Digital

Der Suchmaschinen-Deal von Apple und Google soll bald auslaufen. Bild: REGIS DUVIGNAU/REUTERS

Angriff auf Google: Apple entwickelt eine eigene Suchmaschine – diese Fakten musst du kennen

Erstmals hat Apple bestätigt, dass ein eigener Suchroboter das Web durchforstet. Macht das Unternehmen ernst und schmeisst bald die Google-Suche raus?

07.05.15, 18:15 08.05.15, 13:02

Das Wichtigste in Kürze:

Apple Search statt Google-Suche.

Seit Jahren geistern Gerüchte durchs Internet, wonach Apple eine eigene Suchmaschine lancieren wird. Zuletzt gab es im Februar entsprechende Gerüchte.

Noch ist es nicht so weit. Eine offizielle Bestätigung gibt es bislang nicht. Doch die Anzeichen häufen sich, dass es Apple ernst ist – und dass sich Google ernsthaft Sorgen machen muss. 

Das sind die wichtigsten Fakten:

Werbefrei 

Google schafft es, unglaublich viel über die Internetnutzer und ihre Surfgewohnheiten herauszufinden. Die gewonnenen Erkenntnisse werden als personalisierte Werbung kommerzialisiert.

Im Gegensatz dazu kann die Apple-Suchmaschine ohne Reklame auskommen. Denn das Unternehmen verfolgt eine andere Geschäftsstrategie. Der Löwenanteil wird mit Hardware verdient, grösster Profitbringer ist das iPhone

Zwar spielt auch der Verkauf von digitalen Inhalten über die iTunes-Plattform und den App Store eine gewisse Rolle. Hingegen ist Apple im Gegensatz zu Google nicht auf Onlinewerbung angewiesen. Eine eigene Web-Suche macht das Unternehmen zudem noch unabhängiger vom grossen Rivalen. 

Steve Jobs’ späte Rache 

Der todkranke Apple-Gründer drohte einst der Google-Führung mit einem «thermonuklearen Krieg». Auslöser war der Entscheid der Suchmaschinenbetreiber, Apple mit dem kostenlosen Smartphone-Betriebssystem Android in den Rücken zu fallen. Aus Weggefährten und Verbündeten (im Kampf gegen Microsoft) wurden Feinde. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Android in seinen Anfängen grosse Ähnlichkeiten mit dem von Apple entwickelten Betriebssystem iOS aufwies. Android sei «ein gestohlenes Produkt», meinte Jobs. Er werde alles daran setzen, es zu zerstören ...

Der Suchmaschinen-Deal mit Google läuft bald aus

Google und Apple haben einen Deal, wonach die Google-Suche in Apples Web-Browser Safari als Standard-Suche voreingestellt ist. Laut unbestätigten Meldungen läuft dieser Deal bald aus.

Missbraucht Google seine Marktmacht? Die EU untersucht.  Bild: JULIEN WARNAND/EPA/KEYSTONE

Google wird Geld und Einfluss verlieren 

In Tim Cook hat Jobs einen Nachfolger gefunden, der sein Vermächtnis fortführen wird. Und wie es scheint, könnte Apple mit einer eigenen Web-Suche gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: 

Googles wirtschaftlicher Erfolg hängt zu einem grossen Teil von Einnahmen ab, die mit dem Verkauf von Online-Werbung erzielt werden. Wenn in Zukunft hunderte Millionen Apple-Kunden mit ihren Geräten nicht mehr automatisch auf die Google-Suche zugreifen, muss sich dies beim Internetkonzern schmerzhaft bemerkbar machen. 

Durch den Rauswurf der Google-Suche (aus den Apple-Betriebssystemen iOS und OS X) kann Apple nicht nur die Marktposition des grossen Rivalen schwächen, sondern vor allem auch die eigenen Produkte noch benutzerfreundlicher gestalten.

Apple macht den Datenschutz zum Killerfeature 

Zwar versichert Google, die Privatsphäre der Nutzer zu achten. Doch das Geschäftsmodell basiert darauf, private Daten – wenn auch anonymisiert – mit Drittfirmen zu teilen. Alle populären Google-Dienste, wie zum Beispiel Gmail, sind kostenlos nutzbar. Die Kunden bezahlen indirekt, mit ihren eigenen Daten. Etwa indem sie akzeptieren, dass Google alle (unverschlüsselten) E-Mails mitlesen und auf werberelevante Informationen hin auswerten kann. Der Spruch ist bekannt: Wenn etwas gratis ist, bist du selber das Produkt.

Auf der Apple-Website wird hingegen der US-Blog TechCrunch zitiert: «Apple gibt niemandem Zugriff auf all deine Daten und Werbende können keine eigene Software für die Analyse von Daten und Interessen einsetzen.» Dies wird selbstverständlich auch für die Apple-Suchmaschine gelten. Denn Apple sieht darin einen gewichtigen Wettbewerbsvorteil. Das Achten der Privatsphäre und der Datenschutz sind ein Killerfeature, das in Zukunft immer wichtiger werden wird. 

Der AppleBot durchforstet bereits das Web 

Apple setzt seit einiger Zeit einen sogenannten Web Crawler ein, um das World Wide Web zu durchforsten. Dabei handelt es sich um eine voll automatisierte Software, die einen Index aller zugänglichen Webseiten und deren Inhalte erstellt. Seit einigen Monaten gab es Spekulationen, nun hat Apple die Existenz des AppleBot bestätigt. In einem Support-Dokument auf der Apple-Website wird über den Sinn und Zweck informiert. Dort heisst es, dass der Crawler unter anderem für die iPhone-Sprachassistentin Siri und die Spotlight-Suchfunktion des Mac-Systems verwendet wird.

Bleibt die Frage, ob Apple technisch in der Lage ist, die Google-Suche zu schlagen. 

Apple hat sich für 200 Millionen Dollar wertvolles Know-how gesichert 

Bekanntlich versucht Microsoft mit der Suchmaschine Bing seit Jahren, Google zu bedrängen. Ohne zählbaren Erfolg.

Dass Google unangefochtener Marktführer bei den Suchmaschinen ist, hat verschiedene Gründe. Zum einen sind es zweifelsohne die genialen Computer-Algorithmen, die die Google-Ingenieure stetig weiterentwickeln. Zum andern ist es aber sicher auch die Bequemlichkeit der Nutzer. Wir stören uns zwar daran, dass sensible Daten zu Werbezwecken ausgewertet werden. Doch wir tun nichts dagegen.

Das könnte sich mit einer Apple-Suchmaschine ändern. Das Unternehmen besitzt die Marktmacht, die Kräfteverhältnisse zu ändern. Über System-Updates können viele Nutzer sanft gezwungen werden, eine neue (und sicherere) Suchfunktion zu verwenden.

Das erforderliche Know-how hat sich Apple in den vergangenen Jahren durch Übernahmen gesichert. US-Techblogs bezeichnen den Kauf der US-Firma Topsy im Jahr 2013 für 200 Millionen Dollar als besonders wichtig. Mehrere ausgewiesene Such-Experten konnten so für das stetig wachsende «Apple Search»-Team gewonnen werden.

Mehrere US-Techblogs spekulieren, dass Apple anlässlich der Entwicklerkonferenz WWDC Anfang Juni erste Details zu neuen Suchfunktionen verraten werde. Die Fachleute gehen aber davon aus, dass noch keine eigenständige Suchmaschine präsentiert wird.

Apple hat das Geld und (bald) die erforderliche Infrastruktur, um eine mächtige Suchmaschine zu betreiben

Damit eine Suchmaschine zufriedenstellend funktioniert, ist neben schlauen Algorithmen eine gewaltige Infrastruktur erforderlich. Wenn hunderte Millionen Nutzer im Internet suchen, dann müssen die Anfragen in Sekundenbruchteilen verarbeitet werden.

Im Februar hat Apple angekündigt, 1,7 Milliarden Euro in den Bau neuer Rechenzentren in Irland und Dänemark zu investieren. Die Anlagen werden zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen betrieben. Die zusätzliche Rechen-Power kann Apple nicht nur für seine iCloud-Speicherdienste einsetzen, sondern auch für die Suche.

So schützt man iPhone und Co. vor Langfingern

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
49
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Crecas 10.05.2015 09:04
    Highlight Ich kann die Dynamik der Entstehung der "Daten-Angst" vom breiten Teilen der Bevölkerung verstehen, aber sie beruht meiner Meinung nach auf einer Misperzeption. Alles was Google dem User als Gegenzug für die Daten bietet wird immer aus der Gleichung ausgeklammert. Ich würde hunderte vom Franken dafür bezahlen. Soll Google meine Daten auswerten. Ich habe nix zu verbergen. Ich bin mir sicher, dass ein neues Smartphone Abo, welches nicht über eine Abo-Gebühr, aber über eine Monetarisierung der persöhnlichen Daten finanziert wird, reissenden Absatz bei (denselben) breiten Teilen der Bevölkerung finden würde.
    3 1 Melden
  • Triumvir 08.05.2015 11:45
    Highlight Das ausgrechnet amerikanische Firmen mit Datenschutz als Killerargument argumentieren, ist schon ein bisschen lächerlich. Die NSA liest und überwacht heutzutage nämlich einfach alles. Da braucht man sich als User keine IIlusionen zu machen. Datenschutz ist im Internet schon lange nicht mehr existent. Da dem so ist, ist es auch vollkommen egal, welche Suchmaschine man effektiv verwendet...
    13 1 Melden
  • unFayemous 08.05.2015 11:39
    Highlight Also ich bleibe bei Bing
    5 6 Melden
  • C0BR4.cH 07.05.2015 21:37
    Highlight Haha! Hauptsache das Rad zweimal erfinden. Ist ja richtig mutig von Apple, Google in seiner Königsdisziplin herauszufordern.
    Wird interessant mitanzusehen, wie sich das ganze mit den beiden entwickeln wird. Ich tippe mal auf Google.

    Die US-Regierun z.B. baut ja auch grad eine "Deep Web Search Engine" genannt "Memex". Obwohl die in eine andere Sparte fällt. (http://thehackernews.com/2015/02/memex-deep-web-search-engine.html)
    14 10 Melden
    • just sayin' 07.05.2015 22:28
      Highlight wenn das rad nicht mehrmals erfunden worden wäre, hätten wir noch steinräder an den autos ;-)
      41 2 Melden
    • C0BR4.cH 08.05.2015 09:48
      Highlight Das Rad ist nur einmal erfunden worden, es wurde einfach im Laufe der Zeit verbessert.
      7 2 Melden
    • EvilBetty 08.05.2015 13:02
      Highlight Googles Königsdisziplin ist nicht die Suche, sondern das Daten sammeln ;-)
      6 7 Melden
    • C0BR4.cH 08.05.2015 14:44
      Highlight Daten sammeln ist ganz klar die Königsdisziplin von der NSA.
      5 0 Melden
    • EvilBetty 08.05.2015 20:30
      Highlight Ich bin mir ziemlich sicher die wissen beide gleichviel über dich ;)
      3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 21:31
    Highlight Super fände ich, wenn watson anstelle von Google Analytics Piwik als Analysetool nutzen würde, da dadurch der Datenschutz gewährt wäre, da Piwik auf dem eigenen Server läuft.
    27 6 Melden
  • Tilman Fliegel 07.05.2015 21:07
    Highlight Ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich personalisierte Werbung sehe, statt irgendwelchen Mist, der mich überhaupt nicht interessiert.
    27 32 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 20:38
    Highlight Mutig! China (nicht mehr Europa) ist aktuell der zweitgrösse Markt von Apple (http://www.theverge.com/2015/4/27/8505063/china-is-now-apples-second-biggest-market) - und da regiert Baidu. Google ist somit nur der erste Schritt?...



    13 0 Melden
  • fabian.sigrist 07.05.2015 19:52
    Highlight Ich sehe für Apple einfach schlicht keinen Grund, eine Suchmaschine aufzubauen, für den Datenschutz der Leute interessieren sie sich nicht soweit, dass sie extra für ihre Kunden ein so teures Projekt aufnehmen würden. Nicht ohne irgendeine Gegenleistung, was dann wieder auf das gleiche hinausläuft wie bei Google, verkaufen bzw. eigenes Auswerten der Daten. Daten sind das einzige, was heute noch was wert ist in dieser Branche.

    Der Crawler ist wohl wirklich nur dafür da, Daten für Siri bereitzustellen, was auch einleuchtend ist...
    24 18 Melden
    • Ruffy 08.05.2015 07:13
      Highlight Apples interesse gilt nicht den Daten, Apple will seinen Kunden das beste Gesammtpacket anbieten, damit die Hardware weiterhin so gut verkauft wird und die Gewinne fliessen. Google hingegen hat zwar x Dienste und Projekte an denen sie arbeiten, aber wenns um den Gewinn geht subventionieren die Werbeeinnahmen alles andere. Wenn die stark zurückgehen bekommt Google evtl. Probleme, was Apple auch beabsichtigen wird..
      6 11 Melden
    • Durtydawg 08.05.2015 09:08
      Highlight Apple ist auch sehr daran interessiert, Spotlight-Resultate zu verbessern. Sie kriegen von Google logischerweise keinen Zugriff auf die Schnittstelle. Ich denke es wird darauf hinauslaufen, dass man bereits aus Spotlight oder halt über Siri die meisten Seiten findet. Der Umweg über Google wird dann unnötig, ausser für exotische Suchanfragen. Dieses Konzept würde auch zu den Spotlight-Optimierungen in iOS 8 und Yosemite passen.
      3 2 Melden
    • fabian.sigrist 08.05.2015 13:45
      Highlight Dann ist der Crawler wohl noch für die Spotlightsuche zuständig, aber nicht für viel mehr.
      0 0 Melden
  • aye 07.05.2015 19:51
    Highlight «Apple gibt niemandem Zugriff auf all deine Daten und Werbende können keine eigene Software für die Analyse von Daten und Interessen einsetzen.» - Macht Google übrigens auch nicht. Was Google verkauft ist die richtige Zuordnung von Anzeigen zu Inhalten und Nutzern. Der Werbende erfährt also nicht wer wieso seine Werbung sieht - aber er kann darauf zählen, dass Google sie den richtigen Nutzern anzeigt.
    Und bezüglich Apple mache kein Profiling der Nutzer: Apples Werbeplattform iAd wird wie folgt beworben: "Get your message to the right people using our exclusive insights and segmentation tools."
    36 8 Melden
    • @schurt3r 07.05.2015 20:34
      Highlight Bleiben wir bei den Fakten:
      1. Google wertet E-Mail-Inhalte etc. zu Werbezwecken aus. Apple nicht.
      2. Apples Werbedienst iAd ist nicht direkt mit einem Nutzerprofil verknüpft, sondern mit einer temporären Ad-ID. Das Tracking kann man mit einem Klick ausschalten.
      Und als aufschlussreicher Lesestoff noch diese SPON-Story:
      http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/nsa-spaeht-mit-google-cookies-internetnutzer-aus-a-938381.html
      15 16 Melden
    • just sayin' 07.05.2015 22:35
      Highlight herr schurter!

      fakten richtigstellen zugute von apple? das sind ja ganz neue steiten bei ihnen ;-)
      16 2 Melden
    • aye 08.05.2015 10:25
      Highlight Und um weiter bei den Fakten zu bleiben:
      1. Auch Googles Tracking-Cookies können deaktiviert werden: Am PC auf https://goo.gl/xH2vcx und auch unter Android in den Einstellungen.
      2. Die NSA verwendet die Google-Cookies laut Snowden-Dokumenten als Hilfe um Nutzer zu verfolgen. Genau dafür sind Tracking-Cookies gedacht, die von Apple enthalten ebenso eine eindeutige ID wie die aller anderen Werbenetzwerke. Ich muss wohl kaum erklären was die NSA machen wird, wenn auf Apple-Geräten die Suchmaschine ausgetauscht würde und das irgendwie dazu führen würde, dass die Nutzer nicht mehr verfolgbar wären.
      4 0 Melden
    • aye 08.05.2015 10:32
      Highlight Versteht mich nicht falsch - ich sage nicht, Google sei heilig. Aber ich glaube auch nicht daran, dass Apple da wirklich besser ist.
      Immerhin sagt mir Google ziemlich offen, was sie über mich wissen. Kann ich alles im Dashboard nachsehen: https://www.google.com/settings/dashboard

      Und da sowohl Apple als auch Google amerikanische Unternehmen sind, hat die NSA ohnehin bei beiden direkten Zugriff auf die Nutzerdaten, Tracking-Cookies und was auch immer interessant sein sollte. (Was bei relevanten nicht amerikanischen Firmen kaum anders sein dürfte - nur ist der Zugriff da nicht "offiziell".)
      2 0 Melden
  • Sagitarius 07.05.2015 19:47
    Highlight Konkurrenz (wie unten erwähnt) ist immer gut! Im Gegensatz zu Microsofts Bing traue ich Apple hier einiges zu!
    Den Fehler den Apple bei Maps gemacht hat, wird ihnen bestimmt nicht wieder passieren! Darauf würde ich wetten!
    28 14 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.05.2015 19:39
    Highlight Es gibt doch bereits schon Suchmaschinen, welche die Privatsphäre schützen. Ich bin schon längst auf solche umgestiegen und muss also nicht auf diejenige von Apple warten ;-)
    21 7 Melden
    • just sayin' 07.05.2015 22:36
      Highlight vieleicht wirds ja nicht (nur) eine suchmaschine a la google :-)
      4 2 Melden
    • Midnight 08.05.2015 09:41
      Highlight Vermutlich wird es wohl nicht primär eine Webseite geben, bei der man den Suchbegriff eingeben kann. Was wohl eher kommen wird ist eine verbesserte Websuche mit dem bereits bestehenden Spotlight. Dies sucht nämlich bisher standardmässig über Google bzw. zeigt die Suchbegriffe bie Google an. Wenn dieser Standard jetzt verändert wird, wäre die Umstellung für den Nutzer kaum spürbar, für Google jedoch eine grosse Gewinneinbusse.
      1 0 Melden
  • Dominik LangeLange 07.05.2015 19:39
    Highlight sicher keine konkurenz. man hat ja gesehen, wie gut die kartenapp funktioniert hat...
    20 23 Melden
    • Midnight 08.05.2015 09:42
      Highlight Die Karten-App ist mittlerweile extrem gut. Google Maps brauche ich kaum noch. Abgesehen davon wird Apple so einen Fehler wohl nicht zwei mal machen.
      2 2 Melden
  • Matthias Studer 07.05.2015 18:43
    Highlight Konkurrenz ist gut. Leider hat es bis jetzt kein Mitstreiter auf dem Markt wirklichen Erfolg. Bing ist nur ein Beispiel. Yahoo, Lycos waren vorher da und konnten sich nicht behaupten. Bing ist, obwohl auf jedem Windows System, weit hinten.
    Es ist ja nicht so, dass Google alles in die wiege gelegt wurde. Bei so ziemlich allen Systemen muss Google extra installiert werden. Trotzdem haben sie am meisten Erfolg.
    31 4 Melden
    • Alnothur 07.05.2015 19:05
      Highlight Stimmt nicht, sowohl beim Google-eigenen Chrome als auch bei Firefox und Safari ist Google als Standard eingestellt. "Installiert" werden muss sowieso nichts, eine Webseite ist eine Webseite ist eine Webseite.
      25 3 Melden
    • Matthias Studer 08.05.2015 11:47
      Highlight Und wie sieht es aus bei der Verteilung? Chrome, Firefox, Opera müssen extra installiert werden. Also ein Mehraufwand. Google war schon lange weit oben als Chrome überhaupt auf den Markt kam. Es ist nicht falsch an deiner Aussage. Aber das ganze Spiel fing schon viel früher an.
      0 1 Melden
  • Auf Ablenkung 07.05.2015 18:36
    Highlight Ok, Google legt an der Börse dennoch zu. Denken sich wohl alle: "Hatten wir schon - wenn die Suchmaschine wie Apples Kartendienst läuft, dann gibts auf den Suchbegriff "Sex" ca. 4 gefundene Seiten als Resultat. Also no worries"
    32 3 Melden
    • P hilip 07.05.2015 19:28
      Highlight Was stimmt denn mit Apple Maps nicht? Läuft bei mir! :)
      18 9 Melden
    • aye 07.05.2015 19:44
      Highlight Genau da liegt das Problem.
      Von wegen "Durch den Rauswurf (...) kann Apple (...) auch die eigenen Produkte noch benutzerfreundlicher gestalten."
      2 4 Melden
    • Cyp Cyp Hurra!!! 07.05.2015 20:26
      Highlight such anfrage nach "sex" gibt 6 treffer.. wobei 2 mit schafen und 1 mit tiefseekrabben zu tun hat
      15 2 Melden
  • EgonvD 07.05.2015 18:33
    Highlight Wenn das wirklich wahr wird steige ich sofort um!!! Traue ja Apple was Datensicherheit angeht eh mehr als Google.

    Aber Moment. Wie war das mit dem Kartendienst, als dieser gelaunched wurde? Ja, der war miserabel!! Abwarten würde ich sagen, abwarten!
    21 20 Melden
    • Angelo Hediger 07.05.2015 18:57
      Highlight Der Kommentar ist mir zu Ironisch^^
      12 2 Melden
    • Matthias Studer 07.05.2015 19:07
      Highlight Hm, Betreff Datensicherheit. Apple Cloud wurde geknackt. (Das mit den nackten Starletts.) Google hatte bis jetzt keine solche Angriffe verbuchen müssen, und ich denke es fehlt nicht am Willen der Hacker.
      18 18 Melden
    • Durtydawg 07.05.2015 20:33
      Highlight @Matthias Studer
      iCloud wurde nicht geknackt. Die Passwörter der User wurden geknackt (riesiger Unterschied). Wenn Frau Lawrence 1234 als Passwort hat ist sie selber Schuld. Das kann dann ebenso bei Gmail passieren.
      15 2 Melden
    • Teslaner 07.05.2015 20:38
      Highlight Nein die Cloud wurde nicht gehackt. Man hat lediglich die Passwörter der Stars gestohlen.
      Kann Apple auch nichts dafür.
      12 3 Melden
    • @schurt3r 07.05.2015 20:53
      Highlight @Matthias Studer: Apple Cloud wurde nicht geknackt. Es wurden lediglich Konten von Prominenten durch eine sehr gezielte Attacke auf Nutzernamen, Passwörter und Sicherheitsfragen gehackt. Das ist übrigens auch bei Google Mail (Gmail) bereits unzählige Male passiert.
      Mögliche Lösung? Two-Step-Verification aktivieren
      http://www.watson.ch/!984915922
      14 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.05.2015 00:46
      Highlight Wow, diese Unwissenheit von IT Security überrascht mich jetzt doch... @Marco Schnüriger, @A-user und auch der Watson IT Redaktor dani schurter....
      Ich darf euch aufklären. iCloud wurde eben doch gehackt. Das ganze wurde durch eine Sicherheitslücke von Apple erst möglich. Und zwar konnte eine sogenannte Brute Force Attack auf irgendwelche Account Passwörter gestartet werden und das erst noch offline. Wenn Gmail Passwörter herausgefunden werden, dann durch Fishing oder Social Engineering und das, meine Herren ist ein anderes Kapitel.
      7 3 Melden
    • Midnight 08.05.2015 09:49
      Highlight Zu diesem Zeitpunkt konnte man bereits das Zweistufige Loginverfahren verwenden. Da kann man noch so gut mit Phishing und Brute Force kommen - nützt dann alles nichts. Also wenn die Daten wichtig sind und man nicht will, dass diese in falsche Hände gelangen, gibt es durchaus Mittel und Wege. Man muss die Tools nur nutzen und auch ein wenig Selstverantwortung zeigen. Immer nur den anderen die Schuld zu geben ändert schliesslich auch nichts!
      3 0 Melden
    • just sayin' 08.05.2015 10:49
      Highlight @p4trick

      Das Wort Hack ist seit seiner Entstehung komplett aus jedem Zusammenhang gerissen worden und kann heute fast alles bedeuten.

      Niemand, welcher ein wenig Ahnung hat, verwendet das wort "Hack" wenn er (wie im Fall von Apple) "Passwörtli-Chlaue" meint.
      3 0 Melden
    • @schurt3r 08.05.2015 11:05
      Highlight @p4trick: Bin einverstanden, dass es bei iCloud eine Sicherheitslücke gab, die von Apple (zu) spät geschlossen wurde. Welche Rolle diese Lücke beim Abgreifen der Fotos gespielt hat, ist fraglich. Angeblich sollen sich die Angreifer iCloud-Zugriff auch über Social Engineering und Phishing verschafft haben. Eine offizielle Untersuchung wurde meines Wissens bislang nicht abgeschlossen...
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.05.2015 11:42
      Highlight Eigentlich ging es darum das Passwoerter _gecracked_ wurden mit einem Dictionary-Attack. Die Lücke von Apple war, dass sie in gewisser Weise diese Bruteforce zuliessen. Und ja, Apple war hier voll Verantwortlich. Ein Bruteforce muss mit allen Mitteln unterbunden werden online wie offline. Hashs von Passwörtern sollten A nicht zugänglich sein und B "salted" sein. Ein Online system muss den User z.B. für eine gewisse Zeit sperren, nach mehreren falschen Passwort Eingaben.
      3 0 Melden
    • Matthias Studer 08.05.2015 11:52
      Highlight Ok, erste Erkenntnis zum X mal bestätigt. In der Schweiz ja nie was gegen Apple schreiben. Das vertragen Schweizer nicht.
      2-Step Verifikation ist eine super Sache, wenn man nicht ein (in meinem Fall) ein Android Handy und ein iPad hat. Dann funktioniert es nicht mehr.
      1 2 Melden
  • Gleis3Kasten9 07.05.2015 18:28
    Highlight Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wenn ein Produkt "einfach funktioniert" ists meist auch egal ob es nun verschmerzbare Probleme mit zB einem Google-Produkt gibt. Man darf gerne auch Microsoft fragen wie gut denn Bing läuft...
    So nebenbei, erinnert ihr euch noch an Apple Maps, die Killer-App die gegen Google Maps ins Feld geführt wurde? Huch, waren das damals noch unschuldige Zeiten als wir noch nicht wussten was für eine halbgare Suppe das war. Entweder ist man von Beginn an besser als die Konkurrenz oder man ist von Beginn an auf einem verlorenen Posten. Was darfs sein, Apple?
    16 5 Melden
    • dokugamer 07.05.2015 19:39
      Highlight die karten app von apple hat sich zum glück extrem verbessert (; aber gebe dir recht der start war .. naja
      9 0 Melden
  • swissda 07.05.2015 18:26
    Highlight Gewagter Artikel. Ich denke, die Apple-Suchmaschine wird nur schleichend eintreten. Bereits jetzt werden via Safari, Spotlight und Siri nicht nur Websites, sondern auch Apple-interne Amwendungen oder Apps vorgeschlagen. Diese "indirekte" Suchmaschine wird nun logischerweise stetig weiterentwickelt - auch mit Hilfe dieser Bots.
    28 1 Melden

Alle sagen, moderner Fussball sei super. Ich sage: Im modernen Fussball haben sich Saumoden eingenistet, die mich laufend kotzen lassen

Gestern. Chelsea vs. PSG. Ibrahimovic foult Oscar. Rote Karte. Rudelbildung. Rudelbildung! Gefühlte 45 Minuten Rudelbildung! 

Von den Junioren bis zum Erreichen des Champions-League-Niveaus spielen Profis ungefähr eine Zillion Spiele und erleben dabei eine Zillion strittige Szenen. Und in wie vielen Fällen hat der Schiedsrichter seine Meinung geändert? Nie.

Nie.

Fucking NIE!

Meiner zweijährigen Tochter brauche ich die Dinge zwischen zwei- bis fünfmal zu sagen, bis sie es begreift. Ein Hund …

Artikel lesen