Deutschland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Persönlicher Streit mit Botschaft

Selbstverbrennung vor der libyschen Botschaft in Berlin

Vor einer Botschaft in Berlin hat sich ein Mensch selbst entzündet. Das meldet die Polizei in der deutschen Hauptstadt.

11.07.14, 12:10 11.07.14, 16:13

Ein Artikel von

Vor der libyschen Botschaft in Berlin hat sich ein Mann selbst angezündet. Das meldete die Berliner Polizei. Demnach übergoss sich der Mann mit brennbarer Flüssigkeit und steckte sich anschliessend selbst in Flammen. Auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE hiess es aus der Botschaft, man könne zu dem Vorfall keine Auskunft geben.

Der Mann ist nach Angaben der Polizei etwa 25 Jahre alt und erlitt schwere Verbrennungen, obwohl Sicherheitsmitarbeiter ihn offenbar schnell löschen konnten.

Nach ersten Erkenntnissen stellte der Mann keine politischen Forderungen, sondern lag im Streit mit der Botschaft, wie ein Polizeisprecher sagte. Dabei sei es um Versorgungsansprüche für Kriegsverletzte gegangen, hiess es weiter.

Der Mann sei am Vormittag mit einem Kanister zu der Botschaft gekommen. Als Wachleute ihn ansprachen, habe er sich die Flüssigkeit übergeschüttet. Er wurde am Mittag noch vor Ort in einem Hubschrauber versorgt und sollte dann in ein Krankenhaus geflogen werden.

Zunächst hatte die Nachrichtenagentur Reuters gemeldet, der Vorfall habe sich vor der israelischen Botschaft ereignet. Über die Identität der betreffenden Person ist bislang nichts bekannt.

(kes)



Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wie man es schafft, mit Mitte 40 nie mehr arbeiten zu müssen: Dieser Mann weiss es

Davon träumen wir alle: Lars Hattwig ist 47 Jahre alt – und braucht nie wieder einen Job. Doch ganz so einfach ist das nicht.

Für sein Ziel hat Lars Hattwig mit dem Rauchen aufgehört, ist weder verreist noch mit Freunden ausgegangen. In seiner Wohnung brannte nur eine Glühbirne und Besuch musste darauf achten, die Toilettenspülung möglichst kurz zu drücken.

Klingt hart, doch dank der Sparmassnahmen ist Hattwig längst nicht mehr auf seinen Lohn angewiesen. Vor drei Jahren hat er seine Festanstellung deshalb aufgegeben.

Dafür hat der Berliner mehrere Jahre freiwillig auf vieles verzichtet. Leute mit diesem …

Artikel lesen