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Grindr hat HIV-Angaben von Nutzern weitergegeben – und muss jetzt reagieren



Die bei Schwulen beliebte Dating-App Grindr ist wegen der Weitergabe sensibler Nutzerdaten an externe Unternehmen in die Kritik geraten. Grindr hatte Infos etwa über den HIV-Status seiner Nutzer weitergegeben. Das Unternehmen kündigte an, dies zu stoppen.

Grindr-Technologiechef Scott Chen erklärte am Montag (Ortszeit), es sei branchenüblich, Daten mit Unternehmen zu teilen, die zur Optimierung der eigenen Software eingesetzt würden. Die Plattform trage jedoch dafür Sorge, dass die Privatsphäre ihrer Nutzer geschützt werde.

Grindr

Grindr hat ein Problem. Bild: shutterstock.com

Das Unternehmen erklärte später laut US-Medienberichten, es werde die Informationen zum HIV-Status der Nutzer nicht mehr mit anderen Firmen teilen. Der TV-Sender CNN berichtete, dass Grindr die entsprechenden Daten für zwei externe Datendienste bereits gelöscht hat.

Die norwegische Forschungsinstitution Sintef hatte zuvor herausgefunden, dass Grindr vertrauliche Nutzerdaten wie den HIV-Status oder den genauen Wohnort an die Softwarefirmen Apptimize und Localytics weitergegeben hatte.

Grindr-Manager Chen betonte, das Unternehmen habe niemals persönliche Nutzerdaten an Dritte weitergegeben oder verkauft und werde dies auch nie tun. Die beiden betroffenen Firmen würden von Grindr dafür benutzt, seine Plattform zu testen und zu bewerten. (sda/afp)

Hat die Schweiz ein Homophobie-Problem?

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hardy18 03.04.2018 09:16
    Highlight Highlight Solch App's oder egal was auf dem Markt ist, möchte mit Sicherheit nicht aus Gutwill dir nützlich sein und ich frage mich warum man in der heutigen Zeit immer noch so ein Aufschrei macht? 😂
    Und nun mal ne Frage an die Teilnehmer dieser App:
    Warum gibt man solche Daten den überhaupt Preis? 🤦🏼‍♂️ Wenn man im Chat über Infos gefragt wird kann man immer noch ehrlich sein... So verzweifelt kann man doch nicht sein. Geht mal vor die Türe und geniesst das wahre Leben 🙌🏼 Da lernt man nette Leute kennen. Auch mit Krankheit😉
  • wydy 03.04.2018 08:56
    Highlight Highlight Teil2:
    Wir benötigen diese Daten um die Qualität der Software sicher zu stellen. Wir gehen aber mit diesen sensiblen Daten respektvoll um und geben diese bestimmt nicht weiter. Bei Apptimize handelt es sich zumindest laut Augenschein um eine Partnerfirma, welche die Qualität der Software garantieren soll, indem Sie die Software testen. Und ohne entsprechende Daten, lässt sich die Software nicht sauber testen. Von daher hat der Manager nicht unrecht mit seiner Aussage. Und nein generierte Testdaten reichen für so etwas nicht aus. Man braucht die effektiven Daten um Fehler zu reproduzieren.
    • pedrinho 03.04.2018 15:47
      Highlight Highlight selten gute ausrede ;)

      eine datenbank laesst sich bequem ganz oder in teilen duplizieren und auf der kopie koennen ebenso bequem die nutzerdaten anonymisiert werden ohne dabei die qualityaet der testdaten zu beeinflussen.

      Man muss es nur wollen, IMO aus dem fast schon ueblichen schlendrian auszubrechen.
  • wydy 03.04.2018 08:52
    Highlight Highlight Teil1: Als Softwareentwickler würde ich mich hier gerne auch mal äussern. Es ist üblich, dass man mit Firmen zusammenarbeitet und diesen die Kundendaten gibt. Dies steht in den AGB's und mit solchen Firmen ist normalerweise geregelt, dass die Daten nicht für kommerzielle Zwecke weitergegeben werden dürfen. Wir haben diverse Partnerfirmen, für welche wir Software entwickeln und haben dadurch Zugriff auf alle ihre Kundendaten, die mit der Software zusammenhängen. Bei einer Krankenkasse können wir also bspw. von allen dort angemeldeten Leuten den bisherigen Krankheitsverlauf sehen.
  • α Virginis 03.04.2018 08:20
    Highlight Highlight "Es ist nicht so, wie es aussieht" ist die Lieblingsausrede eines ertappten Ehebrechers und aller Datenhändler. Chens Aussage, sie hätten keine Daten weitergegeben, steht diametral zum Zusatz, dass Apptimize und Localytics diese benötigten, um "die Plattform zu testen und zu bewerten". Notabene: Apptimize und Localytics sind kommerzielle Marketingfirmen...

    Ein Schelm, wer da Böses denkt!
  • Schmirinskis 03.04.2018 07:01
    Highlight Highlight Woher hat Grindr diese Daten?
    • suchwow 03.04.2018 07:28
      Highlight Highlight Der Nutzer hat sie wohl selber eingegeben.
    • Dernixon 03.04.2018 07:36
      Highlight Highlight Wohl von den Nutzern selbst
    • majortom79 03.04.2018 07:40
      Highlight Highlight Man kann dort bei den Profildaten angeben, welchen HIV-Status man hat. Das ist dann öffentlich sichtbar. Die Profile sind jedoch anonym. Wenn die Daten dann mit richtigen Namen, Anschrift und E-Mail weitergegeben werden, ist das schon sehr bedenklich.
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