählern in vielen Vorträgen, Reden und Interviews mantramässig in die Augen. So wettert er bei jeder Gelegenheit gegen die «classe politique», also die da oben, die Mächtigen, Reichen und Privilegierten.

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Privilegien für die Mächtigen und Reichen

Dabei lenkt er geschickt von der Tatsache ab, dass Blocher der vielleicht Mächtigste im Land ist, zu den Reichsten gehört und Privilegien geniesst wie kaum ein zweiter. Er kämpft für Steuererleichterungen der Reichen und Unternehmen. In beiden Fällen profitiert er tüchtig. Zahlen müssen dann die Rechnung die Unterprivilegierten, die seiner Partei wieder die Stimme geben.

Seine messianische Pose garniert er geschickt mit Anker-Helgen aus seiner millionenschweren Bildersammlung. Der PR-Trick funktioniert, die SVP reiht Wahlsieg an Wahlsieg.

Kürzlich packte Blocher in populistischer Manier die ganz grosse Propaganda-Keule aus. Die Schweiz sei auf dem Weg zur Diktatur, verkündete er. Die versteckte Botschaft dahinter: Ohne mich ist Helvetia verloren. Schart euch hinter mich, ich zerschlage als Robin Hood das dämonische Kartell. Seine messianische Pose garniert er geschickt mit Anker-Helgen aus seiner millionenschweren Bildersammlung. Der PR-Trick funktioniert, die SVP reiht Wahlsieg an Wahlsieg.

ZUR MELDUNG DES „SONNTAGSBLICK“, WONACH CHRISTOPH BLOCHER SEIN AMT ALS VIZEPRAESIDENT DER SVP ABGEBEN WERDE, STELLEN WIR IHNEN AM SONNTAG, 10. JANUAR 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Alt-Bundesrat Bundesrat Christoph Blocher praesentiert an seinem Wohnsitz hoch ueber Herrliberg (ZH) am Mittwoch, 25. Juni 2008 sein Portraet fuer die Ahnengalerie des Kanton Zuerich. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Gehört zu den reichsten Menschen im Land: Blocher in seiner Villa in Herrliberg.
Bild: KEYSTONE

Doch wie ist das wirklich mit der drohenden Diktatur? Er unterstellt seinen Gegnern diktatorisch Tendenzen und lenkt davon ab, wo das Diktat tatsächlich ausgeübt wird: In Herrliberg.

Da lachen ja die letzten Hühner 

Apropos Diktatur: Eigentlich müssten die Hühner selbst im entlegensten Bauernhof über Blochers Drohgebärde lachen. Wenn es ein Land auf der Welt gibt, das sich mit seiner Staatsform gegen diktatorische Allüren machtsüchtiger Politiker gewappnet hat, ist es die Schweiz. Die Konkordanz-Regierung aus allen grossen Parteien und die direkte Demokratie sorgen dafür, dass extreme politische Strömungen bei uns kaum eine Chance haben. Es sei denn, ein Mann aus dem Holz eines Blochers setze alles daran, die Schweiz umzupflügen.

Den anderen Politikern und Parteien diktatorische Gelüste zu unterstellen, ist die beste Methode, von den eigenen Allüren abzulenken. Erstaunlich nur, dass die 30 Prozent der SVP-Wähler das Ablenkungsmanöver nicht erkennen. Wenn die Gefahr einer Diktatur in der Schweiz besteht, so geht sie auch vom Stimmvolk aus, das die aktuelle politische Grosswetterlage nicht richtig zu analysieren vermag.

Durchsetzungs-Initiative ist die Zerreissprobe für die Schweiz

Blocher scheint endlich am Ziel seiner politischen Träume angekommen zu sein: Bei der Spaltung der Schweiz. Alle seien gegen die SVP, frohlockte er. Nämlich bei der Durchsetzungsinitiative. Er träumt natürlich davon, dass er und seine auserwählten Gläubigen gegen den Rest der Schweiz gewinnen.

Dass dieses Freund-Feind-Denken eine Zerreissprobe für die viel beschworene direkte Demokratie werden könnte, kümmert den Superpatrioten wenig.

Für ihn als neuen Messias besteht kein Zweifel, wer auf der rechten Seite steht, wer moralisch im Recht ist. Hauptsache, er gewinnt und baut seinen Machtbereich aus.

Dass sich Patriot Blocher darüber freut, gegen den Rest der Schweiz zu kämpfen, zeigt seine ideologische Verhärtung und seine politische Geisteshaltung. Es ist Zeit, den Volkstribun an der Urne zu stoppen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • ramonke 18.02.2016 14:00
    Highlight Highlight ob tell erfunden ist oder nicht, kann niemand mit gewissheit sagen. was man aber sicher sagen kann, ist dass schiller die geschichte sicher nicht erfunden hat. bei heidi ist das was anderes. die geschichte wurde 1880 von johanna spiry geschrieben.

    formulieren sie mal aus. was meinen sie mit DI? könnten sie etwa die DSI meinen? Die durchsetzungsinitiative?
    systemwechsel? hä?
    9 29 Melden
  • minsänfdezue 18.02.2016 12:53
    Highlight Highlight Ich scrolle und scrolle und scrolle... und finde einfach keinen Kommentar, der etwas mit dem Artikel zu tun hat. Wie einst beim Tagi. Schade.
    12 9 Melden
    • rodolofo 19.02.2016 08:16
      Highlight Highlight Hat denn Dein Kommentar etwas mit dem Artikel zu tun?
      Ausserdem übertreibst Du sensationslüstern, wenn Du sagst, kein Kommentar nehme auf den "Leitartikel" Bezug!
      Sind wir hier in der "Arena", wo Moderator Preuer als Dompteur Polit-Raubtiere mit knallender Peitsche dazu bringen will, artig auf den zugewiesenen Sitzplätzen zu bleiben?
      In unseren Gesprächen "über Gott und die Welt" dürfen wir unseren Gedanken ruhig etwas Auslauf gewähren! Vielleicht gelingt uns dabei ja tatsächlich so was wie Erkenntnisgewinn?
      Viele Zeichen haben wir für unseren Auslauf ja nicht zur Verfügung.
      Also Schluss jetzt
      11 6 Melden
  • andersen 17.02.2016 20:25
    Highlight Highlight Kinder brauchen nicht der Wilhelm Tell als ein Vorbild.
    (Er ist ein fiktive Gestalt, die von Friedrich von Schiller erfunden ist).
    Kinder brauchen Zuneigung und Wärme.

    Eine Frage, die jeder sich vielleicht stellen könnte:

    Wieso hat die Opferschutzhilfeorganisationen der DI nicht unterstützt?
    14 14 Melden
    • ramonke 18.02.2016 08:30
      Highlight Highlight tell wurde nicht von schiller erfunden! die tell geschichte existiert seit dem 15 jahrhundert. schiller wurde erst 1759 geboren. erstmals taucht die geschichte 1472 auf. informieren sie sich bevor sie hier sowas erzählen. immer der gleiche stuss von leuten wie ihnen!
      17 12 Melden
    • andersen 18.02.2016 10:10
      Highlight Highlight Was Sie nicht schreiben, wahrscheinlich werde Sie vielleicht auch hier behaupten, dass Heidi auch nicht frei erfunden wurde.
      Item.
      Die Frage lautete, anderes Formuliert:
      Warum waren die Opferschutzhilfeorganisationen bei der lancieren der DI nicht dabei?
      Die Antwort ist einfach, hier geht es um vieles mehr, eben um ein Systemwechsel.
      Und das merken die Leute jetzt.
      13 12 Melden
    • ramonke 18.02.2016 16:39
      Highlight Highlight ob tell erfunden ist oder nicht, kann niemand mit gewissheit sagen. was man aber sicher sagen kann, ist dass schiller die geschichte sicher nicht erfunden hat. bei heidi ist das was anderes. die geschichte wurde 1880 von johanna spiry geschrieben.

      formulieren sie mal aus. was meinen sie mit DI? könnten sie etwa die DSI meinen? Die durchsetzungsinitiative?
      systemwechsel? hä?
      2 11 Melden
  • andersen 17.02.2016 11:24
    Highlight Highlight Nun, es wird langsam peinlich, wie stellt die Schweiz sich im Ausland dar:

    Der Kampf der Schafen.

    16 14 Melden
  • rodolofo 17.02.2016 08:00
    Highlight Highlight Also dieser BFS-Schafzüchter arbeitet mit einer "Berner Linie" (die haben breite, stark behaarte Köpfe und markante schwarze "Brillen", die etwas von "Totenköpfen" haben) und mit einer "Zürcher Linie" (die haben schmale, gräulich-dunkle Köpfe) und sehen aus, wie helle "Jura-Schafe".
    Auch Rassezüchter müssen für das Erreichen von hohen Punktzahlen und gesunden Tieren zu viel Inzucht vermeiden!
    Als Gegenbeispiel hatte ich mal von einem aus Portugal eingewanderten Schafzüchter einen Bock ausgelehnt, der wirklich alle Schaftypen in sich vereint hatte.
    Mir gefiel dieser Schafbock ausserordentlich!
    4 8 Melden
  • rodolofo 17.02.2016 07:52
    Highlight Highlight Als "Schäfeler" sage ich jetzt folgendes:
    Ich habe gerne bunt gemischte Schafherden, da ich kein Anhänger von Rassezucht bin.
    Aber wenn gewisse Züchter eine solche Rassezucht betreiben wollen, dann habe ich auch nichts dagegen.
    Ich arbeite zur Zeit mit einem BFS-Schafzüchter ("Braunköpfiges Fleisch-Schaf", heisst tatsächlich so...) zusammen.
    Diese Schafe sind lustig anzusehen. Sie sind schmutzig-weiss und haben um die Augen wie schwarze Brillen. Auch an der "Schnöre" sind sie schwarz. An den Beinen sind sie ebenfalls schwarz. In der Dämmerung sehen sie aus, wie Dämonen.
    15 4 Melden
  • Pasionaria 16.02.2016 23:11
    Highlight Highlight ALIENUS
    am 13.2.16 um 21.....h

    Einmal mehr ist Deine Etymolyse 'unseres' blockierend, stets blökenden Holzklotzes herrlich brisant.

    Zurück zum Bild, wie sagt man so schön: ein Holzklotz kann rauchen, doch soll er lodern, müssen es mehrere sein..... > erschütternd, dass dieser Depp seine mitblökenden Schafe problemlos auf und zu Albisrüetli findet.
    Das Französische ansprechend, meinst Du wohl den 'blochet' > die Zange. Wofür sind eigentlich Zangen, weniger zum Hämmern...., dafür zum Nieten herauszuzwicken!
    10 5 Melden
  • Share 16.02.2016 23:07
    Highlight Highlight Ich garniere die Pose auch. Ohne Erfolg. Irgendetwas mache ich falsch. Vielleicht liegt es daran, dass der Personenkult seinen Ursprung im Leben in Kasten hat. So wie in Indien. Jedem seine Kaste. Vielleicht sollten die Menschen etwas genauer über das Leben mit Kasten lernen. Lässt sich Kasten eigentlich durch Auto, Facebook und Panicroom ersetzen? War es nicht Herr Blocher der sich als erster im Auto filmen liess? Habe ich da etwas falsch abgelegt? Wie alt ist die SRF Doku? Braucht es da noch einen PR-Trick?
    2 1 Melden
  • andersen 15.02.2016 23:52
    Highlight Highlight Korrektur:

    Exekutiv-Aufgaben.
    1 0 Melden
  • andersen 15.02.2016 23:49
    Highlight Highlight Richtig, Spooky Red, denn alle Wissen bereits, dass Rechtpopulisten sich für Exukutiv-Aufgaben völlig ungeeignet sind.
    Die Frage zum Bild:
    Oft sind es Wähler, die von unterste Schicht kommen und sie fühlen, dass sie durch der Blocher der Unsicherheit überwunden hat, somit wird es zur ein Personenkult.
    Dieser Gefahr soll der SP und der CVP erkennen und mehr in der Bildung investieren und die Rolle der Verantwortung übernehmen.
    Weil Verantwortung und Demokratie sind Fremdwörter für Populisten, weil sie werden immer wieder Feindbilder aufbauen.
    13 2 Melden
    • rodolofo 16.02.2016 06:41
      Highlight Highlight Das finde ich jetzt auch wieder "ein Feindbild malen"...
      Das Wort "Populist" hat auch den Aspekt von "so reden, dass es auch "Normalsterbliche" verstehen".
      So gesehen ist auch der Astrophysiker Harald Lesch ein Populist, weil er Wissenschaft in einer verständlichen Sprache und erst noch unterhaltsam vermitteln kann.
      Es kommt doch darauf an, was eine Person mit ihrem Populismus bezweckt!
      Verwendet sie das Werkzeug des "Populismus" wie ein "Sackmesser für den Nahkampf", oder verwendet sie den Populismus als überspitzte Karikatur, um Zustände zu verdeutlichen, oder um uns zum Lachen zu bringen?
      10 5 Melden
  • Spooky 15.02.2016 21:51
    Highlight Highlight Eine Schimpftirade gegen Blocher auf Watson - das nennt man "Wasser in den Rhein schütten". Das bringt rein gar nichts.
    9 19 Melden
    • rodolofo 16.02.2016 06:43
      Highlight Highlight Und noch weniger bringt es, zu sagen, dass das gar nichts bringe.
      denn das ist nur die destruktive Steigerung zum Nihilismus von desillusionierten Zynikern ohne einen Rest von Leidenschaft.
      14 6 Melden
    • Spooky 16.02.2016 17:53
      Highlight Highlight Noch weniger bringt es, mich als Nihilist und als desillusionierten Zyniker zu beschimpfen, nur weil ich in einem Kommentar von der offiziell anerkannten Meinung auf Watson abweiche. Mein Credo lautet: "Eigentum ist Diebstahl" oder auch: "Die Erde gehört niemandem". Ich bin - meiner Meinung nach - kein Zyniker, sondern ein Utopist.

      5 14 Melden
    • Alienus 16.02.2016 20:39
      Highlight Highlight Hier die zwingende Notwendigkeit wegen Wasser schütten:

      "Da sprach Jesus zu ihm; Stecke dein Schwert an seinen Ort! denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen."

      Matthaeus 26:52 (Lutherbibel, Ausgabe 1912)
      4 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 15.02.2016 21:27
    Highlight Highlight Frage zum Bild:

    Was macht denn dieser kurzgeratene Schwabe bei den vier grölenden Urkantönlern mit diesem zweihändigen Schwert?
    13 5 Melden
    • zoe... 16.02.2016 10:18
      Highlight Highlight Irgendwie peinlich... bis ich begriffen habe dass es ein Schwert ist hat es gedauert... ich nahm an es sei ein Trottinett oder ein Griff von einem Rollator... und das wo oben rausguckt ein Mikrophon.... aber ein SCHWERT...
      ich dachte die haben die tappen oben weil einer eine runde geschafft hat....
      8 1 Melden
    • Alienus 16.02.2016 11:32
      Highlight Highlight Ach zoe…

      Beim Blocher ist immer Vorsicht mit seinen Historienphantasiealbträumen angebracht!

      Diese Art des Bihänders ist eine deutsche Erfindung. Zu dem „Rürtlischwur“ kommt es ca. 200 Jahre zu früh.

      Das Standartenbändchen mit den lustigen weißen Kreuzen auf rotem Grund waren ca. 500 Jahre das Feldzeichen des Heiligen Römischen Reiches. Da damals die Eidgenossen im HRR eingebunden waren geht das schon i. O.

      Knöpfe an den Hemdsärmeln gab es damals auch noch nicht.

      Und es bleibt noch weiterhin die Frage offen, was der eine Schwob unter den vieren Alemannen(?) denn anstellen möchte?
      8 2 Melden
    • Pasionaria 16.02.2016 12:49
      Highlight Highlight Gute Frage: ich interpretiere den ' kurzgeratene Schwaben' als Leithammel der mit seinen Schafen um die Wette blökt und dabei auf's heilsbringende Kreuz schwört. Passt eigentlich alles prima zusammen.

      Uebrigens passend dazu, auf die Frage an Leithammel Blocher: «Wer war der erste Mensch?» - seine Antwort: «Willhelm Tell!» - «Ja haben Sie denn noch nie etwas von Adam und Eva gehört?» - «Ja, meinten Sie MIT den Ausländern?»

      11 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • 1337pavian 15.02.2016 12:39
    Highlight Highlight Habe ein paar Kommentare mitgelulzt, es war nice.

    Aber plötzlich fällt es wie Schuppen von den Augen:
    Am Bergli oben legen sie das Ja ein, halten sich die zeichnenden Bäuche.

    Auf der Strasse wird die Stimmung immer nur schärfer.

    Die Ungleichheit werden wir so nicht bekämpfen.
    Haltet euch immer die Geschichte vor Augen; es reicht nicht, nur für sich selbst einzustehen!

    Viel Glück
    6 0 Melden
  • malu 64 14.02.2016 23:32
    Highlight Highlight andersen/ Schön, das bei dir zu
    Hause ein Schweizer eine Brücke
    gebaut hat. Aber das hätte jeder
    andere Brückenarchitekt auch
    geschafft. Egal aus welchem Land.
    Wichtiger ist, dass zwischen den
    Menschen wieder Brücken gebaut
    werden, dass man versucht fremde Kulturen zu verstehen und
    die Leute ihre Religion so ausleben
    können, wie es unsere Gesetze
    zulassen.
    11 0 Melden
  • malu 64 14.02.2016 20:45
    Highlight Highlight rodolofo/ Mir passt diese Entwicklung auch nicht. Meist
    bekommt der die Ware, der den
    höchsten Preis bezahlt. Leider
    sind fast alle grossen Schweizer
    Konzerne unter der Führung von
    Ausländern. Die Aktienmehrheit
    oder auch nur Anteile haben
    meist Ausländer. Die wirtschaftliche Zukunft der Schweiz liegt schon lange in
    ausländsicher Hand. Im Gegenzug
    zerstören Schweizer Konzerne
    auf allen Kontinenten Land und
    Menschen. Dies lässt sich nicht
    mehr aufhalten auch wenn uns
    das manche Leute glauben
    lassen wollen. Hauptsächlich
    die Rechten sparen schon seit
    Jahren bei der Bildung. Genau das
    einzige Gut, dass uns geblieben ist.
    Eine gute Ausbildung kostet Geld.
    Wit hätten heute sicher mehr Schweizer in Spitzenpositionen.

    12 0 Melden
    • andersen 14.02.2016 22:47
      Highlight Highlight Ach, liebe malu 64, es gibt doch so vieles, die man nicht mit Geld kaufen kann.
      Anstand, Respekt und Liebe.

      Starten Sie doch ein Initiative, dass Sie mehr Geld für die Bildung möchte.
      Die Gewerkschaften werde Sie dabei unterstützen.

      Übrigens es war ein Schweizer, die der grösste Brücke in Dänemark gebaut haben, darüber sind wir sehr dankbar.
      1 4 Melden
    • andersen 15.02.2016 09:37
      Highlight Highlight Was der Aussenminister von der Schweiz leistet, ist der tägliche Brückenbauen.
      Die Initiative DI handelt sich nur um der Inländervorrang.
      Der SVP werde immer wieder der "Schwarzen Schaf" aus der Mottenkiste rausholen, wegen dem sind sie der grösste Partei geworden.
      Der SVP ist keine Brückenbauer.
      Weil sie keine Verbindung zwischen PZF, Kapital, Dienstleistungen und Güter sieht.
      Globalisierung ist eine Chance und ein grosser Herausforderung, die Gegner ist IS und die Bürgerbewegungen, die meinen, das sie von der Selbstbezogenheit überleben werden.
      5 0 Melden
  • Billy the Kid 14.02.2016 20:28
    Highlight Highlight Die latente Sorge vor "Überfremdung" - selbst wenn das Wort selber inzwischen verschwunden ist - unterstreicht schliesslich die Bedeutung einer weiteren prägenden Vorstellung: Es ist das Bewusstsein, dass dieses Land klein und eng ist... Der entscheidende Punkt aber ist, wie häufig dieses Faktum wiederholt wird...
    Welcher Geist regiert also die Schweiz? Angetrieben wird er jedenfalls von den Erwartungen und Sorgen eines Landes, das sich in vieler Weise als sehr eingeschränkt wahrnimmt. Das sich seiner Reichtümer nie ganz sicher geworden ist. (Wer regiert die Schweiz, Hier und Jetzt)
    6 0 Melden
  • Thomas Binder 14.02.2016 17:49
    Highlight Highlight Die Adepten des Selbstherrli(bergis)chen sind mehrheitlich keine Gegner der Demokratie. Sie sind die Verlierer der unmenschlichen asozialen neoliberalen Globalisierung. Verlassen von den einst Bürgerlichen und den einst Sozialdemokraten, heute mehrheitlich Lakaien der (neo)feudalen respektive Vertreter der intellektuellen Elite, gehen die Verlierer der Globalisierung ausgerechnet einem Gewinner dieser Globalisierung auf den Leim, der sich scheinbar für sie, in Wahrheit für nichts anderes interessiert als für sich selber, für seine Macht und für seine narzisstische Rache an der Elite.
    52 1 Melden
    • Billy the Kid 14.02.2016 18:48
      Highlight Highlight Sie haben es auf den Punkt gebracht. Das Erschreckende ist, dass es sich offensichtlich um ein globales Phänomen handelt. Bei den Amerikanern kommt der Faschismus im Gewande von solchen Gestalten wie Donald Trump und den religiösen Fundis, bei uns kommt er im Gewande des Volkstribuns Blocher und seinen Lakaien, die nach dem alten Rezept "divide et impera" vorgehen.
      38 0 Melden
    • Thomas Binder 14.02.2016 20:47
      Highlight Highlight Selbstverständlich ist die Abwehrreaktion auf die Globalisierung eine globale. Es braucht einen dritten Weg zwischen asozialem Neoliberalismus und Rechtsnationalismus, die Heilung des Kapitalismus, zurück zur sozialen Marktwirtschaft, in welcher die Wirtschaft dem Menschen dient, nicht umgekehrt. Diesen dritten Weg zeigen bisher am ehesten Bernie Sanders, Jeremy Corbyn und Yanis Varoufakis auf.
      Es braucht schleunigst eine zumindest paneuropäische basisdemokratische Bewegung vernünftiger verantwortungsvoller Menschen. Sonst wird uns der Raubtierkapitalismus noch in einen dritten WK stürzen.
      22 0 Melden
  • kiawase 14.02.2016 17:22
    Highlight Highlight es hat ja schon etwas unterhaltsames wenn sich dieser Feudalherr als vertreter der Eidgenossen verkauft wenn ebendiese sich for Jahrhundeten von selbigen befreit haben.... kommentare bitte!
    36 0 Melden
  • andersen 14.02.2016 15:53
    Highlight Highlight Üble Nachrede hat nie Glück gebracht.
    Da nützt selbst ein breiten Grinsen nichts.
    Rechtspopurlisten werde der EU nicht diktieren.
    10 2 Melden
  • andersen 14.02.2016 15:27
    Highlight Highlight Mein Onkel war Major im Nato.
    Er würde gerne der Blocher fragen:

    Wer glaubst du eigentlich zu sein?
    10 5 Melden
    • rodolofo 14.02.2016 17:43
      Highlight Highlight Mögliche Antwort von "Pitbull" Blocher:
      "Hää? Iich bi de beschd Bundesraot xii und übrigens:
      De Ueli Muurer isch de Chef fo de beschde Armee fo de Wält xii!
      Aber jezzd hätter kei Luschd mee.
      Und iich ferplämmpere doch nöd miini Ziit i demm Schwäzzklupp dao z Bäärn!
      Miis Folkk zeigd dene scho nao de Meischder!
      Und miin Brüeder isch scho mit siim Sakkmässer paraatt för de Naokampf!"
      24 3 Melden
  • Billy the Kid 14.02.2016 15:04
    Highlight Highlight Der Gleichförmigkeit im Aufbau seiner Reden entsprach der Monotonie der Affekte, und niemand kann wissen, was daran persönliche Fixierung und was psychologische Überlegung war. Noch die Lektüre seiner überarbeiteten Ansprachen aus jener Zeit vermittelt etwas von jener suggestiven Atemlosigkeit, mit der er die hundertfältigen Ressentiments, die ihn erfüllten, in immer die gleichen Anklagen, Vorwürfe, Racheschwüre umsetzte:"Es gibt nur Trotz und Hass, Hass und wieder Hass!", rief er einmal, und wiederum machte er sich das Prinzip der verwegenen Umkehrung zu eigen... (J. Fest, Hitler)
    18 3 Melden
  • rodolofo 14.02.2016 13:09
    Highlight Highlight Zur Stärkung im Kampf gegen die "Sünelitempler-Sekte (STS)" dieser link:
    http://tvprogramm.srf.ch/details/b36eea21-5303-4939-90a0-36bd2714dfc4
    8 0 Melden
  • Thomas Binder 14.02.2016 11:33
    Highlight Highlight Nicht die fehlende Vernunft, Intelligenz oder das fehlende Verantwortungsgefühl ist das Problem, es ist vielmehr die Verblendung durch den schweren Narzissten. Dessen Adepten können am ehesten verstanden werden als "aus unsterb­licher Liebe Blinde, eben Verblendete“.

    Grundsätzlich ist jeder Mensch mit Empathie hierfür, für die Liebe, empfänglich, der Gebildete etwas weniger als der Ungebil­dete, der empathiearme bis -lose schwere Narzisst, der Liebe nur vom Hörensagen kennt, dagegen nicht. Die Vorausset­zung für Verblendung ist Sympathie, der beste Schutz vor ihr ist Antipathie.
    5 3 Melden
    • Thomas Binder 14.02.2016 11:39
      Highlight Highlight Es ist weder sinnvoll, notwendig noch zielführend, den Verblendeten beispielsweise als "Idioten" zu entwerten und diesen dadurch in seiner bisweilen wahnhaften Verblendung zu bestärken. Konstruktiv und deshalb immer angebracht ist nur, ihn verstehen zu wollen und dem Verblendeten Sympathie entgegen zu bringen, etwa im Sinn von: "Hey, Du bist ein genauso vernünftiger, gescheiter, guter Mensch wie ich. Ich verstehe auch Deine Wünsche, Träume, Sehnsüchte, Bedenken, Sorgen, Ängste und Nöte sehr gut, und ich habe und fühle diese alle irgendwie doch auch. Den­noch sehe ich dies etwas anders..."
      7 5 Melden
  • malu 64 14.02.2016 05:48
    Highlight Highlight Mit urschweizerischen Mitteln wird
    die heile Welt zelebriert, welche es
    mit allen Mitteln zu verteidigen
    gilt. Wer ein bisschen weiterdenkt
    und schon mal über den Rand des
    Suppentellers geschaut hat, gilt als subversiv und feindlich.
    Permanent wird eine Stimmung
    der Verunsicherung geschaffen.
    Das Fremde werde die Schweizer
    Werte zerstören. Doch genau mit
    diesem engstirnigen Verhalten,
    schiessen wir uns ins Abseits.


    36 3 Melden
  • thompson 14.02.2016 01:05
    Highlight Highlight Ich bin dankbar dass Blocher und die SVP unsere Werte stärkt und gegen linke und kosmopolitische Kräfte kämpft..
    Immerhin hat er schon mehr Arbeitsplätze geschaffen, als alle Sozis seit 1917 zusammen.
    12 83 Melden
    • Bruno Wüthrich 14.02.2016 11:19
      Highlight Highlight Lieber Thompson;
      Sicher hast du konkrete Zahlen, die deine Aussage untermauern.
      Oder schwafelst du einfach saublödes Zeug daher?
      42 6 Melden
    • Duweisches 14.02.2016 11:19
      Highlight Highlight Mit was genau? 😂
      18 0 Melden
    • malu 64 14.02.2016 15:20
      Highlight Highlight In der Art wie Donald Trump!
      Ich möchte die Biografie dieses
      selbsternannten Saubermanns
      mal genau unter die Lupe nehmen. Ich glaube nicht, dass
      das enorme Vermögen von Blocher ohne moralische oder
      vielleicht sogar ungesetzliche
      Methoden erschaffen wurde.
      Er verwendete mehr Zeit für
      die Politik statt in seinem Unternehmen.
      20 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 13.02.2016 21:38
    Highlight Highlight 3/3

    Es ist zwar auch nur eine von etlichen Herleitungen des Begriffes Blocher, aber es ist m. E. wohl die am besten passende. Nicht umsonst gibt es die Lebensweisheit vom „Klotz am Bein“!

    Nun, sicherlich wird balb die Zeit kommen, dass ein reines Schweizerkind laut ins Schweizerland hinein ruft: Der Blocher hat ja keine Kleider an. Der ist ja doch nackig, der falsche König.

    Im Foto oben im Text von H. Stamm ist der Christoph mit einem zweihändigem Schwert dargestellt, mit dem üblichen nicht durchs Köpfen gerichtet wurde, aber er selbst würde einen passenden Hack-Klotz dafür geben.
    26 5 Melden
  • Alienus 13.02.2016 21:36
    Highlight Highlight 2/3

    Tja, es ist der grobe Holzklotz gemeint! Die hölzerne schwere Fußfessel der Gefangenen. In der Darstellung z. B. von J.G. Krünitz seiner Encyclopädie von 1773 findet man: „Bloch, Fr. Bloc, bedeutet ein unförmliches, grobes, starkes, bald kurzes, bald langes, festliegendes oder stehendes Stück eines harten Körpers, es mag nun Holz ….. oder etwas anders, sein. …..“

    Nun, nicht ohne Hintersinn möchte man auf die darauf basierende Blockade der schweizerischen Politik hinweisen, die der Christoph Holzklotz mit so Inbrunst vorantreibt. Blocher, der Klotz am Bein der helvetischen Politik.
    24 6 Melden
  • Alienus 13.02.2016 21:35
    Highlight Highlight 1/3

    Ja, das Schicksal ist seltsam. Da bereitet es einer Nation eine harte Prüfung, andererseits offeriert es dem Kundigen aber auch die kryptische Wahrheit über das entsprechend gemeinte Subjekt: Ch. Blocher.

    Da braucht man sein Verhalten nicht zu analysieren, wenn man untersucht, was das Schicksal mit seinem Geschlechtsnamen angestellt und ihn dadurch so hart gestraft hat. Nun, Blocher, dieser schwäbische Name hätte schon Brisanz in sich.

    Untersucht man weiter, entstammt dieser aus dem franz. Sprachschatz, welcher wiederum in der germanisch-fränkischen Herrschersprache entstammt.
    14 6 Melden
  • malu 64 13.02.2016 21:05
    Highlight Highlight Kaiser Blocher mit den drei
    Eidgenossen.
    Gründung der neuen Schweiz.
    24 4 Melden
  • Keiko 13.02.2016 19:12
    Highlight Highlight Werde manchmal den Verdacht nicht los, dass Herr Blocher seine Abwahl als Bundesrat immer noch nicht verdaut hat. Seither ist er, meines Erachtens, auf einem persönlichen Rachefeldzug. Bei der DSI wird hoffentlich der verbitterte, alte Mann und seine Partei eine deftige Niederlage einstecken (nicht's gegen alte Leute). PS: Sorry Chrigi...nicht persönlich gemeint...es geht um die Schweiz ;-)
    68 14 Melden
  • Addix Stamm 13.02.2016 18:28
    Highlight Highlight Wenn ich Blocher so zuhöre, dann zweifle ich manchmal, ob er genug Intelligenz besitzt, um sein Vermögen zu rechtfertigen.
    Es könnte daher sein, dass er gewissse Helferleins besitzt. Sei es aus der Rüstungsindustrie oder aus dem Bankensektor.
    Diejenigen Leute, die nicht nur Geld besitzen sondern auch kontrollieren, brauchen manchmal jemadnen der die Drecksarbeit macht.
    Z.B als Bundesrat den Schredder zu bedienen oder von sonstigen, dunkle Kapiteln abzulenken.
    Komischerweise hat jedes Waffenexportland jemanden, der für Unruhe sorgt.
    Bei uns wird bald die innere Sicherheit gefährdet.
    53 20 Melden
  • pamayer 13.02.2016 18:19
    Highlight Highlight habe ich letzte woche als kommentar verfasst: ich sei gespannt, die der sektenspezialist hugo stamm die svp als sekte sähe...
    voilà der artikel dazu, besten dank!
    52 12 Melden
  • wasylon 13.02.2016 17:56
    Highlight Highlight Diktatur der Stimmbürger? Da lachen ja die Hühner. Wie sollte das gehen in der Schweiz......in einem Land mit Minderheiten?
    Diktatur Tendenzen sehe ich in der Bundesverwaltung. Der Verwaltungsapparat nimmt dem Bürger Stück für Stück Freiheit, sagt wie man zu leben hat ,was man essen soll usw.
    23 100 Melden
    • wasylon 13.02.2016 19:33
      Highlight Highlight Nein je Verwaltungsangestellte es hat um so mehr Vorschriften und Bürokratie gibt es. So kann sie die Verwaltung wunderbar selbst beschäftigen. Die Bürger sind mündig genug sie brauchen keinen Nannystaat.
      8 24 Melden
  • Die Super-Schweizer 13.02.2016 17:56
    Highlight Highlight Hinter den Heilsversprechen verbergen sich eher niedrige Interessen....
    User Image
    56 6 Melden
    • TanookiStormtrooper 13.02.2016 19:43
      Highlight Highlight Also der Toni steckt noch in der Trotzphase...
      Play Icon
      30 3 Melden
    • Rowger 14.02.2016 17:32
      Highlight Highlight @TanookiStormtrooper
      Trotzphase? User trotza und stämpfela han i vo det no nid viel anders erlebt 😂
      8 0 Melden
  • Herbert Anneler 13.02.2016 17:50
    Highlight Highlight Drohend meinte Blocher, wir würden es 2019 (Neuwahlen) büssen, würde die DI abgelehnt. Im
    Klartext: Vielleicht verliere ich am 28. Feb. eine Schlacht, aber den Krieg werde ich gewinnen. Kurz: Blocher ist im Krieg. Gegen wen? Gegen alle, die sein Spiel von Glaube ("Rettung des Vaterlandes"), Hoffnung (dass das Rad der Zeit zurückgedreht wird) und Hass (auf Ausländer als Sündenböcke, weil die Hoffnungen unerfüllt bleiben werden) nicht mitmachen. Und je unerfüllter diese von Blocher selber abgegebenen Versprechen bleiben, umso mehr kann er sich als Retter profilieren. Wir lachten CB zu lange aus.
    74 12 Melden
  • Maett 13.02.2016 17:42
    Highlight Highlight Die Stärke der SVP rührt aus der Tatsache, dass sie oft ähnlich wie Apple agiert: sie schafft Lösungen für Probleme, die man vorher gar nicht kannte.

    Und was erhält man von der Gegenseite als Antwort? Alternative Lösungswege? Meist Fehlanzeige. Nicht selten erhält man dann Artikel wie diesen serviert, in denen einzelne Personen zu etwas sterilisiert/verteufelt werden, obwohl dies den Grossteil der SVP-Wähler kaum interessiert, da die meisten CB sicherlich nicht anhimmeln, allenfalls lesen was er sagt. Aber das Hauptaugenmerk gilt den Partei-Themen, und genau dort sollte man Paroli bieten.
    49 11 Melden
    • Alex23 13.02.2016 19:00
      Highlight Highlight Maett: Sterilisiert oder stilisiert?
      15 1 Melden
    • TanookiStormtrooper 13.02.2016 19:31
      Highlight Highlight Sorry, aber bei "schafft Lösungen" musste ich erstmal 5min lachen...
      17 5 Melden
    • Maett 13.02.2016 20:02
      Highlight Highlight @Alex23: ups ;-) wohl eher stilisiert.

      @Rhabarber: da sprach ich den Autor (und andere Journalisten die dazu neigen) direkt an, unabhängig vom Ort der Veröffentlichung.
      6 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oiproll 13.02.2016 17:24
    Highlight Highlight Es gibt da ein altes lied,von einer alten schweizer punk-band,namens cadizier..... Klassiker,hör ich jetz noch gerne:-D
    22 2 Melden
  • JackMac 13.02.2016 17:08
    Highlight Highlight Blocher ist Endlich! Seine Lüsternheit der Macht hat seinen Geist schon lange vernebelt. Die gerechtfertigte Abwahl aus dem Bundesrat hat er nie überwunden.
    Jetz schadet er nur noch, der Schweiz, Europa und all seinen Jüngern und Jungfrauen, die seiner Meinung nach an den Herd gehören.
    Es ist einfach traurig, wie weit es ein vor Generationen imigrierter Deutscher gebracht hat, die Schweiz zu entzweien.
    Aber wie gesagt, ein Ende ist abzusehen. Leider kommt es in Gestalt seiner Tochter noch schlimmer!
    90 13 Melden
    • kiawase 14.02.2016 17:27
      Highlight Highlight gutes votum; danke .... MMB oder: das Grauen geht weiter
      7 0 Melden
  • Matthiah Süppi 13.02.2016 17:03
    Highlight Highlight Hat Blocher eigene Trolls angestellt?
    59 15 Melden
    • TheCloud 13.02.2016 18:45
      Highlight Highlight Nicht direkt, er bezahlt die Agentur.
      40 5 Melden
  • rodolofo 13.02.2016 17:01
    Highlight Highlight Ich bin mit meinem Schweizerdeutsch am Ende.
    Was kann ich machen, wenn sich das "Bildungsferne Drittel" mit dem Drittel der "Anonymen Abzocker" zu einer "Unheiligen Allianz" (Bürgerlicher Schulterschluss der Zweidrittel-Gesellschaft) zusammenschliesst?
    Das ist wie in SadoMaso-Beziehungen mit einem dominanten "Arschloch" und eineR devoten ArschkriecherIn.
    Die "ArschkriecherInnen" wollen nicht befreiht werden, und die "Arschlöcher" denken nicht daran, auf ihre Privilegien und speziellen Möglichkeiten zu verzichten.
    Was sollen das "dritte Drittel" machen?
    Gehen wir doch einen "dritten Weg"!
    34 12 Melden
  • rodolofo 13.02.2016 16:23
    Highlight Highlight In der Natur suchen und finden die verschiedenen Lebewesen ihre zu ihnen passende ökologische Nische. Dabei entwickeln sie über Generationen hinweg ihre ganz speziellen Methoden.
    Die Methoden von Blocher und Konsorten sind dermassen altmodisch, dass sie kaum mehr erreichen werden, als uns noch einmal tüchtig zu erschrecken.
    Tur mir nicht leid, böse Manne und Froue vom "Süneli-Orden".
    Nachdem ich "Swiss Music Awards" gesehen habe, bin ich wieder sehr zuversichtlich für unsere lebendige, weltoffene und lustige Schweiz, die ich jeden Tag mehr entdecke und liebe.
    49 31 Melden
  • Grundi72 13.02.2016 15:08
    Highlight Highlight Herr Stamm lenkt ab. Der Grund für die starke SVP sind die schwachen Gegenparteien.

    Die DSI ist so ein Fall: Die Hauptschuld trägt hier Kapitalismus-Überwinder Cédric Wermut, der innerhalb der SP vehement gegen den Gegenvoschlag des Parlaments lobbyiert hatte. Mit der Konsequenz, dass nun jetzt evtl die DSI angenommen wird.

    Herr Wermuth habe ich in der aktuellen Diskussion um die DSI Debatte bisher auffällig nie gesehen, wo ist der Mann??

    Solche Schwächen macht sich die SVP zu nutzen. Keine Sekte, das nennt man knallharte Politik..
    44 88 Melden
    • rodolofo 13.02.2016 17:07
      Highlight Highlight Da müssten wir uns erst mal darauf einigen, was "stark" ist und was "schwach".
      Zeigt jemand "Stärke", der mürrisch und instruierend im "Es paar a d'Oore"-Stil spricht und dazu mit seinen Pranken raumgreifend gestikuliert?
      Oder hat "Stärke", wer uns mit aufgeklebten dicken Augenbrauen und genial einfachem Radebrechen zum lachen bringt?
      Ihr wisst von wem ich spreche?
      Für mich jedenfalls ist der Fall klar!
      Ich habe keine Mühe zu entscheiden, wen von beiden Beispielen ich lieber habe.
      17 12 Melden
    • Palatino 13.02.2016 17:33
      Highlight Highlight Die SVP ist laut und rüpelhaft, aber nicht stark. Sie will nur ihr Programm durchbringen, sie arbeitet nicht mit anderen Parteien zusammen, sie nutzt sie höchstens aus. Diese Art des Politisierens passt in Länder mit Majorzwahlrecht wie GB oder USA.. Wir haben hier aber Proporzdemokratie, wo Zusammenarbeit und nicht Durchsetzungsphantasien gefragt sind. Die anderen Parteien sind nicht schwach, sie gehen weiter auf dem Weg einer verantwortungsvoll gestalteten Konkordanz. Die SVP teilte diesen Weg für lange Zeit. Leider hat sie sich vor 20 Jahren davon verabschiedet.
      29 11 Melden
    • Maxwell 13.02.2016 20:42
      Highlight Highlight Für die SVP sind wir Ausländer also Fussballspieler die wenn sie eine Fehler machen im „Spiel des Lebens“ eine gelbe Karte bekommen und beim zweiten eine rote und raus bist du. Wir wissen aber wie viele gelbe und rote Karten, so wie Penaltys ungerecht verteilt werden.
      21 1 Melden
  • Lowend 13.02.2016 15:04
    Highlight Highlight Wenn man diese Gedanken weiterdenkt, muss man sich fragen, ob es nicht analog zu anderen Sekten, so etwas wie eine neutrale Fachstelle braucht, an die sich diese Sektenmitgliedern wenden können, wenn sie aussteigen wollen und sie darin berät, wie sie wieder zu selbstbestimmten Mitgliedern der Schweizerischen Eidgenossenschaft werden, denn wie in anderen Sekten gingen diese Menschen durch eine Gehirnwäsche von Hass und Desinformation und sind so abhängig von den Anführen, dass sie kaum noch selber merken, wie weit sie sich schon von der normalen bürgerlichen Gesellschaft entfremdet haben?
    55 29 Melden
  • Elkomentarias 13.02.2016 14:33
    Highlight Highlight Was würden sie schreiben ohne ihre Götzenbilder? Warum wichtigmachen was unwichtig ist? Verändert es irgendetwas? Hand aufs Herz: Verschafft ihnen das verurteilen (als Artikel) des anderen, egal ob links oder rechts schwarz oder weiss, nicht selbiges Egofutter wie einem Blocher die Lobeshymnen seiner Anhänger? Was ist der Unterschied? Sie Polarisieren so wie jene die sie verurteilen... Ich finde halt dass Spaltung jeglicher Art ihre Ursache in dem eigenen hat. Ich schätze Menschen die versuchen Brücken zu bauen, und den "blocher" vielleicht eher in sich selbst erkennen.
    32 93 Melden
    • Hugo Stamm 13.02.2016 14:46
      Highlight Highlight Es ist die Aufgabe von Journalisten, aktuelle Tendenzen aufzugreifen und auf ungute Entwicklungen hinzuweisen. Ausserdem verurteile ich nicht nur, ich liste viele Phänomene auf, die meine These stützen. Im Vergleich zu Blocher, der seine "Feinde" unanständig und arrogant abkanzelt, sind meine Worte geradezu moderat.
      156 30 Melden
    • Alex23 13.02.2016 15:00
      Highlight Highlight "Warum wichtigmachen was unwichtig ist?"
      Nein, das ist alles andere als unwichtig. Und den Schwarzen Peter nun dem Autor des Artikels zuspielen zu wollen, bestätigt nur die Analyse darüber, wie in der Blocherschen Sekte argumentativ vorgegangen wird.
      Ich komme aus einem Land, in dem man vor mehr als 80 Jahren auch vieles nicht für möglich gehalten hat. Warnungen von Menschen, die damals erkannten, auf was das alles hinauslaufen würde, wurden verlacht oder kleingeredet.
      In der Geschichte wiederholt sich so manches und wir lernen nur selten aus ihr.
      52 11 Melden
    • Nick Name 13.02.2016 15:34
      Highlight Highlight @Elkomentarias: "Was ist der Unterschied?", fragen Sie. Zwischen Stamm und Blocher? Eh ... Jetzt mal unter uns: Sind Ihre Fragen tatsächlich ernst gemeint?
      Blocher = unwichtig? Das wär ja phantastisch ...
      24 8 Melden
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  • Oiproll 13.02.2016 14:28
    Highlight Highlight VORSICHT:sonst holt er seinen bruder mit dem sackmesser:-)
    69 9 Melden
  • Derdersagtwie'sist 13.02.2016 14:16
    Highlight Highlight Inhaltlich bin ich mit Stamm einer Meinung - das Problem ist seine schwache Analyse. Einerseits soll unser System uns vor Diktatoren (durch Machtfragmentierung) schützen, "ausser es kommt jemand wie Blocher". Ja, schützt jetzt uns unser politisches System oder nicht? Die Fragen, die uns Stamm beantworten muss, lauten: Wie ist es möglich, dass in einem System mit starken Volksrechten dreissig Prozent der Wähler meinen, die classe politique macht was sie will? Wie ist es möglich, dass die Kritik an den Privilegierten nicht auf Blocher zurückschlägt? An die Arbeit, Herr Stamm.
    42 11 Melden
    • Hugo Stamm 13.02.2016 14:41
      Highlight Highlight Es gibt kein politisches System, das uns restlos vor gefährlichen radikalen Tendenzen schützt. Ausserdem hat die SVP noch nicht die Mehrheit. Deshalb gilt es, rechtzeitig auf heikle Entwicklungen aufmerksam zu machen und Gegensteuer zu geben. Denn noch ist der Damm nicht gebrochen, die Konkordanz-Demokratie hält immer noch dagegen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Menschen in Krisenzeiten verführbar sind - auch in der Schweiz. Blocher versteht es, mit seinen Millionen und populistischen Rezepten, Fremdenängste zu schüren. Menschen, die Angst haben, sind unberechenbar.
      106 19 Melden
    • Cabonga 13.02.2016 14:53
      Highlight Highlight Ich möchte noch etwas anmerken. Wo die Volksvertreter politische Themen diskutieren und Lösungen ausarbeiten können bleibt bei Abstimmungen nur ja oder nein. Zudem gibt es daraus gleich einen Verfassungseintrag, was mir persönlich nicht gefällt. Ich finde Demokratie ist anspruchsvoll und braucht mündige Bürger, die sich mit aktuellen Themen auseinandersetzen. Die Initiative sollte nur dem Volk zur Verfügung stehen für dringende Anliegen und nicht den Parteien für taktische Spiele.
      26 3 Melden
    • andersen 13.02.2016 15:11
      Highlight Highlight Lieber Herr Hugo Stamm

      Gestern sah ich der letzte Sendung von Hart aber Fair (ARD.de), wo die Pegidaanhänger im Zorn war und sie verhöhnten der Polizei.
      Wenn die Bürgerbewegungen solche demagogische Einflüsse auf der Polizei los geht, dann gibt es Zustände, die ausser der Kontrolle kommt und der soziale Frieden wird gestört.
      13 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alex23 13.02.2016 14:12
    Highlight Highlight Eine sehr gute Analyse. Respekt. Aber es sind beängstigende Überlegungen, gerade weil nichts davon übertrieben ist.

    Den politischen Gegner genau dessen zu bezichtigen (Diktaturtendenzen, Demokratieverletzung), was man selbst betreibt, ist ein besonders durchtriebenes Vorgehen. Und die DSI wird für die Zukunft der Schweiz vor diesem Hintergrund tatsächlich eine Schlüsselrolle haben, wie es der Autor schreibt.
    Ich hoffe auf den klaren Verstand von genügend Schweizer Abstimmenden, so dass diesem üblen Spiel an entscheidender Stelle Einhalt geboten wird.
    79 12 Melden
  • E7#9 13.02.2016 14:05
    Highlight Highlight Parteisoldaten, Jünger, dumme Herdentiere die dem Führer nachlaufen, Gesellschaft spalten... blabla und gääääähhhn! Seit Ewigkeiten die selbe Leier. Ich empfehle so einen Artikel und die entsprechenden Kommentare mal etwas aus der Distanz zu betrachten und auch das eigene Verhalten bezüglich "Herdentier und Bevölkerung" überdenken. Es ist genau das selbe, einfach von der anderen Seite.
    27 126 Melden
    • E7#9 13.02.2016 15:10
      Highlight Highlight Nein, Rhabarber. Sie wissen doch, dass auch ich ein DSI-Gegner bin. Ich gehöre nur zu denen, die weder der einen noch der anderen Herde nachlaufen und gerne auf reine Stimmungsmache verzichtet. Aber schon klar, die Schweiz ist bereits gespalten. Man kann sich dann auf eine Seite schlagen, sich in der eigenen Meinung verbarrikadieren und dann genau so poltern und hetzen wie die Gegenseite. Man kriegt dann in den eigenen Reihen ganz viele Likes, doch man bewegt gar nichts, ausser die Spannungen noch weiter anzuheizen. Glauben Sie echt mit Beleidigungen jemanden umstimmen zu können?
      19 20 Melden
    • E7#9 13.02.2016 15:29
      Highlight Highlight Schon krass, dass ich jetzt zu den 30% gehöre, die unbedingt als dumm, rassistisch oder als was auch immer bezeichnet werden muss, nur weil ich der linken Seite den Spiegel mal vorhalte und mich gegen reine Stimmungsmache ausspreche. Traurig, was politisch links wie rechts momentan abgeht. Besonnen ist grad niemand. Auch wenn sich die einen, aus welchen Gründen auch immer, ja für so intelligent, tolerant, freigeistig und voller Nächstenliebe darstellt. Sorry, kann grad nichts davon erkennen.
      19 18 Melden
    • Nick Name 13.02.2016 15:39
      Highlight Highlight @sound: Aha, genau dasselbe. Stamm hat Milliarden, überzieht die Schweiz mit Extrablättern und kommunikativ perfekt auf sein Ziel zugeschliffenen Parolen und Begriffen, bringt rechtsstaatlich heikle Initiativen zur Abstimmung, usw. etc.
      Come on ... Erst mal n Kaffee trinken, wa?
      37 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die Super-Schweizer 13.02.2016 13:37
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel. Seine Anhänger vergöttern Blocher, kennen seine Geschichte aber nicht: die seltsame Übernahme der Ems, seine Unterstützung der Apartheid, sein Kampf gegen Frauenstimmrecht, sein Engagement für die Straffreiheit der Vergewaltigung in der Ehe, die Zerstörung der Alusuisse. Aber die SVP-Wähler sind Rentner, Geringverdiener und Bildungsferne - die merken nicht einmal, dass sie für die Privatinteressen eines Milliardärs instrumentalisiert werden. Darbellay hatte Recht: Die SVP ist "eine debile Sekte"...
    138 21 Melden
    • JackMac 13.02.2016 17:21
      Highlight Highlight Danke! Du hast ein Bier bei mir gut!
      22 4 Melden
    • Tilia 14.02.2016 22:18
      Highlight Highlight auf den Punkt!!! ich spendier auch ein bier!
      2 0 Melden
    • 1337pavian 15.02.2016 12:36
      Highlight Highlight Wir werden noch einiges an Hampf verpaffen müessen, bis das ausgestanden ist...

      Kraut, Hopfen & Malz - Prost auf die Konkordanz!
      1 0 Melden
  • minsänfdezue 13.02.2016 13:13
    Highlight Highlight Blocher als Führer oder Messias zu sehen ist das eine. Das andere ist, dass diesem Übervater Tausende hinterherhecheln. Nachher wusste dann wieder niemand von nichts, so wie vor ca. 60 Jahren. Das ist es, was mir Sorgen bereitet.
    99 18 Melden
  • Domino 13.02.2016 12:46
    Highlight Highlight Blocher wird eher bei den Gegner als Führer heraustilisiert, so wie mit diesem Artikel. Ich habe selten so etwas einfältiges gelesen und ich kann mich vor lachen kaum halten, wenn man sieht wie Blochers Gegner diesen sehen.
    Blocher ist 75 und bewegt mittlerweile kaum mehr was, hat kein politisches Amt und ist im Reden auch nicht mehr fit wie in den 90er. Er bringts heute nicht mehr auf den Punkt und redet keine gegner an die Wand wie damals. Lasst diesem alten Mann noch ein bisschen Ehre. Er hat sich über Jahrzehne engagiert und erst solche Artikel ermöglicht.
    26 149 Melden
    • Maracuja 13.02.2016 13:10
      Highlight Highlight All die Beweihräucherungsgefässe wie Blocher-TV oder Bücher wie "Das Blocher-Prinzip" werden/wurden also von seinen Gegnern unters Volch gebracht?
      65 14 Melden
    • EvilBetty 13.02.2016 13:40
      Highlight Highlight Gewisse Dinge erkennt man halt nur mit etwas Abstand 😉
      33 4 Melden
    • andersen 13.02.2016 13:45
      Highlight Highlight Der Blocher leidet unter ein Besessenheit.
      Der Analyse von eine Sekte trifft zu:
      "Nur die Gruppe zählt".
      Der SVP plant langfristig, es wird immer jemand in der Vordergrund sein, die ein Stallgeruch haben.

      Das hat nicht mehr mit ein gesunde Verhältnis zur die Schweiz zu tun.
      Man kann nicht Ängste und Vorbehalte schüren, grad in einer Welt, wo die Menschen nur zusammen weiter kommt.

      31 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maon 13.02.2016 12:41
    Highlight Highlight 👏
    27 8 Melden
  • Murky 13.02.2016 11:47
    Highlight Highlight Super Artikel Herr Stamm, danke. Durch dieses Sektenhafte Auftreten wird erfolgreich verhindert dass die Jünger selbst zu denken beginnen. Ich habe tatsächlich schon Leute von der Gefahr einer Diktatur reden hören. Die glauben das wirklich...
    180 22 Melden
  • Rigel 13.02.2016 11:44
    Highlight Highlight Für mich ist Blocher, wie Jesus, ein Gesandter Gottes, der uns den rechten Weg aufzeigen soll. Nach seinem Tod wird er Heilig gesprochen und Herrliberg wird für viele Millionen zu einem Wallfahrtsort werden. So sei es.
    68 19 Melden
    • cassio77 13.02.2016 13:00
      Highlight Highlight aber nein... vergleiche unsern heilsbringer blocher doch nicht mit einem dahergelaufenen hippie, einem gutmenschen, einem... nennen wir's mal "sozialhilfebezüger" (er wurde ja schliesslich immer zu speis und trank geladen)... da muss der jesus schon mehr leisten, um mit dem chrigu mithalten zu können.
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    • Bastian Zuberbuehler 13.02.2016 13:12
      Highlight Highlight "Im Namen des Volkes, der SVP und des heiligen Blochers - AUNS!"
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  • Michael Bamberger 13.02.2016 11:21
    Highlight Highlight Folgende Worte stammen nicht von Christoph Blocher:

    "Wenn ich aber durch Gottes Finger die bösen Geister austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen...Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich..." (Lk 11.20/23)

    Doch die Ähnlichkeit des Absolutheitsanspruchs ist frappant.
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    • andersen 13.02.2016 11:40
      Highlight Highlight Nun, Herr Bamberger.
      Die Zeit ist ja GOTT sei Dank nicht stehengeblieben,selbst die reformierte Kirche hat der SVP schon lange kritisiert und ist gegen der DI.
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    • Maracuja 13.02.2016 13:03
      Highlight Highlight @Lieber Michael
      In diesem Punkt geb ich dir Recht. Fallen dir noch weitere Ähnlichkeiten auf? Wie sieht es mit dem Zutritt zum Paradies bzw. Verbleib im Möchtegern Paradies (Schweiz) für Sünder bzw. Straffällige aus? In beiden Fällen sind die Regeln strikt, aber im ersteren genügt Reue, im zweiteren entscheidet allein der Pass.
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    • Michael Bamberger 13.02.2016 14:35
      Highlight Highlight @ Liebe Nada-Maracuja

      Es gäbe da bestimmt noch viele weitere Ähnlichkeiten, da müsste ich aber etwas recherchieren. Für jetzt zu Sündern bzw. Straffälligen kurz nur dies:

      "Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!“ (Mt 7,23)
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  • andersen 13.02.2016 11:19
    Highlight Highlight Nun, wer Staatskunde in der Schule gehabt hat, weiss welche Formen von Nationalismus gibt.
    Ich bin in ein Königsreich aufgewachsen, wo aber die Königen nur die Gesetze unterschreibt, die Menschenwürdig ist.
    Aber sie ist kein Herrscher, sondern ist sehr geübt in Diplomatie.
    Der Bundesrat in der Schweiz erfüllt dieser Rolle sehr gut.
    Das Streben nach der Alpenmonaco ist ein Traum von Blochers und Co, die aber ein Votum gegen die Realität ist, weil der Kluft zwischen Arm und Reich in der Schweiz noch grösser wird.
    Selbstbewusste Menschen braucht kein Guru und auch kein Blocher.




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    • cassio77 13.02.2016 13:02
      Highlight Highlight @ rkm: selbsbewusste menschen können selbst entscheiden, wen oder was sie brauchen!
      29 0 Melden
    • andersen 13.02.2016 13:55
      Highlight Highlight RKM

      Zum Glück sehr früh, denn ich kann Heute sagen, wenn jemand meine Hirne waschen soll, dann mache ich es schon selber!
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  • Lowend 13.02.2016 11:13
    Highlight Highlight Endlich wird diese Sekte als dass bezeichnet, was sie ist, eine politische Psychosekte und Hugo Stamm spricht mir mit jedem Wort förmlich aus der Seele, denn ich schrieb schon öfters, dass die svP in ihrer heutigen Form, im Grunde ein Fall für Hugo Stamm ist! Danke Herr Stamm, dass sie sich dieser Sekte annehmen und ihren Führer demaskieren!
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  • TanookiStormtrooper 13.02.2016 11:08
    Highlight Highlight Unser System ist aber ein Problem, während in anderen Ländern Rechtspopulisten wie z.B. AFD, NPD oder der Front National von allen Parteien gemieden werden, versuchen wir auch diese einzubinden. Würden unsere (bürgerlichen) Politiker diese antidemokratischen Strömungen auch konsequent ignorieren oder endlich mal für eine transparente Parteienfinanzierung sorgen, das Problem SVP wäre im nu seht viel kleiner.
    Interessant fand ich übrigens auch, dass Brunner neulich in der Arena sagte, das Volk habe nicht immer recht. Das waren für mich beängstigend neue Töne der selbsternannten Volchspartei.
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    • demokrit 13.02.2016 12:23
      Highlight Highlight Etwas tabuisieren ist selten klug.
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    • TanookiStormtrooper 13.02.2016 12:51
      Highlight Highlight @Demokrit
      Es geht ja nicht ums tabuisieren, es wird einfach konsequent nicht mit denen zusammengearbeitet. Würde also heissen: Keine Listenverbindungen, bei Abstimmungen nicht zusammen auf Plakaten auftreten, sich bei der BR-Wahl nicht erpressen lassen und konsequent Kandidaten wählen die man für geeignet hält...
      Die Hoffnung, sie würden sich wenn sie in der Verantwortung stehen schon mässigen, hat sich bisher immer als falsch erwiesen. Die fühlen sich nur bestärkt und treiben es noch bunter.
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    • 123und456 13.02.2016 14:06
      Highlight Highlight Denke, dass das verhalten der etablierten Parteien die AfD eher gestärkt hat. Ausserdem besteht bei der Einbindung zumindest die Chance, dass sich die etwas weniger fanatischen Anhänger noch umstimmen lassen. Die Abspaltung ruft gerade bei weniger Gefestigten eine Trotzreaktion aus..
      8 3 Melden
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  • Luca Brasi 13.02.2016 11:07
    Highlight Highlight Ich stelle mal eine ketzerische Frage (pun intended): Hat sich das religiöse Bedürfnis von der Institution Kirche in der sekulären Gesellschaft bei einigen einfach nun in die Politik verlagert? Wir sehen ähnliche Vorgänge auch in Staaten wie Russland, der Türkei, in den USA, etc. Falls ja, ist das nun besser?
    68 2 Melden
    • 123und456 13.02.2016 14:08
      Highlight Highlight Ich denke, dass der Mensch gerne vereinfacht um sich das Leben nicht durch allzu viele Fragen zu erschweren. Ob er diese Vereinfachung(nachplappern statt nachdenken) nun in der Religion oder Politik sucht, ist wohl eine Frage des Zeitgeistes.
      8 0 Melden
  • zombie woof 13.02.2016 10:53
    Highlight Highlight Das ist leider nichts neues dass man Blocher als gefährlichen Rattenfänger und Verführer sehen muss. Dieser ganze Führerkult wird erst vorbei sein, wenn der Mann nicht mehr da ist.
    90 10 Melden
    • supremewash 13.02.2016 13:36
      Highlight Highlight Da muss ich Ihnen Recht geben. Man möchte fast sagen dass der SVP interne Personenkult von grossem Vorteil für die politischen Gegner ist/sein wird. CB wird eine Lücke hinterlassen, welche keiner seiner Gefolgsleute zu füllen imstande sein wird. Keine Lichtgestalt wird das Volk mehr blenden können wie er es vermag.
      Zum Wohle der Schweiz.
      22 2 Melden
    • musodio 13.02.2016 15:29
      Highlight Highlight Sein Geld wird dann von Magdalena verwaltet werden und weiterhin in die Partei fliessen. Wer bezahlt, der bestimmt.
      Natürlich hat die Magdalena nicht das Charisma des Vaters aber nur darauf zu spekulieren, dass nach dem Ableben des (Über)Vaters das Ende der SVP eingeläutet wird, scheint mir doch nicht ganz realistisch. Aber hoffen tue ichs auch!
      14 0 Melden
    • zombie woof 13.02.2016 16:58
      Highlight Highlight Ich meinte damit auch nicht das Ende der SVP sondern das verschwinden des Führerkults der um den alten Mann gemacht wird. Die SVP wird weiterhin existieren aber, und das hoffe ich sehr, nicht mehr in dieser Art. Martullo ist nicht minder Machtgeil als der Alte aber das und Geld alleine reicht nicht aus, um eine Bewegung am Leben zu erhalten. Vielleicht schafft sie ja mit ihrer Schönheit und wahnsinnig sympathischer Art.....
      5 0 Melden
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  • Maracuja 13.02.2016 10:45
    Highlight Highlight Lieber Herr Stamm, so gut auf den Punkt gebracht, dass ich meinen Vorsatz nicht zu watson zu wechseln über Bord werfe. Blochers svp hat sektenhaft Züge: z.B. Das Eigenverständnis ChBs nur einen Auftrag auszuführen, den ominösen Auftraggeber nennt er allerdings nie (wahrscheinlich sieht er sich von Gott himself gesandt) oder seine Stilisierung als Retter der Schweiz, der uns vor der EU gerettet haben will. Dass es bei der damaligen Abstimmung nur um den EWR ging, haben seine brav nachblöckenden Schäfchen längst vergessen.
    113 18 Melden
    • Sagnik Dhar (1) 13.02.2016 10:57
      Highlight Highlight Was haben Sie denn vorher gelesen als News Quelle? Hab auch seit Anfangs Jahr die 20Min App gelöscht und muss sagen, dass dies positive Auswirkungen auf meine Nerven hatte.
      80 3 Melden
    • zombie woof 13.02.2016 12:13
      Highlight Highlight Es gibt einen passenden Namen für das was Blocher antreibt: Cäsarenwahn!
      34 3 Melden
    • Maracuja 13.02.2016 12:46
      Highlight Highlight @Sagnik Dhar
      Ich habe bereits in Hugo Stamms Blog mitgeschrieben, als dieser noch beim Tagesanzeiger lief und im Laufe der Zeit immer seichter wurde, am Schluss wurde das Forum von einigen Bloggern immer mehr für rechte Propaganda und Hetze gegen Muslime missbraucht. Von einem Wechsel auf eine neue Plattform hab ich mir nicht viel erhofft. Mit dem aktuellen Text ist es Herr Stamm gelungen mich positiv zu überraschen.
      25 6 Melden
  • Hierundjetzt 13.02.2016 10:45
    Highlight Highlight Als überzeugter SP-Wähler, kann ich Herr Stamm nur bedingt beipflichten. Die demokratischen Korrektive sind nach wie vor da:

    - BR-Blocher wurde fristlos gekündet
    - Beim Ex-Justizminister Blocher wurde eine Hausdurchsuchun (!) durchgeführt (tiefer kann man gar nicht mehr sinken)

    Ex-NR Mörgeli, kantonaler Beamter, wurde wegen Unfähigkeit entlassen und findet nie mehr (!) im Fachgebiet eine Stelle

    NR-Köppel hat einen massiven und stetigen Werbeeinbruch zu verzeichnen. (Kein Wunder wenn man Nazis aufs Titelblatt hebt)

    Also gemach: nach unserem Sieg (Nein) zur DSI weht ein anderer Wind
    76 19 Melden
    • SanchoPanza 13.02.2016 12:55
      Highlight Highlight zum Werbeeinbruch, ein bisschen EMS-Werbung reicht vollkommen um dieses rechte Hetzblatt unter das 'Volk' zu bringen. Leider.
      28 4 Melden
  • Share 13.02.2016 10:42
    Highlight Highlight Das scheint dem Zeitgeist untergeordnet. Die Annahme dass ein Einzelner die Fähigkeit haben soll die Welt zu verändern. Für mich wäre der Blick auf die Helfershelfer aufschlussreicher oder die Mechanismen alles Mögliche als Steigbügel zu missbrauchen um eine Nostalgie zu zelebrieren die es so nie gab. Also warum hat es Herr Blocher nicht in die FDP geschafft?
    21 3 Melden
  • Primus 13.02.2016 10:17
    Highlight Highlight Danke, Hugo Stamm, dieser Aufruf abzustimmen zu gehen und dass es auf jede Stimme ankommt, scheint mir tauglicher zu sein als manch andere Versuche hier auf watson.

    Es schreckt mich, dass auch gerade Atheisten und Sektenhasser diesen Drang haben Blocher zu verehren und gerne nach dem Alten Testament (Auge um Auge, Zahn um Zahn) das Recht in die eigenen Hände nehmen würden.

    Auch wenn zuweilen sehr fragwürdige Entscheide durch Parlamente und Regierungen zustande kommen, gilt es diesen Angriff durch diese Scheinsicherheitsinitiative auf die direkte Demokratie und auf den Rechtstaat abzuwehren.
    107 16 Melden
    • Stichelei 13.02.2016 11:10
      Highlight Highlight Ich kann ihnen zum Glück mitteilen, dass ich als Atheist noch nie nur den leisesten Hauch eines Bedürfnisses verspürt habe, besagten Herrn in einem positiven Licht zu sehen.
      61 3 Melden
    • _kokolorix 13.02.2016 15:11
      Highlight Highlight ich kann mir nicht vorstellen das es in den reihen der svp atheisten gibt. atheist zu sein heisst auch nachzudenken und eigene entscheidungen zu treffen. nicht gerade das lieblingsfach der 30%
      12 4 Melden
    • Primus 13.02.2016 17:35
      Highlight Highlight @ _kokolorix
      Von den Stimmbürgern, welche wählen gehen, sind diese 30%, welche ihren Wahlzettel für die SVP einlegen, aber nicht automatisch SVP Mitglieder. Noch krasser ist das Verhältnis bei den Initiativen, bei welchen die SVP weit über ihren Wähleranteil hinaus Stimmen holen.
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cabonga 13.02.2016 10:06
    Highlight Highlight Wer schwarz/weiss denkt lässt keine differenzierte Betrachtung zu. Blocher ist ein Machtmensch, der seine wahren Absichten stets im Verborgenen hält. So geschehen bei der Übernahme der Ems Chemie, als er als Topkader der Ems der Eigentümerfamilie zum Verkauf riet, an einen Investoren welcher auf sein Geheiss handelte.
    So schöpft er auch politisch alle Mittel aus bis in die Grauzone um seine verdeckten Ziel zu erreich.
    103 11 Melden
    • demokrit 13.02.2016 10:53
      Highlight Highlight Keinen Investor: An sich selber hat er den Laden verkauft, weit unter dem Substanzwert der Immobilien.
      40 2 Melden
  • rodolofo 13.02.2016 10:02
    Highlight Highlight Bravo Hugo Stamm!
    Da ist Ihnen (meiner bescheidenen Meinung nach) ein genialer Leitartikel gelungen!
    Da bin ich mal gespannt auf die jetzt folgenden Diskussionen.

    Das Thema "S.V.P." ist mir eigentlich total verleidet, ähnlich wie mir das Thema "Islam und Islamismus" total verleidet ist.
    Trotzdem kommt niemand darum herum, diesen mühsamen Aufstieg über diese mühsamen Themen abzustrampeln, mit dem motivierenden Ziel, oben auf der Passhöhe ins nächste Tal hinunter nach Italien zu blicken und womöglich in weiter Ferne das Meer glitzern zu sehen!
    91 20 Melden

Blochers Zeitungsimperium druckt seinen eigenen Artikel gegen «fremde Richter»

Im August 2017 erwarb Christoph Blocher 24 Gratis-Wochenzeitungen. Damals versprach er, keine politischen Ziele damit zu verfolgen. Nun erscheint ein Artikel von Blocher in den Zeitungen, welche rund 700'000 Schweizer Haushalten zugestellt werden. Der SVP-Doyen sieht die redaktionelle Unabhängigkeit nicht in Gefahr.

Aus den insgesamt 697'827 Exemplaren der Gratis-Zeitungen aus dem Hause Swiss Regiomedia AG schaut dem Leser diese Woche ein nachdenklicher Christoph Blocher entgegen. Er sitzt an einem Holztisch, das Kinn in der rechten Hand. «Nachlese zum 1. August», heisst es über der Seite. Darunter ist ein Artikel mit dem Titel «Hintergrund einer Geburtstagsfeier» abgedruckt. Der Autor: Christoph Blocher, alt Bundesrat, SVP-Vordenker – und Miteigentümer der Swiss Regiomedia AG.

In den Gratis-Wochenzeitungen …

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