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Skilager, Seepferdli und Blockflöte: Die Kindheit in der Schweiz

Bild: shutterstock

06.10.17, 15:33

Ich bin Fan. So richtig. Und zwar von unserer wunderbaren Ludmila Balkanovic. Diese postete in ihrer Funktion als watsons offizielle Balkan-Expertin kürzlich den zweiten Teil von «Dingen, um die du als Jugo-Kind nicht herum kommst» (Teil 1 findet sich hier).  

Das Lesen dieser beiden wunderbar lustig-nostalgischen Stücklein animierte mich dazu, mir zu überlegen, worum man denn als Schweizer Kind nicht herum kommt.  

Hier also eine kleine Sammlung an Kindheitserinnerungen – ein Teil davon generationenübergreifend, ein Teil davon spezifisch aus meiner Kinderzeit. Mögen sie Ihr Gedächtnis, aber vor allem Ihr Herz, liebe LeserInnen, ein bisschen kitzeln.  

  1. Skilager

    Na? Welche Bilder flackerten gerade vor Ihrem inneren Auge auf? Die Massenschläge? Die Spieleabende («Fuchs holt Gans, Gans holt Fuchs, ...»)? Ihre ersten wild-romantischen Gefühle für eine/n der LeiterInnen? Das Rüberschleichen in den Bubenschlag, wo Sie dann voll illegal Redbull getrunken haben (hani ghört)? Und fühlen Sie sich auch jedes Mal erneut von den Skis aufs Maul fliegen, wenn Sie Riz Casimir nur schon riechen?

  2. Süsses und Saures

    Die erste und primäre Aufgabe eines Kindes ist, so viel Süsses wie möglich zu essen. Denkt zumindest das Kind. Und so werden gewisse Süssigkeiten zu regelrechten Kultgegenständen. Twister Glacé. Calippo. Und die Königin unter den geschmacklichen Gräueltaten: Saure grüne Nudeln. Es ist mir heute noch ein Rätsel, wie meine regelmässig durch dieses grossartig-widerwärtige Gummi-Geschmacks-Spektakel weggeätzte Munschleimhaut sich je wieder erholt hat. Dann waren da noch Cocifröschli. Oder aber das, was einst ein Foifermocke war und nun 20er-Mocke heisst, jedoch nur noch halb so gross ist beim Vierfachen des Preises.  

    Und die Lebensmittelnostalgie bezieht sich nicht nur auf Zuckerhaltiges. Erinnern Sie sich noch an Snacketti? Die gibt’s zwar noch immer, in meinen Teenagerjahren war das aber für so manche/n von uns eins der, wenn nicht DAS Grundnahrungsmittel. Als vor ein paar Jahren die einst aus dem Sortiment verbannten «Onion Rings» in die Supermarktregale zurückkehrten und ich mir (Ehrensache) natürlich sofort einen Sack davon kaufte, musste ich eine kleine Träne der Melancholie über meine vergangene Jugend verkneifen, als das zehnfach geschmacksverstärkte Ringli aus Kartoffelstärke, das eigentlich überhaupt nicht nach Zwiebeln schmeckt, meine erste Geschmacksknospe kitzelte.

  3. Schuelreisli

    Dinosauriermuseum, Papiliorama, Atzmännig, Technorama. Ja, die Schuelreisli. Grossartig waren sie. Auch wenn der Himbeersirup in der Trinkflasche mit aufgesetztem Becherdeckel irgendwann lauwarm war und leicht nach Plastik schmeckte. Auch wenn man brav im Sektor D wartete und dann plötzlich «für die angemeldeten Gruppen im Sektor A Platz reserviert» war und man mit «Frölein Müller» einmal quer durch den Bahnhof secklen musste. Auch wenn man das OVO-Sport schon morgens um sieben im Zug verputzt hatte und nun mit dem verhassten Säckli Studentenfutter Vorlieb nehmen musste.  

    Auch wenn immer am Ende des Sportmint noch so viel Reisli übrig war. Poetisch. Ich weiss.

  4. Blockflötenunterricht

    Geben Sie’s zu, Sie hatten’s bereits verdrängt. Ich weiss nicht, ob das heute auch noch so ist, aber als ich in die Primarschule ging, war es eine Art ungeschriebenes Gesetz, dass man in den Blockflötenunterricht ging. Wenn ich mich konzentriere, kann ich heute noch den nasswarmen Holzgeschmack auf meinen Lippen schmecken und meine Ohren entwickeln spontan einen Tinnitus, wenn ich an meine Interpretation von «Was soll das bedeuten?» zurückdenke, welche ich mit zittrigen Knien an jeder (verdammten) Familienweihnacht vorflöten musste. Alle litten. Ich, die ZuhörerInnen (hier einmal ein herzliches Sorry an meine gesamte Verwandtschaft), die Flöte... Einzig meine Eltern waren verzückt. Kürzlich überlegte ich mir mal in ziemlich plastischer Weise, wie es wohl in so einem hohlen Holzkörper, der nonstop vollgespuckt wird, mit der Zeit ausschaut. Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden. Oder nicht. Also eigentlich wirklich lieber nicht.

  5. Bastelbögen

    JA! ICH WEISS! BASTELBÖGEN! Und ja, das schreibt man sehr fest mit ö. Zugegeben, ich hatte zu Bastelbögen immer ein ziemlich ambivalentes Verhältnis. So freute ich mich jeweils auf kaum etwas mehr als auf den Moment, wenn vor den Ferien die 2D-Varianten der 3D-Puzzles erworben werden konnten, ich war jedoch dann auch das Kind, dem die Ausschneide- und Zusammenkleberei ziemlich schnell verleidete und so gab’s für mich zum Beispiel die Ky-. Ohne Burg. Oder den Arc. Ohne Triomphe. Oder ein Viertel vom Schloss Chillon. Auch ohne Triomphe.

  6. Der Feez

    Dem Feez habe ich schon einmal eine komplette Kolumne gewidmet. Und trotzdem gehört er hier hin, denn ich denke, er hat uns ziemlich generationenunabhängig durch unsere Jugend begleitet. Ob da nun ABBA, Madonna oder 2Unlimited lief, ist völlig nebensächlich. Ausschlaggebend sind die grossen Gefühle, die sich da zwischen Schulterpolstern, Schwarzlicht, Buffaloschuhen, Strobo und Erdnussflips abspielten. «Tüemer Slow tanze?», «Wotsch mit mir gah?» und «Ich bin imfall i dich» - diese Sätze, so klein sie sein mögen, vermochten unsere Teenagerherzen in ungeahnte Höhen zu katapultieren, uns jedoch auch in abgrundtiefes Verderben zu stürzen.

Ja, die Jugend des Schweizerkindes. Da wären noch die Jugi/Meitliriege, das Bananenkrokodil zum Znüüni im Chindsgi, der Ferienpass, der Chlaushöck, der Cervelat am Stock über dem Feuer, der Schulsilvester, der Schwimmunterricht, der Schwarzweiss-Fotoautomat, das BRAVO, der Spick, Schoggibär-, Vanilleseehund- und Erdbeeraffenglacé, Schwimmabzeichen (Seepferdli REPRESENT!) und noch so vieles mehr.  

Was für ein unglaubliches Privileg, ein Kind in der Schweiz gewesen zu sein.  

Und was sind Ihre schönsten Erinnerungen?

Yonni Meyer

Yonni Meyer (35) schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen – direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. 
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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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75Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • little.saurus 09.10.2017 09:45
    Highlight Meine Kindheit in Kroatien: Jedes Mal wenn die Sirenen los gingen, alles packen was man kann und ab in den Bunker. Die mehrmals am Tag. Mutter erzählte wie sie ne halbe Weltreise bis zur Schule machen musste in ihrer Jugend. Sobald die erlösende Sirene kam, wieder alles hoch ins Haus.
    6 2 Melden
  • sch'wärmer 09.10.2017 08:26
    Highlight Das Märlitelefon in der ZKB und runde "Flöhe" aus Gummi, welche man knicken, auf den Boden legen konnte und die dann irgendwann unkontrolliert in die Luft gespickt sind.
    Und Double Dip.
    19 0 Melden
  • Telomerase 08.10.2017 11:47
    Highlight Was ist den dem "Silent Speaker" heute übers Leberli gelaufen?
    11 0 Melden
  • BoomBap 07.10.2017 14:25
    Highlight Chasperli, Globi und Pingu Kassetten. Chasperli hör ich mir Heute noch gerne an. Bin immernoch fasziniert, wie mir 3 Sprecher soviele verschiedene Personen vorgaukeln konnten.

    Und Colafröschli mag ich heute noch. Auf Gummischlangen und dergleichen kann ich aber gut verzichten.
    24 1 Melden
  • ssandra 07.10.2017 09:10
    Highlight birchermüesli (matschig und in jedem lager)

    altpapiersammlung (bei strömendem regen)

    fahrradprüfung (mit klappvelo)

    12minutenlauf (auf der finnenbahn am anderen ende der stadt)

    schoggitalerverkauf

    pro juventute marken

    blockflötenunterricht (mit konzert in der kirche)

    zähneputzen und der schulzahnarzt („rossmetzgere“

    bio straht jeden morgen

    ...






    32 0 Melden
  • Sir_Saku 07.10.2017 06:08
    Highlight Twister-Glace spendiere ich regelmässig meinen Jungs auf dem Bau; sie sind begeistert😅🤤
    26 1 Melden
  • Pinhead 07.10.2017 05:41
    Highlight Die legendären SJW-Heftli nicht vergessen. Und die SKA-Skimütze.
    25 1 Melden
  • Gröipschi 06.10.2017 23:55
    Highlight Zeitungen/Altpapier sammeln und dabei hoffen, ein "verbotenes" Heftli zu finden.

    Snackettis sind übrigens immer noch die besten Chips!
    26 0 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 06.10.2017 22:16
    Highlight Die Kindheit in der Schweiz: Horte, wo man mit psychischer Gewalt gezwungen wird, Zunge, Leber, Dosenchampignons usw. zu essen, Wasserleiche im Fluss neben der Schule, Mobbing, abgef* ausländerfeindliche Lehrerinnen, Drohungen, Pädos, unbegründete Schläge von Nachbarseltern...

    Die Kindheit in der Schweiz war total verschissen. Wobei verschissen noch fast harmlos ist.
    Eine Kindheit in der Schweiz will ich nicht nochmal erleben müssen. Nicht mal, wenn ich einen Swiss Lotto Jackpot dazu geschenkt bekommen würde.

    Passt nicht so auf den Ponyhof, was? Ist auch das echte Leben.
    21 201 Melden
    • pamayer 07.10.2017 06:53
      Highlight 2/2
      Wegen dem Skilagertee würde heute die Uno Menschenrechtskommission einschreiten.
      Der Kalte Krieg:Geschichtsunterricht patriotischer als die SVP heute. Wer eine Frage wagte, war Landesverräter.
      Überall rauchten Männer.
      Kopfschmerzen wegen Autoabgasen.
      Wurden mit Kasperlitheater verblödet.
      10 39 Melden
    • pamayer 07.10.2017 06:53
      Highlight 1/2
      War leider zu oft wie du aufzählst:
      Rassismus war kein Problem, sondern ein 'guter Schweizer'.
      Kinder wurden von Lehrern, Hauswarten, Nachbarn geschlagen, weil sie sich benehmen, wie Kinder sich eben benehmen.
      Pädophil, das war der böse Mann am Dorffest. Aber sicher nie der Pfarrer, Lehrer, Vater, Onkel.
      18 31 Melden
    • pamayer 07.10.2017 06:59
      Highlight Yonni, Danke für deine liebevolle Zusammenstellung einer damaligen Schweizer Kindheit. Meine Erlebnisse decken sich weitgehend mit deinen, nur erlebte ich meine Kindheit zt sehr traumatisierend.
      Deshalb mein eher scharfer Kommentar...
      11 26 Melden
    • pali2 07.10.2017 09:03
      Highlight huch soviel negative Energie hab ich selten mal in einem einzigen Beitrag zu lesen bekommen. Nicht einmal bei AFD-Kommentaren auf Facebook.
      45 6 Melden
    • DäM. 07.10.2017 09:23
      Highlight Jeez, what a sunshine you are... ich empfehle Dir wärmstens eine Kindheit an den richtig schönen Orten... Liberia sei sehr angenehm, betteln in Rio soll auch sehr romantisch sein oder Bangladesch, da kannst Du Deine Berufs"wahl" schon sehr früh an die Hand nehmen... auch in El Salvador word es Dir als Kind sicherlich nie langweilig... scheiss Jugend in diesem scheiss Land, wo man Zunge, Leber und diese Dosenchampignons essen muss... dann doch lieber hungern in Somalia!!!
      80 12 Melden
    • züristone 07.10.2017 09:30
      Highlight Tut mir leid, dass du eine so traurige Kindheit hattest. Hoffe das Erwachsenenleben läuft besser!
      53 4 Melden
    • pamayer 07.10.2017 11:30
      Highlight @züristone
      Ja. Zum Glück geht's mir mit 50 wesentlich besser als als Junior.

      Bin zum Glück nicht verbittert. Musste einfach aufzeigen, dass es in der schönen, reichen Schweiz auch andere als nur Glücksbiografien gibt. Alles wohlbehütet im soliden Mittelstand. Kirchlich abgesegnet...

      20 11 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 07.10.2017 12:05
      Highlight @DäM: Deine Empörung in Ehren. Der Arme in der Schweiz kann sich auch nichts mehr zu essen kaufen, wenn er ein leeres Konto hat. Wird stigmatisiert und ausgegrenzt, wenn er irgendwo Gratisessen bezieht. Du musst gar nicht in so ferne Länder schweifen. Dein Kommentar ist diffamierend. Aber egal.

      Es geht um die psychische und physische Gewalt. Wenn du ein 5-jähriges Kind bist, spielt die Intensität keine so grosse Rolle. Ob Krieg schlimmer ist als ein paar Schläge ist da ein kleiner Trost. Schäden tragen beide davon und müssen im Umfeld, in dem sie aufwachsen, damit umgehen.
      14 26 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 07.10.2017 12:08
      Highlight @züristone: Minimal. Sagen wir, nicht viel besser, aber mit ein bisschen mehr Kontrolle.

      http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2015-02/trauma-kindheit-folgen-studie
      4 15 Melden
    • DäM. 07.10.2017 18:04
      Highlight Ich empöre mich in keinster Weise, ich hinterfrage lediglich Dein Weltbild (offensichtlich zu recht). Ich bin mir auch aktuell nicht ganz sicher, ob Dir tatsächlich bewusst ist, was 'diffaminieren' bedeutet... falls ich mich irre, zeig mir doch bitte auf, wo ich Dich schlecht mache oder Deinen Ruf schädige.

      Es tut mir ehrlich leid, wenn Dein Leben nicht sonderlich schön oder gar schlecht war / ist... ich glaube einfach ganz stark, dass das einzelne Schicksale sind, was zugegebenermassen nicht weniger schlimm ist... aber als Kind in der Schweiz ist das Leben generell einfacher als sonst wo.
      29 4 Melden
    • pamayer 08.10.2017 17:54
      Highlight Bestreitet auch niemand. Obwohl es in der Schweiz durchaus auch sehr höllisch sein kann.
      3 6 Melden
    • karl_e 09.10.2017 11:47
      Highlight Beruhigt euch! Es gibt schöne Kindheiten und beschissene Kindheiten in der Schweiz wie überall. Meine war irgendwie durchzogen, wie wohl die meisten.
      11 0 Melden
  • B-Whit 06.10.2017 21:43
    Highlight und die Route fieserweise in Sichtweite eines Sesselliftes.

    Ja genau so war es auch bei mir.

    Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte man damals sämtliche Wanderrouten zu Sperrzonen deklarieren müssen :D

    Ich bin heute noch traumatisiert und bin akut krank wenn ich mit irgend jemanden wandern gehen soll, :D ;-)
    22 6 Melden
  • dommen 06.10.2017 21:05
    Highlight Riz Casimir ist kein Essen, sondern ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
    43 68 Melden
    • dommen 06.10.2017 23:20
      Highlight Also bitte, diese Migros-Päcklisauce ist echt zum k....n, wenigstens das müsst ihr zugeben
      20 6 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 06.10.2017 20:37
    Highlight Räbäliechtliumzug... hmm... die "bunten Abende" im Skilager (Hoi Sarah B.!), ah und der "Ferienpass". Aber das wirkliche Highlight war der mit der Schule der Nachbargemeinde gemeinsam durchführte Sporttag, der stets in eine gemeindeübergreifende Massenschlägerei mündete...
    99 0 Melden
    • gehirnamputiertessteppengnu 07.10.2017 08:20
      Highlight Zuefällig in erem chline städtli mit L am rhii ufgwachse? Will de muess i mi persönlich agsproche fühle... o.O
      7 1 Melden
  • The_ugly_truth 06.10.2017 20:35
    Highlight Traumatisches Erlebnis vieler CH-Kinder: das kollektive Zähneputzen in der Schule. Wie beim Film Matrix konnte man zwischen rotem und blauem Gel wählen, nur dass man bei beiden Varianten in die hässliche Realität des scheusslichen Geschmacks katapultiert wurde. Und dann das endlose Putzen der Zähne, kommunistisch gleichgeschaltet und ohne Wasser zum Lindern der Qualen.

    Aber abgesehen von dieser regelmässigen Folter war die CH-Jugend schon ganz OK ;)
    133 1 Melden
    • Mirischgliich 06.10.2017 22:11
      Highlight Bei mir gab es erst eine Sorte, die orange E...x- Schlee (Gel).
      Danach war eine Stunde Ess- und Trinkverbot und es wurde überwacht! Wer heimlich den Mund am Lavabo im AB (=WC) spülen ging, wurde oft von Mitschülern verpetzt.
      48 0 Melden
    • Stefflein 06.10.2017 22:25
      Highlight Genau! Und dann in die Serviette auf dem Pult spucken. Wäääh!! 🤢
      56 1 Melden
  • Güntha 06.10.2017 20:02
    Highlight Grüne migros zältli mit dem retro-fussballer drauf auf der schulreise!🍬
    76 0 Melden
    • Jarl Ragnar 06.10.2017 21:44
      Highlight Mag diese Dinger heute noch
      57 0 Melden
    • esmereldat 06.10.2017 22:48
      Highlight Totale Suchtgefahr bei mir. Da verschlinge ich jeweils die ganze Packung, wenn sie mal offen ist 🙈
      8 0 Melden
  • Koukla 06.10.2017 19:56
    Highlight Oranol zältli, Mami hat immer gesagt nur eins aber wir haben immer mehr stibitzt. Eigentlich sind die gar nicht fein, nur weil sie verboten waren fanden wir sie Mega.
    67 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 06.10.2017 22:18
      Highlight Aha. Energy Bonbons. Und dann wird gegen Red Bull & Co. gewettert. Ja ja. Die Schweiz ist ein Land der Doppelmoralisten.
      8 160 Melden
    • esmereldat 06.10.2017 22:50
      Highlight Ähm ja, ein Vitaminzältli ist halt nicht ganz dasselbe wie ein Red Bull....
      42 1 Melden
  • Yelina 06.10.2017 19:48
    Highlight Liebste Erinnerung: zu acht oder noch mehr die Matratze, die der im Schulhaus wohnende Abwart entsorgen wollte, den Hügel hinter dem Schulhaus hoch schleppen, dann gleichzeitig drauf springen und runterrutschen. Geilste Pause ever.
    Dicht gefolgt von dem arschkalten Morgen, als der selbe Abwart den Pausenplatz gewässert hat, damit wir in der Pause auf dem Eis rutschen konnten. (Sowas würde heute wohl direkt als 20 Minuten-Titelstory enden: "Schul-Abwart gefährdet Primarschüler")
    113 1 Melden
  • Darkside 06.10.2017 19:36
    Highlight Spick Heftli. Räbeliechtliumzug. Sporttag. Schüeli! Und einmal musste ich den Josef geben im Scheiss-Weihnachtskrippenspiel in der Kirche... Damn! Good Times though...
    61 1 Melden
    • Yelina 06.10.2017 22:00
      Highlight Spick! 😍
      37 1 Melden
    • Stefflein 06.10.2017 22:26
      Highlight Yps!
      15 0 Melden
    • Statler 09.10.2017 07:54
      Highlight @Stefflein: Mit Gimmick!!! ;)
      1 0 Melden
    • sapperlot 09.10.2017 13:09
      Highlight @Darkside: Wenn's dich tröstet, ich war ein Schaf. Musste das ganze Krippenspiel lang auf allen vieren rumkriechen mit einem Schaffell auf dem Rücken. Ah ja und ich bekam sogar eine Textzeile im Manuskript: Schaf - määh. haha. :)
      13 0 Melden
  • Lalela 06.10.2017 19:20
    Highlight Das Zahn-Fräulein das jeweils zwecks Mundhygiene-Demonstration vor der Klaase stand während wir brav mitputzten und synchron in den Becher spuckten 😝
    50 0 Melden
    • esmereldat 06.10.2017 22:52
      Highlight Bei uns war die Zahnputz-Tante die gleiche Person wie die Luus-Tante. Brrrrr, schlimme Erinnerungen.
      9 0 Melden
    • Meitschi 07.10.2017 13:19
      Highlight Waaas, ihr hattet einen Becher?? Wir hatten nur eine Papierserviette! *brrrr*
      10 0 Melden
  • Miss Geschick 06.10.2017 19:00
    Highlight Yonni, da hast Du doch schon fast alles aufgezählt. Nicht zu vergessen, das Tiki, das wir am Liebsten direkt im Mund in Schaum haben aufgehen lassen - gibt es das eigentlich noch?
    Toll war auch die Badi, jeden Sommer so viele Tage wie möglich haben wir dort verbracht.
    Und dann gab es im Winter doch immer einen Apfel zum Znüni in der Schule - da hat man Anfang Herbst (oder so) ganze Apfelbögen bekommen, damit man jeden Tag einen Apfel holen konnte.
    Wenn ich gewusst hätte, wie toll es ist ein Kind zu sein, hätte ich nicht unbedingt erwachsen sein wollen ;o)
    82 0 Melden
    • Aglaya 06.10.2017 22:04
      Highlight Ja, Tiki gibt's immer noch :-)
      18 0 Melden
  • nb1 06.10.2017 18:44
    Highlight Blockflöten-Abbschnitt = made my day
    40 0 Melden
  • Gummibär 06.10.2017 18:13
    Highlight Räbeliechtli. Shlittschuhlaufen auf dem Pausenplatz, Schlltteln im Dunkeln , Sommerferien bei der Nonna im Tessin, ganz ohne i-phone
    45 0 Melden
  • reamiado 06.10.2017 18:05
    Highlight Habe ich bei 4. Blockflötenunterricht ein Zitat aus "die unendliche Geschichte" gefunden?
    20 0 Melden
  • -woe- 06.10.2017 17:55
    Highlight Die Äss-Iii-Wee-Heftli sind auch erwähnenswert.
    52 0 Melden
    • Phrosch 06.10.2017 20:14
      Highlight Genau die sind mir auch gerade in den Sinn gekommen. Gibt es die noch?
      13 0 Melden
    • JaneSoda 06.10.2017 22:30
      Highlight Ja, Phrosch, die gibt es noch!

      http://www.sjw.ch
      10 0 Melden
  • Max Müsterlein 06.10.2017 17:47
    Highlight „i ga mit mire Latärne“
    50 0 Melden
  • Kunibert der fiese 06.10.2017 17:33
    Highlight Was ist feez?? Das kennt man unter diesem namen ausserhalb von züri nicht😅🙈
    41 11 Melden
    • Phrosch 06.10.2017 20:16
      Highlight Doch, das hiess auch in der Innerschweiz so bevor "Swinglish" in war und nur noch Party in war.
      19 0 Melden
    • Schlumpfinchen 06.10.2017 21:16
      Highlight Ich bin im Kanton Zürich aufgewachsen, aber kenne Feez auch nicht. Bin ich vielleicht zu jung? Oder gibts da noch andere Namen? Wann fand das jeweils statt?
      18 2 Melden
    • SaintandSinner 06.10.2017 22:15
      Highlight Ich kenne dieses Ausdruck aus meiner berner Jugendzeit auch nicht..😋😉 Mundige presente!😀
      18 1 Melden
    • Phrosch 06.10.2017 22:26
      Highlight Definitiv zu jung. Ein Feez fand statt, wenn die Eltern einen Hobbyraum im Keller hatten und eine Party bewilligten. Oder noch besser: die Eltern waren weg und erlaubten die Benüzung der Wohnung. Allerdings durfte ich dann nicht hingehen, weil ja keine Erwachsenen aufpassten. Ja, schon seeehr lange her...
      28 0 Melden
    • Kunibert der fiese 07.10.2017 01:19
      Highlight Hm, ich sehe was gemeint ist. 😊👌
      7 0 Melden
    • Vachequirit 07.10.2017 13:08
      Highlight Doch in SG/TG gabs das auch ;-)
      4 0 Melden
    • Meitschi 07.10.2017 13:20
      Highlight Wir nannten das "Disco" :)
      13 1 Melden
  • coronado71 06.10.2017 17:25
    Highlight - SJW-Heftchen (waren so lange interessant bis ich Asterix & Co. entdeckte)

    - Vivi-Kola (gab's nur auf Familienwanderungen)

    - Raketenglace von der Migros

    - Räbeliechtliumzug

    - SKA-Skimütze

    - Schoggitalerverkauf

    - Franz & René ("Schpielhuus")

    - Essigssocken als Allerheilmittel (insbesondere gegen akute Simulatitis)

    - die Zewi-Decke (diese Art "Zwangsjacke" zum Schlafen für zappelige Kleinkinder)

    - Elmex (und Elmex-Gelee!)

    undundund... :-)
    71 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 07.10.2017 00:12
      Highlight Von der Bank Leu gab's den blauen Löwen mit dem Drehverschluss auf der Unterseite und geschmeidige Kurven. Oder das kantige "legoartige" SKA-Kässeli.

      Der Schoggitalerverkauf (und was sonst noch für Schrott verkauft wurde) war Kinderarbeit. Hässlich. Und man war gezwungen, das zu tun. Absolut unterste Schublade. Und wehe man hat irgendeine Plakette oder einen Schoggitaler unterwegs verloren... Versch* war's... Muss ich nicht nochmals haben.

      Und die Laustante, die auf den Köpfen rumgenuschelt hat. Einige haben aus Italien immer diese tollen lebendigen Souvenirs mitgebracht.
      0 57 Melden
    • mia83 07.10.2017 18:39
      Highlight @Speaker
      Du bist etwas verbittert. Schade für Dich 😔
      23 0 Melden
  • nickname* 06.10.2017 16:59
    Highlight wieder mal genau ins schwarze getroffen! danke für die immer wieder tollen geschichten, sind mein highlight... besonders beim satz "Was für ein unglaubliches Privileg, ein Kind in der Schweiz gewesen zu sein." wurde es mir so richtig warm ums herz...
    39 0 Melden
  • nicolenenüznez 06.10.2017 16:47
    Highlight Als ehemaliges Kind aus dem Wallis, sind mir bis auf den Blockflötenunterricht (der war obligatorisch) sämtliche Dinge relativ unbekannt. Wäre gut wenn es auch mal einen Walliser-Experten geben würde. Denn da unten in den Tiefen der Täler läuft einiges ganz, ganz anders als in der restlichen Schweiz.
    Gut ist der Artikel trotzdem.
    36 3 Melden
    • pamayer 07.10.2017 06:40
      Highlight Erzähl, bitte!
      17 0 Melden
    • #tschanforpresident 07.10.2017 11:45
      Highlight Ja, das nimmt mich auch wunder!
      9 0 Melden
  • db13 06.10.2017 16:44
    Highlight Die SJW-Heftli fehlen noch. Und die Pro-Juventute-Marken-Couverts. Pausenmilch und -apfel!
    39 0 Melden
  • Darkside 06.10.2017 16:42
    Highlight - Öpfelbon / Pausenöpfel
    - Schuelsilvester
    - Schoggitaler verkaufen, wer Glück hatte vor dem Coop (weil easy Money), wer Pech hatte von Tür zu Tür in einem zugewiesenen Quartier

    40 0 Melden
    • Yelina 06.10.2017 22:57
      Highlight Wir mussten mit den Winterhilfe-Sternen von Tür zu Tür 🙈
      4 0 Melden
  • Cerberus 06.10.2017 15:59
    Highlight Nicht zu vergessen sind die sonntäglichen Wanderungen mit Mami und Papi, Oma und Opa. Oben auf dem Berg angekommen war nix mit Restaurant. Lauwarmer Tee, Öpfelringli, Landjäger und Brot. Bei Abstieg durfte ich dann jeweils auf Opas Schultern sitzen.
    42 0 Melden
    • coronado71 06.10.2017 19:32
      Highlight An so Wanderungen erinnere ich mich auch noch: das Equipment verstaut in Papis uralt-Militärrucksack (und Gamelle!), quengelnde kleine Schwester im Huckepack-Gestell (gaht's no lang?), und die Route fieserweise in Sichtweite eines Sesselliftes.

      Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte man damals sämtliche Wanderrouten zu Sperrzonen deklarieren müssen :D
      27 0 Melden
    • Lichtblau 07.10.2017 13:21
      Highlight Sonntagspicknicks am Rumensee, indem man trotz Hitze nicht baden dürfte, mit kalten Koteletts und Kartoffelsalat aus der Gamelle. Zigarettenholen für den Vater und bei Gelegenheit im Tabakladen Felix-Comics lesen, Bäckereien, Milchläden und "Kolonialwaren" an jeder Ecke. Autos wie aus Gangsterfilmen, mit dem Bibliotheksausweis eines älteren Freundes Bücher für Erwachsene erschleichen. Und irgendwann die Vertreibung aus dem Paradies.
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