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Anfang 2007 präsentierte Steve Jobs das erste iPhone. Google war geschockt, aber nicht lange... Bild: ASSOCIATED PRESS/AP

Steve Jobs wollte Android vernichten – heute laufen 8 von 10 Handys mit Googles Android

Geboren aus dem iPhone-Schock: Vor genau zehn Jahren schmiedeten 34 Firmen die Android-Allianz. Das offene Betriebssystem für alle Handy-Hersteller ist Googles wichtigster Erfolg. Doch die Vielfalt hat auch ihre Nachteile.

04.11.17, 20:00 04.11.17, 20:19

Vor zehn Jahren machte sich Unruhe in der Mobilfunk-Branche breit. Das iPhone von Apple war zwar gerade erst auf den Markt gekommen, aber es wurde bereits deutlich, dass das Smartphone aus Kalifornien das Zeug dazu hatte, das Geschäft komplett umzukrempeln.

Grosser Touchscreen statt Tastatur: ein ultrakompakter mobiler Computer, der die Smartphone-Revolution erstmals greifbar machte. Den Herstellern bereitete der massive Vorsprung von Apple bei Technologien für diese neue Ära Sorgen – und Netzbetreibern die Aussicht darauf, die Kontrolle darüber zu verlieren, welche Software auf den Mobiltelefonen läuft.

Die Branche blies zur Aufholjagd. Der damalige Handy-Weltmarktführer Nokia setzte auf seine Betriebssysteme Symbian und Maemo. Microsoft versuchte weiter, mit dem Rückenwind seiner Windows-Plattform in den Smartphone-Markt vorzupreschen. Es gab Platzhirsche wie Blackberry mit seinen bei Managern beliebten Telefonen mit voller Tastatur und hoffnungsvolle Innovatoren wie Palm.

Doch am 5. November 2007 formierte sich eine Industriegruppe, die sie am Ende alle schlagen sollte: 34 Firmen bildeten die Open Handset Alliance zur Entwicklung des Mobil-Systems Android.

Android: Ein offenes Betriebssystem für alle

Die Idee dahinter war, eine quelloffene Software-Plattform zu entwickeln, die Hersteller kostenlos für ihre Geräte nutzen können, um schneller auf den Smartphone-Zug aufzuspringen. Mittelpunkt der Allianz war der Internet-Konzern Google, der bereits 2005 die Firma Android des Entwicklers Andy Rubin gekauft hatte, für nur wenige Dutzend Millionen Dollar.

Als das iPhone vorgestellt wurde, sei bei Google bereits ein Android-Telefon in Arbeit gewesen, schrieb der Journalist Fred Vogelstein in einem Buch. Nach dem Apple-Handy sei das Konzept aber nicht mehr brauchbar gewesen.

Stattdessen setzte Google auf eine gemeinsame Attacke. Unter den 34 Gründungsmitgliedern der Allianz waren Handy-Anbieter wie Samsung, Motorola und HTC, Netzbetreiber wie T-Mobile, Telefónica und Telecom Italia, Chipkonzerne wie Intel, Qualcomm und Marvel sowie Online-Firmen wie Ebay.

Das Konzept war von Anfang an, das mit Hilfe der Plattform Telefone verschiedener Grössen und mit oder ohne Tastatur entwickelt werden konnten. Es sollte noch fast ein Jahr dauern, bis das erste Android-Smartphone auf den Markt kam, das Modell G1 mit Touchscreen und ausklappbarer Tastatur.

Die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin präsentierten am 23. September 2008 das erste Android-Smartphone. Bild: AP HTC

Das HTC Dream, auch bekannt als HTC G1 Phone, war 2008 das erste Android-Smartphone.

Steve Jobs: Android ist ein «gestohlenes System»

Danach ging es schneller voran und inzwischen schwankt der Marktanteil der Android-Telefone Quartal pro Quartal zwischen 80 und 85 Prozent, je nachdem, wie frisch ein neues iPhone auf dem Markt ist, dem der Rest des Marktes gehört. An diesem Verhältnis der beiden Plattformen werde sich in absehbarer Zeit auch nichts ändern, prognostiziert Analystin Roberta Cozza vom IT-Marktforscher Gartner.

Dieses Video zeigt's: Wie Nokia das Rennen gegen Apple und das iPhone das Rennen gegen Android verlor

Video: YouTube/watson

Alle anderen Mobil-Systeme ausser iOS und Android haben den Wettbewerb verloren – und mit ihnen sank auch der Stern einiger Platzhirsche, die einst sicher schienen. Blackberry gab nach langem Überlebenskampf die Entwicklung eigener Geräte auf. Unter dem Markennamen werden heute Android-Telefone von einem asiatischen Partner gebaut.

Nokia traf 2011 die schicksalhafte Entscheidung, auf Windows Phone statt Android zu setzen und scheiterte damit. Aktuelle Smartphones, die unter dem Markennamen Nokia vermarktet werden, laufen inzwischen unter Android.

Apple versuchte, den Vormarsch von Android, das Gründer und Chef Steve Jobs als «gestohlenes System» bezeichnete, mit Patentklagen aufzuhalten. Vor Gericht erwiesen sich die Apple-Patente jedoch als weitgehend stumpfe Waffen.

So konnte Android in unzähligen Varianten ständig wachsen, auch ausserhalb des Smartphone- und Tablet-Marktes als Betriebssystem in Autos oder Haushaltsgeräten.

«Android ist ein grosser Balanceakt»

Doch die Vielfalt, die für die schnelle Verbreitung von Android sorgte, hat auch eine Kehrseite: Die Fragmentierung des Ökosystems. App-Entwickler müssen Hardware mit verschiedensten Display-Auflösungen, Chips und anderen Bauteilen unterstützen. Zudem sind die Hersteller selbst für die Aktualisierung auf neue Android-Versionen und Sicherheits-Updates verantwortlich.

So liegt der Marktanteil der aktuellsten Android-Version «Oreo» gerade einmal bei 0.2 Prozent, während Apple bei seinen iOS-Systemen regelmässig auf Werte von über 80 Prozent kommt. «Android ist ein grosser Balanceakt» – zwischen Offenheit und Sicherheit sowie zwischen den Interessen verschiedener Player, sagt der für das Betriebssystem zuständige Google-Manager Hiroshi Lockheimer.

In der Vergangenheit haben Hersteller wie HTC und Samsung versucht, sich mit eigenen Oberflächen oder Anwendungsprogrammen für Android von der Masse der Smartphones mit dem Google-System abzusetzen. Doch diese Sololäufe erschwerten dann jeweils den Umstieg auf die aktuellste Android-Version. Inzwischen setzen Anbieter wie Nokia wieder auf ein möglichst unverfälschtes Android, so wie es von Google auf den eigenen Pixel-Smartphones verwendet wird. Dies ermöglicht rasche Updates.

Google Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test

Ist Google zu mächtig geworden?

Die Dominanz des Betriebssystems im Smartphone-Markt ruft nun auch die Regulierer auf den Plan. So stört sich die EU-Kommission unter anderem daran, dass Smartphone-Anbieter, die Google-Dienste auf ihre Geräte bringen, immer das gesamte App-Paket des Internet-Konzerns nehmen müssen. Google kontert, das sei notwendig, um die Kompatibilität der Geräte zu gewährleisten.

(oli/sda/dpa)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • G. Schlecht 05.11.2017 13:40
    Highlight Die Schweizer Nationalbank ist eine der ausländischen Hauptaktionärinnen von aple... Nur so am Rande... http://www.contra-magazin.com/wp-content/uploads/2017/11/SNB-US-Aktien-Top20.jpg
    1 1 Melden
  • flv 05.11.2017 01:53
    Highlight Android fühlt sich an wie win95 und ist in etwa dasselbe chaos...
    20 45 Melden
  • Sandro Lightwood 04.11.2017 23:16
    Highlight Krass, wieviel Power es brauchte, Apple zu bremsen und schlussendlich auch zu stoppen. Aber auch ein schönes Beispiel, wie geminsam etwas erreicht werden kann.
    19 29 Melden
    • robo07 06.11.2017 09:54
      Highlight Stoppen? So ein Quatsch. Google wird gestoppt, viel zu mächtig.
      1 0 Melden
  • Der Tom 04.11.2017 21:10
    Highlight Google hat das perfekt eingefädelt. Der Kunde ist das Produkt.
    48 19 Melden
    • robo07 06.11.2017 09:55
      Highlight … tja, wohl auch von Apple geklaut.
      0 0 Melden
  • Sensenmaa 04.11.2017 20:54
    Highlight Mein letzter Sicherheitspatch ist noch vom August 2017. Updazes lassen echt zu wünschen überig bei den Androiden.
    38 45 Melden
    • p4trick 04.11.2017 21:59
      Highlight Das ist nicht das Problem von Android, sondern von dem Hersteller deines Smartphones. Ich hoffe dir ist das klar. Pixel haben monatliche Updates.
      58 14 Melden
    • derEchteElch 04.11.2017 22:38
      Highlight @P4trick; Im Endeffekt ist es ein dennoch ein Problem von Android und nicht der Hersteller.

      Warum? Ganz einfach;
      Android lässt es zu, dass die Hersteller das OS verändern und so die Updates ausgrenzen oder verzögern.

      Nur weil ein Computer nicht von Microsoft (Surface) ist sondern z.B. von HP oder Dell erhält es dennoch alle Updates von Windows/Microsoft.

      Du siehst; deine Argumentation ist falsch p4trick.
      21 42 Melden
    • Sandro Lightwood 04.11.2017 23:19
      Highlight @p4trock: hat mich das als User zu interessieren? Eigentlich nicht. Mir egal wer was wo wann.
      11 31 Melden
    • flv 05.11.2017 01:56
      Highlight @sandro: dann kauf dir ein iphone.
      11 3 Melden
    • p4trick 05.11.2017 07:26
      Highlight @Elch du hast anscheinend keine Ahnung von Open Source oder IT. Das ist okay, aber einem erfahrenen IT Spezialist zu sagen seine Argumentation ist falsch zeigt deine Unerfahrenheit. Schüler? Oberstufe?
      4 9 Melden
    • p4trick 05.11.2017 07:29
      Highlight Kauft euch Nokia Devices wenn euch die Pixel zu teuer sind. Nokia ist die einzige Marke die ich mit gutem Gewissen unter den Androids empfehlen kann neben Pixel.
      6 2 Melden
    • Mikee 05.11.2017 09:44
      Highlight Das billigste Handy kaufen und erwarten das es 5 Jahre supported wird vom Hersteller.
      Kann nur empfehlen sich vor dem Kauf zu informieren (Hersteller unabhängig). Auch ein iPhone kriegt nach 2 Jahren nicht mehr alles. Aber z.B. Die Nexus/ Pixel Phones sind klar geregelt: https://support.google.com/pixelphone/answer/4457705?hl=en&ref_topic=7078170
      Leider machen das viele Hersteller nicht da gilt Hauptsache Verkaufen was interessiert mich der Rest. Schade, das zieht Android in ein schlechtes Licht.
      8 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.11.2017 20:54
    Highlight Wer anderen ein Grab gräbt... der Rest ist Geschichte.
    15 33 Melden
    • Sandro Lightwood 05.11.2017 02:17
      Highlight ...hat ein Grubengrabgerät.
      21 2 Melden
  • Hexentanz 04.11.2017 20:51
    Highlight Einmal Android, immer Android. Ist doch toll können so viele Menschen zusammen arbeiten mit offenen Protokollen und Anschlüssen. Bei Apple ist ja nicht fertig mit iOS.. Da kommt Anschluß zwang. ITunes usw.

    Mittlerweile bietet ja sogar Microsoft gewisse Programme auf Linux an oder öffnen Protokolle, da es einfach the way to go ist.

    Bin dann aber jeweils wieder überrascht wie ein neues iPhone gehyped UND gekauft wird.. Insbesondere in unseren Breitengraden.

    "Apple ist die beste Marketing Firma der Welt" ;)
    133 68 Melden
    • oureax 04.11.2017 22:24
      Highlight Immer die gleiche Leier mit iTunes. Das stimmt einfach nicht mehr...
      41 46 Melden
    • Dr. Atom 04.11.2017 23:38
      Highlight Ich gab meinem Kollegen einen Link um von YouTube, Videos in MP3 umzuwandeln, Online.
      Er:
      Geht nicht
      Ich: klar, ich mach das schon seit meheren Jaren.
      Er:
      Hab Iphone.
      Ich:
      Quatsch das geht
      Er:
      Nein, kanns nicht speichern
      Ich:
      Oh, blöd gelaufen.

      Gedanklich verstand ich die Welt nicht mehr!
      Wesshalb gibt man 800Franke für was aus, dass man nur kastriert im Internet nutzen kann?
      Ich bin heute noch paff wegen dem!
      42 30 Melden
    • sambeat 05.11.2017 00:07
      Highlight Der Grund, warum das nicht funktioniert hat, ist ganz einfach: Ein MP3-File von einem Youtube-Video zu rippen und abzuspeichern ist nicht wirklich legal, da gehts um Urheberrechte und dergleichen.
      9 32 Melden
    • flv 05.11.2017 01:59
      Highlight Das problem sitzt meistens zwischen stuhl und bildschirm. Ich benutze seit jahren apple und ios und schlag mich nie solchen problemen rum - ganz im gegensatz zu meinen win/android-freunden...;)
      13 24 Melden
    • Hinkypunk 05.11.2017 02:06
      Highlight @Dr. Atom

      Ich hatte für ein halbes Jahr ein Iphone. Habe ein paar Sekunden von einem Video in eine GIF-Datei umwandeln lassen (online). Speichern konnte ich das File, aber keine Chance um es wieder zu finden (diverse File-Eplorer versucht)
      9 4 Melden
    • Dr. Atom 05.11.2017 15:07
      Highlight @sambeat
      Die Antwort ist ja köstlich😂
      "Hat nicht funktioniert wegen Urheberrecht".....lol

      Magst du wirkliche die Wahrheit wissen?
      Es hat nicht funktioniert, weil Apple hier das Speichern nicht so einfach zulässt.
      Proprietäre nennt sich das.
      Oder anders gesagt:
      Die Eier sind abgeschnürt/abgebunden

      @Hexentanz schreibt es in Worten, dem nichts mehr hinzugefügt ist.
      7 2 Melden
    • robo07 06.11.2017 09:52
      Highlight Nö, niemals würde ich auf Android wechseln. Ein Konzern, wie Microsoft. Ich versuche die Googles zu meiden, wo es nur geht.
      1 2 Melden
    • Dr. Atom 06.11.2017 11:04
      Highlight @robo07
      Das Thema ist doch schon durch....

      Google meiden heisst:
      No Google Map
      No Streed View
      No Google Earth
      No Google Suchmaschiene
      No Youtube
      No Ingress/Pokémon
      Diverse Internet of Things




      3 1 Melden
  • Informant 04.11.2017 20:49
    Highlight Google ist eine Werbeschleuder und Datenkrake, da kommt es auf einen grossen Marktanteil an.
    Geht es um Gewinn, so erwirtschaftet Apple mit dem iPhone mehr als die ganze übrige Smartphone Branche zusammengerechnet.

    46 63 Melden
  • flyingdutch18 04.11.2017 20:31
    Highlight Nicht unerwähnt sollte sein, dass Eric Schmidt, der CEO von Google, damals im VR von Apple war. Er hat die Entwicklung des iPhone unmittelbar verfolgen und sein Wissen für die Zwecke von Google verwenden können. Diesen Interessenkonflikt hat ihm Steve Jobs zu Recht vorgeworfen, deshalb hat er den Groll gegen Google gehabt.
    81 17 Melden
    • Sandro Lightwood 04.11.2017 23:21
      Highlight Passt nicht ins Narrativ der Anti-Apple-Jünger.
      9 9 Melden
    • Chrigi-B 05.11.2017 05:20
      Highlight Weder Google noch Apple haben das Smartphone erfunden...
      22 1 Melden
    • E. Edward Grey 05.11.2017 08:55
      Highlight Die grösste Patent-Battle hat Google wegen Android mit Oracle ausfechten müssen, da sich Android-Entwickler ausführlich an Java-Quellcode per copy-paste bedienten.
      7 0 Melden
    • Stefan Meier (2) 05.11.2017 10:13
      Highlight Nicht zu vergessen, dass google android nicht erfunden sondern gekauft hat.
      5 0 Melden
    • robo07 06.11.2017 09:53
      Highlight … wie damals Microsoft …
      0 0 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 04.11.2017 20:23
    Highlight Bei Apple hat der Anwender überhaupt keine andere Wahl, als die Apple-Dienste mitzukaufen. Bei Android besteht die Möglichkeit, einer der im Rahmen des AOSP angebotenen Forks zu installieren.
    So kann man die ganzen Google-Dienste rausschmeissen und auf Alternativen setzen. Bei Apple hat man faktisch keine Chance, dem Apple Ökosystem auszuweichen.
    108 42 Melden
    • derEchteElch 04.11.2017 22:16
      Highlight So eine Lüge! Mein Speicherdienst und Mail ist von Swisscom, Kalender und Adressbuch von Microsoft. Einzig Musik u. Medien sind von Apple aber nichts von Google.
      45 45 Melden
    • bcZcity 04.11.2017 23:20
      Highlight Ich nutze von den Apple den Store und iCloud für Backups, sonst nix. Aber so ist es eben mit Halbwissen!
      27 11 Melden
    • sambeat 05.11.2017 00:15
      Highlight @ Silent Speaker: Du hast offenbar keine Ahnung, wovon Du schreibst. Stammtischgeschwätz könnte man das nennen, und dieses kann man zu 100% widerlegen!
      6 8 Melden
    • aye 05.11.2017 01:18
      Highlight @derEchteElch: Kann man denn inzwischen auf der aktuellen Version von iOS eMail-, Navigations- oder Browser-Apps von Drittherstellern als Standard einstellen?

      Das letzte Mal als ich jemandem beim Einrichten eines iPhones helfen musste war das nämlich noch nicht möglich. Jedes Mal wenn man einen Link antippt wird er in einer der Apple-Apps geöffnet...

      Möchte man lieber andere Apps verwenden macht einem Apple vollkommen unnötig das Leben schwer. 😕
      10 2 Melden
    • flv 05.11.2017 02:05
      Highlight Jaja, und microsoft? Schon mal was von onecloud gehört? Kann man machen, muss man aber nicht. Genau so mit den apple-produkten. Fast immer gibts auch ne alterntive.
      Und btw: die alternativen laufen sehr gut auf dem iphone. Keine hindernisse oder so... alles tiptop.
      6 7 Melden
    • Chrigi-B 05.11.2017 05:22
      Highlight Ach, Leute ohne IT Wissen... Kaufen und Custom Rom drauf... Android 100 x einfacher! Lebenslanger Hass der NSA & Konsorten.
      9 7 Melden
    • Pachyderm 05.11.2017 07:39
      Highlight Die Wahl hat man durchaus. Ich nutze mit meinem iPhone und iPad sowohl Exchange-Dienste, Google Kalender und Kontakte, Dropbox, oneDrive (und ja, aber erst seit kurzem, auch iCloud Drive). Alles mit im systemeigenen Apps.
      4 0 Melden
    • derEchteElch 05.11.2017 08:47
      Highlight @aye, die einzigen Apps, welche man nicht löschen kann sind Kamera, Einstellungen, Fotos, App Store, Telefon, SMS, Wallet, Health, Uhr und iPhone Suchen.

      Alle anderen Standard Apps kannst du beliebig ersetzen.
      3 1 Melden
    • E. Edward Grey 05.11.2017 09:01
      Highlight Der einzige kritische Apple Service auf meinem iPhone ist der Store, und diesen nutze ich aus gutem Grund: mein iPhone benötigt keinen Virenscanner.
      5 2 Melden
    • robo07 06.11.2017 09:53
      Highlight Wieso soll ich dem Apple Ökosystem ausweichen?
      1 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 06.11.2017 12:57
      Highlight Mir scheint's, als ob manch ein Apple-Jünger nicht weiss, was Dienste sind. Dann kommen solch peinlichen Kommentare wie oben zusammen. Der Paukenhauer ist sambeat, da passt der Username sogar!

      Keiner hat z.B. was von Siri geschrieben. Das ist u.a. so ein Apple-Dienst.
      0 2 Melden
    • derEchteElch 06.11.2017 13:30
      Highlight Vielleicht deshslb, weil ich Siri nue nutze und auch andere Programme (eigene) Spracheingaben haben, die ich ebenfalls nicht nutze.

      Ich rede nicht mit einem Computer.
      1 0 Melden

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Ist ein Produkt günstig, hat meist schon jemand anderes dafür bezahlt. Für die Eier zum Spottpreis hat wahrscheinlich das Huhn in der Legebatterie zahlen müssen, für die Billigstkleidung aus dem Discounter vielleicht eine Näherin in Kambodscha und fürs günstige Kinderspielzeug der Arbeiter in einer chinesischen Fabrik.

Bezahlt wurde dann nicht mit Geld, sondern mit Leid, Schweiss, Arbeit. In Bergwerken oder Minen, auf Plantagen und in Sweatshops dieser Welt …

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