Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Image

Aufmerksamkeits-Hoch für eine neue App.

«Peach» für das iPhone ist das «Schweizer Taschenmesser des Internets»​: Das musst du über die neue App wissen

Sie ist rosa und ein wilder Mix aus Facebook, Twitter und Tumblr: Die neue iOS-App Peach wird gerade schwer gehypt. Wir haben die Konkurrenz für WhatsApp und ihre «Zauberwörter»-Funktion ausprobiert.

Angela Gruber / spiegel online



Ein Artikel von

Spiegel Online

Nach den Hype-Apps Yo, Ello, Meerkat und Beme ist nun offenbar «Peach» der neue Liebling im Netz. Das Aufmerksamkeits-Hoch könnte auch dadurch bedingt sein, dass hinter «Peach» ein grosser Name steht: Die App stammt von Dom Hofmann, der auch schon Vine, ein Netzwerk für sechssekündige Videoschnipsel, mitgegründet hat.

Bisher ist «Peach» nur für Nutzer von iOS-Geräten verfügbar, eine Android- und Windows-Version fehlt. Das tut der Aufregung der Early Adopter, der Technik-Trendsetter, aber keinen Abbruch.

Image

«Peach» vereint gekonnt Funktionen, die man schon aus anderen sozialen Netzwerken und Apps kennt – es fühlt sich an wie eine Mischung aus Twitter und Slack. Ein bisschen Tumblr- und Telegram-Feeling ist auch noch dabei, schreibt «Venture Beat».

«Magic Words» machen «Peach» besonders

Wer sich bei «Peach» anmeldet, muss zuerst einen Benutzernamen wählen und auf die Suche nach Freunden gehen. Die muss man sich gerade noch händisch zusammenklauben. Nummern mit einer Schweizer Vorwahl werden vom System im Test nicht erkannt, das Telefonbuch lässt sich nicht automatisch nach anderen «Peach»-Nutzern durchsuchen.

Jeder hat wie bei Facebook oder Twitter eine persönliche Seite, auf der alle seine Beiträge erscheinen. Andere Nutzer können sie besuchen und Einträge kommentieren oder mit einem Herzchen liken. Eine gute Übersicht über die jüngsten Beiträge der Freunde gibt es nicht. Zwar werden die zuletzt aktiven Profile in einer Liste im «Home»-Bereich angeordnet – was sie gepostet haben, wird so aber noch nicht klar. Dafür muss man jeden User einzeln anklicken.

Image

Das Besondere an «Peach» sind die «magic words», die magischen Wörter. Rund zwanzig dieser englischen Zauberwörter kennt die App. Wer zum Beispiel «GIF» in der App eintippt, bekommt direkt die Möglichkeit angezeigt, aus einer Auswahl von GIFs zu wählen. Man kann die Angebote nach Schlagworten durchsuchen, die Ergebnisse durchblättern und das GIF seiner Wahl dann posten, mit oder ohne Kommentar. Wer «here» eingibt, kann seinen Standort veröffentlichen. Mit «draw» öffnet sich die Zeichen-Funktion von Peach, «battery» teilt den «Peach»-Freunden den aktuellen Akkustand mit.

Animiertes GIF GIF abspielen

«Gif» eintippen, Gif suchen, Gif posten: «Magic Words» heben Peach von Facebook, Twitter und Co. ab.
gif: via ze.tt

Bei «song» soll «Peach» den Namen des Songs erkennen, der gerade gespielt wird. «Heroes» von David Bowie ist kein Problem, genauso wenig wie «Coffee» von der Indie-Band Sylvan Esso. Bei Kendrick Lamar braucht es im Test ein paar Versuche. Die anderen Schlagwörter machen im Test generell aber schon zuverlässig beim ersten Mal, was sie sollen. Möglichkeiten, sich mitzuteilen, gibt es also viele. Ein Nutzer beschrieb deshalb die App im App-Store sogar als «Schweizer Taschenmesser des Internets».

Wenige direkte Interaktionsmöglichkeiten

Eher begrenzt muten dafür die Optionen an, direkt mit seinen Freunden zu interagieren. Ein klassischer Messenger ist «Peach» daher nicht. Auf «Peach» gibt es lediglich verschiedene Varianten des Anstupsens, wie man es noch von Facebook kennt. Man kann Freunden zum Beispiel freundlich zuwinken, ein Küsschen zuwerfen oder sie anfauchen. Schreiben geht nicht. Ausser man postet öffentlich unter einen Beitrag. Auf einem «Aktivitäts-Tab» werden alle Interaktionen zusammengefasst.

Die «magic words» von «Peach» zu entdecken macht Spass und ist ziemlich einfach. Wie lange die Faszination daran anhält, muss sich aber erst noch zeigen. Eventuell lässt sich der Reiz der App zeitlich noch etwas ausdehnen, wenn die Liste der Zauberwörter, aktuell mit 21 Einträgen versehen, noch ergänzt wird.

Spätestens dann aber könnte der Pfirsich-App das gleiche Schicksal drohen wie den Lieblings-Anwendungen vor ihr: Die Karawane zieht weiter zum nächsten Hype.

12 Gründe, warum dieses völlig unterschätzte Handy grossartig ist

watson-Leser empfehlen dir diese Artikel

50 lustige und skurrile Witze, die nur Nerds verstehen

Link to Article

53 überraschend lustige und nützliche Karten, die du kennen musst. Zum Beispiel, wo dein Name am häufigsten vorkommt

Link to Article

23 überraschend nützliche Apps, die dir Geld, viel Zeit und noch mehr Nerven sparen

Link to Article

23 lustige und skurrile Fragen, die tatsächlich im Internet gestellt wurden

Link to Article

34 Dinge, die wir früher geliebt und gehasst haben – und heute kein Kind mehr versteht

Link to Article

41 überraschend lustige und nützliche Karten, die du kennen musst. Zum Beispiel war Deutschland öfter pleite als Griechenland

Link to Article

20 nervige Sprüche, mit denen Apple-Fanatiker ihre Mitmenschen zur Verzweiflung bringen

Link to Article

28 schrecklich frustrierende Dinge, die Kinder heute nicht mehr verstehen

Link to Article

21 nervige und frustrierende Situationen, die nur Mathe-Versager verstehen

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

13 Dinge, die jeder Mac- und Windows-Nutzer über Microsofts neuen Laptop-Killer wissen muss

Link to Article

1 Shopping-Mall, 14 Restaurants und 600 Kaffee-Automaten: Mein Rundgang durch «Microsoft City»

Link to Article

10 überraschend einfache Tricks, die Windows so viel besser machen

Link to Article

Verdammt, jetzt macht endlich dieses Windows-10-Upgrade!

Link to Article

Was jeder Mac- und Windows-Nutzer über Microsofts neuen Laptop-Killer wissen muss, in 11 Zitaten erzählt

Link to Article

14 Dinge, die jeder Mac- und Windows-Nutzer über Microsofts neuen Laptop-Killer wissen muss

Link to Article

Das sind die 10 gefährlichsten Programme, die du auf deinem Windows-PC oder Mac haben kannst

Link to Article

10 Dinge, die Windows 10 richtig gut macht

Link to Article

Microsofts Hologramm-Brille ist das abgefahrenste Gadget, das du je gesehen hast

Link to Article

Die 22 grössten Smartphone- und PC-Mythen: wahr oder falsch?

Link to Article

13 Dinge, die jeder Mac- und Windows-Nutzer über Microsofts neuen Laptop-Killer wissen muss

Link to Article

Alles, was du über die neuen Microsoft-Gadgets wissen musst – in 21 Tweets erzählt

Link to Article

Die 8 besten neuen Features von Windows 10 in animierten Gifs erklärt

Link to Article

Apples iPhone 6 gegen Nokias Lumia 830: Welches Handy schiesst die besseren Fotos? Mach den Blindtest

Link to Article

11 Gründe, warum dieses völlig unterschätzte Handy grossartig ist

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Oly 12.01.2016 08:43
    Highlight Highlight Mein Adrenalin-Spiegel ist im Keller... der nächste Social-Rohrkrepierer...
  • Asmodeus 12.01.2016 08:22
    Highlight Highlight Klingt perfekt.

    Sich selbst zelebrieren ohne auf die anderen achten zu müssen.
  • sch'wärmer 12.01.2016 06:35
    Highlight Highlight tönt langweilig.
  • Mr. Nobody 11.01.2016 22:30
    Highlight Highlight Die App wird man in ein paar Wochen schon wieder vergessen haben. Der Name regt ja schon zu blöden Wortspiele an.
  • wir-2 11.01.2016 20:39
    Highlight Highlight Gibt es jetzt auch bei Telegram....

Der Kampf ums Glasfaser-Internet tobt – und es steht bereits 2:0 für die Swisscom

Die Konkurrenz von Swisscom fürchtet ein Monopol beim Glasfaser-Internet. Die Zeit für Salt, Sunrise und Co. ist allerdings knapp.

Salt, Sunrise und Co. blasen zum Sturm gegen Swisscom: Der warnende Brief ging vor wenigen Tagen an alle 46 Ständeräte. Die Konkurrenten der Swisscom warnen die Adressaten eindringlich vor einem neuen Monopol der Swisscom beim Glasfaser-Internet.

Die Zeit für Salt, Sunrise und Co. ist knapp: Bereits am Dienstag entscheidet die kleine Kammer des Parlaments darüber, ob der Bundesrat die Swisscom künftig zwingen darf, ihrer Konkurrenz zu marktfähigen Preisen Zugang zur eigenen …

Artikel lesen
Link to Article