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FILE - In this Sept. 20, 2013 file photo, a customer configures the fingerprint scanner technology built into iPhone 5S at an Apple store in Beijing. Samsung’s new Galaxy S5 smartphone is more durable than last year’s model and other leading Android phones, but the iPhone 5s outperformed all of them in part because of its smaller size, a new study finds. (AP Photo/Andy Wong, File)

Verkauf von Staatstrojanern für Smartphones wurde bekannt. Bild: Andy Wong/AP/KEYSTONE

Hacking Team

Italienische Firma verkauft Staatstrojaner für Smartphones

Greifen Sie zu: Handy-Trojaner für alle gängigen Geräte! Eine berüchtigte Firma für Spionagesoftware wirbt ganz offen mit den Fähigkeiten ihres Überwachungswerkzeugs. 

Ein Artikel von

Spiegel Online

Das IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky weist auf eine neue Entwicklung des italienischen Software-Unternehmens Hacking Team hin. Der Hersteller von Schnüffelsoftware war in der Vergangenheit wegen seiner engen Kontakte zu autoritär regierten Staaten und Diktaturen in die Schlagzeilen geraten. Nachdem die bislang ausgelieferte Schadsoftware auf Desktop-Rechner abzielte, haben die Italiener offensichtlich nachgelegt und sind mit einer Mobilversion ihres «legalen» Überwachungsprogramms am Markt aktiv.

Die Software ist unter dem Namen Remote Control System (RCS) für die gängigen Mobilsysteme Android, iOS, Windows Mobile und Blackberry zu haben. RCS wird ohne jeden Versuch der Verschleierung offen an Regierungen und Behörden vertrieben. In einer Broschüre versprechen die Entwickler, etwaige Verschlüsselungen der «Ziele» zu umgehen, Daten zu sammeln sowie die «Ziele» zu überwachen und zu kontrollieren (PDF).

Der Funktionsumfang des Staatstrojaners sei «erschreckend», wie «Heise» bilanziert. Da das Programm Zugriff auf sämtliche Funktionen des betroffenen Geräts nehme, lägen nicht nur die Nutzerdaten offen. Zudem könne mit Hilfe der im Handy verbauten Kameras, Mikrofone und Ortungsfunktionen eine Rundumüberwachung des Besitzers gewährleistet werden. Die Software lasse sich zudem so einstellen, dass nur ganz bestimmte Aktionen den Überwachungsprozess starten. Das könne die Einwahl in ein bestimmtes Funknetz sein oder das Einstöpseln des Ladekabels.

Das Spionageprogramm finde seinen Weg durch nicht offizielle Apps, die den Schadcode gleichsam huckepack einschleppen würden. Während zur Infektion von iOS-Systemen das Gerät einem Jailbreak unterzogen worden sein müsse, geht das bei Android offenbar einfacher. Dabei hilft ein Programm namens DexGuard, das eigentlich nur verhindern soll, dass Apps einfach analysiert und nachgebaut werden können. Offenbar nutzt auch RCS dieses Programm. Mit dem Trojaner präparierte Apps fallen deswegen Virenscannern nicht so schnell auf. (meu)



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