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Neue iPhone-Modelle 6 und 6 Plus: Ziel für chinesische Hacker. Bild: EPA/ANP FILE

Angriff auf Apple

Chinas Regierung spioniert womöglich iCloud aus

Warnung vor Angriffen auf Apples iCloud: Laut der Anti-Zensur-Organisation GreatFire.org läuft aktuell eine Cyberattacke, hinter der China stecken soll. Zuvor waren schon Microsoft, Yahoo und Google im Visier von Hackern.

21.10.14, 14:57

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Seit Montag gibt es die neuen iPhone-Modelle 6 und 6 Plus auch in China. Für die chinesische Regierung ist das anscheinend ein guter Zeitpunkt für eine weitreichende Cyberattacke, die auf Nutzer des Apple-Cloud-Dienstes iCloud zielt. Von einer solchen Attacke jedenfalls berichtet GreatFire.org, die Online-Präsenz einer Organisation, die regelmässig auf Zensurmassnahmen in China aufmerksam macht und Listen gesperrter Webseiten veröffentlicht. Chinas Regierung hat sich bislang nicht zu der Angelegenheit geäussert.

Der Anti-Zensur-Seite zufolge versucht die Regierung, Daten abzugreifen, indem sie mit einem sogenannten Man-in-the-Middle-Angriff den Datenverkehr zwischen den Mobiltelefonen und den Apple-Servern auf eigene Server umleitet. In den vergangenen Wochen hatte GreatFire.org bereits von Angriffen auf Dienste von Yahoo, Google und Microsoft berichtet.

Diesmal gehen die Angreifer anscheinend so vor, dass sie die SSL-Verschlüsselung von iCloud aushebeln – mithilfe eines selbst signierten Zertifikats, das aber von keiner vertrauenswürdigen Stelle bestätigt ist. Eigentlich sollte ein aktueller Browser solch einen Betrugsversuch erkennen und den Nutzer vor dem Sicherheitsrisiko warnen. Der in China populäre, weil dort programmierte Browser «360 Secure» reicht aber nach Angaben von Greatfire.org die Umleitung ohne Warnmeldung durch.

Die anonymen Aktivisten von GreatFire.org spekulieren, dass der Angriff im Zusammenhang mit den seit Wochen andauernden Protesten in Hongkong stehen könnte. (abr) 



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