Angriff auf Paris
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Anonymous' Botschaft an die Bürger dieser Welt. (Handy-Nutzer können das Bild durch Antippen vergrössern.) 
bild: via thenextweb

Anonymous enttarnt IS-Aktivisten in Europa, die Terroristen rekrutieren sollen

Seit den Anschlägen von Paris macht das Hacker-Kollektiv verstärkt Jagd auf IS-Aktivisten. Nun behaupten die Hacker, man habe die Wohnadressen von Dschihadisten in Europa veröffentlicht, die IS-Terroristen rekrutieren.



«Am Freitag, den 13. November wurde unsere Heimat Frankreich in Paris durch mehrere terroristische Angriffe zwei Stunden lang attackiert – ihr, der Islamische Staat, habt euch dazu bekannt. Diese Angriffe können nicht ungestraft bleiben. Deshalb werden euch Aktivisten von Anonymous aus aller Welt zur Strecke bringen. Ja, euch, das Ungeziefer, das unschuldige Opfer getötet hat. Wir werden euch zur Strecke bringen, so wie wir diejenigen zur Strecke gebracht haben, die die Angriffe auf «Charlie Hebdo» ausgeführt haben. Macht euch bereit für eine massive Reaktion von Anonymous. Ihr sollt wissen, dass wir euch finden werden und niemals aufgeben. Wir werden die grösste jemals geführte Operation gegen euch durchführen. Erwartet sehr viele Cyberangriffe. Der Krieg ist erklärt, bereitet euch vor. Ihr sollt wissen, dass das französische Volk stärker als ihr ist und dass es aus dieser Schreckenstat noch stärker herauskommen wird. Anonymous spricht den Familien der Opfer sein Beileid aus. We are Anonymous. We are Legion. Wir vergeben nicht. Wir vergessen nicht. Erwartet uns.»

Anonymous Nord, 14. November 2015.
via: mobilegeeks

Am Wochenende kündigte das internationale Hacker-Kollektiv Anonymous die bislang grösste Aktion gegen den IS an – und den Worten folgen nun Taten. Die Hacker hätten Informationen veröffentlicht, welche die Wohnadressen von mutmasslichen IS-Aktivisten in Europa enthalten, schreibt der britische The Independent, der sich die veröffentlichten Listen angeschaut hat. Bei den enttarnten Personen soll es sich um IS-Aktivisten handeln, die in Europa neue Mitglieder für die Terrororganisation rekrutieren.

Die von Anonymous veröffentlichten Informationen sollen zudem weitere Details über IS-Mitglieder enthüllen. «The Independent» gibt allerdings zu bedenken, dass die Informationen bislang nicht von unabhängiger Stelle überprüft werden konnten. Anonymous ist bekannt dafür, beim Kampf gegen Feinde wenig zimperlich vorzugehen und hat in der Vergangenheit auch schon Personen an den Pranger gestellt, die nachweislich weder dem IS noch dem Ku-Klux-Klan – eine weitere Zielscheibe der Hacker – angehören. 

Nichts­des­to­trotz ist offenkundig, dass Anonymous seine unter den Namen  #OpISIS und #OpParis laufenden Anti-IS-Aktionen nach den Anschlägen in Paris intensiviert hat. Die öffentlich zugänglichen Listen mit gemeldeten, gekaperten oder bereits deaktivierten Twitter-Accounts wachsen rasant an. Der Twitter-Account CtrlSec veröffentlicht laufend aktualisierte Statistiken über bislang enttarnte IS-Profile – auf über 70'000 will man es bislang gebracht haben.

Bereits nach dem Attentat auf die Journalisten das Satiremagazins «Charlie Hebdo» hatten Hacker begonnen, extremistische Webseiten lahmzulegen oder zu übernehmen, um ihre eigenen Botschaften über die gekaperten Webseiten zu verbreiten. Nun geht die Splittergruppe Ghost Security Group gezielt gegen Social-Media-Profile auf Twitter, Facebook und YouTube vor, die dem IS nahestehen und Propaganda verbreiten. Die IS-Accounts werden von den Hacktivisten aufgestöbert, gemeldet und schliesslich von den sozialen Netzwerken gesperrt. Facebook, Google und insbesondere Twitter sind offenbar zusehends bemüht, extremistische Profile rasch zu löschen. Wie in jedem Krieg gibt es auch in diesem Cyberwar Kollateralschäden, wie das jüngste Beispiel einer Facebook-Nutzerin zeigt, die Isis Anchalee heisst und deren Profil aufgrund ihres Namens gesperrt worden ist.

Was Anonymous erreichen will

«Zu einem der führenden Köpfe in der #OpISIS getauften Aktion gehört ein Hacker mit dem Pseudonym Mikro, der seine Beweggründe wenige Tage vor den Pariser Anschlägen in einem langen Interview beziehungsweise Portrait darlegte», berichtet das deutsche Technologieportal Mobilegeeks. Zum erklärten Ziel gehöre unter anderem, «dass man mit den eigenen Operationen der Organisation ihre strategische Reichweite in den Social Networks nehmen wolle und schlicht die Kommunikationswege des Gegners störe». In einem zweiten Interview sagten andere Anonymous-Mitglieder, dass man nebst Undercover-Accounts auch geschlossene Foren und Message Boards infiltriere und so frühzeitig an entsprechendes Insiderwissen gelange.

Von Anonymous veröffentlichte Informationen über mutmassliche IS-Aktivisten sind auch für die Sicherheitsbehörden und Geheimdienste von Interesse. Trotzdem schaut man dort den Aktionen der Hacker mit gemischten Gefühlen zu. Mit den Behörden nicht abgesprochene Aktionen bergen das Risiko, dass laufende Polizeiermittlungen torpediert werden – etwa dann, wenn durch Hacker-Aktionen von den Behörden bereits überwachte IS-Konten gelöscht werden. Die Ermittler werden so schlimmstenfalls «blind und taub», da sie ihre bereits unterwanderten Informationsquellen verlieren.

Mit Videos wie dem folgenden erklärt Anonymous dem IS den Krieg.

Anonymous ist keine hierarchisch organisierte Gruppe, sondern ein weltweit aktives Hacker-Kollektiv. Die Meinungen, Motive und Beweggründe der einzelnen Hacker für bestimmte Aktionen können sich daher stark unterscheiden. In den letzten Jahren ist es Mitgliedern des Kollektivs mehrfach gelungen, die Websites von Organisationen, staatlichen Behörden oder Konzernen zu hacken.

Lesetipp: Wie eine Facebook-Gruppe mit «falschem» Namen, Flüchtlingshetze und Russland-Trolls dem Hackerkollektiv Anonymous schwer zusetzt

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    Alle Leser-Kommentare
  • patnuk 18.11.2015 17:48
    Highlight Highlight Hmm, ich weiß nicht, nach all den Skandalen der Geheimdienste, jeder überwacht jeden nur nicht die die man sollte, da hab ich mehr vertrauen in Anonymous, nur löst die Aktion kein Problem sondern ist nur eine Beihilfe, die die Geheimdienste eh nicht ernst nehmen. Aber ich bevorzuge zurzeit Anonymous als Bomben und Krieg wenn dies zu einer besseren Welt führt, aber eben, träumen ist gut, Umsetzung wäre besser.
  • BetterTrap 18.11.2015 17:40
    Highlight Highlight Übrigens, für diejenigen welche keine Zeit hatten die Twitter-Accounts anzuschauen.. Darunter sind auch mehr oder weniger bekannte Personen, wie zum Beispiel Pierre Vogel..
    Ob das also wirklich direkte IS-Anhänger sind oder nur Sympathisanten bleibt fraglich.. Unterstütze die Aktion jedoch trotzdem.
  • Skianto 18.11.2015 17:20
    Highlight Highlight https://www.facebook.com/millionmaskmarchswitzerland/posts/1003141073082449:0
    Benutzer Bild
  • elivi 18.11.2015 16:28
    Highlight Highlight ob sie damit geheimdienst oder polizei arbeit stören? könnte sein, aber ist ja nicht so als würde die polizei die gesammte social media landschaft anaylsieren so wie es wohl die hacker tun ("hust" NSA schnüffelt viel aber aber is offensichtlich mit der datenmenge überfordert ...)
  • Luca Brasi 18.11.2015 14:53
    Highlight Highlight Ich bin da skeptisch. Was ist wenn Geheimdienste Undercover-Agenten in gewisse islamistische Zellen einschleusen können, um so den Drahtziehern auf die Spur zu kommen und Anons diesen als IS-Sympathisanten an den Pranger stellen und somit monatelange Operationen zunichte machen?
    • EvilBetty 18.11.2015 15:14
      Highlight Highlight Wieso? Das macht den «Verdächtigen» doch gerade glaubwürdig in der infiltrierten Zelle?
    • Luca Brasi 18.11.2015 15:30
      Highlight Highlight Wenn Anons seine Adresse veröffentlichen und die ganze Nachbarschaft ihn als IS-Terrorist ansieht, wird er für den IS weniger interessant und kriegt dann noch ungewollten Ärger mit der Nachbarschaft.
    • EvilBetty 18.11.2015 16:16
      Highlight Highlight Guckst du dir die Liste an?
    Weitere Antworten anzeigen
  • xBLUBx 18.11.2015 13:07
    Highlight Highlight Ich frage mich, ob es sich tatsächlich immer um die/den Anonymous handelt, welche mit diesem Namen auftretten/auftritt. Beispiel: https://www.facebook.com/Anonymous.Kollektiv
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 18.11.2015 13:28
      Highlight Highlight Jeder ist Anonymous, sobald er sich so nennt. Es ist nicht eine Gruppe, sondern verschiedene, die kommen und gehen. Ob es im Hintergrund einen beständigen Kern hat? Wer weiss.
    • xBLUBx 18.11.2015 13:48
      Highlight Highlight Dann können die Absichten und Werte so verschieden sein, wie es auch Individuen gibt? Und wer sagt mir, dass da nicht auch Regierungen dahinter stecken?
    • Sir Jonathan Ive 18.11.2015 14:09
      Highlight Highlight Nein das ist nicht ganz wahr. Nicht jeder der sich so nennt ist Anonymous. Das wird oft verstanden. Jeder der die gleichen Ideale und Ziele verfolgt ist Anonymous. Das bedeutet, dass auch viele, die sich nicht so nennen, bzw. die nichts davon wissen trotzdem zu Anonymous gehören. Es gibt aber immer wieder Seiten, welche vorgeben für Anonymous zu sprechen aber andere absichten (z.B. Hetze gegen Flüchtlinge) verfolgen. Diese sind dann aber obwohl sie sich so nennen keine Anons.
      Anonymous ist eigentlich eine Ideologie oder ein Ziel um es einfach auszudrücken. Jeder der es verfolgt gehört dazu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beresina 18.11.2015 12:43
    Highlight Highlight die Kommunikationswege zu zerstören oder behindern ist sicher ein guter Anfang! Um den IS aber wirklich zu treffen sollte Anonymous sich auch gezielt auf die Finanzierung des IS konzentrieren! D.h. öffentlich machen mit Name und Adresse wer direkt oder über Umwege den IS finanziell unterstützt!.
    • Sir Jonathan Ive 18.11.2015 13:17
      Highlight Highlight Über Umwege sind wir es alle. Ein grosser Teil unseres Öls welches wir kaufen finanziert Daesh. Einerseitz durch Ölscheichs die Daesh Geld geben, andererseits weil viele Quellen sogar von ihnen selbst besetzt sind.
      Würden wir auf das Öl verzichten wären sie schnell bankrott. Aber eben solange wir Öl bei ihnen einkaufen sponsern wir alle indirekt Daesh.
    • Sir Jonathan Ive 18.11.2015 14:39
      Highlight Highlight Das kann die Tankstelle nicht bestimmen, ausser sie holt ihr Öl selber.
      Persönlich kann ich nur raten einfach so selten wie möglich überhaupt Auto zu fahren. Aber das ist auch nur ein Teil des Problems. Dann kommt noch der Plastik, der ÖV zudem ich jetzt auch den Aviationsverkehr zähle etc. Die Liste geht leider zu lange weiter.
      Den Umstieg vom Öl weg zu machen wir sich leider über Jahrzehnte ziehen oder sogar länger wenn die Thematik der Bevölkerung weiter so egal ist. Der Rechtsrutsch im Nationalrat wird diesen Vorgang auch nicht beschleunigen.
    • Skianto 18.11.2015 17:58
      Highlight Highlight Anonymous soll also die Arbeit der Geheimdienste übernehmen ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skianto 18.11.2015 12:41
    Highlight Highlight @CtrlSec macht seit Jahren Die Arbeit, welche die Geheimdienste machen müssten. Kommunikations- und Rekrutierungen stören. Gerade diese Geheimdienste sind schon lange ein Problem geworden. Sie lügen ! Kommt garantiert noch mehr von den Anons.
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