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Hier ist er also: Der Surface Laptop von Microsoft. Ich konnte ihn gut drei Wochen ausgiebig testen. Bild: watson

14 Gründe, warum der Surface Laptop der fast beste Laptop ist, den ich je getestet habe

Der Surface Laptop ist Microsofts erster «echter» Laptop. Wie alle Surface-Geräte kann er optional per Touchscreen und Stift bedient werden. Wo er im Alltag überzeugt und warum er trotzdem nicht perfekt ist, zeigt unser Test.

17.07.17, 09:49 17.07.17, 20:30

Anfang Mai hat Microsoft alle überrascht und endlich einen eigenen Laptop enthüllt – ein Premium-Notebook, das mit seinem Touchscreen und Windows 10 S Schulen, Studenten und den Otto Normalverbraucher ansprechen soll. Seit Mitte Juni ist der Surface Laptop im Handel.

Ich habe ihn die letzten drei Wochen als Ersatz für mein privates Surface Book genutzt und ausgiebig testen können. Kommen wir also ohne weitere Umschweife zu den praktischen Befunden meines Erfahrungsberichts.

Der Surface Laptop ist der erste Computer mit dem brandneuen Windows 10 S

Das GIF zeigt den Laptop von allen Seiten. gif: watson

Was genau ist der Surface Laptop

Mit dem Surface Pro, Surface Book und Surface Studio hat Microsoft zuletzt bewiesen, dass die innovativste Hardware derzeit aus Seattle kommt. Aber nicht alle brauchen ein ausgeklügeltes Tablet, das sich in einen Laptop verwandeln kann. Einige von uns wollen einfach einen guten, altmodischen Laptop. Und genau das ist der Surface Laptop.

Edles Design und hochwertige Verarbeitung treffen hier auf die neuste Prozessor-Technologie. Das Resultat kann man sich ausmalen: Eine Power-Maschine für anspruchsvolle User, die bereit sind, für einen hochwertigen Laptop tief in die Tasche zu greifen – und allenfalls auf viele Programme zu verzichten (dazu später mehr).

Der 13,5 Zoll grosse Laptop bringt gerade mal 1,25 Kilo auf die Waage

Klappt man das Touchdisplay hoch, fällt zunächst auf, wie dünn es ist. Bild: watson

Auf dem Surface Laptop ist Windows 10 S vorinstalliert. Es ist für die oft eher langsamen Schulcomputer optimiert und startet laut Microsoft deutlich schneller als Windows 10 Pro.

Im Test bestätigt sich dies: Der Surface Laptop mit i5-Prozessor und 8 GB Arbeitsspeicher führt einen Neustart deutlich schneller aus als das ebenfalls neue Surface Pro mit i7-Prozessor, 16 GB Arbeitsspeicher und Windows 10 Pro.

Überbewerten sollte man dies nicht: Auf einem schnellen Computer mit SSD-Festplatte startet jede Windows-10-Version ziemlich zügig. Bei unserem Test zeigte sich auch, dass man den Surface Laptop in knapp drei Minuten auf Windows 10 Pro upgraden kann (siehe Punkt 9).

Hat der Laptop genug Power?

Für Schüler, Studenten und typische Büroarbeit: Definitiv ja. Er fährt dank SSD-Festplatte im Handumdrehen hoch und Software wie Microsoft Office oder Webbrowser starten ohne Verzögerung. Auch Bildbearbeitung stellt unser Testgerät mit i5-Prozessor und 8 GB Arbeitsspeicher vor keinerlei Probleme.

Machte sich bei älteren Surface-Geräten der laute Lüfter unangenehm bemerkbar, ist mir der gut versteckte Lüfter des Surface Laptops kein einziges Mal aufgefallen.

Microsoft hat den neusten Notebook-Prozessor von Intel (i5 / i7 Kaby Lake) in den Laptop gepackt. Dazu gibt's bis zu 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD-Speicher, was auch anspruchsvolle Anwender, die zig Programme oder 20 Browser-Tabs gleichzeitig nutzen, glücklich machen sollte. 

Für anspruchsvolle Videobearbeitung ist wohl selbst das teure i7-Modell nur beschränkt zu empfehlen, da der SSD-Speicher vergleichsweise langsam ist. Dass grafisch Tätige nicht zur primären Zielgruppe gehören, zeigt auch das Fehlen eines SD-Kartenlesers. Auch ambitionierte Gamer werden mit dem Laptop nicht restlos glücklich werden. Zwar steckt zumindest im schnelleren i7-Modell eine brandneue Grafikkarte, diese bleibt aber weit hinter der Leistung dezidierter Grafikkarten in Gamer-PCs zurück.

Nicht der schnellste oder leichteste Laptop der Welt, dafür eine gute Balance zwischen Grösse, Gewicht, Geschwindigkeit und Akkulaufzeit

Auch auf dem Surface Laptop kann man Notizen per Stift machen. Für Pen-Nutzer ist das Surface Pro aber die bessere Wahl. Bild: watson

Sieht das Teil auch anständig aus?

Lassen wir die Bilder sprechen ...

Das Gehäuse ist aus Aluminium: Gesehen? Der von vorne unsichtbare Lüfter ist auf dem Foto nur als Spiegelung am unteren Bildrand zu erkennen. Bild: watson

Der Surface Laptop hat einen USB-3.0-Anschluss, Mini DisplayPort für einen externen Monitor und die Buchse für den Kopfhörer. Bild: watson

Gegenüber befindet sich der magnetische Anschluss für die Docking-Station bzw. das Surface-Ladekabel. Es ist mit den Kabeln des Surface Pro und Surface Book kompatibel. Bild: watson

Das Alcantara-Kunstleder ist ein Blickfang und fühlt sich gut an. Es soll wohl die je nach Ausstattung nicht eben günstigen Preise von 1129 bis 2449 Franken unterstreichen. Bild: watson

Design und Verarbeitung: Check! ✔️

Was taugt das Display?

Das sehr helle und gestochen scharfe Touchdisplay ist definitiv ein Highlight des Laptops. Es ist wie schon beim Surface Book 13,5 Zoll gross und wirkt auf mich gleichwertig, obwohl das Surface Book deutlich teurer ist. Schaut man auf dem Datenblatt nach, muss man feststellen, dass die Auflösung von 2256 mal 1504 Pixeln (201 PPI) etwas geringer als beim Surface Book und Surface Pro ausfällt.

Ich würde den Surface Laptop sofort gegen mein altes Surface Book tauschen: Er ist dünner, leichter und trotzdem schneller.

Microsofts Surface-Familie: Surface Pro (leicht und mobil), Surface Laptop (Allrounder) und Surface Book (vielseitig und schwerer). Bild: watson

Ein Touchscreen in einem Laptop hat Vor- und Nachteile: Manche brauchen ihn ständig, andere nie. Windows 10 ist inzwischen fast durchgängig für Touchdisplays optimiert und seit ich ein Surface Book habe, möchte ich keinen Laptop mehr, der ohne Touchbedienung daherkommt.

Mit dem Surface Pen, der als Zubehör gekauft werden muss, lassen sich Notizen erstellen und natürlich könnte man auch zeichnen. Allerdings lässt sich das Display im Gegensatz zum Surface Pro und Surface Book nicht flach stellen. Versucht man trotzdem zu zeichnen, wobbelt der Bildschirm, sofern man ihn nicht mit der zweiten Hand hält. Auch Notizen lassen sich so mehr schlecht als recht verfassen. Wer also regelmässig mit dem Surface-Stift arbeitet, greift besser zum Surface Pro oder Surface Book.

Wie lange hält der Akku?

Mit dem Surface Laptop kommt man bei normaler Nutzung (Microsoft Office, Mail, Webbrowser) locker durch den Tag, ohne auch nur einmal eine Steckdose zu suchen. Die Laufzeit ist natürlich stark von der individuellen Nutzung abhängig. Laut dem Schweizer Computer-Magazin «PCTipp» ist die Akkulaufzeit mit gemessenen 14 Stunden und 20 Minuten rund doppelt so lang wie beim Surface Pro 4 von Ende 2015.

Im Ausdauertest des auf Laptoptests spezialisierte Magazins LaptopMag geht dem Surface Laptop nach 9:02 Stunden die Energie aus. Dieser gemessene Wert deckt sich mit meiner Alltagserfahrung, wenn man pausenlos mit dem Laptop arbeitet.

Für den dünnen und leichten Surface Laptop sind 9:02 Stunden Akkulaufzeit sehr beachtlich. Noch dünneren Laptops geht die Energie deutlich schneller aus.  Bild: laptopmag

Microsoft verspricht gar bis zu 14,5 Stunden Akkulaufzeit. Das ist zwar korrekt, allerdings wird dieser Wert nur erreicht, wenn man Netflix oder YouTube über Microsofts stromsparenden Edge-Browser streamt. Für ein relativ dünnes und leichtes Notebook wie den Surface Laptop sind aber auch 9 Stunden sehr beachtlich.

Was taugen Tastatur und Touchpad?

Ein Laptop kann technisch noch so brillant sein, wenn Tastatur und Touchpad nicht vollends überzeugen, ist es kein guter Laptop. Glücklicherweise müssen sich Käufer eines Surface Laptops diesbezüglich keine Sorgen machen. Im Gegenteil: Die Tastatur ist erstklassig, sehr ähnlich der Surface-Book-Tastatur, aber noch eine Spur leiser. Der Tastenanschlag ist ein Tick weicher als bei der Cover-Tastatur des Surface Pro.

Auch das grosse Touchpad reagiert schnell und präzise. Scrollen mit zwei Fingern und andere Wischgesten mit mehreren Fingern funktionieren genau so geschmeidig wie auf einem Surface Book. Das Touchpad ist übrigens deutlich grösser als beim Surface Pro.

Touchpad und Tastatur sind so gut, wie man es von einem teuren Edel-Notebook erwartet

Alcantara-Bezug: Du liebst es, oder du hasst es. Auf jeden Fall fühlt es sich angenehm weich an. Bild: watson

Die Tastatur ist mit Alcantara (Kunstleder) überzogen. Das Material gilt als pflegeleicht und ist wasserresistent. Schmutz kann man also wie auf einer Aluminium- oder Plastik-Tastatur mit warmen Wasser abwischen. Wikipedia sagt hierzu: «Das Textil fühlt sich sehr weich an, ist antistatisch, strapazierfähig, reinigungsfreundlich, atmungsaktiv, elastisch, allergieneutral und lässt sich leicht und faltenfrei aufspannen.» Klingt gut.

Ob das Kunstleder in zwei Jahren noch wie neu aussehen wird, kann ich natürlich nicht sagen. Aber immerhin gibt es Erfahrungswerte, da Microsoft schon seit über einem Jahr eine Cover-Tastatur für das Surface Pro mit Alcantara verkauft. Der Kollege beim «Tages-Anzeiger» schreibt hierzu: «Fest steht, dass die Alcantara-Tastatur des Surface-Tablets auch nach über einem Jahr, ohne sie je geputzt zu haben, noch wie neu aussieht.» Dies scheint mir plausibel, zumal Alcantara eigentlich nichts anders als Polyester bzw. Plastik ist und auch für Sitzbezüge in teuren Autos zum Einsatz kommt.

Wie gut funktioniert das Anmelden per Gesichtserkennung?

Ein nützliches Feature: Richtung Display schauen und Windows 10 ist ruckzuck per Gesichtserkennung entsperrt. 

Die Gesichtserkennung funktioniert auch mit Brille und im Dunkeln schnell und zuverlässig. Bild: watson

Windows 10 unterstützt nebst dem guten alten Passwort auch Fingerprint-Scanner und die Anmeldung per Gesichtserkennung. Mit der Kamera im Surface Laptop funktioniert dies auch mit Brille und in dunklen Räumen.

Die Gesichtserkennung ist für das Gif fast zu schnell...

Die Kamera scannt das Gesicht und meldet den Nutzer im Bruchteil einer Sekunde bei Windows 10 an.  gif: watson

Wichtig: Damit die Anmeldung schnell und zuverlässig funktioniert, sollte man das Gesicht mehrmals scannen – und zwar mit und ohne allfällige Brille.

Wo sind all die Anschlüsse hin?

Ein Mini-Display-Port ermöglicht die Anbindung weiterer Bildschirme. Weiter findet man einen USB-3.0-Anschluss, den Kopfhörer-Ausgang sowie den magnetischen Surface-Connect-Port für das Ladekabel und die Docking-Station. Bild: watson

Bei den Anschlüssen sieht es eher mager aus: Microsoft hat gegenüber dem Surface Book den zweiten USB-Anschluss gestrichen und im Vergleich zum Surface Pro fehlt der MicroSD-Kartenleser. Einen USB-C-Anschluss, der schnellere Datenübertragung als USB erlauben würde, sucht man wie bei allen Surface-Geräten vergeblich.

Einerseits wäre ein USB-C-Port wünschenswert, da er Anschluss für Strom, Datenübertragung und externe Geräte in einem ist und über kurz oder lang USB 3.0 ablösen wird. Andererseits ist der Verzicht verständlich, da es noch kaum Peripheriegeräte gibt, die wirklich von USB-C profitieren und Microsoft will den Nutzern das Adapter-Chaos ersparen.

Technik-Enthusiasten werden die Nase rümpfen, alle anderen dürften mit den gebotenen Anschlüssen problemlos leben können. Zur Erinnerung: Die anvisierte Zielgruppe bei einem Laptop mit Windows 10 S sind Schulen, Studenten sowie durchschnittliche PC-Nutzer (die auch in drei Jahren noch USB-Sticks und andere ältere USB-Geräte nutzen werden) und eben nicht Profi-Fotografen, Gamer oder Programmierer. 

Microsoft nutzt in allen Surface-Geräten den gleichen magnetischen Surface-Connect-Anschluss für die Stromversorgung

Über den Surface-Connect-Anschluss lassen sich via Docking-Station auch Daten- und Videosignale übertragen. Bild: watson

Windows 10 S: Was ist der Unterschied zum «normalen» Windows 10?

Auf dem Surface Laptop ist Windows 10 S vorinstalliert, eine besonders sichere, aber auch eingeschränkte Windows-Version: Die Restriktionen von Windows 10 S klingen für technisch versierte Nutzer unsinnig, für viele Otto Normalverbraucher bringen sie im Alltag aber mehrere Vorteile:

Windows 10 S erlaubt nur Programme und Apps aus dem Windows Store: Böse Zungen behaupten, das S stehe für Spielverderber, weil man klassische Windows-Programme, Games und Apps nur noch aus dem Windows Store installieren kann – wie es jeder Smartphone- oder Chromebook-Nutzer seit Jahren gewohnt ist. Es ist also nicht vorgesehen, dass man potenziell unsichere Software von Webseiten herunterlädt und installiert.

Kann ich trotzdem beliebige Programme wie Chrome, Photoshop etc. installieren? Ja. Die Sicherheits-Sperre von Windows 10 S lässt sich glücklicherweise mit einem Update auf Windows 10 Pro (bis Ende 2017 gratis) umgehen. Nach dem Update, das nach knapp drei Minuten installiert ist, können wie gewohnt alle Programme und Games installiert werden.

Windows 10 S besteht darauf, dass Software aus dem Windows Store installiert wird. Dies lässt sich aber einfach umgehen.

Versucht man ein Programm zu installieren, das nicht im Windows Store ist, erscheint diese Meldung. Nun kann man ein alternative App aus dem Store installieren oder das Gratis-Update auf Windows 10 Pro ausführen. Danach lassen sich wie gehabt alle Programme ausführen. Bild: watson

Warum ist Windows 10 S sicherer? Windows 10 S entspricht fast eins zu eins Windows 10, allerdings hat Microsoft einige Tools für Entwickler und Administratoren deaktiviert, die potenziell für Hacker-Angriffe genutzt werden können. 

Mit Windows 10 S können ausschliesslich auf Schadsoftware überprüfte Apps, Programme und Games aus dem Windows Store installiert werden. Diese Software-Überprüfung entspricht den Sicherheits-Checks in den App-Stores von iOS und Android. Es ist so nicht unmöglich, aber weit unwahrscheinlicher, dass man sich Viren oder Trojaner über unsichere Webseiten oder E-Mail-Anhänge einfängt. Gerade für technisch wenig versierte Nutzer, die ihren PC möglichst gut schützen wollen, kann Windows 10 S geeignet sein.

Der Surface Laptop in Kobaltblau. Insgesamt gibt es vier Farben. Bild: thenextweb

Stimmt es, dass ein PC mit Windows 10 S nicht langsamer wird? Auf einem neuen Laptop sind Windows 10 und Windows 10 S gleich schnell – es ist ja das gleiche Betriebssystem. Je mehr schlecht programmierte Programme auf einem Computer installiert werden, desto grösser wird das Risiko, dass sie Windows ausbremsen.

Der Nutzer hat das Gefühl, der PC werde langsamer. Der PC wird aber nie von alleine langsamer, er kann nur durch schlecht programmierte Software ausgebremst werden. Hier kommt Windows 10 S in Spiel: Microsoft verspricht, dass nur Programme und Apps in den Windows Store gelangen, die sauber programmiert sind, sprich Windows nicht ausbremsen. 

Lange Rede, kurzer Sinn: Bei einem PC mit Windows 10 S ist das Risiko geringer, dass die Kiste mit der Zeit langsamer wird. 

Ist mit Windows 10 S die Akkulaufzeit wirklich länger? Jein. Ein neuer Laptop läuft mit beiden Windows-10-Versionen ungefähr gleich lang. Installiert man auf einem Windows-10-Laptop veraltete, schlecht programmierte Software, kann dies die Akkulaufzeit negativ tangieren. Bei Windows 10 S können nur moderne Anwendungen aus dem Windows Store installiert werden. Bei einem PC mit Windows 10 S ist das Risiko daher geringer, dass der Akku von stromfressenden Programmen leergesaugt wird.

Windows 10 S oder Windows 10 Pro: Was ist nun besser?

Der Surface Laptop ist minim dicker und etwas schwerer als das Surface Pro (2017) mit Tastatur-Cover. Bild: watson

Es kommt darauf an, was du tun möchtest: Wer Chrome oder Firefox will, den Laptop auch zum Gamen nutzt oder im Beruf und Studium spezifische Software für Bildbearbeitung, Programmierung, Statistik etc. braucht, macht am besten gleich das Gratis-Update auf Windows 10 Pro, da es nur bis Ende 2017 kostenlos bleibt.

Das vorinstallierte Windows 10 S kann für Nutzer geeignet sein, die ihren PC möglichst gut gegen Schadsoftware schützen wollen und nur Standard-Software wie Microsoft Office, E-Mail oder Edge-Browser (ehemals Internet Explorer) benötigen.

Auch populäre Programme wie Spotify, Netflix oder VLC sind im Windows Store zu finden, iTunes folgt demnächst. Da nur überprüfte Programme und Apps aus dem Windows Store installiert werden können, verringert sich die Gefahr, dass man sich Viren oder Trojaner über unsichere Webseiten oder E-Mail-Anhänge einfängt.

Wie gut ist der Surface Laptop mit Windows 10 S im Alltag?

Der Surface Laptop gehört zu den schönsten Laptops, die ich bislang in den Händen gehalten habe. Und er bestätigt die äussere Erscheinung mit solider Leistung, sehr langer Akkulaufzeit und der erstklassigen Tastatur.

Andere Laptop-Hersteller liefern sich ein Rennen um das dünnste und leichteste Notebook – oft auf Kosten der Geschwindigkeit oder Akkulaufzeit. 

«Mit einem 13,5-Zoll-Display, 1,25 Kilo und 9 bis 14 Stunden Laufzeit bietet der Surface Laptop eine gute Balance zwischen Grösse, Gewicht und Ausdauer.»

Hier sehen wir ein Modell in Bordeauxrot: Touchdisplays sind praktisch, spiegeln aber in der Sonne. Bild: Laptopmag

Tablets und Laptop-Tablet-Hybridgeräte in Ehren. Aber dieser simple Surface Laptop gefällt mir einfach besser als das fummelige Surface Pro (wer Laptops auf dem Schoss nutzt, weiss wovon ich spreche). Er ist zudem leichter, günstiger und mit dem Alcantara-Bezug irgendwie auch chicer als mein Surface Book

Windows 10 S hat mich dazu gezwungen, mich erstmals länger mit Microsofts neuem Browser Edge zu befassen. Eigentlich nutze ich Chrome, aber Google hat seinen Browser noch nicht in den Windows Store gebracht. Edge hat mich mehr als positiv überrascht: Er ist schnell, das moderne Design gefällt und eigentlich funktioniert alles genau gleich wie bei Chrome.

Natürlich hat Edge viel weniger Erweiterungen, aber die paar wenigen, die ich tatsächlich brauche (Passwort-Manager, Werbeblocker) funktionieren tadellos. Auf einem Touchdisplay scrollt Edge viel flüssiger als Chrome und auch Wischgesten auf dem Touchpad (z.B. auf die letzte Webseite zurückgehen) werden von Edge besser unterstützt.

Eigentlich könnte ich problemlos mit Windows 10 S leben, da ich fast alles im Browser erledige – wäre da nicht ein ganz gravierender Haken: Bing! Ja, Microsoft hat tatsächlich Bing als Standard-Suchmaschine in Edge für Windows 10 S integriert – und die Google-Suche lässt sich erst nach dem Update auf Windows 10 Pro als Standard-Suche einstellen. Auf die Google-Suche will ich nicht verzichten, darum musste ich auf Windows 10 Pro upgraden, obwohl die S-Version mehrere Vorteile bieten würde (siehe Punkt 9).

Gibt es unterschiedliche Modelle?

Den neuen Surface Laptop gibt es bei uns in vier Varianten, die sich bezüglich Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafikkarte, internem SSD-Speicher, Farbe und Preis unterscheiden.

Im Online-Handel findet man den Laptop deutlich günstiger, es lohnt sich also, die Preise zu vergleichen.

In der Schweiz ist der Surface Laptop in Platingrau erhältlich. Die Modelle in Goldgraphit, Bordeauxrot und Kobaltblau kann man erst vorbestellen. Bild: Mobilesyrup

Ist er nicht zu teuer?

Surface-Geräte sind allgemein auf der teuren Seite und da macht auch der Surface Laptop keine Ausnahme. Die offiziellen Preise auf der Microsoft-Webseite starten je nach Ausführung bei 1129 und enden bei 2449 Franken. Im Online-Handel findet man ihn rund 150 Franken günstiger. Zu teuer? Jein.

Mit dem qualitativ hochwertigen Surface Laptop kann man mindestens die nächsten vier Jahre arbeiten. Das macht pro Jahr 280 bis 612 Franken. Da sich der Laptop vorab an Studenten richtet, legt Microsoft ein Jahres-Abo für Office 365 Personal im Wert von 70 Franken drauf.

Microsofts Surface-Geräte sind allgemein ähnlich teuer wie Apple-Computer und haben die gleichen Vorteile: Gute Verarbeitungsqualität, attraktives Design, schnelle Updates und keine vorinstallierte Bloatware. Dafür zahlt man auch etwas mehr als bei der Konkurrenz.

«Der Surface Laptop ist vermutlich in keiner Disziplin der Klassenbeste, aber Microsoft hat den fast perfekten Allround-Laptop gebaut.»

Zum Vergleich: Das ebenfalls neue Surface Pro kostet ungefähr gleich viel wie der Surface Laptop, allerdings muss man sich die Tastatur-Schutzhülle für 140 bis 185 Franken dazu kaufen.

Der Surface Laptop ist vermutlich in keiner Disziplin der Klassenbeste: Es gibt schnellere, leichtere und vor allem günstigere Laptops. Wer allein auf das Datenblatt schaut, würde zurecht sagen, dass er überteuert ist. Aber Microsoft hat den fast perfekten Allround-Laptop gebaut: Nicht zu gross, nicht zu klein, nicht zu schwer und genug Leistung und Akkulaufzeit für jeden Durchschnittsnutzer. 

Keine Knöpfe, keine Schrauben, keine sichtbaren Lüftungsschlitze: Das Surface-Team hat wohl ein paar talentierte Produktdesigner in den eigenen Reihen. Bild: watson

Wer einfach nur ein gutes Notebook mit allen gängigen Anschlüssen für wenig Geld sucht, findet problemlos Alternativen mit besserer Preisleistung, die halt nicht ganz so chic aussehen. Und wer ein möglichst vielseitiges Notebook sucht, das sich auch als Tablet nutzen lässt, greift am besten zu einem 2-in-1 Gerät wie dem Surface Pro oder Surface Book, die deutlich vielseitiger nutzbar sind.

Was mir am Surface Laptop gefällt:

Was mir nicht gefällt:

Bild: Microsoft

Fazit: War Microsoft die letzten Jahre bemüht, mit jedem neuen Surface-Gerät quasi eine Produktekategorie neu zu erfinden, gibt sich der Surface Laptop überraschend normal. Er ist einfach nur ein sehr solider Laptop ohne grosse Schwächen.

Der Surface Laptop in Zahlen

Was sind die Alternativen zum Surface Laptop?

Bild: watson

So gut mir der Surface Laptop gefällt, er ist längst nicht für alle der perfekte Laptop. Wer mehr Anschlüsse braucht, das Gerät zusätzlich als Tablet nutzen will oder ein kleineres und noch leichteres Notebook sucht, sollte sich diese Alternativen anschauen:

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Der Surface Laptop wurde uns von Microsoft zur Verfügung gestellt. Ich konnte ihn gut 3 Wochen testen.

watson-Grafiker Sven Rüf testet das Surface Studio

2m 16s

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Brikne, 20.7.2017
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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hüendli 18.07.2017 19:55
    Highlight Ist das tatsächlich echtes Alcantara? Auf dem Foto sieht's drum eher nach billigem Spannteppich aus 😬 Wenn ja, kann ich Dir die Frage gerne beantworten: Mein Nateletui nach über zwei Jahren des täglichen Gebrauchs; an den Druckstellen etwas speckig, aber sonst immer noch wie neu 👍 Das Material ist top!
    Wenn die Gesichtserkennung auch im Dunkeln funktioniert, dürfte es sich eher um einen Iris-Scan per IR handeln, oder?
    Und eine letzte Frage: Worum handelt es sich bei dieser grauen Plasikabdeckung neben der Kopfhörerbuchse bzw. dem Ladeanschluss? Antennen?
    0 0 Melden
    • Oliver Wietlisbach 18.07.2017 20:23
      Highlight 1. Laut Microsoft Ja.

      2. Die Frontkamera hat offenbar zusätzlich einen Infrarot-Sensor zur Gesichtserkennung. Die Anmeldung erfolgt auch im Dunkeln so krass schnell, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es einen (zusätzlichen) Iris-Scan gibt. Ganz sicher bin ich aber nicht. Microsoft selbst erwähnt keine Iriserkennung: https://www.microsoft.com/de-ch/surface/devices/surface-laptop/tech-specs

      3. Weiss ich leider nicht.


      1 0 Melden
    • Hüendli 19.07.2017 00:17
      Highlight Danke! Es wird dieselbe Technik wie im HP Elite x3 (dem wohl letzten Windows Phone) sein; dort war ich von der Schnelligkeit und reibungslosen Funktion in völliger Dunkelheit auch extrem positiv überrascht. Die Unterscheidung finde ich vor allem wichtig, da beispielsweise Samsung beim S8 ja beide Optionen anbietet (Gesichtserkennung und Irisscan), aber erstere extrem leicht zu überlisten ist.
      0 0 Melden
    • El Mac 28.07.2017 00:54
      Highlight Es ist Iris Scan. Windows Hello ist Iris Scan, wenn es mit der Kamera geschieht. Es gibt noch den Fingerabdruck Scanner. Eine Gesichtserkennung gibts glaube ich nicht.
      1 0 Melden
    • Oliver Wietlisbach 28.07.2017 20:25
      Highlight Laut Microsoft ist es Gesichtserkennung und nicht Irisscan: "Durch Aktivieren von Windows Hello wird die Anmeldung mit Gesichtserkennung oder Fingerabdruck möglich." Quelle: https://www.microsoft.com/de-ch/windows/windows-hello

      Dies kann man auch ganz einfach testen, indem man die Augen geschlossen hält. Windows Hello erkennt das Gesicht trotzdem und loggt einen ein.

      1 0 Melden
  • Ein Freigeist 18.07.2017 12:27
    Highlight Never ever Microsoft - nicht als Hardware und nicht als Software. Schon mal bei einem Surface versucht, etwas zu ersetzen? Die sind zum Wegwerfen gebaut, die Foren sind voll davon. Vor Ort Support oder Austausch im Shop gibts nicht.
    4 9 Melden
  • Fabio C. 18.07.2017 04:31
    Highlight Windows 10 S ist einfach eine Frechheit. Keinen Einzigen Vorteil.

    Bleibt länger schnell -> Nein, auch auf Win 10 muss man keine Programme installieren.

    Ist sicherer -> Ist als ob man sagt ein Auto ist sicher, weil er gar nicht fahren kann. Wenn das Gerät administriert wird, kann auch bei Win 10 eingestellt werden, dass keine .exe ausgeführt werden können.

    Nur Edge -> Ich hoffe das Chrome, etc. bald in den Win Store kommt (/kommen darf). Und nur Bing als Suchmaschine? Ich hoffe da auf eine schnelle Kartellklage.

    7 7 Melden
    • Chääschueche 23.07.2017 10:18
      Highlight Kartellklage? auf welche grundlage gestützt?
      😂😂😂
      0 0 Melden
    • El Mac 28.07.2017 00:56
      Highlight Er meint, weil es früher eine Kartellklage gab, weil Internet Explorer vorinstalliert kam.
      0 0 Melden
  • elnino 17.07.2017 19:50
    Highlight Danke für den informativen Bericht. Nun stellt sich für mich die Frage: Apple MacBook Pro oder Microsoft Surface Laptop kaufen?

    Danke für die Einschätzung, vielleicht hat ja jemand mit beiden erfahrung..
    8 1 Melden
    • goldmandli 18.07.2017 09:07
      Highlight Ich glaube am Ende machts deine präferenz zum Betriebssystem aus. Bin vor 1 Jahren von nem 2011 macbook pro zum surfacebook gewechselt. Bin bisher zufrieden. Preislich schenken sich die beiden ja nicht wirklich was.
      4 2 Melden
    • Oliver Wietlisbach 18.07.2017 10:41
      Highlight Ich bin auch vor gut einem Jahr von einem MacBook Pro aufs Surface Book umgestiegen. Ein Surface Book oder MacBook Pro brauchen aber eigentlich wirklich nur Pro-Anwender, allen anderen würde ich eher ein MacBook, MacBook Air, Surface Pro oder Surface Laptop empfehlen. Gut und teuer sind sie alle...
      5 1 Melden
  • wasabitom 17.07.2017 19:25
    Highlight Alcantara tönt gut. Erinnert mich aber eher an die Filzpantoffeln vom Grosspapi :)
    9 0 Melden
  • W wie Wambo 17.07.2017 18:27
    Highlight Beim Balkendiagramm in Punkt 5 ist wohl etwas schiefgegangen. Die Dimensionen der Balken stimmen hinten und vorne nicht. Auf dem Link zur Quelle stimmen sie jedoch mit den Werten überein. Allerdings besagt der Artikel von Laptopmag, dass das XPS 13 (9:11) und das 12" MacBook (9:29) längere Akkuzeiten besitzen. Die Akkuzeit des ZenBook 3 wird im Artikel allerdings tiefer angegeben (7:05) als in der Grafik.
    7 2 Melden
  • grmir 17.07.2017 15:04
    Highlight "Für anspruchsvolle Videobearbeitung ist wohl selbst das teure i7-Modell nur beschränkt zu empfehlen, da der SSD-Speicher vergleichsweise langsam ist."

    Natürlich, der SSD-Speicher, was denn sonst? Der ist ja ganz Allgemein als Bottleneck bei der Videobearbeitung bekannt :) Im 512-GB-Modell ist übrigens eine andere (schnellere) SSD verbaut.

    Da im Artikel die Angabe fehlt: Bei dem "i7"-Prozessor handelt es sich um den i7-7660U, also um einen Dual-Core-Prozessor mit 15W TDP. Zudem keine dGPU, somit sollte jedem klar sein, dass das Gerät weder zur Videobearbeitung, noch zum Gamen gedacht ist :)
    24 1 Melden
  • kEINKOmmEnTAR 17.07.2017 14:43
    Highlight Blablabla, alles Müll. Kauft euch einen Mac und nicht diesen billigen Schrott!
    16 95 Melden
    • Oliver Wietlisbach 17.07.2017 15:05
      Highlight Oje
      46 6 Melden
    • coronado71 17.07.2017 15:08
      Highlight Geht's auch sachlich - oder nur schwarz/weiss? Wietlisbach hat in seinem Artikel die pro und contras klar dargestellt. Aber wehe, wehe, jemand wagt es, mal etwas anderes als Mac (oder wahlweise auch Linux-Betriebssysteme) positiv hervorzuheben...
      35 3 Melden
    • Bits_and_More 17.07.2017 15:49
      Highlight Und auf einen Mac dann ein Parallels mit Windows installieren, damit je nach Benutzergruppe, alle Programme verwendet werden können...
      23 5 Melden
    • Fabio C. 18.07.2017 04:23
      Highlight Noch besser: Keins von beiden.
      4 4 Melden
  • coronado71 17.07.2017 12:26
    Highlight Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Den habe ich sehr gerne gelesen. Das Gerät steht jedenfalls ganz oben auf meiner Liste die Nachfolge von meinem langsam etwas betagten und abgenutzten Asus anzutreten.
    19 8 Melden
  • Beobachter 17.07.2017 12:00
    Highlight Hallo Herr Wietlisbach. Schönes Gerät, aber einseitiger Bericht. Leider ist das Gerät nämlich absolut nicht Business tauglich. Warum? Wie schon erwähnt ist es nicht reparierbar. Wenn man es öffnet, geht es nämlich völlig kaputt (einschlägige Videos dazu finden Sie auf youtube). 2. kann ich bei Bedarf noch nicht mal die Batterie wechseln. Ist die Batterie futsch, ist also das Gerät futsch. 3. ist das Ding ziemlich zerbrechlich. Vergleichen Sie mal das CF-XZ6 von Panasonic. Das ist ein echtes Business Gerät mit vergleichbarer Leistung. Freundliche Grüsse.
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    • Oliver Wietlisbach 17.07.2017 12:04
      Highlight Also im Bericht steht doch sehr deutlich "Extrem schlecht reparierbar".

      Und dass man den Akku nicht mehr wechseln kann, ist bei Ultrabooks und extrem dünnen Notebooks inzwischen (leider) normal.
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    • coronado71 17.07.2017 12:37
      Highlight @Beobachter: einseitig finde ich den Bericht nicht. Es wird ja nicht behauptet, das Gerät wäre "Businesstauglich". Das Teil ist wohl eher für den Alltagsgebrauch ausgelegt: Surfen, Netflix/YT gucken, E-Mails abrufen, irgendwas auf Excel basteln und/oder auf Word verfassen. Für den "harten" Büroalltag fällt es natürlich durch, da stimme ich mit Ihnen überein. Ohne separates Tastenfeld für Zahlen läuft da nix - und eine Touch-Bedienung ist auch eher nutzlos (ich habe noch niemand gesehen, der eine Buchung auf SAP darüber abgeschickt hat :-D ).

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    • Raffaele Merminod 17.07.2017 13:12
      Highlight Den Akku kann man mittlerweile auch bei anderen Notebooks nicht mehr ohne weiteres austauschen.
      Letzte Woche neuen ASUS 15" gekauft und das ist dort auch so. :-(
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    • Beobachter 17.07.2017 13:23
      Highlight Im Mainstream Bereich haben Sie recht. Es stellen sich aber zwei Fragen: 1) Ist "normal" gut genug (immerhin reden Sie über den angeblich "fast besten Laptop") und 2) was brauchen Sie als "mobil arbeitender Mensch" tatsächlich (vor allem im professionellen Bereich). Ich brauche: Lange Batteriezeit bei möglichst geringem Gewicht, Top Display (bei jedem Licht), Zuverlässigkeit/keine Ausfälle (sonst verliere ich Produktivität/Geld), und wenn doch was passiert: einen Top Service. Zusätzlich helfen: Flexible Einsatzmöglichkeiten (Notebook/Tablet), wechselbare Batterie und Business-Schnittstellen.
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    • Madison Pierce 17.07.2017 13:44
      Highlight Das Gerät ist in der Tat nur beschränkt Business-tauglich, aber nicht, weil es nur schlecht repariert werden kann, sondern weil Microsoft bei der erweiterten Garantie 3-5 Tage für einen Austausch braucht.

      Im Geschäft repariert man Geräte nicht selbst. Man lässt dies durch den Hersteller erledigen. Je nach Vertrag ist innert 4h oder am nächsten Arbeitstag ein Techniker vor Ort. Ist die Reparatur nicht möglich, bekommt man ein Austauschgerät. Daran muss Microsoft noch arbeiten, wenn sie Business-Geräte anbieten wollen.
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    • Qwertz 17.07.2017 14:40
      Highlight Das Panasonic ist ja eigentlich schon toll, aber... Müssen Business-Geräte eigentlich zwingend so hässlich sein? Das Ding ist ja nicht auszuhalten. Sieht aus, als wäre es vor 10 Jahren rausgekommen.

      Wie auch immer, Hut ab vor Panasonic, dass sie dieses dicke Gerät mit VGA und LAN-Anschluss im Surface-Book-Konzept unter 1.2kg Gewicht gebracht haben.
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    • Beobachter 17.07.2017 15:52
      Highlight @Qwertz: Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Frage: Was ist für den Business-Pro wichtiger, Design oder Funktionalität? Panasonic verbaut hochwertige eigene Komponenten in einem Magnesium Chassis (robust & leicht) und reduziert Geräteausfälle gegenüber anderen Business Notebooks um den Faktor 7. Was bedeutet das? 7x zuverlässiger = höhere Produktivität bei geringeren Kosten. Nach einer Studie von VDC kostet ein Notebook Ausfall ein Unternehmen über 3000 USD. Nehmen wir an, Du hast 200 MA und eine Ausfallrate von 20% bei den aktuellen Geräten. Design kann da schön teuer werden
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    • Beobachter 17.07.2017 15:53
      Highlight @Qwertz II: Was den VGA Port betrifft: Ich arbeite im AD. Kannst Du Dir vorstellen, in wievielen Sitzungszimmern im ganzen Land ich Woche für Woche sitze, bei denen es nach wie vor nur ein VGA Kabel zum Beamer oder Display gibt? Solange das so ist, bin ich froh, diesen Anschluss noch an meinem Gerät zu haben.
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    • El Mac 28.07.2017 01:04
      Highlight Was heisst eine Ausfallrate von 20%? 20% pro Jahr?
      pro Kartoffel?

      Und nein. Das Gerät ist auch nicht ein Business Laptop. Die sehen anders aus. Andererseits gibts auch modernere "Businesses", welche BYOD, bzw "schau selber was du magst" anbieten. Denen ist dann ein Ausfall von 3000 Franken egal und sie schauen lieber, dass die Mitarbeiter zufrieden sind.
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  • The Destiny 17.07.2017 11:51
    Highlight @Oliver Wietlisbach, Ich bin überrascht ich hätte den Link zum Eve V hier nicht erwartet. Ich habe eines während der Indigogo Kampagne bestellt, da aber auf der Indigogo Seite nahezu keine Updates und Informationen vorhanden sind zum Produkt und es mittlerweile eine eigene Website hat, verlinke doch dazu :)

    http://eve-tech.com/eve-v/

    Wer Interesse oder Fragen hat kann auch bei der Community vorbeischauen: https://eve.community

    /schleichwerbung xd
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    • Oliver Wietlisbach 17.07.2017 12:00
      Highlight Ok, habe den Link angepasst :)
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  • Qwertz 17.07.2017 11:27
    Highlight Das Ding ist schön und gut - so lange nichts kaputt geht. Es lässt sich nämlich nicht nur extrem schlecht, sondern überhaupt nicht reparieren, weil man das Kunstleder aufschneiden muss, um an irgendetwas ranzukommen. Siehe ifixit
    22 4 Melden
    • zettie94 17.07.2017 12:02
      Highlight Das spielt aber für den Otto-Normalverbraucher keine Rolle. Wenn sein Gerät kaputt geht, dann schickt er es ein, der repariert nichts selber.
      Für etwas versiertere User hast du sicher Recht, ich habe mir unter anderem aus diesem Grund ein Thinkpad gekauft.
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  • Fritz Zweifel 17.07.2017 11:04
    Highlight Danke für den guten Artikel (...immer guten). Für mich ist er etwas zu gross, warte gespannt auf Surface Pro-Test.

    Seit ich die meisten Arbeiten auf dem iPad Pro 9.7 mache, brauche ich den PC nur noch 1-2 Mal/Woche, den (alten) Laptop kaum mehr. Wähle wahrscheinlich eine Display-Grösse zwischen meinem 9.7 und den 13.5, wenn ich meinen Laptop endlich ersetze. Früher meinte ich immer, 15-17-Zoll sei zu klein und arbeite mit 2 24er am PC. Aber seit den iPads komme ich erstaunlich gut klar mit kleiner.

    Preis: Microsoft hat (endlich) von Apple gelernt, wie man Geld machen kann...
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    • Oliver Wietlisbach 17.07.2017 11:21
      Highlight Danke! :)

      Der Surface-Pro-Test kommt in den nächsten Tagen, bin gerade am Testbericht-Schreiben...

      Hybridgeräte wie Surface Pro und iPad Pro sind mir persönlich mit dem Klappständer bzw. Cover-Ständer zu "fummelig", aber die Dinger werden wirklich immer besser.
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    • Fritz Zweifel 17.07.2017 16:29
      Highlight Ja, aber ich habe die feste Logi-Tastatur Create iPad Pro 9.7, auch wegen den beleuchteten Tasten; damit komme ich abends vor dem TV auf dem Sofa sehr gut zurecht - auf Kissen oder Sack.
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    • Hüendli 18.07.2017 19:56
      Highlight Schon an den Nachfolger (10.5") gedacht? Merkliche Verbesserungen bei Display und Performance, und auch Logi hat dafür eine neue Tastatur am Start (Slim Combo), die bei Nichtgebrauch abgenommen werden kann.
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  • Ril 17.07.2017 11:01
    Highlight Für Schüler und Studenten leider zu teuer.
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    • Oliver Wietlisbach 17.07.2017 11:03
      Highlight Vielleicht, wobei Studenten auch ähnlich teure Surface Pros und MacBooks kaufen...
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    • Weasel 17.07.2017 11:36
      Highlight Gibt Apple nicht bei Lehrer und Studenten Rabatt?
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    • The Destiny 17.07.2017 11:47
      Highlight @Weasel, das sind nur 5-10% Rabatt.
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    • Freddie 17.07.2017 13:50
      Highlight Nun, für windows ist es zu teuer 😉. Danach muss man nach einem jahr noch ein abo für die ganzen windowsdienste kaufen. (gibt es als studi manchmal gratis, bei apple für alle gratis).
      Bei dataquest gibt es noch ein schüler und prof paket. Kauf ein mac, bezahle 100chf mehr und bekomme einen drucker, externe ssd 500gb und sleeve dazu.
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  • Raffaele Merminod 17.07.2017 10:34
    Highlight Ich finde alles unter 15" nur beschränkt einsetzbar. Liege ich da mittlerweile falsch?
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    • Oliver Wietlisbach 17.07.2017 10:42
      Highlight Nun ja, hochwertige Laptops haben inzwischen Displays mit sehr hoher Auflösungen. Windows läuft so mit einer Skalierung von 200%, da hat man auch auf einem relativ kleinen Display sehr viel Arbeitsfläche.
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    • Bits_and_More 17.07.2017 10:44
      Highlight Wenn du häufig unterwegs bist (gerade mit Zug, Flugzeug etc.) lernst du wenig Gewicht auf Kosten der Diagonale schätzen.
      Zum Arbeiten im Büro gehört dann natürlich eine Dockingstation mit 2 externen Bildschirmen dazu.
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    • Raffaele Merminod 17.07.2017 13:07
      Highlight Ja das mit dem Gewicht, OK. Aber die Auflösung mach auch alles viel kleiner. Wenn ich nichts mehr lesen kann, bringt das doch auch nichts.
      Aber bin gespannt wie sich das entwickelt.
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  • Alnothur 17.07.2017 10:18
    Highlight Das Slimbook gibt es auch noch ;) Zwar ohne Touchscreen, aber toll verarbeitet, und von einem kleinen Europäischen Hersteller.
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