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Nach Überdosis: Toter pendelt sieben Stunden im Zug zwischen Basel und Offenburg



Im Regionalzug zwischen Basel und dem deutschen Offenburg hat sich Ende November ein Drama abgespielt: Ein Drogenabhängiger hat sich während der Fahrt nach Basel auf einer Zugtoilette eine Überdosis Heroin gespritzt. Obwohl die Toilette nicht abgeschlossen war, fuhr der Verstorbene sieben Stunden im Zug zwischen Basel und Offenburg hin und her. Dies berichtet die Badische Zeitung.

Warum die Leiche des 28-Jährigen stundenlang unbemerkt im Zug fahren konnte, ohne dass ein Fahrgast oder Bahnmitarbeiter darauf aufmerksam wurde, ist fraglich – die Deutsche Bahn äussert sich bislang nicht dazu.

Die Polizei nimmt an, dass der Drogenabhängige um 13.18 Uhr in Emmendingen in die Regionalbahn nach Offenburg gestiegen ist. Nach Informationen der Zeitung befand er sich zuvor im Zentrum für Psychiatrie Emmendingen.

Kurz nach dem Einstieg soll der Mann laut Polizeisprecherin Laura Riske eine Zugtoilette betreten und sich die Überdosis Heroin gespritzt haben. 

Gefunden wurde die Leiche erst rund sieben Stunden später beim Halt am Freiburger Hauptbahnhof. Ein Reisender entdeckte die Leiche und informierte daraufhin das Zugpersonal.

Die Notärzte sowie die Kriminalpolizei waren vor Ort, konnten aber auch nur noch den Tod feststellen. Laut Kriminalpolizei gibt es bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. (nfr)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gringoooo 08.12.2017 11:26
    Highlight Highlight So wie ich unsere öffentlichen Betriebe kenne erhalten seine angehörigen nun eine saftige Rechnung für die Fahrtkosten ...



    Ausserdem ist transnationales sterben saumässig mühsam (gab mal einen Fall wo einer auf der Grenze gestorben ist zwische FR und CH - da will dann keiner zuständig sein). Da ist die Bürokratie dann schnell wichtiger als das Einzelschicksal.



    Trotz allem: traurige Geschichte. Ich wünsche keinem so aus dem Leben zu scheiden.
    15 13 Melden
  • alles auf rot 08.12.2017 11:08
    Highlight Highlight Vielleicht liegt es am heutigen watson-Artikel 😉
    User Image
    29 8 Melden
  • Genital Motors 08.12.2017 10:56
    Highlight Highlight Hatte er denn eine Mehrfahrtenkarte?
    47 14 Melden
  • derEchteElch 08.12.2017 08:48
    Highlight Highlight „Warum die Leiche stundenlang unbemerkt im Zug fahren konnte, ohne dass jemand aufmerksam wurde, ist fraglich“

    🙄 Ernsthafte Frage?

    Vielleicht deshalb, weil in einem Regionalzug (in DE, IT, FR) niemand aufs WC geht, weil jeder weiss, wie dreckig diese sind und man es sich lieber verkneift oder nur kurze Strecken fährt.

    Nicht überall hat es so „saubere“ WCs wie in Schweizer Zügen. Auch die meisten ICE sehen grauenhaft aus...
    154 30 Melden
    • meine senf 08.12.2017 09:42
      Highlight Highlight Also ich habe auch schon in schweizerischen Zügen dreckige WCs angetroffen und in ausländischen saubere. Aber natürlich keine Statistik darüber geführt.

      Es kommt auch noch dazu, dass die Züge dieser Linie in der Regel recht lange in Freiburg halten und die meisten Passagiere dort wechseln.
      Dazu kommen noch die Endaufenthalte in Basel und Offenburg.

      Somit sind vielleicht noch die Hälfte der 7 Stunden eigentliche Fahrzeit. Und dass ein WC während 3.5 Stunden per Zufall nicht benutzt wird, kann ja gut sein, insbesondere, wenn es mehrere hat.
      36 3 Melden
    • Zwerg Zwack 08.12.2017 10:22
      Highlight Highlight Ja ja, schön Vorurteile zementieren...
      24 9 Melden
    • Randy Orton 08.12.2017 10:34
      Highlight Highlight Aber dass 7h nicht einmal ein Kontrolleur nachschaut ist speziell, die gehen doch sonst auch in die Toiletten wenn sie nicht verschlossen sind.
      33 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

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