Deutschland
epa04248533 Rescue forces arrive at the entrance to Riesending cave at Untersberg mountain near Marktschellenberg, Germany, 10 June 2014. The condition of a spelunker trapped with injuries since the weekend at a depth of 1,000 metres in a southern German cave is better than previously feared, according to rescue officials. The injured man, a 52-year-old professional cave explorer, who was caught in an underground rockslide in the early hours  early 08 June, has been trapped since in the Riesending cave near the southern German city of Berchtesgaden at a depth of about 1,000 metres. The Riesending cave is considered complicated for spelunkers to navigate because it consists of giant shafts, big halls, narrow squeezes and underground lakes, all of which must be crossed by climbers. It is Germany's deepest cave, with a 19.2-kilometre-long network of paths extending 1,148 metres below ground. It was discovered in 1995 during surveying work.  EPA/TOBIAS HASE

Bild: EPA/DPA

Höhlenunglück

Höhlendrama in Bayern: Arzt hat verletzten Forscher fast erreicht

11.06.14, 07:38 11.06.14, 08:28

Der in Deutschland verunglückte Höhlenforscher, der schwer verletzt in rund 1000 Meter Tiefe liegt, kann voraussichtlich bald untersucht werden. Im Laufe des Mittwochvormittags soll ein Arzt beim Verletzten eintreffen, wie der stellvertretende Chef der Bergwacht Bayern, Stefan Schneider, mitteilte.

Der Mediziner war am Dienstag gemeinsam mit drei Schweizer Höhlenrettern in die Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden aufgebrochen.

Schneider sagte, die ärztliche Untersuchung des Forschers sei ein «Meilenstein» im Verlauf der Rettungsarbeiten. Nach der Untersuchung sei möglicherweise klarer, wann und wie der Aufstieg mit dem Verletzten in Angriff genommen werden könne. Momentan scheint der Zustand des Mannes unverändert stabil zu sein.

Unterdessen sind zwei Helferteams aus Italien in die Höhle eingestiegen, um die Schächte für den Aufstieg der Retter vorzubereiten. Dabei werden Ausbaumassnahmen ergriffen und beispielsweise weitere Seile angebracht. Ein drittes Team ist am Mittwochmorgen mit einem weiteren Arzt in die Höhle aufgebrochen.

Der 52-jährige Verletzte harrt seit Tagen in der tiefsten und längsten Höhle Deutschlands aus. Er war am frühen Sonntag mit zwei Begleitern in rund 1000 Metern Tiefe unterwegs, als es zu einem Steinschlag kam. Dabei wurde er am Kopf schwer verletzt. (dpa/sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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