China
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
HONG KONG - SEPTEMBER 23: Students take part of the rally outside Hong Kong government complex on September 23, 2014 in Hong Kong. Thousands of students from more than 20 tertiary institutions start the week-long boycott of classes to protest against Beijing's conservative framwork for political reform in Hong Kong by attending a rally at the University. (Photo by Lam Yik Fei/Getty Images)

Für mehr Demokratie: Studenten protestieren vor dem Regierungsgebäude in Hongkong. Bild: Getty Images AsiaPac

Studenten-Protest in Hongkong

Professoren verteilen «Survival Kit» an ihre demonstrierenden Studenten

25.09.14, 12:00 30.09.14, 11:55

Die Hongkonger Studenten sind unzufrieden. Sie wollen mehr demokratische Freiheit und weniger Abhängigkeit von ChinaDarum starteten Tausende Studenten am Montag einen einwöchigen Streik. Ihr Anliegen ist es, die von Peking angesetzte Wahl für einen neuen Verwaltungschef freier zu gestalten. Sie wollen, dass sich jeder zur Wahl aufstellen lassen kann und die Kandidaten nicht von Peking vorgeschrieben werden.

Der Boykott der Studenten wird von den Lehrern und Professoren tatkräftig unterstützt. Professor Chan Kin-man und Dr. Benny Tai Yiu-ting von der «Occupy Central with Love and Peace»-Bewegung haben für ihre protestierenden Schüler ein «Survival Kit» entwickelt. Es enthält unter anderem Wasser für drei Tage, Energieriegel, einen Klappstuhl, einen Schlafsack und Brillen gegen Tränengas. Das alles wird in einen Rucksack verpackt und so den Studenten ausgegeben.

epa04416236 Professor Chan Kin-man (L) and Dr Benny Tai Yiu-ting (R), conveners of the Occupy Central with Love and Peace movement, display essential items to be used by their supporters during their planned civil disobedience actions agianst the Hong Kong and China governments' slow pace of democratic reforms, in Hong Kong, China, 25 September 2014.  Along with a  'Manual of Disobedience' they presented a 'survival kit' back pack that includes goggles to protect eyes from tear gas, energy bars and water to last two to three days, sleeping bag, toileteries, sun hat and other useful items.  EPA/ALEX HOFFORD

Klappstuhl, Brille gegen Tränengas und Verpflegung: So sieht das ausgebreitete «Survival Kit» von Chan Kin-man (links) und Benny Tai Yiu-ting (rechts) aus. Bild: ALEX HOFFORD/EPA/KEYSTONE

Peking bleibt stur

Hongkongs Regierungschef Leung Chun-ying forderte die Bevölkerung auf, die begrenzten Reformen für die Wahl 2017 zu akzeptieren. China sei nicht verpflichtet, das freie Wahlrecht einzuführen.

Die Antwort kommt promt: Die Occupy-Central-Bewegung hat eine Demonstration für den 1. Oktober angesetzt, die die Strassen des Finanzdistrikts «Central» in Hongkong verstopfen soll. (lhr)

epa04416235 Professor Chan Kin-man (L) and Dr Benny Tai Yiu-ting (R), conveners of the Occupy Central with Love and Peace movement, display essential items to be used by their supporters during their planned civil disobedience actions agianst the Hong Kong and China governments' slow pace of democratic reforms, in Hong Kong, China, 25 September 2014.  Along with a  'Manual of Disobedience' they presented a 'survival kit' back pack that includes goggles to protect eyes from tear gas, energy bars and water to last two to three days, sleeping bag, toileteries, sun hat and other useful items. Banner in foreground reads: 'Stand up! Let the world see!'  EPA/ALEX HOFFORD

Der Boykott soll von rund 300 Mitgliedern des Lehrkörpers unterstützt werden. Bild: ALEX HOFFORD/EPA/KEYSTONE



Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Bevölkerung mit Migrationshintergrund ist schlechter gestellt

Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund steht in der Schweiz finanziell schlechter da als jene ohne Migrationshintergrund - meistens auch bei gleichem Alter oder Bildungsniveau. Das zeigen Erhebungen des Bundes.

Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat die Indikatoren zur Integration aktualisiert und am Montag die Zahlen für das Jahr 2016 veröffentlicht. Diese zeigen, dass die finanziellen und materiellen Lebensbedingungen der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im Vergleich zu denjenigen …

Artikel lesen