China
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epaselect epa04338458 A picture taken with a mobile phone shows injured people waiting for medical help after an explosion at an automotive parts factory that supplies General Motors in Kunshan, Jiangsu province, China, 02 August 2014. At least 65 people were killed in the morning blast and over 100 injured. An initial investigation found the explosion could have been caused by flames igniting dust in the workshop, media reported.  EPA/FEATURECHINA CHINA OUT -- BEST QUALITY AVAILABLE

Die ersten Bilder der Unglücksstelle zeigen Verletzte. Bild: EPA/FEATURECHINA

Kunshan 

65 Tote bei Explosion in Fabrik im Osten von China

02.08.14, 06:35 02.08.14, 14:24

Bei einer gewaltigen Explosion in einer Fabrik in China sind nach Angaben staatlicher Medien mindestens 65 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100 weitere wurden verletzt, als das Werkgebäude eines Autozulieferers in Kunshan am Samstagmorgen in die Luft flog.  

Dies meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Der staatliche Fernsehsender CCTV berichtete von 150 Verletzten. Ersten Erkenntnissen zufolge könnte es sich um eine Staubexplosion gehandelt haben, teilte die Stadtregierung mit. Flammen hätten den Staub entzündet, sagte das Ministerium für öffentliche Sicherheit auf dem Kurznachrichtendienst Weibo. 

In der Werkhalle der metallverarbeitenden Firma Zhongrong Metal Products Co in der Provinz Jiangsu wurden Radnaben poliert. Der Firmenwebseite zufolge hat der Betrieb insgesamt 450 Mitarbeiter und beliefert westliche Autohersteller wie General Motors. Chinesische Medien berichteten, die Firma sei in taiwanesischem Besitz. 

Überfüllte Spitäler 

Doctors and nurses rush a victim of a factory explosion for treatment at a hospital in Kunshan on August 2, 2014.  An explosion killed 65 people as it ripped through a factory in eastern China, a government broadcaster said, injuring 150 in what appeared to be an industrial accident. AFP PHOTO / JOHANNES EISELE

Bild: AFP

Mehr als 200 Arbeiter seien zum Unglückszeitpunkt um 7:37 Uhr in dem Gebäude gewesen, hiess es bei Xinhua. Etwa vierzig der Opfer konnten nur noch tot geborgen werden, die anderen Opfer starben im Spital. 

Bilder zeigten schwarze Rauchwolken über dem Gelände der Firma und auf Lastwagen abtransportierte Leichen. Überlebende sassen erschöpft und geschockt auf Sperrholzplatten vor dem Fabrikgelände. Viele der Überlebenden von ihnen hätten Verbrennungen erlitten, die Spitäler der Region seien überfüllt. 

Aus Shanghai reisten Spezialisten für Brandwunden an, um auszuhelfen. Schwere Arbeitsunfälle sind keine Seltenheit in China. Sicherheitsvorschriften sind lax und werden oft nicht eingehalten. (pma/sda/dpa) 



Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Danach willst du kotzen: So ist es auf der dunkelsten Seite des Planeten Internet

Suizidale Facebook-Reiniger in Manila, depressive Influencer in China, bedrohte Frauen in Amerika: Drei Dokfilme zeigen am ZFF, was sich hinter unseren virtuellen Spassfassaden verbirgt.

Ein Fehler, heisst es, kann ein Menschenleben vernichten. Oder mehrere. Oder einen ganzen Krieg auslösen. Weshalb die «Cleaner», die Facebook-Reiniger in Manila, keine Fehler machen dürfen. Oder fast keine. Ganze drei sind pro Monat gestattet. Ein Cleaner sichtet pro Tag 25'000 Facebook-Bilder. Entscheidet über «Ignore» und «Delete». Oft ist davon die Rede, dass sie «die Plattform» von «Sünden» befreien müssen.

Die Frauen und Männer, die auf den Philippinen für Facebook die Aufgabe einer …

Artikel lesen