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Internet

Twitter kauft Datenlieferant Gnip – Aktie schiesst in die Höhe

16.04.14, 06:30 16.04.14, 09:08
epa04057461 (FILE) A file photo dated 08 November 2013 showing a close up of a Twitter app and a Stock market app displayed on a smartphone, in Berlin, Germany. Twitter Inc had a net loss of 511 million dollars in its first quarterly report since its initial public stock offering, the San Francisco-based company said 05 February 2014, falling further in the red than forecast. Total losses for 2013 were 645 million dollars compared to 79 million dollars in 2012, according to the fourth-quarter report. The social-media company went public on November 6, selling shares to raise at least 1.8 billion dollars to fuel continued expansion. The pace of user growth slowed, with 241 million monthly users, up 30 per cent from 185 million monthly users a year earlier. The rate of growth was 39 per cent in the previous period. Revenue more than doubled to 243 million dollars in the fourth quarter, up 116 per cent from the year-ago period.  EPA/Joerg Carstensen

Bild: EPA/DPA FILE

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat den Datenlieferanten Gnip übernommen. Den Kaufpreis gab das Unternehmen am Dienstag in San Francisco nicht bekannt. Anleger honorierten die Übernahme mit einem Kursplus von elf Prozent, dem kräftigsten Zuwachs seit dem Börsengang des Unternehmens im November.

Gnip liefert Daten aus den Archiven sozialer Medien wie Tumblr, Instagram oder Wordpress. Die Übernahme des Unternehmens deutet nach Einschätzung von Analysten darauf hin, dass Twitter sich neue Geschäftsfelder mit dem Verkauf von Datenpaketen erobern will.

Twitter erklärte, die Übernahme von Gnip erlaube es dem Unternehmen, die mehr als 500 Millionen Kurznachrichten (Tweets), die täglich versendet werden, besser zu analysieren. Bislang überliess Twitter anderen Firmen, darunter Gnip, die Analyse der Tweets und den Weiterverkauf an Unternehmen. 

«Öffentliche Tweets erlauben tiefe Einsichten in vielen Bereichen – so sehr, dass Universitäten, Journalisten, Politiker und Unternehmen regelmässig aufbereitete Twitter-Daten nutzen, um Trends zu erkennen, Stimmungen zu analysieren, mit Kunden in Kontakt zu kommen und vieles mehr», erklärte Twitter-Vizechefin Jana Messerschmidt. (oku/sda)



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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