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epa05180310 Facebook CEO Mark Zuckerberg at the Facebook Innovation Hub in Berlin, Germany, 25 February 2016. Zuckerberg presented studies on Artificial Intelligence inter alia. Mark Zuckerberg, founder and chief executive of the social networking giant Facebook, has arrived in Berlin for two days of talks as Germany debates how to tackle online xenophobia and hate speech amid an influx of refugees. Facebook agreed in December 2015 to abide by German laws on hate speech on their sites in Germany, responding to complaints by the government that they are too slow to take down xenophobic abuse posted online.  EPA/KAY NIETFELD

Der Facebook-Chef, bewacht von Gorillas. Ob er noch ruhig schläft? Bild: EPA/DPA

Facebook ist verloren

Nikotin, Fast Food, Social Media: Mark Zuckerberg hat ein süchtig machendes Monster geschaffen. Im Zaum halten will er es nicht. Das müssen andere tun. Zum Beispiel du!



«By giving people the power to share, we're making the world more transparent.»

Mark Zuckerberg beim Börsengang, 2012 quelle: abc news

«I think we have created tools that are ripping apart the social fabric of how society works.»

Ehemaliger Facebook-Entwickler, 2017 quelle: youtube

Aus Mark Zuckerbergs «sozialem Netzwerk» ist eine asoziale Propaganda- und Desinformations-Maschinerie geworden, die nicht nur Menschen verbindet, sondern die Gesellschaft spaltet.

Nonstop bombardiert uns der Facebook-Algorithmus mit Banalitäten, Halbwahrheiten und Schlimmerem.

Die Verantwortung übernehmen kann oder will der 33-jährige Firmenchef nicht. Das wird immer offensichtlicher.

Zuerst verleugnete er die Probleme, dann entschuldigte er sich via Facebook und bat an Yom Kippur um Vergebung.

2017 war das Jahr der Facebook-Entschuldigungen. The Verge ruft die schlimmsten Fälle in Erinnerung, darunter:

Facebook hat ein schweres Glaubwürdigkeitsproblem. Um die Integrität der Plattform wiederherzustellen, hat das Unternehmen verschiedene Initiativen ins Leben gerufen.

Mit bescheidenem Erfolg. Bis heute ist nicht klar, ob es etwas gebracht hat. Mangelnde Transparenz hilft da nicht.

Gegen Ende Jahr räumte Facebook erstmals öffentlich ein, dass Social Media dazu führt, dass sich Menschen schlechter fühlen. Aber nur, wenn man sie passiv nutze ...

«Kapitalismus ohne Konsequenzen»

Facebook ist halt auch eine Goldgrube. Hat viele Leute reich und den nerdigen Gründer zum Multimilliardär gemacht.

Die Journalisten und Medienhäuser sind in der Klemme. Im Streben nach einem grösseren Publikum kooperieren sie mit Facebook und stellen ihre wertvollen Inhalte kostenlos auf der Plattform zur Verfügung, und verlieren die Kontrolle.

Die Algorithmen entscheiden.

Der Tech-Crunch-Kolumnist Jon Evans brachte es auf den Punkt: Die Technologie kuppelt sich von der Realwirtschaft ab. Airbnb bietet Übernachtungen, besitzt aber keine Häuser. Uber vermittelt Transporte, doch die Fahrzeuge gehören Dritten.

Jon Evans' lesenswerter Beitrag trägt den Titel «Kapitalismus ohne Konsequenzen». Seine Argumentation ist ebenso einleuchtend wie beängstigend: Wenn Algorithmen entscheiden, können sich Unternehmen dahinter verstecken. Es folgt die Entkoppelung. Das Verantwortungsgefühl geht den Bach runter.

Das klinge dann so:

Die Firma besteht aus Menschen, sehen Sie, und kein Mensch hat etwas falsch gemacht, so dass Sie nicht wirklich der Firma die Schuld geben können. Es war nur der Algorithmus. Ihre negative Erfahrung wird als wertvoller Datensatz für das zukünftige Training des Algorithmus vermerkt. Aber verantwortlich? Himmel, nein. Wie wir gerade gesagt haben, ist kein Mensch schuldig; deshalb ist niemand dafür verantwortlich.

«Hate Speech» bei Facebook – was toleriert wird, und was nicht

Abschreckendes Beispiel? Einmal mehr Facebook.

Der Social-Media-Koloss übernimmt nicht die Verantwortung für die Inhalte, die er an ein Millionenpublikum ausliefert.

Zuletzt zeigte das Massaker in Las Vegas, wie fehleranfällig die durch Algorithmen gesteuerte Nachrichtenauswahl bei extremen Ereignissen ist, wie die NZZ konstatierte:

«Als sich (...) die Nachricht der beispiellosen Bluttat in Las Vegas verbreitete, dauerte es nicht lange, bis im Internet wilde Gerüchte und Falschinformationen zum Täter, zu seinem Motiv und seinen Verbindungen herumgereicht wurden. Google und Facebook, die inzwischen als grösste Medienplattformen der Welt gelten, spielten bei der Verbreitung dieser Fake-News eine zentrale Rolle.»

Und was tut Zuckerberg? Er verteidigt weiter das unkontrollierte Veröffentlichen von Inhalten: «Wir überprüfen nicht, was die Leute sagen, bevor sie es sagen, und ich denke nicht, die Gesellschaft sollte von uns verlangen, dass wir es tun.»

«We don't check what people say before they say it and I don't think society should want us to.»

Mark Zuckerberg, 2017 tpm.com

Das ist bemerkenswert unaufrichtig.

Würden Werbetreibende den Facebook-Nutzern Pornografie zeigen, würde dies Zuckerberg sofort stoppen lassen.

Facebook könnte sehr wohl kontrollieren, welche Inhalte ausgeliefert werden. Das ist eine Frage des Willens. Und weil es offensichtlich an diesem Willen mangelt, sind die User gefragt.

Wer das Internet 2018 zu einem besseren Ort machen will, muss aufhören, sich von Facebook berieseln zu lassen.

Die User sollten stattdessen aktiv nach guten Inhalten Ausschau halten. Bei den journalistischen Medien ihres Vertrauens.

Ihr wisst, wo ihr sie findet. 😉

PS: Wer – aus welchen Gründen auch immer – nicht auf Facebook verzichten kann, sollte zumindest seinen Einfluss begrenzen und sich nicht vom Newsfeed bestimmen lassen. Wie wär's mit der Browser-Erweiterung «News Feed Eradicator», die es für Chrome gibt und schon bald auch für Firefox. Die Facebook-App sollte man nur schon wegen Datenschutz-Bedenken deinstallieren, und stattdessen die mobile Website aufrufen.

«God only knows what it's doing to our children's brains.»

Sean Parker, ehemaliger Verwaltungsratspräsident und früher Facebook-Investor. 2017. the verge

Was Facebook erlaubt – und was gelöscht wird

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87Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Angela Çelik 04.01.2018 14:26
    Highlight Highlight ich sehe das problem nicht. jeder user entscheidet, was er tun will oder kann... das echo des neuzeit-menschen ist da eher das problem, der mensch hat mehr freunde an schlechten news, zerstörung steht vor erschaffen, schadenfreude statt mitgefühl. es ist nicht das problem von facebook, es sind die user. reklame kann man sperren. inhalte ausblenden. doch der dumme mensch unterliegt stets dem intelligenten ... so lange solch c-promis geld machen und firmen auch wird sich da nichts ändern... ich meine wenn jeder kim kardashian auf allen plattformen ignoriert. was ist sie dann?
  • MaskedTruth 03.01.2018 20:13
    Highlight Highlight Ich hatte nie ein FB Profil, never! Irgendwie hatte ich nie ein gutes Gefühl dabei🤨
    ...und in 10 Jahren gibt es FB nicht mehr... hasta la vista, Baby
  • Waedliman 03.01.2018 16:19
    Highlight Highlight Für mich eine der überflüssigsten und überschätztesten Erfindungen. Facebook nervt, kontrolliert und gibt Menschen das Gefühl, etwas furchtbar Wichtiges zu sein. Die Wahrheit ist, dass es vor allem ein paar Menschen unzählige Milliarden in die Kassen spült. Der Rest lässt sich Fremkontrollieren und -steuern und kriegt es noch nicht einmal mit. Schöne blöde Welt.
  • winglet55 03.01.2018 13:10
    Highlight Highlight Ich denke die Menschheit hat eher ein Intelligenz Problem, aber das war schon vor Fb so.
    Seit jeher glaubt man dem, der am latesten schreit und seinen Blödsinn x-fach wiederholt, ob Hitler, Mussolini oder der aktuelle Potus wie auch unser Vorzeige- Schreihals in Herrliberg.
  • Redback 03.01.2018 12:08
    Highlight Highlight ich benutze Fb kaum noch. Es hat schon damit angefangen als sie meinten sie wüsten was mich interessiert. habe zwar noch ein Konto aber schaue nur noch sporadisch rein. Allerdings muss ich auch sagen das Fb nicht daran schuld ist was gepostet wird das sollte sich jeder selber überlegen was er der Fb Menschheit offenbaren möchte.
  • Jürg Willi 03.01.2018 11:47
    Highlight Highlight Was für eine einseitige Analyse. Ich wage mal ein wenig dagegen zu halten, auf dass ich dann in dieser Bubble geprügelt werde: Facebook ist mitnichten verloren.
    1.Es deckt offensichtlich ein Bedürfnis. Aktive FB-Nutzer*innen nehmen weltweit immer noch zu.
    2. Algorithmen und Fake-News sind ein Problem. Werden aber überschätzt. Niemand mit durchschnittlicher Intelligenz informiert sich "NUR" oder überhaupt auf FB.
    3. Mit ca. drei Mausklicks lassen sich Falschmeldungen als solche entlarven.
    4. FB ist auch nicht "Ersatz" für persönliche Freunde, sondern Ergänzung.
    5. Selber denken hilft.
    • jjjj 03.01.2018 12:18
      Highlight Highlight Amen!
    • Dsign 04.01.2018 14:16
      Highlight Highlight Keine Prügel aber:
      1. Ich weiss, dass ich nichts weiss was FB-Nutzerzahlen angehen. Inaktive werden mit eingerechnet. Nutzer die nicht mehr leben auch. Und von der Dunkelziffer an Bots reden wir besser gar nicht.
      2. Leben in der Filterblase, als Beispiel: US-Präsidentschaftswahlen werden also überschätzt? Bitte wie?
      3. Für die meisten sind das zwei Klicks zu viel. Unreflektiertes posten grassiert.
      4. Das wäre akzeptable Haltung.
      5. Aktuelles Verhalten: erst posten dann denken.

      Was sicher ist. FB hat ein Nachwuchsproblem. Unter 30-Jährige nutzen vermehrt andere Kanäle.
  • Hans der Dampfer 03.01.2018 11:46
    Highlight Highlight Ich nutze Facebook seit 5 Jahren nicht mehr. Habe damals bei einer Initiative mitgemacht wo es um eine Pause von FB ging. Ich habe es dann verlängert und dann nochmal. Am Schluss habe ich alles gelöscht weil mir nichts an Fb lag. Freunde die mich nicht mal im Migro nebenan erkennen, unnütze News, Fake-Schleuder. Ich vermisse es nicht. Erinnert mich ein wenig an MySpace. Die sind zwar aus einem anderen Grund nieder gegangen aber der FB Plattform wird dasselbe passieren.
  • tzhkuda7 03.01.2018 11:16
    Highlight Highlight Hab mich seit ewigkeiten bei Facebook nicht mehr eingeloggt xD
  • deniaz 03.01.2018 07:50
    Highlight Highlight > Facebook könnte sehr wohl kontrollieren, welche Inhalte ausgeliefert werden. Das ist eine Frage des Willens. Und weil es offensichtlich an diesem Willen mangelt, sind die User gefragt.

    Pornografische Inhalte als "pornografisch" und "nicht-pornografisch" zu kategorisieren ist mittels Machine Learning Techniken relativ einfach, gerade weil das Trainingsset riesig ist. Den Wahrheitsgehalt einer aktuellen Newsmeldung zu überprüfen und zu entscheiden ob das nun "Fake News" sind oder nicht ist eine ganz andere Geschichte und definitiv nicht nur ein Frage des Willens.
  • Theor 03.01.2018 07:22
    Highlight Highlight Wenn man einmal auf Weltreise war, lernt man Facebook zu schätzen. International könnte ich meine Freundschaften sonst kaum pflegen. Auf nationaler Ebene halte ich Facebook aber für totale Banane. Da geht alles sehr viel persönlicher und herzlicher als über die Plattform.
    • Tomlate 04.01.2018 00:33
      Highlight Highlight Ich war nie gross auf Reisen, kann diese Aussage aber anhand meiner Freundin nachvollziehen. Zudem kommt sie aus einem anderen Land und kann so mit ihrer Familie und Bekannten in Kontakt bleiben, was ihr ein wenig das Gefühl gibt, ihnen nahe zu sein. Nebst zwei- oder dreimal im Jahr nach Hause zu reisen. Warum es für diesen Kommentar hauptsächlich Blitze gibt, erschliesst sich mir nicht.
  • Therealmonti 03.01.2018 00:55
    Highlight Highlight Ich schreibe es hier zum x-ten Mal: Je doofer, desto Facebook.
  • seventhinkingsteps 03.01.2018 00:08
    Highlight Highlight Ich denke, Plattform Kapitalismus und Lizenzsysteme werden die Wirtschaft in den nächsten paar Jahren am meisten verändern. Kapitalismus ohne Kapital!
  • seventhinkingsteps 03.01.2018 00:06
    Highlight Highlight
    User Image
    • deniaz 03.01.2018 07:47
      Highlight Highlight Netflix wurde im August 1997 gegründet und hat im Gegensatz zu den anderen Unternehmen eine "offline"-Historie.
    • seventhinkingsteps 03.01.2018 15:41
      Highlight Highlight Jop, ich finde den Vergleich auch eher unpassend mit den Kabeln, Netflix ist ja kein Service Provider. Trotzdem fand ich das Bild passend.
  • Luchs 02.01.2018 23:31
    Highlight Highlight Und was wird aus meinen 236 Freunden auf "Fratzeheftli" ?
    Irgendwan wird jeder Zuckerstock abgelassen. Gibt schön Hell ist aber bald ausgebrant.
  • Koppsi 02.01.2018 22:49
    Highlight Highlight Ich benutze Freßheft sehr selten; und habe auch keine 5a000+ Freunde; aber EINEN Vorteil hat das "livre du visage" (vornehm ausgedrückt: Leserbriefe, in meiner Art herzerfrischend direkt, würden permanent auf den entsprechenden Seiten von SZ, FR, SPON etc. gesperrt. Ergo schnapp ich mir den entsprechenden Artikel mit Link des Mediums und parallel z.B. an Bundeskanzleramt oder die schwarz-braunen der CSU, und poste meine Meinung.
    Anschließend geht's mir besser :-)
  • Bruno S. 88 02.01.2018 22:15
    Highlight Highlight Wenn man bei Google etwas sucht und unter den ersten Ergebnissen eine Betrügerische Seite auftaucht, ist dann Google schuld?
    • seventhinkingsteps 03.01.2018 00:03
      Highlight Highlight Jop. Oder:

      Ist der Entwickler einer AI schuld, wenn sie rassistisch wird?
    • Bruno S. 88 03.01.2018 06:50
      Highlight Highlight @steps
      Eben nicht, wenn es nach Zuckerbergs Argumentation geht.
    • The Destiny // Team Telegram 03.01.2018 09:27
      Highlight Highlight @Bruno, zu Google zeigt betrügerische Inhalte gibts einen guten TED talk.

      Play Icon
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dynamischer-Muzzi 02.01.2018 22:10
    Highlight Highlight Wer oder was ist Facebook?
    Braucht man das zum Leben? Wenn ja, dann bin ich seit Jahren ein Überlebenskünstler 😎
    Befreit euch von dem Mist und trefft eure Freunde lieber real als über social media!
  • Toerpe Zwerg 02.01.2018 22:05
    Highlight Highlight FB geht mir am Allerwertesten vorbei ...
  • bcZcity 02.01.2018 22:03
    Highlight Highlight Wer „News und Informationen“ von Facebook Posts und Beiträgen konsumiert und ohne Nachdenken akzeptiert, der dürfte schon beim lesen vom Blick oder 20min ins schwitzen kommen und Suchmaschinen nur für Pornos verwenden.
  • dmark 02.01.2018 22:03
    Highlight Highlight Zuckerberg, der Zauberlehrling.
    "Herr, die Not ist groß!
    Die ich rief, die Geister
    werd ich nun nicht los."
    • Luchs 02.01.2018 23:27
      Highlight Highlight Oder: Frankenstein.
  • azoui 02.01.2018 21:57
    Highlight Highlight Marc-Uwe Kling, der Author der Känguru Chroniken, arbeit das ganze Machwerk von FB Google, Amazon, etc, in seinem neuen Werk, Qualityland, genial auf.
  • Chääschueche 02.01.2018 21:53
    Highlight Highlight Wieder einmal ist Facebook schuld. Wieso ist nie der dumme Mensch schuld der alles glaubt? 🤔
  • Saul_Goodman 02.01.2018 21:40
    Highlight Highlight FB ist sowieso schon so gut wie tot...zukommerzialisert, man findet nur noch werbung und schrott in der timeline und verliert daher den ursprünglichen nutzen.
    Von daher löst sich das problem ja von selbst.
  • Pascal Meister 02.01.2018 21:40
    Highlight Highlight Moment, was ist denn die Alternative? Die Konzern- und Parteimedien der Welt verbreiten ja laufend ebenfalls Fake News. Bei Facebook liest man halt (noch) etwas mehr davon, was man selbst glaubt, und weniger vom anderen. Wenn ich mir überlege, was alles bereits rausgekommen ist als "Fake News" aus den letzten Jahrzehnten ohne Facebook, gerade aus den USA, wird mir schlecht. Und einiges wartet noch auf die endgültige Enthüllung, zum Beispiel 9/11...
    • mrmikech 02.01.2018 22:40
      Highlight Highlight Oft ist die antwort weniger news zu konsumieren, das gesunde verstand zu benutzen, und dein leben mit deine echte freunden gut ein zu richten. Du wirst nichts verpassen, die welt dreht weiter.
    • reconquista's creed 02.01.2018 22:48
      Highlight Highlight Klar, die bösen von Rothschild, Echsenmenschen, Israel und CIA gelenkten linken Massenmedien produzieren täglich Fake News und Kondensstreifen um uns willenlose Schafe gefügig zu machen.
      Aber irgendwie schaffen es immer wieder einzelne heldenhafte Gallier wie sie sich dem zu wiedersetzen!
      Bravo
    • aberhallo 02.01.2018 23:08
      Highlight Highlight Das Problem in Sachen Fake-News und Propaganda sind die Mainstream-Medien, die sich vor allem durch Unterdrücken relevanter Nachrichten hervortun. So auch die SRG/SRF. Es ist deshalb wichtig, für die Abschaffung der BILLAG-Gebühren zu stimmen. Denn diese miserable Berichterstattung mit Werbeunterbrüchen verdient es nicht, vom Volk subventioniert zu werden. Soziale Medien wie Facebook hatten bisher dazu gedient, den Wahrheitsgehalt von Nachrichten zu diskutieren und ergänzende Nachrichten zu posten. Seit das Netzwerkdurchsetzungsgesetz in Kraft ist, wird das leider hintertrieben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 02.01.2018 21:19
    Highlight Highlight Der Mensch ist Manipuliermasse. Nicht nur bei Facebook. Aber dort wird es offensichtlich. Es interessiert den normalen Nutzer aber nicht, dass Algorithmen bestimmen, welche Informationen er erhält und welche nicht. Er macht sich keine Sorgen darüber, dass er nicht mehr selbstbestimmt handelt, sondern gesteuert wird. Er will sich präsentieren und macht in dieser gigantischen Lügenmaschinerie mit. Er denkt, weil er sich auf Facebook und den andern Verblödungs-Portalen herumtreibt, existiert er.

    Dieser Trend ist nicht mehr zu stoppen. Macht es Facebook nicht, macht es jemand anderes.
    • Firefly 02.01.2018 23:29
      Highlight Highlight Es gibt ein Gegenmittel, es heisst Bildung und es gibt einen Feind, er heisst sparen und alles den Privaten überlassen.
  • Gsnosn. 02.01.2018 21:13
    Highlight Highlight Es ist nur Facebook, eine Adresse im Internet Explorer oder auf dem Handy als App, einfach beenden... Man könnte meinen was das ist.
    • mfur 03.01.2018 02:39
      Highlight Highlight Was ist denn Internet Explorer? Braucht man das? :-o
  • aberhallo 02.01.2018 21:12
    Highlight Highlight Facebook ist wegen Heiko Maas Netzwerkdurchsetzungsgesetz verloren. Zuviele Beiträge wurden bereits in den ersten zwei Tagen des Jahres zensuriert. Regierungskritisches hat kaum mehr eine Chance, veröffentlicht zu werden. Das ist der Tod von Facebook. Ich ziehe allenfalls einen Rückzug in Erwägung. Was ich noch posten werde, ist möglicherweise auf kommerzielle Inhalte begrenzt. So wird Facebook jedoch seine Attraktivität verlieren.
    Play Icon
    • Juliet Bravo 03.01.2018 01:40
      Highlight Highlight Wenn es rassistische Hetze ist anstatt harter Kritik, ists auch gut, dass FB in die Pflicht genommen wird, es nicht zu verbreiten.
    • Waedliman 03.01.2018 16:24
      Highlight Highlight Irgendwie das Gesetz nicht verstanden, nehme ich an. Es geht nicht darum, Regierungskritisches zu verbieten, sondern die Verbreitung z. B. von rassistischer Hetze zu unterbinden. Und dagegen kann kein denkender Mensch etwas haben. Natürlich hat dieses Gesetz seine Grenzen. Und wenn die überschritten werden, muss man einschreiten. Aber nicht vorher wieder rumbrüllen, dass diese Zensur der Untergang der Meinungsfreiheit ist. Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn auch schwulenfeindliche und rassistische Rap-Songs verboten würden. Ganz einfach, weil sie scheisse sind.
  • Eron Thiersen 02.01.2018 20:59
    Highlight Highlight Zuckerberg die schuld dafür zu geben ist a) falsch und b) typisch für die Zeit, anderen die Schuld für die eigene Dummheit zu geben.
    Wir sind Narzisten, die Mehrheit von uns allen ist mit sich selber nicht zufrieden und wäre gerne mehr. Daran scheitert die Menschheit, dewegen gibt's Kriege, Krisen, Trennungen, Scheidungen und die ganzen restlichen Ausgeburte menschlichen Denkens ... aber immer ist ein anderer Schuld!
    • mrmikech 02.01.2018 22:42
      Highlight Highlight Du tönst wie totales social media opfer. Schalte alles mal ein paar monate aus und du wirst dich wie neu fühlen.
  • Jörg K. 02.01.2018 20:15
    Highlight Highlight Ist zwar lobenswert das ihr das aufgfeift, aber die Social Medien sind doch einfach ein Monopolproblem. Kein Medium getraut sich die Grossen wirklich fundiert zu hinterfragen. Darum reicht es nicht wenn ihr den Ball einfach dem Benutzer abgebt. Der kann nichts tun. Genau das wäre ein Thema für unabhängige Medien.
  • "let's dance" 02.01.2018 20:15
    Highlight Highlight Ich fühle mich so super ohne Facebook, habe das schon vor par Jahren deinstalliert.

    https://www.google.ch/amp/s/amp.pcwelt.de/article/9828999
  • The_ugly_truth 02.01.2018 19:54
    Highlight Highlight Und nun soll also Facebook und Mark Zuckerberg an allem Schuld sein. Das ist einfach nur lächerlich.

    Desinformation durch Fakenews verhindert man nicht, indem man deren Verbreitung verbietet oder zensiert wie im Mittelalter. Es geht vielmehr darum, kritisches Denken konsequent zu fördern, so dass die Menschen Falschinformationen selbst als solche entlarven können.

    Nur: Es wird immer Leute geben, die in einer Bubble leben wollen und nur die Infos an sich ranlassen, die ihr Weltbild bestätigen. Facebook hat dieses Phänomen nicht geschaffen, sondern befriedigt nur das Bedürfnis danach.
    • Slavoj Žižek 02.01.2018 22:46
      Highlight Highlight Regel 1: Es leben immer die anderen in der Bubble.
  • Martin C. 02.01.2018 19:23
    Highlight Highlight Was ist Facebook?
  • Miikee 02.01.2018 19:20
    Highlight Highlight Ja ist ja irgendwie nichts neues. Ich habe zwar Facebook noch, nutze es aber nur noch als erweiterte Kontakt Ablage. Die App ist schon lange deinstalliert und der Newsfeed beachte ich schon gar nicht mehr.
    Einzig was mich nervt ist das auch aufgekaufte Portale von der Facebook-Seuche betroffen sind. Auch der Instagram Newsfeed ist nur noch nach Werbung und Sachen die mir scheinbar gefallen sollen getrimmt. Wie lange dauert es wohl bis wir im Whats app Status Werbung sehen.
  • Posersalami 02.01.2018 19:09
    Highlight Highlight Man kann seinen Account nur kündigen. Habe ich vor über einem Jahr grmacht und eigentlich fehlt einem nichts ohne FB.
    • Posersalami 02.01.2018 22:25
      Highlight Highlight Das stimmt leider, zumindest aktuell. In ein paar Jahren gibts ja vielleicht eine rechtliche Grundlage sobald die Internetausdrucker mal anfangen die wirklichen Probleme anzugehen.

      Bis dahin kann man nur so wenige Daten wie möglich generieren. Es betrifft ja nicht nur Facebook.
    • neutrino 03.01.2018 07:26
      Highlight Highlight Es geht hier auch nicht (nur) um dem 0815-Privatuser. Als Unternehmen kannst du oft auf FB (noch) nicht verzichten.
  • Töfflifahrer 02.01.2018 18:51
    Highlight Highlight Soziale Medien bei denen ein Algorithmus Beiträge und Inhalte individuell präsentiert, die den eigenen Interessen entsprechen sind für eine Demokratie und die unabhängige Meinungsbildung brandgefährlich, da nur noch die eigene Sichtweise unterstützt wird und so zur Spaltung von Gesellschaften beiträgt. Darum wird es immer wichtiger die Medienkompetenz bereits frühzeitig in der Schule zu schärfen.
    Wir alle, auch die welche ihre Informationen für die Schularbeit oder zur Informationsgewinnung über Abstimmungen aus dem Internet beziehen müssen sich der Mechanismen und der Gefahren bewusst sein.
    • Waedliman 03.01.2018 16:26
      Highlight Highlight Absolut richtig. Stattdessen verblöden wir unsere Kinder mit metaphysischem Müll, den wir Religionsunterricht nennen.
  • N. Y. P. D. 02.01.2018 18:18
    Highlight Highlight «Wir überprüfen nicht, was die Leute sagen, bevor sie es sagen und ich denke nicht, die Gesellschaft sollte von uns verlangen, dass wir es tun.»

    Ach, Zuckerbergli, Du verschupftes Kind.

    Dann schau doch mal bei watson vorbei. Da werden Kommentare auf Herz und Nieren geprüft, bevor sie freigeschaltet werden.
    Aber gell, Mark, das geht halt vom Shareholder Value weg, wenn ihr zuerst alle Kommentare und Meldungen prüfen müsst.
    • goncman 02.01.2018 18:48
      Highlight Highlight Ich glaube auf Facebook werden auch VIEL mehr Kommentare publiziert als bei Watson. Und zwar in praktisch allen Sprachen der Welt.

      Ich will jetzt auch nicht leugnen, dass Facebook zur Desinformationsmaschine wurde. Aber die Nutzung von Facebook hat Dimensionen angenommen, die es nicht zulassen, dass jeder Kommentar einzeln überprüft wird.
    • G-Man 02.01.2018 19:21
      Highlight Highlight Du kannst doch nicht die paar Kommentare von einer Newsseite (priorität news) mit den Milliarden Posts eines Social Media (Priorität Posts) vergleichen? Das manuell zu prüfen ist illusorisch, da braucht es algorithmen die das erledigen.
  • Brunhilde 02.01.2018 18:08
    Highlight Highlight Jeder hat eine Wahl. Kopf einschalten reicht. Man kann Facebook schlicht auch nicht benutzen. Niemand muss. Ich komme seit Jahren gut mit dem Verzicht zurecht. Und mehr und mehr Personen in meinem Freundeskreis aller Altersklassen auch.
    • Madison Pierce 02.01.2018 22:28
      Highlight Highlight Ohne WhatsApp kommt man gut aus: man hat von allen Kontakten die Handynummer, kann also SMS schreiben. Die sind mittlerweile in ziemlich jedem Abo unbegrenzt enthalten. Ist nicht mehr wie früher, als man noch 20 Rappen pro Nachricht bezahlt hat.

      Für Bildli gibt's MMS, welche auch inklusive sind.

      Einzig Gruppenchats gehen nicht, aber die habe ich noch nie vermisst. Man spart viel Zeit, wenn man nur lesen muss, was direkt an einen geht.
    • DailyGuy 03.01.2018 08:28
      Highlight Highlight Ja, aber das Problem ist ja viel mehr: Wir haben eine grossen Teil der Bevölkerung und somit auch von unserem Souverän, welche von FB ihre Infos kriegen. Dies ist das Problem. Tür und Tor sind offen für grossflächige Beeinflussung durch Drittstaaten, wie wir so schön in den USA gesehen haben. Und dies muss uns alle interessieren. Wenn ich bedenke wie viele zu mir gekommen sind letztes Jahr mit "Wenn du dein Alter und deinen Jahrgang zusammenzählst, kommst du auf 2017! Unglaublich! 2017 ist ein spezielles Jahr!", wird mir angst und bange. Und alle hatten diese unglaubliche Info von FB.
    • Madison Pierce 03.01.2018 09:49
      Highlight Highlight @Silent Speaker: WhatsApp war mir von Anfang an unsympathisch. Habe es deshalb nie installiert.

      Bis auf ein paar Sprüche à la "altmodische SMS" hatte ich noch nie Nachteile zu erleiden.

      Wie schon geschrieben, ohne WhatsApp ist man für die gleichen Leute per SMS (oder allenfalls alternativem Messenger) erreichbar. Kein WhatsApp zu haben ist nicht, wie keine Mailadresse zu haben. Dann würde man sich tatsächlich von vielen Leuten abkoppeln.
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  • Blickwinkel 02.01.2018 18:01
    Highlight Highlight Zu behaupten Facebook spalte die Gesellschaft finde ich etwas gar einfach. Wenn die Gesellschaft nur noch auf Infos aus einem Kanal setzt, ist sie selber schuld. Ich lese auch nicht nur Watson....
    • Thom Mulder 02.01.2018 18:20
      Highlight Highlight Facebook ist doch schon lange out, es ist ja kaum mehr einer aktiv ausser älteren Leuten.

      Die SVP spaltet die Gesellschaft auch, noch viel mehr als die SM es tun.
    • redeye70 02.01.2018 18:39
      Highlight Highlight Die Gefahr sich nur noch in der Bubble zu bewegen wird immer grösser. Ich liebe Youtube und Spotify aber es nervt mich, dass die Vorschläge immer nur aufwärmen was ich schon angeklickt habe. Entdecken wird immer schwieriger gemacht. Damit zeigt sich eben auch das Dilemma dieser Apps. Sie wurden geschaffen um Profile von uns zu erstellen. GoogleAds ist auch so eine Sache. Diejenigen die am meisten zahlen bekommen die höchste Trefferquote, kleinere Unternehmen gucken in die Röhre. Mit Abschaffung der Netzneutralität wird es noch schlimmer. Das ist nicht freie Marktwirtschaft.
    • exeswiss 02.01.2018 19:26
      Highlight Highlight "Mit Abschaffung der Netzneutralität wird es noch schlimmer. Das ist nicht freie Marktwirtschaft."

      doch eben ist die abschaffung der netzneutralität freie marktwirtschaft... (nicht das ich für eine abschaffung der netzneutralität wäre)
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  • Dharma Bum(s) 02.01.2018 17:50
    Highlight Highlight Mimimimimi :: gepostet
  • Madison Pierce 02.01.2018 17:44
    Highlight Highlight Dann ist das Profil vom Autor bald gelöscht?

    Man kann ohne FB leben, und das sehr gut. Hatte nie ein Profil dort und auch kein WhatsApp. Auf Google zu verzichten würde mit zugegebenermassen schwerer fallen.

    Ich denke man sollte FB als gewinnorientierte Firma sehen, nicht als "besseres Internet" oder Instanz für seriöse Nachrichten. Dann ist man auch nicht erstaunt, wenn Unsinn gepostet und nicht gelöscht wird.
    • Luca Andrea 03.01.2018 12:16
      Highlight Highlight versuchs mal mit ecosia.org
      für jede suchanfrage pflanzen sie einen baum :)
  • Bär73 02.01.2018 17:42
    Highlight Highlight Passt
    User Image
    • Charlie Brown 02.01.2018 17:55
      Highlight Highlight Holocaustleugnung (ja, das machst du hier) ist von gesetzeswegen verboten.
    • lichtler 02.01.2018 17:57
      Highlight Highlight Ähm bist du auch ein wutbürger?
    • elias776 02.01.2018 18:10
      Highlight Highlight Warscheinlich nicht den ganzen Artikel gelesen ;)
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  • The Origin Gra 02.01.2018 17:34
    Highlight Highlight Merkt man erst jetzt was da geschaffen wurde?
    Recht spät würde ich sagen, zu spät
    • _kokolorix 02.01.2018 17:53
      Highlight Highlight Wieso zu spät? Man kann Facebook ohne weiteres den Stecker ziehen, das ist nur eine Frage des Wollens. Wie erwähnt kann FB ohne Probleme jeden nakten Busen und Hintern sofort herausfiltern, weil dafür saftige Strafen drohen. Würden für rassistische Bemerkungen und wiedergekäute Lügen genau so drastische Massnahmen ergriffen, würde FB innert Monatsfrist solche Inhalte kontrollieren. Jetzt aber generieren sie Gewinn!
      Das Problem ist, dass FB kein Ziel hat, ausser seine Aktionäre reich und mächtig zu machen. Darum ist die Plattform zum Scheitern verurteilt
    • _kokolorix 02.01.2018 21:06
      Highlight Highlight @Silent
      Dasselbe wie Facebook. Generell ist es ein Markenzeichen des Spätkapitalismus, dass ideologische Firmengründungen Mangelware werden. Die Zeit der Ideen ist zu ende. Das Risiko etwas neues zu probieren wird auf winzige Startups verschoben, denen bereits nach wenigen Misserfolgen das Geld ausgeht. Nur wer schnelle Erfolge vorweisen kann wird rasch von den grossen Konzernen absorbiert und kommerziell ausgeschlachtet. Das Ergebniss ist, dass Dienste wie FB zu 100% auf maximalen Gewinn gebürstet werden und die Nutzer nur noch als Werbungsempfänger bei Laune gehalten werden

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