Brasilien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Opfer der Diktatur

433 und ein Grund warum Brasiliens Präsidentin Rousseff hier in Tränen ausbricht

11.12.14, 13:33 11.12.14, 14:34

Tränen beim Staatsoberhaupt. Video: YouTube/PalaciodoPlanalto

Während der Militärdiktatur in Brasilien sind laut einem Abschlussbericht der Nationalen Wahrheitskommission 434 Menschen getötet oder verschleppt worden – auch Rousseff selber wurde gefoltert. Der Bericht, der am Mittwoch in der Hauptstadt Brasilia überreicht wurde, rührte Präsidentin Dilma Rousseff zu Tränen.

Angehörige und Freunde der Opfer litten angesichts des jahrelangen Schweigens über die Verbrechen, als würden sie Tag für Tag aufs Neue sterben, sagte die Präsidentin. Die brasilianische Demokratie sei unter irreparablen menschlichen Opfern zurückerobert worden.

Vor 50 Jahren hatte in Brasilien das Militär gegen den Präsidenten João Goulart geputscht. Von 1964 bis 1985 wurden zahlreiche Oppositionelle getötet oder inhaftiert. Viele wurden gefoltert. In dem Bericht werden 377 Menschen beschuldigt, an den Verbrechen beteiligt gewesen zu sein. (aeg/sda/dpa)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 11.12.2014 13:58
    Highlight ....und wieviele sind bisher der kleptokratie der PT zum opfer gefallen ?
    0 0 Melden

Gericht lehnt Haftentlassung ab: Brasiliens Ex-Präsident Lula bleibt im Gefängnis

Der seit rund einem Monat inhaftierte brasilianische Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva muss vorerst im Gefängnis bleiben. Die Richter der Zweiten Kammer des Obersten Gerichtshofs lehnten mehrheitlich einen Antrag auf Haftentlassung ab.

Dies berichteten örtliche Medien am Mittwoch übereinstimmend. Wegen Korruption verbüsst Lula eine zwölfjährige Freiheitsstrafe.

Er soll von einem Bauunternehmen die Renovierung eines Luxus- Appartements angenommen haben. Lula weist die Vorwürfe zurück. Er …

Artikel lesen