Charlie Hebdo
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Auge in Auge mit den Attentätern

Video zeigt: Mit diesem Trick beendete die Polizei den Terror in der Druckerei in Dammartin-en-Goële

12.01.15, 16:13 12.01.15, 16:35

So lief der Zugriff der Polizei auf die Attentäter, die sich mit Geiseln in einem Druckereigebäude in Dammartin-en-Goële verschanzten. Youtube/Gendarmerie nationale

Am Tag nach dem Attentat auf die Redaktion von «Charlie Hebdo» verschanzen sich die Terroristen nach längerer Flucht in einer Druckerei im Pariser Vorort Dammartin-en-Goële. Über 1'000 Einsatzkräfte, darunter auch die beiden Sonderkommandos BRI (Brigades de Recherche et d'Intervention) und GIGN (Groupe d'Intervention de la Gendarmerie Nationale) umstellen das Gebäude. 

Kurz vor 17 Uhr erfolgt der Zugriff. Dabei wendet die Polizei einen Trick an, wie jetzt vom französischen Innenministerium veröffentlichte Video-Aufnahmen zeigen. 

Offenbar um eine bessere Schussposition zu haben, besteigen rund 20 Polizisten eine Plattform auf einem LKW. Der Grund für diese Massnahme ist, dass das Fenster an der Front des Gebäudes erhöht ist und so der Einblick vom Erdboden aus nur bedingt möglich war.

Unmittelbar nachdem das Fahrzeug in Position gebracht ist, stürmen die beiden Attentäter Said und Chérif Kouachi aus der Druckerei. Ein Salve von Schüssen aus den Gewehren und Pistolen der Polizisten streckt die beiden nieder. Nach ca 5 Sekunden verhallen die letzten Schüsse. 

Gleichzeitig stürmen Spezialkräfte den besetzten Supermarkt in Paris. Der Terror-Komplize und Geiselnehmer Amedy Coulibaly wird erschossen. (oku)

Paris im Ausnahmezustand



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    Alle Leser-Kommentare
  • Thomas Binder 12.01.2015 19:15
    Highlight Anders als bei Mord gibt es bei "Terrorismus" keine Menschenrechte, keine Unschuldsvermutung, keinen Prozess. Je barbarischer er erscheint, desto unwidersprochener ist dieser stille Konsens. Die Deutungshoheit darüber, ob aus Mord plötzlich Terror wird, haben die Drahtzieher, deren Trittbrettfahrer und die von ihnen manipulierten Medien.
    Dieselben unsicheren permanent verängstigten Menschen, welche Politikern sonst scheinbar kein Wort glauben, glauben ihnen als durch Terror zusätzlich verängstigte laut gackende Hühner plötzlich jedes Wort.
    6 4 Melden
  • Thomas Binder 12.01.2015 17:24
    Highlight Alle Journalisten, die nicht scheinheilig tun sondern wirklich Charlie sein wollen, sollen nicht schon wieder eingeschüchtert oder gekauft die Verschwörungstheoriekeule schwingen wegen Ungereimtheiten, welche bei jedem nicht als Terror deklarierten Mord selbstverständlich genauestens abgeklärt würden, sondern hinstehen, mit Herz und mit Rückgrat, und recherchieren, auch über das scheinbar etwas gar eindeutige Motiv, bis alles möglichst klar ist und mit mir rufen:
    Je veux une enquête indépendante!
    7 6 Melden
  • Thomas Binder 12.01.2015 17:24
    Highlight Von einem Teil der Tat gibt es "Amateurvideos", die bereits nach 45 Minuten im TV gezeigt werden, im weiteren Verlauf keine mehr. Die aus nächster Nähe abgefeuerte Kugel verfehlt den Kopf des am Boden liegenden Polizisten um einen halben Meter. Ausgerechnet während eines zweiten von einem Dach aufgenommenen Videos rufen die angeblichen oder realen Täter mehrmals laut Allah an. Der Personalausweis eines der Maskierten(!) liegt freundlicherweise im Fluchtauto. Ein in die Untersuchung involvierter Polizist höherer Charge begeht "Selbstmord". Alle angeblichen oder realen Täter sind tot... Zufälle?
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    • Gleis3Kasten9 12.01.2015 18:31
      Highlight Oh super, Verschwörungstheorien. Die Leichen sind scheinbar erst teilweise beigesetzt und schon wird alles auseinandergebretzelt. Aber was mich interessiert: Zu welchen Gunsten war denn die Verschwörung? Weil.. Da war ja dann ein Interesse dahinter, sonst verschwört sich niemand, nein? Der Verlag von Charlie? Kaum. Sarkozy? Ein sehr seltsames Sprungbrett zurück in den Elysee Palast... Hollande weil er eigentlich stolz auf seine Fellmütze war und die Reaktionen nicht goutierte? Oder sogar die Juden? Die dürfen ja meist "herhalten" wenn sonst nix geht.
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