Charlie Hebdo
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Nach Angriff auf «Charlie Hebdo»

EU-Parlament mit Schweigeminute +++ Obama ist nicht Charlie – US-Regierung gesteht Fehler ein

12.01.15, 09:20 12.01.15, 20:51

Republikanischer Marsch in Paris

Ticker: Charlie Hebdo – die Woche danach



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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • EvilBetty 12.01.2015 15:14
    Highlight Also langsam empfinde ich diese «Mohamed-Karikaturen» nur noch als reine Provokation. Und ich bin Atheist.
    12 13 Melden
    • Nosgar 12.01.2015 17:12
      Highlight Das geht mir absolut gleich. Und das obwohl ich als konfessionsloser Agnostiker kaum was mit Religion anfangen kann.
      7 10 Melden
  • zombie1969 12.01.2015 10:46
    Highlight Dass französische Juden in Scharen nicht nur aus F auswandern, dass das Zusammenleben zwischen muslimischen Einwanderern und Franzosen nicht besonders gut funktioniert und das es in den letzten Wochen in Frankreich bereits Vorfälle gab, bei denen unter „Allahuh Akbar“-Rufen Passanten und Polizisten angegriffen wurden, wird erst durch diesen Anschlag überhaupt thematisiert.
    In einigen Wochen wird es dann aber fast keine Artikel mehr zu diesem Anschlag geben, dafür aber immer noch täglich zwei bis drei zu Pegida.
    15 12 Melden
    • Citation Needed 12.01.2015 13:32
      Highlight Hast Du La Haine gesehen, 1995? Thema Hoffnungslosigkeit in Pariser Vorstädten. Seit den 80ern knallt es regelmässig und die Politik versucht halbherzig die Probleme zu lösen. 2005 gab es extreme Ausschreitungen als Kids auf der Flucht vor den Flics starben. Auslöser neu, Problem alt. Kids im Banlieue haben null Zukunftsperspektiven, keiner holt sie von der Strasse und weg von der Verlockung der Kriminalität - nur die Koranschulen - aber die haben noch Schlimmeres vor... Ein sozioökonomisches Desaster, das seit den 70ern schwelt. Die Medien berichten, aber selten, weil sich nichts ändert.
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    • phreko 12.01.2015 14:24
      Highlight Zombie, das Revival brauner Bewegungen gefällt dir schon sehr, oder?
      0 0 Melden
    • EvilBetty 12.01.2015 20:58
      Highlight H Peters: gut angezogene und Familienväter können also nicht rechtsextrem sein? In was für einer Welt leben sie denn?
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    • Citation Needed 12.01.2015 21:00
      Highlight H. Peters: Schön, wenn Ihnen das Pegida-Volk so gut gefällt. Da es sich bei der Organisation aber nicht um einen Wohlfühlverein handelt sondern um eine Gruppierung, die sich zum Ziel gesetzt hat, politische Forderungen auf die Strasse zu tragen und diesen dadurch Nachdruck zu verleihen, empfehle ich, erst mal deren Positionspapiere zu studieren. Das habe ich getan und damit ist für mich auch die Frage nach dem äusseren Eindruck vom Tisch, denn mit den Forderungen habe ich nichts am Hut. Auch wenn sie saubere Westen anhaben und normal aussehen. Darum geht ja nicht.
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    • Citation Needed 13.01.2015 01:51
      Highlight Genau. Darum hat ja auch niemand Pegida verboten. Jeder kann seine Meinung kundtun, ich muss mich ihr aber nicht anschliessen. Und niemand ist verpflichtet, Pegida normal zu finden oder politisch in die Mitte zu rücken. Auch die Presse nicht.
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    • EvilBetty 13.01.2015 07:10
      Highlight Zu bekämpfende Religion? Neeein, gar nicht rechtsextrem.
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    • Citation Needed 13.01.2015 10:13
      Highlight Rechtsextremismus ist ja auch nicht der Nährboden für Intelligenz und Vernunft, nicht wahr. Sie sind Essentialist, das ist etwa der falscheste Dampfer, auf dem man weltanschaulich hocken kann. Wie in aller Welt kommen sie überhaupt drauf, dass ich an irgendwelche Wesen glaube? Nope. Ich weiss aber um die zerstörerische Kraft der kollektiven Panikreaktion. Wir alle glauben, dass unsere Realität gewissen Gesetzen gehorcht. Diese Annahmen treffen und pflegen wir latent, bewust werden sie uns erst, wenn sie wanken. Die Reaktion auf Verunsicherungen ist das Entscheidende, nicht die Annahme selbst.
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    • Citation Needed 13.01.2015 10:41
      Highlight PS: H Peters.. Falls Sie Ihre Aussage, Rechtsextremismus sei keine Religion auf EvilBetty beziehen statt auf mich: Der hat SIE zitiert. "zu bekämpfende Religion" haben Sie ja geschrieben. Und EvilBetty findet ironisch, eine solche Formulierung wirke rechtsextrem. Das haben Sie wohl missverstanden. Ich bin übrigens sehr der Meinung, dass Vernunft eine gute Sache ist. Meine Definition von Vernunft schliesst aber eine gewisse Logik und intellektuelle Redlichkeit mit ein. Nicht-sehen-wollen und Doppelmoral sowie Pauschalurteile und Fehlschlüsse bei vielen Pegiden sind Vernunftferne pur.
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