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Mit der iPhone-App «YourMoji» kann man zum Beispiel das eigene Gesicht als Emoji nutzen. Die Android-Version folgt in Kürze. Bild: App YourMoji

Mit der App «YourMoji» bastelst du deine eigenen Emoji

Grinsende Smileys und Comic-Kätzchen? Das ist den Entwicklern von «YourMoji» zu langweilig. Ihre App erlaubt es, eigene Emoji zu erstellen. Wir haben mal drauflos gebastelt.

03.08.15, 12:01 03.08.15, 13:36

Jörg Breithut

Ein Artikel von

Für Kurznachrichten-Fans sind Emoji längst zur Weltsprache geworden. Sie feiern jedes Bildchen, das Teil der offiziellen Auswahlpalette wird, ganz egal, ob es sich dabei um Smileys mit verschiedenen Hautfarben oder ein Mittelfinger-Icon bei Whatsapp handelt.

Doch nun hat der Emoji-Wahnsinn die nächste Eskalationsstufe erreicht. Sonnenblumen, zerbrochene Herzen und weinende Comic-Kätzchen sind den Entwicklern von YourMoji nicht mehr genug. Sie fordern die Nutzer auf, selbst Emoji zu basteln.

Bild: watson

Dafür liefert «YourMoji» einen leicht zu bedienenden Foto-Editor, mit dessen Hilfe Nutzer ihre Facebook- und Instagram-Bilder oder Fotos aus dem Smartphone-Speicher bearbeiten können. Um den Emoji-Look zu erzeugen, müssen die Bilder freigestellt werden.

Dafür wischt man mit dem Finger über das Objekt, das man aus dem Hintergrund herausschneiden möchte. Die grobe Skizze mit grüner Farbe genügt. Mit roter Farbe markiert man im nächsten Schritt den Bereich, der abgeschnitten werden soll.

Mit ein paar Wischbewegungen lassen sich Objekte auf Fotos markieren und freistellen. Bild: App YourMoji

Schon hat man sein persönliches Emoji. Bild: App YourMoji

Das klappt ziemlich gut. Mit wenigen Wischbewegungen lässt sich im Test auf dem iPhone ein Gesicht freistellen, genauso klappt es bei einer Wäschetonne und selbst bei einer Ziege. Schliesslich kann man mit einem Radiergummi-Werkzeug die letzten Farbfetzen beseitigen, fertig ist das eigene Emoji. Eindrücke liefert unsere Fotostrecke.

Bild: watson

Auch Grumpy Cat und Chuck Norris stehen zur Auswahl

Die gebastelten Bildchen lassen sich beliebig koppeln, Gesichter von Freunden sind rasch auf Comic-Körper montiert und eine Katze landet mit wenigen Klicks in der Wäschetonne. Mit einem Text-Editor lassen sich die Kunstwerke beschriften. Wer von seinem selbst kreierten Emoji vollkommen überzeugt ist, kann sein Werk auch an die App-Entwickler schicken. Die Emoji werden geprüft und dann für alle Nutzer freigeschaltet.

Wer keine Lust hat, selbst zu basteln, findet eine grosse Auswahl an fertigen Emoji. In mehreren Kategorien finden sich etliche Bilder, darunter auch Netz-Promis wie Grumpy Cat, das Trollgesicht und Chuck Norris.

Bild: watson

Leider wurden bei unserem Test die «YourMoji»-Kreationen nicht überall gleich hübsch angezeigt. Die App wird als Tastatur in die Messenger-Dienste auf dem Smartphone eingebunden – und das klappt bei Kurznachrichten über iMessage, Facebook-Messenger und Twitter auch ziemlich gut. Die Bilder werden beim Empfänger als freigestellte Icons mit transparentem Hintergrund angezeigt. Mit den Anwendungen Whatsapp und Threema gibt es aber Probleme. Die Emoji werden dort vor einem schwarzem Hintergrund angezeigt, was enttäuschend aussieht.

Die Icons lassen sich auch nicht ganz so komfortabel in Kurznachrichten einfügen wie konventionelle Emoji. Obwohl sich die App als eigene Tastatur auf dem Smartphone einklinkt, werden die «YourMoji»-Icons wie Fotos behandelt. Man kann sie daher nicht wie die Emoji aus der Standard-Zeichentabelle in den Nachrichtentext einbetten und direkt nebeneinander darstellen. Die Bildchen erscheinen immer vor oder nach der Textbotschaft.

Bild: watson

Wen diese Nachteile nicht stören, der kann «YourMoji» gratis in Apples App-Store herunterladen. Bisher ist die App nur für Nutzer verfügbar, die einen Apple-Account in den USA angemeldet haben. Auf Anfrage von Spiegel Online antworten die Entwickler aber, dass «die deutsche Version bald im App-Store erscheinen wird». Ausserdem soll «YourMoji» in Kürze auch als Android-Anwendung verfügbar sein.

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