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Polizisten kontrollieren einen Passanten beim Bahnhof in Köln.
Bild: EPA DPA

Zahl der Anzeigen in Köln steigt rasant auf über 500 

Die Zahl der Strafanzeigen nach der Kölner Silvesternacht steigt und steigt. Mittlerweile wurden der Polizei 516 Fälle von Übergriffen berichtet. In Gütersloh nahmen Beamte einen weiteren Verdächtigen fest, er sass bereits mehrfach in Haft.

10.01.16, 17:34 11.01.16, 14:43

Ein Artikel von

Wegen der Ereignisse in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof liegen mittlerweile 516 Strafanzeigen vor. Das teilte die Polizei am Sonntag mit und erhöhte ihre Angaben damit in kurzer Zeit zum wiederholten Mal deutlich. Noch am Samstag waren 379 Anzeigen verzeichnet worden, davor 170.

Zudem meldete die Polizei eine weitere Festnahme. In Gütersloh nahmen Kölner Beamte demnach am Samstagabend einen 19-jährigen Marokkaner fest. Er sei mit einem Handy in Zusammenhang gebracht worden, das einer 23-Jährigen in der Silvesternacht entwendete wurde.

Der Festgenommene sei «seit Januar 2013 mehrfach wegen unterschiedlicher Delikte in Erscheinung getreten», teilte die Polizei mit. Er habe deshalb bereits Haftstrafen verbüsst. Am Sonntag soll der Mann dem Haftrichter vorgeführt werden.

Zusätzlich zu bereits erfolgten Festnahmen liegen der Ermittlungsgruppe «Neujahr» nach eigenen Angaben bislang Hinweise auf 19 namentlich bekannte Verdächtige vor. Um ihnen konkrete Straftaten nachzuweisen, würden derzeit noch Videos analysiert und Aussagen von Geschädigten und Zeugen ausgewertet.

dab

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    Alle Leser-Kommentare
  • The Writer Formerly Known as Peter 10.01.2016 22:37
    Highlight Ein Artikel der unter die Haut geht. Fazit, die Behörden haben es schon vor der Stunde Null an gewusst:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article150832665/Drei-Stunden-in-der-Angstzone-Eine-Rekonstruktion.html

    Jetzt wird es Zeit, dass sich einige Gedanken machen, wie es weitergehen soll. Härtere Gesetze die in Kürze wieder aufgeweicht sind, werden nicht helfen. Das sich mehr als 1 Million Menschen, davon 70% Männer im heiratsfähigen Alter, in unsere Gesellschaft integrieren lässt, ist einfach nur kriminell naiv! Wer sowas glaubt, ist ein Stimmenfänger für die rechten Parteien.
    19 13 Melden
    • koks 11.01.2016 00:19
      Highlight danke für diesen link.
      wenn man sich überlegt, dass die anweisung des runterspielens von ganz oben in köln gekommen ist, kann man sich mal vorstellen, wie die politik in dieser stadt mit integration/parallelgesellschaften etc umgeht. mit solcher politik bläst man natürlich wind in die segel von pegida und co.
      kein wunder gibt diese stadt auch den anteil der muslime nicht bekannt. siehe screenshot. es muss die presse mitteilen, wieviel es ungefähr sind "In Köln leben nach Presseberichten derzeit rund 120.000 Muslime (vorwiegend Einwanderer) und es gibt insgesamt etwa 45 Moscheen."
      6 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.01.2016 22:33
    Highlight Liebe Watson Redaktion: kann der Spiegel bestätigen, dass wirklich alle 517 Anzeigen im Zusammenhang mit den Nordafrikanern und Arabern rund um den Kölner Bahnhof stehen? Ich vermute, dass hier gerade ein Gemisch entsteht. Und sollte dies sein, wäre es
    a) vermutlich absichtlich gemacht worden um Klicks zu generieren
    b) schäbig, da man ja noch Profit aus einer solchen Schweinerei (dem auch so schon üblen Verbrechen) zieht.

    Also schön wäre, wenn der Spiegel das 100% versichern kann, dass dem nicht so ist.
    7 19 Melden
    • Andi Amo 10.01.2016 22:46
      Highlight @D00A
      Meine Güte, schon wieder jemand, der relativieren muss!

      Was spielt es denn für eine Rolle, ob die Taten rund um den Bahnhof oder vielleicht in der S-Bahn oder der Innenstadt passiert ist? Macht es einen Übergriff weniger schlimm, wenn er nicht an diesem Ort von dieser Horde passierte, sondern 500 Meter weiter?

      Es ist so oder so einfach eine verdammte Sauerei!
      6 0 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 10.01.2016 22:58
      Highlight Glaubst es immer noch nicht? Was muss dann noch geschehen, dass du die Augen aufmachst? Ich rate dir einmal den Welt Artikel zu lesen. Es kann nicht sein, was nicht sein darf...
      5 0 Melden
    • JKF 11.01.2016 07:40
      Highlight Deine Befürchtung ist meiner Meinung nach nicht ganz unberechtigt. Die Artikel umschreiben zwar umfassend die Zahl der Anzeigen, aber nur teilweise wird festgehalten, welche Zahl der Anzeigen wegen sexueller Belästigung aufgegeben wurden. Diese Zahl ist immer noch massiv zu gross (Gestern ARD ca. 325) und eine Aufklärung ist wichtig, aber sie vermittelt auch ein konkreteres Gesamtbild.
      3 0 Melden
  • Andi Amo 10.01.2016 22:15
    Highlight Die Wahrheit über viele nordafrikanische und arabische Zuwanderer kommt mehr und mehr ans Licht. Aber man wollte davon ja lange möglichst nichts wissen - was nicht sein durfte, sollte nicht sein. Die Polizei hat auch schon lange vor den wachsenden Parallelgesellschaften gewarnt, aber man wollte die Zeichen ja nicht wahrhaben. Wieso auch auf die hören, die tagtäglich mit den wirklichen Problemen da draussen zu tun haben...?
    19 14 Melden
  • kliby 10.01.2016 18:16
    Highlight ich wette, dass nicht 5% dieser fälle aufgeklärt oder bestraft werden. dafür hat die deutsche regierung jetzt ein verschärftes sexualstrafrecht angekündigt (weil die wirkliche gefahr droht ja von 40mio einheimischen männern, und nicht ein paar flüchtlingen). damit sowas uns in der schweiz nicht passiert, hilft die annahme der ausschaffungsinitiative.
    49 31 Melden
    • River 10.01.2016 19:39
      Highlight Jo das ist super! Die Ausländer raus, denn nur echte schweizer Männer sollen unsere Frauen ungestraft begrapschen dürfen.💗
      26 38 Melden
    • JKF 10.01.2016 20:15
      Highlight Ähm kliby die Ausschaffungsinitiative wurde bereits angenommen. So by the way..
      Hast aber mit deinem Post nicht ganz Unrecht, aber gleichzeitig irritiert es mich ein wenig, dass die Zahl plötzlich so massiv steigt. Normalerweise ist die Zahl der Anzeigen innerhalb der ersten 5 Tage nach Delikten wesentlich höher als danach.
      13 8 Melden
    • JKF 10.01.2016 21:04
      Highlight Zudem verstehe ich nicht ganz, wie die Ausschaffungsinitiative helfen soll solche Taten zu verhindern. Sie greift ja erst, wenn ein Delikt bereits geschehen ist und verhindert es ja nicht.
      21 11 Melden
    • poga 10.01.2016 21:18
      Highlight @jfk ich hoffe der Grund dafür ist, dass solche Vorkomnisse jetzt lückenlos angezeigt werden.
      4 1 Melden
    • Andi Amo 10.01.2016 22:23
      Highlight @JKF
      Ein überproportional grosser Teil der Straftaten in der CH wird von Ausländern verübt. Tatsächlich ist es ein rel. kleiner Anteil der Ausländer, der immer wieder straffällig wird, dabei aber ein schlechtes Licht auf alle wirft! Würden diese paar Tausend verhaltensauffälligen endlich konsequent ausgeschafft, gäbe es endlich mal "Ruhe im Karton". Zudem wäre es längst fälliges starkes Signal an alle anderen; Wer sich so daneben aufführt, hat sein Gastrecht verspielt und fliegt raus! Aber dazu müssten endlich ein mal ein paar drakonische Strafen gesprochen werden. Das würde sich rumsprechen.
      15 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.01.2016 22:41
      Highlight Die DSI geht entschieden zu weit! Irgendwer auszuschaffen, weil er z.B. 2 x beim Kiffen erwischt wurde ist masslos übertrieben und unfair.
      19 11 Melden
    • FrancoL 11.01.2016 00:08
      Highlight @alle; Die DSI bewirkt nun mal nichts.
      Sie bindet Kräfte (Behörden, Gerichten und Polizei) für die überproportionale Bestrafung von Bagatelldelikten und bringt uns bei den renitenten Täterschaft schweren Straftaten nicht weiter als die ASI.
      Die Ausschaffung muss konsequenter angepackt und dort wo es möglich ist durchgezogen werden. Damit sage ich was viele nicht hören wollen "DORT WO ES MöGLICH IST", denn nicht alle Ausschaffungen sind machbar. Dazu gab es ja bei Watson bereits genügend Artikel.
      Ob die drakonischen Strafen bei diesem Täterbild greifen wage ich zudem zu bezweifeln.
      2 4 Melden
    • Zuagroasta 11.01.2016 00:26
      Highlight Andi, vor ein paar Monaten hatten wir hier schon mal diese Diskussion und es ist mitnichten herausgekommen,
      dass Ausländer überproportional die meisten Verbrechen in der CH begehen. Ausser bei dem Verstoss gegen das Ausländergesetz, was recht logisch ist.
      Ansonsten hält es sich ungefähr die Waage.
      Je nach Verbrechen schlägt das Pendel, mal zur einen, mal zur anderen Seite aus.
      Screenshot-Quelle: vimentis.ch
      Bei admin.ch kannst du noch mehr Informationen zu diesem Thema einsehen.

      1 2 Melden
    • JKF 11.01.2016 07:34
      Highlight @poga: Eigentlich sollte ja die Anzahl Fälle die Qualität der Ermittlungen nicht beeinflussen. Wird aber trotzdem der Fall sein und eine lückenlose Aufklärung ist auch notwendig.

      @AndiAmo: Ich gebe dir grundsätzlich Recht. Einer konsequenten Ausschaffung von straffälligen Ausländer kann ich zustimmen. Ich glaube aber, dass die DSI die Grenze zu tief ansetzt, zudem habe ich Mühe mit der Ausschaffung von Secondos und der fehlenden Härtefallklausel. Dies untergräbt unser rechtstaatlichliches System und den Verhältnismässigkeitsgrundsatz..
      4 0 Melden
    • poga 11.01.2016 09:11
      Highlight @jfk mir geht es auch darum, dass die Dunkelziffer massiv kleiner wird. Auch bei Übergriffen durch Einheimische. So müssen wir hier darüber diskutieren ob das bei den einheimischen genauso ist. Nur weiss es niemand.
      Anderes Thema: Jemand hat geschrieben dass kriminelle Akte nicht überpropotional von Ausländer begangen werden. Vor 2 Tagen gab es einen Artikel, der ufzeigte, dasd bei schweren Gewalt-Sexualdelikten Ausländer tatsächlich eine viel höhere Quote aufweisen. Bei kleineren Delikten ist der Ausschlag nicht so hoch.
      4 0 Melden
    • JKF 11.01.2016 09:27
      Highlight @Poga: Gebe ich dir vollkommen Recht. Ich wollte mit meinem Post nur meinen Ansicht äussern, dass die Zahl enorm ansteigt und es auch Leute gibt die solche Sachen erfinden (ca. 5% aller Strafanzeigen sind laut Zürcher Polizei erfunden bzw. ohne Grundlage), wenn eine gesellschaftliche Dynamik entsteht. Aber genau weil es eine Reaktion braucht, muss eine Aufklärung der Nacht geschehen und wenn möglich alle Fälle untersucht werden, egal ob "Einheimischer" oder "Ausländer" als Täter in Frage kommt.

      Ich glaube der User hat dies auf alle Delikte bezogen und nicht spezifisch auf Sexualverbrechen.
      1 0 Melden

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