Blogs
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Lasst uns Arschlöcher hassen!

Bild: shutterstock



Roosh V. Ach herrje.

Der Mann und seine wirren Aussagen schwirren nicht das erste Mal durchs Netz – und tragischerweise wohl auch nicht das letzte Mal.  

Mit ihm will ich mich auch gar nicht weiter beschäftigen (wer das will, kann sich das Video am Ende des Artikels anschauen) – ausser vielleicht damit, dass ich dafür bin, dass es legal wird, ihn windelweich zu prügeln. Aber natürlich nur zu seinem Schutz. Vor seinem eigenen Bullshit.  

Anyway.

Was mich viel mehr beschäftigt, sind die Kommentare, die unter der Berichterstattung zu Rooshs neustem Verbalerguss (pun intended) auftauchen. Es sei kein Wunder, schreiben einige, dass sich jemand in dieser Weise gegen den Radikalfeminismus und die Männerhetze der letzten Jahre wehre.  

Holy moly. Da muss ja wirklich einiges im Argen sein.  

Nun. Liebe missverstandene Männer. Ihr wehrt euch dagegen, dass man euch pauschal verurteilt. Das finde ich absolut richtig. Ich finde es auch nicht in Ordnung, wenn man Männer als gesamtes Geschlecht verteufelt und für Dinge verantwortlich macht, die nur ein kleiner Prozentsatz von euch begangen hat (Stichworte: Gewalt, Vergewaltigung, Unterdrückung).  

Lasst uns gemeinsam Arschlöcher hassen, nicht unser jeweils gegenteiliges Geschlecht als Ganzes.

Nun weiss ich aber nicht, wie förderlich es ist, wenn man sich mit Pauschalisierung gegen Pauschalisierung wehrt. Wisst ihr, was ich meine?

Yonnihof Yonni Meyer

Hier das Plädoyer einer Feministin – und zwar einer Feministin im ursprünglichen Sinn des Wortes, nicht dessen, der mittlerweile fast schon zum Schimpfwort verkommen ist, sondern dessen, dass ich mich für die Gleichstellung der Frau mit dem Mann einsetze, nicht mehr und nicht weniger.  

Ich kann nur von mir selber reden, aber wenn ich als Frau von Vergewaltigern rede, dann meine ich Männer, die vergewaltigen. Nicht euch. Wenn ich von Unterdrückern rede, meine ich Männer, die unterdrücken. Nicht euch. Wenn ich von Schlägern rede, dann rede ich von Männern, die schlagen. Nicht von euch. Dasselbe gilt für Vergewaltigerinnen, Unterdrückerinnen und Schlägerinnen. Ich verurteile das alles zu gleichen Teilen.

Dass die Wahrscheinlichkeit extrem hoch ist, dass der Täter bei sexueller Gewalt ein Mann ist, heisst nicht, dass alle Männer Vergewaltiger sind. Dass Gewalt generell viel eher von Männern verübt wird, bedeutet nicht, dass ich euch alle für Schlägertypen halte. Dass es auf der Welt noch immer unglaublich viele unterdrückte Frauen ohne Rechte gibt, bedeutet nicht, dass ich denke, dass ihr das befürwortet, nur weil die Natur euch per Zufall einen Penis zugeteilt hat.  

Ich sehe nicht den Mann als gemeinsamen Nenner von alldem, sondern das Arschloch. Ich bin wütend auf Arschlöcher, ich verachte Arschlöcher, ich hasse Arschlöcher – nicht (!) Männer.  

Und das solltet ihr auch. Hasst denjenigen, der andern Leid antut, ob Mann oder Frau. Lasst uns gemeinsam Arschlöcher hassen, nicht unser jeweils gegenteiliges Geschlecht als Ganzes.  

Wenn also Roosh V. sagt, es sollte legal sein, Frauen zu vergewaltigen, dann ist er keiner, der sich «halt so wehrt». Nein, dann ist er jemand, der Vergewaltigung legalisiert sehen will – und schlicht und einfach ein Arschloch.

PS: Und wer's noch nicht glaubt, schaue sich bitte das untenstehende Video an.

Roosh Vs Verbalerbrochenes auf YouTube

Play Icon

YouTube/Roosh V

Yonni Meyer

Yonni Meyer (34) schreibt als Pony M. über ihre Alltagsbeobachtungen – direkt und scharfzüngig. Tausende Fans lesen mittlerweile jeden ihrer Beiträge. Bei watson schreibt die Reiterin ohne Pony – aber nicht weniger unverblümt. 
Pony M. auf Facebook
Yonni Meyer online

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

Themen
62
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
62Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wat? 05.02.2016 15:52
    Highlight Highlight ich mag arschlöcher! also, die richtigen.
    5 1 Melden
    • WilliMu 08.07.2017 00:29
      Highlight Highlight Einige sind besonders liebenswert:
      Der Trump, der Assad, der Orban, der der Kim Jong Un, der Erdogan, der Kaczynski, der Netanayu, der Duterte und wie diese Arschlöcher noch alle heissen.
      0 0 Melden
  • rodolofo 04.02.2016 18:57
    Highlight Highlight Ich weiss nicht...
    Hassen hat für mich mit einer Gefühls-Verbindung zu tun.
    Zu einem Vergewaltiger aber kann ich keine Gefühls-Verbindung aufbauen. Ich empfinde nur Ekel und Unverständnis.
    Gleichzeitig werde ich einer solchen jämmerlichen Kreatur gefühlsmässig eiskalt.
    Ich würde den Kerl anzeigen und an einem ebenso eiskalten, konsequenten und emotionslos-korrekten Strafvollzug überantworten.
    Da Täter meist Opfer sind (das heisst: Sie wurden seelisch und/oder körperlich misshandelt) ist emotionale Rache hier fehl am Platz. Konsequente Strafe und (wenn nötig) Verwahrung hingegen richtig.
    7 1 Melden
  • BeWi 04.02.2016 16:23
    Highlight Highlight Also jetzt seit ihr aber alle gemein zu den Arschlöchern: stellt euch vor, es wird Euch jeden Tag mehrere Male irgendwelche Scheisse durch den Kopf gedrückt und dann noch mit einem rauen Papier die Resten weggeputzt. Also dass ist kein einfaches Leben, mir tun diese Arschlöcher schon fast etwas leid...
    4 2 Melden
  • Pointer 04.02.2016 13:00
    Highlight Highlight Hass macht die Welt kein bisschen besser, im Gegenteil.
    18 1 Melden
  • Hans -würkli- Nötig 04.02.2016 10:05
    Highlight Highlight Liebe Yonni,
    dein Beitrag zur Differenzierung wäre überhaupt nicht nötig, wenn die schreibende Zunft diese Differenzierung jeweils auch machen würde.
    Oft wird der Mann (das Patriarchat, die "männliche Wirtschaftswelt", ...) als Problem angesprochen wird und nicht das Arschloch, bzw. das Arschloch-Verhalten und warum sich das Arschloch so verhält.
    Der Mann als "Ursache für alle Frauenleiden dieser Welt" - der Penis als gemeinsamer Nenner des Bösen.
    Kein Wunder reagiert der nicht-Arschloch-Mann da früher oder später mit Ablehnung und denkt sich Wörter wie "Radikalfeminismus" aus.
    Grüsse
    Hans
    29 14 Melden
    • Karl33 04.02.2016 12:37
      Highlight Highlight Genderdiskurs muss halt Pauschalisieren, sonst ist er kein Genderdiskurs. "Frauen verdienen 50% weniger als Männer" - ich habe noch nie eine Frau kennengelernt, die weniger als ein Mann in gleicher Position verdient. In meiner Firma verdienen Frauen mehr als Männer, halt weil sie ein paar Jahre mehr Berufserfahrung haben etc.
      Und doch, wenn jemand wieder das Frauen-verdienen-weniger-Argument bringen, fühle ich mich zu unrecht betroffen. Immer wieder. Und ja, seit einigen Jahren bin ich gegenüber dem Feminismus extrem kritisch eingestellt.
      20 16 Melden
    • just sayin' 04.02.2016 13:52
      Highlight Highlight danke hans.

      und die "schreibende zunft" beinhaltet auch die schreiberin dieses artikels - die auch gerne mit pauschalisierungen um sich schlägt.

      dies ist, meiner meinung nach, der hauptgrund, dass viele nur noch die augen verdrehen, ob solchen blogs.

      mehr differenzierung würde mehr personen für "die gute sache" gewinnen. und "die gute sache" ist die gleichstellung von menschen.
      13 17 Melden
    • Hans -würkli- Nötig 04.02.2016 14:48
      Highlight Highlight Werter celodecen zuras,
      was Yonni Meier angeht, bin ich anderer Ansicht. Das was ich bis jetzt von ihr gelesen habe, schien mir wirklich neutral beobachtet und unbelastet geschrieben.
      Leider im Gegensatz zu vielen anderen "Gender-Beiträgen".
      Beim Rest bin ich mir dir einig.
      13 3 Melden
  • Dan Ka 04.02.2016 08:49
    Highlight Highlight @both: Ihr habt beide nicht unrecht. Nur, wenn das mal thematisiert wird, ja dann gibt's aufgeschreckte Reaktionen. Und ja, die allermeisten Damen, wie auch meine neue Partnerin zeigen, dass es auch anders geht. Selbstbewusst, reflektiert, empathisch und dankbar. (Ich selber versuche mich übrigens auch so zu verhalten) Worauf ich hinaus will: Es geht auch emanzipiert ohne sich selber unfehlbar zu sehen. Zu "Stark" gehört auch eigene Schwächen zu sehen. Das vermisse ich bei einigen Damen in meinem Umfeld. Da macht Frau es einfach: Der Andere... Hat nicht, tut nicht etc.
    14 1 Melden
  • Qui-Gon 04.02.2016 08:28
    Highlight Highlight Liebe Yonni Meyer, you made my day. "Arschlöcher hassen" ist genau mein Motto, seit je her. Kann man auch wunderbar auf die Migrationsfrage und alle anderen Themen, welche die "besorgten Bürger" so plagen, anwenden. Ein Arsch ist ein Arsch ist ein Arsch; unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Lieblingsfussballclub.
    33 12 Melden
    • Louie König 04.02.2016 09:38
      Highlight Highlight Meine Rede Qui-Gon. Ich vertrete genau diesen Punkt. Ich wurde mal verprügelt. Woher derjenige kommt, weiss ich nicht und interessiert mich auch nicht. Wieso sollte es? Er war ein Arschloch... fertig. Nicht mehr, nicht weniger. Für mich ist das die richtige Weise, durchs Leben zu gehen. Ich verstehe nicht, wieso ich ganze Menschengruppen hassen sollte, aufgrund von Herkunft, Religion, Geschlecht etc. Ich hasse die Arschlöcher aus diesen Gruppen, gezielt, nicht pauschal.
      27 4 Melden
    • Qui-Gon 04.02.2016 10:18
      Highlight Highlight @Louie: Wobei die ausländischen Arschlöcher immerhin den Vorteil haben, dass man sie abschieben kann (zumindest die grossen, auch ohne DSI). Die "eigenen" müssen wir leider behalten.
      13 6 Melden
    • BeWi 04.02.2016 12:43
      Highlight Highlight was ist eigentlich die weibliche form von Arschloch? Arschlocherin? Aber wenn ich von "die ArschlöchER" auf Männer schliesse, bin ich wohl falsch, oder? Eigentlich wäre es ja "das Arschloch". Und eigentlich ist es gemein, denn seit wir ein "Arschloch" haben, müssen wir den Kot nicht durch den Mund ausscheiden (wobei, ok, das gibt es wohl doch immer noch... lol). Also will sagen, DAS Arschloch ist also eine ganz gute Sache! Ob es DER oder DIE Arschlöch(ER) auch sind, weiss ich jetzt nicht ganz genau...
      6 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matrixx 04.02.2016 06:00
    Highlight Highlight Ach Yonni.
    Ist ja nett gemeint, aber damit Verallgemeinerst du wieder und stellst Arschlöcher auf die selbe Ebene...
    Und es gibt Arschlöcher, die sind weit netter als die im Text genannten...
    22 3 Melden
  • Cardea 04.02.2016 02:21
    Highlight Highlight Liebes Pony, danke für diese Kurzzusammenfassung die sehr genau ausdrückt, was ich darüber denke und fühle.

    Der erste Abschnitt wurde erwartungsgemäss (absichtlich) zu einem grossen Teil als nicht ironisch verstanden aber dagegen kann man halt nicht viel machen nödwohr.

    Es geht doch eigentlich nur um eines: Doofe Menschen gegen Nette Menschen. Kann man dieser Aussage wirklich widersprechen? Daumen hoch für den Text!
    9 11 Melden
    • Louie König 04.02.2016 09:43
      Highlight Highlight Kann man anscheinend... verstehe zwar nicht, aus welchem Grund man dieser Aussage widersprechen kann... Wie sich hier jemand angegriffen fühlen kann, ist mir ein Rätsel. Noch differenzierter kann man diesen Text eigentlich nicht schreiben...Manche Leute wollen es einfach falsch verstehen.
      8 2 Melden
    • BeWi 04.02.2016 12:49
      Highlight Highlight Ich glaube man (frau) muss nicht immer aber kann auch ab und zu ein "Arschlosch" sein. Was ist dann mit denen? Ich denke ich bin auch ab und zu eines, dann aber auch wieder der Supertyp.. Man(frau) kann nicht alles haben...
      3 0 Melden
  • Bruno Wüthrich 03.02.2016 23:08
    Highlight Highlight Es gibt Arschlöcher, die sind Vergewaltiger. Es gibt Arschlöcher, die sind Unterdrücker. Es gibt Arschlöcher, die sind Schläger. Und es gibt Arschlöcher, die sind einfach Arschlöcher. Egal, wann Frau einen Mann kennen lernt, ob sie durch diesen oder jenen Umstand bereits weiss, dass er ein Arschloch ist: es ist immer das Gleiche. Frauen stehen drauf! Es lohnt sich für Arschlöcher, Arschloch zu sein. Viele Frauen stehen auf diese Sorte Mann. Die Klagelieder kommen erst später. Ohne jeglichen Lerneffekt. Weil Arschlöcher auf so billige Weise an die Frau kommen, verlieren sie jeden Respekt.
    23 47 Melden
    • Ylene 03.02.2016 23:49
      Highlight Highlight Und damit sind Frauen mal wieder selber Schuld, wenn eine vergewaltigt wird oder wie? Nur weil Sie selber vermutlich keine Frau abgekriegt haben, müssen Sie nicht gleich daraus folgern, dass Frauen Arschlöcher wollen. Der Umkehrschluss wäre auch zulässig. Und ja, garantiert jeder hat in seinem Bekanntenkreis min. ein Totalopfer (m od. w), welches Arschlöcher (w od. m) magisch anzieht. Als Beweis gilt das noch lange nicht.
      37 21 Melden
    • Bruno Wüthrich 04.02.2016 00:40
      Highlight Highlight Wie kommen Sie auf die hirnrissige Idee, ich könnte der Ansicht sein, Frauen seien selbst schuld, wenn sie vergewaltigt werden. So ein Stuss, liebe Ylene. Da ist jemand dermassen gegen die Männer eingeschossen, dass sie hinter jedem Statement gleich das Schlimmste vermutet oder hinein interpretiert, auch wenn da nichts dergleichen steht. Ist das, weil Sie vermutlich noch nie einen Mann abbekommen haben? WIR ALLE müssen dafür sorgen, dass nicht mehr vergewaltigt oder geschlagen wird. Der Beitrag der Frauen könnte sein, dass sie dafür sorgen, dass es sich nicht mehr lohnt, Arschloch zu sein?
      28 20 Melden
    • Anam.Cara 04.02.2016 07:21
      Highlight Highlight Bruno und Ylene
      Ihr habt ein mathematisches Missverständnis. Wenn man die Gruppe der Arschlöcher eng fasst (so wie Pony), dann ist die Reaktion von Ylene verständlich.
      Wenn man "Arschlöcher" etwas weiter fasst, so wie Bruno, dann ist seine Aussage kein Angriff auf die Frauen.
      Beispiel: Zwei Männer im Raum. Einer ist anzüglich, nimmt viel Raum ein, stellt sich in den Mittelpunkt, flirtet mit allen und sucht eine weitere Tropähe. Der andere ausgeglichen, still, ruhig, träumerisch und bewundert Frauen ganz allgemein.
      Welcher wird wohl allein bleiben?
      Aber so funktioniert die Welt nun mal.
      24 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sherlock H. 03.02.2016 22:28
    Highlight Highlight Harter Titel in diesen Zeiten... Finde den Artikel sehr emotional und in seiner Aussage unpassend. Das mit der Ironie kam bei mit zumindest nicht wirklich an. Kann aber auch daher liegen, dass ich mich mit dem "Herrn" nicht gross auseinander gesetzt habe.
    16 21 Melden
    • Qui-Gon 04.02.2016 08:38
      Highlight Highlight Der Titel passt wir Arsch auf Eimer, würde ich sagen. Wer mag schon Arschlöcher?
      8 5 Melden
    • just sayin' 04.02.2016 15:03
      Highlight Highlight kam bei mir auch nicht als ironie an.
      vieleicht meint es der typ im video auch ironisch?
      2 2 Melden
  • Homepapa 03.02.2016 21:42
    Highlight Highlight Der Text hat zwei Gesichter. Da ist das absolut rationale, das aufzeigt, auf welche Arten eine Haltung missverstanden werden kann, ohne dass - genau besehen - ein Anlass dazu bestünde.
    Das andere Gesicht ist die hässliche Fratze, die fordert, dass es legal sein soll, missliebige Zeitgenossen windelweich zu prügeln. Erschreckend.
    17 29 Melden
    • Yonni Meyer 03.02.2016 21:57
      Highlight Highlight Hierzu ein kleines Statement meinerseits: Der Abschnitt mit dem "windelweich Prügeln" ist eine ironische Analogie zu Rooshs Theorie, man sollte Vergewaltigung legalisieren, um Frauen zu beschützen.

      Ich bin gegen jegliche Form von Gewalt - ich ging davon aus, dass die Ironie offensichtlich ist.
      54 19 Melden
    • kliby 03.02.2016 23:10
      Highlight Highlight yonnie, so offensichtlich ironie, wie rooshs aufruf offensichtlich ironie ist.
      17 26 Melden
    • Qui-Gon 04.02.2016 08:40
      Highlight Highlight naja bei Arschlöchern gelangt man mit dem Gewaltverzicht halt manchmal schon an seine Grenzen...
      8 8 Melden
  • Schmetterling11 03.02.2016 21:11
    Highlight Highlight Wissen ArschlöcherInnen eigentlich dass sie ArschlöcherInnen sind? Oder denken sie, sie teilen uns etwas Intelligentes mit?

    21 14 Melden
    • kliby 03.02.2016 23:12
      Highlight Highlight die meisten denken doch dass arschlöcher die sind mit der falschen politischen gesinnung. im feministischen diskurs ist amüsanterweise immer klar, wer gut ist und wer arschloch ist.
      12 17 Melden
    • Anam.Cara 04.02.2016 07:30
      Highlight Highlight @Kliby: so wie es bei anderen Themen klar ist, wer gut ist und wer nur "Gutmensch"? Oder dass jeder der nicht rechts denkt automatisch ein linker sein muss?
      Wenn wir mal aufören würden zu kategorisieren und gegeneinander zu kämpfen, würden wir vielleicht auch die Anliegen der anderen "Seite" verstehen.
      Aber "emotionslos" oder "sachlich" sind schwierige Fähigkeiten. Gerade wenn es um Vergewaltigung geht.
      15 3 Melden
  • dracului 03.02.2016 21:08
    Highlight Highlight Habe eine Parallele zur DSI gefunden: Es sind nicht die Ausländer (hier Männer), sondern nur die Kriminellen (hier Arschloch-Männer), die Angst haben müssen (hier gehasst werden).
    Mich würde die Frage interessieren, welche Faktoren das Zellwachstum dieser Spezies beschleunigt? Sind es nur die statistisch linearen, notwendigen Ärsche oder nimmt deren Anzahl zu? Ich spüre (subjektiv) jedenfalls eine Zunahme. Es wäre verlockend und zu einfach, diesen Umstand auf die Ausländer abzuschieben. Frage mich eher: Was ist der Nährboden, auf dem Arschlöcher dermassen inflationär gedeihen können?
    12 19 Melden
    • muellerra 03.02.2016 23:13
      Highlight Highlight Da Sie schon damit begonnen haben:
      Eben nicht. die DSi zielt eben genau auf ALLE Ausländer ab, vorallem auch auf Secondos, Menschen, die hier geboren sind, die heir leben und arbeiten.
      Die AI hingegen, die sofort inkraft tritt, wenn die DSI abgelehnt wrid, die richtet sich nur auf Kriminelle (Arschlöcher). Bitte informieren Sie sich und überdenken Sie Ihren Kommentar.
      Ein NEIN zur DSI, damit sofort die AI inkraft treten kann.
      Danke fürs Lesen und nun zurück zum eigentlichen Thema: Danke für den Artikel.
      17 6 Melden
    • rodolofo 05.02.2016 06:40
      Highlight Highlight Es sind auch mehr Ausländer und Minderheiten, die an Orten mit hoher Umweltbelastung leben. Heute ist im Tages Anzeiger ein Artikel erschienen über Städte in Michigan (USA) die -um zu sparen- verseuchtes Wasser über Bleihaltige Leitungen in die Haushalte einer überwiegend Schwarzen und Hispanischen Bevölkerung leiten.
      Die Demokratie wurde ausser Kraft gesetzt.
      "Geldgeber" haben das Sagen...
      1 0 Melden
  • stadtzuercher 03.02.2016 21:02
    Highlight Highlight Lasst uns Arschlöcher gemeinsam hassen, durchgeknallte Antifeministen und durchgeknallte Feministinnen.
    PS. Nicht Frauen und Männer pauschal, sondern nur Arschlöcher 8-)
    30 7 Melden
    • Anam.Cara 04.02.2016 07:35
      Highlight Highlight Manchmal fehlt mir das Fragezeichen als Kommentarfunktion.
      Deine Aussage kann auf verschiedene Arten interpretiert werden, stadtzürcher. Daher bin ich unschlüssig, ob ich herzen oder blitzen soll.
      6 4 Melden
  • Menel 03.02.2016 20:36
    Highlight Highlight Meine Worte, danke!

    Gemeinsam gegen Arschlöcher, die unser Leben negativ tangieren und das vereint über Geschlecht, Religion, Kultur, Ethnie hinweg. Wir gegen die!
    39 11 Melden
    • InfinityLoop 03.02.2016 22:04
      Highlight Highlight Bin dabei 👌Nur leider werde ich selber manchmal zum Arschloch.Wie weiter?😉
      16 0 Melden
    • Ylene 04.02.2016 00:17
      Highlight Highlight Immer so weiter! 🤗 Immer nett und korrekt sein geht ja nicht, ab und zu ein bisschen ein Arschloch sein mit entsprechender Selbsterkenntnis ist doch gesund... Richtige Arschlöcher merken meiner Erfahrung nach entweder nie, dass sie so sind oder sie gefallen sich total in dieser Rolle.
      13 1 Melden
    • rodolofo 05.02.2016 06:44
      Highlight Highlight JedeR von uns hat selbst ein Arschloch integriert in seinen Körper. So kann auch die Gesellschaft ihre Arschlöcher integrieren und als Teil einer unvermeidlichen Kloake akzeptieren.
      4 0 Melden
  • Dan Ka 03.02.2016 20:23
    Highlight Highlight Naja, wär mal schön über die wankelmütig-narzistisch-pseudo-intelektuellen-hüh-hott-feministinnen zu lesen. Die die heute Kind, 100% Freizeit und Selbstverwirklichung auf dem Rücken des Mannes (Liebhaber, Macho, sensibel, Karrieregeldesel und Haushalt) wollen. Kenne da ein paar so egozentrische Dumpfbacken die alles auf Andere schieben in ihrer Selbstherrlichkeit und so Familien zerstören. Analog der Aussage im Artikel zu den Männern: Nicht alle, aber de glich! So, jetzt her mit den Blitzen!
    37 40 Melden
    • poga 03.02.2016 21:04
      Highlight Highlight Dieser Kommentar ist hier aber siwas von fehl am Platz.
      39 24 Melden
    • Anam.Cara 04.02.2016 07:39
      Highlight Highlight @Dan Ka: wir können festhalten, dass es auch Arschlochinnen gibt. punkt. Alles andere sind unzulässige Verallgemeinerungen.
      Pony hat nicht mehr oder recht, weil du ein paar egozentrische Frauen kennst.
      8 3 Melden
    • Qui-Gon 04.02.2016 08:48
      Highlight Highlight das Arschloch (n.), Mz. die Arschlöcher. Dieses tolle Wort ist sogar geschlechtsneutral! Man dürfte es also guten Gewissens auch für Frauen brauchen, welche die Bezeichnung verdienen. Tut aber leider keiner, da kommen dann wieder Feminine wie Schlampe, dumme Sau und so weiter zum Zug. Für eine diskriminierungsfreie Beschimpfungskultur! :-)
      8 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 03.02.2016 19:24
    Highlight Highlight Das ist so eine Sorte Arschloch, da greifen Argumente nicht. Da würde wahrscheinlich eher " eh zünftige Chlapf a Gring" helfen. Ein Versuch wär's wert.
    32 11 Melden
    • koks 03.02.2016 20:40
      Highlight Highlight gewalt die lösung? ich zweifle. sowenig wie pauschalisierungen helfen. sorry.
      23 9 Melden

Kann man, muss man nicht: Unser Modal-Problem

Ja, Sie haben schon richtig gelesen, da ist kein Tippfehler im Titel. Modal, mit d. Ich erspare Ihnen nun die Google-Suche oder das Ausgraben Ihrer Deutsch-Ordner von früher, wo Sie dann Ihre alten Aufsätze finden, in denen Sie sehr realistisch eingeschätzt haben, dass Sie mit 30 ein Haus, vier Kinder, einen Labrador namens «Columbo» und eine Traumkarriere haben werden und alles, was Sie nun mit 36 tatsächlich Ihr eigen nennen, ist ein Fahrrad und sogar das wurde Ihnen schon zweimal …

Artikel lesen
Link to Article