Christoph Mörgeli
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Dieses Urteil dürfte Christoph Mörgeli nicht passen. Bild: KEYSTONE

Affäre Mörgeli

Schlappe für Mörgeli: Riklin hat Amtsgeheimnis nicht verletzt

04.11.14, 16:53 04.11.14, 18:32

CVP-Nationalrätin Kathy Riklin Bild: KEYSTONE

Die Zürcher CVP-Nationalrätin Kathy Riklin ist am Dienstag vom Vorwurf freigesprochen worden, zum Nachteil ihres Nationalratskollegen Christoph Mörgeli (SVP) das Amtsgeheimnis verletzt zu haben

Eine Berner Einzelrichterin sprach Riklin eine Genugtuung von 1000 Franken zu. Mörgeli hatte Riklin vorgeworfen, im September 2013 in der Wandelhalle des Bundeshauses als Mitglied des Zürcher Universitätsrats einem Journalisten Informationen aus diesem Gremium weitergeleitet zu haben. Damit habe sie das Amtsgeheimnis verletzt. 

Die Richterin des Regionalgerichts Bern-Mittelland sprach Riklin am Dienstagnachmittag aber von diesem Vorwurf frei. Riklin hatte geltend gemacht, die Vorwürfe ihres Nationalratskollegen seien rein politisch motiviert und absurd. 

Zum Freispruch sagte Riklin vor den Medien, sie sei «erleichtert und froh» über das Urteil. Sie habe immer gewusst, dass sie keine Amtsgeheimnisverletzung begangen habe, stellte die CVP-Nationalrätin fest. Sie sei aber froh, dass der politische Streit, der in den Gerichtssaal getragen worden sei, nun entschieden sei. 

Damit sei für sie die Sache erledigt, sofern die andere Seite nicht in Berufung gehe. Die Genugtuung von 1000 Franken will Riklin für einen guten Zweck spenden. (aeg/sda) 



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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Daniel Wettstein 05.11.2014 01:05
    Highlight Mörgeli ist bis jetzt überall abgeschifft mit seinen Anklagen , es sind noch etwa 3 hängig, und es wird auch in diesem Stil weitergehen. Auch diesmal sind wieder die anderen schuld. Bekommt er mal in einem völlig unbedeutenden Detail recht, feiert er dies jeweils als grandiosen Sieg.
    Es ist eine Freude zuzusehen, wie Herr tit.Prof. Dr. Mörgeli in seinem, von ihm selber erzeugten Sumpf, Stück für Stück versinkt.
    Guet Nacht Hr Mörgeli.
    7 0 Melden
  • zombie1969 04.11.2014 21:53
    Highlight Der Anwalt von K. Riklin muss sehr erfolgreich sein, wenn er es schafft, den Prozessgegner (und das Gericht ...) öfters auf unwegsames Gelände zu locken, fernab vom springenden Punkt. Proben derer Kunst kann man doch ständig bewundern...
    0 7 Melden
    • Daniel Wettstein 05.11.2014 11:32
      Highlight Absurd zombie196 ihre Aussage.
      Das Gericht hat die Aussagen der beiden Journalisten und von Rickli und des dritten Journalisten (Total 4 Personen) überprüft und festgestellt dass keine Amtsgeheimnissverletzung. Alles klar ? Alles klar !!!
      6 0 Melden
  • amazonas queen 04.11.2014 17:45
    Highlight 1000 CHF Genugtuung. Das ist der Tarif, wenn ein SVP Mann eine Person zu unrecht diskreditiert und die Kommentator Soldaterie über diese herfällt. Das ist nicht mal ein Witz.
    17 3 Melden
    • sewi 04.11.2014 19:52
      Highlight Der Journalist der zuerst bestätigte dass die genannte Dame das Amtsgeheimnis verletzte, verweigerte plötzlich die Aussage! Von falschen Anschuldigungen zu sprechen entspricht nicht der Warheit.
      2 6 Melden
    • Daniel Wettstein 05.11.2014 01:11
      Highlight sewi: ein Journalist kann nicht feststellen ob das Amtsgeheimnis verletzt wurde. Kann nur das Gericht / und oder Staatsanwalt. Aber behaupten das Amtsgeheimnis sei verletzt/nicht verletzt kann jeder.
      Es war von Anfang an klar dass kein Amtsgeheimnis verletzt wurde. Anhand der Aussage Rickli.
      Nur der Mörgeli behauptete das . Eigentlich eine falsche Anschuldigung mit Irreführung des Gerichtes. Mörgeli müsste vom Gericht deshalb verurteilt. werden. Da er SVP ist traut sich das niemand. Na das Geheule das losginge... kennen wir
      6 0 Melden
    • sewi 05.11.2014 06:37
      Highlight @ Daniel Wettstein: dann.stimmt es nicht dass der Journalist die Aussage zurückzog?
      0 1 Melden
    • amazonas queen 05.11.2014 07:48
      Highlight @sewi Ein Schweizer Gericht hat festgestellt, dass Mörgeli zu Unrecht Frau Rickli beschuldigt hat. Keine fremden Richter, keine Ausländer. Akzeptieren Sie es. Oder wir führen ein Rechtssystem ein, bei dem genehme Urteile heraus kommen.
      4 1 Melden
    • Daniel Wettstein 05.11.2014 11:40
      Highlight sewi: Gugus. Das Gericht hat nie bestätigt dass der Journalist die Aussage zurückzog. Gugus. Haben sie Beweise- Belege ??? Tatsache ist:
      Riklin führte ein Gespräch mit 2 Journalisten. Später irgendwann ist ein 3. Journalist (nicht die beiden) zu Mörgeli und behauptete Riklin habe das und das gesagt. Gemäss Mörgeli Amtsgeheimnisverletzung.
      Das Gericht hat die Aussagen der beiden Journalisten überprüft und des dritten Journalisten der die Sache vom blossen Hören sagen kannte. Die beiden Journalisten waren glaubwürdig. Das Gericht stellt korrekt fest keine Amtsgeheimnisverletzung. Alles klar
      6 0 Melden
  • quark 04.11.2014 17:38
    Highlight Der Herr kostet uns Steuerzahler Unsummen. Gibt es kein Gesetz solche Abzocker und Kostengenerierer auszuschaffen?
    18 5 Melden
    • Daniel Wettstein 05.11.2014 01:06
      Highlight Leider Nein.
      5 0 Melden
  • Philipp 04.11.2014 17:14
    Highlight Guet Nacht Herr Mörgeli
    11 2 Melden

Der nette Herr Molina

Ex-Juso Präsident Fabian Molina ist seit gut 100 Tagen im Nationalrat – und mit 27 Jahren der jüngste Parlamentarier im Bundeshaus. Grund genug, um mit dem Zürcher einen Kaffee zu trinken, ein paar Zigaretten zu rauchen und über die grossen Themen zu plaudern.

Fabian Molina sitzt schon seit einer Weile am Tisch nebenan, aber die äusserliche Unscheinbarkeit lässt ihn verschmelzen mit der lustig-zusammengewürfelten Ausseneinrichtung dieses Treatment-Cafés in den Ausläufern des Zürcher Kreis 4. Vielleicht liegt es auch daran, dass er in einem dieser Strandkörbe sitzt, die überall ausser auf Sylt und in vernachlässigten Hinterhofgärten fürchterlich deplatziert wirken, und zudem Kopf und Oberkörper ihrer Bewohner wegschlucken.

Kurz: man sieht ihn nicht.

Er …

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