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«Ihr seid alle ausgeladen» – das ist die wohl ehrlichste Todesanzeige

Hubert Martini bezeichnet sich selbst als «offen, ehrlich und nachtragend». Und genauso hat er seine eigene Todesanzeige verfasst. Hier ist sie im Original.

01.07.16, 08:44 02.07.16, 10:27

Veröffentlicht wurde sie auf dem deutschen Todesanzeigen-Portal Trauer.de. Die Anzeige ist so ehrlich, dass sie sich derzeit rasend schnell im Internet verbreitet. Hubert Martini ist am Freitag vor einer Woche gestorben und wird am Samstag verabschiedet. (leo)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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34
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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Allblacks 03.07.2016 18:04
    Highlight Hä, verstehe ich jetzt nicht so ganz, was daran feige sein sollt, die Menschen auszuladen die einem eh gestohlen bleiben können ???
    21 2 Melden
  • lena1986 01.07.2016 22:37
    Highlight Ich finde er hätte nicht so feige Nachtreten dürfen. Ansonsten sehr aufrichtig und auch schön geschrieben.
    12 74 Melden
    • EvilBetty 01.07.2016 23:38
      Highlight Weil?
      35 4 Melden
  • Judge Dredd 01.07.2016 16:51
    Highlight Er hat natürlich das Recht sich ehrlich und direkt zu äussern! Dieses Recht hat jeder und wer will soll davon Gebrauch machen.
    Was ich tragisch finde ist, dass er 55 Jahre zeit hatte um Freunde zu finden und dann doch nur so wenige gefunden hat. Meine lieben Mitmenschen, Freundschaft ist keine Einbahnstrasse! Jeder der glaubt, um ihn herum seien nur Ar***löcher, haltet euch mal den Spiegel vor. Meine Erfahrung zeigt, wer mit offenem Herzen durch die Welt geht, bekommt viel zurück. Es kann ja nicht sein, das all die Leute um einen herum so schlechte Meschen sind. Wer (Freunde) sucht der findet
    50 154 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.07.2016 17:12
      Highlight Er hatte wie es scheint einige wenige Freunde, die er hier auch namentlich erwähnt hat.

      Warum braucht ein Mensch viele Freunde??

      Was spielt die Anzahl für eine Rolle?
      229 1 Melden
    • Matrixx 01.07.2016 17:12
      Highlight Wer mit wenigen Freunden glücklich ist, dem sei dies erlaubt. Nur weil man wenige Freunde hat, muss man nicht unglücklich oder ein A... sein. Man liest sich die Freunde aus und ist glücklich.
      149 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.07.2016 17:24
      Highlight Stimmer dir grösstenteils zu,jedoch gibt es leider zu viele falsche Freunde.. Darum lieber weniger dafür richtige ;)
      92 0 Melden
    • exeswiss 01.07.2016 19:01
      Highlight @judge dredd echte freunde sieht man erst wenn's einem schlecht geht...
      61 1 Melden
    • Marv 02.07.2016 00:17
      Highlight Lieber fünf Goldstück als hundert Steine ;)
      39 0 Melden
    • azoui 02.07.2016 00:34
      Highlight Judge, das echte Leben ist nicht Facebook. Bei FB zählt, je mehr Freunde, desdo hipp. Im wirklichen Leben zählen jedoch nur die echten Freunde. Davon gibts nur wenige. Wieviele (wenig) das sind, merk man erst, wenns einem dreckig geht.
      Ich selber habe im meinen 55 jahren auch nur wenige Freunde. Darauf bin ich stolz.
      30 1 Melden
    • Realcath 02.07.2016 01:16
      Highlight Lieber "nur" eine handvoll gute Freunde, und nicht hunderte von "Freunden", die einem sitzen lassen, sobald es hart auf hart kommt.
      26 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.07.2016 16:45
    Highlight Ehrlich Martini - nach deinen Worten war ich gerührt UND geschüttelt!
    59 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.07.2016 16:43
    Highlight "Ich nehm' noch einen Martini" hat sich Hubert gesagt und gleich seine Todesanzeige selbst geschrieben. Er behielt das Szepter bis am Schluss in der Hand. Ich finds stark und mutig. So war er. Er wollte keine verlogene, religiöse Lobhudelei à la "Traurig müssen wir Abschied nehmen..." dabei warten die Geschwister wie die Hyänen auf die Erbschaft. R.I.P. lieber Martini - du wirst deine "Katze" Wiedersehen!
    53 3 Melden
    • Maon 02.07.2016 10:12
      Highlight Glaubt er als Atheist kaum...
      16 2 Melden
  • Mia_san_mia 01.07.2016 15:49
    Highlight Ich weiss nicht was daran so toll sein soll...
    37 99 Melden
  • Talli 01.07.2016 14:27
    Highlight Er tut mir leid, da er anscheinend mit jede menge frust und ungeklärten familienangelegenheiten abtreten muss. Auch finde ich das ganze doch recht selbstdarstellererisch. Wenn man tod ist, ist es einem egal was die andern denken, gerade als atheist. Wichtig ist auf die wünsche der hinterbliebenen einzugehen, denn diese leben mit dem tod ihrer lieben, denen ist es nicht egal. Die haltung dieses herrn passt in die heutige, ich ich ich, individuell individuell, bis in den tod. Komisch das dies hier so einseitig gehypet wird
    82 120 Melden
    • Shin Kami 01.07.2016 14:46
      Highlight Es ist aber seine Entscheidung zu sagen, er verzeiht niemandem und die muss man anerkennen und akzeptieren.
      103 6 Melden
    • lilas 01.07.2016 15:15
      Highlight Warum ist es einem gerade als Atheisten egal was die anderen denken wenn er tot ist? Kann dem Gedankengang nicht folgen.
      Es soll jedem frei stehen sich so zu verabschieden wie er möchte.
      Wenn Sie ein Fest feiern dann laden Sie ja auch nur die Menschen ein mit denen Sie feiern möchten, als Toter kann man ja dann schlecht die ungeladenen Gäste rausschmeissen, darum besser vorher ausladen!
      94 8 Melden
    • wiisi 01.07.2016 15:43
      Highlight ...ok, vielleicht ein Selbstdarsteller. Aber immerhin hat er nichts "schöngeredet". Irgendwie ehrlich. Für mich kein Frustrierter.
      "Lilien, ohne starken Duft" 😂, Hammer!!
      74 0 Melden
    • Maon 01.07.2016 16:34
      Highlight Ich will auch keine christliche abschiedsfeier, sondern eine religionslose und verstehe ihn. Das ganze "Trauerschwarz", die scheiss kränze, all die blöden kreuze und all das traurigsein... Die menschen sollen leiber ein farbenfrohes fest feiern.
      49 9 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 03.07.2016 12:49
      Highlight Talli: Und du trägst einen grossen Sack Einbildung mit dir rum:

      Ohne ihn oder seine Familie zu kennen, weisst du, dass er gefrustet ist und die Probleme nur wegen ihm nicht geklärt wurden und du verurteilst ihn deswegen

      Du sagst, dass Atheisten egal sein soll was andere denken, bevor sie sterben, sie sich aber um die Wünsche der Anderen kümmern sollen. Dass der Herr dies umgekehrt gemacht hat, verurteilst du auch ohne Skrupel.

      Alles in allem scheinst du festgefahren in deiner Welt und leider verurteilst du alles andere ohne es verstehen zu wollen.
      6 3 Melden
    • Talli 03.07.2016 16:41
      Highlight Natürlich liegen seine 5 (5!) geschwister falsch.....
      Es erstaunt mich immer wieder wie vehement das recht egoistisch und unbedacht zu sein verteidigt wird.
      Im übrigen denke ich das dein kommentar einiges mehr über dich aussagt als das es mich bewertet.
      4 8 Melden
    • Talli 03.07.2016 17:08
      Highlight Und noch zu meinem gedankengang. Ein gläubiger mensch, welcher ans jenseits glaubt, wird sich vorstellen er schaue vom himmel herab auf seine beerdigung. Ein atheist nimmt an das nach dem tode nichts ist, keine gefühle ect, man ist einfach nicht mehr da und dies ist egal weil man ja auch nichts mehr fühlt wenn man weg ist. Also warum diktiert jemand der glaubt nach dem tode komme nichts, die bedingungen seiner beerdigung? Um jemanden zu dissen?
      Im grossen und ganzen eine egoistische, narzistische handlung vom lieben martin
      3 12 Melden
  • Rittiner Gomez (1) 01.07.2016 14:02
    Highlight irgendwie widersprüchlich aber erfrischend.
    14 34 Melden
  • Shin Kami 01.07.2016 13:30
    Highlight Ehrlich und direkt. Super. Ich hoffe die Beerdigung wurde dann auch nach seinem Willen umgesetzt.
    52 8 Melden
  • Thomas Percy 01.07.2016 11:23
    Highlight Episch der Mann. Das ist mal ein Abgang (y)
    149 11 Melden
  • HolzöpfelundZipfelchappe 01.07.2016 11:05
    Highlight Naja ich weiss nicht, ob ich auf den hype Zug aufspringen soll. Heisst es nicht : Nach dem Tod hört jede Feindschaft auf?
    57 29 Melden
    • Asmodeus 01.07.2016 12:57
      Highlight Zumindest einseitig
      81 1 Melden
    • allesklar 01.07.2016 16:40
      Highlight meisten nur, damit die hinterbliebenen kein schlechtes gewissen haben müssen
      25 0 Melden
  • Ylene 01.07.2016 09:48
    Highlight Hart, aber herzlich!!! Beim Kater-Katzen-Satz habe ich plötzlich was ins Auge gekriegt... 😢
    188 6 Melden
    • Kloddz 01.07.2016 11:05
      Highlight Hier wurde es auch auf einmal ganz staubig, komisch.
      66 2 Melden
    • Elexys Vi 01.07.2016 11:15
      Highlight Ja, immer diese Ninjas die Zwiebeln schneiden :(
      So sieht Liebe aus!
      94 2 Melden
  • Toerpe Zwerg 01.07.2016 09:24
    Highlight "Die anderen 5 Kinder meiner Eltern" - zack.
    299 1 Melden
    • pamayer 01.07.2016 13:44
      Highlight Die werden wohl genau wissen, warum.
      57 3 Melden

20 lustige Beispiele dafür, dass Lügen auch im Internet kurze Beine haben

Fake News, Selbstdarsteller und Blender gehören einfach zum 21. Jahrhundert. Anstatt klagend über diesen Umstand zu lamentieren, kann man sich auch einen Spass draus machen und die digitalen Pinocchios unserer Zeit blossstellen.

Und ja, der Fall ist klar: Auch wir wissen nicht, wie viele der oben genannten Beispiele sich tatsächlich so zugetragen haben. Ob nun Widerspruch in sich oder einfach ein selbstironischer Augenzwinker – wer weiss das schon!

(jdk)

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