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Germanwings-Co-Pilot war wegen Suizidgefahr in Behandlung



epa04686586 State prosecutor Christoph Kumpa speaks to journalists in front of the public prosecutor's office in Duesseldorf, Germany, 30 March 2015. Germanwings co-pilot Andreas Lubitz was treated for suicidal thoughts before acquiring his pilots license, a German prosecutor says in Dusseldorf, adding that no evidence has been found that he was physically ill on the day of the crash.  EPA/ROLF VENNENBERND

Bild: EPA/DPA

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf äusserte sich am Montag zu den Ermittlungen im Fall des Germanwings-Absturzes. In einer Presseerklärung gab Oberstaatsawalt Ralf Herrenbrück Auskunft über den aktuellen Stand der Untersuchung. 

Demnach hat die Staatsanwaltschaft Hinweise darauf gefunden, dass der Co-Pilot vor mehreren Jahren als suizidgefährdet gegolten hat. So habe Andreas Lubitz vor Abschluss seiner Ausbildung als Pilot psychotherapeutische Behandlung in Anspruch genommen. Wortwörtlich sei der Co-Pilot «über einen längeren Zeitraum mit vermerkter Suizidalität in psychotherapeutischer Behandlung» gewesen. 

Der Absturz von Germanwings 4U9525 in Frankreich

In der Folge habe sich Andreas Lubitz mehrere Mal krank schreiben lassen, ohne dass dabei eine Selbstmordgefährdung festgestellt worden sei.

Nach wie vor ist die Ursache für den Absturz des Airbus A320 noch nicht restlos aufgeklärt. Zwar deuten die Auswertungen des Stimmenrekorders darauf hin, dass der Co-Pilot die Maschine bewusst zum Absturz gebracht hat. Welches Motiv der Co-Pilot hatte, ist indes unklar. Auch die neusten Erkenntnisse lassen laut Staatsanwaltschaft keine endgültigen Schlüsse zu. Belegbare Hinweise auf eine Ankündigung oder ein Bekenntnis einer solchen Tat liegen laut Staatsanwaltschaft nicht vor.

Am Freitag wurde bekannt, dass der Co-Pilot höchstwahrscheinlich an Depressionen litt und am Tag des Absturzes krankgeschrieben war. 

Die Ermittler erhoffen sich von der zweiten Blackbox, dem Flugdatenschreiber, weitere Anhaltspunkte. Der Datenschreiber wurde bislang nicht gefunden. Möglicherweise wurde er beim Aufprall zerstört. (wst/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • amore 30.03.2015 19:04
    Highlight Highlight Einfach mal abwarten und Ruhe bewahren. Aber klären und aufklären. Und zwar unabhängig. Ob das F und D können? Sie sind ja quasi auch Eigentümer von Airbus. Ob der Bilbao - München Effekt hier auch eine Rolle spielte, weiss noch niemand. Interessant ist ja dann erst, wenn Boeing den hoffentlich noch auffindbaren Datenschreiber auswerten kann.
    Wenn alle Indizien betreffend dem Co-Piloten stimmen, hätte er niemals eine ATPL erhalten dürfen.
  • Miautsch 30.03.2015 18:31
    Highlight Highlight ich weiss nicht, mit welchem 'interesse der oeffentlichkeit' man die veroeffentlichung des namens des co-piloten rechtfertigen will. es bringt rein gar nichts, ausser (noch mehr) schmerz. zudem wuerde ich lieber mehr ueber den piloten wissen, da er anscheinend alles probiert hat, um die menschen zu retten. will mich diesbezueglich jedoch nicht in spekulationen verheddern.
  • flyingdutch18 30.03.2015 18:22
    Highlight Highlight Die Indizien sind so erdrückend und die Vorwürfe des Staatsanwalts so ungeheuerlich, dass die Tat des Kopiloten für mich feststeht. Folgende Fragen drängen sich dennoch auf: 1) Warum braucht es dieses Verbrechen, dass die Fluggesellschaften den Piloten ab sofort verbieten, allein im Panzer-Cockpit zu bleiben, wenn die USA diese Regel schon lange kennen? Hat niemand die Berechtigung der US-Regel erkannt, um Amokläufe zu erschweren? 2) Falls der Datenrekorder, weil durch die Wucht des Aufpralls pulverisiert, unauffindbar bleibt, muss die Unversehrtheit des Stimmenrekorders als reiner Zufall betrachtet werden. Ohne diesen Zufall hätte der Crash also nie aufgeklärt werden können. Ist es - auch nach MH370 - nicht höchste Zeit, dass die Flugzeuge ihre Daten live streamen, wenn schon jeder Passagier häufig während des Flugs online gehen kann?
  • Robert K. 30.03.2015 17:46
    Highlight Highlight Sherlock Holmes: "It is a capital mistake to theorise before you have all the evidence".
    Diese Live-Updates sind unnötig, ärgerlich und für die Angehörigen zusätzlich belastend.
    Es ist Zeit diese Berichterstattung abzuschliessen und zu warten, bis die Ermittlungen endgültige Ergebnisse liefern (sofern dies möglich ist).
  • la le 30.03.2015 16:01
    Highlight Highlight @federico

    Danke, endlich jemand der nicht an all dem scheiss glaubt! :)
  • rundumeli 30.03.2015 15:59
    Highlight Highlight bin mal gespannt , wann sich watson auf die spekulationen einlässt , ob seine freundin schwanger war und ob sie ihn kurz vorher verlassen ... good luck, hansi ...
  • Adonis 30.03.2015 15:41
    Highlight Highlight Jetzt hört endlich auf! Da wird man ja verrückt!! Es ist unglaublich, dass heutzutage niemand mehr Zeit haben will und etwas er-warten/ab-warten kann. Der Unfall ist so hoch komplex, mit Mensch und Maschine verbunden, dass man WARTEN muss. Vielleicht wird die andere Blackbox gar nie gefunden...., was dann? Was ich mich Frage: Wieso ist es bei den heutigen Metalltechniken nicht möglich eine Box zu bauen, welche einen solchen Absturz übersteht und wieso gibt die Box nur Alarmzeichen, wenn sie unter Wasser ist?? Wurde heute im NTV erzählt.
  • Skianto 30.03.2015 15:33
    Highlight Highlight Einfach sonderbar was hier läuft. Und die Mainstreampresse ist weiterhin unkritisch und glaubt an die aufgetischten Spekulationen. Die Daten aus dem Voice Rekoder sind gefälscht. Man geht auf den Mond, ist aber nicht in der Lage Daten in real time über Sateliten von Bord eines Flz. zu übertragen. Die NSA überwacht doch alles....
    Schall und Rauch...
    • Lezzelentius 30.03.2015 16:02
      Highlight Highlight Fall für Galileo Mystery
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    • Romeo 30.03.2015 17:53
      Highlight Highlight Man sieht hier klar die Schafe, die nichts hinterfragen, blöcken und den vorgesetzten Frass fressen, ohne mit der Wimper zu zucken. Gerade deshalb frage ich mich auch, was das wohl für unsere Domokratie bedeuten mag.
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    • Michèle Seiler 30.03.2015 19:02
      Highlight Highlight Wie wahr, wie wahr, Romeo. Ich hatte bisher nicht viel für Verschwörungstheorien übrig und tendiere auch jetzt nicht dazu, daran zu glauben, allerdings habe ich inzwischen den Eindruck, dass gewisse Leute ebenso fanatisch daran glauben, dass NIE jemand einen Fehler begeht oder ihnen sogar die Unwahrheit sagt, wie andere glauben, von (fast) allen belogen zu werden.

      Ich habe schon die Erfahrung gemacht, dass man angefeindet wird, nur, weil man Fragen stellt. Das finde ich auch nicht gut.
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