Charlie Hebdo

Nach dem Terror in Frankreich

Auch in den USA gehen die Menschen für die Opfer der Paris-Anschläge auf die Strassen

12.01.15, 02:05 12.01.15, 09:36

In Gedenken an die Anschlagsopfer in Frankreich sind am Sonntag auch in Washington und in Los Angeles tausende Menschen auf die Strasse gegangen. In der US-Hauptstadt begann der stille Marsch vor dem sogenannten Newseum, einem Museum über die Presse.

Angeführt wurde er von Frankreichs Botschafter Gérard Araud, der ein Schild mit der Aufschrift «Wir sind Charlie» in den Händen hielt – aus Solidarität mit den Opfern des Anschlags auf das französische Satire-Magazin «Charlie Hebdo».

Christine Lagarde (in der Mitte) beim Gedenkmarsch in Washington.  Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Auch die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), die Französin Christine Lagarde, nahm teil. Sie sei gekommen, um gemeinsam mit Franzosen und US-Bürgern ihre «Solidarität und Unterstützung» zu demonstrieren und «aufzustehen für das Recht auf freie Meinungsäusserung und die Pressefreiheit», sagte sie.

Die Europabeauftragte im US-Aussenministerium, Victoria Nuland, nahm ebenfalls teil. In Los Angeles versammelten sich rund 600 Menschen, dort trugen viele schwarze Regenschirme den Schriftzug «Ich bin Charlie». (sda/afp)

Republikanischer Marsch in Paris

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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Ein erster Blick ins Heft

Das steht in der neuen «Charlie Hebdo»-Ausgabe

Die mit Spannung erwartete Ausgabe des Satiremagazins «Charlie Hebdo» ist da. Nach dem brutalen Mordanschlag auf ihre Redaktion, machen sich die noch lebenden Macher im neusten Heft unter anderem über die islamistischen Terroristen lustig. 

In Karikaturen werden die Angreifer als geistig minderbemittelte Idioten der Lächerlichkeit preisgegeben: 

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