China
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Fulminanter Auftakt an der Börse

Alibaba ist bereits wertvoller als Coca-Cola

Der chinesische Online-Händler Alibaba hat mit seinem rund 25 Milliarden Dollar schweren Börsengang endgültig einen neuen Weltrekord aufgestellt.

Nach seinem furiosen Marktdebüt an der Wall Street am Freitag verkaufte das Amazon-Pendant weitere 48 Millionen Aktien, die für eine grosse Nachfrage zurückgehalten wurden, wie ein Insider am Montag sagte. Der Erlös sei dadurch um 3 Mrd. Dollar gestiegen.

Damit stellte das Unternehmen nicht nur das Online-Netzwerk Facebook in den Schatten, das mit dem bislang grössten Börsengang eines Internetunternehmens vor zwei Jahren 16 Mrd. Dollar einnahm. Auch die vier Jahre alte Weltbestmarke der Agricultural Bank of China von 22,1 Mrd. Dollar konnte es knacken.

Wertvoller als Coca-Cola und Walt Disney

Bereits beim Handelsdebüt hatten die Investoren Alibaba die Aktien regelrecht aus den Händen gerissen. Angesichts einer Flut von Kaufaufträgen dauerte es fast zweieinhalb Stunden, ehe die New Yorker Börse einen ersten Kurs nennen konnte. Viele Anleger, die bei der Zuteilung leer ausgegangen waren, wollten die Titel offenbar zu fast jedem Preis in ihren Depots haben.

Die Aktie legte letztlich fast 40 Prozent zu. Damit ist das vor 15 Jahren von dem Englischlehrer Ma gegründete Unternehmen rund 231 Mrd. Dollar Wert und mehr als alteingesessene US-Konzerne wie Walt Disney und Coca-Cola. Allein Ma kassiert etwa 900 Mio. Dollar.

Mit dem Erlös aus dem Börsengang will Alibaba seine Expansion vorantreiben – auch nach Europa und in den USA. Die Anleger wollen dabei von dem rasanten Wachstum profitieren. (sda/Reuters)



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Mit der auf US-Geheimdienst-Angaben basierenden Enthüllungsstory «The Big Hack» haben Bloomberg-Journalisten die Tech-Welt aufgeschreckt. Doch die angeblich betroffenen Konzerne dementieren vehement.

Update: The Register hat eine lesenswerte Analyse zu den Hintergründen und möglichen Motiven veröffentlicht. Und die Einschätzung eines Server-Experten gibts hier bei STH.

Update 2: Das National Cyber Security Center, eine Abteilung des britischen Geheimdienstes GCHQ, der mit der NSA kooperiert, stellt sich in einer aktuellen Stellungnahme auf die Seite von Apple und Amazon. Man habe keinen Anlass, an deren «detaillierten Einschätzungen» zu zweifeln, zitiert Reuters.

Damit zur …

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