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Der 16-jährige Australier Ben Pasternak hat die Schule abgebrochen, sein Elternhaus verlassen und ist auf eigene Faust in die USA ausgewandert. In Manhattan logiert er in einem 1-Bedroom-Apartment für 4000 Dollar Miete pro Monat.   bild: flogg

Keinen Schulabschluss, aber Millionen in der Tasche – die unglaubliche Geschichte des 16-jährigen Ben Pasternak

Er ist ein Teenager und hat schon mehr auf die Beine gestellt, als manch einer im ganzen Leben schafft. Der App-Entwickler Ben Pasternak ist der Star der IT-Startup-Szene.

22.04.16, 17:44 23.04.16, 08:17

Ben Pasternak kann zwar keinen Schulabschluss vorweisen, schwimmt aber trotzdem ganz oben auf der Erfolgswelle. Der gebürtige Australier hat bereits drei Start-ups gegründet. Sein jüngster Wurf ging letzte Woche an den Start.

Mit Flogg hat Pasternak eine Smartphone-App für junge Leute auf den Markt gebracht, über die persönliche Gegenstände in sozialen Netzwerken geteilt und verkauft werden können. Im Unterschied zu Ricardo, eBay und Co. können die Fotos mit hübschen Filtern, wie man sie etwa von Instagram kennt, mit einem Klick aufgepeppt werden. Die Beträge müssen bislang bar bezahlt werden. Für Pasternak ist das auch logisch, denn junge Menschen besitzen in der Regel noch keine Kreditkarte. 

Zuvor entwickelte er das Mobile-Game «Impossible Rush». Im App Store wurde es über 1,3 Millionen Mal heruntergeladen.

So funktioniert Flogg

Seine Eltern hatten sich eine klassische Laufbahn für Ben gewünscht: Schule, Studium, Job. Der junge Mann interessierte sich aber viel mehr für das Unternehmertum und liess sich partout nicht von seinen Plänen abbringen. Die Eltern gingen darum auf folgenden Deal mit ihm ein: Ben darf nur in die USA ziehen und seine Start-up-Pläne verfolgen, wenn er das Startkapital dafür selber aufbringt. 

Ben Pasternak: Jung, smart, mutig, innovativ und auf steilem Erfolgskurs. bild: flugg

«Sie haben natürlich gedacht, dass kein Investor einem 15-Jährigen Geld geben würde», erzählt er im Interview mit dem Sydney Morning Herald. Die Eltern hatten sich in falscher Sicherheit gewogen. Ben konnte gleich mehrere Investoren für seine Idee gewinnen, darunter die bekannten Tech-Venture-Kapitalgeber Binary Capital und Greylock

In der Folge brach er seine Zelte in Australien ab und machte sich auf den Weg in Richtung Manhattan, New York. Seine Mutter begleitete ihn anfangs und half ihm eine Wohnung im trendigen Stadtteil Hell's Kitchen zu finden. Laut New York Post kostet das 1-Bedroom-Apartment rund 4000 Dollar Miete pro Monat.

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Er arbeitet eigenen Angaben zufolge zwischen 14 und 16 Stunden täglich, oft in seiner Wohnung: «Manchmal stelle ich die Musik oder den Fernseher an, aber das ist nicht dasselbe, wie mit Menschen zu sprechen.»

Pasternak beschäftigt mittlerweile sieben Mitarbeiter, die alle halbtags arbeiten. Sie sind selber Teenager oder Anfang 20. Nur einer der Mitarbeiter ist laut Ben allerdings «richtig alt», er ist 30.

(mbu)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SilWayne 23.04.2016 10:11
    Highlight Tolle Geschichte!
    Aber ich höre nur noch von Start-Ups, welche im IT-Bereich tätig sind und irgendwelche Apps auf den Markt schmeissen. Der Vorteil ist natürlich, das zu Beginn ein einziger Computer quasi als Investitionsgut reicht.
    Start-Ups in der Maschinenbaubranche haben es da ungemein schwerer...
    38 1 Melden
  • Hayek1902 23.04.2016 01:24
    Highlight Gönn ich ihm.
    24 3 Melden
  • Spooky 22.04.2016 23:29
    Highlight Bravo!
    22 4 Melden
  • JoJodeli 22.04.2016 23:20
    Highlight Hut ab! Super!!
    22 4 Melden
  • EvilBetty 22.04.2016 20:54
    Highlight Chapeau!
    22 5 Melden
  • Petrarca 22.04.2016 19:04
    Highlight "In Manhattan logiert er in einer 1-Zimmer Wohnung für 4000 Dollar Miete pro Monat." In den USA werden Wohnzimmer nicht mitgezählt. Ich vermute der Junge wohnt in einem 1-Bedroom-Apartment, was bei uns einer 2-Zimmer-Wohnung entspricht.
    92 4 Melden
    • Mia_san_mia 22.04.2016 21:34
      Highlight Ist trotzdem teuer :-)
      34 3 Melden
    • Sheez Gagoo 22.04.2016 22:31
      Highlight Ich freue mich sehr für sein Glück und es ist fördernswert wenn so ein junger Typ unternehmerisch tätig sein will, doch bis jetzt hat er mal das Geld seiner Investoren in der Tasche. Jetzt muss er sich des Schotters als würdig erweisen. Ich wünsche mir eine Fortsetzung der Story.
      33 2 Melden
    • @schurt3r 23.04.2016 07:40
      Highlight Danke für den Hinweis.
      18 1 Melden
    • Sheez Gagoo 23.04.2016 17:49
      Highlight Gern geschehen. Siehe Theranos.
      2 0 Melden

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