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Opfer der «Rape Culture»: Das deutsche Model Gina-Lisa Lohfink wurde sexuell missbraucht, die Konsequenzen muss sie – vorerst – aber selber tragen. Bild: HANNIBAL HANSCHKE/REUTERS

Unsere alltägliche «Rape Culture»: 6 Beispiele, wie wir unsere eigenen Kinder zu Opfern erziehen

10.07.16, 14:19 10.07.16, 14:42

Nathalie Sassine-Hauptmann / wir eltern

Präsentiert von

«Rape Culture» ist zur Zeit in aller Munde. Kein Wunder, schliesslich lehren einen die Statistiken das Fürchten! Jede dritte Frau wurde schon mal sexuell genötigt.

Liegt es am Ende an unserer Erziehung? Natürlich würde niemand seinen Kindern absichtlich beibringen, dass Vergewaltigung o.k. ist.

Unbewusst passiert es jedoch täglich. Wir sprechen nicht direkt über das Thema – zumindest nicht, bis sie älter sind – aber in täglichen Sprüchen und Aussagen zementieren wir den Gedanken, dass Nötigung und Vergewaltigung gar nicht so schlimm sind.

Ich übertreibe? Ich glaube nicht. 6 Beispiele dafür, wie wir dieses Verhalten täglich billigen: 

Der Satz: «Jungs halt!»

Wenn ein Junge einem Mädchen am Jupe zieht, er sie dumm anmacht oder einfach nicht aufhört, wenn sie (oder er) sagt, es reicht. Als ob man Jungs nicht beibringen könnte, was geht und was nicht.

Und ich spreche jetzt nicht von Streitigkeiten, sondern einfach von der Art, die wir haben, es bei Jungs eher als «normal» abzustempeln. Wie sollen sie als Erwachsene später merken, dass dieses Verhalten in sexuellen Belangen eben gar nicht geht?

Wenn Kinder genötigt werden, andere zu küssen

Zumindest die Südländer unter uns. Auch ich habe diese Tendenz, da ich es seltsam finde, einem Kind nur die Hand zu geben. Doch wer hat das Kind gefragt? Und weil es das über sich ergehen lassen muss, liegt die Gefahr nahe, dass es sich als Erwachsene/r auch nicht trauen wird, sich zu wehren.

Der Satz: «Du wirst ihn provoziert haben»

Wieso machen wir so schnell das «Opfer» zum «Täter»? Wenn meine Kinder heulend kommen, sie seien geschlagen worden, denke ich selber ganz oft «na, mit deiner grossen Klappe, wirst du ihn wohl provoziert haben». Doch was läuft unter Provokation? Ist das nicht eine höchst subjektive Angelegenheit? Nicht alle fühlen sich durch gewisse Aussagen provoziert, genauso gilt das auch im Leben als Erwachsener.

Die Liste geht unter der Slideshow weiter ...

Gegen sexuelle Belästigung und Gewalt: «Marsch der Schlampen» in Jerusalem

Der Satz: «Was sich liebt, das neckt sich»

Süss, nicht? Nein, nicht wenn es das Gefühl festigt, man müsse ein unangenehmes Verhalten über sich ergehen lassen, weil da Liebes-Gefühle dahinterstecken. Jede von einem Bekannten missbrauchte Frau wird uns das bestätigen können. Denn so findet man dem Täter immer eine Ausrede.

«Slut-Shaming» vor den Kindern

Diese Art, eine Frau wegen ihrer Kleidung (oder das Fehlen ebendieser) zu kritisieren, festigt schon bei Kindern den Gedanken, dass Frauen eben nicht alles anziehen dürfen, was sie wollen. Solche Sprüche lassen glauben, eine Frau sei ja selber schuld, wenn sie vergewaltigt wird, schliesslich war ihr Rock zu kurz, ihr Ausschnitt zu tief.

Ein kleiner Lesetipp. Unten geht es weiter mit der Liste ...

Mädchen müssen «brav» sein

Jungs, die – Entschuldigung – rumvögeln, sind cool. Im schlimmsten Fall werden sie als Machos bezeichnet. Mädchen, die dasselbe tun? Siehe Punkt 5. «Schlampe» ist wohl noch das Freundlichste, was sie zu hören bekommen. Mädchen haben ebenfalls Bedürfnisse, die sie ruhig auch aussprechen dürfen. Wenn man sie in die «brave» Ecke stellt, werden sie einen Missbrauch viel weniger melden, aus Angst, eine Schlampe zu sein.

Gebt es zu, bei mindestens vier Punkten habe ich euch erwischt. Mich selber übrigens auch. Wenn wir diese Muster durchbrechen mit unseren eigenen Kindern, ihnen helfen, sie mit den Freunden zu meiden, vielleicht schafft es diese Generation, die sogenannte «Rape-Culture» zu durchbrechen. Oder was meint ihr?

Danke für euere Kommentare!

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147Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • PuRpLE_KusH 20.07.2016 14:20
    Highlight Es ist doch häufig so: Wenn die Frau denn Mann nicht attraktiv findet ist es gleicht sexuelle Belästigung. Wenn die Frau aber auf den Mann steht, werden die genau gleichen Handlungen geschätzt. Ich rede jetzt so von Kleinigkeiten, ein bisschen necken.
    11 0 Melden
  • geisit 13.07.2016 15:18
    Highlight Beim letzten Punkt stimme ich Ihnen zu. Den Rest hätten Sie sich gerne sparen können. Den zweiten Punkt finde ich sehr gewagt. Küssen ist Nötigung, aber den Kindern beizubringen die Hand zu schütteln, auch wenn sich die Kinder weigern, hat mit Anstand zu tun?
    Ich finde, dass Sie es sich sehr einfach machen und Pauschalisieren. Vergewaltigungen und Nötigungen sind ein sehr komplexes Thema, welche Sie mit 6 Erziehungstipps verhindern/ begründen wollen. Dass Sie den Männern im Allgemeinen Unrecht tun, fällt Ihnen nicht auf. Oder gibt es keine sexuelle Nötigung bei Männern?
    17 9 Melden
  • Failai 12.07.2016 07:23
    Highlight Danke für diesen Artikel. All diese Beispiele die du genannt hast tragen ganz klar zur rape culture in unserer Gesellschaft bei! Natürlich hat es hier Konsequenzen wenn jemand missbraucht/vergewaltigt wird und es wird verachtet. Aber erstens wird trotzdem zuerst der "Fehler" bei dem Opfer gesucht. Zweitens kriegen Vergewaltiger als Bestrafung (wenn überhaupt) ein paar Jährchen. Da bekommt jmd der Gras verkauft mehr.
    def: "Shaming victims of rape, making fun and trivializing rape so the unfortunate victims of rape who want to put their rapist behind bars will have fear that they will be blamed"
    10 10 Melden
  • Zerpheros 12.07.2016 07:07
    Highlight Produktiver als die Frage nach Opfer und Schuld finde ich Ideen, wie leise Menschen mal so richtig laut Nein sagen können. Und zwar ohne sich hinterher dafür zu entschuldigen...
    7 2 Melden
  • Zerpheros 12.07.2016 07:02
    Highlight Verläuft der Bruch nicht viel eher zwischen Menschen, die Grenzen respektieren, und solchen, die das nicht tun? Einfach das Schema Jungen = aggressiv vs Mädchen = passiv überzustülpen, wird weder Mädchen noch Jungen gerecht.
    31 1 Melden
  • Neokrat 12.07.2016 02:21
    Highlight 2/2
    4. "Das genau gleiche gilt für erwachsene" Kinder sind nicht mit Erwachsene zu vergleichen. Die Erziehung funktioniert anders.
    5. Ich bin wirklich neugierig wenn es jemals ein Fall gab bei den sich der Vergewaltiger sich so erfolgreich verteidigen konnte.
    6. Mhm. Das ist auch der Grund weshalb die Frauen im Sommer mit der Zeit mehr und mehr Kleider verlieren. Genau.
    7. Auch ich komme auf meinen vorherigen Punkt zurück. Die Sexualität ist viel freier als man es pauschalisieren konnte. Es gibt nun mal immer wieder Arschl*cher.

    Und Nein kein Punkt mich überzeugen.
    7 20 Melden
    • Failai 12.07.2016 07:38
      Highlight 1. "Das ist auch der Grund weshalb die Frauen (...) mehr und mehr Kleider verlieren." Ok erstens mal geht das in Richtung slut-shaming😊 zweitens ???? Wieso ist das relevant wenn wir über Vergewaltigungen und rape culture sprechen?
      2. "Es gibt nun mal immer wieder Arschl*cher." Aww es gibt nun mal immer wieder Arschlöcher?! Mit Arschlöcher meinst du Vergewaltiger? Is halt nun mal so gell?! Was will man da machen? Tönt ganz nach: Is halt so...gehört halt dazu...wtf?!
      14 4 Melden
    • Neokrat 12.07.2016 08:04
      Highlight 1) Mist den Punkt, der war (wenn zwar neckisch formuliert) ist wenn wir "Slutshame" Würde sich dies nicht langfristig die Mode beeinflussen. Vergleiche mal das prüde Viktorianische Zeitalter mit Heute.
      2) Prävention kann nur soviel präventieren. Aufgrund eines tragischen zwischenfall auf Rape Culture zu schliessen ist fragwürdig.
      3 10 Melden
  • Neokrat 12.07.2016 02:05
    Highlight 1. Ich hasse den Term "Rape Culture". Das ist nur dumm. Da die meisten Beispiele rein gar nichts mit Vergewaltigung zu tun haben. Ein exzellenter Weg Vergewaltigungsopfer zu minimisieren.
    2. Ah ja Boys will be Boys. Nur das die Jungs bei nicht befolgung bestraft werden.

    Und selbst wenn nicht, ich denke in der westlichen Welt (Ausnahme Köln Neujahr) sind Frauen von Rape (oder angrabschen sicher.

    3. Ich bin zwar ein 95er aber als ich im Kindergarten war, hiess der Aufklärungsunterricht: "Nein Heisst Nein" Was exakt ist wie es tönt. Alle müssen deine Tabus (V.a sexueller Art) respektieren 1/2
    7 15 Melden
    • Failai 12.07.2016 07:27
      Highlight Du bist sicher ein Mann, sonst würdest du nicht sagen "sind Frauen von Rape (oder angrabschen) sicher." Du hast doch wirklich keine Ahnung, sorry!
      16 12 Melden
    • Neokrat 12.07.2016 08:07
      Highlight Ich spreche immer in allgemeinen. Und soviel wie ich von der Gesellschaft weiss werden solche anschuldigung sehr ernst genommen.
      8 7 Melden
    • alessandro 19.07.2016 10:23
      Highlight Aber alter, das ist es doch genau... 1/3 der frauen wurden schon sexuell belästigt. Und du kommst mit der westlichen welt...
      Du liegst leider einfach völlig falsch.
      6 1 Melden
    • PuRpLE_KusH 20.07.2016 18:23
      Highlight Kommt drauf an was man als sexuellebelästigung wertet, wenn shon ein hi wie geht? Als belästigung angesehn wird, ist es sicher 1/3 der frauen
      4 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 23:27
    Highlight Ist das Zufall oder 6 Punkte die sechsuell mehr über die Autorin aussagen als über das Subjekt ihres Textes.

    Rape, Raper am Rapisten oder wie ist der korreke Superlativ abzuleiten....
    9 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 20:03
    Highlight "Sie kämpft gegen die Sexualisierung der Frauen – mit Bildern ihres Körpers."
    Diese Bilder sind kein hehrer Kampf gegen Sexualisierung, sondern aufgrund ihrer gewollt sexy (Selbst-)Darstellungen nur eindimensionalste Provokation - die aber tatsächlich mit Nichtbeachtung quittiert werden sollte.
    22 1 Melden
  • Lami23 11.07.2016 13:54
    Highlight Lustig. Viele sehen hier nur Männerbashing, dabei ist die Grundmessage eine andere....und diese finde ich durchaus erwähnenswert.
    50 16 Melden
  • wonderwhy 11.07.2016 13:19
    Highlight herhalten, wie nur schon der Verdacht auf Vergewaltigung genügt, um Existenzen zu zerstören. Sexuelle Gewalt gegenüber Frauen ist in unserer Gesellschaft ein Strafbestand und wird auch sozial geächtet. Wir leben nachweislich nicht in einer Rape Culture und wer diese Behauptung machen will, muss schon Fakten und Zahlen auf den Tisch legen!
    39 16 Melden
  • wonderwhy 11.07.2016 13:18
    Highlight Ich finde die Bildunterschrift für Gina Lisa haarsträubend! Es gibt ein Urteil, die Männer wurden frei gesprochen. Es gab keine Hinweise auf eine Vergewaltigung und trotzdem wird Sie hier als Opfer portraitiert.
    Jetzt sollen diese Beispiele Hinweise darauf sein, wie wir unsere Söhne zu potenziellen Triebtätern erziehen und unsere Töchter zu Opfer? Wir wollen nun so tun als ob wir tatsächlich in einer Kultur leben, die Vergewaltigung legitimiert und gut heisst? Ich bin schockiert und kann nur noch ungläubig den Kopf schütteln. Nur schon die Fälle Kachelmann und Türk können als Beispiel...
    51 11 Melden
  • ElendesPack 11.07.2016 11:56
    Highlight 1. Nein, ich wurde nicht bei vier Punkten erwischt, sondern bei genau einem. Und nein, ich fühle mich nicht erwischt, weil ich die Welt nicht durch die selbe verbissene Brille wie die Autorin betrachte.
    2. Rape Culture? Dieser inflationär gebrauchte Begriff stützt sich eigentlich auf was genau? Gibt es da haltbare soziologische Studien und Untersuchungen, die es begründen würden, dass man die westliche Kultur als Vergewaltigungskultur bezeichnet?
    37 8 Melden
  • Mietzekatze 11.07.2016 11:40
    Highlight Nicht jeder Mann ist Täter und nicht jeder Täter Mann! Ich ganz persönlich wurde vergewaltigt von einem Mann... Im Ausgang wurde ich begrapst von Männern... Im vorbeigehen wurde ich angesprochen (sehr vulgärn) immer von Männern... Doch genau so wurde ich nach der Vergewaltigung von einem Mann körperlich und seelisch gepflegt, im Ausgang wurde ich immer von Männern verteidigt und auch auf der Strasse waren die Beschützer nie weit weg! Heute habe ich den besten Mann der Welt an meiner Seite :) Wir würden uns viel gescheiter umeinander kümmern statt schuldzuweisungen zu etablieren...
    46 6 Melden
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 11.07.2016 16:28
      Highlight Nirgend schreibe ich, dass jeder Mann ein Täter ist. Die "Schuld" gebe ich höchstens uns Eltern, weil wir falsche Impulse geben. Aber nur für die Erziehung der Opfer. Die Erziehung der Täter wäre wiederum ein ganz anderes Thema.
      11 22 Melden
    • Mietzekatze 11.07.2016 16:52
      Highlight Ich hab das auch überhaupt nicht so verstanden! Aber die Kommentare zielen etwas darauf ab... Es ist genau so wie ich es meine! Nicht jeder Täter ist Mann und nicht jeder Mann Täter ;) Ich bin eine Verfechterin des Miteinander.. Man sollte viel eher die Schwächen durch die Stärken des Anderen ausgleichen, anstatt den Geschlechterkampf zu betreiben :) Das ist alles was ich sagen wollte. Was die Erziehung angeht, bin ich deiner Meinung! In einem Italienerhaushalt wurde mann immer wieder mit dieser Sache konfrontiert... 'Er ist aber ein Junge, er darf das' etc...
      18 2 Melden
  • rodolofo 11.07.2016 11:06
    Highlight Dieser Artikel zeigt sehr gut, wie Charakter und Rollenverhalten durch eingeimpfte "Fremdgedanken" geformt werden.
    Für uns ist es wichtig, solche einfach übernommenen Gedanken zu erkennen und "rauszuschmeissen", wenn sie uns behindern und blockieren!
    Aber wie können wir "wesensfremde Gedanken" von "zu unserem Wesen passenden" Gedanken" unterscheiden?
    Vielleicht ist es ähnlich wie in einem Garten.
    Gewisse Gedanken nisten sich mühelos ein und halten sich nachher hartnäckig. Andere müssen wir mühsam pflegen und hätscheln, damit sie nicht eigehen...
    12 5 Melden
  • Donald 11.07.2016 09:09
    Highlight @Watson
    Werdet ihr eigentlich bezahlt, wenn ihr Artikel von anderen Magazinen verwendet oder macht ich das, weil euch der Artikel gefällt?
    20 5 Melden
    • Sabina Sturzenegger 11.07.2016 10:32
      Highlight Lieber Donald
      Nein, wir werden nicht bezahlt für Artikel dieser Art. Im Fall von «wir Eltern» unterhalten wir eine Content-Partnerschaft, also die Möglichkeit, Artikel gegenseitig auszutauschen. Wenn wir für Inhalte bezahlt werden, weisen wir das jeweils transparent aus (zum Beispiel bei Native Ads).
      24 2 Melden
    • Donald 11.07.2016 11:16
      Highlight Danke für die offene Antwort.

      Sucht ihr die Artikel selbst aus, welche auf eurer Seite publiziert werden?
      10 1 Melden
    • Sabina Sturzenegger 11.07.2016 11:32
      Highlight Ja, immer! (Das gilt für alle Texte, ausser für diejenigen unter dem Tag «Promotion».)
      13 1 Melden
  • TodosSomosSecondos 11.07.2016 08:25
    Highlight Tut mir leid aber dieser Artikel ist unglaublich verallgemeinernd, vereinfacht komplexe Sachverhalte mit schon beinahe kindischen Argumentationen und ist nur ganz knapp dran vorbeigeschrammt schlicht dumm zu sein - ebenso wie der Begriff Rape-Culture selbst.
    Punkt 4+5 lass ich gelten. Bei Punkt 2.. Aäh WTF!!?. Der Rest ist einfach nur .. Käse.

    Wer seinen Kindern Menschlichkeit und Anstand beibringt, muss sich keine Sorgen machen.. und dann dürfen Jungs auch mal Jungs sein und wenn man ein stärkeres Kind provoziert gibts' ne Schramme; ist ne harte aber wichtige Lektion im Leben jedes Kindes..
    67 10 Melden
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 11.07.2016 16:32
      Highlight Den zweiten Absatz unterschreibe ich sofort. Ausser das mit dem Sorgen machen. Die macht man sich immer.

      Beim ersten Absatz disqualifizieren Sie sich leider selber. Erstens ist ein Blogpost keine wissenschaftliche Studie, sondern eine Meinungsäusserung. Zweitens ist Ihre Argumentation und Wortwahl nicht eben gerade hochstehend.

      Ihre Meinung hingegen kann ich durchaus akzeptieren. Besten Dank dafür.
      6 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 20:13
      Highlight "Zweitens ist Ihre Argumentation und Wortwahl nicht eben gerade hochstehend."
      Ob das möglicherweise daran liegt, dass da noch jemand anders die Ansicht "Erstens ist ein Blogpost keine wissenschaftliche Studie..." teilt?
      Was meinte doch dazu einst Mark Twain?
      "Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen - vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir."
      11 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 20:16
      Highlight PS:
      Offenbar bezieht sich Twains Ansicht auch auf die Formulierung der Meinungen.
      4 0 Melden
  • Matrixx 11.07.2016 06:38
    Highlight Wer sich lange genug einredet, ein Opfer zu sein, wird zwangsläufig auch ein Opfer sein.

    Wer kein Opfer sein will, muss aufhören sich das einzureden und anfangen, sich als etwas anderes zu sehen. Das ist einfache Psychologie.

    Aber die Opferrolle einzunehmen, ist einfacher.
    54 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 08:08
      Highlight Interessant ist ja auch, dass die Opferrolle sehr gern von Tätern besetzt wird, sobald sie erwischt werden.
      48 12 Melden
    • Matrixx 11.07.2016 09:21
      Highlight Ich bin mir uneinig, was heuchlerischer ist; Das Einnehmen der Opferrolle als Täter oder als "Unbeteiligter"...
      6 11 Melden
    • rodolofo 11.07.2016 11:16
      Highlight Ich glaube, ein Opfer muss erst einmal akzeptieren, dass es einem Täter zum Opfer gefallen ist!
      Dann kann es den Spiess umdrehen und sich am Täter rächen, entweder aktiv (durch Gegen-Atacken), oder passiv (durch Nichtbeachtung).
      Doch die grösste Genugtuung erhält ein Opfer, wenn es sich vom Täter und seiner Tat löst. Dann kann es aus der Distanz (ev. genüsslich) mitverfolgen, wie der Täter an den Folgen seiner Taten (Isolation, falsche Freunde, Racheakte) allmählich zugrunde geht.
      Wenn es mir als ehemaligem Opfer heute gut geht, dann kann ich mich mit dem, was einmal geschehen ist, versöhnen.
      6 2 Melden
    • Matrixx 11.07.2016 12:07
      Highlight Rodolofo, das setzt aber voraus, dass man irgendwenn malein tatsächliches Opfer war. Es gibt aber viele Menschen, die sich als Opfer hinstellen, ohne direkt in Kontakt mit einer solchen Tat gekommen zu sein.
      4 1 Melden
    • rodolofo 13.07.2016 06:53
      Highlight Die allerersten Opfer von Misshandlungen sind Kinder!
      Sie können sich am wenigsten wehren und sind ihren Peinigern ausgeliefert, da sie von diesen abhängig sind.
      In einem solchen Dilemma, mit den "Vergewaltigern" gut auskommen zu müssen, entstehen Blockaden, Perversionen und Verdrängungen.
      Ein misshandeltes Kind behauptet ev. später als ErwachseneR, durch die Misshandlungen sogar stärker geworden zu sein!
      Gleichzeitig werden damals unterdrückter Zorn und Schmerz in Form von extremem Misstrauen und emotionsloser Kälte abgelassen, wie ein Geisir regelmässig den unterirdischen Überdruck ablässt.
      1 0 Melden
  • Sapere Aude 11.07.2016 02:54
    Highlight Der Antireflex gegenüber dem Feminismus durch viele Männer ist in erster Linie ein Zeichen eigener Verunsicherung. Statt zu hyperventilieren und in einen kruden Chauvinismus zu verfallen emanzipiert euch mal selbst und gewinnt bischen Selbstvertrauen. Die Punkte die hier genannt werden entsprechen nämlich leider der Wahrheit, Sexismus und Sexuelle Belästigung ist weit verbreiten in unserer Gesellschaft. Sei es in der Werbung, im Ausgang, bei der Arbeit oder in der Umkleidekabine.
    61 52 Melden
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 11.07.2016 16:33
      Highlight Danke dir! Eigentlich ist es ja schön zu lesen, dass so wenige Watson-Leser je betroffen waren. Das liegt aber wirklich ev. daran, dass viele Männer darunter sind.
      9 11 Melden
    • Sapere Aude 11.07.2016 16:58
      Highlight Bitteschön, finde es wichtig, dass auch Männer dieses Thema ansprechen. Gerade weil man als Mann, der sich für die Gleichstellung einsetzt und sich kritisch gegenüber Chauvinismus bzw. Sexismus äusser angefeindet wird, teilweise sogar als verweichlichter Mann bezeichnet wird.
      18 5 Melden
  • almlasdn 11.07.2016 01:04
    Highlight An alle die schreiben, dass männer auch opfer und frauen auch täterinne sein können... ja wir wissen es auch und ihr müsst das nicht noch mitteilen und beleidigt sein.
    41 55 Melden
  • Gabe 11.07.2016 00:50
    Highlight Ich finde disen Artikel sehr gut verfasst. Dankeschön an die Autorin.

    Jedoch finde ich es schade, dass sich hier so viele Männer beim Thema Vergwaltigung gleich betroffen fühlen, sexistische Kommentare abgeben und somit eine Disskusion fast unmöglich machen.

    Ich kann sagen, wenn ich nichts zu verbergen bzw. verleugnen habe muss ich mich auch nicht rechtfertigen.
    Ich als Mann finde die Einstellung vieler Leute hier in der Schweiz zum Thema Gleichstellung von Mann und Frau, sehr sehr altmodisch und äusserst zurück geblieben. Desswegen ein guter Ansatz der dieser Artikel aufzeigt.

    54 43 Melden
    • H1o 11.07.2016 10:34
      Highlight "Ich kann sagen, wenn ich nichts zu verbergen bzw. verleugnen habe muss ich mich auch nicht rechtfertigen. "

      Sie gehören wohl auch zu den Menschen die sagen das die totale Überwachung ja gut ist, und nur jemand was dagegen habe kann, der auch etwas zu verbergen bzw. verleugnen hat. Sehr kurze Sichtweise mMn.

      ------------------------------------------------

      "....zum Thema Gleichstellung von Mann und Frau...."

      Ja, Gleichberechtigung in ALLEN Angelegenheiten wäre super, aber HIER geht es nicht um die Gleichstellung von Mann und Frau sondern um «Rape Culture» und wie Kinder zu Opfer werden.
      16 9 Melden
    • Gabe 11.07.2016 14:35
      Highlight Nein, ich kann doch sagen, ich finde wer ein Mann ist und nichts zu verbergen hat muss sich nicht gleich beim Thema Vergewaltigung angesprochen/ angegriffen fühlen, ohne dass ich die gleiche Meinung beim Thema Überwachung haben muss.

      Ich finde es nicht richtig Leute zu überwachen, bespitzeln oder dergleichen. Mir ist Freiheit wichtig und was diese Überwachung uns kostet, ist genau jegliche Art von Freiheit und hilft, wie in den USA nachgewiesen, überhaupt gar nichts.

      Meine Sichtweise muss wohl ein bisschen länger und komplexer sein als von Ihnen angenommen.
      8 6 Melden
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 11.07.2016 16:36
      Highlight Danke lieber Gabe. Wie oben erwähnt, scheinen die wenigsten schon mal mit dem Thema zu tun gehabt zu haben. Opfer ist halt ein belastetes Wort. Sexismus aller Art findet jedoch täglich statt. Aber es ist schön, solch vernünftige Worte von einem Mann zu lesen, deshalb danke.
      6 6 Melden
  • 8004 Zürich 11.07.2016 00:25
    Highlight Ich finde dies alles ziemlich selbstverständlich - bei gewissen Dingen wird man ziemlich an die eigene Kindheit erinnert - aber bei einem "da ich es seltsam finde, einem Kind nur die Hand zu geben" denke ich nur noch "übergriffig!!!!".
    Südländisch oder was auch immer: Wer sowas nur kognitiv erfasst (wie die Autorin dies offenbar tut) und nicht menschlich im wahrsten Wortsinne und emotional abstrahiert, achtet Kinder sowieso (höchstens) nur als Kinder und nicht als Menschen. Mag ich gar nicht...
    44 0 Melden
    • Arutha 11.07.2016 08:41
      Highlight Ich frage mich eher, wie kommt es einen in den Sinn Kinder zu küssen? Ich nehme an, es ist hier die Backe gemeint. Aber ernsthaft? Wie kann man nur so denken? Mir käme es nie in den Sinn ein fremdes Kind auf die Backe zu küssen und wäre es das Kind meines besten Freundes.
      14 1 Melden
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 11.07.2016 16:38
      Highlight Ich denke, das ist eben eine Frage der Mentalität/Kultur. Im Süden werden Kinder angefasst und geküsst, ich war als Kind schockiert von meinen deutschen Verwandten, die einander (und mir) die Hand gaben. Jemand, der nicht so aufgewachsen ist, wird das nie verstehen. Aber keine Angst, ich weiss, dass es übergriffig rüberkommt, weshalb ich es ja auch nicht tue.
      3 2 Melden
  • bangawow 11.07.2016 00:11
    Highlight Wenn man sieht, was Männer in der Welt so anrichten, dann muss man so einen Artikel schlucken können. Man muss es auch nicht persönlich nehmen. Manchmal habe ich das Gefühl, manche Männer sind die neuen Feministen. Hihi.
    28 48 Melden
    • Gabe 11.07.2016 01:00
      Highlight "Feminismus (abgeleitet von lateinisch femina Frau und -ismus über französisch féminisme) bezeichnet sowohl eine akademische als auch eine politische Bewegung, die für Gleichberechtigung, Menschenwürde, die Selbstbestimmung von Frauen sowie gegen Sexismus eintritt."
      Definition gemäss Wikipedia.

      Was ist den jetzt an diesem Feminismus so böse ? Ich würde mich auch als Feminist bezeichnen obwohl ich ein Mann bin. Wer sich keine Angst um seine Männlichkeit im Machogehabe -Sinn machen muss hat nichts zu verlieren. Es zeugt von moralischer Grösse als Mann für die Gleichberechtigung zu sein.
      38 10 Melden
    • H1o 11.07.2016 10:39
      Highlight es zeugt aber nicht von Größen wenn man behauptet ich bin... und das zu sein zeugt von Größe..

      Aber wir wissen jetzt, Sie sind ein super toller Mensch und haben keine Angst um Ihre männlichkeit.

      Oder was wollten Sie mit ihrem Kommentar aussagen?
      9 10 Melden
    • Gabe 11.07.2016 14:47
      Highlight Ich finde es beeindruckend wie Sie es angehen in eine Disskusion einzusteigen. Einfach mal auf die Person feuern ohne jeglichen Kontext.

      Die Frage meinerseits war, was ist an diese "Feminismus" und diese "Feministinnen"so böse?.
      Vieleicht können Sie diese Frage beantworten ?
      Ich sehe kein Problem mit Gleichstellung. Vieleicht aus dem Grund, dass ich keine Angst habe vor dem verlieren der Machostellung der Männer !?
      Das Verlangen von Gleichstellung hat viel mit Respekt zu tun. Sich gegenseitig respektieren... denken Sie mal darüber nach. 👍
      10 2 Melden
    • Neokrat 12.07.2016 02:31
      Highlight "von Frauen" Ich denke du hast das Problem überlesen. Feminismus kümmert sich ein Dreck um die Probleme der Männer. Z.b. Das Männer härter verurteilt werden wenn sie ein Verbrechen begehen.

      Eine Gute Bewegung muss alle einschliessen. Ich ziehe es vor Egalitarist oder Humanist zu benennen.
      5 5 Melden
    • Failai 12.07.2016 07:54
      Highlight @Neokrat "Feminismus kümmert sich einen Dreck um die Probleme der Männer." Mit diesem Statement zeigst du, dass du sehr uninformiert und ignorant bist wenn es um Feminismus geht. Denn sonst würdest du wissen, dass dieses Statement TOTAL falsch ist. Feminismus will totale equality of the sexes. Weiss nicht was daran schwer zu verstehen ist. Feministinnen setzen sich auch für Männer ein in Bereichen wie Familie und Erziehung (bzw ihre Rechte als Väter), gay rights, und Vergewaltigungen (ihre Rechte als Opfer, denn es wird noch immer viel geschwiegen VOR ALLEM bei männlichen Opfer) usw....
      5 6 Melden
  • Karl33 10.07.2016 23:01
    Highlight Leider sind die Kinder den Erziehungsfantasien ihrer Eltern komplett ausgeliefert. Ab und zu hört man von irgendwelchen abstrusen Erziehungspraktiken von Eltern, gründend in Religion, Sektentum, Ideologien, und denkt sich: Die armen Kinder. Genau der Gedanke geht mir beim Beitrag hier durch den Kopf. Die Kinder tun mir leid.
    21 24 Melden
  • Imfall 10.07.2016 21:47
    Highlight mädchen halt...
    59 10 Melden
  • kliby 10.07.2016 20:48
    Highlight Finde es völlig pervers, wie hier sugeriert wird, es seien alle Jungs potentielle Vergewaltiger und Belästiger. Die Erziehung unserer Eltern hat aus den Jungen der letzten Generation zu 99.9% wunderbare Männer gemacht. Wir brauchen keine feministische Indoktrination in der Erziehung, die aus Kindern ritalinbetäubte Krüppel macht.
    151 70 Melden
    • ket4mon 10.07.2016 21:43
      Highlight Ritalinbetäubte Krüppel, ich lieg am Boden und lache mir die Seele aus dem Leib 😂😂

      OT: Sobald das Kind zu viel Aufmerksamkeit fordert, geht man schon von ADS oder im schlimmsten Fall ADHS aus.. Nichtmal ein Viertel der Kinder, welchen Ritalin verschrieben wurde, hätten dies effektiv nötig.. Wer da wohl dick Kohle macht?
      64 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 22:54
      Highlight ket4mon ... die Frage wegen der dicken Kohle will ich beantworten, weil hier kliby tobt.

      Joseph Jiminez, CEO Novartis. 2015: 9,8 Mio. Euro.

      Und wo wir schon dabei sind, auch gleich ein paar andere Firmen:
      - Ben van Beurden 9,8 Mio.
      - Bernard Fornas 10,4
      - Andrew Witty 10,8
      - Bob Dudley 12,53
      - Richard Lepeu 12,68
      - Sergio Ermotti 13,12
      - Severin Schwan 14,1
      - Carlos Brito 14,2
      - Rakesh Kapoor 17,8

      Wie der aufmerksame Beobachter sofort klar erkennen kann, sind das alles ganz typische Frauennamen. Böse indoktrinierende Feministinnen.
      42 62 Melden
    • Maett 10.07.2016 23:59
      Highlight @Rhabarber: selten so einen sexistischen Kommentar von Ihnen gelesen - dazu hat er nicht einmal etwas mit dem Thema zu tun, das Problem der Ritalin-Vergabe ist nämlich die Tatsache, dass Ärzte auf Medikamente eine gute Gewinnmarge haben, weswegen das auch gerne verschrieben wird, v.a. weil es regelmässig vergeben werden kann. Und selbst wenn die Pharmakonzerne die Schuldigen wären - denken Sie ernsthaft, dass diese unter der Leitung einer Frau auf Gewinn verzichten?
      52 23 Melden
    • Nordpol 11.07.2016 01:01
      Highlight Maett, doch der Kommentar hat etwas mit dem Thema zu tun. Kliby macht die Feministinnen verantwortlich für die häufige Ritalinverschreibung. Da darf man sehr wohl darauf hinweisen, dass das Quatsch ist. Und wenn du dich an Rhabarbers Kommentar störst, aber kein Problem mit Klibys Tiraden hast, stimmt etwas nicht.
      26 11 Melden
    • Maett 11.07.2016 07:42
      Highlight @Stenzer: ich kann den Wahrheitsgehalt von Klibys Aussage nicht beurteilen, ich hab weder Ahnung ob Ritalin vermehrt Jungs verschrieben wird, und wenn ja, ob das durch das mehr auf Mädchen ausgerichtete Schul-Modell passiert, weil Jungs in diesem Umfeld schneller ausfällig werden.

      Dass Rhabarbers Aussage aber nicht nur falsch, sondern auch unsachlich ist, kann ich sehr wohl erkennen. Die Verschreibungshäufigkeit mit männlichen CEOs in den Zusammenhang zu bringen ist ja schon sehr abenteurlich.
      18 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 08:11
      Highlight Ach Maett :-)
      Die Frage war, wer damit Kohle macht. Und die hab ich beantwortet. Sonst nichts.

      Ich schliesse mich Stenzers Kommentar an.
      16 9 Melden
    • Maett 11.07.2016 08:21
      Highlight @Rhabarber: und ich sagte dass das Problem eben genau nicht dort liegt und Ihre Implikation dass Männer an Ritalin Geld verdienen wollen (und damit anzeigen dass das Frauen nie tun würden) falsch ist.

      Über die Vergabe entscheiden (!) Ärzte, welche damit auch Geld verdienen. Und genau hier fehlt ein unabhängiges Kontrollinstrument.
      5 7 Melden
    • Nordpol 11.07.2016 08:36
      Highlight Maett, wie oben erwähnt, zeigt die Aufstellung nur, wer daran verdient. Betreffend Wahrheitsgehalt: Es ist doch offensichtlich, dass Kliby schon fast in verschwörerischer Art die Feministinnen für alles Unheil verantwortlich macht. Haben die Feministinnen etwa den Strukturwandel herbeigeführt? Sind sie dafür verantwortlich, dass es in der Schweiz immer weniger unqualifizierte Jobs gibt und dass die Lohnschere immer grösser wird und dass deswegen so gut wie jeder studieren möchte? Und noch etwas musste man vor 50 Jahren in der Schule etwa nicht still sitzen? Haben da auch die Feminist. regiert?
      12 2 Melden
    • H1o 11.07.2016 10:45
      Highlight @Maett: nicht nur Ärzte, auch Ärztinnen (weil hier ja viele von Feminismus sprechen)
      5 4 Melden
    • Zerpheros 11.07.2016 17:29
      Highlight Mit einem Medikament, dessen Patent seit Jahrzehnten abgelaufen ist, macht man wenig Gewinn. Es geht um den Gewinnanteil, nichtvum absolute Zahlen.
      Der Rechenweg: 1. Zahlen Novartis raussuchen 2. Wieviel kostet Ritalin? Wie oft verkauft? Herstellungskosten? Vertrieb? Anteil am Gesamtgewinn? Wie viele andere Medikamente werden verkauft und wie teuer sind die?
      Weil ich das schon mal nachgeguckt habe: Alterskrankheiten wie Osteoporose und Krebs sind die Zugpferde - kein Wunder bei wachsender zahlungswilliger Kundschaft. Übrigens wird auch Mädchen und Menschen mit Asperger Ritalin verschrieben.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 19:11
      Highlight Mädchen und Menschen?
      3 1 Melden
    • Zerpheros 11.07.2016 23:40
      Highlight Einen Bruch gesehen, wo keiner ist: 1. Nicht nur Jungen, wie oben geschrieben, sondern auch Mädchen erhalten bei Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom Ritalin. 2. Menschen beiderlei Geschlechts, die Asperger-Autismus haben, erhalten ebenfalls Ritalin. Klarer so?
      1 0 Melden
    • Neokrat 12.07.2016 02:37
      Highlight @Rhabarber Oder Männer sind karrieresüchtig. Die ist Evolution bedingt da das Leittier in einer Gruppe sich eher fortpflanzen kann. Das kommt übrigens nicht ohne Kosten. Bei Leittieren ist eine erhöhter Stresshormonspiegel gemessen worden und rate mal was das wiederum auslöst? Herzinfarkt und welches Geschlecht leidet eher darunter? Männer.
      2 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.07.2016 09:35
      Highlight @Zerpheros
      Jepp :-)

      @Neokrat
      Die Realität hat das Klischee überholt. Es sterben mehr Frauen an Herzinfarkt als Männer. Dummerweise für die Frauen liegt das u.a. auch daran, dass die Symptome bei Frauen oft anders sind. Im Spital tätschelt man dann nett ihre Schulter und schickt sie mit Schmerzmitteln gegen Bauchweh wieder heim.

      Der grösste Teil der Schulmedizin ist auf Männer abgestimmt. Auch z.B. Art und Dosierung von Medis. Dass das bei Frauen z.T. anders wirkt, wird erst langsam erforscht.

      http://www.welt.de/gesundheit/article108342541/Herzinfarkt-kuendigt-sich-bei-Frauen-anders-an.html
      4 2 Melden
  • Stellklaus 10.07.2016 20:33
    Highlight "Was sich liebt das neckt sich", oder "Jungs halt". Seltsam, dass über 99% der Jungs nicht zu Vergewaltigern werden.

    Der Sprung von, "die zieht sich an wie ein Flittchen" zu "es ist ok sie zu vergewaltigen" ist derart absurd. Das ist in etwa so sinnvoll wie "Mein Chef ist ein Riesenarsch" zu: Ich nehme eine Knarre und knall ihn über den Haufen.

    Meine Meinung, Rape Culture ist ein lächerliches Buzzword des amerikanischen Feminisimus und nichts weiter als ein Hirngespinst. Vergewaltigung und sexuelle Gewalt wird in unserer Gesellschaft als verabscheuungswürdig betrachtet.

    Zum letzten Punkt.
    149 33 Melden
    • Candy Queen 10.07.2016 20:45
      Highlight Bravo Stellklaus.
      55 10 Melden
    • exeswiss 11.07.2016 00:11
      Highlight well played ... well played...
      11 4 Melden
    • isag 11.07.2016 00:15
      Highlight es muss nicht immer gleich eine vergewaltigung sein. jedoch ist es realität, dass ich als frau keine einzige freundin habe und mich eingeshlossen, die noch nicht shon mal unfreiwillig angegrabsht wurden. von fremden, "freunden", chefs... ich denke wenn 100% eines freundeskreises solche dinge erleben, dann kann es nicht sein, dass 99% der männer "wunderbar" erzogen wurden...
      35 37 Melden
    • Dimmu 11.07.2016 10:19
      Highlight @isag: Interessant wäre in diesem Zusammenhang folgende Rechnung: Anzahl ihnen bekannter Männer, von denen sie nicht belästigt wurden, dividiert durch Anzahl Männer, von denen sie belästigt wurden.
      12 2 Melden
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 11.07.2016 16:42
      Highlight Stellklaus: Es geht um die Opfer, nicht die Täter. Und ja, die meisten Männer sind anständig. Aber es reicht, dass es einer nicht ist, um sagen zu können, dass sexuelle Belästigung existiert. Und wer ein wenig Zeitung liest, dürfte das eigentlich nicht bezweifeln. Einverstanden?
      9 9 Melden
    • Stellklaus 11.07.2016 17:22
      Highlight Wer hat bitte gesagt dass sexuelle Belästigung nicht existiert?

      Es geht um diese völlig lächerliche Behauptung, dass wir in einer Rape Culture leben, welche sexuelle Gewalt in irgendeiner Form nicht ernst nimmt oder um die Darstellung, dass ein grossteil der Jungs ein falsches Wort wie: 'Jungs sind halt Jungs' davon entfernt ist ein Vergewaltiger zu werden.

      Und in mehreren Ihrer Punkte im Artikel geht es sehr wohl um Täter, eine Horrorvorstellung von Eltern grossgezogen zu werden, welche jeden Satz genau abwägen, weil sie meinen dass ich sonst zu einem sexistischen Monster heranwachse.
      11 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.07.2016 09:41
      Highlight So lange dermassen viele Menschen sexuell belästigt oder attackiert werden, ist es keine lächerliche Behauptung, dass wir in einer Rape Cultur leben.

      Schlimm genug, dass Frau sich bald nicht mehr traut "Frau" zu schreiben oder "Männer" als Täter zu erwähnen weil sonst wieder ein aggressiver Kerl sich beleidigt fühlt und versucht, die Diskussion ad absurdum zu führen.

      Der Sprung von Flittchen zu Vergewaltigung, den du so absurd findest, wurde tausendfach vor Gericht exakt so verhandelt. "Sie zieht sich an wie ein Flittchen. Sie ist selbst schuld. Sie hat durch ihre Kleidung dazu eingeladen."
      6 6 Melden
    • Stellklaus 12.07.2016 14:15
      Highlight Sie sind wohl Gerichtsschreiber? Zufällig war ich Gerichtsschreiber und wissen Sie was? Sowas passiert NIEMALS und wenn ein Täter oder gar sein Anwalt sich genötigt fühlt sowas zu sagen, tut er sich damit einen Riesengefallen.

      Wenn Frau sich nicht mehr traut ihre feministische Theorie zu verbreiten, weil sie kritisiert wird, dann steckte wohl von Anfang an nicht sehr viel Substanz dahinter. Aber heutzutage ist es ja schon "aggressiv" wenn man es, Gott bewahre, wagt nicht jeden Unsinn zu schlucken der einem von Genderisten und Feministinnen vorgesetzt wird.

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    • Stellklaus 12.07.2016 14:21
      Highlight Ums nochmals auf den Punkte zu bringen, nicht mal nach der weitläufigsten feministischen Definition einer Rape Culture, leben wir in einer.

      Nun sind Gender und Womens Studies aber Social Science, dh am Ende kann die Definition derart zurechtgebogen werden, dass schon Werbung mit einer Frau im Bikini oder die Aussage 'Jungs sind halt Jungs'(ohne entsprechenden Kontext) als Ausdruck einer Rape Culture gelten.

      Und an diesem Punkt wird der Begriff Rape Culture in der Tat ad absurdum geführt, aber nicht von mir.
      4 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.07.2016 19:23
      Highlight Tolle Logik. Das kann ich auch!
      Als ehemalige Nachrichtenredaktorin und Autorin diverser Zeitungs- und Magazin-Artikel kenn ich selbstverständlich alle Nachrichten und Artikel der Welt. Das macht mich zur ultimativen Expertin. Also hast du leider Unrecht.

      Soviel zum Zurechtbiegen :-)
      2 3 Melden
    • Stellklaus 12.07.2016 19:53
      Highlight Bin ab dem Kommentar leicht verwirrt, ich nehme an Sie nehmen Bezug auf meine Erfahrung am Gericht. Und nein ich kenne selbstverständlich nicht sämtliche Gerichtsprotokolle, nur würde es in einem westlichen Justizsystem überhaupt keinen Sinn machen "sie war selber Schuld-wegen kurzem Rock" vorzubringen, ausser sie verspüren den Drang die Maximalstrafe zu kassieren.

      Was höchstens passieren könnte, ist das bei einem Fall Aussage gegen Aussage von der Verteidigung versucht wird die Glaubwürdigkeit des mutmasslichen Opfers zu schwächen.
      4 1 Melden
  • Mehmed 10.07.2016 19:31
    Highlight Und neben diesem feministischen Artikel gleich der Passende Artikel mit dem Titel "86 Gründe, weshalb man Väter nicht mit ihren Kindern alleinlassen sollte".
    Also langsam finde ich auch, es jetzt genug dieser feministischen Propaganda.
    132 35 Melden
    • Maett 11.07.2016 00:06
      Highlight @Mehmed: gleichzeitig wird wiederum in anderen Artikeln (http://www.watson.ch/!426549217) folgendes gefordert: "Anstatt die Frauen in dieses überholte System zu zwängen würden wir besser damit anfangen, die Gleichstellung der Geschlechter dahingehend zu fördern, dass wir die Väter mehr in das Familienleben integrieren."

      Natürlich wird das von einer Frau gefordert, ohne überhaupt einmal überlegt zu haben, ob das Väter überhaupt wollen.

      Ich bin mir dieses Ideologie-Gedusel langsam wirklich leid...
      33 13 Melden
    • Human 11.07.2016 06:53
      Highlight Ja bei Watson geht es nur darum Männer schlecht zu machen. Ihr habt das gut erkannt. Ich gehe deshalb auch nicht mehr raus weil ich Angst habe vor allen Männern! *sarkasmoff* Ich finde es so lächerlich wie sich hier manche Männer wieder hinstellen *mimimi*, wenn es euch nicht betrifft dann hört doch auf dieses Verhalten auch nur irgendwie rechtfertigen zu wollen bzw alles was dagegen spricht schlecht zu reden. Als wäre es nicht Tatsache das quasi alle der Frauen in meinem und euren Umfeld schon mal auf irgendeine Art belästigt wurden!
      18 14 Melden
  • Angelika 10.07.2016 19:02
    Highlight Ich finds schade, dass hier einige Kommentatoren gleich Abwehrreflexe bekommen, statt ihre Sicht der Dinge konstruktiv anzufügen. Ihr findet, dass Jungen ebenso benachteiligt sind? Fasst das doch in Worte, ohne gleich "Emanzen" zu schreien. Es ist nunmal so, dass die meisten Täter männlich sind (auch bei sexuellen Übergriffen auf Männer/Jungen). Das heisst nicht, dass alle Männer Täter sind. Und je mehr wir Kindern beibringen, dass sie gleichberechtigt sind (nicht "gleich", denn das sind wir ja nicht mal innerhalb eines Geschlechts), desto mehr erreichen wir gegenseitigen Respekt.
    92 64 Melden
    • Mehmed 10.07.2016 19:25
      Highlight Die meisten TäterInnen von Kindern sind in der Familie zu finden. Gewaltdelikte an Kleinkindern werden mehrheitlich von Müttern begangen, sexueller Missbrauch von männlichen Familienangehörigen. Vielleicht sollten wir besser mal den Erziehungsmethoden der Eltern auf die Finger schauen, anstatt hier feministische Theorien und respektlosigkeiten gegen Männer zu verbreiten.
      84 35 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 19:55
      Highlight Wo findest du hier eine Respektlosigkeit gegen Männer?
      53 62 Melden
    • ket4mon 10.07.2016 21:52
      Highlight Die Anschuldigungen an den männlichen Teil der Bevölkerung kommt nicht ganz zu unrecht, wer würde es als Mann nicht geniessen, das Opfer zu sein?

      Spass beiseite.. Es liegt wohl auch ein bisschen an der Anatomie und den natürlichen Trieben, das Ding kann man ja an vielen Orten reinstöpseln.. Das soziale Umfeld und die leider viel zu verbreitete Meinung, dass eine Frau nur für das eine da ist, trägt wohl auch ihre Sache dazu bei.. Wirkt im Nachhinein etwas feministisch ja, trotzdem denke ich, dass eine kritische Betrachtung nicht schaden kann und man die Ergebnisse an sich verbessern kann ;)
      16 30 Melden
    • Angelika 10.07.2016 21:55
      Highlight Genau, was war an meinem Kommentar respektlos? Ich sage doch: Alle mit Respekt behandeln. Wie man da dagegen sein kann, versteh ich echt nicht. Gehts echt darum, dass ihr (jaja, nicht alle) als Männer was verliert, wenn Frauen GLEICH behandelt werden, wie ihr? Was genau denn? Schadet es euch, wenn Mädchen (euren Schwestern, Töchter) beigebracht wird, dass Jungs nicht einfach "Jungs sind" und damit entschuldigt? Findet ihrs nicht falsch, dass man annimmt euer Geschlecht "kann nicht anders"? Männer sind doch nicht einfach triebgesteuert. Es sollen alle für ihr Verhalten Verantwortung übernehmen.
      34 23 Melden
    • ket4mon 10.07.2016 22:34
      Highlight Ich wäre froh drum, wenn Frauen mehr Elite Positionen besetzen, frischer Wind und etwas mehr Emotionen im Berufsleben auch von höher gestellten Positionen würden das Arbeiten erträglicher machen.. Man kann diese Zeilen so interpretieren wie man will, stürtzt euch auf mich, ich empfange euch mit offenen Armen :D Schlussendlich sitzen wir alle im selben Boot, wir alle sind dafür verantwortlich, den Planeten im Gleichgewicht zu halten.. Streitereien ausgelöst durch geschlechtliche Unterschiede brauch ich nicht.. Jeder hat Potenzial in sich, viele können oder dürfen es aber nicht einsetzen..
      13 9 Melden
    • DomiNope 10.07.2016 22:45
      Highlight @ket4mon
      Klar, wenn eine Frau vergewaltigt wird ist sie ein armes Opfer die etwas schreckliches erlebt hat (nicht falsch verstehen, habe keine andere Meinung), aber wenn es einen Mann betrifft sollte er "sich glücklich schätzen" oder "nicht so ein Weichei sein" weil ja alle Männer immer sex wollen...
      "Gleichberechtigung"
      28 15 Melden
    • Karl33 10.07.2016 23:06
      Highlight @ket4mon "Es liegt wohl an der Anatomie, das Ding kann man ja an vielen Orten reinstöpseln"

      männer haben ein glied. ja. und das soll ein problem sein? schwachsinn und sexismus, sorry, anders kann ichs nicht sagen.
      18 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 23:08
      Highlight DomiNope
      Soweit ich es früher (beruflich) mitbekommen habe, leiden Männer unter einer Vergewaltigung mehr als Frauen. Wegen des psychischen Aspekts. Ein vergewaltigter Mann kann eigentlich mit niemandem darüber reden. V.a. weil andere Männer ihm vorwerfen, ein echter Mann hätte sich wehren können. Da er das nicht hat, muss er ein Weichei sein.
      Auch Frauen äussern sich z.T. leider so. Aber erst durch die Verachtung anderer Männer fühlt er sich emaskuliert.
      Ich habe einige Gespräche mit Betroffenen geführt, die es niemals anderen Männern erzählen konnten. Aus Furcht vor deren Reaktion.
      28 3 Melden
    • ket4mon 10.07.2016 23:26
      Highlight @DomiNope
      Wir alle haben Gefühle, die so ganz nebenbei auch ohne Sex wunderbar sein können.. Ich fühle lieber, als das ich möglichst viel ran kann.. Wo sind da die Emotionen? Das Gefühl der Verbundenheit? Es gibt Männer 👋 die gerne einfach sind und das Leben so nehmen wie es kommt.. Was die "Gleichberechtigung" betrifft: kannst du mir bitte mal die optimale Lösung präsentieren? Ich habe noch keine gefunden, es wird wohl auch nie eine geben.. Auf jedenfall gleichen die Stärken von jemandem die Schwächen von anderen aus, umgekehrt natürlich auch ;)

      PS: Don't take my posts to serious ;)
      4 3 Melden
    • ket4mon 10.07.2016 23:38
      Highlight @Karl33
      Man kann es ansehen wie man will, ich habe einen speziellen Humor und eigentlich was anderes gemeint.. Es gibt kein Problem daran, warum auch? Auch du kennst die zt primitive Art von "Schwanzgesteuerten" Männern, darauf sollte es eigentlich anspielen..

      Ich nehms dir nicht übel und hoffe, du nun auch mir nicht.. Ich geh nicht mit vollem Ernst durch mein Leben, ich lass es gerne mal ein bisschen Schleifen und beobachte.. Es ist immer wieder lustig, das Verhalten auf unklar formulierte Sätze zu beobachten..
      4 0 Melden
    • DomiNope 10.07.2016 23:40
      Highlight @Rhabarber
      Eben das meine ich. Es ist unglaublich sexistisch, immer nur Männer als Täter darzustellen, und wenn mal ein Mann das Opfer ist wird es gleich harmlos gemacht und es gibt Leute die eben oben genannte Dinge sagen. Ich finde feministinnen sollten sich eher auf solche wichtigen Dinge konzentrieren, anstatt wegen jedem Filmposter, das eine Frau zeigt die gewürgt wird, herum zu jammern...
      4 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 08:35
      Highlight Dein Spruch mit dem Filmposter ist aber gar nicht sexistisch. Klar.

      In allen Fällen, wo ich mit erwachsenen missbrauchten Männern gesprochen habe, waren auch Männer die Täter. Bei Jüngeren siehts anders aus. Da deckt sich meine persönliche Erfahrung mit der offiziellen Statistik. Täter sind 70-90% Männer, 10-30% Frauen.

      In der Betreuung von Gewalt- und Missbrauchsopfern hab ich nie einen Unterschied zwischen Geschlechtern gemacht. Das wäre gegen alles, was ich vertrete.

      Es ist aber nicht sexistisch, über die Tatsache zu diskutieren, dass Männer öfter Täter sind als Frauen.
      9 2 Melden
  • Matthias Studer 10.07.2016 18:58
    Highlight Zu oft erlebe ich, wie Eltern aus Täter Opfer machen. Der Artikel ist gut gemeint, aber zu einem komplizieren Thema. Da genügen 6 Absätze nicht.
    81 3 Melden
    • Nathalie Sassine-Hauptmann 11.07.2016 16:46
      Highlight Wie recht du hast. Aber ein Blogpost ist eben keine wissenschaftliche Abhandlung.
      0 2 Melden
  • SeKu 10.07.2016 18:58
    Highlight Nur schon der Satz "Gebt es zu, bei mindestens vier Punkten habe ich euch erwischt. " zeigt eindeutig, dass die Autorin, zumindest unterbewusst, weiss, dass ihre Argumentation doch sehr dünn ist.

    Auch das konstante Frau=Opfer & Mann=Täter Schema zeigt auch, dass der Text mit Realität wenig zu tun hat und die Autorin in Sachen Gleichberechtigung noch im letzten Jahrhundert ist.
    113 21 Melden
  • Gaspadin 10.07.2016 18:47
    Highlight Femen-Aktivisten erachte ich als sexuell belästigende Exhibitionistinnen.
    Frauen die kürzer als bis zu den Knien tragen, betrachten offenbar alle Männer als Objekte ihrer sexuellen Fantasien, und degradieren Männer zu Sexobjekten. Genauso die Frauen die keinen BH tragen, um mit ihren harten, hervorstechenden Nippeln mir ihre Paarungsbereitschaft aufzudrängen. Frauen finden nichts dabei einem Mann den Arm auf die Schulter zu legen, geschieht das umgekehrt, schreien sie: Sexuelle Belästugung. Der ganze Artikel strotzt, wie die meisten Feministinnen auch, nur so von Bigotterie.
    72 57 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 19:57
      Highlight Schon mal auf die Idee gekommen, dass Frauen Kleidung tragen, um sich selbst damit zu gefallen? Oder glaubst du ernsthaft, sie ziehen sich nur für Männer an? Dein Kommentar ist wie ein Wink aus dem christlichen Mittelalter. Kann es vielleicht sein, dass du ein religiöser Fundi bist?
      46 70 Melden
    • DerTaran 10.07.2016 20:08
      Highlight Kann schon sein, dass leichtbekleidete Frauen ihre Paarungsbereitschaft signalisieren, nur mit wem ist und bleibt ihre eigene Entscheidung.

      Femen ist für mich, zur Zeit, die einzige ernst zu nehmende Feministen Organisation. Sie gehen da hin wo es weh tut, auch in Diktaturen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Und sie behandeln die wirklich wichtigen feministischen Themen.
      35 26 Melden
    • Maragia 10.07.2016 21:25
      Highlight Beim Punkt mit den Berührungen hat er schon recht. Meine Sekretärin berührt mich mit der Hand des öfteren (wissentlich/unwissentlich weiss ich nicht). Mir würde das aber nie in den Sinn kommen, da ich dann gleich denken würde, das könnte sexuelle Belästigung sein.
      52 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 22:20
      Highlight Maragia, dann sag ihr das! Frauen sind genauso wenig Hellseher wie Männer :-)
      21 14 Melden
    • DerTaran 10.07.2016 23:46
      Highlight @Rhabarber, es stört uns ja nicht berührt zu werden, aber als Mann steht man unter Generalverdacht.
      24 2 Melden
    • Maett 11.07.2016 00:15
      Highlight @Rhabarber: "Schon mal auf die Idee gekommen, dass Frauen Kleidung tragen, um sich selbst damit zu gefallen? Oder glaubst du ernsthaft, sie ziehen sich nur für Männer an?"

      Aus biologischer Sicht kleiden sich Frauen überhaupt nie direkt "für Männer", abgesehen von Dates, bei denen man sich dem Gegenüber von der besten Seite präsentieren möchte.
      Die Motivation liegt viel mehr darin, den Status in der weiblichen Gesellschaft zu klären. Das dient unbewusst natürlich dazu, sich einen möglichst "guten" Mann zu sichern.

      U.a. diese Funktionsweise sichert das Überleben und Verbessern unserer Spezies.
      17 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 08:41
      Highlight DerTaran
      Alle Frauen, die ich persönlich kenne, setzen sich genauso für Gleichberechtigung AUF BEIDEN SEITEN ein, wie ich. Alle gehen gegen solchen Generalverdacht vor. Nur dumme Menschen verurteilen pauschal alle Männer oder alle Frauen und pflegen solche Vorurteile.

      Das Beste, was du und alle anderen dagegen tun können: Es SOFORT und OFFEN zu kommunizieren, wenn es auftritt und dann Vorbild sein im Umgang mit dem Thema.
      Die grösste Wirkung erreicht man, wenn man es ganz locker rüberbringt. Eben als wär's das Normalste der Welt. Sollte das nicht genügen, muss man rigoroser werden.
      6 0 Melden
    • DerTaran 11.07.2016 17:01
      Highlight @Rhabarber, du hast mich falsch verstanden, mich stört es NICHT wenn mich eine Frau berührt, deshalb muss ich sie auch nicht zurechtweisen. Wenn ich allerdings eine Frau berühre besteht immer der Verdacht, dass es sexuell interpretiert werden könnte und deshalb lasse ich es bleiben, selbst wenn ich es in bei einem Mann machen würde.
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    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 17:26
      Highlight Ich hab dich schon richtig verstanden, Taran. Ich meinte mit meinem letzten Kommentar nicht die von dir erwähnte Berührung durch Frauen.
      Ich meinte deine andere Aussage, dass man als Mann unter Generalverdacht steht. Es darf nicht sein, dass ein ganzes Geschlecht unter Generalverdacht steht. Und genau darum muss man das so oft wie möglich kommunizieren.

      Und für ein paar bestimmte Mitleser: Es wird nichts ändern, wenn ihr aggressiv Frauen abwertet und beleidigt. Weder sind alle Frauen schuldig, noch sind es alle Männer. Findet eine anständige Art, euch auszudrücken!
      5 0 Melden
  • Wandtafel 10.07.2016 18:04
    Highlight So jetzt ist aber langsam Schicht im Schacht mit diesen "feministischen" Artikeln. Zu erst der Artikel zu Gina Lisa ohne jegliche Fakten, dann die Rosenpickerei beim "Militärdienst für Frauen" Artikel und jetzt noch das hier. Wtf?!
    129 48 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 18:46
      Highlight Und was genau ist dein Problem damit? Könntest du das vielleicht etwas präziser formulieren?
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    • Angelika 10.07.2016 18:58
      Highlight Der Artikel von Kafi Freitag war ein Meinungsartikel, klar als solcher gekennzeichnet. Wer glaubt, dass diese objektiv sein müssen, hat was nicht verstanden.
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    • DerTaran 11.07.2016 17:11
      Highlight Ich glaube tatsächlich, dass Gina Lisa Vergewaltigt wurde. Das Problem ist allerdings, dass Frauen immer wieder Missbrauchs- und Vergewaltigungsanzeigen als Machtinstrument benutzt haben, dadurch sind wir Männer sehr vorsichtig geworden was wir glauben sollen oder nicht. Kein Mann will das ein Vergewaltiger davon kommt, aber alle Männer haben auch gleichzeitig Angst vor Falschanzeigen aus Rache oder Profitgier oder was auch immer. Sehr beliebt ist es auch Vätern Kindesmissbrauch vorzuwerfen um das alleinige Sorgerecht zu bekommen.
      6 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 17:42
      4 1 Melden
  • Grundi72 10.07.2016 17:54
    Highlight Kampffeminismus im allerhöchsten Grade.. Schade gibt es Menschen die so eindimensional denken, das geht schon fast in Richtung Rassismus.

    Und ich dachte unsere Gesellschaft habe das hinter sich gelassen..
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    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 18:47
      Highlight Unsere Gesellschaft hat das zum Teil hinter sich gelassen. Aber bis alles überwunden ist, dauerts noch.
      21 48 Melden
    • Schlumpfinchen 10.07.2016 19:23
      Highlight Jetzt reichts bei euch langsam oder? Nur weil ihr rausgefunden habt, dass es einen Blog von Frau Freitag und Artikel von "WirEltern" auf watson gibt, müsst ihr nicht überall euren Senf dazugeben. Wie Angelika oben so schön geschrieben hat, trägt doch bitte was konstruktives bei oder lasst es bleiben.
      Ist ja krass wie angegriffen sich manche heute noch von Frauen fühlen.
      50 50 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.07.2016 12:35
      Highlight Arme Arme chauvies, so könnte doch eine Frau sie bedrohen wenn sie auf gleiche stufe gestellt wird.. ojee das passt überhaupt nicht ins chauvie weltbild o.o
      5 3 Melden
  • Stachanowist 10.07.2016 17:25
    Highlight Sehe ich richtig, dass diese Liste by default davon ausgeht, dass Knaben und Männer keine Opfer von sexueller Gewalt sein können - oder die Liste sie zumindest als solche unsichtbar macht?

    Zu diesem Eindruck gelange ich aufgrund folgender Beobachtung:

    Alle sechs Punkte ausser Nr. 2 gehen vom antiquierten Schema Junge/Mann = Täter, Mädchen/Frau = Opfer aus. Doch auch Männer können Opfer sexueller Gewalt sein und ja, sogar Frauen können Täterinnen sein.

    Einen Artikel, der sich einem Genderthema widmet, könnte man durchaus etwas gendergerechter und realitätsnäher schreiben.
    115 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 18:53
      Highlight Immer wenn missbrauchte Frauen Thema sind, erscheinen Männer und reklamieren, weil sie nicht genannt sind.
      Wir wissen, dass auch Männer Opfer und Frauen Täter sind. In der Mehrheit ist es aber andersrum. Drum ist es öfter in obiger Variante Thema.

      Hier wird über Frauen geschrieben. Männer sind mitgemeint. Normal ist's umgekehrt: Es wird über Männer geschrieben. Frauen sind einfach mitgemeint. Sollen gefälligst die Klappe halten. Ist halt so! Schön, gell?

      Würde ich bei jedem Artikel motzen, dass Frauen nicht explizit erwähnt sind, würd ich von den Hatern hier virtuell zu Tode gesteinigt.
      49 81 Melden
    • Schlumpfinchen 10.07.2016 19:42
      Highlight Scheint inzwischen normal zu sein, dich Rhabarber virtuell zu steinigen. Sogar bei solchen nervigen, wir-Männer-aber-auch-Kommentaren. Hat hier irgend jemand geschrieben, dass Männer immer die Täter sind? Wurden Männer hier sonst irgendwie beleidigt? Nicht? Dann war dein Kommentar ziemlich zbringe. Übrigens gab es hier vor kurzer Zeit einen Artikel über Gewalt an Männern, such ihn gerne raus für dich Stachanowist.
      27 36 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 20:00
      Highlight Das ist ein Phänomen gell! Schreib irgendwo "Männer" im negativen Zusammenhang und schon fühlen sich seltsam viele persönlich betroffen. Aber umgekehrt ist immer in Ordnung *lol*
      34 48 Melden
    • Candy Queen 10.07.2016 20:52
      Highlight @rhabarber: lustig, und wenn es im Zusammenhang mit Flüchtlingen/Ausländern ist?
      27 7 Melden
    • ket4mon 10.07.2016 22:03
      Highlight @Rhabarber
      OT: Ganz ehrlich? Ich feier die Hater, auch unter meinen Kommentären (bist nicht der/die einzige).. Richtig aufmüpfige Kommentare regen zum Nachdenken an, das Thema wird mal aus einer anderen Seite angesehen und fördert die eigene Meinungsbildung, wie ich meine 😜

      Du darfst mich gerne eines besseren belehren, ich finds aber witzig wie die zt komplett austicken (ist manchmal auch bei mir der Fall...), man soll ja aber doch noch auf einem anständigen Niveau diskutieren können ;)
      5 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 22:22
      Highlight Es ist schwierig, mit Ausgetickten auf anständigem Niveau zu diskutieren, ket4mon :-)
      8 25 Melden
  • Klaus K. 10.07.2016 16:58
    Highlight In den letzten Jahren wurde an den Schulen und in der Erziehung gerade das Gegenteil festgestellt: Dass nämlich Schulsysteme und Verhaltensnormen systematisch auf Bedürfnisse von Mädchen zugeschnitten wurde. Fussballspielen, Bewegung und lautsein ist verpönt, stillsitzen wie die Mädchen und ruhig kommunizieren wird verlangt.
    Ich finde dann solche männerverachtenden Beiträge hier wie die Faust aufs Auge jener Eltern, die sich um eine gute Förderung ihrer Kinder, egal welches Geschlecht, bemühen. -> Kampffeminismus hat in der Kindererziehung nichts zu suchen!
    122 36 Melden
    • Macke 10.07.2016 17:41
      Highlight Ja, das Schulsystem wurde überarbeitet. Aber in eine Richtung, die den Kindern entgegen kommt: Kein Rohrstock mehr, beim Schwätzen nicht gleich vor die Tür etc. Es wurde also eher in die von Ihnen positiv dargestellte Richtung verändert. Auch ist es falsch, dass Mädchen lieber still sitzen und Jungs Fussball spielen. Dazu gibt's genügend Gegenbeispiele. Und da immer noch mehr Männer in der Politik, Chefpositionen und ähnlichem sind, kann ich beim besten Willen nicht erkennen, wie Männer im Schulsystem benachteiligt werden - da ja - ihrer Argumentation zufolge - Frauen gebildeter seien.
      35 74 Melden
    • Dooznelda 10.07.2016 17:47
      Highlight schön und gut aber was soll dieses "Bedürfnisse von Mädchen" bitte heissen? Ist es ein spezifisches Mädchenbedürfniss still zu sitzen und nicht Fussball zu spielen? Ist es weiblich leise zu sein?Finde diesen Beitrag auch star dramatisiert und pingelig aber das eigentliche Problem sind solche krassen Stereotypen.
      36 27 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 18:56
      Highlight Das liegt z.T. daran, dass die meisten Lehrer für jüngere Kinder Frauen sind. Männer sind zu männlich für diesen Beruf. Es gilt als typischer Frauenberuf. Kinder sind Frauensache. Viel zu unmännlich für einen echten Kerl. Also fangt bei euch selbst an!

      Zu meiner Zeit war's übrigens noch extremst umgekehrt. Alles war ausschliesslich auf Jungs ausgerichtet. Das einzige, was Mädchen ohne Jungs durften, war Kochen und Bügeln lernen. Ha ha ...

      Jetzt schwingt das Pendel mal kurz auf die andere Seite. Aber keine Bange, es wird sich in der Mitte einpendeln :-)
      26 54 Melden
    • Klaus K. 10.07.2016 19:21
      Highlight Rhabarber, ich könnte jetzt dir jetzt die These entgegenhalten, dass unsere (in Erziehungsfragen sehr männerkritische bis männerfeindliche) Gesellschaft Männer systematisch aus dem Lehrberuf gedrängt hat.
      Aber vielleicht schaffen die aufkommenden Privatschulen das, was staatliche Volksschulen gekippt haben, nämlich eine Kultur aufzubauen, die auch männlichen Lehrern wieder (!) ein freundlich gesinntes Arbeitsklima bietet. Vielleicht muss dein Pendel Richtung Privatisierung der Schulbildung schwingen, um den Eltern das zu bieten, was stark nachgefragt ist: männliche Lehrkräfte.
      38 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.07.2016 20:05
      Highlight Ich sehe eine Gesellschaft, die sich zwar säkular nennt, aber immer noch in zu vielen Aspekten patriarchal funktioniert. Nachdem das Jahrtausende so war, braucht es auch mehr Generationen, um dies zu überwinden.
      Und ich sehe menschliche Gesellschaften, die auf viele Arten noch ausbaufähig sind. Perfektion existiert nicht.
      Ich mache mich immer für Gleichberechtigung auf beiden Seiten stark. Aber es ist ermüdend, dass es ok ist, sich für Männerfragen stark zu machen. Aber sobald Frauen das Thema sind, immer beleidigte Männer auftauchen und behaupten, sie würden von bösen Emanzen unterdrückt.
      31 28 Melden
    • Vergugt 10.07.2016 21:16
      Highlight @Rhabarber: Off topic, aber ich weiß gerade nicht wo sonst unterbringen - DANKE! für deine Diskussions-Arbeit in diesen Kommentaren! Echt erschreckend wie explosiv manche Leute auf den (in meinen Augen absolut berechtigten) Artikel reagieren, und echt wertvoll dass du dir die Mühe machst sachlich auf alles zu antworten. Daumen hoch!
      21 17 Melden
    • almlasdn 11.07.2016 00:57
      Highlight Lol fa weiss jemand was männer und frauen zu tun haben. Frauen schön brav sitzen und buben fussball spielen. Übrigens finde ich "wie mädvhen ruhig kommunizieren" besser als rumzuschreien...
      2 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.07.2016 09:46
      Highlight Danke Vergugt :-) Solche Resonanz wie die deinige tragen auch mit dazu bei, dass ich dran bleibe. Darum Danke auch dir.
      3 0 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 10.07.2016 16:25
    Highlight Okay langsam wirds lächerlich!

    Ich wurde mit all diesen "negativen" Beispielen erzogen und bin jetzt trotzdem kein frauenverachtender Sexualtäter der seine Opfer selber für ihren Status verantworlich macht.

    Diese "Tipps" sind aus meiner Sicht falsche Vorsicht. Das Ausleben der Geschlechterunterschiede ist nicht schlecht, sie machen das Leben erst lebenswert.
    122 20 Melden
  • abettertomorrow 10.07.2016 15:29
    Highlight Alles richtig!! Aber es geht doch nicht darum. Was soll ein Mann denken oder sagen, wenn er ein Bild einer schönen Frau im Minirock und tiefem Ausschnitt sieht? "Die ist sicher gebildet und erfolgreich?" Bitte, differenziert doch bitte etwas. Eine Frau sieht sich auch nicht einen ge"buildeten" Mann in Muscle-Shirt an und denkt "Der hat sicher in Yale studiert und ist erfolgreicher Arzt." Irgendwo gibt es noch eine menschliche Linie zwischen absolut politischer Korrektheit und Vergewaltiger. Letztere sind kriminell und gehören bestraft. Erziehung? Engagement, Menschlichkeit und Grenzen ziehen!
    86 11 Melden
    • abettertomorrow 10.07.2016 16:27
      Highlight Und ich möchte anfügen: Vergewaltiger, Sexualstraftäter gehören einhundertprozentig, sofort, ohne sie zu Opfern zu machen, bestraft.
      42 1 Melden
  • Greet 10.07.2016 15:08
    Highlight Wenn die Knaben nicht wollen wie wir Frauen wollen, können wir sie ja noch immer mit Ritalin stillstellen.
    78 28 Melden
  • genoni 10.07.2016 15:07
    Highlight Zuerst einmal herzlichen Dank für diese Liste! Einiges ist durchaus interessant.

    Was ich gefährlich finde, ist dieses Aburteilen aufgrund eines gesagten Satzes. Ich denke nicht, dass man anhand eines einzigen Satzes, den eine Person sagt, ihn bereits beschuldigen kann, einer "Rape Culture" auf den Leim gegangen zu sein.

    Dieses unterschwellige Schubladisieren einzelner Aussagen halte ich für ungerecht,weil Menschen, die solche Sätze sagen, sehr schnell als Frauenfeinde abgestempelt werden, nur weil sich jemand aus subjektiven Gründen angegriffen fühlt.
    49 6 Melden
    • Ophelia Sky 10.07.2016 18:31
      Highlight Diese einzelnen Sätze sind recht tief in unserer Kultur und in unserem Denken verankert. Weshalb sind Frauen mit häufig wechseldem Sexualpartner Schlampen und Männer, welche das gleiche machen, nicht? Weil uns das von Kind auf eingetrichtert wird. Genauso wie Scheidung in einem Dorf ein RIESEN Skandal ist. Es wird so schnell gelästert ohne die Situation der anderen Person zu kennen. Wir hören diese Lästereien unsere Eltern und lernen was ok ist und was nicht. Diese Normen geben wir wiederum an unsere Kinder weiter.
      25 9 Melden
    • genoni 10.07.2016 19:48
      Highlight (1/2)
      Beim ersten Beispiel gebe ich dir Recht, diese Stigmatisierung macht wirklich keinen Sinn. Aber in den letzten Jahrzehnten hat sich in dieser Richtung sehr viel getan, das muss auch anerkannt werden.

      Dein zweites Beispiel ist kein Beispiel für eine "Rape Culture", sondern ein Beispiel für die jeder Gesellschaft zugrunde liegenden Überhöhung des eigenen Ichs und das damit verbundene Herabschauen auf andere. Dabei gibt es nichts, was frauenfeindlich wäre.

      (Fortsetzung folgt)
      6 2 Melden
    • genoni 10.07.2016 19:50
      Highlight (2/2)

      Wir geben zwar die Normen an unsere KInder weiter, aber zum Glück können unsere Kinder selbst denken und unsere Normen hinterfragen, ansonsten wäre auch keinerlei gesellschaftliche Entwicklung möglich.

      Ich könnte ehrlich gesagt nicht mehr ruhig schlafen, wenn ich mir die ideologische Verantwortung für alle kommenden Generationen zumessen müsste.
      9 0 Melden
  • wipix 10.07.2016 14:46
    Highlight Ich finde, am wichtigsten ist, dass über Sprache, Witze/Anmache und über Körperliche Anliegen offen gesprochen wird. Ich kann mich persönlich erinnern an Küsse von Erwachsenen (Tanten, Grossmütter etc), auf die Schoss gezogen zu werden von Onkels, Tanten, Opa und an das gemeinsame duschen mit Lehrern und Trainern... War halt so üblich, aber nicht immer angenehm. Darüber zu sprechen hätte viele Grenzverletzungen diesbezüglich verhindert, denn den Rat am Esstisch sich so oder so zu verhalten fehlte, da man über "solche Sachen" nicht sprach!
    Dies mal einfach aus der Sicht potentieller Opfer...
    52 1 Melden
    • Zerpheros 11.07.2016 17:39
      Highlight Ich war dann immer plötzlich unauffindbar... ein menschliches Chamäleon, wie mein Onkel zu bemerken pflegte...
      3 0 Melden

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