CVP
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wahlen 2015

CVP Praesident Christoph Darbellay spricht an der CVP Delegiertenversammlung am Samstag, 12. April 2014, in Zug. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Will mit seiner Partei nach oben: CVP-Präsident Darbellay. Bild: KEYSTONE

CVP-Präsident Darbellay will zwei Prozentpunkte mehr Wähleranteil

03.08.14, 03:48 03.08.14, 09:08

Die CVP soll bei den Wahlen 2015 ihren Wähleranteil um zwei Prozentpunkte steigern, auf 14,3 Prozent. Dieses Ziel formuliert Parteipräsident Christophe Darbellay. Anschub verleihen soll der Partei eine neue Volksinitiative, deren Inhalt noch zu definieren ist.

Bei den letzten Wahlen, als die CVP von 14,5 Prozent auf 12,3 Prozent fiel, habe die Partei den Wähleranteil zu wenig beachtet, sagte der Walliser Nationalrat im Interview mit dem «SonntagsBlick». «Diesmal wollen wir zwei Prozent zulegen – auf mindestens 14,3 Prozent.»

Im Nationalrat soll die Sitzzahl von 29 auf 30 steigen, im Ständerat formuliert Darbellay zwei Sitzgewinne als Ziel. Er bekräftigte erneut, dass er mit der BDP eine «enge Zusammenarbeit» anstrebe, aber eine Fusion ausschliesse. In Kantonen mit gemeinsamen Interessen sollen sich die Parteien zu Listenverbindungen zusammenschliessen.

Profit schlagen wollen die Christlichdemokraten auch von ihrer Initiative für eine Steuerbefreiung der Kinderzulagen. Das Begehren dürfte laut Darbellay im Wahljahr zur Abstimmung kommen und das Wahlkampfmotto «Die Schweiz – meine Familie» untermauern.

Partei entscheidet über neue Volksinitiative

«Auf jeden Fall» werde die CVP aber auch eine neue Initiative lancieren, wohl Anfang 2015. Über den Inhalt soll Ende August ein Parteitag entscheiden. Darbellay erwähnt mehrere mögliche Themen: «Etwa die Befreiung von Krankenversicherungsprämien für Kinder, ein Bildungsthema oder die Sicherung des bilateralen Weges.»

Darbellay selbst wird im Herbst 2015 wegen einer Amtszeitbeschränkung nach zwölf Jahren in der grossen Kammer nicht mehr antreten. Das habe auch Vorteile: «Ich kann mehr in der ganzen Schweiz unterwegs sein und muss keinen eigenen Wahlkampf führen», sagte er. Für die Zukunft visiert er einen Sitz in der Walliser Regierung an, will sich aber auch andere Optionen offen lassen. (kad/sda)



Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sewi 03.08.2014 12:18
    Highlight Zwei Prozent mehr Verstand würde ihm guttun....
    1 0 Melden
  • Schneider Alex 03.08.2014 08:04
    Highlight Mitte-Parteien sind wie Schiedsrichter bei Fussballspielen: Es braucht davon nur ein paar wenige.
    4 2 Melden

Politiker kannten brisanten Bericht – und stimmten dennoch für Lockerung beim Waffenexport

Laut einem Bericht der Finanzkontrolle werden Waffenexport-Verbote geschickt umgangen. Jetzt zeigt sich: Die zuständigen Politiker waren über die Mängel informiert. Sie gaben trotzdem grünes Licht für eine Lockerung der Kriegsmaterialverordnung.

Der am Montag veröffentlichte Bericht der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) hat es in sich: Er kritisiert, das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) gehe bei der Kontrolle von Exportgesuchen für Kriegsmaterial lasch vor. Im untersuchten Jahr 2016 etwa lehnte das Seco keinen einzigen der insgesamt 2499 eingereichten Exportbewilligungsanträge ab.

Die Finanzkontrolleure zeigen auf, wie Schweizer Rüstungsfirmen Lücken in Gesetz und Verordnung nutzen, um Exportverbote zu umgehen. Zudem wird …

Artikel lesen