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Apple hat in China innert drei Monaten fünf neue Stores eröffnet. Bis 2016 sind 40 geplant.  Bild: CHINA STRINGER NETWORK/REUTERS

Apple bricht wieder Rekorde – und die Watch kommt frühestens im Juni in die Schweiz

27.04.15, 22:57 28.04.15, 16:38


Die Apple Watch kommt wohl frühestens im Juni (offiziell) in die Schweiz. Bei der Präsentation der Quartalszahlen verriet der Apple-Chef Tim Cook natürlich keinen genauen Termin. Im Gespräch mit Analysten sagte er aber, dass die zweite Welle für Juni geplant sei. Gemäss aktueller Einschätzung «irgendwann spät im Juni».

Dass die Schweiz zur zweiten Welle von Ländern gehört, in denen Apple den Uhren-Verkauf startet, gilt als wahrscheinlich, aber nicht als sicher. Bislang ist die Smartwatch in neun Ländern verfügbar – allerdings nur in äussert begrenzten Stückzahlen, und auf Online-Bestellung.

Neues Rekordquartal

Apples iPhone 6 und das grössere iPhone 6 Plus verkaufen sich auch nach dem rekordmässigen Weihnachtsgeschäft stark. Im vergangenen Geschäftsquartal stieg der Absatz im Jahresvergleich um 40 Prozent. Laut Mitteilung vom Montag konnte Apple 61,2 Millionen iPhones verkaufen. 

Apple-Chef Tim Cook betonte, er sehe noch grosses Potenzial: Erst ein Fünftel der Kunden habe ein iPhone 6. Zudem sei der Anteil der Nutzer, die von Android wechselten, nach wie vor höher als bei früheren iPhone-Modellen.

China wird immer wichtiger für die Kalifornier

Apples zweitwichtigster Absatzmarkt (nach Amerika) ist nicht mehr Europa, sondern China. Der Umsatz stieg um 71 Prozent. Nicht zuletzt kurbelte das chinesische Neujahr (19. Februar) den Verkauf an.

Verkaufte Macs: 4,56 Millionen

Auch bei den Mac-Computern legte der US-Konzern im Vergleich zum Vorjahr weltweit zu. Um 10 Prozent. Diese Entwicklung läuft gegen den dauerhaften Branchentrend der schwachen PC-Verkäufe.

Verkaufte iPads: 12,6 Millionen

Wermutstropfen beim jüngsten Rekordquartal sind – wie von den Analysten prognostiziert – die rückläufigen iPad-Verkaufszahlen. Der weltweite Absatz sank um 23 Prozent. 

Die Kalifornier versuchen, unter anderem über eine Partnerschaft mit IBM den Absatz der iPads in Unternehmen anzukurbeln.

Und die Apple Watch?

Weil der Verkaufsstart für die Apple Watch am 24. April erfolgte, gibt es dazu noch keine Zahlen. Das Unternehmen arbeitet laut Angaben der obersten Manager hart daran, die «starke Nachfrage» zu befriedigen. Dies hiess es in der Telefonkonferenz, die im Anschluss an die Präsentation der Quartalszahlen durchgeführt wurde.

Alles Wichtige zum Verkaufsstart der Apple Watch

Wegen der Rekordverkäufe bei den iPhones und Macs und den beachtlichen Einnahmen aus dem Geschäft mit digitalen Inhalten (Apps etc.) fallen die Geschäftszahlen beeindruckend aus: 

Umsatz: 58 Milliarden Dollar

Der Umsatz in dem Ende März abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal stieg um 27 Prozent auf 58 Milliarden Dollar. Von China kamen mit 16,8 Milliarden Dollar fast 29 Prozent des Geschäfts. 

Gewinn: 13,6 Milliarden

Der Gewinn sprang sogar um ein Drittel auf 13,6 Milliarden Dollar hoch.

Dies teilte Apple nach US-Börsenschluss am Montag mit. 

Apple verfügt neu über 194 Milliarden Dollar in Cash

An die Aktionäre sollen nun weitere 70 Milliarden Dollar ausgeschüttet werden. Damit bekommen sie insgesamt 200 Milliarden Dollar, von denen sie gut 100 Milliarden bereits erreichten. 

Die Aktie legte nachbörslich um über 2 Prozent zu.

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA

iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Test

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • droelfmalbumst 28.04.2015 10:31
    Highlight zeigt wie der mensch ein gewohnheitstier ist.
    zu smartphone-beginn-zeiten hat apple revolutioniert. sie waren um welten besser als die konkurrenz. das hat die mehrheit der käufer geprägt so dass sie heute nicht einmal daran denken etwas anderes zu kaufen.

    fakt ist aber dass die konkurrenz längst aufgeholt hat und apple in keinster weise besser ist. rein von der funktionialität her natürlich. optik ist immer geschmackssache... aber dennoch kaufen weiterhin alle ein iPhone was das doppelte kostet, einfach weil sie "branded" sind.. apple kann noch so ein bock schiessen, es wird immer gekauft
    6 13 Melden
    • Raro Wetzel 28.04.2015 20:15
      Highlight Immer die ewig gleiche Leier. Warum – wenn das Apple-Bashing schon sein muss – nicht mal die Tonleiter etwas varieren!?
      7 1 Melden
    • droelfmalbumst 29.04.2015 08:01
      Highlight ich bashe ja nicht, sage nur wie es ist... schau ganz einfach die globalen verkaufszahlen an und du siehst dass samsung, htc und sogar Xiaomi längst aufgeholt haben... natürlich ist in der schweiz iPhone die nummer 1... hier hat auch jeder genug geld für das
      1 3 Melden
    • conszul 29.04.2015 10:30
      Highlight Naja, also gerade Samsung hat da so seine liebe Mühe mit den neuen Modellen. Klar ist die Schweiz ein Apple-Land. Doch die iPhones erfreuen sich auch immer grösserer Beliebtheit in Asien.
      1 0 Melden
    • droelfmalbumst 29.04.2015 11:23
      Highlight wir verkaufen selber unsere produkte nach china unter anderem für die handy industrie... daher habe ich relativ oft kontakt mit asien und da ist iPhone überhaupt nicht im aufwind.. da regiert Xiaomi, Huawei und erst danach Samsung...
      was asien mit iPhone am hut hat ist höchstens die herstellung bei foxconn... beliebt sind die da nicht!
      0 3 Melden
  • luca21092 28.04.2015 08:07
    Highlight Die Geräte werden auch jedes Jahr geiler.
    13 8 Melden
    • Ilovepies 28.04.2015 09:01
      Highlight Hat was. Das iPhone 6 finde ich ganz geil.
      7 8 Melden
  • Tobias K. 28.04.2015 08:03
    Highlight Wieviel wohl die chinesischen Fliessband-Sklaven vom Gewinn ausgeschüttet bekommen?
    8 16 Melden
    • Ilovepies 28.04.2015 09:04
      Highlight Sie haben wenigstens einen Job oder ist es nun an Apple, das chinesische Arbeitsmodell zu lösen? Ist ja wohl das Problem der chinesischen Regierung. Zudem hat sich der Arbeitsmarkt in den letzten Jahren durchaus verbessert.
      14 6 Melden
    • Tobias K. 28.04.2015 09:16
      Highlight Oh da habe ich wohl in ein Wespennest gestochen liebe Apple-Jünger. Es ist sehr wohl die Aufgabe eines Unternehmens bei seinen Lieferanten und Sublieferanten für menschenwürdige Arbeitsbedingungen zu sorgen.
      10 11 Melden
    • conszul 28.04.2015 09:27
      Highlight @Tobias K.
      Nein ist es definitiv nicht. Aber sie könnten sich einen Partner suchen, der selbst darauf achtet. So einen gibt es in China aber vermutlich nicht. Leider.
      11 4 Melden
    • tower204 28.04.2015 10:24
      Highlight @Conszul . Das ist sehr wohl ein Problem von Apple. Apple hat die Macht das zu ändern. Ihre Devices haben so eine Grosse Gewinn marche. Das Mann Locker dafür sorgen kann das nicht 10 Leute in einen Zimmer Leben müssen. Schicht Arbeitet einführen, anständiger Lohn so das es zu mehr Langt als das blanke überleben. Zu dem Profitieren Apple Extrem von Plattformen wie Watson. Watson macht seit über einem Monat Extrem Werbung für die Apple Watch.
      6 6 Melden
    • Ilovepies 28.04.2015 10:47
      Highlight Meine güte in welchem pony land leben hier gewisse leite? Wir haben kapitalismus baby. Da gehts um margen. Apple hin oder her.
      7 3 Melden
    • Raro Wetzel 28.04.2015 20:51
      Highlight Du betreibst reine Polemik, Tobias, oder du bist grenzenlos naiv. Mit Sklaverei hat das Ganze überhaupt nichts zu tun. Apple bezahlt den Preis der Ware Arbeitskraft zu den Kosten, die zu ihrer Reproduktion nötig sind. Der Wert, den die Arbeiter darüber hinaus produzieren, sackt Apple ein – so wie jedes andere Unternehmen auch. Die ökonomische Basis, worauf diese Ausbeutung beruht, ist in China nicht anders als hier. Man nennt dies Kapitalismus, eine Produktionsform, die von den ökonomischen Bedingungen, auf der die Sklaverei beruhte, himmelweit entfernt ist.
      7 1 Melden
    • Tobias K. 28.04.2015 22:44
      Highlight Wenn Polemik zum Nachdenken über ein Unternehmen welches auf Produkten bis 800% Marge einsackt anregt, bekenne ich mich schuldig.
      0 2 Melden
    • droelfmalbumst 29.04.2015 08:03
      Highlight Raro... wissen wohl alle du bist apple bandwagoner...ändert aber nichts an den fakten welche tobias aufzeigt... ein phone was 156.- in der herstellung kostet dann für 850.- zu verkaufen... naja
      1 2 Melden
    • Ilovepies 29.04.2015 09:38
      Highlight @droelf: Die Marge kann von mir aus 10'000% sein, ist mir total egal. Wir sprechen hier von einem Luxusprodukt, dass in dieser Form kein Mensch braucht oder kaufen muss. Es gibt Alternativen oder der freiwillige Verzicht. Wenn Apple diese Margen erreichen kann, dann Chapeau. Das würde jede Firma gerne. Was regst du dich auf?
      Nehmen wir Pharmazeutika. Für viele leider unverzichtbar. Was denkt du, gelten hier für Margen? Oder Wohnraum? Strom? Versorgung? Bildung? Für viele Leute (insbesondere im Ausland) kaum bezahlbar. DAS sind Probleme.
      5 0 Melden
    • Motztüte 29.04.2015 10:30
      Highlight Ich fass es nicht. Kommentare wie "Sie haben wenigstens Arbeit" oder "Das ist eben Kapitalismus" zeugen von einer Menschenverachtung sondergleichen.
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    • Ilovepies 29.04.2015 11:11
      Highlight Welche alternative schlägst du vor? Keine arbeit und planwirtschaft??
      0 1 Melden
    • Motztüte 29.04.2015 11:52
      Highlight Ilovepies: Du übst Dich in Schwarzweiss-Malerei. Eine Alternative wäre zum Beispiel: Faire Löhne. Oder sind die Diskussionen um Foxconn an Dir vorbeigegangen?
      1 0 Melden
    • Raro Wetzel 29.04.2015 12:40
      Highlight Motztüte: Was sind faire Löhne?
      1 1 Melden
    • droelfmalbumst 29.04.2015 13:29
      Highlight ein lohn welches die grundbedürfnisse eines menschen deckt.. essen, dach über kopf, wasser und strom... tut es da def. nicht
      0 1 Melden
    • conszul 29.04.2015 14:04
      Highlight Was für Grundbedürfnisse willst du denn noch? ;-)
      1 0 Melden
    • droelfmalbumst 29.04.2015 14:35
      Highlight je nach geographischer lage mehr oder weniger. für uns z.B. ist warmes wasser eins... in afrika wohl eher nicht...
      0 2 Melden
    • conszul 29.04.2015 15:57
      Highlight Wir sprechen hier aber konkret von China als Produzent. Klar kannst du Afrika als Rohstofflieferant auch miteinbeziehen. Und warmes Wasser ist kein Grundbedürfnis. Imfau.
      0 0 Melden
    • droelfmalbumst 30.04.2015 08:00
      Highlight http://www.hev-zuerich.ch/der_zuercher_hauseigentuemer/jahr-2009/ms-art-200910-13.htm

      mal durchlesen, vorallem der letzte abschnitt
      0 2 Melden
    • conszul 30.04.2015 08:19
      Highlight Du vergleichst hier Birnen mit Äpfeln.
      2 0 Melden
  • Teslaner 27.04.2015 23:42
    Highlight Mit Apple gehts kräftig bergab (ironie)
    17 4 Melden

Apple und Samsung haben ein Problem – es kommt aus China und wächst mit 999%

In Europa werden erstmals deutlich weniger Smartphones verkauft. Vor allem Handys von Samsung und Apple sind weniger gefragt. Die Profiteure heissen Huawei, Xiaomi – und Nokia.

Europäer kauften im ersten Quartal 2018 weniger Smartphones. Grosse Unterschiede gibt es zwischen West- und Osteuropa und auch bei den Geräte-Herstellern treten gegenüber dem Vorjahr grosse Verschiebungen an den Tag: Huawei und Nokia wachsen stark, die Verkaufszahlen von Xiaomi explodieren gar. Umgekehrt müssen die langjährigen Platzhirsche Samsung und Apple Federn lassen.

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