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«Sitz, du Sau!» – Als Hockeybanausin am Playoff-Finalspiel

Bild: shutterstock



Ich bin ein Landkind. Und als Landkind war man damals, als ich ein Teenagermädchen war (also vor gut fünf Jahren), Hockeyfan. Und man rauchte als Hobby. Und man trug diese grauenvollen Adidashosen mit den Knöpfen an der Seite und dazu Buffalo-Schuhe, aber das soll hier nicht Thema sein. Mein gesamtes schulisches Umfeld fäänte damals für Kloten oder Fribourg, ich für den ZSC, der zu jener Zeit gerade vom Zürcher SC zu den ZSC Lions wurde. Einerseits tat ich dies aus Protest gegen die Kloten-Fribourg-Dominanz, andererseits, weil mein Stiefvater grosser ZSC-Supporter ist. Gross Ahnung vom Spiel hatte ich nicht, aber das war komplett nebensächlich.  

Heute hat sich das geändert. Ich bin mit Leib und Seele Hockeyfanatikerin, ich weiss zu jedem Zeitpunkt, was auf dem Eis abgeht, kenne die Regeln auswendig und bin bei jedem Spiel mit Leib und Seele dabei.  

Not.  

Nein, meine Damen und Herren, das war gelogen. Ich bin wohl das, was man als «Schönwetter-Fan» bezeichnet. In jedem Playoff-Final suche ich mir die Mannschaft aus, die mir sympathischer ist (oder die die schöneren Liibli oder das lustigere Tier im Namen hat), und für die bin ich dann. Zugegeben, ich schaue sehr gerne Hockey. Ich schaue generell gerne Sport. Die einzige Sportart, von der ich dabei etwas verstehe, ist Tennis. Und natürlich von der allerbesten aller Sportarten (gerade für Menschen, die so unfassbar sportlich sind wie ich): Jassen.  

Die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Bei allem anderen läuft’s mehr so: Ich bin für xy. Sind das di Gääle oder di Roote?  

Dies ist also die Ausgangslage für folgende Geschichte.  

Wie es Nature and Nurture so wollten, übertrug sich die Leidenschaft für die ZSC Lions von meinem Stiefvater auf meinen Stiefbruder. Ebendieser ist nun jedes Jahr im Besitz von Saisonkarten im Hallenstadion, gleich oberhalb der Mittellinie. Die perfekten Plätze. Und so kam es, dass meine Wenigkeit gestern das vierte Playoff-Finalspiel zwischen den Lions und dem HC Lugano miterleben durfte. Und es war eines der grossartigsten, irrsten und lustigsten Erlebnisse meines bisherigen Jahres.  

Hauptsächlich dazu beigetragen haben die Persönlichkeiten, die da so um einen rumsitzen. Man kennt sich, begrüsst sich herzlich, bespricht das vergangene Auswärtsspiel, tauscht Nettigkeiten aus. Wie geht’s der Frau? Was machen die Kinder? Dieses Wetter, ein Traum ... sobald jedoch die Tröte (hat das Ding, das den Anfang des Spiels anzeigt, einen Namen? Horn? Huupi?) ertönt, mutieren die Sympathieträger zu tobenden Tieren. Männer und Frauen in mittlerem bis hohen Alter singen im Chor die drei Buchstaben in ihren Herzen: Z. S. C. Läuft’s nicht nach ihrem Gusto, springen sie auf, die Fäuste gen Himmel gerichtet. Innert Sekundenfrist schreit, flucht, sirracht es. Es fliegen Mittelfinger – gegen die Kontrahenten, gegen den Schiri, gegen das Universum. Gibt’s auf der Gegenseite einen «Topf» (Sie sehen, ich kann jetzt wahnsinnig gut Hockey-Sprache, freihändig, sozusagen), kehrt augenblicklich Ruhe ein. Betretenes Schweigen für ein paar Sekunden, man kann die Herzen förmlich brechen hören. Dann fangen sie sich wieder, schlagen die Hände zusammen und stimmen aus noch volleren Kehlen ein: «TSÄTT ÄSS TSE-EEEEEEH».  

Die grossen Playoff-Wenden im Schweizer Eishockey

À propos «Topf». WCs, meine lieben Leserinnen und Leser. Also vor allem liebe Leserinnen. Wer von Ihnen schon einmal an einem Konzert oder an einem sonstigen Happening im Hallenstadion war, kennt die Schlangen vor den Frauenklos in den Pausen. Nicht so bei Hockey-Matches. Da stauen sich die Jungs und ihre biergefüllten Blasen bis auf die Gänge raus, während man als Mädchen grade mal eine Minute anstehen muss. Ist doch auch mal schön, so zur Abwechslung.  

Nach der ersten Pause ist man so ein bisschen desillusioniert auf Zürcher Seite: Null zu Zwei. Unschön. Dabei hofft man so sehr auf einen Matchball in Lugano am Samstag. Dieses Fan-Ding, es geht tief. Und das meine ich wirklich ernst. Diese Leidenschaft, sie hat etwas tief Rührendes. Von «himmelhoch jauchzend» zu «zu Tode betrübt», von Minute zu Minute. Und der Virus ist ansteckend: Wo ich im ersten Drittel noch dazu neigte, «Höred mal uf, immer haue» oder «Heeee, nöd schupfä!» zu denken, höre ich mich während der zweiten Runde bereits laut: «Rüeren um, dä huere Tubel!» rufen. Gut, ich meine damit Maxim Lapierre und ich glaube, umgeworfen zu werden ist das Mindeste, was dem Luganese mittlerweile gewünscht wird.  

Lapierre übrigens ist die Verkörperung eines weiteren Phänomens, das mir an diesem Abend bewusst wird: Der Kanadier hat «Shit Stirring» perfektioniert. Es giesst Öl ins Feuer. Fährt nach seinem Tor lächelnd und mit ausgestreckten Armen an den Zürcher Fans vorbei. Grinst nach harten Checks gegen seine Kontrahenten breit in die Kamera. Pöbelt alles und jeden an. Teilt unverblümt mit, was er alles so mit «Deiner Mutter» machen würde ... man hasst ihn dafür. Und man liebt es, ihn zu hassen. Sogar ich. Wäre er nicht 15 Zentimeter grösser und 25 Kilo schwerer als ich, würde ich höchstpersönlich auf die Eisfläche runterklettern und ihn fachmännisch vermöbeln. Mit meinen krassen Vermöbelungs-Skills.

1:2 steht’s nun. Das dritte Glas Weisswein steht im Becherhalter vor mir, meine und die Nerven der Menschen um mich herum liegen blank. Und einmal mehr zeigt sich: Schweizer, ein einig Volk von Experten. Lautstark wird bemängelt, man sei «viel zu oft hinter dem Tor», es dröhnt «... bisch eigentlich blind?!» gegen die eigenen Spieler und immer wieder «FÜRE, FÜRE, FÜRE!». Wie schade, dass die Spieler sie nicht hören können – ich denke nicht, dass sie sich bewusst waren, dass man beim Hockey «füre» spielen muss. Dieser Tipp hätte ihre Karriere nachhaltig verändert, wenn er nur bis zu ihnen durchgedrungen wäre. Nun werden sie für immer unwissend sein. Wie Donald Trump sagen würde: Sad.  

In der 42. Minute dann endlich der Ausgleich. Verdient. Finde ich. Und ich bin ja mittlerweile auch Expertin, bin versucht, «FÜRE, FÜRE, FÜRE» zu schreien. Es gibt kein Halten mehr. In der Verlängerung dann stehe auch ich immer wieder auf, mein Mittelfinger verselbständigt sich, wüste Worte entfleuchen meinem Mund nach Lapierres hartem und unbestraften Check gegen Geering. «Du verf***** huere Vollw******!!» Ich bin im Feuer.  

Mein «Easy, chli Hockey go luege» und «Heee, sind nöd so grob mitenand» wurde zu «Sitz, du Sau!!!» und «ATTACKE ATTACKE ATTACKE!» Meine Leidenschaft wird einzig ab und an durch eine leichte Sorge um meine Mit-Fans unterbrochen, deren Adern etwas zu dominant hervorstehen und deren Gesichtsfarbe sich teils derart verändert hat, dass ich geneigt bin, abzuchecken, wo sich der nächste Defibrillator befindet.  

Alle Playoff-Topskorer seit der Saison 2002/03

Nach etwas über 74 Minuten dann endlich die Erlösung. Sudden Death. Nur schon der Ausdruck ist krass – und genauso ist auch die Stimmung: Das Stadion bebt. Ich johle, ich gröhle, ich singe, ich springe klatschend im Takt. Ich verteile gefühlte 746 High Fives, umarme Menschen, die ich noch nie gesehen habe. Ich liebe Chris Baltisberger in diesem Moment – einen Mann, von dem ich bis zum gestrigen Tag nicht einmal wusste, dass er existiert. Meine Euphorie ist echt, tief und lässt mich lange nicht einschlafen.  

Und das war also mein Erlebnis als Hockeybanausin an einem Hockeyspiel. Bin ich nun ein Hardcore-Fan? Nein. Aber ich verstehe jeden, der es ist, für welches Team auch immer. Ich verstehe die Leidenschaft und den Zusammenhalt, den sie bewirkt. Ich verstehe das Schreien, das Fluchen, das Gröhlen, das Verzweifeln, das Singen, das Tanzen.  

Ich jedoch kehre zurück zu meinem friedlichen Hippieselbst.  

Ausser ich sehe Maxim Lapierre auf der Strasse. Dann stelle ich ihm das Bein.

Yonni Meyer

Yonni Meyer (36) schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen – direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. 
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yonni meyer

HCD, SCB, ZSC und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Hockey-Meister

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103Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AE#25 21.04.2018 13:12
    Highlight Highlight Oh, Yonny, grosses Kino! ...und ich würde ihm auch das Bein stellen...
  • Mimimi_und_wow 21.04.2018 11:00
    Highlight Highlight 1985 arbeitete ich in Lugano. Und die Kollegen wollten an einen Hockeymatch und wollten mich mitnehmen. Ich lehnte dankend ab, unter anderem: für so etwas gebe ich kein Geld aus. Die Kollegen haben zusammen gelegt und mich eingeladen. Also bin ich mit. Wie das funktioniert mit Eishockey, habe ich mitbekommen, dank dem Pärchen hinter mir, das alles kommentiert haben und mich bei jedem Goal/Tor mit-umarmt haben.
    Was ich toll fand: ich sah Arbeitskollegen auf dem Eis (als Hilfs-Schiri) und im Publikum. Die habe ich bei der Arbeit nie so erlebt, wie im Stadion. Grosses Kino.
  • twiggy 20.04.2018 18:44
    Highlight Highlight jaja, kenn ich - sind vor jahren mal kloten-scb im schluefweg schauen gegangen. als berner natürlich im auswärtigen-sektor. eine freundin, grober schönwetter-fan (ich find hcd no kuhl, die händ so schöni tricco), hat sie sich so im zweiten drittel entschieden für den underdog zu fanen: kloten. als das spiel angefangen hat zu drehen, fand das ein stiernackiger, dessen augen ein bisschen zu nah beieinander lagen, nicht so toll: “wede no eenisch pääggisch, de houi der ees ufs bätzi, dass nüm weesch wo hinge u vore isch.”
    ja, wir waren dann alle etwas still 🤫
  • Mike Mueller 20.04.2018 11:01
    Highlight Highlight alles ok und schön, aber WEIN an einem Hockeymatch - no way!
    • Yonni Meyer 20.04.2018 14:53
      Highlight Highlight ...ich wurde für diesen Fauxpas entsprechend mit dem Geschmack des Weins bestraft. Dreimal. Aber Bier kann ich nicht. Und kein Alkohol ist halt auch keine Lösung, gäll? Vill Liebi.
    • Luca Brasi 20.04.2018 17:49
      Highlight Highlight Hier der Song für Frau Meyer: 😉
      Play Icon
  • Kuba 20.04.2018 09:35
    Highlight Highlight Herrlicher Text, musste ein paar mal laut lachen. Als Hardcore-Eishockeyfan (nein nicht ZET-ES-ZEEH) den Morgen versüst :)
  • Nelson Muntz 20.04.2018 09:23
    Highlight Highlight hahaha, Kultbericht wieder mal :-). Und der beste Beweis, das auch hübsche Mädels ganz doll fluchen und toben können :-)
  • pamayer 20.04.2018 07:10
    Highlight Highlight Wann und wo findet der nächste Match statt??
    • Adrian Buergler 20.04.2018 07:16
      Highlight Highlight @pamayer: Samstagabend 20.15 Uhr in der Resega in Lugano.
    • AllknowingP 20.04.2018 08:14
      Highlight Highlight Und hoffentlich der letzte ;-)
  • Brucho 19.04.2018 23:02
    Highlight Highlight Ein Weltklasse Bericht, ich musste ein paar mal laut lachen. So hat mir schon lange niemand den Spiegel vor die Nase gehalten.
    Also Klaus Zaugg bekommt hier nie so ein positives Echo auf sein geschreibe.
    Und noch was für die ewigen Hallenstadio Stimmung Nörgeler. Wer gestern keine geile Stimmung gehört hat, sollte ganz dringend zum Ohrenarzt. Übrigens mitfiebern mitjohlen, mithüpfen und mitfeiern geht auch ganz gut mit einem, zwei, drei Cüpli oder Weisswein intus nicht nur mit Bier. Sorry das wir Zürcher etwas urbanern sind und schade, dass uns so viele die Freude nicht gönnen. Ole ZSC
  • Filzstift 19.04.2018 22:44
    Highlight Highlight Hehe, treffend beschrieben das mit der Teenagerzeit, bin ja fast im gleichen Alter. Fribourg ging einfach nicht. Warum? Weil alle anderen in der Oberstufe für sie waren, einige gingen gar in Fribourg-Trikots zur Schule. Und ich stets meinen eigenen Weg gehen wollte. Ich so: „Bykow wer?“ und fante für .... 🙈🙈🙈 ... Kloten.
  • ReziprokparasitischerSymbiont 19.04.2018 22:19
    Highlight Highlight Hammer Artikel! 😍
    Super geschrieben und absolut treffend. Ich habe mich fast in jedem Satz wiedererkannt.
    Nur dass man bei uns auf dem WC nicht mal ne Minute ansteht, ausser an der ladies night.
  • das Otzelot 19.04.2018 21:36
    Highlight Highlight Schön geschrieben dieser Artikel. Aber das trifft doch auf 70% der ZSC Besucher zu. Ach war das alte Hallenstadion schön. Als Mutzechopf beschimpft zu werden und sich wegen Zäsi aufregen. Heute leider nur noch " mir sind Züri " Cüplis.
    • AllknowingP 20.04.2018 08:16
      Highlight Highlight Mimimimi

      Bei euch wars in den Viertelfinals 2018 auch Stiller als an jedem Regular-Season Spiel vor 2005
  • Robi14 19.04.2018 21:20
    Highlight Highlight best of watson de text!
  • c_meier 19.04.2018 20:39
    Highlight Highlight Könntest Yonni nicht mal einen Abend lang mittickern? dann wäre zum Beispiel ein Tickerer wie Alf Eile oder andere nicht so alleine und gegen einen psychiatrisch-analystischen Ticker-Eintrag hat sicher niemand etwas einzuwenden :)
  • fonte 19.04.2018 20:15
    Highlight Highlight haha das stadion bebt... in zürich... im hallenstadion😂😂😂never
    • kanu 19.04.2018 20:20
      Highlight Highlight Klischee, Klischees, klischee
    • TheWall_31 19.04.2018 21:13
      Highlight Highlight Statt mit deutlichem Unwissen um dich zu schlagen, hättest du das HaSta in diesen Playoffs besser mal besucht.
    • dä seppetoni 19.04.2018 22:19
      Highlight Highlight Die grösste Kirche der Schweiz 😉
      Schön hattest du einen geilen Abend Yonny. Solltest du aber während der Quali mal ein Spiel schauen wollen, geh irgendwo anders hin. EHC Au-Wädeschwil, HC Bümpliz, scheiss egal. Glaubs mir. Ausser Ambri kommt. Die 20 Nasen machen genug Stimmung für die ganze Halle
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eingestein 19.04.2018 18:59
    Highlight Highlight Na ja, ein zivilisierter Westeuropäer, anerkennt die Leistung des Gegners, den ohne Gegner kein Spiel oder?
    Wörter wie Sau, Attacke, etc. gehören in den Müll. Und dies gilt für alle und nicht nur für die ZSC Fans.
    • LebeauFortier 19.04.2018 20:49
      Highlight Highlight Ich empfehl Dir die NHL: Kein Geschimpfe, kein Gebrüll, keine Betrunkenen. Bei jedem Tor Applaus, dafür keine Pfiffe bei Strafen oder rüden Fouls. Und Klaviersound in den Unterbrechungen. In allen Stadien gleich. Wow, moll...
    • AllknowingP 20.04.2018 08:17
      Highlight Highlight Ich empfehle dir Jassrunden. Oder boggia.
    • Nelson Muntz 20.04.2018 09:25
      Highlight Highlight LebauFortier; Naja, im Bell Center kann es schon mal heiss zu und her gehen. Da ist schon noch Feuer drin, zumindest für NA Verhältnisse.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Switch_On 19.04.2018 18:28
    Highlight Highlight Danke für diesen tollen Artikel.

    Hab mich als (Fussball)-Fan in den beschriebenen Personen wiedererkannt :)

    Du hast das „Fan-Sein“ gut getroffen
  • mia_zwellweger 19.04.2018 18:25
    Highlight Highlight Absolut genial geschrieben und das sage ich als ZSC Fan und Hockey Experte. :-) 100% auf den Punkt getroffen.
  • wuschel1984 19.04.2018 18:19
    Highlight Highlight Wann war denn die Namensänderung? Ich meinte so um 1997 rum? 🤔 Also wenn die Verfasserin vor 5 Jahren Teenager war, ich geh davon aus 19, wäre sie nun 24ig... der Namenswechsel ist aber 21 Jahre her... Dann wärst du 3 gewesen 🤔 Chume nöd drus 😂🙈
    • mukeleven 19.04.2018 18:40
      Highlight Highlight yup / cooler text - aber das mit dem timing (teenager - lions - bis heute) geht nicht auf und verwirrt.
      ausser die verfasserin ist bald 50 und sieht aus wie 25.
    • Yonni Meyer 19.04.2018 19:05
      Highlight Highlight Sorry, ich hatte das Gefühl, die Ironie sei deutlich erkennbar.
    • Schlumpfinchen 19.04.2018 19:40
      Highlight Highlight Yonni ist 36 (steht unten in der Box). Das heisst sie hat Jahrgang 1982 oder 1981. Sie war also 1997 15/16 Jahre jung. Damit gerade in dem Alter, wo man beginnt, mit Freunden an Matches zu gehen. Das geht also ziemlich gut auf.
      Das mit den 5 Jahren ist Ironie, ich musste darüber herzlich lachen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ch2mesro 19.04.2018 17:46
    Highlight Highlight diesen sympathischen kerl, muss man einfach mögen 😎
    das bein stellen, aso wüki 🤣🤣
    User Image
  • Val98 19.04.2018 17:45
    Highlight Highlight Na ja also im St. Léonard in Fribourg muss man als Frau auch ewig anstehen....
    • Heinz Nacht 19.04.2018 18:28
      Highlight Highlight Im St. Pissoir müssen sogar die Ratten zum schiffen gehen anstehen...
  • Mia_san_mia 19.04.2018 17:36
    Highlight Highlight Einfach super geschrieben 👍
  • ch2mesro 19.04.2018 17:26
    Highlight Highlight wunderbar geschrieben! die würdigung von maxim lapierre hat mir besonders gut gefallen! 👍🏻👍🏻

    in maxim we trust
    👊🏻

    😎🤣
  • Der müde Joe 19.04.2018 17:25
    Highlight Highlight Haha danke für diesen lustigen Artikel!😂 Und übrigens, niemand kann Lapierre ausstehen, aber genau solche Spieler bringen Emotionen ins Spiel und dafür liebe ich diesen Typen. Eigentlich verrückt! Man liebt jemanden dafür, dass er dich auf die Palme bringt ...ok darum liebe ich wahrscheinlich auch meine Frau!😅😉
    • mukeleven 19.04.2018 18:41
      Highlight Highlight der war gut - auch ich liebe meinen terror zu hause! 😁
  • Thomtackle 19.04.2018 17:17
    Highlight Highlight Grossartig geschrieben. Es kann verziehen werden, ZSC-Fan zu sein. Aber Lapierre-Bashing geht gar nicht! Solche Spieler braucht das Hockey. Die einen hassen ihn, die anderen lieben ihn. Forza Lugano
  • PettR 19.04.2018 17:09
    Highlight Highlight Wo waren deine plätze? :)
  • clint 19.04.2018 16:46
    Highlight Highlight Yonni, wenn du so gute Texte raushaust, darfst du mit dem nächsten gerne wieder so lange zuwarten. Was für eine genüssliche Lektüre, mehr davon :-))
  • Hockeyjudge 19.04.2018 16:46
    Highlight Highlight Hei, hei, ein Meisterwerk der Schreibkunst. Danke. Ich habe übrigens ein Schliessfach am Bahnhof Oerlikon, für meine Objektivität. Dann ich gleich von Anfang an sirachen.
  • cappucino 19.04.2018 16:41
    Highlight Highlight Sauguet gschribe! Wältklass! 😂👍
  • Ville_16 19.04.2018 16:38
    Highlight Highlight Lapierre ist die geilste Sau auf Schweizer Eis, alles andere ist Beilage.
    • ch2mesro 19.04.2018 17:27
      Highlight Highlight in maxim we trust #ufb
    • Rdn 19.04.2018 21:13
      Highlight Highlight Forza Lugano !!!
  • San1979 19.04.2018 16:26
    Highlight Highlight Ihr Bericht ist Weltklasse !!! Diese Emotionen sind der Grund, weshalb ich Eishockey-Fans bin (EV Zug !!!)
  • leibea00 19.04.2018 16:21
    Highlight Highlight Chapeau.... lustig und catchi geschrieben! Mehr von dem🤙🏽
  • AllknowingP 19.04.2018 16:15
    Highlight Highlight Schön geschrieben!

    #Liebe
  • Steven86 19.04.2018 15:55
    Highlight Highlight Ich finde Maxim Lapierre super. Kleine Sticheleien und alle Flipen aus.
    • Johnny Geil 19.04.2018 16:15
      Highlight Highlight Ein Check gegen Geering, 1m vor der Bande, ist aber keine "kleine Stichelei", sondern versuchte Körperverletzung.
    • goldmandli 19.04.2018 16:54
      Highlight Highlight Dass sich Geering aus dieser Situation nicht rausdiskutieren konnte🤔🙄
    • dechloisu 19.04.2018 17:14
      Highlight Highlight come on Johnny übertreibs nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • f303 19.04.2018 15:54
    Highlight Highlight Wunderbar. Danke dafür!
  • Bene86 19.04.2018 15:47
    Highlight Highlight Ich mag Lapierre einfach und nein, ich bin nicht Lugano Fan. Aber es sind die Spieler wie er, die einfach Spannung in so eine Serie bringen können. Ein ganz fieser Spieler, der mit seinem doofen Grinsen Emotionen bis in die Zuschauerränge bringt.
    • kupus@kombajn 19.04.2018 16:55
      Highlight Highlight Geht mir auch so, und auch ich bin kein Lugano-Fan. Ich finde den Typen einfach genial. Wenn der sein Grinsen aufsetzt, muss ich auch grinsen. Playyoffs ohne solche Spieler fehlt etwas essentielles.
    • kanu 19.04.2018 20:23
      Highlight Highlight Finde ihn auch eine Bereicherung, wichtig ist einfach, dass für Alle der gleiche Masstab gilt
  • maece 19.04.2018 15:47
    Highlight Highlight Ich war gestern wie fast immer seit 20 Jahren dabei. Niemand hat die Faszination Eishockey besser beobachtet und mit Humor erfasst als du!

    Es geht mir fast wie dir und Chris B, gestern kannte ich dich nicht, heute... aber lassen wir das!!

    Komm am Samstag ans Public Viewing, dann lachen und schreien wir alle dem M.... L... ins Gesicht.
  • deed 19.04.2018 15:41
    Highlight Highlight Liebe Yonni

    Ich danke ihnen für ihr abgrundtiefes Verständnis der Hardcore-Fans, zu denen ich mich aufgrund meiner Schuhschachtel füllenden Saisonkartensammlung auch zählen darf.

    Der unter meinesgleichen übliche Fachausdruck für Nur-Playoff-Besucher ist nicht "Schönwetter-Fan", sondern "Tourist". Diese sind auch daran zu erkennen, dass sie ihren Platz meist erst nach Drittelsbeginn beziehen und vor Drittelsende wieder verlassen (um zuerst bei der Bar oder im Klo zu sein).

    Auf die genaue wörtliche Fortsetzung von SITZ DU SAU möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht weiter eingehen. 😎
  • Sindoral 19.04.2018 15:34
    Highlight Highlight wunderschöner Bericht! Um richtige Stimmung mitzuerleben, kann ich Dir einen Besuch in Langnau, Ambri oder Klotem empfehlen. Da bebt die Halle! Zürich leidet leider inmens an sogenannten "cüpli-Fans", was sich in der Stimmung wiederspiegelt.
    • jjjj 19.04.2018 15:43
      Highlight Highlight in Kloten bebt gar nix...
    • greeZH 19.04.2018 15:47
      Highlight Highlight Ja genau bei Kloten bebt die Halle. :-) Pff...Im Schweizer Eishockey kommen zuerst die Tessiner und dann lange gar nichts.
    • Darkside 19.04.2018 16:07
      Highlight Highlight Kloten, ähä.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mich1989 19.04.2018 15:33
    Highlight Highlight Toller Artikel! Danke Yonni
  • DäM. 19.04.2018 15:22
    Highlight Highlight Who is Klaus Zaugg?!?! Yonni Meyer sollte Ice-Hockey-Expertin auf watson werden...
    • Peeta 19.04.2018 16:46
      Highlight Highlight Vielleicht haben wir soeben die Geburt der neuen "Eismeisterin" miterlebt ;-)
    • DäM. 19.04.2018 17:44
      Highlight Highlight Eis-Pony Meyer?
    • mia_zwellweger 19.04.2018 18:53
      Highlight Highlight Pony for Eismeisterin!!!!
  • I.R.GOOD 19.04.2018 15:14
    Highlight Highlight Hut ab, cool geschrieben! Für den letzten Satz über Maxim Lapierre lieben wir dich! :)
  • Kluane 19.04.2018 15:12
    Highlight Highlight Der Brüller! 😆 Erkenne mich selber 🤪
  • Schmirinskis 19.04.2018 15:11
    Highlight Highlight Toll geschrieben. Da kommen gleich Emotionen hoch in meinem Zett Herzelein <3
  • TheWall_31 19.04.2018 15:02
    Highlight Highlight Geiler Artikel, wirklich. Schon beim Titel dachte ich mir, das sollte ich vielleicht dann lesen, wenn nicht gerade alle Kollegen im Büro sind. :) Und natürlich hast du die richtigen Leibchen für die schöneren empfunden.
  • turicum2003 19.04.2018 14:48
    Highlight Highlight Dieser Artikel hat mich echt zum schmunzeln gebracht :D

    Dem Lapierre kannst du übrigens gleich beide Beine stellen :D

    • maxi 19.04.2018 15:14
      Highlight Highlight schottisch haubhöch?
  • Willy Tanner 19.04.2018 14:48
    Highlight Highlight Geil! Musste laut lachen!! So soll es sein! Aber Achtung: Wenn das der Maxim liest! ;-)
  • Stogge 19.04.2018 14:38
    Highlight Highlight Guter Bericht :-)

    kleine Korrektur: MatchPUCK nicht Ball ;-)

    Bei Maxim Lapierre kommt mir manchmal Carols Varela in den Sinn... apropos, heb de schlitte du h**** schi*******!
    • Yonni Meyer 19.04.2018 15:03
      Highlight Highlight Habe die Korrektur bereits in Auftrag gegeben. Es muss natürlich «Matchkorb» heissen.
  • schneeglöggli 19.04.2018 14:33
    Highlight Highlight Super Artikel!
    Ist wirklich so, dass man sich je länger ein Match dauert immer mehr reinsteigert.
    Besonders bei "Reizfiguren" wie Lapierre.
  • The Mentalist 19.04.2018 14:32
    Highlight Highlight Danke für den sehr unterhaltsamen Beitrag! Ich habe mich köstlich auch als Nicht-ZSC Fan darüber amüsiert ;-)
  • Therealmonti 19.04.2018 14:29
    Highlight Highlight Diese junge Dame kann wirklich schreiben.
  • LittleBallOfHate63 19.04.2018 14:27
    Highlight Highlight "Ausser ich sehe Maxim Lapierre auf der Strasse. Dann stelle ich ihm das Bein."

    Perfekter Abschluss.


    Toll geschrieben und schön zu hören, dass auch Nicht-Hardcore-Fans sich völlig mitreissen lassen.


  • Schmidi1 19.04.2018 14:17
    Highlight Highlight Brüller-Artikel !
    Schon lange nicht mehr so geschmunzelt (stark untertrieben) beim Lesen einer Internet-Kolumne. Bei watson sowieso nicht.

    So, jetzt aber schnell die Lachtränen abgewischt...
  • Boston5 19.04.2018 14:16
    Highlight Highlight Genialer Artikel! Hut ab, Yonni
  • Damogles 19.04.2018 14:11
    Highlight Highlight made my day! thx Yonni 😍
    🔵⚪️🔴
  • Züzi31 19.04.2018 14:11
    Highlight Highlight Samstag, gleicher Ort, gleiche Zeit.
    Eintritt 10.--.
    Meisterfeier mit 4h Wartezeit bis die Jungs in Vollmontur in der Halle ankommen. 👍
    • Ville_16 19.04.2018 18:27
      Highlight Highlight Alleine für diese Überheblichkeit sollt ihr umsonst in eurem Stall warten. Denn am Samstag werden die Kätzchen sauber aus der Resega gecheckt.
    • Züzi31 19.04.2018 19:48
      Highlight Highlight Positives Denken, nicht Überheblichkeit. 😀
  • lilie 19.04.2018 14:10
    Highlight Highlight In meiner Kindheit hatte man Fussballfan zu sein. Man musste auch Fussball spielen, und dagegen hatte ich nichts.

    In die Bredouille geriet ich erst, als ich mit geladenem Zeigefinger auf der Brust bekennen musste, ob ich für den FCZ oder die Grasshoppers war.

    Ich hatte weder vom einen noch vom andern je etwas gehört, sagte aber brav "FCZ", als ich spitz kriegte, dass alle dafür waren.

    In Wirklichkeit fand ich die Grasshoppers viel cooler. Dieser Name!

    Bis heute hab ich weder den einen noch den andern Club spielen sehen. Ich guck nur Länderspiele. Und ich bin für die, die gewinnen. 😜
  • Achilles 19.04.2018 14:01
    Highlight Highlight Klasse geschrieben! :) muss ich mal mit meiner Anti-Hockey Freundin teilen ...
    • maxi 19.04.2018 14:13
      Highlight Highlight es soll leute geben die fühlen dasselbe, halt bei einer anderen sportart;)

Kann man, muss man nicht: Unser Modal-Problem

Ja, Sie haben schon richtig gelesen, da ist kein Tippfehler im Titel. Modal, mit d. Ich erspare Ihnen nun die Google-Suche oder das Ausgraben Ihrer Deutsch-Ordner von früher, wo Sie dann Ihre alten Aufsätze finden, in denen Sie sehr realistisch eingeschätzt haben, dass Sie mit 30 ein Haus, vier Kinder, einen Labrador namens «Columbo» und eine Traumkarriere haben werden und alles, was Sie nun mit 36 tatsächlich Ihr eigen nennen, ist ein Fahrrad und sogar das wurde Ihnen schon zweimal …

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