Deutschland

Die deutsche Bundeskanzlerin im polnischen Magazin «Najwyzszy Czas!». Headline: «EU-Faschismus auf dem Vormarsch» Bild: EPA

Nationalismus auf dem Vormarsch

Holen uns die Geister des Zweiten Weltkrieges wieder ein?

In Deutschland sind die Rechten wieder auf dem Vormarsch – diesmal ernsthaft.

15.09.14, 16:50 17.09.14, 09:17

Zunächst schien die «Alternative für Deutschland» (AfD) ein Widerspruch in den Begriffen zu sein. Die Aushängeschilder der AfD sind nicht mit einem Übermass an Charisma gesegnet: Parteigründer Bernd Lucke etwa ist ein trockener Hamburger Wirtschaftsprofessor mit Hang zur Rechthaberei. Als ehemaliger Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie ist Hans Olaf Henkel kein Volksvertreter, sondern ein Repräsentant der Wirtschaft – und auch nicht mehr der Jüngste. 

Vor den letzten Bundestagswahlen wurde daher überall Entwarnung gegeben. Für die Rechtspopulisten sei Deutschland ein hartes Pflaster, hiess es. Der Hitler-Schock habe die Deutschen immun gemacht. Ausser ein paar Ewiggestrigen in der ehemaligen DDR, die nach wie vor NPD wählen, seien die Deutschen geheilt von Nationalismus und die AfD ein Phänomen mit kurzer Halbwertszeit. 

Der Höhenflug der Alternative für Deutschland

Zunächst schien diese Prognose aufzugehen. Die AfD verpasste den Einzug ins Bundesparlament, wenn auch nur knapp. Jetzt aber zeichnet sich eine Wende ab. Schon bei den Europawahlen im Mai hat die AfD weit besser als erwartet abgeschnitten. Bei den Landtagswahlen nun kam es zu einem eigentlichen Höhenflug: In Thüringen, Brandenburg und Sachsen hat die AfD voll auf den Kampf gegen kriminelle Ausländer und gegen Europa gesetzt – und gewonnen.

Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke. Bild: FABRIZIO BENSCH/REUTERS

Doch vorneweg: Die jüngsten Erfolge der AfD mit Hitlers Aufstieg zu vergleichen, wäre absurd und eine Verharmlosung der ungeheuren Nazi-Verbrechen. Sie sind aber auch nicht trivial. Das gilt zunächst für die Innenpolitik. Nachdem es Angela Merkel gelungen ist, zusammen mit der CSU die politische Mitte gegen rechts abzuschotten, gerät sie jetzt zunehmend unter Druck.

Die eigentliche Gefahr droht aus Europa

Bereits zitiert die «Bild»-Zeitung aus einem CDU-internen Manifest, in dem ein Kurswechsel gefordert wird. Die AfD zu ignorieren sei ein Fehlschlag gewesen und diese Strategie müsse überdacht werden. In der CSU zieht der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer ebenfalls gegen Ausländer und Brüssel vom Leder. 

Bedrohlich sind die AfD-Erfolge jedoch vor allem vor dem Hintergrund der Europapolitik. Zwei Jahre herrschte mehr oder weniger Ruhe. Der im Herbst 2012 von vielen erwartete Kollaps des Euro ist nicht eingetroffen. Nun aber spitzt sich die Lage erneut bedrohlich zu. Die europäische Wirtschaft stagniert, und die Krise in der Ukraine setzt auch Deutschland zu. In Italien herrscht wieder Rezession und neuerdings auch eine leichte Deflation. Frankreich hat einmal mehr die Einhaltung der Schuldenkriterien des Maastricht-Vertrages verschoben, diesmal auf 2017. 

Marion Draghi deutet einen Kurswechsel an

Die von Deutschland verordnete Austeritätspolitik hat auf der ganzen Linie versagt. Bisher konnte Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), mit seiner Geldpolitik und dem Versprechen, alles zu unternehmen, um den Euro zu retten, das Schlimmste verhindern. Doch auch die EZB ist am Ende ihres Lateins. 

Vor ein paar Wochen hat Draghi am jährlichen Treffen der Zentralbanker in Jackson Hole einen Kurswechsel in Richtung angelsächsische Geldpolitik angedeutet. Wie die US-Notenbank, die Fed, möchte auch Draghi die Härten einer Austeritätspolitik mit einer weichen Geldpolitik kompensieren. In den USA hat dies zumindest teilweise geklappt, die amerikanische Wirtschaft hat sich deutlich besser von der Finanzkrise erholt als die europäische. 

Konservative zerren die EZB vor den Kadi 

Auf dem alten Kontinent hingegen ist dieses Zusammenspiel von Zentralbank und Fiskalpolitik nicht möglich. Schuld daran ist der Widerstand aus Deutschland. Konservative deutsche Kreise wehren sich vehement dagegen, dass die EZB eine Politik des quantitativen Easing nach dem Vorbild der Fed betreibt. Das würde zu einer Vergemeinschaftung der Schulden und zu einem Inflationsschub führen, argumentieren sie. 

Die deutschen Verfassungsrichter in Aktion. Bild: AP

Beides fürchten die konservativen Deutschen wie der Teufel das Weihwasser. Sie haben daher gegen Draghis Geldpolitik beim deutschen Verfassungsgericht geklagt – und Recht bekommen. Die Karlsruher Richter haben sich allerdings mit einem Trick aus der Affäre gezogen: Sie haben sich für unzuständig erklärt und die heisse Kartoffel an den Europäischen Gerichtshof weitergereicht. 

Europa wird sich nicht mehr länger mit geldpolitischen Tricks und juristischen Haarspaltereien durchwursteln können.

Aktuell sieht die Lage in Europa wie folgt aus: Draghi hat mit seiner Geldpolitik einen Kollaps verhindern können – auf geradezu wundersame Weise, muss man heute feststellen. Doch dieses Glück ist wohl vorbei: Die bedrohliche Lage Italiens und Frankreichs machen einen Kurswechsel zwingend nötig. Europa wird sich nicht mehr länger mit geldpolitischen Tricks und juristischen Haarspaltereien durchwursteln können. 

Ein Kurswechsel bedeutet jedoch eine Abkehr von der Austeritätspolitik. Das wird in Deutschland zu einem Protestgeheul der Konservativen führen – und zu weiteren Erfolgen der AfD. Schliesslich hat sie als erste den Kampf gegen den Euro auf ihre Fahnen geschrieben und damit das Terrain besetzt. 

Bei einem Euro-Kollaps wären die deutschen Verluste riesig

Bisher ist es dem Duo Draghi/Merkel gelungen, eine im Prinzip undurchführbare Politik durchzuziehen. Ob dies noch lange möglich sein wird, ist fraglich. Dabei geht es um sehr viel, paradoxerweise gerade für Deutschland. Der Euro wird nicht primär von der EZB zusammengehalten, sondern von der Einsicht, dass ein Kollaps der Einheitswährung katastrophale Folgen haben könnte.

Angela Merkel und Mario Draghi. Bild: AP German Government's Press Office

Allein die Verluste Deutschlands hat der sehr einflussreiche und konservative Ökonom Hans-Werner Sinn auf eine Höhe von mindestens einer Billion Euro geschätzt. Ein Euro-Crash würde zu wirtschaftlichen Streitereien der übelsten Art führen. Wer schuldet wem wie viel und in welcher Währung? Es wäre ein Albtraum, der zwangsläufig heftigste politische Streitereien zur Folge haben müsste.

Vor allem bestünde dann die Gefahr, dass sich Deutschland, Frankreich und Italien wieder in die Haare geraten würden, etwas, das sich aus historischer Sicht niemand wünschen mag. Der Zweite Weltkrieg sei das «grösste von Menschen verursachte Desaster in der Geschichte», schreibt Antony Beevor in seinem soeben auf Deutsch erschienenen, gleichnamigen Meisterwerk.

Der Zweite Weltkrieg hat seine Faszination nicht verloren

Die Faszination hält an. Bis heute sind die Folgen dieser Katastrophe nicht verdaut. In Griechenland und Italien wird bei Protestmärschen gegen die deutsche Sparpolitik Angela Merkel regelmässig in Nazimontur gezeigt. Umgekehrt werden in deutschen Postillen die alten Vorurteile gegen die angeblich faulen Südländer wieder aufgewärmt. Die Geister des Zweiten Weltkrieges sind noch längst nicht tot. Europa ist auf einem Kurs, der die Zombies des Nationalismus wieder zu erwecken droht. 

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • karl_e 16.09.2014 12:12
    Highlight @blueberry: der Führer der SVP ist nicht deutscher Secondo, sondern ungefähr Quarto. Wobei nicht übersehen werden kann, dass die deutschen Gene hie und da schon noch etwas durchschimmern.
    8 0 Melden
  • Christian Denzler 16.09.2014 07:20
    Highlight Ein typisches Muster: Jemand schreibt über Themen, die niemand vor Augen geführt bekommen will, weil man dann ja handeln müsste oder seine Werte gefährdet sieht. Anstatt ihm konstruktiv entgegen zu halten oder über seine Punkte nachzudenken beginnt man mit Bashing. So nach dem Motto: Nur Neo-Liberal ist neutral. Herr Löpfe hat klar darauf hingewiesen, dass man die AfD und in dem Zuge auch eine SVP nicht mit den Nazis gleichstellen kann. Den Teil haben wohl einige gefliessentlich überlesen.

    EU- und vor allem Euro-Kritik ist durchaus berechtigt und auch im linken Lager vertreten. Ich selber habe so meine Mühe mit der Währungsunion. Auch dass wir Probleme mit einer Minderheit(!) der Migranten haben, ist bekannt. Migrationskritiker sind nicht automatisch Neo-Nazis. Wo es aber klar eine Grenze zu ziehen gilt und jetzt bin ich vor allem in der Schweiz, ist wenn Parteien damit anfangen die Menschenrechte anzugreiffen, Menschen zu klassifizieren und Menschen mit Füssen zu treten, denen es nicht so gut geht. Hinter der vorgeschobenen EU- und Ausländerkritik verbergen sich teils faschistoide Tendenzen. Auch hier kann man nicht generalisieren aber wer diesen Umstand komplett von der Hand weist, begeht einen kapitalen Fehler.

    Noch etwas zu den Medien. Medien sind nicht links. Nur weil die SVP das gebetsmühlenartig predigt wird es nicht wahrer. Medien gehören zu den Volksmanövrierwerkzeugen der herrschenden Klasse und die ist in der Schweiz wie Deutschland sehr bürgerlich. Natürlich gibt es linke Journalisten und deren Artikel werden einen eher aufgeklärt linken Einschlag haben. Was aber in den Massenmedien generell publiziert wird ist nicht ansatzweise links. Als klar links kann nur die WOZ bezeichnet werden. Sogar das SRF ist in der Berichterstatung (nicht zwingend in ibren Sendeformaten) neutral. NZZ (FDP-Zeitung), BAZ (Blocher), 20 Minuten, Blick, Blick am Abend, SonntagsZeitung ja sogar der Tagi sind im Kern bürgerlich und behandeln nur marginal echte linke Themen. Die Weltwoche ist ein SVP-Propagandablatt und hat noch nie neutral berichtet.

    Und noch ein letzter Satz: auch wenn Herr Löpfe wohl einen linken Einschlag hat, ist nicht jeder der den Kapitalismus kritisiert ein Linker. Ich kenne manche Wirtschaftsprofessoren, Ökonomen und sogar ehemalige CEOs, die kritisch sind und nicht ansetzweise links. Es gibt nicht nur die Achse links/rechts sondern eine Ebene darüber. Diese ist schwer festzumachen weil sie von links nach rechts nicht eingeordnet werden kann. Auch sollte man sich bewusst sein, dass ein Mensch nicht neutral sein kann. Ich weiss dass sich das viele gerne einreden. Vor allem in der Schweiz. Jeder Mensch hat aber seine Erfahrungswerte, Interessen, Bildung und soziales Umfeld. Davon werden wir geprägt und beeinflusst. Neutral gibt es nicht.
    31 9 Melden
    • Jaing 16.09.2014 08:58
      Highlight Ich habe den von ihnen erwähnten Part durchaus gelesen, aber man kann nicht den Titel "Holen uns die Geister des Zweiten Weltkrieges wieder ein?" setzen und dann schreiben, man wolle die AfD nicht in Nazi-Nähe rücken.
      10 2 Melden
    • Romeo 16.09.2014 10:20
      Highlight Ich denke, Watson ist durchaus bewusst, dass sie damit Themen initialisieren. Es soll doch bitte offen, ehrlich und fair über diese Themen debattiert werden können. Ist das nicht auch der Sinn einer Plattform wie Watson. Brüller und Polemiker, sind wahrscheinlich bei 20.min.ch eher willkommen. Enjoy your day :)
      2 0 Melden
    • Christian Denzler 16.09.2014 11:05
      Highlight Ok. Der Titel ist (wohl bewusst) reisserisch. Da gebe ich ihnen recht. Abgesehen davon halte ich die Meinung von Herr Löpfe aber durchaus für legitim, solange man anerkennt, dass es auch andere Standpunkte geben darf. Ich lese aus dem Text jedoch nirgends heraus, dass der Autor das nicht auch so sieht.

      Im Text geht es wohl auch eher um allgemein spührbare Tendenzen (die ohne Zweifel in ganz Europa vorhanden sind) als um explizit Parteien. An ihnen lässt es sich halt gut aufzeigen, da sie jedeR erfassen kann.
      3 1 Melden
    • Christian Denzler 16.09.2014 11:29
      Highlight Lieber Romeo Genau das war der Auslöser meines Inputs. Ich habe so ca. die ersten 10 Komentare gelesen und darin nur Gebrüll und Polemik wahrgenommen. Ich las nur von «Herr Löpfe ist ein Sozi» über «watson sei nur noch linke Propaganda» usw. Danach hatte ich genug. Allenfalls wenn ich weiter gelesen hätte, wären mir noch ein paar sachliche Auseinandersetzungen mit dem Thema untergekommen.

      Mein Input ist übrigens weder gebrüllt noch in irgend einer Form polemisch. Er zeigt lediglich einen Ist-Zustand auf. Allenfalls mit leicht mitschwingenden Emotionen (was nunmal meine Art ist).
      5 1 Melden
    • Vladtepes 16.09.2014 12:28
      Highlight Sicher ein netter Versuch, Herrn Löpfe und seiner Pressestrategie beizustehen ;-)! Auch wenn mir nicht soviel Raum für eine Replik wie Ihnen bleibt, zumindest das: EU-Kritik aus den linken Lager ist eine Mär (man will dort den Beitritt) . Das Wort "Minderheit" auch noch mit einem ! zu versehen, gemahnt an einen geschmacklosen Witz und nützt ausblutenden Gemeinden wie Hagenbuch oder der Stadt Winterthur kaum etwas. Keine Medien sollen linkslastig sein? Das glauben Sie doch selbst nicht (WOZ, Tagesanzeiger, Le Temps, SF/DRS, jetzt auch WATSON usw.usw) - es fehlt dort schlicht nicht die von Ihnen angeführte nicht existierende "Neutralität", sondern schlicht und einfach die OBJEKTIVITÄT. Und darum geht es mir hier. Und betr. Löpfe:eigene Meinung=JA,in eigenem Medium=NEIN llllloppLöpfe:.LöpfeoooooooEigeMmmmmMeinung=JA,inieeieihheneigenenMedienMedien=NEIN!
      2 5 Melden
    • Romeo 16.09.2014 12:37
      Highlight Herr Denzler. Ja. Wir sind auf der gleichen Frequenz. :)
      2 0 Melden
    • Jol Bear 16.09.2014 14:03
      Highlight Natürlich gibt es "neutral" in dieser Frage nicht. Vielmehr wird dazu geneigt, stark zu übertreiben. Das sieht man exemplarisch bei Ihrer Behauptung, dass die NZZ eine "FDP-Zeitung" und die Weltwoche ein "SVP-Propagandablatt" seien. Sei's drum, die Beiträge von Löpfe widerspiegeln meist dessen etatistische Neigung und grundsätzlich sozialistische Tendenz. Das ist o.k. und darf auf Watson fraglos Berechtigung haben. Seine Inputs sollen ja zur Diskussion und Meinungsbildung anrege, was hier auch passiert. Wer die EU mit ihrem Zentralismus, ihrer Mühe mit Föderalismus, ihrem (im Vergleich zur CH) Demokratiedefizit, ihrer hochriskanten Währungspolitik usw. in Frage stellt, darf trotzdem nicht in die braune Nazi-Ecke geschoben werden, in der Hoffnung, damit den heutigen, fragwürdigen "Courant-normale" zu bewahren.
      2 1 Melden
    • Philipp Löpfe 16.09.2014 14:48
      Highlight Mit den alten Gassenhauern links rechts ist tatsächlich kein Blumentopf mehr zu gewinnen
      5 2 Melden
    • Romeo 16.09.2014 15:30
      Highlight Genau ihr post vom 16.09.2014 14:48 bringt des Rätsels Lösung. Danke, Herr Löpfe. Sie waren scheinbar einen Schritt voraus.
      2 0 Melden
    • blueberry muffin 16.09.2014 23:00
      Highlight Vielen Dank für diesen tollen Post und vielen Dank auch an Herrn Löpfe, selten dass man den Redakteur auch in den Kommentar-Zeilen liest.
      Links und Rechts ist vermutlich tatsächlich langsam vorbei. Selbst die BWL hat erkannt, das der Mensch nicht einfach egoistisch nach Selbstverbesserung des Status strebt sondern auch von natur aus Sozial und Komplex reagiert. Wenn selbst in der "Managerdurchgangsschule" ein Umdenken stattfindet, kann man langsam verstehen warum SVP'ler alle nicht SVP'ler als links bezeichnen. Egal ob FDP, CVP, BDP oder SP.
      4 0 Melden
    • Romeo 17.09.2014 10:01
      Highlight Dieser Meinung bin ich ganz klar auch. Berry. Die Blöcke lösen sich auf oder müssen neu überdacht werden. Wenn ich die Politiker im TV so beobachte, was sie sagen, dann fühle ich (noch) zum Teil eine extreme Sturheit und Aggressivität. Parteigelaber noch und nöcher (re: Daumen, Bob Kelso) Neue, frische Ideen, sollen thematisiert werden. Was ich von unserer "Elite" erwarte, ist nämlich Innovation und innovative Ideen sowie innovative Umsetzung. Die Schweiz kann das. Ich weiss es. Ich hoffe das Verknortzen nimmt bald ein Ende. Schauen wir mal bei den Schotten zu. Beste Grüsse an alle Denker und Versteher, Romeo
      1 0 Melden
  • Michèle Seiler 16.09.2014 00:01
    Highlight Wie viele hier dieses Thema nutzen, um Stimmung gegen die EU zu machen (und dabei zu tun, als hätten sie den totalen Durchblick) und sich über die Bezeichnungen zu beklagen.

    Ich glaube, es würde schon helfen, wenn man

    1. Die Definition der verwendeten Begriffe kennen würde.

    2. Sie korrekt anwenden könnte (was wohl ein Minimum an Kritikfähigkeit benötigt) und

    3. gewisse Geschichtskenntnisse aus als seriös geltenden Quellen besäße.
    10 7 Melden
    • Romeo 16.09.2014 10:21
      Highlight Mein Angebot zum Kaffee, gilt noch ;)
      0 0 Melden
    • Michèle Seiler 16.09.2014 18:05
      Highlight Ist das im Zusammenhang mit dem Beitrag jetzt positiv oder negativ bewerten? :->

      Wie auch immer: Mich findest du unter gleichem Namen auf Facebook. Da gibt's 'ne Nachrichtenfunktion. :-)
      1 0 Melden
    • Romeo 16.09.2014 23:48
      Highlight Es gibt so viele mit ihrem Namen :(
      0 0 Melden
    • Romeo 16.09.2014 23:49
      Highlight Entschuldigung. Positiv natürlich. Sind sie ein Vordenker?
      0 0 Melden
    • Michèle Seiler 17.09.2014 12:44
      Highlight Weiß ich nicht. :)

      Dunkle Locken, dunkle Augen, aus Luzern. Das hilft vielleicht weiter.
      1 0 Melden
  • SeKu 15.09.2014 21:43
    Highlight Ich empfinde den Euro auch als eine enorm schmerzende Fehlkonstruktion. Gründe für diese Ansicht sind unter anderem der wirtschaftliche Niedergang Griechenlands, Protugals, Spaniens... Bin ich jetzt auch Nazi, Herr Löpfe? Oder Rechtspopulist? Muss ich jetzt auch im gleichen Satz mit der NPD genannt werden?
    So sehr ich Ihre kritischen Ansichten zu den (offensichtlich falschen) Mainstream-Wirtschaftstheorien schätze, so sehr bitte ich Sie, Ihr kritisches Denken auch auf die Verteuflung Andersdenkender als Nazis/Rechtspopulisten anzuwenden und da nicht einfach blind mit zu machen.
    19 14 Melden
    • Vladtepes 15.09.2014 22:24
      Highlight Ich sehe, dass die meisten Leser für den neuen WATSON-Stil à la Philipp Löpfe wenig übrig haben. Da ich davon ausgehe, dass er hier ebenfalls als Chefredaktor wirkt, wäre seine persönliche Stellungnahme nicht zu verachten. Nachher kann Jeder - je nach seinem Konzept und Medienverständnis - wählen, ob er oder sie WATSON weiterhin die Treue halten will. Aber diesen streng sozialistischen Kurs, diesen Medieneinheitsbrei, den wollen die Meisten hier offensichtlich NICHT. Nichts gegen die Einbringung auch von SP-Themen, aber doch bitte keine extreme Linkspostille à la WOZ! Und das Reisserische in den Titeln wie mehrfach in den letzten Tagen scheint mir auch obsolet, sorry...
      7 21 Melden
    • SeKu 15.09.2014 23:05
      Highlight @Vladtepes
      Ich denke kaum, dass watson sich mehr und mehr an Herr Löpfe orientiert. Wäre das so, hätte watson wohl weniger doofe Quizes & Co, dafür mehr gute Artikel über Gesellschaft und Wirtschaft, was ich sehr schätzen würde.
      In einem anderen watson Artikel stand mal, wer hier das Sagen hat, ich weiss den Namen nicht mehr, aber Löpfe wars nicht.
      Ich bezweifle auch stark, dass watson einen "streng sozialistischen Kurs" hat.
      Bei den Titeln stimme ich Ihnen zu.
      Wegen dieser einmaligen AfD-Verunglimpfung sollte man zwar reklamieren, doch "Wegzug-Drohungen" sind dann noch zu viel.
      13 1 Melden
  • udiuke 15.09.2014 20:20
    Highlight Herr Löpfe, das ist jetzt nicht Ihr Ernst? Sogar die deutschen Medien haben langsam begriffen, wenn mann beispielsweise derzeit die FAZ oder Süddeutsche liesst, dass sie mit der Nazikeule bei der AfD übers Ziel hinausgeschossen sind. Warum müssen sich Parteien und deren Exponenten dauernd gegen braune Vorwürfe wehren, nur weil man kritisch gegenüber einiger Leute Ersatzreligion EU und Euro ist und auch dem freien Personenverkehr nicht nur positives abgewinnen kann?
    Wie argumentieren Sie, wenn wirklich braunes Gedankengut verbreitet wird? Das Pulver haben Sie dann bereits verschossen.
    27 8 Melden
  • Matthias Studer 15.09.2014 20:13
    Highlight Die AfD ist eine der wenigen (wenn nicht die einzige) Partei, die gegen die EU ist. Die Deutschen haben für andere Länder viel gezahlt ohne merkliche Verbesserungen. Also ich würde mal sagen, es so D sicher mehr als 10% gegen die EU. In dem Sinn haben sie nicht an viele Stimmen geholt, wie es im ersten Blick aussieht.
    9 12 Melden
    • #10 15.09.2014 22:17
      Highlight Es stimmt schlicht nicht, dass "die Deutschen viel gezahlt" hätten für andere EU-Länder. Sie haben im Gegenteil viel verdient und sind immer noch die grössten Profiteure der Einheitswährung.
      18 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.09.2014 23:29
      Highlight @#10... Deutschland hat mit Abstand am meisten in die EU gezahlt und tut es immer noch! Dass die deutsche Wirtschaft davon dann auch profitiert ist eine logische Schlussfolgerung, jedoch profitiert nicht die deutsche Bevölkerung davon, was eben die Unzufriedenheit fördert! Die EU funktioniert so nicht, wie sie im Moment funktioniert, aber die Bürokraten in Brüssel wollen das nicht zugeben, weil sie sonst ihren eigenen Ast absägen!
      7 3 Melden
  • Jol Bear 15.09.2014 19:44
    Highlight Die Tatsache, dass die AfD europakritisch ist, den Euro in Frage stellt und Ausländerkriminalität thematisiert, veranlasste die grossen Parteien (CDU, SPD) sowie die Mehrheit der etablierten Medien, insbesondere ARD und ZDF zur Strategie, diese Partei mit Nationalismus und Rechtsextremismus gleichzusetzen und der Lächerlichkeit preiszugeben. Diese kurzfristige Strategie wird offenbar von immer mehr Deutschen durchschaut. Ähnlich wie in der Schweiz, wo sich etablierte Parteien standhaft weigern, offensichtliche Sorgen und Anliegen der Bevölkerung zur Kenntnis zu nehmen und in deren Auftrag zu handeln. Die Folge dieser Ignoranz ist, dass eine einzige Partei solche Steilpässe ohne viel Aufwand in Erfolg ummünzt. Alles, was EU-kritisch ist, in die rechtsextreme Ecke zu schwafeln, kommt einer äusserst dilettantische Überschätzung der eigenen Machtposition gleich. Das kann in Diktaturen funktionieren, nicht aber dort, wo es zumindest eine repräsentative Demokratie gibt.
    22 9 Melden
  • Vladtepes 15.09.2014 19:25
    Highlight Habe soeben den Wikipedia-Eintrag von Philipp Löpfe gelesen, wo unter Anderem zu lesen ist : "Löpfe befasst sich mit Wirtschaftsthemen und Politik. 1988 wurde er Chefredaktor des SonntagsBlick, 1991 bis 1998 war er stellvertretender Chefredaktor der Wirtschaftszeitung Cash und von 1999 bis 2002 Chefredaktor des Tages-Anzeigers. Dabei verfolgt er eine dezidiert sozialistische Linie und übt häufig Kritik am Kapitalismus." Also wenn das nun die Essenz vom anfänglich guten WATSON wird, dann melde ich mich (und einige Freunde dazu) hier ab! Wenn ich nur stark linkslastigen Käse lesen will, dann abonniere ich die WOZ. Noch ist es für bedeutend mehr Objektivität Zeit, aber nicht mehr lange, Herr Löpfe. Sonst verabschiede ich mich mal prophylaktisch....
    14 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.09.2014 22:31
      Highlight Schreck lass nach, Philipp Löpfe denkt links! Jemand hat eine andere Meinung als du und getraut sich auch noch, diese öffentlich rauszuposaunen. Wie kann er nur? Und dann begründet er seine Meinung auch noch mit Argumenten. Das geht ja mal gar nicht.
      Ich bin froh, gibt es solchen linkslastigen Käse, damit ich mir den dämlichen neoliberalen Quatsch nicht überall antun muss.
      PS: Ich bin mit dem über diesen Kommentaren stehenden Artikel Löpfes überhaupt nicht einverstanden, aber wenigstens kann ich seine Meinung akzeptieren, ohne gleich wie ein Dreijähriger "Quengeli" rumzuheulen.
      19 7 Melden
    • Vladtepes 16.09.2014 00:07
      Highlight Stadler : immer schön, wenn sich Einer in ein und derselben Botschaft widerspricht :-)! Sie lesen gerne inobjektive linke Statements, lehnen aber gleichzeitig Löpfes Artikel gegen die AfD ab. Gleichzeitig bringen Sie noch Neoliberalismus (den ich selbst übrigens auch nicht schätze!) mit ins Spiel und mit dem hat ja nun diese aktuelle Artikelkritik auch nicht das Geringste am Hut. Bleiben wir also sachlich, auch der Spruch des Dreijährigen ist etwas infantil, zumal sich ja mehrere Leser beklagt haben. Etwas aber darf ich hier zur Ehrenrettung von WATSON anbringen : Keine Zensur, offener Abdruck auch unbequemer Leserbriefe, Kompliment! Wäre beim Tagi ganz anders.
      6 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.09.2014 21:36
      Highlight Sagen Sie mir doch zuerst mal, was genau "objektiv" heissen soll. Kann eine Zeitung oder ein Medium überhaupt objektiv sein? Ist nicht schon die Auswahl, über was man berichtet und über was nicht, subjektiv gefärbt?
      Nirgendwo habe ich gesagt, dass ich gerne "inobjektive" (gibts dieses Wort überhaupt?) linke Statements lese.
      Um meine Meinung zu verdeutlichen: Ich denke links, habe aber beispielsweise für die Masseneinwanderungsinitiative gestimmt. Ich verstehe gewisse Anliegen der AfD. Ich verstehe aber auch Herrn Löpfes Argumentation und verteufle sie nicht als sozialistisches Gerede.
      0 0 Melden
  • Jaing 15.09.2014 18:16
    Highlight Muss man mittlerweile Ausländerkriminalität unterstützen und die EU befürworten, um nicht in die Nazi-Ecke gedrängt zu werden?
    32 17 Melden
    • Romeo 15.09.2014 18:35
      Highlight Diese Polarisierung nervt. Man soll endlich friedliche Lösungen erarbeiten.
      12 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.09.2014 19:57
      Highlight nein. das muss man nicht. aber man muss etwas gegen den grassierenden rassissmus und die hetzere der svp unternehmen. diese partei macht unser land kaputt. sie macht eine kommunikation der ausgrenzung und des verhöhndens salonfähig. sie setzt stilistische mittel ein, welche an die braune zeit erinnern.
      21 15 Melden
    • Vladtepes 15.09.2014 20:00
      Highlight Gib den Namen Philipp Löpfe bei Wikipedia ein und du erhältst automatisch eine befriedigende Antwort auf deine Frage ;-)! Aber du hast recht : Man wehre den Anfängen! Denn seit kurzer Zeit wird hier auf exorbitanter Linksjournalismus gemacht, als ein Kapitel mehr im CH-Presseeimheitsbrei. Sowas von schade, dabei haben ich mich im Verbund mit nicht wenigen Geschäftskollegen an WATSON gefreut.
      11 16 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.09.2014 21:30
      Highlight @vladtepes - es steht ihnen frei blocher-tv, die weltwoche oder die schweizerzeit zu lesen. evtl. können sie ja auch eine anlaufstelle eröffnen bei der man nicht nur linke lehrer, sondern auch linke journis melden kann.
      21 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.09.2014 22:51
      Highlight Presseeinheitsbrei.. Du, werter Vladtepes, solltest lernen, nicht immer den Herren U. Maurer und R. Köppel nachzuplappern. Wahrer werden die Lügen nämlich auch durch ständiges Wiederholen nicht. Schweizer Medien und links.. Ja gut, die WOZ vielleicht. Aber klar, alles was nicht rechts der Schweizerzeit ist, kann nur Sozialismus und Kommunismus sein. Ich wünsche dir viel Spass mit der Lektüre von Ulrich Schlüer, dort wirst du eher Berichte deines Gedankenguts lesen
      9 3 Melden
    • Vladtepes 16.09.2014 12:09
      Highlight Stadler (Presseeinheitsbrei) : Intellektuelle haben den Vorzug, dass sie lesen und richtig interpretieren können, etwas was Ihnen ganz offensichtlich abgeht. Ich lese weder die Schweizerzeit, noch (regelmässig) die WELTWOCHE, habe hier auch nirgends dafür geworben, dass sich WATSON doch vermehrt rechtem Gedankengut zuwenden solle. Sondern lediglich dafür votiert, dass eine OBJEKTIVE BERICHTERSTATTUNG beibehalten werden soll, auch wenn Leute wie Löpfe anderes beabsichtigen. Das wars auch schon und wie man sieht, regten sich hier auch zahlreiche andere Leser über diese Entgleisungen auf (reisserischste Titel, Zuordnung einer AfD in braune Nazinähe usw.). Ich empfehle Ihnen daher: Lesen, das Gelesene bedenken, dann (wertneutral) kommentieren :-)! That's it....
      3 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.09.2014 21:41
      Highlight Leider habe ich mich noch nie als Intellektuellen gesehen, deswegen fällt mir das Talent des Lesens und Interpretierens ab.
      Ich rege mich genau so ab reisserischen Titeln auf. Sie sind unnötig und versprechen etwas, das sie nicht einhalten können.
      Aber nochmals, wie sieht denn eine objektive Berichterstattung Ihrer Meinung nach aus? Beim vorliegenden Artikel handelt es sich klar um einen subjektiv gefärbten Bericht. Ein solcher ist per se abhängig von der politischen Meinung des Verfassers, das ist auch in Ordnung so. Nur scheint der Autor dieses Berichts nicht ihren Geschmack zu treffen. Das ist halt Pech.
      1 0 Melden
    • Vladtepes 16.09.2014 23:09
      Highlight Letzte 2 Stadler-Statements von heute Abend: in diesen finden wir uns – im Gegensatz zu den ersten – sogar teilweise. Zumindest sind sie sachlich(er). Auf die Fragestellung, was an einer Zeitung und deren Chefredaktoren "objektiv" sein soll oder kann, würde ich antworten, dass sie keine stark überzeichneten Positionen aus dem eigenen politischen Credo (hier aktuell aus der linken Ecke) einbringen und zumindest auch mal andere Autoren zulassen sollten, mit denen sich ihre Meinung nur mässig deckt. Das Letztere auch schon deshalb, um ihr Blatt nicht dem Ruf von politischer Voreingenommenheit auszusetzen, was gerade für neue Medien nicht nur umsatzschädigend wäre...
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    • Gelöschter Benutzer 17.09.2014 16:12
      Highlight Ich finde, dass ein Blatt/ein Medium durchaus eine politische Ausrichtung haben darf, ja vielleicht sogar haben muss. Die entsprechenden Artikel müssen einfach gekennzeichnet sein. Wenn es um Nachrichten und Berichte geht, sollten diese natürlich neutral gehalten sein. Der vorliegende Artikel ist jedoch ein Hintergrundartikel und meiner Meinung nach darf dieser auch politisch gefärbt sein. Ich finde es ebenfalls wichtig, dass in einem Medium auch konträre Ansichten publiziert werden.
      So kommen wir uns langsam näher..
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  • MediaEye 15.09.2014 18:12
    Highlight Und wieder wird hier ein Artikel mit der heissen Nadel publiziert, OHNE den Hintergrund zu erläutern:
    So war der EURO schon von der Anlage und der Konstruktion her total falsch aufgestellt! Er berücksichtigte weder die verschiedenen Volkswirtschaften, noch die Abgaben wie Steuern etc.
    Und als Gipfel tanzt ganz Europa nach der Pfeife des wirtschaftlich stärksten, aber mit Lohndumping den Rest von Europa schädigenden Mitglieds und der von ihm geforderten Sparpolitik !!!
    Deutschland ist der massgebliche und verantwortliche Staat und muss nun auch dafür gerade stehen !!!!!!!
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    • Romeo 15.09.2014 18:38
      Highlight Herr MediaEye. Wissen sie, dass es stimmt was sie da gesagt haben? Sie sind sich Ökonom o.ä.
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    • Oberon 15.09.2014 18:55
      Highlight Es ist nicht wirklich hilfreich mit leeren Hülsen, wie auch viele andere, um sich zu schmeissen.

      Ich hätte Ihren Beitrag mehr Glaubwürdigkeit entgegengebracht wenn Sie zugleich auch aussagekräftige Verbesserungen angebracht hätten.

      Zumal ich Ihnen nichts unterstellen möchte jedoch stark bezweifel das Sie ansatzweise die Komplexität dieser Thematik erfasst haben(können).

      Was ich auch als bedenklich finde ist das einschiessen auf einen "Sündenbock".

      Die Probleme in einigen EU Ländern sind auch nicht erst seit einigen Jahren bekannt, aber es ist immer einfacher auf jemanden zu Zeigen...
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    • Gelöschter Benutzer 15.09.2014 18:57
      Highlight WOW! Da ist wohl immer noch einer sauer, dass Deutschland in Brasililen Weltmeister geworden ist und nicht die Multikultitruppe mit CH-Trikot! Nein, Spass beiseite... Deutschland steuert den grössten Anteil zur EU bei und soll auch am meisten für den Mist hinhalten? Was ist mit Frankreich, UK, Skandinavien? Dass die EU so nicht funktioniert und auch keine Zukunft hat, ist klar!
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    • blueberry muffin 16.09.2014 00:08
      Highlight Deutschland steuert am meisten für die EU bei? Stimmt, sie sind auch die ersten, die die Maximal Limite für Staatsschulden überschritten haben. Danach dachten sich alle anderen Staaten, wenn nicht mal Deutschland sich dran hält .. und jetzt haben wir den Käse. Deutschland hat extrem viel falsch gemacht, nicht das sie die einzig Schuldigen sind, aber die Unschuldslämmer sind sie nicht.
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    • Romeo 16.09.2014 10:23
      Highlight Die dislikes haben meine Ironie verstanden.
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  • Vladtepes 15.09.2014 17:16
    Highlight Eine erlaubte Frage an den Autor dieses etwas geschmacklos und einmal mehr reisserisch aufgemachten Titels : Glauben Sie ernstlich, dass es angemesssen ist, diese saubere AfD-Partei in eine rechte Ecke zu manövrieren? Ist es falsch, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Einwanderung krimineller Elemente zur Wehr setzen, die EU und den Euro als nicht das Gelbe vom Ei zu betrachten? Sind die alle im Umfeld von Nazis zu orten? Ich habe den Artikel unter allen Kanonen gefunden und frage mich, ob nun auch Watson diesen mainstreamhaften Einheitsbrei linker Presserorgane mitmacht. Mir liegt an einer objektiven Berichterstattung mehr als an Effekthascherei.
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    • Gelöschter Benutzer 15.09.2014 17:57
      Highlight Stetiger linksrutsch WATSON´s ? Ja, leider muss ich aus meiner sicht feststellen, waren es zu beginn eher nur die zahlreichen links zu "linken blaettern" hat sich die berichterstattung mehr und mehr von der anfaenglichen recht guten "neutralitaet" entfernt, nur weiter so, dann wird sich watson nicht mehr von anderen abheben koennen.
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    • Vladtepes 15.09.2014 19:17
      Highlight zzyzyy : Recht hast du mir deiner Feststellung! Es ist wirklich klar ersichtlich, dass WATSON sich dem Medien-Einheitsbrei anschliessen will und zur Linkspostille absackt. Wäre echt schade, denn dann hätte ich hier nichts mehr verloren. In letzter Zeit wird auf hundert und zurück linker Sensationsjournalismus gemacht, was man sowohl den Titeln wie den Inhalten anmerkt. Es kann doch nicht sein, dass wenn eine stinknormale deutsche Partei, bestehend aus unverdächtigen Individuen in drei Bundesländern massiv an Stimmen zulegt, hier einen Hitler-Schnauz als Aufhänger dazu montiert wird - was soll das?!
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    • Fly Boy Tschoko 15.09.2014 19:50
      Highlight Dann lest doch den Blick oder die NZZ wenn es euch hier nicbt gefällt. Niemand zwingt euch Watson zu lesen. Mir gefällt es, dass das Watson nicht wie die Mainstream Medien eine bürgerliche Berichterstattung hat die allen Linken Ideen verteufelt.
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    • Wetziker 15.09.2014 20:30
      Highlight In welchen Medien holst du denn die "objektive" Berichterstattung?
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    • Fly Boy Tschoko 15.09.2014 22:17
      Highlight Aus der Weltwoche natürlich.
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  • Gelöschter Benutzer 15.09.2014 17:14
    Highlight Schon lustig oder soll ich es eher traurig nennen? Wenn die AfD in drei Bundesländern, in denen der Anteil rechter Wähler vergleichsweise hoch ist, um die 10% der Wählerstimmen bekommt, befürchtet man in der Schweiz, dass einen der zweite Weltkrieg einholt. Wenn in der Schweiz Parteien mit ähnlicher bzw. noch einer Gesinnung weiter rechts davon um die 30% der Wählerstimmen erhalten und bei rassistischen Volksinitiativen gar Mehrheiten hinter sich bringen, dann nennt man das "bürgerlich" und möchte Verständnis aufbringen. Irgendwie eklig.
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    • saukaibli 15.09.2014 18:21
      Highlight Danke für deinen Kommentar, sonst hätte ich das alles selber schreiben müssen. Stimme dir zu 100% zu.
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    • Romeo 15.09.2014 18:40
      Highlight Lächerlich auch.
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    • blueberry muffin 16.09.2014 00:11
      Highlight Ist schon witzig, die AfD sind Nazis, dabei fahren sie SVP Linie. Und die SVP darf man ja nicht als Nazis bezeichnen. Dabei ist ihr Führer doch sogar Deutscher Secondo..
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    • Romeo 16.09.2014 10:25
      Highlight Blueberry Muffin. Wow. Kurz und bündig. Like :)
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    • Gelöschter Benutzer 16.09.2014 13:51
      Highlight @blueberry muffin, Urschweizer ? Du hast wohl schon am rütli damals die billetkontrolle gefuehrt.
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