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Schüler in Movelier auf dem Pausenplatz: Nur noch die Landessprache?
Bild: KEYSTONE

Nur noch Deutsch auf dem Pausenplatz? Warum schaffen wir nicht gleich Ghettos?

An den Schulen soll in der Pause zukünftig nur noch deutsch gesprochen werden. So wollen es gewisse Politiker. Was ich davon halte? Na, ratet mal ...

02.02.16, 14:44 02.02.16, 15:06

nathalie sassine-hauptmann / wir eltern

Präsentiert von

«Egerkingen hat Angst um ihren internationalen Ruf» schrieb der «Tages-Anzeiger» noch im Oktober 2015 über die Solothurner Gemeinde, die wegen des Burka-Verbots in die Schlagzeilen geraten war. Offenbar ist diese Angst überwunden, denn letzten Freitag meldete Johanna Bartholdi (Gemeindepräsidentin von Egerkingen), dass «mit bis zu 550 Franken bestraft werden soll, wer auf dem Areal der Primarschule Egerkingen kein Deutsch spricht».

Sogleich doppelte übers Wochenende der SVP-Nationalrat Walter Wobmann nach: Er fordert obligatorisches Deutsch auch in der Pause an ALLEN Schweizer Schulen. Als erstes fällt auf, dass ihm offenbar nicht bewusst ist, dass in der Schweiz offiziell vier Landessprachen gesprochen werden. Doch ich verzeihe ihm das, da ich auch davon ausgehe, dass sein Horizont für andere Bereiche nicht über die Mittellandsgrenze hinaus geht.

Volle Kommentarspalten

Was ich ihm nicht verzeihe, ist, dass er nun alle möglichen Trolle in die Kommentarspalten gelockt hat, die sich darüber aufregen, dass das nicht schon längst ein Muss an den Schulen ist.

Wo kämen wir denn da hin, wenn alle Kinder ab und zu in der Sprache sprechen, die ihrer Identität entspricht? Denn dieses Phänomen ist ja so was von neu!

Die fremdsprachigen Schulkollegen könnten sich auch mal dazu äussern, wieso dass es eben cool ist (denn meist geht es doch darum), in einer Fremdsprache zu reden.

Nie gab es Italiener, die in der Schule in ihrer Muttersprache Sprüche klopften, Spanier, die sich im Fussball gegenseitig auf Spanisch anfeuerten oder gar Welsche, die an der Uni Zürich in der Sprache Molières Paragraphen austauschten. Das gibt es erst, seit diese seltsamen Muslime und dunkelhäutigen Menschen die Alpen überquert haben, um unsere Schweizer Identität zu sabotieren, in dem sie untereinander geheime Botschaften austauschen, die wir nicht verstehen!

Man rufe die Nationalgarde, den Nachrichtendienst! Das sind alles potentielle Terroristen, die auf unsere Pausenplätzen den Djihad üben!

Herr Wobmann, was glauben Sie eigentlich, damit zu erreichen? Mehr Integration? Wollen Sie diese mit Griff ins Portemonnaie erreichen, wie alles andere auch in der Schweiz? Wieso ist das Thema der Sprache bspw. in Spreitenbach, mit einem vielfachen an Migrantenkindern offenbar kein Problem?

Als Kind habe ich es auch nicht gemocht, wenn ich etwas nicht verstand. Das war bei den Spaniern und Portugiesen so. Was taten wir also? Wir lernten die paar Brocken, die uns irgendwie weiterhalfen, befreundeten uns mit diesen Kids und tauschten uns über unsere unterschiedlichen Kulturen aus!

Wäre es nicht logischer, wenn sich wirklich betroffene Gemeinden echauffieren würden, Frau Bartholdi?

Wieso schaffen wir nicht gleich Ghettos, in denen diese Ausländer unter sich sind und unsere Schweizer Kinderlein nicht ausgrenzen können?

Oh, warten Sie, das gab es ja schon ...

Ich könnte es sogar verstehen, wenn sich die Kinder beklagt hätten. Als Kind habe ich es auch nicht gemocht, wenn ich etwas nicht verstand. Das war bei den Spaniern und Portugiesen so. Was taten wir also? Wir lernten die paar Brocken, die uns irgendwie weiterhalfen, befreundeten uns mit diesen Kids und tauschten uns über unsere unterschiedlichen Kulturen aus! Das nennt man Horizont-Erweiterung Frau Bartholdi!

Fremdsprachen sind vielleicht cool ...

Wie wäre es, wenn wir die Kinder das Problem selber in die Hand nehmen lassen würden? In den Schulen wird doch sonst so viel geredet, wieso nicht einmal Diskussionsrunden zum Thema veranstalten, wo Schweizer Kinder ihr Unbehagen kundtun können. Wo ihre fremdsprachigen Schulkollegen sich auch mal dazu äussern dürfen, wieso es eben cool ist (denn meist geht es doch darum), in einer Fremdsprache zu reden.

Ist es nicht unsere Aufgabe als Eltern, Lehrer (die übrigens alle gegen diese Idee sind, nur deutsch auf den Pausenplätzen zu sprechen) und Politiker, unseren Kindern die Welt zu zeigen? Toleranz zu lehren? Oder geht es heute vermehrt darum, ihnen eine Idee der Heimat zu bieten, die andere ausschliesst, ihnen ihre Sprache verbietet?

Was meint ihr? Für oder gegen das Fremdsprachen-Verbot an den Schulen?

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Zeno Hirt, 25.6.2017
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75Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • olive 09.02.2016 08:24
    Highlight Man spricht von Integration, die Sprache ist das wichtigste Instrument dafür.
    Es ist falsch verstandene Toleranz und Kulturrelativismus, wenn man den Einwandererkindern nicht gewisse Vorgaben macht, damit sie die Sprache leichter lernen.
    Viele von ihnen sprechen zu Hause mit den Eltern nur deren Sprache, also ist der Pausenplatz ein wichtiger Ausgleich.
    2 2 Melden
  • olive 09.02.2016 08:19
    Highlight Wie sagt Cem Oezdemir, deutscher Politiker: dank der Jugend im Schwarzwald auf dem Dorf hatte ich keine Mühe, schnell deutsch zu lernen, im Gegensatz zu Kindern in städtischen Quartieren mit hohem Ausländeranteil an den Schulen, wo die Kinder untereinander bei ihrer Sprache bleiben können.
    2 0 Melden
  • olive 09.02.2016 08:15
    Highlight Für die Ausländerkinder wäre es ganz klar von Vorteil, wenn sie "gezwungen" werden, deutsch zu sprechen, es ist eine wichtige Möglichkeit, es zu lernen.darum geht es, nicht darum, dass es cool ist für Schweizer, ein paar Brocken "ausländich zu können.
    1 3 Melden
  • Alnothur 03.02.2016 11:16
    Highlight So, woher wissen Sie denn, dass das in jenen Gemeinden "kein Problem" ist? Ich ging vor gut 10 Jahren in die Sekundarschule in Biel, schon damals war es in der Realschule die Hölle für Schweizer (wird mittlerweile in der Sek auch so sein).

    Davon ab: ganz witzig, vor ein paar Jahren tönte das noch ganz anders, als es um das Verbot des Schweizerdeutsch in den Klassenzimmern ging. Da waren Ihresgleichen ganz vorne mit dabei. Die Ausländer sollen ja auch was verstehen. Jetzt haben wir die umgekehrte Situation, und die Schweizer Kinder sind scheinbar weniger wert...
    18 4 Melden
    • Qui-Gon 03.02.2016 12:56
      Highlight Klassenzimmer - Schulhausplatz. Unterricht - Pause. So schwer zu verstehen?
      2 9 Melden
  • Rukfash 03.02.2016 11:14
    Highlight Ein "jebem ti mater" versteht wohl jeder :P
    8 6 Melden
  • Kampfhamster 02.02.2016 23:18
    Highlight Sich in einer Fremdsprache zu unterhalten, während Personen anwesend sind, die diese nicht verstehen ist schlichtweg einfach nur unhöflich und zeugt von mangelndem Anstand. Das kann man ruhig auch bereits Kindern beibringen.
    Insofern befürworte ich, dass an Schulen eine der Landessprachen gesprochen wird. Die Anzahl Romands in Egerkingen dürften sich dann aber doch in Grenzen halten.

    Ob diese Regelung auch auf dem Pausenplatz gelten soll: eher nein.

    Kampfhamster, der drei Sprachen spricht.
    64 8 Melden
  • formerly known as 02.02.2016 22:17
    Highlight Besser hätte ich es, auch in allen vier Sprachen die ich spreche, nicht ausdrücken können. Vielen Dank für diesen Artikel:-)
    20 40 Melden
  • DarlaSoSo 02.02.2016 21:32
    Highlight Ich finde das Thema tatsächlich nicht ganz einfach. Das mit den Strafen ist natürlich kompletter Unsinn. Ich unterrichte an einer Berufsschule. Generell finde ich den Austausch über Sprachen und verschiedene Kulturen sehr gewinnbringend.
    Aber es kommt immer wieder vor, dass Fremdsprachen nur gesprochen werden um andere zu ärgern. Das ist ist unhöflich und manchmal auch richtig gemein. Gerade hatte ich ein Fall, wo zwei Mädchen oft absichtlich italienisch gesprochen haben, um ihre türkische Freundin zu ärgern. Da schreite ich dann auch ein.
    69 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.02.2016 06:38
      Highlight Ich finde gut, dass sie da eingreifen. Da das aber meistens nur einzelne Fälle sind, kann man es meiner Meinung nach gerne dabei belassen. Ein generelles Verbot ist meiner Meinung nach komplett überflüssig. Warum eine Strikte Regel einführen, die viele Leute stören wird, und viele Probleme bereiten wird, wenn man dahinter nur vermuten könnte, dass sich eventuell ein kleines Problem verbirgen könnte. Außerdem sollten solche Schulregeln immer an jeder einzelnen Schule eingeführt werden.
      4 3 Melden
  • Palatino 02.02.2016 21:10
    Highlight Warum eigentlich immer so defensiv-repressiv? Fremdsprache verbieten, Minarette verbieten, Burkas verbieten, Ausländer ausschaffen... Haben Herr Wobmann und seine Mitstreiterinnen so wenig Vertrauen in unsere Kultur, dass sie das Gefühl haben, nur noch mit Verboten und polizeilichen Massnahmen reagieren zu können? Bei den Schulen wäre gegebenenfalls die Einrichtung von Integrationsklassen die adäqute Antwort, aber nach Verboten zu schreien ist doch viel volchsnäher...
    46 29 Melden
  • bbj 02.02.2016 20:48
    Highlight mich würde ja brennend interessieren was für ein "deutsch" auf dem pausenhof gesprochen werden soll. ist es das hochdeutsch oder die schriftsprache eie schiller und goethe sie pflegten oder darf es auch dialekt sein und wenn ja welcher? bekomme ich als st.galler bei den bernern und basler ärger wenn ich mich in den pausen nicht dialektkonform artikuliere kann? und viel schlimmer noch ... was macht ein kind das aus diepoldsau wegziehen muss? ;-)
    37 32 Melden
    • Menel 03.02.2016 20:43
      Highlight Genau dies Fragen habe ich mir auch gestellt. :D
      0 1 Melden
  • danmaster333 02.02.2016 19:04
    Highlight deutsch im unterrichtszimmer macht sinn. sich auf eine sprache auf dem pausenplatz zu beschränken ist... beschränkt.
    69 44 Melden
  • Gelöschter Benutzer 02.02.2016 18:46
    Highlight Ou ja, wir tauschten uns einfach mit den Italienern, den Portugiesen, Spaniern und bei uns auch Polen über die unterschiedlichen Kulturen aus. Weil diese Kulturen auch sooooo unterschiedlich waren. Kann man super mit Nordafrika oder den arabischen Ländern vergleichen. Doch, sicher.
    53 67 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.02.2016 19:44
      Highlight Der Unterschied zwischen dir und mir ist je nach Sichtweise riesig oder gar nicht vorhanden.
      30 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.02.2016 21:10
      Highlight Sehr philosophisch. Der Unterschied zwischen einem Stuhl und einem Baum ist auch riesig oder gar nicht vorhanden, je nach Sichtweise. Dennoch ist das Sitzen auf einem Baum meistens nicht gleich bequem.
      25 16 Melden
    • Tilman Fliegel 02.02.2016 22:01
      Highlight Ich kenne Stühle, die sind unbequemer als manche Bäume. Aber davon abgesehen finde ich, mit ein wenig gutem Willen lassen sich so ziemlich alle denkbaren kulturellen Unterschiede einfach überwinden, gerade Kinder sind da noch recht flexibel. Aber man kann die Probleme auch suchen.
      38 6 Melden
    • formerly known as 02.02.2016 22:36
      Highlight Interessante Sichtweise. Ist denn deiner Meinung nach Integration nur möglich mit Ausländern die eine möglichst ähnliche Lebensweise haben wie die uns bekannte?
      Hier ein kleines Beispiel:
      Meine Eltern stammen aus zwei völlig verschiedenen Kulturen (beide keine Schweizer) mit zwei völlig verschiedenen Religionen und Erziehungshintergründen. Sie haben ihre Kinder dreisprachig aufgezogen (darunter auch grösstenteils Deutsch) und ihnen nicht die Unterschiede sondern die Gemeinsamkeiten und somit die Bereicherung einer kulturoffenen Sichtweise nahegebracht.
      47 3 Melden
  • leglesslegolegolas 02.02.2016 18:32
    Highlight Danke!
    22 30 Melden
  • dracului 02.02.2016 18:19
    Highlight Alle Verbote sind letztlich nur eine Lösung, wenn alles andere nicht mehr funktioniert. Das Entgegenkommen gegenüber Immigrierten ist gross: Jeder kriegt Förderunterricht bis zum Exzess - meist zulasten der Schweizer Kinder. Gleichzeitig gibt es zusätzliche religiöse Freitage, passendes Essen in Schullagern und Dispens von Sport- und Schwimmunterricht etc. In keinem Land dieser Erde würde man die Schweizer je so willkommen heissen oder so viel Toleranz gegenüber ihrer Kultur zeigen. War in der Schule immer in der Minderheit in der Klasse und kriegte nie (!) Hilfe der Behörde ... als Schweizer.
    64 38 Melden
    • AdiB 02.02.2016 18:51
      Highlight tja dan warst halt ein guter schüler der keine hilfe brauchte. doch bei uns konnte man sich freiwillig für nachhilfe melden.
      30 39 Melden
    • Santale1934 03.02.2016 08:14
      Highlight Danke Dracului, bin der gleichen Ansicht wie du, da es mir ungefähr gleich erging. Thumbs up!
      1 2 Melden
    • MisterM 03.02.2016 11:23
      Highlight @dracului: "[...] Förderunterricht bis zum Exzess - meist zulasten der Schweizer Kinder" - Wie meinen Sie das? Ist mir zu meiner Schulzeit nie aufgefallen.

      Aber vielleicht fehlt mir hier als Dreifachbürger (gut in der Schule, statt Stütz-Unterricht in der Begabtenförderung) Ihre spezielle Sichtweise.

      Zudem kann ich mir vorstellen, dass hier die Unterschiede zwischen Stadt und Land sehr gross sind...
      4 0 Melden
    • Pinga 03.02.2016 13:33
      Highlight Bei uns wurde die eigentliche Begabtenförderung abgeschafft und es gab eine Sozialpädagogin für alles, die also den schlechteren Kindern helfen und die besseren zusätzlich fördern sollte. Da aber die Nachhilfe zu viel Zeit in Anspruch nahm gab es für mich als gute Schülerin dann nichts mehr und ich verrbrachte meine Zeit mit Strafen schreiben weil mir im Unterricht zu langweilig war. Ich glaube das meint er mit Benachteiligung von Schweizer Kindern ;-)
      4 0 Melden
  • Charlie Brown 02.02.2016 18:16
    Highlight Ich finde es für meine Kinder eine Bereicherung, wenn sie auf dem Pausenplatz Sprache und Kultur aller Gspändli erleben.

    Als gezieltes Mittel der Ausgrenzung eingesetzt ist das natürlich nicht die feine Art. Aber es gibt bessere Wege als Verbote und Sanktionen.

    Fairerweise muss noch gesagt werden, dass es sich nicht um eine Busse sondern um eine kostenpflichtige Sanktion in Form eines Kurses handelt. Das macht es nicht unbedingt besser, aber es ist nicht ganz dasselbe.
    50 12 Melden
  • niklausb 02.02.2016 17:51
    Highlight der Alltag ist doch schon ghettoisiert, Bei diversen Jobs ist es nicht nötig deutsch zu sprechen bzw. der deutschen Sprache mächtig zu sein. Und was das Wohnen angeht sind wir auch bereits da, da wo billige Wohnungen mit tiefem ausbaustandart sind wird man nur wenige "Schweizer" finden und dem entsprechend sind dann auch die entsprechenden geschäfter und läden eher in den Quartieren aufzufinden.
    27 4 Melden
  • AdiB 02.02.2016 17:39
    Highlight wieso muss jeder alles verstehen. vielleicht will jemand einem guten freund der gerade die selbe sprache spricht etwas privates erzählen das nicht jeder wiessen muss.
    zu meiner schulzeit haben sich nur petzen daran geärgert wen sie was nicht verstanden. um sie zu ergärn haben wir bisschen albanisch gelernt. sätze zusammen gemixt die keinen sinn ergeben. ich hatte das glück dass meine lehrer selbst petzen nicht mochten und einer spielte auch ab und zu mit.
    20 32 Melden
  • Tobias K. 02.02.2016 17:10
    Highlight Die einen hier übertreiben es ziemlich. Ja wir rutschen bald in eine nationalsozialistische Diktatur. Sonst gehts noch gut? Ich sehe das ganze so: Man darf niemanden seiner Herkunft berauben. Die Sprachvielfalt kann doch wirklich genug ausgelebt werden. Zu Hause kommt ja keiner kontrollieren ob brav CH-Deutsch gesprochen wird. Ebenfalls in den Kulturzentren oder Beizen oder sonstwo. Aber auch ich finde, dass in der Schule und auf dem Pausenhof CH-Deutsch gesprochen werden sollte. Dies einfach zur besseren Integration. Zuwiederhandlung unter Strafe zu stellen finde ich ebenfalls übertrieben.
    58 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.02.2016 19:41
      Highlight Also ich könnte - Dank Pausenplatz - in zig Sprachen über manche Kommentare hier fluchen. ;-)
      34 10 Melden
    • Tobias K. 02.02.2016 20:02
      Highlight Jep geht mir auch so. Vor allem in albanisch... :)
      13 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.02.2016 20:08
      Highlight Und warum bist du dann dafür, dass auf dem Pausenplatz nur noch Deutsch gesprochen wird?
      5 15 Melden
    • Brandroid 02.02.2016 20:57
      Highlight o nonen🙈
      9 2 Melden
    • Tobias K. 02.02.2016 23:38
      Highlight @worldofjem: Ich habe die Gründe oben genannt. Dies bedarf keiner weiteren Erklärung
      6 1 Melden
  • Miss_Ann_Thropist 02.02.2016 16:15
    Highlight In Spanien hatten wir während der faschistischen Francodiktatur auch ein Zwang Spanisch zu sprechen. Galizisch, Katalanisch und Baskisch waren im öffentlichen Leben verboten. Fragen Sie mal meine Grosseltern, was sie davon halten, und wozu das ganze geführt hat (ETA, BNG, Unabhängigkeitsbewegungen usw).
    Wer hier keinen diktatorischen Zwang sieht und mit einer solchen Massnahme einverstanden ist, ist wahrscheinlich so braun wie ein haufen frischer, stinkender Kuhdung.
    84 57 Melden
    • Bobo B. 02.02.2016 17:08
      Highlight Toller Vergleich: Vor allem sind Galizier, Katalanen und Basken in Spanien eingewandert. Es ist wohl eher dein Vergleich der hier wie frischer Kuhdung stinkt...
      53 41 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 02.02.2016 18:34
      Highlight Unterdrückung von Sprachminderheiten, ich sehe einen ganz klaren Zusammenhang.
      32 38 Melden
    • humpfli 02.02.2016 18:35
      Highlight So ein Quatsch. Du kennst hoffentlich den Unterschied zwischen Dialekt und Sprache. Ein Dialekt wird innerhalb eines Sprachbereichs normalerweise verstanden.
      31 13 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 02.02.2016 18:46
      Highlight Schweizerdeutsch ist ein Dialekt, ja. Die oben von mir genannten Sprachen sind offizielle Amtssprachen mit eigener Grammatik und Wortschatz, die in den jeweiligen Regionen in der Schule Unterrichtet werden, mit Spanisch als Nebensprache. Also nix Dialekte.
      30 17 Melden
    • humpfli 02.02.2016 18:47
      Highlight Zudem hat es etwas mit integration zu tun. Wie würdest du es finden, wenn du im Zug bist und um dich herum alle Albanisch, Italiensch, Norwegisch und andere Sprachen sprechen, die du nicht verstehst? Wer hier in die Schweiz kommt sollte Deutsch lernen und auch sprechen.
      29 20 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 02.02.2016 19:05
      Highlight
      In Artikel 18 der Bundesverfassung heißt es:

      „Die Sprachenfreiheit ist gewährleistet.“ [1]
      Niemand kann gezwungen werden, eine Sprache „abzulegen“ oder eine andere zu benutzen. Es bedeutet konkret, dass keine Person wegen der Sprache, mit der sie kommuniziert, von den ihr zustehenden Rechten ausgeschlossen werden darf. Darunter fällt auch die Gebärdensprache.
      41 14 Melden
    • dä dingsbums 02.02.2016 21:13
      Highlight humpfli, jeden Tag höre ich in der S-Bahn zig Sprachen und finde das persönlich wunderbar.
      Sicher, jeder sollte die jeweilige Landessprache können, aber jeder ist frei privat die Sprache zu sprechen die er möchte. Das ist eine private Angelegenheit und geht niemanden etwas an.
      28 6 Melden
    • magicfriend 03.02.2016 06:51
      Highlight Wer faschistische Vergleiche heranzieht und vehement darauf beharrt, der hat keine anderen Argumente. Vor allem in Zusammenhang mit Spanien. Nonstop-Nonsens.
      7 5 Melden
  • dommen 02.02.2016 15:57
    Highlight Das Problem im Fall Egerkingen ist ja offensichtlich, dass Sprache gezielt als Instrument dazu genuzt wurde, andere auszugrenzen. Dass man da einschreiten muss, erachte ich als dem gesunden Menschenverstand geschuldet. Leider wird dieser Umstand nun von Rechts bis Links für propagandistische Triebabfuhr benutzt. Warum es überhaupt soweit kam, wird einfach übersehen geschweige denn, diskutiert. Ob nun von Herrn Wobmann, welcher sich dem Ziel einer idyllischen Bergdorfschweiz ein Stück näher sieht, oder dem Autor, der sich voller sehnsüchtiger Verklärung seinen Kindheitstagen zuwendet...
    109 16 Melden
    • Hippie-ster 02.02.2016 22:22
      Highlight Muss man wirklich Gesetze erlassen um Probleme auf dem Pausenplatz zu lösen? Wie sollen die Kinder lernen ihre Konflikte zu lösen? Kontrolle auf dem Pausenplatz?
      Ich bin kein Pädagoge, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass man damit die richtige Wirkung erzielt.

      Es ist nicht gut, wenn sich die Politik in Schulprobleme einmischt. Diese Probleme müssen in der Schule von der Schule gelöst werden.
      14 2 Melden
  • Alex23 02.02.2016 15:45
    Highlight Komisch, dass seinerzeit Brady Dougan von der CS munter und ungeniert jahrelang auf Englisch parlieren konnte, ohne dass sich daran irgendjemand gestört hat, schon gar nicht die Sprachpuristen der SVP.
    Nein, bei genauem Hinsehen kein bisschen komisch. Das Strickmuster ist immer das: Wer Geld hat, unterliegt nicht den gleichen "Regeln".
    91 36 Melden
    • Philipp 02.02.2016 16:42
      Highlight Aber das heisst ja gerade, der, der kein Geld hat soll möglichst gut Deutsch lernen und reden, damit er in der Gesellschaft eine Chance hat! In internationalen Firmen muss mehrheitlich in Englisch gesprochen werden, da viele Manager etc. aus allen Ländern kommen. Englisch ist eine gute Möglichkeit, sich zu verständigen - wie Deutsch in unseren Schulen, der Deutschschweiz.
      31 25 Melden
  • Dan Rifter 02.02.2016 15:38
    Highlight Finde die Forderung nach Deutsch auf dem Pausenplatz eigentlich legitim.
    Nicht primär, weil Schweizer Kinder ausgegrenzt werden könnten (obwohl: es ist unhöflich, in Gegenwart anderer eine Sprache zu sprechen, die nicht alle verstehen).
    Vor allem geht es ja darum, schneller gut (Schweizer)deutsch zu sprechen und da hilft es nun mal kaum, wenn die Kinder, sobald sie aus dem Klassenzimmer sind, zur Fremdsprache wechseln.
    Gilt für alle.. Holländer, Italiener, Finnen, Albaner, ..
    Und die International School ist hier kein relevantes Argument.
    94 16 Melden
    • dä dingsbums 02.02.2016 21:17
      Highlight Ja schon. Aber was lernen die Kinder, wenn sich die Politik in ihre Angelegenheiten einmischt und Gesetze erlässt um ihre Pausenplatzkonflikte zu lösen?
      11 12 Melden
  • Kookaburra 02.02.2016 15:37
    Highlight Wie meistens seht ihr zwar die Auswirkungen aber nicht die Ursachen des Problems.

    Was meint ihr denn? Wieso haben "Familienthemen" kaum mehr eine Chance an der Urne?
    18 4 Melden
    • Tilman Fliegel 02.02.2016 22:09
      Highlight Sag uns doch wieso? Ich hab keine Ahnung. Weil die Schweizer nur noch egoistische Dinks(double income no kids) sind?
      2 6 Melden
    • Kookaburra 02.02.2016 23:45
      Highlight Genau. Und gleichzeitig die nicht Schweizer nur noch assoziale Nidoks (No income dozen kids).

      Die Familie wurde "outgesourced"...
      7 3 Melden
    • Human 03.02.2016 07:05
      Highlight Nicht Schweizer sind assoziale mit vielen Kindern und ohne Einkommen... tolle Ansichten haben sie mol..
      1 3 Melden
  • MarGo 02.02.2016 15:35
    Highlight Was diese realitätsfernen SVPler immer meinen, fordern zu können... Unglaublich...
    39 62 Melden
  • naaah 02.02.2016 15:32
    Highlight Ich bin klar dafür. In Englischschulen ist das z.B. Gang und Gäbe. Ausserdem fand ich es auch für den Ausländer (also mich) besser, ich lernte während den ersten paar Wochen bedeutend mehr, als keine Deutschsprachige in meiner Klasse sassen, man musste dann das gesuchte Wort umschreiben. Danach wurden die Wörter eben eingeflüstert.

    Schlecht finde ich die Strafe von CHF 550, da wären wir bei der Sippenbusse?! Alternativ könnte man dann eine Gesprächsrunde organisieren für die, welche unbedingt ihre Muttersprache sprechen wollen? :)
    61 9 Melden
  • Dä Brändon 02.02.2016 15:31
    Highlight Dann werden die Eltern hat vermehrt zu Hause in der Herkunftssprache sprechen. Bei uns Daheim ist das Pflicht, ich bin doch nicht blöd und verpasse es, meinen Kinder Gratis eine weitere Sprache beizubringen.
    50 7 Melden
    • Human 03.02.2016 07:07
      Highlight Finde es muss immer eine Mischung bestehen, auch Zuhause sollte nicht nur Muttersprache gesprochen werden ... aber sonst kann ich dir zustimmen, ich wurde Zuhause nur Deutsch erzogen und sprech nebenbei auch nur noch Schulenglisch, aber ich hätte gern das Ungarisch, Serbisch und Afrikaans mitgenommen.
      1 0 Melden
  • Ylene 02.02.2016 15:24
    Highlight Persönlich bin ich hin und her gerissen... Aber Nadine finde ich lächerlich schönmalerisch. Nehme an, sie ging wie ich vor ca. 20 Jahren in die Schule - da gab es hier in Bern max. 3 Ausländer pro Klasse, falls überhaupt (meistens Italiener, Ex-Jugoslawen oder Spanier). Bei meinem Sohn, der jetzt in Bern zur Schule geht, sind min. die Hälfte Ausländer und nach mehreren Elternabenden ist klar, dass ein Grossteil deren Eltern schlecht oder fast gar nicht deutsch kann. Also müssen das die Kinder in der Schule lernen - ohne Deutsch gibts keinen guten Job und das will ja auch keiner.
    87 5 Melden
  • FrancoL 02.02.2016 15:24
    Highlight Es gibt viele Arten von Pausenplätze so wie zb an der ETH die Cafeteria, da spricht man viele Sprachen und auch der Tessiner spricht mit seinen Kollegen Italienisch, die Welschen bleiben beim Französisch und Englisch ist sowieso an der Tagesordnung.
    Ist das dann nicht mehr iO? Hat man da Angst um die Identität der ETH, wohl kaum!
    Und so sollte es auch auf allen Pausenplätzen sein, die vielen Sprachen sind kein Hindernis für die Integration, sie fördern die Integration.
    41 49 Melden
  • Sillum 02.02.2016 15:22
    Highlight Alle Lehrer sind dagegen? Sicher? Ich glaube zu wissen, dass es irgendwo in der Innerschweiz noch einen Lehrer gibt der SVP wählt und der das schreckliche Ansinnen unterstützt. Ob der seinen Beruf noch lange ausübt? Der Gesinnungsterror der linken Presse wird ihn vermutlich aber bald in denSenkel stellen.
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    • Tilman Fliegel 02.02.2016 22:13
      Highlight Gesinnungsterror ist wohl eher die spezialität der SVP. Zum Beispiel absurd hohe Bussen für das Sprechen der falschen Sprache auf dem Pausenplatz zu fordern.
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  • Gelöschter Benutzer 02.02.2016 15:15
    Highlight Wiedermal die Nazikeule (“Wo gab es das schon mal?", "Ghetto"), wirklich? Ein Kommentar auf Gymi-Pausenplatz-Niveau, wegen ein paar Provinz-Politikern, die eine dumme, untaugliche und illegale Idee hatten. Der Dauer-Nazi-Anklang wird zu einer Abstumpfung gegenüber den tatsächlichen Greueln dieser Ideologie führen. Gerade in einem so klaren Fall ist diese billige Rhetorik doch gar nicht nötig. An dieser Sprachpolitik ist nichts gutes. Sie wird nicht funktionieren und es gibt keine legale Grundlage. In einem Monat wird niemand mehr davon reden.
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  • Perseus 02.02.2016 15:14
    Highlight Ja machen Sie sich nur noch mehr lächerlich über Meinungen anderer. Solche als "Trolle" zu bezeichnen welche gleicher Meinung sind, ist das nicht Kindergarten? Und ich glaube niemand stört es wenn ein Spanier Sprüche auf spanisch klopft, aber was stört ist wenn in einer Klasse die hälfte von Serbien kommen und sich miteinander auf Serbisch unterhalten. So werden die Serben nicht integriert und die Schweizer diskriminiert.
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  • Jevita 02.02.2016 15:11
    Highlight Woher weisst du denn, dass alle Lehrer dagegen sind? Da hab ich aber schon ganz anderes gehört. Grüsse einer Lehrerin.
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    • Asmodeus 02.02.2016 15:29
      Highlight Stimmt. Auch unter Lehrern gibt es leider xenophobe Rassisten. Ich hatte damals in der Handelsschule auch so einen, der gezielt den Ausländern das Leben schwer machen wollte.

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    • Tomsen2 02.02.2016 16:40
      Highlight Xenophobe Rassisten? Weisser Schimmel und grosse Riesen.
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    • Zerpheros 02.02.2016 17:18
      Highlight Klar, Jevita, ich will Sie dann mit Argus-Ohren in der Aula herumschleichen sehen, ob einer dieser ausländischen Bengel wieder eine Fremdsprache geredet hat. Und dann die Diskussionen darüber, welches Vokabular gerade noch wegen Style und so durchgeht ... lol.
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    • Jevita 02.02.2016 21:54
      Highlight Es geht weder um Rassismus noch um "Überwachung". Interkulturalität und Multilingualität sollte im Unterricht GEZIELT gefördert werden, aber nicht indem sich die Kinder in der Pause irgendwelche Wortfetzen an den Kopf werfen. Ich spreche hier vor allem über die Stufen KiGa - 6. Klasse. Wird den Kindern geduldet, sich in ihrer eigenen Sprache zu unterhalten, so kann dies im schlimmsten Fall dazu führen, dass jene Kinder nicht in die Klasse integriert werden.
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    • Zerpheros 02.02.2016 22:34
      Highlight 1. Wenn man ein Verbot ausspricht ("Sprich keine Fremdsprache auf dem Schulhof!"), braucht man auch jemanden, der überwacht und bei Übertretung sanktioniert. Sonst ist das Verbot überflüssig und gerade aus Sicht der Jugendlichen, die sich über Sprache abgrenzen, "für den Arsch". Und die wissen ganz genau, wo die Definitionslücken sind. 2. Mit einem Sprachenverbot treffen Sie alle in einem viersprachigen Land - nicht zu vergessen die Schweizer SuS und Lehrenden, die sich ausserhalb des Unterrichts (!) auf Mundart unterhalten. Nö, das Problem mit der Abgrenzung kann man besser lösen...
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    • Jevita 02.02.2016 22:43
      Highlight Ich habe nie behauptet, dass eine Strafe oder gar eine Busse sinnvoll wäre. Den SuS ans Herz zu legen, sich in Deutsch zu unterhalten bzw. sie darauf hinzuweisen wäre schon ausreichend. In jüngeren Jahren wird ja meist noch auf die LP gehört ;)
      Item, ich wollte mich ja eigentlich nur nach einer Quellenangabe bzgl. dieser oben erwähnten Aussage erkunden.
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    • Zerpheros 02.02.2016 23:16
      Highlight Quelle der Empörung: Egerkinger Gemeinderat. Wer nicht Deutsch auf dem Schulhof spricht, bezahlt einen Sprachkurs. Sprecherin des Lehrerverbands hält das Vorgehen für Blödsinn. SVP springt auf die Diskussion (Ausländer! Schweizer!) und der Rest ist Kommentarspalte. Sie finden den Verweis om Artikel.
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  • Asmodeus 02.02.2016 15:05
    Highlight Und dann ist es genau die SVP die rumheult man würde den "Wirtschaftsstandort Schweiz" schwächen, während sie mal nebenbei alle Ausländer vertreibt die es sich aussuchen können ob sie in die Schweiz reisen wollen oder nicht.

    Ich sage nur "International Schools". Dann kommt halt der milliardenschwerde Ami nicht in die Schweiz zum Steuern sparen wenn seine Kinder nur noch Deutsch reden dürfen an einer internationalen Schule.

    Der einzige Ort an dem so eine einheitliche Sprache halbwegs Sinn macht, ist in der Kabine eines Sportclubs. Dort sollten alle wenigstens die Taktik verstehen.
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    • Züzi31 02.02.2016 15:58
      Highlight Die Vorschrift, erst recht durch Verschärfung einer Geldbusse, ist komplett meschugge. Davon auszugehen, der ausländische Milliardär komme nicht in die Schweiz übermässig Steuern sparen, weil eine Busse von der Schule seiner Kinder ins Haus flattern könnte, ist aber auch nicht gerade weit gedacht. Die Wirtschaft wird dadurch sicher nicht geschwächt. Hilft aber definitiv nicht dabei die Integration der Kinder zu fördern. Lasst einfach die Kids machen, die sind in solchen Fällen sowieso meistens cleverer. Grönemeyer hat nicht ohne Grund vor Jahren schon "Kinder an die Macht" gesungen.
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    • Gelöschter Benutzer 02.02.2016 17:14
      Highlight Bei jedem Thema kommt die SVP ins Gespräch - warum eigentlich. Die SVP in der Schweiz ist für alle Probleme die Schuldige - Blödsinn.
      Bei sachlichen Diskussionen wäre es wünschenswert das Parteien-Geplänkel zu unterlassen.
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    • Asmodeus 02.02.2016 19:48
      Highlight Es ist nunmal ein Fakt, dass diese Brunz-Idee von einem SVP-ler kam.

      Es ist auch Fakt, dass es vor Allem die SVPler sind, die sich in Aargauer Schulen gegen die Förderung (z.B. Deutschkurse) von ausländischen Kindern aussprechen.
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